DE60201401T2 - Selbstanpassende Notrutsche - Google Patents

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    • B64D25/00Emergency apparatus or devices, not otherwise provided for
    • B64D25/08Ejecting or escaping means
    • B64D25/14Inflatable escape chutes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
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Description

  • Diese Erfindung betrifft im Allgemeinen Notrutschen und spezieller eine einstellbare Notrutsche, welche sich an ungünstige Flugzeughöhen oder andere Bedingungen, welche den Gleitwinkel beeinflussen, anpasst.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Flugzeugevakuierungsrutschen sind entworfen, um sich a priori einer Schwellenhöhe anzupassen und sind von einer geeigneten Länge, um für einen geeigneten Gleitwinkel unter normalen Bedingungen zu sorgen. Wenn ein handelsübliches Flugzeug unter bestimmten ungünstigen Bedingungen landet, z. B. ein sich ablösendes Triebwerk im Zusammenhang mit bestimmten Auskupplungsbedingungen, kann die sich ergebende Flugzeughöhe bewirken, dass die existierenden Notrutschen an einigen Türen unbrauchbar sind. Der Gleitwinkel muss in bestimmten erlaubten Bereichen liegen, um effektiv zu sein. Außerhalb dieser Bereiche ist der Gleitwinkel entweder zu flach, um eine ausreichende Geschwindigkeit zu ermöglichen, oder zu steil, um einen sicheren Ausstieg zu ermöglichen.
  • Außerdem werden die Notrutschen mit einer geeigneten Länge hergestellt, welche auch abhängig von der Größe oder dem Modell des Flugzeuges ist, bei welchem die Notrutschen verwendet werden. Dies kann zu Notrutschen führen, welche nur auf einen Einsatz bei bestimmten Flugzeugen einer Flotte und/oder Türanordnungen beschränkt sind. Letztendlich führt dies zu einem mangelhaften Absatz, weil es nicht nur erforderlich ist, zusätzliche Notrutschvariationen bezüglich der Teilean zahl und Entwürfe herzustellen, sondern auch der Umfang der erforderlichen Zertifizierungen ansteigt.
  • Die GB-A-1204341 offenbart eine aufblasbare Rutsche; welche einen primären aufblasbaren Rutschenabschnitt umfasst;
    – wobei mindestens ein zusätzlicher Rutschenabschnitt an dem primären Rutschenabschnitt angebracht ist, und eine Aufblasgasquelle mit dem primären und dem zusätzlichen aufblasbaren Rutschenabschnitt gekoppelt ist.
  • Die DE-A-19715597 offenbart auch eine zweiteilige aufblasbare Notrutsche, welche manuell an die Umstände angepasst werden kann.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung umfasst ein System zum Bestimmen und Einstellen des Winkels, mit welchem eine Notrutsche ausgerichtet ist. Das System umfasst eine aufblasbare Rutsche, mit einem primären aufblasbaren Rutschenabschnitt und mindestens einem zusätzlichen Rutschenabschnitt, welcher an dem primären Rutschenabschnitt angebracht ist. Zusätzlich ist ein Zustandssensor, welcher eingerichtet ist, um die Höhe der Rutsche zu bestimmen, wenn sie aufgeblasen ist, an der Rutsche oder an einer Struktur, welche die Rutsche umgibt, angebracht. Außerdem weist das System eine Aufblasgasquelle, welche mit dem primären und dem mindestens einen zusätzlichen aufblasbaren Rutschenabschnitt gekoppelt ist, und eine Aufblassteuerung in Verbindung mit der Aufblasgasquelle und dem Zustandssensor auf. Die Gasquelle und der Zustandssensor arbeiten, damit die Gasquelle den mindestens einen zusätzlichen Rutschenabschnitt als Funktion der durch den Zustandssensor gemessenen Höhe einstellen kann.
