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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmetauscher und insbesondere
einen Wärmetauscher,
der zur Abführung
der Wärmeabstrahlung
geeignet ist, die von den an Bord eines Satelliten eingebauten Geräten erzeugt
wird.
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Beim
Betrieb eines Satelliten in einer Erdumlaufbahn strahlen die darin
installierten Geräte
eine hohe Wärmemenge
ab. Es ist daher erforderlich, einen Wärmetauscher vorzusehen, um
diese Wärme abzuführen, damit
eine Überhitzung
des Satelliten vermieden wird, und zwar, indem die Wärme aus dem
Innern des Satelliten in den Weltraum überführt wird.
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Derzeit
ist eine gewisse Zahl von Systemen bekannt, um diesen Wärmeaustausch
durchzuführen.
Diese Systeme bestehen aus einem oder mehreren entfaltbaren Radiatoren,
die mit dem Satelliten verbunden und mit einem Wärmetauscher ausgerüstet sind.
Das Prinzip dieses Wärmetauschers
basiert immer auf der Verwendung eines Fluids, das zwischen der
warmen Zone, das heißt
der Zone, in der die Wärmeleistung
abgegeben wird, und der kalten Zone zirkuliert, das heißt der Zone,
in der diese vom Fluid aufgenommene Wärmeleistung an die Außenumgebung überführt wird.
Das Funktionsprinzip dieser Geräte
beruht folglich auf den Verdampfungs- bzw. Kondensationseigenschaften
des verwendeten Fluids. Jedes der Dokumente US-A-5743325 und EP-A-0822139
zeigt einen Wärmetauscher,
welcher dem Oberbegriff von Anspruch 1 entspricht.
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Ein
erster Typ bekannter Wärmetauscher
ist das Wärmerohr.
Dieses System besteht aus einem Metallrohr (zum Beispiel aus Aluminium),
in dem ein Wärmeträgerfluid
(im Allgemeinen Ammoniak) zirkuliert, und es nutzt die Eigenschaften
der Zwei-Phasen-Strömungen von
Flüssigkeit
und Dampf sowie die Kapillaritätseigenschaften
von Flüssigkeiten.
Somit ist ein Wärmerohr
ein geschlossenes Zwei-Phasen-System, in dem der in der warmen Zone
(der sogenannten "Verdampfungszone") erzeugte Dampf zur
kalten Zone hin (wo der Druck niedriger ist) angesaugt wird und
dort an der Metallwand des Rohrs kondensiert: Die flüssige Phase
des verwendeten Fluids gleitet entlang der Metallwand des Rohrs
entgegengesetzt zur Fließrichtung
der Dampfphase des Fluids, die auf die Mitte des Rohrs begrenzt
bleibt. Dieser Rückfluss
des Fluids entlang der Wand wird durch eine Kapillarstruktur sichergestellt
(Docht oder Längsrillen),
welche die beiden Enden des Rohrs verbindet und die gleichzeitig
die Aufgabe einer Kapillarpumpe und eines Abscheiders der beiden
Phasen (Flüssigkeit
und Dampf) übernimmt.
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Wärmetauscher,
die mit Wärmerohren
arbeiten, werden zwar im Bereich der Satellitentechnik häufig eingesetzt,
sie bereiten jedoch einige Schwierigkeiten.
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An
erster Stelle sind ihre Leistungen in Bezug auf die Wärmeübertragungskapazität auf einige hundert
Wm begrenzt. Daher sind diese Vorrichtungen für Hochleistungs-Telekommunikationssatelliten unzureichend
und für
die Strecken und Wärmewege zwischen
den Wärme-
und Kältequellen
nicht gut geeignet.
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Außerdem muss
bei den am Boden durchzuführenden
thermischen Tests darauf geachtet werden, dass die Wärmerohre
horizontal ausgerichtet sind oder die Verdampfungszonen höher als
die Kondensationszonen liegen, andernfalls muss die Flüssigkeit
durch Kapillarkräfte
gegen die Gravitationskräfte
aufsteigen.
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Daher
bevorzugt man den Einsatz von Ein-Phasen- oder Zwei-Phasen-Wärmtauschern
mit Kühlkreislauf.
