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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft ein Wasser-metachromatisches Tuch. Insbesondere
betrifft sie ein Wasser-metachromatisches Tuch, das imstande ist,
verschiedene Aspekte anzunehmen, abhängig davon, ob es trocken oder
mit Wasser befeuchtet ist.
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In
der vorliegenden Erfindung wird eine weiße oder gefärbte, undurchsichtige Lage
farblos oder transparent und umgekehrt, abhängig davon, ob sie trocken
oder feucht ist. Dies wird auch als Farbwechsel, d. h. Metachromatismus,
betrachtet.
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Stand der Technik
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Lagen,
die einen Träger
umfassen und darauf mit einer porösen Schicht versehen sind,
die ein Pigment mit einem niedrigen Brechungsindex enthält, wobei
auf die poröse
Schicht Wasser aufgebracht wird, um diese transparent zu machen,
so dass ein Bild erscheint, sind allgemein bekannt, wie in den
Japanischen Patentschriften Nr. Sho50-5097 und
Nr. Hei5-15389 offenbart.
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Bereiche,
in welchen solche Lagen vorwiegend verwendet werden, sind für gewöhnlich in
der Praxis der Kalligraphie, bei Spielzeugen mit erscheinenden und
verschwindenden Bildern, und so weiter, und diese Lagen bestehen
vorwiegend aus Papier als Träger
oder Substrat mit schlechter Haltbarkeit.
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U.S. Patent Nr. 5,163,846 offenbart
eine mit Wasser reaktionsfähige
Lage dieser Art und einen Wasserstift, mit dem auf der Lage geschrieben
werden kann, offenbart aber keine besonderes Konstruktion von Wasserstiften,
die eine praktische Gebrauchsfähigkeit
bieten.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Die
gegenwärtigen
Erfinder haben entdeckt, dass ein Tuch mit einem spezifischen Gewicht
pro Einheitsfläche
als Träger
verwendet werden kann, und eine poröse Schicht, die aus einer Mischung
eines Pigments mit einem spezifischen niederen Brechungsindex mit
einem Binderharz in einem spezifischen Anteil besteht, auf der Oberfläche des
Trägers gebildet
werden kann, wodurch scharfe Durchblicksbilder erscheinen können und
auch die kurze Haltbarkeitsdauer nach dem Stand der Technik behoben werden
kann.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines
Wasser-metachromatischen Tuchs mit besserer Biegefestigkeit, Kratzbeständigkeit,
Wasserbeständigkeit
und so weiter, das natürlich
als Wasser-metachromatisches Allzweckschreibblatt wie auch als Wasser-metachromatische
Lage mit ausreichend großer
Fläche
verwendet werden kann, damit Kinder oder andere Personen darauf steigen
können,
um nach Wunsch Wasser-metachromatische Bilder zu erzeugen, und das
auch im Spielwarenbereich, wie bei Puppenkleidern und Fellmaterialien
von Stofftieren, im Schwimmbekleidungsbereich und in anderen Bereichen,
wie für
künstliche Blumen,
Regenschirme, Regenmäntel,
wasserfeste Schuhe und so weiter, anwendbar ist.
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Zur
Lösung
der oben genannten Aufgaben stellt die vorliegende Erfindung ein
Wasser-metachromatisches Tuch bereit, das einen Träger umfasst und
auf dessen Oberfläche
eine poröse
Schicht bereitgestellt ist, die aus einem Binderharz gebildet ist, an
dem Feinpartikel-Kieselsäure
verteilt fest steht, und imstande ist, unterschiedliche Transparenz
zwischen einem Flüssigkeitsabsorptionszustand
und einem Nicht-Flüssigkeitsabsorptionszustand
bereitzustellen, wobei:
der Träger ein Tuch mit einem Flächengewicht
von 30 g/m2 bis 1000 g/m2 ist,
wobei die Feinpartikel-Kieselsäure
in der porösen
Schicht in einer Menge von 1 g/m2 bis 30
g/m2 gehalten wird, und die Feinpartikel-Kieselsäure in einer
Menge eingearbeitet ist, die von 0,5 Gewichtsteilen bis 2 Gewichtsteilen,
bezogen auf 1 Gewichtsteil des Binderharzes, reicht.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine vergrößerte vertikale
Schnittansicht eines Beispiels des Wasser-metachromatischen Tuchs
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
eine vergrößerte vertikale
Schnittansicht eines weiteren Beispiels des Wasser-metachromatischen
Tuchs gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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3 ist
eine vergrößerte vertikale
Schnittansicht eines weiteren Beispiels des Wasser-metachromatischen
Tuchs gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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4 ist
eine vergrößerte vertikale
Schnittansicht eines weiteren Beispiels des Wasser-metachromatischen
Tuchs gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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5 ist
eine Darstellung, wie das Wasser-metachromatische Tuch gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet wird.
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6 ist
eine vertikale Schnittansicht, die ein erstes Beispiel eines Schreibinstruments
zeigt.
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7A ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 6, 7B ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B in 6,
und 7C ist Querschnittsansicht entlang der Linie C-C
in 6.
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8 ist
eine Vorderansicht einer Stiftspitzeneinheit (d. h., einer Kombination
aus Stiftspitze und einem Stiftspitzenhalterungselement) des Schreibinstruments,
das in 6 dargestellt ist.
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9 zeigt
die Versorgung mit Wasser durch Absorption durch die Vorderseite
des Hauptkörpers des
Schreibinstruments, das in 6 dargestellt
ist.
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10 zeigt
die Versorgung mit Wasser durch Absorption durch die Rückseite
des Hauptkörpers
des Schreibinstruments, das in 6 dargestellt
ist.
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11 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Zustand des Schreibens mit
dem Schreibinstrument zeigt, das in 6 dargestellt
ist.
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12 ist
eine vertikale Schnittansicht, die ein zweites Beispiel eines Schreibinstruments
zeigt.
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13A ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie
A-A in 12, 13B ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B in 12,
und 13C ist Querschnittsansicht
entlang der Linie C-C in 12.
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14 ist
eine vertikale Schnittansicht, die ein drittes Beispiel eines Schreibinstruments
zeigt.
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15A ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie
A-A in 14, 15B ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B in 14,
und 15C ist Querschnittsansicht
entlang der Linie C-C in 14.
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16 ist
eine vertikale Schnittansicht, die ein viertes Beispiel eines Schreibinstruments
zeigt.
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17 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
entlang der Linie D-D in 16.
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18 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
entlang der Linie E-E in 16.
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19 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
entlang der Linie F-F in 16.
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20 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
entlang der Linie G-G in 16.
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21 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
entlang der Linie H-H in 16.
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22 ist
eine vertikale Schnittansicht, die zeigt, wie das Schreibinstrument,
das in 6 dargestellt ist, steht, wenn seine Halterung
von einem Behälter
gelöst
ist.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORM
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Das
Wasser-metachromatische Tuch der vorliegenden Erfindung wird in
der Folge ausführlich unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen (1 bis 5)
beschrieben.
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Ein
Wasser-metachromatisches Tuch 1 ist ein Wasser-metachromatisches
Tuch, das im Prinzip einen Träger
oder ein Substrat 2 umfasst, auf dessen Oberfläche eine
poröse
Schicht 3 bereitgestellt ist, die aus einem Binderharz
gebildet ist, an dem Feinpartikel-Kieselsäure verteilt fest steht, und
imstande ist, unterschiedliche Transparenz zwischen einem Flüssigkeitsabsorptionszustand
und einem Nicht-Flüssigkeitsabsorptionszustand
bereitzustellen, und das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Träger 2 ein
Tuch mit einem Flächengewicht
von 30 g/m2 bis 1000 g/m2 ist,
wobei die Feinpartikel-Kieselsäure
in der porösen
Schicht 3 in einer Menge von 1 g/m2 bis
30 g/m2 gehalten wird, und die Feinpartikel-Kieselsäure in einer
Menge eingearbeitet ist, die von 0,5 Gewichtsteilen bis 2 Gewichtsteilen,
bezogen auf 1 Gewichtsteil des Binderharzes, reicht.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
kann die Feinpartikel-Kieselsäure eine
Kieselsäure
mit einem Partikeldurchmesser von 0,03 μm bis 10 μm sein, die durch ein Nassverfahren
hergestellt ist und eine zweidimensionale Struktur aufweist. Das
Binderharz kann Polyurethanharz sein. Des Weiteren kann eine gefärbte Schicht 4 als
untere Schicht oder obere Schicht der porösen Schicht oder in deren Nähe bereitgestellt
sein (2).
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Ein
wasserundurchlässiges
Lagenmaterial 5 kann des Weiteren an der Rückseite
des Tuchs bereitgestellt sein (3). Das
wasserundurchlässige Lagenmaterial 5 kann
eine Lage mit einer Dicke von 1 μm
bis 3 mm sein, hergestellt aus einem Material, das ausgewählt ist
aus einem weichen thermoplastischen Harz und einem thermoplastischen
Elastomer. Das Tuch kann ein Viereck mit einer Seite von mindestens
50 cm oder länger
sein.
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Die
Feinpartikel-Kieselsäure
kann durch ein Trockenverfahren hergestellt werden, aber die Feinpartikel-Kieselsäure, die
durch ein Nassverfahren hergestellt wird (in der Folge "Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure"), ist besonders
effektiv und erfüllt die
praktische Gebrauchsfähigkeit.
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Diese
Feinpartikel-Kieselsäure
wird in der Folge ausführlich
beschrieben.
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Die
Feinpartikel-Kieselsäure
wird als nicht-kristalline, amorphe (amorphe-pulverförmige) Kieselsäure hergestellt.
Gemäß ihrem
Herstellungsverfahren wird sie grob in ein Trockenverfahren-Produkt,
das durch Gasphasenreaktion, wie thermische Zersetzung eines Siliziumhalids,
wie Siliziumtetrachlorid (in der Folge "Trockenverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure") erhalten wird,
und in eine Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure unterteilt,
die durch eine Flüssigphasenreaktion,
wie die Zersetzung von Natriumsilikat mit einer Säure, erhalten
wird. Zum Erhalten der Funktion als trübende oder verdeckende poröse Schicht,
wie von der vorliegenden Erfindung beabsichtigt, ist die Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure besonders
bevorzugt. Der Grund ist, dass sich die Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure und die
Trockenverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure in ihrer Struktur unterscheiden.
