DE602004010507T2 - Elektrische verbindung mit verstärkter abdichtung - Google Patents

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Description

  • Die vorstehende Erfindung betrifft allgemein elektrische Verbindungselemente, die dazu bestimmt sind, durch Ineinanderstecken zusammenzuwirken, wie etwa Steckdosen und Kupplungsdosen, die zum Zusammenwirken mit Steckern bestimmt sind.
  • Insbesondere betrifft sie Elemente, die den Schutzgrad IP67 (vollständiger Schutz gegen Staubeintritt und Eintauchen) der entsprechenden Normvorschriften (Norm IEC 60529) zu erfüllen vermögen.
  • Entsprechend einer bereits bekannten Anordnung umfasst das elektrische Verbindungselement vom Typ Steckdose oder Kupplungsdose ein Gehäuse, das innen einen Schacht zur Aufnahme von elektrischen Kontaktteilen bildet, eine am Gehäuse angelenkte Klappe zum Abdecken des Schachts, wenn sie sich in einer auf diesen heruntergeklappten Position befindet, eine Dichtung, die in heruntergeklappter Position zwischen der Klappe und dem Gehäuse angeordnet ist, um den Schacht dicht zu verschließen, eine Feder, welche die Klappe fortdauernd in Richtung ihrer heruntergeklappten Position drängt, und, zur Sicherstellung des Schutzgrads IP67 der entsprechenden Normvorschriften in Schließstellung, Drehklemmmittel, die zwischen der Klappe und dem Gehäuse angeordnet sind, um unter Beanspruchung der Dichtung die Klappe und das Gehäuse aneinanderzupressen. Der auf dem Gehäuse angebrachte Teil der Klemmmittel vermag auch mit komplementären Klemmmitteln, die zur Sicherstellung desselben Schutzgrads IP67, wenn beide Elemente miteinander verbunden sind, auf dem komplementären elektrischen Verbindungselement (Stecker) vorgesehen sind, unter Beanspruchung der Dichtung, mit der dieses komplementäre elektrische Verbindungselement versehen ist, durch Aneinanderpressen zusammenzuwirken.
  • Diese Klemmmittel weisen in der Praxis die Form eines Verriegelungsrings auf, der durch Bajonettbefestigung mit komplementären Rampen zusammenzuwirken vermag.
  • In der Praxis wird jedoch der Verriegelungsring durch den Benutzer nur sehr selten verriegelt. Die erzielte Dichtigkeit genügt dann nur dem Schutzgrad IP44 (Schutz gegen Eindringen fester Körper mit einer Größe von über 1 mm und Schutz gegen allseitiges Spritzwasser), und zwar für ein einzelnes Element (Steckdose oder Kupplungsdose) oder für ein Paar miteinander verbundener Elemente.
  • Dieser Schutzgrad ist noch durch die Norm IEC 60309-1 und 2 zugelassen.
  • In manchen Fällen, insbesondere bei landwirtschaftlichen Anlagen und Schlachthöfen, wäre es jedoch wünschenswert, in solchen Situationen über einen Mindestschutzgrad IP55 (Schutz gegen Staubeintritt und Schutz gegen allseitiges Strahlwasser) verfügen zu können. Das Dokument US-A-6132227 beschreibt ein elektrisches Verbindungselement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Das Dokument entspricht dem nächstliegenden Stand der Technik.
  • Gemäß einer in Dokument DE-U-29806587 beschriebenen Anordnung wurde insofern bereits vorgeschlagenen, das Gehäuse einer Steckdose und deren auf dem Gehäuse angelenkten Klappe mit komplementären Rastmitteln zu versehen, die in der Praxis die Form eines durch einen Benutzer betätigbaren Rasthebels, der mit der Klappe einstückig ausgebildet ist, indem er durch einen ein Scharnier bildenden Bereich geringerer Dicke mit deren Rand verbunden ist, und einer auf dem Gehäuse vorgesehene Rastkerbe haben, mit welcher der Hebel durch Verhaken solchermaßen zusammenwirken soll, dass in gewissem Maße die zwischen der Klappe und dem Gehäuse angeordnete Dichtung zusammengepresst wird, wenn die Klappe gegen den Rand des Schachts, den das Gehäuse bildet, geklappt ist.
  • Diese Anordnung erfolgt in der Absicht, eine Dichtung mit beliebiger Härte und eine Dichtung mit kleinst möglichem Torsionsmoment verwenden zu können.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind allgemein Anordnungen, welche die Dichtigkeit der oben genannten Verbindungselemente zu erhöhen erlauben und aus denen sich zudem weitere Vorteile ergeben.
