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Die
vorliegende Erfindung ist generell auf die Untersuchung von Bohrlöchern und
anderen zugangsbeschränkten
Durchgängen
gerichtet und insbesondere auf ein Untersuchungsinstrument, das eine
Niedrigspannungs-, Niedrigenergielichtkopf und Kameraanordnung zum
Erfassen von Videobildern aufweist.
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Beim
Bohren von Öl-
und Gasquellen ist es oft erforderlich, Informationen betreffend
der Bedingungen in dem Bohrloch zu erhalten. Wo das Bohrloch Verschalungen
und Verbindungsstücke
enthält, wie
dies für
produzierende Ölquellen
typisch ist, besteht anhaltender Bedarf, die Verschalungen und Verbindungsstücke auf
Korrosion zu untersuchen. Die frühe
Entdeckung von der Entstehung von Korrosion in Bohrloch-Verschalungen
ermöglicht
die Zugabe von Korrosionsschutz Verbindungen in die Quelle. Das
frühe Behandeln
korrosiver Quellbedingungen kann vor dem Erfordernis von teuren
Verschalungsaustauschprozeduren bewahren. Wo das Bohrloch Öl, Erdgas
oder Wasser enthalten kann, erweist es sich häufig als zweckdienlich, die
Gegenwart dieser Substanzen durch visuelle Untersuchungen nachzuweisen.
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Auch
kann das Erfordernis bestehen, den Eintrittspunkt von Flüssigkeiten
in eine Quelle zu ermitteln. Wo Wasser eine Ölquelle infiltriert, ist es
erforderlich, den Punkt des Eintritts zu bestimmen, so dass Schritte
zum Stoppen der Infiltrierung unternommen werden können. Wenn
eine visuelle Untersuchung einer Quellbohrung Öl an einer Stelle und eine
Mischung aus Öl
und Wasser an einer anderen Stelle zeigt, kann darauf geschlossen
werden, dass die Infiltration von Wasser an irgendeinem Punkt dazwischen
erfolgt. Durch allmähliches
Bewegen einer Kamera zwischen den zwei Orten kann der Infiltrationspunkt
lokalisiert und folglich der Fluss des Wassers durch nachfolgende
Maßnahmen
blockiert werden.
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Wenngleich
visuelle Untersuchung von Quell-Bohrungen hoch erwünscht ist,
werfen die in Öl und
Gasquellen typischen Umgebungsbedingungen spezielle Probleme auf,
die dazu neigen einen Kameraeinsatz zu behindern. Quellbohrungen
reichen in der Tiefe von mehreren hundert bis mehreren tausend Fuß.
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Folglich
kann der hydrostatische Druck in einem tiefen Bohrloch, zusätzlich zu
hohen Quellkopfdrücken
verursacht durch Gasproduktion, ziemlich groß sein und 70 mPa (10,000 Pfund
pro Quadratzoll, (engl.:= pounds per square inch)) erreichen und
oft überschreiten.
Umgebungsquelltemperaturen in der Größenordnung von 135 Grad Celsius
(275 Grad Fahrenheit) sind nicht unüblich. Außerdem enthalten Ölquellen
typischerweise hoch korrosive Schwefelwasserstoff- und Kohlendioxid-Gase.
Diese rauen Umgebungsbedingungen gebieten es, dass Kameras und zugehörende Beleuchtungsausrüstung in schützenden
Gehäusen
eingeschlossen sein müssen.
In den Quellbohrungen gesammelte Flüssigkeiten erschweren das Visualisierungsproblem
weiter. Gesammelte Flüssigkeiten
sind generell dunkel, trüb und
beinhalten oft mineralische Partikel in Suspension. Eine Auswirkung,
die die meisten Flüssigkeiten, die
in Quellbohrungen vorkommen, haben ist es, die Lichtweiterleitung
zu reduzieren. Aus diesem Grund werden generell sehr helle Lichter
benötigt,
um eine Quellbohrung ausreichend auszuleuchten, um ein adäquates Videobild
zu erhalten.
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Frühere Vorrichtungen
zur visuellen Untersuchung von Bohrlöchern enthalten typischerweise eine
Kamera und eine sehr helle Lichtquelle, eingeschlossen in einem
schützenden
Gehäuse.
Die Vorrichtungen sind generell an einem Panzerkabel befestigt,
das die Vorrichtung trägt
und elektrische Energie und Kommunikationssignale für die Vorrichtung bereitstellt.
Das Kabel wird typischerweise mittels Rolle in das Bohrloch herabgelassen
und angehoben, die sich auf einer Oberflächenstation nahe des Eingangs
zu dem Bohrloch, befindet. Die Oberflächenstation enthält weiter
eine Energiequelle und eine Kontrollapparatur zum Betrieb der Inspektionsvorrichtung.
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Ein
andauerndes Problem, das den Konstrukteuren von down hole-Instrumenten
begegnet ist die Notwendigkeit, die Instrumente klein genug zu machen,
um verwendbar in sehr engen Durchgängen zu sein, eingeschlossen
derer, die Beschränkungen haben,
wie Rohre oder Verschalungen mit kleinem Durchmesser, aber gleichzeitig
die Fähigkeit
zu haben, hochqualitative Bilder zu liefern, entweder in Echtzeit
oder gespeichert, um sie später
anzusehen. Verschalungen, die innenliegende Restriktionen haben,
wie Verrohrung, Sicherheitsventile oder andere Vorrich tungen, die
in einem effektiven Innendurchmesser von 44 Millimeter (1 ¾ Zoll)
resultieren, sind nicht unüblich.
Die Notwendigkeit, sowohl eine Kamera, als auch eine zugehörige Lichtquelle
bereitzustellen, kann das Instrument zu groß machen, um in Durchgänge mit
so kleinem Durchmesser zu passen.
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Ein
anderes Problem, mit dem die Konstrukteure von Bohrlochuntersuchungsvorrichtungen
konfrontiert waren, ist der Effekt der bei dem Kamerabetrieb wirkenden
Hitze. Kameraelektronik weist eine begrenzte Eignung auf, Hitze
zu widerstehen, und die Kombination von hohen Umgebungstemperaturen
in dem Bohrloch und der Hitze, die durch sehr helle Beleuchtungssysteme
erzeugt wird, kann einen temporären
oder permanenten Ausfall der Kamera verursachen. Solche Ausfälle können ziemlich
teuer und zeitraubend sein, da das Instrument entweder angehoben
werden muss, bis es so weit abkühlt,
dass es wieder in Betrieb geht oder aus dem Bohrloch entfernt und
ersetzt werden muss.
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Ein
Beispiel einer frühen
Bohrlochinspektionsvorrichtung ist eine, die ein zylindrisches Gehäuse aufweist,
in welches eine Fernsehkamera montiert ist und eine Lichtquelle
in der Form einer Donut-geformten Lampe, die die Fernsehkamera umgibt.
Die Vorrichtung enthält
auch eine Kühlflüssigkeitsummantelung
und Kühlflüssigkeit,
die die hitzeempfindliche Kameraelektronik umschließt. Da die
donutförmige
Lampe die Kamera umschließt,
erreicht von der Lampe entwickelte Hitze die Kamera und wird die
Hitze, die die Kamera erfahren wird, vermehren. Wie oben erörtert, wird
ein Hitzelevel, dass zu hoch ist, zum Kameraausfall führen. Der
Gebrauch eines Kühlsystems
in einem down hole-Instrument ist unerwünscht wegen der zusätzlichen
Ausrüstung,
die nötig
wäre und
dabei die Größe des Instruments
erhöht, sowie
den Zuverlässigkeitsgesichtspunkten.
Je mehr Ausrüstung
zum Einsatz kommt, desto wahrscheinlicher wird ein Fehler auftreten.
Das Hinzufügen
von Hitze von einer Lichtquelle, die dazu verwendet wird, das Blickfeld
der Kamera auszuleuchten, ist ebenfalls unerwünscht. Auch vergrößert das
Anordnen der Lampe um die Kamera herum den Durchmesser der Vorrichtung
und macht sie dabei unbrauchbar in sehr eingeschränkten Durchgängen.
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Es
wurden Ansätze
entwickelt, die Lichtquelle von der Kamera der Länge nach und physisch zu trennen,
so dass jedwede Hitze, die von der Lichtquelle entwickelt wird,
in Entfernung von der Kamera erzeugt wird. Ein solcher Ansatz ist
es, die Lichtquelle vor der Kamera zu montieren, so dass sie im
Blickfeld der Kamera liegt, aber von der Kamera durch Montagearme
getrennt ist. In dieser Anordnung blockiert die Lichtquelle einen
Teil des Blickfeldes der Kamera, trotzdem hat sich dieser Ansatz
als erfolgreich erwiesen. Bei manchen Anwendungen wäre es allerdings
wünschenswert,
ein freies Blickfeld für
die Kamera zu haben.
