DE60200066T2 - Faltverschluss für Armband - Google Patents

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    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/22Fasteners for straps, chains or the like for closed straps
    • A44C5/24Fasteners for straps, chains or the like for closed straps with folding devices

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Description

  • Die Erfindung gehört in das technische Gebiet der Vorrichtungen, die in der Lage sind, die Ankopplung der freien Enden eines Armbandes zu gewährleisten, insbesondere aber nicht ausschliesslich eines Uhrenarmbandes.
  • Man unterscheidet im Wesentlichen zwei wichtige Arten von Organen, die in der Lage sind, das Schliessen von Armbändern zu ermöglichen. In einer ersten, vereinfachten Ausführungsform weist eines der Enden des Armbandes eine Schlaufe auf, in die das Ende der anderen Hälfte des Armbands eingeführt wird, das mehrere Löcher hat, die mit dem gelenkig befestigten Haken der Schlaufe zusammenwirken können. Diese Art von Verschluss ist im Allgemeinen den Armbändern aus Leder, Kunststoff, Textil oder allgemeiner allen verhältnismässig weichen Werkstoffen vorbehalten.
  • Diese Lösung eignet sich hingegen nicht für starre oder halbstarre Armbänder wie zum Beispiel die aus einer Mehrzahl von gelenkig miteinander verbundenen Gliedern zusammengesetzten. In diesem Falle setzt man einen Verschluss ein, der gelenkig an die freien Enden der Armbandhälften angefügt ist. Dieser Verschluss weist verschiedene Arten einer Anordnung auf, die es gestattet, die Armbandhälften einander zu nähern und sie in einer aneinanderstossenden Lage zu halten, die dem Verschluss als solchem entspricht. Die Erfindung betrifft diese zweite Art von Verschluss.
  • Die Erfindung betrifft genauer einen Verschluss vom Typ eines Faltverschlusses, wie er zum Beispiel aus den Lehren des schweizer Patents CH 633 698 und des französischen Patents FR 2 619 292 hervorgeht.
  • Im Patent CH 633 698 hat der Verschluss zwei Arme, die mit einem ihrer Enden gelenkig frei an jede der Armbandhälften angefügt sind. Die beiden Arme werden miteinander durch ein Verbindungselement verbunden, indem sie schwenkbar an jedem der Enden dieses Elements befestigt werden. Das Verbindungselement hat zwei Aussparungen, die in ihrer Gestalt und ihren Abmessungen den Armen entsprechen, so dass sich letztere in der Verschlussstellung des Armbandes ganz in die Dicke des benannten Elements integrieren können. Ein System der Verzahnung ist an den freien Enden der Arme ausgebildet und wirkt mit komplementären Anordnungen zusammen, die an der Verbindungsstelle der beiden Aussparungen ausgebildet sind.
  • Diese Lösung ist nicht ganz befriedigend, da es schwierig ist, eine Einstellung des Verschlusses des Armbandes zu gewährleisten. Ausserdem ist das System der Verzahnung sowohl beim Schliessen als auch beim Öffnen des Armbandes in der Handhabung unpraktisch.
  • Das Patent FR 2 619 292 beschreibt einen Faltverschluss, der ein zentrales Element aufweist, das zwei parallele Bügel abgrenzt. Diese beiden Bügel nehmen an jedem ihrer Enden frei gelenkig zwei Arme auf, an denen die Hälften des Armbandes befestigt sind. In der verschlossenen Stellung sind die Arme teilweise in die Dicke des zentralen Elements einbezogen. Um die Arretierung in der Verschlussstellung zu gewährleisten, hat jeder Arm an seinem freien Ende eine Nase, die in zwei Bolzen einrasten kann, die quer zwischen den Bügeln des zentralen Elements angeordnet sind.
  • Es ist daher notwendig, eine spezielle Formung an den Enden der Arme vorzusehen. Auch dabei kommt es zu Schwierigkeiten bei der An- und Abkopplung. Die Arme funktionieren federnd und gleitend.
