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Die
Erfindung betrifft eine Sammelkammer für einen beutellosen Staubsauger
und einen Staubsauger, der die Sammelkammer einschließt.
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Staubsauger,
die Schmutz und Staub ohne die Verwendung eines Filterbeutels aus
einem Luftstrom abscheiden, sogenannte beutellose Staubsauger, werden
zunehmend populär.
Die meisten beutellosen Sauger verwenden die Zyklon- oder Zentrifugenabscheidung,
um Schmutz und Staub aus dem Luftstrom zu schleudern. Es hat sich
gezeigt, daß es durch
die Vermeidung der Verwendung eines Filterbeutels als Hauptform
des Abscheidens möglich
ist, ein gleichmäßig hohes
Sogniveau aufrechtzuerhalten, selbst wenn sich die Sammelkammer
mit Schmutz füllt.
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Das
Prinzip der Zyklonabscheidung bei Haushaltstaubsaugern wird in einer
Zahl von Veröffentlichungen,
einschließlich
von
EP 0042723 , beschrieben.
Im allgemeinen tritt ein Luftstrom, in dem Schmutz und Staub mitgerissen
werden, über
einen tangentialen Einlaß in
einen ersten Zyklonabscheider ein, was bewirkt, daß der Luftstrom
einer spiralförmigen
oder schraubenförmigen
Bahn innerhalb einer Sammelkammer folgt, so daß der Schmutz und der Staub
von dem Luftstrom abgeschieden werden. Verhältnismäßig saubere Luft geht aus der
Kammer heraus, während
der abgeschiedene Schmutz und Staub in derselben gesammelt werden.
Bei einigen Anwendungen und so, wie es in
EP 0042723 beschrieben wird, wird
der Luftstrom danach zu einem zweiten Zyklonabscheider geleitet,
der in der Lage ist, feineren Schmutz und Staub abzuscheiden als der
stromaufwärts
gelegene Zyklon. Dadurch wird der Luftstrom in einem größeren Maß gereinigt,
so daß der
Luftstrom zu dem Zeitpunkt, an dem der Luftstrom die Zyklonabscheidevorrichtung
verläßt, fast vollständig frei
von Schmutz- und Staubteilchen ist.
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Während beutellose
Staubsauger erfolgreich ein gleichmäßig hohes Sogniveau aufrechterhalten, kann
das Fehlen eines Beutels das Entsorgen des Schmutzes und Staubes,
die durch den Sauger gesammelt werden, erschweren. Wenn die Abscheidkammer
eines beutellosen Saugers voll wird, nimmt ein Benutzer die Sammelkammer
typischerweise vom Chassis der Maschine ab, trägt die Kammer zu einem Mülleimer
oder Abfallsack und kippt die Kammer auf den Kopf. Oft sind Schmutz
und Staub innerhalb der Sammelkammer dicht gepackt, und es kann notwendig
sein, daß ein
Benutzer den Schmutz durch Hineinreichen in die Kammer und Ziehen
an der gesammelten Masse aus Stab und Fasern manuell entfernt oder
die Sammelkammer schüttelt
oder gegen die Seite eines Mülleimers
schlägt.
In einigen Fällen kann
dies eine ziemliche Menge Unordnung verursachen.
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Es
sind einige Lösungen
für dieses
Problem vorgeschlagen worden.
US
5090976 beschreibt die Verwendung einer Wegwerf-Einlage,
die innerhalb der Zyklonabscheidkammer angebracht werden kann. Wenn
die Einlage voll ist, wird die Einlage aus der Kammer gehoben und
entsorgt. WO 98/10691 beschreibt eine Zyklonsammelkammer, bei der
ein Beutel in einem zusammengelegten Zustand in der Basis der Sammelkammer
festgehalten wird. Wenn die Sammelkammer voll ist, wird die Basis
von der Kammer abgeschraubt, so daß sich der Sack von der Basis
nach unten erstrecken kann. Schmutz und Staub gleiten aus der Sammelkammer
in den Beutel, und danach kann der Beutel verschlossen und zum Entsorgen
von der Sammelkammer getrennt werden. Diese beiden Lösungen haben
einen Nachteil insofern, als sie erfordern, daß ein Benutzer einen Vorrat an
Ersatzbasen oder -einlagen hält,
was die Wartungskosten der Maschine steigert.
