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Die
Erfindung betrifft elektrochemische Generatoren der Art, welche
mindestens zwei Elektroden, die aus einem Stromkollektor und einer
Schicht aus aktivem Material bestehen, einen ionenleitenden Separator
und einen Elektrolyten umfasst, der aus einem Lösungsmittel und einem Salz
besteht.
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Unter
derartigen Generatoren kennt man die Superkondensatoren mit elektrochemischer
Doppelschicht, die auf der Grundlage von elektrostatischen Gesetzen
funktionieren, woher ihr Name Superkondensatoren herrührt, und
die als Sekundärelemente verwendet
werden.
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In
derartigen Generatoren kann der Potentialunterschied an den Anschlüssen durch
die Korrosion des Kollektors mit positivem Strom oder auch durch
die Oxidation und/oder die Reduktion des Elektrolyten beschränkt werden.
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Man
wünscht
in diesen Generatoren und insbesondere in den Superkondensatoren,
den elektrischen Widerstand der Anordnung Stromkollektor/aktives
Material zu beschränken
und das Verhalten gegenüber
der Korrosion und der Passivierung der Anordnung Kollektor/aktive
Masse zu verbessern.
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Beispielsweise
ist in dem Fall, in dem der Kollektor aus Aluminium ist, dieser
natürlich
durch eine Passivierungsschicht geschützt, die aus hydratisiertem
Aluminiumoxid Al2O3,
xH2O zusammengesetzt ist. Aber diese Passivierungsschicht
hat aufgrund ihrer ionisch und elektronisch isolierenden Eigenschaften
zur Folge, dass der Widerstand der Grenzfläche Aluminium/aktives Material
erhöht
wird.
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Darüber hinaus
kann das Aluminium, aus dem der positive Stromkollektor besteht,
erleben, dass diese Aluminiumoxidschicht im Verhältnis zu den elektrischen Zyklen,
denen der Generator unterworfen wird (bei diesem Generator-Typ Zahl
der Zyklen typisch über
10 000), wächst
und sich verdichtet. Das Aluminium kann sogar bei gewissen Elektrolyten seinen
passiven Charakter verlieren, was dann zu seiner beschleunigten
Auflösung
führt.
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Die
gleichen Probleme treten mit anderen Kollektormaterialien, beispielsweise
mit Titan auf.
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Um
am besten die Korrosions- und Passivierungsprobleme zu verringern,
hat man in der
US 4 562 511 vorgeschlagen,
den Aluminiumkollektor mit einem Anstrich zu bedecken, der mit leitenden
Teilchen gefüllt
ist. Jedoch zeigt dieser Anstrich die Tendenz, den Widerstand zu
erhöhen.
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Im
US-Patent 5 949 637, das am 30. März 1998 eingereicht und am
7. September 1999 veröffentlicht
wurde, wird eine Technik der Herstellung von Kollektorträgern aus
Aluminium in Folienform beschrieben, wobei die Technik in einem
mehrfachen Durchbohren der Folie senkrecht zu dieser besteht, um
den Kontaktwiderstand aktives Material/Aluminiumfolie zu verringern.
Diese Technik bereitet Probleme der Stabilität des Kontakts während Kreisläufen mit
langer Dauer.
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Das
Patent WO 9924995 beschreibt einen Kondensator mit Doppelschicht,
der einen Überzug auf
der Basis eines extrinsisch leitenden Polymers umfasst, das aus
einem Melaminharz und einem leitfähigen Füllstoff zusammengesetzt ist
und zwischen dem Stromkollektor und der Elektrode angeordnet ist.
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Im
US-Patent 6191 935, das am 16. Oktober 1998 eingereicht und am 20.
Februar 2001 veröffentlicht
wurde, wird eine Technik zur Herstellung eines Stromkollektors aus
Aluminium beschrieben, indem man mittels Kompression harte, granuläre Kohlenstoffpulver
eindringen lässt,
um die auf seiner Oberfläche
vorliegende elektronisch isolierende Aluminiumoxidschicht zu durchdringen.
Auch hier tritt das Risiko auf, dass die Stabilität des Kontakts
aktives Material/Kollektor während
langer Kreisläufe
gefährdet wird.
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Im
US-Patent 6 094 788, das am 19. Januar 1999 eingereicht und am 1.
