DE60200465T2 - Verfahren und Vorrichtung zum schlauchförmigen Umhüllen eines Gegenstandes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum schlauchförmigen Umhüllen eines Gegenstandes Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bildung einer schlauchförmigen Umhüllung um einen Gegenstand.
  • Im speziellen betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Bildung einer schlauchförmigen Umhüllung um einen im Wesentlichen rechteckig-prismenförmigen Gegenstand; wobei das Verfahren einen ersten Faltschritt, in welchem ein Blatt aus Verpackungsmaterial in ein U um den Gegenstand gefaltet wird, so dass ein Endbereich des Blattes quer zur Längsachse des Gegenstandes und über den Gegenstand selbst hinaus vorsteht; und einen zweiten Faltschritt, in welchem der genannte Endbereich weiter um den Gegenstand gefaltet wird, um die genannte schlauchförmige Umhüllung zu erreichen, umfasst.
  • Die vorliegende Erfindung kann bevorzugt in der Tabakindustrie verwendet werden, um Tabakprodukte in Form von Packungen oder Päckchen herzustellen, und insbesondere um Produkte herzustellen, bei welchen Gruppen von Zigarettenpackungen von Kartons umschlossen werden, worauf in der nachfolgenden Beschreibung lediglich beispielhaft Bezug genommen wird.
  • In der Tabakindustrie werden Verpackungsmaschinen verwendet, in welchen eine Falteinrichtung mit einer Folge von Zigarettenpackungsgruppen und entsprechenden Blättern aus Verpackungsmaterial – welches Papier oder transparentes Material, wie z. B. Polypropylen, umfassen kann – beschickt werden, und welche die oben beschriebenen zwei Faltschritte ausführen, damit um jede Packungsgruppe eine zur Längsachse der Gruppe koaxiale schlauchförmige Umhüllung gebildet wird.
  • US 5305580 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bildung schlauchförmiger Umhüllungen um einen rechteckig-prismenförmigen Gegenstand, insbesondere um eine Packung Zigaretten. Nach diesem Verfahren wird ein Blatt aus Verpackungsmaterial in der Weise um den Gegenstand gefaltet, dass die schlauchförmige Umhüllung durch eine Drehung des Gegenstandes um seine Längsachse gebildet wird.
  • EP 860358 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bildung schlauchförmiger Umhüllungen um einen rechteckig-prismenförmigen Gegenstand. Nach diesem Verfahren wird ein Blatt Verpackungsmaterial um den Gegenstand in ein U gefaltet, so dass im Weiteren eine schlauchförmige Umhüllung entsteht.
  • Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass der erste Faltschritt, vorausgesetzt, dass dieser richtig ausgeführt wird, normalerweise dazu führt, dass das Blatt aus Verpackungsmaterial perfekt an der Zigarettenpackungsgruppe haftet, wohingegen dies nicht immer auf den zweiten Schritt mit Bezug auf den vorstehenden Endbereich des Blattes zutrifft.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verpackungsverfahren vorzusehen, welches die oben genannten Nachteile vermeidet, und welches gleichzeitig ein rasches und präzises Umhüllen sowie einen reduzierten Wartungsaufwand ermöglicht. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren vorzusehen, welches kostengünstig und leicht zu implementieren ist.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Bildung einer schlauchförmigen Umhüllung um einen im Wesentlichen rechteckig-prismenförmigen Gegenstand gemäß Patentanspruch 1 vorgesehen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zur Bildung einer schlauchförmigen Umhüllung.
  • Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zur Bildung einer schlauchförmige Umhüllung um einen rechteckig-prismenförmigen Gegenstand gemäß Patentanspruch 13 vorgesehen.
  • Eine die vorliegende Erfindung nicht beschränkende Ausführungsform wird anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Falteinrichtung zeigt; und
  • 2 perspektivisch eine Faltfolge zur Faltung eines Blattes aus Verpackungsmaterial um einen Gegenstand zeigt.