  • Im Gegensatz zu den in Dokument DE-U-29806587 vorgeschlagenen Anordnungen ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung einerseits ein elektrisches Verbindungselement, insbesondere eine Steckdose oder Kupplungsdose, das dazu bestimmt ist, mit einem komplementären elektrischen Verbindungselement, insbesondere einem Stecker, durch Ineinanderstecken zusammenzuwirken, und das umfasst: ein Gehäuse, das innen einen Schacht zur Aufnahme elektrischer Kontaktteile bildet, eine am Gehäuse angelenkte Klappe zum Abdecken des Schachts, wenn sie sich in einer auf diesem heruntergeklappten Position befindet, eine Dichtung aus verformbarem elastischem Material, die in der heruntergeklappten Position zwischen der Klappe und dem Gehäuse angeordnet ist, eine Schraubenfeder, die fortdauernd die Klappe in die heruntergeklappte Position drängt, Drehklemmmittel, die zwischen der Klappe und dem Gehäuse angeordnet sind, um durch Druck auf die Dichtung einzuwirken, wenn diese in der heruntergeklappten Position zwischen der Klappe und dem Gehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung aus einem Material mit geringer Verformungsfestigkeit gebildet ist, dass das elektrische Verbindungselement ferner lösbare Verbindungsmittel aufweist, die zwischen der Klappe und dem Gehäuse angeordnet sind und durch Halten der Klappe auf dem Gehäuse zusammenzuwirken vermögen, wenn diese nicht durch die Klemmmittel miteinander in Eingriff sind, und dass die Feder ein Torsionsmoment aufweist, das die Verbindungsmittel miteinander in Eingriff zu bringen vermag, um durch Halten der Klappe auf dem Gehäuse zusammenzuwirken, und anschließend die Dichtung zwischen der Klappe und dem Gehäuse gleichzeitig mit den Verbindungsmitteln zusammengedrückt zu halten vermag.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist andererseits ein elektrisches Verbindungselement, insbesondere ein Stecker, das dazu bestimmt ist, mit einem komplementären Element, insbesondere einer Steckdose oder einer Kupplungsdose, durch Einstecken zusammenzuwirken, und das seinerseits umfasst: ein allgemein zylindrisches Gehäuse, das innen einen Schacht zur Aufnahme von elektrischen Kontaktteilen bildet und außen um den Rand des Schachts herum einen Kragen aufweist, der in Abstand zum Schacht radial vom Gehäuse aus verläuft, eine ringförmige flache Dichtung aus verformbarem elastischem Material, die am Gehäuse angesetzt ist, indem sie gegen die der Öffnung des Schachts nächstgelegene Schulterfläche des Kragens gedrückt wird, und dazu bestimmt ist, zwischen dem elektrischen Verbindungselement und dem komplementären Verbindungselement angeordnet zu sein, wenn beide Elemente miteinander verbunden sind, und Drehklemmmittel, die dazu bestimmt sind, mit komplementären Klemmmitteln, die auf dem komplementären elektrischen Verbindungselement vorgesehen sind, zusammenzuwirken, um durch Druck auf die Dichtung einzuwirken, wenn die beiden elektrischen Verbindungselemente miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung aus einem Material mit geringer Verformungsfestigkeit gebildet ist und wenigstens soweit reicht, dass sie im Wesentlichen mit dem Rand des Kragens bündig ist.
  • Beide Ausführungen erlauben es, die Dichtheit zu erhöhen und unter allen Umständen (Steckdose oder Kupplungsdose, geschlossen oder mit einem Stecker verbunden) den Schutzgrad IP55 zu erfüllen, wenn die Klemmmittel nicht miteinander in Eingriff sind.
  • Die lösbaren Verbindungsmittel des elektrischen Verbindungselements vom Typ Steckdose oder Kupplungsdose weisen vorzugsweise auf der Klappe wenigstens eine elastisch verformbare Schnapplasche, die allgemein als Haken ausgebildet ist, und gleichzeitig auf dem Gehäuse eine Rastkerbe auf, in welcher die Vorderseite der Schnapplasche der Klappe hängen bleibt, um mit der Rastkerbe des Gehäuses durch Verhaken zusammenzuwirken.
  • Um die Dichtheit der jeweiligen Dichtungen so weit wie möglich zu verstärken, weisen diese vorzugsweise folgende Merkmale auf:
    • – sie sind aus Gummi mit dichter Zellstruktur; und/oder
    • – die Dichtung des elektrischen Verbindungselements vom Typ Steckdose oder Kupplungsdose zeichnet sich durch eine Shore-Härte 00 bis höchstens 40 aus; und/oder
    • – die Dichtung weist eine Druckfestigkeit von maximal 25% bei 35 kPa und von maximal 50% bei 120 kPa auf; und/oder
    • – die Dichtung weist, egal ob es sich um die des elektrischen Verbindungselements vom Typ Steckdose oder Kupplungsdose oder um die des elektrischen Verbindungselements vom Typ Stecker handelt, eine bleibende Druckverformung von kleiner oder gleich 25% bei 23°C für die Dauer von 22 Stunden und von kleiner oder gleich 60% bei 40°C für die Dauer von 22 Stunden auf; und/oder
    • – die Dichtung des elektrischen Verbindungselements vom Typ Stecker zeichnet sich durch eine Shore-Härte 00 bis höchstens 60 aus; und/oder
    • – diese Dichtung weist eine Druckfestigkeit von maximal 25% bei 77 kPa und von maximal 50% bei 230 kPa auf.
  • Derartige Dichtungen weisen überdies eine hohe Alterungsbeständigkeit auf
  • Gemäß einer speziellen Anordnung ist das elektrische Verbindungselement vom Typ Steckdose oder Kupplungsdose von der Art mit einem Gehäuse, das innen einen Schacht zur Aufnahme von elektrischen Kontaktteilen bildet, einer Klappe, die am Gehäuse angelenkt ist, um den Schacht abzudecken, wenn sie sich in einer auf diesen heruntergeklappten Position befindet, und die in einem Bereich, der dem Bereich, in dem die Klappe am Gehäuse angelenkt ist, im Wesentlichen diametral entgegengesetzt ist, einen Haltezapfen nach innen zurückspringend aufweist, und einer Feder, die fortdauernd die Klappe in Richtung ihrer heruntergeklappten Position drängt, während das Gehäuse des elektrischen Verbindungselements vom Typ Stecker ebenfalls einen Haltezapfen aufweist, der außen am Gehäuse vorsteht, um mit dem Haltezapfen des komplementären elektrischen Verbindungselements zu sammenzuwirken, wenn beide elektrischen Verbindungselemente miteinander verbunden sind, um lokal einander gegenüberliegend angeordnet werden zu können, um die beiden Elemente ineinandergesteckt zu halten, und wobei der Haltezapfen des elektrischen Verbindungselements vom Typ Stecker solchermaßen positioniert ist, dass ein Aneinanderdrücken der beiden Elemente sichergestellt werden kann und die zwischen den beiden Elementen gelegene Dichtung zusammengedrückt gehalten werden kann, unter Beanspruchung der Feder des elektrischen Verbindungselements vom Typ Steckdose oder Kupplungsdose, die auf den Haltezapfen des elektrischen Verbindungselements vom Typ Stecker über den Haltezapfen des elektrischen Verbindungselements vom Typ Steckdose oder Kupplungsdose einwirkt, wenn beide elektrischen Verbindungselemente miteinander verbunden sind, jedoch nicht durch die Klemmmittel miteinander in Eingriff sind.
