DE60200033T2 - Ventilabschaltmechanismus einer Viertakt-Brennkraftmaschine - Google Patents

Ventilabschaltmechanismus einer Viertakt-Brennkraftmaschine Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ventilabschaltmechanismus, der zwischen einem Ventilheber, der einen Ventilnocken einer Viertakt-Verbrennungskraftmaschine berührt und hin und her bewegt wird, und einem Ventilschaft eines Tellerventils eingesetzt ist.
  • Als ein Beispiel, das mit einem solchen Ventilabschaltmechanismus versehen ist, gibt es DE-A-19941367 oder die ungepüfte veröffentlichte japanische Patentanmeldung Hei 10-184327, wobei dieses Beispiel in den 14 bis 16 gezeigt ist.
  • Ein Ventilheber 03, der in einen Zylinderkopf 01 einer Viertakt-Verbrennungskraftmaschine eingesetzt ist, so daß der Ventilheber gleiten kann, berührt einen Ventilnocken 02, wobei der Ventilheber mittels einer Heberfeder 04 unter Druck gesetzt wird.
  • Ein Gleitstifthalter 05 ist in den Ventilheber 03 eingesetzt, wobei ein Gleitstift 06 in den Gleitstifthalter 05 so eingesetzt ist, daß der Gleitstift senkrecht zu einer Richtung, in der der Ventilheber 3 bewegt wird, gleiten kann.
  • Der Gleitstift 06 ist zylindrisch, wie in 15 gezeigt ist; wobei ein Teil der Seite flach ausgeschnitten ist und eine Schaftarbeitsfläche 06a ausgebildet ist und ein Schaftdurchgangsloch 06b senkrecht zur Zentralachse des Zylinders neben der Schaftarbeitsfläche 06a ausgebildet ist.
  • Der Gleitstift 06, der von einer Feder 07 unter Druck gesetzt wird, gleitet durch Öldruck, wobei ein Ventilschaft 08, der bei diesem angeordnet ist, durch eine Ventilfeder 09 gedrängt wird, so daß das obere Ende der Schaftarbeitsfläche 06a oder des Schaftdurchgangsloches 06b jeweils neben dem Gleitstift 06 zugewandt ist.
  • In dem Fall, in dem der Gleitstift 06 in einer Position angeordnet ist, in der die Schaftarbeitsfläche 06a dem oberen Ende des Ventilschafts 08 zugewandt ist (siehe 16), kann daher der Ventilschaft 08 über den Gleitstift 06 abgesenkt werden, wobei das Ventil durch Anheben oder Absenken des Ventilschafts 08 zusammen mit dem Ventilheber 03, der durch die Rotation des Ventilnockens 02 angehoben oder abgesenkt wird, geöffnet oder geschlossen werden kann.
  • Wenn der Gleitstift 06 bewegt wird und in einer Position angeordnet ist, in der das Schaftdurchgangsloch 06b dem oberen Ende des Ventilschafts 08 zugewandt ist (ein in 14 gezeigter Zustand), kann der Ventilschaft 08 nicht vom Schaftdurchgangsloch 06b entfernt werden und kann nicht abgesenkt werden, wobei das Ventil abgeschaltet werden kann.
  • Die Massenträgheit eines Ventilsystems nimmt in der Größe mit dem Ventilabschaltmechanismus zu, im Vergleich zu einem Ventilmechanismus ohne einen Ventilabschaltmechanismus, wobei eine Last der Ventilfeder entsprechend hierzu erhöht werden muss und als Ergebnis die Reibung zwischen dem Nocken und dem Heber zunimmt.
  • Im Fall des Gleitstifts 06 mit der obenerwähnten Form berührt das obere Ende des Ventilschafts 08 die Schaftarbeitsfläche 06a des Gleitstifts 06 wie in 16 gezeigt ist, in einem betätigten Zustand des Ventils, wobei eine Last ausgeübt wird, und wobei eine Beanspruchung sich tendenziell am tiefsten Punkt P einer Öffnung konzentriert, die an der Rückseite der Schaftarbeitsfläche 06a aus dem Schaftdurchgangsloch 6b gebohrt ist.
  • Die Haltbarkeit bei einer Biegebeanspruchung des Gleitstifts im betätigten Zustand des Ventils muss auf der Grundlage der Dimensionsbeziehung zwischen dem Außendurchmesser des Gleitstifts und dem Schaftdurchgangsloch und der Beziehung einer Last durch die Ventilfeder betrachtet werden.
  • Die Erfindung wird hinsichtlich solcher Probleme gemacht, wobei es die Aufgabe ist, einen Ventilabschaltmechanismus zu schaffen, der mit einem leichten Gleitstift mit hervorragender Haltbarkeit versehen ist.