Die Trockenverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure bildet eine dreidimensionale
Struktur, wie in der Folge gezeigt, in der die Kieselsäuremoleküle eng kombiniert
stehen;

während die
Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure eine Gruppe mit einer so
genannten zweidimensionalen Struktur hat, wie in der Folge gezeigt,
in der die Kieselsäure
kondensiert ist, um eine lange molekulare Anordnung zu bilden. - surface = Oberfläche
- capillary = Kapillare
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Daher
weist die Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure eine gröbere Molekularstruktur auf als
die Trockenverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure und
somit kann die Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure, wenn
sie in der porösen
Schicht verwendet wird, bessere unregelmäßige Lichtreflexionseigenschaften
im Vergleich zu einem System bieten, das die Trockenverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure verwendet,
wodurch unter dieser Voraussetzung im normalen Zustand eine hohe
Verdeckleistung erreicht wird.
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In
der oben genannten porösen
Schicht 3 wird in der vorliegenden Erfindung Wasser absorbiert.
Daher wird vorzugsweise die Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure verwendet,
auch weil sie im Vergleich zu der Trockenverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure mehr
Hydroxylgruppen auf der Partikeloberfläche als Silanolgruppen hat
und ein höheres Maß an Hydrophilität aufweist.
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Übrigens
kann zur Einstellung der Verdeckleistung im normalen Zustand und
der Transparenz im Flüssigkeitsabsorptionszustand
der porösen Schicht
jedes andere Allzweckpigment mit einem niederen Brechungsindex ebenso
in Kombination mit der Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure verwendet
werden.
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Zur
Erfüllung
sowohl der Verdeckleistung im normalen Zustand wie auch der Transparenz
im Flüssigkeitsabsorptionszustand
kann die Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure in der porösen Schicht 3 vorzugsweise
ein Beschichtungsgewicht von 1 g/m2 bis
30 g/m2 aufweisen, und insbesondere von
5 g/m2 bis 20 g/m2,
das von seinen physikalischen Eigenschaften, wie dem Partikeldurchmesser,
der spezifischen Oberfläche
und der Ölabsorption
abhängig
ist. Bei weniger als 1 g/m2 ist es schwierig,
eine ausreichende Verdeckleistung im normalen Zustand zu erreichen.
Bei mehr als 30 g/m2 ist es andererseits schwierig,
eine ausreichende Transparenz im Flüssigkeitsabsorptionszustand
zu erreichen.
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Es
gibt keine besonderen Einschränkungen bezüglich des
Partikeldurchmessers der Feinpartikel-Kieselsäure. Jene mit einem Partikeldurchmesser
von 0,03 bis 10,0 μm
können
vorzugsweise verwendet werden.
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Die
Feinpartikel-Kieselsäure
ist in einem Vehikel dispergiert, das ein Binderharz als Bindemittel enthält, und
die erhaltene Dispersion wird auf den Träger 2 aufgetragen,
gefolgt von einer Trocknung zum Verdampfen einer flüchtigen
Komponente zur Bildung der porösen
Schicht 3.
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Das
Binderharz kann Urethanharze, Nylonharze, Vinylacetatharze, Acrylatharze,
Acrylatcopolymerharze, Acrylpolyolharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharze,
Maleinsäureharze,
Polyesterharze, Styrolharze, Styrol-Copolymerharze, Polyethylenharze,
Polycarbonatharze, Epoxidharze, Styrol-Butadien-Copolymerharze,
Acrylonitril-Butadien-Copolymerharze,
Methylmethacrylat-Butadien-Copolymerharze, Butadienharze, Chloroprenharze,
Melaminharze und Emulsionen dieser Harze enthalten, wie auch Kasein,
Stärke,
Zellulosederivate, Polyvinylalkohol, Harnstoffharze und Phenolharze.
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Die
Feinpartikel-Kieselsäure
und jedes dieser Binderharze können
in einem solchen Verhältnis gemischt
werden, dass das Binderharz in einem Feststoffgehalt von 0,5 bis
2 Gewichtsteilen und insbesondere von 0,8 bis 1,5 Gewichtsteilen,
basierend auf 1 Gewichtsteil der Feinpartikel-Kieselsäure, vorhanden
ist, abhängig
von der Art und den Eigenschaften der Feinpartikel-Kieselsäure. Wenn
der Feststoffgehalt des Binderharzes geringer als 0,5 Gewichtsteile
basierend auf 1 Gewichtsteil der Feinpartikel-Kieselsäure ist, ist es schwierig,
eine praktische Filmfestigkeit der porösen Schicht zu erhalten. Wenn
er höher
als 2 Gewichtsteile ist, könnte
die poröse
Schicht eine schlechte Permeabilität für Wasser haben.
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Die
poröse
Schicht 3 hat einen geringeren Mischanteil des Binderharzes
zu einem Färbemittel als üblicherweise
bekannte, allgemein erhältliche
Beschichtungsfilme, und somit ist es schwierig, eine ausreichende
Filmfestigkeit zu erreichen. Daher ist es zur Verbesserung der Kratzfestigkeit
effektiv, von den oben genannten Binderharzen Nylonharze oder Urethanharze
zu verwenden, oder eines von diesen in Kombination mit einem anderen
Harz zu verwenden.
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Die
Urethanharze enthalten Urethanharze vom Polyestertyp, Urethanharze
vom Polycarbonattyp und Urethanharze vom Polyethertyp. Zwei oder mehrere
dieser Typen können
in Kombination verwendet werden. Ebenso sind Emulsionsharze vom Urethantyp
nützlich,
die durch Emulgieren und Dispergieren eines der oben genannten Harze
in Wasser hergestellt werden, sowie Urethanharze vom kolloidalen
Dispersionstyp (Ionomertyp), die in Wasser durch Selbstemulgation
aufgelöst
oder dispergiert werden, ohne aufgrund von ionischen Gruppen aus Urethanharz
selbst (Urethanionomer), die ionische Eigenschaften aufweisen, einen
Emulgator zu benötigen.
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Für die oben
genannten Harze vom Urethantyp können
sowohl wasserlösliche
Urethanharze wie auch öllösliche Urethan harze
verwendet werden. Vorzugsweise werden in der vorliegenden Erfindung wasserlösliche Urethanharze
verwendet, insbesondere Emulsionsharze vom Urethantyp und Urethanharze
vom kolloidalen Dispersionstyp.
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Die
Urethanharze können
alleine oder in Kombination verwendet werden. Andere Binderharze können ebenso
in Kombination verwendet werden, entsprechend der Art des Trägers oder
der erforderlichen Leistung in den Filmen. Wenn ein Binderharz, das
kein Urethanharz ist, verwendet wird, kann das Urethanharz vorzugsweise
in das Binderharz der porösen
Schicht in einer Menge von 30% oder mehr als Gewichtsanteil des
Feststoffgehalts eingearbeitet werden.
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Bei
den oben genannten Binderharzen können jene, die versetzbar sind,
durch Zugabe eines gewünschten
Vernetzungsmittels vernetzt werden, wodurch die Filmfestigkeit weiter
verbessert werden kann.
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Die
Binderharze unterscheiden sich im Ausmaß ihrer Affinität für Wasser.
Jene, die eine solche unterschiedliche Affinität haben, können in Kombination verwendet
werden. Dies ermöglicht
die Einstellung der Zeit und des Ausmaßes des Eindringens von Wasser
in die poröse
Schicht oder der Trocknungsrate nach dem Eindringen. Eine solche
Einstellung kann durch weitere Zugabe eines Dispergiermittels gesteuert
werden.
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In
der porösen
Schicht 3 kann ein allgemein bekanntes metallisierendes
Pigment, wie Titan-Dioxid beschichteter Glimmer, Eisenoxid/Titan-Dioxid beschichteter
Glimmer, Eisenoxid beschichteter Glimmer, Guanin, Sericit, basisches
Bleikarbonat, saures Bleiarsenat oder Wismutoxychlorid zugegeben
werden, oder ein herkömmlicher
Farbstoff oder ein Pigment, ein fluoreszierender Farbstoff oder
ein fluoreszierendes Pigment können
so gemischt werden, dass Änderungen
in der Farbe variantenreich gestaltet werden können.
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Ein
allgemein bekanntes, reversibles metachromatisches Pigment, das
bei Temperaturänderungen
die Farbe wechseln kann, kann ebenfalls so gemischt werden, dass
sich die Farbe bei Umgebungstemperatur oder Wassertemperatur ändert.
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Die
gefärbte
Schicht 4 kann des Weiteren, wie zuvor erwähnt, als
eine untere Schicht oder obere Schicht der porösen Schicht 3 oder
in deren Nähe bereitgestellt
sein, so dass ferner die Änderungen
in den Aspekten variantenreich gestaltet werden können.
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Die
poröse
Schicht 3 und die gefärbte Schicht 4 sind
in keiner Weise auf vollständig
bedruckte Schichten begrenzt und können auch Bilder, wie Zeichnen,
Symbole und Muster sein.
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Die
poröse
Schicht 3 und die gefärbte Schicht 4 können durch
allgemein bekannte Mittel zweckdienlich gebildet werden, wie zum
Beispiel durch Druckmittel wie den Siebdruck, Offset-Druck, Gravurdruck,
Tampondruck und Übertragung,
und Beschichtungsmittel, wie Bürstenauftrag,
Sprühbeschichtung,
elektrostatische Beschichtung, Elektrotauchlackierung, Gussstreichen,
Walzenauftrag und Tauchbeschichtung.
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Für den Träger 2 muss
ein Tuch, wie ein Gewebe, Gewirk oder Vliesstoff verwendet werden.
