-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Restdruckventil sowie einen mit
einem solchen Restdruckventil ausgestatteten Gashahn für einen
Hochdruckgaszylinder. Die Druckschrift EP-0 863 337 betrifft ein
Restdruckventil für
einen Gashahn gemäss dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
-
Das
Restdruckventil ist vorgesehen damit ein Überdruck oder ein höherer Druck
als der atmosphärische
Druck in dem Zylinder oder der Gasflasche aufrechterhalten wird.
Dieses Restdruckventil ist aus verschiedenen Gründen vorgesehen. Erstens soll
es verhindern, dass durch Einfüllen
eines anderen Gases die Gasflasche verschmutzt wird. Dies wäre ausserordentlich
störend
auf dem Gebiet der reinen Gase. Zweitens soll verhindert werden,
dass Wasser oder andere Verunreinigungen, wie z. B. Bier, in die Gasflasche
eindringen können,
z. B. bei CO2 Flaschen infolge einer unangebrachten
Handhabung. Eine Flüssigkeit,
welche auch immer, die in eine CO2 Flasche
gelangt wird zu einer Säure
und oxidiert die Flasche. Dies kann äusserst gefährlich sein wenn die Flasche
in vollem Zustand durch die Säure
durchlöchert
wird. Das Restdruckventil hält
dementsprechend einen Restdruck in dem Zylinder oder der Gasflasche
aufrecht durch Verschliessen des Ventils wenn der Druck in dem Gaszylinder
unterhalb einen bestimmten Restdruckwert fällt. Eine Fülleinrichtung wird zusammen
mit dem Gashahn oder dem Restdruckventil verwendet, um es zum Füllen des
Gaszylinders in Offenstellung zu drängen.
-
Ein
den Restdruckventilen gemäss
dem Stand der Technik anhaftender Nachteil ist die Ausstrahlung
eines Betriebsgeräusches,
welches während
dem Betrieb des Systems festgestellt werden kann, d. h. wenn der
Hauptgashahn in Offenstellung ist und das Gas durch das Restdruckventil
strömt.
Es wurde festgestellt, dass dieses Geräusch hauptsächlich in dem Abzapfbetrieb
auftritt infolge von Schwingungen des Kolbens des Restdruckventils,
d. h. rasch aufeinanderfolgende Öffungs-
und Schliessbewegungen, welche nicht nur wegen des Geräusches störend sind,
sondern auch Ursache für
eine rasche Abnützung
der Dichtungen sind.
-
Entsprechend
der EP Patentanmeldung 1 120 590 A2 ist ein Restdruckventil, welches
zum Füllen
des Zylinders oder der Gasflasche durch Magnetkraft zu öffnen ist
mit einem Filter versehen, der als Dämpfer dient zum Herabsetzen
oder Ausschalten der Schwingungen.
-
Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es ein Restdruckventil mit einfachen
Mitteln zu versehen zum Herabsetzen oder Beseitigen der vorstehend
erwähnten
Schwingungen.
-
Die
Erfindung schafft ein Restdruckventil für einen Gashahn für eine Druck-
oder Flüssiggasflasche,
mit einem Kolben, der angepasst ist zur Bewegung in einer Bohrung
zwischen einer ersten Stellung, in welcher der Kolben dicht an einem
Ventilsitz anliegt und einer zweiten Stellung, in welcher der Kolben
von dem Ventilsitz frei ist zum Öffnen
eines Durchgangs für
die Gasströmung,
und einem Mittel um den Kolben in Richtung zu der ersten Stellung
zu drücken,
wobei der Kolben eine dem Druckgas aus dem Gaszylinder ausgesetzte
Fläche
aufweist, die so ausgerichtet ist damit das Druckgas eine Kraft
auf den Kolben ausübt
um den Kolben in Richtung zu der zweiten Stellung zu bewegen, entgegen
der Kraft des Mittels um den Kolben in Richtung zu der ersten Stellung
zu drücken,
wenn der Gasdruck einen vorbestimmten Wert übersteigt, und wobei der Kolben
einen inneren Durchlass aufweist sowie mit einem Dichtungsring versehen
ist, der sich in einer ringförmigen
Nut befindet, die in einer äusseren
Umfangsfläche
des Kolbens geformt ist, wobei der Dichtungsring angepasst ist um
eine Leckage des Druckgases entlang der Aussenseite des Kolbens
und durch seinen inneren Durchlass zu verhindern, gekennzeichnet
durch mindestens eine Öffnung,
die den Durchlass des Kolbens in Verbindung setzt mit der Nut radial
innerhalb des Dichtungsringes um den Dichtungsring dem Gasdruck
in dem Durchlass des Kolbens auszusetzen und den Dichtungsring gegen
die Innenfläche
der Bohrung zu drücken
und den Kolben in der Bohrung zu stabilisieren.
