DE602004013149T2 - Espressokaffeemaschine - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Espressokaffeemaschinen und insbesondere auf Maschinen, in die der Kaffee in Form von vorgefüllten Patronen, bekannt als "Filterpackungen", oder ähnlichem eingefüllt wird.
  • Espressokaffeemaschinen, die bis vor kurzem hauptsächlich für den professionellen Einsatz bestimmt waren, sind nun auch im Hausgebrauch weit verbreitet. Um die Nutzung dieser Maschinen einfacher und praktischer zu gestalten, und um einen gleichmäßigen Qualitätsstandard des Produktes, in anderen Worten des Kaffees, zu gewährleisten, gibt es seit einigen Jahren vorgefüllte Portionen gemahlenen Kaffees, wobei diese Portionen in wasserlöslichen Behältern aus Papier, Kunststoff, Aluminium oder ähnlichem abgepackt sind, die allgemein als "Filterpackungen" bekannt sind.
  • Espressomaschinen, bei welchen diese Art von Produkt verwendet wird, sind zweifellos einfacher im Gebrauch und bieten einen Kaffeeaufguss, dessen Eigenschaften lediglich von der verwendeten Wassermenge abhängen; in der Praxis entfallen die Stadien wie beispielsweise das Befüllen und das Festdrücken des Filters, da die Anzahl der Alternativen in diesen Stadien zu groß ist, um das Produkt einer breiten Allgemeinheit zu erschließen. Zudem sind die Maschinen insgesamt wesentlich sauberer und ihre Instandhaltung steht keine besonderen Schwierigkeiten dar.
  • Auf der anderen Seite ist zu beachten, dass diese Filterpackungen bei der traditionelleren Art von Espressomaschine nicht problemlos eingesetzt werden können, da zum einen die Filterpackungen selten solcherart hergestellt sind, dass sie eine gute Dichtung und somit einen Kaffeeaufguss von befriedigender Qualität bieten, und zum anderen, dass selbst wenn eine Dichtung bereitgestellt werden kann, die relative Bewegung der Teile, die sie bereitstellen, das heißt der Filterhalter und die Einheit, welche das unter Druck stehende heiße Wasser zuführt, mit einem Gleiten der korrespondierenden Kontaktflächen einhergeht; dies kann leicht zu Deformation der Filterpackung und somit zu einem Verlust der Effizienz des Maschinenbetriebs führen.
  • Infolgedessen ist es der Fall, dass die Nutzung von vorgefüllten Patronen oder Filterpackungen auf automatische oder halbautomatische Maschinen beschränkt ist, die eigens für den Betrieb mit dieser Form von Zuführung von gemahlenem Kaffee konstruiert sind; auf der anderen Seite weisen diese Maschinen eine ziemlich komplizierte Konstruktion auf, insbesondere wegen der Mechanismen, die für das Einsetzen und Entnehmen der Filterpackungen verantwortlich sind, und sind daher wesentlich teurer als herkömmliche Espressomaschinen. Außerdem sollte berücksichtigt werden, dass verschiedene Maschinen häufig dazu konstruiert sind, nur bestimmte Arten von Patronen aufzunehmen, und nur diese Arten aufnehmen können, so dass die Auswahlmöglichkeiten des Benutzers deutlich eingeschränkt sind.
  • In EP-A-1219217 ist eine Kaffeemaschine beschrieben, umfassend eine horizontale Abgabeanordnung, die wiederum umfasst: einen Boiler mit einem Spritzapparat für unter Druck stehendes heißes Wasser; eine Abgabeschale zur Aufnahme wenigstens eines Teils eines Behälters für gemahlenen Kaffee, wobei die Abgabeschale zum Spritzapparat weisend angeordnet ist; einen hydraulischen Schubzylinder, der mit dem Boiler entlang einer horizontalen ersten Achse fluchtet und an der gegenüberliegenden Seite der Abgabeschale zu dem Boiler angeordnet ist, wobei der Hydraulikzylinder einen Kolben umfasst zum Bewegen der Abgabeschale in eine und aus einer Infusionsstellung, in welcher die Abgabeschale mit dem Spritzapparat verbunden ist; und eine vertikale Ladeleitung zum Laden des Behälters zwischen den Spritzapparat und die Abgabeschale; wobei die Abgabeschale von dem Kolben getragen ist, um zu oszillieren in Bezug auf den Kolben und um eine zweite Achse, die kreuzweise angeordnet ist zu der ersten Achse, zwischen einer Ladeeinstellung, in welcher die Abgabeschale zumindest teilweise nach oben und in Richtung der Ladeleitung weist und einer Entladeeinstellung, in welcher die Abgabeschale zumindest teilweise nach unten orientiert ist und über eine Infusionseinstellung, die von der Abgabeschale in der Infusionsstellung eingenommen wird und in welcher die Abgabeschale koaxial zu der ersten Achse ist.
