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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verpackung und
zur dosierten Ausgabe eines Produkts, insbesondere eines Kosmetik-
oder Pflegeprodukts, wie es zum Beispiel zum Schminken, zur Pflege
oder zur Hygiene der Haut oder der Haare verwendet werden kann.
Eine solche dosierte Ausgabe kann insbesondere bei Produkten erwünscht sein,
die zum Beispiel für
die Pflege oder das Nachwachsen der Haare verwendet werden.
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Die
Vorrichtung, auf die die vorliegende Erfindung sich bezieht, ist
von der Art, die ein Rückhalteorgan
aufweist, das einen Dosierhohlraum begrenzt, der insbesondere durch
vollständiges
oder teilweises Umdrehen der Vorrichtung gefüllt wird, wobei die Ausgabe
des Produkts mittels der Pumpe in der aufrechten Stellung der Vorrichtung
erfolgt. Die Vorrichtung ist zum Beispiel mit einer Pumpe ausgestattet,
die die Ausgabe des im Dosierhohlraum enthaltenen Produkts gewährleistet,
wobei die Ausgabe in einer Stellung erfolgt, in der die Pumpe sich
oberhalb der freien Oberfläche
der Flüssigkeit
im das auszugebende Produkt enthaltenden Behälter befindet.
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Aus
dem Patent
EP 0 626 321 ,
das eine Einheit beschreibt, welche die Merkmale des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 aufweist, ist eine Einheit bekannt, die mit einer
Pumpe versehen ist, die ohne Tauchrohr aus einem Rückhalteorgan
gespeist wird, das einen Boden und eine Seitenwand aufweist, dessen
Außendurchmesser
kleiner ist als der Innendurchmesser des Halses des Behälters. Das
Rückhalteorgan
weist außerdem
um das obere Ende seiner Seitenwand herum geschmeidige Klauen auf,
die sich zum Hals des Behälters
hin in einer Richtung ausweiten, die einen Winkel mit der Senkrechten
bildet, um das Füllen
des Rückhalteorgans
zu gewährleisten.
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In
der Praxis hat es sich herausgestellt, dass eine solche Vorrichtung
kein gutes Füllen
des Rückhalteorgans
gewährleistet,
insbesondere dann nicht, wenn man zum Ende der Verwendung des Inhalts
der Vorrichtung kommt. Tatsächlich
beobachtet man eine starke Veränderung
des Füllgrads
des Rückhalteorgans
in Abhängigkeit
von der Art, wie man den Behälter
von seiner ganz oder teilweise umgedrehten Stellung in seine Ausgabestellung,
das heißt
in die aufrechte Stellung, bewegt.
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Daher
ist es eines der Ziele der Erfindung, eine Einheit zur Verpackung
und zur dosierten Ausgabe eines flüssigen Produkts zu liefern,
bei der die Nachteile der oben beschriebenen Vorrichtungen ganz
oder teilweise behoben wurden.
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Es
ist insbesondere ein Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung der oben
erwähnten
Art zu liefern, die eine bessere Wiederholbarkeit des Füllpegels des
Dosierhohlraums ermöglicht,
und dies im wesentlichen bis zur letzten Benutzung der Vorrichtung.
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Es
ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung der oben erwähnten Art
zu liefern, bei der der Füllgrad
des Dosierhohlraums unabhängig
von der Gestik ist, die zum Hervorrufen des Füllens des Dosierhohlraums angewendet
wird.
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Es
ist noch ein weiteres Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zu liefern,
die einfach und zuverlässig
in der Anwendung und wirtschaftlich herstellbar ist.
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Weitere
Ziele gehen aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung hervor.
