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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten Spurenwickelapparat,
der einen Quervorschubmechanismus umfasst, um ein der Ausgabe eines
Drahtes dienendes Drahzuführteil synchron
zur Drehung der Spule in Axialrichtung derselben zu verfahren und
zwar, um hierbei ausgerichtete Drahtwicklungen auf die Spule aufzuwickeln. Weiterhin
bezieht sich die Erfindung auch auf ein verbessertes Verfahren zur
Durchführung
der vorgenannten Spulenbewicklung.
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Hintergrund der Erfindung
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Wenn
Drahtwindungen in ausgerichteter Weise auf einen Spulenkern zu einer
Wicklung aufgewickelt werden, wird eine Düse, die als solche den Draht
ausgibt, in axialer Richtung der Spule synchron zur Drehung jener
Spule bewegt. Die Düse
wird dabei je Spulendrehung mit einer Steigung weiterbewegt, die
dem Durchmesser des Drahtes entspricht, sodass zueinander ausgerichtete
aneinanderliegende Drahtwicklungen erreicht werden.
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Bei
einem, aus dem Stand der Technik bekannten Quervorschubmechanismus
eines Spulenwickelapparates bewegt ein Düsenverlagerungsmechanismus
dann, wenn der Draht aufgewickelt wird, die Düse um eine dem Drahtdurchmesser
entsprechende Strecke und wenn nachdem der Wickelvorgang beendet
ist, die Spule entfernt oder andere Operationen an der Spule durchgeführt werden,
wird die Düse
in eine Position verlagert, in welcher diese jene Operationen nicht
beeinträchtigt.
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Insbesondere
dann, wenn die Spule entfernt wird, muss die Düse an eine Stelle verbracht
werden, in welcher diese die Spule nicht übergreift, daher muss der Verlagerungsbereich
der Düse
wesentlich größer sein
als die Länge
der Spule. Die Verfahrgeschwindigkeit und die Verfahrstrecke der
Düse sind während des
Spulenwicklungsvorgangs und zum Entfernen der Spule unterschiedlich,
jedoch werden beide Verlagerungen mit einem Quervorschubmechanismus
ausgeführt,
sodass der Quervorschubmechanismus notwendigerweise einen großen Bewegungsbereich
bieten muss und damit äußerst sperrig ist.
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Jedoch
gibt es bei diesem sperrigen Mechanismus, der als solcher einen
großen
Verfahrbereich bietet, eine Grenze für die Auflösung, die bei der Durchführung kleiner
Steigungsverlagerungen erreicht werden kann, wenn beispielsweise
ein besonders feiner Draht gewickelt wird und der Apparat kann insoweit
nicht mit dieser präzisen
Steigung verfahren werden.
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Wenn
beispielsweise eine relativ geringe Spulenbreite mit hoher Geschwindigkeit überfahren wird,
wie dies beispielsweise bei der Bewicklung von Transformatorspulen
der Fall ist, treten dann, wenn die Düse mit hoher Geschwindigkeit
durch einen sperrigen Mechanismus verfahren wird, Vibrationen auf,
wenn der Quervorschubmechanismus verfährt und insbesondere wenn die
Verfahrrichtung umgekehrt wird. Des weiteren ist der sperrige Quervorschubmechanismus
auch besonders schwer. Er hält damit
nicht umgehend an, selbst wenn die Verlagerung an sich beendet wird
und er kehrt auch nicht umgehend um, selbst wenn die Verlagerungsrichtung geändert wird.
Mit anderen Worten ist, wenn der Quervorschubmechanismus groß ist dessen
Trägheit hoch
und auch dessen Fähigkeit,
Verlagerungen und Richtungsumkehrungen der Bewegung vorzunehmen,
ist gering. Aufgrund dieser Faktoren wurde bei den früheren Querverlagerungsmechanismen
der Draht nicht sanft ausgegeben und die Ausrichtung der Spulenwindungen
wies Unstetigkeiten auf und die präzise Wicklung des Drahtes mit
hoher Geschwindigkeit war schwierig.
