DE60200742T2 - Modulverbindungseinrichtung für Luftfahrtanwendung - Google Patents

Modulverbindungseinrichtung für Luftfahrtanwendung Download PDF

Info

Publication number
DE60200742T2
DE60200742T2 DE60200742T DE60200742T DE60200742T2 DE 60200742 T2 DE60200742 T2 DE 60200742T2 DE 60200742 T DE60200742 T DE 60200742T DE 60200742 T DE60200742 T DE 60200742T DE 60200742 T2 DE60200742 T2 DE 60200742T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connector
circuit board
printed circuit
section
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60200742T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60200742D1 (de
Inventor
Laurent Bardet
Franck Jollivet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FCI SA
Original Assignee
FCI SA
Framatome Connectors International SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FCI SA, Framatome Connectors International SAS filed Critical FCI SA
Application granted granted Critical
Publication of DE60200742D1 publication Critical patent/DE60200742D1/de
Publication of DE60200742T2 publication Critical patent/DE60200742T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/70Coupling devices
    • H01R12/77Coupling devices for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures
    • H01R12/79Coupling devices for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures connecting to rigid printed circuits or like structures
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K1/00Printed circuits
    • H05K1/02Details
    • H05K1/14Structural association of two or more printed circuits
    • H05K1/147Structural association of two or more printed circuits at least one of the printed circuits being bent or folded, e.g. by using a flexible printed circuit
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • H05K7/1438Back panels or connecting means therefor; Terminals; Coding means to avoid wrong insertion
    • H05K7/1452Mounting of connectors; Switching; Reinforcing of back panels
    • H05K7/1454Alignment mechanisms; Drawout cases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein modulares Steckverbindersystem. Sie findet insbesondere Anwendung in Steckverbindersystemen, die erschwerten klimatischen und mechanischen Bedingungen ausgesetzt sind, insbesondere auf dem Gebiet der Avionik, beispielsweise innerhalb eines für eine Flugzeugausrüstung vorgesehenen Rechners. Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, ein Steckverbindersystem vorzustellen, welches einfach auszuführen und zu montieren ist, und schlägt vor, eine gute schwimmende Lagerung der Module dieses Systems untereinander vorzusehen. Somit wird die Wartung eines ein erfindungsgemäßes Steckverbindersystem aufweisenden Rechners erleichtert.
  • Die DE-A-3920232 beschreibt ein Steckverbindersystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus dem Stand der Technik ist bekannt, zur Herstellung einer Verbindung zwischen einem Steckverbinder und einer starren Leiterplatte die Stifte des Steckverbinders direkt auf der Leiterplatte anzuschließen. In diesem Fall besteht bei einem derart angeschlossenen, starken Vibrationen ausgesetzten, System die Gefahr, dass es sich aufgrund der mangelnden Flexibilität dieser Verbindung auflöst. Daher wird im Stand der Technik zwischen der starren Leiterplatte und diesem Steckverbinder eine flexible Leiterplatte vorgesehen.
  • In dieser Art von Steckverbindern ist das Vorhandensein einer flexiblen Leiterplatte unerlässlich. Diese bewirkt, dass Vibrationen oder jegliche andere Art von Belastungen, denen das Steckverbindersystem ausgesetzt ist, nicht vom Steckverbinder auf die Karte und umgekehrt übertragen werden. Die flexible Leiterplatte nimmt nämlich diese Vibrationen auf.
