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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ablaufvorrichtung bzw.
ein Ablaufventil für
einen Spülkasten.
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Verschiedene
Arten von Spül-
bzw. Ablaufvorrichtungen sind bekannt und insbesondere: Einfach-
bzw. Einzelablaufvorrichtungen, um einfach das gesamte Wasser aus
dem Tank bzw. Behälter auszutragen;
Doppelablaufvorrichtungen, um selektiv das gesamte oder nur einen
Teil des Wasser aus dem Tank auszutragen; und Einfach- oder Doppelablaufvorrichtungen,
die ausgebildet sind, um den Austrag, falls bzw. wie erforderlich,
abzubrechen.
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Bekannte
Doppelablaufvorrichtungen weisen normalerweise ein Ventil auf, das
mit dem Bodenende eines bewegbaren Glieds zusammengepaßt ist (welches
normalerweise auch als ein Überlaufrohr
wirkt) und mit einem Schwimmer assoziiert ist, um ein Schließen des
Ventils zum Austrag des gesamten Wassers zu verzögern. Im Gegensatz ist zum
Austrag von nur einem Teil des Wasser ein zusätzliches Gewicht reversibel
mit dem Ventil verbunden, um das Ventil schneller zu schließen.
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Ein
Hauptnachteil von bekannten Vorrichtungen dieser Art liegt in der
reversiblen Verbindung des zusätzlichen
Gewichts mit dem Ventil, was relativ komplexe, komplizierte Mechanismen
involviert, welche häufig
Fehlfunktionen oder Beschädigungen
unterworfen ist. Darüber
hinaus sind derartige Mechanismen normalerweise an der freien Oberfläche des Wassers
in dem Tank angeordnet, wo, wie dies bekannt ist, ein Kalkfilm dazu
tendiert, sich auf dem Mechanismus abzuscheiden, was diesen beschädigt oder
seine Leistung ver schlechtert. In dem Fall, daß der Mechanismus beschädigt ist,
verbleibt das zusätzliche
Gewicht normalerweise unlösbar
mit dem Ventil verbunden, was nur einen Betätigungsmodus eines teilweisen
Austragens bzw. Entleerens erlaubt (während in dem Fall eines Brechens
der Modus eines vollständigen
Entleerens bevorzugt wäre).
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In
anderen bekannten Vorrichtungen, wie sie beispielsweise in US-A-4305163,
EP-A-0801179 und EP-A-0723050 gezeigt sind, kooperiert der Schwimmer
mit dem bewegbaren Ventilglied um nur einen Teil des Wassers zu
entleeren bzw. auszutragen, während
der gesamte Ablauf durch Verbinden eines Hilfsschwimmers an das
Ventil erhalten wird, welcher den Ventilverschluß verzögert; diese Art von Vorrichtung
erfordert auch einen relativ komplizierten und manchmal nicht vollständig zuverlässigen Verbindungsmechanismus
zwischen dem Hilfsschwimmer und dem Ventil.
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Darüber hinaus
sind bekannte Einfach- und Doppelablaufvorrichtungen nicht untereinander
austauschbar in dem Sinn, daß eine
Einzelablaufvorrichtung nicht schnell und einfach in eine Doppelablaufvorrichtung
umgewandelt werden kann. Gegenwärtig werden
tatsächlich
beide Arten gesondert auf im wesentlichen unterschiedlichen Produktionsanlagen hergestellt.
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Es
ist daher ein Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine
Spül- bzw.
Ablaufvorrichtung für
einen Spülkasten
zur Verfügung
zu stellen, die ausgebildet ist, um die zuvor erwähnten Nachteile
von bekannten Vorrichtungen zu eliminieren, und welche insbesondere
billig und leicht herzustellen ist, einfach zu betätigen und
hoch zuverlässig ist.