August 2000 veröffentlicht
wurde, wird eine Technik zur Herstellung eines Stromkollektors aus
Kohlenstoffgewebe beschrieben, welches einen Aluminiumkollektor
umgibt. Jedoch erfordert diese Anordnung eine bereits depassivierte
Aluminiumfolie, um den Kontaktwiderstand aktives Material/Kollektor
zu verringern. Nichts wird bezüglich
einer vorexistierenden Aluminiumoxidschicht gemacht, die relativ
dick sein kann und einen erhöhten
Kontaktwiderstand aufweist.
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In
der Patentanmeldung
JP 111
624 470 , die am 25. November 1997 eingereicht und am 18.
Juni 1999 veröffentlicht
wurde, wird eine Technik zur Herstellung eines Stromkollektors aus
Aluminiumfolie durch Verdampfen von Aluminiumoxidkörnern auf der
Oberfläche
dieser Folie beschrieben, um die Oberflächenrauheit zu erhöhen und
eine bessere Haftung des aktiven Materials auf der Aluminiumfolie zu
verleihen. Dieses Verfahren zielt darauf ab, den Kontaktwiderstand
Aluminiumfolie/aktives Material zu verringern, wobei das Verfahren,
wenn es den Kontaktwiderstand zwischen dem aktiven Material und
dem Kollektor verringert, eben diesen Kollektor nicht ausreichend
vor einer späteren
Auflösung
oder Passivierung schützt.
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In
der europäischen
Patentanmeldung
EP
1 032 064 A1 , die am 10. Februar 2000 eingereicht und am
30. August 2000 veröffentlicht
wurde, wird eine Technik zur Herstellung eines Stromkollektors aus Aluminium
für einen
elektrochemischen Lithium-Generator beschrieben. Dieser Kollektor
ist mit einer Schutzschicht verkleidet, die aus mindestens einer Komponente,
die aus Oxalaten ausgewählt
ist, und mindestens einer Verbindung von mindestens einem Element,
das aus Silicium, Chrom und Phosphor ausgewählt ist, besteht. Dieses Verfahren
gestattet es, die Korrosion der Kollektoren aus Aluminium während des
Auftragens einer Paste aus aktivem Material, die Wasser enthält, auf
eben diesen Kollektor zu vermeiden. Bei dieser Technik wird darauf
abgezielt, eine Herstellungsphase der Elektroden für Lithium-Akkumulatoren
zu verbessern, und man erhält
so gut wie keinen Effekt bei den Charakteristika im Betrieb.
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Es
ist erfindungsgemäß beabsichtigt,
den Widerstand an der Grenzfläche
aktives Material/Stromkollektor (üblicherweise als Kontaktwiderstand
bezeichnet) zu verringern und gleichzeitig den Schutz des Stromkollektors
vor Auflösung
und Passivierung zu verbessern.
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Dieses
Ziel wird erfindungsgemäß mit einem Herstellungsverfahren
für eine
Elektrode des Typs erreicht, welcher insbesondere einen Stromkollektor und
ein mit dem Kollektor assoziiertes elektrochemisch aktives Material
umfasst, wobei das Verfahren den Schritt umfasst, der darin besteht,
eine Anstrichschicht, die leitende Teilchen einschließt, zwischen dem
Kollektor und dem elektrochemisch aktiven Material anzuordnen, wobei
das Verfahren nach einem Schritt der Auftragung des Anstrichs den
Schritt umfasst, der darin besteht, eine Wärmebehandlung des Anstrichs
bei einer Temperatur oberhalb von Umgebung durchzuführen, wobei
das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass der Anstrich ein
Epoxid und ein Polyurethan umfasst, wobei der Anteil des Epoxids
zwischen 20 und 80 Gew.-% einschließlich beträgt und der Rest im Wesentlichen
aus Polyurethan zusammengesetzt ist.
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Andere
Merkmale, Ziele und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der
detaillierten Beschreibung, die folgt, ersichtlich, welche mit Bezug auf
die beigefügten
Figuren gegeben wird, in denen:
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1 die
Entwicklung des Widerstands einer Superkondensator-Zelle, die mit
Stromkollektoren ohne einen mit leitenden Teilchen gefüllten Anstrich
hergestellt ist, als Funktion der Zahl der Zyklen darstellt.
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2 die
Entwicklung des Widerstands einer Superkondensator-Zelle, die mit
Stromkollektoren ohne Anstrich mit leitenden Teilchen zusammengebaut
ist, wie sie im Beispiel 2 beschrieben ist, als Funktion der Zahl
der Zyklen darstellt.
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3 die
Entwicklung des Widerstands einer Superkondensator-Zelle, wie sie
im Beispiel 3 beschrieben ist, als Funktion der Zahl der Zyklen
darstellt.
