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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entfernen
von schädlichen
Luftverunreinigungen, wie zum Beispiel Kohlenwasserstoffverbindungen,
aus der Umgebungsluft mittels einer Adsorptionseinheit, die in einem
Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor und mit einem Ventilationssystem
für einen
Passagierraum vorgesehen ist, entsprechend dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs
1 und einer Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs
21.
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STAND DER TECHNIK
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Ein
Beispiel für
ein derartiges Verfahren und eine solche Vorrichtung ist beispielweise
in der DE-A-197 28 569 offenbart. Die Entwicklung von neuen, eingebauten
Verbrennungsmaschinen für Fahrzeuge
war hauptsächlich
darauf gerichtet, den Wirkungsgrad der Motoren zu erhöhen, um
die Menge schädlicher
Emissionen zu verringern. Es werden dazu häufig Katalysatoren eingesetzt,
um den Betrag an Luftverunreinigungen in den Auspuffgasen zu verringern.
In diesem Zusammenhang ist es auch bekannt, Mittel zur Adsorption
von Kohlenwasserstoffen, wie zum Beispiel Zeolith, zwischen dem
Auspuffkrümmer
und dem Katalysator anzuordnen, damit diese Kohlenwasserstoffe aufnehmen,
bis der Katalysator eine Temperatur erreicht hat, bei dem die Kontrollleuchte
erlischt. Kombinierte Elektro- und Verbrennungsmotoren, die als
Hybridantriebe bekannt sind, können
ebenso eingesetzt werden, um die Menge an abgegebenen Emissionen
zu verringern. Alle diese Maßnahmen
haben indessen nur dazu geführt, die
durch das Fahrzeug selbst erzeugten Emissionen zu verringern.
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In
der folgenden Beschreibung bezeichnet der Begriff „Kohlenwasserstoffe" eine Gruppe von chemischen
Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff in gasförmiger Form,
die allgemein als nicht aus Methan bestehende organische Gase (Non-Methane
Organic Gas = NMOG) bezeichnet werden. Dies ist eine Mischung aus
irgenwelchen gasförmigen
Kohlenwasserstoffen und irgendwelchen oxydierten Kohlenwasserstoffen,
außer
Methan. NMOG bedeutet die Summe von nicht oxydierten und oxydierten
Kohlenwasserstoffen, die in einer Gasprobe enthalten sind und die
in Übereinstimmung
mit der „California
Non-Methane Organic Gas Test Procedure" gemessen worden sind. Kohlenwasserstoffe,
die in dieser Form vorliegen, können
das Ergebnis einer unvollständigen
Verbrennung in einer eingebauten Verbrennungsmaschine sein, deren
Abgase in die Atmosphäre
ausgestoßen
wurden.
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Verfahren
aus der jüngeren
Vergangenheit zielten statt dessen darauf ab, die Umgebungsluft und
die verschmutzte Luft von anderen Fahrzeugen zu reinigen. US-A-6200542 offenbart
ein Verfahren, bei dem die giftigen Stoffe, wie zum Beispiel Ozon, gespalten
werden. In Bodennähe
wird Ozon durch die Photosynthese von Kohlenwasserstoffen und Stickoxyden
gebildet. Dies führt
zur Entstehung von Dunst, der allgemein als Smog bekannt ist und
der sich bildet, wenn Abgase von Verbrennungsmotoren und anderen
Quellen dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Entsprechend einem bekannten
Verfahren wird ein katalytischer Überzug in dem Radiator und
anderen Oberflächen
in dem Motorraum eingesetzt. Wenn das Ozon mit diesen Oberflächen in
Berührung kommt,
dann setzt es sich zu Sauerstoff um.
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Bei
einem weiteren aus EP-A-1082990 bekannten Verfahren wird eine Kohlenwasserstofffalle eingesetzt,
die neben dem Radiator angeordnet ist, um während der Bewegung des Fahrzeugs
Luftverunreinigungen aus der Umgebungsluft zu adsorbieren. Auf den
Adsorptionsvorgang folgt ein Desorptionsvorgang, indem man erhitzte
Einlassluft durch die Falle hindurch zu einer Einlassleitung des
Motors leitet. Diese Anordnung arbeitet bei Bewegung des Fahrzeugs.
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Keines
dieser bekannten Verfahren offenbart jedoch ein Verfahren, bei dem
das Ventilationssystem für
die Reinigung der Umgebungsluft durch die Adsorption von Kohlenwasserstoffen
eingesetzt wird, während
das Fahrzeug bei abgeschalteter Zündung entweder steht oder sich
bewegt, wobei dies mit einer Desorption und einer Verbrennung von
Kohlenwasserstoffen kombiniert ist.
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Zusätzlich sind
beide der bekannten Einrichtungen direkt der Strömung von Umgebungsluft ausgesetzt
und sind deshalb empfindlich gegen Partikeln aus Schmutz, Asphalt
und Staub, die sich auf den aktiven Oberflächen absetzen. Dieses Problem
wird durch die Erfindung gelöst.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entfernen
von schädlichen
Luftverunreinigungen, wie zum Beispiel Kohlenwasserstoffverbindungen,
aus der Umgebungsluft mittels einer Adsorptionseinheit, die in einem
Fahrzeug angeordnet ist, wobei das Fahrzeug eine Verbrennungsmaschine
und ein Ventilationssystem für
den Passagierraum aufweist. Diesem Verfahren entsprechend findet
die Adsorption hauptsächlich
während
des Stillstandes des Fahrzeugs statt, vorzugsweise dann, wenn die
Zündung
abgeschaltet ist, wobei ein Gebläse
in dem Ventilationssystem dann arbeitet, wenn wenigstens eine vorherbestimmte
Bedingung erfüllt ist,
und teilweise dann, wenn sich das Fahrzeug bei arbeitendem Ventilationssystem
bewegt. Das Gebläse
zieht Umgebungsluft in einer ersten Richtung durch eine in diesem
System vorgesehene Adsorptionseinheit in das Ventilationssystem.
