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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Boot und bezieht sich auf
Verbesserungen der Funktion eines Cockpits hinten am Boot.
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Gewöhnlich befindet
sich hinten an einem Boot, z. B. einem Motorboot, ein Cockpit. Das
Cockpit kann für
die Steuerung des Bootes und auch zu Erholungszwecken benutzt werden.
Zum Beispiel können
vorn am Cockpit Armaturen vorgesehen sein zum Kontrollieren der
Steuerung und Steuern der Maschinen. Das Cockpit kann auch zu Erholungs- und
Freizeitzwecken dadurch benutzt werden, daß um den Umfang des Cockpits
herum bequeme Sitzgelegenheiten eingebaut sind.
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Ein
Freizeitboot hat gewöhnlich
einen kleinen Tender oder ein Hilfsfahrzeug zur Benutzung z. B.,
wenn das Boot sich in einem Hafen befindet, um die Crew überzusetzen
und sie zwischen dem Boot und den Hafenanlagen zu befördern. Man
möchte gerne
in der Lage sein, den Tender auf dem Heck des Boots zu verstauen,
wenn sich das Boot bewegt. Zu diesem Zweck ist eine Achternplattform
oder ein Achterndeck gewöhnlich
hinter dem Cockpit vorgesehen, auf welcher/welchem der Tender teilweise
oder ganz angeordnet werden kann. Je größer das Maß des Achterndecks ist, umso
sicherer kann der Tender auf dem Boot verstaut werden, weil ein
kleiner Teil oder nichts von dem Tender über das Bootsheck hinausragen
muß.
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Je
größer das
Ausmaß des
Achterndecks ist, um den Tender aufzunehmen, umso weiter vorn muß in nachteiliger
Weise die hintere Wand des Cockpits angeordnet sein und umso kleiner
wird das Maß des Cockpits
selbst.
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US-A-4,425,861
beschreibt ein Boot mit einem Cockpit, welches eine Umfangssitzmöglichkeit und
einen Vorderabschnitt hat (mit der Vorderwand des Cockpits und den
Vorderteilen der Seitenwände des
Cockpits), der nach vorne und hinten gleitet, um die Größe des Cockpits
zu verändern.
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US-A-4,742,795
beschreibt ein Boot mit einem Cockpit mit einer Rückwand,
die zwischen zwei äußeren Abschnitten
einen Mittelabschnitt aufweist. Der Mittelabschnitt schwenkt um
seine Bodenkante und kann nach rückwärts heruntergefaltet
werden, bis er sich horizontal befindet, um Zugang zum Cockpit und
aus diesem heraus vorzusehen. Eine allgemein ähnliche Anordnung ist in der
FR-2 786 751 gezeigt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Boot vorgesehen mit einem Schiffsrumpf; und
am
Heck des Boots einem Cockpit, welches von einer Wandanordnung am
Umfang des Cockpitdecks gebildet ist;
dadurch gekennzeichnet,
daß ein
hinterer Teil der Wandanordnung angeordnet ist, um sich nach hinten zu
verschieben und die Fläche
des Cockpitdecks zu vergrößern.
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Wenn
also während
der Überfahrt
des Boots ein großes
Maß des
Cockpits zu Erholungszwecken nicht notwendig ist, kann die Wandanordnung
in ihrer vorderen Position angeordnet sein. Wenn das Boot festgemacht
wird und ein großes
Maß des
Cockpits für
die Erholung wünschenswert
ist, kann die Anordnung nach hinten verschoben werden, um die Fläche des
Cockpitdecks, welche für
die Benutzung zur Verfügung
steht, zu vergrößern.
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Vorzugsweise
ist der hintere Teil der Wandanordnung auf einem Schlitten angebracht,
der angeordnet ist, um nach hinten zu gleiten und den hinteren Teil
der Wandanordnung nach hinten zu versetzen, um die Fläche des
Cockpitdecks zu vergrößern. Die Verwendung
eines Schlittens ist eine bequeme Art der Befestigung des beweglichen
Teils des Wandaufbaus.
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Bei
der bevorzugten Ausführungsform
hat der Schlitten ein Deck, und es gibt hinter dem Cockpit ein Achterndeck,
und das Schlittendeck bildet mindestens einen Teil des Achterndecks.