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4 die
Entwicklung des Widerstands einer Superkondensator-Zelle, wie sie
im Beispiel 4 beschrieben ist, als Funktion der Zahl der Zyklen
darstellt.
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5 die
Entwicklung des Widerstands einer zusammengebauten Superkondensator-Zelle, wie
sie im Beispiel 5 beschrieben ist, als Funktion der Zahl der Zyklen
darstellt.
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6 die
Entwicklung des Widerstands eine Superkondensator-Zelle, wie sie
im Beispiel 6 beschrieben ist, als Funktion der Zahl der Zyklen
darstellt.
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7 die
Entwicklung des Widerstands einer Superkondensator-Zelle, wie sie
im Beispiel 7 beschrieben ist, als Funktion der Zahl der Zyklen
darstellt.
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8 die
Entwicklung des Widerstands einer Superkondensator-Zelle, wie sie
im Beispiel 8 beschrieben ist, als Funktion der Zahl der Zyklen
darstellt.
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9 die
Entwicklung des Widerstands einer Superkondensator-Zelle, wie sie
im Beispiel 9 beschrieben ist, als Funktion der Zahl der Zyklen
darstellt.
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In
den nachstehenden Beispielen überzieht man
den Stromkollektor vorzugsweise mit einem kohlenstoffhaltigen Anstrich
auf einem gewebten oder nicht-gewebten, vorzugsweise metallischen Substrat,
hier aus Aluminium, der Folien-, Gitter-, Platten-Art.
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Vor
dem Aufbringen des vorgeschlagenen Anstrichs wird der Stromkollektor
aus einer Folie, einem Gitter, einer Platte aus Aluminium, gewebt
oder nicht-gewebt sowie aufgespannt, in diesen Beispielen häufig einer
mechanischen Polierbehandlung unterzogen, gefolgt von einem basischen,
dann sauren chemischen Abbeizen oder nicht, welches es gestattet,
seine Oberfläche
im Hinblick auf das Aufbringen des Überzugs zu präparieren.
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Die
angeführten
chemischen Behandlungen bestehen zunächst in einem Eintauchen in
eine Kaliumhydroxid-Lösung
mit einer Konzentration zwischen 1 und 7 M, dann in einem Spülen des
Kollektors mit ionenausgetauschtem Wasser und schließlich in
einem Eintauchen in eine Lösung
von Salpetersäure
(HNO3) mit einer Konzentration zwischen
10 und 50 Vol.-% (spezieller 25%) und 80 g/l Kaliumfluorid (KF),
ebenfalls gefolgt von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser.
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Diese
chemischen Behandlungen durch eine alkalische Kaliumhydroxid-Lösung dienen
dazu, die Aluminiumoxidschicht zu beseitigen, die auf der Oberfläche des
Aluminiums vorliegt.
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Zwei
Anstricharten werden hier für
die Behandlung des zuvor abgebeizten oder nicht-abgebeizten Trägers vorgeschlagen:
die erste ist ein Anstrich auf der Basis von Epoxidharz (HIM : DEP 1213),
die zweite ein Anstrich auf der Basis von Polyurethanharz (HIM :
DEP 1214). Man schlägt
in einem vorteilhaften Beispiel vor, diese zwei Harz-Arten in einer
Mischung zu verwenden, von der sich erweist, dass sie der Elektrode
besonders interessante Eigenschaften verleiht.
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Diese
zwei Anstriche werden mit kohlenstoffhaltigen (Graphiten, Kohle,...)
und/oder metallischen (beispielsweise Aluminiumpulver) Elektronenleitern in
Verhältnissen
gefüllt,
die vorzugsweise von minimal 30 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise bis
50 Gew.-% gehen. Der Anstrich wird in einer dünnen Schicht durch die „Spray"-Technik, französisch „pulverisation", beispielsweise
Anstreichen mit Spritzpistole, auf das Substrat aus Aluminium aufgetragen.
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Wenn
die Stromkollektoren behandelt und angestrichen sind, werden sie
bei einer Temperatur von mehr als 40°C unter einem dynamischen Vakuum
einer Wärmebehandlung
unterzogen. Obwohl man ein annehmbares Ergebnis bei Temperaturen leicht
oberhalb von Umgebung erhält,
stellt man klar überlegene
Ergebnisse oberhalb von 40°C
fest. Es hat sich erwiesen, dass diese Behandlung insbesondere den
elektrischen Widerstand der Grenzfläche Kollektor/aktives Material
verringert. Die Wärmebehandlung
beseitigt das Lösungsmittel,
und die Beseitigung des Lösungsmittels
verbessert auch das elektrische Verhalten der Grenzfläche: es
erweist sich, dass sie den Wert der Kapazität der Grenzfläche Kollektor/aktives
Material im Verlauf der Zyklen stabilisiert. Darüber hinaus stellt man dank
der Wärmebehandlung
eine bessere Beständigkeit
der Grenzfläche
gegenüber
Passivierung und Auflösung
fest.
