DE60200315T2 - Verfahren zum Schärfen einer Messerwelle - Google Patents

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schärfen einer Messerwelle der Art, wie es zum Beispiel in EP-A-0 602 655 beschrieben ist. Die Messerwelle wird in einer Maschine zum Zuschneiden von Streifen aus Blattmaterial, zum Beispiel aus Papier, Kunststoff, lichtempfindlichem Film oder anderem Material in Form dünner Blätter verwendet.
  • In der fotografischen Industrie werden zum Schneiden mehrerer Streifen lichtempfindlichen Films aus einem sehr breiten Ausgangsstreifen Längsschneidgeräte eingesetzt, die eine Vielzahl von auf einer Messerwelle im Abstand zueinander angeordneten rotierenden Messern und eine Vielzahl von auf einer zweiten Messerwelle angeordneten Gegenmessern aufweisen, wobei der zu schneidende Streifen zwischen diesen beiden Messer- und Gegenmesserreihen hindurchläuft. Statt auf Messerwellen können die Messer bzw. Gegenmesser auch auf einzelnen Einheiten angeordnet sein. Um am Rand der geschnittenen Streifen eine gute Schnittqualität aufrechtzuerhalten, müssen die Messer und Gegenmesser regelmäßig geschärft werden.
  • Es gibt bereits zahlreiche Möglichkeiten, das Schärfen der Messer der verschiedenen Längsschneidgeräte dadurch zu berücksichtigen, dass man den durch das Schärfen eines oder mehrerer Messer auftretenden Materialverlust durch geeignete Mittel dimensional ausgleicht. Diese Ausgleichsmöglichkeiten gestatten eine auch über die Zeit nach mehrmaligem Schleifen der Messer ausreichend gute Kontrolle des Schneidverfahrens. Durch diese Kontrolle des Schneidverfahrens werden eine hinreichend gute Schnittqualität der geschnittenen Streifen und geringe Dimensionsabweichungen der geschnittenen Streifen erzielt. Im Vergleich zu den üblichen Spezifikationen für in der fotografischen Industrie verwendete Filmstreifen sind diese Dimensionsabweichungen aber immer noch zu groß.
  • US-A-4 592 259 beschreibt ein Verfahren und eine Einrichtung zum Einstellen der relativen Position der Schneidmesser eines Längsschneidgerätes. Um die korrekte Position einerseits der Messer zueinander und andererseits zwischen den einzelnen diese Messer aufweisenden Schneideinheiten zu erreichen, lassen sich die Schneideinheiten auf Gleitbahnen bewegen. Elektrische und mechanische Einrichtungen ermöglichen einen automatischen Ausgleich der im Laufe der Zeit eintretenden Dimensionsabweichungen in der Messerdicke. Durch diesen Ausgleich wird die Position der Schneideinheiten zueinander auf ihren Gleitschienen verändert. Dadurch soll zwischen den Schneidkanten zweier aufeinanderfolgender Messer durch Vergleich mit einem in einem Speicher aufgezeichneten Standard-Bezugswert, der zum Beispiel der Dicke eines neuen Messers entspricht, ein konstanter, vorgegebener Abstand aufrechterhalten werden. Diese Erfindung ermöglicht zwar die Aufrechterhaltung eines konstanten Abstandes zwischen den Messern, sie bezieht sich aber auf Messer von Schneidmaschinen oder Schlitten, die bezüglich ihrer relativen Bewegungen auf ihren jeweiligen Gleitschienen unabhängig voneinander sind. Anders ausgedrückt, verändert sich die Gesamtgeometrie der Schneidmaschinen entsprechend den Dimensionsabweichungen der Messer, um den Abstand zwischen den Schneideinheiten und damit zwischen den Schneidkanten der Messer konstant zu halten.
  • US-A-4 607 552 beschreibt eine Vorrichtung, die eine automatische Steuerung der Position einer Vielzahl von einen sich bewegenden Streifen schneidenden Schneidvorrichtungen ermöglicht. Mittels elektronischer Steuereinrichtungen kann aus Abnutzungs-Messwerten der Schneidmesser der einzelnen Schneidvorrichtungen der Dimensionsausgleich für die korrekte Neupositionierung der Schneide einerseits bezüglich des zu schneidenden Streifens und andererseits bezüglich des als Gegenmesser dienen Teils berechnet werden. Diese Vorrichtung ermöglicht somit einen Ausgleich der Abnutzung der einzelnen Schneiden der Schneidvorrichtung unabhängig voneinander.
  • Die Aufgabe der in US-A 5 097 732 offenbarten Erfindung hat gewisse Ähnlichkeit mit jener von US-A- 4 607 552. Auch hier ermöglicht eine numerische Steuerung die Messung und Steuerung des Abstands zwischen den Schneideinheiten einer eine Vielzahl von Schneideinheiten aufweisenden Schneidvorrichtung. Aufgabe der Erfindung ist es, die gleichzeitige Bewegung einer Vielzahl von Schneideinheiten in eine vorgegebene Position zu ermöglichen. Nach dieser Bewegung der Schneideinheiten wird dann die jeweilige Anpassung der Anlagedrücke der oberen und unteren Messer durchgeführt.
  • US-A-4 072 887 beschreibt eine Vorrichtung, mittels derer bewegliche Elemente, insbesondere ein erstes Paar von zusammenarbeitenden Kreisschneidemessern mit parallelen Achsen, durch Verschiebung entlang der Achse der Kreisschneidemesser in eine neue Position bewegt werden können. Die Vorrichtung ermöglicht mittels geeigneter Messeinrichtungen die Neupositionierung aufeinanderfolgender, nebeneinander auf getrennten Einheiten angeordneter Schneidenpaare bezüglich des bewegten ersten Schneidenpaars.
  • EPA 0 602 655 beschreibt ein Verfahren zum Schärfen auf einer Welle sitzender Kreisschneidemesser. Diese Erfindung zielt insbesondere darauf ab, die Messer zum Schärfen nicht von der Messerwelle abnehmen zu müssen und dadurch Ursachen für Fehler und Dimensionsabweichungen zu vermeiden, die mit der erneuten Montage der Messer auf der Welle nach dem Schärfen verbunden sein können. Insbesondere ist es bei dem in dieser Erfindung beschriebenen Schärfverfahren möglich, ausgehend von der zwischen bestimmten Punkten auf einem Träger montierten Messerwelle mit den zu schärfenden Messern eine rotierende Schleifscheibe – oder mehrere solcher Schleifscheiben – unter Steuerung der Bewegung der Schleifscheibe durch eine numerisch gesteuerte programmierte Vorrichtung gegen die Kanten der Messer zu bewegen. Dadurch sollen die Schneidmesser einer Welle nacheinander oder gleichzeitig geschärft werden können, ohne die Messer ausbauen zu müssen. Eigentliches Ziel dabei ist es, den seitlichen und radialen Versatz der Schneidkanten der Messer zu verbessern und dadurch die Präzision der geschnittenen Streifen zu erhöhen. Das hinsichtlich der Streifenbreite von Produkten, die mit den gemäß diesem Schärfverfahren geschärften Messerwellen geschnitten wurden, erzielte Ergebnis bleibt jedoch weiterhin unbefriedigend.
  • FR-A-9 912 181 beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Positionieren einer Vielzahl von auf einer ersten Messerwelle positionierten Messern bezüglich einer Vielzahl von auf einer zweiten Messerwelle desselben Längsschneidgerätes montierten Gegenmessern. Damit wird jedoch die dimensionale Gleichmäßigkeit oder Wiederholbarkeit des Messerabstandes einer gegebenen Schneidvorrichtung nicht speziell garantiert.