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Wärmetauscher
mit einem Ein-Phasen-Kühlkreislauf
haben ein ähnliches
Funk tionsprinzip wie eine Zentralheizung, welche die freie Wärme des
Fluids nutzt, und weisen folglich starke Temperaturschwankungen
auf. Das Wärmeträgerfluid
(Freone, Wasser, Ammoniak usw.) nimmt die von den Geräten abgegebene
Leistung auf und erhöht
so seine Temperatur, und es gibt diese Leistung wieder ab, indem es
sich in einem oder mehreren Radiatoren abkühlt.
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Obwohl
dieser Wärmetauschertyp
die Aufnahme deutlich höherer
Leistungen gestattet, als dies mit Wärmerohren möglich ist, ist er dennoch nicht
zufriedenstellend, insbesondere für Hochleistungssatelliten.
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Es
handelt sich nämlich
um aktive Geräte, die
eine mechanische Pumparbeit mit Hilfe einer elektrisch angetriebenen
Pumpe erfordern, welche außerdem
aufgrund des verwendeten Wärmetauschprinzips
einen hohen Fluiddurchsatz gewährleisten muss.
Daher verbrauchen sie für
eine wirksame Wärmeregelung
zu viel Pumpleistung.
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Außerdem bringt
die mechanische Pumpe Probleme in Bezug auf Schwingungen, Wartung
und Lebensdauer mit sich.
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Deshalb
bevorzugt man derzeit Zwei-Phasen-Kühlkreisläufe, bei denen die Pumparbeit
durch Kapillarkräfte
erfolgt und die, ebenso wie Wärmerohre,
die latente Verdampfungswärme
des Fluids nutzen, um Wärme
aufzunehmen und abzugeben. Das Wärmeträgerfluid ändert somit
seinen Zustand, während
es durch den Kreislauf zirkuliert. Es verdampft, indem es die von
den Geräten
abgestrahlte Wärme im
Verdampfer aufnimmt, und es kondensiert, indem es diese Wärme in einem
oder mehreren Kondensatoren abgibt, die sich auf dem Radiator befinden.
Das Fluid wird durch eine Kapillarpumpe, die am Verdampfer angeordnet
ist, in Umlauf gesetzt. Die Dampf- und die flüssige Phase sind getrennt,
außer im Kondensator,
wo sie in derselben Richtung zirkulieren; dies ist anders als beim
Wärmerohr,
in dem die beiden Phasen im selben Rohr in entgegengesetzter Richtung
zirkulieren.
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Im
Hinblick auf die Wärmeübertragungsleistung
ist dieser Wärmetauschertyp
deutlich wirksamer als Wärmerohre
bei einer viel stärker
begrenzten Kapillarstruktur (nur der Verdampfer weist diese Pumpstruktur
auf).
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Allerdings
bleiben Probleme bei Hochleistungssatelliten wie den derzeitigen
Telekommunikationssatelliten bestehen.
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Denn
aufgrund der Leistungen, die innerhalb dieser Satelliten abgeleitet
werden müssen,
werden große
Flächen
bei den entfaltbaren Radiatoren benötigt. Diese Flächen können mit
einem einzigen Panel pro Radiator, dessen Fläche nur schwer über einige m2 hinausgeht, nicht mehr erzielt werden,
während eine
zusätzliche
Gesamtradiatorfläche
erforderlich ist, die bis zu 60 m2 erreichen
kann.
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Somit
müssen
entfaltbare Radiatoren aus mehreren untereinander mechanisch verbundenen Radiator-Panels
bestehen.
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Allerdings
begrenzt der verfügbare
der Antriebsdruck durch Kapillarkräfte gepumpten Zwei-Phasen-Kühlkreisläufe die
Wärmeübertragungsstrecke
für hohe
Leistungen. Daher kann derselbe durch Kapillarkräfte gepumpte Zwei-Phasen-Kühlkreislauf
nicht von einem Ende zum anderen für alle entfaltbaren Radiator-Panels
mit großen Abmessungen
verwendet werden.