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Erfindungsgemäß werden
diese Ziele durch die Herstellung einer Vorrichtung zur Verpackung und
zur dosierten Ausgabe eines flüssigen
Produkts erreicht, die einen Behälter
aufweist, der eine Öffnung
besitzt, in die ein Rückhalteelement
montiert ist, das einen Dosierhohlraum begrenzt, dessen Inhalt in der
aufrechten Stellung der Vorrichtung ausgegeben werden soll, wobei
das Rückhalteelement
mindestens einen ersten Durchlass aufweist, dessen Stellung das
maximale Volumen des Dosierhohlraums begrenzt, wobei das Rückhalteelement
ein Element aufweist, das eine erste Zone des Behälters, in
der sich das Produkt in der aufrechten Stellung der Vorrichtung
befindet, von einer zweiten, der Öffnung benachbarten Zone trennt,
wobei das Trennelement in der Lage ist, zumindest teilweise mindestens
einen zweiten Durchlass zwischen der ersten und der zweiten Zone
zu begrenzen, wobei der zweite Durchlass (die zweiten Durchlässe) so
ausgebildet ist (sind), dass ein Fließen des Produkts in einer Richtung
zur zweiten Zone als Reaktion auf ein zumindest teilweises Umdrehen
der Vorrichtung ermöglicht
wird, wobei das Trennelement außerdem
den Transport des ganzen oder eines Teils des in der zweiten Zone
befindlichen Produkts zum Dosierhohlraum über mindestens einen dritten
Durchlass gewährleistet,
der vom Rückhalteelement
gebildet wird.
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Der
zweite Durchlass (oder die zweiten Durchlässe) ist (sind) so ausgebildet,
dass ein Fließen
des Produkts in einer Richtung zum Dosierhohlraum hin als Reaktion
auf ein Umdrehen der Vorrichtung ermöglicht wird. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird unter "Fließen in einer
Richtung" ein Fließen verstanden,
dessen Durchsatz beim Umdrehen der Vorrichtung in die Stellung mit
dem Kopf nach unten größer ist
als bei der Rückkehr
in die aufrechte Stellung. In anderen Worten ist der Querschnitt
des zweiten Durchlasses (der zweiten Durchlässe) in der Stellung der Vorrichtung
mit dem Kopf nach unten größer als
in der aufrechten Stellung.
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Vorteilhafterweise
wird vorgesehen, dass der zweite Durchlass (die zweiten Durchlässe) sich
beim Umdrehen der Vorrichtung unter dem Druck des Produkts öffnet (öffnen),
und dass er (sie) sich praktisch wieder dicht schließt (schließen), wenn
die Vorrichtung wieder aufrecht steht. In anderen Worten ermöglicht das
Rückhalteelement,
und insbesondere das den zweiten Durchlass (die zweiten Durchlässe) teilweise
begrenzende Trennelement, nicht die Rückkehr des beim Umdrehen der
Vorrichtung in die zweite Zone geflossenen Produkts durch den zweiten Durchlass
(die zweiten Durchlässe),
und dies unabhängig
von der Gestik des Umdrehens der Vorrichtung, und insbesondere der
Geschwindigkeit der Durchführung
der Umdrehbewegung. Dieses Merkmal unterscheidet sich von der Gestaltung
des oben erwähnten
Patents, bei dem ein beträchtlicher
Teil des sich auf den geschmeidigen Klauen befindlichen Produkts
wieder in den Behälter
zurückfallt,
indem es zwischen den Klauen durchfließt.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform besteht
das Trennelement aus einer elastisch verformbaren Membran, von der
ein Umfangsrand sich bis in die Nähe einer Innenwand des Behälters erstreckt.
Ein Abschnitt der Membran ist in der Lage, in der aufrechten Stellung
der Vorrichtung mit der Innenwand des Behälters in Kontakt zu gelangen,
und sich unter dem Druck des Produkts als Reaktion auf das teilweise
Umdrehen von der Wand zu entfernen.
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Vorteilhafterweise
ist der Abschnitt der Membran, der in der Lage ist, mit der Innenwand
des Behälters
in Kontakt zu gelangen, ein ringförmiger Abschnitt in Abstand
zum Umfangsrand der Membran, wobei dieser Abschnitt sich zum Beispiel
in einem Abstand vom Umfangsrand befindet, der zwischen 0,5 und
3 mm liegt. Eine solche Gestaltung ermöglicht es, unabhängig von
den bei der Herstellung verwendeten Toleranzen eine Dichtheit in
der aufrechten Stellung der Vorrichtung zu erhalten.
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Die
Membran wird vorteilhafterweise zumindest zum Teil aus einem elastisch
verformbaren Material hergestellt, das insbesondere aus den thermoplastischen
oder vernetzten Elastomermaterialien ausgewählt wird. So kann der Abschnitt
der Membran, der sich in der aufrechten Stellung gegen die Innenwand
des Behälters
anlegt, sich unter dem Druck des Produkts leicht von der Wand entfernen
und bei der Rückkehr
in die aufrechte Stellung leicht gegen die Wand zurückkommen.