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Die
Behandlungstemperatur darf jedoch nicht zu hoch (unterhalb von 200°C) und die
Dauer nicht zu groß sein,
um das Wachstum der Oxidschicht der Art Al2O3, xH2O zu vermeiden.
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Der
spezifische Widerstand dieser Schicht würde zu erhöhten inneren Widerständen führen, was
den Erhalt von höheren
spezifischen Leistungen in den mit diesen Elektroden hergestellten
Komponenten nicht ermöglichen
würde.
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Es
erweist sich auch, dass eine Behandlung bei einer Temperatur, die
nicht über
200°C liegt,
es ermöglicht,
eine mechanische Verschlechterung der Anstrichschicht während des
Kreislaufs zu vermeiden.
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Derartige
Kollektoren sind auf klassische Weise für eine Beschichtung mit getrennt
hergestellten aktiven Materialien verwendbar. Die Herstellung dieser
aktiven Materialien ist insbesondere in der französischen
Patentanmeldung Nr. 99/05919, eingereicht am 10. Mai 1999, beschrieben.
Das aktive Material wird anschließend vorzugsweise auf die so behandelten
Stromkollektoren laminiert. Dieses aktive Material besteht beispielsweise
aus einem Aktivkohlepulver mit großer spezifischer Oberfläche, dem ein
Bindemittel und gegebenenfalls ein elektronischer Zusatz zugesetzt
ist, wie es in der bereits erwähnten
Patentanmeldung beschrieben ist, oder aus einem aktivierten Kohlenstoffgewebe
mit einer großen
spezifischen Oberfläche.
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Die
so hergestellten Elektroden werden dann vorzugsweise so zusammengebaut,
dass sie Elektroden-Bündel
bilden, welche in Gehäuse
mit variablen Abmessungen und Formen als Funktion der für die Kondensatoren
gewünschten
Kapazitäten
eingeführt werden.
Der Elektrolyt besteht typisch aus einem organischen Lösungsmittel
oder einer Mischung von organischen Lösungsmitteln, in dem bzw. der
ein oder mehrere Salze gelöst
sind. Die verwendeten Salze können
beispielsweise aus der folgenden Liste ausgewählt sein: Tetraethylammoniumtetrafluoroborat,
Lithiumtetrafluoroborat, Tetraethylammoniummethylsulfonat, Tetraethylammoniumtrifluorsulfonat.
Die Lösungsmittel
können
beispielsweise aus der folgenden Liste ausgewählt sein: Acetonitril, Propylencarbonat,
Ethylencarbonat, Dimethylcarbonat, rein oder in Mischung verwendet.
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Die
nachstehenden Beispiele gestatten es nun, die Beschreibung der vorliegenden
Erfindung und ihrer Vorteile besser zu erläutern.
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In
den nachstehenden Beispielen weisen die hergestellten Elektroden
eine geometrische Oberfläche
von 4 cm2 auf und sind in Zellen eingebaut,
die eine Elektrode für
jede Polarität
umfassen (Laboraufbau mit zwei Elektroden).
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Dieser
Aufbau gestattet die Bestimmung der zugänglichen Charakteristika mit
Bezug auf die Flächenleistung
oder Leitfähigkeit
des Kontakts aktives Material/Kollektor und die Stabilität beim Kreislauf oder
mit Bezug auf die Verringerung der Auflösung und der Passivierung der
Grenzfläche
Aluminium/aktives Material während
der aufeinander folgenden Ladungs- und Entladungszyklen.
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Die
Zusammensetzung der verwendeten Paste aus aktivem Material ist in
allen nachstehenden Beispielen dieselbe, sie ist: 95% PICACTIF-Aktivkohle
der Firma PICA (BET-Oberfläche
2300 m2/g) und 5% Bindemittel (PTFE).
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Der
Elektrolyt ist eine Lösung
von einmolarem Tetraethylammoniumtetrafluoroborat in Acetonitril
(1 M NEt4BF4 in
ACN).
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Der
Kreislauf der Zellen mit 4 cm2 wird mit konstantem
Strom (80 mA/cm2) zwischen 0 und 2,3 V durchgeführt.
