DE60201657T2 - Portabilität einer teilnehmer-id - Google Patents

Portabilität einer teilnehmer-id Download PDF

Info

Publication number
DE60201657T2
DE60201657T2 DE60201657T DE60201657T DE60201657T2 DE 60201657 T2 DE60201657 T2 DE 60201657T2 DE 60201657 T DE60201657 T DE 60201657T DE 60201657 T DE60201657 T DE 60201657T DE 60201657 T2 DE60201657 T2 DE 60201657T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dns
network
subscriber
server
name server
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60201657T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60201657D1 (de
Inventor
Jouni Korhonen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TeliaSonera Finland Oyj
Original Assignee
TeliaSonera Finland Oyj
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TeliaSonera Finland Oyj filed Critical TeliaSonera Finland Oyj
Publication of DE60201657D1 publication Critical patent/DE60201657D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60201657T2 publication Critical patent/DE60201657T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges
    • H04Q3/0029Provisions for intelligent networking
    • H04Q3/005Personal communication services, e.g. provisions for portability of subscriber numbers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L61/00Network arrangements, protocols or services for addressing or naming
    • H04L61/45Network directories; Name-to-address mapping
    • H04L61/4505Network directories; Name-to-address mapping using standardised directories; using standardised directory access protocols
    • H04L61/4511Network directories; Name-to-address mapping using standardised directories; using standardised directory access protocols using domain name system [DNS]
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L65/00Network arrangements, protocols or services for supporting real-time applications in data packet communication
    • H04L65/10Architectures or entities
    • H04L65/102Gateways
    • H04L65/1043Gateway controllers, e.g. media gateway control protocol [MGCP] controllers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Portabilität von Teilnehmerkennungen, wenn ein Teilnehmer Betreiber ändert.
  • Um ein konkretes Beispiel zu geben wird die Erfindung in einer Situation dargestellt, in der eine Telefonnummer eines Teilnehmers in der Form E.164 ist.
  • Eine weitere mögliche Form ist E.212. Sogenannte ENUM-DNS-Namenserver sind auf dem Gebiet bekannt, wobei "ENUM" eine Abkürzung ist, die eine Nummer in der Form E.164 oder E.212 bezeichnet, und DNS ein Domänennamenserver ist. Die wichtigsten Abkürzungen sind an dem Ende der Beschreibung aufgelistet.
  • Enum-DNS-Namenserver werden verwendet, um E.164/212-Nummern auf Namen in der Form SIP oder FQDN abzubilden. Behörden, die Telekommunikationsnetze überwachen, können eine Portabilität von Teilnehmerkennungen (Nummern usw.) fordern, um einen Wettbewerb zwischen Betreibern auf eine derartige Weise zu ermöglichen, daß Teilnehmer ihre festgelegten Telefonnummern behalten können. Wichtige Umgebungen, in denen die Erfindung verwendet werden könnte, beinhalten die MMS-(Multimedia Messaging)-Umgebung des 3GPP, einen anderen Betrieb, der sich auf ein Leiten einer Teilnehmerkennung innerhalb der 3GPP-Architektur und einem Kernnetz zwischen mobilen Teilnehmern. d.h. einem Verbindungsnetz, zum Beispiel GRX (GPRS Roaming eXchange), bezieht.
  • Die Druckschrift EP-A-0 915 626 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abbilden einer Benutzerkennung und einer IP-Adresse zum Vorsehen eines Dienstes in einem Datennetz. Jedoch betrifft diese Druckschrift nicht das Problem einer Portabilität einer Kennung.
  • Das Problem hinter der Erfindung ist wie folgt. Es wird angenommen, daß, der Teilnehmer X ursprünglich ein Kunde des Betreibers A gewesen ist und seine Telefonnummer (MSISDN) aus dem Nummernraum des Betreibers A erhalten hat. Später wechselt der Teilnehmer X die Betreiber und wird Kunde des Betreibers B, wünscht jedoch die ursprüngliche Telefonnummer zu behalten. Nun leitet jedoch die Enum-DNS DNS-Abfragen von X in Übereinstimmung mit dem Präfix der E.164-Nummer zu dem Namenserver des Betreibers A (unter der Annahme, daß irgendeine Art von Hierarchie in dem DNS verwendet wird, obgleich X der Kunde des Betreibers B ist. Der Betreiber A sollte imstande sein, den Namenserver, der das Endgerät von X bedient, anzuweisen, mit dem Enum-DNS-Server des Betreibers B zu kommunizieren.
