DE600431C - Vorrichtung zum fortlaufenden Abschneiden gleich langer Stuecke von aus der Pressform einer Strangpresse austretenden Straengen aus plastischem Werkstoff, wie z. B. von Bleistiftminen - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Abschneiden gleich langer Stuecke von aus der Pressform einer Strangpresse austretenden Straengen aus plastischem Werkstoff, wie z. B. von Bleistiftminen

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DE600431C
DE600431C DESCH99511D DESC099511D DE600431C DE 600431 C DE600431 C DE 600431C DE SCH99511 D DESCH99511 D DE SCH99511D DE SC099511 D DESC099511 D DE SC099511D DE 600431 C DE600431 C DE 600431C
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strand
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cutting
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K19/00—Non-propelling pencils; Styles; Crayons; Chalks
    • B43K19/16—Making non-propelling pencils
    • B43K19/18—Making pencil writing-cores

Landscapes

  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum fortlaufenden Abschneiden gleich langer Stücke von aus der Preßform einer Strangpresse austretenden Strängen aus plastischem Werkstoff, wie z. B. von Bleistiftminen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abschneiden von Strängen aus plastischem Werkstoff, z. B. von Bleistiftminen, die aus der Preßform einer Strangpresse austreten. Hierfür sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen der aus der Presse austretende Minenstrang auf ein in der Auslaufrichtung bewegtes Förderband geleitet und durch ein über dem Band umlaufendes Messerblech gleichzeitig abgeschnitten und auf ein Sammelbrett übergeführt wird. Um die Bewegung der Abschneidevorrichtung an die Geschwindigkeit des Minenstrangs anzugleichen, wird bei den bekannten Ausführungen der Antrieb dieser Abschneidevorrichtung meist von dem Strangfördermittel aus bewirkt, oder aber man hat auch schon auf elektrischem Wege durch Schließen eines Kontakts die Abschneidevorrichtung zur Erreichung gleich langer Preßstücke gesteuert.
  • Die meisten dieser Vorrichtungen haben aber den Nachteil, daß zur Erzielung gleich langer Minenistiicke eine gleichmäßige Austrittsgeschwindigkeit des Stranges Voraussetzung ist, da eben dieAbschneidevorrichtung nur in Abhängigkeit von der Bewegung des Strangförderrnittels steht. Eine derartig gleichförmige Stranggeschwindigkeit ist aber in den seltensten Fällen gegeben. Auf der anderen Seite fehlt aber bei den elektrisch gesteuerten Abschneidevorrichtungen die genaue Anpassung der Geschwindigkeit des Strangfördermittels zu der Bewegung des Schneidemessers. Alle diese Nachteile wirken sich besonders stark bei den auch nach dem Austritt aus der Preßfonn noch etwas plastischen, namentlich gegen Druck und Zug außerordentlich empfindlichen Massen, wie z. B. Bleistiftminen, aus. Keine der bisher bekannten Ausführungsformen gewährleistet daher ein sicheres Abteilen der Minenstränge in fortlaufendem Betrieb auch bei ständig wechselnder Austrittsgeschwindigkeit der Minenstränge aus der Strangpresse.
  • Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen besteht nun die Erfindung im wesentlichen darin, daß der aus einer Strangpresse austretende Minenstrang selbst die Geschwindigkeit des Antriebsmittels für die der Strangpresse nachgeschaltete Fördereinrichtung und für die mit dieser verbundene Abschneidevorrichtung steuert. Erfindungsgemäß wird der Antriebsmotor der Abschneidevorrichtung in seiner Umlaufgeschwindigkeit durch das mehr oder weniger starke Durchhängen des Minenstranges unter Anwendung eines veränderlichen Widerstandes mittels einer einfachen Hebelübersetzung gesteuert, wobei der Hebel so ausgebildet isst, daß auf den Strang keinerlei Druck und Zug ausgeübt wird. Zweckmäßig besteht das die Stränge erfassende Fördermittel aus zwei über profilierten Rollen geführten Bändern, die entgegengesetzt umlaufen und dadurch in bezug auf den Strang gleichsinnig fortbewegt werden. Nach der Erfindung wird der Strang durch die Öse einer im Gestell des Schneidegerätes schwenkbar gelagerten Stange geführt, die durch ein Gegengewicht im Gleichgewicht gehalten wird und an welche ein sich nach der Stange zu verbreiternder Metallkörper aasgelenkt ist, der in einen Flüssigkeitsbehälter hineinragt.
  • Dieser Metallkörper, der je nach seiner Eintauchtiefe in die Flüssigkeit den dem Antriebsmotor vorgeschalteten Widerstand verändert, regelt die Geschwindigkeit dieses Motors und damit des Strangfördermittels, so daß also j e nach der Austrittsgeschwindigkeit des Stranges aus der Preßform eine genaue Anpassung der Geschwindigkeit des Fördermittels und der Abschneidevorrichtung gegeben ist. Als praktisch im Gebrauch hat sich für die Abschneidevorrichtung ein Schneidgerät erwiesen, das aus zwei gegeneinander umlaufenden Rollen besteht, von denen eine am Umfang mit einem oder mehreren Messern ,ausgestattet ist. Zum Zwecke der Längenänderung der abzuschneidenden Strangstücke sind die Bänderrollen und die zum Schneidgerät gehörenden Rollen leicht auswechselbar angeordnet.