Genauer gesagt, es muss ein Tuch mit einem Gewicht pro Flächeneinheit
im Bereich von 30 g/m2 bis 1000 g/m2, vorzugsweise von 30 g/m2 bis
500 g/m2, verwendet werden. In einem System,
in dem das Gewicht pro Flächeneinheit
kleiner 30 g/m2 ist, könnte Wasser ungleichförmig und
unzureichend absorbiert werden, so dass es schwierig wird, scharfe
Durchblicksbilder zu erzeugen. In einem System, in dem es größer 1000
g/m2 ist, hat das Tuch andererseits eine so übermäßig große Profildicke,
dass es sich schwer zusammenfalten lässt, wenn es beiseite gelegt
wird, oder kein leichtes Gewicht mehr in einem System hat, in dem
die Lage selbst eine große
Fläche
aufweist, und ein solches Tuch ist auch wirtschaftlich nachteilig.
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Bei
den oben genannten Tüchern
kann vorzugsweise ein Gewebe verwendet werden, da es eine gute Glätte aufweist,
in Hinblick auf den Vorteil, dass die poröse Schicht 3 gleichförmig gebildet
werden kann.
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Die
Verwendung eines solches Tuchs verspricht eine reichere Wasserabsorption
und ermöglicht
leichter eine raschere Bildung schärferer Durchblicksbilder Q
(5) als Systeme, in welchen herkömmliches
Papier als Träger
verwendet wird, und bewirkt außerdem
keine Abnahme in der Festigkeit, wenn Wasser absorbiert wird. In
einem System, in dem eine Lage mit einer großen Fläche gebildet wird, kann ein
solches Tuch leicht zusammengefaltet werden, wenn es beiseite gelegt
wird.
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An
die Rückseite
des Tuchs 1 kann ein wasserundurchlässiges Lagenmaterial 5 mit
einer Dicke von etwa 1 μm
bis etwa 3 mm gebunden, genäht
oder durch ein anderes Mittel in gut befestigt bereitgestellt werden,
so dass es die Form eines Laminats aufweist (5). Ein
solches Lagenmaterial 5 kann aus einem erweichten Kunststoff,
z. B. einem Polyolefinharz oder einem Vinylchloridharz, bestehen,
der durch Mischen eines Weichmachers oder eines thermoplastischen
Elastomers davon, z. B. vom Styroltyp, Urethantyp, Polyestertyp,
Polyamidtyp, Polybutadientyp oder Fluortyp, erhalten wird.
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Wie
oben angeführt,
kann ein wasserundurchlässiges
Lagenmaterial mit einer Dicke von weniger als 1 μm eine unzureichende Haltbarkeit aufweisen.
Andererseits kann eines mit einer Dicke von mehr als 3 mm schwer
zu falten sein.
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Wenn
das wasserundurchlässige
Lagenmaterial 5 an der Rückseite des Tuchs bereitgestellt
ist, kann jede Verunreinigung aufgrund eines Leckens von Wasser
durch die Rückseite
der Lage verhindert werden, wenn Wasser zufällig auf die Lagenoberfläche tropft
oder in Übersättigung
absorbiert wird, und es kann auch eine rutschfeste Funktion haben.
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Somit
kann ein Wasser-metachromatisches Tuch 1 für Spielzeuge
aus der Lage selbst bestehen, die eine ausreichendgroße Fläche hat,
so dass Kinder oder andere Personen zum Spielen darauf steigen können, d.
h., kann ein Viereck mit einer Seite von mindestens 50 cm oder länger sein,
so dass Kinder oder andere Personen wiederholt unterschiedliche
Wasserbilder kreieren können,
und die eine zufrieden stellende Haltbarkeit aufweist und ein Spielen ohne
Angst ermöglicht,
während
alle Probleme aufgrund einer Wasserverunreinigung vermieden werden.
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Ein
Wasser-metachromatisches Spielzeug-Set, das das zuvor beschriebene
Wasser-metachromatische Tuch 1 sowie ein Wasserbereitstellungsmittel
P umfasst, die einen Satz bilden (siehe 5), ist
für ein
umfassendes Verständnis
der Erfindung bereitgestellt.
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Beispiele
für das
Wasserbereitstellungsmittel P können
ein Mittel von einer Stempelart (P-1), das ein poröses Element
aus synthetischem Harz mit offenen Zellen oder ein faseriges bearbeitetes
Element, die als Wasser absorbierende Elemente dienen, umfasst und
ein Bild, wie ein Muster, Zeichen oder Symbole auf der Stempeloberfläche aufweist, sowie
ein Mittel von einer Schreibinstrumentart (P-2) enthalten, das das
oben genannte poröse
Element aus synthetischem Harz oder faserige bearbeitete Element
umfasst, das als Stiftspitzenmaterial verwendet wird.
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Als
Beispiel für
die Schreibinstrumentart (P-2), wie in 6 dargestellt
ist, kann ein Schreibinstrument 71 angeführt werden,
das die oben genannte Stiftspitze 73 als Schreibende aufweist,
die an dem vorderen Ende eines Hauptkörpers 72 sitzt. Das
hintere Ende der Stiftspitze 73 ist mit dem vorderen Ende
eines Wasserabsorbierers 74 verbunden, der aus einem Faserbündel gebildet
ist, das in dem Hauptkörper 72 gehalten
wird, und der Hauptkörper 72 ist
an einem geeigneten Teil mit einer Verbindungsöffnung 75 oder 76 versehen,
durch die der Wasserabsorbierer 74 mit der Außenseite
in Verbindung steht.
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In
dem Schreibinstrument 71 wird das Wasser, mit dem der Wasserabsorbierer 74,
der in dem Hauptkörper 72 gehalten
wird, imprägniert
bleibt, in einer großen
Anzahl von Kapillarporen gehalten, die zwischen den Fasern gebildet
sind. Wasser in einer passenden Menge kann zu dem Schreibende durch die
Stiftspitze 73 ausgeleitet werden, die eine größere Kapillarkraft
als die Kapillarkraft des Wasserabsorbierers 74 aufweist.
Die Verbindungsöffnung 75 oder 76 dient
für den
Austausch von Luft innerhalb oder außerhalb des Hauptkörpers 72,
um zu verhindern, dass Wasser in Tropfen herab fällt, so dass Wasser in einer
passenden Menge, weder einer zu großen noch einer zu geringen,
der Schreibgeschwindigkeit entsprechend zu der Schreibfläche ausgeleitet
werden kann, um ein Wasserbild zu erzeugen. In einem System, in
dem die Verbindungsöffnung 75 an
dem hinteren Ende des Hauptkörpers 72 bereitgestellt
ist, kann sie als Wasserzufuhröffnung
dienen (siehe 6 bis 11).
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In
dem System, das in dem Schreibinstrument 71 gebildet ist,
wird der Kontakt zwischen der Stiftspitze 73 und dem Wasserabsorbierer 74 normalerweise
gehalten, selbst wenn in dem Zustand geschrieben wird, in dem die
Stiftspitz nach oben oder seitlich gehalten wird, und Wasser kann
aufgrund des richtigen Gleichgewichts der Kapillarkraft beider in
einer passenden Menge auf die Schreibfläche fließen. Somit können scharfe
Wasserbilder erzeugt werden.
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Als
zweites Beispiel für
die Schreibinstrumentart (P-2) kann ein Schreibinstrument 81 mit
der Struktur, die in 16 bis 22 dargestellt
ist, angeführt
werden. Es umfasst eine Halterung 83 zum Halten einer Stiftspitze 82 und
einen Behälter 86,
der Wasser direkt in seinem Inneren halten kann. Eine Gießöffnung 861,
aus der Wasser in den Behälter 86 gegossen
wird, ist an einem Ende des Behälters 86 gebildet,
und auch die Halterung 83 ist so gestaltet, dass sie lösbar an
der Gießöffnung 861 sitzt.
Die Halterung 83 ist so an der Gießöffnung 861 angebracht, dass
das Innere des Behälters
hermetisch verschlossen ist.
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In
dem Schreibinstrument 81 hat die Halterung 83 eine
zylindrische Stiftspitzenhalterung 85, die die Stiftspitze 82 entlang
ihrer äußeren Umfangsfläche hält, und
die Stiftspitzenhalterung 85 wird von der Gießöffnung 861 in
das Innere des Behälters
eingesetzt und darin angeordnet. Zwischen der Außenfläche der Stiftspitze 82 und
der Innenfläche
der Stiftspitzenhalterung 85 kann ein Spalt 88 bereitgestellt sein,
durch den das Innere des Behälters 86 mit
dem Äußeren des
Behälters 86 in
Verbindung steht, und mit dem das Wasser durch Kapillarkraft gehalten wird.
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Wenn
in dem System, das in dem Schreibinstrument 81 gebildet
ist, Wasser 87 in den Behälter 86 gegossen wird,
ist die Halterung von dem Behälter 86 an
seiner Gießöffnung 861 gelöst, so dass
sich die Gießöffnung 861 nach
oben öffnet,
wo das Wasser 87 aus der Gießöffnung 861 gegossen
wird. Danach wird die Halterung 83 mit der Stiftspitze 82 in
die Gießöffnung 861 eingesetzt,
so dass die Gießöffnung 861 geschlossen
und das Innere des Behälters 86 hermetisch
verschlossen wird. Während
Wasser 87 in den Behälter
gegossen wird, besteht somit keine Möglichkeit, dass Wasser 87 nach
außen
leckt. Ebenso dient die Halterung 83 mit der Stiftspitze 82 auch
als Abdeckung des Behälters 86 und
somit kann die Anzahl von Teilen des gesamten Schreibin struments
geringer sein, so dass eine einfache Struktur bereitgestellt werden
kann.