Dieses Achterndeck kann für
vielfältige
Zwecke verwendet werden. Zum Beispiel kann der Tender bei der Überfahrt auf
dem Achterndeck abgelegt werden. Beim Festmachen kann das Achterndeck
als Badeplattform verwendet werden. Der Tender kann auf dem bewegbaren
Schlittendeckteil des Achterndecks so verstaut werden, daß die Anordnung
des bewegbaren Deckteils in seiner hinteren Position verwendet werden kann,
um beim Losmachen bzw. Starten und Einholen des Tenders zu helfen.
Der bewegbare Deckteil kann in seiner hinteren Position auch als
nach hinten vorstehende Badeplattform benutzt werden, die nach hinten über das
Heck des Bootsrumpfs in gewisser Weise nach Art eines Taucherbretts
vorspringt.
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Vorzugsweise
steht das Cockpitdeck mit dem Achterndeck über eine Durchgangsöffnung in der
Wandanordnung des Cockpits in Verbindung.
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Es
ist bevorzugt, daß das
Cockpitdeck und das Achterndeck eine einzige Fläche aufweisen, die nicht irgendwelche
Stufen enthält,
welche das Niveau verändern
und gefährlich
sein können,
weil sie Leute stolpern lassen. Die Durchgangsöffnung schafft daher einen
bequemen Weg für
eine Möglichkeit,
daß das
Cockpitdeck immer auf demselben Niveau zum Achterndeck hindurchführt.
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Vorzugsweise
sieht die Durchgangsöffnung eine
Verbindung zwischen dem Cockpitdeck und einem statischen Teil des
Achterndecks vor. Es ist bevorzugt, daß das Achterndeck nicht nur
den durch das Schlittendeck vorgesehenen beweglichen Teils aufweist,
sondern auch einen oder mehrere statische Teile. Zum Beispiel kann
ein statischer Teil auf einer Seite des Hecks angeordnet sein, und
der bewegliche Teil kann in der Mitte und an der anderen Seite des
Hecks positioniert sein. Mit anderen Worten ist der bewegliche Teil
des Achterndecks bezüglich
der Längsmittellinie
des Boots asymmetrisch angeordnet.
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Vorzugsweise
ist in der Vorderposition des Schlittens das hintere Ende des Schlittendecks über dem
Heck des Bootsrumpfs angeordnet, und in der hinteren Position des
Schlittens ist das hintere Ende des Schlittendecks über das
Heck des Bootsrumpfs hinaus frei tragend. In der vorderen Position
kann das hintere Ende des Schlittendecks mit benachbarten Teilen
des Bootsrumpfs bündig
sein, so daß die
getrennte Eigenschaft des Schlittendecks nicht unmittelbar ins Auge
fällt.
Nur wenn der Schlitten nach hinten zurückgleitet, scheint das Schlittendeck
aus der Gesamthülle des
Bootsrumpfs auszubrechen und in der Art einer Plattform über das
Heck des Bootsrumpfs hinaus vorzustehen.
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Der
rückwärtige Teil
der Wandanordnung und der Schlitten können zwar angeordnet sein,
um von einem Handmechanismus bewegt zu werden, es ist aber bevorzugt,
daß kraftbetriebene
Betätigungsmittel
vorgesehen sind, um den Schlitten zwischen seiner vorderen und seiner
hinteren Position hin- und herzubewegen.
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Wenn
bei einer bevorzugten Ausführungsform
der Schlitten sich in seiner Vorderposition befindet, ragt eine
Fläche
des Cockpitdecks nach hinten unter dem hinteren Teil der Wandanordnung
heraus, und wenn sich der Schlitten in seiner hinteren Position
befindet, ist die Fläche
des Cockpitdecks freigegeben und läuft zur Vorderseite des hinteren
Teils der Wandanordnung zurück.
Dies hilft, die Unversehrtheit oder Kontinuität des Cockpitdecks aufrechtzuerhalten,
wenn der hintere Teil der Wandanordnung rückwärtsbewegt wird, so daß keine
größere Lücke oder
Vertiefung freigelegt wird, wenn der hintere Teil der Wandanordnung
nach hinten gleitet.