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EP 1023864 beschreibt eine
Staubsammelvorrichtung für
einen Zyklonstaubsauger. Die Staubsammelkammer kann zum Entleeren
vom Chassis des Saugers abgenommen werden. Ein Bodendeckel der Staubsammelkammer
wird mit Hilfe eines Scharniers am Rest der Kammer befestigt, und
der Deckel kann durch Drücken
eines Freigabeknopfs gelöst
werden. Ein zylindrischer Rippenfilter wird innerhalb der Staubsammelkammer
angebracht und kann innerhalb der Kammer gedreht werden, um das Lösen von
Schmutz, der in der Kammer aufbewahrt wird, zu unterstützen.
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Während es
wünschenswert
ist, eine Staubsammelkammer bereitzustellen, die auf diese Weise entleert
werden kann, hat es Schwierigkeiten gegeben, den Deckel zuverlässig gegenüber der
Kammer abzudichten. Insbesondere ist der Deckel mit einem Staubfilm überzogen,
sobald der Behälter
geleert worden ist, weil der Deckel in einem Strom von Schmutz und
Staub oder unmittelbar angrenzend an denselben liegt, wenn der Behälter geleert
wird. Falls die Basis nicht zuverlässig abgedichtet wird, dann werden
Luft und Staub aus der Kammer entweichen, und die Abscheidwirksamkeit
des Staubsaugers wird verringert. Bei Zyklonstaubsaugern wird dieses
Problem weiter verschärft
durch die Tatsache, daß der Behälterdeckel
bei Anwendung elektrostatisch aufgeladen werden und folglich dazu
neigen kann, Staub anzuziehen.
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Die
vorliegende Erfindung sucht die Abdichtung der Sammelkammer eines
beutellosen Staubsaugers zu verbessern.
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Dementsprechend
stellt ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Sammelkammer
für einen
beutellosen Staubsauger bereit, die einen Einlaß zum Aufnehmen eines schmutzbeladenen
Luftstroms, einen Luftauslaß,
einen Sammelbereich umfaßt,
um bei Anwendung Schmutz und Staub zu sammeln, die aus dem Luftstrom
abgeschieden worden sind, und bei der ein Teil der Kammerwand im
Gebiet des Sammelbereichs ein Verschlußelement bildet, das schwenkbar
mit dem Rest der Kammerwand verbunden wird, um so schwenkend bewegt
werden zu können
zwischen einer geschlossenen Position, in der das Verschlußelement
die Kammer abdichtet, und einer offenen Position, in der Schmutz
und Staub aus dem Sammelbereich entweichen können, wobei die Kammer außerdem eine
Dichtung zum Abdichten zwischen der Kammer und dem Verschlußelement umfaßt, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Dichtung so angeordnet wird, daß sie
bei Anwendung einen Abschnitt der Oberfläche, gegen die sie abdichtet, abwischt,
wenn sich das Verschlußelement
zu der geschlossenen Position hin bewegt.
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Der
Abwischvorgang der Dichtung gegenüber der abgedichteten Fläche hat
den Vorteil, daß zuverlässig eine
Abdichtung gegenüber
dem Verschlußelement
erreicht werden kann, selbst wenn der Schmutz und der Staub diese
Fläche
bedecken.
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Die
Dichtungsgegenfläche
kann einen Teil des Verschlußelements
bilden, wobei die Dichtung durch die Kammer getragen wird. Tatsächlich kann die
Dichtungsgegenfläche
einen Teil einer Aussparung in dem Verschlußelement bilden. Als Alternative dazu
kann die Dichtungsgegenfläche
einen Teil der Kammer bilden, und die Dichtung kann durch das Verschlußelement
getragen werden.
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Vorzugsweise
wird die Dichtung durch einen Einsatz getragen, der in die Sammelkammer
paßt. Vorzugsweise
hat die Sammelkammer Sammelbereiche einer ersten und einer zweiten
Stufe, und der Einsatz bildet eine Wand zwischen den Sammelbereichen
der ersten und der zweiten Stufe. Der Sammelbereich der zweiten
Stufe kann innerhalb des Sammelbereichs der ersten Stufe liegen.