  • Um die Aufgabe zu lösen, beruht ein Ventilabschaltmechanismus einer Viertakt-Verbrennungskraftmaschine gemäß der Erfindung nach Anspruch 1 auf einer Viertakt-Verbrennungskraftmaschine, die mit einem Ventilabschaltmechanismus versehen ist, bei dem ein Ventilheber, der zwischen einem Ventilnocken und einem Ventilschaft eines Tellerventils eingesetzt ist, mittels einer Heberfeder immer in eine Richtung gedrückt wird, in der der Ventilheber den Ventilnocken berührt, wobei ein Gleitstift in einen Gleitstifthalter eingesetzt ist, der im Ventilheber so eingesetzt ist, daß der Gleitstift in einer Richtung senkrecht zum Ventilschaft gleiten kann, wobei eine Schaftarbeitsfläche, die der Ventilschaft des Tellerventils, der von der Ventilfeder gedrängt wird, berührt, und ein Schaftdurchgangsloch, das der Ventilschaft durchdringt, nebeneinander im Gleitstift ausgebildet sind, und wobei ein Gleitstiftantriebsmittel zum selektiven Anlegen der Schaftarbeitsfläche und des Schaftdurchgangsloches am Ventilschaft durch Bewegen des Gleitstifts vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seite an der Rückseite der Schaftarbeitsfläche des Gleitstifts über dem Schaftdurchgangsloch abgeschrägt ist, und eine Ebene senkrecht zur Zentralachse des Schaftdurchgangsloches durch Abschrägen ausgebildet ist, wobei ihre beiden Enden in einer Richtung der Zentralachse des Gleitstifts in einer sanften Kurve in die Umfangsfläche des Gleitstifts übergehen.
  • Der Gleitstift kann um das Maß leichter gemacht werden, mit dem die Seite an der Rückseite der Schaftarbeitsfläche des Gleitstifts abgeschrägt wird.
  • Da die Ebene senkrecht zur Zentralachse des Schaftdurchgangsloches durch Abschrägung ausgebildet wird und ihre beiden Enden in einer Richtung der Zentralachse des Gleitstifts in einer sanften Kurve in die Umfangsfläche des Gleitstifts übergehen, konzentriert sich die Beanspruchung, die einer Öffnung des Schaftdurchgangsloches an der Rückseite erzeugt wird, nicht an einem Punkt, wenn das obere Ende des Ventilschaftes die Schaftarbeitsfläche des Gleitstifts berührt und diese niederdrückt, wobei sie auf der abgeschrägten Ebene verteilt wird und die Haltbarkeit deutlich erhöht wird.
  • Die Erfindung gemäß Anspruch 2 beruht auf dem Gleitstift des Ventilabschaltmechanismus der Viertakt-Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 1, und ist dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn das Verhältnis d/D des Außendurchmessers d des Gleitstifts zum Innendurchmesser D des Schaftdurchgangsloches gleich 1,36 bis 1,4 ist, das Verhältnis h/d des Abstands h von der Ebene, die durch die Abschrägung zu Seite an der Rückseite eingenommen wird, zum Außendurchmesser d gleich 0,73 bis 0,82 ist.
  • Die maximale Beanspruchung, die im Gleitstift erzeugt wird, kann durch den Druck minimiert werden, den der Gleitstift vom Ventilschaft in einem betätigten Zustand des Ventils empfängt, in dem das Verhältnis h/d des Abstands h von der abgeschrägten Ebene zu der Seite an der Rückseite zum Außendurchmesser d auf 0,73 bis 0,82 festgelegt wird, wenn das Verhältnis d/D des Außendurchmessers d zum Innendurchmesser D des Schaftdurchgangsloches 1,36 bis 1,40 ist, was die Festigkeit und die Gewichtsverringerung erhalten kann.
  • Im folgenden wird mit Bezug auf die 1 bis 13 eine Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
  • 1 ist eine schematische Seitenansicht, die eine Viertakt-Verbrennungskraftmaschine mit einem Ventilabschaltmechanismus gemäß der Erfindung zeigt;
  • 2 ist eine Draufsicht, die einen vorderen Zylinderkopf zeigt, von dem eine vordere Kopfabdeckung abgenommen ist;
  • 3 ist eine Schnittansicht längs einer Linie III-III in 2;
  • 4 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die den Hauptteil in einem Ventilabschaltzustand des in 3 gezeigten Abschnitts zeigt;
  • 5 ist eine Schnittansicht längs der Linie V-V in 4;
  • 6 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Gleitstifthalter zeigt;
  • 7 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Gleitstift zeigt;
  • 8 ist eine Schnittansicht, die den Gleitstift zeigt;
  • 9 ist eine Bodenansicht, die den Gleitstift zeigt;
  • 10 ist eine Draufsicht, die den Gleitstift zeigt;
  • 11 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die den Hauptabschnitt des in 3 gezeigten Abschnitts in einem Zustand zeigt, in welchem die Abschaltung des Ventils aufgehoben ist;
  • 12 ist eine Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in welchem die Abschaltung des Ventils aufgehoben ist und ein Auslassventil durch einen Nocken geöffnet ist;
  • 13 ist ein Graph, der eine Variation der Beanspruchung σ zeigt, wenn der Abstand h variiert wird;
  • 14 ist eine Schnittansicht, die einen Hauptabschnitt eines herkömmlichen Ventilabschaltmechanismus zeigt;
  • 15 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Gleitstift zeigt, der im Ventilabschaltmechanismus verwendet wird; und
  • 16 ist eine Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in welchem der Gleitstift und ein Ventilschaft sich berühren.
