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TECHNISCHES GEBIET, AUF
DAS SICH DIE ERFINDUNG BEZIEHT
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Beschickungsvorrichtung für einen
Schachtofen. Sie betrifft insbesondere die Kühlung einer Beschickungsvorrichtung
für einen
Schachtofen wie z.B. einen Hochofen, mit einem auf den Schachtofenkopf zu
montierenden Gehäuse,
einem rotierend in diesem Gehäuse
hängenden
Tragrotor, einer im Tragrotor hängenden
Beschickungsrinne und mindestens einem vom Tragrotor getragenen
Kühlkreis.
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STAND DER
TECHNIK
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1978
wurde von der Firma Paul Wurth S.A. eine solche Beschickungsvorrichtung
vorgeschlagen, die im US-Patent 4,273,492 ausführlich beschrieben ist. Der
Tragrotor dieser Vorrichtung ist mit einem unteren Schutzschirm
versehen, welcher den Versorgungskanal der Beschickungsrinne umgibt und
die im Gehäuse
untergebrachten Antriebsvorrichtungen insbesondere vor der Wärmeausstrahlung
im Innern des Schachtofens schützt.
Dazu weist der untere Schutzschirm einen Kühlkreis auf, der über einen
ringförmigen
Drehstutzen, welcher um den Versorgungskanal der Beschickungsrinne
herum angeordnet ist, mit einem Kühlmittel versorgt wird. Dieser
Drehstutzen weist einen Rotationsring und einen festen Ring auf.
Der Rotationsring als Grundbestandteil des Tragrotors verlängert diesen
nach außen über das
Gehäuse
hinaus. Der feste Ring ist am Gehäuse befestigt und der Rotationsring
ist mit Spiel im festen Ring eingepasst. Zwei Zylinderrollenlager sollen
den Rotationsring mittig im festen Ring ausrichten. Im festen Ring
sind zwei übereinander
angeordnete Ringnuten so ausgebildet, dass sie der äußeren Zylinderfläche des
Rotationsrings gegenüberliegen.
Verbindungskanäle
des Kühlkreises
bilden in der den beiden Nuten gegenüberliegenden äußeren Zylinderfläche Einmündungen.
Dichtungen, die längs der
beiden Ränder
jeder Nut angeordnet sind, liegen auf der äußeren Zylinderfläche des
Rotationsrings auf, um die Dichtheit zwischen Rotationsring und
festem Ring sicherzustellen. In der Praxis hat sich herausgestellt,
dass diese Art von Drehstutzen für
eine Vorrichtung zum Beschicken eines Schachtofens kaum geeignet
ist. Denn um Kühlwasserverluste
im Gehäuse
zu vermeiden, muss eine gute Dichtheit zwischen Rotationsring und
festem Ring gewährleistet
sein. In einem Schachtofen verschlechtert sich jedoch die Wirksamkeit
der Dichtungen des Drehstutzens rapide. Die Dichtungen sind nämlich mit
einem relativ heißen
Ring in Kontakt, was für
ihre Lebensdauer ungünstig
ist. Außerdem
ist das Radialspiel zwischen Rotationsring und festem Ring aufgrund der
unterschiedlichen Wärmeausdehnungen
stark variabel, was ebenfalls ungünstig für die Lebensdauer der Dichtungen
ist und sogar zum Festfressen und zur vollständigen Zerstörung des
Drehstutzens führen
kann. Es ist auch zu beachten, dass die Lebensdauer des Drehstutzens
noch durch heftige Stöße beeinträchtigt wird,
die unvermeidbar vom Tragrotor der Beschickungsrinne absorbiert
werden. Schließlich
ist darauf hinzuweisen, dass ein solcher mit Dichtungen versehener
Drehstutzen großen
Durchmessers eine starke Reibung aufweist, was die Kraft, die erforderlich
ist, um die Beschickungsrinne in Rotation zu versetzen, deutlich
erhöht.
Es hat sich folglich herausgestellt, dass ein Drehstutzen der im
US-Patent 4,273,492 beschriebenen Art viel zu viele Nachteile aufweist,
um eine zuverlässige
Lösung
zur Versorgung eines von einer rotativen Vorrichtung zum Beschicken
eines Schachtofens getragenen Kühlkreises
darzustellen.
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Um
all diese Nachteile zu vermeiden, schlug die Firma Paul Wurth S.A.
bereits 1982 eine Kühlvorrichtung
für eine
Hochofen-Beschickungsanlage ohne Dichtungsmaterial vor. Diese Kühlvorrichtung, die
im US-Patent 4,526,536 ausführlich
beschrieben ist, wurde in zahlreichen Hochofen-Beschickungsanlagen in der ganzen Welt
installiert. Sie ist durch eine obere, ringförmige Wanne gekennzeichnet,
die von einem oberen Stutzen des Tragrotors getragen und durch Schwerkraft
mit Kühlwasser
versorgt wird. Eine Kühlwasserversorgungsleitung
ist zu diesem Zweck im Gehäuse
integriert und weist oberhalb der ringförmigen Wanne mindestens eine
Mündung
auf, durch welche das Kühlwasser
durch Schwerkraft in die mit dem Tragrotor rotierende obere ringförmige Wanne abfließen kann.
