DE602004012006T2 - Momentenverteilungs-Steuerungsgerät für vierradgetriebenes Fahrzeug - Google Patents

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Akio Chuo-ku Maekawa
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Momentenverteilungssteuerungsgerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • EP-A-0 278 588 offenbart ein gattungsbildendes Momentenverteilungssteuerungsgerät für ein vierradgetriebenes Fahrzeug mit einer elektromagnetischen Kupplung zum Verteilen eines von einem Verbrennungsmotor zu Hauptantriebsrädern übertragenen Drehmoments zu Nebenantriebsrädern und einer Stromzufuhreinrichtung zum Zuführen eines zu einem Anweisungsmoment korrespondierenden elektrischen Anweisungsstroms zu einer elektromagnetischen Spule der elektromagnetischen Kupplung. Weiter weist das Momentenverteilungssteuerungsgerät eine Anweisungsmomentarbeitseinrichtung zum Bestimmen des Anweisungsmoments auf der Grundlage einer Fahrzeuggeschwindigkeit, eines Drosselklappenöffnungsgrads und einer Drehzahldifferenz zwischen den Hauptantriebsrädern und den Nebenantriebsrädern auf.
  • US-A-4 887 689 zeigt ein Antriebskraftverteilungssteuerungssystem für ein vierradgetriebenes Fahrzeug, wobei eine Steuerungseinheit zwei Berechnungsabschnitte und einen Auswahlabschnitt hat. Der erste Berechnungsabschnitt berechnet eine Kupplungseingriffskraft abhängig von einer Drehzahldifferenz zwischen vorderen und hinteren Rädern. Die zweite Berechnungseinrichtung berechnet eine Kupplungseingriffskraft abhängig von einer Fahrzeuggeschwindigkeit. Der Auswahlabschnitt bestimmt eine Kupplungseingriffskraft durch Auswählen des größeren der Ergebnisse des ersten und des zweiten Berechnungsabschnitts.
  • Weiter ist ein Momentenverteilungssteuerungsgerät für ein vierradgetriebenes Fahrzeug bekannt, wie es in JP-A-2001-71787 beschrieben ist, wobei eine elektromagnetische Kupplung zum Verteilen des von einem Verbrennungsmotor zu Hauptantriebsrädern übertragenen Drehmoments zu Nebenantriebsrädern in Abhängigkeit einer Drehzahldifferenz zwischen den Hauptantriebsrädern und den Nebenantriebsrädern vorgesehen ist. In dem bekannten Steuerungsgerät wird, wenn die Beschleunigung des Fahrzeugs einen vorbestimmten Wert überschreitet, ein Beschleunigungsmoduskennfeld ausgewählt, das festgelegt wurde, um die Rate der Erhöhung des Anweisungsmoments, das zu den Nebenantriebsrädern verteilt wird, nach der Erhöhung der Drehzahldifferenz zwischen den Hauptantriebsrädern und den Nebenantriebsrädern zu vergrößern. Als Folge davon wird, wenn die Drehzahldifferenz groß ist, ein hoher elektrischer Strom zu einer Erregerspule der elektromagnetischen Kupplung zugeführt, wodurch dieselbe ein großes Anweisungsmoment zu den Nebenantriebsrädern überträgt.
  • Jedoch tritt es in dem bekannten Steuerungsverfahren, selbst wenn das Verbrennungsmotordrehmoment klein bleibt, oft auf, dass in Abhängigkeit der Antriebsmanipulation oder des Fahrzustands ein großes Anweisungsmoment berechnet wird, um dadurch zu bewirken, dass ein hoher elektrischer Strom durch die Erregerspule der elektromagnetischen Kupplung fließt. Dies verursacht, dass ein Steuerungsgerät (ECU) Wärme erzeugt, die wiederum verursacht, dass die Charakteristika von Schaltkreiselementen wie zum Beispiel Widerstände, Kondensatoren und so weiter variieren. Als Ergebnis wird die Steuerungsgenauigkeit des zu der Erregerspule zuzuführenden elektrischen Stroms verringert, so dass es unmöglich wird, die Momentenverteilung zu den Nebenantriebsrädern genau auszuführen. Als Maßnahmen gegen diesen Nachteil ist es notwendig, jene Schaltkreiselemente zu verwenden, deren Charakteristika kleine Temperaturschwankungen aufweisen, wodurch sich ein Nachteil in Bezug auf ein Erhöhen der Herstellkosten ergibt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Momentenverteilungssteuerungsgerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 für ein vierradgetriebenes Fahrzeug weiter zu entwickeln, das kostengünstig ist und eine hohe Genauigkeit hat, und das durch Steuern eines elektrischen Stromes, der nicht übermäßig zu einer elektrischen Spule einer elektromagnetischen Kupplung zugeführt werden soll, verhindern kann, dass ein elektronisches Steuerungsgerät Wärme erzeugt.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Momentenverteilungssteuerungsgerät mit den Merkmalen von Anspruch 1 erreicht.