  • Sämtliche in den vorstehend erwähnten bekannten Veröffentlichungen beschriebene Einrichtungen basieren auf Steuerungs- oder Messprinzipien und -einrichtungen, die die Positionierung oder Neupositionierung von Schneideinheiten oder Schneidvorrichtungen mit Messern relativ zueinander ermöglichen, um zum Beispiel die Variabilitäts-Parameter des Schneidprozesses auszugleichen. Dadurch soll die Gesamtsteuerung des Prozesses garantiert werden. Bei Schneidvorrichtungen liegt ein wichtiger Variabilitäts-Parameter des bekannten Verfahrens in der Abnutzung der in diesen Maschinen eingesetzten Messerschneiden. Dieses Phänomen kann durch Beeinflussung bestimmter physischer Komponenten der Schneidvorrichtung gesteuert werden, zum Beispiel durch relative Bewegung der Komponenten zueinander, um zum Beispiel die Abnutzung der Messer auszugleichen. Bei einer solchen Schneidvorrichtung ist es zum Beispiel möglich, die Produktionsart zu wechseln und die für die erste Produktionsart bestimmten Messer durch andere, für eine neue geplante Produktionsart bestimmte Messer zu ersetzen. Später könnten dann zum Beispiel alle oder einzelne Messer für die erste Produktionsart wiederverwendet werden. Geeignete Steuer- und Messeinrichtungen ermöglichen in diesem Fall die Steuerung und gegebenenfalls Neupositionierung der Messer zueinander. Allerdings ist eine Garantie für die Wiederholbarkeit des axialen Abstandes zwischen den Messern beim Schärfen a priori nicht gegeben, so dass infolgedessen die Qualität des Schnitts, die durch gute Entsprechung und gutes Zusammenwirken der jeweiligen Messer auf beiden Messerwellen, die zum Beispiel zusammen einen Materialstreifen schneiden, erreicht wird, nicht gewährleistet ist. Anders ausgedrückt, ermöglichen die nach dem erwähnten Stand der Technik verwendeten Einrichtungen zwar die Steuerung des Schneideprozesses, nicht jedoch die Steuerung der Wiederholbarkeit oder Variabilität des Schneidabstandes der Messerwelle.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Gleichmäßigkeit des Schärfens der Messerwellen einer Schneidvorrichtung, genauer gesagt der mit den Messern ausgestatteten Messerwellenpaare, so zu steuern, dass diese Messerwellen auch im Laufe der Zeit und nach mehrmaligem Schärfen oder Schleifen bei einer gegebenen Schneidbreite einen beim Schleifvorgang präzise kontrollierten und gleichmäßigen Abstand aufweisen, der ein gutes Zusammenwirken der beiden Wellen garantiert. Damit werden mit Vorteil besondere zusätzliche Einstellungen einer Welle bezüglich der anderen in der die beiden Wellen aufnehmenden Schneidvorrichtung vermieden, ohne dass im Laufe der Zeit eine Dimensionsabweichung oder Streuung der verschiedenen Schneidabstände eintritt. Die Erfindung ermöglicht es gemäß Anspruch 1, ein robustes Schärfverfahren zu erreichen und aufrechtzuerhalten und dabei gleichzeitig Produktivitätsgewinne zu erzielen, da das Schärfen der Messerwellen gleichzeitig auf einer besonderen Schleifmaschine erfolgt. Anfängliche Einstellungen der Schneidvorrichtung sind bei einem gegebenen Paar Messerwellen nicht mehr erforderlich, da die Messer der beiden zusammenwirkenden Messerwellen der Schneidvorrichtung während der aufeinanderfolgenden Schleifvorgänge zueinander einwandfrei positioniert bleiben. Erreicht wird damit nicht nur die ausgezeichnete Beherrschung der Präzision der vorgegebenen Schnittbreite, sondern auch und vor allem ein besserer Schnitt, insbesondere dank der Beherrschung der Variabilität des axialen Abstandes zwischen den verschiedenen Messern. Dies ermöglicht es auch, eine dimensionale Gleichmäßigkeit der Messerwellen während des Schleifvorganges zu erreichen. Angesichts der Präzision und der geringen dimensionalen Variabilität, die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erreicht werden können, ist es sogar möglich, an den Austausch zwischen Messerwellen verschiedener Messerwellenpaare zu denken.
  • Ein Vorteil des Verfahrens gemäß den Ansprüchen besteht darin, dass es von den auf die Schleifmaschine zurückzuführenden, zum Beispiel mechanischen, Variabilitäts-Parametern unabhängig ist.
  • Ein weiterer wichtiger Vorteil des Verfahrens gemäß den Ansprüchen besteht darin, dass es unabhängig von Abweichungen der mit der Umgebung der Schleifmaschine verbundenen physikalischen Parameter die Aufrechterhaltung einer guten geometrischen Positionierung der Messer und eines gleichmäßigen Messerabstandes ermöglicht. Eines der genannten Parameter ist zum Beispiel die Umgebungstemperatur.
  • Dieses Verfahren ist insofern besonders nützlich, als mit ihm jedes Messer einer Messerwelle präzise korrigiert werden kann, indem die Abmessungen der einzelnen Messerabstände zwischen zwei aufeinanderfolgenden Messern gleichmäßig gemacht werden, und zwar unabhängig von der Variabilität der mechanischen Komponenten der Schleifmaschine.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß Anspruch 1 zum Schärfen einer Vielzahl von Messern, die auf der Umfangsfläche einer Messerwelle angeordnet sind, wobei das Verfahren durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist:
    • a) Bestimmen des Unterschiedes der tatsächlichen Position eines jeden Messers in Relation zu einer Bezugsposition entsprechend den theoretischen Positionen der Messer durch Ermitteln des algebraischen Wertes für die Differenz zwischen dem zwischen zwei aufeinanderfolgenden Messern gemessenen tatsächlichen Abstand und dem theoretischen Abstand für jedes einzelne Paar aufeinanderfolgender Messer auf der Messerwelle;
    • b) Berechnen des Durchschnittswertes der algebraischen Werte für die Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem gemäß Schritt a) ermittelten theoretischen Abstand durch Dividieren der Summe der algebraischen Differenzwerte durch die Gesamtzahl einzelner Paare aufeinanderfolgender Messer auf der Messerwelle;
    • c) Ermitteln des algebraischen Wertes entsprechend einer ersten korrigierten relativen Position eines jeden Messers durch Subtraktion des algebraischen Durchschnittswertes der gemäß Schritt b) berechneten Differenzen von jedem der algebraischen Werte für die Differenz zwischen dem tatsächlichen Abstand und dem gemäß Schritt a) ermittelten theoretischen Abstand;
    • d) Ermitteln des algebraischen Wertes für die Differenz zwischen der tatsächlichen Gesamtlänge zwischen den beiden Endmessern auf der Messerwelle und der theoretischen Gesamtlänge der Messerwelle, errechnet durch Multiplizieren der Gesamtzahl der einzelnen Paare aufeinanderfolgender Messer mit dem Wert des theoretischen Abstands;
    • e) Ermitteln des algebraischen Differenzwertes für die Länge pro Messer durch Dividieren des algebraischen Wertes für die Differenz zwischen der theoretischen Gesamtlänge und der gemäß Schritt d) erhaltenen tatsächlichen Gesamtlänge durch die Gesamtzahl von Messerpaaren auf der Messerwelle;
    • f) Ermitteln des algebraischen Wertes entsprechend einer zweiten korrigierten relativen Position eines jeden Messers durch Addition des algebraischen Differenzwertes für die Länge pro Messer mit den algebraischen Werten entsprechend der ersten korrigierten relativen Position; und
    • g) Ermitteln der pro Messer zu entfernenden Materialmengen anhand der Summe der algebraischen Werte für die zweite korrigierte relative Position.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Gesamtansicht einer Längsschneidmaschine;
  • 2A und 2B Prinzip-Diagramme des durch die Messerwellen eines Längsschneidgeräts ausgeführten Schneidvorgangs;
  • 3 eine schematische Ansicht der Bezugs-Positionierung der Messerwellen im Längsschneidgerät;
  • 3B ein Detail der 3A:
  • 4 eine schematische Vorderansicht der elektromechanischen Steuervorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in der Umgebung der Maschine;
  • 5 eine schematische Ansicht der Vorrichtung gemäß 4, von rechts gesehen;
  • 6 die Positionierung der Positions-Messfühler der Steuervorrichtung bezüglich der Messer gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; und
  • 7 eine grafische Darstellung entsprechend den Werten der als Anlage I beigefügten Tabelle.