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Vorzugsweise
ist die Dichtung eine ringförmig
gestaltete Dichtung, und die Dichtungsgegenfläche ist eine ringförmige Fläche, die
im Verhältnis
zur Längsachse
der Dichtung eine Neigung nach außen hat. Eine ringförmige Dichtung
ist besonders vorteilhaft, wenn die Dichtung von einem Teil der
Kammer nach außen
vorsteht, weil sie ihre Form und Steifigkeit beibehält.
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Der
Begriff „beutellos" soll eine breite
Auswahl an Staubsaugern umfassen, die eine wiederverwendbare Sammelkammer
haben, und schließt
unter anderem Sauger ein, die Schmutz und Staub mit Hilfe der Zyklon-,
Zentrifugal- oder Trägheitsabscheidung
abscheiden.
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Vorzugsweise
kann das Freigabemittel bedient werden, um an einer Position, die
mit Zwischenraum zum Scharnier angeordnet wird, eine Öffnungskraft
auf das Verschlußelement
auszuüben,
wodurch eine starke Öffnungskraft
ausgeübt
wird.
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Es
ist zweckmäßig, wenn
das Freigabemittel angrenzend an einen Griff zum Tragen der Sammelkammer
angeordnet wird. Dies ermöglicht
es, daß ein Benutzer
die Sammelkammer mit einer Hand trägt und entleert.
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Vorzugsweise
wird das Verschlußelement schwenkbar
an der Sammelkammer befestigt. Es ist ebenfalls vorzuziehen, daß das Scharnier
auf der dem Benutzer nächsten
Seite der Kammer angeordnet wird, so daß der Benutzer von allem Staub
abgeschirmt wird, der aus der Kammer freigesetzt wird.
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Die
Sammelkammer umfaßt
vorzugsweise einen Zyklonabscheider, in dem schmutzbeladene Luft
mit hoher Geschwindigkeit gedreht wird, um Schmutz zentrifugal aus
dem Luftstrom abzuscheiden, sie kann aber eine beliebige Form eines
beutellosen Abscheiders sein, bei dem die Sammelkammer wiederverwendet
wird, nachdem sie entleert worden ist.
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Ein
weiterer Aspekt der Erfindung stellt einen Staubsauger bereit, der
eine Sammelkammer der oben beschriebenen Art einschließt.
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Es
werden nun, nur als Beispiel, Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
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1 einen
beutellosen Staubsauger zeigt,
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2 nur
die Schmutz- und Staubabscheideinheit des Staubsaugers von 1 zeigt,
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3 ein
Querschnitt der Schmutz- und Staubabscheideinheit von 2 längs der
Linie A-A, mit der Basis der Einheit in einer geschlossenen Position,
ist,
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4 den
gleichen Querschnitt wie 3, aber mit der Basis in einer
teilweise offenen Position, zeigt,
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5 den
gleichen Querschnitt wie 3, aber mit der Basis in einer
vollständig
offenen Position, zeigt,
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6 ein
Querschnitt durch die am Chassis des Staubsaugers angebrachte Schmutz-
und Staubabscheideinheit ist,
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6A eine
detailliertere Ansicht des gleichen Querschnitts wie 6 ist,
die das Merkmal am Chassis zeigt, das eine Bewegung des Auslöserfreigabemechanismus' hemmt,
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7 eine
detailliertere Ansicht des unteren Teils des Querschnitts von 3 ist,
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8 zeigt,
wie sich Schmutz und Staub in der Schmutz- und Staubabscheideinheit
sammeln, und
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9A bis 9C die
Dichtung des Staubsaugers bei Anwendung zeigen.
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Unter
Bezugnahme auf 1 bis 3 hat ein
Staubsauger 10 ein Hauptchassis 50, das eine Schmutz- und Staubabscheidvorrichtung 20 trägt. Der
untere Teil des Saugers 10 umfaßt einen Saugerkopf 22 für einen
Eingriff mit der Fußboden-Oberfläche. Der
Saugerkopf hat einen nach unten gerichteten Saugeinlaß, und ein
Bürstenstab
wird in der Mündung
des Einlasses angeordnet, um die Fußboden-Oberfläche zu bewegen.
