-
Technisches
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Phakoemulsifikationsnadel
für ein
chirurgisches Ultraschallinstrument, wobei die Nadel dazu ausgebildet
ist, im Augengewebe Kavitation hervorzurufen und die zerkleinerte
Linse aus dem Auge zu entfernen.
-
Hintergrund
der Erfindung
-
Phakoemulsifikation
ist zur bevorzugten Methode geworden, einen Katarakt, das heisst
eine trübe
Augenlinse, zu entfernen. Einer der wesentlichen Vorteile der Phakoemulsifikation
besteht darin, dass lediglich ein kleiner Einschnitt in die Hornhaut
oder die Sclera des Auges benötigt
wird, um den Katarakt zu entfernen. Zudem kann die Entfernung des
Katarakts sehr schnell durchgeführt
werden. Nachdem der Katarakt entfernt wurde, wird eine intraokulare Linse
eingesetzt, welche die ursprüngliche
Linse ersetzt.
-
Die
Phakoemulsifikationsmethode verwendet ein tragbares mikrochirurgisches
Werkzeug, das als Phakoemulsifikationsgerät bekannt ist. Dieses Phakoemulsifikationsgerät weist
ein Handstück
sowie eine Nadel mit einem kleinen Durchmesser und einer Spitze
auf, die durch den kleinen Einschnitt des Auges eingeführt wird.
Die Nadel und dadurch auch die Spitze werden durch eine Ultraschallquelle
vibriert. Die Spitze bricht den Katarakt in kleine Fragmente und
Teile auf, welche durch die selbe Spitze auf eine kontrollierte
Art und Weise abgesaugt werden. Die Spitze ist al so dazu ausgebildet,
Gewebe zu emulsifizieren, zu fragmentieren und und/oder zu schneiden,
und weist eine zentrale hohle Bohrung oder ein Lumen zum Absaugen
oder zur Aspiration der Fragmente auf.
-
Während dieses
Verfahrens wird eine Spüllösung zugeführt, um
den Druck aufrecht zu erhalten und das Auge davor zu schützen, zu
kollabieren. Um die Spüllösung einzuführen, ist
die Nadel üblicherweise
mit einer Hülse
oder Manschette bedeckt, und die Lösung fliesst durch den Zwischenraum
zwischen dieser Hülse
und der Nadel. Die Lösung
dient dadurch auch zur Kühlung
der Spitze, welche sich während
der Phakoemulsifikation erhitzt.
-
Normalerweise
muss die Nadel und häufig auch
das Handstück
nach der Entfernung des Katarakt-Nukleus ausgetauscht werden, um
den restlichen Kortex zu entfernen. Es wird eine gewisse Zeit benötigt, das
Handstück
auszuwechseln, und der Ablauf des Eingriffs wird dadurch unterbrochen.
-
US-A-5,653,724
offenbart eine Phakoemulsifikationsnadel, welche abgewinkelt ist,
um einen bequemeren ergonomischen Winkel während der Phakoemulsifikation
und der Entfernung des Linsenkortex zu ermöglichen. Es wird auch vermutet,
dass diese abgewinkelte Nadel weniger Wärme erzeugt, wenn die Linse
emulsifiziert wird. Eine andere abgewinkelte Phakoemulsifikationsnadel
mit einer konzentrischen Hülse
ist in
US 5,993,409 offenbart.
-
In
US-A-5,989,209, US-A-6,159,175, EP-A-1,103,238, WO 00/74615 und
US 2002/0099325 sind unterschiedliche Formen von Phakoemulsifikationsnadeln
mit Schlitzen, mit einer zweiten Infusionsöffnung und/oder mit vergrössertem Aussendurchmesser
am distalen Ende des Nadelkörpers
offenbart, wobei die Nadeln mit Hülsen umgeben sind.
-
Andere
Methoden zur Entfernung eines Katarakts verwenden Laserenergie,
um den Katarakt zu entfernen. Eine Laser/Aspirationssonde wird verwendet,
um die Linse aufzubrechen und zu entfernen. Eine getrennte Infusions-
oder Spülsonde
wird für
die Spüllösung verwendet.
-
Darstellung
der Erfindung
-
Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Phakoemulsifikationsnadel
anzugeben, die sowohl zur Entfernung des Katarakt-Nukleus als auch
des restlichen Kortex verwendet werden kann.
-
Diese
Aufgabe wird durch eine Phakoemulsifikationsnadel gemäss Anspruch
1 gelöst.