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In
der Struktur, in der die Halterung 83 die zylindrische
Stiftspitzenhalterung 85 aufweist, die die Stiftspitze 82 entlang
ihrer Außenfläche hält, und
die Stiftspitzenhalterung 85 von der Gießöffnung 861 in das
Innere des Behälters
eingesetzt und darin angeordnet wird, kann der Abstand zwischen
dem Teil, der das Wasser 87 in dem Behälter 86 und der Stiftspitze 82 hält, kürzer eingestellt
werden als im Falle einer Konstruktion, in der die Stiftspitzenhalterung 85 außerhalb
des Behälters 86 angebracht
ist (Konstruktion, die sich von jener der vorliegenden Erfindung
unterscheidet). Somit kann das Wasser 87 rasch und reibungslos
zu der Stiftspitze 82 geleitet werden und gleichzeitig
kann das gesamte Schreibinstrument kompakt gestaltet werden. Ferner
hält in
der Konstruktion, in der der Spalt 88, durch den die Innenseite
des Behälters 86 mit
der Außenseite
des Behälters 86 in
Verbindung steht und mit dem das Wasser durch Kapillarkraft gehalten
wird, zwischen der Außenfläche der
Stiftspitze 82 und der Innenfläche der Stiftspitzenhalterung 85 bereitgestellt
ist, der Spalt 88 vorübergehend
das Wasser 87, das aus dem Behälter 86 überläuft, wenn
der Innendruck des Behälters 86 infolge
einer Temperaturänderung
oder dergleichen steigt. Da er das Wasser 87 hält, verhindert
er gleichzeitig, dass Luft von der Außenseite einströmt und ermöglicht,
dass Luft in den Behälter 86 bis
zu einem Ausmaß strömt, das
dem Volumen entspricht, das bei einer Abnahme im Innendruck des
Behälters 86 entsteht,
wenn Wasser 87 verbraucht wird.
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Insbesondere
bietet der Spalt 88 keine Möglichkeit, dass Wasser 87 durch
die Stiftspitze 82 leckt, selbst wenn der Innendruck des
Behälters 86 infolge einer
Temperaturänderung
oder dergleichen steigt. Selbst wenn der Innendruck des Behälters 86 abnimmt,
da Wasser 87 verbraucht wird, strömt auch weder mehr noch weniger
Luft ein, und somit kann das Wasser stabil und kontinuierlich aufgetragen werden,
ohne Überversorgung
oder Versorgungsknappheit des Wassers 87 an der Stiftspitze 82.
Daher ist es nicht mehr notwendig, eine komplizierte Struktur für einen
Ventilmechanismus zur Steuerung des Ausfließens des Wassers 87 und
des Einströmens
von Luft bereitzustellen, so dass das gesamte Schreibinstrument
in seiner Struktur einfach gestaltet werden kann und die Produktionskosten
gering gehalten werden können.
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Der
Spalt 88 kann des Weiteren vorzugsweise so eingestellt
sein, dass die Größe seiner
Breite S (19 und 20) in
der Richtung des Durchmessers kleiner wird, während er sich nach rückwärts erstreckt.
Dadurch wird die Kapillarkraft an dem Spalt 88 allmählich größer, während sich
der Spalt nach rückwärts erstreckt.
Wenn daher der Innendruck des Behälters 86 steigt, wird
das Wasser 87, das aus dem Behälter 86 ausläuft, vorübergehend
in dem Spalt von seinem hinteren Ende zu der Vorderseite gehalten.
Wenn andererseits der Innendruck des Behälters 86 abnimmt,
wird das Wasser 87, das vorübergehend in dem Spalt 88 gehalten
wird, anschließend
reibungslos und ohne Unterbrechung in den Behälter 86 zurückgeführt, beginnend
mit dem Wasser 87 an dem Endabschnitt des Spalts 88.
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Da
ferner die Kapillarkraft an dem Spalt 88 so eingestellt
ist, dass sie an seinem hinteren Abschnitt stärker als an seinem vorderen
Abschnitt ist, wird dort eine Flüssigkeitsdichtungszone
gebildet, mit der das Wasser 87 immer gehalten wird und
der Luftstrom in den Behälter 86 gesteuert
wird.
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Da
insbesondere die Breite S in der Durchmesserrichtung des Spalts 88 kleiner
eingestellt ist, während
sich dieser nach rückwärts erstreckt,
kann der Drucksteuermechanismus (d. h., die Funktion, den Luftstrom
in den Behälter 86 zu
kontrol lieren, und die Funktion, das Wasser 87 vorübergehend
zu halten) effektiv ausgeführt
werden.
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Ein
Schreibinstrument, mit dem ein gewünschtes Schreibbild auf einem
Wasser-metachromatischen Tuch gemäß der Erfindung gebildet wird, wird
für ein
umfassendes Verständnis
der Erfindung beschrieben. Dieses Schreibinstrument ist dadurch gekennzeichnet,
dass es einen Hauptkörper 72,
eine Stiftspitze 73, die an dem vorderen Ende des Hauptkörpers 72 befestigt
ist, und einen Wasserabsorbierer 74, der in dem Inneren
des Hauptkörpers 72 gehalten
wird, umfasst; wobei das vordere Ende des Wasserabsorbierers 74 mit
dem hinteren Ende der Stiftspitze 73 verbunden ist, so
dass der Wasserabsorbierer im Inneren mit Wasser durch Absorption versorgt
werden kann; und der Hauptkörper 72 an seiner
Rückseite
mit einer Verbindungsöffnung 75 versehen
ist, durch die das hintere Ende des Wasserabsorbierers 74 mit
der Außenseite
in Verbindung steht. Der Wasserabsorbierer 74 kann im Inneren
mit Wasser durch Absorption von der Stiftspitze 73 versorgt
werden.
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Dieses
Schreibinstrument kann ferner dadurch gekennzeichnet sein, dass
der Wasserabsorbierer 74 so konstruiert ist, dass er im
Inneren mit Wasser durch Absorption durch die Verbindungsöffnung 75 an
der Rückseite
des Hauptkörpers 72 versorgt
werden kann; dass die Verbindungsöffnung 75 an der Rückseite
des Hauptkörpers 72 sich
an einer Position hinter dem hinteren Ende des Wasserabsorbierers 74 nach
außen öffnet; dass
eine Verbindungsöffnung 76,
durch die das vordere Ende des Wasserabsorbierers 74 mit
der Außenseite
in Verbindung steht, an dem vorderen Abschnitt des Hauptkörpers 72 bereitgestellt
ist; dass die Stiftspitze 73 und der Wasserabsorbierer 74 jeweils
ein faseriges bearbeitetes Element oder ein poröses Element aus synthetischem
Harz umfassen, und die Stiftspitze 73 eine Kapillarkraft
hat, die höher
als die Kapillarkraft des Wasserabsorbierers 74 eingestellt
ist; und dass ein hinterer Stopfen 78 an der Öffnung am
hinteren Ende des Hauptkörpers 72 befestigt
ist, und die Verbindungsöffnung 75 in
dem hinteren Stopfen 78 bereitgestellt ist (siehe 6 bis 22).
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(Betrieb)
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Wenn
Wasser durch Absorption durch die Stiftspitze 73 an dem
vorderen Abschnitt des Hauptkörpers 72 zugeführt wird
(siehe 9), wird die Stiftspitze 73 in das Wasser
getaucht, woraufhin der Wasserabsorbierer 74 mit Wasser
durch Absorption mit Hilfe der Kapillarkraft der Stiftspitze 73 und
des Wasserabsorbierers 74 versorgt wird. Dabei dient die Verbindungsöffnung 75 an
der Rückseite
des Hauptkörpers 72 als
Luftstrom-Durchgangsloch, durch das der Wasserabsorbierer 74 mit
der Außenluft
in Verbindung steht. Während
der Wasserabsorbierer 74 im Inneren mit Wasser durch Absorption
versorgt wird, wird somit die Luft, die im Wasserabsorbierer 74 vorhanden
ist, aus der Verbindungsöffnung 75 zur Außenseite
des Hauptkörpers 72 frei
gesetzt. Somit können
die Luft und das Wasser reibungslos zwischen dem Inneren des Wasserabsorbierers 74,
der in dem Hauptkörper 72 gehalten
wird, und der Außenseite
des Hauptkörpers 72 getauscht
werden, und der Wasserabsorbierer 74 wird im Inneren reibungslos
mit Wasser durch Absorption versorgt, während das Druckgleichgewicht
zwischen dem Inneren des Wasserabsorbierers 74 und der
Außenluft gehalten
wird.
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Daher
ist das Schreibinstrument so konstruiert, dass der Wasserabsorbierer 74 im
Inneren mit Wasser durch Absorption versorgt wird, indem die Kapillarkraft
der Stiftspitze 73 selbst und des Wasserabsorbierers 74 selbst
genutzt wird. Somit besteht keine Möglichkeit, dass der Wasserabsorbierer 74 mit überschüssigem Wasser über eine
genannte Menge hinaus versorgt wird, wodurch von Wasser nach außen lecken
würde.
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Wenn
dann der Wasserabsorbierer 74 im Inneren mit Wasser durch
Absorption durch die Verbindungsöffnung 75 an
der Rückseite
des Hauptkörpers 72 versorgt
wird (siehe 10), wird der hintere Abschnitt
des Hauptkörpers 72 in
das Wasser getaucht, woraufhin Wasser mit der Rückseite des Wasserabsorbierers 74 durch
die Verbindungsöffnung 75 an der
Rückseite
des Hauptkörpers 72 in
Kontakt gelangt, und der Wasserabsorbierer 74 wird im Inneren mit
Wasser durch Absorption mit Hilfe der Kapillarkraft des Wasserabsorbierers 74 versorgt.
Insbesondere dient in diesem Fall die Verbindungsöffnung 75 an
der Rückseite
des Hauptkörpers 72 als
Wasserstrom-Durchgangsloch. Auch in diesem Fall dient die Stiftspitze 73 als
Luftstrom-Durchgangsloch. Somit wird, während der Wasserabsorbierer 74 im
Inneren mit Wasser durch Absorption durch die Verbindungsöffnung 75 versorgt
wird, die Luft, die in dem Wasserabsorbierer 74 vorhanden
ist, der im Hauptkörper 72 gehalten
wird, von der Stiftspitze 73 (d. h., durch Kapillarspalte
der Stiftspitze 73) zu der Außenseite des Hauptkörpers 72 frei
gesetzt. Somit können
die Luft und das Wasser reibungslos zwischen der Innenseite des
Wasserabsorbierers 74, der in dem Hauptkörper 72 gehalten
wird, und der Außenseite
des Hauptkörpers 72 ausgetauscht
werden, und der Wasserabsorbierer 74 wird reibungslos im
Inneren mit Wasser durch Absorption versorgt, während das Druckgleichgewicht
zwischen dem Inneren des Wasserabsorbierers 74 und der
Außenluft
gehalten wird.