  • Das Bezugszeichen 1 in 1 bezeichnet insgesamt eine Verpackungsvorrichtung für die in 2 dargestellte Bildung einer schlauchförmigen Umhüllung 2 um einen rechteckigprismenförmigen, eine Längsachse 4 aufweisenden Gegenstand 3. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Gegenstand 3 durch eine Gruppe von Zigarettenpackungen 5 gebildet, die nebeneinander entlang einer Längsachse 4 in zwei übereinander liegenden Schichten angeordnet sind; und eine schlauchförmige Umhüllung 2 liegt koaxial zur Längsachse 4 und wird durch das Falten eines Blattes 6 aus Verpackungsmaterial um den Gegenstand 3 in einer Richtung quer zur Längsachse 4 gebildet. Genauer gesagt wird der Gegenstand 3 durch zwei größere und zur Längsachse 4 parallele Seitenflächen 7 und 8, und durch zwei kleinere, zueinander und zur Längsachse 4 parallele sowie rechtwinkelig zu den größeren Seitenflächen 7 und 8 liegende Seitenflächen 9 und 10 festgelegt.
  • Wie in 1 dargestellt, umfasst die Vorrichtung 1 ein Verpackungsrad 11, welches auf einer angetriebenen Welle 12 mit einer Drehachse 13, die rechtwinkelig zur Ebene der 1 liegt, angeordnet ist, und welches in 180°-Schritten um die Drehachse 13 in eine Richtung 14 gedreht wird (in 1 im Uhrzeigersinn).
  • Entlang seiner äußeren Peripherie hat das Verpackungsrad 11 zwei diametral gegenüberliegende Fächer 15, wobei sich jedes parallel zur Drehachse 13 entlang dem Verpackungsrad 11 sowohl radial nach außen erstreckt als auch an den axialen Enden offen ist, und es wird durch eine zur Drehachse 13 parallele Endfläche 16, durch eine parallel zur Drehachse 13 längs verlaufende Öffnung 17, und durch zwei sich gegenüberliegende, parallel zur Drehachse 13 und rechtwinklig zur Endwand 16 angeordnete Seitenwände 18 und 19 gebildet. Die Seitenwand 18 ist stromaufwärts der Seitenwand 19 in Richtung 14 angeordnet, und die Seitenwände 18 und 19 jedes Faches 15 bilden gemeinsam mit der jeweiligen Endflä che 16 einen jeweiligen rechteckig-prismenförmigen Sitz 20, um einen in der Längsachse 4 parallel zur Drehachse 13 ausgerichteten Gegenstand 3 aufzunehmen.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst auch eine Eingabestation 21 und eine Ausgabestation 22, die diametral gegenüberliegend außerhalb des Verpackungsrades 11 liegen, welche bei jedem Drehschritt der Welle 12 in Richtung 14 das eine Fach 15 von der Eingabestation 21 entlang einer Verpackungsbahn P1 zur Ausgabestation 22, und das andere Fach 15 von der Ausgabestation 22 entlang einer Rückführungsbahn P2 zur Eingabestation 21 befördert.
  • Die Eingabestation 21 umfasst einen Schieber 23, welcher sich in Bezug auf die Achse 13 in der radialen Richtung 24 zurück und vorwärts bewegt, und mit der kleineren Seitenfläche 10 des Gegenstandes 3 zusammenwirkt, welche an der Eingabestation 21 mit der Längsachse 4 parallel zur Drehachse 13 angeordnet ist, um den Gegenstand 3 in das an der Eingabestation 21 arretierte Fach 15 einzuführen, so dass der Gegenstand 3 innerhalb des jeweiligen Sitzes 20 so positioniert ist, dass die kleinere Seitenfläche 9 an der jeweiligen Endfläche 16 im Wesentlichen anliegt, und die größeren Seitenflächen 7 und 8 im Wesentlichen an den jeweiligen Seitenflächen 18 und 19 anliegen, und die kleinere Seitenfläche 10 mit einem Einlass 25 des jeweiligen Sitzes 20 und mit der äußeren Peripherie des Verpackungsrades 11 fluchtet.