  • Weitere vorteilhafte Entwicklungen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Momentenverteilungssteuerungsgerät für ein vierradgetriebenes Fahrzeug mit einer elektromagnetischen Kupplung zum Verteilen eines von einem Verbrennungsmotor zu Hauptantriebsrädern übertragenen Drehmoments zu Nebenantriebsrädern und einer Stromzufuhreinrichtung zum Zuführen eines zu einem Anweisungsmoment korrespondierenden elektrischen Anweisungsstroms zu einer elektromagnetischen Spule der elektromagnetischen Kupplung vorgesehen. Das Momentenverteilungssteuerungsgerät weist eine Anweisungsmomentarbeitseinrichtung zum Bestimmen des Anweisungsmoments auf der Grundlage einer Fahrzeuggeschwindigkeit, eines Drosselklappenöffnungsgrads und einer Drehzahldifferenz zwischen den Hauptantriebsrädern und den Subantriebsrädern, und eine Anweisungsmomentbegrenzungsverarbeitungseinrichtung zum Begrenzen des Anweisungsmoments in Abhängigkeit von einem Verbrennungsmotordrehmoment auf einen oberen Grenzwert dafür oder darunter auf.
  • Mit dieser Konfiguration wird das von dem Verbrennungsmotor zu den Hauptantriebsrändern übertragene Drehmoment durch die elektromagnetische Kupplung zu den Nebenantriebsrädern auf einer Bedarfsbasis verteilt. Das Anweisungsmoment wird auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit, des Drosselklappenöffnungsgrads und der Drehzahldifferenz zwischen den Hauptantriebsrädern und den Nebenantriebsrädern bestimmt. Die elektromagnetische Kupplung wird in Abhängigkeit von dem Anweisungsmoment gesteuert und überträgt das Verbrennungsmotordrehmoment abhängig von dem Anweisungsmoment zu den Nebenantriebsrädern. Zu diesem Zeitpunkt kann, da das Anweisungsmoment auf den oberen Grenzwert dafür oder darunter in Abhängigkeit von dem dann erfassten Verbrennungsmotordrehmoment begrenzt ist, eine ECU verhindern, dass ein Überstrom zu einer elektromagnetischen Spule der elektromagnetischen Kupplung zugeführt wird und dass in Folge dessen Wärme erzeugt wird, so dass deren Temperatur ansteigt, wenn das Verbrennungsmotordrehmoment klein ist. Somit ist es nicht länger notwendig, jene Schaltkreiselemente mit kleinen Charakteristikveränderungen über einen großen Temperaturbereich zu verwenden, so dass das Momentenverteilungssteuerungsgerät beim Steuerungsbetrieb genau ist und mit niedrigen Kosten hergestellt werden kann.
  • Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
  • Die vorstehenden und weiteren Vorteile und viele der zugehörigen Vorteile der vorliegenden Erfindung können leicht verstanden werden, da dieselben mit Bezug auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung besser verstanden werden, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet wird, wobei gleiche Bezugszeichen dieselben oder korrespondierende Teile durchgehend in mehreren Ansichten darstellen, und in denen:
  • 1 ist eine konzeptionelle Darstellung eines Momentenverteilungssteuerungsgeräts für ein vierradgetriebenes Fahrzeug in einem Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist ein Blockschaubild eines elektronischen Steuerungsschaltkreises in dem Ausführungsbeispiel;
  • 3 ist ein Blockschaubild, das jene Funktionen zeigt, die das Momentenverteilungssteuerungsgerät für das vierradgetriebene Fahrzeug in dem Ausführungsbeispiel bilden;
  • 4 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel eines Vormomentkennfelds darstellt, das in dem Ausführungsbeispiel verwendet wird;
  • 5 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel eines Kompensationsmomentkennfelds darstellt, das in dem Ausführungsbeispiel verwendet wird; und
  • 6 ist ein Ablaufschaubild, das ein Momentenverteilungssteuerungsprogramm zeigt, das durch den elektronischen Steuerungsschaltkreis in dem Ausführungsbeispiel ausgeführt wird.
  • Ausführliche Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist nachstehend mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. 1 zeigt schematisch die Konstruktion eines vierradgetriebenen Fahrzeugs, das ein Momentenverteilungssteuerungsgerät beinhaltet, das das Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung betrifft. In 1 ist eine Getriebeeinheit (engl. "transaxle") 11 an einer Abtriebsseite eines Verbrennungsmotors 10 angebaut. Die Getriebeeinheit 11 nimmt einstückig ein Getriebe 12, ein Übertragungs- und ein vorderes Differenzial 13 in sich auf. Die Getriebeeinheit 11 gibt das Abtriebsdrehmoment des Verbrennungsmotors 10 durch das vordere Differenzial 13 zu Vorderachswellen 14, 14, um ein rechtes und ein linkes Vorderrad Wfr, Wfl als Hauptantriebsräder anzutreiben, und weiter zu einer ersten Antriebswelle 15 ab. Die erste Antriebswelle 15 ist durch eine elektromagnetische Kupplung 16 mit einer