  • Diese Anordnung erlaubt es, die beiden elektrischen Verbindungselemente wirksam aneinanderzudrücken, selbst dann, wenn diese Querkräften ausgesetzt sind, die geeignet sind, beide voneinander zu trennen.
  • Gemäß einem bevorzugten Merkmal in Bezug auf diese Ausführungsform weist das Gehäuse des elektrischen Verbindungselements vom Typ Stecker außen eine ringförmige Nut um den Rand des Schachts herum auf, mit deren Hilfe die Dichtung lose auf dem Gehäuse angebracht ist, wodurch es möglich ist, die Dichtung ohne Kleben anzubringen und die Abnutzung der Dichtung über die gesamte Dichtung zu verteilen.
  • Diese erfindungsgemäße Anordnung ist zudem in vorteilhafter Weise für eine Verwendung mit Steckdosen von der Art geeignet, mit einerseits einem Buchsenträger, der eine Vielzahl voneinander getrennter Buchsen aufweist und im Gehäuse zwischen zwei äußersten Winkelpositionen, einer Ausschaltstellung und einer Einschaltstellung, drehbar gelagert ist, und andererseits Anschlussklemmen, die, vom Gehäuse getragen und dabei von dessen Außenseite aus zugänglich, in gleicher Zahl wie die Buchsen vorhanden und diesen jeweils einzeln zugeordnet sind, mit einer elektrischen Verbindung zwischen jeder Buchse und der ihr zugeordneten Anschlussklemme, auf der für wenigstens eine der Buchsen ein Schalter zwischengeschaltet ist, der in der Stellung zum Ausschalten des Buchsenträgers geöffnet ist, und der in der Einschaltstellung geschlossen ist, wobei der Schalter vorzugsweise eine zweifache Abschaltung bewirkt.
  • Durch die Anordnung, gemäß der die Dichtung lose in einer Nut des Gehäuses angebracht wird, kann in diesem Fall nämlich verhindert werden, dass diese einreißt, wenn der Stecker nach seinem Einstecken gedreht wird.
  • Es sei hier nochmals darauf hingewiesen, dass dieser Typ von Steckdose insbesondere in der Patentanmeldung FR-A-2 734 668 beschrieben ist und dass durch den Schalter, der jeder der Buchsen zugeordnet ist, das Einstecken des Steckers zugunsten der Sicherheit vorteilhafterweise spannungsfrei erfolgt, wobei das Unterspannungsetzen des Buchsenträgers und somit des Steckers erst nach einer Drehung des Steckers nach dessen Einstecken erfolgt.
  • Erfolgt durch den Schalter eine zweifache Abschaltung, wird das Abschaltvermögen einer derartigen Steckdose zudem allgemein erhöht.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist selbstverständlich auch eine Einheit mit zwei komplementären elektrischen Verbindungselementen des vorstehend genannten Typs.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im Übrigen aus der nachfolgenden Beschreibung, die beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen Zeichnungen angeführt ist. Die Zeichnungen zeigen in:
  • 1 schematisch in Vorderansicht eine erfindungsgemäße Steckdose;
  • 2 schematisch in Seitenansicht die Klappe der Steckdose entlang Linie II-II aus 1 im axialen senkrechten Teilschnitt;
  • 3 schematisch in Seitenansicht im Teilschnitt ähnlich wie in 2 erfindungsgemäß eine Steckdose und einen Stecker, die ineinandergesteckt sind; und
  • 4 schematisch im axialen Horizontalschnitt eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Steckdose.
  • Wie in 1 bis 3 dargestellt, weist die erfindungsgemäße Steckdose 10 ein allgemein zylindrisches Gehäuse 11 auf, das im Inneren einen Schacht 12 zur Aufnahme eines Buchsenträgers 13 zum Einstecken eines in 3 dargestellten Steckers 14 bildet.
  • Der Buchsenträger 13 kann im Gehäuse 11 vorteilhafterweise in der vorstehend unter Bezugnahme auf Dokument FR-A-2734668 beschriebenen Weise montiert sein.
  • In der Praxis besteht zwischen dem Schacht 12 mit rundem Querschnitt und dem Buchsenträger 13 ein ringförmiger Raum 15 zum Einstecken des Steckers 14.
  • Eine Klappe 16 ist über eine Achse 17 am Gehäuse angelenkt, um den Schacht 12 abzudecken, wenn sie sich in einer gegen den Rand 18 des Schachts 12 geklappten Position befindet.
  • In der Praxis wird die Klappe 16 durch eine Schraubenfeder 19 fortdauernd in die heruntergeklappte Position gedrängt, und ist diese, um den Schacht 12 dicht zu verschließen, wenn sie gegen dessen Rand 18 geklappt ist, mit einer Dichtung 20 aus verformbarem elastischem Material versehen, die innen an der Klappe 16 vorzugsweise durch Kleben oder Adhäsion angesetzt ist und in der Praxis die Form einer vollen Scheibe hat.
  • Das Gehäuse 11 weist in der dargestellten Ausführungsform seinerseits ferner außen eine Platte 21 auf, die bezüglich der Achse (2) des Gehäuses 11 allgemein schräg verläuft und durch die die Steckdose 10 auf einen beliebigen, nicht dargestellten Träger aufgesetzt zu werden vermag, wobei die Platte 21 hierzu in ihren Ecken Bohrungen 22 aufweist (1).
  • Um den Schutzgrad IP67 der entsprechenden Normvorschriften im geschlossenen Zustand erfüllen zu können, umfasst die erfindungsgemäße Steckdose 10 allgemein Drehklemmmittel, die zwischen der Klappe 16 und dem Gehäuse 11 angeordnet sind, um durch Druck auf die Dichtung 20 einzuwirken, wenn diese in der heruntergeklappten Position zwischen der Klappe 16 und dem Gehäuse 11 angeordnet ist.