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Eine
moderne Bohrlochinspektionsvorrichtung benutzt eine rückseitig
beleuchtete Kamera, wo die Kamera vor einer sehr hellen Lampe aufgehängt ist
und eine ausreichende Entfernung weit axial von der Lampe getrennt
ist, um für
eine signifikante thermale Isolation der Kamera von der Lampe zu
sorgen. Licht wird in das Blickfeld der Kamera geleitet mittels eines
Reflektors, der hinter der Kamera angeordnet ist. Durch die Isolierung
der Kamera von der Lichtquellen-Hitze wurde eine signifikante Verbesserung des
Technik bereitgestellt und dieser Ansatz hat sich als erfolgreich
erwiesen. Eine Rückbeleuchtungs-Anordnung
trennt die Hitze, die von der Lichtquelle erzeugt wird, von der
Kamera, was zu kühleren
Temperaturen für
die Kamera führt.
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Da
Rückbeleuchtung
benutzt wird ist jedoch eine hellere Lichtquelle nötig, mit
einem begleitenden höheren
Energiebedarf. Mehr elektrische Energie muss für die Lichtquelle bereitgestellt
werden, sodass genug Licht das Kamerablickfeld erreicht. Derart
gesteigerte Energieanforderungen erfordern entweder eine größere Batterie
in dem Instrument, was zu einem größeren und oft unpraktischeren
Instrument führen
kann, oder durch das Kabel dem Instrument bereitgestellte Energie,
was zu einem größeren Kabel
führt.
Zusätzlich
ist die Lichtquelle bei dieser Anordnung der Umgebung ausgesetzt
und muss gegen Fremdstoffe abgedichtet werden, was keine geringe
Aufgabe ist. Weiterhin ist die Kamera von der Lichtquelle durch
Arme entfernt, die während
des Betriebs verbogen werden können.
Verbogene Arme können
zu exzentrischen Blickwinkeln für
die Kamera führen
und, wenn es schwerwiegend genug ist, muss das Instrument aus dem
Bohrloch zurückgezogen und
korrigiert werden.
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Trotz
dem oben genannten hat sich der Rückbeleuchtungs-Ansatz als sehr
erfolgreich in Rohrpassagen mit großem Durchmesser erwiesen. Bessere
Beleuchtung wird bereitgestellt, was zu signifikant besseren Bildern
führt.
Allerdings ist der Rückbeleuchtungs-Ansatz
auf Reflektion des Lichts von den Wänden des Durchgangs angewiesen.
In Durchgängen
mit sehr kleinem Durchmesser wurde die Kamera des Instruments als
zu groß befunden und
sie stört
die erforderliche Reflektion des Lichts in das Kamerablickfeld.
Unzureichendes Licht wird daher abgeliefert und die Ergebnisse sind
nicht wünschenswert.
Ein kleineres Instrument wäre
brauchbarer.
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Daher
haben die Fachleute das Bedürfnis
für ein
verbessertes Bohrloch-Untersuchungsinstrument erkannt, welches einen
Niedrigspannungs-, Niedrigenergie- und Hochintensitäts-Lichtkopf verwendet, der physisch
von der Kamera getrennt ist, um die auf die Kamera applizierte Hitze,
zu reduzieren. Zusätzlich sollte
eine derartige Lichtquelle in dem gleichen Gehäuse wie die Kamera eingeschlossen
sein um dadurch die Notwendigkeit zu reduzieren, Komponenten des
Instruments von den down hole Bedingungen abzudichten. Da ist auch
das Bedürfnis,
eine Lichtquelle bereitzustellen, die weniger elektrische Energie
benötigt,
um genug Licht für
das Blickfeld der Kamera zu generieren. Weiter wurde das Bedürfnis für eine Anordnung
einer Lichtquelle und einer Kamera erkannt, bei der keine von beiden
mit Armen montiert ist. Noch ferner wurde das Bedürfnis für ein down
hole-Instrument erkannt, mit einem Durchmesser, klein genug um in
sehr kleine Durchgänge
zu passen, wie eines mit einem effektiven Durchmesser von 44 Millimetern
(1 % Zoll).
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EP-A-0264511 offenbart
eine Videokamera zur Bohrlochinspektion. Die Kamera ist in einem
Gehäuse
untergebracht, welches auch eine Lichtquelle und optische Fasern
aufnimmt. Die optischen Fasern leiten Licht von der Lichtquelle,
um den Bereich vor der Kamera auszuleuchten.
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FR-A-2753519 offenbart
eine Lampe, die ein Gehäuse
hat, welches eine Lichtquelle an einem Ende aufnimmt. Das Gehäuse enthält einen
voll elliptischen Reflektor, der Licht von der Lichtquelle durch eine Öffnung des
Gehäuses
nach draußen
an ein Ende des Gehäuses,
fern von der Lichtquelle, reflektiert.
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Die
vorliegende Erfindung strebt danach, ein verbessertes Untersuchungsinstrument
zur Verfügung
zu stellen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung steht ein Untersuchungsinstrument zur Einführung in
ein Bohrloch, zur Betrachtung des Zustands und des Inhalts des Bohrlochs
zur Verfügung,
wobei das Untersuchungsinstrument umfasst: Ein Gehäuse, mit
einer Längsachse,
einem proximalen Ende und einem distalen Ende; eine in dem Gehäuse aufgenommene Kamera,
mit einem außerhalb
des Gehäuses
liegenden Blickfeld; eine in dem Gehäuse aufgenommene und in Längsrichtung
von der Kamera getrennte Lichtquelle; einen um die Lichtquelle angeordneten Reflektor,
um das von der Lichtquelle erzeugte Licht zu reflektieren, worin
der Reflektor eine Form aufweist, die einen Teil der Form einer
vollen Ellipse darstellt und einen ersten Brennpunkt und einen zweiten Brennpunkt
aufweist, wobei der zweite Brennpunkt gegenüber dem ersten Brennpunkt verlagert
ist, worin die Lichtquelle an dem ersten Brennpunkt angeordnet ist;
und einen Lichtleiter mit einem proximalen Ende, das in etwa am
zweiten Brennpunkt zur Aufnahme des durch den Reflektor reflektierten
Lichts angeordnet ist, wobei der Lichtleiter ein distales Ende aufweist,
welches an einer Position in dem Gehäuse in Relation zu der Kamera
angeordnet ist, so dass Licht in das Blickfeld der Kamera abgestrahlt
wird.
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Vorzugsweise
weist der Lichtleiter eine optische Faser auf.
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Geeigneter
Weise weist der Lichtleiter eine Mehrzahl optischer Fasern mit distalen
und proximalen Enden auf, worin die proximalen Enden ein Bündel bilden
und am zweiten Brennpunkt des Reflektors angeordnet sind und die
distalen Enden in einem Feld ausgebildet sind, das um die Kamera
angeordnet ist, so dass sie Licht in das Blickfeld der Kamera abstrahlen.
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Zweckmäßigerweise
sind die distalen Enden der optischen Fasern gleichmäßig um den
Umfang der Kamera beabstandet, um das Feld zu bilden.
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Vorzugsweise
weist das Untersuchungsinstrument weiter eine Linse auf, die vor
dem distalen Ende des Lichtleiters angeordnet und so geformt ist, dass
sie Licht, das von dem distalen Ende des Leiters ausgestrahlt wurde,
in das Blickfeld der Kamera leitet.
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Geeigneter
Weise umfasst die Linse einen kreisförmigen Ring mit einer nach
außen
gewandten Oberfläche
von konkaver Krümmung.
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Vorzugsweise
weist das Untersuchungsinstrument weiter eine interne Energieversorgung
auf, zur Versorgung mit der gesamten elektrischen Energie, die durch
die Lichtquelle und die Kamera verwendet wird, wobei die interne
Energieversorgung ein Batterieteil aufweist.
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Geeigneter
Weise weist das Batterieteil eine kommerziell erhältliche
Batterie in einer Standartgröße auf.
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In
einer Ausführungsform
ist das Batterieteil eine Standart D-Zellen Batterie.
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In
einer anderen Ausführungsform
weist das Batterieteil eine Lithium Batterie auf.
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Vorzugsweise
weist das Untersuchungsinstrument weiter einen mit der Kamera verbundenen Prozessor
und einen Speicher auf, der in dem Instrument angeordnet ist, wobei
der Prozessor so programmiert ist, dass er Bilder der Kamera zu
programmierten Zeiten erfasst und dass er die erfassten Bilder in
dem Speicher speichert.
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Geeigneter
Weise ist der Prozessor auch mit der Lichtquelle verbunden und so
programmiert, dass er die Lichtquelle vor der Zeit, zu der der Prozessor
ein Bild von der Kamera empfängt,
mit Energie versorgt.
