DE600801C - Herstellung von Erkennungsschildern fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Herstellung von Erkennungsschildern fuer Kraftfahrzeuge

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DE600801C
DE600801C DEM116806D DEM0116806D DE600801C DE 600801 C DE600801 C DE 600801C DE M116806 D DEM116806 D DE M116806D DE M0116806 D DEM0116806 D DE M0116806D DE 600801 C DE600801 C DE 600801C
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ELISABETH MALTER GEB GUELDNER
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ELISABETH MALTER GEB GUELDNER
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    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
    • B44B5/02Dies; Accessories
    • B44B5/026Dies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
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Description

  • Herstellung von Erkennungsschildern für Kraftfahrzeuge Es ist ein lang gehegter Wunsch der beteiligten Kreise, die bisher üblichen nur gemalten Erkennungsschilder von Kraftfahrzeugen durch solche mit erhabenen Buchstaben zu ersetzen. Die Erfüllung dieses Wunsches ist an den zu hohen Fertigungskosten bisher im allgemeinen gescheitert. Die bekannten Erkennungsschilder mit erhabenen Buchstaben, die aus Gußmaterial bestehen, vermochten sich wegen ihres hohen Preises nicht einzubürgern. Man ist dazu übergegangen, geprägte Blechschilder anzufertigen, und die Polizeibehörden hegen den Wunsch, solche Schilder zwangsweise vorzuschreiben, konnten jedoch aus -Billigkeitsgründen. entsprechende Zwangsvorschriften nicht erlassen, weil die Fertigungskosten geprägter Schilder bisher zu hoch waren und, was noch mehr ins Gewicht fällt, solche Schilder bisher nur mit verhältnismäßig umfangreichen und kostspieligen Maschinen angefertigt werden konnten.
  • Geprägte Erkennungsschilder sind bisher aus Aluminiumblech und aus SM-Stahlblech hergestellt worden.
  • Bei der Herstellung der Aluminiumblechschilder wird ein Prägestock gesetzt und sodann auf das auf einer Gummiunterlage befindliche zu prägende Blech gedrückt. Pressen zur Prägung von Aluminiumschildern erfordern nicht so große Kräfte wie Pressen zum Prägen von SM-Stahlblechschildern und sind daher nicht so teuer. Dieser Vorteil wird wieder aufgehoben durch die Tatsache, daß sich Aluminiumblechschilder leicht verbiegen, so daß sie, um dies zu verhüten, mit einer Versteifung versehen werden müssen, wodurch sich aber ihr Preis wesentlich erhöht.
  • Man könnte daran denken, zur Herstellung von SM-Stahlblechschildern Rotationspressen anzuwenden, da solche einen geringeren Preßdruck erfordern, weil sich bei ihnen die. ganze vorhandene Preßkraft auf eine Zylindererzeugende konzentriert. Dieser an sich naheliegende Gedanke wäre aber völlig verfehlt. Eine Rotationspresse zur Herstellung von Blechschildern in der Stärke von Kraftfahrzeugerkennungsschildern stellt sich ebenso hoch wie eine solche mit translatorisch bewegtem Prägestempel, ist aber bezüglich der Typen (Rundtypen) und ihres Satzes ungünstiger als letztere und besteht die Gefahr, daß sich das Blech in ihr rollt.
  • Erfindungsgemäß werden zunächst die einzelnen, dem Erkennungszeichen entsprechenden Typen, Matrizen und zugehörigen Patrizen unter Zwischenlage einer Blechtafel in einem Rahmen zusammengesetzt, der eine Einzelbewegung der Typeneiner Reihe gegenüber den entsprechenden festgelagerten Typen der anderen Reihe zuläßt. Beim Prägen werden demnach alle Matrizen durch den Rahmen festgehalten, so daß sie sich nicht in Prägerichtung verschieben körnen. Der Rahmen hält die Patriaen jedoch nicht fest, so daß sich jede für sich bzw. unabhängig von den Nachbarpatrizen verschieben kann. Bei der eigentlichen Prägung wird mittels einer Handspindelpresse in zeitlicher Aufeinanderfolge jede einzelne Type für sich auf ihre Gegentype gedrückt.
