DE60201729T2 - Boot - Google Patents

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DE60201729T2
DE60201729T2 DE60201729T DE60201729T DE60201729T2 DE 60201729 T2 DE60201729 T2 DE 60201729T2 DE 60201729 T DE60201729 T DE 60201729T DE 60201729 T DE60201729 T DE 60201729T DE 60201729 T2 DE60201729 T2 DE 60201729T2
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Roger Kidderminster TUCKER
Geoffrey Bewdley WYLE
Simon Kidderminster HOULDER
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    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63B29/02—Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00—Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/14—Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of ramps, gangways or outboard ladders ; Pilot lifts
    • B63B27/143—Ramps
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B3/00—Hulls characterised by their structure or component parts
    • B63B3/14—Hull parts
    • B63B3/48—Decks

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Boot und bezieht sich auf Verbesserungen der Funktion eines Cockpits hinten am Boot.
  • Gewöhnlich befindet sich hinten an einem Boot, z. B. einem Motorboot, ein Cockpit. Das Cockpit kann für die Steuerung des Bootes und auch zu Erholungszwecken benutzt werden. Zum Beispiel können vorn am Cockpit Armaturen vorgesehen sein zum Kontrollieren der Steuerung und Steuern der Maschinen. Das Cockpit kann auch zu Erholungs- und Freizeitzwecken dadurch benutzt werden, daß um den Umfang des Cockpits herum bequeme Sitzgelegenheiten eingebaut sind.
  • Ein Freizeitboot hat gewöhnlich einen kleinen Tender oder ein Hilfsfahrzeug zur Benutzung z. B., wenn das Boot sich in einem Hafen befindet, um die Crew überzusetzen und sie zwischen dem Boot und den Hafenanlagen zu befördern. Man möchte gerne in der Lage sein, den Tender auf dem Heck des Boots zu verstauen, wenn sich das Boot bewegt. Zu diesem Zweck ist eine Achternplattform oder ein Achterndeck gewöhnlich hinter dem Cockpit vorgesehen, auf welcher/welchem der Tender teilweise oder ganz angeordnet werden kann. Je größer das Maß des Achterndecks ist, umso sicherer kann der Tender auf dem Boot verstaut werden, weil ein kleiner Teil oder nichts von dem Tender über das Bootsheck hinausragen muß.
  • Je größer das Ausmaß des Achterndecks ist, um den Tender aufzunehmen, umso weiter vorn muß in nachteiliger Weise die hintere Wand des Cockpits angeordnet sein und umso kleiner wird das Maß des Cockpits selbst.
  • US-A-4,425,861 beschreibt ein Boot mit einem Cockpit, welches eine Umfangssitzmöglichkeit und einen Vorderabschnitt hat (mit der Vorderwand des Cockpits und den Vorderteilen der Seitenwände des Cockpits), der nach vorne und hinten gleitet, um die Größe des Cockpits zu verändern.
  • US-A-4,742,795 beschreibt ein Boot mit einem Cockpit mit einer Rückwand, die zwischen zwei äußeren Abschnitten einen Mittelabschnitt aufweist. Der Mittelabschnitt schwenkt um seine Bodenkante und kann nach rückwärts heruntergefaltet werden, bis er sich horizontal befindet, um Zugang zum Cockpit und aus diesem heraus vorzusehen. Eine allgemein ähnliche Anordnung ist in der FR-2 786 751 gezeigt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Boot vorgesehen mit einem Schiffsrumpf; und
    am Heck des Boots einem Cockpit, welches von einer Wandanordnung am Umfang des Cockpitdecks gebildet ist;
    dadurch gekennzeichnet, daß ein hinterer Teil der Wandanordnung angeordnet ist, um sich nach hinten zu verschieben und die Fläche des Cockpitdecks zu vergrößern.
  • Wenn also während der Überfahrt des Boots ein großes Maß des Cockpits zu Erholungszwecken nicht notwendig ist, kann die Wandanordnung in ihrer vorderen Position angeordnet sein. Wenn das Boot festgemacht wird und ein großes Maß des Cockpits für die Erholung wünschenswert ist, kann die Anordnung nach hinten verschoben werden, um die Fläche des Cockpitdecks, welche für die Benutzung zur Verfügung steht, zu vergrößern.