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Zweckmäßigerweise
enthält
das Instrument weiter: Eine interne Energiequelle zur Versorgung
mit der gesamten elektrischen Energie, die durch das Instrument
verwendet wird, wobei die interne Energiequelle ein Batterieteil
aufweist und eine Slickline, die mit dem Instrument zur Überwachung
der Tiefe des Instruments verbunden ist.
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Vorzugsweise
sind der Reflektor und das proximale Ende des Lichtleiters zueinander
beweglich, so dass sie präzise
in Beziehung zueinander positioniert werden können.
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Geeigneter
Weise ist die Kamera zumindest teilweise von der durch die Lichtquelle
erzeugten Hitze isoliert.
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Kurz
und in allgemeinen Begriffen sind Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung auf ein verbessertes Instrument zum Gebrauch bei der Inspektion
von Bohrlöchern
gerichtet. Das Untersuchungsinstrument umfasst eine Anordnung einer
Kamera und einer Lichtquelle. Die Lichtquelle ist in demselben Gehäuse oder
Druckzylinder wie die Kamera untergebracht. Ein elliptischer Reflektor
ist um die Lichtquelle angebracht, um das Licht in ein effektives Lichtübertragungssystem
zu fokussieren.
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Das
Lichtübertragungssystem
bildet ein Feld um die Kamera, um Licht in das Blickfeld der Kamera abzustrahlen.
Ein geformtes ringförmiges
Fenster ist vor dem Lichtfeld angebracht, um die Streuung des Lichts
von dem Feld zu unterstützen,
so dass das Ausleuchtungsmuster im Wesentlichen mit dem Kamerablickfeld übereinstimmt.
Das Lichtübermittlungssystem
weist den Gebrauch eines optischen Faserlichtübermittlungssystems auf. Eine
Vielzahl von optischen Fasern kann verwendet werden, um das Licht
von der Lichtquelle zu dem Feld um die Kamera zu leiten.
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Die
Kamera und die Lichtquelle sind voneinander physisch getrennt. Diese
physische Trennung sorgt für
ein Maß an
thermischer Isolation der Kamera von der Hitze, die durch die Lichtquelle
erzeugt wird. Die Kamera befindet sich am distalen Ende des Druckzylinders,
mit der Lichtquelle proximal in Beziehung zu der Kamera axial eine
ausreichende Strecke beabstandet, um die Lichtquelle thermisch von
der Kamera zu isolieren. Die optischen Fasern, die das Feld von
Lichtquellen um die Kamera bilden, erzeugen keine signifikante Hitze,
stellen aber eine ausreichende Menge Licht zur Verfügung, um
das Blickfeld der Kamera vollständig
auszuleuchten. Da das Lichtquellenfeld nahezu in der gleichen Ebene
wie die Kamera ist ergibt sich eine effizientere Anordnung. Nachteile,
die mit der Rückbeleuchtung
des Blickfeldes oder der teilweisen Blockierung des Kamerablickfeldes
mit einer Lichtquelle, die vor der Kamera angebracht ist, verknüpft sind,
sind mit dieser Anordnung nicht existent.
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In
einer Ausführungsform
ist die Position der Lichtquelle und des elliptischen Reflektors
einstellbar, so dass eine präzise
Positionierung der Lichtquelle für
maximalen Lichttransfer zu den optischen Fasern möglich ist.
Die Lichtquelle ist in einem ersten Brennpunkt des elliptischen
Reflektors platziert und die optischen Fasern sind in dem zweiten
Brennpunkt platziert, der von dem ersten Brennpunkt verlagert ist.
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In
einer weiteren Ausführungsform
wird eine Vielzahl von optischen Fasern verwendet, um das Lichtfeld
um die Kamera zu bilden. Diese optischen Fasern sind in einem einzigen
Bündel
gesammelt, und ihre proximalen Enden sind für maximalen Lichttransfer von
der Lichtquelle zu den optischen Fasern in dem zweiten Brennpunkt
des Lichtquellenreflektors positioniert. Die distalen Enden der
einzelnen Fasern, die das Bündel
enthält,
befinden sich an um die Peripherie der Kamera beabstandeten Punkten, auf
etwa derselben Ebene wie die Kameralinse. Diese Anordnung sorgt
für ein
hindernisfreies Beleuchtungsfeld von den Fasern und ein hindernisfreies Blickfeld
von der Kamera.
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In
einer Anordnung werden die Bilder, die durch das Licht/Kamera System
erzeugt werden, zur Oberfläche
durch elektrische oder optische Leiter in dem Versorgungskabel kommuniziert,
zur Echtzeitbetrachtung und Verarbeitung auf der Oberfläche. Die
Bilder können
auch an der Oberfläche
aufgezeichnet werden, wie dies üblich
ist. Energie kann auch von der Oberfläche durch das Versorgungskabel
bereitgestellt werden, um die Kamera und die Lichtquelle zu betreiben.
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In
noch einer anderen Ausführungsform
der Erfindung kann aufgrund der gesteigerten Effektivität der Lichtquellenanordnung
eine Energieversorgung, die komplett inwendig des Instruments ist,
verwendet werde, um sowohl die Kamera, als auch die Lichtquelle
mit Energie zu versorgen. Batterien in Standartgröße können als
derartige Energiequelle benutzt werden. Batterien der Standartgröße D-Zelle oder
Lithium Batterien können
verwendet werden.
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In
noch weiteren Ausführungsformen
kann ein Untersuchungsinstrument einen internen Speicher für die Speicherung
der durch die Kamera erzeugten Bilder in digitaler Form beinhalten.
Das Instrument kann auch einen programmierbaren Prozessor zum programmierten
Betrieb der Kamera beinhalten. Mit dieser Anordnung ist das Untersuchungsinstrument
für autonomen
Betrieb geeignet. Es wird vor dem Einführen in das zu untersuchende Bohrloch
programmiert, um eine Serie von Bildern in einem oder mehreren vorbestimmten
Zeitintervallen zu erfassen. Das Instrument verbleibt in dem Bohrloch
bis der Speicher voll ist, das Bildprogramm ausgeführt ist
oder die Batterien aufgebraucht worden sind. Das Instrument wird
dann aus dem Bohrloch entfernt und auf der Oberfläche werden
die Bilder von dem digitalen Speicher abgerufen. Diese Bilder können dann
auf der Oberfläche
verarbeitet werden.
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Aufgrund
dieses effektiven Arbeitsablaufs und dem Gebrauch eines unabhängigen Batteriesystems
in dieser Anordnung kann das Tragkabel von minimaler Größe sein
und das Instrument ist besonders für Gebrauch in Durchgängen mit
kleinen Durchmessern angepasst. Keine Energieleiter oder Datenkommunikationsleiter
sind in dem Tragkabel erforderlich. Ein viel kleineres und gängigeres
Kabel, gemeinhin als eine „Slickline" bekannt, kann stattdessen
verwendet werden. Eine Slickline ist effektiv eine Länge Draht,
der preiswerter zu handhaben und weit besser erhältlich ist, als eine elektrische
Leitung zum Außengebrauch.
Der Bedarf an Oberflächenversorgungsausrüstung ist
reduziert (beispielsweise ist keine Oberflächenenergieversorgung nötig), und
das Instrument ist daher portabler. Die Fähigkeit, an einer Slickline
zu laufen, führt
zu einem Instrument, das in viel unterschiedlicheren Umständen verwendbar
ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
die Ansicht eines down hole-Untersuchungsinstruments, aufgehängt in einem
Bohrloch, zur Inspektion dieses Bohrlochs, ebenfalls darstellend
ein Speise- oder Tragkabel zur Oberfläche und zugehörige Oberflächenausrüstung zur
Kontrolle der Tiefe des Instruments und zum Bereitstellen von Energie
und/oder Erfassen der Bilder, bereitgestellt durch das Instrument,
je nach jeweiliger Konfiguration des down hole-Instruments;
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2 ist
eine Seitenansicht eines Teils des Instruments, das in 1 gezeigt
ist, in welchem sich die Lichtquelle befindet und die Kamera am
distalen Ende montiert ist;
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3 ist
eine front- oder distale Endenaufsicht des Untersuchungsinstruments,
das in 1 und 2 gezeigt ist, welche ein Feld
von Lichtquellen zeigt, die die Kameralinse umgeben;
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4 ist
eine seitliche Schnittdarstellung des Untersuchungsinstruments,
das in 2 gezeigt ist, welche die Lichtquellenanordnung
mit den Licht leitenden optischen Fasern und der Kamera zeigt, welche
am distalen Ende des Instruments montiert und zur thermischen Isolation
physisch getrennt von der Lichtquelle ist;
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5 ist
eine partielle Schnittansicht in vergrößertem Maßstab eines Teils des Untersuchungsinstruments
von 2, welche Details des Beleuchtungssystems in Übereinstimmung
mit Aspekten der vorliegenden Erfindung zeigt;
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6 bietet
eine Seitenansicht eines elliptischen Reflektors in Übereinstimmung
mit einem Aspekt der Erfindung, der in dem Beleuchtungssystem von 5 verwendet
wird, um Licht, welches von einer Birne in einem ersten Brennpunkt
bereitgestellt wird, in einem zweiten Brennpunkt zu konzentrieren, an
dem sich die proximalen Enden der optischen Fasern befinden;
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7 ist
ein Schnitt, genommen entlang der Linien 7-7 des in 6 gezeigten
elliptischen Reflektors, welcher den internen Reflektor und die
zwei Brennpunkte der Ellipse zeigt, von welcher der Reflektor einen
Teil formt;
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8 ist
eine Vorderansicht des elliptischen Reflektors von 6;
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9 ist
eine Zeichnung der elliptischen Oberfläche des Reflektors der 6, 7,
und 8;
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10 ist
eine partielle Schnittansicht in vergrößertem Maßstab des Untersuchungsinstruments von 2,
welche Details des Darstellungsfeldes, der Beleuchtungsanordnung
und der Kamera am distalen Ende des Instruments zeigt;
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11 ist
eine Explosionszeichnung der Anordnung des Darstellungsfeldes, gezeigt
in 10.