  • Im Stand der Technik wird jedoch, um eine derartige flexible Leiterplatte zwischen den Steckverbinder und die starre Leiterplatte zu schalten, ein erster Steckverbinder auf einem ersten Ende der flexiblen Leiterplatte eingesetzt, um somit eine Verbindung mit einem entsprechenden, auf der starren Leiterplatte angeordneten Steckverbinder zu gewährleisten. Andererseits wird auf der gleichen flexiblen Leiterplatte ein zweiter Steckverbinder vorgesehen, um eine zweite Verbindung mit dem ursprünglichen Steckverbinder zu gewährleisten. Somit verwendet die flexible Verbindung zwischen einem ursprünglichen Steckverbinder und einer starren Leiterplatte zwei zwischengeschaltete Steckverbinder, die auf einer flexiblen Leiterplatte angebracht sind. Zudem müssen diese zwischengeschalteten Steckverbinder jeweils mit dem ersten Steckverbinder bzw. mit der starren Leiterplatte kompatibel sein.
  • Es ist beispielsweise eine Anordnung bekannt, welche einen ursprünglichen Steckverbinder, beispielsweise des Typs ARINC 600, aufweist, wobei dieser über einen ersten zwischengeschalteten Steckverbinder mit einer flexiblen Leiterplatte verbunden ist. Dieser erste zwischengeschaltete Steckverbinder ist beispielsweise ein Verbinder des Typs PGA (Pin Grid Array). Er entspricht dann einer Platine mit einem bestimmten, senkrecht zu einer Ebene, die als Träger für die gesamten Kontakte dient, vorgesehenen Stiftraster. Auf einer ersten Seite dieser Ebene sind die Kontakte mit dem ursprünglichen Steckverbinder verbunden, während sie auf der zweiten Seite dieser Ebene mit der flexiblen Leiterplatte verbunden sind. Um die Verbindung zwischen dem ursprünglichen Steckverbinder und der starren Leiterplatte herzustellen, wird die flexible Leiterplatte dann, im Bereich eines zweiten Abschnitts mit einem zweiten zwischengeschalteten Steckverbinder verbunden. Dieser Steckverbinder wiederum ist auf der starren Leiterplatte angebracht. In diesem Fall gibt es vier Verbindungsebenen.
  • Eine derartige Lösung ist problematisch, auch wenn sie eine flexible Leiterplatte aufweist. Aufgrund der verwendeten Elemente ist die Schaltung dieses Steckverbindersystems aufwendig und kostspielig. Um den Steckverbinder mit der starren Leiterplatte zu verbinden, sind zwei zwischengeschaltete Steckverbinder und eine flexible Leiterplatte vorgesehen. Eine derartige Anordnung ist schwer instand zu halten. Die geringste Wartungsarbeit erfordert nämlich das vollständige Abmontieren jedes einzelnen zwischengeschalteten Steckverbinders und der flexiblen Leiterplatte. Außerdem sind die zwischengeschalteten Steckverbinder vorzugsweise gelötet und starr. Insbesondere sind sie unlösbar auf der flexiblen Leiterplatte angeordnet. Somit werden sie bei einer Wartungsarbeit unweigerlich beschädigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, das vorgenannte Problem mit einem modularen Steckverbindersystem zu lösen, welches zur Herstellung der Verbindung zwischen einem ursprünglichen Steckverbinder und einer starren Leiterplatte weniger zwischengeschaltete Elemente aufweist. Zudem wird beim erfindungsgemäßen Steckverbindersystem die Wartung erleichtert. Da jedes Element lösbar montiert ist, wird auch keines der Elemente dieses Steckverbindersystems beim Abmontieren beschädigt.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Steckverbinder und eine starre Leiterplatte gelöst. Der Steckverbinder ist über eine flexible Leiterplatte und einem einzigen, auf der starren Leiterplatte angeordneten zwischengeschalteten Steckverbinder mit der starren Leiterplatte verbunden. Hier sind also nur drei Verbindungsebenen vorgesehen. Auf einem ersten Abschnitt der flexiblen Leiterplatte weist er nämlich Kontakte auf, die mit Kontakten des entsprechenden, auf der starren Leiterplatte montierten Steckverbinders verbunden werden können. Die flexible Leiterplatte weist einen zweiten Abschnitt auf, der direkt mit dem Steckverbinder verbindbar ist. Dies stellt die zweite Verbindungsebene zwischen der Platte und diesem Steckverbinder dar. Die dritte und letzte Verbindungsebene wird nämlich zwischen dem zwischengeschalteten Steckverbinder und der starren Leiterplatte gebildet.
  • Die Erfindung weist den Vorteil auf, dass weniger Verbindungsebenen zwischen dem Steckverbinder und der starren Leiterplatte vorgesehen sind. Ein Hauptproblem eines derartigen Steckverbindersystems ist dessen Wartung. Diese Art von Steckverbindersystemen ist sehr rauen Klima- und Umweltbedingungen (Vibrationen, Stößen) ausgesetzt, die immer wieder Anlass für Betriebsstörungen geben. Außerdem sind in einem Flugzeug die klimatischen Bedingungen sehr unstabil. So kann die Temperatur vor dem Start, wenn das Flugzeug steht, über +60 °C betragen. Während des Flugs sinkt die Temperatur bis auf einen Wert von etwa –50 °C. Beim Landen kann die Temperatur beispielsweise +40 °C betragen. Aufgrund dieser erheblichen Temperaturschwankungen sind die Elemente des modularen Steckverbindersystems erschwerten Betriebsbedingungen ausgesetzt, so dass die Gefahr von Betriebsstörungen besteht. Ein wichtiger Vorteil der Erfindung besteht demnach darin, die Wartungsarbeiten durch eine geringere Anzahl an Zwischenschaltungen zwischen den Elementen des Steckverbindersystems zu erleichtern.
  • Die Erfindung betrifft ein modulares Steckverbindersystem mit einem ersten auf einer starren Leiterplatte montierten Steckverbinder und einem zweiten Steckverbinder, der über eine flexible Leiterplatte mit dem ersten Steckverbinder verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Leiterplatte einen ersten Abschnitt, welcher mit Kontakten versehen ist, die mit auf der starren Leiterplatte angebrachten Kontakten in Eingriff bringbar sind, und einen zweiten Abschnitt, welcher mit Öffnungen versehen ist, die mit Anschlussbeinen des zweiten Steckverbinders zusammenwirken, aufweist.
  • Die Erfindung wird in der nun folgenden Beschreibung anhand der beigefügten Figuren näher erläutert. Letztere haben nur beispielhaften Charakter und schränken den Schutzumfang der Erfindung in keiner Weise ein. Es zeigen:
  • 1 ein erfindungsgemäßes modulares Steckverbindersystem in einer explosionsartigen Darstellung von oben;
  • 2 eine erste Ausführungsform eines ersten Abschnitts einer flexiblen Leiterplatte eines erfindungsgemäßen Steckverbindersystems im Schnitt;
  • 3 eine starre Leiterplatte eines erfindungsgemäßen Steckverbindersystems im Schnitt;
  • 4 eine zweite Ausführungsform des ersten Abschnitts der erfindungsgemäßen flexiblen Leiterplatte im Schnitt;
  • 5 eine dritte Ausführungsform des ersten Abschnitts der erfindungsgemäßen flexiblen Leiterplatte im Schnitt;
  • 6 ein modulares Steckverbindersystem mit zwei Leiterplatten in einer Seitenansicht;
  • 7 das Steckverbindersystem aus 6 im Schnitt.
  • 1 zeigt ein erfindungsgemäßes modulares Steckverbindersystem. Das System weist eine starre Leiterplatte 1 auf, auf der ein erster Steckverbinder 2 montiert ist. Dieser erste Steckverbinder 2 ist ein zwischengeschalteter Steckverbinder. Er ist mit einer flexiblen Leiterplatte 3 verbunden. Die flexible Leiterplatte 3 wiederum ist mit einem zweiten Steckverbinder 4 verbunden. Die starre Leiterplatte 1 ist hierdurch mit dem zweiten Steckverbinder 4 verbunden.
  • Die starre Leiterplatte 1 ist zum Einbau in einen Rechner, beispielsweise auf dem Gebiet der Avionik in einer Flugzeugausrüstung, vorgesehen.
  • Der erste Steckverbinder 2 ist beispielsweise ein Standard-Steckverbinder mit einer Breite von zwei mm. Er weist mindestens einen Kontakt 5 auf, der mit den jeweiligen entsprechenden Kontakten auf der starren Leiterplatte 1 verbunden ist. In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Steckverbinder 2 einhundertfünfzig Kontakte auf, welche auf herkömmliche Art innerhalb eines Hohlraums verteilt angeordnet sind. Diese Kontakte sind beispielsweise gleichmäßig über mehrere Reihen und Spalten verteilt. Die verschiedenen Kontakte 5 sind jeweils mit Leiterbahnen 6 der flexiblen Leiterplatte 3 verbunden. So entsteht eine Verbindung zwischen den Kontakten der starren Leiterplatte 1 und der flexiblen Leiterplatte 3. Die flexible Leiterplatte 3 ist beispielsweise eine mehrlagige Schaltung.
  • Die Leiterbahnen 6 der flexiblen Leiterplatte 3 sind direkt mit dem zweiten Steckverbinder 4 verbunden. Dieser zweite Steckverbinder 4 weist eine Hinterseite 7, in deren Bereich die Leiterbahnen 6 angeschlossen sind, und eine Vorderseite 8 auf. Die Vorderseite 8 weist einen starren Metallträger 9 auf. Der Träger 9 umrahmt (nicht dargestellte) Kontakte dieses zweiten Steckverbinders 4. Der zweite Steckverbinder 4 ist zur Aufnahme eines entsprechenden Steckverbinders im Bereich dieser Vorderseite 8 vorgesehen. Vorzugsweise sind die Kontakte des zweiten Steckverbinders 4 in einem Gehäuse 10 hinter der Vorderseite 8 und der starren Platte 9 geschützt untergebracht. Dadurch ermöglicht der zweite Steckverbinder 4 das Herstellen einer Verbindung zwischen den Leiterbahnen 6 der flexiblen Leiterplatte 3 und den Kontakten dieses zweiten Steckverbinders 4.
  • Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen der starren Leiterplatte 1 und diesem zweiten Steckverbinder 4.
  • Die flexible Leiterplatte 3 weist einen ersten Abschnitt 11 auf, in dessen Bereich die Kontakte 5 vorgesehen sind. Dieser erste Abschnitt 11 verläuft vorzugsweise parallel zu einer durch die starre Leiterplatte 1 gebildeten Ebene 12. Darüber hinaus weist diese flexible Leiterplatte einen zweiten Abschnitt, der vorzugsweise im rechten Winkel zu dieser Ebene 12 steht, auf. Dieser zweite Abschnitt verläuft parallel zur Hinterseite 7 des zweiten Steckverbinders 4.
  • Außerdem steht die vordere Anschlussseite 8 vorzugsweise ebenfalls im rechten Winkel zur Ebene 12. Der Träger 9 ist vorzugsweise im Bereich einer Öffnung eines Gehäuses montiert, in welchem die starre Leiterplatte 1 angeordnet ist. Die Vorderseite 8 dient dann als Schnittstelle zwischen dem Gehäuseäußeren und der starren Leiterplatte 1. Wird also das Gehäuse aufgrund seiner Lage in einem Flugzeug umweltbedingten Vibrationen ausgesetzt, so werden diese dank der flexiblen Leiterplatte nicht direkt auf die starre Leiterplatte übertragen.
  • In 2 ist eine erste Ausführungsform des ersten Abschnitts 11 dargestellt. Der erste Abschnitt 11 ist mit der flexiblen Leiterplatte 3 verbunden. Er weist insbesondere Kontakte 5 auf, die derart ausgebildet sind, dass diese Kontakte 5 Stifte 13 aufweisen, welche durch den Abschnitt 11 hindurchragen und ein erstes Ende 14 aufweisen, über das sie mit entsprechenden Kontakten verbunden werden. Der Kontakt 13 weist auf einer zweiten Seite des ersten Abschnitts 11 ein zweites Ende 15 auf, über das er durch diesen ersten Abschnitt 11 gehalten wird. Die ersten Enden 14 dieses Kontakts 5 sind beispielsweise in einem halboffenen Gehäuse 16 geschützt untergebracht. Dieses Gehäuse 16 dient einem 3 dargestellten entsprechenden Gehäuse 17 als Führungsschiene, wobei dieses entsprechende Gehäuse den entsprechenden Kontakten 18 der starren Leiterplatte 1 Schutz bietet.
  • In einer weiteren Ausführungsform sind die beiden Enden 15 lang, flach und gebogen und gegebenenfalls auf der zweiten Seite des ersten Abschnitts 11 gelötet.
