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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Trag- oder Zuggreifer für eine Webmaschine,
insbesondere einen Greifer mit einem flexiblen Greifsystem.
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Es
ist bekannt, dass bei Greiferwebmaschinen ein Paar von Greifern
verwendet wird, bei denen einer ein Zuggreifer ist und der andere
ein Traggreifer ist, um den Schußfaden durch das Fach zu tragen.
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Webgreifer
haben verschiedene Ausgestaltungen und Betriebsweisen, siehe
US 5083585 , die einen Greifer
für eine
Webmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 zeigt.
Einer von diesen, auf denen in der nachfolgenden Beschreibung Bezug
genommen wird, ist derart ausgebildet, daß das Greifen des Schußfadens
von einem flexiblen Metallstreifen ausgeführt wird, der geeignet gegen
eine Anstoßfläche einer
Platte, die mit dem Greiferkörper
einstückig
ist, gedrückt
wird.
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Ein
Beispiel eines solchen Greifers ist in 1 gezeigt,
dass eine Seitenansicht eines Greifers des Standes der Technik zeigt,
der unter der Marke SOMET vertrieben wird und dessen Indifikationscode
BCL311F ist.
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Der
Greifer weist einen Hauptkörper 1 auf, der
an einen (nicht gezeigten) Greifermontagegurt gesichert ist, auf
dem ein flexibler Greifmetallstreifen 3 über Befestigungsmittel 2 befestigt
ist, die dazu in der Lage sind, mit einer Platte 4 zusammen
zu wirken, die mit dem Greiferkörper 1 einstückig ist.
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Zwischen
der Vorderseite des flexiblen Metallstreifens 3 und der
fixierten Platte 4 soll der Schußfaden (nicht gezeigt) ergriffen
werden. Um einen starken Greifeffekt des Metallstreifens 3 auf
die Platte 4 zu erreichen, ist über dem Metallstreifen 3 weiter
ein elastisches Element 5 vorgesehen, das abgewinkelt ist
und an dem einen Ende des Körpers 1 durch
das Befestigungsmittel 2 gesichert ist und flexibel auf
den Metallstreifen 3 an dem anderen Ende ruht.
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In
dem Bereich, in dem es das elastische Element 5 ergreift,
ist der flexible Metallstreifen 3 mit einem metallischen
Versteifungsband 6 versehen.
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Weiter
ist in dieser Position das Ende des Steuerhebels L verbunden, nach
hinten überragend vorspringend
und mit einem Steuerelement L1 abschließend, das mit einer geeignet
geformten Nockenfläche
versehen ist, um so mit einem (nicht gezeigten) Webeingriffssystem
zusammen zu wirken.
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Weiter
kann der Druck, der von dem elastischen Element 5 auf den
flexiblen Metallstreifen ausgeübt
werden kann, mittels eines Justierblocks 7 eingestellt
werden, der längs
entlang des Greiferkörpers 1 verschoben
werden kann, um das Element in einem höheren oder einem geringeren
Ausmaß zu
deformieren und so eine höhere
oder eine geringere elastische Belastung auf den Metallstreifen 3 auszuüben.
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Der
Betrieb dieser Art eines Greifers sorgt dafür, daß, wie bekannt, der Schußfaden zwischen dem
Metallstreifen 3 und der Platte ergriffen wird und hier
von der Greifwirkung, die von dem elastischen Element 5 ausgeübt wird,
rückgehalten
wird. Wenn der Greifer die Position erreicht, in der der Schußfaden freigegeben
werden muß,
berührt
die Fläche
L1 des Steuerhebels L ein Eingriffselement, das mit der Webmaschine
einstückig
ist (dem sogenannten Greiferöffner),
der dessen Absenkung bewirkt, in der Richtung des Pfeils F in 1.
Dies verursacht, daß der
Metallstreifen 3 sich gegen die Federbelastung des Elements 5 biegt,
was zu einem Lösen
von der Platte 4 führt
und den Schußfaden
frei gibt. Diese Art von Greifer hat einige Nachteile.
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Vor
allem sind, wie beobachtet werden kann, die vertikalen Gesamterstreckungen
des gezeigten Mechanismus beachtlich, da alle Steuer- und Einstellelemente
oberhalb der Arbeitsfläche
des Metallstreifens 1 mit der Platte 4 angeordnet
sind.