-
Durch
ein kugelförmiges
oder kurvenförmiges
(gebogenes) Design der Spitze und dadurch, dass die Öffnung am
distalen Ende vorhanden ist, ist es möglich, sowohl den Katarakt-Nukleus
als auch den restlichen Kortex zu entfernen.
-
Diese
Spitze kann sowohl zum Spülen
als auch für
die Aspiration verwendet werden, ohne dass die Spitze ausgetauscht
werden muss, und hat dadurch den Vorteil, dass Zeit eingespart werden
kann. Die Spitze kann zum Spülen
und/oder für
die Aspiration verwendet werde, wenn dies erwünscht ist. Sie kann nicht nur
für die
Phakoemulsifikation eingesetzt werden, sondern auch für die Entfernung
des Kortex und zum Polieren der Kapsel.
-
Die
erfindungsgemässe
Nadel kann mit oder ohne eine Hülse
für die
Spüllösung verwendet
werden.
-
In
bevorzugten Ausführungsformen
weist die Spitze eine kugelförmige,
runde, sphärische,
ovale oder glatte, stetige kurvenförmige (gebogene) Form auf.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist die Spitze an ihrem distalen Ende abgerundete Kanten auf.
Hierdurch wird eine unerwünschte
Verletzung von Gewebe vermieden. Aufgrund der erfindungsgemässen Form
der Spitze, insbesondere der breiten und glatten sphärischen
Oberfläche
der Spitze, kann keine Verletzung der hinteren Kapsel erfolgen.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist die Spitze einen Schlitz auf, der sich in einer Längsrichtung
der Nadel erstreckt. Wenn am Phakoemulsifikationsgerät eine hohe
Einstellung für
das Vakuum gewählt
wird, wird die Vorderkammer, gebildet durch einen Teil des Lumens,
das sich durch die Spitze erstreckt, instabil, wenn sich eine Okklusion
löst. In
diesem Fall wird eine kleine Menge der Spüllösung weiterhin durch das Aspirationslumen
fliessen. Zudem kann der Betrag des Druckanstiegs bei Okklusion vermindert
werden. Anstelle eines Schlitzes kann eine Öffnung in einem an die Spitze
angrenzenden Bereich vorgesehen werden.
-
Die
Spitze kann mehr als eine Öffnung
des Lumens aufweisen, wobei diese Öffnungen im Bereich des distalen
Endes angeordnet sind. Diese Ausführungsform erhöht nochmals
die Sicherheit vor einem Riss der hinteren Kapsel.
-
Weitere
bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen
angegeben.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
Die
vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die folgende ausführliche
Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen leichter verständlich,
zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen, welche zeigen:
-
1 eine
perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Nadel in einer ersten
Ausführungsform;
-
2 eine
Seitenansicht der Nadel gemäss 1;
-
3 einen
Längsschnitt
der Nadel gemäss 1;
-
4 einen
vergrösserten
Teil der Nadelspitze gemäss 3;
-
5 eine
Ansicht der Nadel gemäss 1 von
vorne;
-
6 eine
Ansicht der Nadel von vorne gemäss
einer zweiten Ausführungsform;
-
7 eine
perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Nadel gemäss einer
dritten Ausführungsform;
-
8 eine
Seitenansicht der Nadel gemäss 7;
-
9 einen
Längsschnitt
der Nadel gemäss 7;
-
10 einen
vergrösserten
Teil der Nadelspitze gemäss 7;
-
11 eine
Ansicht der Nadel gemäss 7 von
vorne;
-
12 eine
Seitenansicht/perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Nadel
in einer vierten Ausführungsform;
-
13 einen
Längsschnitt
der Nadel gemäss 12;
-
14 einen
vergrösserten
Teil der Nadelspitze gemäss 13;
-
15 eine
Ansicht der Nadel gemäss 12 von
vorne;
-
16 eine
Seitenansicht einer erfindungsgemässen Nadel in einer fünften Ausführungsform;
-
17 einen
Längsschnitt
der Nadel gemäss 16;
-
18 einen
vergrösserten
Teil der Nadelspitze gemäss 17;
-
19 einen
Längsschnitt
einer Nadel gemäss
einer sechsten Ausführungsform;
-
20 eine
perspektivische Ansicht der Nadel gemäss 19 sowie
-
21 eine
Ansicht der Nadel gemäss 19 von
vorne.
-
Beschreibung
von bevorzugten Ausführungsformen
-
Bezugnehmend
auf die 1 und 2 ist eine
Phakoemulsifikationsnadel gemäss
der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Nadel kann aus jedem
konventionellen Material ausgebildet werden, wie es im Stand der
Technik für
die Herstellung von Phakoemulsi fikationsnadeln bekannt ist. Üblicherweise
wird sie aus Titan hergestellt.
