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Technisches
Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Eindringdetektor mit gesteuertem
Energieverbrauch und insbesondere einen Eindringdetektor für Fahrzeuge des
Typs, welcher auf Doppler-Effekten ausgesandter Ultraschallwellen
beruht.
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Die
Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Eindringdetektion.
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Technischer
Hintergrund
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Bei
Eindringdetektoren, insbesondere bei Eindringdetektoren von Fahrzeugen,
besteht ein wohlbekanntes Problem darin, unerwünschte falsche Alarme zu vermeiden.
Diese stellen nicht nur eine Störung
von Personen in der Nachbarschaft sowie eine Gefahr der Entladung
der Stromquelle dar, sondern führen
auch zu einer allgemeinen Akzeptanz von aktiven Alarmen, wodurch
die abschreckende Wirkung der Alarme auf potentielle Einbrecher
verringert wird.
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Es
wurden Detektoren entwickelt, welche auf dem Aussenden von Wellen
z.B. im Innenraum eines Fahrzeugs beruhen. Solche Systeme empfangen
typischerweise die von der inneren Umgebung reflektierten Wellen,
demodulieren sie, leiten sie durch ein Bandpassfilter, integrieren
das Bandpasssignal und vergleichen das Ergebnis mit einem vorherbestimmten
Schwellenwert. Wird der Schwellenwert überschritten, so wird ein Signal
an eine Einheit übergeben,
welche zur Ausgabe eines Alarms verantwortlich ist. Die Wellen sind
häufig
Ultraschallwellen oder Mikrowellen und die durchgeführte Demodulierung beruht
oft auf dem Doppler-Effekt.
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Die
US 5 483 219 A ,
welche einen Stand der Technik gemäß Regel 27 (1) b) EPÜ darstellt,
beschreibt einen Eindringdetektor mit einem Sender, welcher zum
kontinuierlichen Aussenden von Wellen in einen definierten Raum
ausgebildet ist, einem Empfänger,
welcher zum Empfangen der Wellen nach Reflexion ausgebildet ist,
und mit dem Empfänger
verbundenen Detektormitteln, welche zum Erfassen eines Signals ausgebildet
sind, welches auf einer Änderung
in den Wellen nach der Reflexion beruht, wobei das erfasste Signal
für jegliche
Bewegung in dem definierten Raum repräsentativ ist, wobei der Sender
einen variable Betriebszustand besitzt und eine Steuereinheit derart
ausgebildet ist, jede Änderung
in dem erfassten Signal festzustellen und den Betriebszustand des
Senders an eine solche Änderung
anzupassen, um hierdurch den Energieverbrauch zu verringern, ohne
den Vorgang der Eindringdetektion zu destabilisieren.
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Um
diese Technik zu verbessern, beschreibt die
US 5 856 778 A einen Eindringdetektor
für Fahrzeuge
des Typs, welcher zusätzlich
einen Hüllkurven-Detektionsschaltkreis
umfasst, um den Pegel der empfangenen Ultraschallwellen festzustellen. Nur
wenn dieser Pegel einen zweiten vorherbestimmten Schwellenwert übersteigt,
wird ein Alarm erzeugt.
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Indes
besteht ein zweites Problem bei Eindringalarmen, insbesondere bei
Fahrzeugen oder beliebigen anderen Orten, an welchen nur wenig Energie
zur Verfügung
steht, in dem Ener gieverbrauch. Der Alarm eines Fahrzeugs ist nur
dann aktiv, wenn das Fahrzeug geparkt und abgeschaltet ist, was
es gänzlich
von der zur Verfügung
stehenden Batterieladung abhängig
macht. Insbesondere wenn das Fahrzeug über einen längeren Zeitraum geparkt wird,
ist es entscheidend, dass der Energieverbrauch minimiert wird, da
sich das Fahrzeug andernfalls nur schwer starten lässt.
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Bei
einem Detektor gemäß der
US 5 856 889 A steht
dieses Problem im Widerspruch mit dem erstgenannten Problem, da
die Exaktheit des Alarms von einem verhältnismäßig starken Ultraschallwellensender
abhängt.
Um dem übermäßigen Energieverbrauch
zu begegnen, wird der Ultraschallsender intermittierend betrieben.
