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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft katalytische Filter für Partikel
aus dem Abgas eines Dieselmotors und insbesondere ein katalytisches
Filter für Partikel
aus dem Abgas eines Dieselmotors, umfassend ein poröses Filtersubstrat
und ein katalytisches Material, wobei das katalytische Material
ein Erdalkalimetallvanadat und ein Edelmetall enthält. Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur die Herstellung des katalytischen
Abgasfilters und ein Verfahren zur Verwendung dieses katalytischen
Abgasfilters.
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2. Stand der
Technik
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Dieselmotoren
emittieren aufgrund ihrer Betriebseigenschaften sehr feine Partikel.
Die teilchenförmigen
Materialien werden als Partikel (particulate matter, PM) bezeichnet.
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Zusätzlich zur
Emission von Partikeln werden von Dieselmotoren auch andere Arten
gasförmiger
Verbindungen emittiert, wie beispielsweise Kohlenwasserstoffe, Schwefeloxide,
Stickoxide und Kohlenmonoxid.
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Es
ist im Stand der Technik bekannt, Dieselmotoren mit Abgasfiltern
auszurüsten,
die während des
Betriebs des Motors teilchenförmige
Materialien aus den Abgasen herausfiltern. Diese Filter bestehen allgemein
aus einem porösen,
festen Material, das eine Vielzahl von durchgehenden Poren und im Querschnitt
kleine Seiten aufweist, so dass der Filter für das Abgas, das durch ihn
strömt,
durchlässig
ist, aber trotzdem in der Lage ist, die meisten oder alle teilchenförmigen Materialien,
die mit dem Abgas durch den Filter strömen, zurückzuhalten. Nimmt die Masse
der gesammelten teilchenförmigen
Materialien im Filter zu, wird die Flussrate des Abgases durch den
Filter allmählich
beeinflusst und es baut sich ein erhöhter Druck im Filter auf, wodurch
die Motorenleistung vermindert wird. Herkömmlich wird bei Erreichen eines
bestimmten Drucks der Filter, falls es ein Austauschfilter ist,
verworfen, oder er wird entfernt und durch Verbrennen der gesammelten
teilchenförmigen
Materialien bei einer Temperatur oberhalb etwa 600 bis 650°C regeneriert,
so dass der Filter wiederverwendet werden kann. Die Regeneration des
Filters in situ kann manchmal erzielt werden, indem das Luft-Brennstoff-Gemisch
zeitweise angereichert wird. Diese Anreicherung bewirkt eine höhere Temperatur
der Abgase. Durch die höhere
Abgastemperatur werden die in dem Filter enthaltenen teilchenförmigen Materialien
verbrannt. Ein bei Temperaturen unterhalb 600 bis 650°C regenerierbarer
Filter ist in verschiedenen Patenten, beispielsweise den US-Patentschriften
5,100,632 und 4,477,417, offenbart.
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Die
Zusammensetzung von Partikelfiltern für Dieselabgase ist Gegenstand
einer Anzahl von Patenten. Viele dieser Pa tente offenbaren die Verwendung
von bestimmten Vanadiumverbindungen und einer Platinverbindung,
die auf ein Trägermaterial aufgetragen
werden. Das beschichtete Trägermaterial
wird dann erhitzt, um das beschichtete Material auf dem Trägermaterial
zu befestigen. Beispielsweise offenbart die US-Patentschrift 6,013,599
einen Partikelfilter für
Dieselabgase, der in situ regeneriert werden kann und der aus einem
porösen,
feuerfesten Trägermaterial
gebildet wird, auf dem eine Beschichtung befestigt wird, wobei die
Beschichtung in einer Ausführungsform
durch Mischen einer sauren eisenhaltigen Verbindung und einer kupferhaltigen
Verbindung gebildet wird, der eine wässrige Alkalimetallsalzlösung und
eine saure vanadiumhaltige Verbindung zugesetzt wird und schließlich zu
diesem Gemisch eine Slurry einer Erdalkalimetallverbindung zugegeben
wird.
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Die
US-Patentschrift 4,510,265 offenbart einen beschichteten Partikelfilter
für Dieselabgase,
der durch Beschichtung eines keramischen, monolithischen Trägermaterials
mit einer Lösung
hergestellt wird, welche ein Metall der Platingruppe und ein Silbervanadat
enthält.