Die obere ringförmige
Wanne ist an mehrere Kühlschleifen
angeschlossen, mit denen der Tragrotor versehen ist. Diese Schleifen
haben Ablassleitungen, die in eine untere ringförmige Wanne einmünden, welche
dadurch, dass sie von der unteren Kante des Gehäuses getragen wird, nicht rotiert. Das
Wasser fließt
also durch Schwerkraft aus einer nicht rotierenden Versorgungsleitung
in die obere ringförmige
Wanne des Tragrotors ab, durchströmt durch Schwerkraft die am
Tragrotor angeordneten Kühlschleifen
und wird dann in der ringförmigen Wanne
des Gehäuses
aufgefangen und aus dem Gehäuse
abgeleitet. Durch Messungen der Wassermenge in den beiden ringförmigen Wannen
kann die Kühlwasserzirkuiation
kontrolliert werden. In der oberen ringförmigen Wanne wird die Wassermenge
so eingestellt, dass sie stets zwischen einer Mindest- und einer Höchstmenge
liegt. Bei Absinken auf die Mindestmenge wird der ringförmigen Wanne
mehr Wasser zugeführt,
um eine zweckmäßige Versorgung
der Kühlschleifen
zu gewährleisten.
Bei Ansteigen auf die Höchstmenge
wird die Versorgung der ringförmigen
Wanne gedrosselt, um ein Überlaufen der
Wanne zu vermeiden.
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Ein
erster Nachteil der Kühlvorrichtung
von 1982 besteht darin, dass der verfügbare Druck zum Transport des
Kühlwassers
durch die Kühlkreise
hindurch im Wesentlichen durch den Höhenunterschied zwischen der
ringförmigen
Wanne und der unteren Sammelleitung bestimmt wird. Folglich muss
der Tragrotor mit Kühlkreisen
ausgestattet werden, die geringe Druckverluste aufweisen, was hinsichtlich Platzbedarf
und/oder Kühlwirkungsgrad
einen bedeutenden Nachteil darstellt. Insbesondere besteht die Gefahr
lokaler Überhitzungen
bedingt durch die geringen Kühlwasserzirkulationsgeschwindigkeiten in
den Kühlkreisen.
Ein weiterer Nachteil der Kühlvorrichtung
von 1982 besteht darin, dass die Hochofengase bereits in der oberen
ringförmigen
Wanne mit dem Kühlwasser
in Kontakt kommen. Da diese Hochofengase viel Staub enthalten, gelangen
große Staubmengen
unvermeidbar ins Kühlwasser.
Dieser Staub bildet in der oberen ringförmigen Wanne Schlamm, der durch
die Kühlschleifen
fließt
und diese verstopfen kann. Außerdem
machen die Hochofengase das Kühlwasser
sauer, was die Korrosion der Kühlkreise
begünstigt.
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Um
Kühlkreise
mit höheren
Druckverlusten ausbilden zu können,
wurde in der Patentanmeldung
DE
3342572 vorgeschlagen, diese Kühlkreise mit einer vom Tragrotor
getragenen Hilfspumpe auszustatten. Diese Hilfspumpe wird durch
einen Mechanismus in Drehbewegung versetzt, der eine Rotation des
Tragrotors in eine Rotation der Antriebswelle der Pumpe umwandelt.
Folglich funktioniert die Hilfspumpe nur dann, wenn der Rotor rotiert.
Eine solche Hilfspumpe ist außerdem
sehr empfindlich gegen den Schlamm, der durch die Kühlschleifen
fließt.
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Die
Patentanmeldung WO 99/28510 offenbart ein Verfahren zum Kühlen einer
Beschickungsvorrichtung der oben beschriebenen Art, die mit einem
Drehstutzen versehen ist. Im Gegensatz zu den Lehren aus dem Stand
der Technik strebt man hier weder danach, die einwandfreie Dichtigkeit
des Drehstutzens zu gewährleisten,
wie zum Beispiel im US-Patent 4,273,492 empfohlen, noch Undichtigkeiten
außerhalb
des Drehstutzens mit Hilfe eines Wassermengen-Kontrollsystems zu
vermeiden, wie zum Beispiel im US-Patent 4,526,536 empfohlen. Es
wird vielmehr vorgeschlagen, die Versorgung des Drehstutzens mit
Kühlwasser
so durchzuführen,
dass eine Leckmenge in einen ringförmigen Trennspalt zwischen
dem rotierenden Teil und dem festen Teil des Drehstutzens fließt, um dort
eine Flüssigkeitsdichtung
zu bilden, die das Eindringen von Staub in den Drehstutzen verhindert.
Diese Leckmenge wird anschließend
aufgefangen und aus dem Gehäuse
abgeleitet, ohne durch den Kühlkreis
zu fließen.
Folglich fließt
auch der Staubschlamm nicht durch den Kühlkreis und kann ihn somit
auch nicht verstopfen.