  • Die Erfindung hat sich das Ziel gestellt, diese Nachteile auf einfache, sichere, wirksame und rationelle Art auszuräumen.
  • Das Problem, das durch die Erfindung gelöst werden soll, besteht darin, einen Verschluss von vereinfachter Gestaltung und verringerten Gestehungskosten zu verwirklichen, indem dieser so gestaltet wird, dass er in genauer und einstellbarer Weise das Schliessen des Armbandes gewährleistet und aus verschiedenen Werkstoffen gefertigt werden kann.
  • Um dieses Problem zu lösen, wurde ein Faltverschluss des Typs entworfen und umgesetzt, der eine Profilplatte mit zwei parallelen Bügeln umfasst, die beabstandet sind und einen Raum für die frei gelenkige Befestigung zumindest einer Zunge begrenzen, die an dem ihrem Gelenk entgegengesetzten Ende Vorkehrungen für die gelenkige Befestigung eines Armbandabschnitts aufweist.
  • Gemäss einem zugrundeliegenden Kennzeichen der Erfindung sind die Zunge(n) des Armbandes in der Nähe des das Armband aufnehmenden Abschnitts mit zwei Drehrollen versehen, die koaxial angeordnet sind und auf beiden Seiten über die Zunge hinausragen, um mit einer Profilrandleiste zusammenzuwirken, die seitlich in der Dicke jedes Bügels ausgebildet eine offene Vertiefung aufweist, um nach Zurückschlagen der Zunge einen Effekt des Einklinkens durch Rollreibung zu erzeugen, der sich aus einer Anspannung der Zunge ergibt, wobei die Vertiefung mit Mitteln versehen ist, die in der eingerasteten Stellung, die der geschlossenen Stellung des Armbandes entspricht, den Anschlag eines Abschnitts der Zunge(n) gewährleisten.
  • Vorteilhafterweise betrifft die Erfindung einen doppelten Faltverschluss. Zu diesem Zweck weist der Verschluss zwei einander symmetrisch gegenüberliegende Zungen auf, die an jedem der Enden der benannten Bügel gelenkig befestigt sind, wobei die Vertiefung im Wesentlichen im mittleren Abschnitt der benannten Bügel ausgebildet ist.
  • Unter Berücksichtigung dieser technischen Merkmale ergibt es sich, dass ein automatisches und gleichzeitiges Einklinken des Verschlusses erzielt wird, indem man auf das Ende der Zungen einen Druck ausübt, der einer Druckkraft entspricht, und den Totpunkt des Einklinkens überwindet, der dem Überschreiten des profilierten Randes der Vertiefung durch die Drehrollen entspricht. Der Radius der Zungen vergrössert sich.
  • Nach einem anderen Kennzeichen bestehen die Organe des Anschlages der Zungen in der Einklinkposition aus Querrollen, die als Querverstrebungen zwischen die Seitenkanten der Vertiefung montiert sind.
  • Vorteilhafterweise weist der Verschluss zwei zueinander und zur Achse der Drehrollen der Zungen parallele Rollen auf.
  • Die Baugruppe der Profilplatte kann auch als ein einziges Stück verwirklicht werden, so dass die Anschlagorgane der Zungen in der Einklinkposition aus zumindest einem Querbügel bestehen, der direkt bei der Herstellung dieser Platte ausgebildet wird und im Wesentlichen im mittleren Teil der Vertiefung angeordnet ist.
  • Um das Problem des Anschlages der Zungen zu lösen und gleichzeitig ihre Handhabung zu ermöglichen, weisen die Enden der Zungen, die ihrem Gelenk entgegengesetzt sind, eine Profilform auf, die sich in einem Winkel über die Drehrollen erhebt, und können sich auf die Versteifungsrollen stützen, wobei diese Ausbildungen in der Einklinkposition der Zungen im wesentlich aneinanderstossend angeordnet sind.