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Übrigens
kann der gesamte Hauptkörper 72 in
Wasser eingetaucht sein und der Wasserabsorbierer 74 kann
im Inneren mit Wasser durch Absorption sowohl durch die Stiftspitze 73 wie
auch die Verbindungsöffnung 75 versorgt
werden, und gleichzeitig wird die Luft durch diese abgegeben, so
dass der Wasserabsorbierer 74 rasch mit Wasser durch Absorption
versorgt werden kann.
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Hier
kann sich die Verbindungsöffnung 75 an der
Rückseite
des Hauptkörpers 72 an
jeder Position nach außen öffnen sein,
solange sie sich an der Rückseite
des Hauptkörpers 72 öffnet. Vorzugsweise ist
es effektiv, dass sich die Verbindungsöffnung 75 an der Rückseite
des Hauptkörpers 72 an
einer Position hinter dem hinteren Ende des Wasserabsorbierers 74 nach
außen öffnet.
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(Betrieb)
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Somit
wird in dem Fall, dass der Wasserabsorbierer 74 durch die
Rückseite
des Hauptkörpers 72 mit
Wasser durch Absorption versorgt wird (siehe 10), der
hintere Abschnitt des Hauptkörpers 72 in
das Wasser eingetaucht, wodurch der Wasserabsorbierer 74 rasch
an der Rückseite
durch die Verbindungsöffnung 75 mit
Wasser versorgt werden kann und die Zeit, die zur Versorgung mit
Wasser durch Absorption notwendig ist, verkürzt werden kann.
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Es
ist bevorzugt, des Weiteren an dem vorderen Abschnitt des Hauptkörpers 72 eine
Verbindungsöffnung 76 bereitzustellen,
durch die das vordere Ende des Wasserabsorbierers 74 mit
der Außenseite
in Verbindung steht.
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(Betrieb)
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Wenn
das Wasser durch die Vorderseite des Hauptkörpers 72 zugeführt wird
(siehe 9), wird der vordere Abschnitt (d. h., die Stiftspitze 73 und
die Verbindungsöffnung 75)
des Hauptkörpers 72 in
das Wasser eingetaucht, wodurch der Wasserabsorbierer 72 mit
Wasser durch Absorption versorgt wird und gleichzeitig das Wasser
in den Hauptkörper 72 auch durch
die Verbindungsöffnung 76 an
dem vorderen Abschnitt des Hauptkörpers 72 eindringt,
und der vordere Abschnitt des Wasserabsorbierers 72 wird
sofort in Wasser in dem Ausmaß eingetaucht,
in dem der vordere Abschnitt des Hauptkörpers 72 eingetaucht
ist. Somit kann der vordere Ab schnitt des Wasserabsorbierers 74 direkt
mit Wasser versorgt werden, und die Zeit, die zur Versorgung mit
Wasser durch Absorption notwendig ist, kann verkürzt werden. Übrigens
kann die Verbindungsöffnung 76 vorzugsweise
an einer Position vor dem vorderen Ende des Wasserabsorbierers 74 nach
außen
geöffnet sein.
Somit kann der Wasserabsorbierer 74 rascher mit Wasser
an dem vorderen Ende des Wasserabsorbierers 74 durch die
Verbindungsöffnung 76 versorgt
werden.
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Wenn
der Wasserabsorbierer 74 durch die Rückseite des Hauptkörpers 72 mit
Wasser versorgt wird (siehe 10), kann
die Luft nicht von der Außenseite
in den Wasserabsorbierer 74 aufgenommen werden, der im
Hauptkörper 72 gehalten
wird, wenn die Stiftspitze 73 mit Wasser befeuchtet ist.
Somit kann der Wasserabsorbierer 74 nicht reibungslos im Inneren
durch die Rückseite
des Hauptkörpers 72 mit Wasser
versorgt werden. Da jedoch die Verbindungsöffnung 76 an der Vorderseite
des Hauptkörpers 72 bereitgestellt
ist, kann die Luft durch die Verbindungsöffnung 76 über das
Innere des Hauptkörpers 72 und
das Äußere des
Hauptkörpers 72 strömen, selbst
wenn die Stiftspitze 73 mit Wasser befeuchtet ist. Somit
können
die Luft und das Wasser reibungslos zwischen dem Inneren des Wasserabsorbierers 74,
der in dem Hauptkörper 72 gehalten
wird, und dem Äußeren des
Hauptkörpers 72 getauscht
werden, so dass der Wasserabsorbierer 74 reibungslos im
Inneren durch die Rückseite
des Hauptkörpers 72 mit
Wasser versorgt werden kann.
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Hier
ist bevorzugt, dass die Stiftspitze 73 und der Wasserabsorbierer 74 jeweils
ein faseriges bearbeitetes Element oder ein poröses Element aus synthetischem
Harz enthalten und die Stiftspitze 73 eine Kapillarkraft
aufweist, die größer eingestellt
ist als die Kapillarkraft des Wasserabsorbierers 74.
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(Betrieb)
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Da
die Stiftspitze 73 eine Kapillarkraft aufweist, die größer eingestellt
ist als die Kapillarkraft des Wasserabsorbierers 74, kann
das Wasser reibungslos von dem Wasserabsorbierer 74 zu
dem vorderen Ende der Stiftspitze 73 zugeleitet werden, wenn
das Schreibinstrument verwendet wird, und es kann kontinuierlich
auf dem Wasser-metachromatischen Element geschrieben werden. Auch
wenn der Wasserabsorbierer 74 mit Wasser durch Absorption von
der Seite der Stiftspitze 73 versorgt wird, kann das Wasser
reibungslos aufgesaugt und mit Hilfe der Kapillarkraft der Stiftspitze 73 in
das Innere des Wasserabsorbierers 74 geleitet werden. Auch
weil die Stiftspitze 73 und der Wasserabsorbierer 74 jeweils ein
faseriges bearbeitetes Element oder ein poröses Element aus synthetischem
Harz umfassen, können die
Kapillarspalte, die notwendig sind, damit die Stiftspitze 73 und
der Wasserabsorbierer 74 die richtige Kapillarkraft haben,
einfach eingestellt werden.
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Übrigens
kann in der Stempelart und der Schreibinstrumentart das poröse Kunststoffelement ein
offenzelliges Material mit einem Porenvolumen von 30 bis 85% sein,
das aus einem Kunststoff des Polyolefintyps, Polyurethantyps oder
anderen verschiedenen Arten gebildet ist, die herkömmlich für allgemeine
Zwecke verwendet werden. Das faserige bearbeitete Element kann jene
umfassen, die durch Behandeln von Fasern mit Harz oder durch Bearbeiten
von Fasern durch Wärmeschmelzen
erhalten werden, und jene, die die Form von Filz oder Vlies haben.
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BEISPIELE
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Die
vorliegende Erfindung wird in der Folge ausführlicher anhand von Beispielen
beschrieben. In der Folge beziehen sich "Teil" oder "Teile" auf das Gewicht,
wenn nicht anders angegeben.
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Beispiel 1
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Ein
rosa Polyester-Satintuch mit einem Gewicht pro Flächeneinheit
von 90 g/m2 wurde als Träger 2 verwendet. Auf
seine gesamte Oberfläche
wurde eine weiße
Siebdrucktinte, die durch gleichförmiges Mischen und Rühren von
15 Teilen einer Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure (Handelsname: NIPSIL
E-200; erhältlich
von Nippon Silica Industrial Co., Ltd.), 30 Teilen Urethanemulsion
(Handelsname: HYDRAN HW-930; erhältlich
von Dainippon Ink & Chemicals,
Incorporated; Feststoffgehalt: 50%), 50 Teilen Wasser, 0,5 Teilen
eines Antischäumungsmittels
der Silikonart, 3 Teilen eines auf Wasser basierenden Tintenverdickungsmittels,
1 Teil Ethylenglycol und 3 Teilen eines Vernetzungsmittels vom blockierten
Isocyanattyp hergestellt wurde, unter Verwendung einer 80-Mesh Siebplatte
vollständig
gedruckt, gefolgt von einer Trocknung bei 130°C über 5 Minuten zur Härtung, um
die poröse
Schicht 3 zu bilden, wodurch ein rechteckiges, Wasser-metachromatisches
Tuch von 1 m × 1,5
m erhalten wurde (siehe 1).
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In
dem Wasser-metachromatischen Tuch 1 war die rosa Farbe
des Trägers 2 im
normalen Zustand verborgen und die Lage wurde als weiße poröse Schicht 3 über der
gesamten Oberfläche
wahrgenommen.
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Eine
Handfläche,
die mit Wasser benetzt war, wurde gegen das Wasser-metachromatische Tuch 1 gepresst,
woraufhin die poröse
Schicht 3 an diesem Teil transparent wurde und ein rosa
Bild Q, das der Handfläche
entsprach, erschien.
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Das
rosa Bild nahm seinen ursprünglichen weißen Zustand
wieder an, sobald die poröse
Schicht 3 trocknete, und das Bild wurde unsichtbar.
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Beispiel 2
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Ein
weißes
Nylon-Taffeta-Tuch mit einem Gewicht pro Flächeneinheit von 45 g/m2 wurde als Träger 2 verwendet. Auf seine
gesamte Oberfläche wurde
eine grüne
Siebdrucktinte, die durch gleichförmiges Mischen und Rühren von
5 Teilen eines grünen
Pigments (Handelsname: SANDYE SUPER GREEN LXB; erhältlich von
Sanyo Color Works, Ltd.), 50 Teilen einer Acrylatemulsion (Handelsname: MOVINYL
763; erhältlich
von Hoechst Gosei K. K.; Feststoffgehalt: 48%), 3 Teilen eines auf
Wasser basierenden Tintenverdickungsmittels, 0,5 Teilen eines Egalisierungsmittels,
0,3 Teilen eines Antischäumungsmittels
und 5 Teilen eines Vernetzungsmittels vom Epoxidtyp hergestellt
wurde, unter Verwendung einer 180-Mesh Siebplatte vollständig gedruckt,
gefolgt von einer Trocknung bei 100°C über 5 Minuten zur Härtung, um
die gefärbte
Schicht 4 zu bilden.