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Zunächst werden
zwei Beispiele für
Elektroden beschrieben, bei denen der Kollektor mit keinerlei Anstrich überzogen
ist. Die erhaltenen Ergebnisse stellen einen Bezug dar, um die Bedeutung
der Erfindung zu erläutern,
die in den anderen anschließend angegebenen
Beispielen für
Elektroden dargelegt wird.
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Im
ersten Beispiel wurden die Superkondensator-Elektroden hergestellt,
indem man einen Aluminiumkollektor ohne jegliche Behandlung verwendete. Diese
wurde einfach gewaschen und getrocknet. Die Paste aus aktivem Material
wurde anschließend
auf den Kollektor aufgetragen.
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In 1 ist
die Entwicklung des Oberflächenwiderstands
der Zelle (in Ohm·Quadratzentimeter)
als Funktion der Zahl der Zyklen dargestellt. In diesem Fall nimmt
der Widerstand zu Beginn rasch zu, tritt durch ein Maximum bei 18
Ohm·cm2, nimmt anschließend ab, um schließlich auf
konstante Weise zu wachsen. Diese großen Schwankungen spiegeln eine
Instabilität
der Grenzfläche
aktives Material/Aluminium wieder, die mit den Phänomenen
der Auflösung
und Repassivierung des Aluminiums verbunden sind. Diese Art von
Stromkollektor ist daher in einem System der Superkondensator-Art
mit elektrochemischer Doppelschicht überhaupt nicht zu verwenden.
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Die
Elektroden wurden hergestellt, indem man einen Aluminium-Kollektor
verwendete, der zunächst
mechanisch durch Abrasion mit Hilfe von Siliciumcarbid- (SiC-) Papieren
mit einer Güte
zwischen 100 und 800 einschließlich
mechanisch abgeschliffen wurde, dann chemisch zunächst durch
Eintauchen in eine Kaliumhydroxid-Lösung mit einer Konzentration von
5 M, gefolgt von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, dann durch Eintauchen in eine Lösung von
25 Vol.-% Salpetersäure
(HNO3) und 18 g/l Kaliumfluorid (KF), gefolgt
von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, chemisch abgebeizt wurde. Nach Trocknen
an Luft wurde die Paste aus aktivem Material auf diesem Kollektor
aufgetragen, um Superkondensator-Elektroden herzustellen.
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In 2 ist
die Entwicklung des Oberflächenwiderstands
der Zelle (in Ohm·Quadratzentimeter)
als Funktion der Zahl der Zyklen dargestellt. In diesem Fall beträgt der Oberflächenwiderstand
der Zelle 12 bis 14 Ohm·cm2. Diese reproduzierbar erhaltenen Werte
zeigen eine Verbesserung um einem Faktor 2 bezüglich der Charakteristika,
die mit den Elektroden des vorstehenden ersten Tests erhalten wurden.
Diese Werte sind jedoch immer noch zu hoch, um hohe Werte der spezifischen
Leistung erhalten zu können.
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In
einem dritten Beispiel wurden die Elektroden hergestellt, indem
man einen Kollektor aus Aluminium verwendete, der zuerst mechanisch
durch Abrasion mit Hilfe von Siliciumcarbid- (SiC-) Papieren von
einer Güte
zwischen 100 und 800 einschließlich abgeschliffen
wurde, dann chemisch zunächst
durch Eintauchen in eine Kaliumhydroxid-Lösung mit einer Konzentration
von 5 M, gefolgt von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, dann durch Eintauchen in eine Lösung von
25 Vol.-% Salpetersäure (HNO3) und 18 g/l Kaliumfluorid (KF), gefolgt
von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, chemisch abgebeizt wurde. Nach dem
Trocknen wird der so behandelte Träger mit Hilfe eines Anstrichs
auf der Basis von Polyurethan (z.B. HIM DEP 1214) behandelt, welches
mit 50 Gew.-% Acetylenruß (ACB)
gefüllt
ist. Der so hergestellte Träger
wird dann in einen Ofen bei 100°C
eingeführt
und 7 Tage lang darin belassen.
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Nach
dieser Wärmebehandlung
wurde die Paste aus aktivem Material auf den Kollektor laminiert,
um die neuen Superkondensator-Elektroden herzustellen.
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In 3 ist
die Entwicklung des Oberflächenwiderstands
der Zelle (in Ohm·Quadratzentimeter)
als Funktion der Zahl der Zyklen dargestellt. In diesem Fall stabilisiert
sich der Oberflächenwiderstand
der Zelle bei einem Wert von 4 Ohm·cm2.