zweiten Antriebswelle 20 verbunden. Die elektromagnetische Kupplung 16 wird in Abhängigkeit von einem Anweisungsmoment gesteuert, das ein elektronisches Steuerungsgerät 17 in Abhängigkeit von dem Bewegungszustand des Fahrzeugs bestimmt, wodurch das Verbrennungsmotordrehmoment zu einem rechten und einem linken Hinterrad Wrr, Wrl als Nebenantriebsräder durch die zweite Antriebswelle 20 verteilt wird. Ein Steuerungsschaltkreis 18 eines elektrischen Stroms führt zu einer Erreger- oder elektromagnetischen Spule 19 der elektromagnetischen Kupplung 16 einen Anweisungsstrom korrespondierend zu dem Anweisungsmoment zu, das durch das Steuerungsgerät 17 bestimmt ist. Die elektromagnetische Kupplung 16 drückt und verbindet mehrere Kupplungsscheiben in Abhängigkeit von dem Anweisungsstrom, so dass das Verbrennungsmotordrehmoment von der ersten Antriebswelle 15 zu der zweiten Antriebswelle 20 übertragen wird. Das Verbrennungsmotordrehmoment, das zu der zweiten Antriebswelle 20 übertragen wird, wird weiter zu dem hinteren Differenzial 21 übertragen und wird von dem hinteren Differenzial 21 zu den Hinterachswellen 22, 22 abgegeben, um zu dem rechten und dem linken Hinterrad Wrr, Wrl als die Nebenantriebsräder verteilt zu werden. Raddrehzahlsensoren Sfl, Sfr, Srl, Srr sind entsprechend zum Erfassen der Raddrehzahlen der Hauptantriebsräder Wfl, Wfr und der Nebenantriebsräder Wrl, Wrr vorgesehen. Die Raddrehzahlsensoren Sfl, Sfr, Srl, Srr wirken ferner als Raddrehzahlsensoren für ein Antiblockierbremssystem (ABS) zum Steuern der Bremsen Bfl, Bfr, Brl, Brr unabhängig voneinander. Weiter ist ein Drosselklappenaufbau in einem Ansaugsystem für den Verbrennungsmotor 10 mit einem Drosselklappenöffnungssensor Sth zum Erfassen des Öffnungsgrads (Θ) einer Drosselklappe 24 vorgesehen, die das Ansaugvolumen in Abhängigkeit von der Drauftrittmessung eines Beschleuniger- oder Gaspedals (nicht gezeigt) einstellt. Der Verbrennungsmotor 10 ist mit einem Verbrennungsmotordrehzahlsensor Se zum Erfassen der Drehzahl des Verbrennungsmotors 10 versehen. Ein Momentenverteilungsgerät zum Verteilen des von dem Verbrennungsmotor 10 zu den Hauptantriebsrädern Wfl, Wfr übertragenen Drehmoments zu den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr besteht aus dem Steuerungsschaltkreis 18 eines elektrischen Stroms, der elektromagnetischen Kupplung 16 und so weiter.
  • Bezogen auf 2 ist der elektronische Steuerungsschaltkreis 17 verbunden mit den Raddrehzahlsensoren Sfl, Sfr, Srl, Srr, dem Drosselklappenöffnungssensor Sth und dem Verbrennungsmotordrehzahlsensor Se gezeigt und ist weiter mit dem Steuerungsschaltkreis 18 eines elektrischen Stroms verbunden, der "ECU" in diesem technologischen Gebiet genannt wird. Der elektronische Steuerungsschaltkreis 17 besteht aus einer CPU 25 zum Ausführen von verschiedenen Arten von Steuerungsprozessen, um das Momentenverteilungsgerät zu steuern, einem ROM 26, das in Voraus ein Momentenverteilungssteuerungsprogramm gespeichert hat, das in 6 gezeigt ist, das durch die CPU 25 ausgeführt wird, einem RAM 27, mit dem die ausgegebenen und eingegebenen Daten falls erforderlich während der Anwendung durch die CPU 25 des Momentenverteilungssteuerungsprogramms ausgeführt werden, und einem Eingangs-/Ausgangsschaltkreis 28 zum dorthin Eingeben von den Raddrehzahlsignalen, dem Drosselklappenöffnungsgradsignal und dem Verbrennungsmotordrehzahlsignal aus den Raddrehzahlsensoren Sfl, Sfr, Srl, Srr, dem Drosselklappenöffnungssensor Sth und dem Verbrennungsmotordrehzahlsensor Se und zum Ausgeben eines elektrischen Anweisungsstroms (I) zu dem Steuerungsschaltkreis 18 eines elektrischen Stroms als ein Ergebnis der Abläufe, die durch die CPU 25 ausgeführt werden.
  • Wie in 3 gezeigt ist, bestimmt oder berechnet das elektronische Steuerungsgerät 17 einen Anweisungsstrom (I), der zu der elektromagnetischen Spule 19 zur Kraftübertragung über die elektromagnetische Kupplung 16 des berechneten Anweisungsmoments (T) zu den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr zugeführt werden soll, und es gibt den berechneten Anweisungsstrom (I) zu dem Steuerungsschaltkreis 18 eines elektrischen Stroms aus. Das Verhältnis zwischen dem Anweisungsmoment (T) und dem elektrischen Anweisungsstrom (I) ist in dem ROM 26 in der Form eines Moment-Strom-Kennfelds 29 gespeichert, und ein elektrischer Anweisungsstrom (I) korrespondierend zu dem Anweisungsmoment (T) wird aus dem Moment-Strom-Kennfeld 29 ausgewählt oder ausgelesen. In einer modifizierten Form kann der Anweisungsstrom (I) mittels eines algebraischen Ausdrucks oder einer Gleichung berechnet werden, der/die das Verhältnis zwischen den Anweisungsmoment (T) und dem elektrischen Anweisungsstrom (I) formuliert.