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Anschließend wurde
auf der gesamten Oberfläche
der gefärbten
Schicht 4 eine gelbe Siebdrucktinte, die durch gleichförmiges Mischen
und Rühren von
15 Teilen einer Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure (Handelsname:
NIPSIL E-200; erhältlich von
Nippon Silica Industrial Co., Ltd.), 1 Teil eines gelben Pigments
(Handelsname: SANDYE SUPER YELLOW 10GS; erhältlich von Sanyo Color Works, Ltd.),
45 Teilen Urethanemulsion (Handelsname: HYDRAN AP-20; erhältlich von
Dainippon Ink & Chemicals,
Incorporated; Feststoffgehalt: 30%), 40 Teilen Wasser, 0,5 Teilen
eines Antischäumungsmittels
der Silikonart, 3 Teilen eines auf Wasser basierenden Tintenverdickungsmittels,
1 Teil Ethylenglycol und 3 Teilen eines Vernetzungsmittels vom blockierten
Isocyanattyp hergestellt wurde, unter Verwendung einer 100-Mesh
Siebplatte vollständig
bedruckt, gefolgt von einer Trocknung bei 130°C über 5 Minuten zur Härtung, um
die poröse
Schicht 3 zu bilden, wodurch ein rechteckiges, Wasser-metachromatisches
Tuch von 1 m × 1,5
m erhalten wurde (siehe 5).
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In
dem Wasser-metachromatischen Tuch 1 war die gelbe Farbe
des Trägers 2 im
normalen Zustand sichtbar. Auf diese Lage wurden Zeichen geschrieben,
woraufhin die poröse
Schicht 3 an diesem Teil transparent wurde und grüne Zeichen
sichtbar wurden.
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Die
grünen
Zeichnen wurden unsichtbar, sobald die poröse Schicht 3 trocknete
und die Lage kehrte in ihre ursprüngliche gelbe Phase zurück.
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Beispiel 3
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Ein
weißes
Baumwollsatintuch mit einem Gewicht pro Flächeneinheit von 130 g/m2, an dessen Rückseite eine Urethan-Elastomerlage mit
3 μm Dicke
gebunden war, wurde als Träger 2 verwendet. Auf
seine Oberfläche
wurde eine fluoreszierende rosa Tinte, die durch gleichförmiges Mischen
und Rühren
von 3 Teilen eines feinpulverigen floureszierenden rosa Pigments
(Handelsname: EPOCOLOR FP-112; erhältlich von Nippon Syokubai
Co., Ltd.), 50 Teilen Acrylatemulsion (Handelsname: MOVINYL 763;
erhältlich
von Hoechst Gosei K. K.; Feststoffgehalt: 48%), 3 Teilen eines auf
Wasser basierenden Tintenverdickungsmittels, 0,5 Teilen eines Egalisierungsmittels,
0,3 Teilen eines Antischäumungsmittels und
5 Teilen eines Vernetzungsmittels vom Epoxidtyp hergestellt wurde,
unter Verwendung einer 180-Mesh Siebplatte vollständig gedruckt,
gefolgt von einer Trocknung bei 100°C über 5 Minuten zur Härtung, um die
gefärbte
Schicht 4 zu bilden. Danach wurde auf diese gefärbte Schicht 4 eine
weiße
Siebdrucktinte, die durch gleichförmiges Mischen und Rühren von
15 Teilen einer Nassverfahren-Feinpartikel-Kieselsäure (Handelsname:
NIPSIL E-200; erhältlich
von Nippon Silica Industrial Co., Ltd.), 30 Teilen Urethanemulsion (Handelsname:
HYDRAN HW-930; erhältlich
von Dainippon Ink & Chemicals,
Incorporated; Feststoffgehalt: 50%), 50 Teilen Wasser, 0,5 Teilen
eines Antischäumungsmittels
der Silikonart, 3 Teilen eines auf Wasser basierenden Tintenverdickungsmittels,
1 Teil Ethylenglycol und 3 Teilen eines Vernetzungsmittels vom blockierten
Isocyanattyp hergestellt wurde, unter Verwendung einer 80-Mesh Sieb platte
vollständig gedruckt,
gefolgt von einer Trocknung bei 130°C über 5 Minuten zur Verfestigung,
um die weiße
poröse Schicht 3 zu
bilden, wodurch ein Wasser-metachromatisches Tuch 1 erhalten
wurde (siehe 3).
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Übrigens
können
in der Nähe
der porösen Schicht 3 der
Lage Merkmale durch herkömmliche Drucktinte
Markierungen, wie Zeichen, Nachrichten oder Designs, bereitgestellt
werden, so dass dieser eine kommerzielle Nützlichkeit und Design-Dekoration verliehen
wird.
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Das
oben genannte Wasser-metachromatische Tuch 1 bleibt insgesamt
im normalen Zustand weiß.
Es kann jedes gewünschte
rosa Durchblicksbild sichtbar gebildet werden, mit Hilfe eines Markers (Stifts),
der mit einem faserigen bearbeiteten Stiftelement versehen ist,
oder durch Anwendung des Wasserbereitstellungsmittels P, wie eines
Schwamms, der zu einem Spielzeugelefanten geschnitten ist.
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Beispiel 4
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Unter
Verwendung eines Trägers 2,
der durch Bereitstellen einer Urethanlage von 3 μm Dicke an der Rückseite
des weißen
Baumwollsatintuchs, das in Beispiel 3 verwendet wurde, hergestellt
wurde, wurde ein gefärbte
Schicht 4 durch Auftragen der fluoreszierenden rosa Tinte,
die in Beispiel 3 verwendet wurde, gebildet, und eine weitere gefärbte Schicht 4 wurde
unter Verwendung einer herkömmlichen Drucktinte
in einem Muster bereitgestellt, um ein Wasser-metachromatisches
Tuch 1 zu erhalten (siehe 4).
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Die
Lage 1 verhinderte jede Verunreinigung durch Austreten
oder Auslecken von Wasser durch die Rückseite der Lage, selbst wenn
Wasser unabsichtlich auf die Lagenoberfläche tropfte oder das Tuch mit
Wasser übersättigt wurde.
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Beispiele
für die
Schreibinstrumente sind in der Folge angeführt.
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Beispiel 5
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In
der Folge ist ein erstes Beispiel des Schreibinstruments 71 angeführt (siehe 6 bis 11).
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Das
Schreibinstrument 72 besteht aus einem Hauptkörper 72,
einer Stiftspitze 73, die an dem vorderen Ende des Hauptkörpers 72 befestigt
ist, einem Wasserabsorbierer 74, der an seinem vorderen
Ende mit dem hinteren Ende der Stiftspitze 73 verbunden ist
und im Inneren des Hauptkörpers 72 gehalten wird,
und einem hinteren Stopfen 78, der mit dem hinteren Ende
des Wasserabsorbierers 74 in Kontakt gelangt und an dem
hinteren Ende des Hauptkörpers 72 befestigt
ist.
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Der
Hauptkörper 72 ist
ein zylindrischer Körper,
der durch Spritzgießen
eines synthetischen Harzes (z. B. Polypropylen) erhalten wird. An
einer Öffnung
an dem vorderen Ende des Hauptkörpers 72 ist die
Stiftspitze 73 über
ein Stiftspitzenhalterungselement 77 eingepresst und befestigt.
An einer Öffnung an
dem hinteren Ende des Hauptkörpers 72 ist
der hintere Stopfen 78 eingepresst und befestigt. Ebenso wird
der Wasserabsorbierer 74 im Inneren des Hauptkörpers 72 gehalten.
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Als
Stiftspitze 73 wird ein bearbeitetes Harzelement aus synthetischen
Harzfasern verwendet (z. B. ein bearbeitetes stabförmiges Harzelement
aus Acrylfasern, dessen vorderes Ende zu einer Spitze oder einer
Kuppel zugeschnitten ist). Ebenso wird als Wasserabsorbierer 74 ein
bearbeitetes Faserbündelelement
(z. B. ein Faserbündel
aus synthetischem Harz, wie ein Polyesterfaserbündel, dessen Umfang mit einem
synthetischen Harzfilm überzogen
ist) verwendet.
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Die
Stiftspitze 73 und der Wasserabsorbierer 74 können auch
jeweils ein einzelnes Element aus einem bearbeiteten faserigen Material
oder einem porösen
Material aus synthetischem Harz sein, oder eine Kombination aus
mehreren Elementen aus einem bearbeiteten faserigen Material oder
einem porösen
Material aus synthetischem Harz.
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Das
Innere des Hauptkörpers 72 ist
integral an seinem vorderen Abschnitt mit mehreren Längsrippen 721 (insbesondere
vier Rippen) bereitgestellt, die sich in die axiale Richtung erstrecken.
Durch die Längsrippen 721 wird
der Wasserabsorbierer 74, der im Inneren des Hauptkörpers 72 gehalten
wird, an seinem vorderen Umfangsabschnitt durch einen nach innen,
in die Durchmesserrichtung ausgeübten Druck
gehalten. Ebenso ist an dem Teil vor dem Teil der Längsrippen 721,
an dem der Wasserabsorbierer 74 durch einen in die Durchmesserrichtung
ausgeübten
Druck gehalten wird, eine Plattform 721a gebildet, so dass
das vordere Ende des Wasserabsorbierers 74 durch einen
Kontakt mit der Plattform 721a in die axiale Richtung gestützt wird.
