DE60202016T2 - Klemme zum Aufhängen blattförmiger Elemente - Google Patents

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    • B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F1/00—Sheets temporarily attached together without perforating; Means therefor
    • B42F1/02—Paper-clips or like fasteners

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  • Sheet Holders (AREA)
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  • Laminated Bodies (AREA)
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  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen, die es erlauben, aus Blättern bestehende Dokumente vorübergehend zusammenzufügen oder festzuhalten, beispielsweise Papierblätter oder Notizzettel, wobei die Möglichkeit bestehen soll, ein oder mehrere Blätter einzufügen oder herauszunehmen.
  • Es sind bereits verschiedene Verbindertypen bekannt, die es erlauben, mehrere Blätter miteinander zu verbinden, insbesondere Büroklammern, Nadeln oder Klemmen. Diese Mittel sind jedoch nicht für eine Befestigung an einer Wand, einer Platte oder einem anderem Element geeignet, an denen die Blätter vorübergehend fixiert werden sollen.
  • Aus dem Dokument EP 0 438 895 A ist auch einen Klemme für Dokumente bekannt, bestehend aus einer ersten Platte und einer zweiten Platte, die sich parallel zur ersten Platte erstreckt, von der sie einen vorbestimmten Abstand zum Einfügen von Dokumenten aufweist und mit der sie über ein Verbindungsende gekoppelt ist, wodurch ein im wesentlichen U-förmiger Aufbau gebildet wird. Eine erste Gruppe elastischer Haltestifte steht von einer Innenfläche der ersten Platte in Richtung auf die zweite Platte mit einem Neigungswinkel zum Verbindungsende hin ab. Eine zweite Gruppe elastischer Haltestifte steht von einer Innenfläche der zweiten Platte in Richtung der ersten Platte mit einem Neigungswinkel zum Verbindungsende hin ab. Die aus Blättern zusammengesetzten Dokumente können in den Einfügeraum durch eine Längsverschiebung eingesetzt werden, welche eine Durchbiegung der Haltestifte erzeugt, sodass diese in Richtung auf das Verbindungsende hin gedrückt werden. Beim Herausnehmen der Blätter durch ein Ziehen in axialer Richtung verbiegen sich die Stifte in die andere Richtung von dem Verbindungsende weg und geben die Blätter frei, sobald die Stifte über ihre zu den Platten rechtwinklige Stellung hinausgekommen sind. Es ist auch möglich, die Blätter durch eine seitliche Verschiebung herauszunehmen. Nach dem Herausziehen der Blätter nehmen die Stifte im wesentlichen ihre in Richtung auf das Verbindungsende geneigte Ausgangsstellung wieder ein. Eine derartige Vorrichtung arbeitet im wesentlichen zufriedenstellend, hat allerdings den Nachteil, dass die aus Blättern bestehenden Dokumente gegen eine Auszugbewegung in Längsrichtung von dem Verbindungsende weg häufig unzureichend festgehalten werden. Es schien nicht möglich, einen guten Kompromiß zu finden zwischen einer guten Halterung der Blätter bei einer in Längsrichtung wirkenden Auszugskraft, einer leichten Einführbarkeit der Blätter gegen die Rückstellkraft der elastischen Stifte und einer ausreichenden Umkehrbewegung der elastischen Stifte in Richtung auf ihre Ruhestellung nach der Umlenkbewegung der Stifte durch die auf die aus Blättern bestehenden Dokumente ausgeübte Längszugkraft.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Klemmenstruktur für Dokumente des in EP 0 438 895 A beschriebenen Typs zu schaffen, die eine bessere Haltekraft für die Blätter gegen eine in Längsrichtung wirkende Auszugskraft der Blätter ausübt und nach dem Herausziehen der Blätter in Längsrichtung gleichzeitig eine einwandfreie Rückstellbewegung der elastischen Elemente in ihre Ruhestellung gewährleistet sowie eine leicht und weich durchführbare Einschubbewegung der aus Blättern bestehenden Dokumente durch eine in Längsrichtung wirkende Einschubbewegung ermöglicht.