Der Saugerkopf wird schwenkbar an einem Motorgehäuse 24 angebracht, das
den Motor und das Gebläse
des Saugers aufnimmt. Am Motorgehäuse werden Stützräder 26 angebracht,
um den Sauger zu stützen
und eine Bewegung über
eine Fußboden-Oberfläche zu ermöglichen.
Eine Säule
des Chassis' 50 erstreckt
sich vom Motorgehäuse 24 nach
oben, um eine Stütze
für die Bestandteile
des Saugers bereitzustellen. Ein Sauger-Handrohr 42 mit
einem zweiten Schmutzlufteinlaß 43 wird
mit Hilfe eines Schlauchs (nicht gezeigt) an der Basis der Säule 50 mit
dem Chassis verbunden. Das Handrohr 42 kann von der Säule 50 gelöst werden,
um zu ermöglichen,
daß ein
Benutzer eine Reinigung über
dem Fußboden
und eine Reinigung an Stellen ausführt, die für den Hauptsaugerkopf 22 nicht
erreichbar sind. Wenn das Handrohr an der Säule 50 befestigt ist,
bildet das Handrohr 42 den Griff des Saugers, und ein Handgriff 40 am
entfernten Ende des Handrohrs 42 ermöglicht, daß ein Benutzer den Sauger manövriert.
Diese Merkmale des Saugers sind gut bekannt und sind an anderer
Stelle gut dokumentiert worden und sind zum Beispiel bei Staubsaugern
zu sehen, die von DYSONTM hergestellt werden,
und werden folglich hier nicht weiter detailliert beschrieben.
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Durch
eine Einlaßleitung 28 und
einen Einlaß 30 wird
Schmutzluft von dem Saugerkopf 22 oder dem Handrohr-Einlaß 43 zur
Abscheidvorrichtung 20 befördert. Der Abscheider 20 ist
ein Zyklonabscheider, der Schmutz, Staub und andere Trümmer durch Zentrifugalabscheiden
aus dem Luftstrom schleudert. In den Abbildungen wird eine bestimmte
Form einer Abscheideinheit 20 als ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
detailliert gezeigt, aber es sollte sich verstehen, daß es viele
andere Weisen gibt, wie der Abscheider konstruiert werden könnte. Bei
der illustrierten Abscheideinheit 20 geht der Luftstrom
durch eine erste Abscheidstufe und danach eine zweite Abscheidstufe.
Die erste Abscheidstufe ist eine Zyklonkammer 205 mit wesentlich
zylindrischer Wand, deren Zweck es ist, große Trümmer und Schmutz aus dem Luftstrom
abzuscheiden. Der Einlaß 30 wird
so angeordnet, daß er
die Luft in einer Tangentialrichtung zur Wand der Kammer in die
Kammer 205 leitet. Stege oder Leitbleche 207 erstrecken
sich von einem Mittelkern der Kammer nach außen und dienen dazu, abgeschiedenen
Schutz oder Staub davon abzuhalten, wieder im Luftstrom mitgerissen
zu werden, wenn der Staubsauger anfangs gestartet wird. Der Auslaß der ersten
Abscheidstufe ist ein Schirmblech 235, d. h., eine koaxial
innerhalb der Kammer 205 angebrachte ringförmige Wand
mit Öffnungen.
Die Fläche
an der Innenseite des Schirmblechs führt zur zweiten Abscheidstufe.
Die zweite Abscheidstufe ist ein Satz von verjüngten Zyklonkammern 240,
die parallel zueinander angeordnet werden. Jede Zyklonkammer 240 hat
einen tangentialen Einlaß 242,
einen Auslaß 243 für abgeschiedenen
Schmutz und Staub und einen Reinluftauslaß 244. Jeder der Reinluftauslässe 244 der
Zyklonkammern 240 steht in Verbindung mit einer Auslaßleitung,
so daß die
Luft von den einzelnen Auslässen
der parallelen Zyklonkammern wieder zu einem einzigen Strom vereinigt
wird. Die Auslaßleitung
paßt mit
einer Öffnung
an der Chassissäule 50 zusammen,
wenn die Abscheideinheit 20 am Chassis angebracht wird.