  • In dem Steuerungsschaltkreis eines elektrischen Stroms oder in der ECU 18 erfasst ein Stromerfassungsabschnitt 30 den tatsächlichen elektrischen Strom (Ir), der durch die elektromagnetische Spule 19 der elektromagnetischen Kupplung 16 fließt, und ein Subtraktionsabschnitt 31 berechnet eine Differenz zwischen dem Anweisungsstrom (I), der von dem elektronischen Steuerungsgerät 17 eingegeben wird, und dem tatsächlichen elektrischen Strom (Ir). Die berechnete Differenz wird durch einen P-I Steuerungsabschnitt 32 verstärkt und durch einen PWM Ausgangsumwandlungsabschnitt 33 für eine Pulsbreitenmodulation verarbeitet. Somit wird eine Spannung gemäß der Pulsbreitenmodulation von dem Ausgangsantriebsabschnitt 34 an eine Basis eines Schalttransistors 35 angelegt. Da der Schalttransistor 35 mit einer Batterie (B) in Serie mit der elektromagnetischen Spule 19 verbunden ist, wird der elektrische Anweisungsstrom (I) zu der elektromagnetischen Spule 19 zugeführt. Das Moment-Strom-Kennfeld 29, der Steuerungsschaltkreis 18 eines elektrischen Stroms und dergleichen bilden eine Stromzufuhreinrichtung 55 zum Zuführen eines Anweisungsstroms (I), der für die elektromagnetische Kupplung 16 notwendig ist, um ein Verbrennungsmotordrehmoment korrespondierend zu dem Anweisungsmoment (T) zu übertragen, zu der elektromagnetischen Spule 19 der elektromagnetischen Kupplung 16.
  • Das elektronische Steuerungsgerät 17 ist mit einer Anweisungsmomentarbeitseinrichtung 38 versehen, die aus einer Vormomentarbeitseinrichtung 36 zum Steuern oder Bestimmen eines Vormoments (Tff) auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit (V) und des Drosselklappenöffnungsgrads (Θ) besteht. Die Anweisungsmomentarbeitseinrichtung 38 besteht weiter aus einer Kompensationsmomentarbeitseinrichtung 37 zum Steuern oder Bestimmen eines Kompensationsmoments (Tfb) auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit (V) und einer Drehzahldifferenz (ΔN) zwischen den Hauptantriebsrädern Wfl, Wfr und den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr, und aus einer Additionseinrichtung 40 zum Berechnen eines Anweisungsmoments (T) durch die Addition des Vormoments (Tff) und des Kompensationsmoments (Tfb). Das elektronische Steuerungsgerät 17 ist weiter mit einer Anweisungsmomentbegrenzungsverarbeitungseinrichtung 39 zum Begrenzen des Anweisungsmoments (T) auf der Grundlage eines abgeschätzten Verbrennungsmotordrehmoments (Te), das nachstehend beschrieben ist, auf einen oberen Grenzwert dafür oder darunter versehen. Die Fahrzeuggeschwindigkeit (V) wird durch die Radumfangsgeschwindigkeit dargestellt, die aus dem Durchschnittswert der Drehzahlen der Nebenantriebsräder Wrl, Wrr berechnet wird, die durch die Raddrehzahlsensoren Srl, Srr erfasst werden. Das Drosselklappenöffnungsgradsignal (Θ) wird durch einen Prozentsatz des Öffnungsgrads, der durch den Drosselklappensensor Sth der Drosselklappe 24 erfasst wird, relativ zu deren Vollöffnung dargestellt.
  • In der Vormomentarbeitseinrichtung 36 ist ein Vormomentkennfeld MTff in dem ROM 26 zum Festlegen von verschiedenen Vormomenten in Abhängigkeit von verschiedenen Fahrzeuggeschwindigkeiten (V) und verschiedenen Drosselklappenöffnungsgraden (θ) registriert, und wenn das Momentenverteilungssteuerungsprogramm ausgeführt wird, wie nachstehend ausführlich beschrieben ist, wird ein Vormoment, das zu einer erfassten Fahrzeuggeschwindigkeit (V) und einem erfassten Drosselklappenöffnungsgrad (θ) korrespondiert, von dem Vormomentkennfeld MTff ausgewählt oder ausgelesen. Das Vormomentkennfeld MTff ist in 4 erläutert und hat eine allgemeine Charakteristik, so dass das Vormoment Tff bei ungefähr null der Fahrzeuggeschwindigkeit (V) groß ist und abnimmt, wenn sich die Fahrzeuggeschwindigkeit (V) erhöht, soweit sie nicht eine vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht, und dass die Rate der Erhöhung des Vormoments Tff zu der Erhöhung des Drosselklappenöffnungsgrads (θ) groß ist. Das Kennfeld MTff ist weiter festgelegt, so dass in einer anderen Geschwindigkeitszone jenseits der vorbestimmten Geschwindigkeit das Vormoment Tff klein ist, und dass die Rate der Erhöhung des Vormoments Tff zu der des Drosselklappenöffnungsgrad (θ) auch kein ist. In einer modifizierten Form kann das Vormoment Tff, das anstelle aus dem Vormomentkennfeld MTff erhalten wird, mittels eines vorbestimmten algebraischen Ausdrucks auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit (V) und des Drosselklappenöffnungsgrads (θ) berechnet werden.