  • In US2002/002913 ist ein Extraktionssystem beschrieben, bestehend aus zwei unabhängigen Spannelementen, die zwischen einander, jeweils etwa zur Hälfte, ein Gehäuse für die Patrone umschließen, eine Spannvorrichtung, die mit dem Extraktionssystem und auf jeder Seite des Extraktionssystems verbunden ist und es dem Extraktionssystem ermöglicht, von der Position aus der vertikalen Ebene in die vertikale Position gekippt und geschlossen und geöffnet zu werden, und ein Hebelsystem, das mit der oben genannten Spannvorrichtung verbunden ist und es dem Benutzer ermöglicht, die Vorrichtung zu betätigen, wobei das Extraktionssystem, die Spannvorrichtung und das Hebelsystem zusammen an einem Maschinentragrahmen arbeiten, und die Einrichtung weiterhin ein mobiles Wassereinlasssystem oberhalb des Systems zur Extraktion des Patroneninhalts zwischen den zwei Spannelementen umfasst.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Espressokaffeemaschine bereitzustellen, die dazu eingerichtet ist, vorgefüllte Patronen, bekannt als Filterpackungen, zu verwenden, und die auf sehr einfache Weise konstruiert ist und eine stabile Dichtung nutzt, bei der die miteinander in Kontakt stehenden Oberflächen nicht in Bezug zueinander gleiten müssen, und bei der das Einsetzen und die Entnahme der Patrone auf eine im Wesentlichen manuelle Weise ausgeführt wird, dies durch die Konstruktionsweise jedoch wesentlich vereinfacht wird.
  • Die vorliegende Erfindung sieht somit eine Espressokaffeemaschine nach Anspruch 1 vor, umfassend einen Wasserbehälter, eine Pumpe zum Zuführen des Wassers zu einem Kocher, eine Zuführeinrichtung für heißes Wasser, und Filterhalterungsmittel, um eine Portion gemahlenen Kaffees aufzunehmen, der vorzugsweise abgepackt ist; wobei die Zuführeinrichtung und die Filterhalterungsmittel mit einer Dichtung angekoppelt sind und die Richtung der Ankopplungsbewegung auf einer Ebene liegt, die im Wesentlichen senkrecht zu der mittleren Kopplungsebene von der Zuführeinrichtung und den Filterhalterungsmitteln ist, wobei die Oberflächen der Zuführeinrichtung und der Filterhalterungsmittel erst in dem Moment der Ankopplung in Verbindung gesetzt werden.
  • Die Filterhalterungsmittel sind an einem Ende des Körpers der Kaffeemaschine angeschlossen, in der Nähe der Zuführeinrichtung; wobei die Filterhalterungsmittel in vorteilhafter Weise auslösbar angekoppelt sein können. Es kann vorteilhaft sein, dass die mittlere Ankopplungsebene senkrecht zu der Bodenebene des Maschinenkörpers ist, auf solche Weise, dass das Einsetzen der Portion gemahlenen Kaffees in die Filterhalterungsmittel und die Entnahme des Kaffees daraus besonders vereinfacht wird. Zusätzlich können die Filterhalterungsmittel mit einer Einrichtung zum Entnehmen der Portion gemahlenen Kaffees versehen sein.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung kann mit einem Schaltungsmittel versehen sein, um die Zuführung erst dann zu erlauben, wenn die Kopplung zwischen der Zuführeinrichtung und den Filterhalterungsmitteln abgeschlossen ist.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden detaillierten Beschreibung einiger Ausführungen der Erfindung deutlich, die lediglich beispielhaft und ohne einschränkende Absicht unter Bezug auf die begleitenden Zeichnungen gegeben wird, in welchen:
  • 1 eine Vorderansicht einer ersten Ausführung der Espressokaffeemaschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 ein Schaltschema ist, das den Betrieb der Maschine gemäß der Erfindung zeigt;
  • 3 eine Schnittdarstellung entlang der Linie III-III aus 1 ist, die ein Detail der Maschine gemäß der Erfindung zeigt;
  • 4 eine Draufsicht eines Details der Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 5 eine Schnittdarstellung ähnlich der aus 3 ist, nur dass sich die dargestellten Teile in einer anderen Konfiguration befinden;
  • 6 und 7 zwei Schnittdarstellungen entlang der Linie VI-VI aus 5 sind, in zwei verschiedenen Konfigurationen; und
  • 8 eine perspektivische Explosionszeichnung einer zweiten Ausführung der Maschine gemäß der Erfindung ist.
