-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einheit zum Verpacken
und zum Auftragen einer Schmink- und/oder Pflegezusammensetzung.
Die Erfindung betrifft insbesondere das Schminken und/oder die Pflege
von Keratinsubstanzen, und insbesondere der Wimpern oder der Augenbrauen.
-
Es
gibt so genannte umbiegende Wimperntusche-Zusammensetzungen, die
dazu bestimmt sind, kalt aufgetragen zu werden.
-
Solche
Zusammensetzungen, insbesondere auf der Basis von Hartwachsen und
straffenden Polymeren, werden insbesondere in dem Patent
EP 0 928 607 beschrieben.
Mit diesen Zusammensetzungen kann die Umbiegungswirkung der Wimpern
manchmal als unzureichend angesehen werden. Außerdem ist ihre Dauerhaftigkeit
nicht optimal.
-
In
der Anmeldung
WO 00/74519 werden
verbesserte Umbiegeeigenschaften angeführt, indem organische Gelbildner
verwendet werden, um alle oder einen Teil der Wachse der Zusammensetzung
zu ersetzen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die erhaltenen Ergebnisse
bezüglich
des Umbiegens enttäuschend
sind.
-
Es
gibt außerdem
verschiedene Typen von Vorrichtungen, die als "Wimpernzange" qualifiziert werden. Gemäß einem
ersten Typ ist die Vorrichtung in Form einer Zange konfiguriert,
die es im Kaltzustand, vor dem Auftragen des Schminkprodukts, ermöglicht,
die Wimpern einzuklemmen, um ihnen vor ihrem Schminken eine Krümmung zu
verleihen. Die Anwendung dieser Methode ist äußerst schwierig durchzuführen. Die
Ergebnisse sind bezüglich
der Amplitude des Umbiegens und der Dauerhaftigkeit wenig zufriedenstellend.
Es ist ebenfalls bekannt, eine solche Vorrichtung nach dem Auftragen
des Produkts zu verwenden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Qualität des Belags
durch diesen späteren
Schritt des Informbringens der Wimpern zerstört wird.
-
Gemäß einem
zweiten Typ ist die Vorrichtung in Form einer Zange oder einer Bürste konfiguriert
und ist heizend. Das Umbiegen der Wimpern mit einer solchen Vorrichtung,
in Kombination mit einer klassischen Wimperntusche-Zusammensetzung,
erfolgt entweder vor dem Schminken, in welchem Fall die Umbiegewirkung
nach dem Auftragen des Schminkprodukts wenig wahrnehmbar ist, oder
nach dem Schminken, in welchem Fall ein Teil der aufgebrachten Wimperntusche
entfernt oder verändert
werden kann. Vorrichtungen dieses Typs sind insbesondere in der
Patentanmeldung
EP-A1-0
848 920 oder
WO 99/22782 oder
in den Patenten
US 5 853 010 oder
US 6 009 884 beschrieben.
-
Das
Patent
US-A-5 775 344 beschreibt
eine Einheit zur Verpackung und zum Auftragen eines Produkts, insbesondere
für die
Wimpern, die einen Behälter
aufweist, der die aufzutragende Zusammensetzung enthält. Eine
Kappe, die dazu bestimmt ist, eine Öffnung des Behälters zu
verschließen,
ist fest mit einem Heizstab verbunden, von dem ein Ende fest mit
einem Applikator, insbesondere in Form einer Bürste, verbunden ist.
-
Die
Wände des
Behälters
sind mit Heizmitteln ausgestattet, um vor dem Öffnen des Behälters seinen Inhalt
zu erwärmen.
Nach dem Herausziehen des Applikators hält die von der Stange abgegebene
Wärme die auf
dem Applikator vorhandene Zusammensetzung auf einer geeigneten Temperatur.
-
Gemäß dieser
Druckschrift bestehen die Heizmittel der Stange aus einer Heizfolie,
die sich über
die ganze Länge
der Stange erstreckt, einschließlich
auf ihrem Abschnitt, der gegenüber
dem Abstreifer angeordnet ist. Daraus folgt, dass letzterer aus
einem Werkstoff hergestellt werden muss, der so ausgewählt wird,
dass er eine deutliche Temperaturerhöhung aushält, wobei der Werkstoff aufgrund
seiner notwendigen Eigenschaften der Temperaturfestigkeit bezüglich der
Eigenschaften des Abstreifens der Stange nicht unbedingt optimal ist.
-
Da
außerdem
die gesamte Stange erwärmt
wird, hat das System eine große
Trägheit,
was aus praktischer Sicht nicht optimal ist. Aufgrund dieser großen Trägheit können die
die Stange ausstattenden Heizmittel bestenfalls nur die Aufrechterhaltung
der Temperatur der Zusammensetzung gewährleisten, die von anderen Mitteln
erwärmt
wurde. In diesem Fall und gemäß dieser
Druckschrift sind die Wände
des Behälters
selbst mit einer Heizfolie ausgestattet, die dazu bestimmt ist,
die Zusammensetzung vor ihrer Verwendung zu erwärmen. Es sind diese Heizmittel,
die gemäß dieser
Druckschrift die Hauptheizmittel der Vorrichtung bilden.
-
Ansonsten
sagt die Druckschrift überhaupt
nichts über
die insbesondere thermischen Eigenschaften der Zusammensetzung,
die mit Hilfe einer solchen Vorrichtung aufgetragen werden soll.
-
Schließlich wurden
vor kurzem Wimperntuschen auf den Markt gebracht, die in Kombination
mit einer Wimpernzange von Typ derjenigen verkauft werden, wie sie
oben beschrieben wurden. Abgesehen von den vorher erwähnten Nachteilen
sind die Zusammensetzungen thermisch nicht stabil, und nach einer
wiederholten Anzahl von Heizzyklen erhöht sich ihre Viskosität stark
oder sie "nehmen
an Masse zu". Außerdem erfolgt das
Verfestigen der Wimpern in ihrer umgebogenen Stellung nicht schnell,
was die Verwendung des Systems äußerst mühsam macht.
Solche Sets (Wimpernzange + Wimperntusche) wurden insbesondere in
Japan unter der Handelsmarke Lash finity curler® mit
Wimperntuschen verkauft, die die Marke Max Factor 2000 calories® N° 3, oder
Stretch N° 2® tragen.
-
Daher
ist es einer der Gegenstände
der Erfindung, eine Einheit zum Auftragen eines Schmink- und/oder
Pflegeprodukts insbesondere für
die Wimpern oder die Augenbrauen herzustellen, die die oben unter Bezugnahme
auf die Systeme des Stands der Technik diskutierten Probleme ganz
oder teilweise löst.
-
Es
ist insbesondere einer der Gegenstände der Erfindung, eine Einheit
zum Auftragen eines Schmink- und/oder Pflegeprodukts der Keratinfasern,
insbesondere der Wimpern, herzustellen, die es ermöglicht,
eine Wirkung insbesondere des Umbiegens oder des Verlängerns der
Fasern zu erhalten, die sowohl wahrnehmbar als auch dauerhaft ist.
-
Es
ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, eine Einheit zur Verpackung
und zum Auftragen eines Schmink- und/oder Pflegeprodukts der Keratinstoffe
herzustellen, das dazu bestimmt ist, erwärmt zu werden, und dessen kosmetische
Eigenschaften im Laufe der Benutzungen nicht wesentlich verändert werden.