  • In der Kompensationsmomentarbeitseinrichtung 37 ist ein Kompensationsmomentkennfeld MTfb in dem ROM 26 registriert, wobei verschiedene Kompensationsmomente (Tfb) in Übereinstimmung mit den verschiedenen Drehzahldifferenzen (ΔN) zwischen den Hauptantriebsrädern Wfl, Wfr und den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr und mit verschiedenen Fahrzeuggeschwindigkeiten (V) festgelegt sind. Wenn das Momentenverteilungssteuerungsprogramm ausgeführt wird, wie nachstehend beschrieben ist, wird ein Kompensationsmoment (Tfb) aus dem Kompensationsmomentkennfeld MTfb auf der Grundlage einer erfassten Drehzahldifferenz (ΔN) zwischen den Hauptantriebsrädern Wfl, Wfr und den Nebenantriebsfedern Wrl, Wrr und einer erfassten Fahrzeuggeschwindigkeit (V) erhalten. Wie in 5 gezeigt ist, sind in dem Kompensationsmomentkennfeld MTfb verschiedene Kompensationsmomente (Tfb) relativ zu verschiedenen Drehzahldifferenzen (ΔN) mit mehreren Fahrzeuggeschwindigkeiten (V) als Parameter festgelegt. Das Kompensationsmomentkennfeld MTfb hat eine allgemeine Charakteristik, so dass das Kompensationsmoment (Tfb) null ist, wenn die Drehzahldifferenz (ΔN) zwischen den Antriebsrädern und den Nebenantriebsrädern null ist, und dass, solange die Drehzahldifferenz (ΔN) ansteigend ist, sich das Kompensationsmoment (Tfb) entlang einer konstanten Neigung im Verhältnis zu der Erhöhung der Drehzahldifferenz (ΔN) erhöht, aber die Neigung der Erhöhung des Kompensationsmoments (Tfb) ist kleiner, wenn die Drehzahldifferenz (ΔN) einen vorbestimmten Wert überschreitet. Das Kompensationsmoment (Tfb) ist größer festgelegt, wenn sich die Fahrzeuggeschwindigkeit (V) verringert, aber es ist kleiner, wenn sich die Fahrzeuggeschwindigkeit (V) erhöht.
  • In der Anweisungsmomentbegrenzungsverarbeitungseinrichtung 39 hat das ROM 26 in sich ein Verbrennungsmotordrehmomentkennfeld MTe zum Anzeigen von verschiedenen abgeschätzten Verbrennungsmotordrehmomenten (Te) registriert, die entsprechend aus verschiedenen Verbrennungsmotordrehzahlen abgeschätzt werden, und ein Anweisungsmomentkennfeld MTul eines oberen Grenzwerts zum Anzeigen von verschiedenen oberen Grenzwerten (Tul) in Relation zu verschiedenen Verbrennungsmotordrehmomenten (Te). Wenn das Momentenverteilungssteuerungsprogramm ausgeführt wird, wie nachstehend beschrieben ist, wird ein abgeschätztes Verbrennungsmotordrehmament (Te) korrespondierend zu einer erfassten Verbrennungsmotordrehzahl (Ne) aus dem Verbrennungsmotordrehmomentkennfeld MTe ausgewählt oder ausgelesen, und dann wird ein oberer Grenzwert (Tul) für ein Anweisungsmoment (T) korrespondierend zu dem ausgelesenen Verbrennungsmotordrehmoment (Te) aus dem Anweisungsmomentkennfeld MTul eines oberen Grenzwerts ausgewählt oder ausgelesen, so dass das Anweisungsmoment (T), das durch die Anweisungsmomentarbeitseinrichtung 38 bestimmt wird, auf den ausgelesenen oberen Grenzwert (Tul) oder darunter begrenzt ist. Wie in 3 gezeigt ist, verwendet das Verbrennungsmotordrehmomentkennfeld MTe eine Verbrennungsmotorleistungskurve, die verschiedene Maximaldrehmomente des Verbrennungsmotors 10 in Verbindung mit verschiedenen Verbrennungsmotordrehzahlen (Ne) darstellt, und die verschiedenen oberen Grenzwerte (Tul) für die verschiedenen Anweisungsmomente (Te) sind auf der Grundlage der verschiedenen Maximaldrehmomente festgelegt.
  • Die Steuerung des Momentenverteilungssteuerungsgeräts für ein vierradgetriebenes Fahrzeug, wie vorstehend konstruiert ist, ist nachstehend beschrieben. Die CPU 25 führt das Momentenverteilungsprogramm, das in 6 gezeigt ist, in einem exakten Zeitintervall (Δt) aus. Zunächst führt die CPU 25 in Schritt 41 eine Verarbeitung aus, um darin die Signale aus den Raddrehzahlsensoren Sfl, Sfr, Srl, Srr, dem Drosselklappensensor Sth und dem Verbrennungsmotordrehzahlsensor Se einzugeben. Dann wird in Schritt 42 die Fahrzeuggeschwindigkeit (V) auf der Grundlage des Durchschnittswerts von Drehzahlen der Nebenantriebsräder Wrl, Wrr berechnet, die durch die Raddrehzahlsensoren Srl, Srr erfasst werden. In Schritt 43 wird der Durchschnittswert der Drehzahlen der Nebenantriebsräder Wrl, Wrr von dem Durchschnittswert der Drehzahlen der Hauptantriebsräder Wfl, Wfr subtrahiert, die durch die Raddrehzahlsensoren Sfl, Sfr erfasst werden, um eine Drehzahldifferenz (ΔN) zwischen den Hauptsantriebsrädern und den Nebenantriebsrädern zu berechnen. Dann wird in Schritt 44 ein Vormoment Tff, das der berechneten Fahrzeuggeschwindigkeit (V) und dem Drosselklappenöffnungsgrad (θ) entspricht, der durch den Drosselklappenöffnungssensor Sth erfasst wird, aus dem Vormomentkennfeld MTff im Sinne einer Vorwärtskopplung ausgelesen. Ein Kompensationsmoment (Tfb), das der Drehzahldifferenz (ΔN) und der Fahrzeuggeschwindigkeit (V) entspricht, wird im Sinne einer Rückwärtskopplung in Schritt 45 ausgewählt oder bestimmt. Das Vormoment