-
Infolge
des Vorhandenseins der Öffnung, welche
mit dem inneren Durchlass des Kolbens des Ventils in Verbindung
ist erfolgt eine Druckbeaufschlagung des inneren Umfanges des Dichtungsringes.
Dadurch wird der Dichtungsring gegen die Innenfläche des Gehäuses des Ventils gepresst und verhindert
oder begrenzt weitgehend die Schwingungen.
-
Der
Dichtungsring dessen Innenumfang dem Gasdruck in dem Durchlass des
Kolbens ausgesetzt ist kann ein O-Ring sein, aber er besteht vorzugsweise
aus einem Dichtring mit vier Lippen und die Nut des Dichtungsringes
kann eine geneigte Grundfläche oder
im Querschnitt eine schwalbenschwanzförmige Trapezform aufweisen.
Der Dichtungsring kann auch ein pfeilförmiger Dichtungsring sein.
-
Die
Bohrung, in welcher der Kolben des Restdruckventils beweglich ist
kann unmittelbar in einem Gashahnkörper geformt sein, der auch
den Ventilsitz aufweist. Die Bohrung des Gashahnkörpers kann
durch einen Stopfen verschlossen sein. In diesem Ausführungsbeispiel
dient das Restdruckventil zum Öffnen
eines Durchlasses, der im Abzapfbetrieb vom Inneren der Gasflasche
zu einem Hauptauslassventil führt,
aber das Füllen
der Gasflasche erfolgt nicht durch das Restdruckventil. Die Bohrung
zur Aufnahme des Kolbens kann auch in dem Stopfen selbst geformt
sein, der zum Verschliessen eines versenkten Teiles eines in dem
Gashahnkörper
geformten Durchlasses für
die Gasströmung
ausgelegt ist.
-
Gemäss einem
anderen Ausführungsbeispiel
hat das Restdruckventil eine Kassette oder ein Gehäuse in welchem
der bewegliche Kolben angeordnet ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel
kann der Kolben während
dem Abzapfbetrieb durch den Druck des Gases aus der Gasflasche in
Richtung zu seiner offenen Stellung gedrückt werden und kann durch eine äussere Fülleinrichtung
betätigt
werden zum Füllen
der Gasflasche durch das Restdruckventil. Bei diesem Ausführungsbeispiel
dient der Kolben zum Öffnen
und Schliessen eines Durchlasses für die Gasströmung durch
das Innere der Kassette oder des Gehäuses.
-
Das
Restdruckventil bestehender Gashähne entsprechend
dem Stand der Technik kann ohne Abänderungen durch das Restdruckventil
gemäss
der vorliegenden Erfindung ersetzt oder ausgetauscht werden.
-
Die
Erfindung wird im Folgenden ausführlicher
beschrieben in Bezug auf die anhängigen
Zeichnungen, es zeigen:
-
1 eine
Schnittdarstellung eines Gashahns für einen Hochdruckgaszylinder,
der mit einem Restdruckventil gemäss der Erfindung versehen ist.
-
2 das
Restdruckventil in der geschlossenen Stellung.
-
3 das
Restdruckventil in einer offenen Betriebsstellung.
-
4 eine
Ansicht in Perspektive des Restdruckventils.
-
5 ein
anderes Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
-
6 einen
pfeilförmigen
Dichtungsring.