  • Vorzugsweise ist der hintere Teil der Wandanordnung auf einem Schlitten angebracht, der angeordnet ist, um nach hinten zu gleiten und den hinteren Teil der Wandanordnung nach hinten zu versetzen, um die Fläche des Cockpitdecks zu vergrößern. Die Verwendung eines Schlittens ist eine bequeme Art der Befestigung des beweglichen Teils des Wandaufbaus.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform hat der Schlitten ein Deck, und es gibt hinter dem Cockpit ein Achterndeck, und das Schlittendeck bildet mindestens einen Teil des Achterndecks. Dieses Achterndeck kann für vielfältige Zwecke verwendet werden. Zum Beispiel kann der Tender bei der Überfahrt auf dem Achterndeck abgelegt werden. Beim Festmachen kann das Achterndeck als Badeplattform verwendet werden. Der Tender kann auf dem bewegbaren Schlittendeckteil des Achterndecks so verstaut werden, daß die Anordnung des bewegbaren Deckteils in seiner hinteren Position verwendet werden kann, um beim Losmachen bzw. Starten und Einholen des Tenders zu helfen. Der bewegbare Deckteil kann in seiner hinteren Position auch als nach hinten vorstehende Badeplattform benutzt werden, die nach hinten über das Heck des Bootsrumpfs in gewisser Weise nach Art eines Taucherbretts vorspringt.
  • Vorzugsweise steht das Cockpitdeck mit dem Achterndeck über eine Durchgangsöffnung in der Wandanordnung des Cockpits in Verbindung.
  • Es ist bevorzugt, daß das Cockpitdeck und das Achterndeck eine einzige Fläche aufweisen, die nicht irgendwelche Stufen enthält, welche das Niveau verändern und gefährlich sein können, weil sie Leute stolpern lassen. Die Durchgangsöffnung schafft daher einen bequemen Weg für eine Möglichkeit, daß das Cockpitdeck immer auf demselben Niveau zum Achterndeck hindurchführt.
  • Vorzugsweise sieht die Durchgangsöffnung eine Verbindung zwischen dem Cockpitdeck und einem statischen Teil des Achterndecks vor. Es ist bevorzugt, daß das Achterndeck nicht nur den durch das Schlittendeck vorgesehenen beweglichen Teils aufweist, sondern auch einen oder mehrere statische Teile. Zum Beispiel kann ein statischer Teil auf einer Seite des Hecks angeordnet sein, und der bewegliche Teil kann in der Mitte und an der anderen Seite des Hecks positioniert sein. Mit anderen Worten ist der bewegliche Teil des Achterndecks bezüglich der Längsmittellinie des Boots asymmetrisch angeordnet.
  • Vorzugsweise ist in der Vorderposition des Schlittens das hintere Ende des Schlittendecks über dem Heck des Bootsrumpfs angeordnet, und in der hinteren Position des Schlittens ist das hintere Ende des Schlittendecks über das Heck des Bootsrumpfs hinaus frei tragend. In der vorderen Position kann das hintere Ende des Schlittendecks mit benachbarten Teilen des Bootsrumpfs bündig sein, so daß die getrennte Eigenschaft des Schlittendecks nicht unmittelbar ins Auge fällt. Nur wenn der Schlitten nach hinten zurückgleitet, scheint das Schlittendeck aus der Gesamthülle des Bootsrumpfs auszubrechen und in der Art einer Plattform über das Heck des Bootsrumpfs hinaus vorzustehen.
  • Der rückwärtige Teil der Wandanordnung und der Schlitten können zwar angeordnet sein, um von einem Handmechanismus bewegt zu werden, es ist aber bevorzugt, daß kraftbetriebene Betätigungsmittel vorgesehen sind, um den Schlitten zwischen seiner vorderen und seiner hinteren Position hin- und herzubewegen.