Tff und das Kompensationsmoment Tfb werden addiert, um ein Anweisungsmoment (T) in Schritt 46 zu berechnen. Dann wird ein Verbrennungsmotordrehmoment (Te), das aus der erfassten Verbrennungsmotordrehzahl (Ne) abgeschätzt ist, aus dem Verbrennungsmotordrehmomentkennfeld MTe in Schritt 47 ausgelesen, und ein oberer Grenzwert eines Anweisungsmoments (Tul), der dem ausgelesenen Verbrennungsmotordrehmoment (Te) entspricht, wird aus dem Anweisungsmomentkennfeld MTul eines oberen Grenzwerts in Schritt 48 ausgelesen. Es wird dann in Schritt 49 beurteilt, ob das Anweisungsmoment (T) größer als der ausgelesene obere Grenzwert eines Anweisungsmoments (Tul) oder nicht größer ist. Wenn es kleiner als der obere Grenzwert (Tul) ist, das heißt, wenn die Antwort „NEIN" ist, wird das Anweisungsmoment (T), das in Schritt 46 berechnet ist, als ein Anweisungsmoment (T) festgelegt, um zu der Stromzufuhreinrichtung 55 zugeführt zu werden. Wenn das Anweisungsmoment (T) größer als der obere Grenzwert eines Anweisungsmoments (Tul) ist, das heißt, wenn die Antwort „JA" ist, wird im Gegensatz dazu der obere Grenzwert des Anweisungsmoments (Tul) in Schritt 51 als ein Anweisungsmoment (T) festgelegt, um zu der Stromzufuhreinrichtung 55 zugeführt zu werden. Damit die elektromagnetische Kupplung 16 ein Verbrennungsmotordrehmoment korrespondierend zu dem Anweisungsmoment (T) übertragen kann, das in Schritt 50 oder 51 festgelegt ist, wird ein elektrischer Anweisungsstrom (I), der zu der elektromagnetischen Spule 19 zugeführt werden soll, in Schritt 52 aus dem Drehmoment-Strom-Kennfeld 29 ausgelesen, in dem verschiedene Anweisungsströme (I) entsprechend korrespondierend zu verschiedenen Anweisungsmomenten (T) gespeichert sind, und dann wird dieser zu dem Steuerungsschaltkreis 18 eines elektrischen Stroms in Schritt 53 ausgegeben. Der Steuerungsschaltkreis 18 eines elektrischen Stroms verstärkt die Differenz zwischen dem Anweisungsstrom (I) und dem tatsächlichen elektrischen Strom (Ir), der durch die elektromagnetische Spule 19 der elektromagnetischen Kupplung 16 fließt, und moduliert die verstärkte Differenz in ein korrespondierendes Pulsbreitensignal. Der Steuerungsschaltkreis 18 gibt weiter das Pulsbreitensignal zu einem Schalttransistor 35 aus, um dadurch den Anweisungsstrom (I) zu der elektromagnetischen Spule 19 zuzuführen. Somit überträgt die elektromagnetische Kupplung 16 ein Verbrennungsmotordrehmoment abhängig von dem Anweisungsmoment (T) von der ersten Antriebswelle 15 zu der zweiten Antriebswelle 20, um derartig ein Verbrennungsmotordrehmoment zu den Hinterrädern Wrl, Wrr als die Nebenantriebsräder zu verteilen.
  • Als Ergebnis ist, wenn das Verbrennungsmotordrehmoment (Te) klein ist, das Anweisungsmoment (T) auf einen oberen Grenzwert (Tul) oder darunter begrenzt, der auch klein festgelegt ist, um das kleine Verbrennungsmotordrehmoment (T) zu erfüllen. Dies verhindert vorteilhafterweise, dass der Steuerungsschaltkreis eines elektrischen Stroms oder die ECU 18 einen Überstrom zu der elektromagnetischen Spule 19 zuführt, und dass in Folge dessen Wärme erzeugt wird, so dass deren Temperatur ansteigt. Daher kann verhindert werden, dass die ECU 18 Wärme erzeugt, und es ist unnotwendig, jene Schaltkreiselemente anzuwenden, die eine kleine Charakteristikschwankung über einen großen Temperaturbereich haben, so dass die ECU 18 nicht nur einen elektrischen Strom genau steuern kann, sondern sie auch mit geringen Kosten hergestellt werden kann.
  • Obwohl die Verbrennungsmotorleistungskurve als ein Verbrennungsmotordrehmomentkennfeld MTe in dem vorstehenden Ausführungsbeispiel verwendet wird, kann sie durch ein Verbrennungsmotordrehmomentkennfeld ersetzt werden, das in dem ROM 26 mit verschiedenen Verbrennungsmotordrehmomenten (Te) registriert ist, die in Relation zu verschiedenen Verbrennungsmotordrehzahlen (Ne) und verschiedenen Drosselklappenöffnungsgraden (θ) gespeichert sind. Oder es kann ein algebraischer Ausdruck zum Berechnen des Verbrennungsmotordrehmoments (Te) auf der Grundlage der Verbrennungsmotordrehzahl (Ne) und des Drosselklappenöffnungsgrads (θ) verwendet werden. Weiter kann das abgeschätzte Verbrennungsmotordrehmoment (Te) unter Verwendung von einigen mehreren Arten von Informationen wie zum Beispiel einer Verbrennungsmotordrehzahl, eines Drosselklappenöffnungsgrads, eines Ansaugdrucks, eines Kraftstoffeinspritzvolumens und so weiter genauer bestimmt werden. Wo ein Verbrennungsmotordrehmomentsignal von einem geeigneten Steuerungsgerät übersandt wird, zum Beispiel ein Verbrennungsmotorrechner (nicht gezeigt) zum Steuern des Verbrennungsmotors 10, oder wo ein tatsächliches Verbrennungsmotordrehmoment durch einen Sensor dafür erfasst wird, dort kann ein oberer Grenzwert (Tul) für das Anweisungsmoment (T) in Abhängigkeit von dem so erfassten Verbrennungsmotordrehmoment festgelegt werden.