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Eine
nachfolgende Regeneration der Adsorptionseinheit findet nur dann
statt, wenn das Fahrzeug bei angeschalteter Zündung in Betrieb ist. Dabei
wird Luft zu einem ersten Heizsystem geleitet, das die Form eines
ersten Wärmeaustauschers
hat, wobei sie erhitzt wird. Die erhitzte Luft geht dann durch die
Adsorptionseinheit, wo sie die Verunreinigungen abgibt und diese
Einheit regeneriert. Diese erhitzte Luft wird vorzugsweise in der
entgegengesetzten Richtung zu ihrer normalen Strömungsrichtung durch diese Anordnung
geleitet. Die die Luftverunreinigungen enthaltende Luft wird durch
eine zweite Heizungseinrichtung geleitet, wobei die heiße und verschmutzte
Luft durch die erste Heizungseinrichtung strömt, um die von der ersten Quelle
der Umgebungsluft kommende Luft zu erhitzen. Schließlich wird
die verschmutzte Luft von dem Wärmeaustauscher
zu einer Einlassleitung der Verbrennungsmaschine geführt. Auf
diese Weise können
die Schmutzstoffe in einem Verbrennungsraum des Motors verbrannt
werden, so dass alle verbleibenden Schmutzstoffe in dem vorhandenen
Katalysator des Abgassystems des Fahrzeugs zerstört werden.
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Die
Temperatur, die zur Freigabe der Schmutzstoffe in der Adsorptionseinheit
notwendig ist, hängt
von der Art der zu adsorbierenden Schmutzstoffe ab, von der Materialauswahl
in dem Filter der Adsorptionseinheit und der Qualität des Filtermaterials.
Das letztere entscheidet über
den Verschmutzungsgrad, bei dem die Adsorptionseinheit arbeiten
kann. Auch bei Filtermaterialien, die an einen sehr niedrigen Verschmutzungsgrad angepasst sind,
haften die Schmutzstoffe fest an dem Filtermaterial. Ein Beispiel
für einen
geringen Verschmutzungsgrad ist eine Konzentration von Schmutzstoffen
von einem oder einigen Teilen per Million (ppm). Eine solche Bindung
kann nur dann aufgebrochen werden, wenn das Filtermaterial auf eine
relativ hohe Temperatur aufgeheizt wird. Ein Beispiel für solche Stoffe
sind sicher hochgradig aktive Kohlenstoffe, die zur Adsorption von
NMOG eingesetzt werden. Folglich erfordert ein geringerwertiges
Material ein geringeres Aufheizen, adsorbiert dafür aber nur
eine relativ hohe Konzentration von Schmutzstoffen. In diesem Zusammenhang
ist eine relativ hohe Temperatur eine solche von 120–140°C, während eine
relativ niedrige eine solche von 80–90°C ist.
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Um
beim Stillstand des Fahrzeugs die Reinigung der Umgebungsluft zu
beginnen, kann eine bevorzugte Bedingung sein, dass der Grad der
Verschmutzung, wie zum Beispiel mit Kohlenwasserstoffen, in der
Umgebungsluft einen bestimmten Grenzwert überschreitet. Die Einrichtung
kann auch so eingestellt werden, dass sie zu bestimmten Zeiten des Tages
arbeitet, wenn der Grad der Verschmutzung bekannt ist oder es wahrscheinlich
ist, dass er hoch ist, wie zum Beispiel während der morgendlichen oder
abendlichen Hauptverkehrszeit und ebenso in den Zeiten dazwischen.
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Um
ein Leerlaufen der Fahrzeugbatterie zu vermeiden, kann das Gebläse aus anderen
Quellen für
elektrische Energie gespeist werden, wie zum Beispiel aus Solarpanelen,
wenn das Fahrzeug steht.
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Das
zweite Heizmittel, oder der zweite Wärmetauscher für die Erwärmung der
verschmutzten Luft, der wiederum die Luft zur Regeneration der Adsorptionseinheit
erhitzt, kann aus einem Auspuffkrümmer bestehen, der mit dem
Motor verbunden ist. Der Auspuffkrümmer ist vorzugsweise von einer
Hülle umgeben,
die ihn doppelwandig macht. Dieser doppelwandige Auspuffkrümmer bildet
den zweiten Wärmetauscher.
Es können
auch andere Heizmittel, wie zum Beispiel elektrische Heizeinrichtungen,
eingesetzt werden; wenn aber eine eingebaute Verbrennungsmaschine
vorhanden ist, dann ist die oben genannte Lösung vorzuziehen.
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Die
von der Adsorptionseinheit gereinigte Luft wird vorzugsweise dazu
eingesetzt, den Passagierraum zu belüften, da die vorhandenen Belüftungsleitungen
für diese
Anordnung eingesetzt werden können.
Während
der Regeneration wird die Luft in einer Richtung durch die Adsorptionseinheit
geleitet, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist. Wie oben
festgestellt wurde, wird die Luft vorzugsweise aus dem Passagierraum
entnommen, um die vorhandenen Belüftungsleitungen einsetzen zu
können.
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Wenn
sich das Fahrzeug bewegt, kann die Umgebungsluft gereinigt werden,
sobald Luft durch das Ventilationssystem strömt, entweder mit Hilfe des
Gebläses
oder durch einen höheren
Luftdruck vor dem Fahrzeug, der durch die Vorwärtsbewegung des Fahrzeugs entsteht.
Diese Luftströmung
ist abhängig
von der Einstellung der vorhandenen Ventilationssteuerung auf dem
Armaturenbrett; aber in beiden Fällen
wird Luft durch das Ventilationssystem strömen.
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Auf
diese Weise können
das Gebläse,
sowie die Leitungen und Kanäle
des vorhandenen Ventilationssystems mit nur sehr wenigen Abänderungen
eingesetzt werden.
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Da
die Adsorptionseinheit einen Teil des Ventilationssystems für den Passagierraumes
bildet, wird eine Regeneration nur dann durchgeführt, wenn wenigstens eine vorherbestimmte
Bedingung erfüllt ist.