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Weiter
ist zu berücksichtigen,
daß aufgrund dieser
besonderen Ausbildung und der Gesamterstreckungen der Metallstreifen 3 und
das elastische Element mit dem Greiferkörper 1 über das
Befestigungsselement 2 in einer recht weit hinten gelegenen Position
(verglichen mit der Greiferführungsrichtung A)
verbunden sind. Dies würde
bedeuten, dass der theoretische Drehpunkt des Metallstreifens 3,
der mit dem Belastungspunkt übereinstimmt,
extrem zurückgesetzt
ist in Bezug auf den Eingriffsbereich mit der Platte 4,
was zu der Tatsache führt,
daß das Öffnen des
Greifers nicht sofort und in dem erwünschten Ausmaß erfolgt.
Nach dem Stand der Technik ist daher eine Bohrinsel 8 vorgesehen,
die zwischen der Arbeitsposition des Metallstreifens 3 auf
der Platte 4 und dem Befestigungs/Verbindungsmitteln 3 nahe
zu aber hinter dem Verbindungsabschnitt des Steuerhebels L angeordnet
ist. Durch Wählen
des geeigneten Versteifungselements 6 und der Form des
flexiblen Metallstreifens 3 ist es so möglich, den tatsächlichen Drehpunkt
des Metallstreifens selbst nach vorne zu verlagern, d. h. an die
Hinterkante 8A der Bohrinsel 8.
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Eine
Kraft, die in der Richtung F auf das Ende L1 des Hebels L aufgebracht
wird, kann daher aufgeteilt werden – unter deren Verschieben an
der Bohrinsel 8 – in
eine Schwerkraft auf den Metallstreifen 3, der dazu neigt,
derselbe Anhänger
an der Insel 8 zu bleiben und das Drehmoment, das dazu
neigt, den Metallstreifen 3 (durch Biegen) um den hinteren Rand 8A der
Insel 8 unter Erzeugung des erwünschten Ausmaßes der
Deformation zu drehen.
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Diese
Ausbildung führt
daher unerwünschten
Spannungen und weitere Reibkräfte
in dem Greifmechanismus ein, die die Wirksamkeit des Betriebs beeinflussen.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Greifer
von der Art zu schaffen, der mit einem flexiblen metallischen Greiferstreifen
versehen ist, der eine verbesserte und optimierte Ausgestaltung
hat, sowohl bezüglich
der vertikalen Gesamterstreckung als auch bezüglich der Betriebseffizienz.
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Diese
Aufgabe wird mittels eines Greifers gelöst, wie sie sich aus den wesentlichen
Merkmalen des beiliegenden Hauptanspruchs ergibt.
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Andere
erfinderische Aspekte des Systems ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Weitere
Merkmale und Vorteile des Greifers nach der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden eingehenden Beschreibung, die beispielhaft
ist und in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung steht. Dabei
zeigt:
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1 wie
bereits erwähnt,
eine teilweise unterbrochene Schnittansicht eines Greifers nach
dem Stand der Technik;
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2 eine
Längsansicht
eines Greifers nach der Erfindung; und
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3 eine
Draufsicht auf den in 2 gezeigten Greifer.
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Ein
Greifer weist, wie an sich bekannt, einen Greiferkörper 101 auf,
der dazu dient, über
einem Greifermontagestreifen (nicht gezeigt) montiert zu werden,
auf dem ein flexibler Metallstreifen 103 angebracht ist über ein
Befestigungsmittel 102, das dazu in der Lage ist, einen
(nicht gezeigten) Schußfaden
zu ergreifen, gemeinsam mit einer Platte 4, die an dem
Greiferkörper 101 angebracht
ist.
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Über dem
Metallstreifen 103 ist weiter ein elastischer, abgewinkelter
metallischer Druckstreifen 105 vorgesehen, der selbst an
einem Ende mit dem Greiferkörper 101 über das
Befestigungsmittel 102 angebracht ist.
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Zwischen
dem metallischen Druckstreifen 105 und dem metallischen
Greiferstreifen 103 ist vorzugsweise ein Abstandselement 106 vorgesehen, das
dazu dient, die Wirkung des Ersteren auf das Letztere zu bewirken
und um eine statische Deformation des metallischen Druckstreifens 105 bezüglich seines
Abstands von dem metallischen Greiferstreifen 103 zu bestimmen:
es wird so eine Art von Blattfeder gebildet, die den Druck erhöht, der
von dem Greifsystem auf den Druckfaden ausgeübt wird.
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Nach
der Erfindung sind Befestigungsmittel 2 auf einem kleinen
Brett 102 vorgesehen, einstückig mit dem Greiferkörper 101 und
von seiner Seite vorragend mit einer bestimmten Höhe von einer
Befestigungsbasis 101',
das dazu in der Lage ist, den Greifer an dem den Greifer montierenden
Streifen zu sichern.
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Weiter
ist ein Steuerhebel V vorgesehen, gesichert an einem Ende zu einem
Punkt P, der diesen mit dem Metallstreifen 103 verbindet,
nahe des Bretts 110, und sodann nach hinten unter das Brett
vorragend in ein Steuerelement V1 auslaufend.
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Die
gekrümmte
Ausbildung des Hebels V ist in 2 erkennbar.
Diese erlaubt es, den Hauptteil des Hebels unterhalb des Bretts 101 passieren
zu lassen, trotz der Positionierung des Steuerelements V1 über
diesen, so daß es
geeignet mit dem den Greifer öffnenden
Mechanismus zusammenwirken kann, der mit der Webmaschine einstückig ist.
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Das
Funktionieren des Greifers nach der Erfindung ist ähnlich zu
dem des im Feld bekannten. Der elastische Metallstreifen 105 hält den metallischen
Greiferstreifen 103, der auf der festen Platte 104 ruht,
konstant unter Druck, um so den Schußfaden sicher zu ergreifen
(an dem Öffnungspunkt
des Greifers am Ende der Webmaschine für einen Zuggreifer) berührt das
Steuerelement V1 des Hebels V ein geeignetes
Eingriffselement (nicht gezeigt), das diesen in Richtung F drückt. Dieser
Druck überträgt – in der
Verbindungsposition P – in
eine maßvolle Scheerspannung
auf den Teilstreifen 103 und ein Drehmoment (gewonnen als
eine Multiplikation des Drucks mit der Länge des Arms des Hebels V),
das dazu neigt, den Metallstreifen 103 nach oben zu bewegen
und so den Eingriff mit der festen Platte 104 zu öffnen und
unter Freigabe des Schußfadens,
der zwischen diesen gehalten wird.
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Die
ursprüngliche
Ausbildung und Ausgestaltung dieser Elemente, die sowohl oberhalb
als auch unterhalb der Arbeitsebene des Metallstreifens 103 unter
der Platte 104 liegt (d. h., der Ebene, in der der Schußfaden ergreifen
wird) erzeugt eine Begrenzung der vertikalen Gesamterstreckung,
die zu erreichen eine erste Aufgabe ist.
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Weiter
ergibt es sich, daß der
Drehpunkt des Metallstreifens 103 – der im Wesentlichen mit dem Punkt
der Belastung auf dem Brett 101 übereinstimmt (beispielsweise
der vorderen Befestigungsschraube 111) – ausreichend weit vorne in
Bezug auf seine Position des Zusammenwirkens mit der fixierten Platte 104 ist:
da weitere Einrichtungen und Ausbildungen nicht erforderlich sind,
um den Drehpunkt unterschiedlich zu bestimmen, was zum Vermeiden von
Friktionen und Funktionsineffizienten, die bei dem Stand der Technik
vorhanden sind, dient, und so eine weitere Aufgabe der Erfindung
löst.
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Es
versteht sich jedoch, daß der
Schutzbereich der Erfindung, wie er oben beschrieben ist, nicht
auf hier dargestellte Ausführungsbeispiele
beschränkt
ist.
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Insbesondere
kann, obwohl zur Bequemlichkeit hier mal auf einen Zuggreifer Bezug
genommen ist, die hier dargestellte Lehren in ähnlicher Weise auf einen Traggreifer
angewendet werden können.