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12 ist
eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des Untersuchungsinstruments
in Übereinstimmung
mit Aspekten der Erfindung, in welcher das Instrument eine unabhängige Energieversorgung
in der Form von einer Vielzahl von gemeinhin erhältlichen Trockenzellen-Batterien
hat; und
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13 ist
ein Blockdiagramm eines Teils eines Speicherelektronikgehäusebereichs
eines down hole-Instruments, nutzbar in Übereinstimmung mit bestimmten
Aspekten der Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORM
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In
der folgenden Beschreibung werden gleiche Bezugsziffern zur Bezeichnung
von gleichen oder korrespondierenden Elementen unter den Bildern
verwendet werden. Bezug nehmend jetzt auf 1 ist ein
Bohrlochinstrument 20 gezeigt, das sich in einem Bohrloch 21 befindet.
Das Untersuchungsinstrument 20 ist mit einer Oberflächenstation 22 mittels
eines Panzerversorgungskabels 23 verbunden. Dieses Kabel 23 kann
Verstärkungselemente,
Dämmung,
einen oder mehrere Energieleiter und möglicherweise eine oder mehrere
optische Fasern umfassen, um Energie und Kommunikationssignale zwischen
dem Untersuchungsinstrument 20 und der Oberflächenstation 22 zu übertragen.
Wechselweise kann das Kabel 23 die Form einer einfachen,
soliden Länge
Stahldrahtes annehmen, bekannt als „Slickline", welche keinerlei elektrische oder
optische Leiter enthält.
Das Tragekabel 23 ist mit dem proximalen Ende des Untersuchungsinstruments 20 durch
beliebige, konventionelle, an sich bekannte Mittel verbunden.
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Zusätzlich zur Übertragung
von Energie und Kommunikationssignalen, je nach der Konfiguration, wird
das Versorgungskabel 23 zum Anheben und Absenken des Untersuchungsinstruments 20 in
dem Bohrloch 21 verwendet, mittels der Rotation einer Spule
oder Winde 24, um die das Kabel 23 gewickelt ist.
Die Spule 24 befindet sich auf der Oberflächenstation 22.
In dem Fall, wo Video- oder andere Datensignale von dem Untersuchungsinstrument 20 durch das
Kabel 23 zu der Oberflächenstation 22 übertragen
werden, ist Datenverarbeitungs-, Aufzeichnungs- und Darstellungsausrüstung 25 bereitgestellt, um
die Videosignale zu empfangen. Typische Oberfiä chenausstattung umfasst die
Winde oder Spule 24, um das Instrument 20 in dem
Bohrloch 21 anzuheben und abzulassen und verwendet ein
Tiefenmesssystem (nicht gezeigt) um dem Anwender präzise Tiefenmalle
zur Verfügung
zu stellen. Wenn das Instrument 20 an einem Slickline Kabel
betrieben wird, wo das Instrument batteriebetrieben ist, wird die
Oberflächenanlage 25 die
Bilder, die von dem Instrument 20 bereitgestellt werden,
nicht in Echtzeit erfassen. Allerdings wäre dort einige Oberflächenausrüstung, um Daten
von dem Instrument 20 herunterzuladen und die Bilder darzustellen,
sobald das Instrument 20 auf die Oberfläche zurückgeholt worden ist.
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Das
down hole-Instrument 20 weist eine Kamera und eine Lichtquelle
auf. Die Lichtquelle erhellt den Inhalt des Loches innerhalb des
Blickfeldes der Kamera und die Kamera produziert Bilder von der ausgeleuchteten
Fläche.
Die Kamerasignale können in
optische oder elektrische Signale umgewandelt werden und durch das
Versorgungskabel 23 übertragen
werden, zu der Datenverarbeitungs- und Darstellungsanlage 25 auf
der Oberfläche.
Im Falle eines batteriebetriebenen Instruments, wie unten detaillierter
beschrieben werden wird, können
die Bilder der Kamera zu digitalen Abbildungen umgewandelt und in
einem Speicher in dem Instrument zur späteren Verarbeitung gespeichert
werden.
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Es
sollte erwähnt
werden, dass 1 nur ein Beispiel des Kontrollmechanismus
und der Oberflächendatenverarbeitungsanlage,
verbunden zu einem down hole-Instrument, aufzeigt. Andere Anordnungen
existieren.
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Mit
fortgesetzter Bezugnahme auf 1 besteht
das Instrument 20 in diesem Fall aus mehreren Teilen. An
dem proximalen Ende 26 ist der Kabelendverschluss 27,
der dazu verwendet wird, das Kabel 23 zu beenden und die
Energie, die in das Instrument 20 durch das Kabel 23 gebracht
wurde, von den Quellbedingungen zu isolieren. Angrenzend an den Kabelendverschluss 27 befindet
sich ein Batterieteil-Bereich 28,
wenn das Instrument auf Speicherung betrieben werden und an der
Slickline laufen soll. Ein Elektronikchassis 29 ist mit
dem Batterieteilbereich 28 verbunden. Das Elektronikchassis 29 empfängt die
Videosignale von der Kamera und überträgt sie zu
der Oberflächenanlage 25 über das
Kabel 23 oder speichert die Videosignale in einem Speicher als
Daten, im Falle eines batteriebetriebenen Instruments. Eine Zentralisierer 30 wird
dazu verwendet, dass Instrument 20 in dem Bohrloch 21 zu
zentrieren und weist elektrische Durchleiter auf, um die Kamera und
die Lichtquelle mit dem elektronischen Chassis 29 zu verbinden.
Der Lichtkopf- und Kamerabereich 31 ist schließlich am
distalen Ende 32 des Instruments 20 untergebracht.
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Andere
Instrumentanordnungen sind möglich,
mit mehr oder weniger Bereichen oder mit anderen Bereichen oder
mit anderen Anordnungen der Bereiche. 1 stellt
lediglich eine Verkörperung
eines Instruments dar und sollte nicht als limitierend genommen
werden.
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Bezug
nehmend jetzt auf 2 ist eine Seitenansicht eines
Teils des in 1 gezeigten Untersuchungsinstruments 20 bereitgestellt. 2 zeigt den
Lichtkopf/Kamerabereich 31, der sich am distalen Ende 32 des
Instruments 20 befindet. Der Lichtkopf/Kamera Bereich 31 weist
ein abgedichtetes Hauptgehäuse
oder einen Druckzylinder 34 auf, endend in einem distalen
Ende 36, an welchem sich ein Eingangsfenster 44 befindet,
um eine klare Sicht für die
Kamera zu bieten. Ein ringförmiges
Fenster 38 ist ebenfalls im distalen Ende 36 montiert
und wird dazu verwendet, Licht von der internen Lichtquelle derart zu
leiten, dass das gesamte Blickfeld der Kamera beleuchtet wird. Ein
weiterer Zweck des Eingangsfensters 44 und des ringförmigen Fensters 38 ist
es, das distale Ende des Instruments von dem Eintreten von Flüssigkeiten
und anderen Fremdstoffen aus der Quellumgebung abzudichten.
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Verbindungsschrauben 40 (nur
eine ist gezeigt) werden verwendet, um den Druckzylinder 34 hier
zu fixieren. In einer bevorzugten Ausführungsform wurden drei Verbindungsschrauben
verwendet. Allerdings können
andere Mengen von Verbindungsschrauben verwendet werden, je nach
Bauart. Das Entfernen der Verbindungsschrauben 40 wird
die Demontage von dem Druckzylinder erlauben, um das Instrument
zu warten. Andere Anordnungen zur Befestigung des Druckzylinders 34 und
zum Zugang zu dem Zylinder 34 sind möglich.
