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Diese
Erfindung betrifft einen torischen Luftschlauch für einen
Sicherheitsreifen, der in einem Sicherheitsreifen verwendet wird,
der in der Lage ist, über
eine gegebene Strecke eine sichere Fahrt fortzusetzen, selbst wenn
auf Grund eines Durchstechens des Reifens oder dergleichen ein Reifeninnendruck
abfällt
oder verschwindet, und der durch einen Abfall des Reifeninnendrucks oder
dergleichen expansionsverformt wird, um eine Belastungsabstützung von
dem Reifen zu übernehmen.
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Bisher
sind verschiedene Reifen als ein Sicherheitsreifen vorgeschlagen
worden, der in der Lage ist, ununterbrochen und sicher zu einem
mit der Ausrüstung
zum Wechseln oder Reparieren des Reifens versehenen Platz zu fahren,
selbst wenn auf Grund des Durchstechens des Reifens, einer Beschädigung eines
Luftventils oder dergleichen der Reifeninnendruck abfällt oder
verschwindet.
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Unter
diesen offenbaren zum Beispiel
WO
98/23457 und
WO 99/32308 Sicherheitsreifen,
die jeweils aus einer Verbindung eines Reifens, der einen Laufflächenabschnitt,
ein Paar von Seitenwandabschnitten und Wulstabschnitte umfasst,
mit einem torischen Luftelement, das in dem Reifen platziert und
unter einem Innendruck aufgeblasen und durch einen Abfall eines
Reifeninnendrucks expansionsverformt wird, um eine Belastungsabstützung von
dem Reifen zu übernehmen,
bestehen.
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Bei
dem ersteren Sicherheitsreifen sind zwei Kreuzkordlagen, ähnlich einem
Gürtel
eines Reifens, an einem Außenumfangsabschnitt
des torischen Luftelements als ein Verstärkungselement zum Einspannen
angeordnet, und ein Druck, der um 50 bis 500 kPa höher ist
als der Innendruck des Reifens, wird in das torische Luftelement
gefüllt,
das bei Anwendung in dem Reifen platziert wird, und falls ein Durchstechen
des Reifens verursacht wird, werden die Kords des Verstärkungselements
zum Einspannen durch eine Expansionskraft des torischen Luftelements
zerrissen, und daher wird die Belastungsabstützung durch das expandierte
torische Luftelement von dem Reifen übernommen. Der letztere ist
ein Sicherheitsreifen aus einem Doppelreifensystem, geformt durch
Zusammenbauen eines äußeren Reifens
und einer Torusfolie (eines torischen Luftelements), die in demselben
platziert wird und einer Radialreifenstruktur auf einer Felge ähnelt, wobei
das mit einer umgeschlagenen Verstärkungsschicht versehene torische
Luftelement an seinem Außenumfangsabschnitt mit
mehreren ringförmigen
Verstärkungselementen
(Kords) versehen ist, die in gegebenen Abständen in einer Breitenrichtung
angeordnet sind, und falls der Reifen durchstochen wird, werden
die Kords der umgeschlagenen Verstärkungsschicht und die ringförmigen Verstärkungselemente
Einspannen durch eine Expansionskraft des torischen Luftelements
zerrissen, und daher übernimmt
das torische Luftelement die Belastungsabstützung von dem Reifen.
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Unter
diesen Sicherheitsreifen hat die Art, bei der die Kords im Inneren
des torischen Luftelements zerreißen, das Problem, dass das
torische Luftelement selbst durch die zerrissenen Kordenden beschädigt und zerrissen
wird und seine Funktion als Sicherheitsreifen verliert, während die
Art, bei der die Kords auf der Außenseite des torischen Luftelements
zerreißen,
das Problem hat, dass die zerrissenen Kords einen Außenflächenabschnitt
des torischen Luftelements und einen Innenflächenabschnitt des Reifens,
einschließlich
einer Karkasse, beschädigen.
Bei beiden Arten ist es daher schwierig, eine sichere fahrbare Strecke
nach einem Durchstechen dieser Art von Sicherheitsreifen ausreichend
sicherzustellen.
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Andererseits
offenbart
WO 00/30877 einen
Sicherheitsreifen, bei dem die in dem torischen Luftelement angeordnete
umgeschlagene Verstärkungsschicht
aus Kords hergestellt ist, die jeweils aus einem Kerndraht und Windungsdrähten, die
spiralförmig
um den Kerndraht gewunden sind, bestehen, und der Kord ist haltbar
gegenüber
einem Druckunterschied beim üblichen
Fahren und eine Zentrifugalkraft und hat eine solche Struktur, dass
beim Auftreten eines Luftverlustes auf Grund eines Durchstechens
und dergleichen der Kerndraht zerrissen wird, aber die Windungsdrähte ohne
Zerreißen
gestreckt werden, und dem Windungsdraht wird ein Umfang gegeben,
der für
eine Expansionsverformung des torischen Luftelements ausreicht,
wodurch das Auftreten des zuvor erwähnten Problems, wenn die Kords
als Ganzes zerrissen werden, vermieden werden kann.
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Bei
diesem Sicherheitsreifen ist jedoch nicht garantiert, dass bei der
Expansionsverformung des torischen Luftelements der Kerndraht in
dem Kord als ein zugbeständiges
Element rechtzeitig über
einen vollen Umfang und eine volle Breite des torischen Luftelements
zerrissen wird. Bis zu einem Zeitpunkt, an dem die Windungsdrähte des
Kords die Expansionskraft des torischen Luftelements nach dem Zerreißen des
Kerndrahtes in dem Kord tragen, wird das torische Luftelement unter
einer Einwirkung einer kleinen Zugkraft oder einer kleinen Zugbeanspruchung
gewaltsam expansionsverformt, so dass es das Problem gibt, dass
das torische Luftelement gleichmäßig mit
der vollen Innenfläche
des Reifens in Berührung
gebracht wird.
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Die
Aufmerksamkeit wird ebenfalls auf die Offenbarung von
US-A-3724521 gelenkt.
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Die
vorliegende Erfindung zielt darauf, die obigen Probleme der herkömmlichen
Technik zu lösen
und einen torischen Luftschlauch für einen Sicherheitsreifen bereitzustellen,
der in der Lage ist, eine ausreichende und gleichmäßige Berührung mit
einer vollen Innenfläche
des Reifens herzustellen, ohne Probleme der Haltbarkeit und dergleichen
zu verursachen, die sich am einem Zerreißen des Kords selbst ergeben,
wenn der torische Luftschlauch, begleitet von dem Abfall eines Reifeninnendrucks
oder dergleichen, expansionsverformt wird.
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Ein
torischer Luftschlauch für
einen Sicherheitsreifen wird innerhalb eines Reifens angeordnet
und unter einem bestimmten Innendruck aufgeblasen und durch einen
Abfall eines Reifeninnendrucks expansionsverformt, um eine Belastungsabstützung von
dem Reifen zu übernehmen,
wobei wenigstens ein Expansionsverformungsabschnitt des torischen
Luftschlauchs, der eine hohle Torusform hat, aus einem Zugspannungsabstützelement
hergestellt ist und der Expansionsverformungsabschnitt eine solche
Kennlinie von Dehnungsverhältnis-Zugkraft
hat, dass eine Zugkraft pro Breiteneinheit allmählich gesteigert wird, wenn
durch die Expansionsverformung eine Dehnung gesteigert wird, und
wobei dem Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs
eine anfängliche
Steifigkeit in einer biaxialen Richtung gegeben ist.
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Das
Zugspannungsabstützelement
ist vorzugsweise aus einer oder mehreren Polymerfolien oder einer
oder mehreren Lagen eines Verbundwerkstoffs aus einer Polymerfolie
oder einem Faserelement und Gummi aufgebaut.
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Der
Sicherheitsreifen, der aus einem solchen torischen Luftschlauch
und einem Reifen, der den torischen Luftschlauch aufnimmt, besteht,
wird auf eine Standardfelge montiert, um eine Baugruppe aus Sicherheitsreifen
und Felge zu bilden, die dadurch in Benutzung genommen wird, dass
ein gegebener Luftdruck oder Druck eines anderen Gases als Luft
in das Innere des Reifens gefüllt
wird und ein Innendruck, der höher
ist als der Reifeninnendruck, in das Innere des torischen Luftschlauchs
gefüllt
wird.
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Der
hierin verwendete Begriff „Standardfelge" bedeutet eine in
dem JATMA YEAR BOOK (2000), dem ETRTO STANDARD MANUAL 2000, dem
TRA (THE TIRE and RIM ASSOCIATION INC.) 2000 YEAR BOOK und so weiter
definierte Felge. Im JATMA YEAR BOOK bedeutet eine Standardfelge
eine in allgemeinen Informationen beschriebene zugelassene Felge.
Ein gegebener Luftdruck bedeutet einen entsprechend einer Tragfähigkeit
spezifizierten Luftdruck, der in dem gleichen JATMA YEAR BOOK, ETRTO
STANDARD MANUAL, TRA YEAR BOOK und so weiter definiert ist.
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Bei
einem solchen auf die Felge montierten Sicherheitsreifen kann das
Reiben des Expansionsverformungsabschnitts des torischen Luftschlauchs
mit einer Innenumfangsfläche
eines Laufflächenabschnitts
oder dergleichen durch eine Einwirkung der Zentrifugalkraft oder Ähnliches,
wenn er unter Belastung beim Vorhandensein eines gegebenen in den
Reifen gefüllten
Luftdrucks gefahren wird, in einer Bodenberührungszone des Laufflächenabschnitt
wirksam verhindert werden durch ein Einwirken des Zugspannungabstützelements,
das als ein das Größenwachstum
einschränkendes
Element in dem torischen Luftschlauch, und daher der Polymerfolie
oder dem Verbundwerkstoff, dient.
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Andererseits
wird, wenn der Druckunterschied zwischen dem Inneren und dem Äußeren des
torischen Luftschlauchs auf Grund des Abfalls oder des Verschwindens
des Reifeninnendrucks einen gegebenen Wert überschreitet, der Expansionsverformungsabschnitt
des torischen Luftschlauchs einer Expansionsverformung unter einer
Dehnungsverformung der Polymerfolie oder des Verbundwerkstoffs ausgesetzt
und annähernd gleichmäßig über eine
volle Innenfläche
des Reifens geschlossen, so dass der torische Luftschlauch die Belastungsunterstützung von
dem Reifen übernimmt,
während
der Innendruck aufrechterhalten und die Steigerung der Biegeverformung
des Reifens unterdrückt
wird und also eine ununterbrochene sichere Fahrt selbst bei einem
Durchstechen des Reifens oder dergleichen erreicht werden kann.
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Bei
der Expansionsverformung des Expansionsverformungsabschnitts des
torischen Luftschlauchs, der aus der Polymerfolie oder dem Verbundwerkstoff
als Zugspannungsabstützungselement
hergestellt ist, auf Grund des Durchstechens des Reifens oder dergleichen
wird, da der Expansionsverformungsabschnitt eine solche Kennlinie
von Dehnungsverhältnis-Zugkraft
hat, dass sich die Zugkraft pro Breiteneinheit allmählich steigert,
wenn sich die Dehnung steigert, der Expansionsverformungsabschnitt
und daher der torische Luftschlauch in den beiden Richtungen des
vollen Umfangs und der vollen Breite ohne eine Konzentration der örtlichen
Verformung expansionsverformt, und im Ergebnis dessen wird der torische
Luftschlauch allmählich
und gleichmäßig zur
Innenfläche
des Reifens hin expansionsverformt, um sicher zur vollen Innenfläche des
Reifens zu schließen.
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Daher
kann er wirksam die Verschlechterung der Haltbarkeit in dem Reifen
und dem torischen Luftschlauch verhindern, die sich aus einer vorgespannten
Berührung
oder einer unausgeglichenen Berührung des
torischen Luftschlauchs mit der Innenseite des Reifens oder dergleichen
ergibt.
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Darüber hinaus
ist es vorzuziehen, dass ein Bereich des torischen Luftschlauchs,
der eine Berührung mit
einer Radfelge herstellt oder derselben gegenüberliegt, im Wesentlichen ein
sich nicht durch Expansion verformender Abschnitt ist.
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Nach
dieser Konstruktion wird die Eigenschaft des torischen Luftschlauchs,
an die Felge zu passen, ausreichend durch den nicht durch Expansion
verformenden Abschnitt sichergestellt, und die Veränderung
in der Berührungshaltung
des torischen Luftschlauchs zu der Innenfläche des Reifens wird unter
der Einwirkung des torischen Luftschlauchs ausreichend verhindert,
selbst bei der Fahrt des Sicherheitsreifens unter Belastung oder
der sogenannten Pannenlauf-Fahrt, wodurch die Haltbarkeit weiter
verbessert werden kann.