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Es
ist ein weiteres Ziel der Erfindung, ein modulares System von Ablaufvorrichtungen
für Spülkästen zur
Verfügung
zu stellen, wodurch Ablaufvorrichtungen mit unterschiedlichen Betätigungsarten
unter Verwendung von nur einer kleinen Anzahl von unterschiedlichen
Komponenten erhalten werden können, wodurch
bemerkenswerte Vorteile in Bezug auf die Produktion, Lagerung und
den Transport zur Verfügung
gestellt werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Ablaufvorrichtung bzw. ein Ablaufventil für einen Spülkasten
zur Verfügung
gestellt, wie sie bzw. es in Anspruch 1 beansprucht ist.
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Die
Erfindung bezieht sich auch auf ein modulares System von Ablaufvorrichtungen
für Spülkästen, wie
es in Anspruch 11 beansprucht ist.
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Eine
bevorzugte, nicht einschränkende
Ausbildung der Erfindung wird lediglich in beispielhafter Weise
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in
welchen:
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1 eine
Vorderansicht, teilweise im Schnitt, entlang einer zentralen vertikalen
Ebene, einer Ablaufvorrichtung für
einen Spülkasten
in Übereinstimmung
mit der Erfindung zeigt;
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2 eine
teilweise Rückansicht
der Vorrichtung von 1 in größerem Maßstab zeigt;
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3 eine
perspektivische Ansicht eines gelösten Komponententeils der Vorrichtung
von 1 in größerem Maßstab zeigt;
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4 eine
perspektivische Ansicht einer Abwandlung der Komponente von 3 zeigt;
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5 schematisch
ein modulares System von Ablaufvorrichtungen für Spülkästen in Übereinstimmung mit einem weiteren
Aspekt der Erfindung zeigt.
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Unter
Bezugnahme auf 1 bis 3 bezeichnet
Bezugszeichen 1 insgesamt eine Spül- bzw. Ablaufvorrichtung für einen
bekannten Spülkasten 2 (der
nicht im Detail der Einfachheit halber dargestellt ist), und von
der Art für
ein selektives Ablaufen bzw. Austragen des gesamten oder nur eines
Teils des Wasser in dem Tank bzw. Behälter 2.
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Die
Vorrichtung 1 umfaßt
eine Support- bzw. Unterstützungsstruktur 3,
die einen rohrförmigen
Bodenabschnitt 4 mit Außengewinde aufweist, der in
fluidichter Weise gemäß einer
bekannten Lösung
in ein Abzugs- bzw. Drainageloch in dem Tank bzw. Behälter 2 eingeschraubt
ist. Die abstützende
bzw. Supportstruktur 3 umfaßt auch einen zylindrischen
oberen Abschnitt 5, der mit dem Bodenabschnitt durch vier
radiale Segmente 6 verbunden ist, die vier große bzw.
weite Öffnungen 7 definieren,
durch welche Wasser aus dem Tank 2 in den Bodenabschnitt 4 fließt. Der
obere Abschnitt 5 ist an der Oberseite durch eine Deckel 8 verschlossen
der eine zentrales Durchgangsloch 9 aufweist.
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Die
Vorrichtung 1 umfaßt
auch ein Ventil 10, das durch ein bewegbares Glied 11 geführt bzw.
getragen ist, um selektiv eine geschlossene Position und eine offene
Position innerhalb eines relativen Dichtsitzes 12 einzunehmen,
der in dem gezeigten Beispiel innerhalb des Bodenabschnitts 4 der
Supportstruktur 3 definiert ist. Das bewegbare Glied 11 ist innerhalb
der Supportstruktur 3 aufgenommen und gleitet in dieser,
ist durch das Loch 9 eingepaßt, kann eine Anzahl von verbundenen
Teilen umfassen und funktioniert auch als ein Überlaufrohr. Das Ventil 10 ist
an dem axialen Bodenende 13 des bewegbaren Glieds 11 angeordnet;
und das bewegbare Glied 11 ist einstückig bzw. integral mit einem
toroidalen Schwimmer 14 zusammengepaßt, der in dem oberen Abschnitt 5 der
Supportstruktur 3 aufgenommen ist.