  • Anders ausgedrückt ist das Problem hinter der Erfindung, wie die Enum-DNS-Abfragen zu dem richtigen Betreiber zu leiten sind, obgleich der Teilnehmer Betreiber gewechselt hat und seine Telefonnummer unverändert geblieben ist.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Verfahren zum Abbilden der Teilnehmerkennung, die sich auf einen Teilnehmer bezieht, von einer ersten Form (z.B. E.164/212) auf eine zweite Form (SIP, HTTP, E-Mail, URL, NAI, FQDN usw.) zu schaffen, wenn die Teilnehmerkennung in der ersten Form von dem Kennungsraum eines ersten Netzes zugewiesen worden ist, der Teilnehmer ein Teilnehmer eines zweiten Netzes ist und in einem dritten Netz wandert. Jedes Netz weist mindestens einen Namenserver auf und die Netze der Betreiber sind durch ein Kernnetz verbunden, das einen Rootserver aufweist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird mit einem Verfahren und einem System gelöst, die dadurch gekennzeichnet sind, was in den unabhängigen Ansprüchen angegeben ist. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
  • Die Erfindung kann zum Beispiel auf die folgende Weise realisiert werden. Der Namenserver des dritten Netzes, d.h. des besuchten Netzes, empfängt eine Anfrage, die eine zweite Form einer Teilnehmerkennung betrifft, die die erste Form der Teilnehmerkennung enthält oder diese ausdrückt. Der Namenserver des dritten Netzes sendet die Anfrage, die die zweite Form der Teilnehmerkennung betrifft, zu dem Rootserver. Der Rootserver leitet den Namenserver des ersten Netzes aus der ersten Form der Teilnehmerkennung ab und startet ein Verfahren, welches dazu führt, daß die Abfrage, die die zweite Form der Teilnehmerkennung betrifft, zu dem Namenserver des ersten Netzes gesendet wird. Der Namenserver des ersten Netzes startet ein Verfahren, welches dazu führt, daß mindestens die Domänenadresse des zweiten Netzes zu dem Namenserver des dritten Netzes gesendet wird. Der Namenserver des dritten Netzes sendet eine Abfrage zu dem Namenserver des zweiten Netzes auf der Grundlage der Domänenadresse des zweiten Netzes und empfängt eine Teilnehmeridentität der zweiten Form von dem Namenserver des zweiten Netzes.
  • In dem vorhergehenden Beispiel ist die Abfrage von dem Namenserver des Netzes gestartet worden, das besucht worden ist, jedoch kann sie ebenso von einer anderen Art eines Servers in dem besuchten Netz gesendet werden.
  • Der Ausdruck "Y startet ein Verfahren, welches dazu führt, daß – zu W gesendet wird", der zuvor zweimal verwendet worden ist, kann am einfachsten bedeuten, "Y sendet – zu W", jedoch können die zu sendenden Daten ebenso indirekt zum Beispiel durch das Kernnetz oder als ein Ergebnis einer rekursiven Anfrage gesendet werden, wodurch Y eine Anfrage zu dem ersten Namenserver sendet, welcher die Anfrage zu dem nächsten Namenserver sendet, und der Namenserver, der auf die Anfrage antworten kann, antwortet zu Y.