  • In der dargestellten Ausführungsform weisen die Klemmmittel die Form eines Verriegelungssystems vom Typ Bajonettverschluss auf, mit einem auf der Klappe 16 drehbar angebrachten Verriegelungsring 23, der mit zwei sich radial gegenüberliegenden Ohren 24 versehen ist, und gleichzeitig auf dem Gehäuse 11 mit zwei Klemmrampen, jeweils einer pro Ohr 24, von denen nur eine in den Figuren sichtbar und mit dem Bezugszeichen 25 gekennzeichnet ist (vgl. 2).
  • In der Praxis ist jede der Rampen 25 auf einer radial vom Gehäuse vorstehenden Rippe 26 auf einer von dieser bezüglich der Öffnung des Schachts 12 weiter entfernten Seite gebildet.
  • In der Praxis verläuft die entgegengesetzte Seite jeder der Rippen 26 bündig mit dem Rand 18 des Schachts 12.
  • Der Verriegelungsring 23 weist einen Mantel 27 mit rundem Querschnitt auf, der mit einem Flansch 28 rechtwinklig zurückspringen einstückig ausgebildet ist, durch den der Verriegelungsring 23 drehbar auf der Klappe 16 angebracht ist.
  • In der dargestellten Ausführungsform ist der Verriegelungsring 23 genauer gesagt zwischen die Rückseite der Klappe 16 und eine scheibenförmigen Abdeckung 29 geklemmt, die auf der Klappe 16 durch Einrasten aufgesetzt ist und Teil von dieser ist.
  • Anzumerken ist noch, dass der zylindrische Mantel 23 die Klappe 16 und die Dichtung 20 ringförmig umgibt.
  • Die Ohren 24 verlaufen ferner jeweils radial von der Innenseite 30 des Mantels 23 aus im Wesentlichen quer zu diesem und sind jeweils mit dem Rand 31 des Mantels 23, der an dessen freiem Ende liegt, bündig.
  • Die Klappe 16 weist ferner einen Haltezapfen 32 auf, welcher an der die Dichtung 20 aufweisenden Seite vorsteht und im Wesentlichen quer zur Klappe 16 in einem Bereich verläuft, der dem Bereich, in dem die Klappe 16 am Gehäuse 11 angelenkt ist, diametral entgegengesetzt ist.
  • In der Praxis ist die Dichtung 20 analog zur Lage des Haltezapfens 32 durchbrochen.
  • Der Haltezapfen 32 ist dazu bestimmt, mit einem komplementären Haltezapfen 33 zusammenzuwirken, der an einer mantelförmigen, allgemein zylindrischen Rückseite 34 des Gehäuses 35 des Steckers 14 im Wesentlichen quer zu dieser und in Abstand zur Öffnung des Steckers 14, über die die im Stecker 14 aufgenommenen elektrischen Kontaktteilen zugänglich sind, vorsteht.
  • Die Haltezapfen 32 und 33 sind genauer gesagt üblicherweise dazu bestimmt, lokal einander gegenüberliegend angeordnet zu sein, um den Stecker 14 in die Steckdose 10 eingesteckt zu halten.
  • Eine Vorderseite 36 des Gehäuses 35 des Steckers 14, die mit der Rückseite 34 desselben Gehäuses 35 durch Verschraubung verbunden ist, bildet innen einen Schacht 37 zur Aufnahme der in den Figuren nicht dargestellten Kontaktstifte, die dazu bestimmt sind, in die Steckbuchsen des Buchsenträgers 13 der Steckdose 10 einzudringen (3).
  • Diese Vorderseite 36 weist ferner außen und um den Umfang des Schachts 37 herum einen Kragen 38 auf, der sich in Abstand zur Öffnung des Schachts 37 vom Gehäuse 35 aus radial erstreckt.
  • In der Praxis ist dieser Kragen 38 einstückig mit dem Gehäuse 35 ausgebildet, indem er einfach in einem Stück an diesem angeformt ist, was sich vorteilhaft auf die Kosten auswirkt.
  • Eine flache ringförmig Dichtung 39 aus verformbarem elastischem Material ist ferner am Gehäuse 35 angesetzt, indem sie gegen die Schulterfläche 40 des Kragens 38 gedrückt wird, die der Öffnung des Schachts 37 am nächsten liegt.
  • Die Dichtung 39 ist dazu bestimmt, zwischen dem Stecker 14 und der Steckdose 10 angeordnet zu sein, wenn diese miteinander verbunden sind, um die Dichtheit der Verbindung zu gewährleisten.
  • Ein Verriegelungsring 41 ist ferner auf dem Gehäuse 35 drehbar angebracht und grenzt hierbei an die Schulterfläche 42 des Kragens 38 an, die von der Öffnung des Schachts 37 am weitesten entfernt liegt.
  • Der Verriegelungsring 41 ist mit dem Verriegelungsring 23 der Steckdose 10 vergleichbar und wird hier daher nicht mehr näher beschrieben.
  • In der Praxis erlaubt er dem aus Stecker 14 und Steckdose 10 bestehenden Paar, durch Zusammenwirken mit den auf der Steckdose 10 vorgesehenen Klemmrampen 25 den Schutzgrad IP67 der entsprechenden Normvorschriften zu erfüllen, wenn diese miteinander verbunden sind.
  • Sämtliche vorstehend genannten Vorschriften sind hinlänglich bekannt und werden hier daher nicht näher beschrieben.
  • Gemäß einem ersten Merkmal der Erfindung ist die Dichtung 39 des Steckers 14 aus einem Material mit geringer Verformungsfestigkeit gebildet und reicht mindestens soweit, bis sie mit dem Rand 43 des Kragens 38 im Wesentlichen bündig ist, wodurch es dem aus Steckdose 10 und Stecker 14 bestehenden Paar in der Praxis möglich ist, den Schutzgrad IP67 der entsprechenden Normvorschriften zu erfüllen, wenn diese miteinander verbunden sind und der Verriegelungsring 43 durch den Benutzer nicht verriegelt wurde.
  • In der Praxis kann sie soweit reichen, dass die Schulterfläche 40 im ganzen Querschnitt bedeckt ist.
