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Die
vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen, die es erlauben, aus
Blättern
bestehende Dokumente vorübergehend
zusammenzufügen
oder festzuhalten, beispielsweise Papierblätter oder Notizzettel, wobei
die Möglichkeit
bestehen soll, ein oder mehrere Blätter einzufügen oder herauszunehmen.
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Es
sind bereits verschiedene Verbindertypen bekannt, die es erlauben,
mehrere Blätter
miteinander zu verbinden, insbesondere Büroklammern, Nadeln oder Klemmen.
Diese Mittel sind jedoch nicht für eine
Befestigung an einer Wand, einer Platte oder einem anderem Element
geeignet, an denen die Blätter vorübergehend
fixiert werden sollen.
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Aus
dem Dokument
EP 0 438
895 A ist auch einen Klemme für Dokumente bekannt, bestehend aus
einer ersten Platte und einer zweiten Platte, die sich parallel
zur ersten Platte erstreckt, von der sie einen vorbestimmten Abstand
zum Einfügen
von Dokumenten aufweist und mit der sie über ein Verbindungsende gekoppelt
ist, wodurch ein im wesentlichen U-förmiger Aufbau gebildet wird.
Eine erste Gruppe elastischer Haltestifte steht von einer Innenfläche der
ersten Platte in Richtung auf die zweite Platte mit einem Neigungswinkel
zum Verbindungsende hin ab. Eine zweite Gruppe elastischer Haltestifte
steht von einer Innenfläche
der zweiten Platte in Richtung der ersten Platte mit einem Neigungswinkel
zum Verbindungsende hin ab. Die aus Blättern zusammengesetzten Dokumente
können
in den Einfügeraum
durch eine Längsverschiebung
eingesetzt werden, welche eine Durchbiegung der Haltestifte erzeugt,
sodass diese in Richtung auf das Verbindungsende hin gedrückt werden.
Beim Herausnehmen der Blätter
durch ein Ziehen in axialer Richtung verbiegen sich die Stifte in
die andere Richtung von dem Verbindungsende weg und geben die Blätter frei,
sobald die Stifte über
ihre zu den Platten rechtwinklige Stellung hinausgekommen sind.
Es ist auch möglich,
die Blätter
durch eine seitliche Verschiebung herauszunehmen. Nach dem Herausziehen
der Blätter
nehmen die Stifte im wesentlichen ihre in Richtung auf das Verbindungsende
geneigte Ausgangsstellung wieder ein. Eine derartige Vorrichtung arbeitet
im wesentlichen zufriedenstellend, hat allerdings den Nachteil,
dass die aus Blättern
bestehenden Dokumente gegen eine Auszugbewegung in Längsrichtung
von dem Verbindungsende weg häufig unzureichend
festgehalten werden. Es schien nicht möglich, einen guten Kompromiß zu finden
zwischen einer guten Halterung der Blätter bei einer in Längsrichtung
wirkenden Auszugskraft, einer leichten Einführbarkeit der Blätter gegen
die Rückstellkraft
der elastischen Stifte und einer ausreichenden Umkehrbewegung der
elastischen Stifte in Richtung auf ihre Ruhestellung nach der Umlenkbewegung
der Stifte durch die auf die aus Blättern bestehenden Dokumente
ausgeübte
Längszugkraft.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Klemmenstruktur
für Dokumente
des in
EP 0 438 895
A beschriebenen Typs zu schaffen, die eine bessere Haltekraft
für die
Blätter gegen
eine in Längsrichtung
wirkende Auszugskraft der Blätter
ausübt
und nach dem Herausziehen der Blätter
in Längsrichtung
gleichzeitig eine einwandfreie Rückstellbewegung
der elastischen Elemente in ihre Ruhestellung gewährleistet
sowie eine leicht und weich durchführbare Einschubbewegung der
aus Blättern
bestehenden Dokumente durch eine in Längsrichtung wirkende Einschubbewegung
ermöglicht.
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Auf
diese Weise soll eine Klemme für
Dokumente zur Verfügung
gestellt werden, die eine bessere Zuverlässigkeit beim Halten der Blätter bei
gleichzeitig erleichterter Benutzung bietet.