  • Die Erfindung ermöglicht ein Enum-DNS-basiertes Auflösen von Teilnehmerkennungen, wie zum Beispiel E.164-Nummern, ohne zentralisierte Datenlager oder Änderungen der DNS-Daten sonstwo. Es gibt keine Notwendigkeit, irgendwelche Änderungen in dem Kernnetz zwischen den Betreibern oder in dem Rootserver durchzuführen. Funktionale Änderungen beschränken sich auf die eigenen Namenserver der Betreiber, die imstande sein müssen, die Funktionalität gemäß der Erfindung in einer Situation zu unterstützen, in der der Teilnehmer die Betreiber gewechselt hat. Die Teilnehmerdaten müssen natürlich in den Datenbanken des neuen und alten Betreibers des Teilnehmers aktualisiert werden. Allgemein gesprochen ermöglicht die Erfindung eine Nummernportabilität in den MMS- und UMTS-Umgebungen, die einen Namendienst des Enum-DNS-Typs verwenden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • Die Erfindung wird nun detaillierter in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschreiben, in welcher
  • 1 eine System- und Signalisierungsdarstellung zeigt, das ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt; und
  • 2 eine Signalisierungsdarstellung zeigt, das zusätzlich zu den Namenservern ebenso zwei SIP-Server aufweist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf Protokolle und Verfahren erläutert, die als Beispiele in den folgenden Druckschriften beschrieben sind:
    • – Enum-DNS (RFC2916)
    • – NAPTR DNS Resource Code (RR) (RFC2915)
    • – SRV Resource Code (RFC2782)
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind zwei neue Spezifikationssymbole "Dienstspezifikationen" und eine Spezifikation "Protokoll" für den NAPTR definiert worden. Es ist anzumerken, daß die NAPTR-Beispiele, die nachstehend dargestellt werden, lediglich veranschaulichend, anders ausgedrückt keine beschränkenden Beispiele sind, da die Namen der Spezifikationssymbole und Spezifikationen geändert werden können, wenn sich die Standardisierung ändert.
  • NAPTR-Protokoll (Naming Authority Pointer)
    • – ns: Namenserver-DNS gibt einen eindeutigen Domänennamen zurück, welcher über Namenserver abgefragt werden sollte, die für die besondere Domäne verantwortlich sind.
  • NAPTR-Dienstspezifikationen
    • – E2R: E.164 to Resource-DNS gibt einen Namen in der SRV-Form zurück, wobei dieser Name über Namenserver abgefragt werden kann, die für die E.164-Nummer verantwortlich sind.
    • – E2D: E.164 to Domain-DNS gibt einen eindeutigen Domänennamen zurück, welcher über Namenserver abgefragt werden kann, die für die E.164-Nummer verantwortlich sind.
  • NAPTR-Beispiele
  • Das erste Beispiel ist aus der APTR-RR, welche E2R verwendet:
  • Figure 00050001
  • Wenn er über Daten für die Nummer +358401234567 abgefragt wird, gibt der DNS einen Namen der Form SRV RR zurück, mittels welchem der abfragende Namenserver eine neue DNS-Abfrage der SRV-Form zu dem richtigen (derzeitigen) Betreiber des Benutzers und eine Abfrage über die Namenserver des besonderen Betreibers durchführen kann. Es wird hier angenommen, daß das SRV RR des DNS ebenso das "ns"-Protokollspezifikationssymbol versteht.
  • Das zweite Beispiel ist aus der NAPTR RR, welche den Dienst E2D verwendet.
  • Figure 00050002
  • Wenn er über Daten für die Nummer +358401234567 abgefragt wird, gibt der DNS einen Namen zurück, mittels welchem der abfragende Namenserver eine neue DNS-Abfrage zu dem richtigen (derzeitigen) Betreiber des Benutzers und eine Abfrage über die Namenserver des besonderen Betreibers durchführen kann. Es wird hier angenommen, daß das "ns"-Protokollspezifikationssymbol bekannt ist und von dem DNS verwendet werden kann.
  • Ebenso können andere Mittel als DNS-Abfragen zwischen Betrieben für lokale Nummerübertragungen verwendet werden. Das Folgende ist ein Beispiel eines Verwendens des LDAP. Verglichen mit einer DNS-Abfrage ist der LDAP eine niedrigere Wertigkeit gegeben worden, jedoch kann ein lokaler Namenserver an gewiesen werden, eine Wertigkeit zu dem LDAP und nicht zu dem DNS zu geben. Zum Beispiel:
  • Figure 00060001
  • Der DNS gibt die LDAP-Adresse zurück und eine neue Abfrage kann zu der Adresse durchgeführt werden, um die Nummer aufzulösen.