-
Es
ist noch ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine Einheit
herzustellen, die im Vergleich mit manchen üblichen Vorrichtungen einfacher
anwendbar ist.
-
Weitere
Gegenstände
gehen aus der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung hervor.
-
Erfindungsgemäß werden
diese Ziele durch die Herstellung einer Einheit zur Verpackung und
zum Auftragen einer Schmink- und/oder
Pflegezusammensetzung insbesondere für die Wimpern oder die Augenbrauen
erreicht, die aufweist:
- i) ein Reservoir;
- ii) eine Schmink- und/oder Pflegezusammensetzung, die im Inneren
des Reservoirs angeordnet ist, wobei die Zusammensetzung thermisch
stabil ist und ein thermisches Profil aufweist, das eine Schmelzspitze
hat, deren Breite auf halber Höhe
geringer als oder gleich 20°C
ist;
- iii) eine Vorrichtung zum Auftragen der Schmink- und/oder Pflegezusammensetzung;
und
- iv) Heizmittel, um die Zusammensetzung vor, gleichzeitig mit
oder nach ihrem Auftragen auf eine Temperatur zu bringen, die höher ist
als ihr Schmelzpunkt, und vorzugsweise höher als die oder gleich ihrer
Schmelzendetemperatur.
-
Die
gemäß der Erfindung
verwendete Schmink- und/oder Pflegezusammensetzung ist thermisch
stabil. In anderen Worten, ihre Konsistenz wird von den bei jeder
Benutzung erfahrenen Temperaturveränderungen nicht merklich verändert. Aufgrund
dieses Merkmals werden die kosmetischen Eigenschaften der Zusammensetzung
zwischen der ersten und der letzten Benutzung nicht merklich verändert.
-
Als "thermisch stabile" Zusammensetzung" wird eine Zusammensetzung
bezeichnet, deren Viskosität um
höchstens
25%, und vorzugsweise um höchsten
20%, und noch vorzugsweise um höchstens
15%, und noch vorzugsweise um höchstens
10% variiert, nachdem sie eine Folge von X Schmelz-/Abkühlzyklen
gemäß dem folgenden
Protokoll erfahren hat: Man ordnet die Zusammensetzung in einem
Trockenofen bei 80°C
während
2 Stunden an. Dann lässt
man die Zusammensetzung natürlich
auf Umgebungstemperatur zurückkommen.
Man misst ihre Viskosität
nach Anwendung der X Zyklen. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Zyklen wartet man 24h. Die nach Anwendung der X Schmelz-/Abkühlzyklen
gemessene Viskosität
wird mit derjenigen verglichen, die vor dem ersten Zyklus gemessen
wurde.
-
Vorzugsweise
gilt X = 4. Noch vorzugsweise gilt X = 8. Noch vorzugsweise gilt
X = 10. Noch vorzugsweise gilt X = 15.
-
Vorzugsweise
werden die Viskositätsmessungen
im Rheomat RM 180 durchgeführt,
der mit einem Mobilteil MS-r3 oder Ms-r4 ausgestattet ist, das mit
240 min–1 für eine Stromversorgung
mit 60 Hz, oder mit 200 min–1 für eine Stromversorgung mit
50 Hz dreht.
-
Außerdem hat
sich herausgestellt, dass die erfindungsgemäße Kombination einer thermisch
stabilen Schmink- und/oder Pflegezusammensetzung, die ein besonderes
thermisches Profil hat, mit einem Werkzeug, das vor, gleichzeitig
mit, oder nach ihrem Auftragen ihr Erwärmen ermöglicht, eine Wirkung, insbesondere
des Umbiegens im Fall der Wimpern, erzeugt, die sowohl eine zufriedenstellende
Amplitude hat als auch dauerhaft ist.
-
Die
Zusammensetzungen mit solchen Eigenschaften haben die Besonderheit,
wenn sie auf eine Temperatur über
ihrem Schmelzpunkt Pf, und vorzugsweise über der oder gleich ihrer Schmelzendetemperatur, erwärmt werden,
in sehr kurzer Zeit von einem amorphen Zustand (Temperatur höher als
Pf) in einen kristallinen Zustand (Temperatur unter Pf) überzugehen.
-
Vorzugsweise
können
die Heizmittel das aufzutragende Produkt auf eine Temperatur bringen,
die die zwischen 35 und 100°C,
und vorzugsweise zwischen 40°C
und 80°C
liegt.
-
Die
geringe Breite der Schmelzspitze ist ganz besonders vorteilhaft,
da sie es beim Abkühlen
des Produkts erlaubt, die Wimpern in der umgebogenen Stellung erstarren
zu lassen, und dies in einigen Sekunden.
-
Unter "Schmelzspitze" wird die Spitze
verstanden, die das thermische Profil der Zusammensetzung aufweist,
das durch DSC erhalten wird, wobei der Schmelzpunkt Pf die Temperatur
ist, die am Scheitelpunkt der Schmelzspitze gemessen wird.
-
Der
Schmelzpunkt der Zusammensetzung kann mit Hilfe eines Kalorimeters
mit differentiellem Abtasten (D.S.C.) gemessen werden, zum Beispiel
dem Kalorimeter, das unter der Bezeichnung DSC 30 von der Firma
MEILER verkauft wird. Eine Probe von 5 bis 10 mg Produkt, die in
einem Tiegel angeordnet ist, wird einem ersten Temperaturanstieg
unterzogen, der von –20°C bis 90°C geht, mit
der Heizgeschwindigkeit von 5°C/Minute,
wird dann von 90°C
auf –20°C mit einer
Abkühlgeschwindigkeit
von 5°C/Minute
abgekühlt,
und schließlich
einem zweiten Temperaturanstieg unterzogen, der von –20°C bis 90°C geht, mit
einer Heizgeschwindigkeit von 5°C/Minute.
Während
des zweiten Temperaturanstiegs wird die Veränderung der Leistungsdifferenz
gemessen, die vom leeren Tiegel und vom die Produktprobe enthaltenden
Tiegel absorbiert wird, in Abhängigkeit
von der Temperatur. Der Schmelzpunkt der Verbindung ist der Wert
der Temperatur entsprechend dem Scheitelpunkt der Spitze der Kurve,
die die Veränderung
der absorbierten Leistungsdifferenz in Abhängigkeit von der Temperatur
darstellt.
-
Vorteilhafterweise
liegt der Schmelzpunkt der Zusammensetzung Pf zwischen 20°C und 80°C, vorzugsweise
zwischen 25°C
und 75°C,
und noch besser zwischen 35°C
und 60°C.
-
Gemäß einer
ersten Ausführungsform
werden die Heizmittel von einer Vorrichtung gebildet, die von der
Auftragvorrichtung getrennt ist, wobei die Einheit insbesondere
in Form eines Sets konfiguriert ist. Ein solches Set kann in einer
Verpackung vom Typ Blisterpackung verpackt werden. Die Heizmittel
können
vom Typ derjenigen sein, die in den Patenten
US 6 009 884 oder
US 5 853 010 beschrieben werden. Andere
Vorrichtungen, die in Form einer Heizzange (im Fall der Wimpern)
konfiguriert sind, können
ebenfalls verwendet werden. Solche Vorrichtungen sind insbesondere
in dem Patent
US 6 220 252 beschrieben.