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Die
Vorrichtung 1 umfaßt
auch ein verbindendes bzw. Verbindungsglied 15 – das im
Detail in 3 gezeigt ist – das einstückig mit
dem bewegbaren Glied 11 zusammengepaßt ist und vorzugsweise durch
einen einstückigen
Körper
definiert ist, der aus einem Kunststoffmaterial gefertigt ist und
Schnellpaß-Festlegungsmittel 16 (von
jeder bekannten Art) für
eine entfernbare bzw. lösbare
Verbindung an das bewegbare Glied 11 aufweist. In dem gezeigten
Beispiel umfaßt
das Verbindungsglied 15 einen Kopf 17, der einen
Zahn 18 aufweist, welcher in das Innere eines Sitzes 19 der
an dem oberen axialen Ende 20 ausgebildet ist, gegenüber dem
Ende 13 des bewegbaren Glieds 11 einsetzbar ist;
ragt ein Anker 21 von dem Kopf 17 vor und umfaßt einen
Wurzelabschnitt 22, der radial mit dem Kopf 17 verbunden
ist und von diesem vorragt, und einen konturierten Arm 23,
der im wesentlichen parallel zu dem bewegbaren Glied 11 ist
und mit einem freien Ende 24 endet; und hat das freie Ende 24 einen
radialen Vorsprung 25, der kreuzweise zu dem Arm 23 verläuft und
eine Bodenseite 26, die zu der Supportstruktur 3 schaut
bzw. gerichtet ist, und eine obere Seite 27 aufweist, die
zu dem Kopf 17 schaut und in welcher ein Sitz 28 ausgebildet
ist.
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Die
Vorrichtung 1 umfaßt
auch ein zusätzliches
Glied 31, das mit dem bewegbaren Glied 11 verbindbar
ist; und umkehr bare Verbindungsmittel 32, um selektiv das
zusätzliche
Glied 31 und das bewegbare Glied 11 zu verbinden
und zu lösen,
wie dies später
erklärt
werden wird.
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In
dem gezeigten Beispiel umfaßt
das zusätzliche
Glied 31 einen rohrförmigen
Körper 34,
der koaxial eingepaßt
und frei um das bewegbare Glied 11 gleitend ist; und einen
radialen Kragen 35, der durch das obere axiale Ende 36 des
rohrförmigen Körpers 34 getragen
ist. Das axiale Bodenende 37 des rohrförmigen Körpers 34 ruht auf
dem Deckel 8 der Supportstruktur 3 auf; ein Support
bzw. eine Abstützung 38 ragt
radial von einer äußeren Seitenwand
des rohrförmigen
Körpers 34 direkt
unter dem Kragen 35 vor; der Kragen 35 erstreckt
sich radial, um axial mit dem Vorsprung 25 des Verbindungsglieds 15 zusammenzuwirken;
und der Vorsprung 25 ist direkt über dem Kragen 35 an
einem Kontaktabschnitt 39 des Kragens 35 angeordnet,
der ausgebildet ist, um einen axialen Schub auf die Seite bzw. Fläche 26 des
Vorsprungs 25 auszuüben.
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Reversible
Verbindungsmittel 32 umfassen einen schwingenden bzw. Schwingkörper 40,
der gelenkig an dem Support 38, z. B. durch einen Zapfen, angelenkt
ist, der ein Gelenk 41 definiert. Der Schwingkörper 40 umfaßt einen
zentralen Abschnitt 42, der an dem Support 38 angelenkt
ist; und zwei Arme 43, 44, die von dem zentralen
Abschnitt 42 ausgehen und deren entsprechende freie Enden
ein Auftriebsglied 45 und entsprechend einen Haken 46 unterstützen, um
in den Sitz 28 am Verbindungsglied 15 einzugreifen.
Der Haken 46 ergreift den Sitz 28 in der entgegengesetzten
axialen Richtung zu jener, in welcher der Kontaktabschnitt 39 des
Kragens 35 einen axialen Schub auf den Vorsprung 25 ausübt, und
hat einen abgerundeten oder abgeschrägten Kopf 47, der
ebenfalls das freie Ende des Arms 44 definiert.