  • Eine OHC-Viertakt-Verbrennungskraftmaschine 1, die in einem nicht gezeigten Motorrad montiert ist, ist eine Vorne-Hinten-V-Typ-Verbrennungskraftmaschine, in der eine (nicht gezeigte) Kurbelwelle in einer Richtung der Fahrzeugbreite verläuft und ein Zylinder an der Vorderseite einer Fahrzeugkarosserie und ein Zylinder an der Hinterseite der Fahrzeugkarosserie nach vorne und nach hinten einen rechten Winkel einschließen, wie in 1 gezeigt ist, wobei der Körper der OHC-Viertakt-Verbrennungskraftmaschine 1 einen Zylinderblock 2, ein mit dem Zylinderblock 2 an der unteren Obertläche des Zylinderblocks 2 integriertes Kurbelgehäuse 3, ein Paar von zwei Zylinderköpfen 4, die mit dem jeweiligen Kopfende einer Zylinderbank einer Vorderseite der Fahrzeugkarosserie und einer Zylinderbank auf der Rückseite der Fahrzeugkarosserie im Zylinderblock 2 integriert sind, und ein Paar von zwei Kopfabdeckungen 5 die jeweils die Köpfe der Zylinderköpfe 4 abdecken, umfaßt.
  • Die Zylinderblöcke 2, die an der Vorderseite der Fahrzeugkarosserie und an der Rückseite der Fahrzeugkarosserie installiert sind, und in denen jeweils zwei Zylinderbohrungen 6 in Richtung der Karosseriebreite angeordnet sind, wie in 2 gezeigt ist (nur der Zylinderblock an der Vorderseite der Fahrzeugkarosserie von den Zylinderblöcken an der Vorderseite und an der Rückseite ist gezeigt), bilden die Vierzylinder-OHC-Viertakt-Verbrennungskraftmaschine 1, wobei ein konkaver Pultdachabschnitt 7 jeweils an einem Ort ausgebildet ist, der der Zylinderbohrung 6 auf der unteren Oberfläche des jeweiligen Zylinderkopfes 4 entspricht, der an der Vorderseite und an der Rückseite der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist, wie in 3 gezeigt ist, und wobei eine Brennkammer 8 von einem (nicht gezeigten) Kolben, der in der Zylinderbohrung eingesetzt ist, der Zylinderbohrung 6 und dem konkaven Abschnitt 7 gebildet wird.
  • Ferner ist in der Zylinderbank auf der Vorderseite und auf der Rückseite der Fahrzeugkarosserie der V-Typ-Vierzylinder-OHC-Viertakt-Verbrennungskraftmaschine 1 ein Einlasssystem (nicht gezeigt), das einen Vergaser und eine Einlasskammer enthält, auf der Seite eines Zylindereinschlusswinkels angeordnet (auf der Seite in Kontakt mit dem vorderen und hinteren V-Typ-Raum A, wie in 1 gezeigt ist, d. h. dem Raum zwischen der Zylinderbank auf der Vorderseite der Fahrzeugkarosserie und der Zylinderbank auf der Rückseite der Fahrzeugkarosserie), wobei ein nicht gezeigtes Abgasrohr außerhalb jeder Zylinderbank an der Vorderseite und an der Rückseite der Fahrzeugkarosserie angeschlossen ist (der Außenseite B des vorderen und hinteren V-Typ-Raums A).
  • Wie in 3 gezeigt ist, ist ferner auf der Rückseite des Zylinderkopfes 4 auf der Vorderseite der Fahrzeugkarosserie ein Einlassdurchlass auf der Zustromseite, die mit dem Einlasssystem verbunden ist, in zwei Einlassdurchlässe auf der Abstromseite des Einlasses verzweigt, wobei eine Einlassöffnung 9, die sich in die Brennkammer 8 öffnet, an zwei Orten ausgebildet ist, an der Vorderseite des Zylinderkopfes 4 auf der Vorderseite der Fahrzeugkarosserie, und zwei Auslassdurchlässe auf der Zustromseite, die sich in die Brennkammer 8 an zwei Orten öffnen, in einem Auslassdurchlass auf der Abstromseite des Auslasses integriert sind und eine Auslassöffnung 10 ausgebildet ist, die mit dem nicht gezeigten Abgasrohr verbunden ist, und wobei, wie in 2 gezeigt ist, Einlasstellerventile 13a und 13b und Auslasstellerventile 14a und 14b, die jeweils zwei Einlassöffnungen 11a und 11b und zwei Auslassöffnungen 12a und 12b abdichten, so daß die Ventile geöffnet oder geschlossen werden können, am Zylinderkopf 4 vorgesehen sind.
  • Eine Einlassöffnung und eine Auslassöffnung, die in Vorwärts- und Rückwärtspositionen zu der Einlassöffnung 9 und der Auslassöffnung 10 des Zylinderkopfes 4 auf der Vorderseite der Fahrzeugkarosserie vertauscht sind, sind ebenfalls im Zylinderkopf 4 auf der Rückseite der Fahrzeugkarosserie ausgebildet.
  • Wie in 2 gezeigt ist, ist das Einlasstellerventil 13a, das immer geöffnet oder geschlossen ist, und an dem ein Ventilheber 17 ohne einen in 3 gezeigten Ventilabschaltmechanismus angebracht ist, ist an der Einlassöffnung 11a vorgesehen, die an der Außenseite der Fahrzeugkarosserie in jeder Zylinderbohrung 6 angeordnet ist, wobei das Auslasstellerventil 14a, dessen Öffnung oder Schließung abgeschaltet werden kann, und an dem ein Ventilheber 18 mit dem in 3 gezeigten Ventilabschaltmechanismus angebracht ist, an der Auslassöffnung 12a vorgesehen ist, die an der Außenseite der Fahrzeugkarosserie in jeder Zylinderbohrung 6 angeordnet ist.