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Die
Patentanmeldung WO 99/28510 schlägt mehrere
Ausbildungen für
den ringförmigen
Drehstutzen vor. Bei einer ersten Ausführungsart ist der feste Teil
ein ringförmiger
Block, der mit Spiel so in einen Ringkanal des Tragrotors eingepasst
wird, dass er durch einen radialen Ringspalt von jeder der beiden
Zylinderwände
dieses Kanals getrennt ist. Um die durch diese beiden radialen Ringspalte
fließende Leckmenge
zu reduzieren, wird in der Patentanmeldung WO 99/28510 vorgeschlagen,
entweder in jedem Ringspalt mindestens eine Lippendichtung vorzusehen
oder jeden Ringspalt als Labyrinthdichtung auszubilden. Nachteilig
ist bei dieser Ausführung, dass
der Ringkanal im Tragrotor eine sehr präzise, also sehr teure Bearbeitung
erfordert. Außerdem muss
die Einpassung des ringförmigen
Blocks im Ringkanal des Tragrotors sehr präzise sein. Daraus folgt weiterhin,
dass diese Ausführung
gegen Zentrierfehler bei der Rotation des Tragrotors sowie gegen
heftige Stöße, die
vom Tragrotor absorbiert werden, sehr empfindlich ist. Nachteilig
ist auch, dass der Rotor ganz auseinandergenommen werden muss, um
einen beschädigten
Ringkanal zu reparieren. Bei einer alternativen Ausführung weist
der feste Teil des Drehstutzens einen nicht rotierenden Ring auf,
der unter Verwendung von zwei Dichtungen axial auf einem Ring aufliegt,
der in einem Ringkanal des Tragrotors gelagert ist. Der nicht rotierende
Ring ist vertikal verstellbar, so dass er gegen den im Ringkanal
des Tragrotors gelagerten Ring gepresst werden kann. Diese Ausführung ist
relativ empfindlich gegen Ebenheitsfehler bei der Rotation des Tragrotors.
Allerdings sind solche Ebenheitsfehler bei der Rotation des Tragrotors
nur schwer zu vermeiden, da die Belastung des Lagerrings, der den
Tragrotor im Gehäuse
trägt,
bezogen auf die Achse dieses Lagers gewöhnlich nicht symmetrisch ist
und je nach Winkellage der Beschickungsrinne variiert.
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Folglich
konnte mehr als 20 Jahre nach dem Anmeldetag des US-Patents 4,273,492
keine zufriedenstellende Lösung
gefunden werden, um eine Rotationseinrichtung einer Beschickungsvorrichtung
für einen
Schachtofen mit einer unter Druck stehenden Kühlflüssigkeit zu versorgen.
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GEGENSTAND
DER ERFINDUNG
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Demzufolge
wird man in hohem Maße
zu würdigen
wissen, dass die im ersten Anspruch definierte Beschickungsvorrichtung
endlich eine zufriedenstellende Lösung für das oben erwähnte Problem ist.
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DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Es
muss zunächst
darauf hingewiesen werden, dass die erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung
ein auf den Schachtofenkopf zu montierendes Gehäuse, einen rotierend in diesem
Gehäuse hängenden
Tragrotor, eine im Tragrotor hängende Beschickungsrinne
und mindestens einen vom Tragrotor getragenen Kühlkreis aufweist. Dieser Kühlkreis
wird über
einen ringförmigen
Drehstutzen mit einer Kühlflüssigkeit
versorgt, wobei der Drehstutzen umfasst: einen vom Gehäuse getragenen,
festen Ring, einen mit dem Tragrotor rotierenden Rotationsring und
Laufmittel zwischen dem festen Ring und dem Rotationsring. In diesem
Drehstutzen wirken der feste Ring und der Rotationsring so zusammen,
dass eine zylindrische Grenzfläche
definiert wird, in der mindestens eine Ringnut einen unter Druck
erfolgenden Transfer einer Kühlflüssigkeit
zwischen festem Ring und Rotationsring gewährleistet. Der Transfer der
Kühlflüssigkeit
vom Rotationsring zum Tragrotor wird dabei durch zwischen dem Rotationsring
und dem Tragrotor verbundene Verbindungsmittel bewirkt. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung
zeichnet sich insbesondere durch die folgenden Merkmale aus. Der
ringförmige
Drehstutzen ist innerhalb des Gehäuses in einer ringförmigen Leckauffangwanne montiert,
die vom Tragrotor gebildet wird. Weiterhin wird der Rotationsring
dieses Drehstutzens über
die Laufmittel ausschließlich
vom festen Ring getragen. Dabei kuppeln selektive Kupplungsmittel
den Rotationsring, der vom festen Ring frei getragen wird, an den
Tragrotor, um ein Drehmoment selektiv vom Tragrotor auf den Rotationsring
zu übertragen,
wobei eine Übertragung
weiterer Kräfte
vom Tragrotor auf den Rotationsring verhindert wird. Die Verbindungsmittel
weisen schließlich
mindestens ein deformierbares, rohrförmiges Element auf, so dass diese
Verbindungsmittel eine unstarre Verbindung zwischen dem Rotationsring
und dem Tragrotor bilden. Dabei ist zu würdigen, dass diese Merkmale
nach mehr als zwanzig Jahren Forschung endlich eine zuverlässige Lösung bieten,
um eine Rotationseinrichtung einer Beschickungsvorrichtung für einen
Schachtofen mit einer unter Druck stehenden Kühlflüssigkeit zu versorgen. Denn
bei der erfindungsgemäßen Lösung verursacht
der Drehstutzen weder Dichtheitsprobleme noch Probleme aufgrund
exzessiver Reibung, keine Probleme hinsichtlich der Lebensdauer
der Dichtungen oder der unterschiedlichen Wärmeausdehnungen und auch keine
Probleme wegen Festfressen. Der Drehstutzen ist unempfindlich gegen heftige
Stöße, die
vom Tragrotor der Beschickungsrinne unvermeidbar absorbiert werden.