  • Wenn bei einer bevorzugten Ausführungsform der Schlitten sich in seiner Vorderposition befindet, ragt eine Fläche des Cockpitdecks nach hinten unter dem hinteren Teil der Wandanordnung heraus, und wenn sich der Schlitten in seiner hinteren Position befindet, ist die Fläche des Cockpitdecks freigegeben und läuft zur Vorderseite des hinteren Teils der Wandanordnung zurück. Dies hilft, die Unversehrtheit oder Kontinuität des Cockpitdecks aufrechtzuerhalten, wenn der hintere Teil der Wandanordnung rückwärtsbewegt wird, so daß keine größere Lücke oder Vertiefung freigelegt wird, wenn der hintere Teil der Wandanordnung nach hinten gleitet.
  • Vorzugsweise weist der hintere Teil der Wandanordnung eine Sitzmöglichkeit auf, die in das Cockpit gewandt ist. Die Insassen dieser Sitzmöglichkeit sind deshalb in der Lage, aus der erweiterten Wahrnehmung des vergrößerten Cockpits Nutzen zu ziehen, und sie sind eher in der Lage, sich in die Sonne als in den Schatten zu bewegen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Eine bevorzugte, nicht begrenzende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die anliegenden schematischen Zeichnungen beschrieben.
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht des Hecks eines Boots gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei ein hinterer Teil einer Cockpitwandanordnung in ihrer vorderen Position gezeigt ist.
  • 2 ist eine Ansicht ähnlich 1, zeigt aber den hinteren Teil der Cockpitwandanordnung in einer entfalteten oder hinteren Position.
  • 3 ist eine Ansicht ähnlich 1, zeigt aber einen auf einem Achterndeck verstauten Tender.
  • 4 ist eine Ansicht ähnlich 1, wobei aber die beweglichen Bestandteile entfernt sind.
  • 5 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines beweglichen Schlittens, der aus dem Zusammenhang dessen, was in 4 gezeigt ist, entfernt ist.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht mit Blick nach unten auf den hinteren Teil eines Boots. Sie zeigt den hinteren Oberbau 1, der auf die Oberseite eines (nicht gezeigten) Bootsrumpfs paßt. Der Oberbau 1 ist aus GFK hergestellt und weist ein hinteres Cockpit 2 mit einem Cockpitboden oder -deck 21 auf, der bzw. das im allgemeinen rechteckig ist und entlang seines Umfangs eine Wandanordnung hat mit einer linken Seitenwand 22, einer rechten Seitenwand 23 und einer beweg baren hinteren Wand 24. Die durch die Wände 22–24 vorgegebene Wandanordnung gibt dem Cockpit 2 die Erscheinung, als sei es vertieft oder nach unten in den hinteren Oberbau 1 abgesenkt.
  • Die Wände 22–24 erstrecken sich nur teilweise um das Cockpit herum. Obwohl nicht dargestellt, enthält das Cockpit 2 an seinem Vorderende gewöhnlich Merkmale, wie z. B. eine Wand, die eine Türöffnung in eine Kabine hat, eine Reihe von Stufen nach oben oder unten auf ein anderes Niveau des Boots und/oder Armaturen für die Steuerung und die Maschine(n).
  • Die bewegbare hintere Wand 24 ist so ausgestaltet, daß sie einen nach vorn gerichteten Sitz 241 hat, der sich längs des Hauptteils der Länge der hinteren Wand 24 erstreckt. Der Sitz 241 ist in das Cockpit 2 hinein gerichtet und kann somit von Personen benutzt werden, die mit anderen Leuten in dem Cockpit Kontakte knüpfen wollen.