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Vorzugsweise
weist der hintere Teil der Wandanordnung eine Sitzmöglichkeit
auf, die in das Cockpit gewandt ist. Die Insassen dieser Sitzmöglichkeit
sind deshalb in der Lage, aus der erweiterten Wahrnehmung des vergrößerten Cockpits
Nutzen zu ziehen, und sie sind eher in der Lage, sich in die Sonne
als in den Schatten zu bewegen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Eine
bevorzugte, nicht begrenzende Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die anliegenden schematischen Zeichnungen
beschrieben.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht des Hecks eines Boots gemäß der vorliegenden
Erfindung, wobei ein hinterer Teil einer Cockpitwandanordnung in
ihrer vorderen Position gezeigt ist.
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2 ist
eine Ansicht ähnlich 1,
zeigt aber den hinteren Teil der Cockpitwandanordnung in einer entfalteten
oder hinteren Position.
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3 ist
eine Ansicht ähnlich 1,
zeigt aber einen auf einem Achterndeck verstauten Tender.
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4 ist
eine Ansicht ähnlich 1,
wobei aber die beweglichen Bestandteile entfernt sind.
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5 ist
eine auseinandergezogene Ansicht eines beweglichen Schlittens, der
aus dem Zusammenhang dessen, was in 4 gezeigt
ist, entfernt ist.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORM
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1 ist
eine perspektivische Ansicht mit Blick nach unten auf den hinteren
Teil eines Boots. Sie zeigt den hinteren Oberbau 1, der
auf die Oberseite eines (nicht gezeigten) Bootsrumpfs paßt. Der Oberbau 1 ist
aus GFK hergestellt und weist ein hinteres Cockpit 2 mit
einem Cockpitboden oder -deck 21 auf, der bzw. das im allgemeinen
rechteckig ist und entlang seines Umfangs eine Wandanordnung hat
mit einer linken Seitenwand 22, einer rechten Seitenwand 23 und
einer beweg baren hinteren Wand 24. Die durch die Wände 22–24 vorgegebene Wandanordnung
gibt dem Cockpit 2 die Erscheinung, als sei es vertieft
oder nach unten in den hinteren Oberbau 1 abgesenkt.
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Die
Wände 22–24 erstrecken
sich nur teilweise um das Cockpit herum. Obwohl nicht dargestellt, enthält das Cockpit 2 an
seinem Vorderende gewöhnlich
Merkmale, wie z. B. eine Wand, die eine Türöffnung in eine Kabine hat,
eine Reihe von Stufen nach oben oder unten auf ein anderes Niveau
des Boots und/oder Armaturen für
die Steuerung und die Maschine(n).
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Die
bewegbare hintere Wand 24 ist so ausgestaltet, daß sie einen
nach vorn gerichteten Sitz 241 hat, der sich längs des
Hauptteils der Länge
der hinteren Wand 24 erstreckt. Der Sitz 241 ist
in das Cockpit 2 hinein gerichtet und kann somit von Personen
benutzt werden, die mit anderen Leuten in dem Cockpit Kontakte knüpfen wollen.
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Die
bewegliche hintere Wand 24 ist oben auf einem beweglichen
Schlitten am Vorderende des Schlittens befestigt. Der Schlitten 3 ist
in der Lage, längs
des Boots zwischen einer vorderen oder Stauposition, die in 1 gezeigt
ist, und einer hinteren oder verlängerten Position, die in 2 gezeigt
ist, zu gleiten, in welcher der hintere Teil des Schlittens über das
Heck des Schiffsrumpfs nach hinten hinausragt. Der Schlitten 3 trägt die hintere
Wand 4 mit sich und läßt diese
zwischen der vorderen bzw. hinteren in 1 bzw. 2 gezeigten
Position gleiten. Wie man beim Vergleich der 1 und 2 sehen kann,
ist die hintere Position der hinteren Wand 24 derart, daß sie zu
einer Flächenvergrößerung des Cockpitdecks 21 führt, welches
für die
Verwendung freigegeben ist, und folglich zu einer Vergrößerung des
Gesamtvolumens des Cockpits 2 führt, welches für die Insassen
des Cockpits benutzbar ist.