Er ist auch gegen eine schlechte Zentrierung des Rotors und gegen
Ebenheitsfehler bei der Rotation des Tragrotors unempfindlich. Eine
besondere Bearbeitung des Rotors ist nicht erforderlich. Der Drehstutzen
ist ohne Demontage des Rotors leicht auswechselbar.
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Zu
würdigen
ist auch, dass es durch die erfindungsgemäße Vorrichtung leicht möglich ist,
einen vom Rotor getragenen Kühlkreis
in einen geschlossenen Kühlkreis
zu integrieren. Zu diesem Zweck braucht lediglich eine erste Ringnut
in der zylindrischen Grenzfläche
vorgesehen werden, um einen Transfer der Kühlflüssigkeit vom festen Ring zum
Rotationsring zu gewährleisten,
und eine zweite Ringnut in der zylindrischen Grenzfläche vorgesehen
werden, um den Transfer der Kühlflüssigkeit
vom Rotationsring zum festen Ring zu gewährleisten.
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Alternativ
können
der oder die Kühlkreise mindestens
eine Ablassleitung aufweisen. In diesem Fall weist das Gehäuse vorteilhaft
eine feststehende, ringförmige
Wanne zum Auffangen der Kühlflüssigkeit
auf, in welche die Ablassleitung oder die Ablassleitungen bei der
Rotation des Tragrotors einmünden. Dabei
sind Ableitungsmittel mit der ortsfesten, ringförmigen Wanne assoziiert, um
die Kühlflüssigkeit kontrolliert
aus dem Gehäuse
abzuleiten.
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An
die ringförmige
Leckauffangwanne sind vorteilhaft Dränmittel angeschlossen, um die
davon aufgefangene Leckmenge kontrolliert aus dem Gehäuse abzuleiten.
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Bei
einer bevorzugten Ausführung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird der feste Ring des Drehstutzens von einem Ringflansch getragen,
der am Gehäuse
befestigt ist. Die ringförmige
Leckauffangwanne weist dann obere Kanten auf, die mit diesem Ringflansch
zusammenwirken, um Labyrinthdichtungen zu bilden. Hieraus ergibt
sich, dass der Drehstutzen vom restlichen Gehäuse relativ gut isoliert ist.
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Die
Verbindungsmittel umfassen vorteilhaft mindestens einen flexiblen,
axial komprimierbaren Kupplungsstutzen, der in günstiger Weise vom Rotationsring
getragen wird und einen Kupplungskopf aufweist. Mit diesem Kupplungsstutzen
ist dann ein Kupplungssitz assoziiert, der in der ringförmigen Leckauffangwanne
so angeordnet ist, dass der Kupplungskopf auf dem Kupplungssitz
aufsitzt, wenn der ringförmige
Drehstutzen in der ringförmigen
Leckauffangwanne montiert ist. Dabei ist zu würdigen, dass diese Ausführungsart
die Montage und Demontage des ringförmigen Drehstutzens wesentlich
erleichtert.
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Die
vorgenannten Kupplungsmittel umfassen vorteilhaft einen einfachen
radialen Querträger, der
in der ringförmigen
Leckauffangwanne des Tragrotors montiert ist, und eine im Rotationsring
ausgebildete Einkerbung Diese Einkerbung nimmt den radialen Querträger auf,
wenn der ringförmige
Drehstutzen in der ringförmigen
Leckauffangwanne angeordnet ist.
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Die
Verbindungsmittel münden
vorteilhaft in eine unterhalb der ringförmigen Leckauffangwanne angeordnete,
ringförmige
Sammelleitung ein. Mehrere, vom Tragrotor getragene Kühlkreise
sind dabei an die ringförmige
Sammelleitung angeschlossen.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsart
ist ein Paar axial beabstandeter Dichtungen in der zylindrischen
Grenzfläche
zwischen einer Ringnut und den Laufmitteln bzw. zwischen zwei aneinandergrenzenden
Ringnuten angeordnet. Ein Dränkanal
dränt den zylindrischen
Grenzflächenbereich
zwischen den beiden Dichtungen eines Dichtungspaars mit Ableitung
in die ringförmige
Leckauffangwanne.
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KURZBESCHREIBUNG
DER FIGUREN
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Weitere
Besonderheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der ausführlichen
Beschreibung einiger vorteilhafter Ausführungsarten, die nachfolgend
zur Erläuterung
mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen dargestellt sind. Es zeigen:
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1 im
Vertikalschnitt eine erste Ausführung
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Beschicken eines Schachtofens;
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2 im
Vertikalschnitt einen ringförmigen Drehstutzen,
mit dem die Vorrichtung zum Beschicken eines Schachtofens der 1 ausgerüstet ist;
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3 einen
weiteren Vertikalschnitt durch den ringförmigen Drehstutzen, mit dem
die Vorrichtung zum Beschicken eines Schachtofens der 1 ausgerüstet ist;
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4 noch
einen weiteren Vertikalschnitt durch den ringförmigen Drehstutzen, mit dem
die Vorrichtung zum Beschicken eines Schachtofens der 1 ausgerüstet ist;
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5 einen
Schnitt gemäß der Schnittlinie 5-5
aus 4; und
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6 im
Vertikalschnitt eine zweite Ausführung
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Beschicken eines Schachtofens.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG EINIGER VORTEILHAFTER AUSFÜHRUNGSARTEN DER ERFINDUNG
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In
den Figuren bezeichnen gleiche Zeichen gleiche oder ähnliche
Elemente.
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In 1 ist
schematisch eine Beschickungsvorrichtung mit einer rotierenden Beschickungsrinne 10 dargestellt,
die für
einen Schachtofen, zum Beispiel einen Hochofen bestimmt ist.
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Diese
Vorrichtung umfasst ein Gehäuse 12 mit
einem Ringflansch 14 an seinem unteren Ende, eine Tragplatte 16 an
seinem oberen Ende und eine Seitenverkleidung 18. Der Ringflansch 14 dient
dazu, das Gehäuse 12 dicht
mit einem Gegenflansch (nicht gezeigt) eines Schachtofens zu verbinden.
Mit der Tragplatte 16 ist das untere Ende eines Bunkers
oder eines Klappengehäuses
(nicht gezeigt) dicht verbunden. Die Seitenverkleidung 18 verbindet
den Flansch 14 dicht mit der Tragplatte 16. Eine
feststehende Versorgungsmuffe 20 ist über einen Ringflansch 22 in
einer zentralen Öffnung
der Tragplatte 16 befestigt. Diese feststehende Versorgungsmuffe 20 ragt
in das Gehäuse 12 hinein,
um einen Versorgungskanal 24 für das in den Schachtofen einzubringende
Gut zu bilden. Dieser Versorgungskanal 24 hat eine Mittelachse 26,
die normalerweise mit der Mittelachse des Schachtofens zusammenfällt.
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Im
Gehäuse 12 ist
ein Tragrotor 28 für
die Beschickungsrinne 10 eingebaut. Das obere Ende dieses
Tragrotors 28 bildet eine Tragmuffe 30, welche
die feststehende Versorgungsmuffe 20 umgibt und mit Hilfe
eines Laufrings großen
Durchmessers 32 im Gehäuse 12 gelagert
ist. Das untere Ende des Tragrotors 28 bildet einen Abschirmkasten 34 in
der zentralen Öffnung
im unteren Flansch 14 des Gehäuses 12. Es trägt außerdem Lager 36 für die Beschickungsrinne 10.
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Ein
Zahnkranz 38 der Tragmuffe 34 wirkt mit einem
Motor (nicht gezeigt) zusammen, um die Rotation des Tragrotors 28 und
damit der daran hängenden
Beschickungsrinne 10 um die Achse 26 zu bewirken.
Zumeist ist die Beschickungsrinne 10 zudem mit einer Schwenkvorrichtung
(nicht gezeigt) versehen, durch die sich ihr Neigungswinkel variieren
lässt,
indem sie in ihren Lagern 36 um eine Achse 40 verschwenkt
wird, die senkrecht zur Rotationsachse 26 verläuft (in 1 verläuft die
Achse 40 senkrecht zur Blattebene).
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Um
den Abschirmkasten 34 vor den hohen Temperaturen im Schachtofen
zu schützen
und zu verhindern, dass durch diese hohen Temperaturen die Wärme in den
Innenraum des Gehäuses 12 übertragen
wird, ist der Abschirmkasten 34 mit Kühlkreisen 421,
422, 423, 424 ausgestattet, durch die eine Kühlflüssigkeit,
zum Beispiel Wasser fließt.
Diese Kühlkreise 421, 422, 423, 424 enthalten
vorteilhaft Leitbleche oder Rohre (nicht gezeigt), durch die das Kühlwasser
gemäß einem
vorbestimmten Weg an des Wänden
des Abschirmkastens 34 entlang fließt. Sie sind an eine Kühlflüssigkeitsleitung
angeschlossen, und zwar über
einen ringförmigen
Drehstutzen, der insgesamt mit der Bezugszahl 44 bezeichnet
ist. Letzterer ist innerhalb des Gehäuses 12 in einer ringförmigen Leckauffangwanne 46 montiert,
die durch das obere Ende der Tragmuffe 30 des Tragrotors 28 gebildet
ist. Unter Bezugnahme auf 2 wird darauf hingewiesen,
dass die beiden oberen Kanten 48, 50 der ringförmigen Leckauffangwanne 46 mit
dem Ringflansch 22 zusammenwirken, um Labyrinthdichtungen 52, 54 zu
bilden. Dadurch wird innerhalb des Gehäuses 12 eine Art separate
Kammer 56 abgegrenzt, in welcher der ringförmige Drehstutzen 44 gut vor
dem Rauch geschützt
ist, der in das Gehäuse 12 eindringt.