Indes ist diese Lösung
nicht problemfrei. Zum einen ist die Fähigkeit des Detektors, jegliches
Eindringen zu erfassen, erheblich vermindert, da er nur zeitweise
aktiv ist. Während
der inaktiven bzw. intermittierenden Zeiträume ist der Detektor "blind", so dass ein – wenn auch
kurzzeitiges – Eindringen
unerkannt erfolgen kann. Zum anderen wird die Ausgangsfrequenz des
Ultraschallsenders am Anfang einer jeden aktiven Periode destabilisiert, was
es schwierig macht, den Detektionsvorgang des Detektors zu stabilisieren.
Folglich besteht eine erhöhte
Gefahr dahingehend, aufgrund dieser instabilen Periode, welche in
jeder aktiven Periode auftritt, einen falschen Alarm auszulösen.
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Das
genannte zweite Problem wurde durch die Lehre der
US 5 483 129 A gelöst, welcher
eine Vorrichtung entnehmbar ist, welche das Signal der Integrationsschaltung
während
einer kurzen Periode einer jeden aktiven Periode annulliert. Dies
stellt jedoch keine gänzlich
zufriedenstellende Lösung
dar und verbessert die teilweise "Blindheit" des Detektors in keiner Weise.
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Das
allgemeine Problem bei Eindringdetektoren besteht folglich darin,
ein hohes Erfassungsniveau, eine gute Signalqualität und einen
geringen Energieverbrauch miteinander zu kombinieren.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Eindringdetektor
vorzuschlagen, welcher den vorgenannten Problemen begegnet und eine kontinuierliche
Erfassung eines Eindringens ermöglicht,
während
er zugleich einen verminderten Energieverbrauch aufweist.
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Ein
weiteres Ziel besteht darin, einen Eindringdetektor für Fahrzeuge
mit kontinuierlicher Aussendung von Wellen vorzuschlagen, welcher
einen zufriedenstellend geringen Energieverbrauch aufweist.
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Diese
und weitere Ziele werden mittels eines Detektors gemäß dem Anspruch
1 und mittels eines Verfahrens gemäß dem Anspruch 14 gelöst.
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Während des
Einsatzes eines erfindungsgemäßen Detektors
werden Wellen in einen definierten Raum ausgesandt und an den Empfänger (Sensor) zurück reflektiert,
wobei die reflektierten Wellen verarbeitet werden, um ein Signal
zu erhalten, welches jeglicher Veränderung infolge einer Bewegung
in diesem Raum entspricht. Die Ausgangsleistung des Senders ist
variabel und es ist eine Mikrosteuerung (Micro Control Unit, MCU)
vorgesehen, um die Ausgangsleistung auf eine solche Änderung
des Signals hin zu erhöhen.
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Diese
Anordnung macht es möglich,
einen Betrieb des Senders mit einer hohen Ausgangsleistung zu vermeiden,
es sei denn, ein für
eine Bewegung in dem Fahrzeug repräsentatives Signal wurde erfasst.
Dies wiederum ermöglicht
eine erhebliche Verminderung des Energieverbrauchs, ohne auf die kontinuierlich
Aussendung von Wellen in den Raum verzichten zu müssen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführung
weist der Detektor Signalverarbeitungsmittel auf, welche zum Verarbeiten
des erfassten Signals ausgebildet sind, um mit Sicherheit festzustellen,
ob ein Eindringen stattgefunden hat. Diese Verarbeitung kann von einem
beliebigen geeigneten Typ sein, gegebenenfalls von bereits bekannter
Art, wobei sie typischerweise von einem zufriedenstellenden Signal-/Rauschverhältnis abhängt, um
die Analyse durchzuführen.
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Während des
normalen Betriebs, wenn keine Bewegung erfasst wird, wird die Ausgangsleistung des
Senders auf einen niedrigen Pegel gesteuert. Die Erfassung einer Änderung
in den reflektierten Wellen resultiert folglich in einem sehr schwachen
Signal, welches nicht sicher analysiert werden kann, um falsche
Alarme zu verhindern. Sobald das erfasste Signal impliziert, dass
in dem Fahrzeug eine Bewegung stattgefunden hat, und die Ausgangsleistung
des Senders mittels der MCU erhöht
worden ist, resultiert dies in einem signifikant stärkeren erfassten
Signal, so dass das Signal-/Rauschverhältnis erheblich
erhöht
wird. Dies macht einen Einsatz von fortgeschritteneren Detektionsalgorithmen
möglich
und das erfasste Signal kann analysiert werden, um sicher festzustellen,
ob die erfasste Änderung
aus einem Eindringen resultiert oder nicht.