  • Die vorliegende Erfindung umfasst weiter ein Verfahren zum Einsetzen einer aufblasbaren Notrutsche, wobei der Winkel der Notrutsche gemessen oder vorausberechnet wird, wobei er dann nachfolgend eingestellt wird, um die Rutsche unabhängig von der Ausrichtung des Flugzeuges in einer optimalen Rutschengeometrie zu platzieren. Das Verfahren umschließt ein Einsetzen eines primären aufblasbaren Rutschenabschnitts, wobei der Rutschenabschnitt gelöst und aufgeblasen wird, wobei im Wesentlichen zu derselben Zeit ein Zeitmesser oder ein Drucksensor aktiviert wird. Nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit oder nach Erreichen eines gewünschten Drucks der Rutsche wird der Gleitwinkel relativ zu der Vertikalen gemessen oder der Gleitwinkel relativ zu der Vertikalen vorausberechnet. Als nächstes wird entschieden, ob der Gleitwinkel innerhalb von Betriebstoleranzen liegt oder nicht. Wenn die Rutsche innerhalb von Betriebstoleranzen liegt, kann eine Verwendung der Rutsche beginnen. Wenn jedoch die Rutsche nicht innerhalb von erlaubten Betriebstoleranzen liegt, wird mindestens ein zusätzlicher Rutschenabschnitt, welcher an dem primären Rutschenabschnitt angebracht ist, aufgeblasen oder entleert, um eine geeignete Rutschengeometrie zu erreichen. Wenn einmal eine geeignete Rutschengeometrie erreicht ist, kann mit einer Verwendung der Rutsche begonnen werden.
  • Wie aus der vorab stehenden Zusammenfassung leicht zu entnehmen ist, stellt die Erfindung ein effizientes System und Verfahren zum Ausrichten einer Notrutsche bereit, so dass eine optimale Rutschengeometrie unabhängig von einer Höhe, Größe oder einem Modell eines Flugzeugs erreicht wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die bevorzugten und alternative Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen im Detail beschrieben.
  • 1 ist eine Vorderansicht der Erfindung;
  • 2 ist eine Draufsicht des Zustandssensors;
  • 3 ist eine Vorderansicht des Kontaktsensors; und
  • 4 ist ein Flussdiagramm des Verfahrens, welches erfindungsgemäß eingesetzt wird.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • 1 stellt einen Notrutscheneinsatz 20 dar. Der Rutscheneinsatz 20 weist eine Rutsche 23 auf, welche einsetzbar ist, um Menschen, Tiere oder leblose Objekte gleitend von einer erhöhten Position auf eine tiefere Position zu befördern. Bei einer momentan bevorzugten Ausführungsform ist der Rutscheneinsatz 20 an einem Flugzeug 22 angebracht und ist eine Notrutsche. Jedoch werden im Rahmen der Erfindung auch andere Einsatzumgebungen in Erwägung gezogen. Insbesondere Seeschiffe, Vergnügungsvorrichtungen, Gebäude, eine große Konstruktionseinrichtung oder Mineneinrichtung oder jede andere Umgebung, in welcher ein vorübergehendes Bedürfnis existiert, Menschen oder Sachen aus einer hohen Position auf eine tiefere Position zu befördern.
  • Die Rutsche 23 weist einen primären aufblasbaren Rutschenabschnitt 24 mit einem ersten Ende 25 und einem zweiten Ende 27 und mindestens einem zusätzlichen Rutschenabschnitt 26, welcher an dem zweiten Ende 27 des primären Rutschenabschnitts 24 angebracht ist, auf. Das erste Ende 25 des primären Rutschenabschnitts 24 ist an einem Flugzeug 22 an einem Zugangspunkt, zum Beispiel einem Eingang, angebracht. Mindestens ein vertikaler Rutschenhalteabschnitt 28 kann an einer Bodenoberfläche der Rutsche 23 angebracht sein. Wenn sie eingesetzt wird, bildet die Rutsche 23 einen Gleitwinkel 31 relativ zu einer Referenzebene 29 aus. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Referenzebene 29 eine vertikale durchgehende Ebene. Jedoch kann im Rahmen der Erfindung irgendeine Referenzebene in Erwägung gezogen werden.
  • Der primäre Rutschenabschnitt 24, zusätzliche Rutschenabschnitte 26, der vertikale Rutschenhalteabschnitt 28 befinden sich alle in einer Fluidverbindung miteinander und mit einer Gasquelle 37. Die Gasquelle kann an der Rutsche 23 oder an dem Flugzeug 22 angebracht sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Gasquelle 37 eine Kammer von komprimiertem Gas, wobei durch Aktivierung eines Ventils das komprimierte Gas in die aufblasbare Rutsche 23 eingeführt wird. Jedoch kann im Rahmen der Erfindung auch irgendeine andere Gasquelle in Erwägung gezogen werden, zum Beispiel ein Oxidationsverfahren.