  • Die bewegliche hintere Wand 24 ist oben auf einem beweglichen Schlitten am Vorderende des Schlittens befestigt. Der Schlitten 3 ist in der Lage, längs des Boots zwischen einer vorderen oder Stauposition, die in 1 gezeigt ist, und einer hinteren oder verlängerten Position, die in 2 gezeigt ist, zu gleiten, in welcher der hintere Teil des Schlittens über das Heck des Schiffsrumpfs nach hinten hinausragt. Der Schlitten 3 trägt die hintere Wand 4 mit sich und läßt diese zwischen der vorderen bzw. hinteren in 1 bzw. 2 gezeigten Position gleiten. Wie man beim Vergleich der 1 und 2 sehen kann, ist die hintere Position der hinteren Wand 24 derart, daß sie zu einer Flächenvergrößerung des Cockpitdecks 21 führt, welches für die Verwendung freigegeben ist, und folglich zu einer Vergrößerung des Gesamtvolumens des Cockpits 2 führt, welches für die Insassen des Cockpits benutzbar ist.
  • Die Wandanordnung des Cockpits 2 weist auch ein gleitendes Wandelement 25 auf, welches lose an der bewegbaren hinteren Wand 24 angekoppelt ist, um sich mit dieser teilweise zu bewegen. Dieses Wandelement ist vorgesehen, weil die Vorderseite der hinteren Wand 24 sich in der hinteren Position über die Hinterseite der benachbarten Seitenwand 23 hinausbewegt. Ohne das Wandelement 25 würde dadurch eine Öffnung entstehen, die gefährlich sein kann. Zum Beispiel könnte eine Öffnung einen Fuß, ein Bein oder einen Finger einer auf dem Sitz 241 sitzenden Person einfangen, wenn sich die hintere Wand 24 aus ihrer hinteren Position in ihre vordere Position bewegt. Damit das nicht passiert, ist das Wandelement 25 vorgesehen, eine solche mögliche Öffnung auszuschalten und zu verhindern, daß sich eine solche Öffnung schließt oder öffnet. Die benachbarten Teile auf der Seitenwand 23 und hinteren Wand 24 haben eine im wesentlichen gleichmäßige gemeinsame Höhe. Dies ist auch die Höhe des Wandelements 25. Diese Gesamtgemeinsamkeit an Höhe sorgt für ein angenehmes Äußeres und trägt dazu bei zu verhindern, daß etwaige kleine Öffnungen entstehen und dann verschwinden, welche Finger und dergleichen einfangen können.
  • Das Wandelement 25 ist lose an die bewegliche hintere Wand 24 gekoppelt, um sich mit dieser nach rückwärts und vorwärts zu bewegen. Die Gesamtanordnung ist derart, daß in der ganz hinteren Position der vordere Teil des Wandelements 25 den hinteren Teil der Seitenwand 23 überlappt, und der hintere Teil des Wandelements 25 noch den vorderen Teil der hinteren Wand 24 überlappt. Durch das Vorsehen des Wandelements 25 kann der Hub oder die Länge der Bewegung der bewegbaren hinteren Wand 24 auf sichere Weise größer gemacht werden als die Dicke der hinteren Wand 24 in der Längsrichtung des Boots.
  • Unter Bezugnahme auf 1 ist ein Achterndeck an der Rückseite des Cockpits 2 vorgesehen. Das Achterndeck weist einen statischen Deckabschnitt 4 auf der linken Seite des Boots, ein hinteres Schlittendeck 31 des Schlittens 3, welches im allgemeinen mittig zum Boot, aber etwas versetzt zur rechten Seite angeordnet ist, und einen kleinen statischen Deckabschnitt 5 auf der rechten Seite des Boots auf. Der statische Deckabschnitt 4 setzt sich nach vorn durch eine Durchgangsöffnung 6 zwischen der linken Seitenwand 22 und dem linken Ende der bewegbaren hinteren Wand 24 fort, bis der Deckabschnitt 4 an das Cockpitdeck 21 kommt. Alle Deckelemente 21, 4, 5 und 31 liegen im allgemeinen auf derselben Oberfläche, wodurch sich eine glatte Gesamterscheinung ergibt ohne Unterbrechung durch irgendwelche Stufen oder Höhenveränderungen, welche eine Stolpergefahr bieten können.