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Ferner
ist dem Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs
eine anfängliche
Steifigkeit in einer biaxialen Richtung gegeben. Der hierin verwendete
Begriff „anfängliche
Steifigkeit" bedeutet,
dass ein Zugmodul, bestimmt von einer Steigung bis zu 5% Dehnung,
bevor der Expansionsverformungsabschnitt oder des Zugspannungsabstützelement
unmittelbar der Expansionsverformung ausgesetzt wird, nicht geringer
als 10 Mpa ist, und der Begriff „biaxiale Richtung" bedeutet zwei zueinander
senkrechte axiale Linien in einer willkürlichen Richtung.
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Eine
solche anfängliche
Steifigkeit in der biaxialen Richtung verbessert die Formbewahrungseigenschaft
des torischen Luftschlauchs, bevor der torische Luftschlauch durch
den Abfall des Reifeninnendrucks expansionsverformt wird, und dient
dazu, die Dehnungen in den jeweiligen Richtungen ausreichend auszugleichen,
während
die Dehnung in nur einer Richtung wirksam eingeschränkt wird.
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Wenn
der Zugmodul geringer als 10 Mpa ist, ist die Formbewahrungseigenschaft
des torischen Luftschlauchs mangelhaft, und ein Außendurchmesser
desselben oder dergleichen wird groß, und daher könnte der
torische Luftschlauch durch ein Berühren mit der Innenfläche des
Reifens beschädigt
werden.
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Ferner
ist es vorzuziehen, dass eine Kurve der Zugkraft zum Dehnungsverhältnis in
dem Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs innerhalb
eines Dehnungsbereichs von bis zu 100% Dehnungsverhältnis im
Wesentlichen in einer Hakenform verändert wird.
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Im
Einzelnen wird eine Durchschnittssteigung der Zugkraft zu einem
Dehnungsverhältnis
von 0 bis 5%, wenn sich der Expansionsverformungsabschnitt des torischen
Luftschlauchs auf der Grundlage der Zufuhr eines Innendrucks zu
dem torischen Luftschlauch ausdehnt, größer gemacht als eine Durchschnittsteigung
der Zugkraft zu einem Dehnungsverhältnis von 5 bis 100%, wenn
der Expansionsverformungsabschnitt, begleitet von dem Abfall des
Reifeninnendrucks, expansionsverformt wird.
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Nach
dieser Konstruktion ist ein Steigerungsverhältnis der Zugkraft in dem Expansionsverformungsabschnitt
des torischen Luftschlauchs zu dem Dehnungsverhältnis groß, wenn der Sicherheitsreifen
normalerweise unter Belastung gefahren wird, so dass dem Expansionsverformungsabschnitt
eine große,
der Zentrifugalkraft oder dergleichen widerstehende, Kraft gegeben
werden kann, während,
wenn der Expansionsverformungsabschnitt 5% überschreitet und auf Grund
des Durchstechens des Reifens oder dergleichen expansionsverformt
wird, der Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs
glatt und sanft unter einem kleinen Steigerungsverhältnis der
Zugkraft zu dem Dehnungsverhältnis
verformt wird, wodurch der Expansionsverformungsabschnitt und daher
der torische Luftschlauch ausreichend gleichmäßig in Berührung mit der vollen Innenfläche des
Reifens gebracht werden können.
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Im
Gegensatz dazu wird, wenn der Expansionsverformungsabschnitt des
torischen Luftschlauchs schnell verformt wird, örtlich ein Bereich des Expansionsverformungsabschnitts
in dem torischen Luftschlauch erzeugt, der vorzeitig eine Berührung mit
der Innenfläche
des Reifens herstellt, und daher werden leicht ein vorgespanntes
Berühren
des torischen Luftschlauchs mit der Innenfläche des Reifens, ein teilweises
Biegen des torischen Luftschlauchs und so weiter verursacht. Sobald
sie verursacht werden, kann durch die Reibungskraft zwischen dem
torischen Luftschlauch und dem Reifen kein angemessener Berührungszustand
erreicht werden.
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Um,
wie zuvor erwähnt,
die angemessene Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs
zu verwirklichen, wird ein Grad des Absenkens der Zugkraft zu dem
Dehnungsverhältnis
von 5 bis 100% von einem Maximalwert der Zugkraft zu dem Dehnungsverhältnis von
0 bis 5% in dem Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs
vorzugsweise auf nicht mehr als 50% des Maximalwertes, noch bevorzugter
nicht mehr als 40%, am bevorzugtesten nicht mehr als 30% bei einer
Lufttemperatur von 25°C,
gebracht.
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Mit
anderen Worten kann, wenn der Absenkungsgrad der Zugkraft in dem
Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs 50% des
Maximalwertes bei der Expansionsverformung überschreitet, eine gewaltsame
Verformung des Expansionsverformungsabschnitts des torischen Luftschlauchs
auftreten, und eine Möglichkeit,
den torischen Luftschlauch örtlich
und vorzeitig in Berührung
mit der Innenfläche
des Reifens zu bringen, wird größer.
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Wenn
ein Vliesstoff als Faserelement verwendet wird, beginnt, als eine
Dehnungsform des Vliesstoffs, ein Abschnitt, der eine niedrigste
Zugbeständigkeit
hat, zuerst die Verformung, und anschließend beginnt ein Abschnitt,
der eine niedrigere Zugbeständigkeit
hat, die Verformung, bevor der erste Abschnitt eine Verformungsgrenze
erreicht, und eine ähnliche
Verformung wird wiederholt, bis die Dehnung über die Gesamtheit abgeschlossen
ist, so dass während
der Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs die Zugkraft örtlich etwas
geringer sein kann, aber unter Betrachtung des Vliesstoffs als Ganzes
die Zugkraft allmählich
mit der Zunahme der Expansionsverformung zunimmt und daher ein ausreichend
gleichmäßiges Berühren des
torischen Luftschlauchs mit der Innenfläche des Reifens verwirklicht
werden kann und die Zugspannungsverteilung des torischen Luftschlauchs
selbst ausreichend gleichförmig
gemacht werden kann.
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Bei
den obigen Verbundwerkstoffen, insbesondere dem Verbundwerkstoff
aus Faserelement und Gummi, ist die Einheitsdicke des Faserelements
vorzugsweise innerhalb eines Bereichs von 0,05 bis 2,0 mm, weil
eine homogene Durchdringung von Gummi über die Gesamtheit der Dicke
des Faserelements oder eine gleichförmige Verteilung des Faserelements
zu dem Gummi erzeugt wird, um eine dem Verbundwerkstoff inhärente Zugbeständigkeitsfunktion,
d. h., eine Formbewahrungsfunktion für den torischen Luftschlauch
bei einem normalen Zustand des Reifens und die Dehnungsfunktion
beim Einstich in dem Verbundwerkstoff, richtig zu erzeugen.
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Wenn
das Faserelement in dem Verbundwerkstoff verwendet wird, ist das
Faserelement vorzugsweise aus einem ungerichteten Fasermaterial
aufgebaut.
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Wenn
das Faserelement aus einem Fasermaterial aufgebaut ist, in dem kurze
Fasern zufällig
angeordnet sind, oder aus einem ungerichteten Material, wie beispielsweise
einem Vliesstoff oder dergleichen, kann die zuvor erwähnte Steifigkeit
in der biaxialen Richtung vorteilhaft entwickelt werden. In diesem
Fall kann, wenn der Reifen verhältnismäßig stark
zerrissen ist, das Vorspringen des expansionsverformten torischen Luftschlauchs
aus dem zerrissenen Abschnitt zur Außenseite des Reifens hin verhindert
werden, um den torischen Luftschlauch wirksam gegen eine äußere Beschädigung zu
schützen.
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Mit
anderen Worten springt, wenn der Expansionsverformungsabschnitt
des torischen Luftschlauchs nur aus Gummi besteht und kein Faserelement
hat oder wenn das Faserelement in dem Verbundwerkstoff nur in einer
uniaxialen Richtung eine Steifigkeit hat, der Expansionsverformungsabschnitt
des torischen Luftschlauchs stark aus dem zerrissenen Abschnitt
des Reifens zur Außenseite
hin vor, und daher wird eine Möglichkeit,
den torischen Luftschlauch einer äußeren Beschädigung auszusetzen, größer.
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Außerdem hat
das Faserelement vorzugsweise eine solche Struktur, dass Enden von
Fasern in dem Faserelement dispers wie in dem Vliesstoff angeordnet
sind. Dies liegt daran, dass, wenn die Faserenden regelmäßig in dem
Faserelement angeordnet sind, leicht bei der Expansionsverformung
des torischen Luftschlauchs Probleme verursacht werden, die sich
aus einer Spannungskonzentration in Positionen der Faserenden ergeben.
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Als
ein in dem Vliesstoff verwendetes Fasermaterial können synthetische
Materialien, wie beispielsweise Polyester, Polyamid und Polyvinylalkohol,
und Naturfasern, wie beispielsweise Reyon, Cellulose und dergleichen,
allein oder in einer Verbindung von zwei oder mehr derselben, Erwähnung finden.
Es kann ebenfalls anderes Fasermaterial als die zuvor erwähnten verwendet
werden. Ferner kann eine Faser mit einer zweilagigen Struktur, wobei
eine innere Lage und eine äußere Lage
der Faser selbst aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sind,
als Material für
den Vliesstoff verwendet werden.
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Da
Gummi durch Hitze und Druck bei einem Vulkanisationsschritt in den
Vliesstoff-Verbundwerkstoffen
eindringt oder zwischen die Fasern dringt, ist es im Allgemeinen
nicht notwendig, eine Behandlung, wie beispielsweise ein Aufbringen
eines bestimmten Klebstoffs auf den Vliesstoff oder dergleichen,
anzuwenden, aber das Aufbringen des Klebstoffs oder dergleichen
kann ausgeführt
werden, falls es erforderlich ist, um ein höheres Haftvermögen zu erzielen.
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Es
ist ebenfalls vorzuziehen, dass die Menge von Faser zu Gummi in
dem Vliesstoff zum Verbessern der gleichförmigen Dispersion der Fasern
in Gummi innerhalb eines Bereichs von 4 bis 50 Masseprozent liegt. Ferner
liegt das Gewicht des Vliesstoffs vorzugsweise innerhalb eines Bereichs
von 100 bis 3000 mN/m2 (10 bis 300 g/m2).
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Wenn
das Gewicht geringer als 100 mN/m2 ist,
wird die Ungleichmäßigkeit
der Faserverteilung groß, und
es ist schwierig, die Gleichförmigkeit
des Verbundwerkstoffs sicherzustellen, und daher wird die Streuung in
der Festigkeit, Steifigkeit und Bruchdehnung des Verbundwerkstoffs
groß,
während,
wenn das Gewicht 3000 mN/m2 überschreitet,
eine Neigung besteht, dass leicht ein Ablösen zwischen Faser und Gummi
in dem Verbundwerkstoff verursacht wird.
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Es
ist ebenfalls vorzuziehen, dass der durchschnittliche Durchmesser
der Faser in dem Vliesstoff innerhalb eines Bereichs von 0,01 bis
0,2 mm liegt. Wenn der Faserdurchmesser geringer als 0,01 mm ist,
ist die Verflechtung der Fasern ausreichend, aber das Durchdringungsvermögen von
Gummi ist schlecht, und eine Möglichkeit,
ein interlaminares Ablösen
oder dergleichen zu verursachen, wird groß, während, wenn er 0,2 mm überschreitet,
das Durchdringungsvermögen
von Gummi hoch ist, aber die Verflechtung der Fasern geringer ist
und die Möglichkeit
einer unzureichenden Steifigkeit des Verbundwerkstoffs oder dergleichen
weiter besteht.
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Darüber hinaus
kann das Faserelement aus mehreren Faserlagen hergestellt sein,
zum Beispiel mehreren Faserkordlagen, wobei die nebeneinander angeordneten
Lagen von Fasermaterialien miteinander überkreuzt sind. In diesem Fall
ist die Ausrichtung der Fasermaterialien unvermeidlich, aber es
ist möglich,
die Steifigkeiten in biaxialen Richtungen sicherzustellen, und das
Vorspringen des expansionsverformten torischen Luftschlauchs aus
einem großen
zerrissenen Abschnitt eines Reifens oder dergleichen kann wirksam
verhindert werden.