-
Die
Nadel weist die folgenden Teile auf, wobei mit dem proximalen Ende
begonnen wird und mit dem distalen Ende geendet wird: Einen Gewindeabschnitt 1,
einen Anschlag 2, einen Schaft 3 und eine Spitze 6,
die mindestens eine Öffnung
aufweist. Der Gewindeabschnitt 1 und der Anschlag 2 werden
verwendet, um die Nadel an einer Ultraschallquelle des Phakoemulsifikations-Handstücks (nicht
dargestellt) zu befestigen, um der Nadel Ultraschallenergie zuzuführen.
-
Die
Nadel weist des Weiteren, unter Bezugnahme auf die 3 und 4 ein
Aspirationslumen 4 auf, das sich durch die gesamte Länge des
Nadelschafts 3 erstreckt und mit der Öffnung der Spitze kommuniziert,
um die Spüllösung anzusaugen
und dadurch Fragmente und Teile des Katarakt-Nukleus und des restlichen
Kortex zu entfernen. Vorzugsweise weist das Lumen 4 eine
erste Stufe 40 im Bereich des Anschlags 2, der
an den Schaft 3 angrenzt, auf. Der erste Durchmesser d1
desjenigen Teils des Lumens, der sich innerhalb des Anschlags 2 erstreckt, ist
daher grösser
als der zweite Durchmesser d2 desjenigen Teils des Lumens, der sich
innerhalb des Schafts 2 erstreckt. Diese erste Stufe 40 weist
vorzugsweise eine konische Form auf.
-
Eine
zweite Stufe 41, die ebenfalls vorzugsweise eine konische
Form aufweist, ist innerhalb der Spitze 6 angeordnet, wobei
der zweite Durchmesser d2 kleiner ist als ein dritter Durchmesser
d3 desjenigen Teils des Lumens, der sich innerhalb des Schafts 2 erstreckt.
Dieser Durchmesser d3 entspricht dem Durchmesser der Öffnung der
Spitze 6.
-
Mit
Ausnahme der Stufen 40, 41 hat das Lumen 4 vorzugsweise über seine
gesamte Länge
dieselbe Grösse.
Insbesondere hat derjenige Teil des Lumens, der sich durch die Spitze 6 hindurch
erstreckt, eine zylindrische Form.
-
Der
Schaft 3 ist vorzugsweise abgewinkelt. Es ist jedoch auch
möglich,
dass der Schaft gerade ist. In der hier dargestellten Ausführungsform
weist der Schaft 3 jedoch einen abgewinkelten Abschnitt 5 auf,
der an die Spitze 6 angrenzt. Das Aspirationslumen 4 innerhalb
der Spitze erstreckt sich geradlinig durch die Spitze.
-
Die
Spitze 6, wie sie auch in 5 dargestellt
ist, ist am distalen Ende des Schafts 3 angeordnet und
hat einen grösseren
Aussendurchmesser D1 als der Aussendruchmesser D2 des Schafts 3.
Ausserdem weist die Spitze eine kugelförmige Oberfläche 60 und
ein flaches distales Ende 62 auf. In dieser bevorzugten
Ausführungsform
wird das flache distale Ende 62 durch die Öffnung gebildet.
Die Öffnung kann
jedoch auch kleiner sein, so dass die endseitige Oberfläche der
Spitze 6 flach ist. In der hier beschriebenen Ausführungsform
wird die endseitige Oberfläche
jedoch durch abgerundete, stumpfe Kanten 61 gebildet. Die
oben erwähnte
zweite Stufe 41 ist vorzugsweise in der Spitze 6 selbst
angeordnet, und zwar mit einem gewissen Abstand zum Übergang
der kugelförmigen
Oberfläche 60 zur
Oberfläche
des Schafts 3. In 4 ist eine
gekrümmte
Linie 1 am distalen Ende der Spitze 6 dargestellt.