-
Es
wird nun Bezug genommen auf die 1, die einen
Gashahn 10 für
einen Hochdruckgaszylinder zeigt, mit einem Gashahnkörper 12,
der an seinem unteren Ende einen kegelförmigen Gewindeteil 14 aufweist
zum Einschrauben in eine Gewindeöffnung
des Hochdruckgaszylinders. Der untere Teil des Körpers 12 ist mit einem
mittleren Längskanal 16 versehen,
der an seinem oberen Ende in einer Dichtungslippe 17 öffnet, welche
sich am unteren Ende einer Längsbohrung 19 mit
verschiedenen Durchmessern befindet, die in dem oberen Teil des
Gashahnkörpers 12 geformt
ist. In dieser Längsbohrung 19 des
oberen Teils des Körpers 12 befindet
sich eine Hauptventilbaugruppe 18, welche mit einem äusseren
Betätigungsglied 20 versehen
ist. Die Hauptventilbaugruppe 18 umfasst eine mehrteilige
Betätigungsstange 22,
dessen unterer Teil 24 einen Dichtungsring 26 aufweist,
welcher mit der Lippe 17 zusammenwirkt. Der Körper 12 des
Gashahns 10 hat einen seitlichen Anschluss 25 dessen
Aussenfläche ein
Gewinde aufweist. Der seitliche Anschluss 25 hat eine innere
Bohrung 30, die über
eine Öffnung 28 mit der
Bohrung 19 des oberen Teiles des Körpers 12 oberhalb
der Lippe 17 in Verbindung steht. Wenn der Dichtring 26 von
der Dichtlippe 17 abgehoben ist befindet sich der Kanal 16 in
Verbindung mit der seitlichen Bohrung 30 über die
in dem oberen Teil des Körpers 12 vorgesehene
Längsbohrung 19 und durch
die Öffung 28.
Die Hauptventilbaugrupe 18 dient zum Öffnen und Schliessen eines
Durchlasses durch den Körper 12 des
Gashahns 10, welcher Durchlass aus dem Kanal 16,
dem Kanal 19, der Öffnung 28 und
der Bohrung 30 besteht. Eine thermisch betätigte Sicherheitseinrichtung 34 ist
in einem anderen schrägen,
seitlichen Kanal des Körpers
des Gashahns 12 vorgesehen und hat ein Material das schmilzt
wenn der Gaszylinder einer anormal hohen Temperatur ausgesetzt wird.
In der seitlichen Bohrung 30 befindet sich ein Restdruckventil 40,
welches nachfolgend ausführlicher
mit Bezug auf die 2–4 beschrieben
wird.
-
Das
Restdruckventil 30 hat ein Gehäuse 41 oder eine Kassette
mit einem äusseren
Teil 42 und einem inneren Teil 44, die axial ineinandergefügt sind, einen
beweglichen Ventilkolben 46, eine Druckfeder 38 und
mehrere Dichtungsringe 50, 52 und 54.
-
Der äussere Teil 42 des
Gehäuses 41 hat
einen ringförmigen
Teil 42-1, der sich um die Längsachse A-A des Ventils 40 erstreckt.
An einem der axialen Enden dieses ringförmigen Teiles 42-1 befinden sich
zwei bogenförmige
Arme 42-2, die parallel zur Achse A-A sind, während am
anderen, gegenüberliegenden
axialen Ende der ringförmige
Teil eine radiale Endfläche 42-5 aufweist,
die eines der axialen Enden des Gehäuses 41 bildet. Die
Arme 42-2 sind diametral gegenüberliegend in Bezug aufeinander
angeordnet, um Öffnungen
oder Fenster 42-3 zwischen den Armen 42-2 zu bilden,
wie in 4 gezeigt, in welcher die zwei gegenüberliegenden
Arme 42-2 sichtbar sind und eine Öffnung oder ein Fenster 42-3 zwischen
diesen zwei Armen 42-2 gezeigt ist. Es ist zu verstehen,
dass eine weitere Öffnung
oder ein weiteres Fenster sich auf der anderen, nicht sichtbaren Seite
des Restdruckventils 40 befindet. Jeder Arm 42-2 ist
auf seiner gekrümmten
Innenfläche
in der Nähe
seines freien Endes mit einer Nut 42-4 versehen, die sich
in Umfangsrichtung erstreckt. Mehr als zwei Arme und zwei Fenstern
können
bei einem anderen Ausführungsbeispiel
vorgesehen sein.
-
Der
innere Teil 44 des Gehäuses 41 des
Ventils 40 hat eine zylindrische Wand 44-1, die
an einem ihrer Enden offen ist und am anderen Ende eine radiale
Wand 44-2 aufweist, welche auf ihrer Aussenfläche mit
einem Abstandsvorsprung 44-3 versehen ist, der sich gegen
die Grundfläche
der seitlichen Bohrung 30 anlegt wenn das Restdruckventil 40 in
der seitlichen Bohrung 30 eingebaut ist. Die radiale Wand 44-2 hat
auf ihrer Innenfläche
einen Zentriervorsprung 44-4 für die Feder 48.