  • In dieser Verschlussposition sind die Zungen vollkommen in die Dicke des Raumes integriert, der durch die Verstrebung der beiden Bügel gebildet wird.
  • Um das Problem zu lösen, das sich stellt, um die Ankopplung der beiden Armbandhälften zu gewährleisten, sind die freien Enden der Profilformen durchgehend quer durchbohrt, um die entsprechenden Abschnitte des Armbandes gelenkig befestigen zu können.
  • Um das Problem zu lösen, das sich stellt, um die Kosten zu verringern und den Zusammenbau des ganzen Verschlusses zu erleichtern, bestehen die Versteifungsrollen aus einem Röhrchen, das zwischen den Seitenkanten gegenüber der Vertiefung angeordnet ist und auf eine Hohlachse montiert ist, die in die Dicke der Bügel eingreift, wobei diese Achse an ihren beiden Enden abnehmbare Organe aufnimmt, die ihre Verschiebung blockieren.
  • Um das Problem zu lösen, das sich stellt, um die Einklinkkraft willkürlich vergrössern oder verkleinern zu können, werden die koaxialen Einklinkrollen drehbar auf eine gemeinsame Achse montiert, von der sie abgenommen werden können, um ihren Durchmesser an die gewünschte Einklinkkraft anpassen zu können.
  • Die Erfindung wird hiernach eingehender mit Hilfe der Figuren der beigefügten Zeichnungen dargelegt, in denen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemässen Verschlusses vor dem Zusammenbau der hauptsächlichen Bestandteile ist;
  • 2 ist eine der 1 entsprechende Ansicht nach dem Zusammenbau der Bestandteile des Verschlusses;
  • 2A ist eine der 2 ähnelnde Ansicht, die eine bei der die Zungen aufnehmenden Profilplatte abgewandelte Ausführungsform zeigt;
  • 3 ist eine längsgeschnittene Ansicht des Verschlusses in der geöffneten Position;
  • 4 ist eine der 3 ähnelnde Ansicht, die den Beginn des Einklinkens zeigt;
  • 5 ist eine der 4 ähnelnde Ansicht in der eingeklinkten Position der Bügel;
  • 6 ist eine der 5 entsprechende, teilgeschnittene Draufsicht;
  • 7 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der 3;
  • 8 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B der 4;
  • 9 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie C-C der 5;
  • 10 ist eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Faltverschlusses; die verschiedenen Bestandteile sind ebenso wie die Armbandglieder vor dem Zusammenbau gezeigt;
  • 11 ist eine der 10 entsprechende perspektivische Ansicht nach dem Zusammenbau der Bestandteile des Verschlusses, aber vor dem Zusammenbau der Armbandglieder;
  • 12 ist eine der 11 ähnelnde Ansicht nach dem Zusammenbau der Armbandglieder;
  • 13 ist eine Vorderansicht des Verschlusses in der geöffneten Position;
  • 14 ist eine der 13 entsprechende Draufsicht.
  • Wie insbesondere aus 1 und 2 ersichtlich, umfasst der Faltverschluss eine Profilplatte (1) mit zwei parallelen Bügeln (1a) und (1b). Die beiden Bügel (1a) und (1b) begrenzen einen Raum (1c), um frei gelenkig zumindest eine, bevorzugt aber zwei symmetrische und identische Zungen (2) und (3) anzubringen. Die beiden Zungen (2) und (3) sind an jedem ihrer Enden mittels einer Querachse (4) und (5) gelenkig zwischen den beiden Bügeln (1a) und (1b) befestigt.
  • Jede der Achsen (4) und (5) besteht zum Beispiel aus einem Hohlrohr, das quer in die Dicke der Bügel (1a) und (1b) eingreift und durch Nieten (4a) und (5a) unverschiebbar gehalten wird. Die Platte (1) und die Bügel (2) und (3) sind in bekannter Weise längs gebogen. Ebenfalls in bekannter Weise weisen die freien Enden der Zungen (2) und (3) entgegengesetzt zu ihrer gelenkigen Befestigung (4) und (5) beliebige Anordnungen für eine frei gelenkige Anbringung der Hälften (B1) und (B2) des Armbandes (B) auf.
