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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet optischer Kommunikationssysteme.
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Wellenlängenmultiplex(WDM)-Linien-
und -Ringsysteme entwickeln sich zu bevorzugten Lösungen zum Übertragen
hoher Volumina an Kommunikationsverkehr. Signale werden als Modulation
auf optischen Trägern übertragen,
wobei jeder Träger
einen unterschiedlichen Teil des Spektrums einnimmt. Diese Systeme
erfordern die Erzeugung eines optischen Trägers bei einer ausgewählten Wellenlänge an jedem
Standort, wo diese Wellenlänge
gesendet werden soll. Die Kosten der Senderkarten dort, wo eine solche
Erzeugung erfolgt, stellen einen Hauptanteil an den Gesamtkosten
des Netzes dar.
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Es
besteht ein Bedarf an Flexibilität
in solcher Weise, dass ein beliebiges Eingangssignal auf einer beliebigen
Wellenlänge übertragen
werden kann und die Wellenlänge
des Trägers
geändert
werden kann, ohne dass die Bewegung irgendwelcher physikalischer
Platinen oder Stecker erforderlich ist. Es besteht somit ein Bedarf
an einer Schaltanordnung für
die optischen Signale, welche es ermöglicht, jedes Eingangssignal
einem ausgewählten
Träger zuzuweisen.
Es wird bevorzugt, die Signale als modulierte Träger auf gemeinsamen optischen
Leitern zu übertragen
(d. h. einschließlich
optischer Fasern und optischer Hohlleiter, auch als Wellenleiter
bezeichnet). Somit besteht in Kombination mit der Schaltanordnung
bei einigen Anwendungen ein Bedarf zum optischen Multiplexen einer
Mehrzahl der Signale auf eine einzige Übertragungsfaser.
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Sender
mit fester Wellenlänge
sind bekannt, und das Multiplexen auf die Übertragungsfaser kann herkömmlicherweise
erreicht werden, indem eine passive Anordnung von Beugungsgittern,
Interferenzfiltern oder optischen integrierten Wellenleitern verwendet
wird (z. B. M. K. Smit: "New
focusing and dispersive planar component based on an optical phased
array", Electronics
Letters, Bd. 24, Nr. 7, S. 385–386,
März 1988;
und A. R. Vellekoop und M. K. Smit: "Four-Channel integrated-optic wavelength
demultiplexer with weak polarisation dependence", Journal of Lightwave Technology, Bd.
9, Nr. 3, S. 310–314,
März 1991
sowie C. Dragone: "An
N × N optical
multiplexer using a planar arrangement of two star couplers", Photonics Technology
Letter, Bd. 3, Nr. 3, S. 812–815,
September 1991). Eine Schaltflexibilität kann erreicht werden, indem
die elektrische Wegelenkung in die optischen Sender mit Hilfe einer Schalttafel
oder einer elektrischen Raumlagenstufe geändert wird. Dieses elektrische
Schalten wird jedoch für
hohe Zeitmultiplex(TDM)-Raten wie etwa 10 Gbit/s und darüber sowie
dann, wenn eine Rekonfigurierbarkeit der Schalteinrichtung an entfernten Standorten
verlangt wird, problematisch.
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Eine
alternative Anordnung besteht darin, Sender mit abstimmbarer Wellenlänge zu nutzen,
mit Ausgangssignalen, die durch eingegebene elektrische Signale
moduliert werden, und die Flexibilität mit Hilfe des aktiv gerouteten
optischen Multiplexers (oder aktiven WDM-Kombinators) zu erreichen,
wie in der britischen Patentanmeldung GB 9826108.4 beschrieben ist,
die an Marconi Communications erteilt ist (siehe insbesondere die 3 bis 6 und die entsprechenden Teile der Beschreibung).
Derzeit sind solche aktiven WDM-Kombinatoren kommerziell nicht verfügbar und
die einzige praktische Möglichkeit,
eine solche Flexibilität
heutzutage zu erreichen besteht darin, einen passiven Teiler/Kombinator
zu verwenden, z. B. einen Kombinator mit fester Faser oder Wellenleiterkombinator.
