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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung. Insbesondere
betrifft diese Erfindung eine Verbindungsvorrichtung, die eine Eingangsverbindung
automatisch von einer Ausgangsverbindung abschaltet, wenn ein Übersteuerungsstecker
in eine Übersteuerungsbuchse
gesteckt wird. Die Erfindung betrifft im Besonderen eine solche
Vorrichtung, die ohne den Bedarf einer Energiequelle funktioniert.
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In
vielen Bereichen wird die Kommunikation zwischen verschiedenen Vorrichtungen
mit einer Steckverbindung bequem bewerkstelligt. Ein Telefon ist
beispielsweise gewöhnlich
mit einem Stecker versehen, der in eine einer Anzahl von Telefonbuchsen gesteckt
werden kann, wodurch eine Verbindung des Telefons mit beispielsweise
einer Nebenstellenanlage hergestellt wird. Es ist auch bekannt,
Buchsen vom „Huckepack"-Typ bereitzustellen,
bei denen ein Stecker mit einer integralen Buchse versehen ist,
sodass der Benutzer gleichzeitig zwei Vorrichtung an die gleiche
Hauptbuchse anschließen
kann. Unter einigen Umständen
kann ein Benutzer aber wünschen, eine
zweite Vorrichtung anstatt (nicht zusätzlich zu) einer ersten Vorrichtung
an eine Buchse anzuschließen.
Am einfachsten wird das erreicht, indem der Benutzer den Stecker
der ersten Vorrichtung abzieht und den Stecker der zweiten Vorrichtung
einsteckt. Ein Beispiel einer solchen Situation tritt im Bereich der
Fernsprechvermittlungsstellen auf. Ein Techniker möchte vielleicht
Wartungsarbeiten an der Vermittlungsstelle ohne Störung durch
das Fernmeldesystem durchführen.
Der Techniker zieht den Hauptstecker des Fernmeldesystems von der
Vermittlungsstelle ab und steckt den Stecker einer Steuervorrichtung,
wie z. B. eines Laptop-Computers, ein. Nach Ende des Wartungsvorgangs
würde der
Techniker dann den Stecker seiner Steuervorrichtung abziehen und
den Hauptstecker wieder einstecken. Wenn der Techniker aber vergessen
sollte, den Hauptstecker wieder einzustecken, würde das Fernmeldesystem nicht
funktionieren. Dies kommt bei dieser Art von Anwendung ziemlich
häufig
vor.
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Aus
diesem Grund besteht ein Bedarf an einem System, das die obigen
Nachteile vermeidet. Insbesondere besteht ein Bedarf an einem System, das
eine erste Eingangsverbindung automatisch von einer Ausgangsverbindung
trennt, wenn ein Stecker eingesteckt wird. Es besteht auch ein Bedarf
an einem solchen System, das die erste Eingangsverbindung automatisch
wieder mit der Ausgangsverbindung verbindet, wenn der genannte Stecker
entfernt wird. Es besteht ein weiterer Bedarf an einem solchen System,
das zum Funktionieren keine Energiequelle benötigt. US-A-5,802,170 legt eine derartige Vorrichtung
offen.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den obigen Bedarf zu
decken und außerdem eine
Vorrichtung bereitzustellen, die ein benutzerkonfigurierbares Verbindungsmittel
zwischen der Eingangs- und der Ausgangsverbindung bereitstellt.
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Gemäß der obigen
Aufgabe sieht die Erfindung eine Vorrichtung zum Bereitstellen von
Kommunikation zwischen einer Mehrzahl von Verbindern einer Ausgangsverbindung
und entweder einer Mehrzahl von Verbindern einer Eingangsverbindung
oder einer Übersteuerungsbuchse
vor, wobei die Vorrichtung einen ersten Zustand, in dem die Übersteuerungsbuchse
leer ist, wobei die Eingangsverbindung mit der Ausgangsverbindung
verbunden ist, und einen zweiten Zustand hat, in dem die Eingangsverbindung
von der Ausgangsverbindung getrennt ist, wobei die Übersteuerungsbuchse
mit der Ausgangsbuchse verbunden ist, wobei die Vorrichtung durch Einstecken/Entfernen
eines Übersteuerungssteckers in
die bzw. aus der Übersteuerungsbuchse
zwischen dem ersten und dem zweiten Zustand hin- und hergeschaltet
wird, wobei die Eingangsverbindung durch ein benutzerkonfigurierbares
Verbindungsmittel mit der Ausgangsverbindung verbunden wird.