  • In der Beschreibung sind unter "Messer" sowohl die Messer als auch die Gegenmesser zu verstehen.
  • 1 zeigt ein Längsschneidgerät oder eine Schneideinheit 10, mit denen Material in Blattform, zum Beispiel fotografische Filmplatten, die mit hoher Präzision in Streifen geschnitten werden müssen, in Streifen geschnitten werden können. Ein derartiges Längsschneidgerät weist zwei Wellen 40 und 50 auf, auf denen jeweils rotierende Messer 20 und Gegenmesser 30 montiert sind. Die beiden Wellen 40 und 50 sind derart montiert, dass ihre Achsen parallel zueinander verlaufen. Die Elemente 20 und 30 weisen die Besonderheit auf, dass sie kreisförmig ausgebildet sind und auf der Umfangsfläche der Messerwelle 40, 50 angeordnet sind, so dass sie kontinuierlich schneiden können, wenn sich die beiden Wellen 40, 50 gemeinsam drehen, wobei ihre jeweiligen Achsen parallel verlaufen. Das Schneiden eines Materialblatts basiert auf dem Scherenprinzip, wie es in 2 dargestellt ist. Das zu schneidende Materialblatt 12 läuft in der Richtung 14 zwischen den zum Beispiel in den Drehrichtungen 15 bzw. 17 rotierenden Messern 20 und Gegenmessern 30 hindurch. Nachdem es die Schneideelemente 20 und 30 passiert hat, ist das Blatt 12 zu Streifen 18 geschnitten. Die Messer sind im Allgemeinen in regelmäßigem Abstand im Längsschneidgerät angeordnet, um Filmstreifen gleicher Breite 19 zu schneiden; sie können aber auch in unregelmäßigen Abständen vorgesehen werden, um Streifen unterschiedlicher Breite zu schneiden. In jedem Fall soll jedoch die Variabilität der Dimensionen dieser Schnittbreite gesteuert werden, um Einstellungen am Längsschneidgerät möglichst gering zu halten und die Komplexität der Messerschärfvorgänge zu verringern, dabei aber gleichzeitig die Gleichmäßigkeit oder Wiederholbarkeit des Abstandes zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Messern und einer vorgegeben Streifenbreite 19 aufrechtzuerhalten. Aufgabe des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es auch, die in einem Längsschneidgerät eingesetzten Messerwellen mit minimalen oder gar ohne Einstellungen einander zuordnen zu können, und dies mit höchster Präzision und damit höchster Schnittqualität. Bei der Herstellung von fotografischem Film, zum Beispiel Film für professionelle Kinofilme oder Amateurfilme, ist der Schneidvorgang von großer Bedeutung. Die spätere korrekte Perforation ist von ihr abhängig. Eine einfache Abweichung in der Filmbreite verursacht eine willkürliche und ungenaue Perforation und damit ein Fertigprodukt geringerer Qualität, das den Kunden bei der Verwendung des Filmstreifens zum Beispiel in Projektoren oder Kameras enttäuscht. Die auf dem Gebiet des Schneidens fotografischen Films erreichte Präzision der geometrischen Abweichungen in der Breite der geschnittenen Streifen liegt heute im Größenbereich eines Mikrometers. Diese Präzision entspricht der Kontrolle der Variabilität der Breite des zu schneidenden Streifens und seiner Schnittqualität, wobei diese direkte Folge der vorherigen korrekten relativen Positionierung der Messer 20, 30 auf den beiden Wellen 40, 50 des Längsschneidgeräts 10 sind. Nach 3 kann mittels des beanspruchten Verfahrens diese Gleichmäßigkeit oder Steuerung der Wiederholbarkeit des axialen Abstandes P zwischen den Messern hergestellt, eine Abstands-Variabilität P zwischen zwei aufeinanderfolgenden Messern von praktisch unter 2 Mikrometer (0,002 mm) erreicht und dabei die korrekte Zuordnung der jeweiligen Messer 20, 30 der Wellen 40, 50 des Längsschneidgeräts 10 sichergestellt werden. Nach 3A und 3B entspricht die Zuordnung dem axialen Spiel A zwischen den Stirnflächen der im Längsschneidgerät 10 angeordneten Messer 20 und 30. Die Messerwellen 40, 50 werden mit Abstandshaltern derart zueinander vorpositioniert, dass die jeweils ersten Messer 20, 30 jeder Messerwelle 40, 50 entsprechend der korrekten relativen axialen Position, wie sie durch das axiale Spiel A gekennzeichnet ist, zueinander positioniert werden. Das beanspruchte Verfahren ermöglicht auch die Steuerung dieses axialen Spiels mit hoher Präzision bei allen Messern 20, 30, das heißt eine Variabilität im Bereich von maximal 0,01 mm.
  • Erfahrungsgemäß werden die die beiden Wellen aufweisenden Längsschneidgeräte jeweils nach einer Anzahl Arbeitsstunden gestoppt und auseinandergenommen. Dann werden die Messerwellen zum Beispiel auf Schleifmaschinen geschärft. Die erforderliche Schleifpräzision, die im Bereich von einigen Mikrometern liegt, erfordert eine sehr viel präzisere Bearbeitung als sie auf einer herkömmlichen Drehbank erreicht werden kann. Zur Überprüfung des Schleifvorgangs wird eine für die Schleifmaschine geeignete elektromechanische Steuervorrichtung 5 eingesetzt. Diese Steuervorrichtung 5, von der ein Beispiel in 4 und 5 dargestellt ist, ist mittels durch ihre Achsen angedeuteter Befestigungsmittel 7 auf dem Wagen oder Langschlitten der Schleifmaschine befestigt. Diese Mittel 7 können zum Beispiel aus Befestigungsschrauben bestehen. Die elektromechanische Steuervorrichtung 5 ist mit einem Paar Positions-Messfühlern 43, 47, zum Beispiel bekannten TESA-Sensoren, ausgestattet. Die Sensoren 43, 47 weisen zum Beispiel jeweils einen mechanischen Fühler 8, 16 mit Diamantspitze auf, der mit dem Messer, dessen Position zu bestimmen ist, in Berührung steht. Das Sensorenpaar 43, 47 ist elektronisch mit einer Gruppe von zusammenwirkenden Steuerungsinstrumenten 9 verbunden, die zum Bespiel ein Galvanometer und eine elektronische Vorrichtung zum direkten Ablesen der Mikrometer-Werte, zum Aufzeichnen dieser Werte und zur Durchführung von Berechnungen auf der Grundlage vorgegebener Kalkulationspro gramme umfassen. Bei der Lesevorrichtung handelt es sich zum Beispiel um eine LED-Anzeige. Die Aufzeichnungs- und Rechenvorrichtung kann aus einer programmierbaren Steuerung mit einem Programm und einem entsprechenden Speicher bestehen. Der Schlitten 6 der Schleifmaschine ist im Allgemeinen mit einem Motor ausgestattet und vollführt eine Translationsbewegung parallel zur Achse 1 der zu schärfenden Messerwelle. Neben der Steuervorrichtung 5 trägt der Schlitten 6 eine Vorrichtung 3 zur Aufnahme des Schleifwerkzeugs 4 für die Messer 30. Auch die Vorrichtung 3 ist am Schlitten 6 befestigt. Das Schleifwerkzeug 4 für die Messer kann zum Beispiel aus einer rotierenden Schleifscheibe 4 bestehen, wobei die Drehachse des Werkzeugs 4 an der Werkzeugaufnahme 3 befestigt ist. Die zu schleifende Messerwelle ist in der Schleifmaschine 25 zum Beispiel zwischen Spitzen oder auf einem Aufspanndorn gehalten. Der motorisierte Schlitten 6 gestattet eine langsame Bewegung des Schlittens mit der Werkzeugaufnahme 3, zum Beispiel im Bereich von 0,1 mm/min. Diese Gruppe elektromechanischer Komponenten stellt ein relativ einfaches Mess- und Zustellsystem dar, das sowohl einfach aus Standardmaterial herzustellen und sehr effizient ist als auch die Ausführung von Schärfdurchgängen von nur wenigen Mikron an den zu schärfenden Messern ermöglicht.