Eine derartige vorherbestimmte Bedingung ist, dass die Menge an
Verschmutzungen, die durch die Adsorptionseinheit adsorbiert wurde,
den vorgegebenen Grad überschreitet,
oder dass das System einen vorgegebenen Zeitabschnitt gearbeitet
hat. Eine weitere vorherbestimmte Bedingung ist, dass der Einlass
und der Auslass des Ventilationssystems geschlossen sind. Die Lüftungsleitungen,
die in die und aus der Adsorptionseinheit führen, sind jeweils mit einer
zusätzlichen
Leitung versehen, die für
erhitzte bzw. verschmutzte Luft vorgesehen sind. Diese Anordnung
leitet die erhitzte Luft zwangsläufig
durch die genannte Einheit und verhindert, dass verschmutzte Luft
durch den Einlass zu dem Ventilationssystem und den Luftfilter des
Passagierraumes entweicht. Eine weitere Bedingung kann sein, dass
der Motor und der Katalysator ihre normale Betriebstemperatur erreicht
haben müssen,
so dass das Aufheizen des Motors nach einem Kaltstart nicht durch
den Regenerationsvorgang verzögert
wird.
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In
einem anderen Ausführungsbeispiel
der oben beschriebenen Regenerationseinrichtung wird nur der zweite
Wärmetauscher
eingesetzt, das ist der doppelwandige Auspuffkrümmer zur Erwärmung der Umgebungstemperatur.
In diesem Fall würde
die erwärmte
Umgebungsluft während
der Regeneration direkt durch den Adsorptionsfilter gesaugt werden. Es
ist jedoch wegen der höheren
Temperatur der den zweiten Wärmetauscher
verlassenden Luft ein Mittel zur Steuerung dieser Temperatur erforderlich.
Dieses Mittel könnte
ein weiterer Wärmeaustauscher
sein, sowie eine Ventilanordnung, um zur Verringerung der Temperatur
zusätzliche
Umgebungsluft einzuführen. In
dem letzteren Fall würde
das die Notwendigkeit vermeiden, mehr als einen Wärmetauscher
einzusetzen.
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In
einem zweiten Ausführungsbeispiel,
ist ein zweiter Adsorptionsfilter vorgesehen, um während des
Kaltstarts des Motors Verschmutzungen in dem Auspuff zu sammeln.
Nach einem Zeitabschnitt wird der vorhandene Katalysator eine Temperatur
erreichen, bei dem die Kontrollleuchte erlischt und der zweite Adsorptionsfilter
wird von den Auspuffleitungen des Motors getrennt. Der zweite Adsorptionsfilter kann
mit den Leitungen verbunden werden, die für die Regeneration des ersten
Adsorptionsfilters eingesetzt werden und zwar durch eine Anzahl
von steuerbaren Ventilen. Diese Ventile sind so angeordnet, dass
sie wiederum jeden Filter mit dem Einlasskrümmer verbinden. Wenn erforderlich,
dann kann der zweite Adsorptionsfilter, wie oben beschrieben, gereinigt
werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Im
Folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
detailliert beschrieben. Diese Zeichnungen dienen nur zur Illustration und
beschränken
den Schutzumfang der Erfindung in keiner Weise.
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Es
zeigen:
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1 eine
erfindungsgemäße Anordnung während des
normalen Belüftungsvorgangs;
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2 die
Anordnung der 1 während der Regeneration der
Adsorptionseinheit;
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3 ein
schematisches Steuerdiagramm für
die erfindungsgemäße Anordnung;
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4 eine
Graphik des Verschmutzungsgrades einer Stadt über einen Zeitraum von 24 Stunden;
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5 eine
Anordnung gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung für
einen Adsorptionsvorgang während
eines Kaltstarts; und
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6 die
Anordnung der 5 während der Regeneration der
Adsorptionseinheit.
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AUSFÜHRUNGSARTEN DER ERFINDUNG
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Im
Folgenden werden eine Anzahl von Ausführungsbeispielen detailliert
be schrieben. Wenn die Richtung der Luftströmung beschrieben wird, dann sind
die Begriffe „stromaufwärts" und „stromabwärts" so definiert, dass
sie auf die unmittelbare Strömungsrichtung
angewandt werden. Da die Strömungsrichtung
zwischen dem Adsorptionsbetrieb und dem Desorptionsbetrieb umgekehrt
wird, kann eine erste Vorrichtung stromaufwärts von einer zweiten Vorrichtung
beim Adsorptionsbetrieb angeordnet sein und stromabwärts von
der gleichen Vorrichtung beim Desorptionsbetrieb.
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Die
folgende Beschreibung schildert ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Entfernung schädlicher
Schmutzstoffe, wie zum Beispiel Kohlenwasserstoffe, aus der Umgebungsluft
mittels einer Adsorptionseinheit, die in einem Ventilationssystem
für den Passagierraum
eines Fahrzeugs angeordnet ist, das mit einem Verbrennungsmotor
ausgestattet ist.
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1 zeigt
einen mit einer Mehrzahl von Zylindern versehenen und eingebauten
Verbrennungsmotor 1 mit einer Einlassleitung, die eine
Hauptdrossel 2 aufweist. Von der Drossel 2 aus
strömt
Einlassluft durch einen Einlasskrümmer 3, der mit jedem
der Zylinder verbunden ist. Die verbrannten Abgase verlassen den
Motor durch einen Auslasskrümmer 4.
In diesem Fall ist der Auslasskrümmer 4 doppelwandig ausgebildet,
um das Aufheizen eines Luftstroms zu ermöglichen, ohne dass dieser mit
den Auspuffgasen in Berührung
kommt. Dies wird dadurch erreicht, dass der Auslasskrümmer 4 von
einem Außenmantel 16 umschlossen
ist, der es dem Luftstrom ermöglicht, zwischen
dem Auslasskrümmer
und der Ummantelung zu strömen.
