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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Kommunikationssystemsteuerungsvorrichtung
für ein
Flugzeug, namentlich für
ein Passagierflugzeug.
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Im
Rahmen der vorliegenden Erfindung versteht man unter einem Kommunikationssystem
eine Einrichtung aus herkömmlichen
Kommunikationsanlagen, die es erlaubt, an Bord eines Flugzeugs Audiokommunikationen
zu verwirklichen und zu steuern. Diese Audiokommunikationen sind
insbesondere all diejenigen, die den Flugzeugpiloten zur Verfügung stehen,
insbesondere mit der Flugsicherung (zum Beispiel mit Hilfe von VHF-Kanälen [„Very High
Frequency": Kanäle mit sehr
hohen Frequenzen] oder HF-Kanälen
[„High
Frequency": Kanäle mit hohen Frequenzen],
mit den Fluggesellschaften (mit Hilfe einer telefonischen Verbindung,
zum Beispiel über das
Netz „SATCOM", etc. Das Dokument
US4 357 710 beschreibt ein Funkgerät mit Sende- und Empfangsfunktion
für ein
Flugzeug mit einer Vielzahl an Funkkanalwählern.
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Bei
der Steuerung eines solchen Kommunikationssystems (das heißt der Kommunikationsanlageneinrichtung)
verwendet man im Allgemeinen drei verschiedene, voneinander getrennte
Vorrichtungen, die bei der Steuerung ergänzend zum Einsatz kommen, nämlich:
- – eine
Vorrichtung, um manuell Telefonnummern zu wählen oder einzustellen, beispielsweise über das
System SATCOM, im Allgemeinen ausgehend von einer MCDU-Baumstruktur der
Seiten („Multipurpose
Control and Display Unit");
- – eine
Vorrichtung des Typs ACP („Audio
Control Panel")
zum Mischen mehrerer Funkempfangskanäle (VHF, HF, etc.). Im Rahmen
der vorliegenden Erfindung versteht man unter dem Mischen von Kanälen (oder
Funkfrequenzen) ein Gemisch aus mehreren Kanälen (oder Funkfrequenzen) mit
einer speziellen Lautstärkeeinstellung
für jeden
dieser Kanäle
(oder Funkfrequenzen), das es erlaubt, die so eingestellten Kanäle (oder
Funkfrequenzen) simultan zu hören.
Diese Vorrichtung ACP ermöglicht
es außerdem
dem Funker, den Sendekanal auszuwählen (jeweils nur einen einzigen
Kanal); und
- – eine
Vorrichtung zur Frequenzeinstellung des Typs RMP („Radio
Management Panel"),
RCP („Radio
Control Panel")
oder RTP („Radio
Tuning Panel"),
um die Funkfrequenzen der verschiedenen Kanäle einzustellen. Diese Vorrichtung
zur Frequenzeinstellung weist Anzeigevorrichtungen auf, die es erlauben,
auf einem Bildschirm einen Funkkanal darzustellen und einen einzigen
Funkkanal unter all den verschiedenen aktivierten Kanälen, der
mit Hilfe von Druckschaltern gewählt werden
kann und dessen Funkfrequenz geändert werden
kann.
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Da
die Vorrichtung zur Frequenzeinstellung RMP, RCP oder RTP:
- – unabhängig von
der Vorrichtung ACP ist, die dem Mischen und der Lautstärkeeinstellung
sowie der Wahl des Sendekanals dient; und
- – nur
eine Funkfrequenz anzeigt, die für
einen bestimmten Kanal gewählt
wird, neigen die Funker des Flugzeugs (Pilot, Co-Pilot, etc.), die
die jeweiligen Vorrichtungen verwenden, manchmal dazu, die Frequenz,
die auf dem Bildschirm der Vorrichtung RMP, RCP oder RTP angezeigt
wird, für
die Frequenz des Sendekanals zu halten, die von der Vorrichtung
ACP eingestellt wurde, während
diese angezeigte Frequenz jedoch in Wirklichkeit einem anderen Kanal
entsprechen kann.