Um diesen Schutz noch weiter zu verstärken, kann man ein sauberes
Gas in diese separate Kammer 56 einblasen, um in ihr einen Überdruck
gegenüber
dem Ofen aufrechtzuerhalten.
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Der
ringförmige
Drehstutzen 44 soll nun mit Hilfe der 2 bis 5 näher beschrieben
werden. Es sei darauf hingewiesen, dass die 2 bis 4 Vertikalschnitte
des ringförmigen
Drehstutzens 44 aus 1 an drei
verschiedenen Stellen darstellen. Dabei zeigen:
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– 2:
den Transfer der Kühlflüssigkeit über den
ringförmigen
Drehstutzen 44 zum Tragrotor 28,
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– 3:
den Rücklauf
der Kühlflüssigkeit vom
Tragrotor über
den ringförmigen
Drehstutzen 44,
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– 4:
die mechanische Kupplung des ringförmigen Drehstutzens 44 an
den Tragrotor, seine Schmierung und die Kontrolle der Leckmengen.
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Mit
Bezug auf 4 soll zunächst die mechanische Konzeption
des ringförmigen
Drehstutzens 44 kurz beschrieben werden. Letzterer weist
einen festen Ring 60 auf, der auf die Unterfläche des Flanschs 22 aufgeschraubt
ist, sowie einen Rotationsring 62, der mit Radialspiel
im festen Ring 60 montiert ist. Dabei muss darauf hingewiesen
werden, dass der Rotationsring 62 ausschließlich vom
festen Ring 60 getragen wird, und zwar über ein Lager 64. Denn
es gibt keine starre Verbindung zwischen Rotationsring 62 und
Tragrotor 28, allerdings kuppeln selektive Kupplungsmittel
den Rotationsring 62 an den Tragrotor 28, um ein
Drehmoment selektiv vom Tragrotor 28 auf den Rotationsring 62 zu übertragen,
wobei eine Übertragung
weiterer Kräfte
vom Tragrotor 28 auf den Rotationsring 62 verhindert
wird. Eine besonders einfache Ausführung dieser Kupplungsmittel ist
mit Hilfe der 4 und 5 dargestellt.
Es handelt sich um einen radialen Querträger 65, der in der ringförmigen Leckauffangwanne 46 befestigt
ist und in eine im Rotationsring 62 ausgebildete Einkerbung 66 eindringt,
wenn der ringförmige
Drehstutzen 44 in der ringförmigen Leckauffangwanne 46 befestigt
ist. Günstig
ist dabei, dass der radiale Querträger 65 und die Einkerbung 66 so
zusammenwirken, dass ein Drehmoment vom Rotor 28 auf den
Rotationsring 62 übertragen
wird, dabei jedoch relative Vertikal- und Radialbewegungen der beiden
Elemente möglich sind.
Dadurch wird der ringförmige
Drehstutzen 44 quasi unempfindlich gegen Wärmeausdehnungen, Stöße, Vibrationen
und Anordnungsfehler, denen der Tragrotor 28 ausgesetzt
ist. Bleibt zu vermerken, dass mit dem Bezugszeichen 68 insgesamt
ein druckbeaufschlagter Schmierkreis für das Lager 64 bezeichnet
ist. Überschüssiges Schmierfett
wird unterhalb des Lagers 64 über einen Dränkanal 69 in den
Beschickungskanal 24 abgeleitet.
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Mit
Bezug auf 2 soll nun der Transfer einer
Kühlflüssigkeit
zum Tragrotor 28 über
den ringförmigen
Drehstutzen 44 näher
erläutert
werden. Mit dem Bezugszeichen 70 ist ein Stutzen für eine unter Druck
stehende Kühlflüssigkeitsleitung
bezeichnet. Ein Innenkanal 72 des festen Rings 60 verbindet
diesen Stutzen 70 mit einer Ringnut 74, die in
einer konkaven Zylinderfläche 76 des
festen Rings 60 ausgebildet ist. Ein Innenkanal 78 des
Rotationsrings 62 ist mit einer Einmündung 80 verbunden,
die in einer konvexen Zylinderfläche 82 des
Rotationsrings 62 gegenüber
von der Ringnut 74 angeordnet ist. Dieser Innenkanal 78 mündet an
der unteren Stirnfläche
des Rotationsrings 62 in einen Kupplungsstutzen 84 ein.