  • Die Zeichnung zeigt in Ansicht ein schematisches Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der aus der Presse i austretende Strang 2 wird von einem aus zwei über zweckmäßig profilierte Rollen 3 geführten Bändern ¢ bestehenden Fördermittel erfaßt und einem zusammen mit diesem angetriebenen Schneidgerät 5 zugeführt. Fördermittel und Schneidgerät sind zweckmäßig auf einem gemeinsamen Gestell 6 gelagert. Für den Antrieb ist ein Gleichstrorn-Hauptstrommotor 7 vorgesehen, der einerseits direkt an das Netz und andererseits über eine Reguliereinrichtung an die zweite Leitung des Netzes angeschlossen ist. Die Reguliereinrichtung besteht bei der dargestellten Ausführung aus einem an dem Gestell des Schneidgerätes befestigten und mit Flüssigkeit gefüllten Gefäß 8, in welches ein Metallkörper 9 hineinragt, dessen Form sich nach oben hin verbreitert. Dieser Metallkörper ist an eine Stange io aasgelenkt, die im Punkt ii des Schneidgerätgestelles schwenkbar aufgehängt ist und durch ein Gegengewicht 12 oder auch durch eine- Feder im Gleichgewicht gehalten wird. An ihrem der Presse i zugewendetem Ende ist die Stange io mit einer Öse 13 versehen, durch welche der Strang hindurchgeführt wird, ehe er in die Zuführungsvorrichtung zum Schneidgerät gelangt. Wenn bei weicherem Werkstoff oder aus sonstigen Ursachen der Strang mit grö-I3erer Geschwindigkeit aus der Presse austritt, wird er zwischen der Presse und dem Zuführungsfördermittel durchhängen und auf diese Weise die Stange io nach unten ziehen, so daß der Metallkörper 9 tiefer (also mit einer größeren Fläche) in die Flüssigkeit des Gefäßes 8 hineinragt. Hierdurch ergibt sich ei.n.erhöhter Stromdurchfluß durch die Leitungen 14 und 15, wodurch sich die Drehzahl des Motors 7 automatisch erhöht. Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit der Abschneidevorrichtung genau auf die Geschwindigkeit des aus der Presse austretenden Stranges abgestimmt.
  • Bei eingehenden Versuchen zeigten sich außerordentlich genaue Schnittlängen auchbei größten Austrittsgeschwindigkeiten.
  • Die Länge der abzuschneidenden Strangstücke (Minen) kann. zweckmäßig dadurch verändert werden, daß man die Bänderrollen¢ und die zum Schneidgerät 5 gehörenden Rollen durch solche von größerem bzw. kleinerem Durchmesser ersetzt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum fortlaufenden Abschneiden gleich länger Stücke von aus der Preßform einer Strangpresse austretenden Strängen aus. plastischem Werkstoff, wie z. B. von Bleistiftminen, bei welcher der Strang über ein Fördermittel der Abschneidevorrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Strangpresse (i) austretende Minenstrang (2) durch sein, mehr oder weniger starkes Durchhängen in Verbindung mit einem veränderlichen Widerstand mittels einer Hebelübersetzung (io) die _ Umlaufgeschwindigkeit des Antriebsmotors (7) für die der Strangpresse nachgeschaltete Fördereinrichtung (3, q.) und für die Abschneidevorrichtung (5) regelt.
  2. 2. Vdrrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Strang (2) durch eine Öse (13) einer im Gestell- des Schneidgerätes (5) schwenkbar gelagerten Stange (io) geführt ist, die durch ein Gegengewicht (i2) im Gleichgewicht gehalten wird und an welche ein sich nach der Stange (io) zu verbreiternder Metallkörper (9) aasgelenkt ist, der in einen Flüssigkeitsbehälter (8) ragt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Stränge erfassende Fördermittel aus zwei übereinanderliegenden, über profilierte Rollen. geführten Bändern (q.) besteht. q..
  4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidgerät aus zwei gegeneinander umlaufenden Rallen besteht, von denen die eine (5) am Umfang mit einem oder mehreren Messern ausgestattet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen z bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Bänderrollen und die zum Schneidgerät gehörenden Rollen auswechselbar angeordnet sind, um sie zum Zwecke der Längenänderung der abzuschneidenden Strangstücke (Minen) durch Rollen größeren bzw. kleineren Durchmessers ersetzen zu können.
DESCH99511D 1932-11-18 1932-11-18 Vorrichtung zum fortlaufenden Abschneiden gleich langer Stuecke von aus der Pressform einer Strangpresse austretenden Straengen aus plastischem Werkstoff, wie z. B. von Bleistiftminen Expired DE600431C (de)

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DESCH99511D Expired DE600431C (de) 1932-11-18 1932-11-18 Vorrichtung zum fortlaufenden Abschneiden gleich langer Stuecke von aus der Pressform einer Strangpresse austretenden Straengen aus plastischem Werkstoff, wie z. B. von Bleistiftminen

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DE (1) DE600431C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000713B (de) * 1952-04-26 1957-01-10 Paul Pischel Verfahren zur Herstellung von Schreibminen, insbesondere Farbminen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1000713B (de) * 1952-04-26 1957-01-10 Paul Pischel Verfahren zur Herstellung von Schreibminen, insbesondere Farbminen

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