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht folglich darin, einen Wärmetauscher
zu entwickeln, der für
den Einsatz an Bord eines Hochleitungssatelliten geeignet ist und
insbesondere für
den Einsatz im Zusammenhang mit entfaltbaren Radiatoren dieses Satelliten,
die aus mehreren Panels bestehen, ohne dass eine Begrenzung seiner
Wärmetauschleistung feststellbar
ist.
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Die
vorliegende Erfindung schlägt
zu diesem Zweck einen Wärmetauscher
vor, der einen durch Kapillarkräfte
gepumpten Kühlkreislauf
aufweist und als erster Kühlkreislauf
bezeichnet wird; er weist einen Verdampfer auf, der in der Nähe einer
Wärmeabstrahlungsquelle
eines Satelliten angeordnet ist, und einen Kondensator, der durch
Wärmeübertragungsvorrichtungen
mit diesem Verdampfer verbunden ist und auf einem entfaltbaren Radiator-Panel
eines Satelliten angeordnet ist;
hierbei ist der Wärmetauscher
dadurch gekennzeichnet, dass der entfaltbare Radiator mindestens
zwei Panels aufweist sowie dadurch, dass er außerdem mindestens einen zweiten
durch Kapillarkräfte
gepumpten Kühlkreislauf
aufweist, wobei diese Kühlkreisläufe in Kaskade
so nacheinander angeordnet sind, dass der Verdampfer jedes Kühlkreislaufs
außer des
genannten ersten Kühlkreislaufs
auf dem Panel angeordnet ist, zu dem der Kondensator des vorhergehenden
Kreislaufs gehört,
und der Kondensator jedes dieser Kühlkreisläufe außer dem genannten ersten Kühlkreislauf
ist auf dem Panel angeordnet, welches jenem folgt, zu dem der Kondensator
des ersten Kreislaufs gehört,
wobei der Verdampfer eines Kreislaufs mit dem Kondensator desselben
Kreislaufs durch flexible Wärmetauschvorrichtungen
verbunden ist.
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Somit
werden gemäß der Erfindung,
statt einen einzigen durch Kapillarkräfte gepumpten Kühlkreislauf
auf der gesamten Fläche
der Panels des entfaltbaren Radiators zu verwenden, mehrere in Kaskade
angeordnete Kreisläufe
verwendet.
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Damit
realisiert man ein zuverlässiges,
passives und modulares System für
die Abführung
der Wärme,
die insbesondere von Hochleistungssatelliten abgestrahlt wird. Die
flexiblen Wärmetauschvorrichtungen
bieten die Möglichkeit,
dass der entfaltbare Radiator in gefalteter Position bleibt, insbesondere in
der Phase, bevor der Satellit in die Erdumlaufbahn gebracht wird.
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Nach
einer vorteilhaften Ausführungsform erfolgt
die Wärmeübertragung
zwischen dem Kondensator eines Kreislaufs und dem Verdampfer des folgenden
Kreislaufs mit Hilfe mindestens eines Wärmerohrs. Dadurch wird eine
wirksame Übertragung von
einem Kreislauf zum anderen sichergestellt.
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Außerdem kann
der Verdampfer einer oder mehrerer der Kreisläufe aus einer Vielzahl von
Elementarverdampferkreisen gebildet sein, die parallel zueinander
oder in Reihe nacheinander angeordnet werden.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen
der Beschreibung einer Ausführungsform
der Erfindung ersichtlich werden, die zur Veranschaulichung und
ohne jede einschränkende
Wirkung angegeben wird.
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In
den folgenden Abbildungen:
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stellt 1 einen Übersichtsplan
eines durch Kapillarkräfte
gepumpten Zwei-Phasen-Kühlkreislaufs
dar;
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stellt 2 schematisch
einen Wärmetauscher
gemäß der Erfindung
dar, der auf den Panels eines entfaltbaren Radiators eines Satelliten
installiert ist;
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stellt 3 stark
schematisch vereinfacht einen Satelliten dar, der mit entfaltbaren
Radiatoren ausgerüstet
ist.
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In
allen diesen Abbildungen tragen gleiche Elemente dieselben Kennzeichnungsziffern.
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Nun
soll unter Bezugnahme auf 1 das Prinzip
des durch Kapillarkräfte
gepumpten Zwei-Phasen-Kühlkreislaufs
erläutert
werden.