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Um
die oben genannten und andere Ziele zu verwirklichen, sieht die
Erfindung eine Klemme für Dokumente
vor, umfassend:
- – eine erste Platte,
- – eine
zweite Platte, die sich parallel zur ersten Platte erstreckt, von
der sie einen Abstand zum Einfügen
von Dokumenten aufweist und mit der sie über ein Verbindungsende gekoppelt
ist, wodurch ein im wesentlichen U-förmiger Aufbau gebildet wird,
- – eine
erste Gruppe elastischer Klemmelemente, die von einer Innenfläche der
ersten Platte in Richtung der zweiten Platte mit einem Neigungswinkel
zum Verbindungsende hin abstehen,
- – eine
zweite Gruppe elastischer Klemmelemente, die von einer Innenfläche der
zweiten Platte in Richtung der ersten Platte mit einem Neigungswinkel
zum Verbindungsende hin abstehen,
wobei gemäß der Erfindung
die erste und die zweite Gruppe der Klemmelemente aus elastisch
nachgiebigen, in Querrichtung verlaufenden Lamellen bestehen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform sind
die quer verlaufenden Lamellen im Ruhezustand unter einem Neigungswinkel
zwischen 50° und
60°, vorzugsweise
55° schräggestellt.
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Bei
einer praktischen Verwirklichung haben die quer verlaufenden Lamellen
eine Dicke von etwa ein 1 mm. Sie können eine Länge von etwa 5 mm haben.
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Vorzugsweise
sind die quer verlaufenden Lamellen an ihren freien Enden so abgeschrägt, dass sie
eine zu den Platten im wesentlichen parallele Endfläche bilden.
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Die
in Querrichtung verlaufenden Lamellen können so ausgebildet sein, dass
ihr freies Ende geradlinig verläuft.
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Die
besten Ergebnisse werden allerdings erzielt, wenn das freie Ende
der in Querrichtung verlaufenden Lamellen Einkerbungen aufweist,
die in Längsrichtung
verlaufen und über
die Breite der Klemme verteilt sind.
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Die
in Querrichtung verlaufenden Lamellen können vorzugsweise an einem
Träger
angebracht sein, der an der Innenfläche der zugehörigen Platte befestigt
ist, beispielsweise durch Kleben.
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Weitere
Gegenstände,
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen,
die in den Figuren dargestellt sind, von denen zeigen:
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1 eine
Draufsicht einer Klemme für
Dokumente nach einer ersten Ausführungsform
der Erfindung,
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2 eine
Vorderansicht der Klemme der 1,
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3 eine
Seitenansicht der Klemme der 1,
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4 einen
Längsschnitt
entsprechend der Seitenansicht in der Ebene I-I der 1,
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5 eine
Seitenansicht der beiden Platten vor dem Zusammenbau,
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6 eine
Draufsicht einer Gruppe in Querrichtung verlaufender, elastisch
nachgiebiger Lamellen nach einer Ausführungsform der Erfindung,
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7 eine
Seitenansicht der Lamellengruppe der 6,
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8 eine
Stirnansicht einer in Querrichtung verlaufenden, elastisch nachgiebigen
Lamelle nach einer bevorzugten Auführungsform der Erfindung,
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9 eine
Draufsicht einer Klemme für
Dokumente nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
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10 eine
Vorderansicht der Klemme der 9,
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11 eine
Seitenansicht der Klemme der 10,
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12 eine
Seitenansicht der beiden Platten vor dem Zusammenbau und
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13 eine
perspektivische Ansicht zur Darstellung des Einsatzes der Klemme
für Dokumente gemäß der Erfindung.
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In
der Ausführungsform
der 1 bis 8 hat die Klemme für Dokumente
gemäß der Erfindung eine
erste Platte 1, beispielsweise von im wesentlichen rechteckiger
Form mit abgerundeten Ecken, was sich aus 1 ergibt,
sowie eine zweite Platte 2, die sich parallel zur ersten
Platte 1 erstreckt und von dieser einen Abstand 3 zum
Einfügen
von Dokumenten hat. Die zweite Platte 2 ist mit der ersten
Platte 1 über
ein Verbindungsende 4 gekoppelt, sodass von der Seite gesehen
ein im wesentlichen U-förmiger Aufbau
gebildet wird.
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Wie
die Seitenansicht der 3 zeigt, wird auf diese Weise
der Raum 3 zum Einfügen
von Dokumenten durch die beiden Platten 1 und 2 sowie durch
das Verbindungsende 4 begrenzt, wobei eine in Längsrichtung
verlaufende Einschuböffnung 5 (3)
und zwei in Querrichtung verlaufende Einschuböffnungen 6 und 7 (2)
frei bleiben.
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Eine
erste Gruppe elastischer Klemmelemente 8 steht von einer
Innenfläche 9 der
ersten Platte 1 in Richtung auf die zweite Platte 2 ab,
und zwar mit einem Neigungswinkel in Richtung auf das Verbindungsende 4 hin.
In gleicher Weise steht eine zweite Gruppe elastischer Klemmelemente 10 von einer
Innenfläche 11 der
zweiten Platte 2 in Richtung auf die erste Platte 1 ab,
und zwar mit einem Neigungswinkel in Richtung auf das Verbindungsende 4.
