DE602004012829T2 - Vorrichtung und Verfahren zur Prüfung und Isolierung von biologischen Verunreinigungen in Postpaketen - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Prüfung und Isolierung von biologischen Verunreinigungen in Postpaketen Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen ein Verfahren und ein System um mögliche Verunreinigungen, die mit zu einem Gebäude zu lieferndem Poststücken in Verbindung stehen, daran zu hindern, einen geschlossenen Bereich des Gebäudes zu verunreinigen. Das unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen zu beschreibende Verfahren und System betrifft ein Erfassen biologischer Risiken, und genauer gesagt die Isolierung unbekannter Post in einem Gebäude für Sicherheitsüberprüfungen.
  • Ende 2001 wurden verschiedene US-Postbüros und andere Gebäude entlang der Oststaaten mit Bazillus-Anthracis-Sporen (Anthrax) verunreinigt, was Anthraxinfektionen und Tod einiger Menschen zur Folge hatte. Dieses Ereignis war relativ kostspielig, nicht nur in Bezug auf die gesundheitsbezogenen Auswirkung, sondern auch durch die nötigen Reinigungsmaßnahmen. Ein Reinigen nach der Anthraxverunreinigung erwies sich als schwierig, arbeitsintensiv und teuer. Nachdem diese Bedrohung weiter existiert, besteht ein Bedürfnis, biologische Verunreinigungen in Postpaketen oder anderen Behältern zu halten, wenn die Postpakete zu einem als ein Verunreinigungsziel vermuteten Gebäude geliefert werden.
  • Es ist vorteilhaft und erwünscht, ein Verfahren und ein System zum Versiegeln der Behälter auf eine sichere und kosteneffektive Weise derart bereitzustellen, dass die versiegelten Behälter nach Verunreinigungen überprüft werden können.
  • Es wird Bezug genommen auf EP 1 366 696 A1 , bei der Post durch eine Zugangstür einer Postsammelbox und und einem Postsammelschacht in einer Tasche innerhalb der Sammelbox abgelegt wird. Die Tasche kann wärmeversiegelt werden.
  • US-A-5 099 679 offenbart ein Messen von Druck- und Sauerstoffgehalt eines Pakets, indem eine Vakuumpumpe verwendet wird, um Gas vom Paket zu einem Sauerstoffmesssystem und einer Kompressionskammer zu bringen.
  • In der WO-A-03/058207 wird ein Erregungssystem verwendet, um Verunreinigungen in einem speziellen Verunreinigungssystem zu lösen.
  • GB-A-1 067 166 offenbart ein Gerät zum individuellen Verpacken von Artikeln in einem versiegelbaren Hüllenmaterial.
  • Wie in der US-A-2003/0155412 offenbart, bringt ein Versiegelungsgerät für Poststücke eine Lage Plastikmaterial an gegenüberliegenden Seiten abgelegter Postartikel an. Das Schichtmaterial wird dann zwischen seriell eingeschlossenen Postartikeln geschnitten.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren bereit gestellt, um mögliche Verunreinigungen, die mit zu einem Gebäude zu liefernden Poststücken in Verbindung stehen, daran zu hindern, einen geschlossenen Bereich des Gebäudes zu verunreinigen, wobei der geschlossene Bereich durch zumindest eine, diesen geschlossenen Bereich von der Umgebung trennende Wand definiert ist, aufweisend eine Öffnung in der Wand, um Poststücke aufzunehmen, und eine Verpackungsröhre mit einem geschlossenen Ende und einem offenen Ende, wobei das offene Ende fest an der Öffnung angebracht ist, um eine Umluft außerhalb des Gebäudes daran zu hindern, von der Öffnung her in den geschlossenen Bereich einzudringen, welches Verfahren aufweist: Aufnehmen der Poststücke durch das offene Ende der Verpackungsröhre in die Verpackungsröhre, hermetisches Versiegeln der Verpackungsröhre, um die Poststücke in zumindest einer versiegelten Vorrichtungssektion zu verkapseln, wobei die Poststücke in separaten Gruppen geliefert werden und wobei das Versiegeln ausgeführt wird, um die Verpackungsröhre in Abständen zu versiegeln, um die Poststück-Gruppen in einer Vielzahl versiegelter Röhrensektionen separat zu verkapseln, Trennen der versiegelten Röhrensektionen in separate, verkapselte Pakete, und Entnehmen einer Luftprobe aus zumindest einer der verkapselten Pakete durch einen Filter, um an dem Filter Partikel zu sammeln, die Poststücken