DE602004013448T2 - Persönliches Proximitätsnetzwerk - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf ein persönliches Proximitätsnetzwerk und im Besonderen auf ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk zwischen einem einer Person zugeordneten Master-Objekt und der Person gehörenden Slave-Objekten, um die Nähe der Slave-Objekte in Bezug auf das durch die Person mitgeführte Master-Objekt zu verfolgen.
  • Die meisten Menschen führen eine Reihe von Habseligkeiten an ihrem Körper (oder in dessen Nähe) mit sich, z. B. Zellulartelefone, Autoschlüssel, Geldbörse, Laptop-Computer und/oder ein PDA (Personal Digital Assistant). Es besteht daher die Gefahr, eine oder mehrere dieser Habseligkeiten an einem bestimmten Ort zu vergessen oder zu verlieren, zum Beispiel die Geldbörse oder ein Taschenbuch in einem Restaurant liegen zu lassen. Bei Reisenden und Touristen, die zusätzlich zu den oben genannten Habseligkeiten viele Besitztümer, zum Beispiel Digitalkamera, Videokamera und Gepäck, mit sich führen, ist die Gefahr noch größer.
  • Es ist in der Technik bekannt, dass eine Person einen elektronischen Anhänger trägt, um ihre Bewegungen zu verfolgen und zu steuern. In der Technik ist außerdem bekannt ( US-amerikanisches Patent Nummer 6.563.27 ), dass zwischen einer Master- und einer Slave-Vorrichtung eine Kommunikation stattfindet, um eine die Slave-Vorrichtung mit sich führende Person zu lokalisieren. Ein derartiges System ist jedoch kompliziert, weil jede Slave-Vorrichtung der Master-Vorrichtung ein Identifikationssignal senden muss.
  • Ein weiteres System, das dieses Problem löst, ist in dem Dokument EP 1164555 beschrieben.
  • Die vorliegende Erfindung hat daher zur Aufgabe, ein persönliches Proximitätsnetzwerk zu schaffen, um festzustellen, ob zu einer Person gehörende Objekte eine vorgegebene Nähe um ein durch die Person mitgeführtes Master-Objekt herum verlassen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren nach Anspruch 1, ein System nach Anspruch 6, ein Master-Objekt nach Anspruch 12 und ein Computerprogramm nach Anspruch 17 gelöst.
  • Weitere vorteilhafte Verfeinerungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 5, 7 bis 11 und 13 bis 16 definiert.
  • Diese und andere Merkmale, Aspekte und Vorteile des Geräts und der Verfahren der vorliegenden Erfindung werden in Bezug auf die nachfolgende Beschreibung, die angehängten Ansprüche und die begleitenden Zeichnungen besser verständlich. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform eines Systems zum Verfolgen der Nähe von mindestens einem Slave-Objekt relativ zu einem zu einer Person gehörenden Master-Objekt;
  • 2 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform einer Master-Einheit aus 1;
  • 3 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform einer Slave-Einheit aus 1.
  • Nun Bezug nehmend auf 1 ist ein System zum Verfolgen der Nähe von einem oder mehreren Slave-Objekten 102a102e zu einem zu einer Person gehörenden Master-Objekt 104 dargestellt, wobei das System im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 100 bezeichnet wird. Das System 100 funktioniert im Allgemeinen innerhalb einer Proximitätsgrenze 106, die innerhalb einer vorher festgelegten Reichweite 108 vom Master-Objekt 104 liegt. Bei dem Master-Objekt 104 handelt es sich um jede beliebige Vorrichtung oder jedes beliebige Objekt, die/das typischerweise von einer Person mitgeführt wird, zum Beispiel ein Zellulartelefon oder eine Armbanduhr. Obwohl bevorzugt wird, dass es sich bei dem Master-Objekt 104 um eine elektronische Einrichtung handelt, kann es auch ein Objekt mit einer daran befestigten Master-Vorrichtung sein, zum Beispiel ein Taschenbuch mit einem daran angebrachten Master-Objekt 104. Die Slave-Objekte 102a102e sind im Allgemeinen persönliche Habseligkeiten der das Master-Objekt 104 mitführenden Person und können elektronische Vorrichtungen oder andere Objekte sein, zum Beispiel ein PDA (Personal Digital Assistant) 102a, ein Schlüsselbund 102b, eine Geldbörse 102c, ein Laptop-Computer 102d und ein Taschenbuch 102e.
