DE600734C - Uhrarmband - Google Patents

Uhrarmband

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DE600734C
DE600734C DEC46068D DEC0046068D DE600734C DE 600734 C DE600734 C DE 600734C DE C46068 D DEC46068 D DE C46068D DE C0046068 D DEC0046068 D DE C0046068D DE 600734 C DE600734 C DE 600734C
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DEC46068D
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/04Mounting the clockwork in the case; Shock absorbing mountings
    • G04B37/0427Mountings relative to pocket and wrist watches allowing a rocking movement about a hinge or any other movement
    • G04B37/0472Rocking mounting of the clockwork

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Uhrarmband Uhrarmbänder, bei welchen die Uhr umklappbar gelagert ist, sind in verschiedenen Ausführungsarten bereits bekannt. So z. B. gibt es Uhrarmbänder mit in Bandrichtung angeordneter fester Drehachse, um welche das an Stiftzapfen gelagerte Uhrgehäuse. um i8o° schwingt. Das Uhrarmband kann entweder mit sichtbarem, nach außen gerichtetem Zifferblatt oder mit verdecktem, dem Handgelenk zugekehrtem Zifferblatt getragen werden. Der angestrebte Schutz des Uhrglases, welches in der umgeklappten Lage der Uhr unmittelbar auf dem Gelenk aufliegt, ist jedoch nur gering, weil das Uhrglas unmittelbar auf die Handgelenkknochen aufstoßen kann. Diesem Mangel wurde bei einer anderen Ausführungsart durch Anordnung einer Grundplatte abgeholfen, an welche das Uhrgehäuse längs einer Außenkante umklappbar angelenkt wurde. Eine solche Uhr kann aber nur in der geschützten Lage getragen werden und muß jedesmal umgekippt werden, wenn man die Zeit ablesen will, wozu man also stets die andere Hand frei haben muß. Es gibt aber auch schon mit einer Grundplatte versehene Vorrichtungen, bei denen die Uhr nach Wunsch mit sichtbarem oder geschütztem Zifferblatt getragen werden kann. Diese bestehen aus einem an der Grundplatte angelenkten Rahmen, in welchem die Uhr frei schwingbar angeordnet ist. Der Rahmen, der mit einem Schloß mit der Grundplatte verriegelt ist, muß erst entriegelt und dann von der Grundplatte abgeschwenkt werden, damit das Uhrgehäuse umgedreht werden kann. Diese umständliche Ausführung wird aber der auf eine zierlich gebaute Armbanduhr gerichteten Forderung in keiner Weise gerecht.
  • Auf dem Gebiet der kleinen Schmuckzeuguhren gibt es ferner als Anhänger ausgebildete Uhren, die auch in zwei Stellungen, nämlich mit sichtbarem oder verdecktem Zifferblatt, getragen werden können. Sie sind in einem U-förmigen verzierten Halter eingebaut und sind in Führungsschlitzen verschiebbar und umklappbar, jedoch fehlt eine schützende Grundplatte. In den beiden äußersten Lagen werden sie durch das Eigengewicht in der jeweiligen Stellung gehalten, wobei in der einen Lage die Uhr zum größeren Teil außerhalb des Halters sich befindet. Als Uhrarmband ist eine derartige Anhängeruhr nicht ohne weiteres zu verwenden.
  • Bei dem Uhrarmband gemäß der Erfindung ist die Uhr in einem U-förmigen Halter mittels in Führungsschlitze greifender Zapfen verschiebbar und um i8o° umklappbar gelagert. Zum Schutze des Uhrglases besteht jedoch der Halter aus einer Grundplatte und zwei die Führungsschlitze tragenden Seitenwangen. An beiden Seitenwänden des Uhrgehäuses sind je ein Führungszapfen und ein Schnappriegel symmetrisch angeordnet, von denen die in den Führungsschlitzen der Seitenwangen gleitenden Zapfen entsprechend der jeweiligen Klappstellung der Uhr an dein einen oder anderen Ende der Schlitze einschnappen, derart, daß das Uhrgehäuse in beiden Klappstellungen im Halter lösbar festgehalten wird.
  • Vorzugsweise ist die Innenfläche der Grundplatte in Richtung der Seitenwangen muldenförmig gekrümmt, wobei dann die Führungsschlitze in den Seitenwangen sowie die Ober- und Unterseite des Uhrgehäuses eine entsprechende Krümmung bzw. Ausbauchung erhalten, damit sich das Uhrgehäuse beim Verschieben im Halter etwas emporhebt und somit zwecks Umklappung bequem erfaßt werden kann.