zugehörige Verunreinigungen sein können, um die möglichen Verunreinigungen basierend auf den gesammelten Partikeln zu erfassen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein System bereitgestellt, um mögliche Verunreinigungen, die mit zu einem Gebäude zu liefernden Poststücken in Verbindung stehen, daran zu hindern, einen geschlossenen Bereich des Gebäudes zu verunreinigen, wobei der geschlossene Bereich durch zumindest eine, diesen geschlossenen Bereich von der Umgebung trennende Wand definiert ist, und bei dem die Wand eine Öffnung zum Aufnehmen von Poststücken aufweist, wobei das System aufweist: eine an der Öffnung vorgesehene Verpackungsröhre, wobei die Verpackungsröhre ein offenes Ende aufweist, um die Post in die Verpackungsröhre durch das offene Ende aufzunehmen, wobei die Verpackungsröhre weiter ein geschlossenes Ende, im Wesentlichen gegenüber dem offenen Ende, aufweist, wobei das offene Ende sicher an der Öffnung angebracht ist, um eine Umluft außerhalb des Gebäudes daran zu hindern, durch die Öffnung in den geschlossenen Bereich einzudringen, eine Versiegelungsvorrichtung, die in Bezug auf die Öffnung im geschlossenen Bereich vorgesehen ist, um die Verpackungsröhre hermetisch zu versiegeln, um die aufgenommenen Poststücke in eine oder mehrere versiegelte Röhrensektionen zu verkapseln, und eine Luftprobenentnahmevorrichtung mit einer Trennvorrichtung, um die eine oder die mehreren versiegelten Röhrensektion/-en in eine oder mehrere verkapselte Verpackungen physisch zu trennen, eine Durchstichvorrichtung, um die Luft innerhalb der einen oder mehreren versiegelten Röhrensektion/-en zu erreichen, eine Filteranordnung, und eine Luftbewegungsvorrichtung, um eine Luftprobe innerhalb der einen oder der mehreren versiegelten Röhrensektion/-en zur Filteranordnung zu bringen, um in der Filteranordnung Partikel zu sammeln, die Verunreinigungen aufweisen können, um es einem Erfassungselement zu ermöglichen, die möglichen zu den Poststücken gehörigen Verunreinigungen basierend auf den gesammelten Partikeln zu erfassen.
  • Hier nachfolgend wird ein Verfahren und ein System beschrieben, um eingehende, unbekannte Post von der zirkulierenden Luft eines Gebäudes zu isolieren. Wenn ein Postkorb oder Postpaket angeliefert wird, wird der Postkorb oder das Postpaket in einer kontrollierten Umgebung derart versiegelt, dass das Äußere des versiegelten Pakets nicht durch die Verunreinigungen im Postkorb selbst verunreinigt wird. Der Postkorb wird innerhalb des Gebäudes in einem versiegelten Zustand gehalten, bevor er vollständig nach jeglichen riskanten oder verdächtigen Materialien überprüft wurde. Das versiegelte Paket kann innerhalb des Gebäudes ohne das Risiko der Verunreinigung der zirkulierenden Luft im Gebäude transportiert werden, ohne teure negativ-Druckisolationskammern zu benötigen, und ohne teure Reinigungsprozeduren anwenden zu müssen, falls riskante Materialien in der Post entdeckt werden. Weiter kann das versiegelte Paket nach einer biologischen Verunreinigung überprüft werden, ohne die Überprüfungsperson der Post auszusetzen.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung und um zu zeigen wie diese ausgeführt werden kann, wird nun, lediglich anhand eines Beispiels, auf die begleitenden Zeichnungen Bezug genommen, bei denen:
  • 1 eine schematische Darstellung ist, die eine allgemeine Anordnung in einem Gebäude zum Empfangen von Post zeigt.
  • 2a eine schematische Darstellung ist, die eine Postempfangseinrichtung mit einem flexiblen Verpackungsmaterial zum Verkapseln eingehender Postkörbe zeigt.
  • 2b eine schematische Darstellung ist, die eine Vielzahl von in das flexible Verpackungsmaterial eingebrachten Postkörben zeigt.
  • 2c eine schematische Darstellung ist, die einen der Postkörbe beim Verkapseln zeigt.
  • 2d eine schematische Darstellung ist, die einen verkapselten Postkorb zeigt, der von der Empfangseinrichtung getrennt wird.
  • 3 eine schematische Darstellung ist, die eine Ausführungsform der Erfindung in der Gestalt eines Verunreinigungsüberprüfungssystems zeigt.