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Bei
Anwendung tritt Schmutzluft, die mit Schmutz, Staub und anderen
Trümmern
beladen ist, über
den Einlaß 30 in
die erste Abscheidstufe ein und folgt einer spiralförmigen Bahn
um die Kammer 205. Die auf das Material im Luftstrom wirkende
Zentrifugalkraft bewirkt, daß die
größeren Trümmer und Schmutz
aus dem Luftstrom abgeschieden werden. Dieses abgeschiedene Material
sammelt sich, auf Grund einer Verbindung der Schwerkraft und des Druckgradienten,
der in der Kammer 205 vorhanden ist, während der Sauger in Betrieb
ist, an der Basis der Kammer 205, an der Basis 210.
Der Luftstrom geht durch das Schirmblech 235. Das Schirmblech 235 bewirkt,
daß die
Luft einen scharfen Richtungswechsel vollführt, und bewirkt, daß sich faseriges
Material an der Außenwand
des Schirmblechs 235 sammelt. Der Luftstrom geht zur zweiten
Abscheidstufe, wo er zwischen den Zyklonkammern aufgeteilt wird. Luft
tritt über
einen tangentialen Einlaß jeweils
in eine der Kammern ein und wird danach gezwungen, einer spiralförmigen Bahn
mit abnehmendem Radius zu folgen, was die Geschwindigkeit des Luftstroms
stark steigert. Die Geschwindigkeit ist ausreichend, um Schmutz
und außerordentlich
feinen Staub aus dem Luftstrom abzuscheiden. Der abgeschiedene Schmutz
und Staub verlassen die Zyklonkammern 240 über die
Auslässe 243,
die mit einer Mittelleitung 245 in Verbindung stehen. Schmutz
und Staub fallen unter der Schwerkraft zur Basis der Leitung 245 hin und
sammeln sich am unteren Ende der Leitung 245 angrenzend
an die Basis 210 im Bereich 270 (8). Gereinigte
Luft aus den parallelen Kammern 240 wird wieder zu einem
einzigen Strom vereinigt und wird aus der Abscheideinheit 20,
die Säule 50 des
Chassis' hinab und
durch einen Vormotorfilter, das Gebläse und einen Nachmotorfilter
geleitet, bevor sie schließlich
aus dem Staubsauger ausgestoßen
wird.
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Es
sollte sich verstehen, daß die
zweite Abscheidstufe kein Satz von parallelen Zyklonkammern
240 sein
muß. Die
zweite Abscheidstufe könnte
eine einzelne verjüngte
Zyklonkammer sein, die, wie es in
EP
0042723 gezeigt wird, in die zylindrische Kammer der ersten
Abscheidstufe passen kann. Als Alternative dazu könnte die
zweite Abscheidstufe ein weiterer zylindrischer Zyklon sein oder
könnte
ganz weggelassen werden. Die erste Abscheidstufe kann anstelle der
beschriebenen zylindrischen eine verjüngte Kammer sein. Jedoch werden
bei jeder dieser Alternativen Schmutz und Staub ohne die Verwendung
eines Filterbeutels aus einem Luftstrom abgeschieden und werden
sich in einem Sammelbereich sammeln.
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Die
Abscheideinheit 20 wird durch das Chassis 50 getragen
und wird durch eine Verriegelung 280, die deutlicher in 6A gezeigt
wird, am Chassis gehalten. Die Abscheideinheit 20 wird
in 2 bis 5 allein gezeigt. Die Abscheideinheit 20 kann vom
Chassis gelöst
werden, um ein Entleeren des Abscheiders zu ermöglichen. Am Oberteil der Abscheideinheit 20 wird
ein Griff 202 bereitgestellt, um zu ermöglichen, daß ein Benutzer die Einheit 20 trägt. Die
Basis 210 der Abscheideinheit kann zwischen einer geschlossenen
Position (in 2 und 3 gezeigt)
und einer offenen Position (teilweise offen in 4 und
vollständig
offen in 5 gezeigt) bewegt werden, um
ein Entleeren der Einheit 20 zu ermöglichen. Die Basis 210 wird
mit einem Scharnier 214 an der Zyklonkammer 205 befestigt,
um eine Schwenkbewegung zwischen der Basis 210 und der Kammer 205 zu
ermöglichen.
