DE60032111T2 - Verbindungssystem für zwei, in einem rechten Winkel miteinander zu verbindenden Profilen mittels eines Verbinders, insbesondere für Fenster- oder Türrahmen - Google Patents

Verbindungssystem für zwei, in einem rechten Winkel miteinander zu verbindenden Profilen mittels eines Verbinders, insbesondere für Fenster- oder Türrahmen Download PDF

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur rechtwinkligen Verbindung zweier metallischer Profile mittels eines Verbinders, insbesondere für die Herstellung von Fenster- oder Türrahmen.
  • Stand der Technik
  • Auf dem technischen Gebiet von Tür- oder Fensterrahmen, beispielsweise für gepanzerte Türen und/oder gepanzerte Fenster, werden gegenwärtig für die Herstellung der zugehörigen Rahmen zur festen Verbindung von zwei rechtwinklig aneinander anstoßenden Rahmenelementen die Enden oder Verbindungsköpfe der beiden Rahmenelemente unter 45° bezüglich ihrer Längsachsen auf Gehrung geschnitten, worauf die beiden Schnittebenen aneinander gelegt werden, damit die Profilabschnitte einen Winkel von 90° zueinander bilden; anschließend werden diese beiden Profilabschnitte durch ein Verbindungselement aneinander befestigt, das hinter dem Winkel angebracht und versteckt ist, der durch die beiden in der beschriebenen Weise aneinander anstoßenden Profilabschnitte gebildet wird.
  • Diese Technik hat eine Reihe von Nachteilen.
  • Ein erster Nachteil beruht darauf, dass es schwierig ist, die Abschnitte mit der richtigen Länge auf einen exakten Winkel von 45° zu schneiden, was bedeutet, dass beim Aneinanderfügen selbst der geringste Fehler dazu führt, dass im Verbindungsbereich der Köpfe ein Spalt bleibt, der manchmal zu groß oder zu klein ist, beispielsweise ein zu breiter Spalt oder Überschneidungen, woraus sich die Notwendigkeit ergibt, die Verbindung wieder auseinander zu nehmen, um kostspielige und aufwendige Arbeiten durchzuführen, mit denen die auf Gehrung geschnittenen Köpfe richtig zueinander angeordnet werden können.
  • Der nächstliegende Stand der Technik ergibt sich aus US-A 3 533 190 betreffend eine Verbundtür mit einem Metallrahmen und Druckguß-Eckstücken für die Rahmenabschnitte sowie stranggepressten Verbindungselementen. Die Eckstücke bestehen aus einem Stegelement mit zwei rechtwinklig zueinander abstehenden Zungen, die Verzahnungen oder Rippen haben, die beim Eingriff in das andere Rahmenelement verformt werden. Um eine feste mechanische Verbindung mit dem stranggepressten Rahmenelement zu gewährleisten, können die Zungen mit Rastkerben versehen sein. Jede Zunge greift satt anliegend und festsitzend in einen Kanal des entsprechenden Rahmenelementes ein.
  • Aus GB-A 1 503 484 ist ein Fensterrahmen mit Eckstücken bekannt, welche Zapfen aufweisen, die in die Rahmenelemente eingesteckt werden. Aus der Beschreibung geht nicht hervor, wie eine feste mechanische Verbindung zwischen den genannten Elementen hergestellt wird.
  • Aufgaben der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben erläuterten Nachteile zu vermeiden.
  • Die Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen charakterisiert ist, löst das Problem der Herstellung eines Systems zur rechtwinkligen Verbindung zwischen zwei Abschnitten mittels eines Verbinders, der sich insbesondere für die Herstellung von Tür- oder Fensterrahmen eignet.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich mithin auf ein System zur rechtwinkligen Verbindung von zwei Abschnitten gemäß Patentanspruch 1.
  • Durch den Einsatz eines Systems dieser Art werden die folgenden Ergebnisse erzielt: Die Ablängung der Metallprofile ist wesentlich einfacher und rascher durchzuführen, es ergeben sich keine Verbindungsspalte zwischen den beiden Profilelementen, sodass keine Anpassungsarbeiten an dem Schlitz erforderlich sind, und die Verbindung der Profilelemente kann erheblich einfacher durchgeführt werden.
  • Die mit der vorliegenden Erfindung erzielten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, dass die Kosten für die Herstellung der Verbindung zwischen den Profilelementen zur Bildung der Tür- oder Fensterrahmen erheblich reduziert werden.