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Der
Arm 43 ist ein gekrümmter
Arm, der sich in einem Halbkreis um das bewegbare Glied 11 erstreckt;
der Arm 44 ist im wesentlichen gerade bzw. geradlinig und
senkrecht zu Arm 43; und das Auftriebsglied 45 und
der Haken 46 sind diametral einander gegenüberliegend
um das bewegbare Glied 11 angeordnet.
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Das
Auftriebsglied 45 ist so dimensioniert bzw. bemessen, daß der Schwingkörper 40 selektiv eine
Ruheposition – durch
die gepunktete Linien in 1 gezeigt – in welcher der Haken 46 nicht
den Sitz 28 ergreift, wenn das Wasser in dem Tank 2 über einem
vorbestimmten Niveau H ist, und eine Arbeitsposition einnimmt – durch
die durchgezogene Linie in 1 gezeigt – in welcher
der Haken 46 den Sitz 28 ergreift, wenn das Wasser
in dem Tank 2 unter das Niveau H fällt.
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Die
Vorrichtung 1 umfaßt
auch ein Bindeglied bzw. Zugglied 51, das einstückig bzw.
integral mit dem Ende 20 des bewegbaren Glieds 11 verbunden ist;
und ein Zugglied 52, das einstückig mit dem Kragen 35 des
zusätzlichen
Glieds 31 verbunden ist. Die Binde- bzw. Zugglieder 51, 52 sind
in bekannter Weise, die nicht gezeigt ist, mit entsprechenden Benützer-Steuer-
bzw. -Regelgliedern für
ein Implementieren einer vollen oder teilweisen Entladung bzw. Entleerung
verbindbar. Das Zugglied 51 kann integral in einem Stück mit dem
bewegbaren Glied 11 ausgebildet sein, oder, wie dies in 3 gezeigt
ist, als eine gesonderte Komponente gebildet sein und entfernbar
mit dem bewegbaren Glied 11, beispielsweise mittels eines
elastischen Kragens 53 verbindbar sein, welcher auf das
Ende 20 des bewegbaren Glieds 11 eingeklipst ist.
Das Verbindungsglied 15 kann wiederum in einem Stück mit dem
Zugglied 51 und dem Kragen 53 ausgebildet sein
oder entfernbar an den Kragen 53, wie zuvor beschrieben,
angeschlossen sein.
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Vorrichtung 1 arbeitet
wie folgt:
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In
der Ruhe ist der Tank bzw. Behälter 2 mit Wasser
voll bis zu einem vorbestimmten Niveau h, (das, wie bekannt, durch
einen Schwimmer zum Schließen
einer Zufuhrleitung bestimmt ist), gleich oder höher als das Niveau H, bei welchem
der Schwingkörper 40 um
ein Gelenk 41 gedreht wird, so daß sich der Schwingkörper 40 in
der Ruheposition befindet, in welcher der Haken 46 nicht
in den Sitz 28 eingreift, und das Ventil 10 den
Dichtsitz 12 schließt.
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Wenn
ein voller Ablauf bzw. Austrag aktiviert ist, wird das Zugglied 51 angehoben,
um das bewegbare Glied 11 gemeinsam mit dem Schwimmer 14 so nach
oben zu ziehen, daß das
Ventil 10 öffnet
und das Wasser aus dem Tank 2 strömt bzw. fließt. Das Zugglied 52,
das zusätzliche
Glied 31 und der Schwingkörper 40 andererseits
verbleiben stationär, wobei
das zusätzliche
Glied 31 auf dem Deckel 8 der Supportstruktur 3 aufruht.
