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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein das A/D-Wandeln und insbesondere ein A/D-Umwandelverfahren
und -gerät
mit hoher Abtastrate.
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ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
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Das
Entwickeln von zum Beispiel Telekommunikationssystemen erfordert
das A/D-Umwandeln mit zunehmend hohen Abtastraten. Moderne schnelle
elektronische A/D-Wandler funktionieren typisch mit einer Abtastrate
in der Größenordnung
von 50 Mega Abtastungen pro Sekunde, was viel niedriger ist als
die gewünschte
Abtastrate in der Größenordnung
von 1 Giga Abtastungen pro Sekunde oder darüber. Optische Lösungen für das A/D-Wandeln
wurden vorgeschlagen, um die Abtastrate zu steigern. Ein Beispiel
ist ein Verfahren, das Reihen von Mach-Zender-Interferometern benutzt, siehe [1].
Die erforderlichen Modulatoren wurden jedoch als zu platzaufwändig betrachtet.
Ferner schafft dieses Verfahren Probleme im Hinblick auf elektronische
Kreuzkoppelungen zwischen den Modulatoren. Zu den weiteren Nachteilen
gehört,
dass die Abschlüsse
aus Kondensatorreihen bestehen, die parallel geschaltet sind, und
dass eine Pulslichtquelle erforderlich ist.
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Referenz
[2] beschreibt eine Anordnung, die eine Spannung in einen Winkel
umwandelt und danach den Winkel in ein Binärmuster. Die Spannung-Winkel-Umwandlung
beruht auf mechanischen, akustischen oder elektrooptischen Geräten. Das
schränkt
die erzielbare Umwandlungsrate drastisch ein. Ferner wird das Umwandeln
von Winkel zu Binärsignal
von einem platzaufwändigen
optischen System ausgeführt,
das zum Einbauen ungeeignet ist.
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Ein
weiterer Ansatz war eine komplizierte Anordnung zum „Zeitdehnen" des analogen Signals unter
Einsatz von optischer Chirp-Impulsgabe siehe [3].
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JP58153921-A
beschreibt ein A/D-Umwandelverfahren und -gerät wie im Oberbegriff der Ansprüche 1 und
3 dargelegt.
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KURZDARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein optoelektronisches
A/D-Umwandelverfahren und -gerät
bereitzustellen, welche diese Probleme vermeiden und zu Hochgeschwindigkeits-A/D-Umwandlung
fähig sind.
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Diese
Aufgabe wird gemäß den anliegenden Ansprüchen verwirklicht.
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Kurz
gesagt verwendet die vorliegende Erfindung einen abstimmbaren Laser,
dessen Wellenlänge
durch das analoge Signal moduliert wird. Der modulierte Laserstrahl
läuft durch
ein Gitter, das einen abgelenkten Strahl erzeugt. Der Ablenkwinkel
entspricht der Amplitude des analogen Signals. Der abgelenkte Strahl
trifft auf ein spezifisches Kinoform in einer Kinoformanordnung
auf. Das Kinoform, auf das er auftrifft, erzeugt ein entsprechendes
Bündel
von Strahlen, das zu einer Anordnung von Fotodetektoren gelenkt
wird. Jedes Kinoform in der Anordnung erzeugt ein unterschiedliches
Bündel
von Strahlen, und jedes Bündel
entspricht einem anderen digitalen Wert. Die Energieverteilung auf
der Fotodetektorenanordnung wird abgetastet, um den digitalen Wert
zu bestimmen.
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Die
beschriebene Anordnung hat mehrere Vorteile:
- 1.
Es ist möglich,
das A/D-Umwandeln bei sehr hohen Abtastraten zu verwirklichen, mehr
als 1 Giga Abtastungen pro Sekunde für eine Auflösung von 6 bis 8 Bits.
- 2. Mehrere lebenswichtige Elemente, die für die eigentliche A/D-Umwandlung
(Gitter und Kinoformen) verwendet werden, sind beständige passive Elemente,
die für
die Abtastfrequenz unempfindlich sind,
- 3. Der A/D-Wandler selbst hat einen niedrigeren Energieverbrauch
(etwa 10 mW für
den Faser und 10 mW pro digitalem Bit).