Diese ebenfalls reproduzierbar erhaltenen Werte zeigen eine klare
Verbesserung (Faktor 3 bezüglich
den Charakteristika, die in Beispiel 2 erhalten wurden). Diese Behandlung
verbessert also den Kontakt aktives Material/Stromkollektor und
schützt
das Aluminium vor der Auflösung
und Passivierung in dem verwendeten elektrolytischen Medium.
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In
einem vierten Beispiel wurden die Elektroden hergestellt, indem
man einen Kollektor aus Aluminium verwendete, der zuerst mechanisch
durch Abrasion mit Hilfe von Siliciumcarbid- (SiC-) Papieren von
einer Güte
zwischen 100 und 800 einschließlich abgeschliffen
wurde, dann chemisch zunächst
durch Eintauchen in eine Kaliumhydroxid-Lösung mit einer Konzentration
von 5 M, gefolgt von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, dann durch Eintauchen in eine Lösung von
25 Vol.-% Salpetersäure (HNO3) und 18 g/l Kaliumfluorid (KF), gefolgt
von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, chemisch abgebeizt wurde.
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Nach
Trocknen wird der so behandelte Träger mit Hilfe eines Anstrichs
auf der Basis von Polyurethan (z.B. HIM DEP 1214) angestrichen,
welches mit 50 Gew.-% Acetylenruß (ACB) gefüllt ist. Der so hergestellte
Träger
wird dann in einen Ofen bei 200°C
eingeführt
und 7 Tage dort belassen.
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Wie
im vorangehenden Beispiel wird nach dieser Wärmebehandlung die Paste aus
aktivem Material auf den Kollektor laminiert, um neue Superkondensator-Elektroden
herzustellen.
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In 4 ist
die Entwicklung des Oberflächenwiderstands
der Zelle (in Ohm·Quadratzentimeter)
als Funktion der Zahl der Zyklen dargestellt. In diesem Fall stabilisiert
sich der Oberflächenwiderstand
der Zelle bei einem Wert von 3 Ohm·cm2.
Diese reproduzierbar erhaltenen Werte zeigen eine leichte Verbesserung
bezüglich
Beispiel 3.
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In
einem fünften
Beispiel wurden die Elektroden hergestellt, indem man einen Kollektor
aus Aluminium verwendete, der zuerst mechanisch durch Abrasion mit
Hilfe von Siliciumcarbid- (SiC-) Papieren von einer Güte zwischen
100 und 800 einschließlich abgeschliffen
wurde, dann chemisch zunächst
durch Eintauchen in eine Kaliumhydroxid-Lösung mit einer Konzentration
von 5 M, gefolgt von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, dann durch Eintauchen in eine Lösung von
25 Vol.-% Salpetersäure (HNO3) und 18 g/l Kaliumfluorid (KF), gefolgt
von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, chemisch abgebeizt wurde.
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Nach
Trocknen wird der so behandelte Träger mit Hilfe eines Anstrichs
auf der Basis von Epoxid (z.B. HIM DEP 1213) angestrichen, welches
mit 50% Acetylenruß (ACB)
gefüllt
ist. Der so hergestellte Träger
wird dann in einen Ofen bei 50°C
eingeführt
und 7 Tage darin belassen.
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Wie
im vorangehenden Beispiel wird nach dieser Wärmebehandlung die Paste aus
aktivem Material auf den Kollektor laminiert, um neue Superkondensator-Elektroden
herzustellen.
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In 5 ist
die Entwicklung des Oberflächenwiderstands
der Zelle (in Ohm·Quadratzentimeter)
als Funktion der Zahl der Zyklen dargestellt. In diesem Fall neigt
sich der Oberflächenwiderstand
der Zelle zu einem Wert von 4 Ohm·cm2 hin.
Dieser reproduzierbar erhaltene Wert zeigt wiederum eine klare Verbesserung
bezüglich
Beispiel 2.
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In
einem sechsten Beispiel wurden die Elektroden hergestellt, indem
man einen Kollektor aus Aluminium verwendete, der zuerst mechanisch
durch Abrasion mit Hilfe von Siliciumcarbid- (SiC-) Papieren von
einer Güte
zwischen 100 und 800 einschließlich abgeschliffen
wurde, dann chemisch zunächst
durch Eintauchen in eine Kaliumhydroxid-Lösung mit einer Konzentration
von 5 M, gefolgt von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, dann durch Eintauchen in eine Lösung von
25 Vol.-% Salpetersäure (HNO3) und 18 g/l Kaliumfluorid (KF), gefolgt
von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, chemisch abgebeizt wurde.