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Vorzugsweise
wird das Material der Membran aus den Siliconen, den natürlichen
oder synthetischen Latexmaterialien, den EPDM, den Polyurethanen,
den Mischungen von Polypropylen und SBS, SEBS, oder EPDM, den Polyethylenen
sehr niedriger Dichte, den Mischungen auf der Basis von Polyesterglykolen
(TPU) oder von Polyetherglykolen (PEBA und COPE), den geschmeidigen
Polyvinylchloriden (PVC) ausgewählt.
Alternativ verwendet man nicht-elastomere Materialien wie PEBD.
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Vorteilhafterweise
hat die Membran eine in Richtung der Innenwand des Behälters abnehmende Stärke. Diese
Gestaltung ermöglicht
insbesondere die Vereinfachung der Befestigung der Membran im Behälter und
auch die Vereinfachung des Öffnens und
Schließens
des zweiten Durchlasses.
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Weiter
vorteilhafterweise ist das Trennelement in Richtung des Dosierhohlraums
geneigt. Vorzugsweise bildet das Trennelement mit einer Längsachse
der Vorrichtung einen Winkel zwischen 60 und 89°. Dieses Merkmal ermöglicht es,
den Transport des ganzen oder eines Teils des in der zweiten Zone befindlichen
Produkts zum Dosierhohlraum zu begünstigen.
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Gemäß einer
besonderen Ausführungsform bildet
die Innenwand des Behälters
eine Schulter, auf der der Abschnitt der Membran in Kontakt gelangt, wenn
die Vorrichtung sich in der aufrechten Stellung befindet. Die Schulter
ermöglicht
es insbesondere, die Membran auf einfache Weise auf einer gewünschten
Höhe im
Behälter
zu halten. Sie ermöglicht
es auch, eine gewisse Dichtheit zwischen der Membran und der Innenwand
des Behälters
zu gewährleisten,
ohne dass es notwendig wäre,
eine Membran zu verwenden, deren Umfangsrand sich mit zuviel Reibung
auf die Innenwand auflegt, um ihren Halt zu gewährleisten, was sie daran hindern würde, sich
leicht zu entfernen, wenn die Vorrichtung in die Stellung mit dem
Kopf nach unten umgedreht wird.
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Das
Rückhalteelement
und das Trennelement werden vorteilhafterweise durch Formen in einem
Stück erhalten,
was es insbesondere ermöglicht,
dieses Stück
mit geringen Kosten herzustellen und seine Montage in den Behälter zu
vereinfachen.
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Gemäß einer
besonderen Ausführungsform besteht
das Rückhalteelement
aus einem rohrförmigen
Element, dessen Boden geschlossen ist und dem Boden des Dosierhohlraums
entspricht, und dessen offenes Ende auf einen Rand des Behälters montiert
ist, der seine Öffnung
begrenzt.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform weist
die Vorrichtung außerdem
eine Pumpe auf, die zur Ausgabe des Produkts vorgesehen ist. Die
Pumpe ist fest mit einem Tauchrohr verbunden, dessen eines Ende
sich im wesentlichen in der Nähe
des Bodens des Dosierhohl raums befindet. Das Vorhandensein des Tauchrohrs
ermöglicht
die Herstellung eines Dosierhohlraums mit größerem Volumen.
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Das
Rückhalteelement
erstreckt sich vorzugsweise über
einen Teil seiner Höhe
im Inneren eines Halses, der vom Behälter gebildet wird und von dem
ein freier Rand die Öffnung
des Behälters
begrenzt.
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Die
Pumpe ist vorzugsweise fest mit einem Mantelring verbunden, der
fest auf den Hals des Behälters
montiert ist, insbesondere durch Einrasten oder Schraubverbindung. Über ihr
kann ein Organ, insbesondere in Form eines Druckknopfs, zur Betätigung der
Pumpe sitzen.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
ist besonders geeignet für
das Verpacken und die Ausgabe eines Kosmetik- oder Pflegeprodukts,
insbesondere für
die Haut oder für
die Haare, zum Beispiel eine Haarwurzelnährpflege oder eine Kopfhautpflege.
