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Die
Erfindung betrifft die Gewinde-Rohrverbindungen, die ein Außengewindeelement
und ein Innengewindeelement mit trapezförmigen Gewindegängen aufweisen,
die am Ende von zusammenzusetzenden Rohren angeordnet sind, wobei
die Gewindeelemente sowohl an den Enden von Rohren großer Länge als
auch von Rohren geringer Länge, wie
zum Beispiel Muffen, angeordnet sein können.
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Solche
Gewinde-Rohrverbindungen werden insbesondere verwendet, um Säulen von
Futterrohren oder von Steigrohren, oder Züge von Bohrstangen für Kohlenwasserstoff-Bohrbrunnen
oder für ähnliche
Brunnen, wie zum Beispiel Bohrbrunnen für die Geothermie zu bilden.
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Sie
werden zum Beispiel in den Spezifikationen API 5B und 5CT des American
Petroleum Institute (API) mit konischen Gewinden mit trapezförmigen Gewindegängen, "Buttress" genannt, definiert.
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Die
trapezförmigen
Gewindegänge
besitzen eine Eingriffsflanke auf der zum freien Ende des betrachteten
Gewindeelements weisenden Seite der Gewindegänge, eine Trägerflanke
auf der gegenüberliegenden
Seite der Gewindegänge,
einen Gewindegangscheitel mit einer Breite ungleich Null und einen
Gewindeganggrund mit einer Breite ebenfalls ungleich Null, wobei
die Trägerflanken
und die Eingriffsflanken im Wesentlichen senkrecht zur Achse des
Gewindeelements ausgerichtet sind (Neigung von +3° für die Trägerflanken,
von +10° für die Eingriffsflanken
zum Beispiel im Fall des Gewindegangs API Buttress).
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So
werden die trapezförmigen
Gewindegänge
in der vorliegenden Beschreibung im Gegensatz zu anderen Arten von
Gewindegängen
definiert, die von den erwähnten
API-Spezifikationen definiert werden, d. h. die dreieckigen oder
dreieckigen abgerundeten ("runden") Gewindegänge, deren
Trägerflanken
und Eingriffsflanken stark zur Senkrechten zur Achse des Gewindeelements
geneigt sind (zum Beispiel um 30°)
und deren Gewindegangscheitel und -gründe eine Breite von im Wesentlichen
gleich Null haben. Sie haben im Vergleich mit den dreieckigen oder
runden Gewindegängen
wichtige Vorteile bezüglich
der inakzeptablen Gefahr des Herausspringens ("jump out").
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Die
Gewinde-Rohrverbindungen mit trapezförmigen Gewindegängen gemäß AP waren
Gegenstand vieler Entwicklungen, insbesondere, um ihre Festigkeit
gegenüber
sehr verschiedenartigen Beanspruchungen, die von den Betriebsbedingungen
herrühren
(axialer Zug, axialer Druck, Biegung, Torsion, innerer oder äußerer Druck,
...), und ihre Dichtheit gegenüber
den Fluiden zu verbessern, die innerhalb oder außerhalb dieser Verbindungen
unter solchen Beanspruchungen zirkulieren. Diese Verbesserungen
sind zum Beispiel in den Druckschriften
EP 488 912 ,
EP 707 133 ,
EP 454 147 , WO 00/14441 beschrieben.
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Andere
Arten von Gewindeverbindungen mit trapezförmigen Gewindegängen, die
zum Beispiel in den Patenten
US
4 521 042 oder
US 4
570 982 beschrieben und für die gleiche Nutzung bestimmt
sind, verwenden zylindrische, insbesondere doppelstufige Gewinde.
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Allgemein
erscheinen die Flächen
der trapezförmigen
Gewindegänge
der Gewindeverbindungen des Stands der Technik, d. h. die Gewindegangflanken
sowie die Gewindegangscheitel und Gewindeganggründe, im axialen Schnitt geradlinig,
mit Ausnahme der Anschlüsse
zwischen Flächen,
Anschlüsse,
die im Allgemeinen einen Anschlussradius oder eine Schräge aufweisen;
daher werden solche Flächen
in der vorliegenden Beschreibung geradlinige Flächen genannt.
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Bei
all diesen Arten von Gewinde-Rohrverbindungen wird am Ende des Zusammenschraubens der
Gewindeelemente ein Kontakt mit Kontaktdruck zwischen mindestens
einer Außengewindegangfläche und
der entsprechenden Fläche
des Innengewindegangs entwickelt. Je nach der Art des Gewindes kann
dieser Kontaktdruck sich zwischen zugeordneten Gewindegangscheiteln
und -gründen,
zwischen Trägerflanken,
zwischen Eingriffsflanken oder zwischen mehreren dieser Flächen entwickeln.
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Die
Entwicklung eines Kontaktdrucks zwischen einander entsprechenden
Flächen
von trapezförmigen
Gewindegängen
(und ggf. zwischen anderen Oberflächen, wie zum Beispiel Dichtungsauflageflächen und
Queranschlagflächen,
die entsprechend auf den Gewindeelementen angeordnet sind) entsteht
aus der Notwendigkeit, die Gewindeverbindung mit einem beachtlichen
Schraubmoment zu verschrauben.
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Wenn
die Gewindeverbindung mit einem gegebenen Schraubmoment zusammengesetzt
wurde, stellt man bei den bekannten Gewindeverbindungen fest, dass
es genügt,
ein im Absolutwert kaum höheres
Moment als das Schraubmoment anzulegen, um in Richtung dieses Moments
die Gewindeverbindung zu überdrehen
oder loszuschrauben.
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Ein Überdrehen
kann insbesondere beim drehenden Absenken einer Rohrsäule an den
Grund von krummen oder sogar waagrechten Kohlenwasserstoff-Bohrbrunnen
auftreten und eine Positionierabweichung der Einsteck- und Aufnahmeelemente zueinander
verursachen, mit der schädlichen
Konsequenz einer Gefahr eines Lecks der Gewindeverbindungen.
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Ein
unbeabsichtigtes Losschrauben in einem Bohrbrunnen kann noch schlimmere
Folgen haben.
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Man
hat mit der Erfindung also versucht, Gewinde-Rohrverbindungen mit
trapezförmigen
Gewindegängen
herzustellen, die im verschraubten Zustand im Absolutwert wesentlich
größere Momente erfordern
als das so genannte Schraubmoment, um über ihre verschraubte Stellung
hinauszugehen oder um ihre Verschraubung zu lösen, ohne dass die Gewinde-Rohrverbindungen
für ein
Festfressen anfällig wären.
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Es
wurde auch danach getrachtet, das Festfressen zu vermeiden, das
von übermäßigen Kontaktdrücken zwischen
einander entsprechenden Gewindegangflächen herrührt, insbesondere zwischen einander
entsprechenden Gewindegangflanken.
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Es
wurde insbesondere danach getrachtet, das Festfressen im Fall von
Gewinden mit gegenseitigem axialem Einspannen oder mit Keilgewindegängen zu
vermeiden, wie sie zum Beispiel in den Patentanmeldungen WO 00/14441
bzw. WO 94/29627 beschrieben sind, wo ein Einspannkontakt sowohl
zwischen Trägerflanken
als auch Eingriffsflanken der Gewindegänge auftritt, wobei die zwischen
in gegenseitigem Einspannkontakt stehenden Flanken entwickelten
Kontaktdrücke
bei der effektiven Geometrie der Außengewindegänge und Innengewindegänge und
somit bei ihrer Paarung stark spürbar
sind.
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Daher
müssen
die Gewinde mit einer großen Präzision und
somit zu hohen Kosten feinbearbeitet werden. Es wurde auch danach
getrachtet, dass solche Gewinde-Rohrverbindungen mit Keilgewindegängen oder
Gewindegängen
mit gegenseitigem axialem Einspannen mit normalen Abmessungstoleranzen
bearbeitet werden können,
zum Beispiel in der Größenordnung
von 0,01 mm.
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Die
erfindungsgemäße Gewinde-Rohrverbindung
weist ein Außengewindeelement
am Ende eines ersten Rohrs und ein Innengewindeelement am Ende eines
zweiten Rohrs auf.
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Das
Außengewindeelement
weist außen
ein Außengewinde
mit trapezförmigen
Gewindegängen über im wesentlichen
die ganze Länge
des Gewindes, und das Innengewindeelement weist innen ein dem Außengewinde
zugeordnetes Innengewinde, d. h. mit ihrem Verschrauben angepasster
Form und Anordnung, auf. Das Außengewinde
und das Innengewinde sind mit einem gegebenen Schraubmoment ineinander
geschraubt, so dass mindestens eine Außengewindegangfläche mit
der entsprechenden Fläche
des Innengewindes unter Kontaktdruck steht.
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Unter
Gewinde wird ein Gewinde mit einem oder mehreren Gewindebereichen
verstanden. Im letzteren Fall sind die Gewindegänge über im Wesentlichen die ganze
Länge jedes
der Gewindebereiche trapezförmig.
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Mindestens
eine unter Kontaktdruck stehende Gewindegangfläche eines Gewindes besitzt
vor dem Schraubvorgang eine über
die Breite der betroffenen Fläche
durchgehend konvex gewölbte
Form und steht mit der entsprechenden Fläche des zugeordneten Gewindes
in Punktkontakt.
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In
der vorliegenden Beschreibung wird unter einer konvex gewölbten Fläche eine
Gewindegangfläche
verstanden, die im axialen Schnitt gekrümmt konvex erscheint. Weiter
versteht man unter einer konkav gewölbten Fläche bzw. einer geradlinigen Fläche Flächen, die
im axialen Schnitt als solche erscheinen (außer in Höhe der Anschlüsse an die
benachbarten Flächen).
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Der
Begriff Flächen-"Breite" bezeichnet in der
vorliegenden Beschreibung die Abmessung der Fläche im axialen Schnitt gesehen.
Der Begriff Flächen-"Breite" bezeichnet folglich
die hauptsächlich axiale
Abmessung der Gewindegangscheitel oder -gründe und die hauptsächlich radiale
Abmessung der Gewindegangflanken.
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Der
Begriff "trapezförmiger Gewindegang" entspricht der oben
angegebenen, allgemeinen Definition, selbst wenn bestimmte Flächen im
Fall der vorliegenden Erfindung nicht geradlinig sind. Er deckt trapezförmige Gewindegänge mit
Trägerflanken-
und Eingriffsflankenwinkeln ab, die sowohl positiv als auch negativ
oder Null sind (Flachgewindegänge, Hakengewindegänge, Halbschwalbenschwanzgewindegänge oder
Schwalbenschwanzgewindegänge),
wobei die Vorzeichenregelung in den weiter unten im Text erläuterten
Ausführungsformen
dargestellt ist.
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Eine
wie definiert konvex gewölbte
Fläche erzeugt
mit der entsprechenden Fläche
des zugeordneten Gewindes einen Kontakt, der gemäß einem durch die Achse der
Schraubmontage verlaufenden Schnitt punktförmig oder im Wesentlichen punktförmig erscheint,
natürlich
vorausgesetzt, dass die Krümmungsradien
der entsprechenden Flächen
angepasst sind.
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Der
aus dem punktförmigen
Kontakt entstehende Kontaktdruck ist maximal in Höhe des Kontaktpunkts
und nimmt auf jeder Seite dieses Punkts mehr oder weniger schnell
ab, je nach den Abweichungen der Krümmungsradien der beiden in
Kontakt stehenden Flächen
und den Elastizitätseigenschaften
der in Kontakt stehenden Materialien.
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Die
Krümmung
der konvex gewölbten
Fläche wird
so gewählt,
dass die erfindungsgemäße Gewindeverbindung,
wenn sie mit dem gege benen Schraubmoment verschraubt ist, im Vergleich
mit einer konventionellen Gewindeverbindung, bei der alle Flächen der
Außengewindegänge und
Innengewindegänge
geradlinig sind, einen wesentlich größeren Widerstand gegenüber dem
Losschrauben und dem Überdrehen
aufweist.
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Man
muss nämlich überraschenderweise
ein im Absolutwert wesentlich höheres
Moment als das Schraubmoment anlegen, im Mittel ein um mindestens
5% höheres
Moment als das Schraubmoment, um in Richtung des angelegten Moments
die erfindungsgemäße Gewindeverbindung
zu überdrehen oder
loszuschrauben, wenn diese mit dem spezifizierten Schraubmoment
verschraubt wurde. Man würde
eher das Gegenteil erwarten, d. h. einen größeren Widerstand gegen das
Losschrauben/Überdrehen
für die
Gewindeverbindung mit geradlinigen Gewindegangflächen, die a priori größere Reibungsflächen aufweist.
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Unter
Berücksichtigung
der Lasten, denen die Gewindegangflächen von Gewinde-Rohrverbindungen
ausgesetzt sind, insbesondere im Fall von Gewinde-Rohrverbindungen,
die für
den Betrieb von Kohlenwasserstoff-Bohrbrunnen eingesetzt werden, die
eine geringe Gewindegangbreite und -höhe aufweisen, sah sich der
Fachmann bisher außerdem nicht
veranlasst, punktförmige
und somit nicht zwischen entsprechenden unter Kontaktdruck stehenden
Flächen
von trapezförmigen
Gewindegängen verteilte
Kontakte herzustellen.
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Die
Krümmung
der konvex gewölbten
Fläche ist
auch an die Geometrie der entsprechenden in Kontakt stehenden Fläche angepasst,
damit der maximale Druck nicht zu einer Plastifizierung des Materials
der in punktförmigem
Kontakt stehenden Flächen
führt.
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Hierzu
weise die konvex gewölbte
Fläche
auf ihrer Breite, außer
in Höhe
der Anschlüsse
an die benachbarten Flächen,
vorteilhafterweise einen Krümmungsradius
oder Krümmungsradien
auf, die zwischen 2 und 60 mm, und vorzugsweise zwischen 3 und 20
mm liegen.
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Die
konvex gewölbte
Fläche
kann über
die ganze oder einen Teil der Länge
des betroffenen Gewindes ausgebildet sein, aber sie ist vorzugsweise über die
ganze Länge
des betroffenen Gewindes, und somit über die ganze Länge jedes
der Gewindebereiche ausgebildet, wenn das Gewinde mehrere Gewindebereiche
aufweist.
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Vorzugsweise
weist die konvex gewölbte Fläche, außer in Höhe der Anschlüsse an die
benachbarten Flächen, über die
Breite der betroffenen Fläche
eine gleichmäßige Krümmung auf.
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Auch
vorzugsweise besitzt die konvex gewölbte Fläche eine gleichmäßige Krümmung über die ganze
Länge des
Gewindes.
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Auch
vorzugsweise entspricht eine konvex gewölbte Fläche einer geradlinigen Fläche auf
dem zugeordneten Gewinde.
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Sehr
vorzugsweise gibt es nur eine konvex gewölbte Fläche, die auf einem einzigen
Gewinde, einem Außen-
oder einem Innengewinde, angeordnet ist.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung sind die Außen-
und Innengewinde der Gewindeverbindung konisch mit radial miteinander interferierenden
Gewindegängen,
und die konvex gewölbte
Fläche
ist ein Gewindegangscheitel.
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Gemäß einer
anderen bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist die konvex gewölbte
Fläche
eine Außen-
oder Innengewindegang flanke, und der eine oder der andere Gewindegang,
der Außen- oder
der Innengewindegang, besitzt ein Mittel, um die konvex gewölbte Flanke
oder die dieser entsprechende Flanke auf dem zugeordneten Gewinde
elastisch zu machen.
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Vorzugsweise
ist die konvex gewölbte
Flanke eine Trägerflanke.
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In
einer Variante dieser zweiten Ausführungsform ist die konvex gewölbte Flanke
eine Eingriffsflanke.
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Die
Biegung der so in der nachfolgenden Beschreibung als elastisch bezeichneten
Flanke verstärkt
sich mit dem Kontaktdruck während
oder am Ende des Schraubvorgangs, und ermöglicht es insbesondere den
Gewindegängen,
sich an die Maßabweichungen
der Außen-
und Innengewinde bezüglich der
Nennmaße
anzupassen, ohne einen übermäßigen Kontaktdruck
zu erzeugen.
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Vorzugsweise
ist in dieser zweiten Ausführungsform
der Erfindung das Mittel, um die konvex gewölbte Flanke oder die dieser
entsprechende Flanke elastisch zu machen, eine Kehle, die am Gewindegangscheitel
neben der elastischen Flanke angeordnet ist.
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Die
Biegung des Gewindegangbereichs zwischen Kehle und elastischer Flanke
bei einem Kontakt unter Kontaktdruck bewirkt in einer Darstellung im
axialen Schnitt eine Drehung der elastischen Flanke um ein Drehzentrum,
das sich am Fuß der
elastischen Flanke befindet.
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Vorzugsweise
ist die Tiefe der Kehle geringer als die oder gleich der Höhe des Gewindegangs,
auf dem sie ausgebildet ist.
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Auch
vorzugsweise weist die Kehle an ihrer Mündung eine Breite auf, die
geringer als oder gleich 2/3 der Breite des Gewindegangs ist, auf
dem sie ausgebildet ist, wobei die Breite des Gewindegangs auf seiner
halben Höhe
gemessen wird.
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Weiter
vorzugsweise ist der Grund der Kehle gemäß einem Radius größer als
oder gleich 0,2 mm abgerundet.
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In
dem Fall, in dem das Mittel zur Verringerung der Steifheit einer
Gewindegangflanke eine Kehle ist, unterscheidet sich vorteilhafterweise
der "konvex gewölbte Flankenwinkel" genannte Winkel zwischen
der Tangente zur konvex gewölbten
Flanke auf halber Höhe
der konvex gewölbten
Flanke und der Senkrechten zur Achse des Zusammenbaus vom "entsprechender Flankenwinkel" genannten Winkel zwischen
der Tangente zur der konvex gewölbten Flanke
entsprechenden Flanke, ebenfalls auf halber Höhe der entsprechenden Flanke,
und der Senkrechten zur Achse des Zusammenbaus.
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Ein
solcher Unterschied zwischen diesen Winkeln führt zu einer Verschiebung des
Kontaktpunkts zwischen der konvex gewölbten Flanke und der entsprechenden
Flanke entlang dieser Flanken beim Biegen der elastischen Flanke
am Ende des Schraubvorgangs oder in Abhängigkeit von den axialen Beanspruchungen
im Betrieb.
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Durch
eine solche Verschiebung des Kontaktpunkts wird vermieden, dass
immer der gleiche Punkt zwischen der konvex gewölbten Flanke und der entsprechenden
Flanke beansprucht wird, was darauf abzielt, die Gefahren eines
Festfressens dieser Flanken nach mehreren Fest- und Losschraubvorgängen zu
reduzieren.
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In
diesem Fall sind sehr vorteilhafterweise die Werte des konvex gewölbten Flankenwinkels
und des entsprechenden Flankenwinkels so, dass der erste Kontakt
zwischen der konvex gewölbten
Flanke und der entsprechenden Flanke auf der elastischen Flanke
auf der Seite des Gewindegangscheitels stattfindet, wo die Kehle
ausgebildet ist.
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Weiter
sehr vorteilhafterweise ist das Vorzeichen des algebraischen Werts
der Verschiebung zwischen dem konvex gewölbten Flankenwinkel und dem
entsprechenden Flankenwinkel so, dass der Kontaktpunkt zwischen
der konvex gewölbten
Flanke und der entsprechenden Flanke sich während des Schraubvorgangs zum
Drehzentrum der elastischen Flanke verschiebt.
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Weiter
sehr vorteilhafterweise ist der Wert der Verschiebung zwischen dem
konvex gewölbten Flankenwinkel
und dem entsprechenden Flankenwinkel so, dass der endgültige Kontaktpunkt
zwischen der konvex gewölbten
Flanke und der entsprechenden Flanke sich außerhalb eines Viertels der Breite
der konvex gewölbten
Flanke befindet, die am Ende dieser Flanke auf der Seite des Gewindegangfußes angeordnet
ist, wenn die Gewindeverbindung vollständig verschraubt ist.
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Eine
solche Anordnung ermöglicht
es, übermäßige und
schädliche
Beanspruchungskonzentrationen in Höhe des Gewindegangfußes zu vermeiden.
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Die
Werte des konvex gewölbten
Flankenwinkels und des entsprechenden Flankenwinkels, um solche
technischen Wirkungen zu erhalten, können durch Rechnung oder Versuche
bestimmt werden, wie man in den erläuterten Ausführungsformen sehen
wird.
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Vorzugsweise
liegt der Absolutwert der Verschiebung zwischen dem konvex gewölbten Flankenwinkel
und dem entsprechenden Flankenwinkel zwischen 1 und 5°.
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Vorzugsweise
weist bei der erfindungsgemäßen Gewindeverbindung
jedes Einsteckelement und jedes Aufnahmeelement mindestens eine
Dichtungsauflagefläche
auf, wobei jede Einsteck-Dichtungsauflagefläche radial mit einer entsprechenden
Aufnahme-Dichtungsauflagefläche
auf der Gewinde-Rohrverbindung im in Stellung verschraubten Zustand
interferiert.
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Vorzugsweise
weist auch bei der erfindungsgemäßen Gewindeverbindung
jedes Einsteckelement und jedes Aufnahmeelement mindestens eine ringförmige Queranschlagfläche auf,
wobei mindestens eine Einsteck-Anschlagfläche gegen eine entsprechende
Aufnahme-Anschlagfläche
auf der Rohr-Gewindeverbindung im in Stellung verschraubten Zustand
anliegt.
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Die
nachfolgenden Figuren beschreiben schematisch verschiedene Ausführungs-
und Nutzungsformen der erfindungsgemäßen Gewinde-Rohrverbindungen.
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1 zeigt
eine gemuffte Schraubmontage, die zwei Gewindeverbindungen mit konischen
Gewinden und trapezförmigen
Gewindegängen
aufweist.
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2 zeigt
eine integrale Schraubmontage mit einer Gewindeverbindung mit zylindrischen
halbgestuften Gewinden und trapezförmigen Gewindegängen.
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3 zeigt einige trapezförmige Gewindegänge einer
erfindungsgemäßen Gewindeverbindung
von der Art der 1, bei der die Innengewindegangscheitel
konvex gewölbt
sind: 3A bezieht sich nur auf das
Innengewinde, 3B bezieht sich nur auf das
Außengewinde,
und 3C bezieht sich auf die beendete Montage der Elemente
der 3A und 3B.
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4 zeigt einige Gewindegänge einer
anderen Gewindeverbindung gemäß der Erfindung,
wobei die Gewindeverbindung von der Art der 1 ist, mit
trapezförmigen
Gewindegängen
mit gegenseitigem axialem Einspannen, deren Außengewindegang-Eingriffsflanke
konvex gewölbt
ist.
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5 zeigt eine Variante der Gewindeverbindung
der 4.
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6 zeigt einige Gewindegänge einer
weiteren erfindungsgemäßen Gewindeverbindung
von der Art der 2 mit trapezförmigen Keilgewindegängen mit
variabler Breite, deren Außengewindegang-Trägerflanke
konvex gewölbt
ist.
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Die 4 bis 6 weisen
je 4 Unterfiguren auf, die mit den Indizes A bis D bezeichnet sind:
Der Index A bezieht sich nur auf das Innengewinde, während der
Index B sich nur auf das Außengewinde
bezieht. Der Index C bezieht sich auf die Montage der Elemente der
Indizes A und B während
des Schraubvorgangs an dem Punkt, an dem die entsprechenden Flächen in
Kontakt kommen. Der Index D bezieht sich auf die fertige Montage
der Elemente der Indizes A und B.
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Die 1 bis 6 sind nicht maßstabsgerecht, da die Eigenschaften
der Gewindeverbindungen übertrieben
wurden, um sie besser zu zeigen oder um ihren Betrieb besser verständlich zu
machen.
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7 stellt die Verteilung der Kontaktdrücke zwischen
dem Außengewindegangscheitel
und dem Innengewindeganggrund interferierender trapezförmiger Gewindegänge dar,
wobei 7A sich auf den Kontakt zwischen
geradlinigem Scheitel und Grund einer Gewindeverbindung des Stands
der Technik und 7B sich auf den Kontakt zwischen
geradlinigem Grund und konvex gewölbtem Scheitel der Gewindeverbindung
der 3C bezieht.
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8 ist
eine graphische Darstellung, die die Verschiebung des einspannenden
Kontaktpunkts im Fall der Gewindegänge der 4 in
Abhängigkeit vom
Schraubvorgang für
verschiedene Winkelkonfigurationen der Eingriffsflanken zeigt.
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9 ist
eine graphische Darstellung, die die Drehung der elastischen Eingriffsflanke
der 4 in Abhängigkeit vom Schraubvorgang
für verschiedene Winkelkonfigurationen
der Eingriffsflanken zeigt.
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10 ist
eine graphische Darstellung, die die Verschiebung des einspannenden
Kontaktpunkts im Fall der Gewindegänge der 4 in
Abhängigkeit vom
Schraubvorgang für
verschiedene Krümmungsradien
der konvex gewölbten
Fläche
zeigt.
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11 stellt einige Gewindegänge einer
anderen erfindungsgemäßen Gewindeverbindung
von der Art der 1 mit konischen Gewinden mit
interferierenden trapezförmigen
Gewindegängen
dar.
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1 stellt
eine gemuffte Schraubmontage 200 zwischen zwei Rohren von
großer
Länge 101, 101' dar.
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Unter
einem Rohr großer
Länge werden Rohre
mit mehreren Meter Länge
verstanden, zum Beispiel mit einer Länge von etwa 10 Meter.
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Solche
Rohre werden üblicherweise
zusammengesetzt, um Säulen
von Futterrohren oder Steigrohren für die Kohlenwasserstoff-Bohrbrunnen
oder Züge
von Bohrstangen für
die gleichen Bohrbrunnen zu bilden.
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Die
Rohre können
aus allen Arten von nicht legierten, leicht legierten oder stark
legierten Stählen, sogar
aus eisenhaltigen oder nicht eisenhaltigen Legierungen hergestellt
werden, um sich an die verschiedenen Betriebsbedingungen anzupassen:
mechanischer Beanspruchungspegel, korrodierende Eigenschaft des
innerhalb oder außerhalb
der Rohre fließenden
Fluids.
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Man
kann auch Rohre aus wenig korrosionsfestem Stahl verwenden, die
mit einer Verkleidung zum Beispiel aus Synthetikmaterial versehen
sind, um jeden Kontakt zwischen dem Stahl und dem korrodierenden
Fluid zu vermeiden.
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Die
Rohre 101, 101' sind
an ihren Enden mit identischen Außengewindeelementen 1, 1' versehen und
werden mit Hilfe einer Muffe 202 zusammengesetzt, die an
jedem Ende mit einem Innengewindeelement 2, 2' versehen ist.
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Die
Außengewindeelemente 1, 1' werden in die
Innengewindeelemente 2, 2' eingeschraubt, wodurch zwei symmetrische
Gewindeverbindungen 100, 100' gebildet werden, die durch einen
Ansatz 10 von einigen Zentimeter Länge vereint sind.
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Der
Ansatz 10 der Muffe weist einen Innendurchmesser auf, der
im Wesentlichen gleich demjenigen der Rohre 101, 101' ist, so dass
die Strömung des
innen fließenden
Fluids nicht gestört
wird.
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Da
die Gewindeverbindungen 100, 100' symmetrisch sind, wird nur der
Betrieb einer dieser Verbindungen beschrieben.
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Das
Außengewindeelement 1 weist
ein Außengewinde 3 mit
auslaufenden trapezförmigen
Gewindegängen
vom so genannten "Buttress"-Typ gemäß der Spezifikation API 5B
auf; dieses Außengewinde 3 ist
konisch und auf der Außenseite
des Einsteckelements angeordnet, und es ist vom freien Ende 7 des
Elements durch eine gewindelose Lippe 11 getrennt. Das
freie Ende 7 ist eine im Wesentlichen quer liegende ringförmige Anschlagfläche.
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An
das freie Ende 7 auf der Außenfläche der Lippe 11 anschließend befindet
sich eine konische Dichtungsauflagefläche 5, deren Konizität größer ist als
diejenige des Außengewindes 3.
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Das
Aufnahmeelement 2 weist denen des Einsteckelements 1 zugeordnete
Mittel auf, d. h., dass sie ihnen formmäßig entsprechen und dazu bestimmt
sind, aufgrund ihrer Anordnung mit den Einsteckmitteln zusammenzuwirken.
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Das
Aufnahmeelement 2 weist so innen ein konisches Innengewinde 4 und
einen gewindelosen Bereich zwischen dem Gewinde und dem Ansatz 10 auf.
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Dieser
gewindelose Bereich weist insbesondere eine ringförmige Anschlagfläche 8 von
im Wesentlichen quer liegender Ausrichtung auf, die am Ende des
Ansatzes eine Schulter und auf die Schulter folgend eine konische
Auflagefläche 6 bildet.
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Nach
dem vollständigen
Einschrauben des Außengewindes
in das Innengewinde liegen die Queranschlagsflächen 7 und 8 aufeinander
auf, während
die Auflageflächen 5, 6 radial
interferieren und daher unter Metall-Metall-Kontaktdruck stehen.
Die Auflageflächen 5, 6 bilden
so Dichtungsauflageflächen,
die die Gewindeverbindung sogar für hohe innere oder äußere Fluiddrücke und
für verschiedene Beanspruchungen
(axialer Zug, axialer Druck, Biegung, Torsion, ...) dicht machen.
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Man
kann auch in die Gewinde einen Dichtring aus Synthetikmaterial,
wie zum Beispiel einem Fluorpolymer, integrieren, um die Dichtheit
herzustellen oder zu verstärken.
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Ein
anderes Beispiel einer Schraubmontage zwischen zwei Rohren von großer Länge ist
in 2 dargestellt, wobei diese Art von Montage 300 nur eine
Gewindeverbindung verwendet, die als integrale Verbindung bezeichnet
wird.
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Das
Rohr 301 ist an einem seiner Enden mit einem Außengewindeelement 1 versehen,
während das
zweite Rohr 302 mit einem Innengewindeelement 2 am
entsprechenden Ende versehen ist.
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Das
Außengewindeelement 1 weist
ein Außengewinde
auf, das im Fall der 2 aus zwei zylindrischen Stufen
oder Absätzen 303, 303' mit trapezförmigen Gewindegängen besteht,
die von einer quer liegenden Ringfläche 307 einer einen
Anschlag bildenden, zentralen Schulter getrennt werden, wobei der
Absatz mit dem kleinsten Durchmesser 303' sich auf der Seite des freien
Endes 309' des
Elements befindet, wobei dieses freie Ende 309' eine quer liegende
Ringfläche
ist.
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Zwischen
dem Gewindebereich 303' und
der Endfläche 309' befindet sich
außen
eine konische Auflagefläche 311'.
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Auf
der gegenüberliegenden
Seite auf dem Einsteckelement wird der Gewindebereich 303 von einem
gewindelosen Bereich verlängert,
der eine konische Auflagefläche 311 und
eine quer liegende Ringfläche 309 aufweist,
die eine Schulter bildet.
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Das
Innengewindeelement 2 weist innen den Einsteckelementen
zugeordnete Aufnahmeelemente auf.
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So
weist das Aufnahmeelement 2 ein Innengewinde auf, das aus
zwei zylindrischen Absätzen 304, 304' besteht, die
durch eine quer liegende Ringfläche 308 einer
einen Anschlag bildenden zentralen Schulter getrennt sind, wobei
der Absatz mit dem größeren Durchmesser 304 zum
freien quer liegenden ringförmigen
Ende 310 des Aufnahmeelements hin angeordnet ist.
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Das
Aufnahmeelement weist außerdem
zwei konische Auflageflächen 312, 312', die den Einsteckauflageflächen 311 311' entsprechen,
und eine quer liegende Ringfläche 310' auf, die am
dem freien Ende 310 gegenüberliegenden Ende des Elements
eine Schulter bildet.
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Im
verschraubten Zustand sind die Außengewindebereiche 303, 303' in die Innengewindebereiche 304, 304' geschraubt,
und die Anschlagflächen
der zentralen Schultern 307, 308 liegen aufeinander
auf. Die quer liegenden Endflächen 309, 309' befinden sich
praktisch in Kontakt mit denjenigen der Schultern 310 bzw. 310' und bilden
Hilfsanschläge für den zentralen
Hauptanschlag 307, 308.
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Die
Außenauflageflächen 311, 311' interferieren
radial mit den Innenauflageflächen 312 bzw. 312', indem sie
hohe Metall-Metall- Kontaktdrücke entwickeln,
die in der Lage sind, die Dichtheit der Verbindung gegenüber äußeren oder
inneren Fluiden zu gewährleisten.
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In
nicht dargestellten Varianten kann die gemuffte Schraubmontage zylindrische
Gewinde und die integrale Schraubmontage konische Gewinde aufweisen.
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Die
Gewinde können
auch je zwei konische Gewindebereiche mit gleicher oder unterschiedlicher Konizität oder vom
zylindrisch-konischen Typ aufweisen, wobei die Gewindebereiche des
gleichen Gewindes gestuft oder nicht gestuft sein können.
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In
den 1 und 2 wurden die Gewinde durch die
Mantellinien oder die Hüllkurven
des Gewindegangscheitels und des Gewindeganggrunds schematisch dargestellt.
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Die
folgenden Figuren ermöglichen
es, die Gewindegänge
von Gewindeverbindungen gemäß mehrerer
Varianten der Erfindung zu beschreiben.
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3 bezieht sich auf konische Gewinde mit radial
interferierenden trapezförmigen
Gewindegängen
und mit konvex gewölbten
Gewindegangscheiteln einer Gewindeverbindung 100 der 1.
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3B stellt
die Außengewindegänge 21 dieser
Art von Gewindeverbindung dar, die im axialen Schnitt eine klassische
Trapezform haben und eine Trägerflanke 23,
eine Eingriffsflanke 25, einen Gewindegangscheitel 29 und
einen Gewindeganggrund 27 aufweisen. Ihre Höhe beträgt h1, und
ihre Breite auf halber Höhe
beträgt
2,5 mm (Gewinde vom Typ 5 Gewindegänge pro Zoll).
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Die
Gewindegangscheitel und Gewindeganggründe sind auf konischen Flächen gleicher
Konizität
angeordnet, die durch den Halbscheitelwinkel γ zwischen dem "ursprünglichen" Konus, der durch seine
Mantellinie 37 symbolisch dargestellt ist, und der Richtung
der Achse der Montage definiert wird.
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Die
Gewindegangscheitel 29 und die Gewindeganggründe 27 sind
geradlinig, außer
in Höhe
der Anschlüsse
an die Flanken; diese Anschlüsse
weisen in an sich bekannter Weise einen Radius in der Größenordnung
eines Bruchteils eines Millimeters auf, um die Beanspruchungskonzentrationen
der Gewindeganggründe
und die Zerbrechlichkeit der Kanten zu begrenzen; die Gewindegangscheitel 29 und die
Gewindeganggründe 27 sind
auf konischen Flächen
mit einem Halbscheitelwinkel γ angeordnet.
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Die
Trägerflanken 23 und
die Eingriffsflanken 25 sind ebenfalls geradlinig und bilden
je einen Winkel α bzw. β mit der
Senkrechten zur Achse der Montage.
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Im
vorliegenden Fall ist α leicht
negativ (die Flanke 23 steht leicht über den Gewindeganggrund 21 vor),
während
der Winkel β positiv
und stärker
geneigt ist.
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Daraus
folgt, dass die Flanken miteinander einen Winkel δ bilden,
derart, dass die trapezförmigen
Gewindegänge 21 an
ihrem Scheitel 29 weniger breit sind als an ihrer Basis.
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Die
Innengewindegänge 22 sind
in 3A dargestellt.
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Ihre
Form ist im Wesentlichen trapezförmig und
an das Verschrauben mit den Außengewindegängen 21 angepasst.
Ihre Höhe
h2 ist geringfügig größer als
die Höhe
h1 der Außengewindegänge 21, und
ih re Breite auf halber Höhe
beträgt
2,5 mm (Gewinde vom Typ 5 Gewindegänge pro Zoll).
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Die
Innengewindegangscheitel 128 und Innengewindeganggründe 30 tangieren
oder befinden sich auf konischen Flächen mit einem Halbscheitelwinkel γ gleich demjenigen
bezüglich
der Innengewindegänge.
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Die
Innengewindeganggründe 30 sind
geradlinig, außer
in Höhe
der Anschlüsse
an die Flanken, die wie die Außengewindegänge einen
Anschlussradius aufweisen.
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Die
Gewindegangscheitel 128 sind durchgehend über ihre
ganze Breite konvex gewölbt,
d. h., dass sie keine Unterbrechung in ihrer Breite aufweisen.
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Sie
besitzen einen Radius R3 gleich 5 mm (außer in Höhe der Anschlüsse an die
Flanken, die einen kleineren Anschlussradius aufweisen, der an die
Anschlussradien der Außengewindegänge angepasst
ist).
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Die
Trägerflanken 24 und
Eingriffsflanken 26 bilden je die gleichen Winkel α bzw. β mit der
Senkrechten zur Achse der Montage wie die entsprechenden Flanken 23, 25 des
Außengewindes.
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Wenn
man das Außengewinde 3 in
das Innengewinde 4 schraubt, entsteht zu einem gegebenen
Zeitpunkt ein Kontakt zwischen dem konvex gewölbten Innengewindegangscheitel 128 und
dem Außengewindeganggrund 27,
da man vom geometrischen Standpunkt (h2 > h1) dafür gesorgt hat, dass zwischen
dem Außengewindegangscheitel 29 und dem
Innengewindeganggrund 30, die beide geradlinig sind, ein
Spiel bleibt: Siehe 3C.
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Unter
Berücksichtigung
des Vorhandenseins der Anschläge 7, 8 (siehe 1),
die aufeinander aufliegen, wenn die Gewindeverbindung verschraubt ist,
sind die Einsteck- und Aufnahmeelemente unter axialem Zug, was dazu
führt,
dass die Trägerflanken 23, 24 unter
Kontaktdruck stehen. Dagegen gibt es ein Spiel zwischen den Außengewindegang-Eingriffsflanken
und den Innengewindegang-Eingriffsflanken 25, 26.
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Der
interferierend genannte Kontakt zwischen dem konvex gewölbten Innengewindegangscheitel 128 und
dem Außengewindeganggrund 27 entsteht
punktförmig
in O, das sich im Wesentlichen in der Mitte des gewölbten Scheitels 128 und
des geradlinigen Grunds 27 befindet.
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Die
Krümmung
des konvex gewölbten
Innengewindegangscheitels 128 ermöglicht es, den Widerstand der
erfindungsgemäßen Gewindeverbindung gegen
das Losschrauben oder das Überdrehen
zu erhöhen.
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7A zeigt
schematisch die Verteilung der Kontaktdrücke auf einer Gewindeverbindung
des Stands der Technik zwischen einem geradlinigen Innengewindegangscheitel 28 und
einem ebenfalls geradlinigen entsprechenden Außengewindeganggrund 27.
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Die
Pfeile Pc zeigen das Ausmaß des lokalen Kontaktdrucks
an jedem Punkt des verteilten Kontakts; man stellt fest, dass die
Kontaktdruckwerte Pc an jedem Ende R, S,
T, U der Kontaktsegmente höher
sind.
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Daraus
folgt, dass das zum Schmieren der Gewinde und zur Verhinderung des
Festfressens aufgebrachte Fett dazu neigt, im Inneren des Kontaktsegments
eingeschlossen zu werden.
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Wenn
der Schraubvorgang mit einem gegebenen Schraubmoment Tf beendet
ist, genügt
es bei einer solchen Gewindeverbindung des Stands der Technik, ein
Schraubmoment Ts auszuüben, das kaum größer ist
als Tf, um die Verschraubung aufgrund des
in den Kontaktsegmenten eingeschlossenen Schmiermittels wieder aufzunehmen.
Dies äußert sich
in einer relativen Verschiebung der Einsteck- und Aufnahmeelemente zueinander und
in einer unpassenden Positionierung der Dichtmittel.
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Die
neueren Techniken des Bohrens von schräg abgelenkten oder sogar waagrechten
Brunnen erfordern es insbesondere, die Rohre und die sie verbindenden
Gewindeverbindungen während
ihres Einfahrens in den Bohrbrunnen zu drehen und so die Gewindeverbindungen
einem starken Torsionsmoment auszusetzen. Es ist unbedingt notwendig,
dass eine solche Drehung im Betrieb nicht zu Lecks führt.
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Um
eine Gewindeverbindung loszuschrauben, muss man in gleicher Weise
ein Schraubmoment Tb in Gegenrichtung zu
Tf ausüben,
aber dieses Moment ist bei einer Gewindeverbindung gemäß dem Stand
der Technik im Absolutwert gleich dem Schraubmoment Tf.
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7B zeigt,
dass eine geringe Krümmung der
Innengewindegangscheitel 128 es ermöglicht, die mittlere Kontaktdrucklücke und
somit das Einschließen
des Schmiermittels zwischen den interferierenden Innengewindegangscheiteln 128 und
Außengewindeganggründen 27 zu
unterdrücken,
indem im Gegensatz eine mittlere Kontaktdruckspitze erzeugt wird.
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Es
muss dann ein Schraubmoment T ausgeübt werden, das im Absolutwert
wesentlich größer als Tf ist, um die Gewindeverbindung zu überdrehen oder
loszuschrauben.
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Es
wurden so Versuche des Verschraubens-Losschraubens an Gewindeverbindungen
des Typs VAM TOP® (gemäß dem Katalog VAM® Nr.
940, ausgegeben im Juli 1994 von Vallourec Oil & Gas) durchgeführt, die gemäß 3 verändert
wurden und die folgenden Eigenschaften aufwiesen:
- • Rohre aus
gering legiertem Stahl, behandelt für einen Grad API L80 (Elastizitätsgrenze
höher als oder
gleich 552 MPa)
- • Außendurchmesser
der Rohre: 171,8 mm (7'')
- • Dicke
der Rohre: 10,36 mm (29 lb/ft)
- • Gewinde
mit 5 Gewindegängen
pro Zoll
- • Konizität Gewinde
= 6,25% (γ =
1,79°).
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Es
wurden die Werte des Losschraubmoments Tb für eine Verschraubung
mit einem Moment Tf für vier verschiedene Gewindeverbindungen
und vier Schraubmomentgrade gemessen.
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In
den elf durchgeführten
Verschraub-Losschraubversuchen variiert die relative Abweichung zwischen
Tf und Tb im Absolutwert
zwischen 3% und 14%, und sie beträgt im Mittel 7,5%.
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Die
Wahl eines zu geringen Krümmungsradius
R3 führt
zu einer zu starken mittleren Kontaktdruckspitze und folglich zu
einer Gefahr des Plastifizierens des Materials und/oder des Festfressens
der Gewindegänge
nach mehreren Benutzungen der Gewindeverbindungen; er führt auch
zu einer Verringerung der Breite der Trägerflanken 23, 24 und
folglich der maximal akzeptablen axialen Zuglast: Ein Krümmungsradius
R3 von mehr als oder 2 mm ist völlig
angepasst.
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Die
Wahl eines zu großen
Krümmungsradius R3
erlaubt es nicht mehr, die beabsichtigte Wirkung zu erhalten und
führt zu
der Gefahr des Einschließens
von Schmiermittel: Ein Krümmungsradius
R3 von weniger als oder gleich 60 mm und vorzugsweise gleich 20
mm ist angemessen.
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Man
könnte
die vorteilhafte Eigenschaft des Widerstands gegen ein Losschrauben
oder Überdrehen
der erfindungsgemäßen Gewindeverbindung noch
dadurch verbessern, dass außerdem
eine Außengewinde-Trägerflanke
oder eine Innengewinde-Trägerflanke
leicht konvex gewölbt
hergestellt wird, um jedes Einschließen von Fett zwischen den Trägerflanken
zu vermeiden.
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4 bezieht sich auf konische Gewinde mit trapezförmigen Gewindegängen mit
gegenseitiger axialer Einspannung einer Gewindeverbindung 100 der 1.
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Unter
trapezförmigen
Gewindegängen
mit gegenseitiger axialer Einspannung versteht man Gewindegänge, wie
sie in der Druckschrift WO 00/14441 beschrieben sind, bei denen
die Breite der Gewindegänge
auf halber Höhe
größer ist
als die Breite ebenfalls auf halber Höhe der Zwischenräume zwischen
entsprechenden Gewindegängen
des zugeordneten Gewindes, was zu einer gegenseitigen axialen Einspannung
der beiden Gewindegangflanken eines Gewindes durch diejenigen des
zugeordneten Gewindes führt
und umgekehrt.
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4B stellt
einige Außengewindegänge 21 dar,
die im axialen Schnitt im Wesentlichen Trapezform haben und eine
Trägerflanke 23,
eine Eingriffsflanke 125, einen Gewindegangscheitel 29 und
einen Gewindeganggrund 27 aufweisen.
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Die
Gewindegangscheitel und Gewindeganggründe sind geradlinig (außer in Höhe der Anschlüsse an die
Flanken, die einen Radius in der Größenordnung des Bruchteils eines
Millimeters aufweisen, um die Beanspruchungskonzentrationen der Gewindeganggründe und die
Zerbrechlichkeit der Kanten zu begrenzen) und sind auf konischen
Flächen
der gleichen Konizität
angeordnet, die durch den Halbscheitelwinkel γ zwischen dem "ursprünglichen" Konus, der durch
seine Mantellinie 37 symbolisch dargestellt ist, und der
Richtung der Achse der Montage definiert ist.
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Die
Gewindegänge
weisen über
ihre ganze Länge
eine schraubenförmige
Kehle 31 auf, deren Profil eine Achse im Wesentlichen senkrecht
zu derjenigen der Montage aufweist, die am Gewindegangsscheitel
in etwa auf halber Breite mündet.
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Die
Kehle 31 hat ein V-förmiges
Profil mit abgerundetem Grund, wobei der Winkel zwischen den Schenkeln
des V in der Größenordnung
von 35° liegt und
der Radius am Grund der Kehle 61 0,4 mm beträgt.
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Ihre
Breite an der Mündung
liegt in der Größenordnung
von 35% der Breite des Gewindegangscheitels 29, und ihre
Tiefe liegt in der Größenordnung
von 60% der Höhe
des Gewindegangs 21.
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Die
Trägerflanke 23 ist
geradlinig (außer
in Höhe
der Anschlüsse
an die Gewindegangscheitel und Gewindeganggründe, wie weiter oben angegeben)
und steht sehr leicht über
den Gewindeganggrund vor, wobei der Winkel α dieser Trägerflanke bezüglich der
Senkrechten zur Achse der Montage daher sehr geringfügig negativ
ist, gleich –3°.
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Die
Eingriffsflanke 125, die dem Gewindegangscheitel 29 benachbart
ist, ist über
ihre ganze Breite MP konvex gewölbt;
sie weist einen gleichmäßigen Krümmungsradius
R1 von mehreren Millimetern außer
in Höhe
der Anschlüsse
an die Gewindegangscheitel und Gewindeganggründe auf, wo der Krümmungsradius
geringer ist, in der Größenordnung
eines Bruchteils eines Millimeters.
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Die
Tangente 39 zur Eingriffsflanke in halber Höhe des Gewindegangs
bildet einen Winkel A mit der Senkrechten zur Achse der Montage.
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Die
Gewindegangbreite in halber Höhe
des Gewindegangs ist l1, während
l3 den Zwischenraum zwischen Gewindezähnen auf halber Höhe darstellt, wobei
die Summe (l1 + l3) gleich der Gewindegangsteigung ist.
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4A stellt
einige trapezförmige
Innengewindegänge 22 dar,
deren Form an diejenige der Außengewindegänge 21 angepasst
ist.
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Die
Innengewindegänge 22 weisen
vier geradlinige Flächen
(außer
in Höhe
der Anschlüsse
an die Gewindegangscheitel und Gewindeganggründe, die in an sich bekannter
Weise einen Radius in der Größenordnung
eines Bruchteils eines Millimeters aufweisen, um die Beanspruchungskonzentrationen der
Gewindeganggründe
und die Zerbrechlichkeit der Kanten zu begrenzen) auf, d. h.:
- – eine
Trägerflanke 24,
die über
den Gewindeganggrund 30 vorsteht und um einen Winkel α bezüglich der
Senkrechten zur Achse der Montage geneigt ist, wobei dieser Winkel α gleich dem
Winkel der Außengewindegang-Trägerflanke
ist,
- – eine
Eingriffsflanke 26, die um einen Winkel B bezüglich der
Senkrechten zur Achse der Montage geneigt ist, wobei der Winkel
B geringfügig
größer ist
als der Winkel A der 4B,
- – einen
Gewindegangscheitel 28, der auf einer konischen Fläche mit
einem Halbscheitelwinkel γ gleich
demjenigen der konischen Fläche
bezüglich
des Außengewindes
angeordnet ist,
- – einen
Gewindeganggrund 30, ebenfalls auf einer konischen Fläche mit
einem Halbscheitelwinkel γ angeordnet.
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Die
Winkel γ und
B sind unterschiedlich, ihr Unterschied δ ist so, dass die Gewindegänge 22 an ihrem
Scheitel 28 weniger breit sind als an ihrer Basis.
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l2
stellt die Breite des Innengewindegangs auf halber Höhe dar,
während
l4 den Zwischenraum zwischen den Zähnen des Innengewindegangs
auf halber Höhe
darstellt; die Summe (l2 + l4) stellt die Steigung des Innengewindegangs
dar, die gleich der Steigung des Außengewindegangs ist.
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In
der Konfiguration der Gewindeverbindung der 4 ist
l1 größer als
l4 und l2 ist größer als
l3, was zur Folge hat, dass beim Schraubvorgang die beiden Außenflanken 23, 125 in
einem gegebenen Zeitpunkt unter Berücksichtigung der Konizität der Gewinde
mit den beiden Innenflanken 24, 26 in Kontakt
kommen; bei Fortsetzung des Schraubvorgangs werden die Gewindegänge 21, 22 einer
axialen Einspannung ausgesetzt, daher die Bezeichnung Gewindegänge mit
axialer Einspannung, die dieser Art Gewindegang verliehen wird.
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4C stellt
die Position des Außengewindegangs 21 und
des Innengewindegangs 22 zum Zeitpunkt des ersten Kontakts
während
des Schraubvorgangs dar.
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Die
geradlinigen Trägerflanken 23, 24 mit dem
Winkel α haben
einen über
ihre ganze gemeinsame Breite verteilten Kontakt.
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Die
Gewindegangscheitel 29, 28 sind noch von den entsprechenden
Gewindeganggründen 30, 27 entfernt.
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Die
Eingriffsflanken 125, 26 sind im Punkt O in Kontakt,
der sich auf dem Bogen MP näher
bei M als bei P auf der Außengewindegangflanke 125 und ebenfalls
näher bei
Q als bei N auf der Innengewinde gangflanke 26 befindet.
Der Kontakt findet also auf der Seite des Außengewindegangscheitels statt,
auf der sich die Kehle 31 befindet.
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Der
zu M hin verschobene Kontakt kommt daher, dass der Winkel A der
Tangente 39 zur konvex gewölbten Flanke 125 auf
halber Gewindeganghöhe kleiner
ist als der konstante Winkel B der geradlinigen Innengewindegangflanke 26,
wobei der Punkt O dem Punkt entspricht, in dem die Tangente zur
konvex gewölbten
Flanke 125 einen Winkel gleich B bezüglich der Senkrechten zur Achse
der Verbindung bildet.
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Wenn
man den Schraubvorgang über
die in 4C gezeigte Stellung hinweg
fortsetzt, haben aufgrund der konischen Gewinde die Außengewindegänge die
Tendenz, keilförmig
in die Vertiefungen zwischen den Innengewindegängen einzudringen, und umgekehrt
haben die Innengewindegänge
die Tendenz, keilförmig
in die Vertiefungen zwischen den Außengewindegängen einzudringen, wodurch
ein einspannender Kontaktdruck zwischen den entsprechenden Flanken
entsteht. Dieser Kontaktdruck steigt, wenn man den Schraubvorgang
fortsetzt, aufgrund der Trapezform der Gewindegänge und der Konizität der Gewinde.
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In
Abwesenheit einer Kehle auf klassischen trapezförmigen Außen- und Innengewindegängen bilden, unter Berücksichtigung
der Herstellung der Gewindegänge
aus einem Material mit hohem Elastizitätsmodul von der Art Stahl,
die beiden Flanken sehr schnell einen äußerst steifen Anschlag, und man
kann den Schraubvorgang dann nicht mehr fortsetzen.
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Das
wäre kein
schwerwiegender Nachteil, wenn die Geometrie der Gewindegänge perfekt
reproduzierbar wäre,
was nicht der Fall ist.
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Normale
Bearbeitungstoleranzen von ±0,01 mm
bei den Breiten der Außengewindegänge und der
Innengewindegänge
können
eine Abweichung von 0,02 mm bei der axialen Einspannung oder Klemmung
gleich (l1 – l4)
oder (l2 – l3)
bewirken.
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Diese
Abweichung äußert sich
aufgrund der Konizität
der Gewinde durch inakzeptable Positionsabweichungen zwischen Außen- und
Innengewindeelement, und sie führt
insbesondere zu Abweichungen der radialen Interferenz in Höhe der Dichtungsauflageflächen 5, 6,
also zu inakzeptablen Risiken von Lecks im Betrieb.
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Die
Kehle 31, die am Gewindegangscheitel 29 neben
der konvex gewölbten
Eingriffsflanke 125 mündet,
ermöglicht
es den beiden Bereichen 33, 35 des Außengewindegangs 21,
sich unter dem einspannenden Kontaktdruck durch Biegung zu verformen,
der aus dem Fortsetzen des Schraubvorgangs über den ersten Kontakt hinaus
entsteht: Die Kehle 31 ermöglicht es also, die Struktur
des Außengewindegangs 21 geschmeidiger
zu machen und die Steifheit der Eingriffsflanke 125 zu
verringern.
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Die
Verformung der beiden Bereiche 33, 35 des Außengewindegangs
ist proportional zum Kontaktdruck, da man das Material des Außengewindegangs 21 im
elastischen Bereich arbeiten lässt,
während
der massive Innengewindegang 22 in erster Näherung als
steif angesehen werden kann, und die Steifheit der vom Gewindegangbereich 35 zwischen der
Kehle 31 und der elastischen Eingriffsflanke gebildeten
Feder durch die Geometrie dieses Gewindegangbereichs 35 und
durch die Elastizität
des ihn bildenden Materials, zum Beispiel Stahl, bestimmt wird.
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Die
Krümmung
der konvex gekrümmten
Außengewindegangflanke 125 ermöglicht es,
die Kehle optimal arbeiten zu lassen: In Abwesen heit einer solchen
Krümmung,
d. h., wenn die Außengewindegang-Eingriffsflanke geradlinig
wäre, mit
einem Winkel gleich B, gäbe
es eine Annäherung
durch Translationsbewegung der Bereiche 33, 35 des
Außengewindegangzahns,
was zu einer starken Verringerung des Radius R2 am Kehlengrund und
zu einer Gefahr des Abscherens der Wurzel der Gewindegangbereiche 33, 35 führen würde.
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Die
Krümmung
der konvex gewölbten
Außengewindegang-Eingriffsflanke 125 ermöglicht dagegen
die progressive Drehung der konvex gewölbten Eingriffsflanke 125,
die so während
des Fortgangs des Schraubvorgangs flexibel gemacht wurde, sowie
eine Verteilung der Kontaktdrücke
gemäß der Hertz-Theorie.
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Das
Drehzentrum der flexiblen Eingriffsflanke 125 befindet
sich im Wesentlichen in P am Fuß der flexiblen
Eingriffsflanke 125.
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4D stellt
die Positionierung der Gewindegänge
am Ende des Schraubvorgangs dar.
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Der
Bereich 35 des Gewindegangs zwischen Kehle 31 und
flexibler Eingriffsflanke 125 hat sich um einen bestimmten
Winkel gedreht, um die Anpassung des Platzbedarfs zwischen den Flanken
der Außengewindegänge und
der Innengewindegänge
zu erlauben.
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Der
ursprüngliche
Kontaktpunkt O hat sich zu O' in
Richtung des Punkts P entlang des Bogens MP verschoben.
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Eine
solche Verschiebung OO' ist
vorteilhaft, da sie es erlaubt, nicht immer den gleichen Punkt der Eingriffsflanken
während
des Schraubvorgangs arbeiten zu lassen und so die Gefahren des Festfressens
zu begrenzen.
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Man
sieht also, dass es vorteilhaft ist, den ersten Kontakt in O auf
der halben Breite des Bogens MP entgegengesetzt zu P, und wenn möglich nahe dem
P entgegengesetzt liegenden Ende M, herzustellen, d. h. auf der
Seite des Gewindegangscheitels 29, wo die Kehle 31 ausgebildet
ist.
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Die
Wahl des Krümmungsradius
R1 der konvex gewölbten
Flanke 125 definiert die Verschiebung OO' für die gegebenen
Winkel A und B.
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Die
folgenden graphischen Darstellungen 8 bis 10 resultieren
aus Studien über
Gewindeverbindungen vom Typ VAM TOP® (gemäß dem Katalog
VAM® Nr.
940 ausgegeben im Juli 1994 von Vallourec Oil & Gas), verändert gemäß 4 und
mit den folgenden Eigenschaften:
- • Rohre aus
wenig legiertem Stahl, behandelt für einen Grad API L80 (Elastizitätsgrenze
größer als oder
gleich 552 MPa);
- • Außendurchmesser
der Rohre: 177,8 mm (7'');
- • Dicke
der Rohre: 10,36 mm (29 lb/ft);
- • Gewinde
mit einer Steigung von 6 mm und einer Konizität = 6,25% (γ = 1,79°);
- • Gewindeganghöhe 1,8 mm;
Gewindegangbreite 3,5 mm;
- • α = –3°; B (Winkel
der Innengewindegang-Eingriffsflanke) = 13; δ = 10°;
- • A
(Winkel der Außengewindegang-Eingriffsflanke
auf halber Höhe)
variabel zwischen 9° und
14°;
- • Radius
R1 der konvex gewölbten
Außengewindegang-Eingriffsflanke
variabel zwischen 5 und 20 mm;
- • Klemmung
(oder axiale gegenseitige Einspannung FA) variabel zwischen 0 und
0,14 mm (0,04 mm angestrebt);
- • Kehlentiefe:
1 mm; Kehlenbreite an ihrer Mündung
= 1,4 mm;
- • Radius
R2 am Kehlengrund = 0,4 mm;
- • Mitte
des Kehlengrunds 2,3 mm vom der Trägerflanke entfernt.
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Die
graphische Darstellung der 8 zeigt die
Verschiebung DC des Kontaktpunkts O entlang des Bogens MP der flexiblen
Flanke 125 der 4 in Abhängigkeit
von der Klemmung FA auf der Eingriffsflanke für verschiedene Werte des Winkels
A zwischen 9° und
14°.
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Man
stellt in 8 fest, dass je größer der Winkel
A, desto schneller ist die Verschiebung DC der Flanke 125.
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Wenn
der Winkel A kleiner ist als der Winkel B, überprüft man, ob der ursprüngliche
Kontaktpunkt O sich auf der halben Breite des Bogens MP auf der dem
Drehzentrum P entgegengesetzten Seite befindet.
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Der
Winkel A kann nicht kleiner als 9° sein, da
der Punkt O sich sonst außerhalb
des Bogens MP jenseits von M befinden könnte.
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Werte
von A größer als
12° sind
auch nicht wünschenswert,
da der Endkontaktpunkt O' sich dann
für bestimmte
schlecht gepaarte Außengewinde-Innengewinde-Elementepaare
jenseits von P befinden könnte.
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Ein
Betrieb mit einem Kontaktpunkt O' nahe P
scheint außerdem
auch nicht optimal zu sein, da er zu Beanspruchungskonzentrationen
am Fuß des
Gewindegangs führt,
wie im Fall eines Kontakts zwischen zwei geradlinigen Flanken.
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Ein
Wert des Winkels A von 10° scheint
für den
vorliegenden Fall vollig geeignet, wobei der Endkontaktpunkt O' zu einer Beanspru chungsspitze führt, die
sich im schlechtesten Fall kaum jenseits der halben Breite der Flanke
auf der Seite von P befindet.
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9 zeigt
an den gleichen Gewindeverbindungen die Entwicklung des Drehwinkels
RFE der elastischen Flanke 125 in Abhängigkeit von der Klemmung FA.
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Auch
hier ist die Drehung der Flanke 125 umso schneller, je
größer der
Winkel A ist.
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Es
ist vorteilhaft, einen Winkel A relativ klein (10°) zu wählen, um
das Ausmaß der
Drehung mit dem Klemmen zu begrenzen.
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Auf
diese Weise verändert
sich der Kontaktdruck wenig in Abhängigkeit von der tatsächlich erhaltenen
Klemmung.
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Die
graphische Darstellung der 10 zeigt für die gleiche
Art von Gewindeverbindung für
verschiedene Krümmungsradien
R1 der Flanke 125 den Einfluss der Klemmung FA auf die
Verschiebung DC des Kontaktpunkts, wobei der Winkel A konstant und gleich
10° gehalten
wird.
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Für einen
Krümmungsradius
R1 von 20 mm findet der ursprüngliche
Kontakt in M statt, und der Kontaktpunkt verschiebt sich im Laufe
des Klemmens schnell entlang des Bogens MP.
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Je
kleiner der Krümmungsradius
R1, desto mehr verschiebt sich der ursprüngliche Kontaktpunkt O nach
P, und desto stärker
verringert sich die Verschiebegeschwindigkeit in Abhängigkeit
von der Klemmung.
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Ein
Radius R, der zu weit unter 5 mm liegt, scheint schädlich, wenn
man einen ursprünglichen Kontaktpunkt
O auf der halben Breite des Bogens MP entgegengesetzt zu P beibehalten
will.
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Man
kann so in geeigneter Weise einen Krümmungsradius R1 der konvex
gewölbten
Flanke 125 zwischen 3 und 30 mm wählen.
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Man
erhält
die gleiche Wirkung der Erhöhung des
Widerstands der Gewindeverbindung gegen ein Losschrauben oder Überdrehen
im Fall der Gewindegänge
der 4 wie im Fall der Gewindeverbindungen
mit konvex gewölbten
Gewindegangscheiteln gemäß 3, aber die Erhöhung dieses Widerstands ist
im Fall der Gewindegänge
mit gegenseitiger axialer Einspannung mit konvex gewölbter Eingriffsflanke
wesentlich größer als
im Fall der Gewindegänge
der 3, wenn auch der Mechanismus der
Erhöhung
dieses Widerstands gleich dem in 7 dargestellten
ist.
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Der
sehr stark verbesserte Widerstand gegen das Losschrauben wurde durch
Versuche des Festschraubens-Losschraubens festgestellt, die an zwei
Gewindeverbindungen durchgeführt
wurden, die gleich denen für
die Versuche der 8 bis 10 sind,
aber unterschiedliche geometrische Eigenschaften im Vergleich mit
denen der 4 aufweisen: Das Außengewindeelement
ist konventionell mit einem Außengewindegang
mit geradlinigen Flächen,
während
das Innengewindeelement einen Innengewindegang aufweist, der eine
konvex gewölbte Eingriffsflanke
und eine am Innengewindegangscheitel mündende Kehle aufweist.
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Für einen
Winkel zwischen der Tangente zur konvex gewölbten Innengewinde-Eingriffsflanke
und der Senkrechten zur Achse der Verbindung (gesehen auf halber
Höhe des
Gewindegangs) gleich 11°,
einen Radius R1 der konvex gewölbten
Innengewindegang-Eingriffs flanke gleich 10 mm und eine Klemmung
gleich 0,02 mm ist das Losschraubmoment Tb für eine der
Gewindeverbindungen auf 130°%
und für die
andere Gewindeverbindung auf 123% des Schraubmoments Tf angestiegen.
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5 ist eine Variante der 4.
In dieser 5 besitzt der Außengewindegang 21 auch
eine konvex gewölbte
Eingriffsflanke 125 mit einem Winkel A auf halber Flankenbreite,
aber er hat keine Kehle.
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Dagegen
ist eine Kehle 32 auf dem Innengewindegang 22 angeordnet
und ermöglicht
die Biegung der geradlinigen Innengewindegang-Eingriffsflanke 26,
die der konvex gewölbten
Eingriffsflanke 125 im Zustand des gegenseitigen Einspannkontakts während des
Schraubvorgangs entspricht.
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In
der Konfiguration der 5 ist der Winkel A
größer als
der Winkel B. Eine solche Konfiguration erlaubt, wie man in den 5C und 5D sieht,
einen ersten Kontakt in O auf der halben Breite der flexiblen Eingriffsflanke 26 auf
der Seite des Innengewindegangscheitels 28, wo die Kehle 32 eingearbeitet
ist. Diese Konfiguration ermöglicht
auch die Verschiebung OO' des
Kontaktpunkts zum Drehzentrum Q.
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Der
Betrieb der Gewindeverbindung der 5 ist
ansonsten gleich demjenigen, der für die 4 beschrieben
wurde.
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6 zeigt bei der Gewindeverbindung 300 der 2 die
Anwendung eines Gewindegangs mit Kehle und konvex gewölbter Eingriffsflanke
auf ein zylindrisches Gewinde mit trapezförmigen, so genannten Keilgewindegängen oder
mit variabler Breite, wobei solche Gewin de mit Keilgewindegängen insbesondere
aus dem Patent US Re 30647 bekannt sind.
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Das
Außengewinde 303' der 6B weist Gewindegänge von
der Art Trapez in Schwalbenschwanzform und mit variabler Breite
auf.
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Die
trapezförmigen
Außengewindegänge 321 weisen
auf:
- – einen
geradlinigen Gewindegangscheitel 329 parallel zur Achse
der Gewindeverbindung;
- – einen
ebenfalls geradlinigen Gewindeganggrund 327 parallel zur
Achse der Gewindeverbindung;
- – eine
geradlinige Eingriffsflanke 325, die über den Gewindeganggrund 327 vorsteht,
wobei der Winkel p zwischen der Eingriffsflanke und der Senkrechten
zur Achse der Verbindung daher negativ gezählt wird;
- – eine
konvex gewölbte
Trägerflanke 323 mit
einem Radius R1 (außerhalb
der Anschlüsse
an die Gewindegangscheitel und Gewindeganggründe).
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Die
Flanke 323 ist derart, dass die Tangente 339 auf
halber Höhe
des Gewindegangs einen Winkel A mit der Senkrechten zur Achse der
Montage bildet.
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Die
Winkel β und
A sind so, dass die Gewindegänge
an ihrem Scheitel 329 größer sind als an ihrer Basis
(schwalbenschwanzförmige
Gewindegänge).
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Diese
Gewindegänge
werden mit konstanter Steigung und variabler Breite genannt, da
die Breite des Gewindegangs zunimmt (und folglich der Zwischenraum
zwischen Gewindegangzähnen
abnimmt), wenn man sich vom freien Ende des Gewindeelements entfernt:
Man hat so l3.1 größer als
l3.2 in 7B.
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Das
entsprechende Innengewinde 304' ist in 6A dargestellt.
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Die
Innengewindegänge 322 sind
vom bekannten Typ in Schwalbenschwanzform mit variabler Breite und
an die Außengewindegänge 321 angepasst.
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Die
Gewindegangscheitel 328 und Gewindeganggründe 330 sind
geradlinig und parallel zur Achse der Montage.
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Die
Trägerflanken 324 und
Eingriffsflanken 326 sind ebenfalls geradlinig: sie stehen
beide über die
Gewindeganggründe 330 vor,
so dass ihre Winkel B bzw. β bezüglich der
Senkrechten zur Achse der Verbindung negativ gezählt werden.
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Die
Breite der Gewindegänge
l2 auf halber Höhe
nimmt nach und nach ab, während
man sich dem freien Ende des Elements nähert, so dass l2.1 größer ist
als l2.2 in 6a.
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Die
Innengewindegänge 322 weisen
außerdem
auf ihrer ganzen Länge
eine schraubenförmige Kehle 332 auf,
deren Profil eine Achse im Wesentlichen senkrecht zur Achse der
Montage aufweist und die am Gewindegangscheitel 328 mündet.
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Diese
Kehle hat das Profil eines V mit abgerundetem Grund und einem Radius
R2 gleich 0,4 mm.
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Wenn
man die Gewinde 303', 304' ineinander
schraubt, beginnt man damit, Gewindegänge geringer Breite Vertiefungen
großer
Breite zuzuordnen, aber im Laufe des Schraubvorgangs nimmt dieses Spiel
ab, bis es sich in einem in 6C dargestellten Zeitpunkt
annulliert: Die Außengewindegang-
und Innengewindegang-Trägerflanken 323, 324 sind
in punktförmigem
Kontakt in O, und die Außengewindegang-
und Innengewindegang-Eingriffsflanken 325, 326 sind
in verteiltem Kontakt.
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Wie
im Fall der 5 befindet sich der Punkt O
auf dem Segment NQ auf der Seite des Gewindegangscheitels 328,
wo die Kehle 332 ausgebildet ist.
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Dies
kommt wie vorher daher, dass der Winkel A im Absolutwert kleiner
ist als der Winkel B.
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Wenn
man den Schraubvorgang über
den einfachen Kontakt zwischen Flanken hinaus fortsetzt, haben immer
breitere Gewindegänge
die Tendenz, sich in immer engere Vertiefungen einzufügen: Es gibt
dann eine progressives gegenseitiges axiales keilförmiges Einspannen
der Flanken, daher die Bezeichnung "Keil" dieser
Art von Gewinde; wie in den Fällen
der 4 oder 5 kann
man den Schraubvorgang nur fortsetzen, indem man es den Flanken
erlaubt, sich elastisch zu verformen.
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Die
Funktion der Kehle 332, die vorteilhafterweise durch die
konvex gewölbte
Form der Trägerflanke 323 unterstützt wird,
ist es, eine solche elastische Verformung der Flanken zu ermöglichen.
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Die
Funktionen der Kehle 332 und der konvex gewölbten Flanke 323 sind
gleich denen der Kehlen 31, 32 und der konvex
gewölbten
Flanke 125 der 4 und 5, wobei die elastische Flanke 324 geradlinig
ist, wie im Fall der 5.
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Man
kann in geeigneter Weise den Krümmungsradius
R1 der Außengewindegang-Trägerflanke 323 so
wählen,
dass der Widerstand der Gewindeverbindung gegen das Losschrauben
oder Überdrehen
durch einen Mechanismus gleich dem der 7 erhöht wird.
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Es
ist anzumerken, dass die Gewindeverbindungen der 4 bis 6 auch an konische Gewinde mit Keilgewindegängen mit
variabler Breite von der Art angepasst werden können, die in der Druckschrift WO
94/29627 offenbart sind. Eine solche Anpassung ist unter Berücksichtigung
der obigen Angaben für den
Fachmann einfach.
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Indem
man im Bereich der vorliegenden Erfindung bleibt, kann man so eine
Gewinde-Rohrverbindung mit gegenseitiger axialer Einspannung gemäß 4 herstellen, die am Ende des Schraubvorgangs
eine radiale Interferenz zwischen den Scheiteln eines der Gewindegänge, dem
Außen-
oder Innengewindegang, und dem zugeordneten Gewindeganggrund aufweist.
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Indem
man im Bereich der vorliegenden Erfindung bleibt, kann man auch
eine Gewinde-Rohrverbindung mit interferierenden konischen Gewinden herstellen,
deren Außengewindegang-Trägerflanken oder
Innengewindegang-Trägerflanken
konvex gewölbt
sind, und deren Außengewindegänge oder
Innengewindegänge
eine Kehle aufweisen, die am Gewindegangscheitel mündet, um
die Kontaktveränderungen
zwischen Trägerflanken
aufgrund unterschiedlicher Zug-, Druck- oder Biegebeanspruchungen im Betrieb
aufzufangen.
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Solche
Kontaktvariationen können
tatsächlich
bei massiven Gewindegängen
(= ohne Kehle) mit geradlinigen Trägerflanken die Entwicklung
von Ermüdungsrissen
("pitting") auf diesen Trägerflanken hervorrufen.
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Die
verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
sowohl bei integralen Gewindemontagen als auch bei gemufften Gewindemontagen
angewendet werden.
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Man
kann zum Beispiel eine Gewindeverbindung wie in den 11 herstellen,
deren trapezförmige
Innengewindegänge
(11A) Flächen
aufweisen, die alle geradlinig sind, während die entsprechenden Außengewindegänge (11B) ebenfalls allgemein trapezförmig sind,
aber mit einer konvex gewölbten
Trägerflanke 123 wie
in 6B.
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Die
Höhe h1
der Außengewindegänge ist
etwas kleiner als die Höhe
h2 der Innengewindegänge, und
die Breite der Außengewindegänge oder
der Innengewindegänge
ist geringfügig
kleiner als die der Zwischenräume
zwischen einander entsprechenden Gewindegängen, wie in den 3A, 3B,
so dass nach dem Schraubvorgang (11C)
die Innengewindegangscheitel 28 radial mit den Außengewindeganggründen 27 interferieren,
während
es ein radiales Spiel zwischen den Außengewindegangscheiteln 29 und
den Innengewindeganggründen 30 gibt.
Außerdem
liegen die Außengewinde-Trägerflanken 123 und
die Innengewinde-Trägerflanken 24 aufeinander
auf, während
es ein axiales Spiel zwischen den Außengewindegang-Eingriffsflanken 25 und
den Innengewindegang-Eingriffsflanken 28 gibt.
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Die
Innengewindegänge 22 sind
massiv, während
die Außengewindegänge 21 eine
Kehle 31 gleich der der 4 aufweisen,
die es ermöglicht,
die Kontaktdruckänderungen
im Betrieb aufzufangen.
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Die
Krümmung
der Außengewinde-Trägerflanke 123 ermöglicht abgesehen
von den Einwirkungen auf den Widerstand gegen ein Überdrehen
und Losschrauben sehr vorteilhafterweise die Beherrschung der Breite
des Kontakts und die Lokalisierung des Kontakts zwischen Trägerflanken 123, 24,
wie oben angegeben, wenn die konvex gewölbte Fläche eine Eingriffsflanke ist
(siehe 4 und 5).
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Ähnliche
Wirkungen könnten
erhalten werden, wenn eine Innengewinde-Trägerflanke konvex gewölbt hergestellt
wird, während
die Außengewinde-Trägerflanke
geradlinig ist.
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Ähnliche
Wirkungen könnten
auch bei Gewindeverbindungen mit konischen Gewinden und so genannten "rugged thread"-Gewindegängen erhalten werden,
wie sie in den Druckschriften
EP
454 147 oder
JP 08
281 061 beschrieben sind, bei denen die Außengewindegang-
und Innengewindegang-Trägerflanken
in Auflage sind, während
die Außengewindegang-
und Innengewindegang-Eingriffsflanken am Ende des Schraubvorgangs
in Kontakt sind, wobei die Gewindegänge mindestens eines Gewindes eine
Trägerflanke
oder eine Eingriffsflanke oder die Trägerflanken und Eingriffsflanken
mit konvex gewölbter
Form aufweisen.