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Die
Wandanordnung des Cockpits 2 weist auch ein gleitendes
Wandelement 25 auf, welches lose an der bewegbaren hinteren
Wand 24 angekoppelt ist, um sich mit dieser teilweise zu
bewegen. Dieses Wandelement ist vorgesehen, weil die Vorderseite
der hinteren Wand 24 sich in der hinteren Position über die
Hinterseite der benachbarten Seitenwand 23 hinausbewegt.
Ohne das Wandelement 25 würde dadurch eine Öffnung entstehen,
die gefährlich
sein kann. Zum Beispiel könnte
eine Öffnung
einen Fuß, ein
Bein oder einen Finger einer auf dem Sitz 241 sitzenden
Person einfangen, wenn sich die hintere Wand 24 aus ihrer
hinteren Position in ihre vordere Position bewegt. Damit das nicht
passiert, ist das Wandelement 25 vorgesehen, eine solche
mögliche Öffnung auszuschalten
und zu verhindern, daß sich eine
solche Öffnung
schließt
oder öffnet.
Die benachbarten Teile auf der Seitenwand 23 und hinteren Wand 24 haben
eine im wesentlichen gleichmäßige gemeinsame
Höhe. Dies
ist auch die Höhe
des Wandelements 25. Diese Gesamtgemeinsamkeit an Höhe sorgt
für ein
angenehmes Äußeres und
trägt dazu
bei zu verhindern, daß etwaige
kleine Öffnungen
entstehen und dann verschwinden, welche Finger und dergleichen einfangen
können.
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Das
Wandelement 25 ist lose an die bewegliche hintere Wand 24 gekoppelt,
um sich mit dieser nach rückwärts und
vorwärts
zu bewegen. Die Gesamtanordnung ist derart, daß in der ganz hinteren Position
der vordere Teil des Wandelements 25 den hinteren Teil
der Seitenwand 23 überlappt,
und der hintere Teil des Wandelements 25 noch den vorderen Teil
der hinteren Wand 24 überlappt.
Durch das Vorsehen des Wandelements 25 kann der Hub oder
die Länge
der Bewegung der bewegbaren hinteren Wand 24 auf sichere
Weise größer gemacht
werden als die Dicke der hinteren Wand 24 in der Längsrichtung
des Boots.
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Unter
Bezugnahme auf 1 ist ein Achterndeck an der
Rückseite
des Cockpits 2 vorgesehen. Das Achterndeck weist einen
statischen Deckabschnitt 4 auf der linken Seite des Boots,
ein hinteres Schlittendeck 31 des Schlittens 3,
welches im allgemeinen mittig zum Boot, aber etwas versetzt zur
rechten Seite angeordnet ist, und einen kleinen statischen Deckabschnitt 5 auf
der rechten Seite des Boots auf. Der statische Deckabschnitt 4 setzt
sich nach vorn durch eine Durchgangsöffnung 6 zwischen der
linken Seitenwand 22 und dem linken Ende der bewegbaren
hinteren Wand 24 fort, bis der Deckabschnitt 4 an
das Cockpitdeck 21 kommt. Alle Deckelemente 21, 4, 5 und 31 liegen
im allgemeinen auf derselben Oberfläche, wodurch sich eine glatte
Gesamterscheinung ergibt ohne Unterbrechung durch irgendwelche Stufen
oder Höhenveränderungen, welche
eine Stolpergefahr bieten können.
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In
der vorderen Position der hinteren Wand 24 und des Schlittens 3,
welche gewöhnlich
bei der Überfahrt
des Boots eingestellt wird, kann das Achterndeck verwendet werden,
um einen Tender oder ein Hilfsfahrzeug zu tragen, wie z. B. ein
Beiboot gemäß Darstellung
in 3. Wenn das Boot nicht unterwegs ist, wenn es
z. B. in einem Hafen festgemacht ist, können die hintere Wand 24 und
der Schlitten 3 gemäß Darstellung
in 2 in die hintere oder verlängerte Position bewegt werden.