  • Obwohl in dem vorstehenden Ausführungsbeispiel das Vormomentkennfeld MTff bzw. das Kompensationsmomentkennfeld MTfb darin verschiedene Vormomente (Tff) bzw. verschiedene Kompensationsmomente (Tfb) gespeichert sind, die addiert werden, um zu den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr verteilt zu werden, können verschiedene Raten gespeichert werden, mit denen das Verbrennungsmotordrehmoment zu den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr verteilt werden soll, wobei das tatsächliche zu den Hauptantriebsrädern Wfl, Wfr zu übertragende Drehmoment durch einen geeigneten Sensor erfasst wird. Zusätzlich zu den vorderradangetriebenen Fahrzeugen, die in dem vorstehenden Ausführungsbeispiel erläutert sind, ist die vorliegende Erfindung auch bei hinterradangetriebenen Fahrzeugen der Bauart anwendbar, in der Hinterräder als die Hauptantriebsräder dienen, während Vorderräder als die Nebenantriebsräder dienen.
  • Schließlich sind verschiedene Merkmale und die zugehörigen Vorteile des vorstehenden Ausführungsbeispiels wie folgt zusammengefasst:
    In dem vorstehenden Ausführungsbeispiel, wie es in 1 und 3 gezeigt ist, wird das von dem Verbrennungsmotor 10 zu den Hauptantriebsrädern Wfl, Wfr übertragene Drehmoment durch die elektromagnetische Kupplung 16 zu den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr auf einer Bedarfsbasis verteilt. Das Anweisungsmoment (T) wird auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit (V), des Drosselklappenöffnungsgrads (θ) und der Drehzahldifferenz (ΔN) zwischen den Hauptantriebsrädern Wfl, Wfr und den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr bestimmt. Die elektromagnetische Kupplung 16 ist in Abhängigkeit von dem Anweisungsmoment (T) gesteuert und überträgt das Verbrennungsmotordrehmoment abhängig von dem Anweisungsmoment (T) zu den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr. Zu diesem Zeitpunkt kann, da das Anweisungsmoment (T) auf den oberen Grenzwert (Tul) dafür in Abhängigkeit von dem dann erfassten Verbrennungsmotordrehmoment begrenzt ist, die ECU 18 verhindern, dass ein Überstrom zu der elektromagnetischen Spule 19 der elektromagnetischen Kupplung 16 zugeführt wird, und dass in Folge dessen Wärme erzeugt wird, so dass deren Temperatur ansteigt, wenn das Verbrennungsmotordrehmoment klein ist. Somit ist es nicht länger notwendig, jene Schaltkreiselemente mit kleinen Charakteristikänderungen über einen großen Temperaturbereich zu verwenden, so dass das Momentenverteilungssteuerungsgerät beim Steuerungsbetrieb genau sein kann und mit geringen Kosten hergestellt werden kann.
  • In dem vorstehenden Ausführungsbeispiel, wie typischerweise in 3 gezeigt ist, wird ein Vormoment (Tff) auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit (V) und des Drosselklappenöffnungsgrads (θ) im Sinne einer Vorwärtskopplung bestimmt. Das Kompensationsmoment (Tfb) wird auf der Grundlage der Drehzahldifferenz (ΔN) zwischen den Hauptantriebsrädern Wfl, Wfr und den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr und der Fahrzeuggeschwindigkeit (V) im Sinne einer Rückwärtskopplung bestimmt. Das Vormoment (Tff) und das Kompensationsmoment (Tfb) werden für das Anweisungsmoment (T) addiert, abhängig von dem die elektromagnetische Kupplung 16 gesteuert wird, um das Verbrennungsmotordrehmoment zu den Nebenantriebsrädern Wrl, Wrr zu übertragen. Zu diesem Zeitpunkt kann, da das Anweisungsmoment (T) auf den oberen Grenzwert (Tul) dafür oder darunter in Abhängigkeit von dem dann erfassten Verbrennungsmotordrehmoment begrenzt ist, die ECU 18 verhindern, dass ein Überstrom zu der elektromagnetischen Spule 19 der elektromagnetischen Kupplung 16 zugeführt wird, und dass in Folge dessen Wärme erzeugt wird, so dass deren Temperatur ansteigt, wenn das Verbrennungsmotordrehmoment (Te) klein ist. Somit ist es nicht länger notwendig, jene Schaltkreiselemente mit kleinen Charakteristikänderungen über einen großen Temperaturbereich zu verwenden, so dass das Momentenverteilungssteuerungsgerät beim Steuerungsbetrieb genau sein kann und mit geringen Kosten hergestellt werden kann.