  • Das Einlasstellerventil 13b, an dem der Ventilheber 18 mit dem Ventilabschaltmechanismus angebracht ist, ist an der Einlassöffnung 11b vorgesehen, die an der Innenseite der Fahrzeugkarosserie in jeder Zylinderbohrung 6 angeordnet ist, umgekehrt zur Einlassöffnung 11a auf der Außenseite der Fahrzeugkarosserie, wobei der Ventilheber 17 ohne Ventilabschaltmechanismus an der Auslassöffnung 12b angebracht ist, die auf der Innenseite der Fahrzeugkarosserie in jeder Zylinderbohrung 6 angeordnet ist, umgekehrt zur Auslassöffnung 12a auf der Außenseite der Fahrzeugkarosserie (in der Längsschnittansicht nicht gezeigt).
  • Nur das Einlasstellerventil 13a, das an der Einlassöffnung 11a an der Außenseite der Fahrzeugkarosserie im Zylinderkopf 4 auf der Vorderseite der Fahrzeugkarosserie vorgesehen ist und mit dem Ventilheber 17 ohne Ventilabschaltmechanismus versehen ist, und das Auslasstellerventil 14a, das an der Auslassöffnung 12a vorgesehen ist und mit dem Ventilheber 18 mit Ventilabschaltmechanismus versehen ist, werden im folgenden beschrieben.
  • Eine Einlassnockenwelle 19 ist über einer Verlängerung des Ventilschafts 15a des Einlasstellerventils 13a angeordnet, während eine Auslassnockenwelle 20 über einer Verlängerung eines Ventilschafts 16a des Auslasstellerventils 14a angeordnet ist, wobei die Einlassnockenwelle 19 die Auslassnockenwelle 20 am Zylinderkopf 4 jeweils mittels eines Nockenwellenhalters 23 befestigt sind, der in der Mitte in Richtung der Karosseriebreite angeordnet ist, und mittels eines Nockenwellenhalters 24, der auf der rechten Seite in Richtung der Karosseriebreite angeordnet ist, so daß die jeweiligen Nockenwellen rotieren können, wie in 2 gezeigt ist.
  • Ein Einlassnocken 21 der Einlassnockenwelle 19 und ein Auslassnocken 22 der Auslassnockenwelle 20 in jeder Zylinderbohrung 6 berühren jeweils die obere Fläche des Ventilhebers 17a ohne Ventilabschaltmechanismus des Einlasstellerventils 13a und den Ventilheber 18a mit Ventilabschaltmechanismus des Auslasstellerventils 14a, wobei Abtriebsritzel 25, 25 jeweils mit der Einlassnockenwelle 19 und der Auslassnockenwelle 20 am rechten Ende der Fahrzeugkarosserie integriert sind, und wobei eine nicht gezeigte Endloskette zwischen einem (nicht gezeigten) Antriebsritzel, das mit einer nicht gezeigten Kurbelwelle integriert ist, und dem Abtriebsritzeln 25, 25 gespannt ist, wobei dann, wenn die OHC-Viertakt-Verbrennungskraftmaschine 1 arbeitet, der Einlassnocken 21 und der Auslassnocken 22 mit einer Geschwindigkeit rotieren, die äquivalent ist zu der Hälfte der Drehzahl der Nockenwelle, und die in der selben Richtung verläuft.
  • Im Einlasstellerventil 13a, an dem der Ventilheber 17 ohne Ventilabschaltmechanismus angebracht ist, ist ein Ventilführungszylinder 26 zum Führen und Unterstützen des Ventilschafts 15a des Einlasstellerventils 13a so, daß der Schaft gleiten kann, um das Maß ohne den Ventilabschaltmechanismus länger ausgebildet, wobei ein Halter 27 an der Oberseite des Ventilschafts 15a des Einlasstellerventils 13a angesetzt ist und der Halter 27 mit dem oberen Ende des Ventilschafts 15a mittels eines Keils 28 integriert ist. Zwei innere und äußere Ventilfedern 30, 31 sind zwischen einem Ventilfederhalter 29 in der Nähe eines oberen Teils des Ventilführungszylinders 26 und dem Halter 27 parallel eingesetzt, wobei das Einlasstellerventil 13a immer in einer Richtung gedrängt wird, in der die Öffnung 11a der Einlassöffnung 9 durch die Federkraft der Ventilfedern 30, 31 verschlossen wird.
  • Eine Beilagscheibe 33 ist zwischen dem oberen Ende des Ventilschafts 15a des Einlasstellerventils 13a und der oberen Wand 17a des Ventilhebers 17 ohne Ventilabschaltmechanismus und in eine Zentralbohrung des Halters 27 eingesetzt, wobei die obere Wand 17a des Ventilhebers 17 ohne Ventilabschaltmechanismus durch die Federkraft der Ventilfedern 30, 31 in eine Richtung gedrängt wird, in der die obere Wand den Einlassnocken 21 berührt.