-
Ein
Vorteil einer solchen Konfiguration liegt darin, dass das Schminkprodukt
in einer klassischen Einheit zur Verpackung und zum Auftragen verpackt
werden kann, die im Handel angeboten wird:
- i)
entweder in Kombination mit einer Heizvorrichtung, wenn es dazu
bestimmt ist, erfindungsgemäß verwendet
zu werden;
- ii) oder alleine, wenn es dazu bestimmt ist, kalt verwendet
zu werden.
-
In
Abhängigkeit
von den gesuchten Auftragungseigenschaften hat die Benutzerin vorzugsweise
die Möglichkeit,
entweder das Produkt kalt anzuwenden, oder es zu erwärmen, um
eine sowohl stärkere
als auch dauerhaftere Umbiegung zu erhalten.
-
Gemäß einer
bevorzugten Alternative sind die Heizmittel der Auftragvorrichtung
zugeordnet. So werden die Abmessung sowie die globalen Kosten der
Vorrichtung deutlich verringert. Außerdem bietet diese Konfiguration
die Möglichkeit,
mit dem gleichen Werkzeug das Produkt ggf. warm aufzutragen und
gleichzeitig die Wimpern umzubiegen. Die globale Zeit, die für das Schminken
notwendig ist, wird dadurch beträchtlich
verringert.
-
Weiter
alternativ, und nach Art dessen, was in dem Patent
US-A-5 775 344 beschrieben ist,
können die
Heizmittel dem Reservoir selbst zugeordnet werden, insbesondere
Innenwänden
dieses Reservoirs.
-
Vorzugsweise
weist die Auftragvorrichtung einen Applikator auf, der am Ende einer
Stange angeordnet ist und der in der auf die Einheit montierten
Stellung der Auftragvorrichtung mit der Zusammensetzung im Inneren
des Reservoirs in Kontakt ist, wobei die Heizmittel so angeordnet
sind, dass sie mindestens einen Teil der Stange nicht merklich erwärmen. Die
Trägheit
des Systems wird in gleichem Maße
reduziert.
-
Vorzugsweise
kann der Teil, der nicht merklich erwärmt wird, vor der ersten Benutzung
der Einheit oberhalb der Zusammensetzung im Inneren des Reservoirs
angeordnet werden. Dies ist typischerweise der Fall, wenn die Einheit
in einer im Wesentlichen senkrechten Stellung mit dem Kopf nach
oben ist.
-
So
werden die Abschnitte der Stange, die nicht mit dem zu erwärmenden
Produkt in Kontakt sind, nicht merklich erwärmt. Es wird also keine Energie
verschwendet.
-
Vorzugsweise
ist der Teil der Stange, der nicht erwärmt wird, auf einer maximalen
Temperatur unter der Schmelzendetemperatur Tf der Schmelzspitze,
und noch vorzugsweise, geringer als die oder gleich der Temperatur
des Schmelzpunkts Pf der Zusammensetzung.
-
Unter
einer "Schmelzendetemperatur
der Spitze" wird
die Temperatur verstanden, bei der 95% der Schmelzenthalpie verbraucht
ist.
-
Unter
einer "Schmelzanfangstemperatur
der Spitze" wird
die Temperatur verstanden, bei der 5% der Schmelzenthalpie verbraucht
ist.
-
So
wird die Anzahl von Bestandteilen der Vorrichtung, die großen Temperaturänderungen
ausgesetzt sind, begrenzt. Dies ist insbesondere bei dem Abstreifer
der Fall, der in einer Konfiguration, wie sie in dem Patent
US 5 775 344 beschrieben
wird, großen
Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, was dazu zwingt, für seine
Herstellung wärmefeste
Werkstoffe zu verwenden, die nicht unbedingt das beste Verhalten
bezüglich des
Abstreifens des Applikators bieten.
-
Vorzugsweise
sind die Heizmittel mit einer Quelle zur Versorgung vorzugsweise
mit Gleichstrom, speziell in Form einer insbesondere wiederaufladbaren
Batterie, verbunden. Die Versorgung kann insbesondere mit 6 oder
12 V stattfinden.
-
Die
von den Heizmitteln abgestrahlte Leistung kann zwischen 0,5 und
4 Watt, und vorzugsweise zwischen 0,5 und 2 Watt, und noch vorzugsweise
zwischen 0,5 und 1 Watt liegen.
-
Vorteilhafterweise
weisen die Heizmittel einen Heizwiderstand auf, der insbesondere
in Form einer Wicklung mit mehreren Windungen konfiguriert ist.
-
Insbesondere,
wenn die Wicklung als Applikator dient, kann die Form ihres Querschnitts
geeignet gewählt
werden, insbesondere in Abhängigkeit
von den für
die Anwendung gesuchten Eigenschaften. Insbesondere kann der Querschnitt
der Wicklung kreisförmig,
quadratisch, dreieckig, sechseckig oder anders sein.
-
Der
Heizwiderstand weist vorzugsweise einen Draht aus elektrisch leitendem
Werkstoff, insbesondere aus zunderbeständigem Stahl auf, der von einem
elektrisch isolierenden und wärmeleitenden
Werkstoff, insbesondere aus Magnesiumoxid oder aus Aluminiumoxid,
umgeben ist.
-
Vorteilhafterweise
weist der Heizwiderstand eine äußere Schutzverkleidung,
insbesondere aus zunderbeständigem
Stahl, auf.
-
Der
maximale Durchmesser des Heizwiderstands kann zwischen 0,3 und 1
mm, und vorzugsweise zwischen 0,4 und 0,6 mm liegen.
-
Die
Wicklung kann aneinandergrenzende Windungen oder nicht aneinandergrenzende
Windungen aufweisen. Dieses Merkmal ist ganz besonders wichtig,
wenn die vom Widerstand gebildete Wicklung außerdem als Auftragmittel des
Produkts verwendet wird. Die relative Anordnung der Windungen, und
insbesondere ihre Dichte, hat nämlich
eine Auswirkung auf die Auftrageigenschaften des Schminkprodukts.
-
Wie
oben angegeben, können
die Heizmittel als Auftragmittel dienen.
-
Alternativ
sind die Auftragmittel von den Heizmitteln getrennt. In dieser Konfiguration
kann der Applikator axial über
im Wesentlichen seine ganze Länge
bezüglich
der Heizmittel versetzt sein. So können die Heizmittel sich im
Wesentlichen von einem Ende der Stange angrenzend an den Applikator
bis zu einem Abschnitt der Stange erstrecken, der sich im Wesentlichen
in Höhe
von oder unter der Höhe
der freien Fläche des
Produkts vor der ersten Benutzung der Einheit befindet. So optimiert
man die Produktmenge, die sich in direktem Kontakt mit den Heizmitteln
befindet, wodurch die Zeit verringert wird, die notwendig ist, um
die Zusammensetzung auf die erforderliche Temperatur zu bringen.
Dagegen ist der Abstreifer nicht der Temperaturerhöhung ausgesetzt.
-
Vorzugsweise
gibt es aber eine zumindest teilweise axiale Überdeckung zwischen den Heizmitteln
und dem Applikator. So kann zumindest ein Teil des auf dem Applikator
vorhandenen Produkts gleichzeitig mit seinem Auftragen auf die Wimpern
erwärmt
werden. Eine solche Konfiguration bietet den Vorteil, der Benutzerin mehr
Zeit zu geben, um die Produktauflage zu bearbeiten, ehe das Produkt
in den kristallinen Zustand zurückkehrt.
-
Vorzugsweise
erstrecken die Heizmittel sich über
im Wesentlichen die ganze Länge
des Applikators. Die Homogenität
des Schminkens wird dadurch verbessert. Noch vorzugsweise erstrecken
sie sich nicht wesentlich auf der Stange.
-
Der
Applikator kann eine Anordnung von Borsten aufweisen, die zwischen
den zwei Zweigen eines verdrillten Drahts, insbesondere eines Eisendrahts,
gehalten werden. Die Fasern werden aus einem Werkstoff hergestellt,
der ausgewählt
wird, um den Temperaturen standzuhalten, denen sie ausgesetzt werden.
Man verwendet typischerweise bestimmte Polyamide.
-
Die
Borsten des Applikators können
in Form einer Folge von Windungen konfiguriert sein, die zumindest
zum Teil in die Windungen der vom Heizwiderstand geformten Wicklung
eingefügt
sind. So kann eine klassische Spiralbürste verwendet werden, auf
die man die spiralförmige
Wicklung "schraubt", die vom Heizwiderstand
gebildet wird. Der Heizwiderstand ist klein genug, um das Auftragen
des Produkt durch die Borsten nicht zu behindern.
-
Alternativ
weist der Applikator ein Element auf, von dem zumindest ein Abschnitt
der Oberfläche
Reliefs, insbesondere in Form von Riefen, aufweist, die zum Auftragen
des Produkts und/oder ggf. zur Trennung der Wimpern bestimmt sind,
wobei die Heizmittel sich über
mindestens einen Teil der Länge
des Applikators, insbesondere an dessen Oberfläche, erstrecken.
-
Weiter
alternativ wird der Applikator von einem Hohlelement gebildet, in
dessen Innerem die Heizmittel angeordnet sind. Die Heizmittel können verschiedene
Formen haben. Es kann sich insbesondere um einen Widerstand mit
blankem oder isoliertem Draht, eine Glühlampe, ein Druckgas, ein Wärmeträgerfluid,
fließend oder
durch Akkumulierung, um ein drehendes oder eine Wechselbewegung
ausführendes
Element, um den Applikator durch mechanische Reibung zu erwärmen, um
ein Element mit lamellarem Widerstand, das die Innenfläche des
Hohlelements mildert, oder um jede andere Vorrichtung handeln, die
insbesondere nach dem Prinzip einer Wärmepumpe arbeitet.
-
Das
Hohlelement kann aus rostfreiem Stahl, aus Kunststoff, oder jedem
anderen Werkstoff sein, der gute Wärmeleitfähigkeiten hat. Seine Außenfläche kann
alle Arten von Elementen oder Reliefs (Zähne, Borsten, Riefen usw.)
aufweisen, um das Auftragen des Produkts und das Trennen der Wimpern
zu begünstigen. Insbesondere
können
eine oder mehrere Reihen von Borsten oder Zähnen, die sich in Längsrichtung
zum Applikator erstrecken, an der Oberfläche des Hohlelements vorgesehen
sein. Diese Reihen von Borsten oder Zähnen können durch Formen mit dem Hohlelement
erhalten oder insbesondere durch Kleben aufgebracht werden.
-
Als
spezifisches Beispiel ist das Hohlelement aus Aluminium und hat
einen im Wesentlichen dreieckigen Querschnitt mit abgeflachten Ecken.
An jeder der Ecken erstreckt sich eine Längsrille, in der eine Reihe von
Borsten aus Polyamid angeordnet ist.
-
Insbesondere
in dieser Konfiguration, die ein Hohlelement aufweist, kann der
Applikator konzipiert sein, um einfach ausbaubar zu sein, um ihn
zu ersetzen oder zu reinigen.
-
Insbesondere
für andere
Anwendungen als für
die Wimpern oder die Augenbrauen kann der Applikator eine andere
Konfiguration haben als diejenigen, die soeben erläutert wurden.
Es kann sich insbesondere um einen Pinsel, einen Schaumstoffblock
mit offenen, halboffenen oder geschlossenen Zellen, ein Sintermaterial
oder jede andere Struktur handeln, die in Abhängigkeit von der Beschaffenheit
und der Lokalisierung der zu behandelnden und/oder zu schminkenden
Fläche
ausgewählt
wird.
-
Natürlich können die
Heizmittel Überwachungsmitteln
zugeordnet sein, insbesondere in Form von Mitteln zur Messung der
Temperatur und/oder die Temperatur anzeigende Mittel. Diese Überwachungsmittel
können
es insbesondere erlauben:
- i) die Temperatur
zu begrenzen (Bimetallelement); und/oder
- ii) die Temperatur anzuzeigen (thermochrome Elemente); und/oder
- iii) die Temperatur zu messen und zu regeln (Thermoelement).
-
Ein
Ende der Stange entgegengesetzt zum Applikator endet vorzugsweise
in einer Kappe, die eine Öffnung
des Reservoirs verschließt,
wenn der Applikator im Inneren des Reservoirs angeordnet ist.
-
Vorzugsweise
ist ein Abstreifer in der Nähe
der Öffnung
angeordnet und dazu bestimmt, vom Applikator bei seinem Herausziehen
aus dem Reservoir durchquert zu werden. Ein solcher Abstreifer kann
aus Polyethylen oder aus Elastomermaterial hergestellt werden. Wie
vorher gesagt, sind die Heizmittel vorteilhafterweise so angeordnet,
dass ein Abschnitt der Stange, der sich gegenüber dem Abstreifer be findet,
wenn die Kappe die Öffnung
verschließt,
von den Heizmitteln nicht merklich erwärmt werden kann.
-
Vorzugsweise
hat das thermische Profil der Schminkzusammensetzung eine Schmelzspitze,
die sich vorzugsweise in einem Temperaturbereich zwischen 10°C und 90°C befindet.
Man kann auf dem Profil das Vorhandensein von zusätzlichen "Spitzen" beobachten, die
allgemein eine deutlich geringere Amplitude und eine größere Breite
haben.
-
Vorteilhafterweise
ist die Schmelzanfangstemperatur T0 höher als oder gleich 10°C, und vorzugsweise höher als
oder gleich 15°C,
und noch vorzugsweise höher
als oder gleich 20°C.
Vorzugsweise liegt T0 zwischen 10°C
und 50°C,
vorzugsweise zwischen 15°C
und 45°C,
und noch vorzugsweise zwischen 20°C
und 40°C.
-
Ebenfalls
vorzugsweise ist die Schmelzendetemperatur Tf niedriger als oder
gleich 90°C,
und vorzugsweise niedriger als oder gleich 80°C, und noch vorzugsweise niedriger
als oder gleich 70°C,
und noch vorzugsweise niedriger als oder gleich 60°C. Vorzugsweise
liegt Tf zwischen 35°C
und 90°C,
vorzugsweise zwischen 35°C
und 80°C,
noch vorzugsweise zwischen 40°C
und 70°C,
und noch vorzugsweise zwischen 40°C
und 60°C.
-
Die
Temperaturamplitude der Schmelzspitze (AT = Tf – T0) liegt zwischen 1°C und 30°C, und vorzugweise
zwischen 2°C
und 25°C,
und noch vorzugsweise zwischen 3°C
und 20°C.