Solche Teiler/Kombinatoren sind jedoch derart begrenzt, dass sie
nur (für
einen perfekten Koppler) 1/n-tel der Eingangsleistung koppeln, wobei
n die Anzahl der kombinierten oder aufgeteilten Wege ist. Bei 32
bis 100 Kanälen
WDM, die derzeit üblich
sind, sind die bei einer solchen Anordnung auftretenden Dämpfungen
beträchtlich,
was typischerweise eine Kompensation mit Hilfe optischer Verstärker erfordert.
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Für optische
Hochgeschwindigkeitskommunikation kann eine bessere optische Signalqualität mit einem
unmodulierten (d. h. nicht abstimmbaren) Laser erreicht werden,
der ein reines Spektrum aufweist, welcher in Kombination mit einem
separaten optischen Modulator betrieben wird, wobei die Ausgangssignale
durch eingegebene elektrische Signale moduliert werden, z. B. ein
DFB-Diodenlaser und ein Elektroabsorptionsmodulator oder ein Mach-Zehnder-Lithiumniobatmodulator.
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Es
besteht ein Bedarf daran, irgendein Eingangssignal nehmen zu können und
es auf irgendeiner Trägerwelle
senden zu können.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein optisches Kommunikationssystem
zur Verfügung,
welches eine oder mehrere Lichtquellen umfasst, jeweils zum Erzeugen
von Licht in einem unterschiedlichen Teil des Spektrums; mehrere
optische Modulatoren, jeweils zum Modulieren des durch die eine
oder die mehreren Lichtquellen erzeugten Lichts mit einem Eingangssignal;
einen optischen Schalter, der zwischen die eine oder die mehreren
Lichtquellen und die mehreren optischen Modulatoren geschaltet ist,
um das von der oder jeder Lichtquelle ausgegebene Licht zu einem
unterschied lichen ausgewählten
der mehreren optischen Modulatoren zu schalten, wobei der optische
Schalter zwischen die eine oder die mehreren Lichtquellen und die
mehreren optischen Modulatoren geschaltet ist, um das von der oder
einer der Lichtquellen ausgegebene Licht über einen ausgewählten Weg
in einer ersten Richtung zu einem ausgewählten der mehreren optischen
Modulatoren durchzulassen und um das von dem einen ausgewählten der
mehreren optischen Modulatoren ausgegebene modulierte Licht über den
ausgewählten
Weg in der entgegengesetzten Richtung durchzulassen.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun beispielshalber unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen beschrieben, in welchen die
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1 bis 4 optische Kommunikationssysteme nach
dem Stand der Technik zeigen; die
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5 bis 8 optische Kommunikationssysteme entsprechend
von Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung zeigen;
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9 einen Aspekt des optischen
Kommunikationssystems aus 8 detaillierter
zeigt.
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1 zeigt optische Sender
OT mit fester Wellenlänge
in Kombination mit einem herkömmlichen
optischen Multiplexer Mux zum Multiplexen der Signale auf eine Übertragungsfaser
OG. Flexibilität wird
durch einen elektrischen Schalter oder eine Schalttafel SW erreicht,
welche/r ermöglicht,
die Wegelenkung der elektrischen Signale S1,
S2 ... Sn in die optischen
Sender zu variieren.
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2 zeigt eine alternative
Anordnung, bei welcher Sender mit abstimmbarer Wellenlänge genutzt
werden, wobei die Ausgangssignale durch eingegebene elektrische
Signale Sp, Sq ...
Sr moduliert werden, mit der Flexibilität eines
aktiv gelenk ten optischen Multiplexers (oder aktiven WDM-Kombinators Mux). 3 zeigt die Verwendung eines
passiven Teilers/Kombinators, z. B. eines Kombinators mit fester
Faser oder Wellenleiterkombinators anstatt des aktiv gerouteten
optischen Multiplexers aus 2, und
zwar in Kombination mit einem optischen Verstärker OA.
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4 zeigt unmodulierte Laser
L1, L2 ... Ln, die jeweils ein spektral reines Ausgangssignal λ1, λ2, ... λn für einen
feststehenden aus einer Anordnung von optischen Modulatoren OM1, OM2 ... OMn erzeugen, deren Ausgangssignale durch eingegebene elektrische
Signale Sp, Sq ...