  • Kurzer Erläuterung der Zeichnung
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, das in nicht einschränkender Weise in der Zeichnung dargestellt ist; es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Systems gemäß der Erfindung,
  • 1A eine vergrößerte Ansicht der nach innen eingedrückten Bohrungen des Profils,
  • 2A, 2B, 2C, 2D und 2E jeweils eine Ansicht von vorn, von links, von rechts, von unten und von oben des Verbinders gemäß der Erfindung,
  • 3 eine Perspektivansicht des Systems nach dem Zusammenbau.
  • Wie 1 zeigt, hat das System gemäß der Erfindung ein erstes Profil 1, ein zweites Profil 2, einen einstückigen Verbinder 3 sowie eine Mehrzahl von Verbindungselementen 4a, 4b, 4c, 4d, die im vorliegenden Fall Senkkopfschrauben sind.
  • Das erste Profil 1 erstreckt sich entlang einer ersten Achse X1 und hat im Querschnitt ein offenes Poligonprofil mit abgerundeten Kanten, wobei sein für die Verbindung genutzter Endabschnitt 1a einen Anschlagkopf 5 bildet und aus einer Schiene hergestellt ist, welche bezüglich der Längsachse X1 rechtwinklig abgelängt ist; der Kopf hat ein aus Abschnitten zusammengesetztes Profil mit Anschlagflächen 5a-5b-5c-5d-5e-5f. Das erste Profil 1 hat ferner aus nachstehend näher erläuterten Gründen eine Wandstärke S1, zwei zum Inneren des Profils trichterförmig ausgebuchtete Bohrungen 6a und 6b sowie (vgl. 3) eine nach vorn gerichtete Außenfläche 1a und eine zur Fenster- oder Türlaibung gerichtete Außenfläche 1b.
  • Das zweite Profil 2 erstreckt sich entlang einer zweiten Achse Y1 und hat im Querschnitt ein offenes Poligonprofil mit abgerundeten Kanten, wobei sein für die Verbindung genutzter Endabschnitt 2a einen Anschlagkopf 7 bildet und aus einer Schiene hergestellt ist, welche bezüglich der Längsachse Y1 rechtwinklig abgelängt ist; der Kopf hat ein aus Abschnitten zusammengesetztes Profil mit Anschlagflächen 7a-7b-7c-7d-7e-7f. Das zweite Profil 2 hat ferner aus nachstehend näher erläuterten Gründen eine Wandstärke S2, zwei zum Inneren des Profils trichterförmig ausgebuchtete Bohrungen 9a und 9b sowie (vgl. 3) eine nach vorn gerichtete Außenfläche 2a und eine zur Fenster- oder Türlaibung gerichtete Außenfläche 2b.
  • Der Verbinder 3 besteht, wie auch die 2A, 2B, 2C, 2D, 2E zeigen, aus einem einstückigen Körper mit einem Mittelteil 10, einer ersten Verlängerung 11, die sich entlang einer ersten Verbindungsachse X2 erstreckt und einen L-förmigen Querschnitt hat, sowie eine zweite Verlängerung 12, die sich entlang einer zweiten Verbindungsachse Y2 erstreckt und einen L-förmigen Querschnitt hat, wobei die beiden Achsen X2 und Y2 im rechten Winkel aufeinander stehen.
  • Im einzelnen hat der Verbinder 3 aus nachstehend noch erläuterten Gründen (vgl. auch 3) einen Mittelteil 10 mit einer Vorderseite 10a, die einen Teil der vorderen Sichtfläche des Rahmens der gepanzerten Tür bildet. Die erste Verlängerung 11 hat eine Vorderfläche 11a, die in einer zur Vorderseite 10a parallelen Ebene liegt, sowie eine zu der Vorderfläche 11a winklige Fläche 11b. Ebenso hat auch die zweite Verlängerung 12 eine Vorderfläche 12a, die in einer zur Vorderseite 10 parallelen Ebene liegt, sowie eine zu der Vorderfläche 12a winklige Fläche 12b. Die Vorderseite 10a ist lackiert und/oder oberflächenbehandelt.