  • Auf diese Weise soll eine Klemme für Dokumente zur Verfügung gestellt werden, die eine bessere Zuverlässigkeit beim Halten der Blätter bei gleichzeitig erleichterter Benutzung bietet.
  • Um die oben genannten und andere Ziele zu verwirklichen, sieht die Erfindung eine Klemme für Dokumente vor, umfassend:
    • – eine erste Platte,
    • – eine zweite Platte, die sich parallel zur ersten Platte erstreckt, von der sie einen Abstand zum Einfügen von Dokumenten aufweist und mit der sie über ein Verbindungsende gekoppelt ist, wodurch ein im wesentlichen U-förmiger Aufbau gebildet wird,
    • – eine erste Gruppe elastischer Klemmelemente, die von einer Innenfläche der ersten Platte in Richtung der zweiten Platte mit einem Neigungswinkel zum Verbindungsende hin abstehen,
    • – eine zweite Gruppe elastischer Klemmelemente, die von einer Innenfläche der zweiten Platte in Richtung der ersten Platte mit einem Neigungswinkel zum Verbindungsende hin abstehen,
    wobei gemäß der Erfindung die erste und die zweite Gruppe der Klemmelemente aus elastisch nachgiebigen, in Querrichtung verlaufenden Lamellen bestehen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die quer verlaufenden Lamellen im Ruhezustand unter einem Neigungswinkel zwischen 50° und 60°, vorzugsweise 55° schräggestellt.
  • Bei einer praktischen Verwirklichung haben die quer verlaufenden Lamellen eine Dicke von etwa ein 1 mm. Sie können eine Länge von etwa 5 mm haben.
  • Vorzugsweise sind die quer verlaufenden Lamellen an ihren freien Enden so abgeschrägt, dass sie eine zu den Platten im wesentlichen parallele Endfläche bilden.
  • Die in Querrichtung verlaufenden Lamellen können so ausgebildet sein, dass ihr freies Ende geradlinig verläuft.
  • Die besten Ergebnisse werden allerdings erzielt, wenn das freie Ende der in Querrichtung verlaufenden Lamellen Einkerbungen aufweist, die in Längsrichtung verlaufen und über die Breite der Klemme verteilt sind.
  • Die in Querrichtung verlaufenden Lamellen können vorzugsweise an einem Träger angebracht sein, der an der Innenfläche der zugehörigen Platte befestigt ist, beispielsweise durch Kleben.
  • Weitere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in den Figuren dargestellt sind, von denen zeigen:
  • 1 eine Draufsicht einer Klemme für Dokumente nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
  • 2 eine Vorderansicht der Klemme der 1,
  • 3 eine Seitenansicht der Klemme der 1,
  • 4 einen Längsschnitt entsprechend der Seitenansicht in der Ebene I-I der 1,
  • 5 eine Seitenansicht der beiden Platten vor dem Zusammenbau,
  • 6 eine Draufsicht einer Gruppe in Querrichtung verlaufender, elastisch nachgiebiger Lamellen nach einer Ausführungsform der Erfindung,
  • 7 eine Seitenansicht der Lamellengruppe der 6,
  • 8 eine Stirnansicht einer in Querrichtung verlaufenden, elastisch nachgiebigen Lamelle nach einer bevorzugten Auführungsform der Erfindung,
  • 9 eine Draufsicht einer Klemme für Dokumente nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
  • 10 eine Vorderansicht der Klemme der 9,
  • 11 eine Seitenansicht der Klemme der 10,
  • 12 eine Seitenansicht der beiden Platten vor dem Zusammenbau und
  • 13 eine perspektivische Ansicht zur Darstellung des Einsatzes der Klemme für Dokumente gemäß der Erfindung.
  • In der Ausführungsform der 1 bis 8 hat die Klemme für Dokumente gemäß der Erfindung eine erste Platte 1, beispielsweise von im wesentlichen rechteckiger Form mit abgerundeten Ecken, was sich aus 1 ergibt, sowie eine zweite Platte 2, die sich parallel zur ersten Platte 1 erstreckt und von dieser einen Abstand 3 zum Einfügen von Dokumenten hat. Die zweite Platte 2 ist mit der ersten Platte 1 über ein Verbindungsende 4 gekoppelt, sodass von der Seite gesehen ein im wesentlichen U-förmiger Aufbau gebildet wird.