  • 1 zeigt eine Espressokaffeemaschine gemäß der vorliegenden Erfindung; die Zahl 11 kennzeichnet den Boden der Maschine, von dem sich eine Säule 10 erstreckt, die an dem gegenüberliegenden Ende in dem Kopf 12 endet. Die Filterhalterungsluke 1, die mit dem Hebel 101 und dem Kaffeeaufguss-Düsenkopf 201 versehen ist, ist mit einem Drehgelenk an dem Kopf 12 angeschlossen; ebenfalls an dem Kopf befinden sich die Steuer- und Regelungsmittel, umfassend den Drehknopf 13 und Schalter 14 und 15. Die in 2 dargestellte Maschine verfügt im Inneren über den Wasserbehälter 20, der über die Pumpe 21 mit dem Kocher 24 verbunden ist; wobei der Kocher 24, die Pumpe 21 und der Zeitgeber 23 im Zusammenhang mit dem Drehknopf 13 mit der Steuereinheit 22 verbunden sind, die wiederum mit dem Schalter 25 verbunden ist.
  • 3 zeigt einen Schnitt durch ein Detail der Maschine gemäß der Erfindung. Die Luke 1 ist mit dem Kopf 12 der Maschine an der Position der Platte 2 verbunden, die durch den in ihr ausgebildeten Durchgang 202 mit dem Kocher 24 in Verbindung steht, an dem die Platte mit Hilfe geeigneter Mittel 222 befestigt ist, wobei zwischen dem Kocher 24 und der Platte 2 Dichtungsmittel 212 bereitgestellt sind. An dem Ende des Durchgangs 202, das sich an der Seite der Platte öffnet, die gegenüber der Luke 1 liegt, ist ein zylindrischer Vorsprung 102 koaxial zu dem Durchgang ausgebildet, auf dem sich der Zuführauslass 122 befindet, der mit Dichtungsmitteln 112 versehen ist; wobei der Flansch 17 der vorgefüllten Patrone 16 mit den Dichtungsmitteln 112 in Verbindung steht. Die Filterhalterung 301 nimmt in ihrer Kammer 311 die Patrone 16 auf, welche in der Nähe des Bodens ein radiales Loch 321 aufweist, durch das sie mit dem Düsenkopf 201 verbunden ist. Ein weiteres Loch 331, versehen mit Dichtungsmitteln 421, ist dem Loch 321 diametral entgegengesetzt ausgebildet. Durch beide Löcher ist eine Stange 401 eingeführt, deren freies Ende sich in dem Düsenkopf 201 befindet, während das andere Ende 421 in ein Sackloch 601 eingeführt ist, ausgebildet in der Luke 1, und dort mit Hilfe der Arretierung 431 gesichert ist. Die Filterhalterung 301 ist an dem Ende, das den Düsenkopf 201 trägt, mit einem Stift 371 versehen, an dem ein Ende des Hebels 422 angekoppelt ist, während das andere Ende mit dem Bügel 402 der Platte 2 mit Hilfe des Stifts 412 verbunden ist. Die Luke 1 ist mit Hilfe ihres Stifts 501 mit dem Loch 512 verbunden, das in dem Auge 502 der Platte 2 ausgebildet ist, und das in gestrichelten Linien in der Figur dargestellt ist und weiter unten eingehender beschrieben wird.
  • An ihrem entgegengesetzten Ende ist die Luke 1 mit einem Hebel 101 versehen, der um einen Stift 111 schwenkbar ist und an seinem entgegengesetzten Ende mit einem Zahn 121 und einer Aussparung 131 versehen ist, die mit dem Stift 312 zusammenwirken können, der von dem Auge 302 der Platte 2 vorsteht. Der Hebel wird in eine Zusammenwirkungsstellung mit dem Stift 312 mit Hilfe der Feder 141 gebracht, die unter dem Hebel positioniert ist, wobei das andere Ende dieser Feder auf der Filterhalterung 301 aufliegt. Wenn die Luke 1 auf die Platte 2 gesenkt wird, liegt der Kopf des Zahns 121 auf dem Knopf 26 des Schalters 25 auf.
  • 4 ist eine Draufsicht der Luke 1 der Maschine gemäß der Erfindung; identische Bezugsziffern kennzeichnen identische Teile. Wie in der Figur zu sehen, ist die Filterhalterung 301 verschiebbar auf zwei rohrförmigen Schienen 701 montiert, die an der Luke 1 befestigt sind; die Schienen sind in zwei zylindrische Kammern 341 eingeführt, ausgebildet entlang den längeren Seiten der Filterhalterung 301, und sind mit Dichtungsmitteln 351 ausgestattet. Jede der zwei Schienen ist mit einer Aussparung 711 versehen, die in Richtung der Kammer 311 der Filterhalterung 301 weist und geformt ist, um zu dieser Kammer zu passen. Eine geneigte Oberfläche 721 erstreckt sich von dieser Aussparung 711 in der entgegengesetzten Richtung zu der des Düsenkopfes 201.
  • In 5 ist die Luke 1 in geöffneter Stellung zu sehen, während die Patrone 16 aus der Kammer 311 der Filterhalterung 301 entnommen wird. Zwei Öffnungen 361, von welchen nur eine in 5 zu sehen ist, sind in der Kammer 301 entlang deren Seiten und parallel zu den lateralen Wänden der Filterhalterung 301 ausgebildet. Die geneigte Oberfläche 721 von einer der Führungen 701 ist durch die Öffnungen zu sehen, welche die zylindrischen Kammern 341, in welchen die Führungen 701 gleiten (siehe 4), unterbrechen. In diesem geöffneten Zustand ist der Hebel 422 vollständig ausgestreckt und die Filterhalterung 301 wird in Richtung des Endes der Luke 1 bewegt, welches den Schließhebel 101 trägt.
  • In den 6 und 7 ist das Zusammenwirken zwischen der Patrone 16 und den Führungen 701 deutlicher zu sehen; in der in 6 dargestellten Position, welche der aus 3 entspricht, ist die Filterhalterung in den Aussparungen 711 positioniert, die in den Führungen ausgebildet sind, und der Flansch der Patrone liegt an der Auslasskante der Kammer 311 der Filterhalterung 301 auf. In 7 ist der Filterhalter 301 dagegen auf den geneigten Wänden 721 positioniert, und die Patrone 16 ist daher im Wesentlichen aus der Kammer 311 der Filterhalterung 301 entfernt.
  • Abschließend ist in 8 eine alternative Ausführung der vorliegenden Erfindung dargestellt. In dem Kopfteil 18 der in der Figur dargestellten Maschine ist eine Kammer 4 dargestellt, in welcher die Zuführeinrichtung 304 aufgenommen ist, umgeben von einem axialen Dichtflansch 314. Aussparungen 114, die im Wesentlichen die Form des Buchstabens "Γ" (Großbuchstabe Gamma) aufweisen, sind in den lateralen Wänden 104 der Kammer 4 ausgebildet. Ein Stift 204 ist rechtwinklig zu den lateralen Wänden 104 an dem Ende der Kammer 4 positioniert, das gegenüber demjenigen liegt, in welchem sich die Aussparungen befinden, an der Endwand der Kammer.