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Diese
Situation kann insofern einen Zeitverlust bedeuten, als die Flugzeugbesatzung
möglicherweise
noch mit dem vorherigen Flugsicherungslotsen in Kontakt steht, weil
sie nicht den gewünschten
Kanal eingestellt hat, diesen aber für den neuen Flugsicherungslotsen
hält und
ihn daher veranlasst, seine Anweisung zur Frequenzänderung
zu wiederholen.
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Des
Weiteren kann die herkömmliche
Verwendung von drei verschiedenen, voneinander getrennten Vorrichtungen,
wie vorstehend genannt, dazu führen,
dass der Pilot seine volle Aufmerksamkeit auf sie richtet und andere
Flugzeugbesatzungspflichten vernachlässigt, namentlich dadurch,
dass er auf einer der Vorrichtungen eine Frequenz einstellen und
aktivieren muss sowie auf einer anderen dieser Vorrichtungen die
dieser Frequenz entsprechende Lautstärke einstellen muss, was namentlich
bei Pannen oder in Notsituationen zu Problemen führen kann.
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Diese
Komplexität
wird dadurch erhöht,
dass im Cockpit von jeder der drei vorstehend genannten Vorrichtungen
mehrere Exemplare vorhanden sind. In den Flugzeugen des Typs „AIRBUS" verfügt beispielsweise
jeder der beiden Piloten über
eine Einrichtung aus einer Vorrichtung ACP und einer Vorrichtung
RMP. Des Weiteren ist in Höhe
der Cockpitdecke eine weitere Einrichtung dieses Typs angeordnet.
Darüber
hinaus wird das Mischen der Empfangskanäle von jedem Piloten individuell
durchgeführt, während Einstellungen
(bzw. Eingaben) der Frequenzen und Telefonnummern durch einen Piloten an
einer der drei Einrichtungen auch die Einstellungen der anderen
beiden Einrichtungen ändern,
da jeder der verschiedenen vorhandenen Kanäle (VHF, HF, Telefon, etc.)
einer bestimmten Anlage (Sender, Empfänger, etc.) entspricht, die
zu einer festen Zeit nur auf eine einzige Frequenz (oder einen Kanal/ eine
Telefonnummer) eingestellt werden kann.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Kommunikationssystemsteuerungsvorrichtung,
die es ermöglicht,
diese Nachteile zu beseitigen.
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Zu
diesem Zweck zeichnet sich gemäß der Erfindung
die Kommunikationssystemsteuerungsvorrichtung für ein Flugzeug, das die Audiokommunikationen
von mindestens einem Funker des Flugzeugs, namentlich eines Passagierflugzeugs,
steuert, wobei das Kommunikationssystem mittels aktivierbarer Kommunikationswerte
(nämlich
Funkfrequenzen und/oder Telefonnummern) bestimmter Kommunikationskanäle (nämlich Funkkanäle und/oder
Telefonkanäle)
eine Sende- und Empfangskommunikation erzeugt, und wobei die Steuerungsvorrichtung
ein Gehäuse
aufweist, das mit den folgenden Vorrichtungen ausgestattet ist:
- – Anzeigevorrichtungen
zur Darstellung von mindestens einem der Kommunikationswerte auf mindestens
einem Bildschirm; und
- – Steuermittel,
die sich von einem Funker betätigen
lassen und Vorrichtungen zur Wahl und zur Aktivierung eines Sende-Kommunikationswerts, Vorrichtungen
zur Wahl und zur Aktivierung mehrerer Empfangs-Kommunikationswerte
sowie Vorrichtungen zur Eingabe eines Kommunikationswerts aufweisen,
dadurch
aus, dass die Anzeigevorrichtungen dazu geeignet sind, auf dem Bilschirm
mindestens zwei Kommunikationswerte anzuzeigen, die mittels der Steuermittel
gewählt
und aktiviert worden sind, dass die Anzeigevorrichtungen so ausgestaltet
sind, dass sie stets automatisch auf dem Bildschirm den Kommunikationswert
darstellen, der zum Senden gewählt und
aktiviert worden ist, wobei dieser Kommunikationswert auf dem Gehäuse besonders
hervorgehoben wird, und dass des Weiteren die Steuermittel auf dem
Gehäuse
Mischvorrichtungen aufweisen, die sich von einem Funker betätigen lassen
und es diesem erlauben, alle Kommunikationswerte, die ausgewählt und
aktiviert worden sind, zu mischen, wobei er die Lautstärken individuell
einstellt.