  • Bezug nehmend auch auf 2 umfasst das Master-Objekt 104 Mittel zum periodischen drahtlosen Senden eines Signals 110 (hier als „Zählappell" bezeichnet) innerhalb der vorher festgelegten Reichweite an die Slave-Objekte 102a102e und zum Empfangen einer Antwort 112 auf das Signal 110, wenn sich die Slave-Objekte 102a102e innerhalb der Proximitätsgrenze 106 befinden. Derartige Mittel können ein HF-Identifikationssender (RFID-Sender) 114 (in 2 schematisch durch Antenne 114 dargestellt) oder ein Bluetooth-Sender sein. Sowohl RFID als auch Bluetooth sind in der Technik gut bekannt, so dass der Kürze halber auf eine ausführliche Beschreibung beider Verfahren verzichtet wird. Obwohl RFID oder Bluetooth zu bevorzugen sind, weil sie nach gut bekannten Standards funktionieren, kann jedes beliebige drahtlose Übertragungsmittel verwendet werden. Obwohl das RFID- 114 oder Bluetooth-Übertragungsmittel eine vom Master-Objekt 104 getrennte Vorrichtung sein kann, wird bevorzugt, dass sie in die Vorrichtung integriert sind, zum Beispiel in ein Zellulartelefon. Im Fall eines Zellulartelefons hat dieses bereits ein drahtloses Übertragungsmittel für die Kommunikation mit anderen Telefonen und/oder einer Basisstation. Somit kann das im Zellulartelefon vorgesehene drahtlose Übertragungsmittel auch genutzt werden, um das Signal 110 an die Slave-Objekte 102a102e zu senden und die Antwort 112 zu empfangen. Obwohl bevorzugt wird, dass das Signal 110 periodisch gesendet wird, z. B. alle 30 Sekunden, um eine Batterie (nicht abgebildet), die die Master-Vorrichtung 104 speist, zu schonen, kann das Signal auch kontinuierlich übertragen werden.
  • Die Master-Vorrichtung 104 hat auch einen Prozessor 116 zum Erzeugen des Signals, das dann durch die Antenne 114 übertragen wird. Der Prozessor 116 stellt auch fest, ob eine Antwort von jedem der Slave-Objekte 102a102e empfangen wurde, und demoduliert und formatiert die empfangene Antwort 112 (bei Bedarf). Wo mehr als ein Slave-Objekt 102a102e verwendet wird, empfängt der Prozessor 116 Signale mit unterschiedlichen Eigenschaften (z. B. Frequenzen) und ist in der Lage, zwischen den empfangenen Signalen zu unterscheiden und jedes der empfangenen Signale einem anderen Slave-Objekt 102a102e zuzuordnen. Derartige Informationen in Bezug auf die Slave-Objekte 102a102e und ihre unterscheidenden Kommunikationseigenschaften werden vorzugsweise in einem Speicher 128 in der Master-Vorrichtung 104 gespeichert. Der Prozessor 116 verfügt außerdem über ein Warnmittel, um die Person zu warnen, wenn festgestellt wird, dass die Antwort 112 nicht von einem der Slave-Objekte 102a102e empfangen wurde. Die Warnung kann in Textform auf einer in dem Master-Objekt 104 enthaltenen Anzeige 118 erzeugt werden. Die Warnung kann auch ein akustischer Alarm sein, der mit einem in dem Master-Objekt 104 enthaltenen Lautsprecher 120 wiedergegeben wird. Außerdem kann die Warnung ein sichtbarer Alarm sein, der durch eine LED 122 oder eine andere lichtemittierende Vorrichtung im Master-Objekt 104 angezeigt wird. Obwohl jedes der oben beschriebenen Warmmittel separat genutzt werden kann, um die Person darauf aufmerksam zu machen, dass sich eines oder mehrere der Slave-Objekte 102a102e außerhalb der Proximitätsgrenze 106 befinden, wird bevorzugt, dass sie in Kombination genutzt werden. Zum Beispiel kann der Prozessor 116 den Lautsprecher anweisen, eine akustische Warnung auszugeben und die Warnung auch auf der Anzeige 118 anzuzeigen. Lässt zum Beispiel eine Person ihr Taschenbuch 102e in einem Restaurant liegen, wenn sie das Restaurant verlässt und in ihr Auto einsteigt (das sich außerhalb der zuvor festgelegten Reichweite vom Taschenbuch 102e befindet), so antwortet das Taschenbuch 102e nicht auf das Signal 110 und das Master-Objekt 104 wart die Person, zum Beispiel durch einen Piepton über den Lautsprecher 120 und die Meldung „Taschenbuch außerhalb des Proximitätsbereichs" auf der Anzeige 118. Die Person kann dann in das Restaurant zurückgehen, um ihr Taschenbuch 102e abzuholen.