  • In einer 4 dargestellten Variante sind diese beiden Enden 15 beispielsweise Einpressstifte, die in den ersten Abschnitt 11 eingesetzt werden. In dieser Variante weisen dann die beiden Enden 15 im Bereich der Öffnungen des ersten Abschnitts 11, in die sie jeweils eingesetzt werden, eine ausgewölbte Form 19 auf (Pressfit-Anschlüsse zum Einpressen) auf. Diese ausgewölbte Form 19 des Stifts wird in dem ersten Abschnitt 11 festgehalten, denn sie weist einen Außendurchmesser auf, der leicht größer ist als der Innendurchmesser der Bohrung, in die sie eingesetzt wird.
  • In einer zweiten, in 5 gezeigten Variante ragen das erste Ende 14 und die beiden zweiten Enden 15 eines jeden Kontakts 13 ausreichend zu beiden Seiten des ersten Abschnitts 11 hervor, so dass sie mit jeweils auf jeder Seite vorgesehenen entsprechenden Kontakten eine Verbindung eingehen können. In diesem Fall weist jeder Kontakt 13 im Bereich einer jeden Bohrung des ersten Abschnitts 11 eine ausgewölbte Form wie bei 19 auf. Die ausgewölbte Form 19 wird in diesen ersten Abschnitt 11 eingesetzt und dort festgehalten. Außerdem können in dieser zweiten Ausführungsform zum Schutz jedes der Enden 14 bzw. 15 zwei Führungsgehäuse wie 16 zu beiden Seiten dieses ersten Abschnitts 11 angeordnet werden. Mit einem wie in dieser zweiten Ausführungsform beschrieben ausgebildeten ersten Abschnitt kann beispielsweise das zweite Gehäuse 4 mit zwei starren Leiterplatten 1 und 11, wie in 6 dargestellt, verbunden werden. In diesem Falle ist der erste Abschnitt 11 zwischen diesen beiden starren Leiterplatten 1 und 100 angeordnet.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist der erste, 7 dargestellte Abschnitt 11 Buchsen 20 auf. Diese Buchsen 20 sollen die auf der starren Leiterplatte 1 vorgesehenen und festgehaltenen Stifte 21 aufnehmen.
  • Die zweiten Steckverbinder A und B können jedoch zumindest teilweise unabhängig voneinander repariert werden, sofern die flexible Leiterplatte einen Schlitz aufweist. Dieser Schlitz ist zwischen den Steckverbindern A und B eingebracht.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die starre Leiterplatte 1 mit drei Steckverbindern wie 4 verbindbar. In diesem Fall sind beispielsweise ein erster Steckverbinder A, ein zweiter Steckverbinder B und ein dritter Steckverbinder C vorgesehen. Die Steckverbinder A und B sind beispielsweise mit derselben flexiblen Leiterplatte wie 3 verbunden, so dass sie vollständig mit zwei zwischengeschalteten, dicht nebeneinander liegenden Steckverbindern wie 2 der starren Leiterplatte 1 verbunden sind. Parallel hierzu ist der dritte Steckverbinder C über eine unabhängige zweite flexible Leiterplatte mit einem dritten zwischengeschalteten Steckverbinder wie 2 auf derselben starren Leiterplatte 1 verbunden. In diesem Fall kann die Wartung differenziert erfolgen, indem eine dem Steckverbinder C und eine weitere den Steckverbindern A und B gilt. In diesem Beispiel weisen die Steckverbindung A bzw. B jeweils 150 Anschlusspunkte auf, während der Steckverbinder C 100 Anschlusspunkte aufweist.
  • Der zweite Steckverbinder 4 ist über einen zweiten Abschnitt 22 mit der flexiblen Leiterplatte 3 verbunden. In 6 weist der zweite Abschnitt 22 vorzugsweise (nicht dargestellte) Öffnungen auf, durch die im Bereich der Hinterseite 7 dieses zweiten Steckverbinders 4 vorgesehene Anschlussbeine 23 hindurchragen. So ergibt sich eine unmittelbare Verbindung der flexiblen Leiterplatte 3 mit dem zweiten Steckverbinder 4. In einer besonderen Ausführungsform sind die Anschlussbeine 23 vorzugsweise Einpressstifte, die in die Öffnungen des zweiten Abschnitts 22 eingepresst sind. Somit wird die flexible Leiterplatte 3 sicher auf dem zweiten Steckverbinder festgehalten.