-
Ebenfalls
vorzugsweise liegt die Breite der Schmelzspitze Lf auf halber Höhe zwischen
0,5°C und 20°C, vorzugsweise
zwischen 1°C
und 10°C,
noch vorzugsweise zwischen 1,5°C
und 8°C,
und noch vorzugsweise zwischen 2°C
und 5°C.
Die halbe Höhe
der Schmelzspitze kann auf der Basis des halben Abstands zwischen
einer zwei ebene Abschnitte des thermischen Profils zu beiden Seiten
der Schmelzspitze verbindenden Geraden und dem Scheitelpunkt der
Spitze bestimmt werden.
-
Die
erfindungsgemäße Zusammensetzung
kann insbesondere eine kontinuierliche, wasserfreie oder wässrige Phase
in Emulsion oder in Dispersion haben.
-
Vorzugsweise
weist die Schminkzusammensetzung eine fette Phase auf, die mindestens
eine Verbindung enthält,
die aus den Wachsen, den halbkristallinen Polymeren, den Ölen, den
durch einen strukturierenden Wirkstoff verdickten Ölen und
ihren Mischungen ausgewählt
wird.
-
Noch
vorzugsweise weist die fette Phase ein halbkristallines Polymer
auf, das einen Schmelzpunkt höher
als 20°C
hat. Solche halbkristalline Polymere sind insbesondere in der Patentanmeldung
FR-A-2 824 267 beschrieben.
-
Unter
einem "halbkristallinen
Polymer" werden
Polymere verstanden, die einen kristallisierbaren Teil, eine kristallisierbare
hängende
Kette oder eine kristallisierbare Sequenz im Skelett, und einen
amorphen Teil im Skelett aufweisen und eine reversible Phasenänderungstemperatur
der ersten Ordnung haben, insbesondere des Schmelzens (fest-flüssiger Übergang).
Wenn der kristallisierbare Teil die Form einer kristallisierbaren Sequenz
des Polymerskeletts hat, hat der amorphe Teil des Polymers die Form
einer amorphen Sequenz; das halbkristalline Polymer ist in diesem
Fall ein sequenziertes Copolymer zum Beispiel vom Typ Diblock, Triblock oder
Multiblock, das mindestens eine kristallisierbare Sequenz und mindestens
eine amorphe Sequenz aufweist. Unter "Sequenz" werden allgemein mindestens 5 gleiche
Wiederholungsmuster verstanden. Die kristallisierbare(n) Sequenz(en)
ist (sind) dann von anderer chemischer Beschaffenheit als die amorphe(n)
Sequenz(en).
-
Die
fette Phase der Zusammensetzung kann außerdem ein Wachs aufweisen,
das vorzugsweise in einer minoritären Mischung mit einem halbkristallinen
Polymer vorliegt. In der vorliegenden Anmeldung ist ein Wachs eine
lipophile Verbindung, fest bei Umgebungstemperatur (25°C), mit reversibler
fest/flüssiger
Zustandsänderung,
mit einem Schmelzpunkt höher
als oder gleich 30°C,
der bis 120°C
gehen kann. Indem das Wachs in den flüssigen Zustand (Schmelze) gebracht
wird, ist es möglich,
es mit den Ölen
mischbar zu machen und eine mikroskopisch homogene Mischung zu formen,
aber indem die Temperatur der Mischung auf Umgebungstemperatur zurückgebracht
wird, erhält
man eine Rekristallisierung des Wachses in den Ölen der Mischung.
-
Vorzugsweise
wird das Wachs ausgewählt
aus dem Olivenwachs, das durch Hydrierung von verestertem Olivenöl mit Stearylalkohol
erhalten wird, wie Phytowax Olive 18L57, Stearylalkohol, Stearylstearat,
Stearylbenzoat, Ditrimethylolpropan-Tetrastearat, Palmbutter, das
Wachs Licowax KST von Clariant, Ditrimethylolpropan-Tetrabehenat,
oder das Wachs von Dioctadecylcarbonat und ihre Mischungen.
-
Die
fette Phase kann ebenfalls ein Öl
enthalten, das ausgewählt
wird aus den kohlenwasserstoffhaltigen und/oder siliconierten und/oder
fluorierten, flüchtigen
oder nicht-flüchtigen Ölen und
ihren Mischungen.
-
Die
fette Phase kann ebenfalls ein von einem Strukturbildner verdicktes Öl enthalten.
Der Strukturbildner kann unter den lipophilen Ge liermitteln, den
organischen Gelbildnern und ihren Mischungen ausgewählt werden.
-
Die
Zusammensetzung kann außerdem
eine wässrige
Phase aufweisen, die hauptsächlich
aus Wasser bestehen kann. Die wässrige
Phase kann ein Verdickungsmittel aufweisen.
-
Die
Zusammensetzung kann ebenfalls eine wasserfreie Phase aufweisen,
die hauptsächlich
aus flüchtigen,
insbesondere siliconierten, kohlenwasserstoffhaltigen, oder fluorierten
Lösungsmitteln
besteht.
-
Die
Zusammensetzung kann ebenfalls einen Farbstoff aufweisen, wie die
pulverförmigen
Farbstoffe, insbesondere Pigmente, die fettlöslichen Färbemittel, die wasserlöslichen
Färbemittel.
-
Die
Zusammensetzung kann filmbildende, wasserlösliche, fettlösliche oder
in dispergierter Form vorliegende Polymere aufweisen.
-
Die
Zusammensetzung kann außerdem
jeden Zusatzstoff aufweisen, der üblicherweise in der Kosmetik
verwendet wird, wie die Antioxidantien, die Konservierungsmittel,
die Parfums, die Neutralisierungsmittel, die Weichmacher, die kosmetischen
Wirkstoffe wie zum Beispiel Aufweichmittel, Feuchtigkeitsspender,
Vitamine, Sonnenfilter, und ihre Mischungen. Diese Zusatzstoffe
können
in der Zusammensetzung in einem Gehalt vorhanden sein, der von 0,01
bis 15 des Gesamtgewichts der Zusammensetzung geht.
-
Natürlich wird
der Fachmann darauf achten, die möglichen komplementären Zusatzstoffe
und/oder ihre Menge so zu wählen,
dass die vorteilhaften Eigenschaften der Zusammensetzung nicht durch
die in Betracht gezogene Hinzufügung
verändert
werden, und insbesondere darauf achten, dass das thermische Profil der
Zusammensetzung wie oben definiert bleibt.
-
Die
Zusammensetzung kann mit den bekannten Verfahren hergestellt werden,
die allgemein auf dem Gebiet der Kosmetik verwendet werden.
-
Die
erfindungsgemäß verwendete
Zusammensetzung kann eine Schminkzusammensetzung, eine Grundierung,
insbesondere für
die Keratinfasern, oder Base-Coat, eine Zusammensetzung, die auf
ein Schminkprodukt aufzutragen ist, auch Top-Coat genannt, oder
auch eine Zusammensetzung zur Behandlung der Keratinfasern sein.
Spezieller ist die erfindungsgemäße Zusammensetzung
eine Wimperntusche.
-
Es
können
aber auch andere Anwendungen in Betracht gezogen werden. Es können nämlich die Schmink-
und/oder Pflegezusammensetzungen der Haut erwähnt werden, bei denen die Hinzufügung von Wärme für das Schminkergebnis
und/oder für
die Auftragleichtigkeit des Produkts nützlich sein kann. Es kann sich
zum Beispiel um einen Fond de Teint, einen Lidschatten, Lippenstifte,
Liner usw. handeln.