  • In der vorderen Position der hinteren Wand 24 und des Schlittens 3, welche gewöhnlich bei der Überfahrt des Boots eingestellt wird, kann das Achterndeck verwendet werden, um einen Tender oder ein Hilfsfahrzeug zu tragen, wie z. B. ein Beiboot gemäß Darstellung in 3. Wenn das Boot nicht unterwegs ist, wenn es z. B. in einem Hafen festgemacht ist, können die hintere Wand 24 und der Schlitten 3 gemäß Darstellung in 2 in die hintere oder verlängerte Position bewegt werden. Aus dieser Position, oder bevor diese Position erreicht ist, kann der Tender 7 unter Verwendung einer vorhandenen, im Handel erhältlichen Start- und Einholvorrichtung 8 gestartet werden, wie z. B. einer sogenannten Pasarelle. Diese ist schwenkbar auf einer Rückwärtsverlängerung der rechten Seitenwand 23 angebracht und kann aus ihrer Querstauposition zu einer längs entfalteten Position gemäß Darstellung in 2 herumgeschwenkt werden, um den Tender 7 anzuheben und ihn vom Achterndeck wegzuschwenken und den Tender auf dem Wasser zu entfalten. Diese Tätigkeit kann umgekehrt werden, um den Tender 7 einzuholen und zu verstauen. Die Pasarelle ist auch in der Lage, als Gangbrett zu fungieren, insofern, daß sie ihr freies Ende nach oben und unten schwenken kann zusätzlich zum Schwenken um die allgemein vertikale Hauptachse.
  • Um ein visuell angenehmes Aussehen vorzusehen und über die Tatsache hinwegzutäuschen, daß die hintere Wand 24 bewegt werden kann, ist die hintere Oberfläche der hinteren Wand 24 so angeordnet, daß sie sich in ihrer vorderen Position in die benachbarten hinteren Flächen des benachbarten Wandelements 25 und der rechten Seitenwand 23 einfügt oder sich gleichmäßig von diesen Flächen herumwölbt.
  • Die Anordnung des Schlittens 3 wird nun unter Bezugnahme auf die 4 und 5 erläutert. 4 zeigt die Situation, in welcher der Schlitten 3 von dem hinteren Oberbau 1 entfernt wurde. 5 zeigt die Bestandteile des Schlittens 3.
  • Der Schlitten 3 hat einen Rahmen 32 aus einer Metallegierung (d. h. nichtrostender Stahl) mit zwei länglichen kastenartigen Seitenteilen 321, welche durch zwei kastenartige Querteile 322 miteinander verbunden sind. Der Rahmen 32 wird auf sechs Rädern 33 gehalten, die im allgemeinen horizontale Achsen haben. Um eine unerwünschte oder übermäßige Querbewegung zu verhindern, sind zwei Führungsräder 34 auf dem Rahmen vorgesehen und sind um im allgemeinen vertikale Achsen drehbar.
  • Die Querteile 322 sind von dem vorderen Ende des Schlittens 3 weg angeordnet. Der Schlitten 3 weist auch eine Plattform 35 mit einem hinteren unteren Abschnitt 351 und einem vorderen erhabenen Abschnitt 352 auf. Der hintere untere Abschnitt 351 ist auf den oberen Teilen der hinteren Enden der Längsteile 321 befestigt. Abstandshalter 323 sind an die Vorderenden der Längsteile 321 angepaßt und haltern die Unterseite des vorderen erhabenen Abschnitts 352 der Plattform 35 auf ihrem erhabenen Niveau relativ zu dem hinteren unteren Abschnitt 351.
  • Die obere Fläche des hinteren unteren Abschnitts 351 sieht das hintere Schlittendeck 31 vor.
  • Unter Bezugnahme auf 4 enthält der hintere obere Oberbau 1 eine Ausnehmung 11 mit einem im allgemeinen rechteckigen hinteren Teil und zwei nach vorn ragenden Schlitzen 12. Zwei Z-förmige Legierungsschienen 13 sind in der Ausnehmung 11 befestigt, so daß die vorderen Enden der Schienen 13 in die Schlitze 12 hervorragen. Diese Schienen 13 führen die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Schlittens 3.
