-
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung für Angeldaten.
Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Anzeigevorrichtung
für Angeldaten,
die in der Lage ist, erste Daten über die Wassertiefe eines Takels, das
in eine von der Spule abgerollte Angelschnur eingeklinkt ist, zweite
Daten über
die Wassertiefe, die von dem Fisch-Finder erhalten werden und die Grundposition
der Angelstelle zeigen, und dritte Daten über die Wassertiefe, die die
Position zeigen, an der Fische versammelt sind, anzuzeigen.
-
Informationen zum Stand der
Technik
-
Angelrollen,
die eine Anzeigevorrichtung für die
Wassertiefe, Zähler
genannt, aufweisen, die auf der Rolleneinheit angeordnet ist und
zum Beispiel eine Flüssigkristallanzeige
einsetzt, sind bekannt. Unter derartigen Anzeigevorrichtungen für die Wassertiefe
sind auch diejenigen bekannt, die in der Lage sind, Daten über die
Grundstelle der Angelstelle (ein Beispiel der zweiten Daten über die
Wassertiefe), die von einem Fisch-Finder empfangen werden, anzuzeigen
(siehe zum Beispiel die ungeprüfte
japanische Patentanmeldungsveröffentlichung
2003-274823 ). Bei dieser Art Angelrolle werden zum Beispiel
die Daten über
die Takelposition (ein Beispiel der ersten Daten über die
Wassertiefe) mit den Daten über die Schnurlänge (die
auf der Anzahl an Spulendrehungen basiert) berechnet. Die Daten über die
Ausrüstungsposition
werden zusammen mit den Daten über die
Grundposition und der Position der Stelle, an der die Fische versammelt
sind, wie von oberhalb des Grunds gemessen, angezeigt, falls die
Ausrüstung zuerst
auf den Grund abgesenkt und dann an die Stelle, an der die Fische
versammelt sind, hochgehoben wird.
-
Bei
dieser Art herkömmlicher
Angelrolle wird das Abrollen der Angelschnur gemäß der Position der Stelle der
Fische, die unter Verwendung der Daten über die Grundposition von dem
Fisch-Finder ab dem Grund gemessen wird, gestoppt. Aufgrund dessen
kann die Ausrüstung
an der Stelle der Fische positioniert werden, indem das Takel von
oben abgesenkt wird oder indem die Ausrüstung auf den Grund abgesenkt
und an die Stelle der Fische hochgehoben wird, abhängig davon,
wie der Grund beschaffen ist.
-
Bei
der zuvor erwähnten
herkömmlichen
Gestaltung werden die Daten über
die Grundposition von dem Fisch-Finder numerisch auf der Anzeigevorrichtung
für die
Wassertiefe angezeigt, und somit kann die Position des Grunds genau
bestimmt werden. Da jedoch die Daten über die Ausrüstungsposition
und die Daten über
die Grundposition lediglich numerisch angezeigt werden, ist die
schnelle Bestimmung der Beziehung zwischen diesen Daten schwierig.
Da zudem die Stelle, an der sich die Fische versammeln, durch das
Betätigen
eines Fischpositionsmemowechselschalters auf der Rolle eingestellt
wird, kann die Stelle, an der die Fische positioniert sind, nicht
genau bestimmt werden, falls sich diese Stelle ständig ändert.
-
Angesichts
des oben Erwähnten
wird es dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass ein
Bedarf an einer verbesserten Anzeigevorrichtung für Angeldaten
besteht, die die Probleme des herkömmlichen Stands der Technik
behebt. Diese Erfindung behandelt diesen Bedarf beim Stand der Technik
sowie andere Bedürfnisse,
die dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich werden.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die intuitive Bestimmung
der Beziehung zwischen der Takelposition und der Grundposition zu
ermöglichen.
-
Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die genaue Bestimmung
der Stelle, an der die Fische vorhanden sind, zu ermöglichen,
selbst wenn sich diese Stelle ständig ändert.
-
Eine
Anzeigevorrichtung für
Angeldaten gemäß dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist angepasst, um Daten mit einem
Fisch-Finder auszutauschen
und um betriebsfähig
an eine Angelrolle gekoppelt zu werden. Eine Angelschnur mit einem Takelendstück ist angepasst,
um von einer Spule der Angelrolle abgerollt zu werden. Die Anzeigevorrichtung
für Angeldaten
umfasst ein Gehäuse,
einen ersten Empfangsabschnitt, einen zweiten Empfangsabschnitt,
eine Anzeigeeinheit und eine Steuereinheit. Der erste Empfangsabschnitt
ist in dem Gehäuse
angeordnet und ist gestaltet, um von der Angelrolle erste Daten über die
Wassertiefe zu empfangen, die eine Stelle des Takelendstücks angeben.
Der zweite Empfangsabschnitt ist in dem Gehäuse angeordnet und ist gestaltet,
um von dem Fisch-Finder
zweite Daten über
die Wassertiefe zu empfangen, die eine Stelle eines Grunds einer
Angelstelle angeben. Die Anzeigeeinheit ist in dem Gehäuse angeordnet,
um von einer Außenseite
sichtbar zu sein. Die Steuereinheit ist betriebsfähig an den
ersten und den zweiten Empfangsabschnitt und die Anzeigeeinheit
gekoppelt, wobei die Steuereinheit gestaltet ist, um die ersten
und die zweiten Daten über
die Wassertiefe graphisch auf der Anzeigeeinheit anzuzeigen, um
eine Positionsbeziehung des Takelendstücks und des Grunds der Angelstelle
zu zeigen.
-
Wenn
die ersten Daten über
die Wassertiefe, welche die Stelle des Takelendstücks angeben,
empfangen werden und die zweiten Daten, welche die Stelle des Grunds
der Angelstelle angeben, von dem Fisch-Finder empfangen werden,
werden bei dieser Anzeigevorrichtung für Angeldaten diese Daten an Positionen,
die den Wassertiefen entsprechen, wiederholt graphisch auf der Anzeigeeinheit
angezeigt. Da die ersten Daten über
die Wassertiefe, welche die Stelle des Takelendstücks angeben,
und die zweiten Daten über
die Wassertiefe, welche die Stelle des Grunds angeben, an Positionen,
die der Wassertiefe entsprechen, graphisch und nicht als Zahlenwerte angezeigt
werden, kann hier die Positionsbeziehung zwischen der Stelle des
Takels und der Stelle des Grunds sofort bestimmt werden.
-
Diese
und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden dem Fachmann aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung ersichtlich werden, welche zusammen mit den beigelegten
Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung offenbart.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Nun
wird auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug genommen, die einen Teil dieser ursprünglichen
Offenbarung bilden:
-
1 ist
eine Schrägansicht,
die ein Beispiel der Verbindung zwischen einer elektrischen Rolle und
einem Fisch-Finder-Monitor gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
2 ist
ein Blockdiagramm eines Anzeigesystems für Angeldaten, wobei eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung übernommen
wurde;
-
3 ist
eine Draufsicht des Fisch-Finder-Monitors gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
4 ist
eine Seitenansicht des Fisch-Finder-Monitors gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
5 ist
eine Rückansicht
des Fisch-Finder-Monitors gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
6 ist
eine Schrägansicht
der elektrischen Rolle gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
7 ist
eine Draufsicht einer elektrisch angetriebenen Rolle, die mit dem
Fisch-Finder-Monitor gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verbunden werden kann;
-
8 ist
eine vergrößerte Draufsicht
der Fläche
um einen Anzeigeabschnitt für
die Wassertiefe eines Zählers
gemäß der ersten
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
-
9 ist
eine Seitenansicht der Seite, die dem Drehknopf gegenüberliegt,
gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei eine Seitenabdeckung entfernt
ist und wobei die Kupplung an ist;
-
10 ist
ein Steuerflussdiagramm einer Hauptroutine einer Rollensteuereinheit
gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
11 ist
ein Steuerflussdiagramm eines Tasteneingabeprozesses der Rollensteuereinheit
gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
12 ist
ein Steuerflussdiagramm eines Motorantriebsprozesses der Rollensteuereinheit
gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
13 ist
ein Steuerflussdiagramm jedes Betätigungsmodusprozesses der Rollensteuereinheit
gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
14 ist
ein Steuerflussdiagramm eines Autojigprozesses der Rollensteuereinheit
gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
15 ist
ein Steuerflussdiagramm eines Jigprozesses der Rollensteuereinheit
gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
16 ist
ein Flussdiagramm, das die Steuerdetails der Hauptroutine einer
Datenanzeigesteuereinheit gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
17 ist
ein Steuerflussdiagramm einer Anzeigeprozessunterroutine gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
18 ist
ein Steuerflussdiagramm einer Tasteneingabeunterroutine gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
19 ist eine Figur, die einen Menübildschirm
eines Fisch-Finder-Monitors
gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
20 ist eine Figur, die ein Beispiel eines Fisch-Finder-Bildschirms des Fisch-Finder-Monitors gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
21 ist eine Figur, die ein Beispiel eines Fisch-Finder-Bildschirms des Fisch-Finder-Monitors gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
22 ist eine Schrägansicht der elektrischen Rolle
gemäß einer
zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
-
23 ist ein Blockdiagramm eines Anzeigesystems
für Angeldaten
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
24 ist ein Steuerflussdiagramm einer Hauptroutine
einer Rollensteuereinheit gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
25 ist ein Steuerflussdiagramm einer Anzeigeprozessunterroutine
gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
26 ist ein Steuerflussdiagramm einer Tasteneingabeunterroutine
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
27 ist eine Figur, die einen Menübildschirm
eines Fisch-Finder-Monitors
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
28 ist eine Figur, die ein Beispiel eines Fisch-Finder-Bildschirms des Fisch-Finder-Monitors gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
29 ist eine Schrägansicht der elektrischen Rolle
gemäß noch einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
-
30 ist ein Steuerflussdiagramm einer Tasteneingabeunterroutine
gemäß noch einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Ausgewählte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun mit Bezug auf die Zeichnungen
erläutert.
Es wird dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass die
folgenden Beschreibungen der Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung nur zu Zwecken der Darstellung bereitgestellt sind und
nicht, um die Erfindung, wie durch die in der Anlage befindlichen
Patentansprüche
und deren Entsprechungen definiert, einzuschränken.
-
Wie
in 1 und 2 gezeigt, umfasst ein Angelanzeigesystem
gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung eine elektrisch angetriebene Rolle 1,
einen Fisch-Finder-Monitor (ein Beispiel einer Anzeigevorrichtung
für Angeldaten) 120, der
angeordnet ist, um zu ermöglichen,
dass Daten an die elektrisch angetriebene Rolle 1 übertragen und
von ihr empfangen werden, und einen Fisch-Finder 140.
-
Die
elektrisch angetriebene Rolle 1 und der Fisch-Finder-Monitor 120 sind
mit einem Draht miteinander verbunden. Genauer gesagt werden, wie
in 2 gezeigt, die Daten über eine Datenaustauschleitung,
die in eine Anschlussleitung 130 eingefügt ist, welche sich von einer
Batterie 136 (eine Stromquelle), welche die elektrisch
angetriebene Rolle 1 und den Fisch-Finder-Monitor 120 mit
elektrischem Strom versorgt, in zwei Leitungen verzweigt, an die
elektrisch angetriebene Rolle 1 und den Fisch-Finder-Monitor 120 übertragen
und von ihnen empfangen. Die Datenaustauschleitung führt durch den
verzweigten Abschnitt der Anschlussleitung 130 und verbindet
die elektrisch angetriebene Rolle 1 und den Fisch-Finder- Monitor 120.
Zusätzlich
dazu empfängt
der Monitor 120 Daten von dem Fisch-Finder 140 zum
Beispiel durch eine zuvor bestimmte Schwachstromart drahtlosen Datenaustausches.
Es sei angemerkt, dass der Fisch-Finder-Monitor 120, wenn
in der Nähe
einer Vielzahl von Fisch-Findern 140, lediglich die stärksten Funkwellen
empfängt,
um eine Störung
zu vermeiden.
-
GESTALTUNG DES FISCH-FINDER-MONITORS
-
Der
Fisch-Finder-Monitor 120 kann die Wassertiefe des Grunds
der Angelstelle (ein Beispiel der zweiten Daten über die Wassertiefe) und die
Position eines Schwarms Fische (ein Beispiel der dritten Daten über die
Wasserstelle), die von dem Fisch-Finder 140 erhalten werden,
echoanzeigen. Der Fisch-Finder-Monitor 120 kann zusammen
mit der Grundposition oder der Position des Schwarms Fische, die echoangezeigt
werden, auch die Daten über
die Wassertiefe der Ausrüstung,
die von der elektrisch angetriebenen Rolle 1 (ein Beispiel
der ersten Daten über
die Wassertiefe) erhalten werden, als ein graphisches Bild anzeigen,
um eine Position anzugeben, die der Wassertiefe entspricht. Zusätzlich dazu kann
der Fisch-Finder-Monitor 120 Gestaltungen der elektrisch
angetriebenen Rolle 1 ausführen, wie etwa das An- und
Ausschalten der Fischstellenstoppfunktion und das Einstellen der
Fischposition, das An- und Ausschalten des Jigmodus und das Einstellen der
Jigbreite, das An- und Ausschalten des Autojigmodus, das An- und
Ausschalten des Schnurabgangsmodus, der die Angelschnur durch die
Motordrehbetätigung
in der Schnurfreigaberichtung abrollt, das An- und Ausschalten des
Fischanbeißerkennungsmodus
und dergleichen. Es sei angemerkt, dass der Fisch-Finder-Monitor 120 unabhängig verwendet
werden kann, indem er nicht mit der elektrisch angetriebenen Rolle 1 verbunden
ist. In diesem Fall funktioniert der Fisch-Finder-Monitor 120 als
ein entfernter Monitor des Fisch-Finders 140, welcher die
Stelle der Fische und die Grundposition, welche die Daten sind,
die von dem Fisch-Finder 140 gesendet werden, anzeigt.
-
Wie
in 1 und 3 gezeigt, umfasst der Fisch-Finder-Monitor 120 ein
Gehäuse 121,
eine Monitoranzeigeeinheit 122, die auf dem Gehäuse 121 montiert
ist, und eine Betätigungstasteneinheit 123. Die
Monitoranzeigeeinheit 122 umfasst zum Beispiel eine Flüssigkristallanzeige.
Die Betätigungstasteneinheit 123 ist
von dem Gehäuse 121 exponiert
und umfasst 5 Knöpfe 131–135,
die an der rechten Seite der Monitoranzeigeeinheit 122 vertikal
angeordnet sind.
-
Wie
in 1 gezeigt, ist eine Befestigungsklammer 160 an
dem Fisch-Finder-Monitor 120 befestigt. Wenn der Fisch-Finder-Monitor 120 zusammen
mit dem Rutengestell RK an der Bootseite FB montiert werden soll,
wird die Befestigungsklammer 160 an einem Fixierungsständer 170 montiert.
Der Fixierungsständer 170 verwendet
einen Schraubstock 180 des Rutengestells RK und wird fest
an die Bootseite FB gekoppelt. Zusätzlich dazu kann die Befestigungsklammer 160 auch
direkt an einem Spezialschraubblock (in den Figuren nicht gezeigt)
montiert werden, wenn das Angeln ohne die Verwendung des Rutengestells
ausgeführt
wird (wie während
des Jiggens). Des Weiteren kann die Befestigungsklammer 160 in
dem Fall, dass ein Ständer,
der an dem Angelboot vorgeschraubt werden kann, zum Beispiel an der
Kante des Boots installiert wird, direkt an dem Ständer installiert
werden.
-
Wie
in 3 bis 5 gezeigt, umfasst das Gehäuse 121 eine Anzeigeeinheit 121a,
wobei die vier Seiten davon gerundet sind, und eine Kasteneinheit 121b,
die an der Rückseite
der Anzeigeeinheit 121a angeordnet ist. Wie in 4 gezeigt,
ist ein Paar Befestigungseinheiten 127a, 127b,
die Schraublöcher 127c umfassen,
mit einem vertikalen Zwischenraum an beiden Seitenoberflächen der
Kasteneinheit 121b angeordnet. Die Befestigungsklammer 160 ist
mit einem Schraubelement 161 (1) an einem
der beiden vertikalen Befestigungsabschnitte 127a, 127b montiert.
Auf diese Weise ist der Fisch-Finder-Monitor 120 an der
Befestigungsklammer 160 montiert.
-
Wie
in 5 gezeigt, ist in der Rückseite der Kasteneinheit 121a ein
ausgesparter Abschnitt 128 gebildet, und zwei schraubenartige
Anschlüsse 129 sind
vertikal in dem ausgesparten Abschnitt 128 ausgerichtet
und montiert. Die Anschlussleitung 130 zum Verknüpfen des
Fisch-Finder-Monitors 120 und der elektrisch angetriebenen
Rolle 1 kann mit den Anschlüssen 129 verbunden
sein. Folglich sind zusätzlich
zu zwei Stromendstellen 129b jeweils zwei der Datenaustauschendstellen 129c, 129d,
mit denen die Datenaustauschleitung verbunden ist und die dazu dienen,
Daten an die elektrisch angetriebene Rolle 1 zu übertragen
und von ihr zu empfangen, an den Anschlüssen 129 angeordnet.
Es sei angemerkt, dass jeweils eine der zwei betreffenden Datenaustauschendstellen 129c, 129d zum Übertragen
und Empfangen Erdklemmen sind. Zudem sind in jedem betreffenden
Anschluss 129 in der Umfangsrichtung Positionierungsfortsätze 129e angeordnet
und dienen dazu, Fehler bei der Anschlussleitungsverbindung zu verhindern.