  • Der Rutscheneinsatz 20 besitzt einen Zustandssensor 30. Bei einer bevorzugten Ausführungsform, in 1 dargestellt, befindet sich der Zustandssensor auf einer äußeren Oberfläche des primären Rutschenabschnitts 24. Jedoch kann sich der Zustandssensor an irgendeiner Stelle auf der Rutsche 23, entweder innerhalb oder außerhalb, befinden. Alternativ kann der Zustandssensor 30 an dem Flugzeug 22 angebracht sein. Unabhängig von der Stelle befindet sich der Zustandssensor in Verbindung mit der Rutsche 23 und der Gasquelle 37.
  • Ein Einsatzhöhensensor 35 ist auch bei dieser Erfindung einsetzbar. Der Einsatzhöhensensor 35 misst die Höhe des Einsatzortes vor dem Einsatz der Rutsche. Genauer misst der Sensor 35 einen Winkel relativ zu einem vorbestimmten Referenzpunkt und bestimmt die Anzahl von zusätzlichen Rutschenabschnitten 26, welche eingesetzt werden müssen, um die Rutsche 23 derart einzusetzen, dass der Gleitwinkel 31 innerhalb eines optimalen Betriebsbereiches liegt. Der Einsatzsensor 35 kann einzeln oder in Verbindung mit irgendeiner anderen Sensoranordnung eingesetzt werden.
  • 2 stellt den Zustandssensor 30 dar. Der Sensor 30 besitzt ein Gehäuse 33 mit einer Mehrzahl von darin enthaltenen elektrischen Komponenten. Bei einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Gehäuse 33 eine Stromquelle 40, einen Positionssensor 32, einen programmierbaren Positionsdecodierer 34, einen Zeitmesser und/oder einen Drucksensor 36 und eine Aufblasvorrichtung oder ein Ansteuerelement 38. Jedoch kann jegliche Auswahl von elektrischen Komponenten in dem Zustandssensor enthalten sein, ohne über den Umfang dieser Erfindung hinauszugehen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann jeder Sensor oder jede elektrische Komponente des Zustandssensors 30 in Verbindung mit Sensorvorrichtungen stehen, welche sich außerhalb des Gehäuses 33 (nicht dargestellt) befinden. Somit kann der Zustandssensor 30 Daten von Bereichen empfangen, welche entfernt von dem Zustandssensor 30 sind. Umgekehrt kann der Zustandssensor 30 all die Sensorvorrichtungen und elektrischen Komponenten in dem Gehäuse 33 enthalten. Auf diese Weise sind Verbindungen nach außen nicht notwendig. Zum Beispiel kann die Stromquelle 40 eine Batterie oder eine andere lokale Stromquelle sein.
  • Der Positionssensor kann eine Vielzahl von Formen annehmen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Positionssensor ein Elektrolytneigungssensor. Jedoch kann jeglicher anderer Positionssensor im Rahmen der Erfindung in Erwägung gezogen werden. Zum Beispiel stellt 3 eine Anordnung eines Kontaktschaltsensors 30 dar. Genauer ist ein Abschnitt eines halbsteifen Sensorarms 43 an dem primären Rutschenabschnitt 24 derart angebracht, dass die Höhe des Rutschenabschnitts 24 auf den Sensorarm 43 übertragen wird. Der Sensorarm 43 wird um einen Punkt 45 geschwenkt. Wenn der Sensorarm 43 schwenkt, kommt der Sensorarm 43 mit mindestens einem Kontaktschalter 47 oder einem Kontaktschalterfeld 47 in Eingriff, wodurch die Höhe der Rutsche 23 angezeigt wird. Optische Sensoren, elektronische Neigungssensoren, Quecksilberkippschalter und andere Sensorvorrichtungen können auch im Rahmen dieser Erfindung in Erwägung gezogen werden.
  • 4 stellt eine bevorzugte Ausführungsform des Rutscheneinsatzablaufs 50 dar. Genauer stellt der Einsatzablauf 50 ein allgemeines Verfahren dar, welches, wenn es eingesetzt wird, eine konsistente, zuverlässige und optimal ausgestaltete Rutschengeometrie unabhängig von der Flugzeughöhe ergibt.
  • Mit Schritt 52 wird der Einsatzablauf ausgelöst. Die Auslösung kann manuell oder durch ein automatisches Verfahren vorgenommen werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Auslösung ein manuelles Entfernen einer Flugzeugzugangsabdeckung, zum Beispiel einer Tür, und die manuelle Auslösung des Rutscheneinsatzes 50.