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Selbst
wenn extreme Wetterbedingungen oder Verkehrslärm zu hohen Signalpegeln führen, können die
resultierenden erfassten Signale identifiziert und mittels fortgeschrittener Algorithmen
ohne jegliche nennenswerte Erhöhung
des Energieverbrauches entfernt werden.
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Um
den Energieverbrauch weiter zu verringern, können die Signalverarbeitungsmittel
während der
Perioden mit geringer Leistungsübertragung deaktiviert
sein. Die Steuereinheit ist dann derart ausgebildet, dass sie die
Verarbeitungsmittel nur aktiviert, wenn eine Änderung in diesem erfassten
Signal festgestellt wird, d.h. wenn die Ausgangsleistung erhöht ist.
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Eine
bevorzugte Ausgestaltung der Steuerung der Ausgangsleistung besteht
darin, die Steuereinheit die Ausgangsleistung des Senders auf einen höheren Ausgangspegel
anheben zu lassen, wenn dieses erfasste Signal einen vorherbestimmten Schwellenwert übersteigt.
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Die
Steuereinheit ist dann vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie
nach einer vorbestimmten Zeitdauer ohne Eindringdetektion die Ausgangsleistung
des Senders auf einen niedrigeren Ausgangspegel zurücksetzt.
Jedes mal, wenn das erfasste Signal den Schwellenwert übersteigt,
wird der Eindringdetektor somit in einen Alarmzustand mit einer
höheren
Ausgangsleistung und mit einer signifikant verbesserten Möglichkeit
der Identifizierung eines Eindringens versetzt. Wenn bei der Erhöhung eines
erfassten Signals festgestellt wird, dass es sich um einen "falschen" Alarm handelt, und
ein Eindringen nicht sicher festgestellt werden kann, so wird die
Ausgangsleistung wieder zurückgesetzt,
wodurch der Energieverbrauch in wirksamer Weise verringert wird.
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Die
Wellen, welche in den definierten Raum ausgesandt werden, können Wellen
von einem beliebigen Typ sein, welcher von dem Medium in dem Raum übertragen
werden kann. In dem Normalfall eines mit Luft gefüllten Raumes
umfassen mögli che Wellentypen
Schallwellen und elektromagnetische Wellen (z.B. Mikrowellen oder
IR-Wellen).
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung, welche vornehmlich für den Einsatz in Fahrzeugen
vorgesehen ist, sind die Wellen Ultraschallwellen, welche den Vorteil
einer gleichmäßigen Verteilung
in dem Fahrzeug besitzen, während
sie zugleich von den Fahrzeugwänden
und -fenstern begrenzt sind. Ferner weisen Ultraschallwellen – zumindest
gegenüber
Mikrowellen – eine
niedrigere Frequenz auf, was die Erfassung einer jeden Änderung in
den reflektierten Wellen infolge eines Eindringens vereinfacht.
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Im
Falle von Mikrowellen erzeugt der Sender ein wohldefiniertes Wellenfeld,
welches eine gute Detektion in definierten Bereichen ermöglicht.
Ein Vorteil beim Einsatz von Mikrowellen besteht darin, dass der
Detektor durch Luftbewegungen nicht gestört wird, wie sie z.B. durch
ein geöffnetes
Fenster verursacht werden. Andererseits muss das Wellenfeld sorgfältig auf
das Innere des Raumes eingestellt werden, da ansonsten Bewegungen
außerhalb
eines Fensters unbeabsichtigt erfasst werden können.
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Wie
bereits erwähnt,
stellen IR-Wellen eine weitere mögliche
Wellenform dar. Dabei ist der Tatsache Sorge zu tragen, dass IR-Wellen
gegenüber Temperaturänderungen
und Lichtphänomenen,
wie sie typischerweise durch die Fenster eines Fahrzeugs einwirken,
empfindlicher sind.
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Das
Signal, welches durch die Detektormittel in den reflektierten Wellen
erfasst wird, kann von verschiedenem Typ sein, da die Detektion
auf verschiedenen Arten von Phänomenen
beruhen kann, welche in dem reflektierten Wellenfeld auftreten.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung beruht die Detektion auf dem Doppler-Effekt. Eine
solche Technik ist bei Eindringdetektoren allgemein bekannt – sowohl
bei Fahrzeugen als auch bei anderen Arten von Bewegungsdetektoren – und kann sowohl
in Verbindung mit Ultraschallwellen als auch in Verbindung mit elektromagnetischen
Wellen eingesetzt werden. Ein Vorteil bei der Verwendung des Doppler-Effektes besteht
darin, dass die geometrische Form des Raumes das Ergebnis weniger
beeinflusst, was beispielsweise bei Fahrzeugen vorteilhaft ist,
welche typischerweise eine komplexe Geometrie besitzen. Wird der
Doppler-Effekt in Verbindung mit Mikrowellen eingesetzt, so kann
die Detektion auf einem gepulsten Doppler-Effekt beruhen.