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Dank
der Erfindung befinden sich somit die Steuermittel (Wahl und Aktivierung)
der Kommunikationswerte (Funkfrequenzen und/oder Telefonnummern)
und die Mischvorrichtungen (das heißt die Vorrichtungen zur Lautstärkeeinstellung)
auf dem gleichen Gehäuse,
was das vorstehend genannte Hin und Her zwischen den verschiedenen
Vorrichtungen unnötig
macht und dem Funker (Pilot, Co-Pilot, etc.) eine einfache, schnelle,
präzise
und gekonnte Steuerung seiner Audiokommunikationen erlaubt.
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Des
Weiteren und vor allem kennt der Funker dank der Erfindung stets
den Kommunikationswert (namentlich die Funkfrequenz), die zum Senden aktiviert
wurde, so dass keine Gefahr mehr besteht, dass er aufgrund von Informationsmangel
falsche Einstellungen mit anderen, unpassenden Kommunikationswerten
vornimmt.
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Die
erfindungsgemäße Steuerungsvorrichtung
erleichtert also die Ausführung
und das Verständnis
der verschiedenen Befehle und erlaubt es, die vorstehend genannten
Nachteile zu beseitigen.
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Gemäß der Erfindung:
- – ist
mindestens einer der Kommunikationskanäle ein Funkkanal des vorstehend
genannten Typs, und die Kommunikationswerte (des Kommunikationskanals)
sind Funkfrequenzen; und/oder
- – ist
mindestens einer der Kommunikationskanäle ein Telefonkanal, beispielsweise
des vorstehend genannten SATCOM-Netzes, und die Kommunikationswerte
(des Kommunikationskanals) sind Telefonnummern.
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Um
den Kommunikationswert, und namentlich die Funkfrequenz, die zum
Senden aktiviert worden ist, leichter erkennen zu können:
- – heben
die Anzeigevorrichtungen den zum Senden aktivierten Kommunikationswert
auf dem Bildschirm besonders hervor; und/oder
- – weisen
die Steuermittel eine Vielzahl von Einstellelementen auf, die alle
der Wahl und Aktivierung eines bestimmten Sende-Kommunikationskanals
dienen und ein Funktionslämpchen
aufweisen, und steuern die Steuermittel die Funktionslämpchen in
der Weise, dass diese in Relation mit dem Kommunikationskanal aktiviert
werden, der zum Senden gewählt
und aktiviert worden ist.
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Darüber hinaus
stellen die Anzeigevorrichtungen vorteilhafterweise auf dem Bildschirm
beziehungsweise in den verschiedenen Anzeigezonen zumindest für einige
der Kommunikationskanäle
die Kommunikationswerte dar, die mit Hilfe der Steuermittel gewählt und
aktiviert worden sind.
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Um
die Funker genau über
die tatsächliche Lautstärke der
jeweiligen aktivierten Kommunikationswerte (namentlich der Funkfrequenzen)
zu informieren, gilt außerdem
vorzugsweise:
- – die Anzeigevorrichtungen
haben auf dem Bildschirm für
jeden Kommunikationswert, der auf dem Bildschirm dargestellt wird,
eine (Lautstärke-)Anzeige,
die die Lautstärke
des entsprechenden Kommunikationswerts anzeigt und/oder die anzeigt,
ob der entsprechende Empfangs-Kommunikationswert gewählt worden
ist; und/oder
- – die
Mischvorrichtungen weisen eine Vielzahl von Einstellelementen auf,
die alle der Empfangswahl und der Lautstärkeeinstellung eines bestimmten
Kommunikationskanals dienen, und jedes der Einstellelemente weist
eine Markierung auf, die es erlaubt, die entsprechende Lautstärke anzuzeigen.