-
Die
zylindrische Wand 44-1 ist auf ihrer äusseren Fläche mit einer Umfangsrippe 44-5 versehen, welche
in den Nuten 42-4 der Arme 42-2 aufgenommen ist
wenn die beiden Teile 42 und 44 des Gehäuses 41 ineinandergefügt sind.
Wenn die Teile 42 und 44 ineinandergefügt sind
begrenzen sie das Innere des Gehäuses 41 und
der ringförmige
Teil 42-1 des ersten Teiles 42 befindet sich an
einem der axialen Enden des Gehäuses 41 während die
radiale Wand 44-2 des anderen Teiles 44 des Gehäuses 41 sich am
anderen axialen Ende des Gehäuses 41 befindet und
das Gehäuse 41 an
diesem axialen Ende verschliesst.
-
Der
ringförmige
Teil 42-1 des ersten Teiles 42 des Gehäuses 41 des
Ventils 40 hat auf seiner Aussenfläche eine ringförmige Nut
in welcher ein O-Dichtungsring 90 angeordnet ist, der dicht
an der inneren Umfangsfläche
der seitlichen Bohrung 30 anliegt wenn das Restdruckventil 40 in
dieser Bohrung eingebaut ist. Die zwei Arme 42-2 sind auf
ihrer äusseren
Umfangsfläche
mit Gewinde, nicht dargestellt, versehen, das in ein entsprechendes
Gewinde in der seitlichen Bohrung 30 beim Einsetzen des
Ventils 40 in diese Bohrung 30 eingeschraubt wird.
Die radiale Endfläche 42-5 des
ringförmigen
Teils 42-1 ist mit in Umfangsrichtung voneinander beabstandeteten Blindlöchern 42-6 versehen,
in welchen ein Befestigungswerkzeug zum Einschrauben des Restdruckventils 40 in
die seitliche Bohrung 30 einsetzbar ist.
-
Wenn
das Restdruckventil 40 in die seitliche Bohrung eingesetzt
ist liegt der Vorsprung 44-3 am Grund der Bohrung 30 an
und ein ringförmiger
Abstand befindet sich zwischen der radialen Wand 44-2 und
dem Grund der Bohrung 30. Desweiteren ist der Aussendurchmesser
des inneren Teiles 44 des Gehäuses 41 kleiner als
der Aussendurchmesser des äusseren
Teils 42 des Gehäuses 41,
damit die Öffnung 28 in
dem Körper 12 des
Gashahns 10 dauernd in Verbindung ist mit den Öffnungen
oder Fenstern 42-3 über
die seitliche Bohrung 30.
-
Der
ringförmige
Teil 42-1 des äusseren
Teils 42 des Restdruckventils 40 hat im Inneren
eine erste zylindrische Fläche 42-7 mit
grossem Durchmesser und eine zweite Fläche 42-8 mit kleinem
Durchmesser, die eine Öffnung
O begrenzt, welche in die Endfläche 42-5 mündet und
in Verbindung steht mit der Umgebung des Ventils 40 und
der Umgebung des Körpers
des Gashahns 10 wenn das Ventil 40 in dem Körper des
Gashahns 10 angeordnet ist. Eine feste, kegelförmige Anschlagfläche 42-9 befindet
sich zwischen den Flächen 42-7 und 42-8.
Die Fläche 42-8 dient
als Führungs-
und Dichtfläche,
wie im Späteren ausführlicher
beschrieben wird.
-
Der
Kolben 46 des Ventils 40 hat einen Teil mit grossem
Durchmesser 46-1 und einen Teil mit kleinem Durchmesser 46-2.