  • Die Räder 33 laufen auf den unteren Flanschen der Schienen 13. Die zwei Führungsräder 34 arbeiten mit den Führungsflächen 14 unter den Schienen 13 zusammen, um eine unerwünschte Seitwärtsbewegung des Schlittens 2 zu beschränken. Die Führungsräder 34 können auch verwendet werden, um eine Bewegung über die gewünschte vordere Position hinaus dadurch zu verhindern, daß sie auf eine vordere Fläche 15 stoßen.
  • Eine längliche Rückhalteplatte 16 ist an dem oberen Flansch jeder Schiene 13 angebracht, um ein unerwünschtes Herausheben des Schlittens 3 aus der Ausnehmung 11 zu verhindern.
  • In der Vorderposition des Schlittens 3 ragt der vorn angehobene Abschnitt 352 der Plattform 35 über eine Fläche 211 des Cockpitdecks 21 und bedeckt diese Fläche. In der hinteren Position des Schlittens 3 ist dann der größte Teil der Fläche 211 freigelegt, um einen nützlichen Teil des Cockpitdecks 21 zu bilden, die Anordnung ist aber derart, daß das vordere Ende des erhabenen Abschnitts 352 sich nicht über eine hintere Lippe 212 der Fläche 211 zurückzieht, um nicht eine Ausnehmung zu erzeugen, die sonst Gegenstände einfangen könnte, wenn der Schlitten 3 aus seiner hinteren Position zu seiner vorderen Position zurückkehrt.
  • Die Rückhalteplatten 16 sind mindestens an ihren vorderen Enden so gestaltet, daß sie diejenigen Teile der Schlitze 12 größtenteils abdecken, die nach der Rückwärtsbewegung des Schlittens 3 unbedeckt werden, wobei das Deck oben auf den Rückhalteplatten 16 im wesentlichen mit den benachbarten Teilen des Cockpitdecks 21 eine Ebene bildet. Es ist jedoch notwendig, enge Schlitze zu belassen, um die vertikalen Stege der Abstandshalter 323 aufzunehmen. Insgesamt ist die Anordnung derart, daß keine großen Vertiefungen oder potentiell gefährliche Fangstellen nach der Rückwärtsbewegung des Schlittens 3 freigelegt werden.
  • Die hintere Wand 24 ist auf dem vorderen erhabenen Abschnitt 352 der Plattform 35 montiert.
  • Wie man aus 1 sieht, ist der hintere Teil der Plattform 35 so gestaltet, daß er mit den benachbarten Teilen des Boots im wesentlichen bündig ist, wenn er sich in der vorderen oder Stauposition befindet.
  • Ein (in 5 gezeigter) kraftangetriebener Betätiger 9 wird verwendet, um die Plattform 35 über das hintere Ende oder das Heck des Bootsrumpfs hinaus dadurch zu verlängern, daß der Schlitten 3 rückwärtsbewegt ist durch Rückwärtsstoßen auf den Rahmen 32. Der Betrieb der Betätigungseinrichtung 9 kann durch eine bequem im Cockpit 2 vorgesehene Steuerpaneele gesteuert werden.
  • In der verlängerten Position der Plattform 35 gemäß Darstellung in 2 kann die Plattform 35 als Badeplattform fungieren, um in das Wasser um das Heck des Boots hinein- oder aus diesem herauszukommen.
  • Der Hub der Betätigungseinrichtung 9 und somit der hin- und hergehende Bewegungsabstand des Schlittens beträgt etwa 76 cm (30 Zoll).
  • Beim Bewegen des Schlittens 3 und der hinteren Wand 24 nach hinten kann der Tender 4 gewünschtenfalls auf dem hinteren Schlittendeck 31 belassen werden, wenn der Tender zu dieser Zeit nicht benutzt werden soll.
  • Die Start- und Einholvorrichtung 8 würde einfach aus der Bahn zu der in 2 gezeigten Position herausgeschwenkt werden, ohne tatsächlich für das Starten des Tenders betätigt zu werden. Wenn sich der Tender noch in Position befindet, wäre nur der statische Deckabschnitt 4 in wirksamer Weise für die Benutzung als Badeplattform verfügbar.