Aus dieser Position, oder bevor diese Position erreicht ist, kann
der Tender 7 unter Verwendung einer vorhandenen, im Handel
erhältlichen
Start- und Einholvorrichtung 8 gestartet werden, wie z.
B. einer sogenannten Pasarelle. Diese ist schwenkbar auf einer Rückwärtsverlängerung
der rechten Seitenwand 23 angebracht und kann aus ihrer
Querstauposition zu einer längs entfalteten
Position gemäß Darstellung
in 2 herumgeschwenkt werden, um den Tender 7 anzuheben und
ihn vom Achterndeck wegzuschwenken und den Tender auf dem Wasser
zu entfalten. Diese Tätigkeit kann
umgekehrt werden, um den Tender 7 einzuholen und zu verstauen.
Die Pasarelle ist auch in der Lage, als Gangbrett zu fungieren,
insofern, daß sie ihr
freies Ende nach oben und unten schwenken kann zusätzlich zum
Schwenken um die allgemein vertikale Hauptachse.
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Um
ein visuell angenehmes Aussehen vorzusehen und über die Tatsache hinwegzutäuschen, daß die hintere
Wand 24 bewegt werden kann, ist die hintere Oberfläche der
hinteren Wand 24 so angeordnet, daß sie sich in ihrer vorderen
Position in die benachbarten hinteren Flächen des benachbarten Wandelements 25 und
der rechten Seitenwand 23 einfügt oder sich gleichmäßig von
diesen Flächen
herumwölbt.
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Die
Anordnung des Schlittens 3 wird nun unter Bezugnahme auf
die 4 und 5 erläutert. 4 zeigt
die Situation, in welcher der Schlitten 3 von dem hinteren
Oberbau 1 entfernt wurde. 5 zeigt
die Bestandteile des Schlittens 3.
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Der
Schlitten 3 hat einen Rahmen 32 aus einer Metallegierung
(d. h. nichtrostender Stahl) mit zwei länglichen kastenartigen Seitenteilen 321,
welche durch zwei kastenartige Querteile 322 miteinander
verbunden sind. Der Rahmen 32 wird auf sechs Rädern 33 gehalten,
die im allgemeinen horizontale Achsen haben. Um eine unerwünschte oder übermäßige Querbewegung
zu verhindern, sind zwei Führungsräder 34 auf
dem Rahmen vorgesehen und sind um im allgemeinen vertikale Achsen
drehbar.
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Die
Querteile 322 sind von dem vorderen Ende des Schlittens 3 weg
angeordnet. Der Schlitten 3 weist auch eine Plattform 35 mit
einem hinteren unteren Abschnitt 351 und einem vorderen
erhabenen Abschnitt 352 auf. Der hintere untere Abschnitt 351 ist
auf den oberen Teilen der hinteren Enden der Längsteile 321 befestigt.
Abstandshalter 323 sind an die Vorderenden der Längsteile 321 angepaßt und haltern
die Unterseite des vorderen erhabenen Abschnitts 352 der
Plattform 35 auf ihrem erhabenen Niveau relativ zu dem
hinteren unteren Abschnitt 351.
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Die
obere Fläche
des hinteren unteren Abschnitts 351 sieht das hintere Schlittendeck 31 vor.
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Unter
Bezugnahme auf 4 enthält der hintere obere Oberbau 1 eine
Ausnehmung 11 mit einem im allgemeinen rechteckigen hinteren
Teil und zwei nach vorn ragenden Schlitzen 12. Zwei Z-förmige Legierungsschienen 13 sind
in der Ausnehmung 11 befestigt, so daß die vorderen Enden der Schienen 13 in
die Schlitze 12 hervorragen. Diese Schienen 13 führen die
Vorwärts-
und Rückwärtsbewegung
des Schlittens 3.
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Die
Räder 33 laufen
auf den unteren Flanschen der Schienen 13. Die zwei Führungsräder 34 arbeiten
mit den Führungsflächen 14 unter
den Schienen 13 zusammen, um eine unerwünschte Seitwärtsbewegung
des Schlittens 2 zu beschränken. Die Führungsräder 34 können auch
verwendet werden, um eine Bewegung über die gewünschte vordere Position hinaus
dadurch zu verhindern, daß sie
auf eine vordere Fläche 15 stoßen.
