DE601868C - Verfahren zur Herstellung von Wolltieren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von WolltierenInfo
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- DE601868C DE601868C DEH137193D DEH0137193D DE601868C DE 601868 C DE601868 C DE 601868C DE H137193 D DEH137193 D DE H137193D DE H0137193 D DEH0137193 D DE H0137193D DE 601868 C DE601868 C DE 601868C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04G—MAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D04G3/00—Making knotted carpets or tapestries
- D04G3/02—Making knotted carpets or tapestries by hand; Tools therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Wolltieren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Wolltieren aus Fäden. Es ist bekannt, Puppenkörper dadurch herzustellen, daß Fadenbällchen auf einen Draht o. dgl. in, der Weise aufgereiht werden, wie man Perlen aufzuziehen pflegt, und dann die gewünschte KörTerform mit der Schere modelliert -wird. Dabei erfolgt die Anfertigung der Fadenbällchen durch Abbinden eines aus mehreren parallel gelegten Fäden bestehenden Stranges in kurzen Abständen und Zerschneiden des Stranges in der Mitte zwischen je zwei Einschnürungen.
- Schneller und einfacher lassen sich aber solche Körper dadurch herstellen, daß statt der Fadenbällchen die an sich bekannten, mit Fäden dicht bewickelten Streifen aus Pappe o. dgl. verwendet werden.
- Die Erfindung besteht demgemäß darin, daß mit Fäden, z. B. Wollfäden, bewickelte Streifen aus Pappe o. d,-,1. mittels einer die Mitte jedes Streifens erfassenden Naht auf einen geeigneten Träger aufgenäht werden, worauf die Schlingen läng ,s der Streifenränder aufgeschnitten und die Streifen entfernt werden. Der Träger wird dann in die geeignete Form gebogen, während die endgültige Form des Tierkörpers mit der Schere nachmodelliert wird. Auf diese Weise lassen sich z. B. Wolltiere in naturgetreuen Formen und Farben schnell und verhältnismäßig mühelos herstellen. Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist die Möglichkeit, andersfarbige Flecken an bestimmten Stellen der Tierkörper in naturgetreuer Weise anzuordnen. Ebenso bereitet das Anbringen der Augen, Füße usw. keine Schwierigkeit. Im Gegensatz zu den bekannten, mit Fadenbällchen arbeitenden Verfahren kann ein Herausziehen einzelner Fäden aus dem fertigen Körper nicht eintreten. Die Zeichnung veranschaulicht die Herstellung einer Ente.
- Fig. z zeigt einen Wickelstreifen, Fig. a denselben Streifen mit Wollefäden bewickelt und mit einem Träger verbunden, Fig. 3 im Aufriß die fertige Wollente.
- Die Pappschablone ,a (Fig. i) -wird sehr dick mit Wolle bewickelt. Auf diesen Wollwickel wird längs der Mitte ein Bandschlauch b, c aufgesteppt, an dessen Ende der ; Schnabela angenäht ist. Gleichzeitig werden die Pfoten d und e angesteppt. In den Bandschlauch b, c wird nun ein Draht gezogen, der an beiden Enden durch Annähen befestigt wird. Nun werden die Wollschlingen mit ; Hilfe der Schere/ aufgeschnitten, und die -Pappe wird entfernt. Infolge der dicken Wicklung schließt sich die Wolle vollkommen um das Drahtskelett herum. Nunmehr wird der Körper in Richtung des eingezeichneten Pfeiles so gebogen, daß der Punkt c den Punkt g berührt. Die beiden Punkte werden fest miteinander verbunden. Nachdem Hals und Kopf in die richtige Form gebogen sind, wird der ganze Körper mit der Schere nachmodelliert. Schließlich werden noch die Augen eingenäht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Wolltieren, dadurch gekennzeichnet, daß Streifen aus nachgiebigem, weichem Baustoff, insbesondere Pappe, mit Wolle bewickelt und mittels einer die Mitte j ederBewxckelung erfassenden Naht auf einen Träger aufgenäht werden, worauf die Schlingen längs den Streifenrändern aufgeschnitten und die Streifen entfernt werden und der Träger in entsprechender Form gebogen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH137193D DE601868C (de) | Verfahren zur Herstellung von Wolltieren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH137193D DE601868C (de) | Verfahren zur Herstellung von Wolltieren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601868C true DE601868C (de) | 1934-08-27 |
Family
ID=7177708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH137193D Expired DE601868C (de) | Verfahren zur Herstellung von Wolltieren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601868C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2516479A (en) * | 1948-08-20 | 1950-07-25 | Louella M Opel | Method of manufacturing figure toys |
| DE1155700B (de) * | 1957-10-29 | 1963-10-10 | Georg Ara Jeretzian | Mit pelzaehnlichem UEberzug versehene Gegenstaende, wie Tierfiguren, Puppen, Zier- und Gebrauchsgegenstaende u. dgl. |
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- DE DEH137193D patent/DE601868C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2516479A (en) * | 1948-08-20 | 1950-07-25 | Louella M Opel | Method of manufacturing figure toys |
| DE1155700B (de) * | 1957-10-29 | 1963-10-10 | Georg Ara Jeretzian | Mit pelzaehnlichem UEberzug versehene Gegenstaende, wie Tierfiguren, Puppen, Zier- und Gebrauchsgegenstaende u. dgl. |
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