  • 1 zeigt ein konkretes Beispiel eines Auflösens der E.164-Nummer und der Portabilität der Nummer in Verbindung mit einem Wandern (Roaming). 1 zeigt eine Reihe von Ereignissen, bei welchen der Teilnehmer X (dessen MSISDN-Nummer) +358401234567 ist) ursprünglich ein Kunde des Betreibers A (Domäne = a.com) ist, so daß X eine Telefonnummer hat, die von dem Nummernraum des Betreibers A zugewiesen worden ist. Der Teilnehmer X ist ein Kunde des Betreibers B (Domäne = b.com) geworden, jedoch ist die Telefonnummer immer noch aus dem Nummernraum, der dem Betreiber A gehört. In dem Fall in 1 wandert der Teilnehmer X in dem Netz des Betreibers C (Domäne = c.com).
  • In einem Schritt 1-1 versucht der Namenserver DNS-C des Betreibers C, die SIP-URL des Teilnehmers X mit einer Enum-Abfrage aufzulösen, wobei die SIP-URL als eine E.164-Nummer ausgedrückt wird. Da der DNS-C die Nummer des Teilnehmers C nicht kennt, leitet er die Abfrage zu dem Rootserver DNS-R des Verbindungsnetzes GRX. (Technisch findet dies auf die gleiche Weise wie das Leiten der Abfrage zu einem herkömmlichen Namenserver statt.) Der Rootserver DNS-R erkennt, daß die Nummer von X zu dem Betreiber A gehört, auf der Grundlage des Präfix der E.164-Nummer. Anders ausgedrückt ist die Nummer von dem Nummernraum des Betreibers A zugewiesen worden. 1 ist in dem Sinn vereinfacht, daß es in der Realität kontinentspezifische, länderspezifische und betreiberspezifische Hierarchiestufen zwischen dem Rootserver und dem Server des Betreibers geben kann, wobei aufgrund dessen die Hierarchie der Namenserver komplizierter sein kann als das, was in 1 gezeigt ist. 1 ist jedoch ausreichend, um die grundlegende Funktionsweise der Erfindung darzustellen.
  • In einem Schritt 1-2 leitet der Rootserver DNS-R die DNS-Abfrage zu dem ursprünglichen Betreiber A des Teilnehmers X, da die Telefonnummer von X zu dem Nummernraum des Betreibers A gehört. In einem Schritt 1-3 stellt der Namenserver DNS-A des Betreibers A aus der NAPTR RR (siehe die vorhergehenden Beispiele der NAPTR) fest, daß X nicht länger Kunde von A ist, sondern der Namensdienst von X von einem anderen Betreiber erledigt wird. Der NAPTR gibt entweder
    • a._ns.b.com, wodurch als nächstes eine SRV-Namenabfrage zu b.com (flag == "s") durchgeführt wird, oder
    • b. b.com zurück, wodurch als nächstes eine Namensabfrage über Namenserver zu b.com (flag == "p") durchgeführt wird.
  • In einem Schritt 1-4 gibt der Rootserver DNS-R, wenn in Verbindung mit der DNS-Abfrage keine Rekursion zugelassen wird, die Anfragen, die in Schritt 3 empfangen werden, zu dem Namenserver DNS-C von C zurück.
  • Die Schritte 1-4A und 1-4B werden lediglich durchgeführt, wenn eine Rekursion zugelassen wird. In dem Schritt 1-4A fragt der Rootserver DNS-R den (Haupt)-Namenserver (hier DNS-B1) von B ab, der dem Rootserver DNS-R bekannt ist. In dem Schritt 1-4B gibt der Namenserver DNS-B1 eine Liste der Namenserver des Betreibers B zu dem Rootserver zurück. Danach gibt der Rootserver DNS-R in dem Schritt 1-4 eine Antwort zu dem Namenserver DNS-C von C zurück, jedoch ist die DNS-Abfrage in einer geringfügig unterschiedlichen Form.