  • Die Länge der vorgegebenen Reichweite 108 (d. h. die Größe des Proximitätsnetzwerks) kann variiert werden, zum Beispiel indem die Stärke des übertragenen Signals 110 variiert wird. Es wird jedoch bevorzugt, dass die Größe des Proximitätsnetzwerks (z. B. der Abstand zwischen der Proximitätsgrenze 106 und der von der Person mitgeführten Master-Einheit 104) relativ klein bleibt, so dass die Person ein Slave-Objekt 102a102e, das sich aus dem Netzwerk herausgelöst hat (d. h. sich außerhalb der Proximitätsgrenze 106 befindet) auf einfache Weise wieder abholen kann. Die Warnung, dass ein Slave-Objekt 102a102e sich herausgelöst hat, sollte also erfolgen, solange sich die Person ziemlich nahe an dem herausgelösten Slave-Objekt 102a102e befindet, so dass sie es auf einfache Weise abholen kann, bevor sie die allgemeine Umgebung des herausgelösten Slave-Objekts 102a102e verlässt.
  • Das Master-Objekt 104 verfügt weiterhin über Mittel zum Eingeben von Daten und Anweisungen in den Prozessor 116, zum Beispiel Knöpfe und Tastenfelder 126, und zum Anzeigen einer Benutzeroberfläche auf der Anzeige 118. Die Knöpfe und Tastenfelder 126 sind vorzugsweise diejenigen, die auch während der normalen Funktion der Master-Vorrichtung 104 benutzt werden. Im Fall eines Zellulartelefons werden die Knöpfe und Tastenfelder 126 auch benutzt, um das Zellulartelefon zu bedienen, zum Beispiel einen Telefonanruf zu machen oder Telefonnummern in den Speicher 128 des Zellulartelefons zu programmieren. Der Prozessor 116 steuert vorzugsweise alle oben beschriebenen Funktionen in Bezug auf das Master-Objekt 104. Eine Interaktion mit der auf der Anzeige 118 angezeigten Benutzeroberfläche kann durch ein Richtungstastenfeld 130 mit Aufwärts-, Abwärts-, Links- und Rechts-Tasten sowie einer zentralen Eingabetaste 131 erfolgen. Die Benutzung eines derartigen Richtungstastenfeldes 130 ist in der Technik gut bekannt. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Funktionen können die Knöpfe und Tastenfelder 126 sowie die Benutzeroberfläche verwendet werden, um Slave-Objekte 102a102e zum System 100 hinzuzufügen bzw. daraus zu entfernen. Alternativ können die Slave-Objekte 102a102e automatisch hinzugefügt werden, indem sowohl am Slave-Objekt 102a102e als auch am Master-Objekt 104 eine Taste gedrückt wird, wobei in diesem Fall das Slave-Objekt ein Signal mit einer bestimmten Eigenschaft, zum Beispiel einer bestimmten Frequenz, sendet. Wenn die bestimmte Eigenschaft die Frequenz der Antwort 112 ist, ermittelt das Master-Objekt 104 die Frequenz und registriert das Slave-Objekt mit dieser Frequenz im Speicher 128 des Master-Objekts 104. Wenn das Master-Objekt 104 eine elektronische Vorrichtung ist, zum Beispiel ein Zellulartelefon, steuert der Prozessor vorzugsweise die normalen Funktionen der Vorrichtung sowie die Funktionen des oben beschriebenen Master-Objekts 104. Wenn das Master-Objekt 104 an einem Objekt, wie zum Beispiel einem Taschenbuch, befestigt werden kann, kann der Prozessor 116 darauf spezialisiert sein, die oben beschriebenen Funktionen zu steuern.
  • Wo eine Vielzahl von Slave-Objekten 102a102e vorhanden ist, kann der Prozessor 116 des Master-Objekts ermitteln, ob sich die Vielzahl von Slave-Objekten 102a102e innerhalb der vorgegebenen Reichweite 108 befindet und Signale 110 nur an diejenigen Slave-Objekte 102a102e senden, von denen festgestellt wurde, dass sie sich innerhalb der vorgegebenen Reichweite 108 befinden. Zum Beispiel kann einer (eines) der Knöpfe und Tastenfelder 126 eine „Finde alle"-Taste sein, die bei Betätigung nur diejenigen Slave-Objekte 102a102 registriert, die sich innerhalb der vorgegebenen Reichweite 108 befinden (d. h. die eine Antwort 112 liefern). Jegliche Slave-Objekte 102a102e, die nicht registriert werden, werden dann ignoriert, bis die „Finde alle"-Taste erneut betätigt oder das System rückgesetzt wird. Das Ignorieren eines Slave-Objekts 102a102e kann bedeuten, dass das Signal 110 nicht an die ignorierten Slave-Objekte 102a102e übertragen wird und/oder ein Signal an alle Slave-Objekte 102a-102 gesendet wird, aber ignoriert wird, ob eine Antwort von den ignorierten Slave-Objekten 102a102e empfangen wird. In 1 befindet sich zum Beispiel das Taschenbuch 102e außerhalb der vorgegebenen Reichweite und somit macht das Master-Objekt 104 die Person darauf aufmerksam. Wenn die Person jedoch an einem Tag absichtlich ihr Taschenbuch zuhause lässt, kann sie die Taste „Finde alle" betätigen und das Taschenbuch 102e aus dem System 100 eliminieren, nachdem sie (und das Master-Objekt 104) einmal weit genug von zuhause entfernt sind, damit sich das Taschenbuch 102e nicht innerhalb der vorgegebenen Reichweite 108 befindet. Alternativ kann das Slave-Objekt 102e einen Ein/Aus-Schalter (nicht abgebildet) haben. Bei einer derartigen Konfiguration kann das Taschenbuch 102e ausgeschaltet werden und die „Finde alle"-Taste betätigt werden. Das System 100 wird dann das Taschenbuch 102e ignorieren, weil es nicht die Antwort 112 senden wird. Bei einer anderen Alternative kann die Person einfach das Taschenbuch 102e über eine grafische Benutzeroberfläche und die Knöpfe und Tastenfelder 126 an der Master-Einheit aus dem System 100 herausnehmen. Auf diese Weise kann die Person alle ihre Habseligkeiten zu dem System 100 hinzufügen und selektiv diejenigen Slave-Objekte 102a102e aufnehmen, die sie zu einer bestimmten Zeit benutzt.
  • Das Master-Objekt 104 kann auch Mittel umfassen, um kenntlich zu machen, dass eines der Slave-Objekte 102a102e zeitweilig aus der festgelegten Reichweite 108 entfernbar ist, und um die Person zu warnen, dass sich ein derartiges Slave-Objekt 102a102e auf andere Weise außerhalb der festgelegten Reichweite 108 befindet als wenn sich ein anderes zweites Slave-Objekt 102a102e außerhalb der festgelegten Reichweite befindet. Bei dem Slave-Objekt kann es sich zum Beispiel um ein Gepäckstück handeln. Wenn die Person eine Zugreise unternimmt, kann das Gepäck über eine grafische Benutzeroberfläche am Master-Objekt 104 als zeitweilig aus dem System 100 entfernbar kenntlich gemacht werden. Wenn also das Gepäck im Gepäckwagen des Zugs aufbewahrt wird und die Person ihren Platz in einem anderen Wagen einnimmt (der sich außerhalb der festgelegten Reichweite vom Gepäckwagen befindet), kann das Master-Objekt 104 eine andere Warnung ausgeben als dies der Fall wäre, wenn festgestellt wird, dass sich ein anderes der Slave-Objekte (z. B. die Geldbörse 102c) außerhalb der festgelegten Reichweite 108 befindet. Die Master-Einheit 104 kann zum Beispiel einen kurzen Piepton über den Lautsprecher 120 erzeugen, um zu bestätigen, dass das Gepäck zeitweilig aus dem System 100 herausgelöst wurde, und einen längeren und/oder lauteren Piepton über den Lautsprecher 120 wiedergeben, wenn festgestellt wird, dass sich eines der anderen Slave-Objekte 102a102e außerhalb der vorgegebenen Reichweite vom Master-Objekt 104 befindet. Auf ähnliche Weise kann das Master-Objekt 104 wieder die Person warnen, wenn das herausgelöste Slave-Objekt erneut an dem System 100 angebracht wird.
  • Nun Bezug nehmend auf 3 ist ein Slave-Objekt 102b in Form eines Schlüsselanhängers 132 zum Aufbewahren der Schlüssel 134 veranschaulicht. Jedes Slave-Objekt 102a102e, einschließlich des Slave-Objekts 102b, hat einen drahtlosen Empfänger 136 zum Empfangen des Signals 110 von dem Master-Objekt 104. Bei dem Slave-Objekt 102a102e kann es sich um eine elektronische Vorrichtung oder ein Objekt mit einer Vorrichtung handeln, die die Funktionen des hiermit verbundenen Slave-Objekts bereitstellt. Wie oben erörtert, kann der Empfänger ein RFID-Etikett oder eine Bluetooth-Bake sein, schematisch in 1 durch das Kästchen 136 und in 3 durch Antenne 136 dargestellt. Das RFID-Etikett oder die Bluetooth-Bake 136 kann in das Slave-Objekt 102a102e integriert oder an einem Slave-Objekt, zum Beispiel einem Taschenbuch 102e, angebracht sein. Nicht-elektronische Vorrichtungen können ebenfalls Slave-Objekte sein und mit der Elektronik hergestellt werden, die erforderlich ist, um die Funktionen der Slave-Objekte 102a102e auszuführen, zum Beispiel indem die Elektronik in den Umschlag eines Taschenbuchs eingenäht wird. Das Slave-Objekt 102a102e hat ferner einen Prozessor 138 zum Empfangen des Signals 110 vom Master-Objekt 104, zum Demodulieren und Formatieren desselben bei Bedarf und zum Übertragen der Antwort 112 an das Master-Objekt 104, wenn das Signal 110 von dem Slave-Objekt 102a102e empfangen wurde. Es wird angenommen, dass der Sender 114 des Master-Objekts 104 eine Reichweite hat, die der festgelegten Reichweite 108 entspricht. Wenn das Slave-Objekt 102a102e das Signal 110 vom Master-Objekt 104 empfängt, wird daher angenommen, dass sich das Slave-Objekt 102a102e innerhalb der festgelegten Reichweite 108 vom Master-Objekt 104 befindet.
  • Der Prozessor 138 des Slave-Objekts 102a102e kann auch ermitteln, ob das Slave-Objekt 102a102e das Signal 110 innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne empfangen hat und die Person warnen, wenn festgestellt wird, dass das Slave-Objekt 102a102e das Signal 110 nicht innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne empfangen hat. Die Warnung kann ähnlich sein wie oben in Bezug auf das Master-Objekt 104 beschrieben, zum Beispiel Erzeugen eines akustischen Warnsignals über einen Lautsprecher 140 oder eines sichtbaren Warnsignals auf einer LED 142, beides unter der Steuerung des Prozessors 138. Wenn zum Beispiel die Person das Master-Objekt 104 verliert, wird das System in dem Sinne nutzlos, als die Person keine weiteren Möglichkeiten hat, Näheres über die Slave-Objekte 102a102e in Erfahrung zu bringen. Eines oder mehrere der Slave-Objekte 102a102e können also die Person warnen, wenn sie nicht innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne (z. B. innerhalb von 1 Minute) den Zählappell (Signal 110) empfangen, was bedeutet, dass das Master-Objekt 104 selbst vermisst wird.
  • Die Verfahren der vorliegenden Erfindung eignen sich insbesondere zur Ausführung durch ein Computer-Softwareprogramm, wobei ein derartiges Computer-Softwareprogramm vorzugsweise Module beinhaltet, die den einzelnen Schritten des Verfahrens entsprechen. Derartige Software kann natürlich in einem computerlesbaren Medium verkörpert sein, zum Beispiel einem integrierten Chip oder einer Peripherievorrichtung.

Claims (17)

  1. Verfahren zum Verfolgen der Nähe von mindestens einem Slave-Objekt (102a102e) zu einem zu einer Person gehörenden Master-Objekt (104), wobei das mindestens eine Slave-Objekt erste und zweite Slave-Objekte umfasst, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: (a) Ausstatten des Master-Objekts (104) und des mindestens einen Slave-Objekts (102a102e) mit einem drahtlosen Kommunikationsmittel (116, 114, 136, 138), das innerhalb einer festgelegten Reichweite (108) vom Master-Objekt (104) funktioniert; (b) periodisches Senden von Signalen (110) an das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e); (c) Ermitteln, ob das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) sich innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet; (d) Warnen der Person, wenn festgestellt wird, dass sich das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) nicht innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet; (e) Kenntlich machen des ersten Slave-Objekts (102e) als zeitweilig aus der festgelegten Reichweite (108) entfernbar; und (f) Warnen der Person, dass sich das erste Slave-Objekt (102e) außerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet, und zwar auf eine andere Weise als wenn sich das zweite Slave-Objekt (102a102d) außerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei Schritt (c) darauf basiert, ob eine Antwort (112) auf die Signalisierung (110) von dem mindestens einen Slave-Objekt (102a102e) empfangen wurde; weiterhin umfassend das Warnen der Person vom Master-Objekt (104), wenn festgestellt wird, dass sich das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) nicht innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin das Kenntlich machen von mindestens einem zusätzlichen Objekt als ein Slave-Objekt (102a102e) umfasst.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin Folgendes umfasst: Ermitteln, ob das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) die Signalisierung (110) innerhalb einer festgelegten Zeitspanne empfangen hat; und Warnen der Person bezüglich des mindestens einen Slave-Objekts (102a102e), wenn festgestellt wird, dass das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) die Signalisierung nicht innerhalb der festgelegten Zeitspanne empfangen hat.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) eine Vielzahl von Slave-Objekten umfasst, wobei das Verfahren weiterhin Folgendes umfasst: Ermitteln, welches aus der Vielzahl der Slave-Objekte (102a102e) sich innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet; und Ausführen der Schritte (b) und (c) nur für diejenigen Slave-Objekte (102a102e), von denen feststellt wurde, dass sie sich innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befinden.
  6. System (100) zum Verfolgen der Nähe von mindestens einem Slave-Objekt (102a102e) zu einem zu einer Person gehörenden Master-Objekt (104), wobei das mindestens eine Slave-Objekt erste und zweite Slave-Objekte umfasst, wobei das System Folgendes umfasst: das Master-Objekt (104) und das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e), die jeweils mit einem drahtlosen Kommunikationsmittel (116, 114, 136, 138) ausstattet sind, das innerhalb einer festgelegten Reichweite (108) vom Master-Objekt (104) funktioniert, wobei das drahtlose Kommunikationsmittel (114, 116) des Master-Objekts (104) einen drahtlosen Sender (114, 116) zum periodischen Senden von Signalen (110) an das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) umfasst; einen Prozessor (116) zum Ermitteln, ob das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) sich innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet; Warnmittel (122, 120, 118) zum Warnen der Person, wenn festgestellt wird, dass sich das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) nicht innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet; Mittel (116, 126) zum Kenntlich machen des ersten Slave-Objekts (102e) als zeitweilig aus der festgelegten Reichweite (108) entfernbar; und Mittel (118, 120, 122) zum Warnen der Person, dass sich das erste Slave-Objekt (102e) außerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet, und zwar auf eine andere Weise als wenn sich das zweite Slave-Objekt (102a102d) außerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet.
  7. System (100) nach Anspruch 6, wobei das Master-Objekt (104) Folgendes umfasst: einen drahtlosen Empfänger (114) zum Empfangen einer Antwort (112) auf das Signal (110); einen Prozessor (116) zum Feststellen, ob die Antwort (112) von dem mindestens einen Slave-Objekt (102a102e) empfangen wurde; und Warnmittel (122, 120, 118) zum Warnen der Person, wenn festgestellt wird, dass die Antwort (110) nicht von dem mindestens einen Slave-Objekt (102a102e) empfangen wurde; und wobei das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) Folgendes umfasst: einen drahtlosen Empfänger (136, 138) zum Empfangen des Signals (110) von dem Master-Objekt (104); und einen drahtlosen Sender (136, 138) zum Senden der Antwort (112) an das Master-Objekt (104), wenn das Signal (110) durch das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) empfangen wurde.
  8. System nach Anspruch 6, wobei das Master-Objekt (104) weiterhin Mittel (116, 126) zum Hinzufügen von mindestens einem zusätzlichen Objekt als ein Slave-Objekt (102102e) umfasst.
  9. System nach Anspruch 6, wobei das mindestes eine Slave-Objekt (102a102e) weiterhin Folgendes umfasst: einen Prozessor (138) zum Feststellen, ob das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) das Signal (110) innerhalb einer festgelegten Zeitspanne empfangen hat; und Warnmittel (140, 142) zum Warnen der Person, wenn festgestellt wird, dass das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) das Signal (110) nicht innerhalb der festgelegten Zeitspanne empfangen hat.
  10. System nach Anspruch 6, wobei das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) eine Vielzahl von Slave-Obejkten (102a102e) umfasst und der Prozessor (116) des Master-Objekts (104) ermittelt, welches aus der Vielzahl der Slave-Objekte (102a102e) sich innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet, und Signale (110) nur an diejenigen Slave-Objekte (102a102d) sendet, von denen festgestellt wurde, dass sie sich innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befinden.
  11. System nach Anspruch 8, wobei das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) erste und zweite Slave-Objekte umfasst und das Master-Objekt (104) weiterhin Folgendes umfasst: Mittel (116, 126) zum Kenntlich machen des ersten Slave-Objekts (102e) als zeitweilig aus der festgelegten Reichweite (108) entfernbar; und Mittel (118, 120, 122) zum Warnen der Person, dass sich das erste Slave-Objekt (102e) außerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet, und zwar auf eine andere Weise als wenn sich das zweite Slave-Objekt (102a102d) außerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet.
  12. Master-Objekt (104) zum Verfolgen der Nähe des mindestens einen Slave-Objekts (102a102e), wobei das mindestens eine Slave-Objekt erste und zweite Slave-Objekte umfasst und wobei das Master-Objekt (104) Folgendes umfasst: einen drahtlosen Sender (114, 116), der innerhalb einer festgelegten Reichweite (108) funktioniert, um periodisch ein Signal (110) an das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) zu senden; einen drahtlosen Empfänger (114, 116) zum Empfangen einer Antwort (112) auf das Signal (110); und einen Prozessor (116) zum Feststellen, ob die Antwort (112) von dem mindestens einen Slave-Objekt (102a102e) empfangen wurde; Warnmittel (11, 120, 122) zum Warnen der Person, wenn festgestellt wird, dass die Antwort (112) nicht von dem mindestens einen Slave-Objekt (102a102e) empfangen wurde; Mittel (116, 126) zum Kenntlich machen des ersten Slave-Objekts (102e) als zeitweilig aus der festgelegten Reichweite (108) entfernbar; und Mittel (118, 120, 122) zum Warnen der Person, dass sich das erste Slave-Objekt (102e) außerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet, und zwar auf eine andere Weise als wenn sich das zweite Slave-Objekt (102a102d) außerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet.
  13. Master-Objekt nach Anspruch 12, das weiterhin Mittel (116, 126) zum Hinzufügen von mindestens einem zusätzlichen Objekt als ein Slave-Objekt (102a102e) umfasst.
  14. Master-Objekt nach Anspruch 12, wobei das mindestens eine Slave-Objekt (102a102e) eine Vielzahl von Slave-Objekten umfasst und der Prozessor (116) ermittelt, welches aus der Vielzahl der Slave-Objekte (102a102d) sich innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befindet, und Signale (110) nur an diejenigen Slave-Objekte (102a102d) sendet, von denen festgestellt wurde, dass sie sich innerhalb der festgelegten Reichweite (108) befinden.
  15. Master-Objekt nach Anspruch 12, wobei der Sender und der Empfänger (116, 114) mit entweder dem RFID- oder dem Bluetooth-Protokoll arbeiten.
  16. Master-Objekt nach Anspruch 12, wobei das Master-Objekt ein Zellulartelefon (104) umfasst.
  17. In einem computerlesbaren Medium enthaltenes Computerprogrammprodukt, wobei das Computerprogrammprodukt computerlesbare Programmcodemittel zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1 umfasst.
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