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Trennen/Verbinden
der Eingangsverbindung und der Ausgangsbuchse können durch Einstecken/Entfernen
des Übersteuerungssteckers
mechanisch betätigt
werden. Ferner kann das Trennen/Verbinden durch einen oder mehrere
Schalter bewerkstelligt werden, wobei jeder Schalter durch das Einstecken/Entfernen
des Übersteuerungssteckers
mechanisch betätigt
wird.
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Wenigstens
einige der Eingangsverbinder der Eingangsverbindung können einen
elektrischen Verbindungsweg zu einem entsprechenden Ausgangsverbinder
oder der Ausgangsverbindung haben, wobei in jedem Weg ein Schalter
bereitgestellt ist, wobei das Trennen/Verbinden jedes Eingangsverbinders
und Ausgangsverbinders durch den Schalter bewerkstelligt wird. Eine
Reihe von Schaltern kann bereitgestellt sein, wobei das Öffnen/Schließen der
Reihe von Schaltern durch Einstecken/Entfernen des Übersteuerungssteckers
betätigt wird.
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Die
Eingangsverbindung kann eine Eingangsbuchse aufweisen, wobei ein
Eingangsstecker in die Buchse gesteckt werden kann, um elektrisch damit
verbunden zu werden. Der Eingangsstecker kann mit einer Mehrzahl
von Eingangssteckerkontakten versehen sein, wobei die Eingangsbuchse
mit einer Mehrzahl von Eingangsbuchsenkontakten versehen, wobei
wenigstens einige der Eingangsbuchsenkontakte mit einem entsprechenden
Kontakt am Eingangsstecker zusammenwirken, um eine elektrische Verbindung
damit zu bilden.
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Das
benutzerkonfigurierbare Verbindungsmittel kann ein erstes benutzerkonfigurierbares
Verbindungsmittel umfassen, das zwischen der Eingangsverbindung
und den Schaltern bereitgestellt ist, sodass ein Benutzer auswählen kann,
welcher Eingangskontakt mit welchem Schalter zu verbinden ist. Alternativ
oder zusätzlich
dazu kann das benutzerkonfigurierbare Verbindungsmittel ein zweites
benutzerkonfigurierbares Verbindungsmittel umfassen, das zwischen
den Schaltern und der Ausgangsverbindung bereitgestellt ist, so
dass ein Benutzer auswählen
kann, welcher Schalter mit welchem Ausgangsverbinder zu verbinden
ist.
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Für ein besseres
Verständnis
der vorliegenden Erfindung und um deutlicher zu zeigen, wie sie ausgeführt werden
kann, wird jetzt beispielhaft auf die Begleitzeichnungen Bezug genommen,
die verschiedene Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung grafisch
darstellen. Die Figuren sind nicht maßstabsgerecht. Es zeigen:
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1 eine
Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung,
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2 eine
Draufsicht einer Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
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3 eine
Ansicht der Vorrichtung von 2 von unter
der Leiterplatte,
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4 eine 3 ähnliche
Ansicht, bei der aber die Vorrichtungen von 2 und 3 neben einer
Standard-Leiterplatte montiert und mit eingesteckten Steckverbindungsschnüren gezeigt
werden,
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5 eine
Draufsicht auf eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
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6 eine
Ansicht von unter der Leiterplatte von 5,
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7 eine
Seitenansicht der Vorrichtung von 5,
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8 eine
perspektivische Ansicht der Vorrichtung von 5 und
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9 eine
Ansicht, die der von 6 ähnlich ist, aber mit eingesteckten
Steckverbindungsschnüren.
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In 1 hat
eine Verbindungsvorrichtung eine Eingangsbuchse 1, in die
bei normalem Betrieb ein Eingangsstecker 2 gesteckt ist.
Die Eingangsbuchse 1 hat einen elektrischen Verbindungsweg (über eine
Anzahl von Bauteilen, die unten noch beschrieben werden) zu einer
ein Ausgangskabel 3 umfassenden Ausgangsverbindung. Der
Eingangsstecker 2 hat eine Anzahl von Eingangssteckerkontakten 4 (in
diesem Fall acht), die bei richtigem Einstecken des Eingangssteckers 2 in
die Eingangsbuchse 1 mit entsprechenden Eingangsbuchsenkontakten 5 zusammenwirken.
Jeder Eingangsbuchsenkontakt 5 ist über einen Schalter 6 mit
einem entsprechenden einer Anzahl von Ausgangsverbindern 7 verbunden, die
zusammen das Ausgangskabel 3 bilden.