Diese Linie 1 ist lediglich eine Hilfslinie, die zeigt,
dass die Spitze mit Ausnahme des flachen distalen Endes eine vollständig sphärische Oberfläche aufweist.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemässen
Nadel weist einen Aussendurchmesser D2 des Schafts 2 von
ungefähr
1,06 mm, einen Aussendurchmesser D1 der Spitze 6 von ungefähr 1,6 mm,
einen ersten Durchmesser d1 des Lumens 4 von ungefähr 1,32
mm, einen zweiten Durchmesser d2 von ungefähr 0,72 mm, einen dritten Durchmesser
d3 von ungefähr
0,8 mm, eine Länge
L der Spitze 5 (gemessen bis zur gekrümmten Linie 1) von
ungefähr
1,46 mm und einen Abstand X der gekrümmten Linie 1 zur
zweiten Stufe 41 von ungefähr 1,05 mm auf. Der Krümmungsradius
der abgerundeten Kanten 61 beträgt ungefähr 0,15 mm, der Winkel der
ersten Stufe 40 ungefähr
34° und
der Winkel der zweiten Stufe 41 ungefähr 30°. Der Winkel γ zwischen
Schaft 3 und Spitze 4 liegt zwischen 10 und 15°. Hier beträgt er ungefähr 15°. Die gesamte
Länge der
Nadel bis zur gekrümmten
Linie 1 beträgt
ungefähr
30,15 mm.
-
Die 6 zeigt
eine zweite bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemässen
Nadel. Die Nadel ist auf die selbe Weise wie die Nadel der zuvor beschriebenen
Abbildungen aufgebaut. Der einzige Unterschied besteht darin, dass
diese Spitze 6 einen Schlitz 7 aufweist, der sich
in der Längsrichtung
der Nadel erstreckt und mit dem Aspirationslumen 4 kommuniziert.
-
Die 7 bis 11 zeigen
eine dritte Ausführungsform
der erfindungsgemässen
Nadel. Der Gewindeabschnitt 1 ist ein wenig kürzer als
derjenige, der in der 2 dargestellt ist. Der Anschlag 2 weist
nicht einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt auf, sondern
einen rechteckigen, vorzugsweise einen quadratischen Querschnitt.
Dieser Anschlag 2 und dieser Gewindeabschnitt 1 können auch
mit den Spitzen der anderen Ausführungsformen
verwendet werden, und der Anschlag und der Gewindeabschnitt der 2 können mit
dieser Spitze verwendet werden.
-
Das
Aspirationslumen 4, welches sich durch den Nadelschaft 3 erstreckt,
weist eine zweite Stufe 41 auf, ähnlich wie diejenige, die in
der 1 dargestellt ist. Allerdings ist die zweite Stufe 41 hier
ausserhalb der Spitze 6 angeordnet. Diese zweite Stufe 41 ist
in diesem Falle vorzugsweise hinter dem abgewinkel ten Abschnitt 5 angeordnet.
Falls der Schaft gerade ist, ist die zweite Stufe 41 vorzugsweise
mit einem gewissen Abstand hinter der Spitze 6 angeordnet, wobei
dieser Abstand ungefähr
die selbe Länge
aufweist wie die Spitze 6. Dieser Absatz 41 reduziert
den Querschnitt des Lumens 4. Des Weiteren ist innerhalb
des Anschlags 2 keine erste Stufe angeordnet.
-
Diese
zweite Stufe 41 kann jedoch auch innerhalb der Spitze 6 angeordnet
sein. Ausserdem kann anstelle dieser Stufe auch die zweite Stufe
gemäss
der 2 verwendet werden. Bei der Ausführungsform
der 2 kann die zweite Stufe 41 auch innerhalb
des Schafts 3 anstelle innerhalb der Spitze 6 angeordnet
sein, wobei die zweite Stufe 41 den Querschnitt der Öffnung am
distalen Ende 62 verkleinern oder vergrössern kann. Ausserdem kann
diese zweite Stufe konisch ausgebildet sein, muss dies jedoch nicht
sein.
-
Wegen
der Öffnung
am distalen Ende 62 gemäss
dieser dritten Ausführungsform
weist die Spitze 6 eine gekrümmte Form auf, die leicht unterschiedlich zu
derjenigen der ersten Ausführungsform
ist. Das distale Ende 62 ist weniger flach und die gekrümmte Linie 1 kürzer.
-
Die 12 bis 15 zeigen
eine vierte Ausführungsform
der Erfindung. In dieser Ausführungsform
ist eine Öffnung 8 in
der Form eines kreisförmigen
Lochs hinter der Spitze 6 angeordnet. Falls der Schaft 3 abgewinkelt
ist, ist diese Öffnung
vorzugsweise im abgewinkelten Teil 5 angeordnet. Diese Öffnung 8 kommuniziert
mit dem Aspirationslumen 4. Wie der Schlitz 7 hilft
die Öffnung 8,
wenn die vordere Kammer, gebildet durch einen Teil des durch die
Spitze sich erstreckenden Lumens, instabil wird, wenn eine Okklusion
aufgelöst
wird. In diesem Fall wird weiterhin ein kleiner Teil der Spüllösung durch das
Aspirationslumen fliessen. Ausserdem kann der Betrag des Druckanstiegs
bei einer Okklusion durch diesen Schlitz 7 oder diese Öffnung 8 reduziert
werden. Diese vierte Ausführungsform
kann anstelle der Öffnung 8 auch
den Schlitz 7 der 6 aufweisen.