-
Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung wird ebenfalls eine Nachfüllung hergestellt,
die dazu bestimmt ist, insbesondere wenn die Heizmittel in die Auftragvorrichtung
integriert sind, eine Einheit zur Verpackung und zum Auftragen gemäß der Erfindung
zu bestücken.
Die Nachfüllung
weist ein Reservoir auf, das das Schminkprodukt enthält und von
dem ein Rand eine Öffnung
begrenzt. Vorzugweise ist die Nachfüllung mit einem Abstreifer
versehen, der in der Nähe
der Öffnung
angeordnet ist.
-
Vor
der Verwendung ist die Öffnung
der Nachfüllung
von einem lösbaren
Verschlusselement verschlossen. Es kann sich um einen Stopfen, insbesondere
geschraubt, oder um jedes andere geeignete Mittel handeln, insbesondere
eine wärmeversiegelte
Abdeckfolie.
-
Abgesehen
von den oben dargelegten Anordnungen besteht die Erfindung aus einer
gewissen Anzahl weiterer Anordnungen, die nachfolgend anhand von
nicht einschränkend
zu verstehenden Ausführungsbeispielen
erläutert
werden, die unter Bezug auf die beiliegenden Figuren beschrieben
werden. Es zeigen:
-
1 eine
erste Ausführungsform
der Einheit zur Verpackung und zum Auftragen gemäß der Erfindung;
-
2 das
durch DSC erhaltene thermische Profil eines Beispiels einer Schminkzusammensetzung, die
gemäß der Erfindung
verwendet werden kann;
-
die 3A und 3B eine
zweite Ausführungsform
der Einheit zur Verpackung und zum Auftragen gemäß der Erfindung;
-
4 eine
erste Variante der Ausführungsform
der 3A und 3B;
-
5 eine
zweite Variante der Ausführungsform
der 3A und 3B;
-
6 eine
dritte Variante der Ausführungsform
der 3A und 3B;
-
7 eine
vierte Variante der Ausführungsform
der 3A und 3B;
-
8 eine
fünfte
Variante der Ausführungsform
der 3A und 3B,
-
9 eine
sechste Variante der Ausführungsform
der 3A und 3B; und
-
10 eine
Nachfüllung,
die dazu bestimmt ist, mit einer Einheit zur Verpackung und zum
Auftragen gemäß der Erfindung
verwendet zu werden.
-
Das
in 1 gezeigte Set 1 weist eine Einheit 100 zur
Verpackung und zum Auftragen der Wimperntusche und eine Heizvorrichtung 50 auf,
die von der Einheit zur Verpackung und zum Auftragen getrennt ist.
-
Die
zwei Vorrichtungen 100 und 50 können zusammen
in der gleichen Verpackung vom Typ Blisterpackung verkauft werden.
Die das Produkt enthaltende Einheit 100 kann getrennt verkauft
werden.
-
Die
Einheit zur Verpackung und zum Auftragen 100 weist einen
Behälter 2 auf, über dem
ein Gewindehals 3 sitzt, von dem ein freier Rand eine Öffnung 4 begrenzt.
In die Öffnung 4 ist
ein Abstreiforgan 5 montiert. Die Einheit 100 weist
ebenfalls eine Auftragvorrichtung 10 auf, die einen Verschlussdeckel 11 aufweist, der
fest mit einer Stange 13 verbunden ist, von der ein Ende
einen Applikator 12 aufweist, der allgemein in Form einer
Anordnung von Fasern konfiguriert ist, die zwischen den zwei Armen
eines verdrillten Eisendrahts gehalten werden. Eine Innenfläche des
Verschlussdeckels 11 trägt
ein Gewinde, um mit dem Gewinde des Halses 3 zusammenzuwirken.
Wenn so der Applikator 12 und die Stange 13 im
Inneren des Behälters 2 angeordnet
sind, kommt das Gewinde des Verschlussdeckels 11 mit dem
Gewinde des Halses 3 derart in Eingriff, dass der Verschlussdeckel
die Öffnung 4 des
Behälters
dicht verschließt.
Solche Einheiten zur Verpackung und zum Auftragen sind allgemein
bekannt.
-
Die
im Inneren des Behälters
2 enthaltene
Zusammensetzung ist die folgende:
| halbkristallines
Polymer (Stearyl-Polyacrylat) | 23,3
g |
| Polybuten | 11,7
g |
| Stearinsäure | 5,8
g |
| Aminopropandiol | 0,5
g |
| Hydroxyethylcellulose | 0,9
g |
| Gummi
arabicum | 3,45
g |
| Triethanolamin | 2,4
g |
| Pigmente | 8
g |
| Konservierungsmittel | qs |
| Wasser
qsp | 100
g |
-
Ihr
thermisches Profil ist in 2 dargestellt.
Wie aus 2 hervorgeht, weist das thermische
Profil eine einzige Schmelzspitze auf. Die Schmelzanfangstemperatur
T0 beträgt
27,77°C.
Die Schmelzendetemperatur Tf beträgt 44,84°C. Die Temperaturamplitude ΔT beträgt 17,07°C. Die Breite
der Schmelzspitze auf halber Höhe
Lf beträgt
3,67°C.
Der Schmelzpunkt Pf der Zusammensetzung beträgt 43,56°C.
-
Nach
15 Zyklen des Schmelzens/Abkühlens
gemäß dem oben
beschriebenen Protokoll beträgt
die Viskositätsveränderung
der Zusammensetzung 5,9%.
-
Die
Heizvorrichtung
50 entspricht dem, was in dem Patent
US 6 009 884 beschrieben
ist. Sie weist hauptsächlich
einen Greifteil
51 und eine Kappe
52 auf. Eine
Batterie ist im Inneren des Greifteils
51 angeordnet und
mit einem Heizdraht
53 verbunden, der in Form einer Spiralwicklung
konfiguriert ist, die auf einer Stange
54 angeordnet ist.
Ein "Switch"
55 ermöglicht es,
die Vorrichtung unter Spannung zu setzen bzw. auszuschalten. Eine
LED
56, wenn sie die Farbe wechselt, zeigt an, dass die
Vorrichtung auf der erforderlichen Temperatur und somit betriebsbereit
ist.
-
Die
Versorgung des Heizteils über
die Batterie erfolgt mit 12 V. Die abgegebene Leistung beträgt etwa 1
Watt.
-
Der
Heizdraht 53 kann aus einer Nickel-Chrom-Legierung hergestellt
werden.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
wird die Wimperntusche in üblicher
Weise mit Hilfe der Bürste 12 kalt auf
die Wimpern aufgetragen. Die Umbiegungsbewegung der Wimpern kann
diesen beim Kaltauftragen des Produkts oder vor seinem Auftragen
mit Hilfe einer Heizvorrichtung verliehen werden.
-
Nach
dem Kaltauftragen des Produkts bringt die Benutzerin den heizenden
Teil 53 der Vorrichtung 50 mit den Wimpern in
Kontakt, um den Produktbelag auf eine Temperatur zu bringen, die
höher ist
als die Schmelzendetemperatur der Zusammensetzung, indem sie gleichzeitig
den Wimpern eine Bewegung verleiht, die darauf abzielt, sie umzubiegen.
Typischerweise wird die Zusammensetzung auf etwa 50–70°C gebracht. Bei
dieser Temperatur ist die Zusammensetzung in einem amorphen Zustand.