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Abgesehen
von den oben erläuterten
Maßnahmen
besteht die Erfindung aus einer gewissen Anzahl weiterer Maßnahmen,
die nachfolgend anhand von nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren beschrieben werden,
die zeigen:
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1A eine
Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung;
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1B eine
vergrößerte Darstellung
der in 1A gestrichelt umrandeten Zone;
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2 eine
Schnittansicht eines Elements der Vorrichtung der 1A;
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die 3A bis 3C verschiedene
Schritte der Montage des in 2 dargestellten
Elements in die in 1A dargestellte Vorrichtung;
und
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die 4A bis 4C verschiedene
Schritte des Betriebs der in 1A dargestellten
Vorrichtung.
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Die
in 1A dargestellte Vorrichtung 10 weist
einen Behälter 20 auf,
der vorgesehen ist, um ein Produkt P aufzunehmen, und der einen
Körper 21 hat,
dessen eines Ende von einem Boden 22 verschlossen wird.
Ein dem Boden gegenüberliegendes Ende.
hat einen Hals 230, dessen freier Rand eine Öffnung 200 begrenzt,
in die ein Rückhalteelement 30 montiert
ist. Die Außenfläche des
Halses 230 weist ein Gewinde 231 auf, das mit
einem Gewinde 500 zusammenwirken kann, das auf der Innenfläche eines
Montage-Mantelrings 50 vorgesehen ist. Das Rückhalteelement
begrenzt einen Dosierraum 300, dessen Inhalt in der aufrechten
Stellung der Vorrichtung durch ein beliebiges dem Fachmann bekanntes Mittel
ausgegeben werden soll, das eine Ausgabe im aufrechten Zustand erlaubt.
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Vorzugsweise
ist eine Pumpe 40 zur Ausgabe des Produkts vorgesehen.
Die Pumpe 40 wird vom Rückhalteelement 30 aus
gespeist, das später im
Einzelnen beschrieben wird. Die Pumpe ist am Behälter 20 über den
Montage-Mantelring 50 befestigt. Ein Betätigungsorgan
in Form eines Druckknopfs 60 ermöglicht die Betätigung der
Pumpe und den Austritt des Produkts durch mindestens eine Austrittsöffnung 70.
Die die Vorrichtung bildenden Elemente, insbesondere der Behälter 20,
das Rückhalteelement 30,
die Pumpe 50, der Mantelring 50 und der Druckknopf 60,
können
durch Formen aus einem thermoplastischen Material, insbesondere
einem Polypropylen oder einem Polyethylen, erhalten werden.
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Das
Rückhalteelement 30,
das in 2 isoliert dargestellt und im Inneren der Vorrichtung 10 der 1A angeordnet
ist, hat die Form eines rohrförmigen
Elements 350, mit einem Außendurchmesser, der geringfügig kleiner
ist als der Innendurchmesser des Halses 230 des Behälters 20.
Ein Ende des Rückhalteelements 30 wird
von einem Boden 351 verschlossen, der so den Boden des
Dosierhohlraums bildet. Das andere Ende 352 ist offen und weist
eine Randleiste 353 auf, die auf dem freien Rand des Halses 230 des
Behälters 20 aufliegt.
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Das
Rückhalteelement
weist zwei einander diametral gegenüberliegende Fenster 310 auf.
Die Fenster 310 haben eine längliche Form und sind in Längsrichtung
zu einer X-Achse der Vorrichtung 10 ausgerichtet. Der untere
Rand 311 der Fenster 310 begrenzt die maximale
Füllhöhe des Dosierhohlraums 300,
der unter dem Fenster 310 ausgebildet ist. Typischerweise
beträgt
das Volumen des Dosierhohlraums einige Milliliter.
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Das
Rückhalteelement
weist auch eine Membran 320 auf, die, wie man in 1A sieht,
eine erste Zone A des Behälters,
in der das Produkt P sich befindet, wenn die Vorrichtung in aufrechter
Stellung ist, von einer zweiten Zone B nahe der Öffnung 200 des Behälters trennt.
Die Membran 320 kann in Kombination mit der Innenwand 210 des
Behälters
einen ringförmigen
Durchlass 330 zwischen der ersten und der zweiten Zone
begrenzen, der nur in 4A dargestellt ist. Die Membran 320 ist
so gestaltet, dass sie ein Fließen
des Produkts durch den ringförmigen Durchlass 330 in
einer Richtung zur zweiten Zone als Reaktion auf ein zumindest teilweises
Umdrehen der Vorrichtung erlaubt.