  • Es ist bereits bekannt, Blechschilder zu prägen, indem man in zeitlicher Aufeinanderfolge Buchstabe nach Buchstabe bzw. Zahl nach Zahl prägt. Dies geschieht wie bei einer Schreibmaschine deshalb, um die Anfertigung eines Satzes zu ersparen. Im Gegensatz dazu wird gemäß der Erfindung ein Satz aus Patrizen und Matrizen angefertigt, doch wird dieser Satz im Gegensatz zu bekannten Prägeverfahren, die sich eines Satzes bedienen, nicht in einem einzigen Arbeitsgang geprägt; seine Prägung erfolgt vielmehr zeichenweise.
  • In der Zeichnung gibt die Fig. i den Prägerahmen samteingelegten Matrizen wieder.
  • Fig.2 ist ein Längsschnitt nach A-A der Fig. i mit eingelebten Patrizen.
  • Der Prägerahmen besteht aus den beiden Winkeleisen ja und ib, die durch die beiden. längsverschiebbaren und iri jeder gewünschten Lage mittels Schrauben feststellbaren Brücken 2a, 2b miteinander verbunden sind. 'In diesem Rahmen wird die zu prägende Beschriftung durch Einfügen der Matrizen 3ai 3b; 3`; 3d; 3e, 3@ 39, 311 gesetzt. Seitlich der Matrizen werden die Leerstücke qa, q.b angeordnet, welche dazu dienen, die gewünschte Randbreite zu erzielen. In den so vorbereiteten Rahmen wird das zu prägende Blech 5 gelegt. Sodann wird über jede der Matrizen die zugehörige Patrize gelegt. Das Blech befindet sich daher zwischen der Typenreihe 3a, 3b@ 3`, 3d@ 3e@ 31,39,311, die durch Matrizen gebildet ist, und der Typenreihe 6a, 6b, 6e, 6d, 6e, 6t, 6g, 6JL, die aus Patrizen besteht. Die Patrizenreihe wird durch zwei Leerstückeq.e, q.d vervollständigt, die den Leerstücken q.a, 4.b entsprechen. Die Schmalseiten der Matrizenblöcke 3a, 3b ... 39,31' sind treppenförmig abgesetzt. Die Matrizenblöcke ruhen mit ihren abgesetzten Schmalseiten auf zweientsprechenden Vorsprüngen des Einspannrahmens, die bei dem zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung durch die waagerechten Schenkel der Winkeleisen ja , ib gebildet sind. Infolge dieser Lagerung der Matrizen 3a, 3b ... 3@, 3h vermögen sie sich im Einspannrahmen ja, ib, 2a, 2b nicht in Prägerichtung, d. h. in Senkrechtrichtung, zu bewegen. Die Patrizen sind im Gegensatz dazu im Prägerahmen nicht abgestützt, so daß sie sich unabhängig voneinander in der Prägerichtung bewegen können. Zwecks Fertigstellung des Erkennungsschildes werden in zeitlicher Aufeinanderfolge die Typen der Typenreihe 6a, 6b... 6g, 6't mittels einer Handspindelpresse 7 auf ihre Gegentypen 3; 3b 39, 31` gefickt. Zum Herabdrücken der Typen oder Patrizen 6; 6b ... 6s, 6h bedient man sich eines Druckstückes B.
  • Es ist zu erwarten, daß als Folge der absatzweisen Prägung an den jeweiligen Stoßstellen zwischen benachbarten Blöcken Materialverformungen auftreten. In der Tat ist dies auch der Fall. Es hat sich aber überraschenderweise gezeigt, daß trotz der großen Prägehöhe, die,erforderlich ist, die genannten Materialdeformationen so gering sind, daB sie bei jedem Schild in weniger als einer Minute leicht beseitigt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Herstellung von Erkennungsschildern für Kraftfahrzeuge, bei denen die Erkennungszeichen. mittels .einer Presse aus einer Blechtafel .erhaben gedruckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen, den Erkennungszeichen entsprechenden Typen Matrizen (3a ... 3k) mit zugehörigen Patrizen (6a ... 6h) unter Zwischenlage einer Blechtafel, (5) in beinern Rahmen (ja, ib, 2a, 2b) zusammengesetzt werden, der eine Einzelbewegung der Typen (6a ... 6h) einer Reihe -gegenüber den entsprechenden festgelagerten Typen (3a ... 3h) der anderen Reihe züläßt und die Typen mittels einer Handspindel (7) in an sich bekannter.Weise einzeln auf ihre Gegentypen gedrückt werden.
DEM116806D 1931-09-09 1931-09-09 Herstellung von Erkennungsschildern fuer Kraftfahrzeuge Expired DE600801C (de)

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