Eine ringförmige
Nut 46-3 befindet sich in dem Teil mit grossem Durchmesser 46-1 und
in dieser Nut sitzt ein Dichtungsring 54, der im Querschnitt
vier konkave Seiten und vier Lippen zwischen den konkaven Seiten
aufweist. Ein mittlerer, axialer Kanal 46-4 erstreckt sich
vollständig durch
den Kolben 46 und mündet
in den gegenüberliegenden
Endflächen
des Kolbens 46 und ist in Verbindung mit der Umgebung des
Gehäuses 41 und
mit der Umgebung des Körpers 12 des
Gashahns 10 wenn das Ventil 40 in dem Körper 12 des
Gashahns 10 eingebaut ist. Mindestens eine Öffnung 46-5 oder mehrere
in Umfangsrichtung in Abstand voneinander angeordnete Öffnungen 46-5 setzen
den mittleren axialen Kanal 46-4 in Verbindung mit der
Nut 46-3 des Dichtungsringes 54. Der Dichtungsring 54 ist stets
in Berührung
mit der inneren Fläche
der zylindrischen Wand 44-1 des inneren Teiles 44 des
Gehäuses 41 des
Ventils 40 und verhindert eine Leckströmung des Gases von den Fenstern 42-3 um
den Kolben 46 und durch den mittleren Durchlass 46-4 des Kolbens 46 wenn
das Ventil 40 geschlossen ist.
-
Zwischen
dem Teil mit grossem Durchmesser 46-1 und dem Teil mit
kleinem Durchmesser 46-2 befindet sich eine kegelförmige Anschlagfläche 46-6, welche
in Zusammenwirkung mit der festen Anschlagfläche 42-9 die Schliessbewegung
des Kolbens 46 begrenzt.
-
Die
Druckfeder 48 stützt
sich auf einer Seite auf die Innenfläche der radialen Wand 44-2 des
inneren Teiles 44 des Gehäuses 41 des Ventils 40 um
den Zentrieransatz 44-4 ab und sitzt auf der anderen Seite
auf einer radialen Fläche 46-7,
die zwischen zwei Teilen unterschiedlichen Durchmessers des mittleren,
inneren Durchlasses 46-4 des Kolbens 46 gebildet
ist. Die Druckfeder 48 drückt den Kolben 46 in Schliessstellung,
in welcher die kegelförmigen
Anschlagflächen 42-9 und 46-6 in
Berührung
miteinander sind. Zwischen der kegelförmigen Fläche 46-6 des Kolbens 46 und
seinem Teil mit kleinem Durchmesser 46-2 befindet sich
eine Umfangsnut 46-8 in der ein Dichtring 42 angeordnet
ist, der aus einem O-Ring besteht. In der geschlossenen Stellung
des Ventils ist dieser O-Ring in dichter Anlage mit der Führungs- und Dichtfläche 42-8 des
inneren Teiles des Gehäuses 41 des
Ventils 40, wie in 2 gezeigt,
während
in der offenen Stellung des Ventils 40 der O-Ring 52 axial
von der Dicht- und
Führungsfläche 42-8 beabstandet
und und von dieser frei ist.
-
Der
Teil mit kleinem Durchmesser 46-2 des Kolbens 46 hat
in der Nähe
der Nut 46-8 des O-Rings 52 einen kreisförmigen Teil 46-9 mit
kleiner axialen Abmessung. Der Rest des Teiles mit kleinem Durchmesser 46-2 erstreckt
sich von diesem kreisförmigen Teil 46-9 zum
freien Ende des Teiles mit kleinem Durchmesser 46-2 und
hat eine polygonale Form, vorzugsweise dreieckig, wie in 4 gezeigt,
mit konkaven Seiten 46-10. Die polygonale Form hat zwischen
den konkaven Seiten 46-10 kleine, kreisbogenförmige Führungsflächen 46-11 zum
Zentrieren des Kolbens 46 in der Führungsfläche 42-8 des Gehäuses 41 des
Ventils 40 in der in 3 dargestellten Offenstellung
des Ventils. In der geschlossenen Stellung des Ventils 40 ist
der Kolben 46 in der Öffnung 42-8 durch
den kreisförmigen
Teil 46-9 des Teiles mit kleinem Durchmesser 46-2 zentriert,
siehe 2. In dieser geschlossenen Stellung des Ventils 40 befindet
sich der polygonale dreieckige Teil des Teiles mit kleinem Durchmesser 46-2 ausserhalb
des Gehäuses 41 des
Ventils 40 und des Ende des kreisförmigen Teiles 46-3 befindet
sich in der Ebene der Endwand des ringförmigen Teiles 42-1 des äusseren
Teiles 42 des Gehäuses 41 des
Ventils 40.
-
Das
Restdruckventil gemäss
der 1 hat einen längeren, äusseren
Teil des Gehäuses
und der Kolben befindet sich vollständig innerhalb des Gehäuses in
der geschlossenen Stellung sowie auch in der offenen Stellung.