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Außerdem weist
die erfindungsgemäße Steuerungsvorrichtung
in einer besonderen Ausführungsform
zusätzlich
die folgenden Vorrichtungen auf:
- – Speichervorrichtungen,
die mindestens eine Liste mit mindestens einem Kommunikationswert umfassen,
die sich mittels der Anzeigevorrichtungen auf dem Bildschirm darstellen
lässt;
- – Rufvorrichtungen,
die sich von einem Funker betätigen
lassen und es diesem erlauben, die Liste aufzurufen, so dass sie
auf dem Bildschirm angezeigt wird; und
- – Wahlvorrichtungen,
die sich von einem Funker betätigen
lassen und es diesem erlauben, aus der Liste, die auf dem Bildschirm
angezeigt wird, einen Kommunikationswert zu wählen.
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Diese
besondere Ausführungsform
erlaubt Zeiteinsparungen [dadurch, dass im Voraus mehrere nützliche
Frequenzen (oder Telefonnummern) eingegeben werden und man weniger
Zeit benötigt,
um zum entsprechenden Zeitpunkt der Frequenzänderung die Frequenz zu wählen] und
das Vermeiden von Eingabefehlern.
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Des
Weiteren weist die Steuerungsvorrichtung vorteilhafterweise auch
eine Einrichtung auf, die tragbar sein kann und sich mittels einer
digitalen Verbindung an die Speichervorrichtungen anschließen lässt, um
automatisch mindestens eine Liste mit Kommunikationswerten in die
Speichervorrichtungen zu laden, was das Laden von Kommunikationswerten leichter
und sicherer macht und des Weiteren das gleichzeitige Laden einer
Vielzahl solcher Werte erlaubt.
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Außerdem weist
die Steuerungsvorrichtung gemäß der Erfindung
zusätzlich
die folgenden Vorrichtungen auf:
- – Vorrichtungen,
beispielsweise eine Tastatur und/oder eine Einrichtung mit Drehteilen,
um die Kommunikationswerte einzustellen; und/oder
- – Vorrichtungen
(Tasten, Rädchen,
etc.), um auf dem Bildschirm ein bestimmtes Zeichen zu verschieben,
das es erlaubt, unter den Kommunikationswerten, die auf dem Bildschirm
dargestellt werden, den zu wählen,
den man einstellen möchte.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft auch ein Kommunikationssystem, das
namentlich Folgendes aufweist:
- – eine Vielzahl
von Kommunikationsanlagen (Sender, Empfänger, etc.), die es erlauben,
mit Hilfe von Kommunikationswerten auf Kommunikationskanälen Sende-
und Empfangskommunikationen herzustellen;
- – Audio-Kommunikationsvorrichtungen
[ein oder mehrere Lautsprecher, Mikrophon(e), etc.]; und
- – eine
Steuerungsvorrichtung.
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Gemäß der Erfindung
zeichnet sich dieses Kommunikationssystem dadurch aus, dass die
Steuerungsvorrichtung wie vorstehend beschrieben beschaffen ist.
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Aus
den Figuren der Zeichnungen im Anhang ist ersichtlich, wie die Erfindung
ausgeführt
sein kann. Ähnliche
Elemente sind in diesen Figuren mit gleichen Bezugszeichen beschriftet.
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1 ist
der Schaltplan eines Kommunikationssystems, das mit einer erfindungsgemäßen Steuerungsvorrichtung
versehen ist.
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2 zeigt
schematisch eine Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Steuerungsvorrichtung.
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Die
erfindungsgemäße Steuerungsvorrichtung 1 dient
der Steuerung eines schematisch in 1 dargestellten
Kommunikationssystems 2, das in einem Flugzeug untergebracht
ist, namentlich in einem hier nicht dargestellten Passagierflugzeug.
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Ein
solches Kommunikationssystem 2 erlaubt es, auf herkömmliche
Weise die Audio-Kommunikationen
an Bord des Flugzeugs zu verwirklichen und zu steuern. Diese Audio-Kommunikationen sind all
diejenigen, die den Flugzeugpiloten zur Verfügung stehen, insbesondere mit
der Flugsicherung (beispielsweise mit Hilfe von VHF-Kanälen [„Very High Frequency": Kanäle für sehr hohe
Frequenzen] oder HF-Kanälen
[„High
Frequency": Kanäle für hohe Frequenzen]),
mit den Fluggesellschaften (mittels einer telefonischen Verbindung,
zum Beispiel über
das Netz „SATCOM"), etc. Diese Kommunikationen
können
auch die Kommunikationen anderer Funkteilnehmer des Flugzeugs betreffen,
beispielsweise Kommunikationen der Mitglieder der Flugzeugbesatzung oder
der Fluggäste.