Sr moduliert werden. Die Ausgangssignale
der optischen Modulatoren werden auf einen optischen Multiplexer
Mux geführt.
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Lösung mit zwei Schaltvorrichtungen
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Wie
beispielshalber in 5 gezeigt
ist, bietet die Erfindung eine Möglichkeit,
das elektrische Schalten der Eingangssignale zu vermeiden. Eine Anordnung
von Lichtquellen LS1, LS2 ...
LSn, die jeweils eine unterschiedliche Trägerwellenlänge λ1, λ2, ... λn liefern,
sind jeweils mit einem unterschiedlichen Eingang eines ersten optischen
n × n-Schalters
X1 (d. h. mit n Eingangs- und n Ausgangsports) verbunden. Jeder
Ausgang des Schalters X1 ist mit einem unterschiedlichen elektrooptischen
Modulator EOM1, EOM2 ...
EOMn aus einer Anordnung derselben (beispielsweise
vom Typ her ein Elektroabsorptionsmodulator, Mach-Zehnder-Modulator,
interferometrischer Wellenleitermodulator oder elektromechanischer
Modulator) verbunden. Jeder elektrooptische Modulator EOM empfängt eine
elektrische Eingabe, die ein Signal trägt, d. h. S1,
S2 ... Sn, und prägt das Signal
dem optischen Träger
auf (d. h. einem von λp, λq, ... λr), der von dem ersten optischen Schalter
X1 empfangen wird. Somit kann der in jedem Eingangssignal übertragene
Verkehr durch den Betrieb des ersten optischen Schalters X1 auf
einen Träger
mit gewünschter
Wellenlänge
gelenkt werden, d. h. durch Schalten optischer, nicht elektrischer
Signale. Das modulierte optische Ausgangssignal von jedem elektrooptischen
Modulator EOM wird auf einen unterschiedlichen von mehreren Eingängen des
zweiten optischen n × n-Schalters
X2 gekoppelt. Jeder Ausgang des zweiten optischen Schalters X2 wird auf
einen unterschiedlichen Eingang eines optischen Multiplexers Cmux
gekoppelt. Der optische Multiplexer Cmux weist frequenzsensitive
Eingänge
auf, welche erfordern, dass an jeden Eingang die richtige Frequenz
angelegt wird, und zwar für
einen Korrekturbetrieb. Der zweite optische Schalter X2 ermöglicht es,
die von den elektrooptischen Modulatoren EOM ausgegebenen optischen
Signale derart zu lenken, dass jeder Eingang des optischen Multiplexers Cmux
den Träger
mit der korrekten Frequenz empfängt.
Der einzige Ausgang des optischen Multiplexers Cmux ist mit einer
einzigen optischen Leitung OG verbunden. Der optische Multiplexer
Cmux ermöglicht,
dass alle Wellenlängen
auf einer einzigen Faser kombiniert werden können. Als Alternative zu dem
optischen Multiplexer Cmux kann ein optischer Kombinator (nicht
gezeigt) verwendet werden.
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Alternativ,
wie in 6, kann der zweite Schalter
durch einen passiven optischen Teiler/Kombinator POSC ersetzt werden,
welcher an seinen Eingängen
alle optischen Signale kombiniert. Der passive optische Teiler/Kombinator
weist keine frequenzsensitiven Eingänge auf, somit wird der zweite
optische Schalter X2 nicht gebraucht. Wie zuvor angegeben, kann
die durch den optischen Teiler/Kombinator POSC eingebrachte Dämpfung ausgeglichen
werden, indem ein optischer Verstärker OA genutzt wird, der an
den POSC-Ausgang angeschlossen ist.
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Lösung mit
einem Schalter
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform, bei
welcher der optische Schalter und der optische Modulator in reflektiver
Weise verwendet werden, ist in 7 gezeigt.
Wie in 7 gezeigt ist,
wird das Licht in einer Mehrzahl von Lasern L1,
L2, ... Ln erzeugt.
Die Ausgangssignale (λ1, λ2, ... λn) von jedem Laser werden jeweils in einen
anderen von mehreren optischen Zirkulatoren C1,
C2, ... Cn gekoppelt.