  • 4 eine schematische Darstellung ist, die eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 5 eine schematische Darstellung ist, die eine aus zwei separaten Plastikfolien hergestellt Plastikrolle zeigt.
  • 1 ist eine schematische Darstellung, die eine allgemeine Anordnung zum Empfangen eingehender Post in ein Gebäude 500 zeigt. Wie in der Figur gezeigt, wird ein spezielles Postempfangsfenster 110 verwendet, um die Postkörbe 20 von einem Post-LKW 10 zu empfangen. Vorteilhafterweise kann das Gebäude 500 in ein Postempfangsgebiet 100, ein Postüberprüfungsgebiet 200 und andere Sektionen 300 aufgeteilt sein. Das Postempfangsfenster ist derart ausgestaltet, dass die im der Postempfangsgebiet 100 zirkulierende Luft im Wesentlichen von den potentiellen Kontaminaten in den Postkörben 20 und von der die Postkörbe 20 im Außengebiet 90 umgebenden Luft isoliert ist, so dass es nicht notwendig ist, das Postempfangsgebiet von anderen Teilen des Gebäudes 500 physikalisch zu trennen. Ebenso ist das Risiko, das Postüberprüfungsgebiet zu verunreinigen auch sehr gering. Es ist nicht notwendig, das Postüberprüfungsgebiet von anderen Teilen des Gebäudes 500 zu trennen.
  • Wie in 2a2d gezeigt, ist das Fenster 110 einfach eine Öffnung in einer Außenwand 102 des Gebäudes. Idealerweise ist dieser Ort von Eingängen, Ventilatorlufteinlässen und Laderampen entfernt, welche Außenluft in das Gebäude eindringen lassen können. Die Öffnung kann z. B. ungefähr 2 Fuß auf 2 Fuß (ungefähr 60 cm·60 cm) betragen, um ein Einführen von Postkörben 20 zu ermöglichen. Die Öffnung kann 12''·14'' (30,5 cm·35,6 cm) klein sein, um alle Standard-USPS Postkörbe und Standardkurierpostgegenstände aufzunehmen. Eine Versorgung 116 von flexiblem, einkapselndem Material 160 ist nahe der Öffnung gelegen, um eingehende Postkörbe 120 einzukapseln. Das einkapselnde Material 160 kann eine lange Plastikrolle mit einem inneren Ende 162 sein, und ist wärmeversiegelt oder geklebt. Eine luftdichte Versiegelung 112 umgibt das Fenster oder die Öffnung 110, um die Versorgung 116 sicher zu befestigen. Somit bildet die Plastikröhre 116 eine luftdichte Barriere, welche die Luft im Postempfangsgebiet 100 und die Luft im Außengebiet 90 trennt. Wie in 2b gezeigt, wir die Plastikröhre 116 ausgezogen, bevor die Postkörbe in die Postempfangsregion 100 gefördert werden, um einen oder mehrere Postkörbe in die Plastikröhre 116 einführen zu können. Nachdem ein Postkorb in die Plastikröhre 116 eingeführt wurde, wird er am Führungsende und entlang der vollen Länge des Korbes durch das verkapselnde Material umgeben. Eine Rampe oder ein Förderband 120 wird verwendet, um die Körbe zu stützen und sie vom Fenster weg zu bewegen. Nachdem der Postkorb die Rampe oder das Förderband 120 in eine Verkapselungsstation 130 wie in 2c gezeigt hinunter gleiten, wird eine Verkapselungsvorrichtung 150 verwendet, um den Postkorb in ein versiegeltes Paket zu versiegeln und das versiegelte Paket vom Rest der Plastikröhre zu trennen. Z. B. weist die Verkapselungsvorrichtung 150 zwei Wärmeversiegelungsvorrichtungen 152, 154 und eine Schneidklinge 156 auf. Die Wärmeversiegelungsvorrichtung 152 versiegelt die Hinterkante der Plastikröhrensektion an der Verkapselungsstation 130 ab, während die Wärmeversiegelungsvorrichtung 154 ein neues versiegeltes Ende 162 bildet. Wenn das Versiegeln fertig gestellt ist, schneidet die Schneidklinge 156 die Plastikröhre, um eine Trennung des verkapselten Pakets 164 von den anderen Postkörben zu ermöglichen. Das verkapselte Paket 164 kann, wie in 2d gezeigt, unabhängig zu einer weiteren Station 140 bewegt werden. Der Postkorb 20 im Paket 164 ist nun innerhalb der Plastikröhre hermetisch verkapselt. Jegliche Verunreinigungen im verkapselten Postkorb bleiben innerhalb der Plastikröhre, wodurch außen eine saubere Fläche bleibt. Diese Pakete 164 verkapselter Post sind nun sicher, um zum Postraum für eine Untersuchung oder zu einem Postüberprüfungsgebiet 200 für eine Überprüfung nach biologischem Risiko bewegt zu werden, bevor sie als sicher erachtet werden, um innerhalb dem Gebäude 500 geöffnet zu werden.