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Nach
Trocknen wird der so behandelte Träger mit Hilfe einer Mischung
behandelt, die 50 Gew.-% Anstrich auf der Basis von Epoxid (z.B.
HIM DEP 1213) und 50 Gew.-% Anstrich auf der Basis von Polyurethan
(z.B. HIM DEP 1214) enthält.
Diese Anstrichmischung ist mit 50% Acetylenruß (ACB) gefüllt. Der so hergestellte Träger wird
dann in einen Ofen bei 200°C
eingeführt
und 7 Tage dort belassen.
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Wie
im vorangehenden Beispiel wird nach dieser Wärmebehandlung die Paste aus
aktivem Material auf den Kollektor laminiert, um neue Superkondensator-Elektroden
herzustellen.
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In 6 ist
die Entwicklung des Oberflächenwiderstands
der Zelle (in Ohm·Quadratzentimeter)
als Funktion der Zahl der Zyklen dargestellt. Der Oberflächenwiderstand
der Zelle stabilisiert sich bei einem Wert von 3 Ohm·cm2. Diese reproduzierbar erhaltenen Werte
zeigen wiederum eine klare Verbesserung bezüglich Beispiel 2 und erlauben
die Herstellung von Leistungssystemen.
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Die
Verwendung einer Anstrichmischung aus Epoxid und Polyurethan verleiht
der Schutzschicht ein besonders vorteilhaftes elektrisches Verhalten.
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In
der Tat konnten die Erfinder entdecken, dass der Polyurethan-Anstrich
es gestattet, der Grenzfläche
Kollektor/aktives Material einen geringeren Widerstand als eine
Epoxid-Schicht zu verleihen.
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Die
Erfinder konnten auch entdecken, dass eine Epoxid-Schicht den Vorteil
mit sich bringt, im Fall des Epoxids ein besseres Verhalten bezüglich der mechanischen
und physikochemischen Stabilität
im Verlauf der Zyklen zu verleihen.
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Vorteilhaft
erweist es sich, dass eine Mischung von Epoxid und Polyurethan der
Schicht gleichzeitig die Vorteile des Epoxids und des Polyurethans
verleiht, d.h. einen geringen elektrischen Widerstand und eine gute
Beständigkeit
im Verlauf der Zyklen bezüglich
der Stabilität.
Die Entwicklung des Potentials als Funktion der Zeit während des
galvanostatischen Kreislaufs ist darüber hinaus gut linear.
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Diese
Vorteile werden mit einer Mischung erhalten, in der das Epoxid 20
bis 80 Gew.-% und das Polyurethan in etwa den Rest („in etwa" bedeutet hier mindestens
80% des Rests) ausmacht.
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Man
bevorzugt, um die stärkste
Synergie zwischen den beiden Vorteilen zu erhalten, eine Gewichtsgehalt
an Epoxid zwischen 30 und 70% einschließlich, wobei der Rest in etwa
Polyurethan ist, ein Bereich, in dem die Ergebnisse besonders vorteilhaft
sind (gleiche bevorzugte Bedeutung des Ausdrucks „in etwa").
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In
einem siebten Beispiel wurden die Elektroden hergestellt, indem
man einen Kollektor aus Aluminium verwendete, der zuerst mechanisch
durch Abrasion mit Hilfe von Siliciumcarbid- (SiC-) Papieren von
einer Güte
zwischen 100 und 800 einschließlich abgeschliffen
wurde, dann chemisch zunächst
durch Eintauchen in eine Kaliumhydroxid-Lösung mit einer Konzentration
von 5 M, gefolgt von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, dann durch Eintauchen in eine Lösung von
25 Vol.-% Salpetersäure (HNO3) und 18 g/l Kaliumfluorid (KF), gefolgt
von einem Spülen
mit ionenausgetauschtem Wasser, chemisch abgebeizt wurde.
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Nach
Trocknen wird der so behandelte Träger mit Hilfe eines Anstrichs
auf der Basis von Polyurethan (z.B. HIM DEP 1214) angestrichen,
welches mit 50 (Gew.-)% Aluminiumpulver gefüllt war. Der so hergestellte
Träger
wird dann in einen Ofen bei 50°C eingeführt und
7 Tage dort belassen.
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Wie
im vorangehenden Beispiel wurde nach dieser Wärmebehandlung die Paste aus
aktivem Material auf den Kollektor laminiert, um neue Superkondensator-Elektroden
herzustellen.
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In 7 ist
die Entwicklung des Oberflächenwiderstands
der Zelle (in Ohm·Quadratzentimeter)
als Funktion der Zahl der Zyklen dargestellt. Der Oberflächenwiderstand
der Zelle neigt sich gegen einen Wert von etwa 2,5 Ohm·cm2 hin.