Ein optischer Zirkulator sendet Licht nacheinander von einem Port
zum nächsten
Port, weist aber in der umgekehrten Portreihenfolge eine sehr hohe
Dämpfung auf
(z. B. > 40 dB). Somit
wird in 7 das Licht,
welches in den ersten Port 1 der optischen Zirkulatoren C1, C2, ... Cn eintritt, mit geringer Dämpfung zu
dem zweiten Port 2 dieses Zirkulators gekoppelt, Licht, das
in den zweiten Port eintritt, wird mit geringer Dämpfung zu
dem dritten Port 3 gekoppelt, und Licht, das in den dritten
Port eintritt, wird mit geringer Dämpfung zu dem ersten Port gekoppelt.
Jeder der optischen Zirkulatoren C1, C2, ... Cn sendet
das von dem jeweiligen Laser empfangene Licht an einen unterschiedlichen
Eingang des optischen n × n-Schalters
X10.
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Jeder
Ausgang des optischen Schalters X10 ist mit einem unterschiedlichen
von mehreren reflektiven optischen Modulatoren EO1,
EO2 ... EOn verbunden
(d. h. Modulatoren, welche den modulierten Träger reflektieren). Der optische
Schalter X10 ermöglicht
es, Licht, das bei irgendeiner Wellenlänge empfangen wird, zu einem
beliebigen der optischen Reflektormodulatoren EO1,
EO2 ... EOn zu lenken.
Jeder einzelne der optischen Reflektormodulatoren EO1, EO2 ... EOn empfängt ein
elektrisches Eingangssignal S1, S2 ... Sn, welches
ein Signal trägt,
und prägt
das Signal dem von dem optischen Schalter X10 empfangenen Träger auf.
Somit kann der in dem jeweiligen Signal übertragene Verkehr durch den
Betrieb des optischen Schalters X10 auf einen Träger mit gewünschter Wellenlänge übertragen
werden.
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Da
die Modulatoren EO1, EO2 ...
EOn reflektiv sind, wird der modulierte
Träger
an dem gleichen Port ausgegeben, der genutzt wird, um den unmodulierten
Träger
von dem optischen Schalter X10 zu empfangen, und wird an dem gleichen
Port in den optischen Schalter X10 zurückgekoppelt, der genutzt wird,
um den unmodulierten Träger
auszugeben. Der optische Schalter X10 ist bidirektional und der
modulierte Träger
folgt dem gleichen Leitweg durch den Schalter wie der entsprechende
unmodulierte Träger, aber
in entgegengesetzter Richtung, und wird somit zurück in Richtung
der Quelle (L1, L2,
... Ln), welche den Träger auf dieser Wellenlänge erzeugt
hat, gelenkt.
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Beim
Verlassen des optischen Schalters X10 tritt der modulierte Träger in denjenigen
der mehreren optischen Zirkulatoren C1,
C2, ... Cn ein,
welcher den entsprechenden unmodulierten Träger durchgelassen hat, und
zwar an dessen zweitem Port 2. Der optische Zirkulator
lenkt den modulierten Träger
zu seinem dritten Port 3, welcher mit einem Eingang des optischen
Multiplexers Mux verbunden ist. Wie zuvor weist der optische Multiplexer
frequenzsensitive Eingänge
auf, welche erfordern, dass an jeden Eingang die richtige Frequenz
angelegt wird. Die vorstehend beschriebene reflektive Anordnung
stellt sicher, dass die modulierten Träger derart gelenkt werden,
dass jeder Eingang des optischen Multiplexers Mux den Träger mit
der richtigen Frequenz empfängt.
Der einzige Ausgang des optischen Multiplexers Mux ist mit einer
einzigen optischen Leitung OG verbunden, um die kombinierten optischen
Träger
durch diese zu übertragen.
Der optische Multiplexer Mux ermöglicht, dass
alle Wellenlängen
auf einer einzigen Übertragungsfaser
kombiniert werden können.
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Am
Empfangsende der optischen Leitung OG werden die unterschiedlichen
Trägerfrequenzen in
dem optischen Demultiplexer Demux aufgespalten, wobei jeder Ausgang
desselben mit einem unterschiedlichen Eingang des optischen n × n-Schalters X11
verbunden ist. Jeder Ausgang des optischen Schalters X11 ist mit
einer anderen Unterkarte TC1, TC2 ... TCn verbunden,
sodass das von der optischen Leitung OG empfangene Signal auf jedem
Träger
flexibel zu einer beliebigen Unterkarte gelenkt werden kann. Jede
Unterkarte TC1, TC2 ...
TCn enthält
typischerweise einen Fotodetektor zur Wandlung des optisch modulierten
Signals in die elektrische Domäne. Die
reflektive Wegelenkungsanordnung des Senders ist in dem Empfänger nicht
notwendig, da Fotodetektoren verfügbar sind, welche Signale über ein
Spektralband von mehr als 100 nm hin wirksam detektieren können, d.
h. die ausreichen, um die Bandbreite eines typischen WDM-Systems
abzudecken.
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Die
Laser L1, L2, ...
Ln könnten
einen Halbleiter-Diodenlaser mit einem eingebauten frequenzstabilisierenden
Gitter umfassen, beispielsweise einen Diodenlaser mit verteilter
Rückkopplung
(DFB). Alternative Typen von Lasern sind Halbleiter-Diodenlaser mit
verteiltem Bragg-Reflektor (DBR), ein Faser-Bragg-Laser oder ein
Faserlaser mit verteilter Rückkopplung,
der unter Verwendung einer mit Erbium dotierten Faser aufgebaut
ist und mit Hilfe eines Diodenlasers gepumpt wird. Solche Laser
können
in einem Matrixformat aufgebaut sein, damit sich ein regelmäßiger Abstand
der Ausgangsports ergibt, was die optische Ausrichtung praktischer
machen kann.
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Die
optischen Zirkulatoren C1, C2,
... Cn können
von einem Typ sein, bei dem ein Kalzit-Strahlteiler genutzt wird.
Als Alternative zu den optischen Zirkulatoren kann eine Polarisationsstrahlteileranordnung
(PBS) in Kombination mit einer Anordnung zum Drehen der Polarisation
des Lichts zwischen dem Verlassen des PBS in Richtung des Modulators
und der Rückkehr
zu dem PBS verwendet werden, wie etwa ein geeigneter Faraday-Rotatorkristall und
-magnet. Das polarisierte Licht tritt durch den PBS hindurch, an
Port 1 hinein und dann aus Port 2 heraus in den
Modulator, danach wird die Polarisationsebene um 90 Grad geändert, bevor
es an Port 2 zurück
in den PBS eingegeben wird, um aus Port 3 heraus zu dem
Multiplexer zurück
reflektiert zu werden. Die Laser erzeugen üblicherweise polarisierte Strahlung, und
somit kann ein PBS oder ein Zirkulator eines Typs, der genau eine
Polarisation handhaben kann, ausreichend sein. Dies macht den Aufbau
im Vergleich zu einem optischen Zirkulator für verschiedene Polarisationen
weniger komplex und vereinfacht die Verwendung eines integrierten
Zirkulators mit mehreren Ports.
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Die
optischen Schalter X1, X2, X10, X11 können auf einem Typ mit thermisch
geschaltetem Wellenleiter basieren, einem Typ, der auf der Verdampfung
einer Flüssigkeit
an jedem Koppelpunkt basiert, auf der Bewegung einer Flüssigkeit
an dem Koppelpunkt oder auf mechanischer Bewegung eines Miniaturspiegels
oder einer Membran.
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Die
optischen Modulatoren EOM1, EOM2 ... EOMn, EO1, EO2 ... EOn können einen
Typ mit Elektroabsorptions-Wellenleiter oder eine Halbleiterdiode vom
reflektierenden Fabry-Perot-Typ darstellen, einen Typ mit elektrooptischer
Interferometrie (wie etwa Mach-Zehnder) oder einen modulierten optischen
Halbleiterverstärker
oder einen mikromechanischen reflektierenden schnellen Schalter.