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Auf
der Seite der Membran 320, die den Fenstern 310 gegenüberliegt,
weist das Rückhalteelement 30 schließlich zwei
einander diametral gegenüberliegende
Fenster 340 auf, die in Bezug auf die Fenster 310 um
90° versetzt
sind. Die Fenster 340 haben eine längliche Form und sind senkrecht
zur X-Achse der Vorrichtung 10 ausgerichtet.
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Die
Fenster 310 sind im rohrförmigen Element in der von der
Membran 320 begrenzten ersten Zone A, und die Fenster 340 sind
in der zweiten Zone B ausgebildet.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung besteht das Trennelement aus einer elastisch verformbaren
Membran 320. Ein Umfangsrand 321 der Membran erstreckt
sich bis in die Nähe der
Innenwand 210 des Behälters,
wie man in 1B sehen kann. Die Membran weist
einen ringförmigen
Abschnitt 322 auf, der in der aufrechten Stellung der Vorrichtung
vorzugsweise im wesentlichen dicht mit einer später beschriebenen Schulter
in Kontakt kommen kann, die an der Innenwand 210 des Behälters vorgesehen
ist. Der Begriff im wesentlichen dicht sagt aus, dass der größte Teil
des in die zweite Zone eingetretenen Produkts sich bei der Rückkehr in
die aufrechte Stellung nicht in die erste Zone ergießen kann.
Unter dem Druck des Produkts als Reaktion auf das teilweise Umdrehen
der Vorrichtung entfernt sich die Membran von der Wand, um mit der
Innenwand 210 den zweiten Durchlass 330 zu begrenzen
(4A).
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Die
Membran wird aus einem elastisch verformbaren Material hergestellt,
das zum Beispiel aus den thermoplastischen oder vernetzten Elastomermaterialien
ausgewählt
wird. Als Beispiel können
insbesondere die Silicone, die natürlichen oder synthetischen
Latexmaterialien, die EPDM, die Polyurethane, die Mischungen von
Polypropylen und SBS, SEBS, oder EPDM, die Polyethylene sehr niedriger Dichte,
die Mischungen auf der Basis von Polyesterglykolen (TPU) oder Polyetherglykolen
(PEBA und COPE), die geschmeidigen Polyvinylchloride (PVC) erwähnt werden.
Vorzugsweise hat ein solches Material eine Härte zwischen 20 Shore A und
40 Shore D, vorzugsweise zwischen 40 Shore A und 75 Shore A. Seine
Elastizität
kann von 0,5 bis 5 MPa, und vorzugsweise von 0,8 bis 2 MPa reichen
(Zugbelastung bei 100 % Längung).
Man wählt
zum Beispiel ein Siliconelastomer.
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Vorteilhafterweise
ist die Membran 320 in Richtung des Dosierhohlraums geneigt.
Sie bildet mit einer Längsachse
der Vorrichtung einen Winkel β von zum
Beispiel etwa 85°.
Diese Neigung trägt
dazu bei, das in die zweite Zone B eingetretene Produkt zum Dosierhohlraum
zu befördern.
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Damit
praktisch das ganze in die zweite Zone B eingetretene Produkt zum
Dosierhohlraum befördert
wird, wird vorzugsweise eine Membran verwendet, die einen ohne Unterbrechung
durchgehenden Kranz bildet.
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Die
Innenwand 210 des Behälters
bildet eine Schulter 220, die den Abschnitt 322 der
Membran aufnehmen soll, wenn die Vorrichtung in der aufrechten Stellung
ist. Vorzugsweise bildet die obere Innenfläche 221 der Schulter
einen Winkel α von
etwa 60° mit
der Längsachse
des Behälters,
um den Abschnitt 322 der Membran aufzunehmen und geneigt
zu halten.
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Um
die Montage des Rückhalteelements
in die in 3 dargestellte Vorrichtung zu
vereinfachen, hat die Membran eine in Richtung zur Innenwand des
Behälters
abnehmende Stärke.
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Gemäß einer
anderen, nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist
die Membran mit mindestens einer Klappe versehen, die sich unter dem
Druck des Produkts als Reaktion auf das teilweise Umdrehen der Vorrichtung öffnen und
bei der Rückkehr
der Vorrichtung in die aufrechte Stellung wieder schließen kann.