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Kurz
gesagt fließt
die unter Druck stehende Kühlflüssigkeit,
die dem Stutzen 70 zugeführt wird, im festen Ring 60 durch
den inneren Kanal 72 in die Ringnut 74 und wird über eine
zylindrische Grenzfläche,
welche von den beiden Zylinderflächen 76, 82 und
der ersten Einmündung 80 gebildet
wird, in den Rotationsring 62 transferiert. In diesem fließt die Kühlflüssigkeit
durch den Innenkanal 78 in den Kupplungsstutzen 84.
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Mit
Bezug wiederum auf 2 wird darauf hingewiesen, dass
der Kupplungsstutzen 84 zur unteren Stirnfläche des
Rotationsrings 62 axial vorsteht. Er weist ein seitlich
flexibles und axial komprimierbares, rohrförmiges Element 100 auf,
das mit einem Ende in die untere Stirnfläche des Rotationsrings 62 eingespannt
ist. Das andere Ende trägt
einen Kupplungskopf 102. Das rohrförmige Element 100 weist
einen Balgkompensator 104 auf, der von einer Schraubendruckfeder 106 umgeben
ist. Dem Kupplungskopf 102 ist ein Kupplungssitz 108 zugeordnet,
der am Boden der ringförmigen
Leckauffangwanne 46 so angeordnet ist, dass der Kupplungskopf 102 auf
dem Kupplungssitz aufsitzt, wenn der ringförmige Drehstutzen 44 in
der ringförmigen
Leckauffangwanne 46 montiert ist. Es wird darauf hingewiesen,
dass die Druckfeder 106 dabei einen ausreichend starken
Druckkontakt zwischen dem Kupplungskopf 102 und dem Kupplungssitz 108 sicherstellt,
damit eine Dichtung 110, die entweder von einem kugelförmigen,
konvexen Ring des Kupplungskopfes 102 oder von einem kegelförmigen,
konkaven Ring des Kupplungssitzes 108 getragen wird, die Dichtheit
zwischen den beiden Kupplungselementen gewährleisten kann. Bleibt anzumerken,
dass der Kupplungssitz 108 auch vom Rotationsring 62 getragen
werden könnte.
In diesem Fall würde
der Kupplungsstutzen 84 zum Boden der ringförmigen Leckauffangwanne 46 axial
vorstehen. Schließlich
könnte der
Kupplungskopf 102 mit einem kegelförmigen, konkaven Ring und der
Kupplungssitz mit einem kugelförmigen
konvexen Ring versehen sein, die mit oder ohne Dichtung zusammenwirken,
um die Dichtheit bei ihrer Kupplung sicherzustellen.
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Aus
dem ersten Kupplungsstutzen 84 strömt die unter Druck stehende
Kühlflüssigkeit über den Kupplungssitz 108 in
eine ringförmige
Hauptspeiseleitung 114. Letztere ist unmittelbar unter
der ringförmigen
Wanne 46 angeordnet. An diese Hauptspeiseleitung 114 des
Tragrotors 28 sind Rohre zur Versorgung der vom Rotor 28 getragenen
Kühlkreise 421 , 422 , 423 , 424 angeschlossen.
In 1 wurde exemplarisch das Speiserohr 116 dargestellt,
das den Kühlkreis 421 versorgt.
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In 1 ist
erkennbar, dass die Kühlflüssigkeit
den Kühlkreis 421 über
ein Rücklaufrohr 118 verlässt, das
in eine zweite ringförmige
Sammelleitung 120 einmündet.
Letztgenannte ist unmittelbar über der
ersten ringförmigen
Sammelleitung 114 angeordnet.
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Mit
Bezug auf 3 wird nun der Rücklauf der
Kühlflüssigkeit über den
ringförmigen
Drehstutzen 44 näher
erläutert.
Die zweite ringförmige
Sammelleitung 120 dient als Sammelleitung für alle Rückläufe der
Kühlkreise 421, 422, 423, 424 . Sie
ist über eine
Anordnung Kupplungsstutzen 84'/Kupplungssitz 108' gleichen Typs
wie die weiter oben beschriebene Anordnung 84/108 an
einen Innenkanal 78' des
Rotationsrings 62 angeschlossen. Aus diesem Kanal 78' fließt die Kühlflüssigkeit
in der entgegengesetzten Richtung zu der weiter oben beschriebenen über eine Einmündung 80' und die zylindrische
Grenzfläche 76, 82 in
eine zweite Ringnut 74',
die in der konkaven Zylinderfläche 76 des
festen Rings 60 ausgebildet ist. In diesem festen Ring 60 wird
die Kühlflüssigkeit über einen
Innenkanal 72' in
den festen Stutzen 70' für eine Rücklaufleitung
der unter Druck stehenden Kühlflüssigkeit
geleitet.
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Unter
Bezugnahme wiederum auf 4 soll nun die Kontrolle der
Leckmengen näher
erläutert werden.
Es sei zunächst
darauf hingewiesen, dass das Radialspiel zwischen festem Ring 60 und
Rotationsring 62 relativ groß ist, um die Gefahr des Festfressens
der beiden Ringe 60, 62 zu vermindern. Deshalb
ist die axiale Leckmenge in der zylindrischen Grenzfläche 76, 82 relativ
groß.