  • Das Umklappen in den V erschiebungsendlagen wird durch längs den freien rändern der Grundplatte angeordnete, im Querschnitt kreisförmige Rinnen erleichtert, in welchen sich das Uhrgehäuse mit einer entsprechend gewölbten Stirnfläche beim Umklappen dreht.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes; es zeigen Fig. i bis 7 die Uhr in den Endstellungen und in verschiedenen Zwischenstellungen während des Umlegens, Fig.8 den am Uhrgehäuse sitzenden Führungszapfen, Fig. 9 den am Halter angeordneten Führungsschlitz mit der napfartigen -,#-ertiefung am Ende.
  • Das Uhrarmband weist ein Uhrgehäuse i und einen U-förmig ausgebildeten Halter :2 auf. Dieser besteht aus einer Grundplatte 3 und zwei Seitenwangen q., die außen mit kleinen Barren 5 zur Aufnahme des nicht dargestellten Bandes versehen sind.
  • Die Seitenwanäenrsir_d mit an sich bekannten Führungsschlitzen 6 zur Aufnahme von am Uhrgehäuse sitzenden, federnd gelagerten Zapfen 7 versehen.
  • Die Schlitze 6 sind gekriimmt, gleichlaufend mit einer inuldenförinigen Krümmung 8 (Fig. 3 und 9) der Grundplatteninnenfläche, welcher auch die Ausbeutung 9 (Fig. 3 und 6) der Ober- und Unterseite des Uhrgehäuses entspricht.
  • Die freien Ränder der Grundplatte besitzen je eine im Ouerschnitt kreisförmige Rinne io, während- die dem Zapfen 7 benachharte Stirnwand ii des Uhrgehäuses eine der Rinne io entsprechende Wölbung aufweist, derart, daß die Zapfen 7 in der Wölbungsachse liegen, wobei die Führungen 6 jeweils auf der geometrischen Achse der Rinnen io enden, und zwar in annähernd konischen, zu diesen Achsen konzentrisch liegenden Vertiefungen 12, denen eine entsprechend konische Ausbildung der Wurzel 13 (Fig. 8) der federnd gelagerten Zapfen 7 entspricht.
  • An sich bekannte, federnd gelagerte Kügelchen oder Schnappriegel 14 des Uhrgehäuses ergänzen die Vorrichtung; sie liegen auf den flachen, die Zapfen 7 tragenden Seiten des Uhrgehäuses derart, daß der jeweilige Abstand von Achse zu Achse eines Zapfens und des 'entsprechenden Riegels dem Abstand zwischen den geometrischen Achsen der Rinnen io, also auch der Vertiefungen 12 entspricht.
  • Die Aufziehkrone 15 liegt auf der der gewölbten Stirnseite i i gegenüberliegenden Stirnseite, welche aus ästhetischen Gründen gleichfalls gewölbt ist.
  • Liegt die7Uhr in der sichtbaren oder ungeschützten verriegelten Lage der Fig. i, so liegen die konischen Zapfenwurzeln 13 in den gegenüberliegenden Vertiefungen 12, während die Kügelchen 1.4 in die zwei freien, am anderen Ende der Führungsschlitze befindlichen Vertiefungen eingeschnappt sind. Die untere ausgebauchte Seite des Uhrgehäuses i schmiegt sich dann an die innere muldenförmige Krümmung S der Haltergrundplatte 3 an.
  • Soll- die Uhr in die geschützte Lage gemäß Fig.5 verschwenkt werden, so verfährt man wie folgt: Das Gehäuse i wird in Richtung des Pfeiles 16 im Halter über die Lage gemäß Fig. 2 bis in die Verschiebungsendlage geinaß Fig. 3 verschoben. Wegen der Grundplatten- und Uhrgehäusekrümmung bzw. Ausbauchung sowie der entsprechenden Krümmung der Schlitze 6 hebt sich dabei das Gehäuse etwas vom Handgelenk ab, zum Zweck, daß es bequem erfaßt werden kann. Das Gehäuse wird dann in Richtung der Pfeile 17 in Fig.3 und q. um die in die Schlitzerweiterungen eingeschnappten Zapfen v erschwenkt.
  • Diese Bewegung kann nur in der Endlage erfolgen, weil nur in dieser Lage die gewölbte Stirnseite i i des Gehäuses sich in der entsprechenden Rinne io drehen kann.
  • Durch Drücken in Richtung des Pfeiles iS in Fig. bringt man die Kügelchen der Verriegelung zum Einschnappen in die gegenüberliegenden unbesetzten Schlitzerweiterungen. Die Uhr befindet sich jetzt in der geschützten Lage und ist verriegelt.
  • Um das Uhrgehäuse in die ursprüngliche Lage gemäß Fig. i zurückzuführen, wird das Gehäuse in Richtung des Pfeiles 19 in Fig. 5 verschoben, dann in Richtung des Pfeiles :2o in Fig. 6 und 7 verschwenkt und schließlich in die Verriegelungsstellung gedrückt.

Claims (4)

  1. PATRNTANSPRÜCFIR: i. L?lirarinband, bei welchem die Uhr in einem U-förmigen Halter mittels in Führungsschlitze greifender Zapfen verschiebbar und um iäo° umklappbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (2) aus einer zum Schutze des @L?hrglases dienenden Grundplatte (3) und zwei die Führungsschlitze (6) tragenden Seitemvangen (4.) besteht und an beiden Seitenwänden des Uhrgehäuses (i) je ein Führungszapfen (7) und ein Schnappriegel symmetrisch angeordnet sind, von denen die in den Führungsschlitzen (6) der Seitenwangen (4.; gleitenden Zapfen (7) entsprechend der jeweiligen Klappstellung der Uhr an dein einen oder anderen Ende der Schlitze (6) anliegen, während die Schnappriegel in das jeweils von den Zapfen (;) unbesetzte Ende der Schlitze (6) einschnappen, derart, daß das Uhrgehäuse (1) in beiden Klappstellungen im Halter (2) lösbar festgehalten ist.
  2. 2. Uhrarmband nach dein Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche der Grundplatte (3) in Richtung der Seitenwangen (4) muldenförmig gekrümmt ist und die Führungsschlitze (6) in den Seitenwangen (4) eine mit der Krümmung der Grundplatte (3) gleichlaufende Krümmung aufweisen, während die Ober- und Unterseite des Uhrgehäuses (i) entsprechend der Muldenform der Grundplatte (3) ausgebaucht sind.
  3. 3. Uhrarmband nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die. Grundplatte (3) an ihren freien Rändern mit je einer im Querschnitt kreisförmigen Rinne (io) versehen ist und die den Führungszapfen (7) benachbarte Stirnwand (ii) des Uhrgehäuses (i) eine dem Rinnenquerschnitt angepaßte Wölbung _aufweist.
  4. 4. Uhrarmband nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappriegel aus federnd gelagerten Kugeln (14) bestehen und die Führungsschlitze (6) an ihren Enden mit napfartigen Vertiefungen (12), in welche die Kugeln (14) einschnappen, versehen sind. $. Uhrarmband nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ,Führungszapfen (7) federnd gelagert sind und an ihrer Wurzel kegelförmige, in die Vertiefungen (12) der Schlitzenden passende Kuppen (13) aufweisen.
DEC46068D 1931-03-04 1932-02-21 Uhrarmband Expired DE600734C (de)

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FR600734X 1931-03-04

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DE600734C true DE600734C (de) 1934-07-30

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ID=8970442

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DEC46068D Expired DE600734C (de) 1931-03-04 1932-02-21 Uhrarmband

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DE (1) DE600734C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4294084A (en) * 1976-08-19 1981-10-13 Lampert Lester M Article of jewelry with reciprocally movable gem

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4294084A (en) * 1976-08-19 1981-10-13 Lampert Lester M Article of jewelry with reciprocally movable gem

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