-
Ein
Bildschirmwechselknopf 131 der Betätigungstasteneinheit 123 ist
ein Knopf, der die Anzeige der Monitoranzeigeeinheit 122 zwischen einer
Menüanzeige
und einer Fisch-Finder-Anzeige wechselt. Ein Cursor-Knopf 132 ist
ein Knopf, der dazu dient, in einem Menüprozess, der verschiedene Konfigurationen
des Fisch-Finders 120 und der elektrisch angetriebenen
Rolle 1 ausführt,
einen Cursor nach oben, unten, links und rechts zu bewegen. Der
Einstellungsknopf 133 ist ein Knopf, der dazu dient, das
Objekt, auf das der Cursor während
verschiedenen Konfigurationen platziert wird, auszuwählen. Ein Jig-an/aus-Knopf 134 ist
ein Knopf, der für
die Initiierung der Jigbewegung verwendet wird. Ein An/Aus-Knopf 135 ist
ein Knopf, der dazu dient, die Anzeige an- und auszuschalten.
-
Wie
in 2 gezeigt, ist im Inneren des Gehäuses 121 eine
Datenanzeigesteuereinheit 124 angeordnet. Die Datenanzeigesteuereinheit 124 weist einen
Flüssigkristallsteuerkreis
und einen Mikrocomputer, der eine Zentraleinheit, einen Direktzugriffsspeicher,
einen Festwertspeicher, eine E/A-Schnittstelle und dergleichen umfasst,
auf und führt
die Anzeigesteuerung und Jigsteuerung aus. Eine Datenaustauscheinheit 125,
die dazu dient, Daten mit dem Fisch-Finder 140 und der
elektrisch angetriebenen Rolle 1 auszutauschen, die 5 Knöpfe 131–135 der Betätigungstasteneinheit 123,
eine Monitoranzeigeeinheit 122, die dazu dient, verschiedene
Anzeigen auszuführen,
eine Speichereinheit 126, die verschiedene Daten speichert,
und andere Eingabe-Ausgabe-Einheiten sind mit der Datenanzeigesteuereinheit 124 verbunden.
-
Die
Monitoranzeigeeinheit 122 setzt zum Beispiel eine monochrome
4-graustufen-punktmatrixartige Flüssigkristallanzeige mit 320
horizontalen Punkten und 240 vertikalen Punkten ein.
-
Wenn
die Datenanzeigesteuereinheit 124 die Daten über die
Wassertiefe LX der Ausrüstung von
der elektrisch angetriebenen Rolle 1 erhält, zeigt die
Datenanzeigesteuereinheit 124 die Daten über die
Wassertiefe LX graphisch auf der Monitoranzeigeeinheit 122 an.
Wenn die Datenanzeigesteuereinheit 124 Echodaten über die
Grundstelle der gegenwärtigen
Angelstelle, Zahlendaten über
die Grundstelle und Echodaten über
die Stelle der Fische von dem Fisch-Finder 140 erhält, zeigt
die Datenanzeigesteuereinheit 124 diese Daten zusammen
mit den Daten über
die Ausrüstungswassertiefe
LX, die von der elektrisch angetriebenen Rolle 1 übertragen
werden, auf der Monitoranzeigeeinheit 122 an. Zusätzlich dazu
können
verschiedene Konfigurationen der elektrisch angetriebenen Rolle 1 auch
mittels Menübetätigung eingestellt
werden, wie etwa zum Beispiel das An- und Ausschalten eines manuellen
Jigmodus (ein Modus, bei dem der Motor durch eine Betätigung des
Jig-an/aus-Knopfs 134 in
einem zuvor bestimmten Muster an- und ausgeschaltet wird), das An-
und Ausschalten eines Autojigmodus (ein Modus, bei dem der Motor
in einem zuvor bestimmten Muster an der Stelle, an der die Fische
vorhanden sind, automatisch an- und ausgeschaltet wird), das Gestalten
des Jigbereichs, wenn im Autojigmodus oder im manuellen Jigmodus
(die Wassertiefe, bis zu der das Jiggen ausgeführt werden soll, angefangen
von der Stelle, an der die Fische vorhanden sind, oder einer anderen Stelle,
an der das Jiggen initiiert werden soll) und das Jigmuster (in welchem
Intervall der Motor 4 an- und ausgeschaltet werden soll).
-
GESAMTGESTALTUNG DER ELEKTRISCH
ANGETRIEBENEN ROLLE
-
Die
elektrisch angetriebene Rolle 1 ist fest an eine Angelrute
R gekoppelt, die zum Beispiel mit der Rutenmontage RK an der Bootseite
FB eines Angelboots montiert ist. Wie in 6 gezeigt,
umfasst die elektrisch angetriebene Rolle 1 hauptsächlich eine Rolleneinheit 2,
an der ein Drehknopf 2a montiert ist, eine Spule 3,
die drehend an der Rolleneinheit 2 montiert ist, und einen
Motor 4, der innerhalb der Spule 3 montiert ist.
Ein Zähler 5 mit
einer Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe ist an dem
oberen Abschnitt der Rolleneinheit 2 montiert. Zusätzlich dazu ist
ein Anpassungshebel 101, der dazu dient, die Drehung der
Spule 3 zu variieren, schwenkbar an der Vorderseite der
Rolleneinheit 2 montiert, und ein Kupplungsbetätigungshebel 50,
der dazu dient, einen Kupplungsmechanismus 7 (unten beschrieben) an-
und auszuschalten, ist schwenkbar an der Rückseite der Rolleneinheit 2 montiert.
-
Der
Anpassungshebel 101 ist an der Rolleneinheit 2 montiert,
um in einem Bereich von ungefähr 140
Grad schwenkbar zu sein, und ein Potentiometer 104 (8),
das dazu dient, den Schwenkwinkel zu erkennen, ist über drei
Lotleinen mit der Schwenkwelle des Anpassungshebels 101 verknüpft. Das
Potentiometer 104 kann Drehungswinkel im Bereich von null
Grad bis 270 Grad erkennen und erkennt zum Beispiel ein Schwenkwinkel
des Anpassungshebels 101 in einem Bereich von 50 Grad bis
190 Grad.
-
GESTALTUNG DES ZÄHLERS
-
Der
Zähler 5 zeigt
die Wassertiefe des an dem Ende der Angelschnur montierten Takelendstücks an und
ist bereitgestellt, um den Motor 4 zu steuern. Wie in 6 gezeigt,
sind eine Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe, die von
einer Flüssigkristallanzeige
gebildet wird, die dazu dient, die Wassertiefe LX des Takelendstücks und
die Stelle der Fische auf zwei Weisen anzuzeigen, nämlich hinsichtlich des
Abstands von der Wasseroberfläche
und hinsichtlich des Abstands von dem Grund, und eine Betätigungstasteneinheit 99,
die von einer Vielzahl von Wechselschaltern gebildet wird, die um
die Peripherie der Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe eingerichtet
sind, an dem Zähler 5 angeordnet.
-
Wie
in 8 gezeigt, umfasst die Betätigungstasteneinheit 99 einen
Fischstellenmemoknopf TB für
Fischstellenmemos und einen Geschwindigkeitswickelknopf HB zum Geschwindigkeitswickeln, der
verursacht, dass sich die Spule 3 mit höchster Geschwindigkeit dreht,
die an der rechten Seite der Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe
vertikal eingerichtet sind, und einen Menüknopf MB und einen Einstellungsknopf
DB, die an der unteren Seite der Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe
horizontal ausgerichtet sind. Der Fischstellenmemoknopf TB ist ein Knopf,
der die Wassertiefe des Takelendstücks als die Stelle der Fische
einstellt, wenn der Fischstellenmemoknopf TB betätigt wird. Der Geschwindigkeitswickelknopf
HB ist ein Knopf, der verwendet wird, um die Spule 3 mit
einer hohen Geschwindigkeit in der Schnurwickelrichtung zu drehen,
wenn das Takelendstück
und dergleichen eingeholt wird. Der Memoknopf MB ist ein Knopf,
der verwendet wird, um die Anzeigeobjekte in der Wasseranzeigeeinheit 98 anzuzeigen.
Der Einstellungsknopf DB ist ein Knopf, der die Auswahlresultate
bestimmt und einstellt. Zusätzlich
dazu können,
falls der Einstellungsknopf DB für
einen verlängerten
Zeitraum (z. B. 3 Sekunden oder länger) gedrückt wird, die Daten über die
Wassertiefe LX an diesem Punkt auf null als eine Bezugsposition
eingestellt werden. Danach werden die Daten über die Wassertiefe LX als
die Länge
der Schnur, wie von der eingestellten Bezugsposition gemessen, angezeigt.
Es sei angemerkt, dass ein Angler normalerweise an dem Punkt, wenn
das Takelendstück
mit der Ozeanoberfläche
in Kontakt kommt, den Einstellungsknopf DB für einen verlängerten
Zeitraum drückt
und eine Nulleinstellung ausführt.
Durch das simultane Drücken
des Fischstellenmemoknopfs TB und des Geschwindigkeitswickelknopfs
HB für
einen verlängerten
Zeitraum bei einer Wassertiefe von 6 Metern oder weniger, kann zudem ein
Schnurwickellernmodus aktiviert werden, wobei die Beziehung zwischen
der Anzahl an Spulendrehungen und der Schnurlänge erlernt wird.
-
Wie
in 2 gezeigt, ist zudem eine Rollensteuereinheit 100,
die von einem Mikrocomputer gebildet wird, der dazu dient, die Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe
und den Monitor 4 zu steuern, im Inneren des Zählers 5 angeordnet.
Die Rollensteuereinheit 100 kann auch andere herkömmliche
Komponenten umfassen, wie etwa einen Eingabe-Schnittstellen-Kreis,
einen Ausgabe-Schnittstellen-Kreis und
Speichervorrichtungen wie etwa eine Festwertspeicher-Vorrichtung (ROM-Vorrichtung)
und eine Direktzugriffsspeicher-Vorrichtung
(RAM-Vorrichtung). Die Rollensteuereinheit 100 ist gestaltet,
um in der Lage zu sein, wahlweise eine beliebige der in 2 gezeigten
Komponenten der elektrisch angetriebenen Rolle 1 zu steuern.
Die Betätigungstasteneinheit 99,
ein Spulensensor 102, welcher die Anzahl an Drehungen und
die Drehungsrichtung der Spule 3 zum Beispiel mit zwei
in der Drehungsrichtung ausgerichteten Hall-Elementen erkennt, ein
Stromquellenspannungssensor 103, welcher die Spannung der mit
der elektrisch angetriebenen Rolle 1 verbundenen Stromquelle
erkennt, ein Potentiometer 104, welches mit dem Anpassungshebel 101 verbunden
ist, der dazu dient, die Geschwindigkeit der Spule 3 und die
Spannung auf die Angelschnur anzupassen, und eine Datenaustauscheinheit 105,
die dazu dient, Daten mit dem Fisch-Finder-Monitor 120 auszutauschen,
sind mit der Rollensteuereinheit 100 verbunden.
-
Zusätzlich dazu
sind ein Summer 106 für
verschiedene Arten der Warnung, die Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe,
welche die Daten über
die Wassertiefe anzeigt, eine Speichereinheit 107, welche verschiedene
Daten speichert, ein Motorsteuerkreis 108, welcher den
Motor 4 mit einem impulsbreitenmodulierten (PWM) Tastverhältnis antreibt,
und andere Eingabe-Ausgabe-Einheiten mit der Rollensteuereinheit 100 verbunden.
Wie in 9 gezeigt, sind eine erste Leiterplatte 150 und
eine zweite Leiterplatte 155, die mit einem Zwischenraum
unter der ersten Leiterplatte 150 angeordnet ist, in dem
Zähler 5 untergebracht.
Elektrische Komponenten, die einen Flüssigkristallsteuerkreis, welcher
die Flüssigkristallanzeige
der Anzeigeeinheit 98 für
die Wassertiefe antreibt, umfassen, sind an der oberen Oberfläche der
ersten Leiterplatte 150 montiert. Elektrische Komponenten,
die eine Zentraleinheit, welche die Rollensteuereinheit 100 bildet,
und ein EEPROM (elektrisch löschbarer
programmierbarer Festwertspeicher), das die Speichereinheit 107 bildet,
sind an der Rückfläche der
ersten Leiterplatte 150 montiert. Elektrische Komponenten,
die zwei FETs, welche den Motorsteuerkreis 108 bilden,
den Summer 106 und die zwei Hall-Elemente, welche den Spulensensor 102 bilden,
umfassen, sind an der zweiten Leiterplatte 155 montiert.
Die erste Leiterplatte 150 und die zweite Leiterplatte 155 sind
in einem Kunststoffgehäuse
montiert und sind mit einer Ausgleichleitung 156, die zwischen
die beiden Platten 150 und 155 zwischengeschaltet
ist, elektrisch verbunden.
-
Die
Anzeigeeinheit 98 für
die Wassertiefe setzt eine segmentierte Flüssigkristallanzeige ein, die
eine Zahlenanzeige mit 7 Segmenten umfasst. Wie in 8 gezeigt,
werden die Wassertiefe des Takelendstücks, die Stelle der Fische,
die Stelle des Grunds und welche Modi (Fischstellenstoppmodus, Vom-Grund-Anzeigemodus,
Abrollmodus, Jigmodus) aktiviert sind im Textformat oder einem anderen
Format auf der segmentierten Flüssigkristallanzeige
angezeigt. Der Jigmodustext wird beleuchtet, wenn die elektrisch
angetriebene Rolle 1 und der Fisch-Finder-Monitor 120 mit
der Anschlussleitung 130 verbunden sind, so dass ein Datenaustausch
zwischen dem Fisch-Finder-Monitor 120 und der elektrisch
angetriebenen Rolle 1 möglich
ist. Dies ermöglicht
dem Angler, sofort zu bestätigen,
dass die elektrisch angetriebene Rolle 1 und der Fisch-Finder-Monitor 120 Daten
miteinander austauschen können.
Zusätzlich dazu
ist in dem zentralen Abschnitt der Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe
ein Anzeigeabschnitt 98a für die Wassertiefe, welcher
die Wassertiefe des Takelendstücks
anzeigt, angeordnet, und in dem unteren Abschnitt davon sind ein
Einstellungsanzeigeabschnitt 98b, welcher den eingestellten
Grad ST, die Stelle der Fische und dergleichen anzeigt, und eine Stromquellengraphik 98c,
welche eine Reduzierung bei der Stromquellenspannung angibt, angeordnet.
-
Die
Rollensteuereinheit 100 steuert den Motor 4 gemäß zum Beispiel
31 Graden, die den Aus-Zustand des Motors 4 als Antwort
auf die Ausgabe des Potentiometers 104 umfassen (d. h.
den Schwingungsgrad des Anpassungshebels 101). Insbesondere
ist der 140-Grad-Bereich des Potentiometers 104 (von 50
Grad bis 190 Grad) angemessen in 31 Grade klassifiziert, und welcher
der 31 Grade der Grad ST ist, wird auf der Basis der Klassifizierung
bestimmt.
-
Zusätzlich dazu
wird unter den 31 Graden der Motor 4 bei dem Grad ausgeschaltet
(ST = 0), bei dem die Position des Anpassungshebels 101 dem Angler
am nächsten
ist und keine Betätigung
ausgeführt
wird. Dann wird zum Beispiel bei den nächsten 4 Graden (ST = 1–4) eine
Rückkopplungsgeschwindigkeitssteuerung
ausgeführt,
bei der ein erstes Tastverhältnis
D1 auf der Basis der Ausgabe des Spulensensors 102 gesteuert
wird, um die Drehungsgeschwindigkeit der Spule 3 allmählich zu
erhöhen.
Bei den verbleibenden 26 Graden (ST = 5–30) wird der Motor 4 mit
einem ersten Tastverhältnis
D1 gesteuert, das als Antwort auf die Erhöhung bei jedem Grad ST und
den Schnurwickeldurchmesser berichtigt wird. Auf diese Weise hört die Spule 3 nicht
auf, sich zu drehen, selbst wenn durch die Geschwindigkeitssteuerung
bei den ersten 4 Graden, bei denen die Geschwindigkeit des Motors 4 langsam
ist, eine große
Last angewendet wird. Da die Rollensteuereinheit 100 die
Steuerung mit einem konstanten ersten Tastverhältnis D1, das gemäß dem Schnurwickeldurchmesser
bei jedem Grad berichtigt wird, ausführt, ist zudem bei den verbleibenden
26 Graden die Spannung, die auf die Spule 3 angewendet
wird, im Wesentlichen konstant, und das Auftreten eines Schnurrisses
wird erschwert. Es sei angemerkt, dass bei der Betätigung des
Anpassungshebels 101 das erste Tastverhältnis D1 selbst bei dem höchsten Grad
85% nicht überschreitet.
Zudem wird bei der Betätigung des
Geschwindigkeitswickelknopfs HB sogar der Motor 4 bei einer
hohen Geschwindigkeit mit einem Tastverhältnis D1 von 95% des Maximums
angetrieben. Aufgrund dessen können
durch die Überhitzung
des Motors 4 verursachte Probleme im Voraus verhindert werden.
-
Zusätzlich dazu
berechnet die Rollensteuereinheit 100 die Wassertiefe des
Takelendstücks,
das an dem Ende der Angelschnur befestigt ist, auf der Basis der
Ausgabe des Spulensensors 102 und zeigt die Wassertiefe
des Takelendstücks
auf dem Anzeigeabschnitt 98a für die Wassertiefe an. Falls
die Stelle des Grunds oder die Stelle der Fische durch die Betätigung der
Betätigungstasteneinheit 99 eingestellt
wird, wenn die berechnete Wassertiefe mit der Einstellungsstelle
des Grunds oder der Stelle der Fische übereinstimmt und das Takelendstück an der Stelle
der Fische oder der Stelle des Grunds angekommen ist, wird des Weiteren
der Motor 4 rückwärts gedreht,
der Kupplungswechselmechanismus 8 wird über den ersten Kupplungsrücksetzmechanismus 12 betätigt und
der Kupplungsmechanismus 7 wird in den Kupplung-an-Zustand
zurückgesetzt.
Auf diese Weise wird das Takelendstück an dieser Stelle gehalten.
-
Eine
Vielzahl von Übersichtsdaten
zum Konvertieren eines gezählten
Werts des Spulensensors 102 pro jedem zuvor bestimmten
Impuls in die Daten über
die Wassertiefe LX des Takelendstücks wird in der Speichereinheit 107 für verschiedene
Arten von Angelschnur gespeichert. Die Vielzahl von Übersichtsdaten
berücksichtigt
bei der Berechnung der Daten über
die Wassertiefe LX aus den berechneten Werten den Schnurdurchmesser
und den Schnurwickeldurchmesser. Übersichtsdaten, die den Größen einer
Vielzahl von Angelschnüren,
die oft mit der elektrisch angetriebenen Rolle 1 verwendet
werden, entsprechen, werden in der Speichereinheit 107 vorgespeichert.
