DE601836C - Gliederbruecke - Google Patents

Gliederbruecke

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DE601836C
DE601836C DEA68364D DEA0068364D DE601836C DE 601836 C DE601836 C DE 601836C DE A68364 D DEA68364 D DE A68364D DE A0068364 D DEA0068364 D DE A0068364D DE 601836 C DE601836 C DE 601836C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/26Dentures without palates; Partial dentures, e.g. bridges

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

  • Gliederbrücke Die moderne Zahntechnik hat in den letzten Jahren keinerlei Fortschritte gemacht, wenn man von unwesentlichen Neuerungen absieht. Im Grundprinzip wird immer noch dieselbe Brückenarbeit wie vor 2o Jahren hergestellt,, und die Schrauben-,; Einsatzbrücken usw. waren lediglich Notbehelfe, um außerordentlich ungünstige Zahnstellungen zu überwinden.
  • Es ist in einem neuen Verfahren bereits vorgeschlagen worden, eine Brücke mit Kugelgelenken auszurüsten. Diesem Verfahren gegenüber bringt der Erfindungsgegenstand eine wesentliche Verbesserung, indem zwischen Trägerzähnen und Brückengliedern Zapfen. und Zapfenlager als Gelenkeingeordnet sind.
  • Nicht nur ein Einsetzen bei schiefstehenden Zähnen ist in bequemerer Weise möglich und zugleich billiger, sondern es kann nach dem Erfindungsgegenstand jede beliebige Brückengröße und Brückenart in kürzester Zeit hergestellt werden, wenn nur erst die Brückenträger hergestellt sind, denn das Verfahren beruht auf dem Zusammensetzen' von einzelnen Brückenteilen, beliebig dem j,eiveiligen Munde angepaßt, zu den entsprechenden Ersatzarbeiten als Ganzes.
  • Erfindungsgemäß soll in beispielsweiser Ausführung in Abb. i eine Gliederbrücke gezeigt werden, welche aus zwei Trägerzähnen i besteht, die Kronen 2 tragen, deren Approxiamalflächen Zapfenlager 5 besitzen (beim Kronenbau gleich eingegossene und fertige Zapfenlager, in den Kronenteil eingegossen oder gelötet), in welche den Zapfenlagern 5 angepaßte Zapfen 3, die wiederum am Brückenglied q. angeordnet sind, passend eingeführt sind. Es findet keine direkte Brükkenverbindung statt; es ist nichts gelötet. Um ein Schaukeln der Brücke zu verhindern, genügt ein kleinster Anschlag 8 innerhalb eines Zapfenlagers.
  • Abb.2 stellt eine gleichartige Brückeneinrichtung mit nur einseitig angeordnetem Zapfenlager dar. Hier ist jedes Schaukeln von irgendeinem Brückenglied unmöglich.
  • Abb.3 bringt Zapfenlager in umgekehrter Lage, und die Zapfen 3 sitzen in den Kronen, während die Zapfenlager 5 am Brückenteil angeordnet sind. Abb. q. bringt eine Anordnung einer Gliederbrücke, bei der sowohl die Zapfen als auch. die Zapfenlager einmal in der Krone und anderseits im Brückenglied q. angeordnet sind. Diese Vorrichtung gibt Gelegenheit, in beliebiger Weise größere Brückenteile herzustellen und zusammensetzbar zu verwenden.
  • Abb. 5, 6 und 7 zeigen eine Gliederbrücke, bei der zwischen den Kronen oder Trägerzähnen eine die Zapfen oder Zapfenlager tragende Schiene 7 eingeordnet ist, auf welche Zahnkörper ¢ mittels einer entsprechenden Aussparung 6 aufschiebbar sind. Die Schiene 7 soll kantig sein und als abschneidbarer Draht geliefert werden. Hierdurch kann dieselbe erst im Munde oder nach dem Modell eingepaßt, beschnitten und gleichzeitig der Zapfen gefeilt werden. Vor dem Aufsetzen seiner solchen Brücke werden die Gliederzähne q., die eine Aussparung besitzen, auf die Schiene geschoben und vorher passend zurechtgeschliffen. Die Zähne können paarweise, als Ganzes oder einzeln auf die Schiene gebracht und hergestellt werden. Wenn die Trägerzähne fertig sind, kann die Brücke schnell zusammengesetzt und aufgesetzt werden. Beim Aufsetzen -wird die Schiene 7 mittels der Zapfen 3 in die Zapfenlager 5 der Trägerzähne eingeführt. Die Anbringung kann auch in umgekehrter Weise so erfolgen, daß die Trägerzähne mit den Zapfen 3 und die Schiene mit den Zapfenlagern 5 versehen sind.
  • Durch den Erfindungsgegenstand ist es möglich geworden, in kürzester Frist und auf billigste Art Brücken herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCIiE: i. Gliederbrücke, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den die Trägerzähne (i) abdeckenden Kronen (2) einerseits und Brückengliedern (q.) anderseits Zapfen (3) und Zapfenlager (5) als Gelenk angeordnet sind. -2. Gliederbrücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kronen (2) oder Trägerzähnen (i) eine die Zapfenlager oder Zapfen tragende Schiene (7) eingeordnet ist, auf welche Zahnkörper (q.) mittels einer entsprechenden Aussparung (6) aufschiebbar sind.
DEA68364D Gliederbruecke Expired DE601836C (de)

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DE (1) DE601836C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959216C (de) * 1951-11-06 1957-02-28 Dr Albert Pheulpin Befestigungsvorrichtung fuer partielle Zahnprothesen durch Verriegelung
US4744757A (en) * 1985-03-20 1988-05-17 Corning Glass Works Fixed partial dentures and method of making

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959216C (de) * 1951-11-06 1957-02-28 Dr Albert Pheulpin Befestigungsvorrichtung fuer partielle Zahnprothesen durch Verriegelung
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