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Die
Verbindungsvorrichtung ist auch mit einer Übersteuerungsbuchse 8 versehen,
in die ein Übersteuerungsstecker 9 gesteckt
werden kann. Der Übersteuerungsstecker
und die Übersteuerungsbuchse
sind mit Übersteuerungssteckerkontakten 10 bzw.
-buchsenkontakten 11 versehen. Jeder Übersteuerungsbuchsenkontakt
ist auch mit einem entsprechenden Ausgangsverbinder 7 des
Ausgangskabels 3 verbunden. Die Übersteuerungsbuchse 8 ist zusätzlich mit
einem schwenkbaren Hebel 12 versehen, der über eine
mechanisches Verbindung mit der Reihe von Schaltern 6 verbunden
ist. Bei richtigem Einstecken eines Übersteuerungssteckers 9 in
die Übersteuerungsbuchse 8 wird
der Hebel 12 gedrückt,
was das Öffnen
der Reihe von Schaltern 6 zur Folge hat, was die Verbindung
zwischen der Eingangsbuchse 1 und dem Ausgangskabel 3 unterbricht.
Jeder Kontakt 10 des Übersteuerungssteckers 9 hat
jetzt einen elektrischen Kontaktweg zum entsprechenden der Ausgangsverbinder 7.
Das Entfernen des Übersteuerungssteckers 9 lässt den
Hebel 12 in seinen Ausgangszustand zurückkehren, was die Schalter 6 schließt und die
Eingangsbuchse 1 wieder mit dem Ausgangskabel 3 verbindet.
Ein Mittel (nicht gezeigt), wie z. B. eine Feder, kann bereitgestellt
sein, um den Hebel 12 in Abwesenheit des Übersteuerungssteckers 9 auf
seine ursprüngliche Position
vorzuspannen. Der Hebel 12 kann durch jedes beliebige andere
geeignete Mittel, wie einen Nocken oder Ähnliches, ersetzt werden, um
das Öffnen/Schließen der
Reihe von Schaltern 6 bei Einstecken/Entfernen des Übersteuerungsschalters
zu betätigen.
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In
dieser Ausgestaltung sind benutzerkonfigurierbare Mittel 13, 14, 15 bereitgestellt,
sodass der Benutzer auswählen
kann, welcher betreffende Eingangsbuchsenkontakt 5 mit
einem betreffenden der Reihe von Schaltern 6 verbunden
ist. Die Eingangsbuchsenkontakte 5 sind jeweils mit einem
entsprechenden ersten Steckverbindungskontakt 13 verbunden.
Die Eingangsseite jedes Schalters in der Reihe von Schaltern 6 ist
desgleichen mit einem entsprechenden zweiten Steckverbindungskontakt 14 verbunden.
Jeder erste Steckverbindungskontakt 13 kann durch eine
eines Satzes von ersten Steckverbindungsschnüren 15 mit einem ausgewählten zweiten
Steckverbindungskontakt 14 verbunden werden. Der Benutzer
kann die ersten und die zweiten Steckverbindungskontakte in jeder
gewünschten
Konfiguration verbinden und kann auch zwei oder mehr erste Steckverbindungskontakte 13 (oder
gleichermaßen zweite
Steckverbindungskontakte 14) miteinander verbinden.
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Desgleichen
werden weitere benutzerkonfigurierbare Mittel 16, 17, 18 zwischen
der Ausgangsseite der Schalter 6 und den entsprechenden Übersteuerungsbuchsenkontakten 11 gezeigt.
In der in 1 gezeigten Ausgestaltung ist
die Ausgangsseite jedes Schalters 6 mit einem entsprechenden
dritten Steckverbindungskontakt 16 verbunden. Ein entsprechender
Satz von vierten Steckverbindungskontakten 17 ist bereitgestellt,
die jeweils mit dem entsprechenden Übersteuerungsbuchsenkontakt 11 bzw.
einem entsprechenden Ausgangsverbinder 7 verbunden sind.
Die Verbindung zwischen den dritten 16 und vierten 17 Steckverbindungskontakten
erfolgt wieder über
einen Satz zweiter Steckverbindungsschnüre 18. Wieder kann
der Benutzer die Steckverbindungsschnüre durch Herstellen von Verbindungen zwischen
jeden beliebigen der ersten, zweiten, dritten und vierten Steckverbindungskontakte
nach Bedarf konfigurieren.