  • Dem Schritt 52 folgt ein Rutscheneinsatz bei Schritt 54. Der Einsatzschritt 54 enthält das anfängliche Aufblasen der Rutsche 23 und im Wesentlichen zum selben Moment die Aktivierung entweder eines Zeitmessers 36, eines Drucksensors 32 (siehe 2) oder von beiden. Die Aufblasvorrichtung 38 steuert das Aufblasen der Rutsche 23. Der Zeitmesser 36 und der Drucksensor 32 dienen beide demselben anfänglichen Zweck. Genauer ermöglichen die Elemente, dass die Rutsche genug aufgeblasen wird, um eine genaue Messung des Anfangsgleitwinkels zu ermöglichen. Somit kann die Messung der Rutsche zu jeder Zeit während des Einsatzes durchgeführt werden. Für den Fall, dass die Rutsche nicht vollständig eingesetzt wird, kann der Gleitwinkel 31 basierend auf der Rutschengeometrie vorausberechnet werden, wenn die Zeit oder der Druck abgelesen wird.
  • Die Anfangsmessung des Gleitwinkels wird bei Schritt 56 angezeigt. Der Positionssensor 32 führt die Messung des Gleitwinkels 31 durch. Der Gleitwinkel 31 wird vorzugsweise relativ zu einer vertikalen Ebene, welche durch den Flugzeugzugangspunkt hindurch führt, gemessen. Jedoch gehört ein Messen des Gleitwinkels 31 relativ zu irgendeiner anderen Ebene auch zum Umfang der Erfindung.
  • Nach der Anfangsmessung oder der Vorausberechnung des Anfangsgleitwinkels, wird bestimmt, ob der Gleitwinkel 31 in einem optimalen Betriebsbereich liegt, wie es in Schritt 58 angezeigt ist. Der programmierbare Positionsdecodierer 34 trifft vorzugsweise diese Entscheidung. Wenn der Gleitwinkel 31 in einem optimalen Betriebsbereich liegt, kann die Rutsche eingesetzt werden, wie es bei Schritt 60 angezeigt ist, bis die Evakuierungseinsatzabfolge 50 bei Schritt 64 beendet ist.
  • Wenn der Gleitwinkel 31 nicht innerhalb eines geeigneten Betriebsbereiches liegt, muss der Gleitwinkel bei Schritt 62 eingestellt werden. Genauer muss der Positionsdecodierer eine Entscheidung treffen, ob der Winkel zu steil oder zu flach ist. Für den Fall dass der Winkel 31 zu steil ist, wird ein Signal zu der Aufblasvorrichtung 38 geschickt, um der Gasquelle 37 zu ermöglichen, den zusätzlichen Rutschenabschnitt 26 weiter aufzublasen, wodurch die Länge der Rutsche zunimmt. Umgekehrt, wenn der Winkel 31 zu flach ist, kann der zusätzliche Abschnitt entleert werden, um die Länge der Rutsche zu verkürzen und den Gradienten der Rutsche zu erhöhen. Das Entleeren kann mit einer Vielzahl von Möglichkeiten durchgeführt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann zum Beispiel ein Anzündinitiator (nicht dargestellt) detonieren, wobei ein Loch in dem mindestens einen zusätzlichen Rutschenabschnitt 26 ausgebildet wird, wodurch der Abschnitt 26 entleert wird. Der Positionssensor 32 überwacht den Gleitwinkel 31 und wenn der Positionsdecodierer 34 entscheidet, dass ein angemessener Gleitwinkel 31 erreicht ist, wird die Einstellung beendet. Nach dem Erreichen des angemessenen Gleitwinkels 31 kann die Rutsche 23 eingesetzt und letztendlich die Evakuierungsabfolge bei Schritt 64 beendet werden.
  • Obwohl die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt und beschrieben worden ist, wie vorab ausgeführt, können viele Veränderungen daran vorgenommen werden, ohne über den Umfang der Ansprüche hinauszugehen. Zum Beispiel kann anfangs die Rutsche alle Abschnitte vollständig aufblasen und nachfolgend einige oder alle der zusätzlichen Abschnitte wie erforderlich entleeren. Zusätzlich kann die Rutsche anfangs nur den primären Rutschenabschnitt aufblasen, wobei die zusätzlichen Rutschenabschnitte, wie es erforderlich ist, eingesetzt werden, oder irgendeine Kombination der vorab ausgeführten Beschreibung. Dementsprechend ist der Umfang der Erfindung nicht durch die Offenbarung der bevorzugten Ausführungsform beschränkt. Stattdessen soll der Umfang der Erfindung vollständig durch den Bezug auf die Ansprüche, welche folgen, bestimmt sein.