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In
der Nähe
der in Längsrichtung
verlaufenden Einschuböffnung 5 haben
die Platten 1 und 2 jeweils eine Schrägfläche 12 bzw. 13,
die zueinander geneigt verlaufen und eine konisch erweiterte Öffnung bilden,
die das Einführen
der aus Blättern
bestehenden Dokumente beim Einschieben in Längsrichtung erleichtern. Auch
ist, wie die 1, 3 und 4 zeigen,
die erste Platte 1 etwas länger als die zweite Platte 2,
sodass sie einen längeren
vorderen Randbereich 14 hat.
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Die
Gruppen der elastischen Klemmelemente 8 und 10 bestehen
aus in Querrichtung verlaufenden Lamellen, die an einem Träger angebracht
sind. Wie die 4 sowie 6 bis 8 zeigen,
besteht dabei die erste Gruppe der elastischen Klemmelemente 8 aus einem
rechteckigen Träger 15,
an dem sechs in Querrichtung verlaufende Lamellen 16a, 16b, 16c, 16d, 16e und 16f befestigt
sind, welche im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und zum
Träger 15 um
einen Neigungswinkel A schräggestellt
sind, der zwischen etwa 50° und
60° liegt,
vorzugsweise etwa 55°.
Die in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a bis 16f haben
eine Dicke von etwa 1 mm.
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Die
in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a bis 16f können vorzugsweise
eine Länge
von etwa 5 mm aufweisen, was für
Klemmen geeignet ist, die Dokumente mit etwa 15 Blättern halten
sollen.
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Jeder
Träger
ist in einer entsprechenden Aussparung festgeklebt, wie das für den Träger 15 gezeigt
ist, welcher in einer Aussparung der Innenfläche 9 der ersten Platte 1 (bzw.
der zweiten Platte 2) sitzt.
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Wenn
sich, wie in der Ausführungsform
der 4 im Längsschnitt
gezeigt, die Vorrichtung im Ruhezustand befindet, kommen die freien
Enden der in Längsrichtung
verlaufenden Lamellen 16a–16f, die mit der
ersten Platte 1 verbunden sind, genau zur elastischen Anlage
an den freien Enden der entsprechenden Lamellen der zweiten Gruppe
der elastischen Klemmelemente 10 der zweiten Platte 2.
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Die
quer verlaufenden Lamellen wie beispielsweise die Lamelle 16a der 7 sind
an ihren freien Enden 16a1 so abgeschrägt, dass sie eine zu den Platten 1 bzw. 2 im
wesentlichen parallele Endfläche
bilden. Es kann festgestellt werden, dass diese Anordnung die Berührungsfläche der
quer verlaufenden Lamellen gegen ein aus Blättern zusammengesetztes Dokument
maximieren, das in die Klemme eingeschoben ist.
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Die
Platten 1 und 2 können aus einem steifen Kunststoff
wie beispielsweise ABS bestehen und beispielsweise durch Formguss
hergestellt werden.
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Andererseits
bestehen die in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a–16f aus
einem elastischen Elastomer, sodass sich diese elastisch durchbiegen
können,
wenn in den Raum 3 für
die Aufnahme von Dokumenten ein Blatt eingeschoben wird.
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Sehr
gute Ergebnisse werden dann erzielt, wenn die in Querrichtung verlaufenden
Lamellen 16a–16f aus
einem elastischen Elastomer wie beispielsweise TPE SANTOPRENE bestehen.
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Die
in Querrichtung verlaufenden Lamellen 16a–16f werden
vorzugsweise in einem Stück
mit dem zugehörigen
Träger 15 ausgeformt.
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Die
beiden Platten 1 und 2 können miteinander durch Einrasten
verbunden werden. Am Verbindungsende 4 kann hierzu, wie 5 zeigt,
in die erste Platte 1 ein weibliches Einrastelement 1a eingearbeitet
sein, das mit einem männlichen,
an der zweiten Platte 2 ausgebildeten Einrastelement 2a zusammenwirkt,
wobei entsprechende Anschlagflächen 1b und 2b zur
Anlage aneinander kommen, wenn die beiden Platten 1 und 2 an
ihrem Verbindungsende 4 miteinander einrasten.
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Beim
Ausführungsbeispiel
der 6 und 7 haben die in Querrichtung
verlaufenden Lamellen 16a–16f eine durchgehende
Endfläche,
die eine geradlinige Endkante bildet.
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In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der 8 hat das freie Ende 16a1 der in Querrichtung verlaufenden
Lamelle 16a in Längsrichtung
verlaufende Einkerbungen wie die Einkerbung 16a2, welche über die
Breite der Klemme verteilt sind. Auf diese Weise wird die Haftreibung
der in Querrichtung verlaufenden Lamellen an einem in die Klemme
eingeschobenen Blatt verbessert.