  • Mit Hilfe der elektromechanischen Steuervorrichtung 5 lassen sich die Differenzen der jeweiligen Istposition der Messer zum Beispiel bezüglich eines gewählten theoretischen Werts Po des dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Messern entsprechenden Messerabstandes messen. Gemäß 4 und 5 umfasst die Vorrichtung 5 einen Hauptständer 26, der mit Hilfe der Befestigungsmittel 7 am Langschlitten 6 der Schleifmaschine 25 befestigt ist. Der Hauptständer 26 ist fest mit einem mechanischen Arm 27 verbunden, an dem eine Messeinrichtung 60 befestigt ist. Die Messeinrichtung 60 umfasst einen ersten Schlitten 41 und einen zweiten Schlitten 28 und kann entlang zweier praktisch orthogonaler Achsen bewegt werden, von denen sich eine parallel zur Hauptachse 1 der Messerwelle erstreckt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Messeinrichtung 60 den mit dem Arm 27 fest verbundenen zweiten vertikalen Schlitten 28, wobei der zweite Schlitten 28 mittels einer Vorrichtung oder eines oberen Elements 51 die Bewegung der Messeinrichtung 60 in einer Richtung praktisch rechtwinklig zur Achse 1 der in der Schleifmaschine 25 befestigten Messerwelle 40, 50 sicherstellt. Bei der Vorrichtung 51 kann es sich zum Beispiel um ein Betäti gungselement handeln. Bei der gewählten Ausführungsform ermöglicht der erste Schlitten 41 die Bewegung der Messeinrichtung 60 in der Achse 1 der Messerwelle 40, 50. Die Bewegung des ersten Schlittens 41 wird zum Beispiel durch eine Vorrichtung mit einem horizontalen Betätigungselement 48 und einer Feder 42 bewirkt. Der zweite Schlitten 28 lässt die Messeinrichtung steigen oder fallen, um die mechanischen Fühler 8, 16 korrekt an der Stirnfläche der zu prüfenden Messer zu positionieren. Die Bewegung des ersten Schlittens 41 relativ zum Arm 27 erfolgt praktisch parallel zur Achse 1 der Messerwelle 40, 50. Die Position der Bewegung des ersten Schlittens 41 wird mittels eines ersten Präzisionssensors 43 erfasst. Bei der bevorzugten Ausführungsform mit dem Betätigungselement 48 und der Feder 42 bewegt das Betätigungselement 48 entgegen der Wirkung der Feder 42 den ersten Schlitten 41 parallel zur Achse 1. Durch diese horizontale Bewegung des ersten Schlittens 41 kann der erste mechanische Fühler 8 einer feststehenden Aufnahme 70 an der Stirnfläche des ersten Messers in Anlage gebracht werden. Der Fühler 8 ist mit dem Sensor 43 verbunden. Der Fühler 8, der einen Hub von wenigen Millimetern in der Achse 1 ermöglicht, ist zum Beispiel mit einem Galvanometer verbunden. Nachdem der Fühler 8 am ersten Messer in Anlage gebracht wurde, wird er elektrisch auf Null gestellt. Dann wird das Steuerinstrument 9 mit Hilfe eines Präzisionslineals 22 als Mess-Referenz initialisiert. Das Lineal 22 selbst ist elektrisch mit dem Steuerinstrument 9 verbunden, so dass die Translationsbewegung der Steuervorrichtung 5 mit den Messsensoren und Fühlern 8, 16 entlang der Achse 1 immer mit Bezug auf das Lineal erfolgt. Das Präzisionslineal 22 ist an der Schleifmaschine 25 befestigt, und seine Hauptachse 11 verläuft parallel zur Bewegungsrichtung des Schlittens 6 in der Achse 1 der zu schärfenden Welle. Vorzugsweise wird ein mit einer Auflösung von 0,001 mm kalibriertes Glaslinear verwendet. Die Translationsbewegungen des Schlittens 6 werden immer in Bezug auf dieses Lineal 22 mit einem Messsensor 62 aufgezeichnet.
  • Das Lineal ist bezüglich des Schlittens 6 feststehend, wobei letzterer seinerseits eine Translationsbewegung ausführt. Die als Referenz für die an der zu schärfenden Welle durchzuführenden Messungen dienende Initialisierungsposition wird in Bezug auf die Position eines ersten theoretischen Messers aufgezeichnet, das als Referenz für die Längenmesssung der Messerwelle 40, 50 zwischen den beiden Endmessern gewählt wird. Der Referenzwert wird mittels eines einfachen digitalen Werts, zum Beispiel Null, initialisiert und als Referenz im Steuerinstrument 5 gespeichert. Dann wird das Lineal 22 entsprechend dem Null-Wert des Sensors 8 auf Null gestellt (zurückgestellt). Mittels des Schlittens 6 wird der Sensor 8 dann zum letzten Messer bewegt, das mit der Messeinrichtung 60 gemessen werden kann. Dieses letzte Messer ist im Allgemeinen das vorletzte Messer der Welle, d.h. wenn die Messerwelle zum Beispiel 39 Messer aufweist, wird im Allgemeinen der tatsächliche Abstand zwischen dem ersten und dem achtunddreißigsten Messer gemessen. Nachdem der Fühler 8 mit dem achtunddreißigsten Messer in Anlage und elektrisch auf Null gestellt ist, wird die tatsächlich gemessene Länge zwischen den genannten Messern in Bezug auf das Lineal 22 abgelesen. Dabei wird die Länge zum Beispiel direkt auf einem mit dem Lineal 22 verbundenen digitalen Display abgelesen und mit der theoretischen Länge verglichen. Die theoretische Länge ist gleich der Gesamtzahl der theoretischen Abstände Po der Messerwelle 40, 50, multipliziert mit dem Wert des theoretischen Abstandes Po entlang der Messerwelle. Dieser Wert des theoretischen Abstandes Po ist im Allgemeinen konstant. Bei manchen Ausführungsformen kann der theoretische Abstand sich aber auch im Hinblick auf den gesamten Produktionsprozess ein wenig entlang der Messerwelle ändern.
  • Der feste Ständer 70, auf der der Fühler oder die Diamantspitze 8 befestigt ist, ist fest mit dem ersten Schlitten 41 verbunden. Der feste Ständer 70 ist fest mit dem Schlitten 41 verbunden und nimmt eine auf dem Ständer 70 befestigte Mess-Untergruppe 44 auf. Die Untergruppe 44 umfasst einen relativ zur feststehenden Ständer 70 bewegbaren Ständer 45. Die relative Position des beweglichen Ständers 45 wird mittels eines zweiten Präzisionssensors 47 gemessen, der seinerseits bezüglich des feststehenden Ständers 70 feststeht. Mit Hilfe des Sensors 47 kann die relative Bewegung der zweiten Diamantspitze 16 entlang der Achse 1 bezüglich der ersten Diamantspitze 8 gemessen werden. Der Sensor 47 misst mittels einer verformbaren mechanischen Vorrichtung die Position des beweglichen Ständers 45, die durch die Berührung zwischen dem zweiten mechanischen Fühler 16 und der Stirnfläche des zu prüfenden zweiten Messers bestimmt wird.