  • Im Auslasstellerventil 14a, an dem der Ventilheber 18 mit Ventilabschaltmechanismus angebracht ist, ist ein Ventilführungszylinder 34 zum Führen und Unterstützen des Ventilschafts 16a des Auslasstellerventils 14a so, daß der Ventilschaft gleiten kann, um das Maß mit dem Ventilabschaltmechanismus kürzer ausgebildet, wobei ein Halter 35 im Verlauf eines oberen Abschnitts anstelle des oberen Endes des Ventilschafts 16a des Auslasstellerventils 14a eingesetzt ist und der Halter 35 mit dem oberen Teil des Ventilschafts 16a mittels eines Keils 36 integriert ist, und wobei eine Ventilfeder 38 zwischen einem Federhalter 37 in der Nähe des oberen Teils des Ventilführungszylinders 34 und dem Halter 35 eingesetzt ist.
  • Eine Heberfeder 39 mit einem größeren Durchmesser im Wicklungsdurchmesser als der Durchmesser der Ventilfeder 38 ist zwischen dem Federhalter 37 und dem Ventilheber 18a mit Ventilabschaltmechanismus eingesetzt.
  • Das Auslasstellerventil 14a wird daher durch die Federkraft der Ventilfeder 38 immer in eine Richtung gedrückt, in der die Auslassöffnung 12a der Auslassöffnung 10 verschlossen wird, wobei die obere Wand 18a des Ventilhebers 18 mit Ventilabschaltmechanismus durch die Federkraft der Heberfeder 39 in eine Richtung gedrängt wird, in der die obere Wand den Auslassnocken 22 berührt.
  • In der Mitte der oberen Wand 18a des Ventilhebers 18 mit Ventilabschaltmechanismus ist ein dicker Abschnitt 57 ausgebildet, der etwas dicker ist als der Umfangsabschnitt, um als Beilagscheibe zu dienen, wobei die dicke Beilagscheibe 18c in verschiedenen Dicken ausgebildet ist und einige Typen von Ventilhebern mit Ventilabschaltmechanismus vorbereitet werden.
  • Im folgenden wird der Ventilabschaltmechanismus 41 im Ventilheber 18 mit Ventilabschaltmechanismus beschrieben.
  • Wie in den 4 und 5 gezeigt ist, wird die zylindrische Umfangswand 18b des Ventilhebers 18 mit Ventilabschaltmechanismus in einem Heberführungsloch 52 geführt, das am Zylinderkopf 4 vorgesehen ist, so daß die zylindrische Umfangswand vertikal gleiten kann, wobei ein Gleitstifthalter 43 in den Ventilhalter 18 mit Ventilabschaltmechanismus eingesetzt ist.
  • Für den Gleitstifthalter 43, wie in 6 gezeigt ist, sind ein zentraler zylindrischer Teil 43a und ein kreisförmiger Umfangsteil 43b über Kreuzelemente 43c , 43d verbunden, wobei ein kreisförmiges Loch des zylindrischen Teils 43a als Schaftführungsloch 43e dient, eine konkave Umfangsnut 56 auf der Umfangsoberfläche des kreisförmigen Teils 43b ausgebildet ist, ein Gleitstiftloch 44 im Kreuzelement 43c ausgebildet ist, das in einer Richtung des Durchmessers in einem Zustand, in dem ein Ende verschlossen ist, ausgerichtet ist, und wobei ein Durchgangsloch 44a nahe dem geschlossenen Ende des Gleitstiftloches 44 vorgesehen ist und ein Führungsstiftloch 44b sich zum offenen anderen Ende öffnet.
  • Der kreisförmige Teil 43b des Gleitstifthalters 43 ist längs der zylindrischen Umfangswand 18b des Ventilhebers 18 mit Ventilabschaltmechanismus eingesetzt, wobei das obere Ende des zylindrischen Teils 43a die Beilagscheibe 18c berührt.
  • Der Gleitstift 45 ist in das Gleitstiftloch 44 des Gleitstifthalters 43 eingesetzt, so daß der Gleitstift gleiten kann.
  • Der Gleitstift 45 ist zylindrisch, wie in den 7 bis 10 gezeigt ist, wobei ein Teil der Seite flach ausgeschnitten ist, um eine Schaftarbeitsfläche 45a zu bilden, und wobei ein Schaftdurchgangsloch 46 senkrecht zur Schaftarbeitsfläche 45a ausgebildet ist und die Zentralachse des zylindrischen Stifts nahe der Schaftarbeitsfläche 45a liegt.
  • Die Seite an der Rückseite der Schaftarbeitsfläche 45a des Gleitstifts 45 ist quer zum Schaftdurchgangsloch 46 abgeschrägt, wobei eine Ebene 45c (ein Teil parallel zur Schaftarbeitsfläche 45a, der in 10 durch eine gitterartige Schraffierung gezeigt ist) senkrecht zur Zentralachse des Schaftdurchgangsloches 46 im abgeschrägten Teil 45b ausgebildet ist, wobei seine beiden Enden in einer Richtung der Zentralachse des Gleitstifts in einer sanften Kurve in die Umfangsoberfläche des Gleitstifts 45 übergehen.
  • Eine Führungsnut 45d ist an einem Ende des Gleitstifts 45 in einer radialen Richtung ausgebildet, wobei ein Federführungsloch 45e am anderen Ende vorgesehen ist, und wobei ein Teil der Öffnungskante des Federführungsloches 45e ausgeschnitten ist und eine Belüftungsnut 45f ausgebildet ist.