Beim Abkühlen
kommt die Zusammensetzung in ihren kristallinen Zustand zurück, und
dies sehr schnell aufgrund der geringen Breite der Schmelzspitze.
Die Wimpern erstarren in ihrer gesuchten umgebogenen Konfiguration,
und dies dauerhaft.
-
In
der Ausführungsform
der 3A und 3B, auf
die nun Bezug genommen wird, sind die Heizmittel direkt den Auftragmitteln
des Produkts zugeordnet.
-
So
weist die Einheit zur Verpackung und zum Auftragen 1 gemäß dieser
Ausführungsform
einen Behälter 2 gleich
dem Behälter 2 der 1 auf.
-
Im
Inneren der Kappe 11 ist eine Gleichstrom-Versorgungsquelle 60 angeordnet,
insbesondere in Form einer wiederaufladbaren Batterie, die mit einer
Regelungselektronik 61 verbunden ist. Ein Schalter in Form
eines Drückers 55 ermöglicht es
selektiv, den Heizteil 53 der Auftragvorrichtung 10 zu
aktivieren/deaktivieren. Eine LED ist in den Drücker 55 integriert
und wechselt die Farbe, wenn die im Reservoir 2 enthaltene Zusammensetzung
auf der geeigneten Temperatur ist.
-
Wie
bei der vorhergehenden Ausführungsform
ist die Kappe 11 fest mit einer Stange 13 verbunden, an
deren Ende eine Bürste 12 vom
Typ Spiralbürste
befestigt ist.
-
Die
Regelungselektronik ist mit einem Widerstand 53 verbunden,
der in Form eines auf die Außenfläche der
Stange 13 gewickelten Drahts konfiguriert ist. Die Wicklung
hat aneinandergrenzende Windungen und erstreckt sich im Wesentlichen
von dem der Bürste 12 benachbarten
Ende der Stange bis zu einem Abschnitt der Stange, der sich im Wesentlichen
in Höhe
der freien Fläche
des Produkts im Inneren des Behälters
vor der ersten Benutzung der Vorrichtung befindet. Wie man nachfolgend
im Einzelnen sehen wird, wird der Bereich der Stange, der sich über der
spiralförmigen
Wicklung befindet, nicht merklich erwärmt. Dies ist insbesondere der
Fall des Abschnitts der Stange, der sich gegenüber der Lippe des Abstreiforgans 5 befindet.
-
Wie
man in der Schnittansicht der 3B sieht,
weist der Heizwiderstand 53 einen Kern 56 auf,
der aus einem Draht aus zunderbeständigem Stahl mit einem Durchmesser
von etwa 0,1 mm besteht. Der Draht 56 ist von einer gut
wärmeleitenden
elektrischen Isolierung 57 umgeben. Typischerweise handelt
es sich um Magnesiumoxid oder Aluminiumoxid. Das Ganze ist innerhalb
einer Hülle
aus rostfreiem Stahl 58 angeordnet. Der Außendurchmesser
des Widerstands beträgt
etwa 0,5 mm. Ein solcher Heizwiderstand wird insbesondere von der
Firma THERMOCOAX unter der Referenz 2NcNcAc verkauft.
-
Zwischen
dem auf die Stange 13 aufgewickelten Teil (Widerstand 53)
und der Regelungsschaltung 61 gehen die Drähte 62 durch
das Innere der Stange 13. Ihr Durchmesser (in der Größenordnung
eines Millimeters) ist wesentlich größer als derjenige des Heizwiderstands 53,
damit sie in diesem Abschnitt nicht merklich erwärmt werden. So reduziert man
die Trägheit
des Systems maximal. Desgleichen, aufgrund der merklichen Abwesenheit
der Erwärmung
der Stange gegenüber
dem Abstreifer kann dieser aus einem üblichen Werkstoff hergestellt
werden.
-
Die
im Inneren des Behälters
enthaltene Zusammensetzung ist gleich derjenigen der vorhergehenden Ausführungsform:
Gemäß dieser
Ausführungsform
aktiviert die Benutzerin das Heizen des Widerstands 53 mittels
des Schalters 55. Dieser Widerstand steht mit dem Produkt
im Inneren des Behälters 2 in
Kontakt und bringt es auf eine Temperatur höher als seine Schmelzendetemperatur.
Typischerweise wird die Zusammensetzung auf etwa 60°C erwärmt.
-
Wenn
die Temperatur erreicht ist, geht die LED des Schalters 55 auf
Grün über. Die
Benutzerin schraubt dann die Kappe 11 ab und nimmt den
Applikator aus dem Behälter 2.
-
Bei
der Entnahmebewegung wird die Bürste 12 in üblicher
Weise abgestreift. Das so erwärmte
Produkt wird in üblicher
Weise aufgetragen, indem den Wimpern eine Bewegung verliehen wird,
die dazu bestimmt ist, sie umzubiegen.
-
Beim
Abkühlen
kommt die Zusammensetzung in ihren kristallinen Zustand zurück, und
dies sehr schnell aufgrund der geringen Breite der Schmelzspitze.
Die Wimpern sind in ihrer gesuchten umgebogenen Konfiguration erstarrt,
und dies dauerhaft.
-
Die
gemäß der Erfindung
verwendete Zusammensetzung hat eine sehr gute thermische Stabilität. Tatsächlich wird
ihre Konsistenz nicht durch die Temperaturänderungen verändert, die
sie bei jedem Erwärmungs-/Abkühlungszyklus
erfährt.
Daher werden ihre kosmetischen Eigenschaften im Laufe der Benutzungen nicht
merklich verändert.
-
Die
Vorrichtung gemäß dieser
Ausführungsform
ist insofern besonders vorteilhaft im Vergleich mit der vorhergehenden,
als in einem einzigen Durchgang, mittels eines einzigen Werkzeugs,
das Produkt aufgetragen wird und die Wimpern dauerhaft umgebogen
werden.
-
In
der Variante der 4 sind die Windungen der Wicklung,
die vom Widerstand 53 gebildet wird, in die Windungen eingefügt, die
von der Borstenanordnung der Bürste 12 gebildet
werden, wobei der Heizwiderstand 53 sich im Wesentlichen über die
ganze Länge
der Bürste 12 erstreckt.
-
Die
Wimperntusche-Zusammensetzung ist gleich derjenigen der vorhergehenden
Ausführungsform.
-
Der
Betrieb der Vorrichtung gemäß dieser
Ausführungsform
ist gleich demjenigen der vorhergehenden Ausführungsform, wobei ein Hauptvorteil
darin liegt, dass die Zusammensetzung auf der Bürste während ihres Auftragens auf
die Wimpern weiter erwärmt
wird. Die Benutzerin verfügt
also über
mehr Zeit, um ihren Belag zu bearbeiten, insbesondere, um den Wimpern
die gewünschte
Umbiegung zu verleihen.
-
In
der Variante der 5 bestehen die Auftragmittel
des Produkts direkt aus den Windungen der Wicklung, die vom Heizwiderstand 53 gebildet
wird. Diese Ausführungsform
hat ein wesentlich wirtschaftlicheres Konzept als die vorhergehende
Ausführungsform.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
der 5 sind die Windungen der Wicklung 53 im
Wesentlichen aneinandergrenzend. In einer anderen, in 6 dargestellten
Variante haben die Windungen einen Abstand zueinander. Die Wahl
einer solchen Konfiguration wird insbesondere von den Merkmalen
diktiert, die für
das Auftragen von Wimperntusche auf die Wimpern gesucht werden.