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Eine
längliche
Rückhalteplatte 16 ist
an dem oberen Flansch jeder Schiene 13 angebracht, um ein unerwünschtes
Herausheben des Schlittens 3 aus der Ausnehmung 11 zu
verhindern.
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In
der Vorderposition des Schlittens 3 ragt der vorn angehobene
Abschnitt 352 der Plattform 35 über eine
Fläche 211 des
Cockpitdecks 21 und bedeckt diese Fläche. In der hinteren Position
des Schlittens 3 ist dann der größte Teil der Fläche 211 freigelegt,
um einen nützlichen
Teil des Cockpitdecks 21 zu bilden, die Anordnung ist aber
derart, daß das vordere
Ende des erhabenen Abschnitts 352 sich nicht über eine
hintere Lippe 212 der Fläche 211 zurückzieht,
um nicht eine Ausnehmung zu erzeugen, die sonst Gegenstände einfangen
könnte,
wenn der Schlitten 3 aus seiner hinteren Position zu seiner
vorderen Position zurückkehrt.
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Die
Rückhalteplatten 16 sind
mindestens an ihren vorderen Enden so gestaltet, daß sie diejenigen Teile
der Schlitze 12 größtenteils
abdecken, die nach der Rückwärtsbewegung
des Schlittens 3 unbedeckt werden, wobei das Deck oben
auf den Rückhalteplatten
16 im wesentlichen mit den benachbarten Teilen des Cockpitdecks 21 eine
Ebene bildet. Es ist jedoch notwendig, enge Schlitze zu belassen,
um die vertikalen Stege der Abstandshalter 323 aufzunehmen. Insgesamt
ist die Anordnung derart, daß keine
großen
Vertiefungen oder potentiell gefährliche
Fangstellen nach der Rückwärtsbewegung
des Schlittens 3 freigelegt werden.
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Die
hintere Wand 24 ist auf dem vorderen erhabenen Abschnitt 352 der
Plattform 35 montiert.
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Wie
man aus 1 sieht, ist der hintere Teil der
Plattform 35 so gestaltet, daß er mit den benachbarten Teilen
des Boots im wesentlichen bündig
ist, wenn er sich in der vorderen oder Stauposition befindet.
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Ein
(in 5 gezeigter) kraftangetriebener Betätiger 9 wird
verwendet, um die Plattform 35 über das hintere Ende oder das
Heck des Bootsrumpfs hinaus dadurch zu verlängern, daß der Schlitten 3 rückwärtsbewegt
ist durch Rückwärtsstoßen auf
den Rahmen 32. Der Betrieb der Betätigungseinrichtung 9 kann
durch eine bequem im Cockpit 2 vorgesehene Steuerpaneele
gesteuert werden.
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In
der verlängerten
Position der Plattform 35 gemäß Darstellung in 2 kann
die Plattform 35 als Badeplattform fungieren, um in das
Wasser um das Heck des Boots hinein- oder aus diesem herauszukommen.
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Der
Hub der Betätigungseinrichtung 9 und somit
der hin- und hergehende Bewegungsabstand des Schlittens beträgt etwa
76 cm (30 Zoll).
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Beim
Bewegen des Schlittens 3 und der hinteren Wand 24 nach
hinten kann der Tender 4 gewünschtenfalls auf dem hinteren
Schlittendeck 31 belassen werden, wenn der Tender zu dieser
Zeit nicht benutzt werden soll.
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Die
Start- und Einholvorrichtung 8 würde einfach aus der Bahn zu
der in 2 gezeigten Position herausgeschwenkt werden,
ohne tatsächlich
für das Starten
des Tenders betätigt
zu werden. Wenn sich der Tender noch in Position befindet, wäre nur der statische
Deckabschnitt 4 in wirksamer Weise für die Benutzung als Badeplattform
verfügbar.
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Es
versteht sich, daß die
obige Beschreibung nicht begrenzend ist und sich auf die derzeit
bevorzugte Form der Erfindung bezieht. Viele Modifikationen können im
Rahmen der Erfindung vorgenommen werden, welcher in den anliegenden
Ansprüchen
definiert ist.