Ein Verfahren zur Herstellung einer katalytischen Beschichtung für einen
Partikelfilter für
Dieselabgase, welche ein Silbervanadat enthält, ist auch in der US-Patentschrift 4,477,417
offenbart.
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Ein
weiterer Partikelfilter für
Dieselabgase ist in der US-Patentschrift 4,588,707 offenbart; hier
wird eine katalytisch aktive Substanz aus Lithiumoxid, Kupferchlorid,
einer Vanadiumoxid/Alkalimetalloxid-Kombination oder Edelmetallmaterialien
auf ein Filtersubstrat beschichtet. Ein weiteres Material zur Beschichtung
eines Filters für
die Reinigung von Abgasen aus Dieselmotoren auf Vanadiumbasis ist
in der US-Patentschrift 4,828,807 offenbart.
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In
der US-Patentschrift 5,514,354 ist ein offenzelliger, monolithischer
Katalysator für
die Reinigung von Dieselab gasen offenbart, wobei der Monolith mit
vanadiumhaltigen Oxiden und Metallen der Platingruppe als aktive
Komponenten beschichtet wird. Siehe auch die US-Patentschrift 5,157,007.
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Ein
weiterer Katalysator zur Reinigung von Dieselabgasen, der Platin
und Vanadiumoxide enthält,
ist in der US-Patentschrift
4,617,289 offenbart. Siehe auch die US-Patentschriften 5,911,961; 4,902,487;
4,515,758; 5,884,474; 5,746,989 und 4,900,517 für weitere Katalysatoren zur
Reinigung von Abgasströmen.
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Ein
weiterer Katalysator zur Reinigung von Abgasen, enthaltend Kupfer,
Vanadium, ein Edelmetall, wie Platin, Rhodium oder Palladium, und
ein Übergangsmetall,
ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Zirkon, Aluminium, Nickel, Eisen,
Mangan, Chrom, Zink, Blei oder bestimmten anderen Metallen, die
auf ein Filtersubstrat aufgetragen werden, ist in der US-Patentschrift
4,711,870 offenbart. Siehe auch die US-Patentschrift 4,759,918.
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Die
US-Patentschrift 5,100,632 offenbart einen weiteren katalytischen
Partikelfilter für
Dieselabgase, enthaltend ein Metall der Platingruppe und ein Erdalkalimetalloxid,
vorzugsweise Magnesiumoxid, wobei die Materialien auf einem monolithischen
Träger
imprägniert
werden. Die Verwendung von Vanadium ist nicht offenbart.
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Ein
Verfahren zur Reinigung von stickoxidhaltigen Abgasen ist in der
US-Patentschrift 5,213,781 offenbart; hier wird ein Katalysator
von einer keramischen Schicht getragen, wobei der Katalysator im
Wesentlichen aus mindestens einem Alkalimetall, Kupfer oder Vanadium
und mindestens einem Seltenerdenelement besteht. Siehe auch die
US-Patentschrift 5,340,548.
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Andere
Katalysatoren zur Reinigung von Dieselabgasen sind in den US-Patentschriften 5,000,929;
5,330,945 und 5,294,411 offenbart.
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Diese
Patente beschreiben zwar eine Anzahl verschiedener Zusammensetzungen
von Materialien zur Verwendung als Filter für Dieselpartikel; es bestehen
jedoch weiterhin signifikante Probleme wegen des erhöhten Druckabfalls
während
des Gebrauchs dieser Filter. Weiterhin kann die Größe des Druckabfalls
in Abhängigkeit
von der Katalysatorbeladung des Substratmaterials dramatisch ansteigen.
Zusätzlich
sind einige Dieselverbrennungskatalysatoren gegenüber einer
Schwefelvergiftung wenig widerstandsfähig und können deaktiviert werden, wenn
die Temperatur des Abgases zu hoch ist.
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Dementsprechend
lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Filter für Dieselpartikel
zur Verfügung
zu stellen.
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Weiter
lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Partikelfilter für Dieselabgase
bereitzustellen, das aus einem mit einem katalytischen Material
imprägnierten
porösen
Filtersubstrat hergestellt wird.