- 4. Der eigentliche A/D-Wandler ist klein, typisch kleiner als
20 × 4 × 1 mm3.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung wird am besten gemeinsam mit weiteren Aufgaben und Vorteilen
unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung gemeinsam mit den
begleitenden Zeichnungen verstanden, in welchen:
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1 ein
schematisches Diagramm ist, das eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Geräts veranschaulicht,
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2 eine ähnliches
Diagramm wie 1 ist, jedoch mit einer unterschiedlichen
Analogeingangsignalamplitude,
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3 eine
weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Geräts veranschaulicht,
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4 bis 11 das
Verhalten der Ausführungsform
der 3 bei verschiedenen analogen Eingangssignalamplituden
veranschaulicht,
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12 ein
Blockschaltbild ist, das schematisch eine Ausführungsform einer Verarbeitungseinheit
in einem erfindungsgemäßen A/D-Wandler
veranschaulicht,
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13 ein
Blockschaltbild ist, das schematisch eine weitere Ausführungsform
der Verarbeitungseinheit in einem erfindungsgemäßen A/D-Wandler veranschaulicht,
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14 das
Verhalten der Ausführungsform der 3 veranschaulicht,
wenn der Analogwert nahe oder an der Grenze zwischen zwei Digitalwerten
liegt,
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15 eine
Ausführungsform
einer zweidimensionalen Fotodetektoranordnung für einen erfindungsgemäßen A/D-Wandler veranschaulicht,
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16 eine
weitere Ausführungsform
einer zweidimensionalen Fotodetektoranordnung für einen erfindungsgemäßen A/D-Wandler
veranschaulicht, und
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17 ein
Flussdiagramm ist, das das erfindungsgemäße A/D-Umwandlungsverfahren
veranschaulicht.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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In
der folgenden Beschreibung werden nur Elemente, die zum Erklären der
grundlegenden Konzepte der vorliegenden Erfindung erforderlich sind, beschrieben.
Andere Elemente, die typisch bei einer praktischen Umsetzung verwendet
werden, wie zum Beispiel Linsen, wurden weggelassen.
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Ferner
wurden Elemente, die gleiche oder ähnliche Funktionen ausführen, mit
den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Um
zwischen optischen und elektrischen Signalen zu unterscheiden, werden
in den Figuren optische Signale durch gestrichelte Linien und elektrische
Signale durch durchgehende Linien dargestellt.
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1 ist
ein schematisches Diagramm, das eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Geräts veranschaulicht.
Ein abstimmbarer Laser 10 (abstimmbare Laser sind in [4]
beschrieben) wird durch die Amplitude eines analogen Signals, das
zu digitalisieren ist, Wellenlängen-(oder
frequenz-)-moduliert. Der modulierte Laserstrahl wird zu einem Gitter 12 gelenkt
(wobei das Gitter 12 durch ein Arrayed Waveguide Grating
(AWG) oder Streuungselement im Allgemeinen ersetzt werden kann).
Das Gitter lenkt den modulierten Laserstrahl in verschiedene Richtungen
ab, die von der Wellenlängenverschiebung
abhängen,
die von dem analogen Signal erzeugt wird. Der von dem Gitter 12 abgelenkte
Strahl erreicht eine Reihe von Beugungselementen, zum Beispiel einen
Satz Kinoformen (Kinoformen sind in [5–6] beschrieben). Jedes Beugungselement
ergibt, wenn ein abgelenkter Strahl auf es auftrifft, ein unterschiedliches
Bündel
von Ausgangsstrahlen, und jedes Strahlbündel entspricht einem unterschiedlichen digitalen
Wert. Die gebeugten Strahlen werden zu einer Anordnung 18 von
Fotodetektoren gelenkt, zum Beispiel PIN/nsn-Fotodetektoren, und
die Kombination aktivierter Fotodetektoren entspricht dem decodierten
digitalen Wert. Das tatsächliche
Decodieren des digitalen Werts erfolgt durch eine Verarbeitungseinheit 20,
die unten ausführlicher
beschrieben wird.
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In 1 gibt
es drei Fotodetektoren 18, die einer Auflösung von
3 Bits oder 8 Niveaus entsprechen. Es gibt daher 8 Beugungselemente 14.
In einem allgemeinen Fall gibt es Zweierkomplement-Beugungselemente 14 für eine Auflösung von
n Bits. Bei einer n-Bit-Ausführungsform,
die 1 entspricht, gäbe es n Fotodetektoren 18.