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Dieses
Kommunikationssystem 2 weist bekannterweise und im Allgemeinen
Folgendes auf:
- – eine Zentraleinheit 3;
- – Kommunikationsmittel
R1, R2,..., Rn herkömmlichen
Typs, die durch die entsprechenden Verbindungen L1, L2,..., Ln an
die Zentraleinheit 3 angeschlossen sind und es erlauben,
mit Hilfe von Kommunikationswerten eine Sende- und Empfangskommunikation
herzustellen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung versteht man
unter Kommunikationswert entweder eine Funkfrequenz, die nachstehend
beschrieben wird, oder eine Telefonnummer, die ebenfalls nachstehend beschrieben
wird. Diese Kommunikationsmittel R1 bis Rn weisen namentlich Sender
und Empfänger
auf, die beim Senden beziehungsweise beim Empfang Kommunikationswerte
bearbeiten, die zu bestimmten Kommunikationskanälen des vorstehend genannten
Typs gehören;
- – mindestens
einen Lautsprecher 4, der mit einer Verbindung 5 an
die Zentraleinheit 3 angeschlossen ist;
- – mindestens
ein Mikrophon 6, das mit einer Verbindung 7 an
die Zentraleinheit 3 angeschlossen ist; und
- – die
Steuerungsvorrichtung 1, die in Figur dargestellt ist und
namentlich, auf einem einzigen Gehäuse 8, Anzeigevorrichtungen 9 und
Steuermittel 10 aufweist, die durch eine Verbindung 11 beziehungsweise 12 an
die Zentraleinheit 3 angeschlossen sind.
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Gemäß der Erfindung
sind die Steuermittel 10 auf einer einzigen Bedientafel
angeordnet und so ausgestaltet, dass sie gleichzeitig
- – für jede Art
von Kommunikationswert (Funkfrequenz und Telefonnummer) einen einzigen
Sende-Kommunikationswert wählen
und aktivieren können,
das heißt
einen solchen Kommunikationswert (Funkfrequenz, Telefonnummer) wählen und
die geeigneten Kommunikationsmittel R1 bis Rn steuern können, damit
diese eine Sende-Kommunikation
herstellen;
- – mehrere
Empfangs-Kommunikationswerte (Funkfrequenzen und/oder Telefonnummern) gleichzeitig
wählen
und aktivieren können;
und
- – alle
aktivierten Kommunikationswerte mischen können. Zu diesem Zweck weisen
die Steuermittel 10 die folgenden Vorrichtungen auf:
- – nachstehend
beschriebene Wahlvorrichtungen 13, 15A, die sich
von einem Funker (Pilot, Co-Pilot, etc.) betätigen lassen und es diesem
erlauben, zum Senden einen einzigen Kommunikationswert (Funkfrequenz,
Telefonnummer) zu wählen
und zu aktivieren; und
- – nachstehend
beschriebene Mischvorrichtungen 14, 15B, die sich
von einem Funker betätigen
lassen und es diesem erlauben, den Empfang zu aktivieren und alle
Kommunikationswerte, die gewählt
und aktiviert worden sind, zu mischen, wobei er die Lautstärken individuell
einstellt.
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Des
Weiteren sind gemäß der Erfindung
die Anzeigevorrichtungen 9 geeignet, um auf mindestens
einem Bildschirm 17 mindestens zwei Kommunikationswerte
darzustellen, die mit Hilfe der Steuermittel 10 gewählt und
aktiviert worden sind. Diese Anzeigevorrichtungen 9 sind
außerdem
so ausgestaltet, dass sie stets automatisch mit Hilfe der Steuermittel 10 auf
dem Bildschirm 17 erforderlichenfalls den Kommunikationswert
[Funkfrequenz (118,10) in 2] darstellen,
der zum Senden ausgewählt
und aktiviert worden ist.