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Bei
dem zuvor erwähnten
torischen Luftschlauch kann, wenn ferner zwei oder mehr Verbundwerkstofflagen
an einem Abschnitt gegenüber
der Innenumfangsfläche
des Reifen-Laufflächenabschnitts
angeordnet sind, die bevorstehende Verformung des torischen Luftschlauchs
zu der Innenumfangsfläche
des Laufflächenabschnitts,
die sich aus dem Einwirken der Zentrifugalkraft oder dergleichen
ergibt, unmittelbar eingeschränkt werden.
In diesem Fall beträgt
die Breite des Verbundwerkstoffs vorzugsweise das 0,2-Fache oder
mehr einer maximalen Breite einer Innenfläche eines Seitenwandabschnitts
in einem auf eine Felge montierten Sicherheitsreifen, wie zuvor
erwähnt,
um ein Kriechen des Verbundwerkstoffs, das sich aus dem Einwirken
der Zentrifugalkraft ergibt, zu steuern. Darüber hinaus können sich
die Konstruktionen der Verbundwerkstoffe zwischen zwei oder mehr
Verbundwerkstofflagen, zum Beispiel die Arten der Faserelemente,
voneinander unterscheiden.
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Ferner
können
zwei oder mehr Lagen eines Verbundwerkstoffs über gemeinsamen Punkten angeordnet
sein, die einer Position einer maximalen Breite des torischen Luftschlauchs
entsprechen. In diesem Fall dient der Verbundwerkstoff unmittelbar
als ein Element, das der Zentrifugalkraft während der Fahrt des Sicherheitsreifens
unter einer Belastung im normalen Zustand des Reifens entgegenwirkt.
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Darüber hinaus
können
zwei oder mehr Lagen eines Verbundwerkstoffs an einem Abschnitt
angeordnet sein, der einer Wulstbasis des Reifens entspricht. In
diesem Fall wird eine Kraft zum Beschränken des torischen Luftschlauchs
auf eine gegebene Position gesteigert, und insbesondere eine zufällige Positionsverschiebung
des torischen Luftschlauchs bei der Expansionsverformung und nach
der Expansionsverformung kann wirksam verhindert werden.
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In
dem Fall, dass der Verbundwerkstoff, wie oben erwähnt, an
jedem Abschnitt des torischen Luftschlauchs angeordnet ist, ist
es vorzuziehen, dass in Berg auf die Steifigkeiten von Strukturabschnitten
sowohl die Steifigkeit an einem Scheitelbereich als auch die Steifigkeit
an einem Bereich, der in dem torischen Luftschlauch bei einer Stellung
unter einem Aufblasen eines Innendrucks der Wulstbasis des Reifens
entspricht, größer gemacht
ist als eine Steifigkeit an jedem an den Scheitelabschnitt angrenzenden
Seitenbereich, um, wie oben erwähnt,
die Positionsverschiebung des torischen Luftschlauchs wirksam zu
verhindern und um eine flache Form des torischen Luftschlauchs während der
normalen Fahrt mit einer hohen Geschwindigkeit ausreichend sicherzustellen
und um das Aufrechterhalten der flachen Form des torischen Luftschlauchs
beim Anwenden auf einen Reifen, der einen hohen Flachheitsgrad hat,
sicherzustellen.
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Die
Polymerfolie in dem Verbundwerkstoff hat vorzugsweise einen anfänglichen
Modul von 0,1 bis 1,3 GPa, eine Streckspannung von 10 bis 33 Mpa
und eine Bruchdehnung von nicht weniger als 20%, wodurch eine hervorragende
Formbewahrungseigenschaft des torischen Luftschlauchs und die Expansionsverformung desselben
erzielt werden können.
Das heißt,
wenn die Eigenschaften geringer sind als die unteren Grenzen der
oberen numerischen Werte, ist es schwierig, eine ausreichende Formbewahrungseigenschaft
sicherzustellen, während
es, wenn sie die oberen Grenzen überschreiten,
schwierig ist, die ausreichende Expansionsverformung zu erzielen.
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Außerdem ist
es, wenn dem Verbundwerkstoff eine Eigenschaft gegeben ist, dass
das Berühren
des torischen Luftschlauchs mit der Innenfläche des Reifens in einer plastischen
Verformungszone des Verbundwerkstoffs ausgeführt wird, möglich, den torischen Luftschlauch
nach dem schlagartigen Entwickeln seiner Funktion auf Grund eines
Durchstechen des Reifens oder dergleichen leicht und sicher durch
visuelle Beobachtung zu identifizieren, und folglich kann ein versehentliches
Wiederverwenden des torischen Luftschlauchs wirksam verhindert werden.
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Es
ist vorzuziehen, dass in einem solchen mit dem Verbundwerkstoff
versehenen torischen Luftschlauch ein Verhältnis EP/EW einer Zugbeanspruchung EP bei
3% Dehnung in einer Umfangsrichtung zu einer Zugbeanspruchung EW bei 3% Dehnung in einer Breitenrichtung
an einem Abschnitt, der zu der Innenumfangsfläche des Reifen-Laufflächenabschnitts
zeigt, nicht geringer als 1 ist.
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Insbesondere
erfüllen
ein Verhältnis
ECP/ECW einer Zugbeanspruchung
ECP bei 3% Dehnung in der Umfangsrichtung
zu einer Zugbeanspruchung ECW bei 3% Dehnung
in der Breitenrichtung an einem Abschnitt des mit dem Verbundwerkstoff
versehenen torischen Luftschlauchs, der zu einer Innenumfangsfläche des
Laufflächenabschnitts
zeigt, und ein Verhältnis
ESP/ESW einer Zugbeanspruchung
ESP bei 3% Dehnung in der Umfangsrichtung
zu einer Zugbeanspruchung ESW bei 3% Dehnung
in der Breitenrichtung an einem an den Abschnitt, der zu der Innenumfangsfläche des
Laufflächenabschnitts
zeigt, angrenzenden Seitenabschnitt eine Beziehung von ECP/ECW ≥ ESP/ESW.
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Bei
einem solchen mit dem Verbundwerkstoff versehenen torischen Luftschlauch
bedeutet der Begriff „Zugbeanspruchung
bei 3% Dehnung in der Umfangsrichtung" einen Wert, erhalten durch Dividieren
einer Kraft, die erforderlich ist, um 3% Dehnung zu gewährleisten,
durch eine anfängliche
Schnittoberfläche,
wenn ein Prüfstück von 200
mm Länge
und 25 mm Breite in der Umfangsrichtung aus dem torischen Luftschlauch geschnitten
und an einer Zugfestigkeitsprüfmaschine
befestigt und mit einer Geschwindigkeit von 50 mm/min in einer Längsrichtung
des Prüfstücks unter
Zugspannung gesetzt wird, und der Begriff „Zugbeanspruchung bei 3% Dehnung
in der Breitenrichtung" bedeutet
einen Wert, erhalten durch Dividieren einer Kraft, die erforderlich
ist, um 3% Dehnung zu gewährleisten,
durch eine anfängliche
Schnittoberfläche,
wenn ein Prüfstück von 200
mm Länge
und 25 mm Breite in der Breitenrichtung aus dem torischen Luftschlauch
geschnitten und an einer Zugfestigkeitsprüfmaschine befestigt und mit
einer Geschwindigkeit von 50 mm/min in einer Längsrichtung des Prüfstücks unter
Zugspannung gesetzt wird. Das gleiche gilt ebenfalls in Bezug auf
die Zugbeanspruchung der anderen Abschnitte des torischen Luftschlauchs.
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Wenn
der Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs innerhalb
des Reifens expansionsverformt wird, ist es erforderlich, dass der
Verbundwerkstoff um nicht weniger als 15% ohne Reißen oder Brechen
gedehnt wird, vorzugsweise längs
der Umfangsrichtung des torischen Luftschlauchs, um die Expansion
des Expansionsverformungsabschnitts aufzunehmen. Zu diesem Zweck
ist das Verhältnis EP/EW einer Zugbeanspruchung
EP bei 3% Dehnung in der Umfangsrichtung
zu einer Zugbeanspruchung EW bei 3% Dehnung
in der Breiteinrichtung vorzugsweise nicht geringer als 1.
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Wenn
das Verhältnis
EP/EW geringer ist
als 1, ist die Verstärkungswirkung
in der Umfangsrichtung des torischen Luftschlauchs nicht ausreichend,
und es ist schwierig, die Dehnung des torischen Luftschlauchs ausreichend
zu steuern, was einer durch das Drehen während einer normalen Fahrt
bei etwa 100 km/h erzeugten Zentrifugalkraft und einer durch einen
Unterschied des Innendrucks zwischen dem torischen Luftschlauch
und dem Reifen erzeugten Zugspannung entgegenwirkt. Mit anderen
Worten, selbst wenn das Verhältnis
EP/EW geringer ist
als 1, ist es möglich,
die erforderliche Festigkeit in der Umfangsrichtung durch Steigern
der Zahl der Verbundwerkstofflagen sicherzustellen, aber es ist
notwendig, das Gewicht des torischen Luftschlauchs, und daher das
Gewicht des Sicherheitsreifens, zu steigern.
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Ferner
wird, wenn die Verhältnisse
der Zugbeanspruchungen bei 3% Dehnung in dem torischen Luftschlauch
selbst ECP/ECW ≥ ESP/ESW erfülllen, das
Verhältnis
der Steifigkeit in der Umfangsrichtung an dem Abschnitt, der zu
der Innenumfangsfläche
des Laufflächenabschnitts
zeigt, höher,
und die Formbewahrungseigenschaft, die einem Reifen mit einem hohen
Flachheitsgrad entspricht, kann gewährleistet werden.
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Darüber hinaus
sind auf wenigstens einer Lage unter den zwei oder mehr Verbundwerkstofflagen,
die wenigstens über
einem vollen Umfang des Abschnitts, der zu der Innenumfangsfläche des
Reifen-Laufflächenabschnitts
zeigt, angeordnet sind, an einer oder mehreren symmetrischen Positionen
in Bezug auf die Äquatorialebene
des Reifens, ringförmig
Teile geringer Steifigkeit, zum Beispiel Elemente mit niedriger
Elastizität, angeordnet.
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Nach
diesem torischen Luftschlauch dienen, wenn die Reifen-Felge-Baugruppe
unter Belastung gedreht wird, in einem Zustand des Füllens eines
gegebenen Luftdrucks, z. B. eines maximalen Luftdrucks, definiert
in einem Standard nach dem JATMA YEAR BOOK, dem ETRTO STANDARD MANUAL,
dem TRA YEAR BOOK oder dergleichen, in den Reifen und des Füllens eines
Luftdrucks, der höher
ist als der obige Luftdruck, in den torischen Luftschlauch, die
zwei oder mehr Verbundwerkstofflagen dazu, das Größenwachstum
des torischen Luftschlauchs, das sich aus der Zentrifugalkraft oder
dergleichen ergibt, wirksamer zu steuern, und insbesondere dazu,
das Reiben des torischen Luftschlauchs mit der Innenumfangsfläche der
Lauffläche
an einem Bodenberührungsbereich
der Lauffläche
zu verhindern.
-
Als
Gas zum Einfüllen
in den Reifen und den torischen Luftschlauch kann an Stelle von
Luft Stickstoffgas oder ein anderes inertes Gas verwendet werden.
-
Andererseits
wird, wenn der Druckunterschied zwischen der Innenseite und der
Außenseite
des torischen Luftschlauchs auf Grund des Abfalls des Reifeninnendrucks
oder dergleichen einen gegebenen Wert überschreitet, der Verbundwerkstoff
in dem elastischen Bereich oder von dem elastischen Bereich zu dem plastischen
Bereich bis zu nicht weniger als 15% dehnungsverformt, und der Expansionsverformungsabschnitt des
torischen Luftschlauchs wird begleitend dazu ausgedehnt.
-
Bei
einer solchen Dehnungsverformung des Verbundwerkstoffs beginnt,
da der Verbundwerkstoff mit dem Teil niedriger Steifigkeit an einer
Position, symmetrisch in Bezug auf die Äquatorialebene des Reifens, zum
Beispiel an einem in Breitenrichtung mittigen Abschnitt des Verbundwerkstoffs,
versehen ist, die Dehnungsverformung vom Mittelabschnitt des Verbundwerkstoffs,
welcher der Teil niedriger Steifigkeit ist, und folglich wird der
Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs an dem
Abschnitt, der dem Mittelabschnitt des Verbundwerkstoffs entspricht,
gleichförmig über den
gesamten Umfang vergrößert und
verformt.