  • In dem Fall, in dem der Außendurchmesser des zylindrischen Gleitstifts 45 gleich d ist und der Innendurchmesser des Schaftdurchgangsloches 46 gleich D ist wie in 8 gezeigt ist, liegt das Verhältnis d/D des Außendurchmessers d des Gleitstifts 45 zum Innendurchmesser D des Schaftdurchgangsloches 46 in einem Bereich von 1,36 bis 1,40, was die Festigkeit aufrecht erhalten kann und den Gleitstift leichter macht.
  • In dem Fall, in dem Abstand (d. h. der Abstand, der angenommen wird durch Subtrahieren der Tiefe des abgeschrägten Teils 45b bis zur Ebene 45c vom Außendurchmesser d) von der Ebene 45c des abgeschrägten Teils 45 zur Seite an der Rückseite gleich h ist (siehe 8), ist dann, wenn das Verhältnis d/D in einem Bereich von 1,36 bis 1,40 liegt, das Verhältnis h/D des Abstands h zum Außendurchmesser d des Gleitstifts 45 so gestaltet, daß es in einem Bereich von 0,73 bis 0,82 liegt.
  • Eine Stiftfeder 49 ist in das Federführungsloch 45e des Gleitstifts 45 eingesetzt, wobei der Gleitstift in das Gleitstiftloch 44 des Gleitstifthalters 43 von einem die Stiftfeder 49 enthaltenden Abschnitt aus eingesetzt ist, ein Führungsstift 47 in das Führungsstiftloch 44b eingesetzt ist, die Führungsnut 45d des Gleitstifts 45 durchbohrt ist, die Position des Gleitstifts 45 reguliert wird, und die Bewegung des Gleitstifts 45, der durch die Stiftfeder 49 gedrängt wird, mittels des Führungsstifts 47 reguliert wird.
  • Der Gleitstifthalter 43, in dem der Gleitstift 45 wie oben beschrieben eingesetzt wird, wird in den Ventilheber 18 mit Ventilabschaltmechanismus eingesetzt.
  • Wenn der Ventilheber 18 mit Ventilabschaltmechanismus in das Ventilführungsloch 52 eingesetzt wird, wird das obere Ende des Ventilschafts 16a des Auslasstellerventils 14 durch einen unteren Teil des Schaftführungsloches 43e des Gleitstifthalters 43 geführt, wie in 4 gezeigt ist, und liegt dem Schaftdurchgangsloch 46 oder der Schaftarbeitsfläche 45a gegenüber.
  • Das obere Ende der Heberfeder 39 ist mit dem Gleitstifthalter 43 in Kontakt und drückt den Ventilheber 18 mit dem Ventilabschaltmechanismus über den Gleitstifthalter 43 nach oben und bewirkt, daß der Ventilheber den Auslassnocken 22 berührt.
  • Mehrere Seitenlöcher 55, die mit der Konkaven Umfangsnut 56 des Gleitstifthalters 43 in Verbindung stehen, selbst wenn der Ventilheber 18a mit Ventilabschaltmechanismus an einem beliebigen Ort angeordnet ist, sind auf der zylindrischen Umfangswand 18b des Ventilhebers 18 mit Ventilabschaltmechanismus ausgebildet, wobei eine konkave Innennut 53, die mit dem Seitenloch 55 in Verbindung steht, selbst wenn der Ventilheber 18a mit Ventilabschaltmechanismus an einem beliebigen Ort angeordnet ist, im Heberführungsloch 52 des Zylinderkopfes 4 ausgebildet ist und die konkave Innennut 53 mit einer Druckölleitung 51 des Zylinderkopfes 4 über ein Verbindungsloch 54 in Verbindung steht.
  • Der Öldruckdurchlass 51 ist über ein (nicht gezeigtes) Steuerventil mit einer Auslassöffnung einer (nicht gezeigten) Hydraulikpumpe verbunden, die in der OHC-Viertakt-Verbrennungskraftmaschine 1 vorgesehen ist.
  • Das Drucköl wird zur Öffnung des Gleitstiftloches 44 des Gleitstifthalters 43 ausgehend vom Öldruckdurchlass 51 durch das Verbindungsloch 54, die konkave Innennut 53, das Seitenloch 55 und die konkave Umfangsnut 56 mittels einer Hydraulikantriebseinheit 50 geleitet, die oben beschrieben worden ist, wobei der Gleitstift 45 gegen die Stiftfeder 49 gleiten kann.
  • In einem Zustand, in dem die OHC-Viertakt-Verbrennungskraftmaschine 1 mit niedriger Drehzahl oder geringer Last betrieben wird und kein Drucköl dem Drucköldurchlass 51 zugeführt wird, wird kein Drucköl zum Gleitstiftloch 44 geleitet, wobei der Gleitstift 45 durch die Feder der Stiftfeder 49 gedrängt und bewegt wird, wie in den 4 und 5 gezeigt ist, und wobei der Boden der Führungsnut 45d am Führungsstift 47 angesetzt ist und das Stiftdurchgangsloch 46 über den Ventilschaft 16a angeordnet ist.