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Dank
der Erfindung befinden sich somit die Wahlvorrichtungen und die
Mischvorrichtungen (das heißt
die Vorrichtungen zur Aktivierung und zur Einstellung der Lautstärke) auf
dem gleichen Gehäuse (oder
auf der gleichen Bedientafel), was das übermäßige Hin und Her bei der Verwendung
herkömmlicher Vorrichtungen
unnötig
macht und dem Funker (Pilot, Co-Pilot) eine einfache, schnelle,
und präzise
Steuerung seiner Audiokommunikationen erlaubt.
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Des
Weiteren und insbesondere kennt der Funker dank der Erfindung stets
den zum Senden aktivierten Kommunikationswert. Somit besteht beispielsweise
bei der Einstellung einer Sende-Funkfrequenz keine Gefahr mehr,
dass der Pilot aufgrund von Informationsmangel falsche Einstellungen
mit anderen, unpassenden Kommunikationswerten vornimmt.
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Gemäß der Erfindung
weisen die Wahlvorrichtungen, wie in 2 dargestellt,
Folgendes auf:
- – die Vorrichtungen 13,
die Mittel A1 bis A5 umfassen, insbesondere Druckschalter, um aus
einer Vielzahl verfügbarer
Kanäle
(VHF1, VHF2, VHF3, HF1 und HF2 im Beispiel von 2)
einen Funkkanal zu wählen;
- – die
Vorrichtungen 15A, die Mittel D1, D2 aufweisen, namentlich
Druckschalter, um einen Telefonkanal (TEL1, TEL2) zu wählen; und
- – eine
Einrichtung 16 aus Tasten oder eine Einrichtung 23 (schematisch
dargestellt) aus Drehknöpfen,
um den Wert einer neuen Funkfrequenz oder einer neuen Telefonnummer
einzugeben. Der Wert, der neu eingegeben wird, wird rechts angezeigt,
während
der zuvor eingegebene und aktivierte Wert links auf dem Bildschirm 17 angezeigt
wird.
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Was
die Mischvorrichtungen 14 anbelangt, so weisen diese namentlich
Mittel B1 bis B5 auf, insbesondere Drehknöpfe, die den Mitteln A1 beziehungsweise
A5 zugehören,
und die es dem Funker erlauben, die Lautstärken beziehungsweise Frequenzen
einzustellen, die auf den Kanälen
aktiviert sind, die mit den Mitteln 13 gewählt worden
sind.
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Darüber hinaus
weisen die Mischvorrichtungen 15B Drehknöpfe E1,
E2 auf, die den beiden vorstehend genannten Telefonkanälen (TEL1
beziehungsweise TEL2) des SATCOM-Netzes
zugehören, und
die es erlauben, die entsprechenden Lautstärken einzustellen.
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Außerdem weist
der Bildschirm 17 unterschiedliche Anzeigezonen Z1, Z2
und Z3 auf. Die Zonen Z1 und Z2 dienen dazu, zumindest einige der
aktivierten Funkfrequenzen anzuzeigen (darunter auch die zum Senden
aktivierte Funkfrequenz), und die Zone Z3 dient dazu, die Telefonnummer
anzuzeigen, die möglicherweise
angerufen wird, wobei im Beispiel von 2 keine
Nummer angerufen wird.
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Jede
der Zonen Z1 und Z2 ist einem einzigen und gleichen Funkkanal zugehörig und
weist unterschiedliche Informationsbereiche I1, I2, I3 und I4 auf, die
jeweils Folgendes für
diesen Kanal umfassen:
- – eine Anzeige 18A, 18B für die Lautstärke und
für die
Empfangs-Aktivierung;
- – den
Namen des Kanals (VHF1, VHF3);
- – die
Frequenz, die aktiviert worden ist (118,10 und 111,10), in MHz ausgedrückt; und
- – die
Frequenz im Laufe der Eingabe (121,030 und 120,50), ebenfalls in
MHz.
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Des
Weiteren wird gemäß der Erfindung
eine Frequenz während
ihrer Eingabe durch ein spezielles Zeichen 19 hervorgehoben,
beispielsweise durch ein Rechteck, wie in Zone Z1 der 2 für die Frequenz 121,030
dargestellt. Die Steuermittel 10 weisen Vorrichtungen auf
(Tasten, Rädchen,
etc.), beispielsweise der Einrichtung 23, die es erlauben,
das spezielle Zeichen 19 zu verschieben, damit der Kommunikationswert
gewählt
werden kann, den man einstellen möchte.