-
Eine
solche Vergrößerungsverformung
des torischen Luftschlauchs, die von einer gegebenen Position in
der Breitenrichtung begann, pflanzt sich symmetrisch in Bezug auf
die Äquatorialebene
allmählich
zu in Breitenrichtung angrenzenden Abschnitten des Verbundwerkstoffs
und schließlich über die
volle Breite des Verbundwerkstoffs fort, und folglich wird der torische
Luftschlauch über
die Gesamtheit des Verbundwerkstoffs in der Breitenrichtung annähernd gleichmäßig vergrößert und
verformt.
-
Daher
kann, selbst wenn es eine Streuung bei der Steifigkeit an den Seitenabschnitten
des Verbundwerkstoffs gibt, ausreichend verhindert werden, dass
sich die Expansionsverformung des Expansionsverformungsabschnitts
in dem torischen Luftschlauch zu einer Seite in Breitenrichtung
des Verbundwerkstoffs hin vorspannt, und im Ergebnis dessen werden
keine Probleme, wie beispielsweise ein örtliches Verdünnen des torischen
Luftschlauchs, ein Absenken der Belastungstragfähigkeit und der Haltbarkeit
auf Grund einer örtlichen
Berührung
mit der Innenfläche
des Reifens und so weiter, verursacht.
-
Falls
der Teil geringer Steifigkeit an mehreren Stellen in dem Verbundwerkstoff
angeordnet ist, kann die Gesamtheit des torischen Luftschlauchs
schneller expansionsverformt werden, während die Funktion und die
Wirkungen wie oben beibehalten werden.
-
Außerdem können, wenn
die Steifigkeit in einem Teil geringer Steifigkeit allmählich verändert wird,
der Beginn der Dehnungsverformung des Verbundwerkstoffs und daher
der Beginn der Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs
vorzeitiger und glatter ausgeführt
werden, und auch das Fortpflanzen der Expansionsverformung in der
Breitenrichtung kann glatter ausgeführt werden.
-
Darüber hinaus
kann der Teil geringer Steifigkeit auf jeder Seite in Breitenrichtung
des Verbundwerkstoffs angeordnet sein, wodurch die Steifigkeiten
dieser Seitenabschnitte, verglichen mit denen der anderen Abschnitte,
ausreichend verringert werden können,
um das Fortpflanzen der Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs
von diesen Seitenabschnitten zu beginnen. Unter Berücksichtigung
dessen, dass das Fortpflanzen der Expansionsverformung des torischen
Luftschlauchs stark beeinflusst wird durch die Streuung in der Steifigkeit,
die leicht in den Seitenabschnitten der Verstärkungslage erzeugt wird, ist
es vorzuziehen, dass der Teil geringer Steifigkeit an einer Position
angeordnet ist, die von einer Seitenkante des Verbundwerkstoffs
gesondert ist.
-
In
diesem Fall kann der Teil geringer Steifigkeit mit einem dünner gemachten
Abschnitt des Verbundwerkstoffs, zum Beispiel einem Abschnitt, der
eine Stärke
des Verbundwerkstoffs selbst verringert, oder mit einem in dem Verbundwerkstoff
geformten, ringförmigen
gekerbten Abschnitt aufgebaut sein.
-
Bei
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
des torischen Luftschlauchs ist wenigstens eine Schutzlage, die
mehrere Verstärkungselemente
umfasst, die sich in einer Umfangsrichtung im Wesentlichen in einer
Wellenform erstrecken, vorzugsweise gummierte Verstärkungselemente,
wenigstens auf einem Abschnitt, der zu der Innenumfangsfläche des
Reifen-Laufflächenabschnitts
zeigt, und häufig
an einer Außenumfangsseite
des Verbundwerkstoffs längs
eines vollen Umfangs desselben angeordnet, wobei die Wellenteilung und
-amplitude des Verstärkungselements
so gewählt
sind, dass die Wellenform in dem Verstärkungselement bei einer Stellung
des Schließens
des torischen Luftschlauchs zur Innenfläche des Reifens noch beibehalten wird.
-
In
diesem Fall ist es vorzuziehen, dass diese Verstärkungselemente nebeneinander
in der gleichen Phase der Wellenform oder in einer regelmäßigen Phasenverschiebung
derselben angeordnet sind.
-
Nach
diesem torischen Luftschlauch können
sich, wenn der torische Luftschlauch bei einer Expansionsstellung
zum Tragen einer Belastung zur Innenfläche des Reifens geschlossen
ist, falls der Reifen-Laufflächenabschnitt
durch einen scharfen Stein oder einen anderen Fremdkörper, der
den torischen Luftschlauch erreicht, einer äußeren Beschädigung ausgesetzt ist, da die
Verstärkungselemente
der Schutzlage, die in dem Abschnitt des torischen Luftschlauchs,
der zu der Innenumfangsfläche
des Laufflächenabschnitts
zeigt, oder auf einer Außenumfangsfläche des
torischen Luftschlauchs oder in einer Nachbarschaft derselben angeordnet sind
und Kords oder Filamente umfassen, die sich in einer Wellenform
erstrecken, unter der Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs
noch die Wellenform beibehalten, um einen ausreichenden Dehnungsspielraum
zu behalten, und auch eine Zugkraft im Wesentlichen nicht auf dieselben
ausgeübt
wird, die Schutzlage und daher der torische Luftschlauch flexibel
verformen, um so den Fremdkörper
darin einzuhüllen,
und im Ergebnis dessen kann die Beschädigung, die sich aus dem Zusammentreffen
des torischen Luftschlauchs mit dem Fremdkörper ergibt, wirksam verhindert
werden.
-
Darüber hinaus
ist das Verstärkungselement
vorzugsweise aus einem Chemiefaserkord hergestellt, um, verglichen
mit einem Stahlkord, eine Gewichtsverringerung des torischen Luftschlauchs
zu erzielen. Insbesondere, wenn er aus einem Aramidfaserkord hergestellt
ist, kann die Festigkeit des Kords stark gesteigert werden.
-
Wenn
als Teil des Zugspannungsabstützelements
ein wellenförmiger
Gürtel
verwendet wird, der aus Stahlkords besteht, die sich in einer Umfangsrichtung
erstrecken, kann die Festigkeit des torischen Luftschlauchs weiter
gesteigert werden. Es kann ebenfalls als Einstellmittel für die Steifigkeit
in der biaxialen Richtung verwendet werden.
-
Die
Erfindung wird weiter beschrieben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen,
in denen:
-
1 eine
schematische Schnittansicht einer Ausführungsform eines torischen
Luftschlauchs für
einen Sicherheitsreifen nach der Erfindung ist, die einen Zustand
des Montierens des Sicherheitsreifens auf eine Felge illustriert,
-
2 eine
graphische Darstellung ist, die eine Veränderung des Verhältnisses
von Zugkraft zu Dehnung in einem Verbundwerkstoff, der ein Zugspannungsabstützelement
darstellt, zeigt,
-
3 eine
graphische Darstellung ist, die eine Kurve einer Kennlinie von Dehnungsverhältnis-Zugkraft einer herkömmlichen
Technik zeigt,
-
4 eine
schematische Schnittansicht einer anderen Ausführungsform des torischen Luftschlauchs, ähnlich 1,
ist,
-
5 eine
schematische Schnittansicht ist, die eine andere Ausführungsform
des torischen Luftschlauchs illustriert,
-
6 eine
schematische Schnittansicht ist, die eine Expansionsverformungsausführungsform
des torischen Luftschlauchs illustriert,
-
7 eine
schematische Schnittansicht ist, die eine unvorteilhafte Expansionsverformungsausführungsform
des torischen Luftschlauchs illustriert,
-
8 eine schematische Schnittansicht ist,
die eine Ausführungsform
eines Teils niedriger Steifigkeit illustriert,
-
9 eine
schematische Schnittansicht ist, die eine Steifigkeitsveränderung
in dem Teil niedriger Steifigkeit illustriert,
-
10 eine
schematische Schnittansicht ist, die eine weitere Ausführungsform
des torischen Luftschlauchs illustriert,
-
11 eine
Draufsicht einer Schutzlage in dem torischen Luftschlauch ist,
-
12 eine
schematische Schnittansicht ist, die einen Zustand des Abstützens einer
Belastung durch den torischen Luftschlauch illustriert,
-
13 eine
Ansicht ist, die einen anfänglich
vorhandenen Zustand eines Verstärkungselements
illustriert,
-
14 eine schematische Schnittansicht eines
torischen Luftschlauchs in einem Vergleichsreifen ist,
-
15 eine schematische Schnittansicht eines
torischen Luftschlauchs in einem Beispielreifen ist,
-
16 eine schematische Schnittansicht eines
torischen Luftschlauchs in einem anderen Beispielreifen ist.
-
In 1 wird
eine Schnittansicht eines torischen Luftschlauchs nach der Erfindung
in einem montierten Zustand eines Sicherheitsreifens und einer Felge
gezeigt, wobei die Zahl 1 der gesamte Sicherheitsreifen ist
und der Sicherheitsreifen 1 eine Verbindung eines Reifens 2 und
eines in demselben angeordneten torischen Luftschlauchs 3 ist.
-
Der
Reifen 2 ist der gleiche wie ein allgemeiner Luftreifen
und umfasst einen Laufflächenabschnitt 4, Seitenwandabschnitte 5,
die mit beiden Seiten desselben verbunden sind, und einen Wulstabschnitt,
der auf einer Innenumfangsseite des Seitenwandabschnitts 5 angeordnet
ist.
-
Außerdem umfasst
der torische Luftschlauch 3, der einen hohlen Torus als
Ganzes hat, an seinem Umfang einen Expansionsverformungsabschnitt,
der dazu beiträgt,
eine Belastung abzustützen,
durch eine Expansionsverformung, begleitet von einem Abfallen oder
Verschwinden eines Innendrucks in dem Reifen 2, und einen
sich nicht durch Expansion verformenden Abschnitt, der gegenüber oder
nahe einer an den Reifen montierten Felge angeordnet ist und im
Wesentlichen keine Expansionsverformung ausführt.
-
Bei
einem solchen torischen Luftschlauch 3 ist wenigstens ein
Expansionsverformungsabschnitt, der sich von einer Position, die
den beiden Wulstbasen 7 des Reifens in einer Radialrichtung
entspricht, einschließlich
eines daran angrenzenden Abschnitts als Ganzes bei der illustrierten
Ausführungsform,
nach außen
erstreckt, mit einem Zugspannungsabstützelement aufgebaut, und das
Zugspannungsabstützelement
ist durch eine oder mehrere Polymerfolien oder durch einen Verbundwerkstoff
aus einer Polymerfolie und Gummi oder durch wenigstens eine Lage
eines Verbundwerkstoffs aus einem Faserelement 8 und Gummi 9 bei
der illustrierten Ausführungsform
geformt.
-
In
dem torischen Luftschlauch 3 ist es daher möglich, den
sich nicht durch Expansion verformenden Abschnitt mit dem Zugspannungsabstützelement
aufzubauen.
-
Der
Sicherheitsreifen 1 kann durch Montieren des Reifens 2 auf
eine zuvor erwähnte
zugelassene Felge R und Einfüllen
eines gegebenen Innendrucks P1, zum Beispiel
eines maximalen Luftdrucks, definiert zum Beispiel nach dem JATMA
YEAR BOOK oder dergleichen, in das Innere des Reifens durch ein
daran befestigtes Ventil und ebenfalls Einfüllen eines gegebenen Innendrucks
P2 in das Innere des torischen Luftschlauchs 3,
als eine Felgenbaugruppe verwendet werden. Darüber hinaus kann für das Einfüllen des
Innendrucks ein inertes Gas oder ein anderes Gas zusätzlich zu
Luft verwendet werden.
-
In
diesem Fall wird der Außendurchmesser
des torischen Luftschlauchs 3 so festgesetzt, dass er kleiner
ist als der Außendurchmesser
der Innenumfangsfläche
des Laufflächenabschnitts.
Außerdem
ist der Innendruck P2 des torischen Luftschlauchs üblicherweise
ein höherer
Wert als der Reifeninnendruck P1.
-
Ein
Verbundwerkstoff 10, insbesondere eine Polymerfolie oder
ein Faserelement 8, als Zugspannungsabstützelement
ist in einem von der Innenumfangsfläche des Laufflächenabschnitts
getrennten Abstand als ein das Größenwachstum steuerndes Element
angeordnet, das einer Kraft entgegenwirkt, die durch eine Zentrifugalkraft
und einen Unterschied des Innendrucks in einem Abschnitt des torischen
Luftschlauchs 3 oder einem Scheitelbereich desselben, gegenüber der
Innenumfangsfläche
des Laufflächenabschnitts 4,
erzeugt wird, wenn der Reifen in einer solchen Felgenbaugruppe unter
Belastung beim Vorhandensein des gegebenen Innendrucks P1 gefahren wird.