  • In der obenerwähnten Operation mit niedriger Drehzahl oder niedriger Last wird dann, wenn die Oberseite des Ventilschafts 16a (15b) des Auslasstellerventils 14a (und des Einlasstellerventils 13b) das Schaftdurchgangsloch 46 des Gleitstifts 45 durchstößt und relativ frei gleiten kann, das Auslasstellerventil 14a (das Einlasstellerventil 13b) in einem geschlossenen Zustand gehalten, selbst wenn der Ventilheber 18 mit Ventilabschaltmechanismus durch den Auslassnocken 22 (den Einlassnocken 21) vertikal angehoben oder abgesenkt wird, und auf einen Ventilabschaltzustand gesetzt.
  • Wenn in der Zwischenzeit die OHC-Viertakt-Verbrennungskraftmaschine 1 mit niedriger Drehzahl oder mit niedriger Last betrieben wird und Drucköl zum Drucköldurchlass 51 geliefert wird, wird das Drucköl vom Drucköldurchlass 51 in das Gleitstiftloch 44 über das Verbindungsloch 54, die konkave Innennut 53, das Seitenloch 55 und die konkave Umfangsnut 56 geleitet und der Gleitstift 45 wird gegen die Federkraft der Stiftfeder 49 durch den Druck des Drucköls beim Eintritt in das Gleitstiftloch 44 gedrückt. Wie in den 11 und 12 gezeigt ist, wird dann, wenn das obere Ende des Ventilschafts 16a (15b) das Auslasstellerventils 14a (des Einlasstellerventils 13b) der Schaftarbeitsfläche 45a des Gleitstifts 45 gegenüber liegt und der Ventilheber 18 mit Ventilabschaltmechanismus durch den Auslassnocken 22 (den Einlassnocken 21) angehoben oder abgesenkt wird, das Auslasstellerventil 14a (das Einlasstellerventil 13b) über den Gleitstift 45 geöffnet oder geschlossen, wie in den 11 und 12 gezeigt ist.
  • Wenn der Gleitstift 45 aufgrund des abgeschrägten Abschnitts 45b leichter gemacht wird, nimmt das Äquivalenzgewicht des Auslasstellerventils 14a (des Einlasstellerventils 13b) im Ventilheber 18 mit Ventilabschaltmechanismus ab, wobei die Last der Heberfeder 39 und der Ventilfeder 38 reduziert wird und ein Kraftverlust für das Öffnen oder Schließen des Einlasstellerventils 13b und des Auslasstellerventils 14a reduziert wird.
  • Das Verhältnis d/D des Außendurchmessers d des Gleitstifts 45 zum Innendurchmesser D des Schaftdurchgangsloches 46 ist auf einen Bereich von 1,36 bis 1,40 eingestellt, um die Festigkeit aufrecht zu erhalten und das Gewicht zu verringern.
  • Da eine Ebene 45c senkrecht zur Zentralachse des Schaftdurchgangsloches 46 im abgeschrägten Teil 45b ausgebildet ist, wie durch eine gitterartige Schraffierung in 10 gezeigt ist, und dessen beide Enden in einer Richtung der Zentralachse des Gleitstiftes in einer sanften Kurve in die Umfangsoberfläche des Gleitstifts übergehen, wird eine Beanspruchung, die in der Öffnung des Schaftdurchgangsloches 46 an der Rückseite erzeugt wird, nicht auf einen Punkt konzentriert, wenn das obere Ende des Ventilschafts 16a die Schaftarbeitsfläche 45a des Gleitstifts 45 berührt und diese niederdrückt, sondern wird auf der abgeschrägten Ebene 45c verteilt, wobei die Haltbarkeit deutlich erhöht wird.
  • Ferner kann die maximale Belastung, die im Gleitstift erzeugt wird, durch den Druck minimiert werden, den der Gleitstift vom Ventilschaft in einem betätigten Zustand des Ventils aufnimmt, in dem das Verhältnis h/d des Abstands h von der Ebene 45c des abgeschrägten Teils 45b zur Seite an der Rückseite zum Außendurchmesser d des Gleitstifts auf 0,73 bis 0,82 eingestellt wird.
  • Einen Wert des Verhältnisses h/d wird der auf der Grundlage des Ergebnisses der Messung der Variation der Beanspruchung σ angenommen, wenn der Außendurchmesser d des Gleitstifts 45 fest ist und der Abstand h variiert wird, wobei 13 ein Graph ist, der die Variation der Beanspruchung zeigt.
  • Wenn der Abstand h klein ist, d. h. der abgeschrägte Teil ist tief abgeschrägt, nimmt die Dicke des Schaftdurchgangsloches 45 ab, wobei die Biegesteifigkeit verschlechtert wird und die Beanspruchung σ erhöht wird.
  • Wenn im Gegensatz hierzu der Abstand h groß ist, ist der Gleitstift nahezu ein herkömmlicher Typ, der nicht abgeschrägt ist, wobei die Beanspruchung tendenziell auf dem tiefsten Teil in der Öffnung des Schaftdurchgangsloches 46 konzentriert wird (siehe Punkt P in 16) und die Beanspruchung σ erhöht wird.
  • Wie in 13 gezeigt ist, bildet somit die Variation der Beanspruchung eine abwärtsgerichtete konvexe Kurve, wobei die Kurve einen Minimumwert σmin der Beanspruchung σ aufweist und aus einem Versuch abgeleitet wird, so daß dann, wenn der Abstand gleich h ist, das Verhältnis h/d derselben im Bereich von 0,73 bis 0,82 liegt, wobei der Minimumwert σmin angenommen wird.