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Die
Lautstärkeanzeigen 18A und 18B sind bekannte
vertikale Barographen. Die Lautstärke wird mit der Füllhöhe des Barographen
dargestellt, und die Wahl der Empfangs-Vorrichtung wird durch einen leeren
Barographen dargestellt. Die Lautstärke kann auch von der Position
einer Markierung 20, die auf jedem der Drehknöpfe B1 bis
B5, E1 und E2 vorgesehen ist, in Bezug auf eine hier nicht dargestellte
Referenzposition abgeleitet werden.
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Damit
der Kommunikationswert, der zum Senden aktiviert worden ist, und
der gemäß der Erfindung
stets angezeigt wird, leichter zu erkennen ist, wird dieser außerdem auf
dem Gehäuse
besonders hervorgehoben:
- – einerseits mittels der Anzeigevorrichtungen 9, namentlich
durch eine andere Erscheinungsform, beispielsweise durch eine andere
Farbe oder Aufleuchten in Höhe
der Informationszonen I2 und I3 (Name des gewählten Kanals und numerischer Wert
der Frequenz), wie durch ein Signal 21 in 2 veranschaulicht;
und
- – andererseits
durch das Einschalten eines Funktionslämpchens in Höhe der Wahltaste
für den Sendekanal,
wie für
den Druckschalter A1 durch ein Signal 22 in 2 veranschaulicht.
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Jeder
der Druckschalter A1 bis A5, D1 und D2 weist ein solches, hier nicht
dargestelltes Funktionslämpchen
auf, das vorzugsweise in den zugehörigen Druckschalter integriert
ist.
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Die
Steuermittel 10 weisen des Weiteren die Einrichtung 23 mit
Steuerelementen auf (namentlich die vorstehend genannten Drehknöpfe), die
herkömmlicher
Art sind (Tasten, Knöpfe,
etc.) und nicht weiter beschrieben werden.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist die erfindungsgemäße Steuerungsvorrichtung 1 außerdem Folgendes
auf:
- – Speichervorrichtungen 24 herkömmlichen
Typs (ein gewöhnlicher
Speicher), die mindestens eine Liste mit Kommunikationswerten umfassen (Funkfrequenzen
und/oder Telefonnummern), die sich mit Hilfe der Anzeigevorrichtungen 9 auf
dem Bildschirm 17 darstellen lässt. Diese Liste kann eventuell
aus einer einzigen Funkfrequenz oder einer einzigen Telefonnummer
bestehen;
- – Rufvorrichtungen,
beispielsweise ein Steuerelement der Einrichtung 23, die
sich von einem Funker betätigen
lassen und es diesem erlauben, die Liste aufzurufen, so dass diese
auf dem Bildschirm 17 angezeigt wird; und
- – Wahlvorrichtungen,
beispielsweise ein Steuerelement der Einrichtung 23, die
sich von einem Funker betätigen
lassen und es diesem erlauben, mindestens einen der Kommunikationswerte
aus der Liste zu wählen,
die auf dem Bildschirm 17 (nachdem sie aufgerufen worden
ist) dargestellt wird.
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Diese
bevorzugte Ausführungsform
erlaubt Zeiteinsparungen (dadurch, dass im Voraus mehrere nützliche
Werte, namentlich Frequenzen, eingegeben werden und man weniger
Zeit benötigt,
um zum entsprechenden Zeitpunkt der Werteänderung den Wert zu wählen] und
das Vermeiden von Eingabefehlern.
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Des
Weiteren weist die Steuerungsvorrichtung 1, um das Laden
einer Liste in die Speichervorrichtungen 24 zu vereinfachen,
außerdem
eine Vorrichtung 25 herkömmlichen Typs auf, die tragbar
sein kann und sich (mit Hilfe einer Anschlussvorrichtung 26,
die mit einer Anschlussvorrichtung 27 der Speichervorrichtungen 24 zusammenpasst)
mit den Speichervorrichtungen 24 verbinden lässt, wie
in 1 dargestellt, um automatisch, mittels einer digitalen Verbindung 28,
mindestens eine Liste mit Frequenzen in die Speichervorrichtungen 24 zu
laden.