  • Die Ausgabestation 22 umfasst eine Ausgabeführung 26, die außerhalb des Verpackungsrades 11 liegt, und diese umfasst zwei sich gegenüberliegende Platten 27 und 28, die parallel zueinander und zur Drehachse 13 sowie zur Richtung 24 liegen, und von welchen die Platte 28 stromabwärts von Platte 27 in Richtung 14 angeordnet ist. Genauer betrachtet sind die Platten 27 und 28 in einem Abstand voneinander entfernt, der gleich dem Abstand zwischen den Seitenwänden 18 und 19 der jeweiligen Fächer 15 und annähernd gleich, jedoch nicht kleiner, als der Abstand zwischen den größeren Seitenflächen 7 und 8 des Gegenstandes 3 ist, und bilden so zwischen ihnen einen Ausgabedurchlass 29 zur Ausgabe der Gegenstände 3. Die Platte 27 steht, in Bezug zur Platte 28 in Richtung der Peripherie des Verpackungsrades 11 vor und ist in Richtung des Verpackungsrades 11 mit einer parallel zur Drehachse 13 liegenden Endfaltenkante 30 versehen, die so angeordnet ist, dass sie im Wesentlichen die äußere Peripherie des Verpackungsrades 11 berührt und im Wesentlichen tangential zu einer Bahn verläuft, die mit den Bahnen P1 und P2 von den Einlässen 25 der Sitze 20 der Fächer 15 zusammenfallen. Die Ausgabestation 22 umfasst auch einen Schieber 31, welcher sich in Richtung 24 zurück und vorwärts bewegt und durch die Öffnung 17 in einem an der Ausgabestation 22 arretierten Fach 15 mit der kleineren Seitenfläche 10 des im Fach 15 gehaltenen Gegenstandes 3 zusammenwirkt, um den Gegenstand 3 aus seinem jeweiligen Sitz 20 zur Ausgabeführung 26 durch den Ausgabedurchlass 29 auszuwerfen.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst auch eine im Wesentlichen halbzylindrische fixierte Führungsplatte 32, die koaxial zur Drehachse 13 angeordnet ist und eine innen liegende halbzylindrische Oberfläche 33 besitzt, die sich entlang der Verpackungsbahn P1 zwischen der Eingabestation 21 und der Ausgabestation 22 erstreckt. Die Platte 32 ist durch eine am Ende unmittelbar stromabwärts der Eingabestation 21 in Richtung 14 parallel zur Achse 13 liegende Endfaltenkante 34 gekennzeichnet, und erstreckt sich unmittelbar stromaufwärts der Ausgabestation 22 durch eine Bremsstation 35, die eine Öffnung 36 aufweist, die durch die Platte 32 parallel zur Achse 13 verläuft, sowie einen Hammer 37 einer greiferartigen Bremsvorrichtung 38.
  • Der Hammer 37 umfasst: einen Hebel 39, der außenseitig der Platte 32 angeordnet und an einem Rahmen 39a angelenkt ist, um sich in Bezug zur Platte 32 um eine parallel zur Achse 13 verlaufende Achse 40 zu drehen; eine Fläche 41 aus elastischem Material, die integral mit einem freien Ende des Hebels 39 verbunden ist, der Platte 32 gegenüber liegt und durch die Öffnung 36 bewegbar ist, wenn der Hebel 39 um die Achse 40 geschwenkt wird; und eine Feder 42, um die Fläche 41 senkrecht in einer Arbeitsposition zu halten, welche mit der Öffnung 36 zusammenwirkt und die Verpackungsbahn P1 überlagert.
  • Zusätzlich zum Hammer 37, umfasst die Bremsvorrichtung 38 für jedes Fach 15 einen Amboss 43, der mit dem jeweiligen Fach 15 entlang der Bahnen P1 und P2 beweglich ist, und eine mit der Außenfläche der jeweiligen Seitenwand 18 integral verbundene Bremse 44, sowie eine Rolle 45, die sich entlang der gesamten Länge des jeweiligen Faches 15 in Richtung der Achse 13 erstreckt, und im Wesentlichen die gleiche Länge wie die Fläche 41 aufweist, und an der jeweiligen Bremse 44 angeordnet ist, um sich in Bezug zum jeweiligen Fach 15 um eine zur Achse 13 parallele Achse 46 frei zu drehen. Die Rolle 45 hat zumin dest einen peripheren Abschnitt, der aus elastischem Material gebildet ist, und sie ist mit ihrer Außenfläche tangential zur Ebene des Einlasses 25 des jeweiligen Sitzes 20 angeordnet.
  • Bei der aktuellen Anwendung erfolgt gleichzeitig mit der Arretierung eines leeren Faches 15 an der Eingabestation 21 die Zufuhr eines Blattes 6 aus Verpackungsmaterial (1 und 2a) durch die Eingabestation 21, entlang einer Ebene P3 tangential zur äußeren Peripherie des Verpackungsrades 11 und in Richtung 47 quer zur Drehachse 13, und es wird mit einem ersten Zwischenabschnitt 48 arretiert, der zum jeweiligen Einlass 25 weist und dem Einlass 25 und der kleineren Seitenfläche 9 des Gegenstandes 3 zwischengefügt ist, welcher zum Einführen in die Eingabestation 21 bereit ist und einen Endabschnitt 49 aufweist, der im allgemeinen schmaler als die größeren Seitenflächen 7 und 8 des Gegenstandes 3 ist und stromaufwärts aus dem jeweiligen Einlass 25 hervorragt.
  • Der Schieber 23 wird dann aktiviert (1 und 2b), um den Gegenstand 3 und das jeweilige Blatt 6 aus Verpackungsmaterial in den jeweiligen Sitz 20 durch den entsprechenden Einlass 25 einzuführen und so das Blatt 6 aus Verpackungsmaterial in ein U um den jeweiligen Gegenstand 3 zu falten. Genauer betrachtet, folgt auf das Einführen, dass das Blatt 6 aus Verpackungsmaterial um den Gegenstand 3 gefaltet wird, wobei der Endabschnitt 49 einen Teil der größeren Seitenfläche 7 des jeweiligen Gegenstandes 3 berührt und zwischen der größeren Seitenfläche 7 und der Seitenwand 18 des jeweiligen Faches 15 liegt; und der Zwischenabschnitt 48 die kleinere Seitenfläche 9 des Gegenstandes 3 berührt und zwischen der kleineren Seitenfläche 9 und der Endfläche 16 des jeweiligen Faches 15 liegt; und ein weiterer Zwischenabschnitt 50 die größere Seitenfläche 8 des jeweiligen Gegenstandes 3 berührt, und zwischen der größeren Seitenfläche 8 und der Seitenwand 19 des jeweiligen Faches 15 liegt; und ein Endabschnitt 51, der dem Endabschnitt 49 gegenüber liegt, und radial vom jeweiligen Sitz 20 durch den jeweiligen Einlass 25 und koplanar zur Innenfläche der Seitenwand 19 des jeweiligen Faches 15 nach außen vorsteht.
  • Sobald das Verpackungsrad 11 dann einen Schritt in Richtung 14 voranschreitet, berührt der Endabschnitt 51 die Endkante 34 der Platte 32 und wird zurück gefaltet (1 und 2c), so dass der Abschnitt 52 des Endabschnitts 51 die kleinere Seitenfläche 10 des jeweiligen Gegenstandes 3 berührt, und ein Endabschnitt 53 des Endabschnitts 51, der dem Endabschnitt 49 gegenüber liegt und im allgemeinen geringfügig schmaler als die größeren Seitenwände 7 und 8 ist, steht nach hinten aus dem jeweiligen Einlass 25 hervor, liegt im Wesentlichen koplanar zur kleineren Seitenfläche 10 des jeweiligen Gegenstandes 3, und berührt die Außenfläche der jeweiligen Rolle 45, wobei der Abstand von diesem zum hinteren Ende des Einlasses 25 kleiner ist als die Breite des Endabschnitts 53.
  • Das Blatt 6 aus Verpackungsmaterial verbleibt in dieser Position bis zur Ausgabestation 22, in welcher bei Betätigung des Schiebers 31 der Endabschnitt 53 mit der Endkante 30 der Platte 27 in Kontakt gebracht und durch diese nach hinten gefaltet wird, und der Gegenstand 3 in die Ausgabeführung 26 eingeführt und so positioniert wird, dass er die größere Seitenfläche 7 des jeweiligen Gegenstandes 3 berührt und den Endabschnitt 49 überlappt, um die schlauchförmige Umhüllung 2 zu vollenden.