  • Die Dichtung 39 hat sozusagen einen größeren Durchmesser als entsprechende herkömmliche Dichtungen und passt sich dem Rand 18 des Schachts 12 der Steckdose 10 vollkommen an, ohne dass hierbei eine Öffnung bestehen bleibt, die sich hinsichtlich des angestrebten Schutzgrads nachteilig auswirken würde.
  • Vorzugsweise, und dies trifft auf die dargestellte Ausführungsform zu, ist die Dichtung 39 aus Gummi mit dichter Zellstruktur. Sie zeichnet sich durch eine Shore-Härte 00 bis höchstens 60 aus. Sie weist ferner eine Druckfestigkeit von maximal 25% bei 77 kPa und von maximal 50% bei 230 kPa auf. Schließlich weist sie eine bleibende Druckverformung von kleiner oder gleich 25% bei 23°C für die Dauer von 22 Stunden und von kleiner oder gleich 60% bei 40°C für die Dauer von 22 Stunden auf.
  • Das Gehäuse 35 des Steckers 14 weist ferner vorteilhafterweise eine um den Rand des Schachts 37 herum verlaufende ringförmige Nut 44 auf, mit deren Hilfe die Dichtung 39 lose auf dem Gehäuse 35 angebracht ist. Diese Anordnung erlaubt es, die Dichtung 39 und das Gehäuse 35 ohne Kleben aneinanderzufügen und die Abnutzung der Dichtung über die gesamte Dichtung zu verteilen.
  • Wird der Stecker 14 mit einer Steckdose der Art, wie in Dokument FR-A-2734668 beschrieben, verwendet, reißt zudem die Dichtung nicht ein, wenn der Stecker 14 nach seinem Einstecken gedreht wird.
  • Ebenfalls vorzugsweise, und dies trifft auf die dargestellte Ausführungsform zu, ist der Haltezapfen 33 des Steckers 14 solchermaßen positioniert, dass sichergestellt werden kann, dass der Stecker 14 an die Steckdose 10 gedrückt wird, und die Dichtung 39 zusammengedrückt gehalten werden kann, unter Beanspruchung der Feder 19 der Steckdose 10, die über den Haltezapfen 32 der Steckdose 10 auf den Haltezapfen 33 einwirkt, wenn beide Elemente miteinander verbunden sind, der Verriegelungsring 41 jedoch nicht verriegelt wurde.
  • Mit dieser Anordnung ist es möglich, den Stecker 14 unter allen Umständen wirksam gegen die Steckdose 10 zu drücken, was sich auf eine Erhöhung der Dichtheit vorteilhaft auswirkt.
  • In der Praxis ermöglichen die vorstehend genannten Anordnungen sogar eine Entwicklung hin zu einer Dichtheit, die den Schutzgrad IP66 (vollständiger Schutz gegen Staubeintritt und vollständiger Schutz vor Spritzwasser vergleichbar mit Überflutungen) der entsprechenden Normvorschriften erfüllt, wenn der Stecker 14 mit der Steckdose 10 verbunden ist.
  • Die Steckdose 10 ist ihrerseits gemäß einem zweiten Merkmal der Erfindung ausgebildet, um den Schutzgrad IP55 der entsprechenden Normvorschriften zu erfüllen, wenn sie geschlossen ist, der Verriegelungsring 23 jedoch nicht verriegelt wurde.
  • Allgemein ist die Dichtung 20 aus einem Material mit geringer Verformungsfestigkeit gebildet, und die Steckdose 10 weist selbst lösbare Verbindungsmittel auf, die zwischen der Klappe 16 und dem Gehäuse 11 angeordnet sind und die geeignet sind, ein Zusammenwirken durch Halten der Klappe 16 am Gehäuse 11 sicherzustellen, wenn diese nicht durch die von dem Verriegelungsring 23 und den Klemmrampen 25 gebildeten Klemmmittel miteinander in Eingriff sind.
  • Die Feder 19 weist ferner ein Torsionsmoment auf, das die vorstehend genannten Verbindungsmittel miteinander in Eingriff zu bringen vermag, um durch Halten der Klappe 16 auf dem Gehäuse 11 zusammenzuwirken, und anschließend die Dichtung 20 zwischen der Klappe 16 und dem Gehäuse 11 gleichzeitig mit den Verbindungsmitteln zusammengedrückt zu halten vermag.
  • Die lösbaren Verbindungsmittel weisen in der dargestellten Ausführungsform genauer gesagt auf der Klappe 16 zwei elastisch verformbare Schnapplaschen 45 auf, die jeweils allgemein als Haken ausgebildet sind, sowie gleichzeitig auf dem Gehäuse 11 für jede dieser Schnapplaschen 45 eine Rastkerbe 46, in der diese mit ihrer Vorderseite hängen bleiben, um mit der ihr zugeordneten Rastkerbe 46 durch Verhaken zusammenzuwirken.
  • In der Praxis sind die Schnapplaschen 45 auf beiden Seiten der Dichtung 20 nahezu diametral gegenüberliegend angeordnet.
  • Jede Schnapplasche 45 umfasst ferner entsprechend der hakenförmigen Ausbildung eine Strebe 47 (3) und an deren freiem Ende eine Spitze 48, die eine Rastkerbe 49 bildet, die im Wesentlichen quer zur Strebe 47 verläuft und mit der durch das Gehäuse gebildeten Rastkerbe 46, welcher die Schnapplasche 45 zugeordnet ist, durch Verhaken zusammenzuwirken vermag.
  • Wie in den Figuren ferner zu erkennen ist, verläuft jede Schnapplasche 45 allgemein quer zur Klappe 16 und ist mit dieser einstückig ausgebildet, indem sie einfach in einem Stück an dieser angeformt ist.
  • In der Praxis sind diese Schnapplaschen 45 ebenfalls von dem zylindrischen Mantel 27 des Verriegelungsrings 23 umgeben.
  • Analog dazu ist auf dem Gehäuse 11 jede Rastkerbe 46 in einer Rippe 26 ausgebildet.