Claims (7)

  1. Modulares Steckverbindersystem mit einem ersten auf einer starren Leiterplatte (1) montierten Steckverbinder (2) und einem zweiten Steckverbinder (4), der über eine flexible Leiterplatte (3) mit dem ersten Steckverbinder verbunden ist, wobei die flexible Leiterplatte einen ersten Abschnitt (11) aufweist, welcher mit Steckkontakten (5) versehen ist, die mit auf der starren Leiterplatte angebrachten Kontakten (18) in Eingriff bringbar sind, wobei die Steckkontakte Stifte (13) aufweisen mit jeweils einem ersten Ende (14), das auf einer ersten Seite aus der flexiblen Leiterplatte herausragt, und einem zweitem Ende (15), das auf einer zweiten Seite aus der flexiblen Leiterplatte herausragt, dadurch gekennzeichnet, dass diese beiden Enden jeweils mit entsprechenden Kontakten in Eingriff bringbar sind und dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Leiterplatte einen zweiten Abschnitt (22) aufweist, welcher mit Öffnungen versehen ist, die mit Anschlussbeinen (23) des zweiten Steckverbinders zusammenwirken.
  2. Steckverbindersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckkontakte Lötstifte (13) sind.
  3. Steckverbindersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckkontakte Einpressstifte sind, die durch mechanischen Druck eingesetzt werden und eine ausgewölbte Form (19) aufweisen, so dass sie jeweils in im ersten Abschnitt vorgesehene Löcher eingepresst werden können.
  4. Steckverbindersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die entsprechenden Kontakte auf starren Leiterplatten (1, 100) angeordnet sind.
  5. Steckverbindersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Steckverbinder ein Steckverbinder des Typs ARINC 600 ist und beispielsweise eine Anschlussseite (8) zur Aufnahme eines dritten entsprechenden Steckverbinders aufweist.
  6. Steckverbindersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die starre Leiterplatte über mehrere flexible Leiterplatten mit mehreren zweiten Steckverbindern (A, B, C) verbunden ist.
  7. Steckverbindersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussbeine des zweiten Steckverbinders in die Öffnungen der flexiblen Leiterplatte eingepresst sind.
DE60200742T 2001-06-21 2002-06-13 Modulverbindungseinrichtung für Luftfahrtanwendung Expired - Lifetime DE60200742T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0108218 2001-06-21
FR0108218A FR2826516B1 (fr) 2001-06-21 2001-06-21 Ensemble connecteur modulaire pour avionique