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Die
Ausführungsform
der 9 bis 12 übernimmt dieselben Elemente
wie das Ausführungsbeispiel
der 1 bis 8, wobei eine Vorrichtung zum
Einrasten von Bleistiften oder Füllern vorgesehen
ist. Die in den beiden Ausführungsbeispielen übereinstimmenden
Elemente haben dieselben Bezugsziffern, so daß es sich erübrigt, diese
erneut zu beschreiben.
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Der
einzige Unterschied dieses zweiten Ausführungsbeispiels besteht darin,
daß eine
Vorrichtung 17 zum Einrasten eines Bleistiftes oder Füllers an
der Rückseite 18 des
Verbindungselementes 4 vorgesehen ist. Diese Rastvorrichtung 17 für einen Bleistift
oder Füller
hat beispielsweise ein C-förmiges Profil,
das nach hinten eine Öffnung 19 aufweist
und eine Elastizität
hat, die ein radiales Aufspreizen erlaubt, wenn ein Bleistift oder
Füller
in die hintere Öffnung 19 eingeschoben
wird, und die nach dem Einführen
des Bleistiftes oder Füllers
diesen hält.
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Bei
der einen oder anderen Ausführungsform
kann die erste Platte 1 an ihrer Außenfläche 20 vorzugsweise
eine Haftfläche 21 auf weisen,
sodass sie an einem festen Element fixiert werden kann, beispielsweise
an Wänden,
Tischen oder dergleichen. Vorzugsweise wird hierbei eine abnehmbare
Haftfläche 21 vorgesehen,
die aus einer geeigneten, abnehmbaren Haftschicht besteht.
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13 zeigt
die Funktionsweise der Klemme gemäß der Erfindung. Man kann ein
Dokument in Form eines Blattes 22 durch Längsverschiebung 23 zwischen
die Platten 1 und 2 einführen. Wenn man beispielsweise 4 betrachtet,
drückt
bei dieser Verschiebung das aus Blättern bestehende Dokument die
elastischen Lamellen der elastischen Klemmelemente 8 und 10 elastisch
in Richtung auf das Verbindungsende 4, wobei die elastischen
Lamellen in Anlage an den beiden Flächen des aus Blättern bestehenden
Dokumentes bleiben. Wenn man anschließend eine Zugkraft auf das
aus Blättern
bestehende Dokument ausübt,
um dieses in Längsrichtung entsprechend
dem Pfeil 23 in umgekehrter Richtung herauszuziehen, haften
die freien Enden der in Querrichtung verlaufenden Lamellen an den
beiden Flächen
des Blattes; je mehr man an dem Blatt zieht, umso mehr stützen sich
die freien Endflächen
der in Querrichtung verlaufenden Lamellen mit starker Kraft auf
beiden gegenüberliegenden
Flächen
des aus dem Blatt bestehenden Dokumentes ab. Dank der Form der in
Querrichtung verlaufenden Lamellen gewährleisten die Gruppen aus den
elastischen Klemmelementen eine starke Haltekraft. Es ist dennoch möglich, durch
Anwendung einer ausreichend großen
Zugkraft auf das Blatt dieses in Richtung des Pfeiles 23 durch
Längsverschiebung
herauszuziehen, ohne die Gruppen der elastischen Klemmelemente 8 und 10 zu
beschädigen.
Diese verbiegen sich von dem Verbindungsende 4 weg und
nehmen nach der Abnahme des Blattes wieder ihre Ruhestellung ein.
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Es
besteht auch die Möglichkeit,
die Blätter 22 durch
eine Querverschiebung 24 herauszunehmen, wie das in 13 dargestellt
ist.
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Ferner
besteht die Möglichkeit,
die Blätter durch
eine Verschiebung in einer Richtung herauszunehmen, die zwischen
der Längsrichtung 23 und
der Querrichtung 24 liegt.
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Sobald
die Dokumente in die Klemme gemäß der Erfindung
gesetzt sind, werden sie sehr fest gehalten.
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Trotz
dieser sehr starken Haltekraft können sowohl
das Einsetzen als auch das Herausziehen der Dokumente mit einer
Hand in einfacher Weise durchgeführt
werden.
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Die
Klemme gemäß der Erfindung
beschädigt
die Dokumente nicht und hinterlässt
keinerlei Spuren, weder auf den Dokumenten noch auf den Flächen, die
ausgewählt
sind, um die Klemme aufzunehmen.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die erläuterten Ausführungsbeispiele
beschränkt,
sondern umfasst auch verschiedene Varianten und Verallgemeinerungen,
die im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche liegen.