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Bezug
nehmend jetzt auf 3 wird eine End-Aufsicht auf
das distale Ende 36 des Instruments 20 in größerem Detail
gezeigt. Eine Kameralinse 42 kann hinter dem Eingangsfenster 44 gesehen
werden. Das Eingangsfenster ist in dieser Ausführungsform aus Pyrex® geformt.
Die Kameralinse 42 umgebend befindet sich ein Feld von
Lichtquellen 46, das, in dieser Ausführungsform, zwanzig gleichmäßig beabstandete
Quellen aufweist. Ebenfalls in dieser Ausführungsform bestehen die Lichtquellen 46 aus
den distalen Enden der optischen Fasern, die an einem Punkt hinter
dem ringförmigen
Fenster 38 enden. Andere Verteilungen als gleichmäßige Beabstandungen
können
möglich
sein mit den Lichtquellen 46. Die gleichmäßige Verteilung, die
in 3 gezeigt ist, führt jedoch zu einer gleichmäßigen Belastungsverteilung über das
ringförmige
Fenster 38.
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Nunmehr 4 zuwendend,
wird eine Querschnittsansicht der 2 gezeigt.
Der Lichtkopf/Kamera Bereich 31 enthält einen Kernbereich 48,
der eine Länge
von reduziertem Durchmesser aufweist 49, um den Druckzylinder 34 aufzunehmen.
Das distale Ende 36 weist das Eingangsfenster 44 und
das ringförmige
Fenster 38 auf, welche das distale Ende des Druckzylinders 34 von
der Bohrlochumgebung abdichten. Ebenfalls in dem Lichtkopf/Kamera
Bereich 31 enthalten sind ein Lichtquellen Bereich 50, eine
interne Lichtübertragungsvorrichtung 52 und eine
Kamera 54.
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Der
Druckzylinder 34 des Instruments 20 ist geformt
wie ein gestreckter, dünnwandiger
Zylinder und weist Vorkehrungen zum sicheren Positionieren und Fixieren
seiner internen Komponenten auf. Der Druckzylinder 34 kann
aus rostfreiem Stahl geformt sein oder anderem Material, das geeignet
ist, dem Druck, der Temperatur und dem korrosivem Umfeld zu widerstehen,
welches typischerweise mit Quellbohrungen verbunden ist. Umgebungsbedingtes
Abdichten kann durch beliebige konventionelle Mittel vollendet sein,
wie O-Ringe 60, die in O-Ring-Nuten 62 passen,
die in dem Kern-Bereich 48 herausgearbeitet sind. Wie aus 4 gesehen
werden kann, sind die Mittelbereiche und distalen Bereiche des Lichtkopf/Kamera
Bereichs 31 durch das Überschieben
des Druckzylinders 34 über
den reduzierten Durchmesserabschnitt 49 des Kernbereichs 48 und über die
O-Ringe 60, bis der Druckzylinder an den Kernbereich 48 stößt, gebildet.
Der Druckzylinder 34 ist dann auf dem Kernbereich 48 durch
die Verbindungsschrauben 40 gesichert.
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Wie
durch Bezugnahme auf 4 gesehen werden kann, befindet
sich der Lichtquellenbereich 50 in der ungefähren Mitte
des Kopf/Kamera Bereichs 31 und ist in Längsrichtung
getrennt von der Kamera 54, die sich am distalen Ende 36 befindet. Elektrische
Leiter 58, die Energie für den Lichtquellenbereich 50 bereitstellen,
sind gezeigt. Da Lichtquellen Hitze ebenso wie Licht generieren,
hat diese physische Separation der zwei Komponenten das vorteilhafte
Resultat, einige thermale Isolierung für die Kamera von dieser Lichtquellenhitze
bereitzustellen. Da aber die Lichtquelle und die Kameralinse physisch
separiert sind und da die Lichtquelle in demselben Gehäuse oder
Druckzylinder wie die Kamera untergebracht ist, waren einige Mittel
erforderlich, um das durch die Lichtquelle generierte Licht zu einem effizienten
Punkt zu übertragen,
wo das Licht draußen
vor das Instrument in das Blickfeld der Kamera abgestrahlt werden
konnte. Das Feld der Lichtquellen, gezeigt in 3,
wurde ge wählt,
da sie unmittelbar an der Kameralinse anliegen und Licht direkt
in das gesamte Kamerablickfeld abstrahlen. Reflektionen, Rückbeleuchtung
oder separate, für
Lichtquellen bestimmte Zylinder, sind nicht erforderlich, wenn die
Anordnung, die in 4 gezeigt ist, verwendet wird.
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Zusätzlich zur
vorteilhaften thermischen Isolierung, bereitgestellt durch die physische
Separation der Lichtquelle von der Kamera in dem Instrument, gezeigt
in 4, ist auch ein neuer Ansatz zur Leitung des Lichts
von der Lichtquelle zum Blickfeld der Kamera bereitgestellt. Der
Lichtquellenbereich 50 weist eine interne Lichtübertragungsvorrichtung 52 auf,
die ein Bündel 64 von
optischen Fasern umfasst, die an ihren distalen Enden 66 getrennt
sind, um Abzweigungen 46 zu formen, was in dem Feld von zwanzig
Lichtquellen 46 resultiert, wie in 3 gezeigt.
Die distalen Enden der optischen Fasern sind so orientiert, dass
in Kombination mit dem ringförmigen
Fenster 38 das Licht, das sie ausstrahlen, das gesamte
Blickfeld der Kamera ausleuchtet.
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Das
ringförmige
Fenster 38 wirkt wie eine Linse, indem es das Licht von
den optischen Fasern in das Blickfeld der Kamera bricht. In den
meisten Fällen
wird die nach außen
gewandte Oberfläche
des ringförmigen
Fensters konkav in der Gestaltung sein, um die gewünschte Brechung
und Linseneffekt zu erreichen. Die nach außen gewandte Oberfläche kann allerdings
andere Formen haben, wie eine facettierte Form oder andere. Zusätzlich kann
die nach innen gewandte Oberfläche
des kreisförmigen
Fensters 38 eine besondere Form haben, um den Linseneffekt
zu erreichen. Das ringförmige
Fenster 38 kann als Linse angesehen werden, da es das Licht
von jeder der Lichtquellen in eine divergierende Struktur bricht, übereinstimmend
mit dem Blickfeld der Kamera.
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Die
proximalen Enden 68 der Verzweigungen 46 der optischen
Fasern, sind eng zusammengepackt in einer Hülse 70, um das Bündel 64 zu
bilden und sind angeordnet, um Licht von der Lichtquelle in einer
neuen Art und Weise zu empfangen, wie dies nachstehend detaillierter
beschrieben ist. In der gezeigten Ausführung hat jeder der zwanzig Äste 46 der optischen
Fasern einen Durchmesser von etwa 1,65 mm (0.065 Zoll). Die zwanzig Äste 46 kommen
zusammen an ihren proximalen Enden um das Bündel 69 zu bilden,
das etwa 7,62 mm (0.300 Zoll (engl.:= in.)) im Durchmesser ist.
Die eigentlichen Glasfasern, die jeden Ast 46 ausmachen,
sind etwa 0,051 mm (0.002 Zoll) im Durchmesser. Demnach kommen zehntausende
von einzelnen Glasfasern zum Einsatz, um das Bündel 64 der Äste 46 zu
bilden. Die Ef fektivität
eines solchen Bündels
von optischen Fasern kann in der Größenordnung von etwa 60 % über die
gesamte Länge
liegen. Wenn man diese Effektivität mit der Übertragung von Licht durch
die Luft vergleicht, wie sie bei dem Rückbeleuchtungs-Ansatz verwendet
wird, die die Intensität
des Lichts proportional zu dem Quadrat der Entfernung in der Luft
verringert, wird es gesehen werden, dass der Faseroptikansatz, in Übereinstimmung
mit diesem Aspekt der Erfindung, weit effizienter ist.
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Bezugnehmend
jetzt auf 5 ist der Lichtquellenbereich 50 detaillierter
gezeigt. Eine Licht generierende Vorrichtung, wie eine Miniaturlampe 72, ist
in einem Reflektor 74 angeordnet. Die Miniaturbirne 72 ist
vorzugsweise eine Miniatur Wolfram Halogen Quarz Lampe, allerdings
gibt es eine Vielfalt von erhältlichen
Lampen, die befriedigende Resultate ergeben werden. Die bevorzugte
Lampe generiert 20 Watt Leistung bei 24 Volt. Daher ist die maximale Leistungsstufe
bei 24 Volt und arbeitet mit einem Stromniveau von 0,833 Ampere.
In einem Fall wurde eine Halogen Quarz Lampe, hergestellt von Ushio, effektiv
genutzt.
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Die
Lampe 72 ist in einem Lampensockel 76 gesichert,
welcher jede kommerziell erhältliche
Fassung sein kann, die die gewählte
Lampe unterstützt. Der
Lampensockel 76 ist verdrahtet mit den Energieübertragungsleitungen 58 in
dem Druckzylinder 34. Die Lampenfassung 76 und
die Lampe 72 sind gesichert in einer Lampenfassungshülse 80.