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Weiter
lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Partikelfilter für Dieselabgase
bereitzustellen, das aus einem mit einem katalytischen Material
imprägnierten
porösen
Filtersubstrat hergestellt wird, wobei das katalytische Material
ein Erdalkalimetallvanadat und ein Edelmetall umfasst.
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Weiter
lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Partikelfilter für Dieselabgase
bereitzustellen, das aus einem mit Magnesium-, Calcium- und/oder Bariumvanadat
und Platin imprägnierten
porösen
Filtersubstrat hergestellt wird.
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Weiter
lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung
eines Dieselabgasfilters bereitzustellen, wobei ein poröses Filtersubstrat
mit einem katalytischen Material imprägniert wird, welches ein Erdalkalimetallvanadat
und ein Edelmetall umfasst.
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Weiter
lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Verwendung
des katalytischen Partikelfilters für Dieselabgase bereitzustellen,
wobei der Abgasfilter ein poröses
Substrat umfasst, das mit einem ein Erdalkalimetallvanadat und ein
Edelmetall umfassenden katalytischen Material imprägniert ist, wobei
während
der Verwendung ein verminderter Druckabfall auftritt und eine hohe
thermische Stabilität
erreicht wird.
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Diese
und andere Aufgaben werden durch das erfindungsgemäße katalytische
Partikelfilter für Dieselabgase
und das Verfahren zur Herstellung sowie das Verfahren zur Verwendung
dieses Abgasfilters gelöst.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung umfasst einen katalytischen Partikelfilter
für Dieselabgase,
umfassend ein poröses
Filtersubstrat, das mit einem katalytischen Material imprägniert ist,
welches ein Erdalkalimetallvanadat, vorzugsweise ein Magnesium-,
Calcium- oder Bariumvanadat, und ein Edelmetall, vorzugsweise Platin,
umfasst.
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Die
Erfindung umfasst ferner ein Verfahren zur Herstellung eines Partikelfilters
für Dieselabgase, umfassend
die Herstellung eines porösen
Filtersubstrats und Imprägnieren
dieses Substrates mit einem katalytischen Material, wobei das katalytische
Material ein Erdalkalimetallvanadat, vorzugsweise ein Magnesium-,
Calcium- oder Bariumvanadat, und ein Edelmetallsalz, vorzugsweise
ein Platinsalz, umfasst, wobei das katalytische Material anschließend reduziert
wird.
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Die
Erfindung umfasst ferner ein Verfahren zur Filtration von Partikeln
aus einem Dieselabgas unter Verwendung eines Partikelfilters für Dieselabgase,
wobei das Dieselabgas über
einen Dieselabgasfilter geleitet wird, der ein mit einem katalytischen Material
imprägniertes
poröses
Filtersubstrat umfasst, wobei das katalytische Material ein Erdalkalimetallvanadat,
vorzugsweise ein Magnesium-, Calcium- oder Bariumvanadat, und ein
Edelmetall, vorzugsweise Platin, umfasst.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
einen Vergleich der Regenerationstemperaturen des katalytischen
Partikelfilters für Dieselabgase
aus Beispiel 1 und dem vergleichsweisen Partikelfilter für Dieselabgase
aus Beispiel 3.
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2 zeigt
einen Vergleich der Regenerationstemperaturen des katalytischen
Partikelfilters für Dieselabgase
aus Beispiel 2 und dem vergleichsweisen Partikelfilter für Dieselabgase
aus Beispiel 3.
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DETAILBESCHREIBUNG
EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen katalytischen Partikelfilter
für Dieselabgase
zur Verwendung bei Dieselabgasen. Erfindungsgemäß wird der katalytische Partikelfilter
für Dieselabgase
in einem Filtergehäuse
untergebracht, das im Abgas-Leitungssystem eines Dieselmotors angebracht
ist. Der Fil ter und das Filtergehäuse sind, zusammen mit eventuell
vorhandenen anderen Gasleitungselementen, zwischen dem Abgasauslass
des Motors und dem Ende des Abgasrohres angebracht, welches zur Atmosphäre offen
ist. Vorzugsweise ist das Filter so nahe wie möglich am Abgasauslass des Motors
angeordnet, so dass die Abgase, die am Abgasauslass auf hohe Temperaturen
erhitzt sind, dazu verwendet werden können, die vom Filter aufgefangenen
herausgefilterten Partikel abzubrennen, so dass der Filter kontinuierlich
regeneriert wird. Im Filtergehäuse ist
der erfindungsgemäße katalytische
Partikelfilter für
Dieselabgase angeordnet.