  • Die verformbare mechanische Vorrichtung besteht zum Beispiel aus einer verformbaren Blattfeder 52. Der am zweiten Messer eines ersten zu prüfenden Messerpaares anliegende zweite mechanische Fühler 16 erzeugt einen zweiten algebraischen Wert, der bezüglich des ersten algebraischen Werts des ersten geprüften Messers die algebraische Differenz der Länge des ersten gemessenen Messerabstands P bezüglich des theoretischen Abstands Po angibt. Alle diese Werte werden Messer für Messer aufgezeichnet und dienen als Referenz für die Bestimmung der Werte der von den Messern abzutragenden Materialmenge. Natürlich wird der Abstand zwischen den beiden mechanischen Messfühlern 8, 16 zunächst voreingestellt, zum Beispiel mit Hilfe eines Präzisions-Messstücks.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der Wert des Referenzabstandes zwischen den Sensoren 8, 16 generell gleich dem Wert des theoretischen Abstandes Po angesetzt. Bei einer vereinfachten Ausführungsform kann jedoch erwogen werden, die Voreinstellung des Abstandes entsprechend einem in 3A angegebenen Referenz-Abstandes 19 vorzunehmen. Dieser Referenz-Abstand 19 liegt sehr nahe beim theoretischen Abstand Po und kann auf der Welle 50 willkürlich gewählt werden.
  • Nach Abschluss des Prüfvorgangs am ersten Messerpaar bewegt das Betätigungselement 48 die Fühler 8, 16 ein wenig, so dass sie mit den Messern außer Berührung kommen. Dann werden die Fühler 8, 16 mittels des oberen Elements 51 weiter von den Messern entfernt. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 5 kann der die Messeinrichtung 60 tragende Arm 27 mit Hilfe eines einachsigen Gelenks 54 mit einem mechanischen Anschlag 55 sich bezüglich des Hauptständers 26 um die Achse 2 des Gelenks 54 drehen, und zwar in einer Drehrichtung, durch die der Arm 27 vom mechanischen Anschlag 55 entfernt wird. Diese Kinematik erleichtert das Zurückziehen der Steuervorrichtung 5 und vereinfacht damit das Einsetzen und Entnehmen der Messerwellen in die und aus der Schleifmaschine.
  • Der in 3A dargestellte Abstand P zwischen den Messern muss zumindest für dasselbe Messerwellenpaar so konstant wir möglich sein, um die Schnittqualität, die insbesondere auf die gute Zuordnung der Messerwellen 40, 50, d.h. die gute Steuerung des durch die Abmessung A repräsentierten Spiels zwischen Messern und Gegenmessern, zurückzuführen ist, so konstant wie möglich zu halten. Diese Steuerung der Abmessung A ist im Wesentlichen abhängig von der Wiederholbarkeit des Abstandes P beim Schärfen. Tatsächlich ist dieser Abstand P wegen der durch die herkömmlichen Schleifverfahren bedingten Streuung nicht konstant, selbst wenn diese Prozesse durch numerische Steuerungen gesteuert werden. Die Aufgabe des anspruchsgemäßen Verfahrens besteht darin, durch gute Kontrolle der Variabili tät des Schneidabstandes P die maximale Differenz zwischen zwei Abständen zu verringern und während der gesamten Lebensdauer der Messerwelle innerhalb der erforderlichen Toleranzen oder Spezifikationen zu halten.
  • Wenn die Fühler 8, 16 der Sensoren 43, 47, die die algebraische Positionsdifferenz des ersten geprüften Messerpaars angeben, in Bezug auf die anhand des Lineals 22 initialisierten und im Steuerinstrument aufgezeichneten Referenzposition an der Oberfläche dieser Messer in Anlage gebracht werden, bedeutet dies, dass der Sensor die richtige Steuerposition zum Messen der Position der betreffenden Messer einnimmt. Ausgehend von den gemessenen und im Steuerinstrument 9 aufgezeichneten Werten, die die absolute Position des ersten geprüften Messerpaars bezüglich des Lineals 22 angeben, wird die relative Differenz des dem ersten geprüften Messer folgenden Messers bezüglich des Referenzabstands 19 gemessen und aufgezeichnet. Dann wird der Schlitten – immer in Bezug auf die Referenzposition, die ihrerseits in Bezug auf das Präzisionslineal 22 initialisiert wurde – um einen Abstand entsprechend dem Wert eines theoretischen Abstands Po bewegt. Dieser Wert der Bewegung wird zum Beispiel direkt auf dem digitalen Display abgelesen. Anschließend wird ein zweiter Wert entsprechend der Position des zweiten Paares aufeinanderfolgender Messer, das heißt des dem ersten gewählten Messer unmittelbar folgenden Messerpaares, aufgezeichnet. Auf diese Weise wird die Positionsdifferenz zwischen den geprüften Messern der verschiedenen Messerpaare sukzessiv aufgezeichnet. Unter Differenz sind einerseits die relative Differenz in Bezug auf den theoretischen Abstand und andererseits die Positionsdifferenzen der geprüften Messer bezüglich ihrer zu erwartenden theoretischen Positionen zu verstehen. Die so aufgezeichneten Werte werden als algebraische Werte bezeichnet, d. h. sie können positiv, negativ oder gleich Null sein. Das Messen und Aufzeichnen der Positionen der einzelnen Messer in Relation zum Referenzabstand 19 wird sukzessiv bis zum letzten Messer der zu prüfenden Messerwelle fortgesetzt. Dann kann mit Hilfe des anspruchsgemäßen Verfahrens der algebraische Mittelwert der Differenz je Messer anhand der Summe der aufgezeichneten algebraischen Differenzwerte ermittelt und der errechnete Mittelwert jeweils von der tatsächlichen zuvor aufgezeichneten Positionsdifferenz der einzelnen Messer abgezogen werden. Auf diese Weise erhält man eine erste korrigierte Relativposition der einzelnen Messer. Dann wird – immer bezüglich des Präzisionslineals 22 – die tatsächliche Länge der zu schärfenden Welle gemessen, zum Beispiel durch Messen des tatsächlichen Abstandes zwischen den beiden Endmessern. Auf der Grundlage der aufgezeichneten Position des ersten Messers wird dann – immer bezüglich des Präzisionslineals 22 – der Positionssensor mit dem Langschlitten 6 mit der Steuervorrichtung 5 zum letzten Messer der Welle bewegt, und es wird die algebraische Differenz der Länge dieser Welle im Verhältnis zur theoretischen Länge aufgezeichnet. Wenn der als Referenz für die Messung der tatsächlichen Länge der Messerwelle dienende Fühler 8 in Bezug auf das Präzisionslineal 22 bewegt wird, kann der Sensor 8 praktisch nur am ersten Messer und am vorletzten Messer dieser Welle positioniert werden; die Position am letzten Messer wird normalerweise vom zweiten Sensor 16 eingenommen. Diese vorgegebene theoretische Länge für jeden Messerwellentyp, die den Streifenbreiten der verschiedenen Filme entspricht, wird zum Beispiel in einer Datendatei der Vorrichtung 9 gespeichert. Eine Messerwelle mit zum Beispiel 39 Messern, die zum Schneiden von Filmstreifen einer Breite von 35 mm bestimmt ist, hat zum Beispiel eine theoretische Gesamtlänge LT = 38 × 35 = 1330 mm.