Der hydrostatische Schub bzw. Druck des Wassers auf den Schwimmer 14 hindert
das bewegbare Glied 11, sich zurück nach unten bewegen, wodurch
die Rückkehr
des Ventils 10 zu der geschlossenen Position verzögert wird,
bis der Austrag vollständig
ist. Wenn das Wasser in dem Tank 2 unter das Niveau H fällt, dreht
sich der Schwingkörper 40,
welcher nicht länger
durch das Auftriebsglied 45 aufgetrieben wird, um das Gelenk 41 in
die Arbeitsposition. In diesem Zustand ist jedoch der Vorsprung 25 des
Verbindungs glieds 15 immer noch über dem Haken 46 angeordnet,
so daß das
bewegbare Glied 11 seine Abwärtsbewegung fortsetzt, ohne
daß es
mit dem zusätzlichen
Glied 31 verbunden ist. Wenn bzw. da das bewegbare Glied 11 sich
weiter nach unten bewegt, übt
der Vorsprung 25 auf dem kontaktierenden bzw. Kontaktkopf 47 des Hakens 46 einen
Schub auf den Kopf 47 aus, um den Schwingkörper 40 so
zu drehen, daß sich
der Arm 44 nach unten bewegt, der Arm 43 nach
oben bewegt, das Ventil 10 zu der geschlossenen Position
zurückkehrt
und der Tank 2 neuerlich ge- bzw. befüllt wird.
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Demgegenüber wird,
wenn die teilweise Entladung aktiviert ist, das Zugglied 52 angehoben,
um das zusätzliche
Glied 31 und den Schwingkörper 40 nach oben
zu ziehen; der Kontaktabschnitt 39 des Kragens 35 übt einen
axialen Schub auf die Seite 26 des Vorsprungs 25 aus,
um ebenfalls das bewegbare Glied 11 und das Ventil 10 anzuheben,
welches sich in die offene Position bewegt; und wenn das Wasser in
dem Tank 2 unter das Niveau H fällt, dreht sich der Schwingkörper 40 um
das Gelenk 41 in die Arbeitsposition, so daß der Haken 46 den
Sitz 28 ergreift. In diesem Zustand ist tatsächlich der
Vorsprung 25 des Verbindungsglieds 15 unter dem
Haken 46 so angeordnet, daß das bewegbare Glied 11 mit
dem zusätzlichen
Glied 31 verbunden ist und sich durch dieses schneller
nach unten bewegt wird, um das Ventil 10 schneller zu schließen.
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In
der Variation bzw. Abwandlung von 4, in welcher
jegliche Details analog oder identisch mit jenen, die bereits beschrieben
sind, unter Verwendung derselben Bezugszeichen bezeichnet sind,
ist das Verbindungsglied 15 durch einen einstückigen Körper aus
Kunststoffmaterial in der Form eines Greifers definiert, welcher
auf dem bewegbaren Glied 11 einrastet bzw. auf diesem festlegt.
Das Verbindungsglied 15 umfaßt zwei nebeneinanderliegende
Arme 60, die geneigt von einem Querstück 61 vorragen; entsprechende
freie Enden 62 der Arme 60, entgegengesetzt zu
den Enden 63, die mit dem Querstück 61 verbunden sind,
tragen entsprechende bogenförmige
Abschnitte 64, welche in eine Rille bzw. Nut 65 (2)
einklipsen bzw. einklinken, die an dem bewegbaren Glied 11 ausgebildet
ist und axial durch zwei gegenüberliegende
Schultern 66 definiert ist; das Querstück 61 umfaßt zwei
radiale Vorsprünge bzw.
Erhebungen 25, die entsprechende obere Seiten 27 und
entsprechende Bodenseiten 26 aufweisen, um in der Verwendung
mit dem Kontaktabschnitt des Kragens 35 zu kooperieren
bzw. zusammenzuwirken; und der Sitz 28 für den Haken 46 ist
zwischen den Armen 60 ausgebildet.
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Die
Vorteile, verglichen mit dem bekannten Stand der Technik, der Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung
werden aus der vorgehenden Beschreibung klar sein. Insbesondere
ist im Vergleich mit bekannten Vorrichtungen Vorrichtung 1 extrem
billig und einfach herzustellen, ist extrem leicht zu verwenden, und
ist hoch zuverlässig.