Diese Anordnung wird im Folgenden detaillierter beschrieben. Die
Auspuffgase strömen
anschließend
durch einen üblichen
Katalysator und einen Schalldämpfer
(nicht gezeigt) in die Atmosphäre.
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Das
Fahrzeug ist außerdem
mit einem Ventilationssystem zur Belüftung des Passagierraumes versehen.
Das Ventilationssystem besteht aus einem Luftfilter 5 für die Umgebungsluft,
der kleine Partikel, Pollen usw. aus der in das Ventilationssystem
eingesaugten Luft entfernt. Während
des Adsorptionsbetriebes wird Ventilationsluft aus der umgebenden
Atmosphäre
in den Luftfilter 5 gesaugt. Von dem Luftfilter 5 aus
wird die Ventilationsluft durch ein erstes Steuerventil 6 und
eine erste Gebläseleitung 7 in
einen Filter zur Adsorption von Kohlenwasserstoffen geführt. Der
Luftfilter sorgt nicht nur dafür,
dass keine schädlichen
Partikel den Passagierraum erreichen, sonder er schützt auch
den Adsorptionsfilter und verhindert, dass dieser sich mit Staub
und anderen Partikel zu setzt. Der die Kohlenwasserstoffe adsorbierende
Filter 8 enthält
vorzugsweise Aktivkohle oder Zeolith. Andere Adsorptionsmittel oder
adsorbierende Stoffe können
in Abhängigkeit
von den zu adsorbierenden Schadstoffen eingesetzt werden. Die gereinigte
Luft wird dann durch ein Lüftungsgebläse 11 durch
eine zweite Gebläseleitung 9 und
ein zweites Steuerventil 10 gesaugt. Schließlich bläst das Gebläse 11 die
Gebläseluft
durch die vorhandenen Gebläseleitungen
und die Gebläseauslässe (nicht
gezeigt) in den Passagierraum. Ein vorteilhafter Nebeneffekt der
Erfindung ist, dass der Passagierraum dann ventiliert wird, wenn
das System in Betrieb ist. Dies kühlt den Passagierraum in einem
warmen Klima und verringert die Feuchtigkeit in einem kalten Klima.
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Entsprechend
dem bevorzugten und oben beschrieben Ausführungsbeispiel, umfasst das
Ventilationssystem sowohl ein Luftfilter 5, als auch ein Kohlenwasserstoffe
adsorbierendes Filter 8. Es ist indessen auch möglich, den
separaten Luftfilter 5 wegzulassen, indem man den die Kohlenwasserstoffe adsorbierenden
Filter 8 als kombinierten Luftfilter und Adsorptionsfilter
einsetzt. Die kombinierte Filtereinheit könnte in Verbindung mit einem
integrierten Gehäuse
eingesetzt werden, mit einem auswechselbaren Luftfilterbereich,
der unmittelbar neben dem die Kohlenwasserstoffe adsorbierenden
Bereich vorgesehen ist, um die oben beschriebene Schutzwirkung zu
erreichen.
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Die
oben geschilderte Anordnung arbeitet hauptsächlich dann, wenn das Fahrzeug
steht, d. h. dann, wenn es geparkt und die Zündung ausgeschaltet ist. Dies
ermöglicht
es dem Filter 8 Kohlenwasserstoffe aus der Umgebungsluft
zu adsorbieren, während
das Fahrzeug nicht in Benutzung ist. Eine Steuerung der Arbeitsweise
des Systems wird vorzugsweise durch einen Sensor erreicht, der den
Grad der Verschmutzung oder die Konzentration von Kohlenwasserstoffen
in der das Fahrzeug umgebenden Luft überwacht. Eine derartige Sensoranordnung
ist in 3 gezeigt. Die Ansprechempfindlichkeit des Sensors
kann in der Fabrik eingestellt werden, oder beim Verkäufer, um
so das System an unterschiedliche Märkte, örtliche Bedingungen oder an
die übliche
regionale oder nationale Gesetzgebung anzupassen.
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Das
System kann auch mit einer Zeitschaltuhr versehen sein, die das
System während
der Zeiten des Tages einschaltet, zu denen ein hoher Verschmutzungsgrad
bekannt ist. Dieser Grad kann je nach den verschiedenen Städten und
Regionen unterschiedlich sein, aber als Regel entspricht der Verschmutzungsgrad
der Menge an Berufsverkehr. Während
eines normalen Arbeitstages in einer durchschnittlichen Stadt beginnt
der Verschmutzungsgrad etwa um 6.00 Uhr zu steigen, mit einem Spitzenwert
zwischen 7.00 und 9.00 Uhr und einem leichten Abfall während des
Tages. Dieser Grad erreicht wieder zwischen 16.00 und 18.00 einen
Spitzenwert, bevor er auf eine normales Niveau etwa um 19.00 Uhr
abfällt. 4 zeigt
eine Graphik des Verschmutzungsgrades über einen Zeitraum von 24 Stunden
für eine
typische Stadt.
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Gleichgültig, ob
der Benutzer des Fahrzeugs einen Zeitgeber oder einen Sensor verwendet,
wird es in einem durchschnittlichen, stehenden Fahrzeug möglich die
Kohlenwasserstoffe aus der Umgebungsluft während der 7–8 Stunden eines jeden Arbeitstages
zu adsorbieren. Die Kapazität
des Filters muss so ausgewählt
werden, dass es eine vorherbestimmte Konzentration von Kohlenwasserstoffen
aus der Umgebungsluft wenigstens während eines solchen Zeitabschnitts
adsorbieren kann, ohne dass es zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Regenerationen gesättigt
ist. Diese Kapazität
wird dadurch berechnet, dass man die Kapazität des Lüftungsgebläses berücksichtigt, sowie den erwarteten
maximalen Verschmutzungsgrad und den längsten Zeitabschnitt, über den
das Gebläse
voraussichtlich arbeitet.