Die Hülse 80 ist
an ihrem proximalen Ende an dem Druckzylinder 34 fixiert
und weist ein Gewindeteil 82 an ihrem distalen Ende auf,
zur Aufnahme des Reflektorkörpers 92.
Die Hülse 80 ist
vorzugsweise aus beanspruchbarem rostfreiem Stahl gefertigt, so
dass die Lichtquellenanordnung 50 sicher in dem Instrument
befestigt werden kann. Der rostfreie Stahl funktioniert auch dahingehend,
einen Teil der Hitze, die durch die Lampe 72 generiert
wird, von dem unmittelbaren Gebiet des Lichtquellenbereichs 50 zu
dem Kernbereich 48 und dann zum Druckzylinder 34 abzutransportieren.
Die externe Flüssigkeit,
in Kontakt mit dem Druckzylinder 34, assistiert bei dem
Abführen
der überschüssigen Hitze.
Die Lampe 72 ist in dem Reflektor 74 befestigt
und das Bündel
der optischen Fasern 64 ist so angeordnet, dass die proximalen
Enden 68 der Fasern der Lampe und dem Reflektor gegenüberliegen.
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Die
einzelnen Fasern, die jeden Ast 46 des Bündels 64 bilden,
sind am proximalen Ende 68 zusammengeführt und eng verpackt in dem
kreisförmigen
Bündel 64.
Das proximale Ende 68 des Bündels benutzt eine Metallspitze 70,
die das Bündel
ummantelt. Die einzelnen Fasern sind in der Metallspitze 70 ausgerichtet
und Zu sammengefasst um ihre Ausrichtung permanent beizubehalten.
Das Ende des Bündels
ist dann poliert, um die Effektivität des Lichteintritts in das
Bündel
zu steigern. Die Metallspitze 70 wird dazu verwendet, das
Bündel 64 in
einem Metallgehäuse 73 zu
sichern, das das proximale Ende 68 des Bündels präzise in
dem Zentrum des Instruments längs
einer Achse lokalisiert, die fünf
Grad von der Hauptachse des Instruments abweicht. Das Bündel ist
zur Achse versetzt, um einen optimalen Lichtempfang von der Lampe 72 zu
erreichen und für
maximale Ausleuchtung von dem distalen Ende von jedem Ast 46.
Der Montagewinkel, gewählt
für das
proximale Ende des Bündels,
kann variieren, abhängig
von dem Hersteller der optischen Fasern. Fünf Grad war das Optimum für die Fasern,
die in einer Ausführungsform
verwendet wurden. Ein größerer Winkel würde übermäßige Reflektionsverluste
einbringen und ein Winkel von weniger als fünf Grad ergibt einen dunklen
Punkt in dem Streumuster der Fasern.
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Die
distalen Enden 66 der Faseräste 46 sind ebenfalls
mit Metallendspitzen ausgestattet. Die Metallendspitzen erfüllen zwei
Zwecke. Sie erlauben es dem Hersteller des Faser optischen Bündels, die
Faser in der optimalen Ausrichtung einzukapseln und die Enden 66 für maximale
Ausbreitung des Lichts zu polieren. Die Endspitzen erlauben auch
die Lokalisation jedes Asts 46 an präzisen Punkten hinter der ringförmigen Scheibe 38,
so dass das Instrument wiederholbare Resultate hervorbringen wird.
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Nunmehr
zuwendend zu 5,6,7,8,
und 9, ist der Reflektor 74 elliptisch in
der Form und ist in einem zylindrischen Körper 92 gebildet,
der ein Gewindeteil 94 hat, zur Annahme in der Lampenfassungshülse 80.
Das Innere des zylindrischen Körpers 92 ist
zu der elliptischen Oberfläche 74 geformt
und hat eine zentrale Bohrung 96, durch die sich die Lampe 72 erstreckt. Wie
gezeigt ist, reicht der Illumination erzeugende Teil der Lampe 72 in
den elliptischen Reflektor 74 und befindet sich an einem
ersten Brennpunkt „F1" des Reflektors.
Die elliptische Oberfläche 74 entspricht der
folgenden Gleichung einer Ellipse, welche in 9 graphisch
illustriert ist.
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In Übereinstimmung
mit der Standartkonfiguration einer Ellipse, hat die elliptische
Oberfläche 74, die
Teil der Form einer ganzen Ellipse ist, einen ersten Brennpunkt „F1" und einen zweiten
Brennpunkt „F2", der sich an einem
von dem ersten Brenn punkt verlagerten Ort befindet, jedoch in Übereinstimmung mit
der obigen Ellipsengleichung. Die zwei konvergierenden Brennpunkte
F1 und F2 sind eine elliptischen Oberflächen innewohnende und einzigartige Eigenschaft.
Licht, welches am ersten Brennpunkt F1 ausgestrahlt wird, wird durch
die elliptische Oberfläche 74 reflektiert
werden, um in dem zweiten Brennpunkt zu fokussieren und vice versa.
Dieses Prinzip der elliptischen Oberflächen ist graphisch beschrieben
in 7, wo ein Lichtstrahl 98, ausgestrahlt
von dem ersten Brennpunkt F1 in dem Reflektor 74, die elliptische
Oberfläche 74 trifft
und zu dem zweiten Brennpunkt F2 reflektiert wird.
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Diese
Besonderheit elliptischer Reflektoren wird in dem Instrument 20 vorteilhaft
genutzt. In Übereinstimmung
mit einem Aspekt der vorliegenden Erfindung, befindet sich die Lampe 72 an
einem Brennpunkt F1 und das lichtaufnehmende Ende 68 der
optischen Faserbündelhülse 70 befindet
sich an einem anderen Brennpunkt F2. Daher wird Licht, welches durch
die Lampe 72 produziert wird, durch den Reflektor 74 reflektiert
und in dem zweiten Brennpunkt F2 fokussiert, wo sich die proximalen
Enden der optischen Fasern befinden und für maximale Lichtaufnahme orientiert
sind. Diese Anordnung führt zu
einer viel größeren Lichtmenge,
die das optische Faserbündel 64 von
der Lampe erreicht. Licht wird nicht nur direkt von der Lampe 72 durch
die optischen Fasern aufgenommen, Licht, welches von der Lampe in
andere Richtungen abgestrahlt wird, wird durch den Reflektor 74 zu
einem Brennpunkt reflektiert, der mit der Position der proximalen
Enden der optischen Fasern übereinstimmt,
und steigert dadurch die Menge des Lichts, welches durch die optischen
Fasern aufgenommen wird, außerordentlich.
Diese gesteigerte Lichtmenge, die durch die Fasern aufgenommen wird,
wird durch diese Fasern zu dem Feld geleitet, das um die Kamera
disponiert ist, um in das Blickfeld der Kamera zu strahlen. Wegen
dieser außerordentlich
erhöhten
Effizienz der Lichtübertragung,
die durch diesen Aspekt der Erfindung zur Verfügung gestellt wird, kann eine
kleinere Lichtquelle verwendet werden und diese Lichtquelle wird
einen kleineren Energiebedarf haben.
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Die
Fähigkeit
eines elliptischen Reflektors, Licht in einem zweiten Brennpunkt
zu fokussieren, fern von dem ersten Brennpunkt, steht in markantem Kontrast
zu parabolischen Reflektoren, welche ein strahlförmiges Muster zur Verfügung stellen,
das in der Unendlichkeit fokussiert oder zu konischen Reflektoren,
die ein divergierendes, konisch geformtes Streumuster besitzen.
Sowohl bei den parabolischen, als auch bei den konischen Reflektoren
würde Licht,
dass von einer Lampe in dem Reflektor erzeugt wird, nicht auf die
proximalen Enden von optischen Fasern fokussiert werden, und nur
ein Teil des reflektierten Lichts würde durch die Fasern aufgenommen. Da
wäre eine
geringere Effektivität
des Lichttransfers von der Lampe 72 zu den optischen Fasern.
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Die
Zentralbohrung 96 des Reflektorkörpers 92 ist ausgewählt, um
einen Durchmesser zu haben, der größer als der der Lampe 72 ist.
An der Befestigung des elliptischen Reflektorkörpers 92 mit der Lampenfassungshülse 80 tritt
die Lampe 72 durch die zentrale Bohrung 96 und
ragt in den Reflektor 74. Die Tiefe des Gewindeteils 94 ist
so gewählt,
dass der Leuchtdraht der Lampe 72 in dem ersten Brennpunkt
F1 des Reflektors 74 zentriert ist. Die Gewindeverbindung
zwischen dem Reflektorkörper 92 und der
Lampe 72 erlaubt eine Feinjustierung der Position der Lampe
in dem Reflektor 74.