  • In dem vorstehenden Ausführungsbeispiel, wie typischerweise in 3 gezeigt ist, wird das Verbrennungsmotordrehmoment (Te) aus zumindest der Verbrennungsmotordrehzahl (Ne) abgeschätzt. Oder es wird von sowohl der Verbrennungsmotordrehzahl (Ne) als auch dem Drosselklappenöffnungsgrad (θ) abgeschätzt. Dann wird der obere Grenzwert (Tul) für das Anweisungsmoment (T) auf der Grundlage des abgeschätzten Verbrennungsmotordrehmoments (Te) bestimmt. Somit kann realisiert werden, dass das Verbrennungsmotordrehmoment mit einer einfachen Konstruktion abgeschätzt wird.
  • Offensichtliche und zahlreiche Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung sind im Lichte der vorstehenden Lehre möglich, es ist daher selbstverständlich, dass innerhalb des Schutzumfangs der angefügten Ansprüche die vorliegende Erfindung anders, als wie vorstehend beschrieben ist, angewandt werden kann.
  • Ein Momentenverteilungssteuerungsgerät für ein vierradgetriebenes Fahrzeug ist offenbart, wobei ein von einem Verbrennungsmotor zu Hauptantriebsrädern zu übertragendes Drehmoment durch eine elektromagnetische Kupplung zu Nebenantriebsrädern auf Bedarfsbasis verteilt wird. Ein Vormoment wird auf der Grundlage einer Fahrzeuggeschwindigkeit und eines Drosselklappenöffnungsgrads im Sinne einer Vorwärtskopplung bestimmt. Ein Kompensationsmoment wird auf der Grundlage der Drehzahldifferenz zwischen den Hauptantriebsrädern und den Nebenantriebsrädern und der Fahrzeuggeschwindigkeit im Sinne einer Rückwärtskopplung bestimmt. Das Vormoment und das Kompensationsmoment werden für ein Anweisungsmoment addiert, abhängig von dem die elektromagnetische Kupplung gesteuert wird, um das Drehmoment von dem Verbrennungsmotor zu den Nebenantriebsrädern zu übertragen. Zu diesem Zeitpunkt kann, da das Anweisungsmoment auf einen oberen Grenzwert dafür oder unterhalb in Abhängigkeit von dem Verbrennungsmotordrehmoment begrenzt ist, eine ECU verhindern, dass ein Überstrom zu einer elektromagnetischen Spule der elektromagnetischen Kupplung zugeführt wird, und dass in Folge dessen Wärme erzeugt wird, so dass deren Temperatur ansteigt, wenn das Verbrennungsmotordrehmoment klein ist.

Claims (3)

  1. Momentenverteilungssteuerungsgerät für ein vierradgetriebenes Fahrzeug mit einer elektromagnetischen Kupplung (16) zum Verteilen eines von einem Verbrennungsmotor (10) zu Hauptantriebsrädern (Wfl, Wfr) übertragenen Drehmoments zu Nebenantriebsrädern (Wrl, Wrr) und einer Stromzufuhreinrichtung (55) zum Zuführen eines zu einem Anweisungsmoment korrespondierenden elektrischen Anweisungsstroms zu einer elektromagnetischen Spule (19) der elektromagnetischen Kupplung (16), wobei das Momentenverteilungssteuerungsgerät Folgendes aufweist: eine Anweisungsmomentarbeitseinrichtung (38) zum Bestimmen des Anweisungsmoments auf der Grundlage einer Fahrzeuggeschwindigkeit, eines Drosselklappenöffnungsgrads und einer Drehzahldifferenz zwischen den Hauptantriebsrädern (Wfl, Wfr) und den Nebenantriebsrädern (Wrl, Wrr), gekennzeichnet durch eine Anweisungsmomentbegrenzungsverarbeitungseinrichtung (39) zum Begrenzen des Anweisungsmoments in Abhängigkeit von einem Verbrennungsmotordrehmoment auf einen oberen Grenzwert dafür oder darunter, wobei die Anweisungsmomentarbeitseinrichtung (38) zum Bestimmen des Anweisungsmoments aus einer Vormomentarbeitseinrichtung (36) zum Bestimmen eines Vormoments auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit und des Drosselklappenöffnungsgrads besteht, eine Kompensationsmomentarbeitseinrichtung (37) zum Bestimmen eines Kompensationsmoments auf der Grundlage der Drehzahldifferenz zwischen den Hauptantriebsrädern (Wfl, Wfr) und den Nebenantriebsrädern (Wrl, Wrr) und der Fahrzeuggeschwindigkeit, und eine Additionseinrichtung (40) zum Berechnen des Anweisungsmoments durch die Addition des Vormoments zu dem Kompensationsmoment.
  2. Momentenverteilungssteuerungsgerät nach Anspruch 1, wobei die Anweisungsmomentbegrenzungsverarbeitungseinrichtung (39) das Verbrennungsmotordrehmoment aus zumindest der Drehzahl des Verbrennungsmotors (10) abschätzt und den oberen Grenzwert für das Anweisungsmoment auf der Grundlage des abgeschätzten Verbrennungsmotordrehmoments bestimmt.
  3. Momentenverteilungssteuerungsgerät nach Anspruch 2, wobei die Anweisungsmomentbegrenzungsverarbeitungseinrichtung (39) das Verbrennungsmotordrehmoment aus sowohl der Drehzahl des Verbrennungsmotors (10) als auch dem Drosselklappenöffnungsgrad abschätzt.
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