  • Jede dieser Rastkerben 46 verläuft ferner im Wesentlichen parallel zum Rand 18 des Schachts 12 in einer Winkelerstreckung, die kleiner ist als die der Ohren 24 des Verriegelungsrings 23 und der Bereiche zwischen den Rippen 26, um zu verhindern, dass die Ohren 24 in die Einschnitte 50 der Rippen 26 eingreifen, für welche die Rastkerben 46 ausgebildet sind.
  • Ferner befindet sich vor jeder der Rastkerben 46 und 49 der Schnapplaschen 45 eine geneigte Einführungsschräge 51 und 52, um die elastische Verformung der Schnapplaschen 45 bei ihrem Einführen in die Einschnitte 50 jeweils zu erleichtern. In umgekehrter Richtung erfolgt das Lösen dadurch, dass mit Hilfe des Rings 23 ganz einfach an der Klappe 16 gezogen wird.
  • Vorzugsweise, und dies trifft auf die dargestellte Ausführungsform zu, ist die Dichtung 20 aus Gummi mit dichter Zellstruktur. Sie zeichnet sich durch eine Shore-Härte 00 bis höchstens 40 aus und hat eine Druckfestigkeit von maximal 25% bei 35 kPa und von maximal 50% bei 120 kPa.
  • Ferner weist sie eine bleibende Druckverformung von kleiner oder gleich 25% bei 23°C für die Dauer von 22 Stunden und von kleiner oder gleich 60% bei 40°C für die Dauer von 22 Stunden auf.
  • Die vorstehend genannten Anordnungen, die sich auf die Steckdose 10 beziehen, ermöglichen es, die Klappe 16 wirksam an das Gehäuse 11 zu drücken, wenn sie gegen den Rand 18 des Schachts 12 geklappt ist, und gleichzeitig die Klappe 16 an dem Gehäuse 11 zu halten, wodurch unter allen Umständen ein Schutzgrad IP55 gewährleistet ist, wenn die Steckdose 10 geschlossen ist, der Verriegelungsring 23 aber nicht mit den Klemmrampen 25 in Eingriff ist.
  • Werden sämtliche vorstehend genannten, die Steckdose 10 betreffenden Anordnungen vorgenommen, liegt der Schutzgrad in der Praxis näher bei IP66 als bei IP55.
  • Bei der in 4 dargestellten Ausführungsvariante sind Elemente, die mit den in 1 bis 3 wiedergegebenen identisch oder ähnlich sind, mit denselben Bezugszeichen, allerdings mit Strichindex versehen, gekennzeichnet.
  • Die in 4 ohne ihren Buchsenträger dargestellte Steckdose 10' unterscheidet sich von der in 1 bis 3 wiedergegebenen durch die nachstehend beschriebenen Vorrichtungen.
  • Die auf dem Gehäuse 11' dieser Steckdose 10' angelenkte Klappe ist einstückig ausgebildet und weist eine allgemein zylindrische Rückseite 29'a und einen Flansch 29'b auf, der sich von der Öffnung dieser Rückseite 29'a aus radial nach außen vorstehend erstreckt.
  • Die Dichtung 20' hat die Form einer durchbrochenen Scheibe und ist am Flansch 29'b vorzugsweise durch Kleben oder Adhäsion angesetzt.
  • Wie in dieser Figur gut zu erkennen ist, bedeckt sie insbesondere im ganzen Querschnitt die in dem Gehäuse 11 ausgebildete Öffnung 53' zur Aufnahme des Haltezapfens 32' der Klappe 16'.
  • Die Schnapplaschen 45', die zum Zusammenwirken mit den am Gehäuse 11' vorgesehenen Rastkerben 46' bestimmt sind, sind zudem jeweils einstückig mit dem Flansch 29'b ausgebildet und verlaufen im Wesentlichen quer zu diesem.
  • Eine ringförmige Rippe 54' zum axialen Halten des Verriegelungsrings 23' steht an der Klappe 16' an dem Ende der Rückseite 29'a vor, das dem durch den Flansch 29'b verlängerten Ende entgegengesetzt ist. Diese ringförmige Rippe 54' ist in einstückig mit der Klappe 16' ausgebildet, indem sie einfach in einem Stück an dieser angeformt ist.
  • Insbesondere kann die Erfindung auch für ein aus einer Kupplungsdose und einem Stecker bestehendes Paar in ähnlicher Weise wie vorstehend für das aus einer Steckdose und einem Stecker bestehende Paar beschrieben verwendet werden.

Claims (35)

  1. Elektrisches Verbindungselement (10; 10'), insbesondere eine Steckdose oder Kupplungsdose, das dazu bestimmt ist, mit einem komplementären elektrischen Verbindungselement (14), insbesondere einem Stecker, durch Ineinanderstecken zusammenzuwirken, und das umfasst: ein Gehäuse (11; 11'), das innen einen Schacht (12) zur Aufnahme elektrischer Kontaktteile bildet, eine am Gehäuse (11; 11') angelenkte Klappe (16; 16') zum Abdecken des Schachts (12), wenn sie sich in einer auf diesem heruntergeklappten Position befindet, eine Dichtung (20; 20') aus verformbarem elastischem Material, die in der heruntergeklappten Position zwischen der Klappe (16; 16') und dem Gehäuse (11; 11') angeordnet ist, eine Schraubenfeder (19), die fortdauernd die Klappe (16; 16') in die heruntergeklappte Position drängt, Drehklemmmittel (23, 25; 23'), die zwischen der Klappe (16; 16') und dem Gehäuse (11; 11') angeordnet sind, um auf die Dichtung durch Druck einzuwirken, wenn diese in der heruntergeklappten Position zwischen der Klappe (16; 16') und dem Gehäuse (11; 11') angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung aus einem Material mit geringer Verformungsfestigkeit gebildet ist, dass das elektrische Verbindungselement (10; 10') ferner lösbare Verbindungsmittel (45, 46; 45', 46') aufweist, die zwischen der Klappe (16; 16') und dem Gehäuse (11; 11') angeordnet sind und durch Halten der Klappe (16; 16') auf dem Gehäuse (11; 11') zusammenzuwirken vermögen, wenn diese nicht durch die Klemmmittel (23, 25; 23') miteinander in Eingriff sind, und dass die Feder (19) ein Torsionsmoment aufweist, das die Verbindungsmittel (45, 46; 45', 46') miteinander in Eingriff zu bringen vermag, um durch Halten der Klappe (16; 16') auf dem Gehäuse (11; 11') zusammenzuwirken, und anschließend die Dichtung zwischen der Klappe (16; 16') und dem Gehäuse (11; 11') gleichzeitig mit den Verbindungsmitteln (45, 46; 45', 46') zusammengedrückt zu halten vermag.
  2. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dichtung durch eine Shore-Härte 00 bis höchstens 40 auszeichnet.
  3. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung eine Druckfestigkeit von maximal 25% bei 35 kPa und von maximal 50% bei 120 kPa aufweist.
  4. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung eine bleibende Druckverformung von kleiner oder gleich 25% bei 23°C für die Dauer von 22 Stunden und von kleiner oder gleich 60% bei 40°C für die Dauer von 22 Stunden aufweist.
  5. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung aus Gummi mit dichter Zellstruktur ist.
  6. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung eine flache Dichtung ist, welche die Form einer vollen oder durchbrochenen Scheibe hat, die an der Klappe vorzugsweise durch Kleben oder Adhäsion angesetzt ist.
  7. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbaren Verbindungsmittel auf der Klappe (16; 16') wenigstens eine elastisch verformbare Schnapplasche (45; 45'), die allgemein als Haken ausgebildet ist, und gleichzeitig auf dem Gehäuse (11; 11') eine Rastkerbe (46; 46') aufweisen, in welcher die Vorderseite der Schnapplasche der Klappe hängen bleibt, um mit der Rastkerbe des Gehäuses durch Verhaken zusammenzuwirken.
  8. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbaren Verbindungsmittel zwei Schnapplaschen aufweisen, die einander nahezu diametral gegenüberliegend angeordnet sind, und gleichzeitig das Gehäuse zwei Rastkerben aufweist, und zwar eine Rastkerbe pro Schnapplasche der Klappe.
  9. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schnapplasche ferner gemäß der hakenförmigen Ausbildung eine Strebe (47) aufweist, und an deren freien Ende eine Spitze (48), die eine Rastkerbe (49) bildet, die im Wesentlichen quer zur Strebe (47) verläuft und mit der durch das Gehäuse (11) gebildeten Rastkerbe (46), der die Schnapplasche (45) zugeordnet ist, durch Verhaken zusammenzuwirken vermag.
  10. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich vor der Rastkerbe (49) jeder Schnapplasche (45) eine geneigte Einführungsschräge (52) befindet.
  11. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich vor der Rastkerbe (46) des Gehäuses (11) eine geneigte Einführungsschräge (51) befindet, die mit der geneigten Schräge (52) der Schnapplasche (45), der die Rastkerbe (46) zugeordnet ist, zusammenzuwirken vermag.
  12. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmmittel die Form eines Schnellverriegelungssystems vom Typ Bajonettverschluss haben, das auf dem Gehäuse (11) an dessen Außenseite und um einen Teil des Umfangs des Schachts (12) herum wenigstens eine sich vom Gehäuse (11) aus radial erstreckende Rippe (26) aufweist, deren Schulterfläche, die in Bezug auf die Öffnung des Schachts (12) am weitesten entfernt liegt, eine Klemmrampe (25) bildet, sowie gleichzeitig auf der Klappe (16) einen auf der Klappe (16) drehbar angebrachten Verriegelungsring (23) mit wenigstens einem Ohr (24), das dazu bestimmt ist, mit einer ihm zugeordneten Klemmrampe (25) durch Festklemmen zusammenzuwirken.
  13. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 7 oder 11, in Verbindung mit Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jede Rastkerbe des Gehäuses in einer Rippe ausgebildet ist, die eine Klemmrampe bildet.
  14. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsring einen allgemein zylindrischen Mantel (27) aufweist, der einstückig mit einem Flansch (28) rechtwinklig zurückspringend ausgebildet ist, durch den der Ring (23) auf der Klappe (16) drehbar befestigt ist.
  15. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe aus zwei ineinander verrasteten Teilen besteht, zwischen die der Flansch (28) des Verriegelungsrings (23) zu dessen drehbarer Befestigung auf der Klappe (16) geklemmt ist.
  16. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (16') einstückig ausgebildet ist und eine allgemein zylindrische Rückseite (29'a) und einen Flansch (29'b) aufweist, der sich von der Öffnung dieser Rückseite (29'a) aus radial nach außen vorstehend erstreckt.
  17. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdichtung (20') die Form einer durchbrochenen Scheibe hat und am Flansch 29'b vorzugsweise durch Kleben oder Adhäsion angesetzt ist.
  18. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnapplasche(n) (45') jeweils einstückig mit dem Flansch (29'b) ausgebildet sind und im Wesentlichen quer zu diesem verlaufen.
  19. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine ringförmige Rippe zum axialen Halten des Verriegelungsrings (23') an der Klappe (16') an dem Ende der Rückseite (29'a) vorsteht, das dem durch den Flansch (29'b) verlängerten Ende entgegengesetzt ist.
  20. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Rippe einstückig mit der Klappe (16') ausgebildet ist, indem sie einfach in einem Stück an dieser angeformt ist.
  21. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (16; 16') einen Haltezapfen (32) aufweist, welcher an der die Dichtung (20) aufweisenden Seite vorsteht und im Wesentlichen quer zur Klappe (16; 16') in einem Bereich verläuft, der dem Bereich, in dem die Klappe (16; 16') am Gehäuse (11; 11') angelenkt ist, diametral entgegengesetzt ist.