  • Mit dem Verfahren gemäß den Ansprüchen kann die algebraische Differenz der Länge je Messer berechnet werden, indem die algebraische Differenz zwischen der tatsächlichen Länge, die man durch Bewegen des entsprechenden Mess-Positionssensors an die Positionen der beiden an den Enden der zu schärfenden Welle angeordneten Messer erhält, und der vorgegebenen theoretischen Gesamtlänge berechnet wird. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird diese Differenz der Länge für jedes Messer der ersten korrigierten relativen Position jedes der Messer hinzuaddiert, so dass man eine zweite korrigierte relative algebraische Position für jedes der Messer erhält. Ausgehend von der algebraischen Summe der Werte der zweiten korrigierten relativen Position jedes der Messer zeigt das anspruchsgemäße Verfahren dann die Werte des vom Messer abzutragenden Materials an. Die je Messer abzutragenden Materialwerte werden errechnet aus diesen kumulierten algebraischen Werten der zweiten Werte, die der korrigierten relativen Position eines jeden Messers entsprechen. Der so bestimmte höchste positive algebraische Wert entspricht dem Messer, bei dem kein Material abzutragen ist, und umgekehrt entspricht der negative algebraische Wert mit dem höchsten absoluten Wert dem Messer, bei dem das meiste Material abzutragen ist. In der Praxis beträgt die Differenz dieser beiden Endwerte einige Zehntel eines Mikrometers, das heißt einige Hundertstel eines Millimeters. Die bei jedem der anderen Messer tatsächlich abzutragenden Werte werden in der Weise bestimmt, dass man von dem bestimmten algebraischen Wert mit dem höchsten absoluten Wert jeweils die anderen berechneten kumulierten Werte der zweiten relativen Position abzieht. Aus Gründen, die in der Erzie lung einer guten Schleifqualität liegen, muss im Allgemeinen jedem der berechneten kumulierten Werte für die zweiten korrigierten relativen Positionen ein fester Wert hinzuaddiert werden, wobei dieser feste Wert abhängig ist von den Schleifbedingungen und insbesondere den dimensionalen Eigenschaften des Materials der zu schärfenden Messer. In der Praxis ermöglicht dies zum Beispiel die Ausführung von zwei oder drei Schleifdurchgängen je Messer, indem man zunächst einen Grobdurchgang, zum Beispiel einen Nulldurchgang plant, das heißt dass bei einem Teil der Messer der Welle gar kein Material und bei den übrigen Messern nur einige wenige Mikrometer abzutragen sind. Damit erreicht man dann eine gute Qualität und gute Gleichmäßigkeit der folgenden Durchgänge, wobei der letzte Durchgang zum Beispiel für alle Messer der Welle mit 20 Mikrometer gleich ist.
  • Die bevorzugte Ausführungsform der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglicht eine Überprüfung der Messer, bei der gleichzeitig mittels zweier Sensoren 43, 47 die Maße für ein gegebenes Messerpaar der Messerwelle ermittelt werden. Gemäß 6 sind diese Sensoren 43, 47 an der Steuervorrichtung 5 auf dem Schlitten 6 angeordnet, so dass sie mit einem vorgegebenen relativen Abstand zueinander, dessen Wert P0 zum Beispiel gleich dem Wert des theoretischen Messerabstandes der Messerwelle ist, positioniert sind. Der Wert des theoretischen Messerabstandes wird in der die Sensoren 43, 47 aufnehmenden Vorrichtung 5 voreingestellt und entspricht dem Abstand P0 zwischen den beiden Sensoren 43, 47. Nach 6 ist die Referenzposition der Sensoren die anfänglich voreingestellte Position der Sensoren, das heißt der Abstand P0 zwischen diesen beiden Sensoren. Die die Sensoren 43, 47 aufnehmende Vorrichtung 5 vollführt eine Translationsbewegung parallel zur Achse 1 der Messerwelle. Mit Hilfe der die Sensoren 43, 47 aufnehmenden Vorrichtung 5 können die Sensoren von der Welle abgenommen und entlang der Welle von Messerabstand zu Messerabstand bewegt werden. Um die gemessenen Differenzen in geeigneter Weise messen zu können, können sich die beiden von der Vorrichtung 5 aufgenommenen Sensoren 43, 47 unter der Wirkung einer in Richtung der Achse 1 wirkenden geringen mechanischen Kraft darüber hinaus relativ zueinander in der Achse 1 der Messerwelle bewegen. Der Abstand P0 wird entlang einer Linie parallel zur Achse 1 der zu schärfenden Welle gemessen. Der tatsächliche Messerabstand zwischen den beiden gleichzeitig geprüften Messern kann, wenn der tatsächliche Messerabstand dem theoretischen Wert P0 entspricht, gleich dem Wert P0, wenn der tatsächliche Messerabstand größer ist als der theoretische Abstand, gleich dem Wert P1 oder, wenn er kleiner ist als der theoretische Wert, gleich dem Wert P2 sein. Die beim Messen der Abstandsdifferenzen zwischen aufeinanderfolgenden Messerpaaren angetroffenen verschiedenen Positionen sind in 6 dargestellt. Durch Prüfen der ersten beiden aufeinanderfolgenden Messer, zum Beispiel am Ende der Messerwelle, mittels des voreingestellten Sensorpaares lassen sich die Differenzwerte in Bezug auf die zuvor initialisierte Referenzposition der entsprechenden theoretischen Messer auf der Messerwelle bestimmen.
  • Das in der als Anlage I beigefügten Tabelle dargestellte Beispiel bezieht sich auf eine Messerwelle 40, 50 mit 39 Messern und 38 verschiedenen Paaren aufeinanderfolgender Messer, mit denen 38 Filmstreifen geschnitten werden können. Das als Ausgangsreferenz für die Prüfung dienende erste Messer Nr. 0 ist in der Tabelle nicht aufgeführt, das heißt das Messer Nr. 1 ist das zweite Messer der Messerwelle 40, 50, das Messer Nr. 38 das neununddreißigste Messer dieser Messerwelle.
  • Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden zum Beispiel die voreingestellten Sensoren 8, 16 an den ersten beiden aufeinanderfolgenden Messern der Welle in Anlage gebracht. Der zum Beispiel am Galvanometer abgelesene algebraische Wert der Differenz beträgt +1 (erste Zeile der Messer-Nummern-Spalte in der Tabelle). Die Differenz +1 gibt die in Mikrometer ausgedrückte Differenz des am ersten Messerpaar 20, 30 der Messerwelle 40, 50 geprüften ersten tatsächlichen Messerabstandes in Relation zum theoretischen Messerabstand oder auch zu einem sehr nahe dem theoretischen Messerabstand gewählten Referenzabstand 19 an. Außerdem zeigt der erste geprüfte tatsächliche Messerabstand an, dass das zweite Messer Nr. 1 einen Versatz von +1 gegenüber seiner theoretischen Position auf der Messerwelle 40, 50 aufweist, und zwar in Relation zum (in der Tabelle nicht erwähnten) Referenz-Messer Nr. 0.