  • Wie die Seitenansicht der 3 zeigt, wird auf diese Weise der Raum 3 zum Einfügen von Dokumenten durch die beiden Platten 1 und 2 sowie durch das Verbindungsende 4 begrenzt, wobei eine in Längsrichtung verlaufende Einschuböffnung 5 (3) und zwei in Querrichtung verlaufende Einschuböffnungen 6 und 7 (2) frei bleiben.
  • Eine erste Gruppe elastischer Klemmelemente 8 steht von einer Innenfläche 9 der ersten Platte 1 in Richtung auf die zweite Platte 2 ab, und zwar mit einem Neigungswinkel in Richtung auf das Verbindungsende 4 hin. In gleicher Weise steht eine zweite Gruppe elastischer Klemmelemente 10 von einer Innenfläche 11 der zweiten Platte 2 in Richtung auf die erste Platte 1 ab, und zwar mit einem Neigungswinkel in Richtung auf das Verbindungsende 4.
  • In der Nähe der in Längsrichtung verlaufenden Einschuböffnung 5 haben die Platten 1 und 2 jeweils eine Schrägfläche 12 bzw. 13, die zueinander geneigt verlaufen und eine konisch erweiterte Öffnung bilden, die das Einführen der aus Blättern bestehenden Dokumente beim Einschieben in Längsrichtung erleichtern. Auch ist, wie die 1, 3 und 4 zeigen, die erste Platte 1 etwas länger als die zweite Platte 2, sodass sie einen längeren vorderen Randbereich 14 hat.
  • Die Gruppen der elastischen Klemmelemente 8 und 10 bestehen aus in Querrichtung verlaufenden Lamellen, die an einem Träger angebracht sind. Wie die 4 sowie 6 bis 8 zeigen, besteht dabei die erste Gruppe der elastischen Klemmelemente 8 aus einem rechteckigen Träger 15, an dem sechs in Querrichtung verlaufende Lamellen 16a, 16b, 16c, 16d, 16e und 16f befestigt sind, welche im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und zum Träger 15 um einen Neigungswinkel A schräggestellt sind, der zwischen etwa 50° und 60° liegt, vorzugsweise etwa 55°. Die in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a bis 16f haben eine Dicke von etwa 1 mm.
  • Die in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a bis 16f können vorzugsweise eine Länge von etwa 5 mm aufweisen, was für Klemmen geeignet ist, die Dokumente mit etwa 15 Blättern halten sollen.
  • Jeder Träger ist in einer entsprechenden Aussparung festgeklebt, wie das für den Träger 15 gezeigt ist, welcher in einer Aussparung der Innenfläche 9 der ersten Platte 1 (bzw. der zweiten Platte 2) sitzt.
  • Wenn sich, wie in der Ausführungsform der 4 im Längsschnitt gezeigt, die Vorrichtung im Ruhezustand befindet, kommen die freien Enden der in Längsrichtung verlaufenden Lamellen 16a–16f, die mit der ersten Platte 1 verbunden sind, genau zur elastischen Anlage an den freien Enden der entsprechenden Lamellen der zweiten Gruppe der elastischen Klemmelemente 10 der zweiten Platte 2.
  • Die quer verlaufenden Lamellen wie beispielsweise die Lamelle 16a der 7 sind an ihren freien Enden 16a1 so abgeschrägt, dass sie eine zu den Platten 1 bzw. 2 im wesentlichen parallele Endfläche bilden. Es kann festgestellt werden, dass diese Anordnung die Berührungsfläche der quer verlaufenden Lamellen gegen ein aus Blättern zusammengesetztes Dokument maximieren, das in die Klemme eingeschoben ist.
  • Die Platten 1 und 2 können aus einem steifen Kunststoff wie beispielsweise ABS bestehen und beispielsweise durch Formguss hergestellt werden.
  • Andererseits bestehen die in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a–16f aus einem elastischen Elastomer, sodass sich diese elastisch durchbiegen können, wenn in den Raum 3 für die Aufnahme von Dokumenten ein Blatt eingeschoben wird.
  • Sehr gute Ergebnisse werden dann erzielt, wenn die in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a–16f aus einem elastischen Elastomer wie beispielsweise TPE SANTOPRENE bestehen.
  • Die in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a–16f werden vorzugsweise in einem Stück mit dem zugehörigen Träger 15 ausgeformt.
  • Die beiden Platten 1 und 2 können miteinander durch Einrasten verbunden werden. Am Verbindungsende 4 kann hierzu, wie 5 zeigt, in die erste Platte 1 ein weibliches Einrastelement 1a eingearbeitet sein, das mit einem männlichen, an der zweiten Platte 2 ausgebildeten Einrastelement 2a zusammenwirkt, wobei entsprechende Anschlagflächen 1b und 2b zur Anlage aneinander kommen, wenn die beiden Platten 1 und 2 an ihrem Verbindungsende 4 miteinander einrasten.
  • Beim Ausführungsbeispiel der 6 und 7 haben die in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a–16f eine durchgehende Endfläche, die eine geradlinige Endkante bildet.
  • In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der 8 hat das freie Ende 16a1 der in Querrichtung verlaufenden Lamelle 16a in Längsrichtung verlaufende Einkerbungen wie die Einkerbung 16a2, welche über die Breite der Klemme verteilt sind. Auf diese Weise wird die Haftreibung der in Querrichtung verlaufenden Lamellen an einem in die Klemme eingeschobenen Blatt verbessert.
  • Die Ausführungsform der 9 bis 12 übernimmt dieselben Elemente wie das Ausführungsbeispiel der 1 bis 8, wobei eine Vorrichtung zum Einrasten von Bleistiften oder Füllern vorgesehen ist. Die in den beiden Ausführungsbeispielen übereinstimmenden Elemente haben dieselben Bezugsziffern, so daß es sich erübrigt, diese erneut zu beschreiben.
  • Der einzige Unterschied dieses zweiten Ausführungsbeispiels besteht darin, daß eine Vorrichtung 17 zum Einrasten eines Bleistiftes oder Füllers an der Rückseite 18 des Verbindungselementes 4 vorgesehen ist. Diese Rastvorrichtung 17 für einen Bleistift oder Füller hat beispielsweise ein C-förmiges Profil, das nach hinten eine Öffnung 19 aufweist und eine Elastizität hat, die ein radiales Aufspreizen erlaubt, wenn ein Bleistift oder Füller in die hintere Öffnung 19 eingeschoben wird, und die nach dem Einführen des Bleistiftes oder Füllers diesen hält.
  • Bei der einen oder anderen Ausführungsform kann die erste Platte 1 an ihrer Außenfläche 20 vorzugsweise eine Haftfläche 21 auf weisen, sodass sie an einem festen Element fixiert werden kann, beispielsweise an Wänden, Tischen oder dergleichen. Vorzugsweise wird hierbei eine abnehmbare Haftfläche 21 vorgesehen, die aus einer geeigneten, abnehmbaren Haftschicht besteht.