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Da
das Fahrzeug bei diesem Ausführungsbeispiel
stationär
ist, wenn der Adsorptionsvorgang abläuft, ist es notwendig Energie
für das
System vorzusehen ohne die Batterie zu entleeren, die zum Beispiel
für das
Starten des Fahrzeugs vorgesehen ist. Die meiste Energie wird für das Arbeiten
des Gebläses
aufgewendet; aber auch andere Teile, wie die verschiedenen steuerbaren
Ventile und die Sensoren benötigen
ebenfalls elektrische Energie. In dem in 1 gezeigten
Beispiel ist zu diesem Zweck eine Sonnenzellenfläche P vorgesehen, die auf dem
Fahrzeug montiert ist.
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Energie
kann indessen auch aus anderen Quellen erneuerbarer Energie stammen,
ebenso aus einer externen Steckdose, einer zusätzlichen wieder aufladbaren
Batterie in dem Fahrzeug oder einer Kombination der oben genannten
Möglichkeiten. Eine
derartige Kombination der oben genannten Alternativen würde für besondere
Spezialfälle
notwendig sein, zum Beispiel wenn ein schwerer Schneefall die Sonnenzellenfläche bedeckt
und sie außer
Betrieb setzt. Eine zusätzliche
Energiequelle 8 dieses Typs ist in 3 angedeutet.
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Die
oben genannten Beispiele beschreiben die Anordnung für ein stehendes
Fahr zeug. Wenn sich das Fahrzeug bewegt, dann wird die Umgebungsluft
entweder durch das Belüftungssystem
eingesaugt, wie dies oben beschrieben wurde, wobei das Gebläse von einem
Generator oder einer wieder aufladbaren Batterie mit Strom versorgt
wird, oder die Luft wird durch das System durch den Luftdruck gepresst,
der sich bei schnellem Fahren vor dem Fahrzeug durch den Fahrtwind
aufbaut. Dabei wird ein standarisiertes Ventilationssystem mit einer
Anzahl von verschiedenen Kontrolleinrichtungen auf dem Armaturenbrett
eingesetzt. Diese Einrichtungen können Funktionen einschließen, wie
zum Beispiel die Geschwindigkeit des Gebläses, die freie Strömung (dabei
ist das Gebläse
abgeschaltet), eine Rückführung und
ein Abschalten der Belüftung.
In diesem Fall findet eine Reinigung der Umgebungsluft statt so bald
eine Einstellung gewählt
wurde, die eine Luftströmung
durch das Ventilationssystem erlaubt. Für ein durchschnittliches Fahrzeug
liegt der relative Betrag der adsorbierten Kohlenwasserstoffe, die
in dem Filter bei stillstehendem bzw. sich bewegendem Fahrzeug adsorbiert
werden, bei 80–90%
bzw. 10–20%.
Das ist im allgemeinen proportional zu dem Zeitabschnitt, wenn ein
im Pendelverkehr durchschnittlich eingesetztes Fahrzeug geparkt
und eingesetzt wird.
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Wie
oben festgestellt wurde, hat der die Kohlenwasserstoffe adsorbierende
Filter 8 eine begrenzte Kapazität zur Adsorption von Schmutzstoffen
und muss deshalb regeneriert werden, bevor er seine maximale Aufnahmekapazität erreicht
hat und gesättigt ist.
Der Regenerationsvorgang beginnt, wenn ein Signal des Sensors S1 in dem Filter 8 anzeigt, dass
die Menge an Kohlenwasserstoffen ein vorgegebenes Niveau überschritten
hat.
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Alternativ
kann eine Regeneration auch dann einsetzen, wenn ein System, das
von einem Sensor S2 gesteuert wird, der
die Verschmutzung der umgebenden Luft überwacht, für einen vorgegebenen Zeitabschnitt
in Betrieb gesetzt wurde. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird angenommen,
dass sich die Filtereinheit ihrer Sättigung annähert, wenn das Gebläse für eine vorgegebene
Zeit gearbeitet hat, während
der der von dem Sensor überwachte Grad
der Luftverschmutzung über
der vorgegebenen Ansprechempfindlichkeit war.
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Die
Regeneration des Filters 8 findet dann statt, wenn der
Motor läuft
und seine normale Betriebstemperatur erreicht hat. Unmittelbar nach
einem Kaltstart ist der Auspuffkrümmer nicht heiß genug
und der Katalysator hat nicht die Temperatur erreicht, bei der die
Kontrollleuchte erlischt. Somit wird die Regeneration nicht durchgeführt, bis
ein Signal eines Motorsteuersystems bestätigt, dass die Temperatur erreicht
wurde, bei der die Kontrollleuchte erlischt (siehe 3).
Während
der Regeneration sind das erste 6 und das zweite Kontrollventil 10 so
eingestellt, dass sie den Einlass und den Auslass der Gebläseluft und
von der ersten bzw. zweiten Gebläseleitung 7, 9 abschließen. Diese
Einlass- und Auslassventile werden vorübergehend geschlossen, um den Filter
von dem Lüftungssystem
zu trennen, wenn eine Regeneration des die Kohlenwasserstoffe adsorbierenden
Filters durchgeführt
wird. Da ein Schließen der
Steuerungsventile 6, 10 die Luftströmung in
den Passagierraum unterbricht, muss der Regenerationszyklus auch
so angepasst werden, das er ohne Unannehmlichkeiten oder Unbehagen
für die
Passagiere stattfindet. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird während
der Regeneration in einem vorhandenen Passagierraum die vorhandene
Funktion der Luftrückführung eingesetzt.
Diese Funktion ist in den meisten modernen Fahrzeugen vorhanden
und wird üblicherweise
zum Beispiel dann eingesetzt, wenn das Eindringen von Abgasen in
Tunnels oder im sich langsam bewegenden Verkehr verhindert werden
soll. Da der Regenerationszyklus üblicherweise nur 1–5 Minuten
erfordert, um die Filtereinheit zu reinigen, ist es unwahrscheinlich,
dass dies von den Passagieren bemerkt wird.