  • Einem wichtigen Kennzeichen der Erfindung zufolge ist jede Zunge (2) und (3) in der Nähe ihres freien Endes, wo die Armbandhälften (B1) und (B2) des Armbandes gelenkig angefügt sind, mit zwei Drehrollen (67) und (89) versehen, die koaxial angeordnet sind und auf beiden Seiten der benannten Zungen (2) und (3) über deren Rand hinausragen. Diese Rollen (67) und (89) sind dazu bestimmt, mit einer Profilrandleiste (1d11d2) und (1e11e2) zusammenzuwirken, die auf einer offenen Vertiefung (1d) und (1e) sitzt, die seitlich in der Dicke jedes Bügels (1a) und (1b) ausgebildet ist. Die Leisten (1d11d2) und (1e11e2) sind oberhalb jedes der Bügel (1a) und (1b) durch ein nockenförmiges Profil verbunden, das nach einem Zurückschlagen der entsprechenden Zungen (2) und (3) in einen Raum (1c) in der Lage ist, einen Einklinkeffekt durch Rollreibung beim Einrasten der Drehrollen (67) und (89) zu erzeugen. Gleichzeitig ergibt sich eine Anspannung der Zungen (2) und (3) durch eine Erhöhung ihres Krümmungsradius, wie weiter unten beschrieben.
  • Es sei bemerkt, dass die Profilleisten (1d11d2) und (1e11e2) so ausgelegt sind, dass sie das Einrasten der Zungen (2) und (3) unter einer schwachen Zugkraft, aber umgekehrt die Entkopplung dieser Zungen unter einer verhältnismässig grossen Zugbelastung ermöglichen, um jede unzeitige Entkopplung zu vermeiden.
  • Wie insbesondere aus 1 ersichtlich, sind die Rollen (67) und (89) koaxial angeordnet und um eine gemeinsame Achse (1011) drehbar montiert, die quer in der Dicke jedes der Bügel (2 und 3) gelagert ist. Jede der Achsen (10 und 11) weist an jedem ihrer Enden eine kreisförmige Auflagefläche (10a und 11a) für das drehbare Aufsetzen von Rollen (67) und (89) auf, die auch abgenommen werden können. In Anbetracht dieser Anordnungen ist es somit möglich, je nach der gewünschten Einklinkkraft eine Drehrolle unterschiedlichen Durchmessers einzusetzen.
  • Einem weiteren Kennzeichen zufolge sind die Querrollen (12 und 13) zwischen entgegengesetzte Seitenkanten der Vertiefungen (1d) und (1e) montiert. Diese Rollen (12) und (13) fungieren als Verstrebung der Bügel (1a) und (1b) und gewährleisten den Anschlag eines Abschnitts der Zungen (2) und (3) in der Einklinkposition. Die beiden Rollen (12) und (13) sind parallel zueinander und zu den Achsen (10) und (11) der Drehrollen (67) und (89). In dem veranschaulichten Beispiel bestehen die Versteifungsrollen (12) und (13) aus einem Röhrchen (12a) und (13a), das zwischen den Seitenkanten gegenüber den Vertiefungen (1d) und (1e) angeordnet ist. Die Röhrchen (12a) und (13a) sind auf eine Hohlachse (12b) und (13b) montiert, die bei der Vertiefung (1d) und (1e) in die Dicke der Bügel (1a) und (1b) eingreift. Die Achsen (12b) und (13b) nehmen an jedem ihrer Enden abnehmbare Organe auf, die eine Verschiebung blockieren und zum Beispiel aus einer Spitze (14) bestehen.