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Beispielsweise
sind Zündspulenwicklungen hauptsächlich unterteilt
in durchgängig
gewickelte Spulen und abschnittsweise gewickelte Spulen, jedoch
in beiden Fällen
werden die Drahtwicklungen in Ausrichtung zueinander mit hoher Geschwindigkeit und
mehreren, unterschiedlichen engen Breiten auf eine Spulenschale
gewickelt. Im Stand der Technik bestand bei den relativ großen Querbewegungsmechanismen
das Problem der Auflösung
und Vibration. Bei den durchgängig
gewickelten Zündspulen
traten manchmal Unstetigkeiten bei der Drahtausrichtung auf und
bei den abschnittsweise gewickelten Zündspulen war die Hochgeschwindigkeitspräzisionswicklung
der Drahtwicklungen in ausgerichteter Weise schwierig.
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DE 38 37 853 A1 offenbart
eine Spulenwickelmaschine, die eine Spindelstruktur und eine Drahtausgabedüse umfasst
zur Ausgabe eines Drahtes auf eine Spule. Die Drahtausgabedüse ist an
einem Einstellmechanismus positioniert, der unter Berücksichtigung
des Winkels eines Drahtes relativ zu einer Bezugsebene eingestellt
wird, welche radial zur Achse der Spindelstruktur verläuft.
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US PS 3,011,728 offenbart
eine Spulenwickelmaschine, die eine Drahtführungsstruktur aufweist, die über einen
ersten Positionierungszylinder positioniert ist und über einen
zweiten Positionierungszylinder geschwenkt wird. Diese Zylinder
werden über
Ventile und einen Kurvenscheibenmechanismus angesteuert.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Im
Hinblick auf die obigen Ausführungen
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Drahtspulenwickelapparat
sowie ein Drahtspulenwickelverfahren zu schaffen, bei welchem selbst
wenn ein Draht von feinem Durchmesser gewickelt wird eine Drahtausgabedüse mit einer
besonders genauen Steigung verfahren werden kann, und bei welchem
keine Vibrationen beim Hochgeschwindigkeitsvorschub und bei den
Umkehrbewegungen auftreten und eine schnelle Reaktion erreicht wird,
wenn die Bewegungsrichtung umgekehrt wird und das Aufwickeln des
Verfahrens in geringerem Maße
fehleranfällig
ist und der Draht unter präziser
Ausrichtung bei hoher Geschwindigkeit gewickelt werden kann.
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Um
diese Aufgabe zu lösen,
wird ein Spulenwickelapparat gemäß Patentanspruch
1 geschaffen.
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Die
Erfindung schafft weiterhin auch ein Spulenwickelverfahren gemäß Patentanspruch
8.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Quervorschubmechanismus vorgesehen, der einen ersten
Quervorschubmechanismus und einen zweiten Quervorschubmechanismus
umfasst, welche beide voneinander unabhängig antreibbar sind, wobei der
erste Quervorschubmechanismus und der zweite Quervorschubmechanismus
jeweils einzeln oder gemeinsam miteinander angetrieben werden, wenn
ein Draht aufgewickelt oder eine Spule entfernt wird. Wenn eine
Spule gewickelt wird, werden beide Mechanismen mit einer optimalen
Verlagerungssteigung und Geschwindigkeit bewegt. Die Verlagerung
ist sanft, die Spulenwindungsausrichtung wird nicht unstetig und
die Spulen können
damit akkurat bewickelt werden. Wenn eine Spule entfernt wird, kann
die Drahtausgabedüse
in eine Position verfahren werden mit hoher Geschwindigkeit, in
welcher diese nicht stört.
Der gesamte Bewicklungsprozess kann daher effizienter durchgeführt werden.
Die Details sowie weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und sind
auch aus den beigefügten Zeichnungen
ersichtlich.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt
eine Schemadarstellung eines Spulenwickelapparates gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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2 zeigt
ein Blockdiagramm eines Spulenwickelapparates gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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3 zeigt
ein Schemadiagramm eines weiteren Spulenwickelapparates gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsbeispiele
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nunmehr nachfolgend unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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1 zeigt
einen Rahmen 3, der an einer Plattform 2 eines
Spulenwickelapparates 1 befestigt ist, wobei eine Spulenantriebsspindel 5 von
jenem Rahmen 3 gelagert ist. Die Spulenantriebsspindel 5 ist
mit einem Spindelmotor 6 über den Rahmen 3 gekoppelt
und eine Halterung 5a ist an jedem Ende der Spulenantriebsspindel 5 ausgebildet,
sodass eine Spule 4 frei an der Spulenantriebsspindel 5 befestigt oder
von dieser entfernt werden kann. Die Spule 4 weist an ihren
beiden Enden einen Flansch auf, und ein Draht 7 wird auf
diese Spule 4 zwischen jenen Flanschen aufgewickelt.