  • 13 zeigt die Funktionsweise der Klemme gemäß der Erfindung. Man kann ein Dokument in Form eines Blattes 22 durch Längsverschiebung 23 zwischen die Platten 1 und 2 einführen. Wenn man beispielsweise 4 betrachtet, drückt bei dieser Verschiebung das aus Blättern bestehende Dokument die elastischen Lamellen der elastischen Klemmelemente 8 und 10 elastisch in Richtung auf das Verbindungsende 4, wobei die elastischen Lamellen in Anlage an den beiden Flächen des aus Blättern bestehenden Dokumentes bleiben. Wenn man anschließend eine Zugkraft auf das aus Blättern bestehende Dokument ausübt, um dieses in Längsrichtung entsprechend dem Pfeil 23 in umgekehrter Richtung herauszuziehen, haften die freien Enden der in Querrichtung verlaufenden Lamellen an den beiden Flächen des Blattes; je mehr man an dem Blatt zieht, umso mehr stützen sich die freien Endflächen der in Querrichtung verlaufenden Lamellen mit starker Kraft auf beiden gegenüberliegenden Flächen des aus dem Blatt bestehenden Dokumentes ab. Dank der Form der in Querrichtung verlaufenden Lamellen gewährleisten die Gruppen aus den elastischen Klemmelementen eine starke Haltekraft. Es ist dennoch möglich, durch Anwendung einer ausreichend großen Zugkraft auf das Blatt dieses in Richtung des Pfeiles 23 durch Längsverschiebung herauszuziehen, ohne die Gruppen der elastischen Klemmelemente 8 und 10 zu beschädigen. Diese verbiegen sich von dem Verbindungsende 4 weg und nehmen nach der Abnahme des Blattes wieder ihre Ruhestellung ein.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, die Blätter 22 durch eine Querverschiebung 24 herauszunehmen, wie das in 13 dargestellt ist.
  • Ferner besteht die Möglichkeit, die Blätter durch eine Verschiebung in einer Richtung herauszunehmen, die zwischen der Längsrichtung 23 und der Querrichtung 24 liegt.
  • Sobald die Dokumente in die Klemme gemäß der Erfindung gesetzt sind, werden sie sehr fest gehalten.
  • Trotz dieser sehr starken Haltekraft können sowohl das Einsetzen als auch das Herausziehen der Dokumente mit einer Hand in einfacher Weise durchgeführt werden.
  • Die Klemme gemäß der Erfindung beschädigt die Dokumente nicht und hinterlässt keinerlei Spuren, weder auf den Dokumenten noch auf den Flächen, die ausgewählt sind, um die Klemme aufzunehmen.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die erläuterten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfasst auch verschiedene Varianten und Verallgemeinerungen, die im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche liegen.

Claims (9)

  1. Klemme für Dokumente, umfassend: – eine erste Platte (1), – eine zweite Platte (2), die sich parallel zur ersten Platte (1) erstreckt, von der sie einen Abstand (3) zum Einfügen von Dokumenten aufweist und mit der sie über ein Verbindungsende (4) gekoppelt ist, wodurch ein im wesentlichen U-förmiger Aufbau gebildet wird, – eine erste Gruppe elastischer Klemmelemente (8), die von einer Innenfläche (9) der ersten Platte (1) in Richtung der zweiten Platte (2) mit einem Neigungswinkel (A) zum Verbindungsende (4) hin abstehen, – eine zweite Gruppe elastischer Klemmelemente (10), die von einer Innenfläche (11) der zweiten Platte (2) in Richtung der ersten Platte (1) mit einem Neigungswinkel (A) zum Verbindungsende (4) hin abstehen, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Gruppe der Klemmelemente (8, 10) aus elastisch nachgiebigen, in Querrichtung verlaufenden Lamellen (16a–16f) bestehen.
  2. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufenden Lamellen (16a–16f) im Ruhezustand unter einem Neigungswinkel (A) zwischen 50° und 60°, vorzugsweise 55° schräggestellt sind.
  3. Klemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufenden Lamellen (16a–16f) eine Dicke von etwa 1 mm haben.
  4. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufenden Lamellen (16a–16f) eine Länge von etwa 5 mm haben.
  5. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufenden Lamellen (16a–16f) an ihren freien Enden (16a1) so abgeschrägt sind, daß sie eine zu den Platten (1, 2) im wesentlichen parallele Endfläche bilden.
  6. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (16a1) der quer verlaufenden Lamellen (16a–16f) Einkerbungen (16a2) aufweisen, die in Längsrichtung verlaufen und über die Breite der Klemme verteilt sind.
  7. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufenden Lamellen (16a–16f) an einem Träger (15) angebracht sind, der an der Innenfläche (9, 11) der zugehörigen Platte (1, 2) befestigt ist.
  8. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (1, 2) aus einem steifen Kunststoff wie beispielsweise ABS bestehen.
  9. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufenden Lamellen (16a–16f) aus einem elastischen Elastomer bestehen.
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