Angrenzend an die Basis 210 liegen zwei gesonderte Sammelbereiche.
Der erste Sammelbereich ist die ringförmige Fläche zwischen der zylindrischen
Kammernwand 205 und der Innenwand 206 am unteren
Ende des Abscheiders. Der zweite Sammelbereich 270 ist
die Fläche
innerhalb des röhrenartigen
Teils 206. Folglich entleert sich, wenn sich die Basis 210 öffnet, das
Material aus beiden Sammelbereichen. Die ringförmige Außenkante der Basis 210 hat
einen in Radialrichtung nach innen verlaufenden Schlitz zum Halten
einer Dichtung 212. Bei Anwendung, mit geschlossener Basis, sitzt
die Dichtung 212 eng an der Innenwand der Kammer 205,
um eine luft- und staubdichte Abdichtung aufrechtzuerhalten. Eine
zweite, bandförmige, Dichtung 213 wird
an der ringförmigen
Unterkante des Teils 206 befestigt und erstreckt sich von
derselben in Axialrichtung nach außen derart, daß sie eng an
der in Axialrichtung verlaufenden Wand der erhöhten Mittelkappe der Basis 210 sitzt.
Die Basis 210 wird durch einen Verriegelungsmechanismus 260, 262 in
der geschlossenen Position gehalten. Der Verriegelungsmechanismus
wird durch einen manuell zu betätigenden
Auslöser 220 kontrolliert.
Ein Verbindungsmechanismus 222, 223, 224, 230 verbindet den
Auslöser 220 mit
dem Verriegelungsmechanismus. Der Auslöser 220 wird in einem
in Vertikalrichtung verlaufenden Kanal an der zur Säule gerichteten Seite
des Abscheiders aufgenommen, was den Auslöser darauf einschränkt, einer
Bewegung in Vertikalrichtung zu folgen. Eine Nase am Auslöser wirkt
mit einem Hebelarm 222 zusammen. Der Hebel wird schwenkbar
am Gehäuse
befestigt, so daß das
entfernte Ende des Hebelarms nach unten gegen das obere Ende 231 einer
Stößelstange 230 drückt. Die Stößelstange 230 wird
durch eine Feder 223 elastisch in der in 3 gezeigten
Position vorgespannt und kann gegen die Wirkung der Feder 223 nach
unten (zu der in 4 gezeigten Position) verschoben werden,
wenn der Auslöser
gezogen wird. Die Feder 223 wird in einem Hohlraum des
Gehäuses
festgehalten, und die jeweiligen Enden der Feder 223 wirken
auf die Stirnwand des Hohlraums und den Flansch, der nahe dem Ende 231 von
der Stößelstange 230 getragen
wird. Der Verbindungsmechanismus wird durch eine Schutzmanschette 224,
die an der Stößelstange 230 und
dem Gehäuse
der Abscheideinheit befestigt wird, vor Staub abgeschirmt. Die Schutzmanschette 224 dehnt
sich, wenn sich die Stößelstange
nach unten bewegt, und erhält
eine staubdichte Abdichtung für
den Mechanismus hinter der Schutzmanschette 224 aufrecht.
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Das
unterste Ende der Stößelstange
hat eine geneigte Fläche,
die mit einer ähnlich
geneigten Fläche
an der Verriegelung 260 an der Basis zusammenwirkt. Die
Verriegelung 260 wird schwenkbar an der Basis angebracht
und kann gegen die Vorspannung einer Feder 262 zu der in 4 gezeigten
Position verschoben werden. Die Verriegelung hat einen Haken 263,
der mit einem entsprechenden Hakenmerkmal 264 am Mittelteil
der Basis 210 ineinandergreift, um so die Basis 210 in
der geschlossenen Position zu halten. Die unterste Fläche der
Verriegelung 260 ist derart gekrümmt, daß die Verriegelung 260 verschoben
wird, wenn die Basis 210 zur geschlossenen Position hin
gedrückt
wird, was ermöglicht,
daß der
Haken 264 an der Basis 210 mit dem Haken 263 an
der Verriegelung 260 ineinandergreift.