  • Der Mittelteil 10 bildet am Übergang zur ersten Verlängerung 11 eine Stufe, wodurch sich eine erste C-förmige Anschlagfläche ergibt, die aus den Abschnitten 13a, 13b, 13c der Höhe H1 zusammengesetzt ist, wobei diese Anschlagflächen in einer zur ersten Verbindungsachse X2 normalen Ebene liegen. Die erste Verlängerung 11 mit L-förmigem Querschnitt ist so ausgebildet, dass die Außenflächen 11a und 11b des L ein Profil bilden, das in Längsrichtung in die Innenseiten des Verbindungsabschnitts 1a des ersten Profils 1 eingesetzt und an diesen zu Anlage kommen kann, worauf weiter unten noch näher eingegangen wird.
  • Der Mittelteil 10 bildet am Übergang zur zweiten Verlängerung 12 eine Stufe, wodurch sich eine zweite C-förmige Anschlagfläche ergibt, die aus den Abschnitten 14a, 14b, 14c der Höhe H2 zusammengesetzt ist, wobei diese Anschlagflächen in einer zur zweiten Verbindungsachse Y2 normalen Ebene liegen. Die zweite Verlängerung 12 mit L-förmigem Querschnitt ist so ausgebildet, dass die Außenflächen 12a und 12b des L ein Profil bilden, das in Längsrichtung in die Innenseiten des Verbindungsabschnitts 2a des zweiten Profils 2 eingesetzt und an diesen zu Anlage kommen kann, worauf ebenfalls noch näher eingegangen wird.
  • Die erste Anschlagfläche 13a-13b-13c und die zweite Anschlagfläche 14a-14b-14c liegen in zwei rechtwinklig zueinander ausgerichteten Ebenen.
  • Die erste Verlängerung 11 hat auf ihrer Innenseite 11b in der Nähe ihres Endabschnittes zwei Gewindebohrungen 15a und 15b, die in zwei Kanälen 16a, 16b liegen, die sich in Längrichtung der Achse X2 erstrecken und dazu dienen, eine exakte Anlage zwischen der Außenfläche 11b dieser Verlängerung 11 und der Innenseite des Profils 1 zu gewährleisten, was nachstehend noch erläutert wird.
  • Die zweite Verlängerung 12 hat auf ihrer Innenseite 12b in der Nähe ihres Endabschnittes zwei Gewindebohrungen 17a und 17b, die in zwei Kanälen 18a, 18b liegen, die sich in Längrichtung der Achse Y2 erstrecken und dazu dienen, eine exakte Anlage zwischen der Außenfläche 12a dieser Verlängerung 12 und der Innenseite des Profils 2 zu gewährleisten, was ebenfalls noch erläutert wird.
  • Wie sich aus 3 ergibt, kann der Monteur, nachdem er die Ausgangsschienen für die Profile bei einem Winkel von 90° bezüglich ihrer jeweiligen Längsachse X1 und Y1 abgelängt hat, die Verlängerung 11 in den Verbindungsabschnitt 1a des Profils einschieben, wobei die Höcker der trichterförmig ausgebuchteten Bohrungen 6a und 6b in die Kanäle 16a und 16b der Verlängerung 11 eingreifen, bis der Kopf 5 und genauer gesagt dessen Anschlagflächen 5a, 5b, 5c gegen die Anschlagflächen 13a, 13b, 13c des Verbinders 3 stoßen. Danach kann er die Schrauben 4a und 4b einschrauben, so dass eine stabile Verbindung zwischen dem Profil 1 und dem Verbinder 3 hergestellt wird. Dadurch ergibt sich eine perfekte Anlage der Außenflächen 11a und 11b der L-förmigen Verlängerung 11 an den Innenseiten des Profils 1.
  • Anschließend schiebt der Monteur die zweite Verlängerung 12 in den Verbindungsabschnitt 2a des Profils 2, wobei die Höcker der nach innen ausgebuchteten Bohrungen 9a und 9b in die Kanäle 18a und 18b der Verlängerung 12 eingreifen, bis der Kopf 7 und genauer dessen Anschlagflächen 7a, 7b, 7c gegen die Anschlagflächen 14a, 14b, 14c des Verbinders 3 stoßen. Danach kann er die Schrauben 4c und 4d einschrauben, so dass eine stabile Verbindung zwischen dem Profil 2 und dem Verbinder 3 hergestellt wird. Dadurch ergibt sich eine perfekte Anlage der Außenflächen 12a und 12b der L-förmigen Verlängerung 12 an den Innenseiten des Profils 2.