  • Es versteht sich, daß die obige Beschreibung nicht begrenzend ist und sich auf die derzeit bevorzugte Form der Erfindung bezieht. Viele Modifikationen können im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden, welcher in den anliegenden Ansprüchen definiert ist.

Claims (12)

  1. Boot mit: einem Schiffsrumpf; und am Heck des Bootes einem Cockpit (2), welches von einer Wandanordnung (22–25) am Umfang eines Cockpitdeckes (21) gebildet ist; dadurch gekennzeichnet, daß ein hinterer Teil (24) der Wandanordnung (22–25) angeordnet ist, um sich nach hinten zu verschieben, um die Fläche des Cockpitdeckes (21) zu vergrößern.
  2. Boot nach Anspruch 1, wobei das hintere Teil (24) der Wandanordnung (22–25) auf einem Schlitten (3) angebracht ist, der angeordnet ist, um nach hinten zu gleiten und den hinteren Teil (24) der Wandanordnung nach hinten zu versetzen, um die Fläche des Cockpitdeckes (21) zu vergrößern.
  3. Boot nach Anspruch 2, wobei der Schlitten (3) ein Deck (31) hat und es hinter dem Cockpit (2) ein Achterndeck (4, 5, 31) gibt und das Schlittendeck (31) mindestens einen Teil des Achterndecks (4, 5, 31) bildet.
  4. Boot nach Anspruch 3, wobei das Cockpitdeck (21) mit dem Achterndeck (4, 5, 31) über eine Durchgangsöffnung (6) in der Wandanordnung (22–25) des Cockpits (2) in Verbindung steht.
  5. Boot nach Anspruch 4, wobei die Durchgangsöffnung (6) eine Verbindung zwischen dem Cockpitdeck (21) und einem statischen Teil (4) des Achterndecks (4, 5, 31) vorsieht.
  6. Boot nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei ein Tender (7) von dem beweglichen Schlittendeckteil (31) des Achterndecks (4, 5, 31) getragen wird.
  7. Boot nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei in der Vorderposition des Schlittens (3) das hintere Ende des Schlittendeckes (31) über dem Heck des Schiffsrumpfes angeordnet ist und in der hinteren Position des Schlittens (3) das hintere Ende des Schlittendeckes (31) über das Heck des Schiffsrumpfes hinaus freitragend ist.
  8. Boot nach einem der Ansprüche 2 bis 7, ferner mit kraftbetriebenen Betätigungsmitteln (9), die im Betrieb den Schlitten (3) aus seiner vorderen Position in seine hintere Position bewegen.
  9. Boot nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei, wenn sich der Schlitten (3) in seiner Vorderposition befindet, eine Fläche (211) des Cockpitdeckes (21) nach hinten unter dem hinteren Teil (24) der Wandanordnung (22–25) herausragt, und wenn sich der Schlitten (3) in seiner hinteren Position befindet, die Fläche (211) des Cockpitdeckes freigegeben ist und zur Vorderseite des hinteren Teils (24) der Wandanordnung zurückläuft.
  10. Boot nach Anspruch 1, wobei: ein Achterndeck (4, 5, 31) nach rückwärts des Cockpits (2) vorgesehen ist; das Achterndeck (4, 5, 31) einen statischen Deckabschnitt (4) auf der linken Seite des Bootes einschließt; und der statische Deckabschnitt (4) sich nach vorn durch eine Durchgangsöffnung (6) zwischen einer linken Seitenwand (22) der Wandanordnung (22–25) und dem linken Ende des hinteren Teils (24) der Wandanordnung fortsetzt, bis der statische Deckabschnitt (4) auf das Cockpitdeck (21) auftrifft.
  11. Boot nach Anspruch 10, wobei das Cockpitdeck (21) und das Achterndeck (4, 5, 31) eine bündige Oberfläche derart bilden, daß die Durchgangsöffnung (6) von dem Achterndeck zu dem Cockpitdeck auf einer Höhe hindurchführt.
  12. Boot nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei das hintere Teil (24) der Wandanordnung (22–25) eine Sitzfläche (241) aufweist, die zu dem Cockpit (2) gewandt ist.
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