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Der
katalytische Partikelfilter für
Dieselabgase umfasst ein poröses
Filtersubstrat, mit welchem die Dieselpartikel aus dem Abgasstrom
herausgefiltert werden, das mit einem katalytischen Material imprägniert ist.
Das poröse
Filtersubstrat ist aus einem herkömmlichen Filtermaterial hergestellt,
wie einer dünnen,
porösen,
gewandeten Honigwaben-, Monolith- oder Schaumstruktur, durch welche
die Abgase durchgeleitet und filtriert werden. Vorzugsweise weist das
Filtersubstrat eine hohe Durchflusskapazität auf, damit der Abgasstrom
durch das Filtersubstrat nicht verhindert oder wesentlich eingeschränkt wird.
Es muss jedoch auch ausreichend gewundene Passagen aufweisen, damit
die in dem Dieselabgas vorhandenen Partikel aus dem Abgasstrom abgetrennt und
von dem Filtersubstrat zurückgehalten
werden können.
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Das
Filtersubstrat kann beispielsweise aus herkömmlichen Filtermaterialien
hergestellt werden, wie Aluminiumoxid, Titanoxid, Zirkonoxid, Boroxid, Korund,
Siliciumdioxid, Magnesiumoxid, Kaliumtitanat, Siliciumdioxid-Aluminiumoxid,
Siliciumdioxid-Zirkonoxid, Titanoxid-Zirkonoxid, Titanoxid-Siliciumdioxid,
Siliciumkarbid, mit Titanoxid beschichtetes Aluminiumoxid, mit Wolframoxid
beschichtetes Aluminiumoxid, mit Zirkonoxid beschichtetes Aluminiumoxid, keramischem
Cordierit, Mullit, sowie Mischungen und Kombinationen davon. Bevorzugte
Substrate sind aus keramischen Materialien und Siliciumkarbid-Materialien
hergestellt.
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Das
poröse
Filtersubstrat wird mit dem katalytischen Material imprägniert.
Das katalytische Material ist vorzugsweise aus einer Kombination
eines Erdalkalimetallvanadats und einem Edelmetall hergestellt.
Alkalimetallvanadate können
zwar ebenfalls verwendet werden, Erdalkalimetallvanadate sind aufgrund
ihrer höheren
thermischen Stabilität
jedoch bevorzugt. Zusätzlich
weisen die Oxide dieser bevorzugten Erdalkalimetalle, die bei der
Herstellung des Erdalkalimetallvanadats gebildet werden, eine hohe thermische
Stabilität
auf. Es kann jedes Erdalkalimetall mit Vanadium kombiniert werden,
um das Erdalkalimetallvanadat zu bilden, aber bevorzugt sind Magnesium-,
Barium- und Calciumvanadate, wobei Magnesiumvanadat am meisten bevorzugt
ist. Wird Magnesiumoxid zusammen mit Vanadiumoxid verwendet, beträgt das bevorzugte
Verhältnis
von Vanadiumoxid zu Magnesiumoxid etwa 1 : 1 bis etwa 1 : 10, vorzugsweise
etwa 1 : 1 bis etwa 1 : 5.
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Der
zweite Bestandteil des katalytischen Materials ist das Edelmetall.
Das Edelmetall ist ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium,
Rhenium und Osmium. Bevorzugte Edelmetalle sind Platin, Palladium
und Rhodium, wobei Platin am meisten bevorzugte ist.
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Das
bevorzugte Verhältnis
von Platin zu dem auf dem Filtersubstrat imprägnierten Erdalkalimetallvanadat
beträgt
etwa 1 : 1 bis etwa 1 : 50, vorzugsweise etwa 1 : 5 bis etwa 1 :
20, und am meisten bevorzugt etwa 1 : 10, wobei das Verhältnis als
Gewicht gemessen wird. Bei der Berechnung dieses Verhältnisses
werden, soweit vorhanden, die Gewichte der Erdalkalimetall- und
Vanadiumoxide zusammen mit den Erdalkalimetallvanadaten gemessen.