-
Die 16 bis 18 zeigen
eine fünfte Ausführungsform
der Erfindung. Hier existiert keine zweite Stufe 41, und
zwar weder im Schaft 3 noch in der Spitze 6. Diese
Ausführungsform
kann mit der Öffnung 8 oder
dem Schlitz 7 oder ohne Öffnung bzw. Schlitz verwendet
werden. Ausserdem kann jede der oben erwähnten Ausführungsformen die Öffnung 8 wie
auch den Schlitz 7 aufweisen.
-
Eine
sechste Ausführungsform,
welche nicht zur vorliegenden Erfindung gehört, ist in den 19 bis 21 dargestellt.
Die erste und die zweite Stufe 40 und 41 können wie
in jeder der vorhergehenden Ausführungsformen
angeordnet oder nicht existent sein. Ausserdem kann diese Ausführungsform
eine Öffnung 8 und/oder
einen Schlitz 7 oder keines von beidem enthalten. Die Spitze 6 dieser
Ausführungsform
hat nach wie vor eine kurvenförmige
Form. Diese Ausführungsform
weist dagegen anstelle des flachen distalen Endes 62, dass
durch eine distale Öffnung
des Lumens 4 definiert wird, wenigstens zwei Öffnungen 63 des
Lumens 4 auf, die im Bereich des distalen Endes 62 angeordnet
sind. Hier haben wir vier solche Öffnungen 63. Es können jedoch
auch drei, fünf
oder mehr Öffnungen
sein. Vorzugsweise sind die Öffnungen
in einer symmetrischen Weise um die Längsachse A, die durch den Schaft 3 definiert wird,
angeordnet. Diese Öffnungen 63 weisen
wie die einzige Öffnung
der anderen Ausführungsformen stumpfe
oder abgerundete Kanten 61 auf. Um mit diesen Öffnungen 63 zu
kommunizieren, ist das Lumen 4 in mehrere Sublumina 4' aufgeteilt,
wobei jedes Sublumen 4' in
einer der erwähnten Öffnungen 63 endet.
Diese Aufteilung findet vorzugsweise erst in der Spitze 6 statt.
Falls ein Schlitz 7 oder eine Öffnung 8 vorhanden sind,
können
diese im Bereich des noch nicht geteilten Lumens 4'' angeordnet sein, oder die unterschiedlichen
Sublumina 4' können jeweils
einen entsprechenden Schlitz aufweisen, wobei jeder dieser Schlitze
in einem gemeinsamen Schlitz 7 endet, oder jedes Sublumen 4'' kann eine Öffnung 8 aufweisen.
-
In
der obigen Beschreibung wurde die Form der Spitze allgemein als
kugelförmig
beschrieben. Jedoch kann die Spitze 6 auch eine allgemeine
kurvenförmige
(gebogene) Form aufweisen, vorzugsweise eine kugelförmige, runde,
sphärische,
ovale oder glatte, stetige kurvenförmige Form.
-
Die
erfindungsgemässe
Nadel kann für
den Ultraschallteil des Phakoemulsifikationsverfahrens verwendet
werden, dass heisst für
die Entfernung des Katarakt-Nukleus, wie auch für den Spülungs-/Aspirations-Teil des Verfahrens, das
heisst für die
Entfernung des restlichen Gewebes.
-
- 1
- Gewindeabschnitt
- 2
- Anschlag
- 3
- Schaft
- 4
- Lumen
- 4'
- Sublumen
- 4''
- nicht
aufgeteiltes Lumen
- 40
- erste
Stufe
- 41
- zweite
Stufe
- 5
- abgewinkelter
Abschnitt
- 6
- Spitze
- 60
- kugelförmige Oberfläche
- 61
- abgerundete
Kanten
- 62
- flaches
distales Ende
- 63
- Öffnung des
Lumens
- 7
- Schlitz
- 8
- Öffnung
- d1
- erster
Durchmesser
- d2
- zweiter
Durchmesser
- d3
- dritter
Durchmesser
- D2
- Aussendurchmesser
des Schafts
- D1
- Aussendurchmesser
der Spitze
- L
- Länge der
Spitze
- 1
- gekrümmte Linie
- X
- Abstand
- γ
- Winkel
- A
- Längsachse