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Die
Erfassung des Doppler-Signals kann mittels eines Hüllkurven-Demodulators
durchgeführt werden.
Die Hüllkurve
der reflektierten Wellen weist den Vorteil auf, dass sie phasen-
und frequenzunabhängig
ist, d.h. eine Synchronisierung ist nicht entscheidend. Dies führt wiederum
zu einer größeren Freiheit,
wenn der Detektor in dem Raum, z.B. im Fahrgastraum eines Fahrzeugs,
positioniert wird, was insbesondere bei Eindringdetektoren für Fahrzeuge
günstig
ist, da ein kompakteres Design ermöglicht wird.
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Anstelle
einer Verwendung des Doppler-Effektes kann die Detektion auf der
Basis einer Zeitdiskriminierung durchgeführt werden. Im Falle von Mikrowellen
kann eine Kombination dieser Techniken eingesetzt werden, wie sie
z.B. beim gepulsten Doppler-Radar verwendet wird.
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Der
erfindungsgemäße Detektor
ist vornehmlich für
den Innenraum von Fahrzeugen, wie Personenfahrzeugen, Vans, Lastwagen
etc., vorgesehen, kann jedoch grundsätzlich an einen beliebigen
Typ von Alarmsystem angepasst werden, bei welchem ein geringer Energieverbrauch
wünschenswert
ist.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Nachstehend
ist eine gegenwärtig
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
näher erläutert. Dabei
zeigen:
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1 ein
Blockschema eines Eindringsystems für Fahrzeuge gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung;
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2 eine
schematische Ansicht eines mit einem erfindungsgemäßen Eindringdetektor
ausgestatteten Personenfahrzeugs; und
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3 eine
Fließschema
der Funktion der Mikrosteuereinheit gemäß 1.
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Detaillierte
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
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Die
nachfolgend beschriebene Ausführungsform
der Erfindung bezieht sich auf einen Eindringdetektor für Fahrzeuge,
bei welchem der Doppler-Effekt der reflektierten Ultraschallwellen
zur Feststellung, ob ein Eindringen stattgefunden hat, verwendet
wird. Indes ist die Erfindung, wie bereits oben erwähnt, gleichfalls
auf verschiedene andere Typen von Eindringdetektoren anwendbar.
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Wie
aus 1 ersichtlich, ist die Funktion des Eindringdetektors
von einer Mikrosteuereinheit (MCU) 1, z.B. einem PIC16-Serien-Prozessor,
gesteuert.
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Beginnend
von der Senderseite 2 ist ein Sender 3 zur Erzeugung
von Ultraschallwellen mit einer wohldefinierten Frequenz vorgesehen.
Der Sender 3 ist von einer Treibereinheit 5 betrieben,
welche den Sender 3 mit einer kontinuierlichen 40 kHz Rechteckwelle
versorgt. Diese Frequenz ist für
mit Luft gefüllte Abteile
geeignet. Die Treibereinheit 5 umfasst zwei Dämpfer 6a, 6b,
welche jeweils eine Spannung verschiedener Pegel zu liefern vermögen. Einer
der Dämpferausgänge 6a ist
umgekehrt, was es möglich macht,
den Sender 3 mit einer Spannung zu versorgen, welche dem
Doppelten der Spannung eines jeden Dämpfers 6a, 6b entspricht.
Die MCU 1 steuert die Ausgangsspannung eines jeden Dämpfers 6a, 6b und
steuert ferner die Schwellenwerte der Dämpfer, was es möglich macht,
einen oder beide Dämpfer 6a, 6b selektiv
zu deaktivieren. Darüber
hinaus versorgt die MCU 1 die Treibereinheit mit einem
oszillierenden Signal eines externen Schwingkreises 7.