-
Wenn
andererseits der Druckunterschied zwischen der Innenseite und der
Außenseite
des torischen Luftschlauchs 3 auf Grund eines Abfalls des
Reifeninnendrucks, zum Beispiel auf einen atmosphärischen Druck,
einen gegebenen Wert überschreitet,
wird der Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs 3 durch
die Dehnungsverformung des Verbundwerkstoffs 19 (der Polymerfolie
oder des Faserelements 8) expansionsverformt, um sich über die
Gesamtheit desselben ausreichend und gleichmäßig zu der Innenfläche des
Reifens zu schließen,
und im Ergebnis dessen wird das Abstützen der Belastung von dem Reifen 2 zu
dem torischen Luftschlauch 3 übertragen.
-
Daher
kann, selbst wenn der Reifen durchstochen ist oder dergleichen,
eine ausreichend sichere Fahrt unter der Einwirkung des torischen
Luftschlauchs 3 fortgesetzt werden.
-
Bei
der, wie oben erwähnt,
von dem Abfall des Reifeninnendrucks begleiteten Expansionsverformung des
torischen Luftschlauchs 3 hat der Expansionsverformungsabschnitt
des torischen Luftschlauchs 3 eine solche Dehnungsverhältnis-Zugkraft-Kennlinie,
dass, wie in 2 gezeigt, unter Verwendung
von zwei Arten von Verbundwerkstoffen 1 und 2 eine
Zugkraft pro Breiteneinheit, zum Beispiel eine Breite von 25 mm,
im Wesentlichen als eine Dehnung durch die Expansionsverformung,
allmählich
zunimmt, d. h., eine Dehnung bei einem Dehnungsverhältnis, das
in der 5% übersteigt,
zunimmt.
-
Darüber hinaus
wird eine Dehnung von bis zu 5% des in 2 gezeigten
Werkstoffs, d. h., des Expansionsverformungsabschnitts desselben
oder eines größeren Teils
desselben, erzeugt durch Einfüllen des Innendrucks
P2 in den torischen Luftschlauch 3,
um den Sicherheitsreifen 1, wie zuvor erwähnt, auf
die Felgenbaugruppe zu bringen.
-
Der
Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs 3,
der eine solche Dehnungsverhältnis-Zugkraft-Kennlinie
zeigt, wird als Ganzes gleichförmig
und allmählich
sowohl in der Umfangsrichtung als auch in der Breitenrichtung des
Expansionsverformungsabschnitts gedehnt, auf der Grundlage des Einwirkens
zum Beispiel eines Verbundwerkstoffs 10, der über die
Gesamtheit des Expansionsverformungsabschnitts angeordnet ist, bei
der zuvor erwähnten
Expansionsverformung, die sich aus einem Durchstechen des Reifens
oder dergleichen ergibt, und im Ergebnis dessen wird der Expansionsverformungsabschnitt
gleichmäßig und
sicher an die volle Innenfläche
des Reifens geschlossen.
-
In
diesem Fall ist es vorzuziehen, dass eine Kurve der Zugkraft zum
Dehnungsverhältnis
innerhalb eines Dehnungsbereichs des Expansionsverformungsabschnitts
des torischen Luftschlauchs der 100% Dehnungsverhältnis erreicht,
im Wesentlichen in einer Hakenform verändert wird. Zu diesem Zweck
ist es vorzuziehen, dass eine Durchschnittssteigung der Zugkraft
zu einem Dehnungsverhältnis
von 0 bis 5% in dem Expansionsverformungsabschnitt größer gemacht
wird als eine Durchschnittsteigung der Zugkraft zu einem Dehnungsverhältnis von
5 bis 100%.
-
Nach
dem Obigen widersteht der Verbundwerkstoff einer Expansionsverformung
des torischen Luftschlauchs 3 unter einer großen Steigung
der Zugkraft stark und kann das Größenwachstum desselben während des
Fahrens des Sicherheitsreifens unter Belastung wirksam steuern,
bevor der Reifen 2 in der Felgenbaugruppe ein Durchstechen
oder dergleichen erfährt,
während
der torische Luftschlauch 3 bei der Expansionsverformung
des torischen Luftschlauchs 3 durch das Durchstechen des
Reifens oder dergleichen unter einer kleinen Steigung der Zugkraft
allmählich
expansionsverformt werden kann, um den Expansionsverformungsabschnitt
des torischen Luftschlauchs 3 gleichmäßiger an die volle Innenumfangsfläche des
Reifens zu schließen.
-
Dies
wird besonders beachtlich, wenn die Verformungsgeschwindigkeit des
Expansionsverformungsabschnitts des torischen Luftschlauchs 3 stärker gesteuert
wird, wenn ein Absenkungsgrad der Zugkraft zum Dehnungsverhältnis von
5 bis 100% von einem Maximalwert der Zugkraft zu dem Dehnungsverhältnis von
0 bis 5% in dem torischen Luftschlauch auf nicht mehr als 50% des
Maximalwertes, vorzugsweise nicht mehr als 30% desselben, gebracht
wird.
-
Im
Gegensatz dazu schreitet, wenn die Zugkraft des Expansionsverformungsabschnitts
des torischen Luftschlauchs zu dem Dehnungsverhältnis auf die Expansionsverformung
des torischen Luftschlauchs hin schnell absinkt und danach die Zugkraft
mit dem Zunehmen der Dehnung, wie in 3 gezeigt,
kaum zunimmt, die Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs
durch den Abfall des Reifeninnendrucks schnell voran, und daher
wird eine örtliche
vorzeitige Berührung
des torischen Luftschlauchs mit der Innenfläche des Reifens verursacht,
wenn nicht die Fortschrittsgeschwindigkeit der Expansionsverformung
in jedem Abschnitt des torischen Luftschlauchs konstant mit einer
höheren
Genauigkeit reguliert wird, was zu einer vorgespannten Berührung des
torischen Luftschlauchs mit der Innenfläche des Reifens, einem teilweisen
Biegen des torischen Luftschlauchs und dergleichen führt. Es
gibt das Problem, dass das Auftreten einer solchen Erscheinung die
Verschlechterung der sogenannten Pannenlauf-Haltbarkeit des torischen
Luftschlauchs mit sich bringt.
-
Darüber hinaus
wird, wenn dem zuvor erwähnten
Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs eine
anfängliche
Steifigkeit in einer biaxialen Richtung gegeben wird, die Formbewahrungseigenschaft
des torischen Luftschlauchs 3 in der Baugruppe aus dem
Sicherheitsreifen 1 und der Felge ausreichend verbessert,
und auch die Gerichtetheit bei der Expansionsverformung des torischen
Luftschlauchs wird gesteuert, wodurch die Gleichmäßigkeit
der Expansionsverformung weiter verbessert werden kann.
-
Wenn
der Verbundwerkstoff 10 aus einem Faserelement 8 und
Gummi 9 aufgebaut ist, ist es vorzuziehen, dass eine Einheitsdicke
des Faserelements 8 innerhalb eines Bereichs von 0,05 bis
2,0 mm liegt, um eine verhältnismäßig gleichförmige Verteilung
des Faserelements 8 und des Gummis 9 sicherzustellen,
um die Funktionen des Verbundwerkstoffs ausreichend, wie erwartet,
zu entwickeln.
-
In
diesem Fall ist es vorzuziehen, dass das Faserelement 8 aus
nicht ausgerichteten Materialien aufgebaut ist, weil der Verbundwerkstoff
mit dem Entfernen der Gerichtetheit in der Dehnung ausreichend gleichmäßig in einer
beliebigen Richtung gedehnt wird, obwohl das Dehnungsverhältnis des
Expansionsverformungsabschnitts des torischen Luftschlauchs nicht
weniger als 5% oder nicht mehr als 5% beträgt, und ferner, falls der Reifen
verhältnismäßig zerrissen
ist, das Vorspringen des torischen Luftschlauchs 3 aus
dem zerrissenen Abschnitt zur Außenseite des Reifens hin unter
der Einschränkung
durch das Faserelement 8 wirksamer verhindert wird, um
die Beständigkeit
gegenüber äußerer Beschädigung zu
verbessern.
-
Ferner
ist es vorzuziehen, die Faserenden in dem Faserelement 8 dispers
anzuordnen, um die Konzentration von Beanspruchung oder Spannung
in den Faserenden während
der Verformung des Expansionsverformungsabschnitts des torischen
Luftschlauchs zu verhindern. Zu diesem Zweck ist es wünschenswert, einen
Vliesstoff als ein Faserelement zu verwenden, das eine Nichtgerichtetheit
einschließt.
-
Darüber hinaus
ist es, wenn ein Vliesstoff als das Faserelement 8 verwendet
wird, vorzuziehen, dass eine Menge der Faser zu dem Gummi 9 in
dem Verbundwerkstoff 10 4 bis 50 Masseprozent beträgt und ein Gewicht
innerhalb eines Bereichs von 100 bis 3000 mN/m2 liegt,
um die relative Verteilung von Gummi 9 und Fasern ausreichend
gleichförmig
zu machen, um die erforderliche Funktion des Verbundwerkstoffs 10 ausreichend
zu entwickeln.
-
Das
heißt,
wenn die Fasermenge weniger als 4% beträgt oder das Gewicht geringer
ist als 100 mN/m2, ist das Durchdringungsvermögen des
Gummis gut, aber die Verflechtung der Fasern ist mangelhaft, und
es ist schwierig, die Steifigkeit, Zugfestigkeit und dergleichen
sicherzustellen, die für
den Verbundwerkstoff 10 erforderlich sind, während, wenn
die Fasermenge 50% überschreitet
oder das Gewicht 3000 mN/m2 überschreitet, die
Verflechtung der Fasern ausreichend ist, aber das Durchdringungsvermögen des
Gummis schlecht ist und leicht ein interlaminares Ablösen in dem
Vliesstoff oder dergleichen verursacht wird und ebenfalls die Streuung der
Faserverteilung zu dem Gummi 9 groß wird, so dass die Festigkeit,
Steifigkeit und dergleichen in dem einen Verbundwerkstoff ungleichförmig gemacht
werden und es folglich schwierig ist, die Leistungen zu stabilisieren.
-
Im
Einzelnen haben die Fasern in dem Vliesstoff einen durchschnittlichen
Durchmesser von 0,01 bis 0,2 mm und eine Länge von nicht weniger als 8
mm. Das heißt,
wenn der Faserdurchmesser geringer als 0,01 mm ist, ist die Verflechtung
der Fasern ausreichend, aber das Durchdringungsvermögen von
Gummi ist schlecht, und eine Möglichkeit,
ein interlaminares Ablösen
in dem Vliesstoff zu verursachen, wird groß, während, wenn er 0,2 mm überschreitet,
das Durchdringungsvermögen
von Gummi hoch ist, aber die Verflechtung der Fasern geringer wird
und eine Möglichkeit,
die Steifigkeit des Verbundwerkstoffs 10 oder dergleichen
zu verringern, weiter besteht. Außerdem ist, wenn die Faserlänge geringer
ist als 8 mm, die Verflechtung der Fasern geringer, und die Steifigkeit
oder dergleichen des Verbundwerkstoffs neigt dazu, mangelhaft zu
sein.
-
Auf
den Verbundwerkstoff 10 kann ein Faserelement aufgebracht
werden, das, an Stelle des zuvor erwähnten Faserelements, aus mehreren
Faserlagen besteht, Fasermaterialien, die nebeneinander angeordnet sind,
wobei diese Lage derselben miteinander überkreuzt sind. Selbst bei
einem solchen Faserelement sind die Formbewahrungseigenschaft, die
Gleichmäßigkeit
der Expansionsverformung und dergleichen auf der Grundlage der Steifigkeit
in biaxialer Richtung ausreichend sichergestellt, und das Vorspringen
des torischen Luftschlauchs aus einem zerrissenen Abschnitt des
Reifens nach außen
kann wirksam verhindert werden.
-
Bei
der Erfindung sind, wenn das Zugspannungsabstützelement des torischen Luftschlauchs 3 mit zwei
oder mehr Verbundwerkstofflagen aufgebaut ist, Verbundwerkstoffe,
welche die gleiche Art von Faserelementen haben, in Schichtung angeordnet,
oder es ist möglich,
Verbundwerkstoffe, die unterschiedliche Arten von Faserelementen
haben, in Schichtung anzuordnen.
-
Außerdem ist
das Zugspannungsabstützelement,
das den Expansionsverformungsabschnitt des torischen Luftschlauchs
ausmacht, nicht unbedingt gleichförmig über die Gesamtheit des Expansionsverformungsabschnitts
hergestellt. Zum Beispiel ist es möglich, die Schichtungszahl
der Verbundwerkstoffe, falls notwendig, teilweise zu verändern.
-
4 zeigt
ein Beispiel des Obigen, wobei zwei oder mehr Verbundwerkstofflagen
einschließlich
des Zugspannungsabstützelements
als ein Substrat in Schichtung auf einem Scheitelabschnitt oder
einem Abschnitt 11, welcher der Innenumfangsfläche des
Reifen-Laufflächenabschnitts 4 entspricht,
angeordnet sind und ebenfalls zwei oder mehr Verbundwerkstofflagen
in Schichtung auf einem Abschnitt 12, welcher der Wulstbasis 7 des
Reifens entspricht, und daran angrenzend angeordnet sind und alle
diese Lagen miteinander vereinigt sind.
-
Bei
der illustrierten Ausführungsform
sind in dem Abschnitt 11, welcher dem Laufflächenabschnitt
entspricht, drei Lagen des Verbundwerkstoffs 13 dem Zugspannungsabstützelement
als Substrat hinzugefügt, während dem
Abschnitt 12, welcher der Wulstbasis entspricht, zwei Lagen
des Verbundwerkstoffs 14 hinzugefügt sind, wodurch das Verschieben
des Expansionsverformungsabschnitts des torischen Luftschlauchs 3,
insbesondere des Abschnitts 11, welcher dem Laufflächenabschnitt
entspricht, das Annähern
an den Laufflächenabschnitt
durch die Zentrifugalkraft oder dergleichen wirksam verhindert werden
und die Kraft zur Beschränkung
des torischen Luftschlauchs 3 auf eine gegebene Position
weiter gesteigert wird.
-
In
dieser Figur ist der als innerste Lage in dem Abschnitt 11 angeordnete
Verbundwerkstoff aufgebaut durch Teilen des Zugspannungsabstützelements
als Substrat, um einen Teil des Zugspannungsabstützelement zu bilden, so dass,
wenn das Zugspannungsabstützelement,
wie in 1 gezeigt, als Substrat integral geformt ist,
die innerste Lage des Verbundwerkstoffs aus der in 4 gezeigten
Struktur weggelassen werden kann.
-
Der
in dem Abschnitt 11 angeordnete Verbundwerkstoff 13 hat
vorzugsweise eine Breite w, die nicht weniger als dem 0,2-Fachen
einer maximalen Breite W zwischen den Innenflächen der Seitenwandabschnitte 5 in
der Baugruppe aus dem Sicherheitsreifen 1 und der Felge
entspricht. Daher kann der Verbundwerkstoff 13 über gemeinsamen
Positionen einer maximalen Breite des torischen Luftschlauchs selbst
angeordnet sein. Nach dieser Anordnung kann ein Kriechen des Verbundwerkstoffs 13,
das sich aus dem Einwirken der Zentrifugalkraft oder dergleichen
ergibt, wirksam verhindert werden, und die Funktion des Verbundwerkstoffs,
der Zentrifugalkraft oder dergleichen entgegenzuwirken, kann weiter
verbessert werden.
-
Im
letzteren Fall kann eine nicht gleichförmige Verformung des Abschnitts 11,
welcher der Lauffläche entspricht,
in der Breitenrichtung bei der Expansionsverformung des torischen
Luftschlauchs 3 wirksamer gesteuert werden.
-
In
dem Fall, dass das Zugspannungsabstützelement eine solche Struktur
hat, ist es vorzuziehen, dass sowohl die Steifigkeit des Abschnitts 11,
welcher dem Laufflächenabschnitt
entspricht, als auch die Steifigkeit des Abschnitts 12,
welcher der Wulstbasis entspricht, größer gemacht wird als die Steifigkeit
eines Seitenbereichs zwischen denselben bei einer Stellung des Einfüllens des
Innendrucks in den torischen Luftschlauch 3, wie in der
Figur gezeigt, wodurch der torische Luftschlauch selbst in eine
stabile flache Form gebracht wird, um eine unerwünschte Berührung des Abschnitts 11,
welcher dem Laufflächenabschnitt
entspricht, mit der Innenumfangsfläche des Laufflächenabschnitts
durch die Zentrifugalkraft oder dergleichen zu verhindern. Dies ist
ebenfalls bei der Anwendung des torischen Luftschlauchs auf einen
Reifen mit einem hohen Flachheitsverhältnis vorzuziehen.
-
Wenn
der Verbundwerkstoff, wie oben erwähnt, durch die Polymerfolie
und Gummi gebildet wird, ist es vorzuziehen, dass die Polymerfolie
einen anfänglichen
Modul von 0,1 bis 1,3 GPa, eine Streckspannung von 10 bis 33 Mpa
und eine Bruchdehnung von nicht weniger als 20% hat, um eine hervorragende
Formbewahrungseigenschaft und eine glatte Expansionsverformbarkeit
in dem torischen Luftschlauch sicherzustellen. Ferner ist es vorzuziehen,
dass dem Polymerfolien-Verbundwerkstoff, hauptsächlich der Polymerfolie, eine
Eigenschaft gegeben ist, das Berühren
des torischen Luftschlauchs mit der Innenfläche des Reifens in seiner plastischen
Verformungszone auszuführen,
um eine visuelle Unterscheidung zwischen dem einmal zum Entwickeln
seiner Funktion expansionsverformten torischen Luftschlauch und
einem anderen torischen Luftschlauch einfach und sicher auszuführen.
-
Außerdem sind
die Verbundwerkstoffe 13, 14, wie in der Figur
gezeigt, integral miteinander verbunden, oder sie können so
angeordnet sein, dass sie voneinander gesondert sind.
-
Bei
einem solchen, mit den Verbundwerkstoffen 10, 13 versehenen,
torischen Luftschlauch 3, ist es vorzuziehen, dass ein
Verhältnis
EP/EW einer Zugbeanspruchung
EP bei 3% Dehnung in der Umfangsrichtung zu
einer Zugbeanspruchung EW bei 3% Dehnung
in der Breitenrichtung an dem Abschnitt 11, welcher dem Laufflächenabschnitt
entspricht, nicht geringer ist als 1, um das Größenwachstum des torischen Luftschlauchs 3 durch
die Zentrifugalkraft oder dergleichen zu steuern und zu einem glatten
Fortpflanzen der Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs 3 in
der Breitenrichtung zu führen.
-
Bei
Betrachtung des mit den Verbundwerkstoffen versehenen torischen
Luftschlauchs als Ganzes ist es vorzuziehen, dass ein Verhältnis ECP/ECW einer Zugbeanspruchung
ECP bei 3% Dehnung in der Umfangsrichtung
zu einer Zugbeanspruchung ECW bei 3% Dehnung
in der Breitenrichtung an dem Abschnitt 11, welcher dem
Laufflächenabschnitt
entspricht, und ein Verhältnis
ESP/ESW einer Zugbeanspruchung
ESP bei 3% Dehnung in der Umfangsrichtung
zu einer Zugbeanspruchung ESW bei 3% Dehnung
in der Breitenrichtung an einem an den Abschnitt 11, welcher
dem Laufflächenabschnitt
entspricht, angrenzenden Seitenabschnitt die Beziehung von ECP/ECW ≥ ESP/ESW erfüllen. In
diesem Fall kann die Funktion, die äußere Größe zu steuern, ausreichender entwickelt
werden, durch Verbessern der Steifigkeit des Abschnitts 11,
welcher dem Laufflächenabschnitt
entspricht, in der Umfangsrichtung, und daher kann eine Gewichtsverringerung
erzielt werden, während
die Funktion, die äußere Größe zu steuern,
sichergestellt wird.
-
In 5 wird
schematisch eine andere Ausführungsform
des torischen Luftschlauchs gezeigt, wobei zwei oder mehr Verbundwerkstofflagen,
einschließlich
des Zugspannungsabstützelements
als Substrat, vier Verbundwerkstofflagen insgesamt, einschließlich dreier
zusätzlicher
Verbundwerkstofflagen 13 bei der gezeigten Ausführungsform,
wenigstens an einem dem Laufflächenabschnitt
entsprechenden Abschnitt 11 eines torischen Luftschlauchs 3 über den
gesamten Umfang desselben angeordnet sind, und wenigstens eine Lage dieser
Verbundwerkstoffe 10, 13, zum Beispiel eine äußerste Lage,
mit einem Teil 15 niedriger Steifigkeit versehen ist, angeordnet
an einer oder mehreren Positionen in Symmetrie mit einer Äquatorialebene
C des Reifens, insbesondere einem Teil 15 niedriger Steifigkeit,
der geformt ist durch Ausschneiden der äußersten Lage in einer Ringform über die Äquatorialebene
C des Reifens. Bei der Erfindung kann der Teil niedriger Steifigkeit durch
Vermindern der Dicke eines der Verbundwerkstoffe 10 oder 13 geformt
sein.
-
Wenn
das Zugspannungsabstützelement
des torischen Luftschlauchs 3 eine solche Struktur hat,
beginnt, falls der Expansionsverformungsabschnitt des torischen
Luftschlauchs 3 durch einen Abfall des Reifeninnendrucks
oder dergleichen expansionsverformt wird, der Teil 15 niedriger
Steifigkeit des Verbundwerkstoffs 10, 13, der
den kleinsten Widerstand gegen eine Zugkraft hat, zuerst die Expansionsverformung
durch den Innendruck P2 des torischen Luftschlauchs,
ungeachtet des integral vereinten Körpers des Verbundwerkstoffs 13 und
des Zugspannungsabstützelements
als Substrat oder des gesonderten Körpers derselben, und der Expansionsverformungsabschnitt
des torischen Luftschlauchs beginnt, davon begleitet, wie in 6 gezeigt,
die Expansionsverformung von dem Teil 15 niedriger Steifigkeit
aus.
-
Die
so erzeugte Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs 3 vergrößert sich
allmählich
in der Breitenrichtung nach außen,
im Wesentlichen symmetrisch in Bezug auf die Äquatorialebene C des Reifens, auf
der Grundlage eines allmählichen
Fortpflanzens der Expansionsverformung des Verbundwerkstoffs 10, 13 von
einem an den Teil 15 niedriger Steifigkeit angrenzenden
Abschnitt in der Breitenrichtung des Verbundwerkstoffs nach außen, und
schließlich
wird der torische Luftschlauch 3 im Wesentlichen gleichmäßig über die
Gesamtheit der in der Figur gezeigten Querschnittsfläche expansionsverformt.
-
Im
Gegensatz dazu werden, wenn der obige Teil niedriger Steifigkeit
nicht geformt wird, die Steifigkeiten des linken und des rechten
Seitenabschnitts des in der Figur gezeigten Verbundwerkstoffs 10, 13 ungleichförmig. Wenn
der Steifigkeitsunterschied groß wird,
beginnt der torische Luftschlauch die vorgespannte Expansionsverformung,
wie in 7 gezeigt, nur an einer Seite, die eine niedrigere
Steifigkeit hat, und danach schreitet die Verformung nur auf dieser
Seite fort, und in einem Extremfall kann der Werkstoff 13,
wie in der Figur gezeigt, stark zu der anderen Seite hin stoßverschoben
werden.
-
Wenn
eine solche vorgespannte Expansionsverformung in dem torischen Luftschlauch
erzeugt wird, besteht eine Möglichkeit,
ungeachtet der Stoßverschiebung
des Verbundwerkstoffs 13, eine Verdünnung oder dergleichen auf
Grund der örtlichen
Expansionsverformung eines Teils des torischen Luftschlauchs zu
verursachen, so dass eine Besorgnis in Bezug auf die Belastungstragfähigkeit,
die Haltbarkeit und dergleichen des torischen Luftschlauchs bestehen
bleibt.
-
Bei
der Erfindung kann daher, selbst wenn es eine große Streuung
bei den Steifigkeiten der Seitenabschnitte des Verbundwerkstoffs
gibt, ausreichend verhindert werden, dass die Expansionsverformung
des torischen Luftschlauchs sich zu einer Seite des Verbundwerkstoffs
in der Breitenrichtung hin vorspannt, und daher werden keine Probleme
erzeugt wie beispielsweise ein Absenken der Belastungstragfähigkeit,
ein Absenken der Haltbarkeit und so weiter auf Grund eines örtlichen
Verdünnens
des torischen Luftschlauchs, einer örtlichen Berührung mit
der Innenfläche
des Reifens und dergleichen.