  • In einer weiteren Ausführungsform besteht, wie es aus der 2A und aus den 10, 11 und 12 hervorgeht, mit dem Ziel einer Vereinfachung und einer Verringerung der Kosten die Baugruppe der Profilplatte (1) mit den beiden Bügeln (1a) und (1b), die den Raum (1c) begrenzen, aus einem einzigen Stück. Die Organe des Anschlags in der Einklinkposition der Zungen (1) und (2) bestehen aus einem Querbügel (1f), der direkt mit den seitlichen Bügeln (1a) und (1b) verbunden ist, wo die Zungen (2) und (3) gelenkig angebracht sind. Der Querbügel (1f) ist im Wesentlichen im mittleren Teil der Vertiefung (1d1e) angeordnet.
  • Die ihrer Gelenkachse (4) und (5) entgegengesetzten Enden der Zungen (2) und (3) weisen einen Profilkopf (2a) und (3a) auf, der sich in einem Winkel über die Drehrollen (67) und (89) erhebt. Die Profilköpfe (2a) und (3a) können sich auf die Versteifungsrollen (12) und (13) oder auf den Querbügel (1f) stützen. In der Einklinkposition der Zungen (2) und (3) sind die Profilköpfe (2a) und (3a) im Wesentlichen aneinanderstossend angeordnet.
  • In dem veranschaulichten Beispiel sind die Köpfe (2a) und (3a) quer ganz durchbohrt, um die Enden der Hälften (B1) und (B2) des betrachteten Armbandes gelenkig frei zu befestigen. Die Köpfe (2a) und (3a) erlauben zum Beispiel die freie gelenkige Befestigung von Armbandgliedern.
  • In Anbetracht dieser Kennzeichen wird insbesondere auf die 3, 4 und 5 verwiesen, die den Verschluss in seiner offenen Position (3), in der Einklinkposition (4), d. h. in dem Augenblick, in dem die Rollen (67) und (89) das rampenartige Profil (1d11d2) und (1e1–-1e2) der Vertiefungen (1d) und (1e) angreifen, und in der Einklinkposition (5), d. h. wenn die Rollen (67) und (89) unter der Einwirkung des auf die Profilköpfe (2a) und (3a) ausgeübten Drucks (P) den Totpunkt des Einklinkens überwunden haben, zeigen. Die daraus folgende Kraftkomponente gewährleistet das automatische Einklinken des Verschlusses. Der Krümmungsradius der Zungen (2) und (3) vergrössert sich.
  • In dieser Einklinkposition sind die Zungen (2) und (3) gänzlich in den Raum (1c) zwischen den beiden Bügeln (1a) und (1b) integriert.
  • In Anbetracht der Kennzeichen, die der Erfindung zugrunde liegen, kann der Verschluss als Ganzes aus jedem beliebigen Werkstoff gefertigt werden. Vorteilhafterweise, aber nicht ausschliesslich kann er in Kohlefasern ausgeführt werden, wobei die Zungen ohne Ausformschieber spritzgegossen werden, wodurch die Kosten bedeutend vermindert werden können. Ebenfalls mit dem Ziel, durch eine Vereinfachung der Fertigung die Kosten zu verringern, kann die Platte als Ganzes wie angedeutet als ein einziges Stück gefertigt werden.
  • Die Vorteile gehen aus der Beschreibung deutlich hervor, insbesondere wird unterstrichen und ins Gedächtnis gerufen:
    • – das Einklinken durch Rollreibung der beiden koaxialen Rollen, während die Zungen durch Vergrösserung ihres Krümmungsradius gestreckt werden;
    • – einfaches Einklinken durch die schwache Rollreibung;
    • – Erhöhung und Verringerung der Einklinkkraft durch Anpassung des Durchmessers der einklinkenden Drehrollen;
    • – die Möglichkeit, eine grosse Einklinksteigung wie auch einen grossen Einklinkhub zu erzielen;
    • – Sicherheit des Verschlusses;
    • – die Möglichkeit, eine Zunge geringer Breite einzusetzen, wenn die koaxialen Drehrollen berücksichtigt werden;
    • – einfache Realisierung;
    • – Verringerung der Kosten;
    • – Einsatz von vereinfachten und genormten Teilen.