Zudem können
Angelschnurübersichtsdaten,
die nicht vorgespeichert werden, durch Lernen kreiert werden und
können
dann in der Speichereinheit 107 gespeichert werden.
-
Wenn
ein gezählter
Wert von dem Spulensensor 102 ausgegeben wird, berechnet
die Rollensteuereinheit 100 die Daten über die Wassertiefe LX des
Takelendstücks
zur Anzeige auf der Basis eines Übersichtsmesswerts
der Angelschnur, der aus der Vielzahl von in der Speichereinheit 107 gespeicherten Übersichtsdaten
ausgewählt
wird, und zeigt die berechneten Daten über die Wassertiefe LX auf
der Anzeigeeinheit 98 für
die Wassertiefe an. Zusätzlich dazu
werden in dem Fall, dass der Fisch-Finder-Monitor 120 verbunden
ist, verschiedene Arten anderer Daten (einschließlich der Daten über die
Wassertiefe LX des Takels) über
die Datenaustauscheinheit 105 und die Datenaustauschleitung
der Anschlussleitung 130 ebenfalls an den Fisch-Finder-Monitor 120 ausgegeben.
-
Es
sei angemerkt, dass während
der durch die Rückwärtsdrehung
des Motors 4 verursachten Kupplungsrücksetzbetätigung die Rollensteuereinheit 100 das
Tastverhältnis,
das der Motorsteuerkreis 108 anwendet, allmählich von
20% auf 70% erhöht. Auf
diese Weise erhöht
sich allmählich
die auf den Motor 4 angewendete Spannung. Somit wird das
unverbundene Spinnen der Mechanismusmontagewelle 75, die
fest an die Abtriebswelle 30 gekoppelt ist, während der
Rückwärtsdrehung
des Motors 4 erschwert.
-
Es
sei angemerkt, dass, falls eine Lithiumbatterie verwendet wird und
die Stromquellenspannung PV 15 Volt beträgt, das Tastverhältnis D1
auf zum Beispiel 12/15 berichtigt wird, um die Erhöhung bei
der Stromquellenspannung PV zu berichtigen. Selbst wenn eine Speicherbatterie
mit einer Stromquellenspannung, die höher als die einer Bleibatterie ist,
verwendet wird, wie etwa eine Lithiumbatterie oder eine Nickelwasserstoffbatterie,
werden auf diese Weise die Spannung, die während der normalen Drehung
durch die Betätigung des
Anpassungshebels 101 auf den Motor 4 angewendet
wird, und die Spannung, die auf den Motor 4 angewendet
wird, wenn die Rückwärtsdrehung
beginnt, kaum schwanken. Somit werden Schwankungen bei der Geschwindigkeit
und dem Drehmoment des Motors 4 während der normalen Drehung
durch die Betätigung des
Anpassungshebels 101 reduziert.
-
BETÄTIGUNG DER ROLLENSTEUEREINHEIT
-
Als
Nächstes
werden die spezifischen Steuerprozesse, die von der Rollensteuereinheit 100 ausgeführt werden,
in den Steuerflussdiagrammen ab 10 beschrieben.
-
Wenn
die elektrische Rolle mit einer externen Stromquelle verbunden wird,
wird die anfängliche
Konfiguration in Schritt S1 aus 10 ausgeführt. Bei
diesen anfänglichen
Konfigurationen wird der gezählte
Wert der Anzahl an Spulendrehungen neu eingestellt, und verschiedene
Variablen und Kennzeichen werden ebenfalls neu eingestellt. In Schritt
S2 wird die von dem Stromquellenspannungssensor 103 erkannte
Stromquellenspannung PV eingelesen. In Schritt S3 wird bestimmt,
ob die Stromquellenspannung PV höher
als Vh1 (z. B. 12 Volt) ist oder nicht, in anderen Worten, es wird
bestimmt, ob eine Art Speicherbatterie hoher Stromquellenspannung,
die sich von einer Bleibatterie unterscheidet, mit der Rolle verbunden
ist oder nicht. Falls eine Batterie einer Art mit einer hohen Stromquellenspannung
PV (z. B. eine Lithiumbatterie oder eine Nickelwasserstoffbatterie)
damit verbunden ist, geht dann die Routine von Schritt S3 zu Schritt
S4, und das Testverhältnis
D1 während
der normalen Motordrehung wird gemäß der erkannten Stromquellenspannung
PV berichtigt.
-
Insbesondere
wird ein Wert (Vh1/PV), bei dem Vh1 (z. B. 12) durch die Stromquellenspannung PV
geteilt wird, mit dem Grundtastverhältnis D1 multipliziert, um
ein neues Tastverhältnis
D1 zu ergeben. Selbst wenn die Stromquellenspannung PV schwankt,
schwankt auf diese Weise der Drehungszustand der Spule 3 kaum,
wenn die Steuerung mit dem Tastverhältnis während der normalen Drehung (während der
Schnurwicklung) ausgeführt
wird. Ebenso schwankt die auf den Motor 4 angewendete Spannung
während
der Rückwärtsdrehung
(während des
Kupplungsrücksetzens)
kaum. Es sei angemerkt, dass bei dieser Ausführungsform nach den anfänglichen
Konfigurationen, bei denen die Stromquelle verbunden ist, die Bestimmung
der Stromquellenspannung PV lediglich einmal ausgeführt wird,
um die Stromquelle zu identifizieren. Die Bestimmung kann jedoch
nach der Verbindung der Stromquelle eine Vielzahl von Malen ausgeführt werden.
-
Als
Nächstes
werden in Schritt S5 Anzeigeprozesse ausgeführt. Hier werden verschiedene
Anzeigeprozesse wie etwa die Wassertiefenanzeige und dergleichen
ausgeführt.
In Schritt S6 wird bestimmt, ob ein beliebiger der Knöpfe der
Betätigungstasteneinheit 99 oder
der Anpassungshebel 101 betätigt worden ist oder nicht.
In Schritt 57 wird bestimmt, ob sich die Spule 3 dreht
oder nicht. Diese Bestimmung wird auf der Basis der Ausgabe des Spulensensors 102 vorgenommen.
In Schritt S8 wird der Stromquellenspannungserkennungsprozess ausgeführt, um
Spannungsunregelmäßigkeiten
zu beobachten. In Schritt S9 wird bestimmt, ob die Daten über die
Wassertiefe LX, welche auf der Basis der Ausgabe des Spulensensors 102 berechnet
wurden, 6 Meter überschreiten
oder nicht. Wenn die Daten über
die Wassertiefe LX 6 Meter oder weniger betragen, wird in Schritt
S10a bestimmt, ob die Spule 3 für mehr als 6 Sekunden gestoppt
wurde oder nicht. In Schritt S10b wird bestimmt, ob eine Anfrage,
Daten an den Fisch-Finder-Monitor 120 zu übertragen,
vorhanden ist oder fehlt. In Schritt S11 wird bestimmt, ob beliebige
Daten von dem Fisch-Finder-Monitor 120 empfangen worden
sind oder nicht. In Schritt S12 wird bestimmt, ob andere Befehle
oder eine andere Eingabe ausgeführt
worden sind/ist oder nicht. Falls diese Bestimmungen abgeschlossen
sind, kehrt die Routine zu Schritt S5 zurück.
-
In
dem Fall, dass es von der Betätigungstasteneinheit 99 oder
dem Anpassungshebel 101 eine Tasteneingabe gegeben hat,
geht die Routine von Schritt S6 zu Schritt S13, und der in 11 gezeigte Tasteneingabeprozess
wird durchgeführt.
In Schritt S7 geht, falls eine Drehung der Spule 3 erkannt
worden ist, die Routine von Schritt S7 zu Schritt S14, bei dem jeder
in 13 gezeigte Betätigungsmodusprozess durchgeführt wird.
Falls die Daten über
die Wassertiefe LX 6 Meter überschreiten,
geht in Schritt S9 die Routine von Schritt S9 zu Schritt S15.
-
In
Schritt S15 wird bestimmt, ob die Zeitdauer, während der das Takelendstück bei der
Wassertiefe LX gestoppt wurde, 6 Sekunden übersteigt oder nicht. Falls
6 Sekunden überschritten
werden, wird angenommen, dass das Takelendstück an der Stelle der Fische
gestoppt wird, und somit geht die Routine zu Schritt S16, und die
Wassertiefe LX wird als eine Fischstelle M eingestellt. Wenn in
Schritt S9 die Daten über
die Wassertiefe LX 6 Meter oder weniger betragen, und falls die
Spule 3 in Schritt S10a für mehr als 6 Sekunden gestoppt
wird, wird angenommen, dass das Takelendstück an der Seite des Boots gestoppt
wird. Aufgrund dessen geht die Routine von Schritt S10a zu Schritt
S17, und die Daten über
die Wassertiefe LX werden auf eine Bootseitenschnurlänge FB eingestellt.
-
In
Schritt S10b geht, falls es eine Übertragungsanfrage gibt, die
Routine von Schritt S10b zu Schritt S18. In Schritt S18 werden die
angeforderten Daten an den Fisch-Finder-Monitor 120 übertragen. Zum
Beispiel werden die Daten über
die Wassertiefe LX und die Objekte, die an der Rollenseite eingestellt sind,
an den Fisch-Finder-Monitor 120 übertragen. Falls
bestimmt wird, dass die Daten von dem Fisch-Finder-Monitor 120 übertragen
worden sind, geht die Routine von Schritt S11 zu Schritt S19. In Schritt
S19 wird ein Empfangskonfigurationsprozess ausgeführt, bei
dem verschiedene Konfigurationen wie etwa der Jigmodus und der Autojigmodus
gemäß den empfangenen
Details ausgeführt
werden. Falls in Schritt S12 andere Befehle oder eine andere Eingabe
ausgeführt
worden sind/ist, geht die Routine von Schritt S12 zu Schritt S20,
und andere Prozesse werden ausgeführt.
-
Tasteneingabeprozess
-
Bei
dem in 18 und 19 gezeigten Tasteneingabeprozess
aus Schritt S13 wird in Schritt S21 bestimmt, ob der von dem Anpassungshebel 101 betätigte Grad
ST null ist oder nicht. Wenn der Grad ST null ist, geht hier die
Routine zu Schritt S22 und der Motor 4 wird gestoppt (ausgeschaltet).
Es sei angemerkt, dass, falls der Motor 4 bereits gestoppt wurde,
der Motor 4 in dem gestoppten Zustand bleibt. In Schritt
S23 wird bestimmt, ob der Menüknopf
MB betätigt
worden ist oder nicht. In Schritt S24 wird bestimmt, ob der Einstellungsknopf
DB betätigt
worden ist oder nicht. In Schritt S25 wird bestimmt, ob der Geschwindigkeitswickelknopf
HB betätigt worden
ist oder nicht. In Schritt S26 wird bestimmt, ob andere Tastenbetätigungen
ausgeführt
worden sind oder nicht, wie etwa zum Beispiel die Betätigung des Fischstellenmemoknopfs
TB, oder eine Betätigung, bei
der der Lernmodus durch das Betätigen
des Fischstellenmemoknopfs TB und des Geschwindigkeitswicklungsknopfs
HB für
einen zuvor bestimmten Zeitraum eingestellt wird.
-
Falls
der Grad ST des Anpassungshebels 101 in Schritt S21 nicht
null ist, geht die Routine von Schritt S21 zu Schritt S27. In Schritt
S27 wird bestimmt, ob die Daten über
die Wassertiefe LX null sind oder nicht. Es sei angemerkt, dass,
wenn die Daten über
die Wassertiefe LX 6 Meter oder weniger betragen, wie oben beschrieben,
der Bootseitenmodus automatisch eingestellt wird, wenn sich die
Spule 3 für
eine zuvor bestimmte Frist oder länger (z. B. sechs Sekunden)
im gestoppten Zustand befindet. Wenn die Daten über die Wassertiefe LX nicht
null oder weniger betragen, geht die Routine zu Schritt S28, und
der in 12 gezeigte Motorantriebsprozess
wird durchgeführt.
Wenn die Daten über
die Wassertiefe LX null oder weniger betragen, geht die Routine
von Schritt S27 zu Schritt S29.
-
In
Schritt S29 wird bestimmt, ob der Bootseitenmodus eingestellt worden
ist oder nicht. Bei dieser Ausführungsform
wird in einem Bootseitenmodus, der eingestellt wird, um die Spitze
der Angelrute zu schützen
(ein Modus, bei dem das Wickeln der Spule bei einem Zustand, bei
dem es leicht ist, das Takelendstück einzuholen, automatisch
gestoppt wird), wenn die Daten über
die Wassertiefe LX null oder weniger betragen, kein weiteres Schnurwickeln
ausgeführt,
selbst wenn der Anpassungshebel 101 betätigt wird. Wenn nicht im Bootseitenmodus,
geht die Routine zu Schritt S28, und der Motorantriebsprozess wird
durchgeführt.
Wenn im Bootseitenmodus, geht die Routine zu Schritt S30 und es
wird bestimmt, ob es innerhalb einer zuvor bestimmten Frist (z.
B. 3 Sekunden) mehr als zwei Betätigungsklicks
des Anpassungshebels 101 (d. h. mindestens drei Schwenkungsbetätigungen
in verschiedene Schwenkungsrichtungen) zu dem Grad ST = 0 (die Schwenkinitiierungsposition)
gegeben hat oder nicht. Durch diese spezielle Klickbetätigung kann
die Spule 3 in der Schnurwickelrichtung angetrieben werden,
selbst wenn im Bootseitenmodus und wenn die Daten über die
Wassertiefe LX null oder weniger betragen. Falls bestimmt wird,
dass die Klickbetätigung
ausgeführt worden
ist, geht somit die Routine zu Schritt S28, und der Motorantriebsprozess
wird durchgeführt.
Falls die Klickbetätigung
nicht ausgeführt
worden ist, geht die Routine zu Schritt S23, ohne dass ein beliebiger Prozess
ausgeführt
wird, um den Motorantrieb zu verhindern.
-
Falls
in Schritt S23 der Menüknopf
MB betätigt
wird, geht die Routine von Schritt S23 zu Schritt S31, und die Objekte
wie etwa der Text und die Stelle der Fische, die auf der Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe
angezeigt werden, leuchten jedes Mal, wenn der Menüknopf MB
betätigt
wird, auf, und die Auswahl an Objekten wird ausgeführt.
-
Falls
in Schritt S24 der Einstellungsknopf DB betätigt wird, geht die Routine
von Schritt S24 zu Schritt S32. In Schritt S32 wird bestimmt, ob
der Einstellungsknopf DB für
einen verlängerten
Zeitraum (drei Sekunden oder länger)
gedrückt
worden ist oder nicht. Falls der Einstellungsknopf DB nicht für einen verlängerten
Zeitraum gedrückt
worden ist, geht die Routine zu Schritt S33. Falls bestimmt wird,
dass der Einstellungsknopf DB für
einen verlängerten
Zeitraum gedrückt
worden ist, geht hingegen die Routine von Schritt S32 zu Schritt
S36. In Schritt S36 werden die gegenwärtigen Daten über die
Wassertiefe LX auf null als die Bezugsschnurlänge (eine Standardschnurlänge) eingestellt.
Auf diese Weise wird zusätzliche
Wassertiefe mit der Schnurlänge
ab der Position der auf null eingestellten Daten über die
Wassertiefe LX angezeigt.
-
In
Schritt S33 werden die ausgewählten
Objekte eingestellt, und die Routine geht zu Schritt S34. In Schritt
S34 wird bestimmt, ob ein Bedarf besteht, die ausgewählten Objekte
an den Fisch-Finder-Monitor 120 zu übertragen,
oder nicht. Falls ja, geht die Routine zu Schritt S35, in dem eine Übertragungsanfrage
für diese
Objekte ausgeführt
wird. Falls in Schritt S34 keine Übertragung nötig ist, überspringt die
Routine Schritt S35 und geht zu Schritt S25.
-
Falls
der Geschwindigkeitswickelknopf HB betätigt wird, geht in Schritt
S25 die Routine von Schritt S25 zu Schritt S37. In Schritt S37 wird
bestimmt, ob die Daten über
die Wassertiefe LX weniger als die Bootseitenschnurlänge FB betragen
oder nicht. Wenn die Daten über
die Wassertiefe LX gleich der Bootseitenschnurlänge FB oder größer sind,
geht die Routine zu Schritt S38, und es wird bestimmt, ob ein Verhinderkennzeichen
FP, das dazu dient, den Antrieb des Motors 4 zu verhindern
und das in einem Stromquellenspannungserkennungsprozess (unten beschrieben)
eingestellt wird, eingestellt (eingeschaltet) worden ist oder nicht.
Wenn das Verhinderkennzeichen FP nicht eingestellt ist, geht die
Routine zu Schritt S39, und das erste Tastverhältnis D1 wird zum Beispiel
auf 95% eingestellt, und der Motor 4 wird mit der höchsten Geschwindigkeit
angetrieben.
-
Wenn
in Schritt S37 die Daten über
die Wassertiefe LX weniger als die Bootseitenlänge FB betragen, geht die Routine
zu Schritt S26, um die Betätigung
des Geschwindigkeitswickelknopfs HB unwirksam zu machen. Falls in
Schritt S26 eine andere Tasteneingabe vorhanden ist, wie etwa eine
Betätigung des
Memoknopfs TB oder eine Betätigung,
um den Schnurwickellernmodus einzugeben, geht die Routine von Schritt
S26 zu Schritt S40, der Tasteneingabeprozess wird entsprechend der
Betätigung
ausgeführt
und die Routine kehrt zur Hauptroutine zurück.
-
Nun
wird der Motorantriebsprozess durch den Anpassungshebel 101 aus
Schritt S28 in 11 detaillierter erläutert. Falls
der Grad ST einer aus Grad 1 bis Grad 4 ist, wird in dem Motorantriebsprozess
die Drehungsgeschwindigkeit der Spule 3 (ein Beispiel der
Drehungsgeschwindigkeit des Motors 4) erkannt, und der
Motor 4 wird mit einer konstanten Geschwindigkeit gesteuert.
Falls der Grad ST einer aus Grad 5 bis Grad 30 ist, wird der Motor 4 drehmomentgesteuert,
so dass die Spannung auf die Angelschnur konstant ist.
-
Motorantriebsprozess
-
In
dem in 12 gezeigten Motorantriebsprozess
wird in Schritt S41a bestimmt, ob das oben beschriebene Verhinderkennzeichen
FP eingestellt ist oder nicht. Falls das Verhinderkennzeichen FP eingestellt
ist, wird der Prozess abgeschlossen und die Routine kehrt zu dem
Tasteneingabeprozess zurück.
Falls das Verhinderkennzeichen FP nicht eingestellt ist, geht die
Routine zu Schritt S41b. In Schritt S41b wird bestimmt, ob der Grad
ST bei einem der Grade 1 bis 4 gemäß dem Schwenkwinkel des Anpassungshebels 101 ist.
Es sei angemerkt, dass diese Bestimmung auf der Basis der Spannung
der Signalausgabe von dem Potentiometer 104 ausgeführt wird.
In Schritt S42 wird bestimmt, ob der Grad ST bei einem der Grade
5 bis 30 ist.
-
Falls
der Grad ST bei einem der Grade 1 bis 4 ist, geht die Routine von
Schritt S41 zu Schritt S43. In Schritt S43 wird die Ausgabe der
Geschwindigkeit V von dem Spulensensor 102 eingelesen.
In Schritt S44 wird bestimmt, ob die Geschwindigkeit V der Spule 3 geringer
als eine Mindestgeschwindigkeit Vst1, die dem Grad ST entspricht,
ist. Falls die Geschwindigkeit nicht geringer als die Mindestgeschwindigkeit
Vst1 ist, geht der Prozess zu Schritt S45 weiter. In Schritt S45
wird bestimmt, ob die Geschwindigkeit V der Spule 3 eine
Maximalgeschwindigkeit Vst2, die dem Grad ST entspricht, überschreitet
oder nicht. Es sei angemerkt, dass die Mindestgeschwindigkeit Vst1
und die Maximalgeschwindigkeit Vst2 für jeden Grad ST, der die Geschwindigkeit
steuert, wenn der Grad ST einer der Grade 1 bis 4 ist, bereitgestellt
sind, da, solange die Schwankung der Geschwindigkeit zwischen den
Geschwindigkeiten Vst1 und Vst2 liegt, das Tastverhältnis nicht
schwankt, keine wiederholten Schwankungen des Tastverhältnisses
auftreten und die Rückkopplungssteuerung
stabil ist. Die Maximalgeschwindigkeit Vst2 und die Mindestgeschwindigkeit
Vst1 werden eingestellt, um zum Beispiel innerhalb ±10% einer
Zielgeschwindigkeit Vst zu liegen.
-
Falls
die Geschwindigkeit V in S44 geringer als die Mindestgeschwindigkeit
Vst1 ist, geht die Routine von Schritt S44 zu Schritt S46, und das
gegenwärtige
erste Tastverhältnis
D1 wird eingelesen. Das erste Tastverhältnis D1 wird jedes Mal, wenn
die Konfiguration geändert
wird, in der Speichereinheit 107 gespeichert. Zusätzlich dazu
werden für
jeden Grad ST ein Maximalwert DUst und ein Mindestwert DLst eingestellt,
und wenn jeder Grad ST zum ersten Mal eingestellt wird, wird das
erste Tastverhältnis
D1 als der Mittelwert dieser beiden Werte eingestellt, z. B. erstes
Tastverhältnis
D1 = (DUst + DLst)/2).
-
In
Schritt S47 wird bestimmt, ob das gegenwärtige erste Tastverhältnis D1
den Maximalwert DUst des eingestellten Grads überschreitet oder nicht. Falls
das gegenwärtige
erste Tastverhältnis
D1 den Maximalwert DUst des eingestellten Grads überschreitet, geht die Routine
zu Schritt S48, und der Maximalwert DUst wird als das erste Tastverhältnis D1
eingestellt. Falls das gegenwärtige
erste Tastverhältnis
D1 den Maximalwert DUst des eingestellten Grads nicht überschreitet,
geht die Routine von Schritt S47 zu Schritt S49, das erste Tastverhältnis wird
lediglich um ein zuvor bestimmtes Inkrement DI (z. B. 1%) erhöht und die
Routine geht zu Schritt S45. Es sei angemerkt, dass der Maximalwert
DUst des höchsten
Grads (ST = 4) auf 85% oder weniger eingestellt wird. Somit hat
der Maximalwert der Anpassungsbetätigung durch den Anpassungshebel 101 ein
Tastverhältnis
von 85%.
-
Falls
die Geschwindigkeit V die Maximalgeschwindigkeit Vst2 überschreitet,
geht die Routine von Schritt S45 zu Schritt S50, und das gegenwärtige erste
Tastverhältnis
D1 wird eingelesen. Das erste Tastverhältnis D1 sollte dasselbe sein
wie das, das in Schritt S46 eingelesen wurde. In Schritt S51 wird
bestimmt, ob das gegenwärtige
erste Tastverhältnis
D1 geringer als der Mindestwert DLst des eingestellten Grads ist
oder nicht. Falls das gegenwärtige
erste Tastverhältnis
D1 geringer als der Mindestwert DLst des eingestellten Grads ist,
geht die Routine zu Schritt S52, und der Mindestwert DLst wird als
das erste Tastverhältnis
D1 eingestellt. Falls das gegenwärtige
erste Tastverhältnis
D1 nicht unter dem Mindestwert DLst des eingestellten Grads liegt,
geht die Routine von Schritt S51 zu Schritt S53, das erste Tastverhältnis wird
lediglich um ein zuvor bestimmtes Inkrement DI (z. B. 1%) herabgesetzt
und die Routine geht zu Schritt S42.
-
Falls
der Grad ST Grad 5 bis 30 ist, geht die Routine von Schritt S42
zu Schritt S54. In Schritt S54 wird das erste Tastverhältnis D1
auf ein Tastverhältnis
Dst entsprechend dem Grad ST eingestellt. Auf diese Weise wird,
wenn der Grad ST einer der Grade 5 bis 30 ist, der elektrische Strom,
der zu dem Motor 4 fließt, gesteuert, um bei jedem
Grad erhöht
zu werden, und der Motor 4 wird drehmomentgesteuert. Das
Tastverhältnis
Dst, das jedem Grad ST entspricht, ist der Wert eines Bezugsschnurwickeldurchmessers
(z. B. der Durchmesser der Spulenhaspel) für jeden Grad ST, und wenn sich
der Schnurwickeldurchmesser erhöht,
erhöht
sich auch das Tastverhältnis
Dst allmählich
schrittweise in Proportion zu der Erhöhung beim Schnurwickelverhältnis. Auf
diese Weise erhöht
sich das Drehmoment gemäß dem Schnurwickeldurchmesser,
das Drehmoment erhöht sich,
wenn sich der Schnurwickeldurchmesser erhöht, und die Spannung auf die
Angelschnur ist in etwa konstant. Es sei angemerkt, dass das Maximaltastverhältnis beim
Maximalwert DUst des höchsten Grads
(ST = 4) während
der konstanten Geschwindigkeitssteuerung und des höchste Grads
(ST = 30) während
der Drehmomentsteuerung auf 85% oder weniger eingestellt ist. Somit
weist der Maximalwert der Anpassungsbetätigung durch den Anpassungshebel 101 ein
Tastverhältnis
von 85% auf.
-
Betätigungsmodusprozess
-
Nun
wird der Betätigungsmodusprozess
aus Schritt S14 in 10 mit Bezug auf 13 erläutert. In
S61 wird bestimmt, ob die Drehungsrichtung der Spule 3 in
der Schnurfreigaberichtung liegt oder nicht. Diese Bestimmung wird
auf der Basis vorgenommen, ob ein beliebiges der Hall-Elemente des Spulensensors 102 einen
Impuls erzeugt hat oder nicht. Falls bestimmt wird, dass die Drehungsrichtung
der Spule 3 die Schnurfreigaberichtung ist, geht die Routine
von Schritt S61 zu Schritt S62. Jedes Mal, wenn der gezählte Wert
der Impulsausgabe von dem Spulensensor 102 herabgesetzt
wird, werden Daten, welche die Beziehung zwischen der in der Rollensteuereinheit 100 gespeicherten
Wassertiefe und dem gezählten
Wert zeigen, ausgelesen, und auf der Basis des gezählten Werts
werden in Schritt S62 die Daten über
die Wassertiefe LX berechnet. Die Daten über die Wassertiefe LX werden
schließlich
in dem in 10 gezeigten Anzeigeprozess
aus Schritt S5 als großer
Text mit sieben Segmenten im zentralen Abschnitt der Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe
angezeigt. In Schritt S63 wird eine Übertragungsanfrage nach den
Daten über
die Wassertiefe LX ausgeführt,
und die Daten über
die Wassertiefe LX werden an den Fisch-Finder-Monitor 120 übertragen,
falls eine Anfrage besteht, dies zu tun.
-
In
Schritt S64 wird bestimmt, ob der Schnurabgangsmodus eingestellt
worden ist oder nicht. In Schritt S65 wird bestimmt, ob der Fischpositionsstoppmodus
eingestellt worden ist oder nicht. In Schritt S66 wird bestimmt,
ob andere Modi aktiviert sind oder nicht. Wenn es keine weiteren
Modi gibt, ist jeder Betätigungsmodusprozess
abgeschlossen, und die Routine kehrt zur Hauptroutine zurück.
-
Wenn
in Schritt S64 der Schnurabgangsmodus eingestellt wird, geht die
Routine von Schritt S64 zu Schritt S67. In Schritt S67 wird bestimmt,
ob die Daten über
die Wassertiefe LX 6 Meter überschreiten oder
nicht. Im Schnurabgangsmodus wartet die Freigabe der Angelschnur
mit der normalen Drehung des Motors 4, bis eine zuvor bestimmte
Wassertiefe (in diesem Beispiel 6 m) erreicht ist, an welchem Punkt bestätigt werden
kann, dass die Angelschnur freigegeben wird. Falls die Daten über die
Wassertiefe LX 6 Meter überschreiten,
geht die Routine zu Schritt S68, und der Motor 4 dreht
sich normal. Auf diese Weise kann, wie oben beschrieben, die Reibung
zwischen dem Planetengetriebemechanismus 40 und der Spule 3 reduziert
werden, und die Spule 3 dreht sich mit einer hohen Geschwindigkeit
in der Schnurfreigaberichtung. Wenn die Daten über die Wassertiefe LX 6 Meter
oder weniger betragen, überspringt die
Routine Schritt S68.
-
Falls
der Fischstellenstoppmodus eingestellt ist, geht die Routine von
Schritt S65 zu Schritt S69. In Schritt S69 wird bestimmt, ob die
erhaltenen Daten über
die Wassertiefe LX mit der Fischstelle M übereinstimmen oder nicht, d.
h. ob das Takelendstück
die Stelle der Fische erreicht hat oder nicht. Die Fischstelle wird
automatisch eingestellt, wenn, wie oben angemerkt, das Takelendstück für einen
zuvor bestimmten Zeitraum oder länger
gestoppt wird, oder wird eingestellt, wenn das Takelendstück die Fischstelle
erreicht und der Memoknopf TB gedrückt wird. Falls die Daten über die
Wassertiefe LX mit der Fischstelle M übereinstimmen, geht der Prozess
von Schritt S69 zu Schritt S70.
-
In
Schritt S70 ertönt
der Summer 106, um den Angler darauf hinzuweisen, dass
das Takelendstück
an der Fischstelle ist. In Schritt S71 dreht sich der Motor 4 für einen
zuvor bestimmten Zeitraum rückwärts. An
diesem Punkt wird das Tastverhältnis allmählich erhöht, und
die auf den Motor 4 angewendete Spannung wird dementsprechend
allmählich
erhöht.
Auf diese Weise wird es selten vorkommen, dass übermäßiges Drehmoment aus Reibung
auf die Mechanismusmontagewelle 75 angewendet wird und dass
die an der Abtriebswelle 30 des Motors 4 montierte
Mechanismusmontagewelle 75 unverbunden spinnt. Durch die
Rückwärtsdrehung
des Motors 4 kehrt der Kupplungsmechanismus 7 wie
oben beschrieben durch die Betätigung
des ersten Kupplungsrücksetzmechanismus 11 über den
Kupplungswechselmechanismus 8 in den Kupplung-an-Zustand zurück. Auf
diese Weise wird die Drehung der Spule in der Schnurfreigaberichtung
gestoppt. Falls die Daten über
die Wassertiefe LX nicht mit der Fischstelle M übereinstimmen, überspringt
die Routine die Schritte S70, S71 und geht zu Schritt S66 weiter.
In Schritt S66 geht die Routine, falls andere Modi aktiviert sind,
von Schritt S66 zu Schritt S72, und die anderen eingestellten Modusprozesse
werden durchgeführt.
-
Falls
bestimmt wird, dass die Drehung der Spule 3 in der Schnurwickelrichtung
liegt, geht die Routine in S61 von Schritt S61 zu Schritt S73. In Schritt
S73 werden jedes Mal, wenn der gezählte Wert des Spulensensors 102 erhöht wird,
die in der Rollensteuereinheit 100 gespeicherten Daten
eingelesen, und die Daten über
die Wasserteige LX werden berechnet. Schließlich wird in dem in 10 gezeigten
Anzeigeprozess aus Schritt S5 die Wassertiefe angezeigt. In Schritt
S74 wird eine Übertragungsanfrage
nach den Daten über
die Wassertiefe LX wie in Schritt S63 ausgeführt, und die Daten über die
Wassertiefe LX werden an den Fisch-Finder-Monitor 120 übertragen,
falls eine Anfrage besteht, dies zu tun.
-
In
Schritt S75 wird bestimmt, ob der Autojigmodus eingestellt worden
ist oder nicht. Falls bestimmt wird, dass der Autojigmodus eingestellt
ist, geht die Routine von Schritt S75 zu Schritt S78, in dem der
in 14 gezeigte Autojigmodusprozess durchgeführt wird.
Der Autojigmodus kann mit dem Fisch-Finder-Monitor 120 eingestellt
werden. Wenn der unten beschriebene Autojigmodus oder der unten beschriebene
Jigmodus eingestellt sind, können
zusätzlich
dazu die Jigbreite (der Bereich, in dem die Jigbetätigung ausgeführt wird)
des Jigmodus oder des Autojigmodus und das Jigmuster, mit anderen Worten
das Intervall, in dem der Motor 4 an- und ausgeschaltet
wird, eingestellt werden.
-
Falls
die Jigbreite eingestellt ist, wird die Jigbreite SA bei der Position,
die der Wassertiefe entspricht, mit einer Schraffierung auf dem
Fisch-Finder-Monitor 120 angezeigt, wie in 19 gezeigt. Es sei angemerkt, dass andere Daten
wie etwa die Fischstelle TL, die von dem Fisch-Finder 140 ausgegeben
wird, die Takelendstücksstelle
FL, die aus den Daten über
die Wassertiefe LX berechnet wird, und der Meeresgrund BL auf dem
Fisch-Finder-Monitor 120 angezeigt
werden. Zusätzlich
dazu können,
wie in 19 gezeigt, mit dem Menübildschirm
auf dem Fisch-Finder-Monitor 120 verschiedene Arten von Konfigurationen
an der elektrisch angetriebenen Rolle 1 ausgeführt werden,
einschließlich
der Autojigkonfiguration AS und der Jigbreite SA.
-
In
Schritt S76 wird bestimmt, ob der Jigmodus eingestellt worden ist
oder nicht. Der Jigmodus ist ein Modus, bei dem der Jig-an/aus- Knopf des Fisch-Finder-Monitors 120 betätigt wird,
wobei eine Jigbetätigung
mit einem Jigmuster, das mit dem von der Wassertiefe eingestellten
Jigbreitenbereich eingestellt wird, ausgeführt wird. Falls der Jigmodus
an ist, geht die Routine zu Schritt S79 weiter und führt den
Jigmodus aus, andernfalls geht die Routine zu Schritt S77 weiter.
In Schritt S77 wird bestimmt, ob der Bootseitenmodus eingestellt
worden ist oder nicht.
-
Autojigprozess
-
Nun
wird der Autojigmodus aus Schritt S78 mit Bezug auf 14 erläutert. Der
Autojigprozess wird eine Jigbetätigung
ausführen,
die den Motor 4 in einem Bereich (der Jigbreite SA), der
gemäß einem von
der Fischstelle M eingestellten Jigmuster eingestellt wird, an- und ausschaltet.
Insbesondere wird in Schritt S90 aus 22 bestimmt,
ob die Wassertiefe LX über
die Jigbreite SA von der Fischstelle M hinaus aufgewickelt wird
oder nicht. Falls das Takelendstück innerhalb
der Jigbreite SA liegt, geht die Routine zu Schritt S91. In Schritt
S91 wird bestimmt, ob ein Zeitgeber TN, der die Jigfrequenz einstellt,
welche die Zeitdauer, während
der das Takelendstück
während des
Jiggens aufgewickelt werden soll, bestimmt, an ist (gestartet wurde)
oder nicht. Der Wert des Zeitgebers TN differiert gemäß dem Jigmuster.
Falls der Zeitgeber TN nicht an ist, wird dann eine beginnende Jigbetätigung ausgeführt. Wenn
der Zeitgeber TN nicht an ist, geht die Routine zu Schritt S92,
und der Zeitgeber TN wird angeschaltet (gestartet).
-
In
Schritt S93 wird der Motor 4 auf ein Tastverhältnis DN
eingestellt, und der Motor 4 wird mit einer Geschwindigkeit,
die dem Jigmuster entspricht, gesteuert. Auf die Details des Prozesses
der Geschwindigkeitssteuerung wird verzichtet, da sie den Steuerdetails
des Motorantriebsprozesses ähnlich sind.