  • Nach Beendigung der oben erläuterten, sehr einfachen und leichten Arbeiten ergibt sich eine stabile, rechtwinklige Verbindung zwischen den beiden Profilen 1 und 2 mittels des Verbinders 3, sodass ein starker und robuster Rahmen für eine Tür oder ein Fenster beispielsweise eine gepanzerte Tür gebildet wird. Dieser Rahmen kann in bekannter Weise an einer Tür- oder Fensterzarge oder einer Maueröffnung befestigt werden.
  • Zu dem in dieser Weise hergestellten Rahmen ist hervorzuheben, dass dann, wenn die Wandstärke S1 der Anschlagflächen 5a, 5b, 5c des ersten Profils 1 gleich der Höhe H1 der Anschlagflächen 13a, 13b, 13c des Verbinders 3 ist, die Vorderfläche 1a des ersten Profils 1 in derselben Ebene wie die Vorderseite 10a des Mittelteils 10 ist. In gleicher Weise liegt dann, wenn die Wandstärke S2 der Anschlagflächen 7a, 7b, 7c des zweites Profils 2 gleich der Höhe H2 der Anschlagflächen 14a, 14b, 14c des Verbinders 3 ist, die Vorderfläche 2a des zweiten Profils 2 in derselben Ebene wie die Vorderseite 10a des Mittelteils 10.
  • Die Senkkopfschrauben 4a, 4b, 4c, 4d sowie auch andere Befestigungselemente, die gleichwirkend eingesetzt werden können, greifen in die Räume der trichterförmigen Bohrungen 6a, 6b, 9a, 9b ein, welche in die Flächen 1b und 2b der Profile 1 und 2 eingearbeitet sind, aus denen der Tür- oder Fensterrahmen zusammengesetzt ist, wodurch eine exakte Öffnungs- und Schließbewegung der Tür bzw. des Fensters gewährleistet wird.
  • Mit dem System gemäß der Erfindung werden die oben erläuterten Probleme gelöst, da es nicht mehr erforderlich ist, die Profile unter einem Winkel von 45° auf Gehrung zu schneiden, da sich zwischen zwei Profilen 1 und 2 keine Spalte mehr einstellen und es mithin nicht mehr erforderlich ist, diese entsprechend zu korrigieren.
  • Die obige Erläuterung des Systems zur rechtwinkligen Verbindung zwischen zwei Metallprofilen mittels eines Verbinders bezieht sich insbesondere auf die Herstellung von Rahmen für gepanzerte Türen oder Fenster und betrifft nur ein nicht einschränkendes Ausführungsbeispiel. Es können damit bei diesem System alle Änderungen oder Varianten vorgenommen werden, die sich aus der Praxis und der Anwendung ergeben und die im Rahmen des durch die Ansprüche vorgegebenen Schutzbereiches liegen.

Claims (9)

  1. System zur rechtwinkligen Verbindung eines ersten Profils (1) und eines zweiten Profils (2), die sich beide entlang ihrer Achse erstrecken, mittels eines Verbinders (3), insbesondere für die Herstellung von Rahmenelementen für Fenster- oder Türrahmen, wobei – die Profile (1, 2) eine Außenfläche haben, durch die die Laibung des Tür- oder Fensterrahmens gebildet wird, – das erste Profil (1) einen Verbindungsabschnitt (1a) hat, der einen ersten Kopf (5) mit Anschlagflächen (5a5f) hat, die in einer zur ersten Längserstreckungsachse (X1) des ersten Profils (1) normalen Ebene liegen, – das zweite Profil (2) einen Verbindungsabschnitt (2a) hat, der einen zweiten Kopf (7) mit Anschlagflächen (7a7f) hat, die in einer zur zweiten Längserstreckungsachse (Y1) des zweiten Profils (2) normalen Ebene liegen, – der Verbinder (3) einen ersten Mittelteil (10), eine erste Verlängerung (11), die sich längs einer ersten Verbindungsachse (X2) erstreckt, und eine zweite Verlängerung (12) aufweist, die sich längs einer zweiten Verbindungsachse (Y2) erstreckt, wobei die Verbindungsachsen (X2, Y2) rechtwinklig zueinander liegen, – die erste Verlängerung (11) bezüglich ihrer Verbindungsachse (X2) einen L-förmigen Querschnitt hat, – die zweite Verlängerung (12) bezüglich ihrer Verbindungsachse (Y2) einen L-förmigen Querschnitt hat, – der Mittelteil (10) zusammen mit der ersten Verlängerung (11) eine erste Stufe bildet, durch die eine erste flache Anschlagfläche (13a-13b-13c) gebildet wird, die in einer zur ersten Verbindungsachse (X2) normalen Ebene liegt, – der Mittelteil (10) zusammen