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In 3 kann
man die verschiedenen Montageschritte der Vorrichtung sehen.
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Das
Rückhalteelement 30,
wie es in 3A dargestellt ist, wird durch
einstückiges
Formen erhalten. Die Membran wird mit einem Winkel von 90° zum rohrförmigen Element 350 geformt.
Es ist klar, dass sie mit einem geringeren Winkel geformt werden kann,
um die Neigung in Richtung des Dosierhohlraums zu erhalten.
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Nach
dem Füllen
des Behälters
mit dem Produkt P wird das Rückhalteelement 30 über den
Hals 230 in den Behälter 20 eingefügt, wie
es in 3B dargestellt ist, bis zu dem
in 3C dargestellten Moment, in dem die Randleiste 353 auf
dem Hals 230 des Behälters 20 aufliegt.
Die Neigung der Membran zum Dosierhohlraum wird dadurch erhalten,
dass der Abschnitt 322 der Membran sich auf die obere Innenfläche 221 der
Schulter 220 auflegt, die um 60° geneigt ist. Die Pumpe 40 wird
dann im Inneren des Behälters 20 angeordnet.
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Die 4A bis 4C,
auf die nun Bezug genommen wird, stellen verschiedene Betriebsstufen der
soeben in Bezug auf die 1A, 1B, 2 und 3A bis 3C beschriebenen
Vorrichtung dar.
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In 4A ist
die Vorrichtung 10 mit dem Kopf nach unten umgedreht, so
dass das Gewicht des Produkts P sowie die Geschmeidigkeit der Membran
es dieser letzteren ermöglichen,
sich in Richtung der Öffnung
des Behälters
zu biegen. Der zweite Durchlass 330 wird so zwischen dem
Umfangsrand 321 und der Innenwand 210 des Behälters definiert. Das
Produkt P fließt
von der Zone A zur Zone B, wie der Pfeil F1 zeigt. Wenn die Restmenge
an Produkt ausreicht, kann ein Teil des Produkts P auch durch Fenster 310 ins
Innere des Rückhalteelements 30 fließen. Ein
Teil der Zone B ist dann mit Produkt P gefüllt. Diese Zone B ist so bemessen,
dass ihr Volumen deutlich größer ist
als dasjenige des Dosierhohlraums.
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Beim
Umdrehen der Vorrichtung aus der Stellung mit dem Kopf nach unten
der 4A in die aufrechte Stellung der 4C,
von dem eine Stellung in 4B dargestellt
ist, nimmt die Membran unter der kombinierten Wirkung des Gewichts
des Produkts und der Elastizität
des sie bildenden Materials wieder ihre ursprüngliche Stellung ein. Die Membran
legt sich dann auf die Schulter 220 auf, so dass der zweite
Durchlass 330 sich wieder schließt. Das in der Zone B des Behälters enthaltene
Produkt P fließt dann über die
Fenster 340 ins Innere des Dosierhohlraums 300,
wie dies durch den Pfeil F2 gezeigt ist.
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Bei
der Fortsetzung der Umdrehbewegung, um, wie in 4C dargestellt,
die Vorrichtung wieder im wesentlichen aufrecht anzuordnen, füllt das
Produkt P den Dosierhohlraum 300. Alles überschüssige Produkt
P im Dosierhohlraum 300 fallt in die Zone A des Behälters 20 durch Überlaufen über die
Fenster 310 zurück,
wie dies durch den Pfeil F3 gezeigt ist. Der Dosierhohlraum ist
somit immer im wesentlichen in gleicher Weise gefüllt, unabhängig von
den Bedingungen des Umdrehens des Behälters aus der Stellung mit
dem Kopf nach unten in die aufrechte Stellung.
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Dann
muss nur noch der Inhalt des Dosierhohlraums 300 mit Hilfe
der Pumpe 40 ausgegeben werden, die mittels des Druckknopfes 60 betätigt wird,
wobei das Produkt über
das Tauchrohr 400 in die Pumpe 40 übergeht,
dessen freies Ende sich am Boden des Dosierhohlraums 300 befindet.
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Die
obige ausführliche
Beschreibung bezog sich auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung.
Selbstverständlich
können
Varianten hinzugefügt
werden, ohne sich von der Erfindung, wie sie nachfolgend beansprucht
wird, zu entfernen.