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Diese
Funktion kann ebenso entweder durch einen intelligenten Zentralrechner
CPU mit Sensoren S3 für Feuchtigkeit und Temperatur
in dem Passagierraum ausgeführt
werden, um zu entscheiden, wann der Regenerationszyklus gestartet
werden kann, oder indem man das System mit Bypassleitungen versieht,
die es dem Gebläse
ermöglichen
während des
Regenerationszyklus Luft direkt von dem Luftfilter 5 anzusaugen.
Eine weitere Alternative könnte darin
bestehen, das System mit einem zusätzlichen Adsorptionsfilter
zu versehen, das während
der Regeneration eingesetzt werden kann.
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Die
während
des Regenerationsvorgangs durch das System strömende Luft ist in 2 dargestellt.
Sobald das erste und das zweite Steuerventil 6, 10 geschlossen
sind, ist ein drittes Steuerventil 19 so eingerichtet,
dass es öffnet,
um eine Quelle niedrigen Luftdruckes von dem Einlasskrümmer 3 des
Motors zur Verfügung
zu haben. Dieser geringe Druck bewirkt, dass Umgebungsluft aus der
Atmosphäre durch
den Luftfilter 5 des Passagierraumes und in eine erste
Regenerationsleitung 12 gesaugt wird. Die Luft wird dann
durch einen ersten Wärmetauscher 13 gesaugt,
wo sie bis auf eine Temperatur er hitzt wird, die ausreichend hoch
ist, um ein Ablösen
der Kohlenwasserstoffe von dem Adsorptionsfilter 8 zu bewirken.
Die zu diesem Zweck erforderliche Temperatur liegt üblicherweise
bei 120–150°C. Um indessen
zu verhindern, dass die Filtereinheit 8 durch schwere Fraktionen
von Kohlenwasserstoffen vergiftet wird, ist in regelmäßigen Abständen eine
Regeneration bei erhöhter
Temperatur, wie zum Beispiel bei 200°C, erforderlich, beispielsweise
nach jedem zehnten Regenerationszyklus. Eine Vergiftung mit Kohlenwasserstoffen
kann am Ende dazu führen,
dass der Filter unbrauchbar wird. Der Wärmeaustauscher kann von jeder
geeigneten Art sein, wie zum Beispiel ein mit Rohren oder mit Platten
ausgestatteter Wärmeaustauscher,
vorzugsweise solche, die im Gegenstrom arbeiten. Die erhitzte Umgebungsluft
wird von dem ersten Wärmeaustauscher 13 durch
eine zweite Regenerationsleitung 14 gesaugt, die mit der
zweiten Lüftungsleitung 9 verbunden
ist. Die erhitzte Luft strömt
dann durch den die Kohlenwasserstoffe adsorbierenden Filter 8 in
einer Richtung, die der normalen Lüftungsströmung entgegengesetzt ist. Wenn die
heiße
Luft durch den Filter 8 geht, dann bewirkt sie ein Loslösen der
Kohlenwasserstoffe von dem adsorbierenden Material, wobei sie sich
mit der Luftströmung
vermengen. Diese Mischung aus Luft und Kohlenwasserstoffen wird
dann durch eine dritte Regenerationsleitung 15 gesaugt,
die mit der ersten Gebläseleitung 7 verbunden
ist und dann in einen zweiten Wärmetauscher 4, 16.
Dieser Wärmetauscher
weist einen doppelwandigen Auslasskrümmer 4, 16 auf, der
eine diesen umgebenden Außenmantel 16 aufweist,
der einen Abschnitt des Auslasskrümmers 4 auf der Seite
des Motors umgibt und zwar hinter einem Punkt, an dem die Abzweigungen
des Krümmers
verbunden sind. Wenn die Mischung aus Luft und Kohlenwasserstoffen
den Auslasskrümmer 4 durchströmt, dann
wird diese auf eine Temperatur erhitzt, die hoch genug ist, um die
Temperatur der Umgebungsluft in dem ersten Wärmetauscher 13 auf das
erforderliche und oben genannte Niveau anzuheben. Diese erhitzte
Mischung wird von dem doppelwandigen Auslasskrümmer 4, 16 zu
dem Wärmetauscher 13 über eine
vierte Regenerationsleitung 17 gesaugt. Nachdem die zu
dem Adsorptionsfilter 8 führende Umgebungsluft erhitzt
wurde, wird die Mischung aus Luft und Kohlenwasserstoffen durch
eine fünfte
Regenerationsleitung 18 und ein drittes Steuerungsventil 19 in
den Einlasskrümmer 3 der
Verbrennungsmaschine 1 gesaugt. Auf diese Weise werden die
Kohlenwasserstoffe in dem Motor 1 verbrannt und irgendwelche
Restprodukte werden in dem üblichen Kataly sator
abgebaut.
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Dadurch,
dass man die Strömungsrichtung während der
Regeneration umkehrt, wird sichergestellt, dass keine Schmutzstoffe
in den Passagierraum gesaugt werden. Wenn der Adsorptionsvorgang
wieder aufgenommen wird, dann werden alle in der ersten Gebläseleitung 7 oder
in der vierten Regenerationsleitung 15 verbleibenden Schmutzstoffe einfach
in den Adsorptionsfilter 8 zurückgesaugt.
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Bei
einem weiteren Ausführungsbeispiel kann
das Aufheizen der Umgebungsluft alleine durch den zweiten Wärmetauscher
durchgeführt
werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel
würde die
Umgebungsluft während
des Adsorptionsbetriebes entweder der Adsorptionseinheit zugeführt oder
direkt zu dem doppelwandigen Wärmetauscher
gesaugt, um dort während
des Desorptionsbetriebes durch den Abgaskrümmer aufgeheizt zu werden.
Die Zuführung von
Umgebungsluft kann durch ein Ventil gesteuert werden, das unmittelbar
hinter dem Luftfilter angeordnet ist, oder sie könnte von dem Luftfilter und
einer separaten Quelle für
Umgebungsluft angesaugt werden. Die erhitzte Luft würde dann
durch den Adsorptionsfilter gesaugt und weiter zu dem Einlasskrümmer, wie
dies oben beschrieben wurde. Da indessen die Temperatur des Auslasskrümmers zwischen
400–950°C für einen
Benzinmotor (250–800°C für einen
Dieselmotor) variieren kann, ist es notwendig, die Temperatur der
den zweiten doppelwandigen Wärmetauscher
verlassenden Luft zu steuern, um zu vermeiden, dass der Adsorptionsfilter überhitzt
wird. Dies kann durch ein Kühlmittel
erreicht werden, wie zum Beispiel einen Wärmetauscher. Vorgezogen wird
indessen eine Anordnung zum Einspeisen wechselnder Mengen von Umgebungsluft
(nicht gezeigt). Dies kann mittels eines steuerbaren Ventils und
eines Temperatursensors erreicht werden (nicht gezeigt), der zwischen
dem Wärmetauscher
an dem Krümmer
und diesem Ventil angeordnet ist. Die zentrale Prozessoreinheit
(siehe 3, „C1")
könnte dann
das Ventil für
die Einspeisung von Umgebungsluft in die erhitze Luftströmung steuern,
um deren Temperatur zu verändern,
basierend auf dem Signal des genannten Temperatursensors.
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Die
Regeneration des die Kohlenstoffe adsorbierenden Filters 8 findet
dann statt, wenn der Motor bei geringer Last arbeitet, was die am
meisten vorkommende Arbeitsbedingung für ein Fahrzeug ist, das von
einem eingebauten Verbrennungsmotor angetrieben wird. Bei geringer
Last ist der Druck in dem Einlassrohr oder dem Krümmer 3 stromab wärts von der
Drossel 2 gering. Bei hoher Last, oder bei Beschleunigung
ist das Steuerventil 19 geschlossen, teilweise wegen des
erhöhten
Druckes in dem Krümmer,
und teilweise, um ein verringertes Ansprechen zu verhindern, das
durch die zugefügte
Mischung von heißer
Luft und Kohlenwasserstoffen in der Einlassluft verursacht ist.
Zusätzlich
würde der
erhöhte Druck
in der Einlassleitung eines normal angesaugten Motors verhindern,
dass Luft bei hoher Last durch das System gesaugt wird. Bei einem
aufgeladenen Motor kann die Desorption während einer hohen Last dadurch
durchgeführt
werden, dass man die Mischung zu einer Einlassanordnung für einen
Turbolader oder Kompressor führt
(nicht gezeigt). Diese Anordnung kann ein Injektorventil oder etwas ähnliches aufweisen,
um ein Vakuum zu schaffen, damit während der Desorption eine ausreichende
Luftströmung durch
die Leitungen entsteht.
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Versuche
haben gezeigt, dass das Hinzufügen
von erhitzter Luft zu der Einlassluft während niedriger Last, den Verbrauch
an Kraftstoff bis zu 3% verringern kann. Die zugefügte Mischung
von Luft und Kohlenwasserstoffen während der Regeneration kann
eine weitere Reduzierung im Bereich von 0,05–0,1% ergeben.
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Das
Umschalten zwischen der Belüftung (Adsorption)
und der Regeneration (Desorption) einschließlich der Tätigkeit des Gebläses 11,
sowie das Öffnen
und Schließen
des ersten, zweiten und dritten Ventils 6, 10, 19 wird
vorzugsweise von einer zentralen Prozessoreinheit C1 oder
CPU (= central processing unit) gesteuert, wie dies in 3 gezeigt
ist. Diese Anlage ist ebenso mit den Sensoren verbunden, wie zum
Beispiel mit dem Sensor S1 für die Sättigung der
Adsorptionseinheit, dem Sensor S2 für den Verschmutzungsgrad
der Umgebungsluft und dem gegebenenfalls vorgesehenen Sensor S3 für
die Temperatur und die Feuchtigkeit im Passagierraum. Um zu bestimmen,
ob der Motor abgeschaltet ist oder arbeitet, benötigt die Steuerungseinrichtung
ebenso Daten von der den Motor steuernden Einheit C2.
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Die
Einrichtung, die für
den Regenerationszyklus eingesetzt wird, kann auch für einen
weiteren Zweck eingesetzt werden. Durch Öffnen der ersten und zweiten
Steuerventile 6, 10 in der ersten und zweiten
Gebläseleitung 7, 9 kann
die erhitzte Luft von dem Wärmetauscher 13 in
den Passagierraum gesaugt werden. Diese erhitze Luft kann zum Beispiel für ein schnelles
Enteisen benutzt werden. Diejenige Luft, die normalerweise durch
den Adsorptionsfilter zu dem Motor strömt, wird statt dessen direkt
von dem Luft filter 5 genommen. Wie bei dem normalen Regenerationsvorgang
kann diese Funktion nur dann durchgeführt werden, wenn der Motor
seine normale Arbeitstemperatur erreicht.
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Eine
Abänderung
des in den 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiels
kann ebenfalls dazu eingesetzt werden, um während eines Kaltstarts des
Motors Schmutzstoffe aus den Abgasen zu entfernen, bevor der Katalysator
eine Temperatur erreicht hat, bei dem die Kontrollleuchte erlischt. Dieses
Ausführungsbeispiel
ist in 5 dargestellt. Nach dem Auslasskrümmer 4 enthält dieses
Abgassystem eine erste Abgasleitung 20, einen Katalysator 21 und
eine zweite Abgasleitung 22, die schließlich hinaus in die Atmosphäre führt. Unmittelbar
stromabwärts
von dem Katalysator 21 verzweigt sich die zweite Abgasleitung 22 zu
einer dritten Abgasleitung 23, die mit einem zweiten Adsorptionsfilter 24 verbunden
ist. Eine vierte Abgasleitung 25 führt aus dem zweiten Adsorptionsfilter 24 und
ist mit der zweiten Abgasleitung 22 stromabwärts von
dem Punkt verbunden, wo diese zu der dritten Abgasleitung 23 abzweigt.