  • Die Luke 3 ist mit einer Aussparung 403 in ihrer Innenwand versehen, in welcher eine im Wesentlichen zylindrische Filterhalterung 103, ausgebildet zum Aufnehmen der Patrone 16 mit einem radialen Flansch 17, solcherart positioniert ist, dass sie axial vorsteht, und in einem einzigen Stück mit der Luke 3 hergestellt ist; die Endkante 113 der Filterhalterung ist in nach oben weisender Richtung allerdings wahrnehmbar verjüngt. Ein radiales Loch 133 für die Verbindung mit dem Düsenkopf 203 ist an dem Boden der Kammer 123 der Filterhalterung 103 ausgebildet. Zwei Vertiefungen 413 sind einander diametral entgegengesetzt an den lateralen Wänden der Aussparung 403 ausgebildet. An dem Ende der Luke 3, das mit dem Düsenkopf 203 versehen ist, stehen zwei Stifte 303 von den Seitenwänden der Luke nach außen vor, wobei diese Stifte mit einer Abflachung 313 versehen und dazu eingerichtet sind, mit den Aussparungen 114 zusammenzuwirken, die in den lateralen Wänden 104 der Kammer 4 des Kopfes 18 ausgebildet sind.
  • Der Betrieb der Espressokaffeemaschine gemäß der vorliegenden Erfindung wird anhand der folgenden Beschreibung deutlich. Wenn die Maschine für den Betrieb vorbereitet wird, wenn in anderen Worten der Hauptschalter 14 angeschaltet wird, besteht das nächste Stadium in dem Einsetzen einer Patrone, die mit gemahlenem Kaffee vorgefüllt ist, in die Maschine. Zu diesem Zweck wird die Luke 1 geöffnet, und die Maschine stellt sich dann im Wesentlichen in dem Zustand dar, der in 5 illustriert ist. Die Patrone 16 wird in die Kammer 311 der Filterhalterung 301 eingesetzt, und die Luke wird wieder auf die Platte 2 gesenkt, so dass die Oberfläche der Patrone 16 in Kontakt mit der Oberfläche des Zuführauslasses 122 gebracht wird, wie in 3 zu sehen. Das Zuführmittel für unter Druck stehendes Wasser, in anderen Worten der Auslass 122, und der Filter und die Filterhalteranordnung werden mit einer Dichtung zusammengekoppelt, aufgrund der Mittel 112, und der Kontakt zwischen den gegenüberliegenden Oberflächen wird erst dann hergestellt, wenn die Kopplung vollendet ist; die Luke wird durch das Zusammenwirken des Zahns 121 und der Aussparung 131 mit dem Stift 312 der Platte 2 in der geschlossenen Position gesichert, so dass die Stabilität der Kopplung sichergestellt ist. Die Möglichkeit zum Verhindern eines Kontaktes zwischen den zwei Oberflächen vor Vollendung der Kopplung ist an sich ausreichend, um eine Deformation der Patrone zu verhindern, was normalerweise deren Verwendung bei herkömmlichen manuell beladenen Espressokaffeemaschinen ineffektiv machen würde. Dies liegt daran, dass die meisten dieser Maschinen über ein Bajonettkupplungssystem verfügen, was eine Drehung der Filterhalterung in Bezug zu der Zuführeinrichtung erfordert; diese Drehung kann die Filterpackung oder Patrone, die in die Filterhalterung eingesetzt ist, beschädigen, so dass sie faktisch unbenutzbar wird.
  • Wenn die Luke 1 geschlossen ist, wirkt das freie Ende des Zahns 121 des Hebels 101 auf den Knopf 26 des Schalters 25, der als ein Kontaktschalter fungiert; in der Praxis ist die Maschine nur in diesem Zustand betriebsbereit, so dass die Möglichkeit verhindert wird, dass unter Druck stehendes heißes Wasser zugeführt wird, wenn die Luke geöffnet ist. An diesem Punkt kann die Pumpe 21 des in 2 dargestellten Schaltkreises durch eine weitere Aktivierung gestartet werden, und in der Folge wird das heiße Wasser durch den Auslass 122 zugeführt und der resultierende Kaffee aus dem Düsenkopf 201 befördert.
  • Wie in der hier dargestellten Ausführung dient der Schalter 25 vorzugsweise als ein Starter, und die Dosierung des Kaffees, in anderen Worten die Wassermenge, die durch die Patrone 16 hindurchgelassen werden muss, wird durch das Einstellen des Zeitgebers 23 bestimmt, was mit Hilfe des Drehknopfes 13 ausgeführt werden kann. Wenn der Kaffee abgegeben worden ist, wird die Luke 1 wieder geöffnet, und der mit dem Bügel 402 der Platte 2 verbundene Hebel 422 bewirkt, dass die Filterhalterung 301 entlang der rohrförmigen Führungen 701 der Luke 1 gleitet. In der Folge bewirken die geneigten Oberflächen 721 der Führungen 701, dass die Patrone aus der Kammer 311 der Filterhalterung 301 austritt, wie in 7 dargestellt. Gleichzeitig wird die in den Düsenkopf 201 eingeführte Stange 401 in die Lage versetzt, sich um eine bestimmte Distanz in den Düsenkopf 201 hinein zu bewegen, wodurch dieser gereinigt und ein Verstopfen verhindert wird.
  • Die Maschine gemäß der in 8 dargestellten Ausführung ist in ihrer Struktur wesentlich vereinfacht, wobei jedoch die meisten der oben beschriebenen Vorteile erhalten bleiben. Auch in diesem Fall kommen die Patrone 16 und die Mittel 304 zum Zuführen des heißen, unter Druck stehenden Wassers erst in Kontakt, wenn die dichtende Kopplung vollständig ist, und damit, ohne dass die gegenüberliegenden Oberflächen in Bezug zueinander gleiten. Die Filterhalterung, in welche die Patrone eingesetzt wird, ist in Bezug auf die Luke 3 fixiert und vorzugsweise aus einem Stück mit ihr gefertigt. Durch die Verjüngung der Endkante 113 der Filterhalterung 103 kann die Halterung einfacher in den axialer Flansch 314 eingesetzt werden, und vereinfacht auch das Entnehmen der Patrone 16 durch einen Benutzer, da der radiale Flansch 17 der Patrone so konstruiert ist, dass er außen an der Kante 113 vorsteht. Der Entnahmevorgang wird zusätzlich durch die Vertiefungen 413 in den Wänden der Aussparung 403 vereinfacht.
  • Die Luke, die durch das Einführen der Stifte 303 in die Γ-förmigen Aussparungen 114 der lateralen Wände 104 der Kammer 4 an dieser Kammer 4 des Kopfs 18 angekoppelt ist, kann problemlos aus dieser Verbindung gelöst werden, so dass es besonders einfach ist, die Luke zu waschen.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung wurde in den hier beschriebenen Ausführungen mit Filterhalterungsmitteln dargestellt, die aus einem lukenförmigen Halter und der eigentlichen Filterhalterung selbst besteht, die an den Körper der Maschine gekoppelt sind. Es kann jedoch jede Art von Verbindung, bei welcher der Kontakt der gegenüberliegenden Oberflächen erst in dem Moment der vollständigen, abgedichteten Kopplung möglich ist, als für den Zweck geeignet betrachtet werden.
  • Vorzugsweise sind die mittlere Ankopplungsebene der Zuführeinrichtung und die Filterhalterungsmittel senkrecht zu der Bodenebene der Maschine ausgerichtet, und die Kopplungsmittel befinden sich an der Seite der Luke in Richtung der Bodenebene der Maschine, um so das Einsetzen und die Entnahme der Patrone mit gemahlenem Kaffee zu vereinfachen.
  • Die Filterhalterung der Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist so dargestellt, dass sie sich für eine bestimmte Art von vorgefüllter Patrone eignet, doch können auch austauschbare Filterhalterungen bereitgestellt werden, die für jede Art von Patrone geeignet sind. Des Weiteren ist die Patrone in den illustrierten Ausführungen von starrer oder halbstarrer Art, doch können auch Filterpackungen aus flexiblem Material, wie beispielsweise Papier oder ähnlichem, verwendet werden. In diesem Fall kann es zweckdienlich sein, die Zuführeinrichtung und die Filterhalterungsmittel solcher Art zu formen, dass eine Tendenz der Filterpackung, nach unten zu rutschen, verhindert wird; dementsprechend kann der mittleren Ankopplungsebene der Zuführeinrichtung und der Filterhalterungsmittel eine bestimmte Neigung verliehen werden; diese Neigung kann sich in der Größenordnung eines Winkels von 10° bis 30° in Bezug auf die Längsachse der Kaffeemaschine befinden.

Claims (11)

  1. Espressokaffemaschine die einen Wasserbehälter (20), eine Pumpe (21) um das genannte Wasser zu einem Kocher (24) zuzuführen, eine Zuführeinrichtung für das heisse Wasser (2, 102, 122; 4, 304) und Filterhalterungsmittel (1, 301; 3, 303) um eine Portion gemahlten Kafee (16) aufzunehmen, der Kaffee ist vorzugsweise abgepackt, und Kaffeezuführmittel (201; 203) umfasst, die genannte Zuführeinrichtung (2, 102, 122; 4, 304) und die genannten Filterhalterungsmittel (1, 301; 3, 303) sind mit einer Dichtung angekoppelt und die Richtung der Ankopplungsbewegung liegt auf einer Ebene, die im wesentlichen senkrecht zu einer mittleren Kopplungsebene von der genannten Zuführeinrichtung (2, 102, 122; 4, 304) und den genannten Filterhalterungsmittel (1, 301; 3, 303) ist, die gegenüberliegenden Oberflächen der genannten Zuführeinrichtung (2, 102, 122; 4, 304) und der genannten Filterhalterungsmittel (1, 301; 3, 303) werden im Moment der Ankopplung in Verbindung gesetzt, dadurch gekennzeichnet dass die genannten Filterhalterungsmittel (1, 301; 3, 303) eine Luke (1; 3) umfassen, die mit einem Ende an dem Körper der genannten Maschine angeschlossen ist, das gegenüberliegende Ende der Luke ist mit auslösbaren Kopplungsmittel (101, 121, 131), die zum ankoppeln mit geeignete Kopplungmittel (302, 312; 204), die sich auf der Wand des Körpers der genannten Maschine befinden, versehen.
  2. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die mittlere Ankopplungsebene der genannten Zuführeinrichtung (2, 102, 122) und der genannten Filterhalterungsmittel (1, 301; 3, 303) senkrecht zur Bodenebene des Maschinenkörpers liegt.
  3. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die mittlere Ankopplungsebene der genannten Zuführeinrichtung (2, 102, 122) und der genannten Filterhalterungsmittel (1, 301, 3, 303) um einen Winkel von 10° bis 30° zur Längsachse der genannten Maschine geneigt ist.
  4. Kaffeemaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet dass Schaltungsmittel (25, 26) die mit den genannten auslösbaren Kopplungsmittel (101, 121, 131) der genannten Luke (1; 3) in Wechselwirkung stehen, in der Nähe der Kopplungsmittel (302, 312; 204) die auf der Wand des Körpers der genannten Maschine stehen, versehen sind.
  5. Kaffeemaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 4, in der die genannte Luke (3) an dem Körper der genannten Maschine auslösbar angekoppelt ist.
  6. Kaffeemaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 5, in der die genannten Filterhalterungsmittel einen Filterhalter (103; 301) umfassen, der eine im Wesentlichen zylindrische Kammer (123; 311) umfasst, die durch einem radialen Loch (321; 133), der mit den Kaffeezuführmittel (201, 203) verbunden ist.
  7. Kafeemaschine nach Anspruch 6, in der der genannte Filterhalter mit Mittel (361, 721; 113), die beim Herausziehen der genannten gemahlten Kaffeekapsel (16) helfen, versehen ist.
  8. Kaffeemaschine nach Anspruch 6, in der der genannte Filterhalter (301) mit Mittel (401) für die Reinigung der Kaffeezuführmittel (201) versehen ist.
  9. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, in der der genannte Filterhalter (103) in dauerhaften Verbindung mit der genannten Luke (3) steht, und in bevorzugter Weise in einem einzelnen Stuck mit der genannten Luke (3) hergestellt ist.
  10. Kaffeemaschine nach einem der Anspreche 6 bis 8, in der der genannte Filterhalter (301) in der genannten Luke (1), auf zwei Rohrschienen (701) bewegbar eingefuehrt ist, jede Rohrschiene ist mit einer geneigten Oberfläche versehen (721), die mit zwei Öffnungen (361), die in dem Boden der Kammer (311) des genannten Filterhalters (301) geformt sind, in Verbindung stehen, der genannte Filterhalter wird entlang der genannten Schienen (701) durch Mittel (422), die mit der Wand des Körpers der genannten Maschine verbunden, sind bewegt.
  11. Maschine nach Anspruch 10, in der eine parallel zu den genannten Schienen (701) verlaufende Stange (401) in der genannten Luke (1) eingeführt ist und verläuft mit einer Dichtung in den genannten Filterhalter (301) durch einem Loch (301), der radial zur Kammer (311) des Filterhalters liegt, und tretet aus dem Loch (321) um sich mit den Zuführmittel (201) in Verbindung zu setzen.
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