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Von
der Empfängerseite 8 ausgehend
ist ein Empfänger 9 in
Form eines piezoelektrischen Mikrofons vorgesehen, um die von dem
Sender 3 erzeugten Ultraschallwellen zu empfangen, nachdem
sie an den Innenwänden
und Objekten in dem Fahrzeug reflektiert worden sind. Das empfangene
Signal wird einem rauscharmen Verstärker (Vorverstärker) 10 zugeführt, welcher
wiederum mit einem Bandpassfilter 11 zweiter Ordnung mit
einer Mittenfrequenz, welche der gewählten Sendefrequenz (im vorliegenden
Beispiel 40 kHz) entspricht, verbunden ist.
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Das
Bandpasssignal wird sodann an einen Hüllkurven-Demodulator 12 und
weiterhin an ein sehr scharfes Doppler-Bandpassfilter 13,
vorzugsweise ein Bandpassfilter vierter Ordnung mit Grenzfrequenzen
von etwa 30 Hz und 300 Hz, überliefert.
Die modulierten Signale in diesem Bereich sind typischerweise für Bewegungen
in dem Fahrzeug repräsentativ
und resultieren aus einem Doppler-Effekt der reflektierten Ultraschallwellen.
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Bevor
das Doppler-Signal an die MCU 1 überliefert wird, wird es mittels
eines Endverstärkers 14 verstärkt, um
ein gewünschtes
Signal-/Rauschverhältnis
zu erreichen, und A/D gewandelt 15. Schließlich wird
das Signal 16 an die MCU 1 überliefert.
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Die
MCU 1 ist ferner mit Signalverarbeitungsmitteln in Form
von in einem Festspeicher (ROM) 18 gespeicherter Software
ausgestattet, welche zur Durchführung
einer Signalverarbeitung des Signals 16 ausgebildet ist,
um sicher festzustellen, ob das Signal 16 für ein Eindringen
in das Fahrzeug repräsentativ
ist. Die bei dieser Verarbeitung herangezogenen Algorithmen können von
verschiedener Art sein und sind nicht Teil des Gegenstandes der
vorliegenden Anmeldung.
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Die
verschiedenen Pegel der Ausgangsleistung werden derart gewählt, dass
ein höherer
Pegel in einem erfassten Signal 16 resultiert, welches
im Hinblick auf die gewünschte
Signalverarbeitung hinreichend stark ist, während ein niedrigerer Pegel
nur in einem erfassten Signal 16 resultiert, welches hinreichend
stark ist, um die MCU 1 in Alarm zu versetzen. Es sei darauf
hingewiesen, dass das Signal 16 für jede zufriedenstellende Signalverarbeitung
zu schwach ist, wenn der Sender 3 mit der geringeren Ausgangsleistung
versorgt wird.
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Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
des genannten Aufbaus steuert die MCU 1 den Spannungspegel
auf 4,1 V oder 9,9 V. Theoretisch ermöglicht dies vier verschiedene
Spannungspegel, welche an den Sender 3 übermittelt werden: 4,1 V (ein
Dämpfer aktiv;
4,1 V Energieversorgung), 8,2 V (beide Dämpfer aktiv; 4,1 V Energieversorgung),
9,9 V (ein Dämpfer
aktiv; 9,9 V Energieversorgung), 19,8 V (beide Dämpfer aktiv; 9,9 V Energieversorgung).
Gewöhnlich
werden nur der niedrigste und der höchste Ausgangspegel (4,1 V
bzw. 19,8 V) verwendet. Eine solche Beziehung, bei welcher der höhere Pegel
etwa dem Fünffachen
des niedrigeren Pegels entspricht, hat sich als günstig erwiesen,
darf jedoch nicht als die vorliegende Erfindung beschränkend betrachtet
werden.
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Zusätzlich zu
der Sender- 2 und Empfängerseite 8 ist
die MCU 1 mittels eines Pegelwandlers 21 mit dem
Alarmsystem 20 des Fahrzeugs verbunden. Folglich kann jegliches
erfasste Eindringen auf einfache Weise an das Alarmsystem 20 übermittelt
werden.
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Die
Energie wird von der Fahrzeugbatterie 22 geliefert, welche
mit einer Energieversorgungseinheit 23 verbunden ist. Die
Energieversorgungseinheit 23 liefert eine stabile Spannung
an die verschiedenen Komponenten, um eine höchstmögliche Signalqualität zu erreichen.