Claims (12)

  1. Aufblasbare Rutsche (23), umfassend: einen primären aufblasbaren Rutschenabschnitt (24); mindestens einen zusätzlichen Rutschenabschnitt (26), welcher an dem primären Rutschenabschnitt angebracht ist; und eine Aufblasgasquelle (37), welche mit dem primären und dem mindestens einen zusätzlichen aufblasbaren Rutschenabschnitt gekoppelt ist; wobei ein Zustandssensor (30) ausgestaltet ist, um den Gleitwinkel der Rutsche zu bestimmen; wobei eine Aufblassteuerung (3240) in Verbindung mit der Aufblasgasquelle und dem Zustandssensor steht, damit die Gasquelle den zusätzlichen Rutschenabschnitt als eine Funktion des durch den Zustandssensor gemessenen Gleitwinkels aufbläst oder entleert.
  2. Rutsche nach Anspruch 1, wobei der Zustandssensor ein Elektrolytneigungssensor ist.
  3. Rutsche nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Zustandssensor ein halbsteifer Sensorarm (43) und ein Kontaktsensorfeld (47) ist.
  4. Rutsche nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Aufblasgasquelle komprimiertes Gas ist.
  5. Rutsche nach einem der Ansprüche 1–4, wobei die Aufblasgasquelle ein Oxidationsprozess ist.
  6. Rutsche nach einem der Ansprüche 1–5, wobei der Zustandssensor an der Rutsche oder an einem Flugzeug, an welchem die Rutsche angebracht ist, angebracht ist.
  7. Rutsche nach einem der Ansprüche 1–6, weiter einen Einsatzhöhensensor (35) zum Messen der Höhe des Einsatzortes der Rutsche umfassend.
  8. Flugzeugnotrutsche, um Menschen, Tiere oder leblose Objekte gleitend von einem Flugzeug zu befördern, umfassend: – eine aufblasbare Rutsche nach einem der Ansprüche 1–7; – wobei der primäre aufblasbare Rutschenabschnitt ein erstes Ende (25), welches an einen Zugangspunkt des Flugzeugs (22) anbringbar ist, aufweist; – wobei der zusätzliche Rutschenabschnitt (26) an einem zweiten Ende (27) des primären Rutschenabschnitts (24) angebracht ist; – wobei der Zustandssensor (30) ausgestaltet ist, um die Höhe des Flugzeugs an dem Zugangspunkt des Flugzeugs zu bestimmen.
  9. Einsatzverfahren einer Flugzeugnotrutsche, umfassend: Einsetzen einer Rutsche, welche an einem Flugzeug angebracht ist, wobei die Rutsche einen primären aufblasbaren Rutschenabschnitt (24) aufweist, welcher an mindestens einem zusätzlichen Rutschenabschnitt (26) angebracht ist; Aktivieren eines Zeitmessers oder eines Drucksensors (36); nach einer Aktivierung einer Aufblasgasquelle eine vorbestimmte Zeit Warten oder Warten, bis ein vorbestimmter Druck erreicht ist; Bestimmen eines Gleitwinkels (31); Entscheiden, ob sich der Gleitwinkel innerhalb von Betriebsgleitwinkeltoleranzen befindet; wenn nötig, Einstellen des Gleitwinkels über eine Drucksteuerung in dem mindestens einen zusätzlichen Rutschenabschnitt (26), um den Gleitwinkel (31) in die Betriebstoleranzen zu bringen.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Schritt des Bestimmens eines Gleitwinkels ein Vorausberechnen einer aufgeblasenen Rutschengeometrie relativ zu dem Einsatzort basierend auf der Höhe des Zugangspunkts des Flugzeuges umfasst.
  11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, wobei bei einem anfänglichen Einsatz der primäre Rutschenabschnitt (24) und die zusätzlichen Rutschenabschnitte (26) aufgeblasen werden, und wenn nötig mindestens einer der zusätzlichen Rutschenabschnitte (26) entleert wird, um eine optimale Rutschengeometrie zu erreichen.
  12. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, wobei nach einem anfänglichen Einsatz nur der primäre Rutschenabschnitt (24) aufgeblasen wird, wobei mindestens einer der zusätzlichen Rutschenabschnitte (26) wenn nötig aufgeblasen wird, um eine optimale Rutschengeometrie zu erzielen.
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