Claims (10)

  1. Faltverschluss für ein Armband mit einer Profilplatte (1), die zwei parallele und beabstandete Bügel (1a) und (1b) aufweist, die einen Raum (1c) begrenzen, um frei gelenkig zumindest eine Zunge (23) anzubringen, die entgegengesetzt zu ihrem gelenkig befestigten Abschnitt Vorrichtungen aufweist, um einen Teil des Armbandes gelenkig zu befestigen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge(n) (23) des Armbandes in der Nähe des Abschnitts, der das Armband aufnimmt, mit zwei Drehrollen (67) und (89) versehen sind, die koaxial angeordnet sind und auf beiden Seiten über die Zunge (23) hinausragen, um mit einer Profilrandleiste (1d11d2) und (1e11e2) zusammenzuwirken, die auf einer offenen Vertiefung (1d1e) sitzt, die seitlich in der Dicke jedes Bügels (1a) und (1b) ausgebildet ist, um nach einem Zurückschlagen der Zunge (23) einen Einklinkeffekt durch Rollreibung zu erzeugen, der eine Anspannung der Zunge ergibt, wobei die benannte Vertiefung (1d1e) mit Mitteln (1213) versehen ist, die in der Lage sind, in der Einklinkposition den Anschlag eines Teiles der Zunge(n) (23) zu gewährleisten.
  2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei gelenkig befestigte, symmetrisch gegenüberliegende Zungen (23) an jedem der Enden der Bügel (1a) und (1b) aufweist, wobei die Vertiefung (1d1e) im Wesentlichen im mittleren Teil dieser Bügel ausgebildet ist.
  3. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagorgane der Zungen (23) in der Einklinkposition aus Querrollen (12) und (13) bestehen, die zwischen die Seitenkanten der Vertiefung (1d1e) montiert sind und als Verstrebung fungieren.
  4. Verschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei zueinander und zur Achse der Drehrollen (67) und (89) der Zungen (2) und (3) parallele Rollen (12) und (13) aufweist.
  5. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagorgane der Zungen (23) in der Einklinkposition aus zumindest einem Querbügel (1f) bestehen, der im Wesentlichen im mittleren Teil der Vertiefung (1d1e) angeordnet ist und direkt während der Fertigung der Profilplatte (1) ausgebildet wird.
  6. Verschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ihrer gelenkigen Befestigung entgegengesetzten Enden der Zungen (23) eine Profilgestalt (2a3a) aufweisen, die sich in einem Winkel über die Drehrollen (67) und (89) erhebt, und in der Lage sind, sich auf die Versteifungsrollen (12) und (13) zu stützen, wobei diese Ausbildungen in der Einklinkposition der Zungen (2) und (3) im Wesentlichen aneinanderstossend angeordnet sind.
  7. Verschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der profilierten Ausbildungen (2a) und (3a) gänzlich quer durchbohrt sind, um mit der Möglichkeit einer gelenkigen Verbindung die entsprechenden Teile des Armbandes anzufügen.
  8. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die koaxialen Einklinkrollen (67) und (89) drehbar auf eine gemeinsame Achse (10) und (11) montiert sind und sich abnehmen lassen, um ihren Durchmesser an die gewünschte Einklinkkraft anzupassen.
  9. Verschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrollen (12) und (13) aus einem Röhrchen (12a) und (13a) bestehen, das zwischen den Seitenkanten gegenüber der Vertiefung (1d1e) angeordnet und auf eine Hohlachse (1213) montiert ist, die in die Dicke der Bügel (1a) und (1b) eingreift, wobei diese Achse an jedem ihrer Enden abnehmbare Organe für eine Blockierung der Verschiebung (14) aufnimmt.
  10. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtheit der Platte (1) und der Zungen (2) und (3) längs gekrümmt ist.
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