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Die
Platzierung des Senders 3 und des Empfängers 9 in einem Fahrzeug 25 ist
in 2 wiedergegeben. Der Sender 3 ist im
Wesentlichen zentral am Himmel angeordnet und so ausgerichtet, dass
er Wellen in Richtung der Rückseite
des Fahrzeugs aussendet. Der Empfänger 9 ist am Himmel
unmittelbar oberhalb der Windschutzscheibe angeordnet und so ausgerichtet,
dass er von der Rückseite
des Fahrzeugs reflektierte Wellen empfängt. Selbstverständlich ist
auch eine verschiedenartige Platzierung möglich, wobei die optimale Platzierung
von dem jeweiligen Fahrzeug und dem eingesetzten Sender/Empfänger abhängt.
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Erfindungsgemäß steuert
die MCU 1 die Ausgangsleistung des Senders 3 in
Reaktion auf das Signal, welches von der Empfängerseite 8 geliefert wird.
Diese Steuerung wird mittels eines in dem Festspeicher (ROM) 18 der
MCU 1 gespeicherten Programmes durchgeführt. Das in 3 dargestellte Fließschema
stellt dieses Programm dar.
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Zunächst wird
in einem Schritt 30 das Signal 16 mit einem vorherbestimmten
Schwellenwert verglichen. Der Vergleich wir kontinuierlich durchgeführt, bis
der Schwellenwert überschritten
worden ist, oder – selbstverständlich – bis der
Eindringdetektor deaktiviert worden ist.
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Ist
der Schwellenwert überschritten
worden, geht die programmierte Steuerung zu dem Schritt 32 über, in
welchem die Ausgangsleistung des Senders auf einen höheren Pegel
(19,8 V) erhöht
wird. Dies führt
zu einem signifikant stärkeren
Signal 16.
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In
einem Schritt 34 wird ein Zeitgeber zurückgesetzt, wobei der Beginn
einer zeitlich begrenzten Schleife, welche die Schritte 36, 38, 40 und 42 umfasst,
markiert wird. Der erste dieser Schritte, Schritt 36, besteht
in der oben erwähnten
Signalverarbeitungsanalyse. Da die Sendeleistung nun erhöht worden
ist, ist es möglich,
fortgeschrittene Berechnungen auf der Basis des Signals 16 durchzuführen und dabei
exakt festzustellen, ob in Eindringen stattgefunden hat (Schritt 38).
Ist ein Eindringen identifiziert worden, so wird in dem Schritt 40 durch
Kommunikation mit dem Alarmsystem 20 ein Alarm aktiviert.
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Wird
in dem Schritt 38 ein Eindringen nicht festgestellt, so
geht die zeitlich begrenzte Schleife in den Schritt 42 über, bis
ein vorherbestimmter Zeitraum, z.B. eine Sekunde, vergangen ist.
Ist der Zeitraum vergangen, so verweist der Schritt 42 die
programmierte Steuerung auf den Schritt 44, in welchem die
Ausgangsleistung des Senders wieder auf den niedrigeren Pegel (4,1
V) zurückgesetzt
wird. Schließlich
kehrt die programmierte Steuerung zu dem Schritt 30 zurück und erwartet
ein neues, auf hohem Niveau erfasstes Signal 16.
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Mittels
eines Detektors gemäß der beschriebenen
Ausführungsform
lässt sich
der Energieverbrauch erheblich verringern. Obgleich die Feststellung
eines Eindringens bei einem hohen Ausgangsspannungspegel von etwa
20 V durchgeführt
wird, wobei eine zufriedenstellende Signalverarbeitung sichergestellt
wird, wird der Sender während
eines völlig überwiegenden
Zeitraumes mit einem Ausgangsspannungspegel von etwa 4 V betrieben.
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Wird
ein Fahrzeug über
Nacht geparkt – angenommen
zehn Stunden (= 36.000 Sekunden) – und verursachen Wetterbedingungen
und vorbeifahrender Verkehr 100 erfasste Doppler-Änderungen in den reflektierten
Ultraschallwellen, bedeutet dies, dass die höhere Ausgangsleistung nur während 1/360
der gesamten Nacht angewandt wird. Die Auswirkungen auf die Energieeinsparung
wiederum ergeben sich von selbst.
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Die
vorliegende Erfindung darf nicht als auf die vorstehend beschriebene
bevorzugte Ausführungsform
beschränkt
betrachtet werden, sondern umfasst darüber hinaus sämtliche
möglichen
Abänderungen,
wie sie von dem durch die beigefügten
Ansprüche
bestimmten Schutzbereich erfasst sind.