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Es
wird zu erkennen sein, daß der
Auslöser, der
Verbindungsmechanismus und das Schloß auf viele alternative Weisen
verwirklicht werden können. Zum
Beispiel könnte
der Auslöser 220 unmittelbar
mit der Stößelstange 230 verbunden
werden, statt durch den Hebel 222 mittelbar verbunden zu
werden.
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Das
untere Ende der Stößelstange 230 trägt außerdem einen
Rührer 250.
Der Rührer 250 wird
an der Stößelstange
befestigt und bewegt sich folglich mit der Stößelstange aufwärts und
abwärts,
wenn der Auslöser 220 betätigt wird.
Bei Anwendung kann sich ein Stopfen aus Schmutz und Staub am unteren Ende
des zweiten Sammelbereichs, nahe der Basis 210, bilden.
Der Rührer 250 hat
in Radialrichtung nach außen
verlaufende Stege. Bei Anwendung wird eine Bewegung des Rührers entweder
den Stopfen schieben oder den Stopfen in kleiner Teile zerlegen, die
dann aus dem Sammelbereich fallen können. Die Innenflächen der
Sammelröhre
sind glatt und verjüngt,
um Schmutz vom Absetzen abzuhalten. Der Rührer könnte ausgearbeiteter sein als
der hier gezeigte. Zum Beispiel könnte der Rührer so angeordnet werden,
daß er
sich um die Längsachse
der Stößelstange 230 dreht,
wenn sich die Stößelstange
aufwärts
oder abwärts bewegt.
Im ersten Sammelbereich könnte
ein zweiter Rührer
bereitgestellt werden, wobei der zweite Rührer ebenfalls mit der Stößelstange
oder dem Freigabemechanismus verbunden wird. Die Schneidwirkung
des Rührers
auf einen Materialstopfen kann durch Formen scharfer oder zugespitzter
Kanten am Rührer
gesteigert werden.
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Um
eine luft- und staubdichte Abdichtung um die Basis zu sichern, sitzt
die Dichtung 212 eng an der Kammer. Dies kann bewirken,
daß die
Basis in der geschlossenen Position „festsitzt", wenn die Verriegelung 260 gelöst wird.
Die Stößelstange 230 hat eine
ausreichende Länge,
so daß sie,
wenn sie betätigt
wird, sich nach unten zur Verriegelung 260 hin bewegt,
die Verriegelung 260 betätigt und sich danach weiter
zur Basis 210 hin bewegt, wobei sie gegen die Basis drückt, den
Widerstand der Dichtung 212 gegen die Kammerwand 205 überwindet
und folglich die Basis 210 aufdrückt.
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Bei
Anwendung entfernt ein Benutzer die Abscheideinheit 20 durch
ein Betätigen
des Freigabeelements 280 vom Chassis und trägt die Abscheideinheit 20 mit
Hilfe des Griffs 202 zum Mülleimer oder Abfallsack. Das
untere Ende der Abscheideinheit wird über oder in den Mülleimer
oder -sack gehalten, und der Auslöser 220 wird gezogen.
Dies bewirkt, daß die
Basis 210 aufschwenkt und Schmutz, Staub und Trümmer, die
in der Kammer 205 gesammelt worden sind, aus der Einheit 20 in
den Behälter
fallen. Auf Grund der Entfernung zwischen dem Griff und der Basis
und der Richtung, in welcher der Schmutz aus der Einheit 20 fällt, wird
ein Benutzer nicht in Berührung
mit dem Schmutz gebracht. Weil sich der Schmutz an dem Teil der
Kammer sammelt, der sich öffnet,
d. h., der Basis 210, fällt
der Schmutz mit wenig zusätzlicher
Anstrengung durch einen Benutzer oder ohne dieselbe aus der Kammer 205.