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60200742D1 DE60200742D1 (de) 2004-08-19
DE60200742T2 true DE60200742T2 (de) 2005-08-04

Family

ID=8864630

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60200742T Expired - Lifetime DE60200742T2 (de) 2001-06-21 2002-06-13 Modulverbindungseinrichtung für Luftfahrtanwendung

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP1271698B1 (de)
AT (1) ATE271267T1 (de)
DE (1) DE60200742T2 (de)
FR (1) FR2826516B1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3062527B1 (fr) * 2017-02-01 2019-04-05 Zodiac Data Systems Dispositif de connexion a adaptation d'impedance

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2743648C3 (de) * 1977-09-28 1980-07-24 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme von mit gedruckten Schaltungsplatten bestückten Gehäusen insbesondere der elektrischen Nachrichtenübertragungstechnik
DE3920232A1 (de) * 1989-06-21 1991-01-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Steckbare folienverdrahtung und verfahren zu ihrer herstellung
JPH05174922A (ja) * 1991-12-25 1993-07-13 Nippon Konekuto Kogyo Kk プリント基板用ターミナル及びターミナル中継ソケット
US5409384A (en) * 1993-04-08 1995-04-25 The Whitaker Corporation Low profile board-to-board electrical connector
US5501612A (en) * 1994-06-17 1996-03-26 The Whitaker Corporation Low profile board-to-board electrical connector

Also Published As

Publication number Publication date
EP1271698A1 (de) 2003-01-02
FR2826516A1 (fr) 2002-12-27
FR2826516B1 (fr) 2007-06-01
ATE271267T1 (de) 2004-07-15
EP1271698B1 (de) 2004-07-14
DE60200742D1 (de) 2004-08-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69417263T2 (de) Elektrischer steckverbinder mit einer vorrichtung zum positionieren der kontaktstifte
DE69309438T2 (de) System und steckverbinder für die elektrische zwischenverbindung von leiterplatten
DE69110418T2 (de) Mit Filter versehener Stiftstecker.
DE69022657T2 (de) Leiterplattenoberflächen montierbarer elektrischer Verbinder.
DE69400655T2 (de) Haltesystem für leiterplattemontierte elektrische Verbinder
DE3934151C2 (de)
DE1277595B (de) Elektronisches Schaltungsbauelement und aus gleichen Bauelementen bestehende Baugruppe fuer elektronische Rechenmaschinen
EP0144923B1 (de) Frontplatten-Einbaubaugruppe für eine Leiterplatte
DE2455619A1 (de) Steckverbinder-anordnung
DE3437526A1 (de) Steckverbinder fuer oberflaechenmontage
DE2441405A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verbinden der anschluesse von ic-bausteinen mit gedruckten schaltungen
EP0638967A2 (de) Um 90-Grad abgewinkelter Steckverbinder für die Einpresstechnik
DE2851749C2 (de)
DE2413219A1 (de) Tafel fuer elektrische verbindungen
DE3806792A1 (de) Vorrichtung zum pruefen von leiterplatten
CH660547A5 (de) Baugruppentraeger fuer elektronische baugruppen, insbesondere leiterplatten.
DE69725269T2 (de) Elektrischer Verbinder mit Stift-Halterung
EP0755176B1 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer elektrischen und/oder optischen Verbindung
DE102009059011A1 (de) Verbindungssystem zum Verbinden eines einreihigen Gehäuses mit einem Anschlusselement
EP0982806B1 (de) Trägerbauteil mit elektrischen Kontaktelementen zum Einbau in einer Leiterplatte
DE10237326B4 (de) Asymmetrische Vorrichtung zum Automatikbandbonden für eine Druckkopfpatrone
DE2221144A1 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Schalungskarten
CH398734A (de) Verfahren zur elektrischen Verbindung einer Vielzahl von in Gestellen angeordneten, plattenförmigen elektrischen Baueinheiten
DE29818104U1 (de) Elektrisches Bauteil zur Anordnung auf einer Leiterplatte und Vorrichtung zu seiner Montage und Demontage
EP0617851B1 (de) Steckverbinder für elektronik-leiterplatten

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: HAMMONDS LLP, LONDON, GB

R082 Change of representative

Ref document number: 1271698

Country of ref document: EP

Representative=s name: J D REYNOLDS & CO., GB