mit der zweiten Verlängerung (12) eine zweite Stufe bildet, durch die eine zweite flache Anschlagfläche (14a-14b-14c) gebildet wird, die in einer zur zweiten Verbindungsachse (Y2) normalen Ebene liegt, – zur Herstellung der Verbindung der erste Kopf (5) mit seinen Anschlagflächen (5a5f) des ersten Profils (1) gegen die erste Anschlagfläche (13a-13b-13c) des Verbinders (3) gelegt wird und beide über Verbindungselemente (4a, 4b) aneinander befestigt werden, – zur Herstellung der Verbindung der zweite Kopf (7) mit seinen Anschlagflächen (7a7f) des zweiten Profils (2) gegen die zweite Anschlagfläche (14a-14b-14c) des Verbinders (3) gelegt wird und beide über Verbindungselemente (4c, 4d) aneinander befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, – daß eine oder beide Verlängerungen (11; 12) eine oder mehr Gewindebohrungen (15a15b; 17a17b) haben, die in Kanälen (16a16b; 18a18b) liegen, welche sich bezüglich der Achsen (X2; Y2) der Verlängerungen (11; 12) in Längsrichtung erstrecken, – daß eine oder mehr der Flächen (1a1b; 2a2b) der Verbindungsabschnitte (1a; 2a) eine oder mehr Bohrungen (6a6b; 9a9b) aufweisen, die zur Innenseite der Profile (1, 2) trichterförmig ausgebuchtet sind, – daß zur Herstellung der Verbindung zwischen den Verlängerungen (11; 12) und den Verbindungsabschnitten (1a; 1b) die Höcker der trichterförmigen Bohrungen (6a6b; 9a9b) in die Kanäle (16a16b; 18a18b) der Verlängerungen (11, 12) eingeschoben und/oder eingesetzt werden, – und daß zur Fixierung der Verlängerungen (11, 12) des Verbinders (3) an den Verbindungsabschnitten (1a; 2a) der Profile (1, 2) eine oder mehr Befestigungsschrauben (4a4b; 4c4d) in die Gewindebohrungen (15a15b; 17a17b) eingeschraubt werden, wobei die Schraubenköpfe in die trichterförmigen Bohrungen (6a6b; 9a9b) eingreifen.
  2. System nach Anspurch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (10) eine bezüglich des Tür- oder Fensterrahmens vordere Seite (10a) hat, die lackiert und/oder behandelt ist, um eine Sichtfläche der Rahmenlaibung zu bilden.
  3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verlängerung (11) mit L-förmigem Querschnitt eine Vorderseite (11a) hat, die in einer zur vorderen Seite (10a) des Mittelteils (10) parallelen Ebene liegt, sowie eine zur Vorderseite (11a) der Verlängerung (11) winklig ausgerichtete Seite (11b).
  4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verlängerung (12) mit L-förmigem Querschnitt eine Vorderseite (12a) hat, die in einer zur vorderen Seite (10a) des Mittelteils (10) parallelen Ebene liegt, sowie eine zur Vorderseite (12a) der Verlängerung (12) winklig ausgerichtete Seite (12b).
  5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verlängerung (11) mit L-förmigem Querschnitt so ausgebildet ist, daß ihre äußeren Seiten (11a, 11b) ein Außenprofil haben, das einen Längseinschub in den Verbindungsabschnitt (1a) des ersten Profils (1) ermöglicht und eine Formverbindung innerhalb und gegen dessen Innenflächen gewährleistet.
  6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verlängerung (12) mit L-förmigem Querschnitt so ausgebildet ist, daß ihre äußeren Seiten (12a, 12b) ein Außenprofil haben, das einen Längseinschub in den Verbindungsabschnitt (2a) des zweiten Profils (2) ermöglicht und eine Formverbindung innerhalb und gegen dessen Innenflächen gewährleistet.
  7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stufe eine Höhe (H1) hat, die im wesentlichen mit der Dicke (S1) des Blechs des ersten Profils (1) übereinstimmt.
  8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stufe eine Höhe (H2) hat, die im wesentlichen mit der Dicke (S2) des Blechs des zweiten Profils (2) übereinstimmt.
  9. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flache Anschlagfläche (13a-13b-13c; 14a-14b-14c) des Verbinders (3) eine C-förmige Ausbildung hat.
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