  • Es ist vorteilhaft, durchsichtiges Plastik zur Verkapselung zu verwenden. Das durchsichtige Plastik gestattet eine beiläufige Überwachung von Pulvern oder Fremdmaterialien innerhalb des verkapselten Paktes 164, die durch Schütteln und Biegen des Plastikkorbs 20 aufgewirbelt werden könnten, nachdem das Paket 164 herumbewegt wurde. Die elektrostatische Behandlung des Plastikmaterials (oder Anbringen von Haftmaterial an der Innenseite) kann die Fähigkeit erhöhen, solchen Staub oder Pulver anzuziehen. Jedoch kann ein Verwenden von elektrostatischen Plastikmaterialien oder Haftmaterialien die Möglichkeit reduzieren, dass mögliche biologische Risiko im Paket zu erfassen, weil die Anzahl der luftübertragenen Partikel reduziert wird. Demnach kann es eher gewünscht sein, transparentes, antistatisches Material zum Verkapseln zu verwenden. Diese verkapselten Pakte 164 können innerhalb des Gebäudes irgendwo hin bewegt werden, ohne den Postraum in die Umgebung des Gebäudes verlagern zu müssen, ohne große Änderung im Belüftungssystem durchführen zu müssen, um eine isolierte Luftzirkulation zum Postraum zu ermöglichen, und ohne Anforderung nach Negativluftdruckkammern und Angestellte in z. B. biologischen Schutzanzügen und Atemschutzmasken.
  • Sobald die Post im Postraum oder im Postüberprüfungsgebiet 200 ankommt, kann sie unter Verwendung jeglicher Postrisikoerfassungstechnologien überprüft werden. Jedoch ist es vorteilhaft, die verkapselten Pakete 164 mit einer Partikelsammeleinrichtung 210 wie in 3 gezeigt wirkend zu verbinden. Wie in der Figur gezeigt, umfasst die Partikelsammeleinrichtung 210 eine Filterkammer 212 mit einem Filter 214 zum Sammeln von Partikeln, die biologische Verunreinigungen im Postkorb 20 sein können. An einem Ende der Filterkammer 212 ist ein Verbindungsstück 222 an einem Durchgang 220 vorgesehen. Am anderen Ende der Filterkammer 212 ist ein weiteres Verbindungsstück 226 an einem Durchgang 224 vorgesehen. Das Verbindungsstück 226 ist mit einer Röhre 240 über ein Verbindungsstück 242 verbunden. Das Verbindungsstück 222 ist mit einem Luftpumpensystem 232 über ein Verbindungsstück 234 verbunden, um Luft durch den Durchgang 224, den Filter 214 und den Durchgang 220 zu ziehen. Die Verbindungsstücke 222, 226, 234 und 242 sind selbstversiegelnde, polarisierte (männlich/weiblich) Verbindungselemente. Ein selbstversiegelndes Pad, wie ein Septum 264, ist auf dem verkapselten Paket 164 vorgesehen, um es einer Nadel 224 zu ermöglichen, durch das Septum und die verkapselte Tasche 160' zu stechen, um eine Luftprobe vom Inneren des verkapselten Pakets 164 zu ziehen. Die selbstversiegelnden Pads können in der originalen Plastikröhre in Abständen von z. B. 9 inches hergestellt sein, oder sie können selbsthaftende Pads sein, die aufgebracht werden, bevor die Nadeln 244, 254 eingeführt werden, um eine Luftprobe zu ziehen. Um ein zusätzliches Sicherungsmittel bereit zu stellen, wird ein Luftfilter 232, wie ein HEPA-Filter verwendet, um die durch das Luftpumpensystem 230 gezogene Luft zu filtern. Optional ist ein weiterer selbstversiegelnder Pad 264 auch auf dem verkapselten Paket 164 vorgesehen, um gefilterte Luft für das verkapselte Pakte 164 bereit zu stellen, während die Luftprobe durch die Partikelsammeleinrichtung 210 entnommen wird. Wie gezeigt umfassen die Luftfilterversorgungskomponenten einen in einem Halter 250 angeordneten Luftreinigungsfilter 252, der wirkend mit einer Nadel 254 verbunden ist. Wenn die Nadeln 244, 254 vom verkapselten Paket 164 getrennt werden, verhindern die selbstversiegelnden Pads 264, dass die Luft im verkapselten Paket 164 nach außen entweicht. Vorteilhafterweise ist das verkapselte Pakte 164 auf einem Schüttelautomaten 260 derart gelegen, dass der Postkorb 20 geschüttelt oder gebogen werden kann, um die Partikel im Postkorb aufzuwirbeln, um die Partikelsammeleffizienz zu erhöhen.
  • Es sei angemerkt, dass die Plastikröhre 160 auch aus einem oder mehreren Plastikfolien in einem Folienversiegelungsfach 180 nahe der Öffnung 110 wie in den 4 und 5 gezeigt hergestellt sein kann. Wie in den Figuren gezeigt, sind die Rollen 170, 172 mit Plastikfolie am Folienversiegelungsfach 180 gelegen, um eine erste Plastikfolie 174 und eine zweite Plastikfolie 176 bereitzustellen. Die Folien 174, 176 werden durch eine konische Röhre 182 derart geführt, dass sich die Seitenkanten der Folien an einer Versiegelungsstation 184 treffen, wo die Folie zu einer Röhre 160 wärmeversiegelt oder geklebt werden. Die Folien können auch unter Verwendung von Ultraschall, Druckschweißen oder einer anderen Technik zu einer Röhre versiegelt werden. Wie in 5 gezeigt hat die Röhre 160 zwei versiegelte Nähte 178. Es sollte klar sein, dass die Röhre 160 aus einer Rolle Plastikfolie derart hergestellt sein kann, dass die Röhre 160 lediglich eine versiegelte Naht 178 aufweist, aber sie kann auch aus mehr als zwei Rollen Plastikfolie hergestellt sein.

Claims (15)

  1. Verfahren, um mögliche Verunreinigungen, die mit zu einem Gebäude zu liefernden Poststücken in Verbindung stehen, daran zu hindern, einen geschlossenen Bereich des Gebäudes zu verunreinigen, wobei der geschlossene Bereich durch zumindest eine, diesen geschlossenen Bereich von der Umgebung trennende Wand (102) definiert ist, aufweisend eine Öffnung (110) in der Wand, um Poststücke aufzunehmen, und eine Verpackungsröhre (160) mit einem geschlossenen Ende und einem offenen Ende, wobei das offene Ende fest an der Öffnung angebracht ist, um eine Umluft außerhalb des Gebäudes daran zu hindern, von der Öffnung her in den geschlossenen Bereich einzudringen, welches Verfahren aufweist: – Aufnehmen der Poststücke durch das offene Ende der Verpackungsröhre in die Verpackungsröhre (160); – hermetisches Versiegeln der Verpackungsröhre, um die Poststücke in zumindest einer versiegelten Vorrichtungssektion zu verkapseln, wobei die Poststücke in separaten Gruppen geliefert werden und wobei das Versiegeln ausgeführt wird, um die Verpackungsröhre in Abständen zu versiegeln, um die Poststück-Gruppen in einer Vielzahl versiegelter Röhrensektionen separat zu verkapseln; – Trennen der versiegelten Röhrensektionen in separate, verkapselte Pakete (164), und – Entnehmen einer Luftprobe aus zumindest einer der verkapselten Pakete durch einen Filter (214), um an dem Filter Partikel zu sammeln, die Poststücken zugehörige Verunreinigungen sein können, um die möglichen Verunreinigungen basierend auf den gesammelten Partikeln zu erfassen.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, weiter aufweisend: Untersuchen der versiegelten Röhrensektionen, um mögliche Verunreinigungen zu erfassen.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, aufweisend: Entnehmen einer Luftprobe durch ein selbstversiegelndes Pad (264) mit Hilfe einer Nadel (244) von zumindest einer der versiegelten Schlauchsektionen, um mögliche Verunreinigungen zu erfassen.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, weiter aufweisend: Bewegen der verkapselten Pakete vor der besagten Entnahme, um die zu Poststücken gehörigen Partikel in die Luftprobe zu wirbeln.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 4, bei dem jede Gruppe von Poststücken in einem Postbehälter (20) geliefert wird, und bei dem das Bewegen durchgeführt wird, indem der Postbehälter im verkapselten Paket durcheinander gebracht wird.