  • Entlang des letzen Abschnitts der Verpackungsbahn P1 wird das betrachtete Fach 15 durch die Bremsstation 35 hindurchgeführt, wobei die Fläche 41 reibend auf den Abschnitt 52 des Blattes 6 aus Verpackungsmaterial einwirkt, um die Bremswirkung auf den ganzen Endabschnitt 51 auszuüben, und durch eine Spannung, die in einer der Richtung 14 entgegengesetzten Richtung 54 (2c) wirkt, den Kontakt zur kleineren Seitenfläche 10 des Gegenstandes 3 aufrechtzuerhalten.
  • Sobald das betrachtete Fach 15 an der Ausgabestation 22 arretiert ist, wird die jeweilige Rolle 45 arretiert, welche zur Öffnung 36 weist, wobei dessen Abstand zum stromaufwärtigen Ende des Ausgabedurchlasses 29 dem Abstand zwischen der Rolle 45 und dem stromaufwärtigen Ende des Einlasses 25 des jeweiligen Sitzes 20 gleicht. Folglich bleibt, sobald das betrachtete Fach 15 zum Ausgabedurchlass 29 weisend arretiert ist, die Spannung, die durch die Fläche 41 auf den Endabschnitt 51 und infolge der Drehung des Verpackungsrades 11 und der Reibung zwischen der Fläche 41 und dem Endabschnitt 51 ausgeübt wird, aufgrund des Ergreifens des Endabschnittes 53 zwischen der Fläche 41 und der jeweiligen Rolle 45 erhalten. Die gleiche Spannung bleibt auch erhalten, wenn der Gegenstand 3 und das jeweilige Blatt 6 aus Verpackungsmaterial in die Ausgabeführung 26 durch den Ausgabedurchlass 29 eingeführt werden und der Endabschnitt 53 gefaltet wird, weil der Endab schnitt 53, wenn er gefaltet wird, zwischen dem Hammer 37 und dem jeweiligen Amboss 43 der Bremsvorrichtung 38 ergriffen bleibt und reibend zwischen der Fläche 41 und der gegenüberliegenden Rolle 45 gleitet, wobei die Fläche 41 durch die Feder 42 gegen die Rolle 45 gedrückt wird.
  • Mit anderen Worten sorgt die Bremsvorrichtung 38 für die Bildung einer schlauchförmigen Umhüllung 2, die vollständig an der Seitenfläche des jeweiligen Gegenstandes 3 anliegt.
  • In Verbindung mit dem Vorgenannten sei betont, dass die Bremsvorrichtung 38 gänzlich passiv wirkt und für ihren Betrieb keinerlei Antrieb oder einen Steuermechanismus erfordert.

Claims (21)

  1. Verfahren zur Bildung einer schlauchförmigen Umhüllung um einen rechteckigprismenförmigen Gegenstand, umfassend: einen ersten Faltschritt, in welchem ein Blatt (6) aus Verpackungsmaterial in ein U um den Gegenstand (3) so gefaltet wird, dass ein Endbereich (51) des Blattes aus Verpackungsmaterial quer zu einer Längsachse (4) des Gegenstandes (3) und über den Gegenstand (3) selbst hinaus vorsteht; und einen zweiten Faltschritt, in welchem der Endbereich (51) weiter um den Gegenstand (3) gefaltet wird, um die schlauchförmige Umhüllung (2) zu bilden; und der Endbereich (51) im Verlauf des zweiten Faltschrittes einem Zug in einer Richtung (54) quer zur Längsachse (4) ausgesetzt wird; wobei der erste Faltschritt ausgeführt wird, indem das Blatt (6) aus Verpackungsmaterial vor einem Einlass (25) eines U-förmigen Faches (15) für den Gegenstand (3) und diesen verschließend angeordnet wird; und Einführen des Gegenstandes (3) und des Blattes (6) aus Verpackungsmaterial in das Fach (15) durch Bewegen des Gegenstandes (3) gegen das Blatt (6) aus Verpackungsmaterial und durch den Einlass (25) hindurch; wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass der Zug, der auf den Endbereich (51) ausgeübt wird, durch passive Bremsmittel (38) erreicht wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem im Verlauf des ersten Faltschrittes das Blatt (6) aus Verpackungsmaterial so gefaltet und angeordnet wird, dass es mit einem ersten Endbereich (49) zumindest einen Teil einer ersten Seitenfläche (7) des Gegenstandes (3), und mit zwei Zwischenbereichen (48, 50) jeweils eine zweite und eine dritte Seitenfläche (9, 8) des Gegenstandes (3) berührt; wobei der zweite Faltschritt einen ersten Unterschritt umfasst, in welchem der Endbereich (51) auf eine vierte Seitenfläche (10) des Gegenstandes (3) so gefaltet wird, dass ein zweiter Endbereich (53) von der vierten Seitenfläche (10) und quer zur Längsachse (4) vorsteht, sowie einen zweiten Unterschritt, in welchem der zweite Endbereich (53) auf die erste Seitenfläche (7) so gefaltet wird, dass sie den ersten Endbereich (49) zumindest überlappt; wobei der Zug auf den Endbereich (51} zumindest im Verlauf des zweiten Unterschrittes ausgeübt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei welchem die erste Seitenfläche (7) eine größere Seitenfläche (7) des Gegenstandes (3) und die zweite Seitenfläche (9) eine kleinere Seitenfläche (9) des Gegenstandes (3) ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, bei welchem der erste Unterschritt durch Zuführung des Faches (15) in einer Zuführungsrichtung (14) quer zur Längsachse (4) und entlang einer Verpackungsbahn (P1), die sich zwischen einer Eingabestation (21) zur Eingabe des Gegenstandes (3) und des Blattes (6) aus Verpackungsmaterial in das Fach (15) und einer Ausgabestation (22) erstreckt, sowie durch Aufeinanderstoßen zwischen dem Endbereich (51) und der Falteinrichtung (34), die entlang der Verpackungsbahn (P1) angeordnet ist, ausgeführt wird; wobei die Bremsmittel (38) entlang der Verpackungsbahn (P1) und stromabwärts von der Falteinrichtung (34) in der Zuführungsrichtung (14) angeordnet sind.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, bei welchem der zweite Unterschritt durch Ausstoßen des Gegenstandes (3) und des Blattes (6) aus Verpackungsmaterial aus dem Fach (15) an der Ausgabestation (22) in einer Ausgaberichtung (24) quer zur dritten Seitenfläche (8) und durch Zuführung des Gegenstandes (3) und des Blattes (6) aus Verpackungsmaterial durch einen Durchlass (29) mit einer Breite, die annähernd gleich jedoch nicht kleiner als die Breite der dritten Seitenfläche (8) ist, ausgeführt wird; wobei der zweite Endbereich (53) durch die Bremsmittel (38) zumindest während eines Anfangsbereiches der Bewegung des Gegenstandes (3) und des Blattes (6) aus Verpackungsmaterial durch den Durchlass (29) erfasst wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welchem der Zug durch Zuführung des Gegenstandes (3) und des Blattes (6) aus Verpackungsmaterial entlang einer Verpackungsbahn (P1) ausgeübt wird; wobei die Bremsmittel (38) entlang der Verpackungsbahn (P1) angeordnet sind.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem die Bremsmittel (38) mechanische Reibungs-Bremsmittel sind.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei welchem die Bremsmittel (38) elastische Greifmittel sind.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem die Bremsmittel (38) einen Amboss (43) umfassen, der mit dem Gegenstand (3) entlang der Verpackungsbahn (P1) bewegbar ist; sowie einen Hammer (37), der entlang der Verpackungsbahn (P1) an einer Bremsstation (35) angeordnet ist und durch elastische Mittel (42) quer zur Verpackungsbahn (P1) bewegt wird, um den Endbereich (51) gegen den Amboss (43) zu ergreifen, wenn der Gegenstand (3) die Ausgabestation (22) erreicht.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem der Amboss (43) eine Rolle (45) umfasst, die entlang der Verpackungsbahn (P1) mit dem Gegenstand (3) bewegbar und so befestigt ist, dass sie sich in Bezug zum Gegenstand (3) um eine Achse (46) parallel zur Längsachse (4) im Leerlauf dreht.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, bei welchem zumindest ein peripherer Bereich der Rolle (45) aus elastischem Material hergestellt ist.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei welchem der Hammer (37) eine Fläche (41) aus elastischem Material umfasst.
  13. Vorrichtung zur Bildung einer schlauchförmigen Umhüllung um einen rechteckig-prismenförmigen Gegenstand, welcher eine Längsachse (4) aufweist, wobei die Vorrichtung umfasst: erste Faltmittel (20) zum Falten eines Blattes (6) aus Verpackungsmaterial in ein U um den Gegenstand (3), so dass ein Endbereich (51) des Blattes (6) aus Verpackungsmaterial quer zu der Längsachse (4) und über den Gegenstand (3) hinaus vorsteht; zweite Faltmittel (34, 30) zum Falten des Endbereiches (51) um den Gegenstand (3), um die schlauchförmige Umhüllung (2) zu bilden; und Bremsmittel (38), die mit den zweiten Faltmitteln (34, 30) verbunden sind, um auf den Endbereich (51) einen Zug in einer Richtung (54) quer zur Längsachse (4) auszuüben; wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass die Bremsmittel (34, 30) passive Bremsmittel sind.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, umfassend: ein Verpackungsrad (11), das um eine Drehachse (13) drehbar befestigt ist; mindestens ein Fach (15), das an dem Verpackungsrad (11) angeordnet ist, um den Gegenstand (3) aufzunehmen, der mit der Längsachse (4) relativ parallel zur Drehachse (13) angeordnet ist, wobei das Fach (15) mit dem Verpackungsrad (11) in einer vorgegebenen Zuführungsrichtung (14) zwischen einer Eingabestation (21) und einer Ausgabestation (22) entlang einer Verpackungsbahn (P1) bewegbar ist; eine Ausgabeführung (26), die mit einem Eingangskanal (29) an der Ausgabestation (22) angeordnet ist; erste Schubmittel (23) zum Übertragen des Gegenstandes (3) in das Fach (15) an der Eingabestation (21); sowie zweite Schubmittel (31) zum Übertragen des Gegenstandes (3) in die Ausgabeführung (26) an der Ausgabestation (22); wobei die Bremsmittel (38) entlang der Verpackungsbahn (P1) stromaufwärts von der Ausgabestation (22) in Zuführungsrichtung (14) angeordnet sind.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, bei welcher die Bremsmittel (38) mechanische Reibungsbremsmittel sind.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei welcher die Bremsmittel (38) elastische Greifmittel sind.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, bei welchem die Bremsmittel (38) einen Amboss (43) umfassen, der mit dem Gegenstand (3) entlang der Verpackungsbahn (P1) beweglich ist; sowie einen Hammer (37), der entlang der Verpackungsbahn (P1) an einer Bremsstation (35) angeordnet ist und quer zur Verpackungsbahn (P1) durch elastische Mittel (42) bewegt wird, um den Endbereich (51) gegen den Amboss (43) zu ergreifen, wenn der Gegenstand (3) die Ausgabestation (22) erreicht.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, umfassend: eine feste Platte (32), die koaxial zum Verpackungsrad (11) angeordnet ist und sich außerhalb des Verpackungsrades (11) zwischen der Eingabe- und der Ausgabestation (21, 22) erstreckt; eine Öffnung (36), die durch die feste Platte (32) hindurch an der Bremsstation (35) und in einem vorgegebenen ersten Abstand von der Ausgabestation (22) zwecks Durchgang des Hammers (37) gebildet ist.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 18, bei welcher der Amboss (43) eine Rolle (45) umfasst, die am Verpackungsrad (11) stromaufwärts von dem Fach (15) und in einem Abstand von dem Fach (15) befestigt ist, der dem ersten Abstand gleich ist; wobei die Rolle (45) an dem Verpackungsrad (11) angeordnet ist, um sich in Bezug zum Fach (15) im Leerlauf um eine Achse (46) parallel zur Drehachse (13) des Verpackungsrades (11) zu drehen.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19, bei welcher mindestens ein peripherer Bereich der Rolle (45) aus elastischem Material hergestellt ist.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, bei welcher der Hammer (37) eine Fläche (41) aus elastischem Material umfasst.
DE60200465T 2001-05-30 2002-05-29 Verfahren und Vorrichtung zum schlauchförmigen Umhüllen eines Gegenstandes Expired - Lifetime DE60200465T2 (de)

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