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Um
fehlerhaftes Decodieren zu minimieren, wenn ein Strahl teilweise
auf zwei benachbarte Beugungselemente 14 auftrifft, wird
vorgezogen, Gray-Code an Stelle von herkömmlichem Binärcode während der
Digitalisierungsphase zu verwenden, weil benachbarte Gray-Codes
sich nur durch 1 Bit unterscheiden. Wenn daher eine fehlerhafte
Entscheidung getroffen wird, hat das quantisierte Signal maximal
einen Fehler von einem Bit. Dieses Merkmal wird unten ausführlicher
beschrieben.
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In 1 trifft
auf das oberste Beugungselement 18 ein abgelenkter Strahl
auf. Dieses Element entspricht der größten Wellenlänge und
daher der größten Amplitude
des analogen Signals. Die größte Amplitude
ist durch das Quantisierungsniveau 8 dargestellt, das dem
Gray-Code 100 entspricht. Das oberste Beugungselement ergibt
daher einen Strahl, der auf nur einen der Fotodetektoren 18 auftrifft.
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In 2 erfordert
ein analoges Signal, das dem Quantisierungsniveau 6 entspricht,
ein Beugungselement 14, das alle drei Fotodetektoren beleuchten
muss, weil das Quantisierungsniveau 6 dem Gray-Code 111 entspricht.
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Wie
in 1 und 2 veranschaulicht, erfordert
die beschriebene Ausführungsform
eine unterschiedliche Anzahl gebeugter Strahlen, um unterschiedliche
Gray-Codes zu erzeugen. Das bedeutet, dass die Leistung von einem
Beugungselement 14 über
mehrere Fotodetektoren 18 verteilt wird, während ein
anderes Beugungselement die gleiche Leistung auf nur einen Fotodetektor
verteilen kann. Diese Anordnung kann zu Schwierigkeiten im Einstellen
geeigneter Erfassungsschwellenwerte in der Verarbeitungseinheit 20 für sehr hohe
Abtastraten (> 100 Giga
Abtastungen pro Sekunde) und hohe Auflösungen (n > 10) führen. 3 veranschaulicht
eine weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Geräts, das
dieses potenzielle Problem vermeidet.
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In
der Ausführungsform
der 3 wurde die Anzahl von Fotodetektoren in dem Satz 18 verdoppelt.
Die oberen drei Fotodetektoren erfassen tatsächlich erstrebenswerten Gray-Code, während die unteren
drei Fotodetektoren sein Zweierkomplement erfassen (1-Bits ersetzt
durch 0-Bits und umgekehrt). Bei dieser Anordnung erzeugt jedes Beugungselement 14 immer
drei Strahlen (n Strahlen in dem allgemeinen Fall), wenn ein abgelenkter
Laserstrahl auf das Beugungselement auftrifft. Das garantiert, dass jeder
Gray-Code auf die
gleiche Weise erfasst wird und reduziert die Wahrscheinlichkeit
des fehlerhaften Decodierens der Fotodetektoren.
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4 bis 11 veranschaulichen
das Verhalten der Ausführungsform
der 3 bei verschiedenen analogen Eingangssignalamplituden.
Diese Figuren veranschaulichen die Strahlbündel, die für alle möglichen 8 Quantisierungsniveaus
erzeugt werden. Zu bemerken ist, dass jedes Beugungselement wie
oben erwähnt
ein 3-Strahl-Muster erzeugt. Ferner ist zu bemerken, dass alle Strahlen
für jedes Quantisierungsniveau
immer zu den Fotodetektoren gelenkt werden.
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12 ist
ein Blockschaltbild, das schematisch eine Ausführungsform einer Verarbeitungseinheit 20 in
einem A/D-Wandler
gemäß der Ausführungsform
der 1 veranschaulicht. Die Ausgangssignale von den
3 Fotodetektoren werden zu entsprechenden Komparatoren 22 weitergeleitet.
Ein gemeinsamer Schwellenwert TH von einem Schwellenwertschaltkreis 24 wird
von diesen Eingangssignalen abgezogen. Ein Taktgeber 26 erzeugt
ein gemeinsames Taktgebersignal CL für diese 3 Komparatoren 22,
und jeder Taktgeberimpuls löst
das parallele Abtasten des Vorzeichens des Unterschieds zwischen den
zwei Eingangssignalen zu jedem Komparator 22 aus. Ist der
Unterschied positiv, bedeutet das, dass der entsprechende Fotodetektor 18 beleuchtet
wird und ein Bit mit dem Wert „1" ergibt. Ein negativer
Unterschied ergibt ein „0"-Bit. Der resultierende Gray-Code
an dem Ausgang der Verarbeitungseinheit 20 kann durch einfaches
Nachsehen in einer Tabelle in einen gewöhnlichen Binärcode umgewandelt werden.
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13 ist
ein Blockschaltbild, das schematisch eine weitere Ausführungsform
einer Verarbeitungseinheit 20 in einem A/D-Wandler gemäß der Ausführungsform
der 3 veranschaulicht. Diese Ausführungsform der Verarbeitungseinheit 20 unterscheidet
sich von der Ausführungsform
der 12 durch die Schwellenwerteinrichtung. In diesem
Fall wird der Schwellenwert zu jedem Komparator 22 durch
das Ausgangssignal von dem entsprechenden komplementären Fotodetektor
gebildet. Wenn daher das Ausgangssignal von einem Fotodetektor in
dem oberen Teil des Satzes 18 (über der gestrichelten Linie)
stärker
ist als das Ausgangssignal von seinem entsprechenden „Zweikomplement-Fotodetektor" in dem unteren Teil
des Satzes, ergibt das ein Ausgangsbit mit dem Wert 1. In dem entgegen
gesetztem Fall ist das Resultat ein Bit mit dem Wert 0. Diese Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schwellenwert für jedes
Bit individuell und auch dynamisch ist.
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Wie
oben erwähnt,
ist es aufgrund des günstigen
Verhaltens von Gray-Code während Übergängen von
einem digitalisierten Wert zu einem benachbarten Wert vorzuziehen,
das analoge Signal in Gray-Code zu digitalisieren und nicht in herkömmlichem
Binärcode. 14 veranschaulicht
das Verhalten der Ausführungsform
der 3, wenn der Analogwert in der Nähe oder
an der Grenze zwischen zwei Digitalwerten liegt. Da der abgelenkte
Strahl eine bestimmte Breite hat, beleuchtet er in diesem Fall zwei
Beugungselemente. In 14 werden daher die Beugungsmuster
sowohl der 10 als auch der 11 aktiviert.
In diesem Fall bedeutet dies, dass der oberste Fotodetektor von
beiden Mustern beleuchtet wird. Der gleiche Kommentar gilt für den mittleren
Fotodetektor in dem komplementären
Teil des Satzes 18. Das bedeutet, dass die zwei oberen Bits
(1 und 0 jeweils) noch gewiss sind. Der unterste Fotodetektor in
dem oberen Teil und sein entsprechender komplementärer Fotodetektor
in dem unteren Teil sind jedoch jetzt beide beleuchtet, was das dritte
Bit ungewiss macht. Das Ergebnis hängt davon ab, welcher Detektor
das stärkste
Ausgangssignal hat. 14 veranschaulicht jedoch die
Tatsache, dass nur ein Bit in diesen Grenzlinienfällen ungewiss ist.
Das Ergebnis ist für
alle anderen Grenzlinienfälle gleich
und kann auch auf n-Bit
A/D-Wandler verallgemeinert werden.
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Um
die Konzepte der vorliegenden Erfindung zu beschreiben, wurde eine
eindimensionale Fotodetektoranordnung angenommen. In der Praxis
kann jedoch eine zweidimensionale Anordnung vorzuziehen sein. 15 veranschaulicht
eine Ausführungsform
einer zweidimensionalen Fotodetektoranordnung, die für einen
A/D-Wandler geeignet ist, der gemäß der Ausführungsform der 1 funktioniert.
Die veranschaulichte Anordnung ist für einen A/D-Wandler mit einer
Auflösung
von 6 Bits bestimmt. Ausgefüllte
Kreise stellen beleuchtete Fotodetektoren dar, während nicht ausgefüllte Kreise
nicht beleuchtete Fotodetektoren darstellen.
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16 veranschaulicht
eine weitere Ausführungsform
einer zweidimensionalen Fotodetektoranordnung, die für einen
A/D-Wandler geeignet
ist, der gemäß der Ausführungsform
der 3 funktioniert. Zu bemerken ist, dass die linke
Hälfte
der 16 identisch ist mit der Ausführungsform der 15, während die
rechte Hälfte
den komplementären
Teil bildet.
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17 ist
ein Flussdiagramm, das das erfindungsgemäße A/D-Wandelverfahren veranschaulicht.
Die Vorgehensweise startet in Schritt S1. Schritt S2 moduliert die
Wellenlänge
des Laserstrahls durch eine monotone Funktion des analogen Signals.
In Schritt S3 wird die Wellenlängenmodulation
in eine Winkelmodulation durch das Gitter 12 umgeformt. Schritt
S4 beugt den abgelenkten Strahl in ein Bündel von Strahlen, die ein
Muster haben, das für
das Beugungselement, auf das aufgetroffen wurde, charakteristisch
ist. Schritt S5 tastet das Bündelmuster
ab, um den entsprechenden Digitalwert zu bestimmen. Das beendet
das Digitalisieren in Schritt 6. Dieses Verfahren wird
für jede
neue Abtastung wiederholt.
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Typische
Werte kritischer Parameter sind: die Laserwellenlänge (vor
der Modulation) liegt typisch in der Größenordnung von 1–2 μm. Die Gesamtwellenlängenvariation
liegt typisch in der Größenordnung
von 0,1–0,2 μm. Diese
Bereiche erlauben eine digitale Auflösung in der Größenordnung von
6–8 Bits
bei einer Abtastrate in der Größenordnung
von 1–100
Giga Abtastungen pro Sekunde (je nach der gewünschten Auflösung).
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Das
Gitter 12 sollte vorzugsweise eine große Ablenkung des Laserstrahls
für eine
kleine Wellenlängenverschiebung
erzeugen. Ein Beispiel solcher Gitter sind Arrayed Waveguide Grating
(AWG) siehe [7]. Durch den Einsatz eines Arrayed Waveguide Grating
(AWG), Wellenleiterbeugungselementen sowie Wellenleiterdetektoren
und einer Laserwellenlänge
von zum Beispiel 0,8 μm,
kann man den ganzen A/D-Wandler mit Ausnahme des Lasers monolithisch auf
Silikon integrieren. Zum Beispiel durch den Einsatz von InP ist
es möglich,
den ganzen Wandler in einen Chip zu integrieren. Sehr kompakte Arrayed Waveguide
Grating (AWG) wurden in InP vorgeführt.
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Der
Fachmann versteht, dass verschiedene Modifizierungen und Änderungen
an der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne deren
Geltungsbereich (der durch die anliegenden Ansprüche definiert ist), zu verlassen.
- [1] F. J. Leonberger, C. E. Woodward, C. A. Becker, "4-bit 828-mega-sample/s electro-optic
guided-wave analog-to-digital converter", Applied-Physics-Letters, Vol. 40,
No. 7, 1 April 1982, pp. 565–568.
- [2] Y. Tsunoda et. al., "Combined
optical A/D conversion and page composition for holographic memory applications", Applied Optics,
18, No. 10, October 1977, pp. 2607–2609.
- [3] A. S. Bhushan et. al., "150
Gsample/s wavelength division sampler with time-stretched output", ELECTRONICS LETTERS,
5th March 1988, No. 5, pp. 474–475.
- [4] Rigole P-J., Nilsson S., Berglind E., Blumenthal D. J. and
Shell M.: "State-of-the-art:
Widely tunable lasers",
Invited paper at the In-Plane Semiconductor Lasers: from Ultraviolet
to Mid-Infrared, SPIE's
international symposium, Optoelectronics '97, pp 382–393, San Jose, February 1997
- [5] L. B. Lesem et. al., "The
Kinoform: A New Wavefront Reconstruction Device", IBM J. Res. Develop. 13, pp. 149–155.
- [6] M. Larsson et. al., "Successive
development optimization of resist kinoforms manufactured with direct-writing,
electron-beam lithography",
Applied Optics, Vol. 33, March 1994, pp. 1176–1179.
- [7] Okamoto K.: "Fundamentals,
technology and applications of AWGs", Proceedings of the European Conference
on Optical Communication 1998 (ECOC'98), Vol. 2, pp 7–47, Madrid, Spain, 1998