Eine steuerbare Abgasdrosselklappe 26 ist zwischen den
Punkten angeordnet, wo die dritte und die vierte Abgasleitung 23, 25 mit
der zweiten Abgasleitung verbunden sind. Die Abgasdrosselklappe 26 ist
normalerweise geöffnet;
sie schließt
sich aber während
des Adsorptionsvorgangs des zweiten Adsorptionsfilters 24.
Die Arbeitsweise während
des Adsorptionsvorgangs ist in 5 gezeigt
und läuft folgendermaßen ab.
Während
eines Kaltstarts schließt
sich die Drosselklappe 26 und zwingt die Abgase durch das
Adsorptionsfilter 24 über
die dritte und vierte Abgasleitung 23, 25. Die
Strömung
der Abgase durch den Filter setzt sich fort, bis der vorhandene
Katalysator 21 eine Temperatur erreicht hat, bei der die
Kontrollleuchte erlischt.
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Um
bei dem zweiten Adsorptionsfilter 24 den Desorptionsvorgang
durchzuführen,
muss dieses mit den vorhandenen Regenerationsleitungen verbunden
sein. Dies wird dadurch erreicht, dass sowohl die dritte Abgasleitung 23 wie
auch die vierte Abgasleitung 25 mit einer ersten und einer
zweiten Regenerationsdrosselklappe 27 bzw. 28 versehen
werden, die stromaufwärts
und stromabwärts
von dem Adsorptionsfilter 24 angeordnet sind. Die erste
und die zweite Regenerationsdrosselklappe 27, 28 sind
normalerweise geschlossen; sie öffnen
sich aber während
des Adsorptionsvorgang des zweiten Adsorptionsfilters 24.
Zwischen der ersten Regenerationsdrosselklappe 27 und dem
Adsorptionsfilter 24 zweigt die dritte Abgasleitung 23 in
eine sechste Regenerationsleitung 29 ab, die mit einem
ersten Dreiwegeventil 30 in der dritten Regenerationsleitung 15 in
der vorhandenen Regenerationsanordnung 30 verbunden ist,
die in den 1 und 2 gezeigt
ist. In ähnlicher
Weise zweigt zwischen der zweiten Regenerationsdrosselklappe 28 und
dem Adsorptionsfilter 24 die vierte Abgasleitung 25 in
eine siebte Regenerationsleitung 31 ab, die mit einem zweiten
Dreiwegeventil 32 in der zweiten Regenerationsleitung 14 verbunden
ist. Die Arbeitsweise während
des Desorptionsvorgangs ist in 6 gezeigt
und läuft
folgendermaßen
ab: Nach der Ausführung
eines mit einem Kaltstart verbundenen Desorptionsvorgangs kann es
notwendig sein, das zweite Adsorptionsfilter 24 zu regenerieren.
Wie bei dem ersten Filter 8 wird dies eingeleitet, wenn
ein Sensor S4 anzeigt, dass das Filter 24 voll
oder nahezu voll ist. Der Sensor S4 ist
mit einer zentralen Prozessoreinheit (siehe 3, „C1")
verbunden, die genauso arbeitet, wie dies in Verbindung mit 3 oben
beschrieben wurde. Die Regeneration kann unter der Bedingung stattfinden,
dass der Motor läuft, dass
der Katalysator 21 seine Arbeitstemperatur erreicht hat
und dass die erste Adsorptionseinheit nicht regeneriert wird. Wenn
diese Bedingungen erfüllt sind,
dann werden die Dreiwegeventile 30, 32 so betätigt, dass
die Strömung
von erhitzter Umgebungsluft aus der zweiten Regenerationsleitung 14 durch die
siebte Regenerationsleitung 31, den zweiten Adsorptionsfilter 24,
und die sechste Regenerationsleitung 29 zurück zu der
dritten Regenerationsleitung 15 führt. Sobald das zweite Regenerationsfilter 24 regeneriert
ist, kehren die Dreiwegeventile 30, 32 in ihre
normale Stellung zurück,
in der eine Luftströmung
durch das erste Adsorptionsfilter 8 möglich ist. Wie bei dem Ausführungsbeispiel
der 2 entsteht diese Luftströmung durch die Regenerationsleitungen
durch den niedrigen Druck in dem Einlasskrümmer 3, wenn das dritte
Steuerventil geöffnet
wird.
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Wie
durch die Pfeile und das geöffnete
erste und zweite Ventil 6 und 10 angezeigt wird,
kann die Adsorption von Schmutzstoffen aus der Umgebungsluft durch
das erste Adsorptionsfilter während
der Desorption des zweiten Adsorptionsfilter 24 ohne Unterbrechung
fortgesetzt werden.
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Die
Kaltstartanordnung kann ebenso an das oben beschriebene Ausführungsbeispiel
angepasst werden, bei dem Umgebungsluft direkt zu dem doppelwandigen
Wärmetauscher
gesaugt wird, um dort durch den Abgaskrümmer (nicht gezeigt) erhitzt
zu werden. In diesem Fall würde
das zweite Dreiwegeventil 32 stromabwärts der die Tempera tur kontrollierenden
Mittel angeordnet, aber stromaufwärts sowohl von dem ersten wie
auch dem zweiten Adsorptionsfilter 8, 24. Das
zweite Dreiwegeventil 32 würde stromabwärts von
dem ersten und zweiten Adsorptionsfilter 8, 24 angeordnet
sein.
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Obwohl
die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
dazu dienen sollen Kohlenwasserstoffe oder NMOG zu adsorbieren,
kann die Filtereinheit auch an andere Schmutzstoffe angepasst werden.
Durch Auswahl eines geeigneten Filtermaterials kann die Adsorptionseinheit
an spezielle Moleküle anderer
Schmutzstoffe angepasst werden, wie zum Beispiel an Stickoxyde (NO
und NO2), an Kohlenmonoxyde, Ozone oder verschiedene andere organische
Verbindungen.