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Die
Spulenantriebsspindel 5 rotiert gemeinsam mit dem Spindelmotor 6 und
wenn sich die Spule 4 aufgrund der Rotation der Spulenantriebsspindel 5 ebenfalls
dreht, wird der Draht, der als solcher von der Düse 8 ausgegeben wird,
auf die Spule 4 gewickelt.
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Der
Wickelapparat ist weiterhin versehen mit der Düse 8, einem Spanngerät 9 und
einer Spule 10. Die Düse 8 liefert
den Draht 7 von der Spule 10, der Draht 7 wird
auf die Spule 4 gewickelt. Die Spannvorrichtung 9 hält eine
bestimmte Spannung in dem Draht 7 aufrecht, wenn dieser
von der Spule 10, auf welcher der Draht 7 bevorratet
ist, zur Düse 8 hin
abgezogen wird.
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Der
Wickelapparat 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst weiterhin einen ersten Quervorschubmechanismus 11 sowie
einen zweiten Quervorschubmechanismus 15, welcher die Düse 8 parallel
zur Achse der Spulenantriebsspindel 5 verlagert.
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Der
erste Quervorschubmechanismus 11 ist an dem Rahmen 3 befestigt.
Der erste Quervorschubmechanismus 11 umfasst einen ersten
Querantriebsmotor 12, eine erste Gewindespindel 13,
welche mit der Welle des ersten Querverlagerungsmotors 12 verbunden
ist und parallel zur Spulenantriebsspindel 5 angeordnet
ist sowie eine erste Basis 14, die entlang der ersten Gewindespindel 13 verlagerbar
ist. Die erste Gewindespindel 13 ist als Schraubenspindel
ausgeführt
die an ihrem Außenumfang ein
Schraubengewinde aufweist, die erste Basis 14 hat eine
Gewindebohrung, in welche die Gewindegänge der ersten Gewindespindel 13 eingeschraubt sind
und wenn der erste Quermotor 12 rotiert, verlagert sich
die Basis 14 entlang der ersten Gewindespindel 13.
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Der
zweite Quervorschubmechanismus 15 ist an der ersten Basis 14 befestigt.
Dieser zweite Quervorschubmechanismus 15 umfasst einen
zweiten Quermotor 16, eine zweite Gewindespindel 17, die
mit dem zweiten Quermotor 16 verbunden ist und parallel
zur ersten Gewindespindel 13 angeordnet ist, und eine zweite
Basis 18, die entlang der zweiten Gewindespindel 17 verlagerbar
ist.
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In
gleicher Weise wie bei dem ersten Quervorschubmechanismus 11 ist
bei dem zweiten Quervorschubmechanismus 15 die zweite Gewindespindel 17 eine
Gewindespindel deren Gewindegänge am
Außenumfang
derselben vorgesehen sind, die zweite Basis 18 weist eine
Schraubenbohrung auf, in welche die Gewindegänge der zweiten Gewindespindel 17 eingeschraubt
sind und die zweite Basis verfährt
entlang der zweiten Gewindespindel 17 aufgrund der Drehung
des zweiten Quermotors 16.
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Gemäß dieses
Ausführungsbeispiels
ist die Düse 8 an
der Basis 18 des zweiten Quervorschubmechanismus 15 angebracht.
Daher verfährt,
wenn der Quermotor 15 der ersten Gewindespindel 13 rotiert,
die erste Basis 14 und die zweite Basis 18 des zweiten
Quervorschubmechanismus 15, welche an der ersten Basis 14 befestigt
ist verfährt
hiermit gemeinsam, die Düse 8 vollführt damit
eine Querbewegung parallel zur Spulenantriebsspindel 5 und
die Position der Düse 8 relativ
zu der Spule 4 verändert sich.
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In
gleicher Weise wird dann, wenn der Quermotor 16 des zweiten
Quervorschubmechanismus 15 rotiert die Basis 18 verlagert
und die Düse 8 vollführt eine
Querbewegung. Diese Querbewegungen der Düse 8 können auch
gleichzeitig durchgeführt werden
indem beide Quermotoren 12 und 16 entsprechend
rotieren.
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Der
erste Quervorschubmechanismus 11 verlagert den zweiten
Quervorschubmechanismus 15 und die Düse 8, daher wird ein
relativ großer,
leistungsfähiger
Motor für
diesen Querantriebsmotor 12 verwendet, die erste Querantriebswelle
weist einen großen
Durchmesser auf und das an dieser ausgebildete Gewinde hat eine
große
Steigung.
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Andererseits
verlagert der zweite Quervorschubmechanismus 15 lediglich
die Düse 8,
sodass dieser kompakt und mit geringem Gewicht ausgeführt werden
kann und ein kompakter Motor wird für den zweiten Quermotor 16 verwendet
und die zweite Gewindespindel 17 weist einen kleinen Durchmesser auf
und hat ein Gewinde mit kleiner Steigung.
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Daher
kann die Düse 8 über einen
großen Bereich
mit großer
Steigung durch den ersten Quervorschubmechanismus 11 verfahren
werden und kann zudem auch mit einer feinen Steigung über einen
engeren Bereich aufgrund des zweiten Quervorschubmechanismus 15 verfahren
werden.
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Es
soll darauf hingewiesen werden, dass selbst, wenn Gewindespindeln
mit im wesentlichen gleicher Steigung für die erste Gewindespindel 13 und
die zweite Gewindespindel 17 verwendet werden, relativ
feine Steigungsverlagerungen durchgeführt werden können durch
den zweiten Quervorschubmechanismus 15 indem die Rotationsgeschwindigkeiten
der Querbewegungsmotoren 12, 16 verändert werden.
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Die
Bewicklungsoperation, die von dem erfindungsgemäßen Wickelapparat nach der
vorliegenden Erfindung durchgeführt
wird, wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 1 näher beschrieben.
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Die
Spule 4 wird auf die Halterung 5a der Spulenantriebsspindel 5 aufgeschoben
und der Spindelmotor 6 in Drehung versetzt. Der Draht 7 wird
von der Spule 10 zur Düse 8 über den
Spannmechanismus 9 hin abgegeben. Sobald die Spule 4 aufgrund der
Drehung des Spindelmotors 6 rotiert, wird der Draht 7 aus
der Düse 8 abgegeben
und auf den Außenumfang
der Spule 4 gewickelt. In diesem Zustand kann dann, während die
Bewegung des ersten Quervorschubmechanismus 11 angehalten
wird, die Düse 8 in
Axialrichtung der Spule durch den zweiten Quervorschubmechanismus 15 um
eine Strecke verfahren werden, die dem Durchmesser des Drahtes bei jeder
Rotation der Spule entspricht.
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Der
zweite Quervorschubmechanismus 15 beginnt mit der Bewegung
der Düse
von der ersten Wicklungsstartposition der Spule der Wicklung 4 und wenn
die Düse 8 die
Wickelendposition erreicht hat, ändert
der zweite Quervorschubmechanismus 15 seine Bewegungsrichtung,
sodass die Düse 8 in
die Gegenrichtung wandert. Auf diese Weise vollführt die Düse 8 Vorfahr- und
Rückfahrbewegungen
für eine vorgegebene
Anzahl zwischen den Flanschen der Spule 4 aufgrund des
zweiten Quervorschubmechanismus 15, während der Draht 7 auf
die Spule 4 aufgewickelt wird. Mehrere Wicklungslagen des
Drahtes 7 werden daher in ausgerichteter Weise auf die
Spule 4 aufgewickelt, um damit eine Spule 4 zu
bilden.
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Sobald
eine Spule gewickelt ist, wird der zweite Quervorschubmechanismus 15 angehalten und
die Spule 4, deren Bewicklung beendet ist, entfernt und
eine neue Spule befestigt, um eine weitere Bewicklungsoperation
durchzuführen.
Wenn die vorangehend bewickelte Spule 4 entfernt wird,
wird der erste Quervorschubmechanismus 11, der einen großen Verfahrbereich
bietet, angesteuert, um die Düse 8 in
eine Position zu verbringen, in welcher diese das Entfernen der
bewickelten Spule 4 nicht beeinträchtigt und das Aufsetzen einer
neuen Spulenhülse
erlaubt. Sobald die neue Spulenhülse 4 eingesetzt
ist, wird die Düse
in ihre Anfangsposition durch den ersten Quervorschubmechanismus 11 zurückgefahren.
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Da
aufgrund der vorliegenden Erfindung durch die Bereitstellung des
ersten Quervorschubmechanismus 11 und des zweiten Quervorschubmechanismus 12 mit
unterschiedlichen Verlagerungsbereichen und Verlagerungssteigungen,
können
der erste Quervorschubmechanismus 11 und der zweite Quervorschubmechanismus 15 selektiv
während
der Bewicklung angesteuert und bei der Entfernung der Spule angesteuert
werden. Daher kann die Düse 8 mit
einer optimalen Steigung und Geschwindigkeit verfahren werden während die
erforderlichen Verlagerungsstrecken beibehalten werden und der Wicklungsvorgang
kann besonders effizient durchgeführt werden. Des weiteren wird
während
des Bewickelns der zweite Quervorschubmechanismus 15 in
axialer Richtung der Spule 4 mit einer hohen Geschwindigkeit
und feiner Steigung verfahren, sodass selbst ein äußerst feiner
Draht präzise
gewickelt werden kann. Letztendlich kann auch die Düse 8 mit
hoher Geschwindigkeit bewegt und reversiert werden, wobei die bewegten
Massen hier relativ klein sind, sodass bei Bewegungsumkehr kaum
Vibrationen oder Stöße auftreten.
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Nachfolgend
wird das Steuersystem der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit 2 beschrieben.
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2 zeigt
ein Flussdiagramm, das das Steuersystem für den Wickelapparat gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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Der
Wickelapparat 1 umfasst einen Controller 19, der
einen Mikrocomputer beinhaltet.
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Informationen,
die benötigt
werden, um den Drahtwicklungsvorgang auszuführen, werden in den Controller 19 eingegeben
und der Controller 19 steuert die Rotation des Spindelmotors 6,
des ersten Quermotors 12 und des zweiten Quermotors 16 basierend
auf diesen Informationen.
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Um
den Wickelvorgang in Gang zu setzen, veranlasst der Controller 19 zuerst
den Spindelmotor 6 zur Drehung und steuert die Rotation
des zweiten Quermotors 16 basierend auf einem vorangehend eingegebenen
Durchmesser des Drahtes 7 und verfährt die Düse 8 in axialer Richtung
der Spule 4 um eine Strecke, die dem Durchmesser des Drahtes 7 je Drehung
der Spule 4 entspricht. Nachdem die Düse 8 um eine vorgegebene
Strecke zwischen den Flanschen der Spule 4 verfahren ist,
wird die Drehrichtung des Querverlagerungsmotors 16 umgekehrt
und die Düse
in die Gegenrichtung verfahren. Die Anzahl dieser Vor- und Rückfahrbewegungen
wird entsprechend der Anzahl an erforderlichen Wicklungslagen der
Spule 4 bestimmt.
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Wenn
der Bewicklungsvorgang beendet ist, hält der Controller 19 den
Spindelmotor 6 an und stoppt auch die Rotation des zweiten
Quermotors 16. Nachfolgend wird die Rotation des ersten
Quermotors 12 so angesteuert, dass die Düse 8 an
eine Position verfahren wird, in welcher diese nicht die Entfernung
der alten Spule 4 sowie das Einsetzen der neuen Spule beeinträchtigt.
Nachdem die neue Spule wieder befestigt ist, wird die Düse 8 so
gesteuert, dass diese wieder in ihre Ausgangsposition zurückkehrt.
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Nachfolgend
wird eine Methode zur Aufwicklung mehrerer Spulen gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
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Die
Gesamtlänge
der Spule 4 kann in mehrere Abschnitte unterteilt werden
und ein Abschnittswickeln (unterbrochenes Wickeln) kann durchgeführt werden,
wobei der Draht von einer Bodenlage des zu einer Decklage je Abschnitt
gewickelt wird.
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Bei
diesem Abschnittswickeln wird z. B. dann, wenn eine Zündspule
oder eine Transformatorspule gewickelt wird, die Düse in einem
Abschnitt rasch und mit kleiner Steigung vor- und zurückbewegt
durch den zweiten Quervorschubmechanismus 15. Der zweite
Quervorschubmechanismus ist kompakt und von geringem Gewicht, sodass
hier keine Vibrationen auftreten, wenn dieser nach vorne läuft oder
zurückläuft mit
hoher Geschwindigkeit und Wicklungsfehlausrichtungen treten nicht
auf. Dies ist, da der zweite Wicklungsquervorschubmechanismus 15 klein
und leichtgewichtig ist, so dass dessen Trägheit gering ist und dieser
Vorwärts-
und Rückwärtsbewegungen
mit hoher Geschwindigkeit vollführen kann.
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Nachdem
ein Abschnitt gewickelt ist, wird die Düse 8 in den nächsten Abschnitt
gemeinsam mit dem zweiten Quervorschubmechanismus 15 durch den
ersten Quervorschubmechanismus 11 verfahren.
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Nach
Verlagerung des zweiten Quervorschubmechanismus 15 wiederholt
sich die vorangehend beschriebene Operation, um den nächsten Abschnitt
zu bewickeln.
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Obiges
eingedenk kann die Wicklung akkurat und mit feiner Steigung durch
den zweiten Quervorschubmechanismus 15 durchgeführt werden
und da die Verlagerungen zwischen den Abschnitten durch den ersten
Quervorschubmechanismus bewerkstelligt werden, kann die gesamte
Spule in verschiedenen Abschnitten gewickelt werden während der
zweite Quervorschubmechanismus 15 nur über einen relativ schmalen
Bereich verfahren werden muss. Der erste Quervorschubmechanismus 11 verfährt hierbei
intermittierend in eine Richtung bei geringer Geschwindigkeit und ändert nicht
seine Verschieberichtung, Vibrationen, die gegebenenfalls Fehlausrichtungen
verursachen würden,
treten hierbei nicht auf.
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Wenn
eine Bank-Bewicklung einer Spule erfolgt, gibt es keinen Flansch,
um einzelne Abschnitte voneinander zu trennen und jeder Abschnitt
der Spule muss präzise
gewickelt werden, sodass die Drahtwicklungen in einer ordentlichen
Ausrichtung vorliegen.
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Der
zweite Quervorschubmechanismus 15, der während des
Wicklungsvorgangs vor- und zurückfährt, akkurat
und mit feiner Steigung, ohne dass hierbei Vibrationen auftreten,
wie dies der Fall wäre, wenn
die Richtung rapide umgekehrt wird, sodass die Wicklungsausrichtung
nicht unstetig wird. Die vorliegende Erfindung ist damit extrem
nützlich
auch im Falle der Bank-Bewicklung.
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Es
ist weiterhin auch möglich,
die Bewicklung vorzunehmen während
der erste Quervorschubmechanismus 11 sich mit äußerst geringer
Geschwindigkeit kontinuierlich in eine Richtung bewegt. In diesem
Falle kann die Verlagerungsgeschwindigkeit des zweiten Quervorschubmechanismus 15 während der
Vorwärts-
und der Rückwärtsbewegung unterschiedlich
sein. Während
der Vorwärtsbewegung,
d. h. wenn der zweite Querbewegungsmechanismus 15 sich
in der gleichen Richtung bewegt wie der erste Querbewegungsmechanismus
wird die Verlagerungsgeschwindigkeit des zweiten Quervorschubmechanismus 15 auf
einen Wert eingestellt, der kleiner ist als die Verlagerungsgeschwindigkeit des
ersten Quervorschubmechanismus 11. Andererseits wird während der
Rückkehrbewegung,
d. h. wenn der zweite Quervorschubmechanismus 15 sich nicht
in die Richtung des ersten Quervorschubmechanismus 11 bewegt,
die Verlagerungsgeschwindigkeit des zweiten Quervorschubmechanismus 15 auf einen
Wert gesetzt, der größer ist
als die Verlagerungsgeschwindigkeit des ersten Quervorschubmechanismus.
Durch die Steuerung der Interaktion der beiden Querverlagerungsmechanismen 11, 15 auf diese
Weise, können
dann, wenn der Quervorschubmechanismus 11 sich kontinuierlich
in eine Richtung bei geringer Geschwindigkeit bewegt, Vibrationen nicht
auftreten, wenn die Verlagerung gestoppt oder reversiert wird. Des
weiteren kann, da der zweite Quervorschubmechanismus 15 klein
und leichtgewichtig ist, keine Vibration auftreten, selbst wenn
dieser Mechanismus bei hoher Geschwindigkeit betrieben wird und
es treten insoweit keine Wicklungsfehler auf und die Wicklungen
können
präzise
und in ordentlicher Ausrichtung aufgewickelt werden.
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Hierbei
sind die Bewicklungsmethoden beschrieben, bei welchen der erste
Quervorschubmechanismus intermittierend bewegt wurde und während dieser
kontinuierlich bewegt wurde, jedoch können auch diese Methoden miteinander
kombiniert werden. Ein Beispiel ist es, wo eine Kombination von intermittierenden
und kontinuierlichen Bewegungen in Abschnitten verwendet wird. Zum
Beispiel können intermittierende
Bewegungen dazu verwendet werden, um die ersten wenigen Lagen zu
wickeln und kontinuierliche Bewegungen können verwendet werden, um die
weiteren Abschnitte zu bewickeln. Intermittierende und kontinuierliche
Verlagerungen können
auch kombiniert werden innerhalb eines Abschnitts. Zum Beispiel
kann der erste Quervorschubmechanismus 11 so angesteuert
werden, dass dieser nicht verfährt
bis alle bis zum dritten von fünf
Lagen gewickelt sind und er kann dann verlagert werden, um die beiden
verbleibenden Lagen zu wickeln.
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Als
nächstes
wird ein zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
In der folgenden Beschreibung konzentriert sich die nachfolgende
Beschreibung auf die Unterschiede von dem ersten Ausführungsbeispiel.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel
sind in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel erste Querverlagerungsmechanismen 11 und
zweite Querverlagerungsmechanismen 15 vorgesehen, die voneinander
unabhängig
angesteuert werden können
und unterschiedliche Verlagerungsbereiche und Verlagerungssteigungen
bieten.
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Der
erste Quervorschubmechanismus 11, der mit einer größeren Steigung über einen
größeren Bereich
verfahrbar ist, ist an der Plattform 2 befestigt. Der Rahmen 3 ist
für die
erste Basis 14 des ersten Quervorschubmechanismus 11 vorgesehen
und die Spulenantriebsspindel 5 und der Spindelmotor 6 sind an
diesem Rahmen 3 vorgesehen. Aufgrund der Drehung des ersten
Querantriebsmotors 12, bewegt sich die erste Basis 14,
in welche der erste Schraubenschaft 13 eingeschraubt ist,
und die Spule 4, die auf der Halterung 5a der
Spulenantriebsspindel 5 sitzt, bewegen sich damit gemeinsam
mit dem Rahmen 3.
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Der
zweite Quervorschubmechanismus 15, der mit einer kleinen
Steigung über
einen schmalen Bereich verfährt,
ist auch an der Plattform 2 befestigt und die zweite Basis 18 des
zweiten Quervorschubmechanismus 15 ist mit der Düse 8 bestückt. Daher kann,
da die zweite Basis 18, in welche der zweite Querschaft 17 eingeschraubt
ist, sich gemeinsam mit der Düse 8 entsprechend
der Drehung des zweiten Quermotors 16 verlagern.
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Der
zweite Quervorschubmechanismus 11 verfährt die Spule 4, die
Spulenantriebsspindel 5 und den Spindelmotor 6 gemeinsam
mit dem Rahmen, sodass ein großer,
leistungsstarker Motor hier für
den ersten Motor 12 verwendet wird und der Durchmesser
der ersten Querverlagerungswelle 13 ist groß und weist
zudem eine große
Gewindesteigung auf.
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Andererseits
ist, da der zweite Quervorschubmechanismus 15 lediglich
die Düse 8 verfährt, dieser
kompakt und leichtgewichtig und ein kleiner Motor wird für diesen
zweiten Querverlagerungsmotor 16 verwendet und der Durchmesser
der zweiten Schraubenspindel 17 ist klein und die Gewindesteigung
derselben fein.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
werden die Relativpositionen der Spule 4 und der Düse 8 mit
einer großen
Steigung über
einen großen
Bewegungsbereich durch den ersten Quervorschubmechanismus 11 verändert mit
einer feinen Steigung über
einen kleinen Bereich durch den zweiten Querverlagerungsmotor 15.
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Bei
der vorstehend beschriebenen Konstruktion werden die Spule 4,
die Spulenantriebsspindel 5 und der Spindelmotor 6 durch
den ersten Quervorschubmechanismus 11 verlagert, jedoch
können
die Welle der Spulenantriebsspindel 5 und des Spindelmotors 6 miteinander über eine
Axialverzahnung in Eingriff gebracht sein, sodass diese in axialer
Richtung verfahren können
und der Spindelmotor 6 kann an der Plattform angebracht
sein, sodass lediglich die Spule 4 und die Spulenantriebsspindel 5 verfahren werden.
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Nachfolgend
wird ein Bewicklungsvorgang unter Verwendung des oben stehenden
Apparates beschrieben.
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Der
Draht 7 wird von der Spule 10 zur Düse 8 hin über die
Spannvorrichtung 9 bereitgestellt. Wenn sich die Spule 4 dreht
aufgrund der Rotation des Spindelmotors 6, wird der Draht 7,
der aus der Düse 8 ausgegeben
wird, auf die Spule 4 gewickelt. Währenddessen verlagert sich
der zweite Quervorschubmechanismus 15 um eine Strecke,
die den Drahtdurchmesser 7 je Drehung der Spule 4 entspricht.
Der zweite Quervorschubmechanismus 15 beginnt mit der Bewegung
von der Wicklungsstartposition der Spule und reversiert seine Bewegungsrichtung
bei der Wicklungsendposition. Während
des Aufwickelns des Drahtes wird daher die Düse 8 vor und zurück zwischen
den Flanschen der Spule 4 durch den zweiten Quervorschubmechanismus 15 bewegt.
Während
dieses Intervalls wird die Operation des ersten Quervorschubmechanismus 11 gestoppt.
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Nachdem
eine Spule gewickelt ist, wird der zweite Quervorschubmechanismus 15 angehalten, die
Spule 4 deren Bewicklung beendet ist entfernt und eine
neue Spule 4 befestigt, um einen erneuten Bewicklungsvorgang
zu beginnen. Währenddessen wird
ohne Bewegung der Düse 8 die
Spulenantriebsspindel 5 in eine Position verfahren, in
welcher diese das Entfernen oder die Befestigung des Spulenkerns 4 nicht
beeinträchtigt,
d. h. in eine Position entfernt von jener Düse durch den ersten Quervorschubmechanismus 11 der
als solcher einen großen
Verlagerungsweg bereitstellt.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
kann auch ein Abschnittswickeln durchgeführt werden und zwar präzise und
schnell genauso wie bei dem vorangehend beschriebenen, ersten Ausführungsbeispiel.
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Bei
dem Querbewegungsmechanismus nach der vorliegenden Erfindung können der
erste Querbewegungsmechanismus 11 und der zweite Querbewegungsmechanismus 15 gleichzeitig
bewegt werden. In diesem Falle werden die Verlagerungsgeschwindigkeiten
durch den Controller 19 gesteuert, um den gewünschten
Vorschub zu erhalten. insbesondere wird dann, wenn der zweite Quervorschubmechanismus
vor- und zurückfährt während der
erste Quervorschubmechanismus 11 fixiert ist, mit geringer
Geschwindigkeit. Wenn die beiden Querverlagerungsmechanismen in
entgegengerichtete Richtungen verlagert werden, werden die Düse 8 und
die Spule 4 gegeneinander mit einer Geschwindigkeit verlagert,
die als solche der Differenzgeschwindigkeit zwischen den beiden
Querverlagerungsmechanismen entspricht, sodass feinere Querverlagerungsoperationen
realisiert werden können.