-
In
der Ausführungsform
der 7 besteht der Applikator 12 aus einem
Metallzylinder, von dem mindestens ein Teil seines Umfangs lotrecht
zu seiner Langsachse mit Riefen versehen ist. Der mit Riefen versehene
Zylinder wird insbesondere durch Kleben am Ende der Stange 13 befestigt.
Diametral entgegengesetzt zum mit Riefen versehenen Teil ist ein
Heizwiderstand 53 angeordnet, der sich über im Wesentlichen die ganze Länge des
Applikators 12 erstreckt. Der Heizwiderstand 53 kann
in einer Rille angeordnet sein, die in Längsrichtung in der Fläche des
Zylinders ausgespart ist.
-
Im
Auftragteil 12 beträgt
der Durchmesser des Heizwiderstands 53 etwa 0,5 mm. Die
Abschnitte 62, die die Versorgungsschaltung 61 mit
dem Heizwiderstand verbinden, haben einen Durchmesser von etwa 1 mm.
-
So
erwärmt
der Heizwiderstand 53 die auf dem mit Riefen versehenen
Zylinder vorhandene Zusammensetzung, wobei die mit Riefen versehene
Zone dieses letzteren zum eigentlichen Auftragen des Produkts auf
die Wimpern sowie zu ihrer Trennung dient.
-
In
der Ausführungsform
der 8 besteht der Applikator 12 aus einem
Hohlzylinder, insbesondere aus rostfreiem Stahl, und klemmend auf
das Ende der Stange 13 montiert. Das Heizelement 53 besteht
aus einem elektrischen Widerstand mit blankem Draht und erstreckt
sich innerhalb des Hohlzylinders über im Wesentlichen seine ganze
Länge.
Um das Heizen des Zylinders aus Inox zu vereinfachen, ist der Widerstand 53 spiralförmig konfiguriert,
um im Wesentlichen mit der Innenfläche des Hohlzylinders in Kontakt
zu sein.
-
Wie
bei den anderen Ausführungsformen
haben in dem Abschnitt 62, der die Versorgung mit dem Heizbereich 53 verbindet,
die Drähte
einen größeren Durchmesser,
so dass die Stange 13 nicht merklich erwärmt wird.
Nur der Applikator 12 wird erwärmt.
-
Die
Außenfläche des
Zylinders ist mit Riefen versehen, um das Auftragen des Produkts
und die Trennung der Wimpern zu erleichtern.
-
Diese
Konfiguration ist insofern vorteilhaft, als das Heizelement 53 weder
sichtbar noch zugänglich
ist. Es gibt keinen direkten Kontakt mit dem Produkt. Die Temperatur
des Applikators 12 ist homogen.
-
In
der Ausführungsform
der 9 endet die Stange 13 in einem Hohlteil 69,
an dessen Boden eine Glühlampe 53 angeordnet
ist, die über
die Schaltung 62 mit Gleichstrom (5 V–115 mA) gespeist wird. Die
Leistung der Lampe beträgt
575 mW. Zum Beispiel verwendet man eine Lampe, die von der Firma
ORBITEC® unter der
Bezeichnung OR 7153 vertrieben wird.
-
Ins
Innere des Hohlteils 69 der Stange 13 ist ein
rohrförmiges
Element 65 aus rostfreiem Stahl presseingepasst, von dem
ein Ende weit über
den Hohlteil 69 der Stange vorsteht. Zumindest in ihrem
Abschnitt, der sich außerhalb
der Stange 13 befindet, wird die Wand des rohrförmigen Elements 65 von
zwei Schlitzen 66, 67 durchquert, die sich spiralförmig erstrecken
(um 180° zueinander
versetzt).
-
Im
Inneren des rohrförmigen
Elements 65, in der Nähe
seines Endes, das sich im Inneren der Stange 13 befindet,
ist ein rohrförmiger
Einsatz 64 aus einem wärmebeständigen Werkstoff
angeordnet, der dazu bestimmt ist, das nicht mit Borsten versehene
Ende des verdrillten Kerns 68 einer Bürste 12 leicht eingepresst aufzunehmen.
Der mit Borsten versehene Teil der Bürste weist eine Anordnung von
Borsten auf, die in Form einer Doppelspirale konfiguriert ist. Die
Gewindesteigung jeder der Spiralformen ist im Wesentlichen gleich dem
Abstand der Schlitze 66 und 67, so dass, wenn
die Bürste
durch Schraubbewegung in das rohrförmige Element 65 eingeführt wird,
die Windungen der Anordnung von Borsten der Bürste sich im Inneren der Schlitze 66 und 67 befinden
und die Borsten der Bürste
aus dem rohrförmigen
Element 65 austreten.
-
Das
nicht mit Borsten versehene Ende 68 der Bürste 12 wird
eng anliegend ins Innere des rohrförmigen Einsatzes 64 eingeführt.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
erzeugt die Glühlampe 53 in
der Nähe
eines Endes des Elements 65 Wärme, die durch Wärmeleitung
bis zum anderen Ende dieses letzteren übertragen wird, wodurch das
durch die Borsten der Bürste 12 entnommene
Produkt geeignet erwärmt
werden kann. Wie bei den anderen Ausführungsformen wird der Teil
der Stange 13, der der Kappe 11 benachbart ist,
nicht merklich erwärmt.
-
Ein
Applikator dieses Typs wird nach Art einer beliebigen Spiralbürste verwendet,
wobei das Erwärmen
des Produkts entweder im Behälter
vor dem Herausziehen des Applikators 10, oder während des
Auftragens oder nach dem Auftragen erfolgt. Alternativ kann ein
solcher Applikator 10 auch ohne Anwendung der Wärme verwendet
werden.
-
Gemäß einer
Variante dieser Ausführungsform
wird das rohrförmige
Element 65 von einem oder mehreren Schlitzen durchquert,
die sich in Längsrichtung
erstrecken und durch die hindurch eine oder mehrere Längsreihen
von Borsten der Bürste 12 austreten,
die im Inneren des rohrförmigen
Elements angeordnet ist. Vorzugsweise gibt es drei Schlitze in einem
Abstand von 120°.
-
10,
auf die nun Bezug genommen wird, stellt eine Nachfüllung 200 dar,
die dazu bestimmt ist, insbesondere nach der vollständigen Verwendung
seines Inhalts den Behälter 2 einer
Einheit 1 zur Verpackung und zum Auftragen zu ersetzen,
wie er unter Bezug auf die 3A und 3B besprochen
wurde. Die Nachfüllung 200 weist
ein Reservoir 2 auf, das das Schminkprodukt enthält und von
dem ein Rand eine Öffnung 4 begrenzt.
Die Nachfüllung 200 ist
mit einem Abstreifer ausgestattet, der in der Nähe der Öffnung 4 angeordnet ist.
-
Das
Gewinde des Halses 3 der Nachfüllung ist an das Gewinde angepasst,
das vom Verschlussdeckel der heizenden Auftragvorrichtung 10 gebildet
wird.
-
Vor
der Verwendung ist die Öffnung 4 der
Nachfüllung 200 von
einem lösbaren
Verschlusselement 201 verschlossen, das aus einer wärmeversiegelten
Abdeckfolie besteht.
-
Die
obige ausführliche
Beschreibung bezog sich auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung.