DE60201853T2 - Ablaufventil für ein Spülkasten - Google Patents

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    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/14Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves
    • E03D1/142Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves in cisterns with flushing valves

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ablaufvorrichtung bzw. ein Ablaufventil für einen Spülkasten.
  • Verschiedene Arten von Spül- bzw. Ablaufvorrichtungen sind bekannt und insbesondere: Einfach- bzw. Einzelablaufvorrichtungen, um einfach das gesamte Wasser aus dem Tank bzw. Behälter auszutragen; Doppelablaufvorrichtungen, um selektiv das gesamte oder nur einen Teil des Wasser aus dem Tank auszutragen; und Einfach- oder Doppelablaufvorrichtungen, die ausgebildet sind, um den Austrag, falls bzw. wie erforderlich, abzubrechen.
  • Bekannte Doppelablaufvorrichtungen weisen normalerweise ein Ventil auf, das mit dem Bodenende eines bewegbaren Glieds zusammengepaßt ist (welches normalerweise auch als ein Überlaufrohr wirkt) und mit einem Schwimmer assoziiert ist, um ein Schließen des Ventils zum Austrag des gesamten Wassers zu verzögern. Im Gegensatz ist zum Austrag von nur einem Teil des Wasser ein zusätzliches Gewicht reversibel mit dem Ventil verbunden, um das Ventil schneller zu schließen.
  • Ein Hauptnachteil von bekannten Vorrichtungen dieser Art liegt in der reversiblen Verbindung des zusätzlichen Gewichts mit dem Ventil, was relativ komplexe, komplizierte Mechanismen involviert, welche häufig Fehlfunktionen oder Beschädigungen unterworfen ist. Darüber hinaus sind derartige Mechanismen normalerweise an der freien Oberfläche des Wassers in dem Tank angeordnet, wo, wie dies bekannt ist, ein Kalkfilm dazu tendiert, sich auf dem Mechanismus abzuscheiden, was diesen beschädigt oder seine Leistung ver schlechtert. In dem Fall, daß der Mechanismus beschädigt ist, verbleibt das zusätzliche Gewicht normalerweise unlösbar mit dem Ventil verbunden, was nur einen Betätigungsmodus eines teilweisen Austragens bzw. Entleerens erlaubt (während in dem Fall eines Brechens der Modus eines vollständigen Entleerens bevorzugt wäre).
  • In anderen bekannten Vorrichtungen, wie sie beispielsweise in US-A-4305163, EP-A-0801179 und EP-A-0723050 gezeigt sind, kooperiert der Schwimmer mit dem bewegbaren Ventilglied um nur einen Teil des Wassers zu entleeren bzw. auszutragen, während der gesamte Ablauf durch Verbinden eines Hilfsschwimmers an das Ventil erhalten wird, welcher den Ventilverschluß verzögert; diese Art von Vorrichtung erfordert auch einen relativ komplizierten und manchmal nicht vollständig zuverlässigen Verbindungsmechanismus zwischen dem Hilfsschwimmer und dem Ventil.
  • Darüber hinaus sind bekannte Einfach- und Doppelablaufvorrichtungen nicht untereinander austauschbar in dem Sinn, daß eine Einzelablaufvorrichtung nicht schnell und einfach in eine Doppelablaufvorrichtung umgewandelt werden kann. Gegenwärtig werden tatsächlich beide Arten gesondert auf im wesentlichen unterschiedlichen Produktionsanlagen hergestellt.
  • Es ist daher ein Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine Spül- bzw. Ablaufvorrichtung für einen Spülkasten zur Verfügung zu stellen, die ausgebildet ist, um die zuvor erwähnten Nachteile von bekannten Vorrichtungen zu eliminieren, und welche insbesondere billig und leicht herzustellen ist, einfach zu betätigen und hoch zuverlässig ist.
  • Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, ein modulares System von Ablaufvorrichtungen für Spülkästen zur Verfügung zu stellen, wodurch Ablaufvorrichtungen mit unterschiedlichen Betätigungsarten unter Verwendung von nur einer kleinen Anzahl von unterschiedlichen Komponenten erhalten werden können, wodurch bemerkenswerte Vorteile in Bezug auf die Produktion, Lagerung und den Transport zur Verfügung gestellt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Ablaufvorrichtung bzw. ein Ablaufventil für einen Spülkasten zur Verfügung gestellt, wie sie bzw. es in Anspruch 1 beansprucht ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf ein modulares System von Ablaufvorrichtungen für Spülkästen, wie es in Anspruch 11 beansprucht ist.
  • Eine bevorzugte, nicht einschränkende Ausbildung der Erfindung wird lediglich in beispielhafter Weise unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
  • 1 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, entlang einer zentralen vertikalen Ebene, einer Ablaufvorrichtung für einen Spülkasten in Übereinstimmung mit der Erfindung zeigt;
  • 2 eine teilweise Rückansicht der Vorrichtung von 1 in größerem Maßstab zeigt;
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines gelösten Komponententeils der Vorrichtung von 1 in größerem Maßstab zeigt;
  • 4 eine perspektivische Ansicht einer Abwandlung der Komponente von 3 zeigt;
  • 5 schematisch ein modulares System von Ablaufvorrichtungen für Spülkästen in Übereinstimmung mit einem weiteren Aspekt der Erfindung zeigt.
  • Unter Bezugnahme auf 1 bis 3 bezeichnet Bezugszeichen 1 insgesamt eine Spül- bzw. Ablaufvorrichtung für einen bekannten Spülkasten 2 (der nicht im Detail der Einfachheit halber dargestellt ist), und von der Art für ein selektives Ablaufen bzw. Austragen des gesamten oder nur eines Teils des Wasser in dem Tank bzw. Behälter 2.
  • Die Vorrichtung 1 umfaßt eine Support- bzw. Unterstützungsstruktur 3, die einen rohrförmigen Bodenabschnitt 4 mit Außengewinde aufweist, der in fluidichter Weise gemäß einer bekannten Lösung in ein Abzugs- bzw. Drainageloch in dem Tank bzw. Behälter 2 eingeschraubt ist. Die abstützende bzw. Supportstruktur 3 umfaßt auch einen zylindrischen oberen Abschnitt 5, der mit dem Bodenabschnitt durch vier radiale Segmente 6 verbunden ist, die vier große bzw. weite Öffnungen 7 definieren, durch welche Wasser aus dem Tank 2 in den Bodenabschnitt 4 fließt. Der obere Abschnitt 5 ist an der Oberseite durch eine Deckel 8 verschlossen der eine zentrales Durchgangsloch 9 aufweist.
  • Die Vorrichtung 1 umfaßt auch ein Ventil 10, das durch ein bewegbares Glied 11 geführt bzw. getragen ist, um selektiv eine geschlossene Position und eine offene Position innerhalb eines relativen Dichtsitzes 12 einzunehmen, der in dem gezeigten Beispiel innerhalb des Bodenabschnitts 4 der Supportstruktur 3 definiert ist. Das bewegbare Glied 11 ist innerhalb der Supportstruktur 3 aufgenommen und gleitet in dieser, ist durch das Loch 9 eingepaßt, kann eine Anzahl von verbundenen Teilen umfassen und funktioniert auch als ein Überlaufrohr. Das Ventil 10 ist an dem axialen Bodenende 13 des bewegbaren Glieds 11 angeordnet; und das bewegbare Glied 11 ist einstückig bzw. integral mit einem toroidalen Schwimmer 14 zusammengepaßt, der in dem oberen Abschnitt 5 der Supportstruktur 3 aufgenommen ist.
  • Die Vorrichtung 1 umfaßt auch ein verbindendes bzw. Verbindungsglied 15 – das im Detail in 3 gezeigt ist – das einstückig mit dem bewegbaren Glied 11 zusammengepaßt ist und vorzugsweise durch einen einstückigen Körper definiert ist, der aus einem Kunststoffmaterial gefertigt ist und Schnellpaß-Festlegungsmittel 16 (von jeder bekannten Art) für eine entfernbare bzw. lösbare Verbindung an das bewegbare Glied 11 aufweist. In dem gezeigten Beispiel umfaßt das Verbindungsglied 15 einen Kopf 17, der einen Zahn 18 aufweist, welcher in das Innere eines Sitzes 19 der an dem oberen axialen Ende 20 ausgebildet ist, gegenüber dem Ende 13 des bewegbaren Glieds 11 einsetzbar ist; ragt ein Anker 21 von dem Kopf 17 vor und umfaßt einen Wurzelabschnitt 22, der radial mit dem Kopf 17 verbunden ist und von diesem vorragt, und einen konturierten Arm 23, der im wesentlichen parallel zu dem bewegbaren Glied 11 ist und mit einem freien Ende 24 endet; und hat das freie Ende 24 einen radialen Vorsprung 25, der kreuzweise zu dem Arm 23 verläuft und eine Bodenseite 26, die zu der Supportstruktur 3 schaut bzw. gerichtet ist, und eine obere Seite 27 aufweist, die zu dem Kopf 17 schaut und in welcher ein Sitz 28 ausgebildet ist.
  • Die Vorrichtung 1 umfaßt auch ein zusätzliches Glied 31, das mit dem bewegbaren Glied 11 verbindbar ist; und umkehr bare Verbindungsmittel 32, um selektiv das zusätzliche Glied 31 und das bewegbare Glied 11 zu verbinden und zu lösen, wie dies später erklärt werden wird.
  • In dem gezeigten Beispiel umfaßt das zusätzliche Glied 31 einen rohrförmigen Körper 34, der koaxial eingepaßt und frei um das bewegbare Glied 11 gleitend ist; und einen radialen Kragen 35, der durch das obere axiale Ende 36 des rohrförmigen Körpers 34 getragen ist. Das axiale Bodenende 37 des rohrförmigen Körpers 34 ruht auf dem Deckel 8 der Supportstruktur 3 auf; ein Support bzw. eine Abstützung 38 ragt radial von einer äußeren Seitenwand des rohrförmigen Körpers 34 direkt unter dem Kragen 35 vor; der Kragen 35 erstreckt sich radial, um axial mit dem Vorsprung 25 des Verbindungsglieds 15 zusammenzuwirken; und der Vorsprung 25 ist direkt über dem Kragen 35 an einem Kontaktabschnitt 39 des Kragens 35 angeordnet, der ausgebildet ist, um einen axialen Schub auf die Seite bzw. Fläche 26 des Vorsprungs 25 auszuüben.
  • Reversible Verbindungsmittel 32 umfassen einen schwingenden bzw. Schwingkörper 40, der gelenkig an dem Support 38, z. B. durch einen Zapfen, angelenkt ist, der ein Gelenk 41 definiert. Der Schwingkörper 40 umfaßt einen zentralen Abschnitt 42, der an dem Support 38 angelenkt ist; und zwei Arme 43, 44, die von dem zentralen Abschnitt 42 ausgehen und deren entsprechende freie Enden ein Auftriebsglied 45 und entsprechend einen Haken 46 unterstützen, um in den Sitz 28 am Verbindungsglied 15 einzugreifen. Der Haken 46 ergreift den Sitz 28 in der entgegengesetzten axialen Richtung zu jener, in welcher der Kontaktabschnitt 39 des Kragens 35 einen axialen Schub auf den Vorsprung 25 ausübt, und hat einen abgerundeten oder abgeschrägten Kopf 47, der ebenfalls das freie Ende des Arms 44 definiert.
  • Der Arm 43 ist ein gekrümmter Arm, der sich in einem Halbkreis um das bewegbare Glied 11 erstreckt; der Arm 44 ist im wesentlichen gerade bzw. geradlinig und senkrecht zu Arm 43; und das Auftriebsglied 45 und der Haken 46 sind diametral einander gegenüberliegend um das bewegbare Glied 11 angeordnet.
  • Das Auftriebsglied 45 ist so dimensioniert bzw. bemessen, daß der Schwingkörper 40 selektiv eine Ruheposition – durch die gepunktete Linien in 1 gezeigt – in welcher der Haken 46 nicht den Sitz 28 ergreift, wenn das Wasser in dem Tank 2 über einem vorbestimmten Niveau H ist, und eine Arbeitsposition einnimmt – durch die durchgezogene Linie in 1 gezeigt – in welcher der Haken 46 den Sitz 28 ergreift, wenn das Wasser in dem Tank 2 unter das Niveau H fällt.
  • Die Vorrichtung 1 umfaßt auch ein Bindeglied bzw. Zugglied 51, das einstückig bzw. integral mit dem Ende 20 des bewegbaren Glieds 11 verbunden ist; und ein Zugglied 52, das einstückig mit dem Kragen 35 des zusätzlichen Glieds 31 verbunden ist. Die Binde- bzw. Zugglieder 51, 52 sind in bekannter Weise, die nicht gezeigt ist, mit entsprechenden Benützer-Steuer- bzw. -Regelgliedern für ein Implementieren einer vollen oder teilweisen Entladung bzw. Entleerung verbindbar. Das Zugglied 51 kann integral in einem Stück mit dem bewegbaren Glied 11 ausgebildet sein, oder, wie dies in 3 gezeigt ist, als eine gesonderte Komponente gebildet sein und entfernbar mit dem bewegbaren Glied 11, beispielsweise mittels eines elastischen Kragens 53 verbindbar sein, welcher auf das Ende 20 des bewegbaren Glieds 11 eingeklipst ist. Das Verbindungsglied 15 kann wiederum in einem Stück mit dem Zugglied 51 und dem Kragen 53 ausgebildet sein oder entfernbar an den Kragen 53, wie zuvor beschrieben, angeschlossen sein.
  • Vorrichtung 1 arbeitet wie folgt:
  • In der Ruhe ist der Tank bzw. Behälter 2 mit Wasser voll bis zu einem vorbestimmten Niveau h, (das, wie bekannt, durch einen Schwimmer zum Schließen einer Zufuhrleitung bestimmt ist), gleich oder höher als das Niveau H, bei welchem der Schwingkörper 40 um ein Gelenk 41 gedreht wird, so daß sich der Schwingkörper 40 in der Ruheposition befindet, in welcher der Haken 46 nicht in den Sitz 28 eingreift, und das Ventil 10 den Dichtsitz 12 schließt.
  • Wenn ein voller Ablauf bzw. Austrag aktiviert ist, wird das Zugglied 51 angehoben, um das bewegbare Glied 11 gemeinsam mit dem Schwimmer 14 so nach oben zu ziehen, daß das Ventil 10 öffnet und das Wasser aus dem Tank 2 strömt bzw. fließt. Das Zugglied 52, das zusätzliche Glied 31 und der Schwingkörper 40 andererseits verbleiben stationär, wobei das zusätzliche Glied 31 auf dem Deckel 8 der Supportstruktur 3 aufruht. Der hydrostatische Schub bzw. Druck des Wassers auf den Schwimmer 14 hindert das bewegbare Glied 11, sich zurück nach unten bewegen, wodurch die Rückkehr des Ventils 10 zu der geschlossenen Position verzögert wird, bis der Austrag vollständig ist. Wenn das Wasser in dem Tank 2 unter das Niveau H fällt, dreht sich der Schwingkörper 40, welcher nicht länger durch das Auftriebsglied 45 aufgetrieben wird, um das Gelenk 41 in die Arbeitsposition. In diesem Zustand ist jedoch der Vorsprung 25 des Verbindungs glieds 15 immer noch über dem Haken 46 angeordnet, so daß das bewegbare Glied 11 seine Abwärtsbewegung fortsetzt, ohne daß es mit dem zusätzlichen Glied 31 verbunden ist. Wenn bzw. da das bewegbare Glied 11 sich weiter nach unten bewegt, übt der Vorsprung 25 auf dem kontaktierenden bzw. Kontaktkopf 47 des Hakens 46 einen Schub auf den Kopf 47 aus, um den Schwingkörper 40 so zu drehen, daß sich der Arm 44 nach unten bewegt, der Arm 43 nach oben bewegt, das Ventil 10 zu der geschlossenen Position zurückkehrt und der Tank 2 neuerlich ge- bzw. befüllt wird.
  • Demgegenüber wird, wenn die teilweise Entladung aktiviert ist, das Zugglied 52 angehoben, um das zusätzliche Glied 31 und den Schwingkörper 40 nach oben zu ziehen; der Kontaktabschnitt 39 des Kragens 35 übt einen axialen Schub auf die Seite 26 des Vorsprungs 25 aus, um ebenfalls das bewegbare Glied 11 und das Ventil 10 anzuheben, welches sich in die offene Position bewegt; und wenn das Wasser in dem Tank 2 unter das Niveau H fällt, dreht sich der Schwingkörper 40 um das Gelenk 41 in die Arbeitsposition, so daß der Haken 46 den Sitz 28 ergreift. In diesem Zustand ist tatsächlich der Vorsprung 25 des Verbindungsglieds 15 unter dem Haken 46 so angeordnet, daß das bewegbare Glied 11 mit dem zusätzlichen Glied 31 verbunden ist und sich durch dieses schneller nach unten bewegt wird, um das Ventil 10 schneller zu schließen.
  • In der Variation bzw. Abwandlung von 4, in welcher jegliche Details analog oder identisch mit jenen, die bereits beschrieben sind, unter Verwendung derselben Bezugszeichen bezeichnet sind, ist das Verbindungsglied 15 durch einen einstückigen Körper aus Kunststoffmaterial in der Form eines Greifers definiert, welcher auf dem bewegbaren Glied 11 einrastet bzw. auf diesem festlegt. Das Verbindungsglied 15 umfaßt zwei nebeneinanderliegende Arme 60, die geneigt von einem Querstück 61 vorragen; entsprechende freie Enden 62 der Arme 60, entgegengesetzt zu den Enden 63, die mit dem Querstück 61 verbunden sind, tragen entsprechende bogenförmige Abschnitte 64, welche in eine Rille bzw. Nut 65 (2) einklipsen bzw. einklinken, die an dem bewegbaren Glied 11 ausgebildet ist und axial durch zwei gegenüberliegende Schultern 66 definiert ist; das Querstück 61 umfaßt zwei radiale Vorsprünge bzw. Erhebungen 25, die entsprechende obere Seiten 27 und entsprechende Bodenseiten 26 aufweisen, um in der Verwendung mit dem Kontaktabschnitt des Kragens 35 zu kooperieren bzw. zusammenzuwirken; und der Sitz 28 für den Haken 46 ist zwischen den Armen 60 ausgebildet.
  • Die Vorteile, verglichen mit dem bekannten Stand der Technik, der Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung werden aus der vorgehenden Beschreibung klar sein. Insbesondere ist im Vergleich mit bekannten Vorrichtungen Vorrichtung 1 extrem billig und einfach herzustellen, ist extrem leicht zu verwenden, und ist hoch zuverlässig. Darüber hinaus sind die Komponententeile, welche reversibel das bewegbare Glied 11 und zusätzliche Glied 31 – insbesondere den Schwingkörper 40 und den Haken 46 – verbinden, unter der freien Oberfläche des Wassers in dem Tank angeordnet, wodurch die Komponenten gegen Kalkablagerungen gesichert bzw. geschützt sind. Der Vorrichtung 1 stellt auch einen Modus eines vollen Austragens sicher, selbst in dem Fall einer Beschädigung des Schwingkörpers 40, welcher tatsächlich in der Ruheposition eines Lösens bzw. Trennens des bewegbaren Glieds 11 und des zusätzlichen Glieds 31 verbleiben würde.
  • Die Vorrichtung 1, wie sie beschrieben ist, stellt auch ein Ausbilden eines modularen Systems von Ablaufvorrichtung für Spülkästen zur Verfügung, wie dies schematisch in 5 gezeigt ist, (in welcher jegliche Details ähnlich zu oder identisch mit den bereits beschriebenen unter Verwendung derselben Bezugszeichen bezeichnet sind). Das modulare System gemäß der Erfindung umfaßt eine Einzel-Ablaufvorrichtung 100; und ein Umwandlungskit bzw. einen Umwandlungsbausatz 101, um die Einzelablaufvorrichtung 100 in eine Doppelablaufvorrichtung 102 umzuwandeln. Die Einzelablaufvorrichtung 100 ist im wesentlichen durch eine erste vorab zusammengebaute Einheit 103 definiert, umfassend die Supportstruktur 3, das bewegbare Glied 11 mit Dem Zugglied 51 (hier in der Form eines Fortsatzes einstückig mit dem bewegbaren Glied 11 gezeigt), das Ventil 10 und den Schwimmer 14, wie dies zuvor beschrieben ist. Der Bausatz 101 umfaßt eine zweite vorab zusammengebaute Einheit 104 und ein Verbindungsglied 15. Die zweite vorab zusammengebaute Einheit 104 umfaßt wiederum das zusätzliche Glied 31, den Schwingkörper 40 und das Zugglied 52, wie dies zuvor beschrieben ist; und das Verbindungsglied 15 kann jegliche der bereits beschriebenen Ausbildungen sein oder andere Varianten, wie diejenige, die in 5 gezeigt ist, in welcher schnellpaßbare Festlegungsmittel 16 durch einen elastischen Kragen definiert sind, welcher sich auf dem bewegbaren Glied 11 einklipkt bzw. einklinkt.
  • Die Einzelablaufvorrichtung 100 kann, wie sie ist, an Tanks 2 eingebaut bzw. eingepaßt werden, die ausgebildet sind, um in einem Modus eines vollen Austragens zu arbeiten (möglicherweise auch mit einer Flußunterbrechungsfunktion) und kann in eine Doppelablaufvorrichtung 102 durch einfaches Einpassen der zweiten vorab zusammengebauten Einheit 104 und des Verbindungsglieds 15 zu der ersten vorab zusammengebauten Einheit 103 umgewandelt werden.
  • Das modulare System gemäß der Erfindung stellt daher einen Erhalt von sowohl Einzel- als auch Doppelablaufvorrichtungen durch Herstellen und Zusammenbauen von nur einer sehr kleinen Anzahl von unterschiedlichen Komponenten zur Verfügung, wodurch bemerkenswerte Vorteile in Bezug auf die Produktion, Installation und Lagerung/Transport zur Verfügung gestellt bzw. geboten werden.
  • Selbstverständlich können Änderungen an der beschriebenen und hierin illustrierten Vorrichtung gemacht werden, ohne jedoch den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen, wie sie in den abhängigen Ansprüchen definiert ist.

Claims (10)

  1. Ablaufventil bzw. -vorrichtung (1) für einen Spülkasten, umfassend ein Ventil (10), das durch ein bewegbares Glied (11) getragen ist, um selektiv eine geschlossene Position und eine offene Position im Inneren eines entsprechenden dichtenden bzw. Dichtsitzes (12) einzunehmen; einen Schwimmer (14), der durch das bewegbare Glied getragen ist, um eine Rückkehr des Ventils zu der geschlossenen Position zu verzögern; ein zusätzliches Glied (31), das mit dem bewegbaren Glied (11) verbindbar ist, um die Geschwindigkeit zu verändern, mit welcher das Ventil zu der geschlossenen Position zurückkehrt; und reversible bzw. umkehrbare Verbindungsmittel (32) zum selektiven Verbinden/Lösen des zusätzlichen Glieds (31) und des bewegbaren Glieds (11), wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß das zusätzliche Glied (31) frei in bezug auf das bewegbare Glied (11) gleitet und mit dem bewegbaren Glied (11) durch die reversiblen Verbindungsmittel (32) verbunden ist, um das bewegbare Glied (11) und das Ventil (10) schneller zu der geschlossenen Position zu bewegen, wobei die reversiblen Verbindungsmittel (32) hilfsweise bzw. Hilfsauftriebmittel (45) umfassen, die durch das zusätzliche Glied getragen sind, und zum Bewegen von entsprechenden Rückhaltemitteln (46), um selektiv das zusätzliche Glied (31) und das bewegbare Glied (11) gemeinsam mit einer Änderung in dem Niveau des Wassers in einem Spültank bzw. -behälter zu verbinden und zu lösen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reversiblen Verbindungsmittel (32) einen Schwingkörper (40) umfassen, der an einem Support (38) angelenkt ist, der durch das zusätzliche Glied (31) getragen ist; wobei der Schwingkörper (40) an entsprechenden Enden ein Auftriebsglied (45) und einen Haken (46) aufweist, welcher einen entsprechenden Sitz (28) auf nimmt, in welcher der Haken (46) den Sitz (28) ergreift, wenn das Wasser in dem Tank unter das Niveau fällt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (46) den Sitz (28) axial so ergreift, daß, wenn der Haken (46) den Sitz (28) ergreift bzw. in diesen eingreift, das zusätzliche Glied (31) das bewegbare Glied (11) nach unten zieht.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingkörper (40) einen zentralen Abschnitt (42), der an dem Support (38) angelenkt ist; und einen ersten und einen zweiten Arm (43, 44) umfaßt, die von dem zentralen Abschnitt (42) divergieren und an ihren entsprechenden freien Enden das Auftriebsglied (45) bzw. den Haken (46) unterstützen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Arm (43) ein gekrümmter Arm ist, der sich in einem Halbkreis um das bewegbare Glied (11) erstreckt, und daß der zweite Arm (44) im wesentlichen senkrecht zu dem ersten Arm ist; wobei das Auftriebsglied (45) und der Haken (46) diametral gegenüberliegend zueinander um das bewegbare Glied (11) angeordnet sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Glied (31) Kontaktmittel (39) zum Ausüben eines axialen Schubs auf das bewegbare Glied (11) in der entgegengesetzten Richtung zu jener umfaßt, in welcher der Haken (46) den Sitz (28) ergreift.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktmittel einen Kontaktabschnitt (39) umfassen, der durch das zusätzliche Glied (31) getragen ist, und welcher axial einen Vorsprung (25) kontaktiert, der radial von dem bewegbaren Glied (11) vorragt.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (25), welcher mit dem zusätzlichen Glied (31) kooperiert bzw. zusammenwirkt, und der Sitz (28) zum Aufnehmen des Hakens (46) durch ein verbindendes bzw. Verbindungsglied (15) getragen sind, das einstückig bzw. integral mit dem bewegbaren Glied (11) verbunden ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (15) durch einen einstückigen Körper definiert ist, der aus einem Kunststoffmaterial gefertigt ist, und schnell paßbare Festlegungsmittel (16) für eine entfernbare Verbindung an das bewegbare Glied (11) aufweist.
  10. Modularsystem aus Ablaufventilen bzw. -vorrichtungen für Spültanks, wobei das System eine Einzelspülvorrichtung (100) und einen Umwandlungsbausatz (101) zum Umwandeln der Einzelspülvorrichtung (100) in eine Doppelspülvorrichtung (102) umfaßt, und das System dadurch gekennzeichnet ist, daß: – die Einzelspülvorrichtung (100) eine erste vorher zusammengebaute Einheit (103) umfaßt, umfassend ein Ventil (10), das durch ein bewegbares Glied (11) getragen ist, um selektiv eine geschlossene Position und eine offene Position innerhalb eines relativen Dichtsitzes einzunehmen, und einen Schwimmer (14), der durch das bewegbare Glied getragen ist, um eine Rückkehr des Ventils zu der geschlossenen Position zu verzögern; – wobei der Bausatz (101) eine zweite vorab zusammengebaute Einheit (104) und ein verbindendes bzw. Verbindungsglied (15) umfaßt; wobei die zweite vorab zusammengebaute Einheit (104) ein zusätzliches Glied (31) umfaßt, das umkehrbare bzw. reversible Verbindungsmittel (32) zum selektiven Verbinden/Lösen des zusätzlichen Glieds (31) und des bewegbaren Glieds (11) aufweist; wobei das zusätzliche Glied (31) frei in Bezug auf das bewegbare Glied (11) gleitet und mit dem bewegbaren Glied (11) durch die reversiblen Verbindungsmittel (32) verbindbar ist, um das bewegbare Glied (11) und das Ventil (10) schneller zu der geschossenen Position zu bewegen; wobei die reversiblen Verbindungsmittel hilfsweise bzw. Hilfsauftriebsmittel (45) umfassen, die durch das zusätzliche Glied (31) getragen sind und zum Bewegen entsprechender Rückhaltemittel (46), um selektiv das zusätzliche Glied (31) und das bewegbare Glied (11) gemeinsam mit einer Änderung in dem Niveau des Wassers in dem Tank bzw. Behälter zu verbinden/zu lösen; und wobei die Verbindungsmittel (15) durch einen einstückigen Körper, welcher aus einem Kunststoffmaterial gefertigt ist und schnell paßbare Festlegungsmittel (16) zur entfernbaren Verbindung an dem bewegbaren Glied (11) aufweist, und einen Sitz (28) zum Kooperieren bzw. Zusammenwirken mit den Rückhaltemitteln (46) definiert sind.
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