Innerhalb des Sammlers 270 der zweiten Stufe gesammelter
feiner Staub kann dadurch vollkommen entleert werden, daß der Benutzer
den Auslöser 220 mehrere
Male betätigt.
Dies wird den Rührer 250 betätigen.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf 8 bildet der Bereich innerhalb
des röhrenartigen
Teils 206 einen Sammelbereich der zweiten Stufe. Für eine gute Zyklonabscheidung
ist es wichtig, daß der
Sammelbereich der zweiten Stufe im Verhältnis zum Sammelbereich der
ersten Stufe, der ihn umschließt,
abgedichtet wird. Die bundförmige
Dichtung 213 dichtet an der Basis 210 ab, um die
Abdichtung zwischen den Sammelbereichen der ersten und der zweiten
Stufe zu erreichen. Ein besonderes Problem beim Abdichten an der
Basis 210 ist, daß die
Basis Schmutz und Staub ausgesetzt ist, was verhindern kann, daß eine zuverlässige Abdichtung
erreicht wird. 9A bis 9C zeigen
detaillierter, wie die Dichtung 213 während der Anwendung an der
Basis 210 sitzt.
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Die
Basis 210 der Abscheideinheit 20 hat eine sich
nach innen verjüngende
Wand 210a und eine obere Wand 210b. Die bandförmige Dichtung 213 hat
einen Durchmesser DS, der kleiner ist als
der Durchmesser DB der Basis 210 an
der Position, an der die Dichtung liegt, wenn die Basis 210 vollständig geschlossen
ist. Die Dichtung 213 wird aus einem elastischen Material,
wie beispielsweise einem thermoplastischen Elastomer (TPE), hergestellt.
Durch eine Anordnung, bei der die Dichtung 213 vom Ende der
Röhre 206 nach
außen
vorsteht, stellt die Dichtung 213 keine Leisten bereit,
an denen sich feiner Staub ansammeln kann. Die ringförmige Gestalt
der Dichtung 213 hilft, die Form der Dichtung zu erhalten, selbst
wenn sie nur von der obersten Kante gestützt wird.
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9A bis 9C zeigen,
daß die
Basis 210 zu einer geschlossenen Position an der Kammer 205 zurückgeführt wird,
nachdem ein Benutzer die Kammer 205 entleert hat. In 9A ist
zu sehen, daß eine Schicht
feinen Staubs 300 die Basis 210 bedeckt. In 9B ist
die Basis 210 näher
an ihre geschlossene Endposition bewegt worden. Das untere Ende
der Dichtung 213 hat sich gedehnt, um sich der Wand 210a der
Basis 210 anzupassen. Auf Grund der engen Passung zwischen
der Vorderkante 213a der Dichtung 213 und der
Wand 210a wird die Staubschicht auf der äußersten
Fläche
der Wand 210a durch die Vorderkante 213a der Dichtung 213 nach unten
geschoben. Schließlich
zeigt 9C die Basis 210 in
einer geschlossenen Position. Die Dichtung 213 hat sich
weiter die Wand 210a der Basis hinabbewegt. Ein beträchtlicher
Teil der Dichtung 213 liegt nun dicht an einem Abschnitt
der Wand 210a an, der vorher durch die Vorderkante 213a der
Dichtung gereinigt worden ist. Staub, der von der Oberfläche der Wand 210a verdrängt worden
ist, sammelt sich 310 unterhalb der Vorderkante 213a der
Dichtung 213. Folglich wird zwischen der Dichtung 213 und
der Basis 210 selbst beim Vorhandensein von Schmutz und Staub
eine zuverlässige
Abdichtung erreicht.
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6 zeigt
die Abscheideinheit 20 in ihrer Position am Chassis 50 des
Saugers 10. Um zu sichern, daß die Basis 210 nicht
versehentlich geöffnet wird,
wenn der Sauger in Benutzung ist, hat das Chassis 50 einen
Vorsprung 218, der in eine Kerbe 217 am Auslöser 220 paßt, wenn
die Abscheideinheit 20 am Chassis 50 angebracht
wird. Folglich wird ein Betätigen
des Auslösers 220 verhindert.