  • Nachdem die Messanordnung 60 um eine etwa dem Messerabstands-Wert entsprechende Strecke in Richtung der Achse 1 bewegt wurde, wird zum Beispiel das zweite Paar aufeinanderfolgender Messer, bestehend aus den Messern Nr. 1 und Nr. 2, geprüft. Der algebraische Wert der abgelesenen Differenz beträgt wiederum +1 (zweite Zeile der Messer-Nummern-Spalte in der Tabelle). Diese Differenz +1 bedeutet, dass die Differenz des zweiten geprüften tatsächlichen Messerabstandes beim zweiten Messerpaar +1 in Bezug auf den theoretischen Messerabstand beträgt. Diese Differenz +1 bedeutet auch, dass das dritte Messer Nr. 2 gegenüber seiner theoretischen Position einen Versatz von +2 (+1+1) aufweist. Das Beispiel des neunten Messers Nr. 8 zeigt, dass der geprüfte Messerabstand zwischen dem siebten und achten Messer gegenüber dem theoretischen Messerabstand um +3 versetzt ist, was implizit bedeutet, dass das Messer Nr. 8 in Bezug auf seine theoretische Position um +14 versetzt ist, wobei +14 der algebraische Wert der Summe aller aufgezeichneten Differenzen (Messer-Nummern-Spalte der Tabelle) ist. So wird Abstand für Abstand, d.h. für jedes Paar aufeinanderfolgender Messer, der Wert der Differenz zwischen der tatsächlichen Position jedes der Messer 20, 30 und einer in Bezug auf das erste Messer Nr. 0 der Messerwelle 40, 50 angenommenen Referenz-Position bestimmt, wobei die Differenz der tatsächlichen Position jedes der Messer in Bezug auf die theoretische Position definiert wird und die Differenz für jedes einzelne Paar, im Allgemeinen jedes aufeinanderfolgende Paar aufeinanderfolgender Messer, durch den algebraischen Wert der Differenz zwischen dem tatsächlichen Messerabstand zwischen den betreffenden aufeinanderfolgenden Messern und dem theoretischen Messerabstand P0 oder dem Messerabstand 19 als Vorgabewert gegeben ist. Die algebraischen Werte der Differenzen zwischen den tatsächlichen Messerabständen und dem theoretischen Messerabstand sind in Spalte 1 der Tabelle und durch die Kurve C1 in 7 dargestellt. Anschließend wird der algebraische Mittelwert der zuvor bestimmten Differenzen ermittelt. Hierzu werden diese Differenzen addiert und durch die Gesamtzahl der verschiedenen Messerabstände oder Paare aufeinanderfolgender Messer der Messerwelle 40, 50 dividiert. Zum Beispiel beträgt die algebraische Summe der Differenzen der Spalte 1 der Tabelle +21, die Gesamtzahl der Messerpaare ist gleich 38. Der algebraische Mittelwert der Differenzen wird jetzt in der Weise errechnet, dass man +21 durch 38 dividiert, woraus sich etwa ein algebraischer Mittelwert von +0,6 ergibt. Ausgehend von diesem Wert + 0,6 wird für jedes der Messer eine erste korrigierte relative Position bestimmt, indem der genannte algebraische Mittelwert von jedem der im vorausgehenden Schritt gewonnenen Einzel-Differenzwerte abgezogen wird (Spalte 1 der Tabelle in Anlage I). Diese Operation ergibt die in Spalte 2 der Tabelle enthaltenen Daten. Für das zweite Messer Nr. 1 ergibt sich zum Beispiel der folgende Wert: +1 – 0,6 = +0,4, für das sechste Messer Nr. 15 der Wert –2 – 0,6 = –2,6.
  • Zur Verfeinerung der Korrektur wird für jedes der Messer eine zweite korrigierte Position durch Addition der algebraischen Differenz für die Länge je Messer und der der ersten korrigierten relativen Position entsprechenden algebraischen Werte bestimmt. Die algebraische Differenz wird aus dem im Allgemein zwischen den beiden Endmessern der Messerwelle 40, 50 gemessenen Wert der tatsächlichen Länge der zu schärfenden Welle gewonnen. Zunächst wird hierzu der algebraische Wert der Differenz zwischen der theoretischen Gesamtlänge der Messerwelle und der entsprechenden tatsächlichen Gesamtlänge zwischen den beiden Endmessern der betreffenden Messerwelle bestimmt. Dann wird die theoretische Gesamtlänge LT durch Multiplikation der Gesamtzahl verschiedener Paare aufeinanderfolgender Messer der Messerwelle mit dem Wert des theoretischen Messerabstandes P0 errechnet. Der algebraische Wert der Differenz wird durch Dividieren des algebraischen Werts der Differenz zwischen der theoretischen Länge und der entsprechenden tatsächlichen Länge durch die entsprechende Anzahl von Messerpaaren ermittelt. Bei einer Gesamtzahl von Messerabständen oder Paaren aufeinanderfolgender Messer einer Messerwelle 40, 50, mit der 38 Filmstreifen geschnitten werden können, beträgt die Anzahl entsprechender Messer 39. Aus Gründen, die mit den Betriebsbedingungen der aus zwei Fühlern bestehenden Messanordnung 60 verbunden sind, kann jedoch mittels des Fühlers 8 nur eine tatsächliche Länge in Bezug auf das Präzisionslineal 62 bestimmt werden, die der Gesamtlänge zwischen den beiden Endmessern nahe kommt, aber geringer als diese ist. Die theoretische Länge LT wird zum Beispiel für 37 Messerabstände oder Messerpaare berechnet; wenn der gegebene theoretische Messerabstand zum Beispiel 34,958 mm beträgt, ist die theoretische Länge gleich 1293,446 mm (34,958 × 37), wobei die Anzahl der diesen 37 Messerabständen entsprechenden Messer 38 beträgt.
  • Die für 37 Messerabstände gemessene tatsächliche Länge LR betrage zum Beispiel 1293,442 mm. Die algebraische Differenz für die Länge je Messer wird dann mittels der folgenden Formel bestimmt: LR – LT
  • Anzahl Messerpaare
  • Im Beispiel wird ein algebraischer Mittelwert der Differenz für die Länge je Messer von –0,1 Mikrometer erhalten.
  • Figure 00190001
  • Anschließend wird für jedes Messer der algebraische Wert einer zweiten korrigierten relativen Position bestimmt, indem der algebraische Wert der Differenz für die Länge jedes Messers mit den algebraischen Werten der ersten korrigierten relativen Position (Spalte 2 der Tabelle) aufsummiert wird. Daraus ergibt sich Spalte 3 der als Anlage I beigefügten Tabelle, die den algebraischen Werten der zweiten korrigierten relativen Positionen der Messer entspricht. Zum Beispiel beträgt der Wert der zweiten korrigierten relativen Position des zweiten Messers Nr. 1 +0,4 –0.1 = +0.3, der des einunddreißigsten Messers Nr. 30 +3.4 – 0.1 = +3.3. Auf der Grundlage dieser aufeinanderfolgenden Korrekturen wird dann die algebraische Summe der für die Spalte 3 erhaltenen Werte ermittelt, um die tatsächlichen Positionen der Messer entlang der Messerwelle in Bezug auf ihre jeweiligen theoretischen Positionen zu erhalten. Diese Summe entspricht der Spalte 4 der als Anlage I beigefügten Tabelle und der Kurve C2 in 7. Die positiven algebraischen Werte entsprechen dabei den Messern, bei denen das wenigste Material abzutragen ist, wobei der höchste Wert 13,6 für das dreizehnte Messer Nr. 12 zum Beispiel dem Messer entspricht, bei dem überhaupt kein Material abzutragen ist, und der geringste Wert –21,2 für das Messer Nr. 26 dem Messer entspricht, bei dem das meiste Material abzutragen ist. Dabei entspricht der bei diesem Messer Nr. 26 abzutragende Wert der absoluten Differenz zwischen den beiden Endwerten der Spalte 4, in unserem Beispiel +13,6–(–21,2)=34,8.
