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Hintergrund
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Drehentwicklungsvorrichtung
mit einer Mehrzahl von Entwicklungsgeräten, die von entlang des äußeren Umfangs
einer Dreheinheit mit einer zylindrischen Form montiert sind.
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In
einer herkömmlichen
Vollfarbbild-Erzeugungsvorrichtung, die ein Drehentwicklungsverfahren
einsetzt, ist eine Mehrzahl von Entwicklungsgeräten entlang des äußeren Umfangs
einer Dreheinheit montiert, und jedes Entwicklungsgerät wird nacheinander
in eine Entwicklungsposition gedreht, um einen Entwicklungsvorgang
auszuführen.
Zu diesem Zweck sind eine Antriebseinrichtung zum Drehen der Dreheinheit
und eine Antriebseinrichtung zum Drehen einer in jedem Entwicklungsgerät an der Dreheinheit
enthaltenen Entwicklungswalze getrennt voneinander vorgesehen (z.B.
US 4,743,938 ).
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Die
oben beschriebene, mit einer Mehrzahl von Entwicklungsgeräten ausgestattete
Dreheinheit besitzt im Allgemeinen die Form eines näherungsweise
kreisförmigen
Zylinders und besitzt schwere Elemente, die nahe des äußeren Umfangs
des kreisförmigen
Zylinders montiert sind, wie beispielsweise Entwicklungswalzen,
die als Entwicklerträger
dienen, bei denen es sich um Metallwalzen oder Walzen handelt, die
jeweils einen Metallkern und ein den Kern bedeckendes, elastisches
Material aufweisen, um ein auf einem Latentbildträger, z.B.
einem photosensitiven Element, gebildetes Latentbild zu entwickeln. Daher
besitzt die Dreheinheit ein großes
Trägheitsmoment.
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Bei
einem allgemeinen Vollfarb-Druckvorgang, beispielsweise unter Einsatz
von Entwicklungsgeräten
für vier
Farben, wird eine 90°-Drehung der
Dreheinheit viermal durchgeführt,
wobei die Entwicklungsgeräte
für die
vier Farben nacheinander in eine Entwicklungsposition bewegt werden,
in welcher jedes Entwicklungsgerät
dem photosensitiven Element zugewandt ist, um einen Entwicklungsvorgang auszuführen. Nachdem
sie in der Entwicklungsposition zum Ausführen eines Entwicklungsvorganges
gestoppt worden ist, wird die Dreheinheit in dieser Position gehalten,
und zwar beispielsweise unter Einsatz der Haltekraft des Motors
oder durch ein separat vorgesehenes Eingriffselement.
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In
dem 90°-Drehvorgang,
wenn das Trägheitsmoment
der Dreheinheit groß ist,
muss der als Antriebsquelle eingesetzte Motor eine entsprechend große Kraft
erzeugen. Ferner besteht eine wirksame Art zum Erhöhen der
Druckgeschwindigkeit der Vorrichtung darin, die Geschwindigkeit
des 90°-Drehvorgangs
zu erhöhen.
Falls allerdings die Geschwindigkeit des 90°-Drehvorgangs erhöht wird, nimmt die während der
Rotation wirkende Beschleunigung ebenso entsprechend zu. Dementsprechend
wird die von der Antriebsquelle benötigte Kraft größer, da
die Kraft für
die Rotation entgegen dem Trägheitsmoment
mit dem Quadrat der Beschleunigung wirkt.
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Die
Kraft für
die Rotation übt
einen abträglichen
Einfluss aus, wenn die Rotation der Dreheinheit gestoppt wird. Durch
Stoppen der Rotation der Dreheinheit dient die Antriebsquelle als
Bremse zum Dämpfen
der Rotationskraft der Dreheinheit. Idealerweise ist es wünschenswert,
dass die Rotationskraft durch die Bremskraft unmittelbar vor einem
Anhalten der Dreheinheit auf Null gebracht wird.
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In
der tatsächlichen
Praxis verbleibt allerdings unerwünscht eine Rotationskraft in
Folge eines Spiels in der Getriebeeinrichtung des Antriebssystems,
einer Auslenkung, Verdrehung der Dreheinheit, etc. Die Restrotationskraft
wird auf die gesamte Vorrichtung als Vibration durch die Antriebsquelle übertragen,
wenn die Dreheinheit gestoppt wird.
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Die
Vibration wird auf die Belichtungseinrichtung und den Latentbildträger übertragen,
was zum Auftreten einer Verschiebung während der Erzeugung eines Latentbilds
führt.
Falls die Vibration auf den Übertragungsteil übertragen
wird, kann eine Übertragungsverschiebung
auftreten.
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Wenn
die Antriebseinrichtung zum Drehen der Entwicklungswalze ihren Betrieb
unmittelbar startet, nachdem die Rotation der Dreheinheit gestoppt hat,
wird eine Ungleichmäßigkeit
der Rotation der Antriebseinrichtung oder eine an der Antriebsquelle
auftretende Vibration durch die Antriebsquelle auf die gesamte Vorrichtung übertragen.
Die Vibration führt dazu,
dass Bilddefekte infolge der Verschiebung, etc. wie im Falle der
beim Stoppen der Dreheinheit erzeugten Vibration auftreten.
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Die
oben beschriebenen zwei Antriebsquellen besitzen jeweils unterschiedliche
Rotations- und Vibrationseigenschaften, wenn die Antriebsquellen von
einer unterschiedlichen Bauart sind oder aus einer unterschiedlichen
Charge stammen. Selbst wenn die zwei Antriebsquellen im Wesentlichen
gleiche Vibrationseigenschaften besitzen, wird es, falls sie an unterschiedlichen
Orten eingebaut werden, einen Einfluss der Vibrationseigenschaften
der Orte geben, an welchen die Antriebsquellen eingebaut sind. Daher
werden Vibrationen von den zwei Antriebsquellen mit Wahrscheinlichkeit
aus unterschiedlichen Komponenten bestehen und somit ohne Dämpfung verbleiben.
Unter bestimmten Umständen
werden die Vibrationen derart kombiniert, dass sie einander überlagern
und daher verstärkt
werden. Dies verursacht Bilddefekte wie eine Verschiebung über eine lange
Periode.
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US 4,030,445 offenbart eine
Drehentwicklungsvorrichtung mit einer Mehrzahl von Entwicklungsgeräten, die
entlang eines äußeren Umfangs
einer zylindrischen Dreheinheit montiert sind. Im Gegensatz zu dem
oben beschriebenen Stand der Technik umfasst diese Drehentwicklungsvorrichtung
eine einzelne Antriebsquelle und eine erste Getriebeeinrichtung
zum Verbinden der Dreheinheit mit der Antriebsquelle, um die Dreheinheit
zu rotieren und eine zweite Getriebeeinrichtung für die Entwicklungsgeräte. Über die
zweite Getriebeeinrichtung sind die Entwicklungsgeräte in dauerhafter
Verbindung mit der Antriebsquelle. Dies bedeutet, dass alle Entwicklungsgeräte unabhängig davon
rotieren, ob das jeweilige Entwicklungsgerät in der Entwicklungsstation ist
oder nicht. Diese Anordnung verursacht Vibrationen, die wiederum
wie oben erläutert
Bilddefekte verursachen.
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Darstellung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wird zum Lösen der
oben genannten Probleme vorgeschlagen.
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Dementsprechend
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, durch die Rotation
einer Dreheinheit und durch die Rotation einer Entwicklungswalze
erzeugte Vibrationen schnell zu dämpfen, um hierdurch Bilddefekte
infolge einer Verschiebung, etc. zu beseitigen.
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Zum
Lösen der
obigen Aufgabe stellt die vorliegende Erfindung eine Drehentwicklungsvorrichtung
mit einer Mehrzahl von Entwicklungsgeräten, die entlang eines äußeren Umfangs
einer zylindrischen Dreheinheit montiert sind, bereit. Die Drehentwicklungsvorrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aufweist: eine erste Getriebeeinrichtung zum
Verbinden der Dreheinheit mit einer Antriebsquelle zum Rotieren
der Dreheinheit; eine zweite Getriebeeinrichtung zum Verbinden eines
Entwicklungsgeräts,
das in einer Entwicklungsposition als Ergebnis eines rotierenden
Antreibens der Dreheinheit gedreht und gestoppt wird, mit der Antriebsquelle
zum Antreiben des Entwicklungsgeräts; und eine Einrichtung zum
aktiven Verbinden entweder der ersten Getriebeeinrichtung oder der
zweiten Getriebeeinrichtung mit der Antriebsquelle.
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Die
erste Getriebeeinrichtung verbindet die Antriebsquelle mit einem
Antriebszahnrad der Dreheinheit durch ein Drehantriebszahnrad, und
die zweite Getriebeeinrichtung verbindet die Antriebsquelle mit
einem Antriebszahnrad des Entwicklungsgeräts durch ein Entwicklungsantriebszahnrad.
Die Antriebsumschalteinrichtung kann eine Umschaltspule zum Umschalten
zwischen der Verbindung der Antriebsquelle durch das Drehantriebszahnrad
und der Verbindung der Antriebsquelle durch das Entwicklungsantriebszahnrad
sein. Die Antriebsumschalteinrichtung kann eine Kombination einer
Dreheinheitskupplung zum Verbinden der Antriebsquelle mit dem Antriebszahnrad
der Dreheinheit und einer Entwicklungskupplung zum Verbinden der
Antriebsquelle mit dem Antriebszahnrad des Entwicklungsgeräts sein.
Die Entwicklungskupplung kann eine Einwegkupplung sein.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist ein Diagramm, das
eine Ausführungsform
der Drehentwicklungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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2 ist eine Darstellung,
die eine Ausführungsform
der Drehentwicklungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt, die Kupplungen in einem Antriebsumschaltmechanismus verwendet.
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3 ist eine Darstellung,
die eine Ausführungsform
der Drehentwicklungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt, die Kupplungen in einem Antriebsumschaltmechanismus verwendet.
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4A, 4B und 4C sind
Timingdiagramme, die ein Beispiel eines Betriebstimings in den in 1 bis 3 gezeigten Ausführungsformen zeigen.
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5 ist eine Darstellung,
die ein Beispiel einer Messung hinsichtlich des Einflusses der in
einer Vorrichtung, die ein Einzelmotorsystem gemäß der vorliegenden Erfindung
einsetzt, und in einer Vorrichtung, die ein herkömmliches Zweimotorensystem einsetzt,
auftretenden Vibration.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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In 1 zeigt eine Dreheinheit 2 ein
Beispiel der Konfiguration einer Einheit für eine Vierfarbentwicklung,
bei welcher Entwicklungsgeräte
für gelb
Y, cyan C, magenta M und schwarz K eingebaut sind. Die Dreheinheit 2 besitzt
die Form eines näherungsweise
kreisförmigen
Zylinders und besitzt eine Mehrzahl von Entwicklungsgeräten, die
nahe des äußeren Umfangs
des kreisförmigen
Zylinders montiert sind, um ein auf einem Latentbildträger, z.B.
einem photosensitiven Element 1, gebildetes Latentbild
zu entwickeln. Die Dreheinheit 2 besitzt ein Drehantriebszahnrad 21,
das in konzentrischer Beziehung zu dem Drehmittelpunkt der Dreheinheit 2 positioniert
ist. Das Drehantriebszahnrad 21 wird drehmäßig über eine
Getriebeeinrichtung durch einen Motor 8 als Antriebsquelle
angetrieben. In der Getriebeeinrichtung ist das Drehantriebszahnrad 21 betrieblich
mit einem Drehantriebszahnrad 6 verbunden, das mit einem Motorritzel 81 des
Motors 8 kämmt.
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Jedes
Entwicklungsgerät
besitzt eine Entwicklungswalze 3, die als Entwicklerträger dient,
und bei der es sich um eine Metallwalze oder eine Walze mit einem
Metallkern und einem den Metallkern bedeckenden elastischen Material
handelt. Die Entwicklungswalze 3 verwendet den Motor 8 als
Antriebsquelle zusammen mit der Dreheinheit 2. Die Entwicklungswalze 3 wird
angetrieben, um einen Entwicklungsbetrieb auszuführen, und zwar durch eine Getriebeeinrichtung,
in welcher ein Entwicklungsantriebszahnrad 4 betrieblich
durch ein Leerlaufzahnrad 5 mit einem Entwicklungsantriebszahnrad 7 verbunden
ist, das mit dem Motorritzel 81 des Motors 8 kämmt.
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Wenn
die Drehentwicklungsvorrichtung mit Entwicklungsgeräten für vier Farben
ausgestattet ist, wird eine 90°-Rotation
der Dreheinheit 2 viermal unter Einsatz des Motors 8 als
Antriebsquelle ausgeführt,
wodurch die Entwicklungsgeräte
für vier
Farben nacheinander in eine Entwicklungsposition bewegt werden,
in welcher jedes Entwicklungsgerät dem
photosensitiven Element 1 zugewandt ist. In der Entwicklungsposition
wird die Rotation der Dreheinheit 2 gestoppt, um einen
Entwicklungsvorgang auszuführen.
Eine Antriebsumschaltspule 9 wird während der Rotation der Dreheinheit 2 nicht
mit Energie beaufschlagt, sondern wird energiefrei gehalten, wodurch
ermöglicht
wird, dass das Drehantriebszahnrad 6 und das Drehantriebszahnrad 21 betrieblich miteinander
verbunden sind. Nachdem die Dreheinheit 2 aufgehört hat zu
rotieren, um einen Entwicklungsvorgang auszuführen, wird die Antriebsumschaltspule 9 mit
Energie beaufschlagt. Dementsprechend wird das Drehantriebszahnrad 6 von
dem Drehantriebszahnrad 21 gelöst, wie durch die strichpunktierte
Linie in der Figur gezeigt. Gleichzeitig werden das Entwicklungsantriebszahnrad 7 und
das Leerlaufzahnrad 5 miteinander verbunden.
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In
einem normalen Zustand, in welchem die Antriebsumschaltspule 9 nicht
mit Energie beaufschlagt ist, ist ein Umschalthebel 91 in
der mit durchgezogener Linie in der Figur gezeigten Position durch eine
Feder 92 platziert. Wenn die Antriebsumschaltspule 9 mit
Energie beaufschlagt wird, wird der Umschalhebel 91 in
die mit strichpunktierter Linie in der Figur gezeigte Position bewegt.
Das Drehantriebszahnrad 6 und das Entwicklungsantriebszahnrad 7 kämmen jeweils
mit dem Motorritzel 81 und werden veranlasst, um die Achse
des Motorritzels 81 durch die Verschiebung des Umschalthebels 91 infolge
der Energiebeauschlagung der Antriebsumschaltspule 9 zu
drehen. Auf diese Weise werden das Drehantriebszahnrad 6 und
das Entwicklungsantriebszahnrad 7 jeweils von der mit durchgezogener Linie
in der Figur gezeigten Position in die mit strichpunktierter Linie
in der Figur gezeigte Position umgeschaltet.
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Daher
werden das Drehantriebszahnrad 6 und das Entwicklungsantriebszahnrad 7 veranlasst, um
die Achse des Motorritzels 81 zu drehen, während sie
durch den Antriebsumschaltmechanismus mit der Antriebsumschaltspule 9,
dem Umschalthebel 21 und der Feder 92 kämmend mit
dem Motorritzel 81 gehalten werden, wodurch zwischen den
zwei Getriebeeinrichtungen umgeschaltet wird. D.h., der Antriebsumschaltmechanismus
schaltet zwischen einer ersten Getriebeeinrichtung zum Verbinden
der Dreheinheit 2 mit dem Motor 8 als Antriebsquelle
zum Rotieren der Dreheinheit 2 und einer zweiten Getriebeeinrichtung
zum Verbinden der Entwicklungswalze 3 eines Entwicklungsgeräts, das
in einer Entwicklungsposition als Ergebnis eines drehmäßigen Antreibens
der Dreheinheit 2 gedreht und gestoppt wird, mit dem Motor 8 als
Antriebsquelle zum Drehen der Entwicklungswalze 3 um. In
diesem Falle umfasst die erste Getriebeeinrichtung das Motorritzel 81,
das Dreheintriebszahnrad 6 und das Drehantriebszahnrad 21.
Die zweite Getriebeeinrichtung umfasst das Motorritzel 81,
das Drehentwicklungszahnrad 7, das Leerlaufzahnrad 5 und
das Entwicklungsantriebszahnrad 4.
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Daher
können
die zwei Getriebeeinrichtungen mit demselben Motor 8 durch
Umschalten zwischen den Verbindungen der ersten und der zweiten Getriebeeinrichtung
verbunden werden. Dementsprechend kann eine durch die Rotation der
Dreheinheit 2 erzeugte Vibration schnell durch Starten
eines Entwicklungsgetriebes unter Einsatz des Motors 8, der
eine gemeinsame Antriebsquelle ist, schnell gedämpft werden, unmittelbar nachdem
die Rotation der Dreheinheit 2 gestoppt hat. Dementsprechend
ist es möglich,
ein vorteilhaftes Bild zu erhalten, das frei von Bilddefekten infolge
einer Verschiebung oder dergleichen ist.
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2 ist eine Darstellung,
die eine Ausführungsform
der Drehentwicklungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt, welche Kupplungen in dem Antriebsumschaltmechanismus einsetzt. 3 ist eine Darstellung,
die eine Ausführungsform der
Drehentwicklungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt, welche eine Einwegkupplung in dem Antriebsumschaltmechanismus
einsetzt. In den Figuren bezeichnen Bezugszeichen 11 und 12 Kupplungen.
Bezugszeichen 13 bezeichnet eine Einwegkupplung und Bezugszeichen 14 bezeichnet
eine Leerlaufzahnrad.
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In
der in 2 gezeigten Ausführungsform ist
die Kupplung 11 in der ersten Getriebeeinrichtung zum Verbinden
der Dreheinheit 2 mit dem Motor 8 zum Rotieren
der Dreheinheit 2 enthalten. Die Kupplung 12 ist
in die zweite Getriebeeinrichtung zum Verbinden der Entwicklungswalze 3 eines
Entwicklungsgeräts,
das in der Entwicklungsposition als Ergebnis eines drehmäßigen Antreibens
der Dreheinheit 2 gedreht und gestoppt wird, mit dem Motor 8 zum
Rotieren der Entwicklungswalze 3 enthalten. Dementsprechend
können
sowohl in der ersten als auch in der zweiten Getriebeeinrichtung
die Dreheinheit 2 und die Entwicklungswalze 3 stets
mit dem Motor 8 verbunden gehalten werden. Allerdings kann
die Antriebsquelle selektiv mit der Dreheinheit 2 und der Entwicklungswalze 3 durch
die Kupplungen 11 und 12, die in der ersten bzw.
der zweiten Getriebeeinrichtung enthalten sind, verbunden oder von
diesen getrennt werden. Diese Ausführungsform ermöglicht, dass
ein Umschalten bei einer höheren
Geschwindigkeit als in der in 1 gezeigten
Ausführungsform,
welche die Antriebsumschaltspule 9 verwendet, ausgeführt werden
kann, und zwar durch den Einsatz von Kupplungen, die eine hohe Ansprechgeschwindigkeit
besitzen.
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In
der in 3 gezeigten Ausführungsform ist
die Einwegkupplung 13 in die zweite Getriebeeinrichtung
zum Verbinden der Entwicklungswalze 3 eines Entwicklungsgeräts, das
in der Entwicklungsposition als Ergebnis eines drehmäßigen Antreibens der
Dreheinheit 2 gedreht und gestoppt wird, mit dem Motor 8 zum
Rotieren der Entwicklungswalze 3 verbunden. Die Einwegkupplung
besitzt kein elektromagnetisches Element und ermöglicht somit, dass die Entwicklungswalze 3 selektiv
ohne Zeitverzögerung mit
der Antriebsquelle verbunden und von dieser gelöst wird. Dementsprechend kann
ein Umschalten bei einer höheren
Geschwindigkeit ausgeführt
werden. Es kann erforderlich sein, zu verhindern, dass die Entwicklungswalze 3 rückwärts rotiert
wird. Wenn es allerdings ein Regulierelement oder ein Tonerzufuhrelement
gibt, welches gegen die Entwicklungswalze 3 drückt, überschreitet
die Bremskraft eines derartigen Elements die Trägheitsrotationskraft. Daher
kann die Einwegkupplung 13 in der Antriebsgetriebeeinrichtung
verwendet werden. Andererseits besitzt die Dreheinheit 2 eine
große
Trägheit,
wie bereits ausgeführt,
und muss daher eine Kupplung 11 einsetzen, die nicht eine
Einwegkupplung ist. Die in 3 gezeigte
Ausführungsform
setzt die Kupplung 11 und die Einwegkupplung 13 unter
Berücksichtigung
der Eigenschaften der zwei Kupplungen in Kombination ein. Es ist
zu beachten, dass ein Leerlaufzahnrad 14 eingefügt ist,
um der Rotationsrichtung der Entwicklungswalze 3 zu entsprechen.
Dementsprechend können
die Leerlaufzahnräder 5 und 14 weggelassen
werden. Es ist ebenso möglich,
eine Einwegkupplung anstelle entweder des Leerlaufzahnrades 5 oder
des Leerlaufzahnrades 14 zu verwenden.
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4(A), 4(B) und 4(C) sind
Timingdiagramme, die ein Beispiel eines Betriebstimings in den in 1 bis 3 gezeigten Ausführungsformen zeigen. 5 ist eine Darstellung,
die ein Beispiel einer Messung hinsichtlich des Einflusses der Vibrationen zeigt,
die in einer Vorrichtung, welche ein Einzelmotorsystem gemäß der vorliegenden
Erfindung einsetzt, und in einer Vorrichtung, welche ein herkömmliches
Zweimotor-System einsetzt, auftreten.
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Wie
oben angegeben setzt die in 1 gezeigte
Ausführungsform
das Umschalthebelsystem unter Nutzung der Antriebsumschaltspule 9 ein.
In dieser Ausführungsform,
wie in 4(A) gezeigt, wird
die Zeitdauer t1 zum Ausführen
der Entwicklung für
eine Farbe benötigt,
und die Zeitdauer t2 wird für eine
Rotation der Dreheinheit 2 benötigt. Während der Zeitdauer t3 zwischen
t1 und t2 wird die Antriebsumschaltspule 9 mit Energie
beaufschlagt oder nicht, um zwischen den Verbindungen umzuschalten. Die
Antriebsumschaltspule 9 wird nur während t1 oder t2 mit Energie
beaufschlagt. Daher kann der Energieverbrauch vermindert werden.
Obwohl in der vorhergehenden, in 1 gezeigten
Ausführungsform
die Entwicklungsvorrichtung bei energiebeaufschlagter Antriebsumschaltspule 9 betrieben
wird, kann die Anordnung derart sein, dass die Dreheinheit 2 angetrieben
wird, während
die Antriebsumschaltspule 9 umgekehrt zum obigen nicht
mit Energie beaufschlagt ist.
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In
der in 2 veranschaulichten
Ausführungsform,
welche das Zweikupplungssystem einsetzt, werden die Verbindungen
von einer zu der anderen durch den Vorgang des in-Eingriffbringens oder
-lösens
der Kupplungen 11 und 12 umgeschaltet, und der
Vorgangstakt ist kürzer
als in dem System unter Einsatz der Antriebsumschaltspule 9. Dementsprechend
können
die Verbindungen in einer verkürzten
Zeitdauer t4 (< t3)
umgeschaltet werden. In der in 3 gezeigten
Ausführungsform,
welche das System mit Kupplung und Einwegkupplung einsetzt, ist
keine Umschaltzeit für
die Einwegkupplung 13 erforderlich. Die Verbindungen werden
von einer zu der anderen durch den Vorgang des in-Eingriffbringens
oder -lösens
der Kupplung 11 zum Verbinden mit der Dreheinheit 2 umgeschaltet.
Dementsprechend können
die Verbindungen in einer weiter verminderten Zeitdauer t5 + t6
(< 2 × t4) umgeschaltet
werden.
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Wenn
in einer ein herkömmliches
Zweimotorsystem einsetzenden Drehentwicklungsvorrichtung ein Entwicklungsvorgang
durch Antreiben eines Motors gestartet wird, und zwar nicht demjenigen, der
zum Antreiben der Dreheinheit verwendet wird, unmittelbar nachdem
die Rotation der Dreheinheit gestoppt worden ist, wird eine in der
Vorrichtung auftretende Vibration durch Betreiben des Motors für den Entwicklungsvorgang
weiter verstärkt,
wie durch das Diagramm des Zweimotorsystems in 5 gezeigt. Wenn im Gegensatz hierzu ein
Entwicklungsvorgang durch Antreiben desselben Motors gestartet wird,
wie er zum Antreiben der Dreheinheit verwendet wird, und zwar nach
dem Betrieb des Rotierens der Dreheinheit durch die Drehentwicklungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung, welche das Einzelmotorsystem einsetzt, wird eine Vibration
in beträchtlichem
Ausmaß gedämpft, wie
durch das Diagramm des Einzelmotorsystems in 5 gezeigt. Es ist zu beachten, dass die
in 5 gezeigten, spezifischen
Zahlenwerte im Hinblick auf eine bestimmte Vorrichtung gemessen
wurden. Die Zahlenwerte können
für andere
Vorrichtungen selbstverständlich
variieren.
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Es
ist zu beachten, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die vorhergehenden
Ausführungsformen
begrenzt ist, sondern auf verschiedene Arten modifiziert werden
kann. Beispielsweise wurde in den vorhergehenden Ausführungsformen
die vorliegende Erfindung im Hinblick auf eine Anordnung beschrieben,
in welcher die Rotation der Dreheinheit und die Rotation der Entwicklungswalze
mit einem einzelnen Motor angetrieben werden. Falls die Entwicklungsvorrichtung
eine Zufuhrwalze und/oder eine andere Walze enthält, sind derartige Walzen in der
Anordnung der vorliegenden Erfindung enthalten. Obwohl die vorliegende
Erfindung im Hinblick auf Anordnungen unter Einsatz einer Spule,
einer Kupplung und einer Einwegkupplung als Antriebsumschalteinrichtungen
beschrieben worden ist, können
andere Umschaltmechanismen ebenso verwendet werden.
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Wie
anhand der vorhergehenden Beschreibung ersichtlich sein wird, stellt
die vorliegende Erfindung eine Drehentwicklungsvorrichtung mit einer Mehrzahl
von Entwicklungsgeräten,
die entlang des äußeren Umfangs
einer zylindrischen Dreheinheit montiert sind, bereit. Die Drehentwicklungsvorrichtung
besitzt eine erste Getriebeeinrichtung zum Verbinden der Dreheinheit
mit einer Antriebsquelle zum Rotieren der Dreheinheit, und eine
zweite Getriebeeinrichtung zum Verbinden einer Entwicklungswalze eines
Entwicklungsgeräts,
das in einer Entwicklungsposition als Ergebnis eines drehmäßigen Antreibens der
Dreheinheit gedreht und gestoppt wird, mit der Antriebsquelle zum
Rotieren der Entwicklungswalze. Die Drehentwicklungsvorrichtung
besitzt ferner eine Umschaltvorrichtung zum Umschalten zwischen
der ersten Getriebeeinrichtung und der zweiten Getriebeeinrichtung,
um eine von beiden mit der Antriebsquelle zu verbinden. Dementsprechend
können
die Dreheinheit und die Entwicklungswalze mit demselben Motor als
Antriebsquelle durch Umschalten zwischen den Verbindungen der Getriebeeinrichtungen rotiert
werden.
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Die
erste Getriebeeinrichtung verbindet die Antriebsquelle mit einem
Antriebszahnrad der Dreheinheit über
ein Drehantriebszahnrad, und die zweite Getriebeeinrichtung verbindet
die Antriebsquelle mit einem Antriebszahnrad der Entwicklungsvorrichtung über ein
Entwicklungsantriebszahnrad. Die Antriebsumschalteinrichtung kann
eine Umschaltspule zum Umschalten zwischen der Verbindung der Antriebsquelle über das
Drehantriebszahnrad und der Verbindung der Antriebsquelle über das Entwicklungsantriebszahnrad
sein. Die Antriebsumschalteinrichtung kann eine Kombination einer Dreheinheitskupplung
zum Verbinden der Antriebsquelle mit dem Antriebszahnrad der Dreheinheit
und einer Entwicklungskupplung zum Verbinden der Antriebsquelle
mit dem Antriebszahnrad des Entwicklungsgeräts sein. Die Entwicklungskupplung
kann eine Einwegkupplung sein. Mit dieser Anordnung kann die Antriebsumschalteinrichtung
zwischen den Verbindungen der Getriebeeinrichtungen noch sanfter
und mit einer höheren
Geschwindigkeit umschalten.
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Daher
werden zwei Antriebssystem mit derselben Antriebsquelle angetrieben,
und eine in einem Antriebssystem erzeugte Vibration wird mit der
in dem anderen Antriebssystem erzeugten Vibration gesteuert. Unmittelbar
nachdem die Rotation der Dreheinheit gestoppt hat, wird ein Entwicklungsvorgang
mit demselben Motor begonnen. Hierdurch kann die durch die Rotation
der Dreheinheit erzeugte Vibration schnell gedämpft werden, und es ist möglich, ein
vorteilhaftes Bild zu erhalten, das frei von Bilddefekten wie Verwischungen
oder Verschiebungen infolge der Vibration ist.