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Auf 1 sieht
man einen durch Kapillarkräfte
gepumpten Kühlkreislauf 10 des
Typs CPL (für englisch "Capillary Pumped
Loop"), der einen
Verdampfer 11, einen Kondensator 12 und einen
Druckbehälter 13 aufweist.
Durch eine Linie aus Punkten und Strichen und schematisch vereinfacht
ist auch die Wärmequelle 14,
das heißt
die (nicht dargestellten) Geräte
an Bord eines Satelliten, welche Wärme abstrahlen, dargestellt,
neben der sich der Verdampfer 11 befindet, sowie die Wärmeverdampfungszone 15 auf
Höhe eines
(nicht dargestellten) entfaltbaren Radiator-Panels des Satelliten,
neben der sich der Kondensator 12 befindet.
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Der
Behälter 13 des
Wärmeträgerfluids 16, zum
Beispiel Ammoniak, speist den Kreislauf 10 über eine
Lesung 17 mit dem Fluid. Das Fluid 16, das im flüssigen Zustand
in 1 durch schraffierte Flächen dargestellt ist, dringt
in den Verdampfer 11 ein, wo es verdampft; der auf diese
Weise erzeugte Dampf (auf 1 durch
Punkte symbolisiert) fließt durch
eine Transportleitung 18 in Richtung des Kondensators 12 ab.
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Der
Dampf wird anschließend
im Kondensator 12 zur Flüssigkeit kondensiert und kehrt über die Transportleitung 19 zum
Verdampfer zurück.
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Der
Verdampfer 11 hat im Innern eine Kapillarstruktur (nicht
dargestellt). Er wird durch zwei Verdampferrohre 111 , 112 gebildet, die parallel zueinander
angeordnet sind und an ihrer Innenfläche längs und am Umfang verlaufende
Rillen aufweisen, die sich von einem Ende zum anderen ihrer Länge erstrecken.
So wird die im Verdampfer 11 ankommende Flüssigkeit
radial durch den Kapillardocht aufgesaugt und erwärmt sich,
indem sie zum Außenbereich
des Verdampfers, wo sich die abzuleitende Leistung befindet, mit
einem sehr geringen Durchsatz vorwärts bewegt. Sie verdampft daraufhin
auf der Oberfläche des
Verdampfers, wo sich Menisken bilden, welche die Kapillarkraft auslösen. Die
Erhöhung
des Kapillardrucks im Docht ist proportional zur Oberflächenspannung
des Fluids 16 und umgekehrt proportional zum entsprechenden
Radius der Menisken.
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Bei
seinem Austritt aus dem Kapillardocht des Verdampfers 11 wird
der Dampf im Außenmantel des
Verdampfers 11 gesammelt, der eine direkte Übergangsfläche zur
Wärmequelle 14 aufweist.
Aufgrund des Pumpkapillardrucks im Kreislauf 10 wird dieser
Dampf anschließend
in die Dampfleitung geleitet und fließt bis zum Kondensator 12 ab,
welcher seinerseits aus zwei parallel zueinander angeordneten Kondensatorkreisen 121 und 122 gebildet
wird.
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Der
Druckbehälter 13 dient
insbesondere dazu, die Betriebstemperatur des Kreislaufs 10 zu
regeln, sowie als Pumpe, die den Kreislauf 10 in Gang setzt.
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Die
Transportleitungen 18 und 19 sind einfache Rohre,
die zu geringen Druckverlusten führen, und
sie sind sehr leicht; sie können
aufgrund der ihnen eigenen Flexibilität leicht gebogen werden. Sie bestehen
im Allgemeinen aus einer Aluminiumlegierung oder aus Stahl und haben
einen Innendurchmesser zwischen 4 und 10 mm.
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Nun
soll ein Wärmetauscher
gemäß der Erfindung
beschrieben werden, der mit mehreren durch Kapillarkräfte gepumpten
Zwei-Phasen-Kühlkreisläufen, die
in Kaskade angeordnet sind, arbeitet, und der in 2 dargestellt
ist.
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2 stellt
einen Wärmetauscher 100 gemäß der Erfindung
dar. Der Wärmetauscher 100 weist
eine Vielzahl von durch Kapillarkräfte gepumpten Kühlkreisläufen auf,
die in Kaskade angeordnet sind; drei von ihnen sind in 2 dargestellt.