  6. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem das Versiegeln durchgeführt wird, indem Hitze und Druck in einem Wärme-Versiegelungsprozess an der Verpackungsröhre angebracht wird.
  7. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem das Versiegeln mit Hilfe eines Haftmittels durchgeführt wird.
  8. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem das Versiegeln mit Hilfe eines Ultraschall-Versiegelungsprozesses durchgeführt wird.
  9. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, weiter aufweisend: Durchstechen der Poststücke vor der Entnahme, um eine Öffnung in den Poststücken bereitzustellen, um es den zu den Poststücken gehörigen Partikeln zu ermöglichen, durch die Öffnungen in den Poststücken in die Luftprobe zu gelangen.
  10. System, um mögliche Verunreinigungen, die mit zu einem Gebäude zu liefernden Poststücken in Verbindung stehen, daran zu hindern, einen geschlossenen Bereich des Gebäudes zu verunreinigen, wobei der geschlossene Bereich durch zumindest eine, diesen geschlossenen Bereich von der Umgebung trennende Wand (102) definiert ist, und bei dem die Wand eine Öffnung zum Aufnehmen von Poststücken aufweist, wobei das System aufweist: eine an der Öffnung vorgesehene Verpackungsröhre (160), wobei die Verpackungsröhre ein offenes Ende aufweist, um die Post in die Verpackungsröhre durch das offene Ende aufzunehmen, wobei die Verpackungsröhre weiter ein geschlossenes Ende, im Wesentlichen gegenüber dem offenen Ende, aufweist, wobei das offene Ende sicher an der Öffnung angebracht ist, um eine Umluft außerhalb des Gebäudes daran zu hindern, durch die Öffnung in den geschlossenen Bereich einzudringen; eine Versiegelungsvorrichtung (150), die in Bezug auf die Öffnung im geschlossenen Bereich vorgesehen ist, um die Verpackungsröhre hermetisch zu versiegeln, um die aufgenommenen Poststücke in eine oder mehrere versiegelte Röhrensektionen zu verkapseln; und eine Luftprobenentnahmevorrichtung mit einer Trennvorrichtung (150), um die eine oder die mehreren versiegelte(n) Röhrensektion/-en in eine oder mehrere verkapselte Verpackungen physisch zu trennen; eine Durchstichvorrichtung (244), um die Luft innerhalb der einen oder mehreren versiegelten Röhrensektion/-en zu erreichen; eine Filteranordnung; und eine Luftbewegungsvorrichtung, um eine Luftprobe innerhalb der einen oder der mehreren versiegelten Röhrensektion/-en zur Filteranordnung zu bringen, um in der Filteranordnung Partikel zu sammeln, die Verunreinigungen aufweisen können, um es einem Erfassungselement zu ermöglichen, die möglichen zu den Poststücken gehörigen Verunreinigungen basierend auf den gesammelten Partikeln zu erfassen.
  11. System gemäß Anspruch 10, in dem die Verpackungsröhre aus im Wesentlichen durchsichtigem Material besteht, um eine Überprüfung der versiegelten Röhrensektionen, zum Erfassen der möglichen Verunreinigungen, zu ermöglichen.
  12. System gemäß Anspruch 10 oder 11, bei dem die Verpackungsröhre aus einem Material besteht, das Partikel anzieht, die zu Poststücken gehörige Verunreinigungen sein können, um die Überprüfung basierend auf den angezogenen Partikeln zu ermöglichen.
  13. System gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, bei dem jede versiegelte Sektion zumindest ein darauf angeordnetes Wandelement (264) (engl.: septum) aufweist, um es der Durchstichvorrichtung zu ermöglichen, das Wandelement (engl.: septum) zu durchstechen, um die Luft innerhalb der versiegelten Sektion zu erreichen.
  14. System gemäß einem der Ansprüche 10 bis 13, weiter aufweisend: eine Bewegungsvorrichtung (260), die in Bezug auf die eine oder mehreren versiegelte(n) Röhrensektion/-en angeordnet ist, um die Poststücke in den versiegelten Röhrensektionen durcheinander zu bringen, um zu den Poststücken gehörige Partikel in die Luftprobe aufzuwirbeln.
  15. System gemäß Anspruch 14, bei dem, nachdem die Poststücke in Postbehältern (20) geliefert werden, die Bewegungsvorrichtung einen unter den versiegelten Röhrensektionen angeordneten Rüttler aufweist, um die Postbehälter durcheinander zu bringen.
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