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Der
hintere Stopfen 78 ist ein zylindrischer Körper, der
durch Spritzgießen
eines synthetischen Harzes (z. B. Polyethylen) erhalten wird. Der
hintere Stopfen 78 umfasst ein Kontaktteil 781,
das mit dem hinteren Ende des Wasserabsorbierers 74 in
axialer Richtung in Kontakt gelangt, ein Presspassungsbefestigungsteil 782,
das neben dem Kontaktteil 781 bereitgestellt ist und auch
in die Innenfläche
der Öffnung
am hinteren Ende des Hauptkörpers 72 eingepresst
und an dieser befestigt ist, einen Kranz 783, der hinter
und neben dem Presspassungsbefestigungsteil 782 bereitgestellt
ist und auch mit dem hinteren Ende des Hauptkörpers 72 in der axialen
Richtung in Kontakt gelangt, und einen Zylinder 784, der hinter
und neben dem Kranz 783 bereitgestellt ist und auch von
dem hinteren Ende des Hauptkörpers 72 vorragt.
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Das
Kontaktteil 781 besteht aus einem zylindrischen Achsenfortsatz 781a und
einem radialen Fortsatz 781b, der neben dem zylindrischen
Achsenfortsatz 781a bereitgestellt ist (7A).
Der Achsenfortsatz 781a und der radiale Fortsatz 781b bringen das
hintere Ende des Wasserabsorbierers 74 in einen stützenden
Kontakt in axialer Richtung. Ebenso ist eine Verbindungsöffnung 75 (Innendurchmesser: 2
mm bis 5 mm), durch die der Wasserabsorbierer 74 mit der
Außenluft
in Verbindung steht, durch den Achsenfortsatz 781a in axialer
Richtung bereitgestellt.
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Da
die Verbindungsöffnung 75 durch
den hinteren Stopfen 78 bereitgestellt ist, kann die Verbindungsöffnung 75 zur
Bildung eines Luftströmungspfades
im Inneren einer Kehle wirken, wenn ein Kind den hinteren Stopfen 78 von
der hinteren Öffnung des
Hauptkörpers 72 löst und unabsichtlich
den hinteren Stopfen 78 verschluckt, so dass Erstickungsprobleme
verhindert werden. Da die Verbindungsöffnung 75 auf der
Achse des Hauptkörpers 72 positioniert
ist (d. h., der Achse des Wasserabsorbierers 74), kann
auch der hintere Abschnitt des Wasserabsorbierers 74 gleichförmig Wasser
absorbieren, wenn der Wasserabsorbierer 74 von seiner Rückseite
mit Wasser durch Absorption versorgt wird.
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Im
Inneren des hinteren Stopfens 78 ist eine Ausnehmung 785 gebildet,
die mit der Verbindungsöffnung 75 in
Verbindung steht und sich auch nach rückwärts öffnet. Wenn daher Wasser von
der Rückseite
des Hauptkörpers 72 zugeführt wird,
wird der hintere Abschnitt des Hauptkörpers 72 in das Wasser getaucht,
wonach das Wasser rasch durch die Ausnehmung 785 zu der
Verbindungsöffnung 75 geführt wird.
Somit kann die Zeit verkürzt
werden, die notwendig ist, um den Wasserabsorbierer 74 mit
Wasser durch Absorption zu versorgen.
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Das
Stiftspitzenhalterungselement 77 ist ein zylindrisches
Element, das durch Spritzgießen
eines synthetischen Harzes (z. B. Polyacetal) erhalten wird. Eine
Stiftspitzenbefestigungsöffnung 771 ist durch
das Innere des Stiftspitzenhalterungselements 77 bereitgestellt
und die Stiftspitze 73 ist in die Stiftspitzenbefestigungsöffnung 771 eingepresst
und wird darin gehalten. Ebenso ist das Stiftspitzenhalterungselement 77 so
in die Öffnung
am vorderen Ende des Hauptkörpers 72 eingepresst,
dass seine Außenfläche an deren
Innenfläche
befestigt ist. An der Außenfläche des
Stiftspitzenhalterungselements 77 sind auch zwei Längsrillen 772,
die sich in die axiale Richtung erstrecken, an einer einander gegenüber liegenden
Position bereitgestellt, durch die Verbindungsöffnungen 76 zwischen
der Innenfläche
der Öffnung
am vorderen Ende des Hauptkörpers 72 und der
Außenfläche des
Stiftspitzenhalterungselements 77 gebildet werden können, nachdem
das Stiftspitzenhalterungselement 77 in die Innenfläche der Öffnung am
vorderen Ende des Hauptkörpers 72 eingepresst
wurde.
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9 zeigt
ein Beispiel der Versorgung mit Wasser von der Vorderseite des Hauptkörpers 72 im vorliegenden
Beispiel. Wasser 712 wird in einem Behälter 711 gehalten,
der aus einem Gehäuse
mit Boden mit einem Innendurchmesser gebildet ist, der größer als
der Außendurchmesser
des Hauptkörpers 72 ist.
Der vordere Abschnitt des Hauptkörpers 72 mit der
Stiftspitze 73 ist (d. h., die Stiftspitze 73 und
die Verbindungsöffnungen 76 sind)
in das Wasser 712 eingetaucht und gleichzeitig liegt der
hintere Abschnitt (d. h., die Verbindungsöffnung 75) des Hauptkörpers 72 zur
Außenseite
hin frei. In diesem Fall dringt das Wasser von der Stiftspitze 73 und
den Verbindungsöffnungen 65 an
dem vorderen Abschnitt des Hauptkörpers 72 in das Innere
des Hauptkörpers 72,
und die Luft, die im Hauptkörper 72 vorhanden
ist (d. h., im Wasserabsorbierer 74) wird von der Verbindungsöffnung 75 an
dem hinteren Abschnitt des Hauptkörpers 72 nach außen abgegeben.
Somit wird der vordere Abschnitt des Wasserabsorbierers 74 sofort
in Wasser in einem Ausmaß einer
Tiefe eingetaucht, in dem der vordere Abschnitt des Hauptkörpers 72 eingetaucht
ist. Somit wird der Wasserabsorbierer 74 im Inneren in
einer kurzen Zeit und in ausreichender Menge zum Schreiben mit Wasser
durch Absorption versorgt.
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10 zeigt
ein Beispiel der Versorgung mit Wasser von der Rückseite des Hauptkörpers 2 in dem
vorliegenden Beispiel. Wasser 712 wird in demselben Behälter 711 wie
jenem, der in 4 dargestellt ist, gehalten.
Der hintere Abschnitt des Hauptkörpers 72 (d.
h., die Verbindungsöffnung 75)
wird in das Wasser eingetaucht und gleichzeitig liegt der vordere
Abschnitt des Hauptkörpers 72 (d.
h., liegen die Stiftspitze 73 und die Verbindungsöffnungen 76)
zur Außenseite
hin frei. In diesem Fall dringt Wasser von der Verbindungsöffnung 75,
die in dem hinteren Stopfen 78 bereitgestellt ist, in das
Innere des Hauptkörpers 72 ein
und die Luft, die im Hauptkörper 72 vorhanden
ist (d. h., im Wasserabsorbierer 74) wird von der Stiftspitze 73 (d.
h., den Kapillarspalten der Stiftspitze 73) an der Vorderseite
des Hauptkörpers 72 und
von den Verbindungsöffnungen 76 freigesetzt. Somit
wird der hintere Abschnitt des Wasserabsorbierers 74 sofort
in einem Ausmaß einer
Tiefe in Wasser getaucht, in dem der hintere Abschnitt des Hauptkörpers 72 eingetaucht
ist. Somit wird der Wasserabsorbierer 74 im Inneren in
einer kurzen Zeit und in ausreichender Menge zum Schreiben mit Wasser durch
Absorption versorgt.
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11 zeigt
einen Zustand, in dem das Schreibinstrument für Wasser-metachromatische Elemente
des vorliegenden Beispiels beim Schreiben verwendet wird. Mit dem
Schreibinstrument 71 für
Wasser-metachromatische Elemente, das mit Wasser in seinem Hauptkörper 72 versorgt
wurde, können
Bilder auf die Oberfläche
eines Wasser-metachromatischen Elements 10 (z. B. eines
Wasser-metachromatischen Tuchs) geschrieben werden. Während der
Verwendung zum Schreiben dienen die Verbindungsöffnung 75 und Verbindungsöffnungen 76 als
Luftstrom-Durchgangslöcher,
um ein Absinken des Innendrucks des Hauptkörpers 72 zu verhindern, während Wasser
beim Schreiben verbraucht wird, und garantieren ein reibungsloses
Ausfließen
von Wasser aus der Stiftspitze 73.
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Beispiel 6
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Hier
wird ein zweites Beispiel des Schreibinstruments 71 angeführt (siehe 12 und 13A bis 13C).
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Dieses
Beispiel ist eine Modifizierung des hinteren Stopfens 78 in
dem ersten Beispiel. Der Unterschied zum ersten Beispiel liegt darin,
dass, ohne Bereitstellung einer Verbindungsöffnung 75 wie im ersten
Beispiel an der Achse des hinteren Stopfens 78, Längsrillen 786 an
der Außenfläche des
Presspassungsbefestigungsteils 782 und an der vorderen Oberfläche des
Kranzes 783 bereitgestellt sind, um Verbindungsöffnungen 75 zwischen
der Innenfläche der Öffnung am
hinteren Ende des Hauptkörpers 72 und
der Außenfläche des
hinteren Stopfens 78 zu bilden, und dass kein Zylinder 784 wie
in dem ersten Beispiel an der Rückseite
des Kranzes 783 des hinteren Stopfens 78 bereitgestellt
ist. Die übrige
Konstruktion ist dieselbe wie beim ersten Beispiel und deren Beschreibung
wird unterlassen.
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Beispiel 7
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Hier
wird ein drittes Beispiel des Schreibinstruments 71 angeführt (siehe 14 und 15A bis 15C).
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Dieses
Beispiel ist eine Modifizierung des hinteren Stopfens 78 in
dem ersten Beispiel. Der Unterschied zum ersten Beispiel liegt darin,
dass die Stiftspitze 73 an dem vorderen Ende bereitgestellt
ist und auch eine weitere Stiftspitze 70 in den hinteren Stopfen 78 eingepresst
ist (d. h., ein Schreibinstrument mit doppeltem Ende wird gebildet,
das Stiftspitzen unterschiedlicher Größe oder Form aufweist, genauer
gesagt, die Stiftspitze 73 und die Stiftspitze 79 an
beiden Enden des Hauptkörpers 72),
und dass Längsrillen 786 an
der Innenfläche
der Ausnehmung 785 (d. h., einer Stiftspitzenbefestigungsöffnung)
bereitgestellt sind, um Verbindungsöffnungen 75 zwischen
der Innenfläche
der Ausnehmung 785 des hinteren Stopfens 78 und
der Außenfläche der
Stiftspitze 79 zu bilden.
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Die
Stiftspitze 79, die in dem hinteren Stopfen 78 bereitgestellt
ist, ist ein faseriges bearbeitetes Element, wie im ersten Beispiel,
und ihr vorderes Ende ist in einer Querschneide geschnitten. Die übrige Konstruktion
ist dieselbe wie beim ersten Beispiel und deren Beschreibung wird
unterlassen.
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Beispiel 8
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Hier
wird ein Beispiel des Schreibinstruments 81 angeführt (siehe 16 bis 22).
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Das
Schreibinstrument 81 besteht im Prinzip aus einer Stiftspitze 82,
einer Halterung 83, an der die Stiftspitze 82 befestigt
ist, und einem Behälter 86, an
dem die Halterung 83 lösbar
befestigt ist.
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Die
Stiftspitze 82 ist ein stabförmiges, bearbeitetes Harzelement
aus einem Faserbündel
(z. B., ein bearbeitetes Harzelement aus Polyesterfasern oder Polyamidfasern).
Sie hat eine Spitze, die zum Ende hin konisch zuläuft, und
auch eine Schulter, die zwischen der Spitze und der nach hinten
liegenden Außenfläche der
Stiftspitze 82 gebildet ist.
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Der
Behälter 86 ist
ein Gehäuse
mit Boden, an dessen vorderem Ende sich eine Gießöffnung 861 öffnet und
dessen hinteres Ende verschlossen ist. Er kann durch Blasformen
eines synthetischen Harzes erhalten werden (z. B. Polyethylenterephthalatharz). Am
vorderen Ende des Behälters 86 ist
eine Einengung 862 gebildet und auch eine Schulter 863 ist
an der Grenzfläche
der Einengung 862 und der hinten liegenden Außenfläche des
Behälters 86 gebildet. Ein
Außengewinde 862a ist
auch an der Außenfläche der
Einengung 862 des Behälters 86 gebildet.
Wasser 87 wird direkt im Behälter 86 gehalten.
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Die
Halterung 83 ist ein doppelwandiger zylindrischer Körper, der
aus einem äußeren Zylinder 84 mit
einem vorderen Abschnitt 841 geringen Durchmessers und
einem hinteren Abschnitt 842 großen Durchmessers und einem
inneren Zylinder 85 besteht, dessen Außenfläche am vorderen Endabschnitt
durch Presspassung oder Bindung an die Innenfläche des äußeren Zylinders 84 (d.
h. die Innenfläche
des Abschnitts 841 geringen Durchmessers) befestigt ist.
Sowohl der äußere Zylinder 84 wie auch
der innere Zylinder 85 können durch Spritzgießen eines
synthetischen Harzes (z. B. ABS-Harzes) erhalten werden. An der
Innenfläche
des Abschnitts 842 großen
Durchmessers 842 des äußeren Zylinders 84,
ist ein Innengewinde 842a bereitgestellt, das mit dem Außengewinde 862a in
Eingriff gebracht werden kann, das an der Außenfläche des vorderen Endabschnitts
des Behälters 86 bereitgestellt
ist, und es ist auch eine kreisförmige
Plattform 842b an dem vorderen Teil des Innengewindes 842a gebildet,
das an der Innenfläche
des Abschnitts 842 großen
Durchmessers des äußeren Zylinders 84 gebildet
ist. Der innere Zylinder 85 ist ein Zylinder mit Boden,
mit einem Boden an seinem hinteren Ende, und der hintere Abschnitt
steht von dem hinteren Ende des äußeren Zylinders 84 nach
hinten ab.
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Die
Halterung 83 wird in die Gießöffnung 861 des Behälters 86 eingesetzt,
wo die Innenfläche
(das Innengewinde 842a) des äußeren Zylinders 84 mit der
Außenfläche der
Einengung 862 (dem Außengewinde 862a)
des Behälters 86 in
Eingriff steht, und auch das hintere Ende des äußeren Zylinders 84 wird mit
der Schulter 863 des Behälters 86 in Kontakt
gebracht. Gleichzeitig wird der innere Zylinder 85 lose
in das Innere des Behälters 86 von
der Gießöffnung 861 einge setzt,
und auch die kreisförmige
Plattform 842b an der Innenfläche des äußeren Zylinders 84 und
das Öffnungsende
der Gießöffnung 861 werden in
engen Kontakt miteinander gebracht. Somit wird ein Auslecken des
Wassers 87 verhindert. Auch wenn das Wasser 87 in
den Behälter 86 geleitet
(gegossen) wird oder wenn das Wasser 87 aus dem Behälter 86 abgegeben
wird, wird die Halterung 83 von dem Behälter 86 gelöst. Somit
wird der Zustand des engen Kontakts zwischen der kreisförmigen Plattform 842b des äußeren Zylinders 84 und
dem Öffnungsende
der Gießöffnung 861 gelöst.
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Wie
in 19 und 20 dargestellt
ist, sind an der Innenfläche
des inneren Zylinders 85 der Halterung 83 (d.
h., der Innenfläche
der Stiftspitzenhalterung) mehrere Rippen 851 (hier sechs
Rippen) in gleichen Abständen
bereitgestellt, die sich in die axiale Richtung erstrecken. Die
Rippen 851 bringen die Stiftspitze 82 in eine
Presshalterung an ihrer Außenfläche und
dies verhindert ein Wackeln der Stiftspitze 82 in die Durchmesserrichtung,
so dass ein stabiler Auftrag oder Schreibvorgang möglich ist.
Da ferner die Rippen 851 die Stiftspitze 82 in
eine Presshalterung an ihrer Außenfläche bringen,
sind Spalte 88, die sich in die axiale Richtung erstrecken,
mit einer Kapillarkraft zwischen der Außenfläche der Stiftspitze 82 und
der Innenfläche
des inneren Zylinders 85 in wechselseitigen Räumen der
Rippen 851, die nebeneinander liegen, gebildet.
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Die
Rippen 851, die von der Innenfläche des inneren Zylinders 85 abstehen,
sind so eingestellt, dass sie in die Durchmesserrichtung in einem
Ausmaß abstehen,
das nach hinten kleiner wird. Somit ist die Breite S der Spalte 88 in
die Durchmesserrichtung so eingestellt, dass sie nach hinten allmählich kleiner
wird. Infolgedessen ist die Kapillarkraft der Spalte 88 so
eingestellt, dass sie nach hinten allmählich größer wird. Genauer gesagt, die
Breite S in der Durchmesserrichtung der Spalte 88 ist hier
bei 0,3 mm für
jene, die in 19 dargestellt sind, einge stellt und
bei 0,15 mm für
jene, die in 20 dargestellt sind.
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Der
innere Zylinder 85 hat auch einen eingeengten hinteren
Endabschnitt. Mehrere Verbindungsöffnungen 852 (hier
drei Öffnungen)
sind in der Seitenwand an dem hinteren Endabschnitt (21)
so gebildet, dass das Innere des Behälters 86 über die Verbindungsöffnungen 852 mit
dem Inneren des inneren Zylinders 85 in Verbindung steht
(d. h., das hintere Ende der Stiftspitze 82 steht mit den
Spalten 88 in Verbindung). An der Innenfläche an einer
Position etwas vor dem hinteren Ende des inneren Zylinders 85 ist
eine Anschlagrippe 853 neben der Seitenwand des inneren
Zylinders 85 an seinem hinteren Endabschnitt bereitgestellt.
Die Anschlagrippe 853 kommt mit dem hinteren Ende der Stiftspitze 82 in Kontakt.
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An
dem vorderen Ende des Abschnitts 841 mit kleinem Durchmesser
der Halterung 83 ist auch eine Öffnung 841a am vorderen
Ende bereitgestellt und der vordere Endabschnitt der Stiftspitze 82 ragt von
dieser ab. Ebenso ist ein Luftloch zwischen der Innenfläche der Öffnung 841a am
vorderen Ende und der Außenfläche des
vorderen Endabschnitts der Stiftspitze 82 gebildet.
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Die
Stiftspitze 82 hat auch an der hinteren Außenfläche ihres
vorderen Endabschnitts einen Außendurchmesser,
der etwas größer eingestellt
ist als der Innendurchmesser der Öffnung 841a am vorderen
Ende, so dass ein Ablösen
der Stiftspitze 82 von der Halterung 83 verhindert
werden kann. Ebenso wird die Stiftspitze 82 an der hinteren
Außenfläche ihres
vorderen Endabschnitts mit mehreren Halterungsrippen 843 (hier
sechs Rippen) gehalten, die an der Innenfläche des Abschnitts 841 kleinen
Durchmessers bereitgestellt sind, so das ein Luftströmungspfad
zwischen dieser und der Innenfläche
des Abschnitts 841 kleinen Durchmessers gebildet wird.
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In
dem vorangehenden Beispiel sind die Spalte 88, die zwischen
der Innenfläche
des Stiftspitzenhalterungselements und der Außenfläche der Stiftspitze 82 gebildet
sind, durch die Rippen 851 gebildet, die an der Innenfläche des
Stiftspitzenhalterungselements der Halterung 83 gebildet
sind, die aber auch auf andere Weise gebildet werden können, z.
B. durch Rippen (oder Rillen), die an der Außenfläche der Stiftspitze 82 bereitgestellt
sind.