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Die
elliptische Oberfläche 74 des
Reflektors ist zu einem spiegelgleichen Finish poliert, mit einer Oberflächenrauheit
von etwa 0,025 μm
(1 μ Zoll)
bis etwa 0,012 μm
(0,5 μ Zoll).
Der Reflektor 74 kann aus jedem beliebigen Material gemacht
sein, das hitzebeständig
ist und in hohem Maße
poliert werden kann. Eine Edelstahllegierung wäre bevorzugt, weil Edelstahl
eine Politur länger
beibehalten wird, ohne zu oxidieren. Eine polierte Aluminiumlegierung
kann jedoch auch verwendet werden. Aluminium ist einfacher zu bearbeiten
und zu polieren und ist von der Umgebung in diesem Instrument abgeschirmt.
Dennoch wird die polierte Oberfläche
eines Aluminiumreflektors schneller mattieren oder oxidieren, als
dies dieselbe Oberfläche
in Edelstahl würde.
Eine andere Option ist es, den Reflektor galvanisiert zu haben oder
auf andere Art beschichtet, um der Oberflächenoxidation zu widerstehen.
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Kurz
zurückkehrend
zu 4 und ebenfalls in 10 gezeigt,
verzweigen sich die optischen Fasern 64 an dem distalen
Ende 86 der Faserhülse 70 und
werden durch eine Faserausrichtungsführung 98 geführt, welche
die Fasern 64 mit gleichmäßigem Abstand zu benachbarten
Fasern um den Umfang der Kamera 54 anordnet, um ein gleichförmiges Streu- oder
Beleuchtungsmuster zu produzieren. Die distalen Enden 66 der
Fasern 64 hören
angrenzend an das Eingangsfenster 44 auf.
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Bezugnehmend
jetzt auf 10 ist die Kamera 54 sicher
in dem Druckzylinder 34 gehalten, mittels der Edelstahl-Faserausrichtungsführung 98. Die
Kamera 54 ist mit elektrischen und Datenleitern verbunden,
die kollektiv durch die Ziffer 100 angezeigt sind. Die
Kamera 54 befindet sich hinter dem Eingangsfenster 44 und
ist optisch gekoppelt zu dem Eingangsfenster mittels einer kreisförmigen Bohrung 102 in
dem Darstellungsfeldhalter 104, so dass das Blickfeld der
Kamera distal von dem Eingangsfenster ist. Die Kamera kann eine
Linse mit ausgewählter
optischer Charakteristik haben, wie die Fähigkeiten eines Weitwinkel-
oder Teleobjektivs, für
besondere Betrachtungszwecke. Die Kamera ist von äußerlichen
Flüssigkeiten
und Gasen mittels Dichtungen rund um das Eingangsfenster 44 geschützt.
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Nunmehr
bezugnehmend auf 10 und 11, enthält das distale
Ende des Instruments 20 drei Hauptkomponenten, einen Darstellungsfeldhalter 104,
das Eingangsfenster 44, und ein kreisförmiges Fenster 38,
das sich vor den distalen Enden der optischen Fasern 66 befindet.
Das kreisförmige Fenster 38 besitzt
brechende Eigenschaften und dient dazu, das Licht von den optischen
Fasern in ein Streumuster zu lenken, annähernd übereinstimmend mit dem Blickfeld
der Kamera 54. Um diesen Effekt zu erreichen, ist das ringförmige Fenster 38 wie
ein kreisförmiger
Ring geformt, mit einer proximalen Fläche 108 und einer
distalen Fläche 110.
Die proximale Fläche 108 ist
flach und lotrecht zu der Längsachse des
Druckzylinders 34. Die distale Fläche 110 ist mit einem
konkaven Radius einer Krümmung
geformt, welche in dieser Ausführungsform
ausgetretenes Licht aus den distalen Enden 66 der optischen
Fasern 64 in einem 15 Grad Winkel nach außen zu der Wand
des Bohrlochs leitet. Das kreisförmige
Fenster 38 ist annähernd
in der gleichen Ebene liegend mit der Kameralinse 42 positioniert.
Diese „Seitenbeleuchtungs"-Position sorgt für eine ungehinderte
Beleuchtung des Kamerablickfeldes und schafft weder eine Frontbeleuchtung
noch eine Rückbeleuchtung für die Kamera.
Dies ist besonders vorteilhaft in kleinen Bohrlöchern, wo Licht von einer frontbeleuchteten
oder rückseitig
beleuchteten Kamera dazu tendiert, in einem engen Ring rund um die
Bohrlochwand „erstickt" zu werden und dabei
zu scheitern, ein derart großes
Volumen des Kamerablickfeldes adäquat
auszuleuchten, wie es gewünscht
ist. Das ringförmige
Fenster 38 kann aus beliebigem optisch transparentem Material
geformt werden, das typischen Bohrlochkonditionen widerstehen kann.
Pyrex® ist
das gegenwärtig
bevorzugte Material. Der Brechungsindex des Pyrex agiert zusammen
mit der konkaven Fläche
in einer Ausführungsform
dazu, das Licht etwa 15 Grad zu divergieren. Diese Divergenz des
Lichts gewährleistet,
dass das gesamte Blickfeld der Kamera adäquat ausgeleuchtet sein wird.
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Das
Eingangsfenster 44 dient dazu, die Kamera von der Bohrlochumgebung
zu schützen
und ist als eine solide kreisförmige
Scheibe ausgeformt. Wie das ringförmige Fenster 38,
kann das Eingangsfenster 44 aus beliebigem geeignetem Mate rial
hergestellt sein, mit vollständig
getempertem Pyrex® als dem gegenwärtig bevorzugten
Material.
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Der
Darstellungsfeldhalter 104 dient dazu, das Eingangs- 44 und
das ringförmige
Fenster 38 sicher zu halten und das proximale Ende 32 des
Druckzylinders 34 von der Bohrlochumgebung abzudichten.
Der Darstellungsfeldhalter 104 kann aus jedem Material
geformt sein, das dem Druck, der Temperatur und den korrosiven Gasen
widerstehen kann, die in einem typischen Bohrloch vorkommen, mit
einer Beryllium-Kupfer Legierung als bevorzugtem Material. Edelstahl
auf Edelstahlgewinde tendiert dazu, ohne ausreichende Schmierung
zu verklemmen, daher wurde eine Beryllium-Kupfer Legierung verwendet,
wegen ihrer hohen resultierenden Festigkeit und korrosionswiderstehenden
Eigenschaften. Das Eingangs- 44 und das ringförmige Fenster 38 können in dem
Halter 104 durch beliebige bekannte Mittel gesichert und
abgedichtet werden. O-Ringe und kreisförmige Halteringe werden bei
der gegenwärtig
bevorzugten Ausführung
verwendet.
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Der
Halter 104 ist gegenwärtig
als zylindrischer Körper
geformt, mit einem Gewindeteil 112 für schraubbare Verbindung, mit
einem Anschlussring 114, der integral mit dem Druckzylinder 34 geformt ist.
Der Halter 104 weist ebenfalls die Kameralinsen- 42 Zentralbohrung 102 auf,
die es der Kamera erlaubt, das Eingangsfenster 44 zu sehen.
Der Halter 104 hält
das Eingangsfenster 44 in einer Fixierungsbohrung 116,
genau proximal von welcher eine O-Ring Nut ist, zur Aufnahme von
O-Ringen 120,
die die Kamera 54 von externen Gasen und Flüssigkeiten
abdichten. Das Eingangsfenster 44 ist in der Fixierungsbohrung 116 durch
einen spiralförmigen
Haltering 122 gesichert, der in eine Ringnut in dem Halter 104 passt.
Das ringförmige
Fenster 106 wird in einer ringförmigen Aussparung 126 gehalten,
die zwischen der Außenseite
des Darstellungsfeldhalters 104 und der Innenseite des
Druckzylinders 34 geformt wird. Ein kreisförmiger Haltering 128,
der in eine Ringnut 130 auf dem Halter 104 passt,
sichert das ringförmige
Fenster 38 am Platz. Das ringförmige Fenster 38 ist
gegen externe Flüssigkeiten
und Gase mittels O-Ringe 118/119 und 132/133 abgedichtet, die
in O-Ringnuten, angebracht in dem Druckzylinder 34, und
entsprechend auf dem Darstellungsfeldhalter 104, passen.
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Nunmehr
bezugnehmend auf 12 wird der Batterieteilbereich 28,
der vorher in 1 gezeigt wurde, im Querschnitt
gezeigt. Der Batterieteilbereich 28 weist eine interne
Energieversorgung auf, zusammengesetzt aus mehreren Batterien 146.