Darüber
hinaus sind die Komponententeile, welche reversibel das bewegbare Glied 11 und
zusätzliche
Glied 31 – insbesondere den
Schwingkörper 40 und
den Haken 46 – verbinden,
unter der freien Oberfläche
des Wassers in dem Tank angeordnet, wodurch die Komponenten gegen Kalkablagerungen
gesichert bzw. geschützt
sind. Der Vorrichtung 1 stellt auch einen Modus eines vollen Austragens
sicher, selbst in dem Fall einer Beschädigung des Schwingkörpers 40,
welcher tatsächlich
in der Ruheposition eines Lösens
bzw. Trennens des bewegbaren Glieds 11 und des zusätzlichen
Glieds 31 verbleiben würde.
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Die
Vorrichtung 1, wie sie beschrieben ist, stellt auch ein
Ausbilden eines modularen Systems von Ablaufvorrichtung für Spülkästen zur
Verfügung, wie
dies schematisch in 5 gezeigt ist, (in welcher jegliche
Details ähnlich
zu oder identisch mit den bereits beschriebenen unter Verwendung
derselben Bezugszeichen bezeichnet sind). Das modulare System gemäß der Erfindung
umfaßt
eine Einzel-Ablaufvorrichtung 100; und ein Umwandlungskit
bzw. einen Umwandlungsbausatz 101, um die Einzelablaufvorrichtung 100 in
eine Doppelablaufvorrichtung 102 umzuwandeln. Die Einzelablaufvorrichtung 100 ist
im wesentlichen durch eine erste vorab zusammengebaute Einheit 103 definiert,
umfassend die Supportstruktur 3, das bewegbare Glied 11 mit
Dem Zugglied 51 (hier in der Form eines Fortsatzes einstückig mit dem
bewegbaren Glied 11 gezeigt), das Ventil 10 und den
Schwimmer 14, wie dies zuvor beschrieben ist. Der Bausatz 101 umfaßt eine
zweite vorab zusammengebaute Einheit 104 und ein Verbindungsglied 15.
Die zweite vorab zusammengebaute Einheit 104 umfaßt wiederum
das zusätzliche
Glied 31, den Schwingkörper 40 und
das Zugglied 52, wie dies zuvor beschrieben ist; und das
Verbindungsglied 15 kann jegliche der bereits beschriebenen
Ausbildungen sein oder andere Varianten, wie diejenige, die in 5 gezeigt
ist, in welcher schnellpaßbare
Festlegungsmittel 16 durch einen elastischen Kragen definiert
sind, welcher sich auf dem bewegbaren Glied 11 einklipkt
bzw. einklinkt.
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Die
Einzelablaufvorrichtung 100 kann, wie sie ist, an Tanks 2 eingebaut
bzw. eingepaßt
werden, die ausgebildet sind, um in einem Modus eines vollen Austragens
zu arbeiten (möglicherweise
auch mit einer Flußunterbrechungsfunktion)
und kann in eine Doppelablaufvorrichtung 102 durch einfaches
Einpassen der zweiten vorab zusammengebauten Einheit 104 und
des Verbindungsglieds 15 zu der ersten vorab zusammengebauten
Einheit 103 umgewandelt werden.
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Das
modulare System gemäß der Erfindung stellt
daher einen Erhalt von sowohl Einzel- als auch Doppelablaufvorrichtungen
durch Herstellen und Zusammenbauen von nur einer sehr kleinen Anzahl
von unterschiedlichen Komponenten zur Verfügung, wodurch bemerkenswerte
Vorteile in Bezug auf die Produktion, Installation und Lagerung/Transport
zur Verfügung
gestellt bzw. geboten werden.
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Selbstverständlich können Änderungen
an der beschriebenen und hierin illustrierten Vorrichtung gemacht
werden, ohne jedoch den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen,
wie sie in den abhängigen
Ansprüchen
definiert ist.