Alle Messungen beziehen sich auf das Gewicht nach der Beschichtung
des Filtersubstrats.
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Die
Abscheidung des katalytischen Materials auf den Wänden des
Filtersubstrats, wie beispielsweise einem monolithischen keramischen
Material, einem geschäumten
keramischen Material oder einen Siliciumkarbidmaterial, wird nach
herkömmlichen
Verfahren durchgeführt.
Beispielsweise kann das Filtersubstrat mit dem katalytischen Material
imprägniert
werden oder das katalytische Material kann auf das Filtersubstrat
aufgetragen werden. Das bevorzugte Verfahren zur Abscheidung des
katalytischen Materials auf dem Filtersubstrat ist die Imprägnierung
des Filtersubstrats mit dem katalytischen Material. In einer bevorzugten
Ausführungsform
zur Imprägnierung
des Filtersubstrats mit dem katalytischen Material wird zuerst eine
wässrige
Lösung
der Salze des Erdalkalimetalls und des Vanadiums hergestellt. Das
Filtersubstrat wird dann etwa 3 Stunden bei einer Temperatur von
etwa 550°C
mit der wässrigen
Lösung
des Erdalkalimetallsalzes, wie einem Magnesiumnitrat oder -acetat,
und dem Vanadiumsalz, wie einem Vandadiumoxalat, Ammoniumvanadat
oder Vanadiumcitrat in Kontakt gebracht. Um Magnesiumvanadat herzustellen,
beträgt
das atomare Verhältnis
von Magnesium und Vanadium in den Lösungen vorzugsweise etwa 2
: 3. Zur Herstellung des Erdalkalimetallvanadats können auch
gut bekannte Salze anderer Erdalkalimetalle, wie Calcium und Barium,
verwendet werden.
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Sobald
das Filtersubstrat mit den Erdalkalimetall- und Vanadiumsalzen beschichtet ist,
wird jegliche überschüssige Lösung abgezogen
und das imprägnierte
Filtersubstrat wird etwa 2 Stunden bei einer Temperatur von etwa
100 bis 150°C
getrocknet; abschließend
wird der beschichtete Filter etwa 3 Stunden bei etwa 500 bis 600°C calciniert,
um das Magnesiumvanadat auf dem Filtersubstrat zu fixieren.
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Nach
der Imprägnierung
des Filtersubstrats mit dem Erdalkalimetallvanadat wird das beschichtete
Filtersubstrat anschließend
mit einem Edelmetallsalz imprägniert.
In einer bevor zugten Ausführungsform
wird hierfür
das mit dem Erdalkalimetallvanadat beschichtete Filtersubstrat mit
einer wässrigen
Lösung
des Edelmetallsalzes kontaktiert. Falls als Edelmetall beispielsweise
Platin ausgewählt
wurde, ist eine bevorzugte Salzlösung
Platinsulfitsäure.
Das beschichtete Filterelement wird mit der Edelmetallsalzlösung beschichtet.
Es wird anschließend
bei einer Temperatur von etwa 100 bis 150°C getrocknet und etwa 3 Stunden
bei etwa 500 bis 600°C
calciniert.
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Die
Imprägnierung
des Filtersubstrats mit dem Erdalkalimetall, dem Vanadiummaterial
und dem Edelmetall-Bestandteil kann auch in einem Ein-Schritt-Verfahren
durchgeführt
werden. Wird das Filtersubstrat in einem Ein-Schritt-Verfahren mit
den geeigneten Materialien imprägniert,
wird in einem bevorzugten Verfahren zuerst eine wässrige Lösung hergestellt,
die ein Erdalkalimetallsalz, ein Vanadiumsalz und ein Edelmetallsalz
enthält.
Wird beispielsweise Magnesium als Erdalkalimetall verwendet, ist Magnesiumacetat
ein bevorzugtes Salz. Ein bevorzugtes Vanadiumsalz für das Ein-Schritt-Verfahren
ist Vanadiumcitrat. Diese beiden Salze werden mit der Platinverbindung,
wie beispielsweise der Platinsulfitsäure, gemischt. Das Filtersubstrat
wird dann in die Lösung
dieser Verbindungen eingetaucht und überschüssige Flüssigkeit wird mit einem herkömmlichen Verfahren,
beispielsweise durch Verwendung eines Vakuumabsaugers, entfernt.