Man findet so den Kreislauf 10 von 1, den Verdampfer 11 und
den Kondensator 12, die stark schematisch vereinfacht dargestellt
sind, sowie zwei andere Kreisläufe 10' und 10'' desselben Typs wie der Kreislauf 10.
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Die
verschiedenen Elemente der Kreisläufe 10' und 10'' sind
mit denselben Zahlen bezeichnet wie die entsprechenden Elemente
des Kreislaufs 10, sie tragen jedoch den Zusatz "'" oder "''", je nachdem, ob
sie zum Kreislauf 10' oder
zum Kreislauf 10'' gehören.
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Wie
bereits zuvor erklärt,
befindet sich der Verdampfer 11 des Kreislaufs 10 an
Bord des Satelliten S, der auf 2 stark
schematisch vereinfacht auf Höhe
der Wärmequelle 14 von
letzterem dargestellt ist, und der Kondensator 12 befindet
sich auf einem Panel 30 des entfaltbaren Radiators RD des
Satelliten S. Aufgrund dessen, dass der Verdampfer 11 und
der Kondensator 12 des Kreislaufs 10 untereinander
durch Transportleitungen 18 und 19 in Farm von
Schläuchen
verbunden sind, entstehen keine Probleme, wenn der Radiator RD zusammengefaltet ist.
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Der
entfaltbare Radiator RD besteht aus mehreren Panels, in diesem Fall
drei, 30, 31 und 32, die untereinander
mechanisch durch nicht dargestellte Vorrichtungen verbunden sind.
Diese Panels sind zu Anfang (bevor der Satellit in seine Umlaufbahn
geschossen wird) übereinander
zusammengefaltet. Nach dem Start des Satelliten und nachdem er seine Umlaufbahn
erreicht hat, werden diese Panels so auseinander gefaltet, dass
sie eine große
Wärmeverdampfungsfläche bilden,
die insbesondere für
die derzeitigen Hochleitungssatelliten benötigt wird.
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Für diesen
Satellitentyp ist die benötigte Wärmeabführungsfläche sehr
groß und
liegt typischerweise in der Größenordnung
von 40 m2. Zu diesem Zweck verfügt der Satellit über vier
entfaltbare Radiatoren, die aus jeweils drei Panels von 3,3 m2 bestehen. Diese vier entfaltbaren Radiatoren
sind zum Beispiel an den Ecken des Satelliten angeordnet, der in
etwa eine Quaderform besitzt.
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Um
die klassische Position von entfaltbaren Radiatoren bei einem Satelliten
zu veranschaulichen, wurde in 3 ein Satellit 50 schematisch
dargestellt, der mit vier entfaltbaren Radiatoren 51 ausgerüstet ist
(von denen in 3 nur drei zu sehen sind). Diese
entfaltbaren Radiatoren bestehen, um die Darstellung zu vereinfachen,
nur aus einem Panel, sie können
jedoch durch Radiatoren aus mehreren Panels ersetzt werden, wie
beispielsweise jenen, der in 2 dargestellt
ist.
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Gemäß der Erfindung
ist der Kreislauf 10 mit dem Kreislauf 10' durch Wärmetauschvorrichtungen 20 wie
beispielsweise Wärmerohre
verbunden, die in das Panel 30 integriert sind; der Kreislauf 10' ist seinerseits
mit dem Kreislauf 10'' durch Wärmetauschvorrichtungen 21 wie
beispielsweise Wärmerohre verbunden,
die in das Panel 31 integriert sind.
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Präziser ausgedrückt, befindet
sich der Verdampfer 11' des
Kreislaufs 10' (der
aus einer Vielzahl parallel angeordneter Elementarverdampferkreise besteht)
auf dem Panel 30 und ist durch Wärmerohre 20 mit dem
Kondensator 12 des Kreislaufs 10 verbunden, der
sich ebenfalls auf dem Panel 30 befindet.