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Dieser
reproduzierbar erhaltene Wert zeigt wiederum eine klare Verbesserung
bezüglich
Beispiel 2 und gestattet die Herstellung von Leistungssystemen.
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In
einem achten Beispiel werden die Elektroden hergestellt, indem man
einen Kollektor aus Aluminium verwendet, der zuerst mechanisch durch
Abrasion mit Hilfe von Siliciumcarbid- (SiC-) Papieren der Güte zwischen
100 und 800 einschließlich
abgeschliffen wurde, gefolgt von einem Spülen mit ionenausgetauschtem
Wasser (ohne chemisches Abbeizen).
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Nach
Trocknen an Luft wird der so behandelte Träger mit Hilfe eines Anstrichs
auf der Basis von Polyurethan (z.B. HIM DEP 1214) angestrichen,
welches mit 50% Acetylenruß (ACB)
gefüllt
ist. Der so hergestellte Träger
wird dann in einen Ofen bei 40°C eingeführt und
7 Tage dort belassen.
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Wie
in den vorangehenden Beispielen wird nach dieser Wärmebehandlung
die Paste aus aktivem Material auf den Kollektor laminiert, um neue Superkondensator-Elektroden
herzustellen.
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In 8 ist
die Entwicklung des Oberflächenwiderstands
der Zelle (in Ohm·Quadratzentimeter)
als Funktion der Zahl der Zyklen dargestellt. Wir können bemerken,
dass sich in diesem Fall der Oberflächenwiderstand der Zelle bei
einem Wert von weniger als 2 Ohm·cm2 stabilisiert.
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Diese
reproduzierbar erhaltenen Werte ermöglichen die Herstellung von
Komponenten mit hoher spezifischer Leistung.
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In
einem neunten Beispiel haben wird Elektroden hergestellt, indem
wir einen Kollektor aus Aluminium verwendeten, den wir zuerst mechanisch durch
Abrasion mit Hilfe von Siliciumcarbid- (SiC-) Papieren mit einer
Güte zwischen
100 und 800 einschließlich
abgeschliffen, dann chemisch durch Eintauchen in eine Kaliumhydroxid-Lösung mit
einer Konzentration von 5 M abgebeizt haben, gefolgt von einem Spülen mit
ionenausgetauschtem Wasser.
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Nach
Trocknen an Luft wird der so behandelte Träger mit Hilfe eines Anstrichs
auf der Basis von Polyurethan (z.B. HIM DEP 1214) angestrichen,
welches mit 50% Acetylenruß (ACB)
gefüllt
ist.
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Der
so hergestellte Träger
wird dann in einen Ofen bei 40°C
eingeführt
und 7 Tage darin belassen.
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Nach
dieser Wärmebehandlung
wird die Paste aus aktivem Material auf den Kollektor laminiert,
um Superkondensator-Elektroden herzustellen.
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In 9 ist
die Entwicklung des Oberflächenwiderstands
der Zelle (in Ohm·Quadratzentimeter)
als Funktion der Zahl der Zyklen dargestellt. In diesem Fall neigt
sich der Oberflächenwiderstand
der Zelle zu einem Wert von 2 Ohm·cm2 hin.
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Wie
zuvor ermöglichen
diese reproduzierbar erhaltenen Werte die Herstellung von Komponenten mit
hoher spezifischer Leistung.
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Man
bevorzugt demgemäß eine Wärmebehandlung
bei einer Temperatur oberhalb von 40°C.
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Die
vorliegende Erfindung liefert Kollektoren, insbesondere Kollektoren
aus Aluminium, welche in Superkondensatoren verwendbar sind, die
in organischem Medium arbeiten. Diese Behandlung ermöglicht die
Herstellung von zuverlässigen
und wirksamen Kollektoren für
Superkondensator-Elektroden, die
kohlenstoffhaltige aktive Materialien oder elektronenleitende Polymere
umfassen.
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Schließlich können diese
Elektroden leicht zu Elektroden-Bündel zusammengestellt werden,
um Superkondensatoren mit verbesserten Leistungen zu bilden.
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Die
vorliegende Erfindung ist im Falls von Superkondensatoren mit elektrochemischer
Doppelschicht von besonderer Bedeutung.
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Die
Erfindung bietet auch einen großen
Vorteil bei der Herstellung von Kathoden für Lithium- (z.B. Lithium-Ionen-
oder Lithium-Polymer-) Akkumulatoren.