Das Tastverhältnis
DN differiert auch abhängig von
dem Jigmuster. Wenn der Zeitgeber TN in Schritt S91 bereits an ist, überspringt
die Routine Schritt S92.
-
In
Schritt S94 wird bestimmt, ob der Zeitgeber TN abgelaufen ist oder
nicht, oder ob das Takelendstück
für einen
Zeitraum, der dem Jigmuster entspricht, aufgewickelt worden ist
oder nicht. Falls die eine Aufwickelbetätigung abgeschlossen ist, geht die
Routine zu Schritt S95, in dem das Tastverhältnis D1 des Motors 4 auf
null eingestellt wird, und der Motor 4 wird für einen
zuvor bestimmten Zeitraum gestoppt. In Schritt S96 wird der Zeitgeber
TN ausgeschaltet.
-
Falls
in Schritt S90 die Strecke, um die das Takelendstück nach
oben bewegt wurde, die Jigbreite SA überschreitet, geht die Routine
zu Schritt S97, eine Variable N wird auf null gelöscht, und
die Routine kehrt zu dem „Jeder
Modusbetätigungsprozess", der in 18 gezeigt
ist, zurück.
Falls die Routine zu dem „Jeder
Betätigungsmodusprozess" S14 zurückkehrt,
geht der Wickelprozess des Motors 4 weiter, bis das Takelendstück die Seite
des Boots erreicht.
-
Jigprozess
-
Falls
in Schritt S79 aus 13 bestimmt wird, dass der Jigmodus
eingestellt worden ist, geht dann die Routine von Schritt S76 zu
Schrift S79. In Schritt S79 wird der in 15 gezeigte
Jigprozess durchgeführt.
Der Jigprozess wird eine Jigbetätigung ausführen, bei
der der Motor 4 gemäß einem
Bereich (dem Jigbereich SA) eines Jigmusters, das mit Bezug auf
eine anfängliche
Wassertiefe RLX eingestellt wird, an- und ausgeschaltet wird, wenn
der Jig-an/aus-Knopf 134 betätigt wird.
-
Insbesondere
wird in Schritt S99 aus 15 bestimmt,
ob ein Jigkennzeichen IF an ist oder nicht, und ob die Tatsache,
dass der Jig-an/aus-Knopf 134 gedrückt worden ist, mit einem Empfangsmittel
empfangen worden ist, und dass der Jigmodus eingegeben wurde. Diese
Bestimmung wird ausgeführt,
um zu bestimmen, ob der Jigmodusprozess zum ersten Mal eingegeben
wurde, nachdem der Jig-an/aus-Knopf 134 betätigt worden
ist, oder nicht. Wenn das Jigkennzeichen IF in Schritt S99 nicht
an ist, z. B. wenn der Jigmodus zum ersten Mal eingegeben wurde,
geht die Routine zu Schritt S100, und das Jigkennzeichen IF wird
angeschaltet. In Schritt S101 wird die Wassertiefe LX an diesem
Punkt als die anfängliche
Wassertiefe RLX eingestellt.
-
Wenn
das Jigkennzeichen IF in Schritt S99 bereits an ist, überspringt
die Routine die Schritte S100 und S101 und geht zu Schritt S102.
Die Details des Prozesses von Schritt S102 bis Schritt S108 sind dieselben
wie von Schritt S90 bis Schritt S97 des in 14 gezeigten
Autojigmodus, mit der Ausnahme, dass anstelle der Fischstelle M
in Schritt S102 die anfängliche
Wassertiefe RLX verwendet wird. Daher wird hier auf die Beschreibung
der Schritte S102 bis S108 verzichtet. Es sei angemerkt, dass, falls
die Jigbreite SA nicht eingestellt ist, die Jigbetätigung ausgeführt wird,
bis das Takelendstück
die Bootseite erreicht.
-
Es
sei ebenfalls angemerkt, dass bei dieser Ausführungsform während des
Autojigmodus und des Jigmodus die Spule 3 gedreht wird
und die Angelschnur mit der gleichen Aufwickelzeit und der gleichen
Stoppzeit, die auf der Basis der Jigfrequenz bestimmt werden, gewickelt
wird. Das Jigmuster ist jedoch nicht darauf beschränkt, und
die Aufwickelzeiten und die Stoppzeiten können variabel sein. Des Weiteren
kann auch die Geschwindigkeit während des
Jiggens variiert werden.
-
Falls
bestimmt wird, dass der Bootseitenmodus in Schritt S77 aus 13 eingestellt
worden ist, geht dann die Routine von Schritt S77 zu Schritt S80. Bei
Schritt S80 wird bestimmt, ob die Daten über die Wassertiefe mit der
Bootseitenstoppposition übereinstimmen
oder nicht. Falls die Daten über
die Wassertiefe nicht mit der Bootseitenstoppposition übereinstimmen,
mit anderen Worten, falls die Angelschnur nicht aufgewickelt wird,
bis das Takelendstück
die Bootseitenstoppposition erreicht, kehrt der Prozess zur Hauptroutine
zurück.
Falls die Daten über
die Wassertiefe mit der Bootseitenposition übereinstimmen, mit anderen
Worten, falls die Angelschnur aufgewickelt wird, bis das Takelendstück die Bootseitenstoppposition
erreicht, geht die Routine von Schritt S80 zu Schritt S81.
-
In
Schritt S81 ertönt
der Summer 106, um den Angler darauf hinzuweisen, dass
das Takelendstück
an der Seite des Boots ist. In Schritt S82 wird der Motor 4 ausgeschaltet.
Dies ermöglicht
es, einen gefangenen Fisch in eine Position zu bringen, in der er
leicht zu greifen ist. Wie oben beschrieben, wird die Bootseitenstoppposition
zum Beispiel eingestellt, wenn die Wassertiefe 6 m oder weniger
beträgt
und die Spule 3 für
einen zuvor bestimmten Zeitraum oder länger gestoppt wird. Die Routine
kehrt dann zur Hauptroutine zurück.
-
STEUERUNG DES FISCHTIEFENMONITORS
-
Als
Nächstes
werden auf der Basis der ab 19 gezeigten
Steuerflussdiagramme spezifische Details über die Steuerung der Datenanzeigeeinheit 61 des
Fisch-Finder-Monitors 120 beschrieben. Es sei angemerkt,
dass bei der folgenden Beschreibung eine Situation beschrieben wird,
in der die elektrisch angetriebene Rolle 1 mit dem Fisch-Finder-Monitor 120 verbunden
ist.
-
Wenn
die Anschlussleitung 130 mit dem Fisch-Finder-Monitor 120 verbunden
wird, werden die anfänglichen
Konfigurationen in Schritt P1 aus 16 ausgeführt. Bei
dem anfänglichen
Konfigurationsprozess wird ein Anzeigemodus eingestellt, um einen
Eröffnungsbildschirm
mit einem kontinuierlichen Anzeigeprozess anzuzeigen. Zusätzlich dazu wird
ein Berichtigungskoeffizient K der Daten über die Wassertiefe LX des
Takels auf 1 eingestellt. In Schritt P2 wird bestimmt, ob Fischtiefendaten
(insbesondere Echodaten ED2 über
die Wassertiefe des Meeresgrunds der Angelstelle, Echodaten ED3 über die
Fischstelle und Zahlendaten ED4 über
die Wassertiefe des Grunds) von dem Fisch-Finder 140 empfangen
worden sind oder nicht. Falls die Fischtiefendaten nicht empfangen
werden können,
wartet die Routine, bis diese Daten empfangen werden können. Falls
die Fischtiefendaten empfangen werden, geht dann die Routine zu
Schritt P3, die empfangenen Fischtiefendaten ED2–ED4 werden aufgenommen und
in der Speichereinheit 125 gespeichert. In Schritt P4 wird
bestimmt, ob die elektrisch angetriebene Rolle 1 verbunden
ist oder nicht. Falls die elektrisch angetriebene Rolle 1 nicht
verbunden ist, geht dann die Routine zu Schritt P5, und es wird
ein Kennzeichen NC angeschaltet, um anzugeben, dass die elektrisch angetriebene
Rolle 1 nicht verbunden ist. Falls die elektrisch angetriebene
Rolle 1 verbunden ist, geht die Routine von Schritt P4
zu Schritt P6, und das Kennzeichen NC wird ausgeschaltet. Bei Schritt
P7 werden die Daten über
die Wassertiefe LX des Takels, die von der elektrisch angetriebenen
Rolle 1 übertragen
werden, aufgenommen.
-
In
Schritt P8 wird der in 17 gezeigte und unten beschriebene
Anzeigeprozess ausgeführt. Dieser
Anzeigeprozess wechselt zusätzlich
zu dem Eröffnungsbildschirm
zwischen einem in 20 gezeigten Fisch-Finder-Bildschirm 210,
der die von der elektrisch angetriebenen Rolle 1 erhaltenen
Daten über
die Takelwassertiefe LX und die Fischtiefendaten ED2–ED4 von
dem Fisch-Finder 140 anzeigt, und einem in 19 gezeigten Menübildschirm 200, der verschiedene
Konfigurationen ausführt.
In Schritt P9 wird bestimmt, ob die Betätigungstasteneinheit 123 betätigt worden
ist oder nicht. In Schritt P10 wird bestimmt, ob es eine Übertragungsanfrage
gibt, die eingestellten Objekte an die elektrisch angetriebene Rolle 1 zu übertragen,
oder nicht. In Schritt P11 wird bestimmt, ob durch versteckte Befehle
verursachte andere Prozesse wie etwa ein Wartungsprozess oder dergleichen
ausgewählt
worden sind oder nicht, und falls diese Bestimmung „Nein" ist, dann kehrt
die Routine zu Schritt P2 zurück.
Falls die Betätigungstasteneinheit 123 betätigt worden
ist, geht die Routine von Schritt P9 zu Schritt P12, und es wird
ein unten beschriebener Tasteneingabeprozess ausgeführt. Falls
es eine Übertragungsanfrage
gab, geht dann die Routine von Schritt P10 zu Schritt P13, und Konfigurationsdaten,
die bei einem unten beschriebenen Menüprozess eingestellt wurden,
werden über die
Datenübertragungseinheit 125 an
die elektrisch angetriebene Rolle 1 übertragen. Falls andere Prozesse
ausgewählt
worden sind, geht dann die Routine von Schritt P11 zu Schritt P14,
die anderen ausgewählten
Prozesse werden durchgeführt,
und dann kehrt die Routine zu Schritt P2 zurück.
-
Anzeigeprozess
-
Bei
dem Anzeigeprozess aus Schritt P8 wird bestimmt, ob in Schritt P21
aus 17 der Eröffnungsbildschirm
eingestellt worden ist oder nicht. Der Eröffnungsbildschirm wird lediglich
einmal angezeigt, falls die Anschlussleitung 13 verbunden
ist und Strom zugeführt
wird. In Schritt P22 wird bestimmt, ob der Menübildschirm durch den Bildschirmwechselknopf 131 eingestellt
worden ist oder nicht. In Schritt P23 wird bestimmt, ob der Fisch-Finder-Bildschirm
durch den Bildschirmwechselknopf 131 ausgewählt worden
ist oder nicht, und falls der Fisch-Finder-Bildschirm nicht eingestellt
worden ist, dann kehrt die Routine zu der in 16 gezeigten
Hauptroutine zurück.
-
Falls
der Eröffnungsbildschirm
eingestellt worden ist, geht dann die Routine von Schritt P21 zu Schritt
P25, und der Eröffnungsbildschirm
wird angezeigt. Falls der Menübildschirm
eingestellt worden ist, geht dann die Routine von Schritt P22 zu
Schritt P23. In Schritt P23 wird der in 19 gezeigte
Menübildschirm 200 angezeigt.
Bei diesem Menübildschirm 200 wird
der Empfangszustand 201 der von dem Fisch-Finder 140 ausgegebenen
Funkwellen oben links auf dem Bildschirm angezeigt. Es sei angemerkt,
dass der Empfangszustand 201 der Funkwellen mit einer Antennenmarkierung 201a und
3 Streifen 201b angezeigt wird, und diese werden in allen
Anzeigemodi angezeigt. Darunter werden in einem Hierarchiemenü die Konfigurationsobjekte 202 für verschiedene
Modi der elektrisch angetriebenen Rolle 1 (insbesondere
Fischstellenstopp, Jiggen, Jigbreite, Autojiggen, Schnurabgang, Über-Grund-Wechsel
und Anbeißerkennung)
und die Konfigurationsdetails 203 davon und die Konfigurationsobjekte 204 der
Modi des Fisch-Finder-Monitors 120 (insbesondere Positionsberichtigung,
Takelendstücksstellen,
Demobildschirm, Kontrast und Hintergrundbeleuchtung) und die Konfigurationsdetails 205 davon
angezeigt. Diese Konfigurationsobjekte 202, 204 werden
mit dem Cursor-Knopf 132 ausgewählt, und die Konfigurationsdetails
werden mit dem Einstellungsknopf 133 abgeschlossen. Falls
der Jigmodus ausgewählt
wird, werden insgesamt 6 Pop-up-Menüs (AUS und die Jigmuster 1,
2, 3, 4 und 5) angezeigt. Hier sind unter den 5 Jigmustern die Muster
1, 2 und 3 vorher eingestellte Jigmuster, und die Muster 4 und 5
sind Jigmuster, die durch Lernen registriert werden können. Die
drei vorher eingestellten Jigmuster werden durch zwei Faktoren geregelt, die
Drehungsgeschwindigkeit des Motors 4 und die Stoppzeit
während
des Aufwickelns. Somit wird im Jigmodus und im Autojigmodus der
Motor 4 mit einer konstanten Geschwindigkeit gesteuert.
Die Jigmuster, die durch Jiglernen erlernt werden, werden durch die
zwei oben beschriebenen Faktoren gemäß den Jigbetätigungsdetails
zu diesem Zeitpunkt geregelt. Falls die Konfigurationsdetails der
elektrischen Rolle 1 mit der elektrischen Rolle 1 eingestellt
werden, werden diese Daten empfangen, und die Details davon spiegeln
sich in den Konfigurationsdetails des Menübildschirms wieder.
-
Die
Positionsberichtigung wird hier eingestellt, wenn gewünscht wird,
dass die von der elektrischen Rolle erhaltene Wassertiefe des Takels
berichtigt wird. Zusätzlich
dazu wird die Takelendstücksstelle
eingestellt, wenn der Angler die chronologischen Änderungen
bei der Stelle der Wassertiefe des Takelendstücks anzeigen möchte. Zudem
wird der Jigmodus eingestellt, wenn der Angler Jigbetätigungen
ab einer Wassertiefe, bei der der Jig-an/aus-Knopf 134 betätigt wird,
ausführen
möchte.
Der Autojigmodus wird eingestellt, wenn der Angler Jigbetätigungen
ab einer Fischstellenstoppposition ausführen möchte.
-
Falls
der Fisch-Finder-Bildschirm 220 eingestellt worden ist,
geht dann die Routine von Schritt P23 zu Schritt P27. In Schritt
P27 wird bestimmt, ob die elektrisch angetriebene Rolle 1 mittels
des Kennzeichens NC verbunden ist oder nicht. Falls die elektrisch
angetriebene Rolle 1 verbunden ist, geht dann die Routine
von Schritt P27 zu Schritt P28. In Schritt P28 wird der in 20 gezeigte Fisch-Finder-Bildschirm 210 angezeigt.
In Schritt P28 wird an der rechten Kante des Fisch-Finder-Bildschirms 210 eine Wassertiefenskala
SC angezeigt, und auf der rechten Seite der Skala SC wird bei der
Position, die der Wassertiefe entspricht, mit einer Graphik FL,
die ein Haken ist, der das Takelendstück symbolisiert, ein Wert (K × LX) angezeigt,
wobei ein Berichtigungskoeffizient K mit den von der elektrisch
angetriebenen Rolle 1 erhaltenen Daten über die Talkelendstückswassertiefe
LX der Takel multipliziert wird. Es sei angemerkt, dass, obwohl
die Daten über
die Takelendstückswassertiefe
vor der Berichtigung angezeigt werden, da der Berichtigungskoeffizient
vor der Berichtigung auf 1 eingestellt wird, es bei dieser Ausführungsform auch
möglich
ist, dass die Daten über
die Takelendstückswassertiefe
LX der Takel so wie sie sind vor der Ausführung der Berichtigung angezeigt
werden und die berichtigten Daten über die Takelendstückswassertiefe
K × LX
nach der Ausführung
der Berichtigung angezeigt werden.
-
Zusätzlich dazu
werden die Echodaten über die
Wassertiefe ED2 des Meeresgrunds und die Echodaten ED3 über die
Stelle der Fische, die von dem Fisch-Finder 140 empfangen
werden, bei Positionen, die der Wassertiefe entsprechen, chronologisch
auf der linken Seite der Skala SC angezeigt. Des Weiteren wird der
Zahlenwert ED4 der Daten über
die Wassertiefe des Meeresgrunds unten links auf dem Fisch-Finder-Bildschirm 210 angezeigt,
und der Zahlenwert LXn der Daten über die Takelendstückswassertiefe
(K × LX)
des Takelendstücks
werden oben links auf dem Fisch-Finder-Bildschirm 210 angezeigt.
Zudem wird unter den Daten über
die Takelwassertiefe LXn ein Fischstellenzeitgeberwert (die Stillstandszeit
des Takels, die eingestellt wird, um die Stelle der Fische automatisch
einzustellen) angezeigt.
-
In
Schritt P29 wird wie bei dem Menübildschirm 200 der
Empfangszustand 201 der Radiowellen von dem Fisch-Finder 120 mit
der Antennenmarkierung 201a und den drei Streifen 201b an
dem Abschnitt oben links des Bildschirms angezeigt. In Schritt P30
wird bestimmt, ob die Anzeigekonfiguration der Takelendstücksstelle
angeschaltet ist oder nicht. Diese Konfiguration bestimmt, ob die
Takelendstücksstelle über den
Menübildschirm 200 angeschaltet
wird oder nicht. Falls die Anzeige der Takelendstücksstelle
angeschaltet ist, geht die Routine zu Schritt P31. In Schritt P31
wird die Stelle TR des Takelendstücks (die chronologischen Änderungen bei
den Daten über
die Takelendstückswassertiefe LX
des Takels) mit Punkten, wie in 20 gezeigt, angezeigt.
In Schritt P32 wird die Jigbreite SA des Jigmodus, wie mit der Schraffierung
gezeigt, auf der rechten Seite der Skala SC angezeigt. Dies wird
nicht angezeigt, falls der Jigmodus oder der Autojigmodus ausgeschaltet
ist.
-
In
Schritt P33 wird bestimmt, ob der vergrößerte Anzeigemodus eingestellt
worden ist oder nicht. Falls der Bildschirmwechselknopf 131 bei
dem Tasteneingabeprozess für
einen verlängerten
Zeitraum (3 Sekunden oder länger)
gedrückt
wird, kann der vergrößerte Anzeigemodus
eingestellt werden. In Schritt P34 werden andere Anzeigeprozesse
ausgeführt.
Wie in 20 gezeigt, werden bei den
anderen Anzeigeprozessen zum Beispiel Text 206 und dergleichen,
womit eine Betätigung
erklärt
wird, auf dem Fisch-Finder-Bildschirm 210 angezeigt. Da
die Daten ohne Abdeckung auf dem Fisch-Finder-Bildschirm angezeigt werden und ein
Betreiber die Bedeutung der Betätigung
sofort verstehen kann, können
selbst Anfänger
die Betätigung
in Ruhe ausführen.
-
Falls
die elektrisch angetriebene Rolle 1 in Schritt P27 nicht
verbunden ist, geht dann die Routine von Schritt P27 zu Schritt
P35. In Schritt P35 werden lediglich die von dem Fisch-Finder 140 erhaltenen
Daten angezeigt (mit Ausnahme der Daten über die Takelwassertiefe (K × LX)).
In Schritt P36 wird wie in Schritt S29 der Funkwellenzustand angezeigt,
und die Routine geht zu Schritt P33.
-
Falls
in Schritt P33 der vergrößerte Anzeigemodus
eingestellt wird, geht die Routine von Schritt P33 zu Schritt P37,
und der vergrößerte Bildschirm 220 wird
angezeigt. Der vergrößerte Bildschirm 220 zeigt,
wie in 21 gezeigt, zum Beispiel die
Daten ED2, ED3 und die Graphik FL bei entsprechenden Wassertiefenpositionen
ab der Hälfte
der Wassertiefe des Maximalwerts der Skala SC an. Auf diese Weise kann
die Anzeige selbst bei einer tiefen Wassertiefenstelle vergrößert werden,
und die Anzeige nahe dem Grund ist leicht zu sehen.
-
Bei
diesem Fisch-Finder-Bildschirm 210 wird, falls die elektrisch
angetriebene Rolle 1 verbunden ist, die Wassertiefe des
Takelendstücks
zusammen mit den Daten über
die Wassertiefe ED2 des Meeresgrunds und den Daten über die
Wassertiefe ED3 der Stelle der Fische mit der Graphik FL angezeigt,
und somit kann die Position des Takels hinsichtlich der Position
der Fische sofort bestimmt werden, und die Zeiteinteilung, bei der
das Jiggen ausgeführt
wird, kann verlässlich
bestimmt werden.
-
Tasteneingabeprozess
-
Falls
ein beliebiger der Knöpfe
der Betätigungstasteneinheit 62 betätigt wird,
geht die Routine in Schritt P9 aus 16 von
Schritt P9 zu Schritt P12, und der in 18 gezeigte
Tasteneingabeprozess wird durchgeführt. Bei dem Tasteneingabeprozess
wird bestimmt, ob der Bildschirmwechselknopf 131 in Schritt
P41 aus 18 betätigt worden ist oder nicht.
In Schritt P42 wird bestimmt, ob der Cursor-Knopf 132 betätigt worden
ist oder nicht. In Schritt P43 wird bestimmt, ob der Einstellungsknopf 133 betätigt worden
ist oder nicht. In Schritt P44 wird bestimmt, ob der Jig-an/aus-Knopf 134 betätigt worden
ist oder nicht. In Schritt P45 wird bestimmt, ob der An/Aus-Knopf 135 betätigt worden
ist oder nicht.
-
Falls
der Menüwechselknopf 131 betätigt wird,
geht dann die Routine von Schritt P41 zu Schritt P50. Obwohl in
Schritt P50 nicht offenbart, sei angemerkt, dass, falls sich der
Motor 4 der elektrisch angetriebenen Rolle 1 dreht,
die Tasteneingabe des Bildschirmwechselknopfs 131 unwirksam
ist. Dies ist der Fall, so dass der Bildschirm nicht gewechselt werden
kann, während
die Schnur aufgewickelt wird. In Schritt P50 wird bestimmt, ob der
Bildschirmwechselknopf 131 für einen verlängerten
Zeitraum (z. B. drei Sekunden oder länger) gedrückt worden ist oder nicht.
Falls bestimmt wird, dass der Bildschirmwechselknopf 131 für einen verlängerten
Zeitraum gedrückt
worden ist, geht die Routine von Schritt P50 zu Schritt P51.
-
In
Schritt P51 wird der vergrößerte Anzeigemodus
eingestellt. Auf diese Weise ist bei dem oben beschriebenen Anzeigeprozess
die Anzeige auf der Fischtiefenanzeige 210 ab ungefähr der Hälfte der Wassertiefe
von der Wassertiefe vom Grund, anstelle der Wassertiefe von der
Wasseroberfläche.
Es sei angemerkt, dass jedes Mal, wenn die verlängerte Druckbetätigung ausgeführt wird,
der vergrößerte Anzeigemodus
und der Standardanzeigemodus sequentiell eingestellt werden können.
-
Falls
der Bildschirmwechselknopf 131 nicht für einen verlängerten
Zeitraum gedrückt
worden ist, geht die Routine von Schritt P50 zu Schritt P52. In Schritt
P52 wird bestimmt, ob der Eröffnungsbildschirm
eingestellt worden ist oder nicht. Falls der Eröffnungsbildschirm eingestellt
worden ist, geht die Routine zu Schritt S54b, und der Anzeigemodus
wird auf den Menübildschirm
eingestellt. Auf diese Weise wird bei dem Anzeigeprozess von Schritt
S8 aus 16 der Menübildschirm angezeigt. Falls
der Eröffnungsbildschirm
nicht eingestellt ist, geht die Routine zu Schritt S53, und es wird
bestimmt, ob der Menübildschirm
eingestellt ist oder nicht. Falls der Menübildschirm eingestellt worden
ist, geht die Routine zu Schritt S54a, und der Anzeigemodus wird
auf den Fisch-Finder-Bildschirm
eingestellt. Auf diese Weise wird bei dem Anzeigeprozess aus Schritt
S8 der Fisch-Finder-Bildschirm angezeigt. Falls der Menübildschirm
nicht eingestellt worden ist, wird dann der Anzeigmodus auf den
Menübildschirm
eingestellt. Wenn diese Prozesse abgeschlossen sind, geht die Routine
zu Schritt S42.
-
Falls
in Schritt P42 der Cursor-Knopf 132 betätigt wird, geht die Routine
von Schritt P42 zu Schritt P55. In Schritt P55 geht der Cursor als
Antwort auf die Richtung, in der der Cursor-Knopf 132 betätigt wird,
der Reihe nach über
die Konfigurationsobjekte und die Konfigurationsdetails im Menübildschirm. Zum
Beispiel wird der An/Aus-Zustand des Jigmodus oder des Autojigmodus
eingestellt. Falls der Jigmodus oder der Autojigmodus eingestellt
wurde, kann die oben beschriebene Jigbreite SA eingestellt werden.
Wenn die Jigbreite eingestellt werden soll, wird der Cursor an die
Stelle des Zahlenwerts der Jigbreite bewegt, und der Zahlenwert
kann durch das Betätigen
des Cursor-Knopfs 132 nach oben oder unten geändert werden.
Wenn das Jigmuster eingestellt werden soll, wenn der Cursor zu der
Anzeigestelle des Jigmusters bewegt wird, wird zusätzlich dazu
der Text AN, AUS und Muster 1 bis Muster 5 mit einem wie oben beschriebenen
Pop-up-Menü vertikal
angezeigt, und wenn der Cursor auf ein Beliebiges von diesen platziert
wird und der Einstellungsknopf 133 gedrückt wird, wird dieses Muster
ausgewählt.
Es sei angemerkt, dass, falls die Muster 4 und 5 ausgewählt werden,
ein zusätzliches
Jigmuster gelernt werden kann.
-
Falls
der Einstellungsknopf 133 betätigt wird, geht der Prozess
von Schritt P43 zu Schritt P56. In Schritt P56 wird bestimmt, ob
es sich um den Fisch-Finder-Bildschirm 210 handelt oder
nicht. Falls es sich um den Fisch-Finder-Bildschirm 210 handelt, geht
dann die Routine zu Schritt P57. In Schritt P57 wird bestimmt, ob
der Positionsberichtigungsmodus eingestellt (angeschaltet) worden
ist oder nicht. Falls der Positionsberichtigungsmodus eingestellt
ist, geht dann die Routine zu Schritt P58, und eine Positionsberichtigung
wird ausgeführt.
Falls der Einstellungsknopf 133 während des Fisch-Finder-Bildschirms
betätigt
wird, wird hier ein Berichtigungsinitiierungssignal ausgegeben,
und der Berichtigungsprozess wird ausgeführt.
-
Wenn
ein Angler das Takelendstück
auf den Grund absinken lässt
und Grundfischen ausführt, wird
normalerweise diese Betätigung
ausgeführt, falls
sich die Daten über
die Takelendstückswassertiefe
LX des Takelendstücks
stark von den Daten über
den tatsächlichen
Meeresgrund ED2 unterscheiden und eine Normabweichung auf der Anzeige produziert
wird. Mit Bezug auf eine tatsächliche
Wassertiefe ED2 des Meeresgrunds, die 73 Meter beträgt, geht
zum Beispiel in dem Fall, dass die Daten über die Takelendstückswassertiefe
LX aufgrund der Einwirkung von Ozeanströmungen und dergleichen eine
Schnurfreigabe von 85 Meter betragen, wenn das Takelendstück den Meeresgrund
erreicht hat, die Routine, falls der Angler den Einstellungsknopf 133 betätigt, über Schritt
P56 zu Schritt P57, und bei dieser Zeiteinteilung werden die empfangenen
Daten über
die tatsächliche
Wassertiefe ED2 des Meeresgrunds durch die Daten über die
Takelendstückswassertiefe
LX des Takelendstücks
geteilt, um einen Berichtigungskoeffizienten K zu berechnen. Der
Berichtigungskoeffizient K wird in dem Anzeigeprozess mit den Daten über die
Takelendstückswassertiefe
LX multipliziert. Zum Beispiel ist der zuvor erwähnte Berichtigungskoeffizient
K 73/85, und danach werden die Daten über die Takelendstückswassertiefe
LX des Takelendstücks
mit dem Berichtigungskoeffizienten K multipliziert und angezeigt,
bis der nächste
Berichtigungsprozess ausgeführt
wird. Demzufolge werden die Daten über die Wassertiefe, die mit
der Graphik FL angezeigt werden, und die Daten LXn der Zahlenwertanzeige
auf die berichtigten Daten über die
Takelendstückswassertiefe
(= 73 Meter) berichtigt. Es sei angemerkt, dass, falls die Anschlussleitung 13 herausgezogen
wird und der Strom abgeschaltet wird, der Berichtigungskoeffizient
bei den anfänglichen
Konfigurationen auf 1 eingestellt wird. Zudem wird diese Art Berichtigungsprozess
nicht auf der Seite der elektrisch angetriebenen Rolle 1 ausgeführt. Dies
ist der Fall, da, falls diese Art Berichtigung bei der elektrisch
angetriebenen Rolle 1 ausgeführt wird, die Bootseitenstoppposition
und dergleichen lediglich um den Berichtigungsbetrag verändert wird, wenn
die Angelschnur aufgewickelt wird. Folglich darf diese Berichtigung
lediglich bei dem Fisch-Finder-Monitor 120 ausgeführt werden.
-
Falls
die Positionsberichtigung in Schritt P56 ausgeschaltet wird, geht
die Routine zu Schritt P44. Falls bestimmt wird, dass es sich nicht
um den Fisch-Finder-Bildschirm 210 handelt, geht dann die Routine
von Schritt P56 zu Schritt P59. In Schritt P59 werden die Details
des mit dem Cursor ausgewählten Konfigurationsobjekts
eingestellt und in der Speichereinheit 45 gespeichert.
In Schritt S60 wird bestimmt, ob das Konfigurationsobjekt mit der
elektrisch angetriebenen Rolle 1 in Beziehung steht oder
nicht, d. h. ob ein Bedarf besteht, das Konfigurationsobjekt an die
elektrisch angetriebene Rolle 1 zu übertragen oder nicht. Falls
ein Bedarf des Übertragens
besteht, wird eine Übertragungsanfrage,
die ausgewählte Konfiguration
zu übertragen,
ausgegeben. Auf diese Weise werden in Schritt P13 die Konfigurationsdaten an
die elektrisch angetriebene Rolle 1 übertragen, und auf der Seite
der elektrisch angetriebenen Rolle 1 werden die Daten in
Schritt S11 aus 10 empfangen, und verschiedene
Modi, die bei dem Fisch-Finder-Monitor 120 eingestellt
wurden, werden auf der Seite der elektrisch angetriebenen Rolle 1 eingestellt.
-
Falls
der Jig-an/aus-Knopf 134 betätigt wird, geht dann die Routine von
Schritt P44 zu Schritt P62. In Schritt P62 wird eine Übertragungsanfrage
ausgegeben, um den Motor 4 mit dem in der Jigbreite eingestellten
Jigmuster an- und auszuschalten.
-
Falls
der An/Aus-Knopf 135 betätigt wird, geht die Routine
von Schritt P45 zu Schritt P63. In Schritt P63 wird bestimmt, ob
die Monitoranzeigeeinheit 122 angeschaltet ist oder nicht.
Falls die Monitoranzeigeinheit 122 noch nicht eingeschaltet
ist, geht dann die Routine zu Schritt P64, und die Monitoranzeigeeinheit 122 wird
angeschaltet. Falls die Monitoranzeigeinheit 122 bereits
angeschaltet ist, geht dann die Routine zu Schritt P65, und die
Monitoranzeigeeinheit 122 wird ausgeschaltet.
-
Da
die Daten über
die Wassertiefe, die auf der Basis der Daten über die Takelendstückswassertiefe
LX des Takelendstücks
von der elektrisch angetriebenen Rolle 1 und der relativ
genauen Daten über die
Wassertiefe ED2 des Meeresgrunds von dem Fisch-Finder 140 erhalten
und angezeigt werden, berichtigt werden können, und da die berichtigten
ersten Daten über
die Wassertiefe auf der Monitoranzeigeeinheit 122 angezeigt
werden, kann hier die Wassertiefe des Takelendstücks genauer angezeigt werden,
selbst wenn die Angelschnur aufgrund von Gezeitenströmungen gebogen
ist.
-
Da
die ersten Daten über
die Takelendstückswassertiefe
LX, welche die Stelle des Takelendstücks angeben, und die zweiten
Daten über die
Meeresgrundwassertiefe, welche die Meeresgrundstelle angeben, als
graphische Daten ED2 und nicht als Zahlendaten ED4 angezeigt werden
können,
ist es des Weiteren für
den Angler einfach, die Positionsbeziehung zwischen der Stelle des
Takelendstücks
und der Stelle des Meeresgrunds schnell festzustellen. Da die dritten
Daten über
die Wassertiefe ED3, die von dem Fisch-Finder 140 ausgegeben
werden und die Fischstelle angeben, bei einer Position angezeigt
werden, die der Position ihrer Wassertiefe entspricht, zusammen
mit der ersten und der zweiten Wassertiefe FL, ED2, kann der Angler des
Weiteren die Position der Fischstelle genau feststellen, selbst
wenn sich die Position der Fischstelle mit der Zeit ändert. Da
die Stellen des Takelendstücks
und der Fischstelle graphisch dargestellt werden, kann zudem leicht
bestimmt werden, ob das Takelendstück an der Fischstelle positioniert
ist.
-
Zusätzlich dazu
wird im Jigmodus oder im Autojigmodus, wenn die Jigbreite eingestellt
ist und das Jiggen beginnt, der Jigmodus, bei dem die An/Aus-Steuerung
lediglich zwischen der eingestellten Jigbreite, die dem Jigmuster
entspricht, ausgeführt
wird, ausgeführt.
Somit kann durch das Einstellen der Jigbreite auf die Breite der
Stelle, an der die Fische versammelt sind, eine Jigbetätigung lediglich bei
der Fischstelle mit guter Effizienz und mit einer einfachen Betätigung ausgeführt werden.
Da die Jigbetätigung
automatisch gestoppt wird, wenn das Schnuraufwickeln ausgeführt ist,
ist zusätzlich
dazu keine weitere Motor-an/aus-Steuerung erforderlich, falls die
Angelschnur nach dem Abschluss der Jigbetätigung aufgewickelt wird. Somit
kann die Schnuraufwickeleffizienz mit einer einfachen Betätigung verbessert
werden.
-
ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM
-
Bei
der ersten Ausführungsform
wurden die Konfigurationen der Jigbreite und des Jigmusters auf der
Seite des Fischtiefenmonitors ausgeführt. Bei der zweiten Ausführungsform
werden die Bildschirmanzeige der Daten von dem Fisch-Finder 140 und
verschiedene Rollenkonfigurationen alle bei der elektrischen Rolle 1 ohne
den Einsatz des Fisch-Finders ausgeführt. Es sei angemerkt, dass
in der Beschreibung unten hauptsächlich
die Abschnitte, die sich von der ersten Ausführungsform unterscheiden, beschrieben
werden und auf eine Beschreibung der gleichen oder ähnlicher
Abschnitte verzichtet wird.
-
In 22 umfasst die elektrisch angetriebene Rolle 250 hauptsächlich eine
Rolleneinheit 252, die einen daran montierten Drehknopf 252a aufweist, eine
Spule 253, die drehend an der Rolleneinheit 252 montiert
ist, und einen Motor 254, der innerhalb der Spule 253 montiert
ist. Ein Zähler 255 mit
einer Anzeigeeinheit 298 für die Wassertiefe ist schwenkbar an
dem oberen Abschnitt der Rolleneinheit 252 montiert. Zusätzlich dazu
ist ein Regelhebel 301, der dazu dient, die Drehung der
Spule 253 zu variieren, schwenkbar an der Vorderseite der
Rolleneinheit 252 montiert, und ein Kupplungsbetätigungshebel 300, der
dazu dient, einen Kupplungsmechanismus 257 (unten beschrieben)
an- und auszuschalten, ist schwenkbar an der Rückseite der Rolleneinheit 252 montiert.
-
Der
Anpassungshebel 301 ist bei dieser Ausführungsform zum Beispiel in
einem Bereich von ungefähr
140 Grad schwenkbar montiert, ein Potentiometer 314 (23) ist an der Schwenkwelle des Schwenkhebels 301 montiert,
und ein Geschwindigkeitswickelknopf 302 ist an dem zentralen
Abschnitt des Anpassungshebels 301 angeordnet.
-
Das
Innere der Rolleneinheit 252 umfasst einen Drehübertragungsmechanismus
mit derselben Gestaltung wie die zuvor erwähnte Ausführungsform, einen Kupplungsmechanismus,
der entlang dem Drehübertragungsmechanismus
angeordnet ist, einen Kupplungswechselmechanismus, der den Kupplungsmechanismus
wechselt, eine erste Einwegkupplung, welche die Rückwärtsdrehung
des Drehknopfs 252a in der Schnurfreigaberichtung verhindert,
eine zweite Einwegkupplung, welche die Rückwärtsdrehung des Motors 254 in
der Schnurfreigaberichtung verhindert, einen ersten Kupplungsrücksetzmechanismus,
der den Kupplungsmechanismus durch die Rückwärtsdrehung des Motors 254 in
den Kupplung-an-Zustand
zurücksetzt,
und einen zweiten Kupplungsrücksetzmechanismus,
der den Kupplungsmechanismus durch die Drehung des Drehknopfs 252a in
der Schnurwickelrichtung in den Kupplung-an-Zustand zurücksetzt.
Auf eine Beschreibung der zuvor erwähnten Gestaltung wird verzichtet,
da sie die gleiche wie die der zuvor erwähnten ersten Ausführungsform
ist.
-
Der
Zähler 255 zeigt
die Wassertiefe des an dem Ende der Angelschnur montierten Takels
und die Angeldaten von dem Fisch-Finder 140 an
und ist bereitgestellt, um den Motor 254 zu steuern. Eine
Anzeigeeinheit 298 für
die Wassertiefe, die von einer Flüssigkristallanzeige gebildet
wird, die dazu dient, die Wassertiefe LX des Takels und die Stelle
der Fische mit zwei Bezügen
anzuzeigen (von der Wasseroberfläche
und von dem Grund), und eine Betätigungstasteneinheit 299,
die aus einer Vielzahl von Wechselschaltern gebildet ist, die um
die Peripherie der Anzeigeeinheit 298 für die Wassertiefe angeordnet
sind, sind an dem Zähler 255 angeordnet.
-
Die
Monitoranzeigeeinheit 298 setzt zum Beispiel eine monochrome
256-graustufen-punktmatrixartige Flüssigkristallanzeige mit 160
horizontalen Punkten und 120 vertikalen Punkten ein. Die Anzeigeeinheit 298 für die Wassertiefe
zeigt die Daten über die
Takelendstückswassertiefe
LX des Takelendstücks
als ein graphisches Bild an, und wenn Echodaten der Grundstelle,
Zahlendaten der Grundstelle und Echodaten der Stelle der Fische
einer Angelstelle von dem Fisch-Finder 140 erhalten werden,
werden diese zusammen mit den Daten über die Wasseranzeige LX des
Takelendstücks
auf der Anzeigeinheit 298 für die Wassertiefe angezeigt.
Zusätzlich dazu
werden Text und graphische Bilder, die verschiedene Modi (Fischstellenstoppmodus, Vom-Grund-Anzeigemodus, Schnurabgangsmodus, Jigmodus
und dergleichen) angeben, angezeigt.
-
Die
Betätigungstasteneinheit 299 umfasst
5 Knöpfe 331–335,
die an dem unteren Abschnitt der Anzeigeeinheit 298 für die Wassertiefe
ausgerichtet sind. Der Bildschirmwechselknopf 331 ist ein
Knopf, der die Anzeige der Anzeigeeinheit für die Wassertiefe zischen einer
Menüanzeige
und einer Angelanzeige wechselt. Ein Cursor-Knopf 332 ist
ein Knopf, der dazu dient, in einem Menüprozess, der verschiedene Konfigurationen
der elektrisch angetriebenen Rolle 250 ausführt, einen
Cursor nach oben, unten, links und rechts zu bewegen. Der Einstellungsknopf 333 ist
ein Knopf, der dazu dient, die während
verschiedenen Konfigurationen ausgewählten Objekte einzustellen.
Der Memoknopf 334 ist ein Knopf, der dazu dient, die Stelle,
an der die Fische vorhanden sind, und die Stelle des Grunds zu speichern.
Ein Jig-an/aus-Knopf 335 ist ein Knopf, der für die Initiierung
einer Jigbetätigung
verwendet wird. Ein An/Aus-Knopf 335 ist ein Knopf, der
dazu dient, die Anzeige an- und auszuschalten.
-
Wie
in 23 gezeigt, ist zudem eine Rollensteuereinheit 310,
die von einem Mikrocomputer gebildet wird, der dazu dient, die Anzeigeeinheit 98 für die Wassertiefe
und den Monitor 4 zu steuern, im Inneren des Zählers 255 angeordnet.
Die Rollensteuereinheit 310 kann auch andere herkömmliche
Komponenten umfassen, wie etwa eine Eingabe-Schnittstellen-Schaltung,
eine Ausgabe-Schnittstellen-Schaltung
und Speichervorrichtungen wie etwa eine ROM-Vorrichtung (Festwertspeicher-Vorrichtung)
und eine RAM-Vorrichtung
(Direktzugriffsspeicher-Vorrichtung). Die Rollensteuereinheit 310 ist
gestaltet, um in der Lage zu sein, wahlweise jede der in 23 gezeigten Komponenten der elektrisch angetriebenen
Rolle 1 zu steuern. Eine Betätigungstasteneinheit 299,
ein Spulensensor 312, welcher die Anzahl an Drehungen und
die Drehungsrichtung der Spule 3 zum Beispiel mit zwei
in der Drehungsrichtung ausgerichteten Hall-Elementen erkennt, ein
Potentiometer 314, welches mit einem Anpassungshebel 301 verbunden
ist, der dazu dient, die Geschwindigkeit der Spule 293 und
die Spannung auf die Angelschnur anzupassen, und eine Datenaustauscheinheit 315,
die dazu dient, Daten mit dem Fisch-Finder 140 auszutauschen, sind
mit der Rollensteuereinheit 310 verbunden.
-
Zusätzlich dazu
sind ein Summer 316 für
verschiedene Arten der Warnung, eine Anzeigeeinheit 298 für die Wassertiefe,
welche die Daten über
die Wassertiefe anzeigt, eine Speichereinheit 317, welche
verschiedene Daten speichert, ein Motorsteuerkreis 318,
welcher den Motor 294 mit einem impulsbreitenmodulierten
(PWM) Tastverhältnis
antreibt, und andere Eingabe-Ausgabe-Einheiten mit der Rollensteuereinheit 310 verbunden.
Diese Strukturelemente sind die gleichen wie die der zuvor erwähnten ersten
Ausführungsform.
-
Jedoch
kann die Datenaustauscheinheit 315 Daten mit dem Fisch-Finder 140 mittels
drahtlosen Datenaustauschs wie etwa einer spezifischen Niederspannung,
BluetoothTM oder drahtlosen LANs austauschen.
-
STEUERBETÄTIGUNG DER ROLLENSTEUEREINHEIT
-
Als
Nächstes
wird auf der Basis der Steuerflussdiagramme ab 24 die Steuerbetätigung der Rollensteuereinheit 310 beschrieben.
-
Wenn
die elektrische Rolle mit einer externen Stromquelle verbunden wird,
werden die anfänglichen
Konfigurationen in Schritt S131 aus 24 ausgeführt. Bei
diesen anfänglichen
Konfigurationen wird wie in Schritt S1 aus 10 der
diskrete Wert der Anzahl an Spulendrehungen neu eingestellt, und verschiedene
Variablen und Kennzeichen werden neu eingestellt. Die Prozesse aus
Schritt S132 bis Schritt S134, Schritt S136 bis Schritt S138, Schritt S142
und Schritt S144 bis Schritt S149 sind die gleichen wie die Prozesse
aus Schritt S2 bis Schritt S4, Schritt S6, Schritt S7, Schritt S9,
Schritt S10a, Schritt S12 bis Schritt S14, Schritt S15 bis Schritt
S17 und Schritt S20 in 10, und somit wird auf eine
Beschreibung davon verzichtet.
-
Der
Anzeigeprozess aus Schritt S135 ist der in 25 ausgeführte Anzeigeprozess.
In Schritt S140 wird bestimmt, ob Daten von dem Fisch-Finder 140 empfangen
worden sind oder nicht.
-
Anzeigeprozess
-
Bei
dem Wechseleingabeprozess aus Schritt S135 wird bestimmt, ob in
Schritt S161 aus 25 der Menübildschirm ausgewählt worden
ist oder nicht. Die Auswahl des Menübildschirms wird durch die
Betätigung
des Bildschirmwechselknopfs des Tasteneingabeprozesses ausgeführt. Falls
der Menübildschirm
ausgewählt
worden ist, geht die Routine von Schritt S161 zu Schritt S163, und
der in 27 gezeigte Bildschirm 400 wird
angezeigt. Bei diesem Menübildschirm 400 wird
wie bei dem Menübildschirm 200 aus 19 der Empfangszustand 401 der von dem
Fisch-Finder 140 ausgegebenen Funkwellen oben links auf
dem Bildschirm angezeigt. Es sei angemerkt, dass der Empfangszustand 401 der Funkwellen
mit einer Antennenmarkierung 401a und 3 Streifen 401b angezeigt
wird, und diese Anzeige wird in allen Anzeigemodi angezeigt. Darunter
werden in einem Hierarchiemenü die
Konfigurationsobjekte 402 der verschiedenen Modi der elektrisch
angetriebenen Rolle 250 (insbesondere Fischstellenstoppmodus,
Jigmodus, Jigbreite, Autojigmodus, Schnurabgangsmodus, Über-Grund-Wechsel,
vergrößerter Anzeigemodus,
Positionsberichtigungsmodus, Takelendstücksstellenmodus, Demobildschirm, Kontrast
und Hintergrundbeleuchtung) und die Konfigurationsdetails 403 davon
angezeigt.
-
Mit
Ausnahme des vergrößerten Anzeigeobjekts
sind hier die unten vermerkten Objekte die gleichen wie die der
in 19 gezeigten ersten Ausführungsform, und die Positionsberichtigung
wird eingestellt, wenn eine Berichtigung der Daten über die
Takelendstückswassertiefe
LX durch die von dem Fisch-Finder 140 erhaltenen Daten über den
Meeresgrund gewünscht
wird. Zusätzlich
dazu wird die Takelendstücksstelle
eingestellt, wenn die Anzeige der chronologischen Änderungen
bei dem Weg des Takels mit der Takelendstückswassertiefe gewünscht wird.
Zudem wird der Jigmodus eingestellt, wenn die Ausführung der
Jigbetätigungen
von einer Wassertiefe, bei der der Jig-an/aus-Knopf 334 betätigt wird,
gewünscht
wird. Der Autojigmodus wird eingestellt, wenn die Ausführung der
Jigbetätigungen
von einer Fischstellenstoppposition gewünscht wird. Der vergrößerte Anzeigemodus
unterscheidet sich von dem der ersten Ausführungsform, der durch das Drücken des
Bildschirmwechselknopfs 131 für einen verlängerten
Zeitraum eingestellt wurde. Bei der zweiten Ausführungsform wird der vergrößerte Anzeigemodus
mit dem Menübildschirm
eingestellt. Wenn der vergrößerte Anzeigemodus
eingestellt ist, werden, falls der Maximalwert SCM der Skala SC,
welcher auf dem in 28 gezeigten Fisch-Finder-Bildschirm 420 angezeigt
wird, 100 Meter (ein Beispiel des Schwellenwerts) überschreitet,
die Fischtiefendaten normalerweise ab der Meeresoberfläche angezeigt. Bei
diesem Anzeigeprozess werden jedoch die Fischtiefendaten ab der
Hälfte
der Wassertiefe des Maximalwerts SCM angezeigt. Zum Beispiel werden in 28 die Fischtiefendaten ab einer Wassertiefe von
100 Meter angezeigt, da der Maximalwert SCM 200 Meter beträgt.
-
Falls
der Fisch-Finder-Bildschirm ausgewählt worden ist, geht dann die
Routine von Schritt P162 zu Schritt P164. Auf eine Beschreibung
des Prozesses von Schritt S164 bis Schritt S173 wird verzichtet,
da er der gleiche wie der Prozess von Schritt P27 bis Schritt P36
aus 17 ist. Wie in 28 gezeigt,
wird jedoch die Wassertiefenskala SC an dem rechten Ende des Fisch-Finder-Bildschirms 420 angezeigt,
und der Wert (K × LX),
welcher der Berichtigungskoeffizient K multipliziert mit den Daten über die
Takelendstückswassertiefe
LX des Takels ist, wird auf der rechten Seite der Skala SC bei einer
Position, die der Wassertiefe entspricht, mit der Graphik FL angezeigt,
die ein Haken ist, welcher das Takelendstück symbolisiert.
-
Es
sei angemerkt, dass es ebenfalls möglich ist, dass die Daten über die
Takelwassertiefe LX des Takelendstücks so wie sie sind vor der
Ausführung der
Berichtigung angezeigt werden, und dass die berichtigten Daten über die
Takelwassertiefe LX des Takelendstücks nach der Ausführung der
Berichtigung angezeigt werden.
-
Zusätzlich dazu
werden die Daten über
die Wassertiefe D2 des Meeresgrunds und die Daten über die
Wassertiefe D3 der Stelle der Fische, die von dem Fisch-Finder 140 empfangen
werden, bei Positionen, die der Wassertiefe entsprechen, chronologisch
auf der linken Seite der Skala SC mit Echodatenbildern angezeigt.
Des Weiteren wird der Zahlenwert ED4 der Daten über die Wassertiefe des Meeresgrunds
unten links auf dem Fisch-Finder-Bildschirm 210 angezeigt,
und der Zahlenwert LXn der Daten über die Wassertiefe (K × LX) des
Takelendstücks
wird oben links auf dem Fisch-Finder-Bildschirm 210 angezeigt. Zudem
wird unter dem Zahlenwert LXn ein Fischstellenzeitgeberwert (die
Schwellenzeit während
der das Takelendstück
im Stillstand bleibt, die eingestellt wird, um die Stelle der Fische automatisch
einzustellen) angezeigt. Falls die Anzeige der Takelendstücksstelle
angeschaltet wird, wird des Weiteren die Stelle TR des Takelendstücks (die chronologischen Änderungen
bei den Daten über
die Wassertiefe (K × LX)
des Takelendstücks)
angezeigt, und die Jigbreite SA des Jigmodus wird, wie mit der Schraffierung
gezeigt, auf der rechten Seite der Skala SC angezeigt. Dies wird
nicht angezeigt, falls der Jigmodus oder der Autojigmodus ausgeschaltet
ist.
-
Des
Weiteren werden bei den anderen Anzeigeprozessen aus Schritt S170
die Moduskonfigurationsdetails der elektrischen Rolle 250 nahe
dem linken zentralen Abschnitt des Bildschirms auf dem Fisch- Finder-Bildschirm 420 angezeigt.
Zum Beispiel werden der Fischstellenstoppmodus, der Jigmodus, der
Schnurabgangsmodus, der Von-oben-Modus (ein Modus, der die Fischstelle
ab der Wasseroberfläche
anzeigt) und der Positionsberichtigungsmodus wie in 28 angezeigt. Diese Einstellungsmodi werden nicht
angezeigt, wenn kein Modus eingestellt worden ist.
-
Falls
der vergrößerte Anzeigemodus
eingestellt ist, geht die Routine von Schritt S169 zu Schritt S174.
In Schritt S174 wird bestimmt, ob der Maximalwert SCM der Skala
SC, der die auf dem Fisch-Finder-Bildschirm
angezeigte Wassertiefe angibt, unten beschrieben, 100 Meter überschreitet
oder nicht. Die Skala SC wird gemäß den Daten über die
Takelendstückswassertiefe
LX automatisch eingestellt. Falls der Maximalwert SCM 100 Meter überschreitet,
geht die Routine zu Schritt S175 und eine vergrößerte Anzeige wird ausgeführt. Wie
in 28 gezeigt, zeigt diese vergrößerte Anzeige zum Beispiel
die Daten ED2, ED3 und die Graphik FL bei entsprechenden Wassertiefenpositionen
ab der Hälfte
der Wassertiefe des Maximalwerts der Skala SC an. Auf diese Weise kann
die Anzeige selbst bei einer tiefen Stelle der Wassertiefe vergrößert werden,
und die Anzeige nahe dem Grund ist leicht zu sehen.
-
Tasteneingabeprozess
-
Falls
die Betätigungstasteneinheit 299,
der Anpassungshebel 301 oder der Geschwindigkeitswickelknopf 302 betätigt wird,
geht die Routine von Schritt S136 zu Schritt S143. In Schritt S143
wird der Tasteneingabeprozess in 24 ausgeführt. Bei dem
Tasteneingabeprozess wird bestimmt, ob der Bildschirmwechselknopf 331 in
Schritt S181 aus 24 betätigt worden ist oder nicht.
In Schritt S182 wird bestimmt, ob der Cursor-Knopf 332 betätigt worden
ist oder nicht. In Schritt S183 wird bestimmt, ob der Einstellungsknopf 333 betätigt worden
ist oder nicht. In Schritt S184 wird bestimmt, ob der Jig-an/aus-Knopf 334 betätigt worden
ist oder nicht. In Schritt S185 wird bestimmt, ob der Grad ST, der von
dem Anpassungshebel 301 betätigt wird, null ist oder nicht.
Wenn der Grad ST null ist, geht hier die Routine zu Schritt S186
und der Motor 254 wird gestoppt (ausgeschaltet). Es sei
angemerkt, dass, wenn der Motor 4 bereits gestoppt wurde,
der Motor 254 so wie er ist in dem gestoppten Zustand gehalten wird.
In Schritt S187 wird bestimmt, ob andere Tastenbetätigungen,
wie etwa die Betätigung
des Geschwindigkeitswickelknopfs 302, die Betätigung des Fischstellenmemoknopfs 334 und
eine Druckbetätigung
für eine
verlängerte
Zeit, ausgeführt
worden sind oder nicht. Falls andere Tastenbetätigungen ausgeführt worden
sind, geht die Routine von Schritt S187 zu Schritt S200, und die
der Betätigung
entsprechenden Prozesse werden ausgeführt. Falls der Geschwindigkeitswickelknopf 302 betätigt worden ist,
wird der Motor 254 zum Beispiel mit einem Tastverhältnis von
95% gesteuert, und wenn der Fischstellenmemoknopf 334 betätigt worden
ist, werden die Fischstelle und die Grundstelle eingestellt. Falls zum
Beispiel der Fischstellenmemoknopf 334 für einen
verlängerten
Zeitraum gedrückt
wird, wird die Wassertiefe LX des Takelendstücks auf die Grundstelle eingestellt.
-
Falls
der Menüwechselknopf 131 betätigt wird,
geht dann die Routine von Schritt S181 zu Schritt S190. Obwohl in
Schritt S190 nicht offenbart, sei angemerkt, dass, falls sich der
Motor 254 der elektrischen Rolle 250 dreht, die
Tasteneingabe des Bildschirmwechselknopfs 331 ohne Wirkung
ist. Dies ist der Fall, so dass der Bildschirm nicht gewechselt werden
kann, während
die Schnur aufgewickelt wird. In Schritt S190 wird bestimmt, ob
der Bildschirmwechselknopf 331 für einen verlängerten
Zeitraum (z. B. drei Sekunden oder länger) gedrückt worden ist oder nicht.
Falls der Bildschirmwechselknopf 331 für einen verlängerten
Zeitraum gedrückt
wird, wird die Wassertiefe LX des Takelendstücks bei einem Nullleinstellungsprozess
auf null eingestellt. Wenn das Takelendstück zu Beginn des Angelns die
Wasseroberfläche
erreicht, drückt
der Angler normalerweise den Bildschirmwechselknopf 331 für eine verlängerte Zeit
und führt
den Nulleinstellungsprozess aus. Falls der Knopf nicht für einen
verlängerten
Zeitraum gedrückt
wird, geht dann die Routine von Schritt S190 zu Schritt S192. In
Schritt S192 (kann der Bildschirm gewechselt werden und entweder
auf den Menübildschirm
oder den Fisch-Finder-Bildschirm eingestellt werden. Jedes Mal,
wenn der Bildschirmwechselknopf 331 betätigt wird, kann dieses Bildschirmwechseln
zwischen dem Menübildschirm 400 und
dem Fisch-Finder-Bildschirm 420 sequentiell eingestellt werden.
Der Bildschirm, der bei dem Anzeigeprozess eingestellt wird, wird
mit diesen Konfigurationen angezeigt. Wenn diese Prozesse abgeschlossen
sind, geht die Routine zu Schritt S182.
-
Falls
der Cursor-Knopf 332 betätigt wird, geht die Routine
von Schritt S182 zu Schritt S193. In Schritt S193 geht der Cursor
als Antwort auf die Richtung, in die der Cursor-Knopf 332 betätigt wird,
der Reihe nach über
die Konfigurationsobjekte und die Konfigurationsdetails in dem Menübildschirm.
Zum Beispiel wird der An/Aus-Zustand des Jigmodus oder des Autojigmodus
eingestellt. Falls der Jigmodus oder der Autojigmodus eingestellt
wurde, kann die oben beschriebene Jigbreite SA eingestellt werden. Wenn
die Jigbreite eingestellt werden soll, wird der Cursor an die Stelle
des Zahlenwerts der Jigbreite bewegt, und der Zahlenwert kann durch
das Betätigen
des Cursor-Knopfs 332 nach oben und unten geändert werden.
Wenn das Jigmuster eingestellt werden soll, wenn der Cursor zu der
Anzeigestelle des Jigmusters bewegt wird, wird zusätzlich dazu
Text, der die Muster 1 bis Muster 5 angibt, mit einem wie oben beschriebenen
Pop-up-Menü vertikal
angezeigt, und wenn der Cursor auf ein Beliebiges von diesen platziert
wird und der Einstellungsknopf 333 gedrückt wird, wird dieses Muster
ausgewählt.
Es sei angemerkt, dass, falls die Muster 4 und 5 ausgewählt werden
sollen, ein zusätzliches
Jigmuster gelernt werden kann.
-
Falls
der Einstellungsknopf 333 betätigt wird, geht der Prozess
von Schritt S183 zu Schritt S194. In Schritt S194 wird bestimmt,
ob es sich um den Fisch-Finder-Bildschirm 420 handelt oder
nicht. Falls es sich um den Fisch-Finder-Bildschirm 420 handelt, geht
dann die Routine zu Schritt S195. In Schritt S195 wird bestimmt,
ob die Positionsberichtigung eingestellt (angeschaltet) worden ist
oder nicht. Falls die Positionsberichtigung eingestellt ist, geht
dann die Routine zu Schritt S196 und eine Positionsberichtigung
wird ausgeführt.
Falls der Einstellungsknopf 333 während des Fisch-Finder-Bildschirms
betätigt wird,
wird hier ein Berichtigungsinitiierungssignal ausgegeben, und der
Berichtigungsprozess wird ausgeführt.
-
Normalerweise
wird wie bei der ersten Ausführungsform,
bei der der Fisch-Finder-Monitor 120 verwendet wird, diese
Betätigung
ausgeführt,
wenn sich die Daten über
die Takelendstückswassertiefe LX
des Takelendstücks
stark von den Daten des tatsächlichen
Meeresgrunds ED2 unterscheiden und eine Normabweichung produziert
wird.
-
Falls
die Positionsberichtigung in Schritt S195 ausgeschaltet wird, geht
die Routine zu Schritt S184. Falls bestimmt wird, dass es sich nicht
um den Fisch-Finder-Bildschirm 420 handelt, geht dann die Routine
von Schritt S194 zu Schritt S197. In Schritt S197 werden die Details
des mit dem Cursor ausgewählten
Konfigurationsobjekts eingestellt und in der Speichereinheit 317 gespeichert,
und die Routine geht zu Schritt S184.
-
Falls
der Jig-an/aus-Knopf 355 betätigt wird, geht die Routine
von Schritt S184 zu Schritt S198. In Schritt 198 wird der
Jigmodus eingestellt, um den Motor 254 mit dem in der Jigbreite
eingestellten Jigmuster an- und auszuschalten.
-
Falls
der Grad ST des Anpassungshebels 301 nicht null ist, geht
die Routine von Schritt S185 zu Schritt S199. In Schritt S199 wird
der Motorantriebsprozess, welcher derselbe wie der in 12 gezeigte
ist, ausgeführt,
und die Routine geht zu Schritt S187. Mit anderen Worten wird der
Motor 254 gemäß dem Drehungswinkel
des Anpassungshebels 301 geschwindigkeitsgesteuert oder
drehmomentgesteuert. Es sei angemerkt, dass nur eine Geschwindigkeitssteuerung
ausgeführt
werden kann und nur eine Drehmomentsteuerung ausgeführt werden kann.
-
Da
die Daten über
die Wassertiefe, die auf der Basis der Daten über die Takelwassertiefe LX
des Takels, die von der elektrischen Rolle 250 erhalten werden,
und der relativ genauen Daten über
die Wassertiefe ED2 des Meeresgrunds, die von dem Fisch-Finder 140 erhalten
werden, angezeigt werden, berichtigt werden können und die berichtigten ersten
Daten über
die Wassertiefe auf der Anzeigeeinheit 298 für die Wassertiefe
angezeigt werden, kann hier die Wassertiefe des Takels genauer angezeigt
werden, selbst wenn die Angelschnur aufgrund von Gezeitenströmungen gebogen
ist. In dieser Situation sind jedoch die Daten über die Takelendstückswassertiefe
LX vor der Berichtigung bereits in der Speichereinheit 317 gespeichert,
und die Nulleinstellungsposition und die Bootseitenstoppposition,
bei denen selten das Einwirken des Knickens der Angelschnur auftritt,
werden von den Daten über
die Takelendstückswassertiefe
LX vor der Berichtigung gesteuert.
-
Zusätzlich dazu
wird auch bei der zweiten Ausführungsform
im Jigmodus oder im Autojigmodus, wenn die Jigbreite eingestellt
ist und das Jiggen beginnt, der Jigmodus ausgeführt, bei dem die An/Aus-Steuerung
lediglich zwischen der eingestellten Jigbreite, die dem Jigmuster
entspricht, ausgeführt
wird. Somit kann durch das Einstellen der Jigbreite auf die Breite
der Stelle, an der die Fische versammelt sind, eine Jigbetätigung lediglich
bei der Fischstelle mit guter Effizienz und mit einer einfachen Betätigung ausgeführt werden.
Da die Jigbetätigung automatisch
abschließt,
wenn das Schnurwickeln der Jigbreite abgeschlossen ist, selbst wenn
die Jigbetätigung
begonnen hat, ist des Weiteren keine übermäßige Motor-an/aus-Steuerung
aufgrund des Aufwickelns der Angelschnur an dem Punkt des Abschlusses
mehr nötig,
und die Schnurwickeleffizienz kann mit einer einfachen Betätigung verbessert
werden.
-
ANDERE AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
- (a) Bei der zuvor erwähnten Ausführungsform wurde ein Haken
verwendet, um das Takelendstück
graphisch zu symbolisieren, aber die Form des Symbols ist bei der
zuvor erwähnten Ausführungsform
nicht beschränkt.
Zum Beispiel kann es einfach mit einem runden oder viereckigen Symbol
angezeigt werden.
- (b) Bei der zuvor erwähnten
Ausführungsform wurde
die Position des Takelendstücks
auf der rechten Seite der Skala SC angezeigt, aber sie kann auch
auf der linken Seite angezeigt werden.
- (c) Bei der zuvor erwähnten
Ausführungsform wird
die Positionsberichtigung durch die Betätigung des Einstellungsknopfs
ausgeführt,
aber die Gestaltung der Berichtigungsinitiierung ist nicht auf eine
manuelle Betätigung
wie bei der zuvor erwähnten
Ausführungsform
beschränkt.
Zum Beispiel kann die Berichtigung durch das Beobachten der (Erhöhung oder
der Herabsetzung der ersten Daten über die Wassertiefe, das Einstellen
der ersten Daten über
die tiefste Wassertiefe während eines
bestimmten Zeitraums als Meeresgrund auf der Seite der elektrisch
angetriebenen Rolle 1, des Weiteren durch das Vergleichen
der ersten Daten über
die tiefste Wassertiefe mit den zweiten Daten über die Wassertiefe und das
automatische Ausgeben eines Berichtigungsinitiierungssignals, wenn
die Werte der ersten und der zweiten Daten über die Wassertiefe bei oder über einem
zuvor bestimmten Wert liegen, ausgeführt werden.
- (d) Bei den zwei zuvor erwähnten
Ausführungsformen
werden die Daten von dem Fisch-Finder 140 drahtlos empfangen,
können
aber auch über
einen Draht empfangen werden.
- (e) Bei den zwei zuvor erwähnten
Ausführungsformen
wurden in dem vergrößerten Anzeigemodus die
Angeldaten ab der Hälfte
der Wassertiefe der Grundwassertiefe angezeigt. Jedoch ist die Anzeige
der Angeldaten in dem vergrößerten Anzeigemodus
nicht auf die zuvor erwähnten
Ausführungsformen
beschränkt.
Zum Beispiel kann, wie in Schritt S290 aus 30 gesehen,
eine Bezugswassertiefe eingestellt werden (z. B. 50 Meter), und
wenn die Wassertiefe tiefer als die Bezugswassertiefe ist, kann
die Anzeige mit einem Vergrößerungsmaßstab, der
sich gemäß der Wassertiefe
des Grunds unterscheidet, vergrößert werden.
Insbesondere kann, falls die Wassertiefe des Grunds 80 Meter beträgt, die
Anzeige um 80/50 = 1,6 Mal vergrößert werden.
- (f) Das Berichtigungsverfahren ist bei der zuvor erwähnten Ausführungsform
nicht beschränkt. Zum
Beispiel können
Angelschnurübersichtsdaten,
die mit dem Fischtiefenmonitor ausgewählt werden, gespeichert werden,
und die Berichtigung kann mit Bezug auf diese Übersichtsdaten ausgeführt werden.
In dieser Situation kann der Wert des Spulenzählers 42 von der elektrischen Rolle 10 empfangen
werden.
- (g) Um eine Störung
zu verhindern, wenn Funkwellen von einer Vielzahl von Fisch-Findern 80 vorhanden
sind, war bei der zuvor erwähnten Ausführungsform
die Vorrichtung gestaltet, um die stärksten Funkwellen zu empfangen
und nicht die anderen Funkwellen zu empfangen. Die Frequenz auf
der Seite des Fisch-Finders kann jedoch geändert werden, und eine entsprechende Änderung
kann auf der Seite des Fischtiefenmonitors vorgenommen werden. Zusätzlich dazu können Identifizierungsinformationen
bei dem Fisch-Finder und dem Fischtiefenmonitor eingestellt werden,
um eine Störung
zu verhindern.
- (h) Bei der zuvor erwähnten
Ausführungsform wird
zum Beispiel die elektrische Rolle verwendet, es kann jedoch die
doppelt gelagerte Handwickelrolle 401, wie in 29 gezeigt, mit der Anzeigevorrichtung für die Angeldaten
der vorliegenden Erfindung verbunden sein. Die doppelt gelagerte Rolle 401 umfasst
eine Rolleneinheit 402, an der ein Drehknopf 402a befestigt
ist, und eine Spule 403, die drehend an der Rolleneinheit 402 montiert
ist, wobei es möglich
ist, Daten, welche die Stelle des Takels der doppelt gelagerten
Rolle zeigen, auszugeben.
-
Obwohl
in 29 kein Zähler,
welcher eine Anzeigevorrichtung zum Anzeigen der Wassertiefe eines
Takels umfasst, bereitgestellt ist, kann eine mit einem Zähler versehene
doppelt gelagerte Rolle auf die vorliegende Erfindung angewendet
werden. In diesem Fall können, ähnlich der
zweiten Ausführungsform,
verschiedene Konfigurationen eines Motors und einer Rolle von dem
Fisch-Finder 140 auf der Seite der doppelt gelagerten Rolle
ohne den Einsatz eines Fisch-Finder-Monitors ausgeführt werden.
-
Da
die ersten Daten über
die Wassertiefe, welche die Position des Takels angeben, und die zweiten
Daten über
die Wassertiefe, welche die Position des Grunds angeben, graphisch
und nicht als Zahlenwerte angezeigt werden, um der Wassertiefe zu
entsprechen, kann gemäß der vorliegenden
Erfindung die Positionsbeziehung zwischen der Position des Takels
und der Position des Grunds sofort festgestellt werden.
-
Wie
hier verwendet, beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe „nach vorne,
nach hinten, oben, nach unten, vertikal, horizontal, unten und quer" sowie alle anderen ähnlichen
Richtungsbegriffe auf die Richtungen einer Vorrichtung, die mit
der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist. Dementsprechend sollten
diese Begriffe, wie benutzt, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben,
relativ zu einer mit der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Vorrichtung
interpretiert werden.
-
Der
Begriff „gestaltet", wie hier verwendet, um
eine Komponente, einen Teilabschnitt oder einen Teil einer Vorrichtung
zu beschreiben, umfasst Hardware und/oder Software, die konstruiert
und/oder programmiert ist, um die gewünschte Funktion auszuführen.
-
Zudem
sollten Begriffe, die in den Patentansprüchen als „Mittel zuzüglich Funktion" ausgedrückt werden,
jede beliebige Konstruktion, die benutzt werden kann, um die Funktion
von demjenigen Teil der vorliegenden Erfindung auszuführen, umfassen.
-
Die
Begriffe des Ausmaßes
wie etwa „im
Wesentlichen", „etwa" und „ungefähr", wie hier verwendet,
bedeuten einen angemessenen Betrag an Abweichung des modifizierten
Begriffs, so dass das Endergebnis nicht maßgeblich verändert wird.
Diese Begriffe können
zum Beispiel so ausgelegt werden, dass sie eine Abweichung von mindestens ±5% des modifizierten
Begriffs umfassen, wenn diese Abweichung die Bedeutung des Worts,
das modifiziert wird, nicht negiert.
-
Diese
Anmeldung beansprucht Priorität
der
japanischen Patentanmeldungen
Nr. 2003-405727 ,
2003-405726 ,
2004-009177 .
-
Während lediglich
ausgewählte
Ausführungsformen
gewählt
worden sind, um die vorliegende Erfindung zu veranschaulichen, wird
dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen daran vorgenommen werden können, ohne den in den angehängten Patentansprüchen definierten
Bereich der Erfindung zu verlassen. Des Weiteren sind die vorangehenden
Beschreibungen der erfindungsgemäßen Ausführungsformen
lediglich zu Zwecken der Darstellung bereitgestellt und sollten
die Erfindung, wie durch die beigefügten Patentansprüche und
ihre Äquivalente
festgelegt, nicht einschränken.
Demzufolge ist der Bereich der Erfindung nicht auf die offenbarten
Ausführungsformen
beschränkt.