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Die
Buchsen 1, 8 haben im typischen Fall eine Standardkonfiguration
(wobei die Übersteuerungsbuchse 8 modifiziert
wurde, so dass sie den Hebel 12 aufweist) und eignen sich
zum Einstecken von Standardsteckern. Ver schiedene der elektrischen Wege
können
auf einer Leiterplatte (gedruckte Schaltung) gebildete elektrische
Verbindungen sein.
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Verschiedene
alternative Ausgestaltungen der Erfindung sind möglich. Beispielsweise können Eingangsstecker 2 und
-buchse 1 durch eine bleibende festverdrahtete Verbindung
ersetzt werden, obwohl diese Konfiguration nicht so flexibel wie
die in 1 gezeigte wäre.
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Die 2 bis 4 sind
Bilder, die verschiedene Ansichten einer tatsächlichen Vorrichtung gemäß einer
Ausgestaltung der Erfindung darstellen. 2 ist eine
Draufsicht der Vorrichtung. 3 ist eine
Ansicht derselben Vorrichtung von unter der Leiterplatte. In 3 sind
keine Steckverbindungsschnüre
vorhanden. 4 ist auch eine Ansicht von unter
der Leiterplatte. In 4 wird die Vorrichtung der 2 und 3 neben
einer Standard-Leiterplatte montiert gezeigt, auf der eine Eingangsbuchse montiert
ist (in 4 nicht sichtbar, da die Vorrichtung
von unten gesehen wird). In 4 wurden Steckverbindungsschnüre eingesteckt.
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Die
Vorrichtung, wobei jetzt die 2 bis 4 betrachtet
werden, besteht aus einer speziell gestalteten Leiterplatte (gedruckte
Schaltung), auf der eine Übersteuerungsbuchse
und eine Reihe von Schaltern montiert sind. Die Übersteuerungsbuchse ist mit
einem Hebel (siehe besonders 2) versehen,
der so angeordnet ist, dass die Bewegung des Hebels die Stifte bewegt,
um die Schalter zu betätigen,
wie oben beschrieben. Der Hebel bewegt sich, wenn ein Stecker in
die Übersteuerungsbuchse
gesteckt wird.
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Die Übersteuerungsbuchse
ist eine Standardbuchse, bei der ein Abschnitt entfernt wurde, sodass
der Hebel die Schalter öffnen
kann, wenn die Buchse benutzt wird. Das Beispiel in 2 zeigt
einen RJ11-Verbinder, der nur sechs Adern benutzt, das Prinzip wäre aber
für jede
Anzahl von Adern das gleiche.
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In
dieser Ausgestaltung ist die Leiterplatte für die Größe einer standardmäßigen 3-Buchsen-Leiterplatte
ausgelegt. Die gesamte Vorrichtung passt daher in ein 4-Buchsen-Gehäuse. Der
Schaltmechanismus ist ein mechanischer Mikroschalter, der acht Schalter
auf der Leiterplatte (gedruckten Schaltung) öffnet, wenn ein Stecker in
die Übersteuerungsbuchse
gesteckt wird. Der Schalter ist mechanisch, sodass an der Leiterplatte
keine zusätzliche
Energie benötigt
wird. Diese Ausgestaltung ist der in 1 in Form
eines Diagramms gezeigten insofern sehr ähnlich, als jede Buchse über eine
Steckverbindungsschnuranordnung mit der Schalterreihe verbunden ist,
sodass der Benutzer die genaue Verdrahtung spezifizieren kann. Beispielsweise
möchte
der Benutzer vielleicht zwei Adern an einer Buchse miteinander vertauschen.
Alternativ möchte
der Benutzer vielleicht zwei Adern (beispielsweise Strom- und Erdungsleitung)
von beiden Buchsen miteinander verbinden. Es lohnt sich zu beachten,
dass nicht alle Anschlusskontaktstellen benutzt werden müssen. Die Anzahl
der für
jede Buchse verwendeten Anschlusskontaktstellen hängt von
den Benutzeranforderungen zum Erreichen von kontinuierlicher Signalisierung und/oder
Vermittlungszwecken ab.
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An
der Unterseite der Leiterplatte sind drei Sätze von Anschlusskontaktstellen
bereitgestellt: ein Satz für
die Übersteuerungsbuchse
und zwei Sätze für die Reihe
von Schaltern; je ein Satz für
jede Seite der Reihe von Schaltern (siehe 4). Der
Benutzer steckt Steckverbindungsschnüre physisch ein, um die Eingangsbuchsenleiterplatte
entsprechend seinem speziellen Bedarf mit der speziell gestalteten Leiterplatte
zu verdrahten.
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Mit
Bezug auf die 5 bis 9 wird jetzt eine
weitere Ausgestaltung der Vorrichtung beschrieben.
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5 zeigt
ein Bild einer Draufsicht einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung. 6 zeigt eine
Ansicht von unter der Leiterplatte von 5. 7 ist
eine Seitenansicht der Vorrichtung von 5. 8 ist
eine perspektivische Ansicht derselben Vorrichtung. 9 ist
eine Ansicht, die der von 6 ähnlich,
aber mit angeschlossenen Steckverbindungsschnüren.
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Es
lohnt sich zu beachten, dass die Buchsentypen in jeder Ausgestaltung
vom Benutzer gewählt
und in die Vorrichtung verdrahtet werden können. Selbst die Anzahl der
Schalter ist nicht völlig festgelegt.
In der Ausgestaltung der 5 bis 9 sind vier
Schalter an der Vorrichtung angebracht, der Schaltmechanismus kann
aber geändert
werden, um zu verhindern, dass eine beliebige Zahl der Schalter geöffnet wird.
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Die
Vorrichtung ist aus einer Leiterplatte zusammengesetzt, an der eine
Eingangsbuchse, eine Übersteuerungsbuchse
und eine Reihe von Schaltern bereitgestellt sind. Die Übersteuerungsbuchse ist
mit einem Hebel versehen, der mechanisch mit einer Anzahl von Stiften
verbunden ist, die die einzelnen Schalter aktivieren. In dieser
speziellen Ausgestaltung ist die Eingangsbuchse eine achtadrige RJ45-Steckbuchse
und die Übersteuerungsbuchse ist
eine sechsadrige RJ11-Steckbuchse. Das Kabel ist ein sechsadriges
Kabel. Auf Grund von Beschränkungen
der physischen Größe in dieser
speziellen Realisierung sind nur vier Schalter bereitgestellt. In dieser
Ausgestaltung sind die Schalter mit den Eingangsbuchsenkontakten
fest verdrahtet.
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Der
Schaltmechanismus ist ein mechanischer Mikroschalter, der die Möglichkeit
hat, sich vier Schaltern auf der Leiterplatte (gedruckten Schaltung) zu öffnen, wenn
ein Verbinderstecker in die Übersteuerungsbuchse
gesteckt wird.
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Bei
dieser Vorrichtung lohnt es sich zu beachten, dass ein RJ45-Verbinder ein achtadriges
Kabel benutzt, während
der RJ11-Verbinder ein sechsadriges Kabel benutzt. Zwei der Adern
an der RJ45 sind nicht belegt und werden daher nicht mit dem Kabel
verbunden (sie sind nämlich
mit aneinander gebunden).
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Der
mechanische Schalter sitzt zwischen der RJ11-Buchse und der RJ45-Buchse auf einer
vertikalen Leiterplatte (siehe insbesondere 7 und auch 2 bezüglich der
vorhergehenden Ausgestaltung). Der Hebel ist an einem Satz Stiften
angebracht, die so ausgerichtet sind, dass die Stifte die Schalter
betätigen,
d. h. die Schalter öffnen,
wenn sich der Hebel bewegt. Der Hebel bewegt sich, wenn ein RJ11-Stecker
in die Übersteuerungsbuchse
gesteckt wird. Dies bewirkt, dass die Mikroschalter (physisch unter
dem RJ45-Bauteil, wie in 6 gezeigt) geöffnet werden
und so die RJ45-Buchse abschalten. Das Entfernen des RJ11-Steckers
bewirkt, dass der Hebel die Stifte aus den Schaltern bewegt, wodurch
die Schalter geschlossen werden.
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9 zeigt,
wie der Benutzer die Buchsen miteinander verdrahten und die Verkabelung
zu einem RJ11-Verbinder durchführen
kann. Die Vorrichtung wurde für
Flexibilität
ausgelegt, sodass jedes beliebige Verdrahtungsmuster erreicht werden
kann.
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Die
Erfindung eignet sich besonders zur Verwendung mit einem System
zum Verbinden eines Computernetzes mit einer Nebenstellenanlage,
wie in unserer mit anhängigen
britischen Patentanmeldung Nr. 0107721.3 gezeigt wird. Die Erfindung
ist aber in einer großen
Zahl von Bereichen von Nutzen.