-
Wie
in 8a gezeigt, kann ein Teil niedriger Steifigkeit
in jedem Seitenabschnitt des Verbundwerkstoffs 13 in der
Breitenrichtung angeordnet sein. In diesem Fall kann die Steifigkeit
solcher Seitenabschnitte, verglichen mit dem anderen Abschnitt,
ausreichend vermindert werden, um das Fortpflanzen der Expansionsverformung
des torischen Luftschlauchs von diesen Seitenabschnitten aus zu
beginnen. Unter Berücksichtigung
dessen, dass das Fortpflanzen der Expansionsverformung des torischen
Luftschlauchs stark durch die Streuung der Steifigkeit beeinflusst
wird, die besonders dazu neigt, in den jeweiligen Seitenabschnitten
des Verbundwerkstoffs verursacht zu werden, ist es vorzuziehen,
den Teil niedriger Steifigkeit in einer Position anzuordnen, die,
wie in 8b gezeigt, von der Seitenkante
des Verbundwerkstoffs getrennt ist.
-
Selbst
in diesen Fällen
beginnt die Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs von
diesen Teilen niedriger Steifigkeit zur gleichen Zeit, und der Expansionsverformungsbereich
wird symmetrisch in Bezug auf die Äquatorialebene C des Reifens
vergrößert und
erstreckt sich dann über
die gesamte Breite des Verbundwerkstoffs, und daher kann das Auftreten
einer vorgespannten Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs
ausreichend verhindert werden, und es kann ebenfalls eine schnellere
Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs als Ganzes erzeugt
werden.
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Außerdem kann
der so geformte Teil niedriger Steifigkeit die Steifigkeit in seinem
Inneren allmählich verändern. In
diesem Fall kann eine Vergrößerung der
Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs 3, zum
Beispiel vom Mittelabschnitt des Teils niedriger Steifigkeit zur
Seite desselben hin, glatt und sicher gefördert werden.
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9 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel einer allmählichen Veränderung der Steifigkeit zeigt,
wobei die Breiten von ausgeschnittenen Abschnitten der Verbundwerkstoffe
in dem Teil 15 niedriger Steifigkeit schrittweise verändert werden,
um die Steifigkeit allmählich
von der Mittelposition des Teils 15 niedriger Steifigkeit
zur Seite desselben hin zu steigern.
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10 ist
eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform des torischen Luftschlauchs, wobei
eine Schutzlage 17 für
den torischen Luftschlauch auf einer Außenumfangsseite des Zugspannungsabstützelements
in dem Abschnitt 11, welcher dem Laufflächenabschnitt entspricht, angeordnet
ist.
-
Das
heißt,
eine oder mehrere Schutzlagen 17, die aus mehreren Verstärkungselementen,
wie beispielsweise Kords oder Filamenten, vorzugsweise Chemiefaserkords,
die sich in der Umfangsrichtung im Wesentlichen in Wellenform erstrecken,
vorzugsweise gummierten Verstärkungselementen 16,
bestehen, sind auf der Außenumfangsseite
des Zugspannungsabstützelements
angeordnet.
-
11 ist
eine Draufsicht, die übertrieben
die Schutzlage 17 für
den in 10 gezeigten torischen Luftschlauch
zeigt. Die Verstärkungselemente 16 in
der Schutzlage 17 haben eine in der Figur gezeigte Wellenform,
selbst bei einem Zustand des Einfüllens eines gegebenen Innendrucks
in den torischen Luftschlauch 3. In diesem Fall ist es
vorzuziehen, dass die Verstärkungselemente 16 eine
relative Anordnungsbeziehung haben derart, dass die Wellenform bei
der gleichen Phase oder in einer regelmäßigen Phasenverschiebung ausgerichtet
ist.
-
Daher
haben diese Verstärkungselemente 16 eine
Wellenform, die vor dem Einfüllen
des Innendrucks in den torischen Luftschlauch 3 eine kleinere
Wellenteilung und eine größere Amplitude
hat.
-
Wenn
der Reifeninnendruck abfällt,
wird der obige torische Luftschlauch 3 unter der Einwirkung
des zuvor in denselben eingefüllten
Innendrucks aus dem in 10 und 11 gezeigten
Zustand bis zu etwa 15 bis 25% als Umfangslänge expansionsverformt, um
die Abstützung
der Belastung von dem Reifen 2 zu übernehmen, bei einer Stellung
des Schließens
zu der Innenfläche
des Reifens, wie durch einen Querschnitt in 12 gezeigt.
In diesem Fall hat die Schutzlage 17 einen solchen Zustand,
dass die Verstärkungselemente 16 die
Wellenform selbst an dem Bodenberührungsbereich entsprechend
der Auswahl der anfänglichen
Wellenteilung und -amplitude in dem Verstärkungselement beibehalten,
und daher hat das Verstärkungselement 16 noch
einen ausreichenden Ausdehnungsspielraum, und es wird im Wesentlichen
keine Zugspannung auf dasselbe ausgeübt.
-
Um
selbst in diesem Zustand einen ausreichenden Ausdehnungsspielraum
auf das Verstärkungselement 16 anzuwenden,
ist es, falls die Zunahme der Umfangslänge des torischen Luftschlauchs 3 von
dem in 10 und 11 gezeigten
Zustand zu dem in 12 gezeigten Zustand auf 20%
gebracht wird, vorzuziehen, dass ein Verhältnis A/λ der Amplitude zu der Wellenteilung λ des Verstärkungselements 16,
wie in 13 gezeigt, unter dem in 10 und 11 gezeigten
Zustand innerhalb eines Bereichs von 0,35 bis 0,50 liegt.
-
In
dem sogenannten Pannenlauf-Zustand, wie er in 12 gezeigt
wird, wird, wenn ein Fremdkörper eine äußere Beschädigung des
Laufflächenabschnitts 4 des
Reifens 2 verursacht und an dem torischen Luftschlauch 3 ankommt,
dieser sich verformen, um so den Fremdkörper einzuhüllen, da der torische Luftschlauch 3 auf
der Grundlage des Ausdehnungsspielraums des Verstärkungselements 16 eine
hervorragende Flexibilität
hat, und folglich wird eine Beschädigung des torischen Luftschlauchs 3 auf
Grund des Fremdkörpers
ausreichend verhindert.
-
Die
Erfindung wird unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele weiter
beschrieben.
-
BEISPIEL 1
-
In
Bezug auf verschiedene Sicherheitsreifen, bei denen eine Struktur
eines Zugspannungsabstützelements
als Expansionsverformungsabschnitt eines in einem Reifen mit einer
Größe von 315/60R22.5
platzierten torischen Luftschlauchs variiert wird, werden die Laufleistung,
die Beständigkeit
gegenüber äußerer Beschädigung und
der Widerstand gegen Einstechen eines Fremdkörpers in den Sicherheitsreifen
gemessen, unter einem Zustand, in dem der torische Luftschlauch
durch Abfallen eines Reifeninnendrucks auf atmosphärischen
Druck vollständig
expansionsverformt ist, um die Ergebnisse, wie sie in Tabelle 1
gezeigt werden, zu erhalten. In dieser Tabelle ist das Ergebnis
umso besser, je höher
der Indexwert ist.
-
Die
Laufleistung wird bestimmt durch Messen einer Fahrtstrecke, bis
die Belastung durch den torischen Luftschlauch nicht mehr getragen
werden kann, wenn ein Trommeltest mit niedrigern Innendruck ausgeführt wird,
bei einem Zustand (nach der Bestätigung
des Pannenlauf-Zustandes), wobei der Reifeninnendruck von einem
Zustand der normalen Fahrt des Sicherheitsreifens unter Belastung
(Reifeninnendruck: 900 kPa, Innendruck des torischen Luftschlauchs:
950 kPa) abfallen lassen wird.
-
Die
Beständigkeit
gegenüber äußerer Beschädigung wird
bestimmt durch Messen einer Fahrtstrecke, bis die Belastung durch
den torischen Luftschlauch nicht mehr getragen werden kann, wenn
ein Trommeltest mit niedrigem Innendruck ausgeführt wird, bei einem Zustand
unter Annahme eines Durchstechens auf Grund eines Seitenschnitts,
wobei zuvor in einem Seitenabschnitt des Reifens eine Schnittbeschädigung (ein
Schnitt von 60 mm in einer Radialrichtung) geformt wird und der
Reifeninnendruck bei einem Verlustzustand ist und ein Innendruck
von 400 kPa in den in dem Reifen platzierten torischen Luftschlauch
eingefüllt
ist.
-
Der
Widerstand gegen Einstechen eines Fremdkörpers wird bestimmt durch Messen
einer Fahrtstrecke auf die gleiche Art wie oben beschrieben, wenn
ein Trommeltest mit niedrigem Innendruck ausgeführt wird, bei einem Zustand
unter Annahme sehr harter Fahrtbedingungen, wie beispielsweise Fahrt
auf schlechten Straßen
oder dergleichen, und einem solchen Zustand, dass ein auf einer
Straße
verstreuter Fremdkörper durch
den Reifen eingefahren wird und durch den Reifen hindurchgeht, um
ein Durchstechen des Reifens zu verursachen, und an dem torischen
Luftschlauch ankommt, um den torischen Luftschlauch durch eine scharfe Kante
des Fremdkörpers
zu beschädigen,
wobei ein Bolzen von M10 bis zu einer Tiefe von 40 mm in einer Mitte
einer Reifen-Lauffläche
eingebettet wird und ein Innendruck von 400 kPa in den in dem Reifen
platzierten torischen Luftschlauch eingefüllt ist.
-
Bei
einem herkömmlichen
Reifen besteht der torische Luftschlauch nur aus Gummi, wie durch
den schematischen Schnitt in 14a gezeigt.
-
Bei
einem Vergleichsreifen 1 sind, wie in 14b gezeigt, vier Lagen eines Vliesstoff-Verbundwerkstoffs
auf einem Scheitelbereich des torischen Luftschlauchs angeordnet.
-
Bei
einem Vergleichsreifen 2 ist, wie in 14c gezeigt, ein einziger Kord-Verbundwerkstoff,
bestehend aus zwei Kordlagen, die darin nebeneinander angeordnete
Kords enthalten, wobei die Kords der Lagen miteinander gekreuzt
sind, zusätzlich
zu der in 15a gezeigten Struktur, über einem
Bereich angeordnet, der von einem Seitenabschnitt des torischen
Luftschlauchs bis zu einem Abschnitt reicht, der einer Wulstbasis entspricht.
In diesem Fall hat der Kord-Verbundwerkstoff eine in 3 gezeigte
Dehnungsverhältnis-Zugkraft-Kennlinie.
-
Bei
einem Vergleichsreifen 3 ist der Kord-Verbundwerkstoff
in dem torischen Luftschlauch des Vergleichsreifens 2 ersetzt
durch einen Kord-Verbundwerkstoff aus einer Kordlage, die Kords
enthält,
die sich in nur einer Richtung und mit einem Kordwinkel von 30° in Bezug
auf eine Meridionallinie des torischen Luftschlauchs erstrecken.
-
Bei
einem torischen Luftschlauch eines Beispielreifens 1 ist,
wie in 15a gezeigt, eine Lage eines Vliesstoff-Verbundwerkstoffs
auf einem Bereich angeordnet, der von einem Seitenabschnitt bis
zu einem einer Wulstbasis entsprechenden Abschnitt reicht, und insgesamt
vier Lagen eines Vliesstoff-Verbundwerkstoffs sind
auf einem Scheitelbereich angeordnet.
-
Bei
einem torischen Luftschlauch eines Beispielreifens 2 ist
eine Lage eines Vliesstoff-Verbundwerkstoffs über einer
Gesamtheit eines Bereichs von einem einer Wulstbasis entsprechenden
Abschnitt bis zu einem einer anderen Wulstbasis entsprechenden Abschnitt
angeordnet.
-
Bei
einem torischen Luftschlauch eines Beispielreifens 3 sind,
wie in 15b gezeigt, zwei Lagen eines
Vliesstoff-Verbundwerkstoffs, zusätzlich zu der in 15a gezeigten Struktur, auf dem der Wulstbasis
entsprechenden Abschnitt angeordnet.
-
Bei
einem torischen Luftschlauch eines Beispielreifens 4 ist
der Vliesstoff-Verbundwerkstoff des Beispielreifens 3 durch
eine Polyethylenfolie ersetzt.