Diese Leckmenge wird allerdings durch Dichtungen und Dränkanäle kontrolliert.
Ein erstes Dichtungspaar 121', 121" ist in der
zylindrischen Grenzfläche 76, 82 zwischen
der ersten Nut 74 und dem Lager 64 angeordnet.
Diese beiden Dichtungen 121', 121" sind axial
voneinander beabstandet, wobei der Bereich 122 der zylindrischen
Grenzfläche 76, 82 zwischen
den beiden Dichtungen 121', 121" durch einen
Dränkanal 124 mit
Ableitung in die ringförmige
Leckauffangwanne 46 dräniert
wird. Dadurch, dass der Druck im druckbeaufschlagten Schmierkreis 68 höher ist
als im Bereich 122 der zylindrischen Grenzfläche 76, 82,
ist sichergestellt, dass die Kühlflüssigkeit
nicht in das Lager 64 eindringen kann. Ein zweites Dichtungspaar 126', 126" ist in der
zylindrischen Grenzfläche 76, 82 zwischen
der ersten Nut 74 und der zweiten Nut 74' angeordnet.
Der Bereich 128 der zylindrischen Grenzfläche 76, 82 zwischen
den beiden Dichtungen 126', 126" wird durch
einen Dränkanal 130 mit
Ableitung in die ringförmige
Leckauffangwanne 46 dräniert.
Dadurch, dass der Druck im Bereich 128 der zylindrischen
Grenzfläche 76, 82,
geringer ist als in der zweiten Nut 74', ist sichergestellt, dass die
Kühlflüssigkeit nicht
durch die zylindrische Grenzfläche 76, 82 der ersten
Nut 74, wo der Versorgungsdruck herrscht, in der zweiten
Nut 74',
wo der Rücklaufdruck
herrscht, welcher deutlich geringer ist als der Versorgungsdruck,
kurzgeschlossen werden kann. Eine letzte Dichtung 132 ist
in der zylindrischen Grenzfläche 76, 82 unterhalb
der zweiten Nut 74' angeordnet.
Die Leckmenge, die durch diese Dichtung 132 fließt, wird durch
die zylindrische Grenzfläche 76, 82 hindurch
in die ringförmige
Leckauffangwanne abgeleitet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Aufgabe der
Dichtungen 121', 121", 126', 126" und 132 nicht darin
besteht, die Leckmengen vollständig
zu neutralisieren, sondern sie auf angemessene Werte zu begrenzen
und sie kontrolliert in die ringförmige Leckauffangwanne 46 zu
leiten. Dies hat zur Folge, dass die Dichtungen 121', 121", 126', 126" und 132 stets gut
gekühlt
und geschmiert sind, wodurch sich ihre Lebensdauer deutlich erhöht und ein
Festfressen vermieden wird. Außerdem
wird dadurch die notwendige Kraft zum Drehen des Rotationsrings 62 im
festen Ring 60 spürbar
reduziert.
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Das
Bezugszeichen 134 bezeichnet ein Dränrohr zum Ableiten der aufgefangenen
Leckmengen in die ringförmige
Leckauffangwanne 46. Aus 1 ist ersichtlich,
dass dieses Dränrohr 134 in eine
feststehende, ringförmige
Wanne 136 einmündet,
die im unteren Ende des Gehäuses 12 angeordnet
ist. Bei Rotation des Tragrotors bewegt sich das freie Ende des
Dränrohrs 134 in
die feststehende, ringförmige
Wanne 136. Es sei noch darauf hingewiesen, dass Ableitungsmittel
mit der feststehenden, ringförmigen
Wanne 136 assoziiert sind, um die Kühlflüssigkeit kontrolliert aus dem
Gehäuse 12 abzuleiten.
In 1 sind diese Ableitungsmittel schematisch durch
Rohre 138 dargestellt.
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6 zeigt
eine vereinfachte Ausführung der
Vorrichtung aus 1. Bei dieser vereinfachten Ausführung fließt die Kühlflüssigkeit
der Kühlkreise 421, 422, 423, 424 nicht
durch den ringförmigen
Drehstutzen 44 hindurch zurück, sondern wird über die
offenen Ablassleitungen in die feststehende, ringförmige Wanne 136 abgeleitet,
die im unteren Ende des Gehäuses 12 angeordnet
ist. In 6 wurde zum Beispiel die Ablassleitung 140 des
Kühlkreises 421 dargestellt. Folglich braucht der
ringförmige
Drehstutzen 44' nur
eine Ringnut und Innenkanäle
aufweisen, um den Transfer der unter Druck stehenden Kühlflüssigkeit
zwischen festem Ring und Rotationsring zu gewährleisten. Nachteilig ist bei
diesem System, dass in der feststehenden, ringförmigen Wanne 136 die
Kühlflüssigkeit
der im Gehäuse 12 herrschenden
Atmosphäre
ausgesetzt ist. Dies erfordert eine kostenintensivere Behandlung
des Kühlwassers,
bevor es in das Kühlsystem
zurückgeführt wird.