-
Die
dreieckige Form des freien Endes des Teiles mit kleinem Durchmesser 46-2 des
Kolbens 46 ist durch drei Ausschnitte 60 gebildet,
die in diesem Teil mit kleinem Durchmesser 46-2 geformt
und zum Teil durch die konkaven Seiten 46-10 begrenzt sind. Eine
andere Form des freien Endes des Teiles mit kleinem Durchmesser 46-2 könnte vorgesehen
sein mit einer kleineren oder grösseren
Anzahl der Ausschnitte 60. In der offenen Stellung des
Kolbens 46 ist der kreisförmige Teil 46-9 des
Teiles mit kleinem Durchmesser von der Zentrier- und Dichtfläche 42-8 axial
in Richtung zum Inneren des Gehäuses
beabstandet und die Ausschnitte 60 sind nun in Verbindung
mit einem inneren Ringraum 62 des Gehäuses 41, der den Kolben 46 umgibt
und zum Teil durch die kegelförmige
Fläche 46-6 des
Kolbens 46 begrenzt ist. Dieser Ringraum 62 steht
auch in Verbindung mit den Öffnungen 42-3,
die zwischen den Armen 42-2 des äusseren Teiles 42 des
Gehäuses 41 vorgesehen
sind.
-
Zum
Zusammenbauen des Ventils 40 wird der Kolben 46 in
den äusseren
Teil 42 des Gehäuses 41 eingesetzt
und anschliessend wird der innere Teil 44 des Gehäuses 41 in
den äusseren
Teil 42 eingefügt.
Beim Zusammenbauen werden die Arme 42-2 nach aussen verbogen
wenn die freien Enden der Arme 42-2 mit der Umfangsrippe 44-5 in
Berührung kommen
und die Arme federn elastisch nach innen zurück wenn die Rippe 44-5 in
die Nuten 42-2 der flexiblen Arme 42-2 eindringt,
um die zwei Hälften 42-4 des
Gehäuses
in der zusammengefügten
Stellung zurückzuhalten.
-
Wenn
der Hauptgashahn 18 offen ist strömt Druckgas aus der Hochdruckgasflasche
durch die Bohrung 16 des Körpers 12 des Gashahns 10,
die Öffnung 28,
die seitliche Bohrung 30 und die Fenster oder Öffnungen 42-3 und
gelangen in das geschlossene Ventil 40, wie in 2 gezeigt,
zwischen die Dichtungsringe 50 und 52 auf dem
Kolben 46 um eine Öffnungskraft
auf die kegelförmige
Fläche 46-6 des
Kolbens 46 des Ventils 40 auszuüben. Wenn
der Gasdruck ausreichend hoch ist zum Ausüben einer Öffnungskraft auf den Kolben,
welche die durch die Feder 48 angelegte Schliesskraft überwindet
wird der Kolben 46 in die Offenstellung gedrückt, und
die Feder 48 wird zusammengedrückt, wie in 3 dargestellt.
In der Offenstellung, gemäss 3,
ist der innere, ringförmige
Hohlraum 62 des Ventils 40, der den Kolben 46 umgibt,
in Verbindung mit den Auslassdurchlässen, die durch die Ausschnitte 60 gebildet
sind und das Druckgas kann aus dem Gashahn 10 durch das
Restdruckventil 40 ausströmen und zu einem Druckminderer
(nicht dargestellt) gelangen, der an dem seitlichen Anschluss des
Körpers 12 des Gashahns 10 befestigt
ist.
-
Wenn
der Druck des Druckgases in dem Zylinder unter einen vorbestimmten
Restdruckwert fällt ist
der Druck, der durch das Druckgas auf die kegelförmige Fläche 46-6 des Kolbens 46 ausgeübt wird nicht
mehr ausreichend zum Überwinden
der Schliesskraft der Feder 48 und der Kolben 46 wird durch
die Wirkung der Feder 48 in seine geschlossene Stellung,
in 2 dargestellt, zurückgedrängt.
-
Zum
Füllen
des Zylinders oder der Flasche wird eine Fülleinrichtung (nicht dargestellt) über einen
Adapter (nicht dargestellt) am Körper 12 des Gashahns 10 befestigt.