Der beschichtete Filter wird dann etwa 2 Stunden bei einer Temperatur
von etwa 100 bis 150°C
getrocknet und anschließend etwa
3 Stunden bei einer Temperatur von etwa 500 bis etwa 600°C calciniert,
um das beschichtete Filtermaterial zu erzeugen.
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Bei
der Herstellung des katalytischen Partikelfilters für Dieselabgase
ist das katalytische Material vorzugsweise auf dem Filtersubstrat
mit einer Beladung von Erdalkalimetallvanadat von etwa 7,1 bis 35,5
g/l (200 bis 1.000 g/ft3), vorzugsweise von
10,7 g/l bis etwa 24,9 g/l (300 bis etwa 700 g/ft3),
und besonders bevorzugt von etwa 17,8 g/l (500 g/ft3)
sowie einer Beladung mit Edelmetall von etwa 0,7 bis etwa 10,7 g/l
(20 bis etwa 300 g/ft3), vorzugsweise von etwa
0,7 bis etwa 3,6 g/l (20 bis etwa 100 g/ft3),
und besonders bevorzugt etwa 1,8 g/l (50 g/ft3)
aufgetragen. Die Gesamtbeladung mit katalytischem Material auf dem
Filtersubstrat beträgt
etwa 7,1 bis etwa 35,5 g/l (200 bis etwa 1.000 g/ft3).
Das Gewichtsverhältnis von
Platin zu Magnesiumvanadat beträgt
etwa 1 : 1 bis etwa 1 : 50, bevorzugt etwa 1 : 5 bis etwa 1 : 20, und
besonders bevorzugt etwa 1 : 10.
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Bei
vielen Partikelfiltern für
Dieselabgase des Standes der Technik wird ein washcoating-Abscheidungsverfahren
verwendet, um das Filtersubstrat mit dem aktiven katalytischen Material
zu beschichten. Es wurde überraschend
gefunden, dass bei dem Verfahren der Imprägnierung des Filtersubstrats
ein reduzierter Druckabfall auftritt, der auf eine reduzierte Porenblockierung
zurückzuführen ist.
Es wurde auch überraschend
gefunden, dass bei Verwendung des Verfahrens der Imprägnierung
des Filtersubstrats fast keine Steigerung des Druckabfalls bei einer
Beladung mit katalytischem Material bis zu 17,8 g/l (500 g/ft3) auftritt. Bei Verwendung des washcoating-Abscheidungsverfahrens
gemäß der US-Patentschrift
6,013,599 tritt im Vergleich dazu eine Steigerung des Druckabfalls
von 100 Prozent bei einer Katalysatorbeladung von bis zu etwa 17,0 g/l
(480 g/ft3) und eine Steigerung des Druckabfalls von
etwa 260 Prozent bei einer Katalysatorbeladung von etwa 36 g/l (1.030
g/ft3) auf. Ohne durch diese Theorie beschränkt sein
zu wollen, wird angenommen, dass das gebildete Erdalkalimetallvanadat,
wie beispielsweise das Magnesiumvanadat, üblicherweise aus einer Kombination
von Magnesiumorthovanadat (Mg3(VO4)2), Magnesiumpyrovanadat
(Mg3V2O7) und
Magnesiummetavanadat (MgV2O6)
besteht. Diese drei Phasen existieren üblicherweise nebeneinander
und werden in Abhängigkeit
von den Verfahrensbedingungen in unterschiedlicher Weise gebil det.
Es wurde gefunden, dass Magnesiumvanadat eine hohe thermische Stabilität aufweist.
Es wurde auch gefunden, dass die verschiedenen Formen des Magnesiumvanadats "in situ" auf Filteroberflächen gebildet werden.
Der erfindungsgemäße Katalysator
weist daher eine höhere
Dispersion auf als herkömmliche Zusammensetzungen,
was zu einer reduzierten Steigerung des Rückdruckes führt.