So ausgelegt, eliminiert das Untersuchungsinstrument 20 das
Erfordernis, Energie und Kommunikationssignale durch ein Versorgungskabel 26 zu übertragen und
die Slickline, die oben diskutiert wurde, kann mit den begleitenden
Vorteilen, ebenfalls oben diskutiert, verwendet werden. Das Instrument
oder „Werkzeugstrang" kann in einem solchen
Fall einen Niedrigenergielichtkopf/Kamerabereich, einen Zentrierbereich,
einen Speicherelektronikbereich und einen Batteriebereich für Energie
enthalten. Der Zentralisierer ist optional, wird aber oft verwendet.
Der Speicherelektronikbereich kontrolliert die Lichtquelle und Kamera
und liefert die Energie von dem Batteriebereich zu ihnen. Er empfängt auch
die analogen Videosignale der Kamera und konvertiert diese Signale
in digitale Daten, die in dem Speicher innerhalb des Gehäuses abgespeichert
werden.
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In
einer Ausführungsform
des Batterieteilbereichs 28 wurden siebzehn alkalische
D-Zellen-Batterien verwendet, um eine Energieversorgung zu schaffen,
die im Stande war, ein Ampere Stromstärke über eine Dauer von einer Minute
durchgehendem Betrieb zu liefern. D-Zellen Batterien sind serienmäßig produzierte
Batterien, die fast überall
auf der Welt kommerziell erhältlich
sind. Dies ist besonders vorteilhaft, wo die Bohrlöcher, die
einer Inspektion bedürfen,
in entfernten Regionen sind, was häufig bei Öl Erkundung und Produktion
der Fall ist. Der Batterieteilbereich 28 weist ebenfalls
einen Druckzylinder 142 auf, um die Batterien von der Bohrlochumgebung abzudichten.
Die proximale Verbindung an den Batteriebereich kann ein 15,875
mm (5/8 Zoll) Saug-Stab-Anschluss sein, der eine Standartkabelendverschlussverbindung
in der Slickline Industrie ist.
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Bezugnehmend
jetzt auf 13 ist ein Teil eines Speicherelektronikbereichs 148 gezeigt.
Ein Prozessor 150 ist auf der Oberfläche, vor der Einführung des
Instruments 20 in das Quellbohrloch, programmiert. Der
Prozessor kann programmiert werden, eine vorgegebene Anzahl von
Bildern, zu bestimmten Zeiten in der Zukunft aufzunehmen, oder alle
Bilder in sequenzieller Folge, mit einem vorherbestimmten Intervall,
welches zu einer bestimmten Zeit in der Zukunft startet, aufzunehmen.
Basierend auf der gewählten
Methode des Programmierens, kann der Anwender das Instrument 20 in
das Bohrloch leiten und die Zieltiefe erreichen, bevor das vorherbestimmte
Zeitintervall abläuft.
Sobald die Zeit erreicht wurde, in der die Bilder begonnen haben,
kann der Anwender die Winde auf der Oberfläche dazu benutzen, das Instrument
auf oder ab zu bewegen, um ein Videoprotokoll eines bestimmten Bereichs
des Bohrlochs zu schaffen. Nachdem alle Bilder aufgenommen und in
dem Speicher abgespeichert worden sind, würde der Anwender das Instrument
aus dem Bohrloch entnehmen und die gespeicherten Bilder zum Betrachten
herunterladen.
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In Übereinstimmung
mit 13 ist der Prozessor 150 auf der Oberfläche durch
seinen Eingangs/Ausgangs Anschluss 152 programmiert. Der Prozessor
wird durch den Batteriebereich 28 betrieben. Zur vorprogrammierten
Zeit aktiviert der Prozessor 150 das Licht und die Kamera 154,
um Bilder des Bohrloches zu schaffen. Die analogen Daten, repräsentativ
für die
aufgenommenen Bilder, werden durch den Prozessor 150 zu
digitalen Bildern konvertiert und in dem Speicher 156 abgespeichert.
Nach dem Herausziehen des Instruments, werden die digitalen Daten,
abgespeichert in dem Speicher 156, die repräsentativ
für die
aufgenommenen Bilder sind, durch den Prozessor 150 von
dem Speicher 156 durch den Eingangs/Ausgangs Anschluss 152 heruntergeladen.
Die digitalen Daten können
auf der Oberfläche
dazu verwendet werden, die Bilder des Bohrloches, zur Analyse und
falls erforderlich, zukünftigen Aktion,
zu rekonstruieren.
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In
einem Fall kann der Prozessor 150 für zehn Sekunden Aufnahme programmiert
werden. Das heißt,
die Kamera ist in Betrieb, die Lampe ist stromführend, die Kamera nimmt Bilder
für zehn
Sekunden auf und dann sind sowohl die Kamera, als auch das Licht
abgeschaltet. Dieser Kreis wiederholt sich, bis der Speicher 156 voll
ist oder die Batterien 146 aufgebraucht sind.
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Die
Vorteile des Gebrauchs eines derartigen Speicherkamerainstruments 20 sind
zahlreich; allerdings sind viele mit Kosten und/oder Zweckmäßigkeit verbunden.
Faseroptische Kabel sind selten und nicht kommerziell erhältlich.
Um ein faseroptisches Videoprotokoll in einem Öl oder Gas Bohrloch auszuführen, muss
ein spezielles faseroptisches Kabel mobilisiert werden. Dies involviert
typischerweise einen ausgewiesenen Lastwagen für Bodenprojekte oder eine ausgewiesene
Gestelleinheit, die eine Winde beinhaltet, fiberoptisches Kabel
und all die Oberflächenkontrollausrüstung für Hochseeprojekte
(engl.:= offshore projects). Die Mobilisation von derartigem Equipment
ist nicht immer praktisch und kann sehr kostspielig sein. Eine Alternative
zu faseroptischem Video ist ein fortschreibendes, Standbilder aufnehmendes
Kamerasystem, welches an einem Standart Elektroleitungskabel arbeitet.
Elektrische Leitungen sind in der Industrie sehr verbreitet, aber
sie sind keine Standarteinrichtung jedes Ölbohrlochs. Ein Elektroleitungs-Lastwagen
oder -Gestelleinheit kann zu diesen Anlässen einfacher zu mobilisieren
sein, kann aber ebenfalls ziemlich teuer sein.
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Im
Gegensatz dazu ist eine Slickline ein solides Stück Metalldraht, welches sehr
klein und preiswert aber nicht geeignet ist, Energie oder Information zu
und von dem Instrument zu übertragen.
Es ist so preiswert zu haben und zu betreiben, dass es als Standarteinrichtung
in den meisten Ölfeldern
betrachtet wird. Da es fast immer vor Ort vorhanden ist, sind die
Mobilisierungskosten eliminiert. Aus diesen Gründen würde ein tragbares Speicher-Kamerasystem,
das an Slickline betrieben werden kann, ein sehr viel besser verfügbares und
kosteneffektiveres Instrument für
die meisten Anwender bereitstellen. Da eine Slickline so klein im
Durchmesser ist, ist es auch einfacher und kosteneffiktiver mit
Druckequipment bei Gas produzierenden Bohrlöchern zu verwenden.
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Daher
wird ein neues und nützliches
Untersuchungsinstrument zur Verfügung
gestellt, welches ein verbessertes Lichtübertragungssystem hat, um das
Blickfeld der Kamera auszuleuchten. Sowohl ein Instrument, welches
fähig ist,
an einer elektrischen Leitung, als auch an einer Slickline zu arbeiten,
wurde beschrieben und gezeigt. Ein einziger Instrumentenzylinder
wird verwendet, der sowohl die Kamera, als auch die Lichtquelle
für die
Kamera aufnimmt. Aufgrund einer einzigartigen Anordnung ist die
Lichtquelle physisch von der Kamera getrennt, dennoch wird das Licht
von der Quelle zu dem Blickfeld der Kamera geleitet, an einen Punkt,
etwa in der gleichen Ebene liegend wie die Kameralinse, mit hoher
Effektivität.
Die Lichtquelle weist eine neue Anordnung auf, wo ein Reflektor
verwendet wird, um das Licht, das von der Lampe produziert wird,
auf eine effizientere Lichtleitungsvorrichtung zu konzentrieren.
Dies führt
zu der Befähigung,
eine Niedrigenergielampe zu verwenden, dennoch hinauslaufend auf
dasselbe Level an Ausleuchtung für
das Kamerablickfeld. Da das Untersuchungsinstrument mit einer niedrigen Spannung
arbeitet und eine geringere Menge Strom für die Lichtquelle zieht, kann
Batteriestrom in einer Ausführungsform
verwendet werden. Eine Kamera, mit einem Speicher für die digitale
Speicherung von Bildern und programmierbarem Betrieb, kann aufgrund
der gesteigerten Effizienz der offenbarten Lichtquelle durch Batteriestrom
betrieben werden. Diese Ausführungsform
ist besonders nützlich
in Situationen, wo ein kleines Bohrloch beteiligt ist, in das große Versorgungskabel,
die Energie und Datenkabel umfassen, nicht passen werden und/oder
nur eine Slickline verfügbar
ist.