Die Elektroabsorptionsmodulatoren basieren auf dem umgekehrten Vorspannen
einer Halbleiterdiode, um die Dämpfung
zu variieren, und könnten
in einer reflektiven Anordnung verwendet werden. Alternativ könnte der
modulierbare optische Halbleiterverstärker in einem reflektiven Modus
verwendet werden.
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Alternativ
können
die vorstehenden Modulatoren einen elektrostatisch betätigten Membranreflektor
umfassen, der in Siliziumfertigung realisiert wird.
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Das
optische Multiplexen kann mit Hilfe einer Kombination aus dielektrischen
Spiegeln, einem Beugungsgitterspektrometer und Arraywellenleiter(AWG)-Spektrometeranordnungen
erreicht werden.
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Einzelner Schalter mit
transmissivem Modulator
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In
der Literatur ist gezeigt worden, dass der (reflektive) Absorptionskanten-Halbleitermodulator für eine Hochgeschwindigkeitsmodulation
bis über 40
Gbit/s hinaus geeignet ist. Der beste Betrieb wird bei solchen Modulatoren
jedoch für
einen Bereich von Wellenlängen
in der Nähe
der Bandkante des im Kern des Wellenleiters genutzten Halbleiters
erzielt. Dies ist der Bereich von Wellenlängen, bei denen sich die Brechzahl
mit der Vorspannung ausreichend stark für eine wirksame Modulation ändert, und
sich mit der Vorspannung ausreichend langsam ändert, um einen geringen Wellenlängen-Chirp
unter der Modulation zu liefern. Bei der Anordnung aus 7 kann ein Träger mit
jeder beliebigen Wellenlänge
an jeden beliebigen Modulator abgeliefert werden, somit können die
Abweichungen von dem vorstehenden Optimalzustand die Leistungsfähigkeit
beeinträchtigen.
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Entsprechend
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
werden transmissive Modulatoren (d. h. Modulatoren, welche den modulierten
Träger durchlassen),
wie etwa Mach-Zehnder-Modulatoren, verwendet.
Vorteilhafterweise sind Mach-Zehnder- Modulatoren über einen breiten Bereich von
Trägerwellenlängen effektiv.
Ein Mach-Zehnder-Modulator kann im reflektiven Modus in der Anordnung
aus 7 verwendet werden.
Für sehr
hohe Bitraten ist ein Wanderwellen-Mach-Zehnder-Modulator-Bauelement sehr effektiv
zur Modulation von durchgelassenem Licht in einer Anordnung mit
zwei optischen Ports, ist aber weniger effektiv in einer reflektiven
Anordnung.
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8 zeigt eine Anordnung entsprechend einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform,
welche transmissive Modulatoren mit zwei optischen Ports verwendet,
beispielsweise Wanderwellen-Mach-Zehnder-Modulatoren, Modulatoren
mit optischem Verstärker
und auch Elektroabsorptions-Halbleitermodulatoren. Die Anordnung ähnelt hierbei
derjenigen aus 7. Elemente,
welche in beiden Figuren gleich sind, sind mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet und werden hier nicht weitergehend beschrieben.
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Anstatt
direkt an die optischen Modulatoren gekoppelt zu sein, wie in 7, sind die Ausgänge des
optischen Schalters X10 jeweils mit einem unterschiedlichen von
mehreren optischen Zirkulatoren C11, C12, ... C1n verbunden.
Jeder der optischen Zirkulatoren C11, C12, ... C1n sendet
das von dem jeweiligen Ausgangsport des Schalters X10 empfangene
Licht an einen anderen der transmissiven Modulatoren TEO1, TEO2 ... TEOn. Jeder transmissive Modulator TEO1, TEO2 ... TEOn gibt den empfangenen Träger mit dem auf dem jeweiligen
elektrischen Eingang S1, S2 ...
Sn empfangenen Signal moduliert an einen
dritten Port an dem jeweiligen optischen Zirkulator aus. Jeder optische
Zirkulator C11, C22,
... Cn leitet den an seinem dritten Eingang
empfangenen modulierten Träger
weiter, zur Ausgabe an seinem ersten Port, d. h. dem Port, an welchem
er den unmodulierten Träger
von dem optischen Schalter X10 empfangen hat. Somit wird der modulierte
Träger
(wie in der Anordnung aus 7)
an dem gleichen Port, der zur Ausgabe des unmodulierten Trägers genutzt
wurde, in den optischen Schalter X10 zurückgekoppelt. Die Übertragung
der modulierten Träger
an die optische Leitung OG wird in analoger Weise wie zuvor unter Bezugnahme
auf 7 beschrieben erreicht.
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Wiederum
können,
wenn eine Lichtquelle mit einer einzigen Polarisation genutzt wird,
die Zirkulatoren von einem Typ für
eine einzige Polarisation sein, welcher weniger komplex ist als
ein optischer Zirkulator für
verschiedene Polarisationen.
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Hybride Integration
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In
den 5 bis 8 ist die Anzahl der Bauteile relativ
groß.
Viele dieser Bauteile haben jedoch eine einfache Funktion, wodurch
sich vorteilhafterweise die Möglichkeit
der Integration ergibt. Halbleiterlaserarrays können anstatt diskreter Laser
verwendet werden. Dies können
DFB-Diodenlaserarrays sein, oder es könnte ein Halbleiterverstärkerarray
mit einer Beugungsgitteranordnung verwendet werden, um eine WDM-Array-Quelle
zu erzeugen. Ein Array aus optischen Halbleiterverstärkern (SOAs)
kann zusammen mit einer Quarzglas- oder Silizium-Wellenleiteranordnung
in solcher Weise zusammengebaut werden, dass eine Matrix aus Laserquellen
mit externer Kavität
entsteht. Die wellenlängenselektiven
Reflektoren können
integriert werden durch Einprägen
von reflektiven Bragg-Gittern in den Wellenleiter als Brechzahländerungen,
und zwar mittels Ätzen
oder Elementediffusion induziert durch UV-Strahlung, was derzeit
allgemein bekannte Technologien sind. Ein Array aus Faser-DFB-Lasern
kann verwendet werden, wobei die Laser unter Verwendung einer Siliziumanordnung
mit V-Nut als optischem Bezugspunkt ausgerichtet werden.
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Eine
Mehrzahl von Zirkulatoren kann auch in einem einzigen optischen
Mehrkanalbauteil integriert werden, wie in der gleichzeitig anhängigen Anmeldung
GB 98 26 108 im Namen von Marconi Communications beschrieben ist.
Wenn Faserlaser im Abstand von 250 Mikrometern zueinander angeordnet werden,
könnte
ein Zirkulator mit 32 Kanälen
mit weniger als 1 cm Breite erzeugt werden. Ein Array aus optischen
Modulatoren mit Abständen
von 250 bis 1000 Mikrometern ist relativ praktikabel.
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Die
Konfiguration aus den 7 oder 8 kann als ein hybrid integriertes
Bauelement realisiert werden, oder alternativ als ein kompaktes
System, das mit Hilfe optischer Fasern und Kollimationslinsen oder
optischer Freiraumstrahlen miteinander verbunden ist.
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9 stellt die Funktionsweise
des optischen Zirlculators C1p dar, der
zwischen den Ausgangsport p des optischen Schalters X10 und den optischen
transmissiven Modulator TEOp geschaltet ist.
Der unmodulierte Träger λm,
wird vom Port p des Schalters X10 ausgegeben und tritt durch den
Zirkulator C1p hindurch, von Port 1 zu
Port 2 und dann weiter zu dem Modulator TEOp,
wo er mit dem Signal Sp von dem elektrischen
Eingang moduliert wird, um den modulierten Träger (λm +
Sp) zu bilden. Der modulierte Träger (λm +
Sp) wird von dem Modulator TEOp ausgegeben
und wird durch den Zirkulator C1p hindurch
zurückgeführt, von
Port 3 zu Port 1 desselben und zurück zu Port
p des Schalters X10.
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Vorteilhafterweise
können
Verstärker
zwischen den Lichtquellen und den Modulatoren angeordnet sein, vorzugsweise
nach dem Schalter, da die Dämpfungen
in dem Schalter beträchtlich
sein könnten.
Die Verstärker
könnten
SOAs oder Faserverstärker
oder flache Wellenleiterverstärker
sein.