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Der
Kondensator 12' des
Kreises 10' (der aus
einer Vielzahl in Reihe angeordneter Elementarkondensatorkreise
besteht) befindet sich seinerseits auf dem Panel 31 und
ist mit dem Verdampfer 11' durch
Wärmeübertragungsleitungen 18', 19' in Form von
Schläuchen
verbunden. Diese Schläuche
ermöglichen
die problemlose Anordnung des entfaltbaren Radiators RD in der zusammengeklappten
Position.
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In
gleicher Weise befindet sich der Verdampfer 11'' des Kreislaufs 10'' (der aus einer Vielzahl parallel
angeordneter Elementarverdampferkreise besteht) auf dem Panel 31 und
ist durch Wärmerohre 21 mit
dem Kondensator 12' des
Kreislaufs 10' verbunden,
der sich ebenfalls auf dem Panel 31 befindet.
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Der
Kondensator 12'' des Kreislaufs 10'' (der aus einer Vielzahl in Reihe
angeordneter Elementarkondensatorkreise besteht) befindet sich seinerseits auf
dem Panel 32 und ist mit dem Verdampfer 11'' durch Wärmeübertragungsleitungen 18'', 19'' in Form
von Schläuchen
verbunden. Diese Schläuche ermöglichen
auch die problemlose Anordnung des entfaltbaren Radiators RD in
der zusammengeklappten Position.
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Um
eine Wärmeleistung
P0 abzuführen,
arbeitet der Wärmetauscher 100 gemäß der Erfindung in
folgender Weise.
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Die
Leistung P0 wird vom Satelliten S über den Kreislauf 10 an
das Panel 30 überführt. Dank
der integrierten Wärmerohre 20 und
der beiden Abstrahlflächen
des Panels 30 führt
letzteres die Leistung P1, die geringer als P0 ist, in den Weltraum
ab.
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Die
Leistung P0-P1 wird vom Panel 30 über den Kreislauf 10' an das Panel 31 überführt. Dank
der integrierten Wärmerohre 21 und
der beiden Abstrahlflächen
des Panels 30' führt letzteres
die Leistung P2, die geringer als P1 ist, in den Weltraum ab.
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Die
Leistung P0-P1-P2 wird schließlich
vom Panel 31 über
den Kreislauf 10'' an das Panel 32 überführt und
dank der beiden Abstrahlflächen
des Panels 32 in den Weltraum abgeführt.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die gerade beschriebene Ausführungsform
beschränkt.
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Insbesondere
können
die verwendeten durch Kapillarkräfte
gepumpten Zwei-Phasen-Kühlkreisläufe dem
Typ CPL oder dem Typ LHP (für
englisch "Loop Heat
Pipe") entsprechen.
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Die
Wärmeübertragung
zwischen dem Kondensator eines Kreislaufs und dem Verdampfer des folgenden
Kreislaufs kann durch mindestens ein Wärmerohr erfolgen, welches zum
Beispiel zu einem Netz von Wärmerohren
gehört,
oder auf direkte Weise ohne diese Vorrichtung.
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Außerdem können die
Kreisläufe
untereinander entweder durch integrierte Wärmerohre oder direkt verbunden
sein.
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Das
verwendete Wärmeträgerfluid
kann jedem geeigneten Fluidtyp außer Ammoniak entsprechen, je
nach Betriebstemperaturbereich und angestrebten Leistungen.
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Außerdem kann
jeder Verdampfer aus mehreren Elementarverdampferkreisen bestehen,
die parallel oder in Reihe angeordnet sind, und ebenso kann jeder
Kondensator aus mehreren parallel oder in Reihe angeordneten Elementarkondensatorkreisen
bestehen. In einem solchen Fall kann jeder Elementarkondensatorkreis
mit dem Elementarverdampferkreis des folgenden Kreislaufs über ein
unabhängiges
Wärmerohr
verbunden sein, wie schematisch in 2 dargestellt.
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Andernfalls
kann jeder Kreislauf einen einfachen Verdampfer aufweisen, der einem
einfachen Kondensator zugeordnet ist, und mehrere Kreisläufe dieser
Art können
parallel zueinander angeordnet sein.
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Schließlich kann
jede Vorrichtung durch eine gleichwertige Vorrichtung erseht werden,
ohne dass hierdurch der Rahmen der Erfindung verlassen wird.