  • Im Betrieb mit niedriger Drehzahl oder niedriger Last, in welchem das Auslasstellerventil 14a und das Einlasstellerventil 13b jeweils durch die Ventilheber 18a und 18b mit Ventilabschaltmechanismus abgeschaltet sind, wird dann, wenn das Einlasstellerventil 13a und das Auslasstellerventil 14b, die jeweils immer geöffnet oder geschlossen sind, diagonal angeordnet sind, wie in 2 gezeigt ist, ein Wirbel im Luft-Kraftstoff-Gemisch in der Brennkammer 8 erzeugt, wobei die Zündung sicher durchgeführt wird und die Erzeugung von unverbranntem Gas verhindert wird und die Kraftstoffwirtschaftlichkeit verbessert wird.
  • Die Erfindung schafft einen Ventilabschaltmechanismus, der mit einem leichten Gleitstift versehen ist, der eine hervorragende Haltbarkeit aufweist.
  • Um dies zu erreichen beruht ein Ventilabschaltmechanismus einer Viertakt-Verbrennungskraftmaschine gemäß der Erfindung auf einer Viertakt-Verbrennungskraftmaschine mit Ventilabschaltmechanismus, bei dem ein Ventilheber 18a, der zwischen einem Ventilnocken 22 und einem Ventilschaft 16a eines Tellerventils eingesetzt ist, mittels einer Heberfeder 39 immer in eine Richtung gedrückt wird, in der der Ventilheber den Ventilnocken 22 berührt, wobei ein Gleitstift 45 in einen Gleitstifthalter 43 eingesetzt ist, der im Ventilheber so eingesetzt ist, daß der Gleitstift in einer Richtung senkrecht zum Ventilschaft 16a gleiten kann, wobei eine Schaftarbeitsfläche 45a, die der Ventilschaft des Tellerventils, der von der Ventilfeder gedrängt wird, berührt, und ein Schaftdurchgangsloch 46, das der Ventilschaft durchdringt, nebeneinander im Gleitstift 45 ausgebildet sind, und wobei ein Gleitstiftantriebsmittel 50 zum selektiven Anlegen der Schaftarbeitsfläche 45a und des Schaftdurchgangsloches am Ventilschaft 46 durch Bewegen des Gleitstifts 45 vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seite an der Rückseite der Schaftarbeitsfläche 45a des Gleitstifts 45 über dem Schaftdurchgangsloch 46 abgeschrägt ist, und eine Ebene 45c senkrecht zur Zentralachse des Schaftdurchgangsloches 46 in einem abgeschrägten Teil 45b ausgebildet ist, wobei ihre beiden Enden in einer Richtung der Zentralachse des Gleitstifts in einer sanften Kurve in die Umfangsfläche des Gleitstifts 45 übergehen.

Claims (2)

  1. Ventilabschaltmechanismus für eine Viertakt-Verbrennungskraftmaschine auf der Grundlage einer Viertakt-Verbrennungskraftmaschine, die mit einem Ventilabschaltmechanismus versehen ist, bei dem ein Ventilheber (18a), der zwischen einem Ventilnocken (22) und einem Ventilschaft (16a) eines Tellerventils eingesetzt ist, mittels einer Heberfeder (39) immer in eine Richtung gedrückt wird, in der der Ventilheber den Ventilnocken (22) berührt, wobei ein Gleitstift (45) in einen Gleitstifthalter (43) eingesetzt ist, der im Ventilheber so eingesetzt ist, daß der Gleitstift in einer Richtung senkrecht zum Ventilschaft (16a) gleiten kann, wobei eine Schaftarbeitsfläche (45a), die der Ventilschaft des Tellerventils, der von der Ventilfeder gedrängt wird, berührt, und ein Schaftdurchgangsloch (46), das der Ventilschaft durchdringt, nebeneinander im Gleitstift (45) ausgebildet sind, und wobei ein Gleitstiftantriebsmittel (50) zum selektiven Anlegen der Schaftarbeitsfläche (45a) und des Schaftdurchgangsloches am Ventilschaft (46) durch Bewegen des Gleitstifts (45) vorgesehen ist, wobei: die Seite an der Rückseite der Schaftarbeitsfläche (45a) des Gleitstifts (45) über dem Schaftdurchgangsloch (46) abgeschrägt ist; und eine Ebene (45c) senkrecht zur Zentralachse des Schaftdurchgangsloches (46) durch Abschrägen ausgebildet ist, wobei ihre beiden Enden in einer Richtung der Zentralachse des Gleitstifts in einer sanften Kurve in die Umfangsfläche des Gleitstifts (45) übergehen.
  2. Ventilabschaltmechanismus einer Viertakt-Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 1, wobei: dann, wenn das Verhältnis d/D des Außendurchmessers d des Gleitstifts (45) zum Innendurchmesser D des Schaftdurchgangsloches (46) gleich 1,36 bis 1,40 ist, das Verhältnis h/d des Abstands h von der Ebene (45c), die durch Abschrägen zur Seite an der Rückseite erhalten wird, zum Außendurchmesser d gleich 0,73 bis 0,82 ist.
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