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Es
wurde ebenfalls überraschend
gefunden, dass bei Verwendung des erfindungsgemäßen Katalysatormaterials die
Temperatur für
eine effiziente Regenerierung des Katalysators wesentlich vermindert
ist. Bei der Regenerierung nichtkatalytischer Filtersubstrate liegt
die Abbrenntemperatur des Partikelmaterials auf dem Filtersubstrat
im Bereich von 500 bis 550°C.
Im Gegensatz dazu findet die Regenerierung des erfindungsgemäßen Abgasfilters
bei Temperaturen von etwa 400°C
statt, manchmal sogar bei nur 380°C.
Da die Temperatur eines typischen Abgases eines Dieselmotors diese
Temperatur während
des allgemeinen Betriebs erreicht, kann eine teilweise oder sogar
vollständige
Regenerierung eines mit dem erfindungsgemäßen katalytischen Material
beladenen Filters während
des allgemeinen Betriebs stattfinden. Eine Erniedrigung der Regenerierungstemperatur
in diesem Ausmaß bedeutet
eine signifikante Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik.
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BEISPIELE
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BEISPIEL 1 (erfindungsgemäß)
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Zur
beispielgemäßen Herstellung
wurde ein keramisches Corning Monolith Kordierit Filterelement für Dieselpartikel
(EX-80, 14,4 cm
(5,66 inch) Durchmesser und 15,2 cm (6 inch) Länge mit 31 Zellen pro cm2 (200 Zellen pro inch2))
verwendet. Das keramische Monolith-Element wurde in 500 ml einer
wässrigen
Lösung
getaucht, die 15 g/l Magnesium als Magnesiumnitrat und 20 g/l Vanadium
als Vanadyloxalat enthielt. Nach der Imprägnierung wurde jegliche überschüssige Flüssigkeit
von dem Filterelement durch Vakuumabsaugung entfernt. Nach der Imprägnierung
wurde das beschichtete Filterelement 2 Stunden bei 125°C getrocknet
und anschließend
3 Stunden bei 550°C
calciniert. Die Magnesiumvanadatbeladung betrug 10,6 g/l (300 g/ft3). Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurde
das Filterelement in 500 ml einer wässrigen Lösung von Platinsulfitsäure (H4Pt(SO4)4),
enthaltend 10 g/l Platin, getaucht. Überschüssige Flüssigkeit wurde durch Vakuumabsaugung
entfernt. Nach der Imprägnierung
wurde das beschichtete Filterelement 2 Stunden bei 125°C getrocknet
und 3 Stunden bei 550°C
calciniert. Die Platinbeladung auf Gewichtsbasis betrug 1,8 g/l
(50 g/ft3).
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Ein
Kern des Filterelements mit einer Abmessung von 4,4 cm (1,75 inch)
Durchmesser und 15,2 cm (6 inch) Länge und einer Magnesiumvanadatbeladung
von 10,6 g/l (300 g/ft3) und einer Platinbeladung
von 1,8 g/l (50 g/ft3) wurde von dem Gesamtelement
entfernt und seine Regeneration getestet.
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Für den Test
wurde ein Lister-Petter LPA2 0,726-Liter Dieselmotor mit 2 Zylindern
verwendet. Der Filterkern wurde im Abgasrohr des Motors eingebaut.
Die Temperatur des Abgases aus dem Abgasrohr lag bei laufendem Motor
im Bereich von 160 bis 230°C.
Nach 5 Stunden wurde der Motor ausgeschaltet und der Filter untersucht.
Er wurde abgekühlt und
gewogen. Es wurde eine Gesamt-Partikelbeladung von 1,4 Gramm erhalten.
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Der
mit Partikeln beladene Filter wurde dann einer Offline-Regeneration
unterzogen. Als externe Hitzequelle zur Regeneration wurde warme
Luft verwendet, wobei die Raumgeschwindigkeit 25.000 h–1 betrug.
Der durch den Filter hervorgerufene Druckabfall wurde mit einem
Dywer 475 Digitalmanometer über wacht.
Die Temperatur der warmen Luft wurde alle fünf Minuten um 10°C gesteigert.
Sobald das Partikelmaterial abgebrannt war, wurde die Temperatur
der warmen Luft 2 Stunden gehalten, bis das Partikelmaterial vollständig verbrannt
war. Die beigefügte 1 zeigt
das Druckabfallsprofil gegen die Filtertemperatur des Filters von
Beispiel 1 im Vergleich zu einem nichtkatalytischen Abgasfilter
von Beispiel 3.