  • Dies bedeutet, dass wenn man sich zum Beispiel entscheidet, vom Messer Nr. 12 kein Material abzutragen, vom Messer Nr. 26 34.8 Mikrometer abgetragen werden. Vom Messer Nr. 6 werden zum Beispiel 13.6–(3.8)=9.8 abgetragen. Auf diese Weise wird das von jedem der Messer abzutragende Material bestimmt. Das erste Messer Nr. 0 der Messerwelle, das in der Tabelle nicht aufgeführt ist, wird mit demselben Wert geschliffen wie das Messer Nr. 1, dem der algebraische Mittelwert der Differenzen zwischen den tatsächlichen Messerabständen und dem theoretischen Messerabstand hinzuaddiert wird, wobei der algebraische Mittelwert durch Dividieren der algebraischen Summe der Differenzen gemäß Spalte 1 der Tabelle durch die Gesamtzahl der Messerpaare erhalten wird.
  • Gemäß einer Variante dieser letzten Ausführungsform, bei der alle Messer 20, 30 der Messerwelle 40, 50 geschärft werden sollen, ist es natürlich auch möglich, eine endliche Zahl von Messern zu schärfen, die kleiner ist als die Gesamtzahl der Messer auf der Messerwelle. Auch kann zur Verbesserung der Schleifbedingungen und um sicherzustellen, dass alle Messer geschärft werden, gemäß der Spalte 5 der Tabelle dem je Messer abzutragenden Wert ein weiterer Wert, zum Beispiel 20 Mikrometer, hinzuaddiert werden, wobei dieser zusätzliche Wert dann systematisch während des letzten Schärfdurchgangs an allen Messern 20, 30 der Messerwelle 40, 50 abgetragen wird. Dies gestattet es, beim Schärfen der Messer unabhängig von physikalischen Phänomenen der Umgebung, insbesondere von Temperaturschwankungen in der Umgebung der Schleifmaschine, sowohl die gute geometrische Positionierung der Messer als auch einen gleichmäßigen Messerabstand entlang der zu schärfenden Welle aufrechtzuerhalten.
  • Der Schärfvorgang kann in einem oder mehreren Durchgängen je Messer durchgeführt werden. Die Spalten 6 bis 8 der Tabelle geben ein Beispiel an, bei dem die Messer in drei aufeinanderfolgenden Durchgängen geschärft werden, indem während des dritten und letzten Schärfdurchgangs systematisch von jedem Messer 20 Mikrometer abgetragen werden. Natürlich gibt es im ersten Schärfdurchgang (Spalte 6 der Tabelle) eine Reihe von Messern, bei denen kein Material abgetragen wird.
  • Eine Ausführungsvariante der bevorzugten Ausführungsform besteht darin, dass man bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Schärfen der Messer 20, 30 die Variabilität des Produktionsprozesses und der physikalischen Eigenschaften des zu schneidenden fotografischen Filmstreifens dadurch berücksichtigt, dass man den Wert P0 des theoretischen Messerabstandes entlang der Achse 1 der Messerwelle 40, 50 nicht gleichmäßig wählt, sondern zum Beispiel für die Messerpaare an jedem Ende der Messerwelle 40, 50 einen geringfügig veränderlichen Messerabstand Po +ΔPo wählt. Dabei kann ΔPo linear oder entsprechend einer nicht linearen Funktion zunehmen oder abnehmen. Auf diese Weise könnten Streifen mit geringfügig unterschiedlichen Breiten in einem Bereich, der den Breitenabweichungen der betreffenden Streifen von etwa 0,05 mm entspricht, mit derselben Messerwelle geschnitten werden. Im Allgemeinen werden die numerischen Daten der ersten Welle des Längsschneidgeräts 10 auch zum Schärfen der zweiten Welle des betreffenden Längsschneidgeräts verwendet, um eine gute Zuordnung der beiden zusammenwirkenden Messerwellen 40, 50 zu erreichen.
  • Figure 00220001
  • Figure 00230001

Claims (7)

  1. Verfahren zum Schärfen einer Vielzahl von Messern (20, 30), die auf der Umfangsfläche einer Messerwelle (40, 50) angeordnet sind, gekennzeichnet durch die Schritte: a) Bestimmen des Unterschiedes der tatsächlichen Position eines jeden Messers (20, 30) in Relation zu einer Bezugsposition entsprechend den theoretischen Positionen der Messer (20, 30) durch Ermitteln des algebraischen Wertes für die Differenz zwischen dem zwischen zwei aufeinanderfolgenden Messern gemessenen tatsächlichen Abstand und dem theoretischen Abstand für jedes unterschiedliche Paar aufeinanderfolgender Messer (20, 30) auf der Messerwelle (40, 50); b) Berechnen des Durchschnittswertes der algebraischen Werte für die Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem gemäß Schritt a) ermittelten theoretischen Abstand durch Dividieren der Summe der algebraischen Differenzwerte durch die Gesamtzahl unterschiedlicher Paare aufeinanderfolgender Messer (20, 30) auf der Messerwelle (40, 50); c) Ermitteln des algebraischen Wertes entsprechend einer ersten korrigierten relativen Position eines jeden Messers (20 30) durch Herausnahme des algebraischen Durchschnittswertes der gemäß Schritt b) berechneten Differenzen aus jedem der algebraischen Werte für die Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem gemäß Schritt a) ermittelten theoretischen Abstand; d) Ermitteln des algebraischen Wertes für die Differenz zwischen der tatsächlichen Gesamtlänge zwischen den beiden Endmessern auf der Messerwelle (40, 50) und der theoretischen Gesamtlänge der Messerwelle (40, 50), errechnet durch Multiplizieren der Gesamtzahl an unterschiedlichen Paaren aufeinanderfolgender Messer (20, 30) durch den Wert des theoretischen Abstands; e) Ermitteln des algebraischen Differenzwertes für die Länge pro Messer durch Dividieren des algebraischen Wertes für die Differenz zwischen der theoretischen Gesamtlänge und der gemäß Schritt d) erhaltenen tatsächlichen Gesamtlänge durch die Gesamtzahl von Messerpaaren (20, 30) auf der Messerwelle (40, 50); f) Ermitteln des algebraischen Wertes entsprechend einer zweiten korrigierten relativen Position eines jeden Messers durch Addieren des algebraischen Differenzwertes für die Länge pro Messer zu den algebraischen Werten entsprechend der ersten korrigierten relativen Position; und g) Ermitteln der pro Messer zu entfernenden Materialmengen anhand der Summe der algebraischen Werte für die zweite korrigierte relative Position.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert für den Abstand geringfügig variabel entlang der Messerwelle (40, 50) gewählt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Berechnung der tatsächlichen, für jedes Messer (20, 30) herauszunehmenden Werte eine endliche Anzahl an Messern (20, 30) auf der Messerwelle (40, 50) zum Schärfen ausgewählt wird, wobei die endliche Anzahl kleiner ist als die Gesamtzahl an Messern (20, 30) auf der Messerwelle (40, 50) und wobei die zu schärfenden Messer einen Abstand voneinander haben, der einem oder mehreren Abständen entlang der Achse (1) der Messerwelle (40, 50) entspricht.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Berechnung der gemäß Schritt g) in Anspruch 1 erhaltenen, für jedes Messer herauszunehmenden tatsächlichen Werte ein zusätzlicher Festwert enthalten ist, der zu den gemäß Schritt g) erhaltenen Werten hinzuaddiert wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste überprüfte Messerpaar (20, 30) an einem der Enden der Messerwelle (40, 50) angeordnet ist.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste überprüfte Messerpaar (20, 30) an einem beliebigen Ort auf der Messerwelle (40, 50) angeordnet ist.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ermitteln des algebraischen Wertes der Differenz für die Länge pro Messer eine Anzahl unterschiedlicher Paare aufeinanderfolgender Messer gewählt wird, die kleiner ist als die Gesamtzahl der Paare, und eine Anzahl an Messern, die der Anzahl unterschiedlicher Paare von Messern plus 1 entspricht.
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