Diese Fülleinrichtung
drückt den
Kolben 46 des Ventils 40 in die Offenstellung
der 3, damit das Druckgas in entgegengesetzter Richtung
durch die Ausschnitte 60, den inneren Hohlraum 62 und
die Öffnungen
oder Fenster 42-3 in das Innere der Bohrung 30 und
dann durch die Öffnung 28 und
den Kanal 16 in den Zylinder oder die Gasflasche strömen kann.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Druckgas nur aus dem Zylinder
oder Gasflasche ausströmen,
oder in diese eingefüllt
werden kann wenn das Hauptventil 18 geöffnet ist.
-
Der
mittlere, innere Durchlass 46-4 des Kolbens 46 steht
in Verbindung über
die Öffnung 46-5 mit
der Umfangsnut 46-3 des Dichtungsringes 54 und während dem
Betrieb kann das Druckgas durch diese Öffnung 46-5 des mittleren
Kanals 46-5 in die Nut 46-3 des Dichtungsringes
eindringen.
-
Durch
das Druckgas, welches in die Nut 46-3 gelangt wird der
Dichtungsring 54 gegen die innere Fläche der zylindrischen Wand 44-1 des
inneren Teiles 44 des Gehäuses 41 angepresst
und die Lippen des Dichtungsringes 54 werden gegen die
Seitenflächen
der Nut 46-3 gedrückt,
um den Kolben 46 in dem Gehäuse zu stabilisieren, wodurch
die Vibrationen herabgesetzt oder beseitigt werden und das während dem
Betrieb der Restdruckventil gemäss dem
Stand der Technik festgestellte Geräusch vermindert wird.
-
Die 5 zeigt
ein anderes Ausführungsbeispiel
der Erfindung, wobei der Kolben in einer Bohrung 102 eines
Stopfens 104 beweglich ist, welcher eine Senkbohrung 106 verschliesst,
die in dem Körper
des Gashahns 12 geformt ist. Das Restdruckventil gemäss dem Ausführungsbeispiel
der 5 erlaubt die Gasströmung aus der Gasflasche durch
ein Hauptauslassventil (nicht dargestellt) wenn dieses Ventil offen
ist, aber das Füllen
erfolgt nicht durch dieses Restdruckventil. Die Ausschnitte in dem
Teil mit kleinem Durchmesser des Kolbens 46 gemäss dem Ausführungsbeispiel
nach den 1–4 sind nicht
vorgesehen. Der Teil mit kleinem Durchmesser des Kolbens 100 ist
mit einem Dichtungsring versehen, vorzugsweise ein O-Ring 108,
der in einem Teil mit grossem Durchmesser 110 des Durchlasses 112 sitzt,
der in dem Körper
des Gashahns 12 von dem Restdruckventil zu dem Hauptauslassventil
(nicht dargestellt) führt.
Der Kolben 100 hat auch eine kegelförmige Anschlagfläche 100-1,
die in Berührung ist
mit einer anderen kegelförmigen
Anschlagfläche 12'-1 des Körpers des
Gashahns 12' in
der geschlossenen Stellung des Ventils, sowie eine Fläche 114, welche
vom Gasdruck der Gasflasche beaufschlagt ist über die Durchlässe 116, 118 und 120,
die in dem Körper des
Gashahns 12' geformt
sind und an eine Kammer 122 angeschlossen sind, welche
zwischen dem Körper
des Gashahns 12',
dem Stopfen 104 und dem Kolben 100 begrenzt ist.
Die Feder 124 drückt den
Kolben in Schliessstellung und wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den 1–4 befindet sich
ein Dichtungsring 126 in einer ringförmigen Nut des Kolbens 100,
aber die Nut hat eine trapezförmige Schwalbenschwanzform
und der Dichtungsring ist ein O-Ring. Mindestens eine Öffnung 128 ist
vorgesehen, damit der Druck des inneren Durchlasses des Kolbens 100 sich
in der Nut des Dichtungsringes 128 unter dem Dichtungsring
aufbauen kann, um diesen nach aussen zu drücken und an die Fläche der
Bohrung 102 anzupressen.
-
Schliesslich
befindet sich ein Dichtungsring 130 in einer ringförmigen Nut
des Stopfens 104, der in den Körper des Gashahns 12 eingeschraubt
ist.
-
Wie
in 6 gezeigt kann die Dichtung mit vier Lippen 54 des
Ausführungsbeispieles
gemäss den 1–4 durch
einen pfeilförmigen
Dichtungsring ersetzt werden.
-
F:\Pat_Ing\WEYDERT\TRANSLATIONS\12072ep-Beschr-de.doc