  • In einem Schritt 1-5 sendet der DNS-C, wenn der DNS-C die Namenserveradressen (DNS-B1 usw.) kennt, die für die E.164-Nummer des Teilnehmers X verantwortlich sind, eine Abfrage zu einem der Namenserver von B und empfängt von ihm die SIP-URL, die er angefordert hat.
  • In einem Schritt 1-5A muß der Namenserver DNS-C von C, wenn keine Rekursion zugelassen wird, immer noch die Namenserver von b.com auflösen. Anders ausgedrückt fragt der DNS-C über die Namenserver von b.com nach. Die DNS-Abfragen können erneut durch den Rootserver DNS-R des Verbindungsnetzes GRX gesendet werden.
  • In einem Schritt 1-5B gibt einer der Namenserver von b.com (oder ein anderer Namenserver auf dem Pfad von C zu B, welcher den Namenserver von B kennt) eine Liste der Namenserver von b.com zu dem Namenserver DNS-C von C zurück. Danach fährt die Funktionsweise gemäß den Schritten 1-5 und 1-6 fort.
  • In dem Schritt 1-6 löst der Namenserver DNS-B von B die E.164-Nummer des Teilnehmers X auf und gibt die SIP-URL oder dergleichen zurück. Danach schreiten allen Namensabfragen direkt von C zu B ohne ein Gehen durch A fort, bis die Namensdaten enden, die von B gespeichert werden.
  • 2 zeigt eine zweite Kette von Ereignissen, welche nicht nur Namenserver, sondern ebenso zwei SIP-Server, das heißt einen SIPS-C in dem besuchten Netz und einen SIPS-B in dem derzeitigen Heimatnetz des Teilnehmers, enthalten. In einem Schritt 2-1 sendet der SIPS-C eine Abfrage über die SIP-URL zu dem DNS-C. In einem Schritt 2-2 gibt der DNS-C die ns-Nachricht aus, die vorhergehend in Verbindung mit Erweiterungen des NAPTR-Protokolls dargestellt worden ist, wobei auf der Grundlage dieser ns-Nachricht der SIPS-C die Abfrage in einem Schritt 2-3 zu dem Rootserver DNS-R richten kann. In einem Schritt 2-4 gibt der DNS-R die ns-Nachricht zurück, wobei auf der Grundlage von dieser die Abfrage in einem Schritt 2-5 zu dem Namenserver DNS-A der ursprünglichen Netzes A gerichtet wird. In einem Schritt 2-6 stellt der DNS-A fest, daß der Teilnehmer nun Kunde des Betreibers B ist, und er gibt in einem Schritt 2-7 die Erweiterung SRV RR oder NS des NAPTR-Protokolls zurück, die zuvor dargestellt worden sind, wobei auf der Grundlage von diesen der SIPS-C die Domänenadresse des derzeitigen Betreibers des Teilnehmers kennt. Auf der Grundlage dieser Information fragt der SIPS-C den DNS-B1 in einem Schritt 2-8 über den entsprechenden SIPS-Server SIPS-B in dem Netz des Betreibers B ab. In dem Schritt 2-9 gibt der DNS-B1 die IP-Adresse (oder die SRV- oder NS-Nachricht) des SIPS-B zurück. Auf der Grundlage dieser Information kann in einem Schritt 2-10 ein Verkehr der Form TCP oder UDP zwischen den SIP-Servern SIPS-C und SIPS-B gestartet werden.
  • Eine wesentliche Idee der Erfindung besteht darin, daß der Namenserver des Betreibers, dem die ursprüngliche Nummer gehört (in 1 Betreiber A), die Namensabfragen zu den Namenservern des neuen Betreibers weitersenden kann. Es gibt keine Notwendigkeit, irgendwelche Änderungen in der DNS-Hierarchie selbst durchzuführen, und die Namensabfragen finden immer ihren Weg zu dem neuen Betreiber des Teilnehmers.