  22. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass es die Form einer Steckdose hat und einerseits einen Buchsenträger (13), der eine Vielzahl voneinander getrennter Buchsen aufweist und im Gehäuse zwischen zwei äußersten Winkelpositionen, einer Ausschaltstellung und einer Einschaltstellung, drehbar gelagert ist, und andererseits Anschlussklemmen umfasst, die, vom Gehäuse getragen und dabei von dessen Außenseite aus zugänglich, in gleicher Zahl wie die Buchsen vorhanden und diesen jeweils einzeln zugeordnet sind, mit einer elektrischen Verbindung zwischen jeder Buchse und der ihr zugeordneten Anschlussklemme, auf der für wenigstens eine der Buchsen ein Schalter zwischengeschaltet ist, der in der Stellung zum Ausschalten des Buchsenträgers geöffnet ist, und der in der Einschaltstellung geschlossen ist, wobei der Schalter vorzugsweise eine zweifache Abschaltung bewirkt.
  23. Elektrisches Verbindungselement (14), insbesondere ein Stecker, das dazu bestimmt ist, mit einem komplementären Element (10), insbesondere einer Steckdose oder einer Kupplungsdose, durch Einstecken zusammenzuwirken, und das seinerseits umfasst: ein allgemein zylindrisches Gehäuse (35), das innen einen Schacht (37) zur Aufnahme von elektrischen Kontaktteilen bildet und außen um den Rand des Schachts (37) herum einen Kragen (38) aufweist, der in Abstand zum Schacht (37) radial vom Gehäuse (35) aus verläuft, eine ringförmige flache Dichtung (39) aus verformbarem elastischem Material, die am Gehäuse (35) angesetzt ist, indem sie gegen die der Öffnung des Schachts (37) nächstgelegene Schulterfläche (40) des Kragens (38) gedrückt wird, und dazu bestimmt ist, zwischen dem elektrischen Verbindungselement (14) und dem komplementären Verbindungselement (10) angeordnet zu sein, wenn beide Elemente miteinander verbunden sind, und Drehklemmmittel (41), die dazu bestimmt sind, mit komplementären Klemmmitteln (25), die auf dem komplementären elektrischen Verbindungselement (10) vorgesehen sind, zusammenzuwirken, um durch Druck auf die Dichtung (39) einzuwirken, wenn die beiden elektrischen Verbindungselemente miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (39) aus einem Material mit geringer Verformungsfestigkeit gebildet ist und wenigstens soweit reicht, dass sie im Wesentlichen mit dem Rand (43) des Kragens (38) bündig ist.
  24. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das komplementäre elektrische Verbindungselement (10) des Typs ist, mit einem Gehäuse (11), das innen einen Schacht (12) zur Aufnahme von elektrischen Kontaktteilen bildet, einer Klappe (16), die am Gehäuse (11) angelenkt ist, um den Schacht (12) abzudecken, wenn sie sich in einer auf diesen heruntergeklappten Position befindet, und die in einem Bereich, der dem Bereich, in dem die Klappe (16) am Gehäuse (11) angelenkt ist, im Wesentlichen diametral entgegengesetzt ist, einen Haltezapfen (32) nach innen zurückspringend aufweist, und einer Feder (19), die fortdauernd die Klappe (16) in Richtung ihrer heruntergeklappten Position drängt, während das Gehäuse (35) des elektrischen Verbindungselements (14) ebenfalls einen Haltezapfen (33) aufweist, der außen am Gehäuse (35) vorsteht, um mit dem Haltezapfen (32) des komplementären elektrischen Verbindungselements (10) zusammenzuwirken, wenn beide elektrischen Verbindungselemente miteinander verbunden sind, um lokal einander gegenüberliegend angeordnet werden zu können, um die beiden Elemente ineinandergesteckt zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltezapfen (33) des elektrischen Verbindungselements (14) solchermaßen positioniert ist, dass ein Aneinanderdrücken der beiden Elemente sichergestellt werden kann und die zwischen den beiden Elementen gelegene Dichtung zusammengedrückt gehalten werden kann, unter Beanspruchung der Feder (19) des elektrischen Verbindungselements (10), die auf den Haltezapfen (33) des elektrischen Verbindungselements (14) über den Haltezapfen (32) des elektrischen Verbindungselements (10) einwirkt, wenn beide elektrischen Verbindungselemente miteinander verbunden sind, jedoch nicht durch die Klemmmittel (41, 25) miteinander in Eingriff sind.
  25. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dichtung durch eine Shore-Härte 00 bis höchstens 60 auszeichnet.
  26. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung eine Druckfestigkeit von maximal 25% bei 77 kPa und von maximal 50% bei 230 kPa aufweist.
  27. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung eine bleibende Druckverformung von kleiner oder gleich 25% bei 23°C für die Dauer von 22 Stunden und von kleiner oder gleich 60% bei 40°C für die Dauer von 22 Stunden aufweist.
  28. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung aus Gummi mit dichter Zellstruktur ist.
  29. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung die Schulterfläche, die von dem Kragen gebildet ist und bezüglich der Öffnung des Schachts am nächsten liegt, im ganzen Querschnitt bedeckt.
  30. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (35) außen eine um den Rand des Schachts herum verlaufende ringförmige Nut (44) aufweist, mit deren Hilfe die Dichtung (39) lose auf dem Gehäuse (35) angebracht ist.
  31. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Gehäuse (35) vorgesehenen Klemmmittel einen Schnellverriegelungsring (41) vom Typ Bajonettverschluss aufweisen, der auf dem Gehäuse (35) drehbar angebracht ist.
  32. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsring einen allgemein zylindrischen Mantel aufweist, der einstückig mit einem Flansch rechtwinklig zurückspringend ausgebildet ist, durch den der Ring auf dem Gehäuse drehbar befestigt ist.
  33. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kontaktstifte im Schacht des Gehäuses (35) aufgenommen sind.
  34. Elektrische Verbindungseinheit mit einem elektrischen Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 22 und einem komplementären elektrischen Verbindungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 33.
  35. Elektrisches Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbaren Verbindungsmittel ein Öffnen der Klappe durch eine Betätigung zu gestatten vermögen, die auf ein Ziehen an dieser beschränkt ist.
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