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Bei
einem torischen Luftschlauch eines Beispielreifens 5 ist,
wie in 15c gezeigt, ein an einem Mittelabschnitt
in einer Breitenrichtung angeordneter Abschnitt niedriger Steifigkeit
in zwei äußeren Lagen
des Vliesstoff-Verbundwerkstoffs auf einem Scheitelabschnitt in
der gleichen Anordnung des Vliesstoff-Verbundwerkstoffs wie bei dem Beispielreifen 3 angeordnet.
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Bei
einem torischen Luftschlauch eines Beispielreifens 6 ist,
wie in 16a gezeigt, eine aus Aramidfaserkords,
die sich in einer Umfangsrichtung im Wesentlichen in einer Wellenform
erstrecken, bestehende Schutzlage auf einem Außenumfang des Scheitelabschnitts
des in 15b gezeigten torischen Luftschlauchs angeordnet.
-
Bei
einem torischen Luftschlauch eines Beispielreifens
7 ist,
wie in
16b gezeigt, eine Lage des Vliesstoff-Verbundwerkstoffs,
die in dem in
15b gezeigten torischen Luftschlauch über einem
Bereich von einem Seitenabschnitt bis zu einem einer Wulstbasis
entsprechenden Abschnitt angeordnet ist, durch eine Lage eines Kord-Verbundwerkstoffs
ersetzt, bestehend aus zwei Kordlagen, die darin nebeneinander angeordnete
Kords enthalten, wobei die Kords der Lagen miteinander gekreuzt
sind und ein Kordwinkel in Bezug auf eine Meridionallinie des torischen
Luftschlauchs 45° beträgt. TABELLE 1
| | Herkömmlicher
Reifen | Vergleichsreifen
1 | Vergleichsreifen
2 | Vergleichsreifen
3 |
| Verbundwerkstoff | Scheitelbereich | kein | Vliesstoff:
vier Lagen | Vliesstoff:
vier Lagen | Vliesstoff
vier Lagen |
| Seitenbereich | kein | kein | Kreuzkord: eine
Lage | Unidirektionaler
Kord: eine Lage *1 |
| Der
Wulstbasis entsprechender Abschnitt | kein | kein | Kreuzkord: eine
Lage | Unidirektionaler
Kord: eine Lage |
| Teil
niedriger Steifigkeit | kein | kein | kein | kein |
| Laufleistung
(Index) | - | 50 | 80 | 100 |
| Widerstan
gegenüber äußerer Beschädigung (Index) | Keine
Pannenlauf-Fahrt
*3 | Keine
Pannenlauf-Fahrt
*3 | 90 | 100 |
| Widerstand
gegenüber
Einstechen eines Fremdkörpers
(Index) | - | - | - | - |
| Figur | Fig.
14a | Fig.
14b | Fig.
14c | Fig.
14c |
| | Beispielreifen
1 | Beispielreifen
2 | Beispielreifen
3 | Beispielreifen
4 |
| Verbundwerkstoff | Scheitelbereich | Vliesstoff:
vier Lagen | Vliesstoff:
eine Lage | Vliesstoff:
vier Lagen | Kunstharz:
vier Lagen *2 |
| Seitenbereich | Vliesstoff:
eine Lage | Vliesstoff:
eine Lage | Vliesstoff:
eine Lage | Kunstharz: eine
Lage |
| Der
Wulstbasis entsprechender Abschnitt | Vliesstoff
eine Lage | Vliesstoff:
eine Lage | Vliesstoff:
drei Lagen | Kunstharz:
drei Lagen |
| Teil
niedriger Steifigkeit | kein | kein | kein | kein |
| Laufleistung
(Index) | 140 | 130 | 180 | 180 |
| Widerstand
gegenüber äußerer Beschädigung (Index) | Nicht
weniger als 200 | Nicht
weniger als 200 | Nicht
weniger als 200 | Nicht
weniger als 200 |
| Widerstand
gegenüber
Einstechen eines Fremdkörpers
(Index) | - | - | 100 | - |
| Figur | Fig.
15a | - | Fig.
15b | Fig.
15b |
| | Beispielreifen
5 | Beispielreifen
6 | Beispielreifen
7 |
| Verbundwerkstoff | Scheitelbereich | Vliesstoff:
vier Lagen | Vliesstoff:
vier Lagen | Vliesstoff:
vier Lagen |
| Seitenbereich | Vliesstoff:
eine Lage | Vliesstoff:
eine Lage | Kreuzkord:
eine Lage |
| Der
Wulstbasis entsprechender Abschnitt | Vliesstoff:
drei Lagen | Vliesstoff:
drei Lagen | Kreuzkord:
eine Lage + Vliesstoff: zwei Lagen |
| Teil
niedriger Steifigkeit | kein | vorhanden | kein |
| Laufleistung
(Index) | 200 | 180 | 170 |
| Widerstand
gegenüber äußerer Beschädigung (Index) | Nicht
weniger als 200 | Nicht
weniger als 200 | Nicht
weniger als 200 |
| Widerstand
gegenüber
Einstechen eines Fremdkörpers
(Index) | - | Nicht
weniger als 200 | - |
| Figur | Fig.
15c | Fig.
16a | Fig.
16b |
-
Spezifikation des Vliesstoffs
-
- Gewicht. 500 mN/m2
- Dicke: 0,1 mm
- Faserdurchmesser: 0,02 mm
- Faserlänge:
44 mm
- Fasermenge im Verbundwerkstoff: 28 Masseprozent
- *1 Spezifikation des Kords
- Kord: 66 Nr
- Korddurchmesser: 0,61 mm
- Fadenstärke:
1,2 mm
- Endenzahl: 31 Kords/5 cm
- *2 Spezifikation des Kunstharzes
- Polyethylenfolie
- Anfänglicher
Modul: 1,1 GPa
- Streckspannung: 30 MPa
- Bruchdehnung: 650%
- Stärke:
0,8 mm
- *3 In dem Fall, dass eine Seitenstruktur bei einem Zustand des
Einfüllens
eines Innendrucks keinen Verbundwerkstoff hat, spririgt der torische
Luftschlauch aus einer Seitenschnittbeschädigung des Reifens vor, und
daher ist die Fahrt beim Pannenlauf unmöglich.
-
Wie
aus dieser Tabelle zu ersehen ist, entwickeln alle Beispielreifen
eine hervorragende Laufleistung und Beständigkeit gegen äußere Beschädigung,
und der mit der Schutzlage versehene Beispielreifen 6 kann den
Widerstand gegen Einstechen eines Fremdkörpers ausreichend entwickeln.
-
BEISPIEL 2
-
Bei
torischen Luftschläuchen
von Beispielreifen mit der gleichen Struktur wie bei dem torischen
Luftschlauch des in 15a gezeigten Beispielreifen 1 gemessene
Ergebnisse in Bezug auf die Pannenlauf-Haltbarkeit, wenn der Aufbau
des Verbundwerkstoffs selbst in dem Vliesstoff-Verbundwerkstoff variiert wird, werden
in Tabelle 2 gezeigt.
-
Die
Pannenlauf-Haltbarkeit wird auf die gleiche Weise wie bei der Laufleistung
in Beispiel 1 gemessen. Je größer der
Indexwert ist, desto besser ist das Ergebnis.
-
-
Wie
aus Tabelle 2 zu ersehen ist, kann, da in dem Vergleichsreifen 11 das
Gewicht des Vliesstoffs zu klein ist und die Verflechtung der Fasern
geringer ist, die allmähliche
Steigerung der Zugkraft pro Breiteneinheit mit der Steigerung der
Dehnung durch die Expansionsverformung des torischen Luftschlauchs
nicht erzeugt werden, so dass die Laufleistung niedriger ist als
die des Vergleichsreifens 3 in Beispiel 1.
-
Bei
dem Vergleichsreifen 12 ist der Faserdurchmesser in dem
Vliesstoff zu groß,
und die Verflechtung der Fasern ist geringer. Bei dem Vergleichsreifen 13 ist
der Faserdurchmesser zu fein, und das Gummi-Eindringvermögen ist
schlecht. Bei dem Vergleichsreifen 14 ist die Faserlänge in dem
Vliesstoff zu kurz, und die Verflechtung der Fasern ist geringer.
In jedem Fall kann die bei der Expansionsverformung des torischen
Luftschlauchs erforderliche Dehnungsverhältnis-Zugkraft-Kennlinie nicht
verwirklicht werden, und daher ist das Fahren im Pannenlauf im Wesentlichen
unmöglich.
-
Im
Gegensatz dazu können
alle Beispielreifen 11 bis 17 eine hervorragende
Laufleistung entwickeln.
-
BEISPIEL 3
-
Bei
torischen Luftschläuchen
von Beispielreifen mit der gleichen Struktur wie bei dem torischen
Luftschlauch des in 15a gezeigten Beispielreifens 1 gemessene
Ergebnisse in Bezug auf die Pannenlauf-Haltbarkeit, wenn ein Verhältnis EP/EW einer Zugbeanspruchung
EP bei 3% Dehnung in einer Umfangsrichtung
des torischen Luftschlauchs zu einer Zugbeanspruchung EW bei
3% Dehnung in einer Breitenrichtung des torischen Luftschlauchs
an einem Abschnitt, welcher der einer Innenfläche des Reifens entspricht,
variiert wird, und wenn ein Verhältnis
ECP/ECW einer Zugbeanspruchung
ECP bei 3% Dehnung in einer Umfangsrichtung
zu einer Zugbeanspruchung ECW bei 3% Dehnung
in einer Breitenrichtung an einem Abschnitt, der einer Innenfläche des
Reifens entspricht, und ein Verhältnis
ESP/ESW einer Zugbeanspruchung
ESP bei 3% Dehnung in einer Umfangsrichtung
zu einer Zugbeanspruchung ESW bei 3% Dehnung
in einer Breitenrichtung an einem an den Abschnitt, der einer Innenfläche des
Reifens entspricht, angrenzenden Seitenabschnitt variiert werden, werden
in Tabelle 3 gezeigt.
-
In
diesem Fall sind EP = ECP und
EW = ECW, so dass
sie in der gleichen Spalte von Tabelle 3 gezeigt werden.
-
Die
Pannenlauf-Haltbarkeit wird ebenfalls auf die gleiche Weise wie
bei der Laufleistung von Beispiel 1 gemessen, wobei das Ergebnis
umso besser ist, je größer der
Indexwert ist.
-
Die
Zahl der Verbundwerkstofflagen in der Tabelle wird verändert, um
die Spannung und das Spannungsverhältnis des torischen Luftschlauchs
selbst einzustellen, wobei das Gewicht des torischen Luftschlauchs
zunimmt, wenn die Lagenzahl zunimmt. TABELLE 3
| | Beispielreifen
21 (Beispielreifen 1) | Beispielreifen
22 | Beispielreifen
23 | Beispielreifen
24 | Vergleichsreifen
21 | Vergleichsreifen
22 |
| Zahl
der Verbundwerkstofflagen | 4 | 4 | 6 | 3 | 8 | 10 |
| ECP/ECW
(EP/EW) | 2 | 2 | 1 | 3 | 0,75 | 0,5 |
| ESP/ESW | 2 | 1 | 1 | 0,75 | 0,75 | 0,75 |
| Gesamtgewicht
des torischen Luftschlauchs (Index) | 100 | 95 | 92 | 89 | 112 | 118 |
| Laufleistung (Index) | 140 | 140 | 130 | 135 | 140 | 135 |
-
Spezifikation des Vliesstoffs
-
- Gewicht. 500 mN/m2
- Dicke: 0,1 mm
- Faserdurchmesser: 0,02 mm
- Faserlänge:
44 mm
- Fasermenge im Verbundwerkstoff: 28 Masseprozent
-
Wie
aus Tabelle 3 zu ersehen ist, kann eine hervorragende Pannenlauf-Haltbarkeit
erreicht werden, wenn die Spannungsbedingungen von EP/EW ≥ 1
und ECP/ECW ≥ ESP/ESW erfüllt sind.
Außerdem
versteht es sich, dass es notwendig ist, das Gewicht des torischen
Luftschlauchs (Steigerung des Indexwertes) bei den Vergleichsreifen 21 und 22,
durch Steigern der Zahl von Verbundwerkstofflagen, stark zu steigern,
um eine gegebene Spannungsbedingung zu erfüllen.
-
Wie
aus dem Obigen zu ersehen ist, kann eine hervorragende Pannenlauf-Haltbarkeit
entwickelt werden durch allmähliches
Expansionsverformen des torischen Luftschlauchs, ohne bei der von
dem Reifeninnendruck begleiteten Expansionsverformung des torischen
Luftschlauchs Kords zu zerreißen
oder dergleichen, um den torischen Luftschlauch gleichmäßig in Berührung mit
der Innenfläche
des Reifens zu bringen.