  • In der Praxis halten die Namenserver die Abfragen und ihre Ergebnisse in dem Cache, so daß eine komplette Abfrage, die in 1 gezeigt ist, lediglich einmal durchgeführt wird, worauf die nächsten Abfragen, die die nächste E.164-Nummer betreffen, durch den nächsten Namenserver beantwortet werden, bis die Namensdaten, die in dem Cache gespeichert sind, enden (d.h. die Lebensdauer der Namensdaten in dem Cache abläuft). Der Ablauf der Namensdaten wird von dem Namenserver bestimmt, in welchem die ursprünglichen Daten gespeichert worden sind.
  • Obgleich die Verbindungen in 2 direkt zwischen den Servern gezogen sind, geht in der Praxis der gesamte Verkehr durch das Kernnetz.
  • Abhängig davon, ob die Rekursion zugelassen wird oder nicht, können die Antworten der Zwischenschritte zu den DNS-Abfragen immer zu dem Namenserver zurückgebracht werden, der die ursprüngliche Abfrage durchgeführt hat. Anders ausgedrückt empfängt der Namenserver DNS-C des Betreibers C in 1, wenn keine Rekursion zugelassen wird, immer eine Antwort von jedem Zwischenschritt und führt daher so viele neue DNS-Abfragen durch, wie erforderlich sind, um die Namenserver von B zu finden. Wenn andererseits eine Rekursion zugelassen wird, führt der Betreiber C eine DNS-Abfrage durch und empfängt direkt alle Namenserveradressen des Betreibers B als eine Antwort.
  • Die vorhergehende Beschreibung enthält einige Ausführungsbeispiele der Erfindung, jedoch ist die Erfindung nicht auf diese beschränkt. Zum Beispiel kann die erste Form der Teilnehmerkennung E.212 anstatt E.164 sein. Entsprechend kann die zweite Form der Teilnehmerkennung SIP, FDQN, E-Mail, URL, URI, NAI oder irgendein anderer eindeutiger Domänennamen sein. Ansonsten ist es ebenso für einen Fachmann offensichtlich, daß dann, wenn die Technologie fortschreitet, die grundlegende Idee der Erfindung auf mehrere Weisen realisiert werden kann. Die Erfindung und ihre Ausführungsbeispiele sind nicht auf die vorhergehenden Beispiele beschränkt, sondern können sich innerhalb des Umfangs der Ansprüche ändern.
  • Abkürzungen:
  • 3GPP
    = Third Generation Partnership Project
    ARPA
    = Address and Routing Parameters Area
    DNS
    = Domain Name Server/Service
    Enum
    = E.164 (E.212) Number and DNS
    FQDN
    = Fully Qualified Domain Name
    GRX
    = GPRS Roaming Exchange
    LDAP
    = Light Directory Access Protocol
    NAPTR
    = Naming Authority Pointer
    SIP
    = Session Initiation Protocol
    SRV RR
    = Service Resource Record
    URI, URL
    = Uniform Resource Identifier/Locator

Claims (4)

  1. Verfahren zum Abbilden einer Teilnehmerkennung, die sich auf einen Teilnehmer (X) bezieht, von einer ersten Form zu einer zweiten Form, wenn die Teilnehmerkennung in der ersten Form von dem Kennungsraum eines ersten Netzes (A) zugewiesen worden ist und der Teilnehmer ein Teilnehmer eines zweiten Netzes (B) ist und in einem dritten Netz (C) wandert; und wenn jedes Netz mindestens einen Namenserver (DNS-A ... DNS-C) aufweist und die Betreibernetze durch ein Kernnetz (GRX) verbunden sind, das einen Rootserver (DNS-R); wobei der Server (DNS-C, SIPS-C) des dritten Netzes eine Anfrage, die die zweite Form der Teilnehmerkennung betrifft, empfängt und die Anfrage die erste Form der Teilnehmerkennung enthält oder ausdrückt; der Server des dritten Netzes eine Anfrage, die die zweite Form der Teilnehmerkennung betrifft, zu dem Rootserver (DNS-R) sendet; der Rootserver (DNS-R) den Namenserver (DNS-A) des ersten Netzes aus der ersten Form der Teilnehmerkennung ableitet und ein Verfahren startet, welches zu der Anfrage führt, die die zweite Form der Teilnehmerkennung betrifft, die zu dem Namenserver (DNS-A) des ersten Netzes gesendet wird; der Namenserver (DNS-A) des ersten Netzes ein Verfahren startet, welches dazu führt, daß mindestens die Domänenadresse des zweiten Netzes zu dem Namenserver (DNS-C) des dritten Netzes gesendet wird; der Namenserver (DNS-C) des dritten Netzes eine Anfrage zu dem Namenserver (DNS-B) des zweiten Netzes auf der Grundlage der Domänenadresse des zweiten Netzes sendet und eine Teilnehmerkennung der zweiten Form von dem Namenserver des zweiten Netzes empfängt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Form der Teilnehmerkennung E.164 oder E.212 ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Form der Teilnehmerkennung SIP-URL ist.
  4. Namenserver (DNS-A) eines Telekommunikationsnetzes (CN-A), der derart aufgebaut ist, daß er eine Anfrage (1-2; 2-5) empfängt, welche eine erste Form einer Teilnehmerkennung enthält oder ausdrückt und auf die Anfrage durch Unterrichten einer Teilnehmerkennung einer zweiten Form (1-3; 2-7) antwortet; wobei der Namenserver derart aufgebaut ist, daß er – erfaßt, ob sich die Teilnehmerkennung auf einen Teilnehmer bezieht, der der Teilnehmer des ersten Telekommunikationsnetzes (CN-A) gewesen ist, aber ein Teilnehmer des zweiten Telekommunikationsnetzes (CN-B) geworden ist, und daß die Anfrage von einem dritten Telekommunikationsnetz (CN-C) gesendet worden ist; und – als Reaktion auf die Anfrage und das Erfassen ein Verfahren startet, welches dazu führt, daß mindestens die Domänenadresse des zweiten Netzes (CN-B) zu dem Sender (DNS-C, SIPS-C) gesendet wird; wodurch der Verkehr (2-10) direkt zwischen dem dritten Telekommunikationsnetz (CN-C) und dem zweiten Telekommunkationsnetz (CN-B) gesendet werden kann.
DE60201657T 2001-11-22 2002-11-20 Portabilität einer teilnehmer-id Expired - Lifetime DE60201657T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FI20015039 2001-11-22
FI20015039A FI113996B (fi) 2001-11-22 2001-11-22 Tilaajatunnuksen siirrettävyys
PCT/FI2002/000932 WO2003045074A1 (en) 2001-11-22 2002-11-20 Portability of a subscriber id

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60201657D1 DE60201657D1 (de) 2004-11-25
DE60201657T2 true DE60201657T2 (de) 2005-10-20

Family

ID=8562651

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60201657T Expired - Lifetime DE60201657T2 (de) 2001-11-22 2002-11-20 Portabilität einer teilnehmer-id

Country Status (8)

Country Link
EP (1) EP1360846B1 (de)
AT (1) ATE280474T1 (de)
AU (1) AU2002366119A1 (de)
DE (1) DE60201657T2 (de)
DK (1) DK1360846T3 (de)
ES (1) ES2231734T3 (de)
FI (1) FI113996B (de)
WO (1) WO2003045074A1 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FI20030797A0 (fi) * 2003-05-27 2003-05-27 Nokia Corp Tietokannan suorituskyvyn parantaminen nimipalvelinjärjestelmässä
FI118289B (fi) * 2005-03-11 2007-09-14 Teliasonera Ab Verkko-osoitteen siirrettävyys
FI118946B (fi) * 2006-01-11 2008-05-15 Teliasonera Ab Tiedonsiirtomenetelmä, järjestelmä ja nimenselvitysjärjestelmä
WO2007144681A1 (en) * 2006-06-09 2007-12-21 Nokia Corporation Method and system for providing portability
EP1919155A1 (de) * 2006-10-31 2008-05-07 Alcatel Lucent Auflösung von flexiblen Adressenschemata für IMS-Dienste

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4933967A (en) * 1989-06-01 1990-06-12 At&T Company Automatically-effected move of a subscriber between electronic message service systems in a network
EP0915626A1 (de) * 1997-11-10 1999-05-12 TELEFONAKTIEBOLAGET L M ERICSSON (publ) Verfahren und Vorrichtung zur Bereitstellung eines Telekommunikations-Dienstes an einen Benutzer in einem Datennetzwerk