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Die
Ergebnisse zeigen deutlich, dass der durch den teilchenbeladenen
Filter hervorgerufene Druckabfall mit der Temperatur ansteigt und
ein Plateau bei einer Temperatur von etwa 380°C erreicht. Dies zeigt, dass
die Verbrennung des Dieselpartikelmaterials bei dieser Temperatur
stattfindet. Erreicht die Temperatur etwa 410°C, nimmt der Druckabfall abrupt
ab, was anzeigt, dass im Wesentlichen das gesamte Partikelmaterial
abgebrannt war.
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BEISPIEL 2 (erfindungsgemäß)
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Zur
beispielgemäßen Herstellung
wurde ein keramisches Corning Monolith Kordierit Filterelement für Dieselpartikel
(EX-80, 14,4 cm
(5,66 inch) Durchmesser und 15,2 cm (6 inch) Länge mit 31 Zellen pro cm2 (200 Zellen pro inch2))
verwendet. Es wurde eine wässrige
Lösung
hergestellt, welche 15 g/l Magnesium als Magnesiumacetat, 20 g/l
Vanadium als Vanadiumcitrat und 10 g/l Platin als Platinsulfitsäure enthielt.
Das Filterelement für
Dieselpartikel wurde in 500 ml dieser Lösung getaucht. Jegliche überschüssige Flüssigkeit
wurde durch Vakuumabsaugung entfernt. Das Element wurde anschließend 2 Stunden bei
125°C getrocknet
und 3 Stunden bei 550°C
calciniert. Der fertige Katalysator wies eine nominale Platinbeladung
von 1,8 g/l (50 g/ft3) und eine Magnesiumvanadatbeladung
von 10,6 g/l (300 g/ft3) auf. Ein Kern des
Filterelements mit einer Abmessung von 4,4 cm (1,75 inch) Durchmesser
und 15,2 cm (6 inch) Länge
wurde von dem Gesamtele ment entfernt und seine Regeneration getestet.
Für den
Test dieses Filterelements wurde der gleiche Motor wie in Beispiel 1
verwendet. Anschließend
wurde der mit Partikeln beladene Filter einer Offline-Regeneration
unterzogen. Als externe Hitzequelle für die Regeneration wurde warme
Luft mit einer Raumgeschwindigkeit von 2500 h–1 verwendet.
Der durch den Filter hervorgerufene Druckabfall wurde mit einem
Dywer 475 Digitalmanometer überwacht.
Die Temperatur der warmen Luft wurde alle fünf Minuten um 10°C gesteigert. Sobald
das Partikelmaterial abgebrannt war, wurde die Temperatur der warmen
Luft 2 Stunden gehalten, bis das Partikelmaterial vollständig verbrannt
war. Die beigefügte 2 zeigt
das Profil des Druckabfalls gegen die Filtertemperatur des Filters
aus Beispiel 2 im Vergleich zu einem nichtkatalytischen Abgasfilter
aus Beispiel 3. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass der durch den
partikelbeladenen Filter hervorgerufene Druckabfall mit der Temperatur
ansteigt und ein Plateau bei einer Temperatur von etwa 380 bis 410°C erreicht.
Dies zeigt an, dass die Verbrennung des Dieselpartikel-Materials
bei dieser Temperatur erfolgt. Erreicht die Temperatur etwa 410°C, nimmt
der Druckabfall abrupt ab, was anzeigt, dass im Wesentlichen das
gesamte Partikelmaterial abgebrannt war.
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BEISPIEL 3 (Vergleichsbeispiel)
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Es
wurde ein nichtkatalytisches Filterelement in der gleichen Weise
wie in Beispiel 1 hergestellt. Wurden mit diesem nichtkatalytischen
Filterelement die gleichen Tests durchgeführt, betrug die Abbrenntemperatur
des Dieselpartikel-Materials etwa 510°C, wie in den 1 und 2 gezeigt.
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Die
Ergebnisse zeigen deutlich die verbesserte Leistung des mit dem
erfindungsgemäßen katalytischen
Material beschichteten Filters im Vergleich zu einem Filterelement,
welches nicht mit dem katalytischen Material beschichtet ist.