DE19805686A1 (de) * 1998-02-12 1999-08-19 Cit Alcatel Verfahren zur Übermittlung von Dienst-Signalisierungsnachrichten, Konvertierungsknoten und Dienststeuereinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
WO2003045074A1 (en) 2003-05-30
DE60201657D1 (de) 2004-11-25
FI20015039L (fi) 2003-05-23
DK1360846T3 (da) 2005-02-14
ATE280474T1 (de) 2004-11-15
FI20015039A0 (fi) 2001-11-22
ES2231734T3 (es) 2005-05-16
FI113996B (fi) 2004-07-15
AU2002366119A1 (en) 2003-06-10
EP1360846A1 (de) 2003-11-12
EP1360846B1 (de) 2004-10-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60221843T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum auflösen einer geräteidentifikation zu einer internetadresse via domänennamenserver
DE60309592T2 (de) Verfahren zum Routing von Dienstanforderungen in einem Netz, mittels E.164-Nummern und DNS
DE69927406T2 (de) Datenbankdienste zur erweiterten nummernportabilität
DE69930963T2 (de) Verfahren und gerät zur korrelation eines einzigartigen identifizierers, wie z.b. eine pstn telefonnummer, an eine internetadresse zur kommunikation über das internet
DE60111173T2 (de) Verfahren, Vorrichtung und Programm für den Zugriff auf ortsabhängige Internetdienste
DE69632495T2 (de) DNS-basierte Feststellung einer Telefonnummer zum Kontaktieren einer Zielstelle
DE69834650T2 (de) Aktualisierung von internetzugangspunkteinstellungen in einem mobilfunksystem
DE10392494B4 (de) Mechanismen zum Bereitstellen von Verbindbarkeit zwischen Netzen unterschiedlicher Adressbereiche
DE60023359T2 (de) Verfahren und System zur Roaming-Unterstützung in UMTS
DE60117713T2 (de) Verfahren zum transferieren von teilnehmerdaten zwischen verschiedenen servern eines telekommunikationsnetzes
DE19922288A1 (de) Anordnung zur mobilen Kommunikation
DE10315064A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von ortsbasierten Diensten
EP1536661A2 (de) Verfahren zum Registrieren eines Kommunikationsgeräts, zugehöriges Kommunikationsgerät sowie Registrierungseinheit
DE10148985A1 (de) Verfahren zur Ausgabe von personalisierten Informationen auf einer Website
EP1120945A1 (de) Zuordnung einer Serveradresse zu einem Endgerät
DE60133121T2 (de) Relaisvorrichtung
DE60022778T2 (de) System und verfahren zur kodierung von benutzerinformation in domänennamen
DE60201657T2 (de) Portabilität einer teilnehmer-id
DE60317267T2 (de) Aufteilung von Netzwerkinformationen
EP1378108B1 (de) Verfahren zur durchführung von überwachungsmassnahmen und auskunftsersuchen in telekommunikations - und datennetzen
WO2004091173A1 (de) Verfahren und anordnung zur konfiguration einer einrichtung in einem datennetz
DE60017917T2 (de) Verbindungsaufbau in einem multimediennetz
WO2009127288A1 (de) Universelle adressierung eines kommunikationspartners über verdeckte dynamische zuordnung einer rufnummer
DE60306234T2 (de) Verarbeitung einer Dienstanfrage eines umherstreifenden Endgeräts
EP2011318B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur policy basierten multiplen enum domain auflösung mittels modifizierten dns resolvers

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition