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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen persönlichen Injektor für flüssige Medizin.
Insbesondere betrifft die Erfindung einen vereinfachten Injektor
für flüssige Medizin,
der für
Patienten bestimmt ist, die chronische Krankheiten haben und eine
Selbstverabreichung von flüssigen
Medikamenten benötigen, und
der es dem Benutzer ermöglicht,
sowohl mühelos
eine Dosis der flüssigen
Medizin sicher zu verabreichen, als auch eine automatische Injektion
und Steuerung der Verabreichung durchzuführen.
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Herkömmlicherweise
sind schreibstiftförmige Injektoren
für flüssige Arzneimittel
zur Verabreichung von flüssigen
Medikamenten, zum Beispiel Insulin an zuckerkranke Patienten verwendet
worden. Ein solcher Arzneimittelinjektor weist im allgemeinen einen Körper auf,
der mit einer Dosiseinstellungs-Skalenscheibe,
einem Injektionsknopf, einem Kolben und einer Einheiten-Einstellungsanzeige;
einem Medizinbehälterhalter
und einer Kappe versehen ist. Im Gebrauch wird eine Verabreichung
von Insulin durch ein Verfahren ausgeführt, das die Schritte aufweist:
Einsetzen einer Patrone in einen Medizinbehälterhalter des Körpers, Befestigen
einer Nadel an der Spitze des Körpers,
Injizieren der flüssigen
Medizin zum Ablassen von Luft und der Bestätigung der Fluidverbindung,
und Einstellen einer Dosierung der flüssigen Medizin.
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Jedoch
haben die Injektoren für
flüssige
Medizin des herkömmlichen
Schreibstifttyps die folgenden Nachteile: Wenn die Patrone entleert
worden ist, kann der Benutzer den falschen Eindruck haben, daß der Injektor
nicht in Ordnung ist. Die In jektion der eingestellten Dosierung
kann nicht bestätigt
werden, da die Injektion der flüssigen
Medizin nur ausgeführt wird,
während
der Injektionskopf gedrückt
wird. Die gegebene Dosis kann nicht genau quantitativ bestimmt werden,
da die flüssige
Medizin herabtröpfeln kann,
wenn die Nadel unabsichtlich während
der Verabreichung aus der Haut gezogen wird. Die korrekte Kontrolle
der Verabreichung kann nicht durchgeführt werden, da der restliche
Inhalt der flüssigen
Medizin nicht numerisch ausgedrückt
wird.
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US-A-5928201
offenbart eine Arzneimittelzuführungsvorrichtung,
wobei eine Dosis, die aus einer Patrone zugeteilt werden soll, durch Änderung der
relativen Position zusammenwirkender Dosiseinstellelemente eingestellt
wird, und durch Drücken
eines Knopfes injiziert wird, bis der Knopf an einen Anschlag anstößt. Zu diesem
Zweck weist die Arzneimittelzuführungsvorrichtung
ein Gehäuse
auf, das ein Nadelbefestigungsteil und einen Medizinbehälter, einen
Kolben, einen Elektromotor, einen Begrenzungsschalter, einen Startpunktsensor,
eine Anzeige und einen Betriebsartenwahlschalter aufweist. US-A-5690618
offenbart eine elektronische Spritze mit einem Detektor und einer
Einrichtung, um den Motor automatisch umzukehren und dadurch den Kolben
in eine vollständig
eingezogene Position zurückzubringen.
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Die
vorliegende Erfindung ist unter solchen Umständen gemacht worden, um einen
persönlichen Injektor
für eine
flüssige
Medizin bereitzustellen, der es möglich macht, automatisch und
einfach eine Injektion und eine Arzneimittelverabreichungskontrolle durchzuführen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen persönlichen
Injektor für
eine flüssige
Medizin bereitzustellen, der es möglich macht, mühelos eine
Dosis einer flüssigen
Medizin sicher zu verabreichen.
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Zu
diesem Zweck ist der persönliche
Injektor für
eine flüssige
Medizin der vorliegenden Erfindung gestaltet, um mit einem Computer
verbunden zu werden, und mit einem Begrenzungsschalter zum Stoppen
der Vorwärtsbewegung
eines Druckgliedes oder eines Kolbens an einem vorderen Begrenzungspunkt versehen,
wobei der Kolben angepaßt
ist, durch einen Rückwärtsantrieb
eines Elektromotors zu seinem Startpunkt zurückgebracht zu werden, wenn
der Begrenzungsschalter eingeschaltet wird.
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Erfindungsgemäß wird ein
persönlicher
Injektor für
eine flüssige
Medizin bereitgestellt, der aufweist:
ein Gehäuse, das
ein distales Ende und ein proximales Ende aufweist, und ein Nadelbefestigungsteil,
einen Medizinbehälterhalter
und einen Verbindungsanschluß zu
einem Computer enthält;
einen
Kolben, der in dem Gehäuse
angeordnet ist und angepaßt
ist, durch einen Motor longitudinal zwischen einem Startpunkt und
einem vorderen Begrenzungspunkt im Gehäuse bewegt zu werden;
einen
Elektromotor zum Antreiben des Kolbens;
einen Begrenzungsschalter,
der an einem vorderen Begrenzungspunkt angeordnet ist, um die Vorwärtsbewegung
des Kolbens zu stoppen;
einen Startpunktsensor zur Detektion
der Rückkehr des
Kolbens zum Startpunkt; und
ein Substrat, das im Gehäuse angeordnet
ist und mit einer Anzeige und einem Betriebsartenwahlschalter versehen
ist; und
wobei der Kolben angepaßt ist, durch einen Rückwärtsantrieb
des Motors zum Startpunkt bewegt zu werden, wenn der Begrenzungsschalter
eingeschaltet wird.
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In
dem Fall, daß die
gewünschte
Dosierung größer als
ein restlicher Inhalt der flüssigen
Medizin der Patrone ist, und die Betriebsart auf eine Nicht-Zusatzdosierungsbetriebsart
eingestellt ist, kann der Begrenzungsschalter angepaßt sein,
ein geschaltet zu werden. In dem Fall, daß die gewünschte Dosierung größer als
der restliche Inhalt der flüssigen
Medizin ist, und die Betriebsart auf eine Zusatzdosierungsbetriebsart
eingestellt ist, kann der Motor den Kolben antreiben, bis er den
vorderen Begrenzungspunkt erreicht, wo der Begrenzungsschalter eingeschaltet
wird und eine Differenz zwischen der gewünschten Dosierung und der tatsächlich injizierten Menge
der flüssigen
Medizin berechnet werden kann, um sie sowohl als eine zusätzliche
gewünschte Dosierung
einzustellen als auch um sie auf der Anzeige anzuzeigen.
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Vorzugsweise
kann der persönliche
Injektor mit einer Einrichtung zur Detektion einer Verstopfung einer
Nadel versehen sein, die am Nadelbefestigungsteil angebracht ist.
Das Gehäuse
kann mit einem Batteriehalter zum Halten einer Batterie versehen
sein, um die Batterie als eine Stromquelle zu verwenden. Alternativ
kann das Gehäuse
mit einem Verbinder versehen sein, der angepaßt ist, mit einer äußeren Stromquelle
verbunden zu werden. Wenn die Batterie verwendet wird, ist das Gehäuse vorzugsweise
mit einem Stromschalter versehen. Vorzugsweise ist der Kolben mit
einer manuellen Skalenscheibe versehen, so daß der Kolben im Falle einer Batterieabschaltung,
Ausfall des elektrischen Stroms oder einer Störung in der Schaltung manuell
bewegt wird. Der Medizinbehälterhalter
kann mit einem Patronen-Detektionsschalter
zur Detektion des Vorhandenseins der Patrone versehen sein.
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Um
eine Fehlbedienung zu verhindern, kann das Gehäuse angrenzend an den Betriebsartenwahlschalter
mit einem Bestätigungsschalter
zur Bestätigung
der ausgewählten
Betriebsart, und daß der Startpunktsensor „eingeschaltet" ist, versehen sein. Das
Gehäuse
kann mit einem Alarm versehen sein, der aktiviert wird, wenn die
Nadelverstopfung detektiert wird oder wenn der Kolben zum Startpunkt
zurückgebracht
wird, und der deaktiviert wird, wenn der Bestätigungsschalter gedrückt wird.
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Die
vorliegende Erfindung wird aus der detaillierten Beschreibung, die
im folgenden gegeben wird, und den beigefügten Zeichnungen vollständiger verstanden
werden, die nur zu Veranschauungszwecken gegeben werden, und folglich
für die
vorliegende Erfindung nicht begrenzend sind.
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Kurze Beschreibung
der verschiedenen Ansichten der Zeichnungen
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1 ist
eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen persönlichen Injektors für eine flüssige Medizin;
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2 ist
eine Ansicht von unten davon;
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3 ist
eine schematische Darstellung einer inneren Struktur des in 1 gezeigten
Injektors;
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4 ist
eine schematische Darstellung einer inneren Struktur des in 1 gezeigten
Injektors;
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5 ist
ein schematisches Blockdiagramm des erfindungsgemäßen Injektors;
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6 ist
ein Ablaufplan, der die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Injektors
zeigt;
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7 ist
ein Ablaufplan, der die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Injektors
zeigt; und
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8 ist
ein Ablaufplan, der die Arbeitsweise zur Detektion einer Nadelverstopfung
zeigt.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Wie
in den 1 bis 4 dargestellt, weist ein persönlicher
Injektor für
eine flüssige
Medizin auf: ein Gehäuse 1,
das mit einem Nadelbefestigungsteil 11, einem Medizinbehälterhalter 12 und
einem Verbindungsanschluß 13 zu
einem Personalcomputer versehen ist, der in den Zeichnungen nicht
dargestellt wird; einen Kolben 2, der im Gehäuse 1 angeordnet ist;
einen Elektromotor 3, der im Gehäuse zum Antreiben des Kolbens 2 angeordnet
ist; einen Begrenzungsschalter 4 zur Begrenzung der Vorwärtsbe wegung
des Kolbens 2; einen Startpunktsensor 5 zur Detektion
der Rückkehr
des Kolbens 2 zum Startpunkt; und ein Substrat 6,
das mit einer Anzeige 61 und einem Betriebsartenwahlschalter 62 versehen ist.
Der Kolben 2 ist zwischen einem Startpunkt und einem vorderen
Begrenzungspunkt beweglich.
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Der
Begrenzungsschalter ist am vorderen Begrenzungspunkt des Kolbens 2 angeordnet.
Wenn der Begrenzungsschalter 4 eingeschaltet wird, treibt der
Motor 3 den Kolben 2 in die umgekehrte Richtung an,
um ihn zu seinem Startpunkt zu bewegen.
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Das
Gehäuse 1 ist
ein kastenförmiges
Element mit einem distalen Ende und einem proximalen Ende und ist
an seinem distalen Ende mit dem Nadelbefestigungsteil 11 versehen.
Das Gehäuse 1 ist
ferner an einer geeigneten Position desselben mit dem Verbindungsanschluß 13 zu
einem Personalcomputer versehen. Der Elektromotor 3 ist
im Gehäuse 1 angeordnet
und dient als eine Einrichtung zum Antreiben des Kolbens 2.
Der Medizinbehälterhalter 12 ist
im Gehäuse 1 angrenzend
an das Nadelbefestigungsteil 11 und an dessen distaler
Seite angeordnet. Der Kolben 2 ist beweglich im Gehäuse 1 an
der distalen Seite des Medizinbehälterhalters 12 angeordnet.
Die (nicht gezeigte) Nadel, die am Nadelbefestigungsteil 11 angebracht
ist, der Medizinbehälterhalter 12 und
der Kolben 2 sind auf derselben Längsachse angeordnet. Die Ziffer 131 bezeichnet
eine Kappe für
einen Verbindungsanschluß zum
Personalcomputer, 141 ist ein Deckel für ein Batteriefach, 17 ist
ein Deckel, der zu öffnen
oder zu schließen
ist, wenn die bewegliche Skalenscheibe betätigt wird, 18 ist
eine Stütze,
die verwendet wird, um den Injektor auf einem Tisch oder an einem
optionalen Platz anzuordnen.
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In
der Ausführungsform,
die in den 1–4 dargestellt
wird, wird eine (nicht dargestellte) Patrone in den Medizinbehälterhalter 12 durch
das distale Ende des Gehäuses 1 eingesetzt. Jedoch
kann sie durch Öffnen
eines Deckels des Gehäuses 1 in
den Medizinbehälterhalter 12 eingesetzt werden.
Falls der Injektor aus einem Typ besteht, in dem eine Patrone (eine
Form einer Patrone) vom distalen Ende in den Medizinbehälterhalter
eingesetzt wird, ist der Medizinbehälterhalter 12 in der
Form eines Hohlzylinders ausgebildet und steht teilweise vom distalen
Ende des Gehäuses 1 vor,
wie in den 1–4 dargestellt.
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Das
Nadelbefestigungsteil 11 ist ein kappenförmiges Element
mit einem Durchgangsloch 111 an einer oberen Ebene desselben
und ist in einer geeigneten Weise entfernbar an einem vorstehenden
Abschnitt 121 des Medizinbehälterhalters 12 befestigt, wie
zum Beispiel durch einen Schraubeingriff. Wenn die Patrone 12 in
den Injektor eingebaut wird, wird das Nadelbefestigungsteil 11 zuerst
vom vorstehenden Abschnitt 121 des Medizinbehälterhalters 12 entfernt
und wieder auf den vorstehenden Abschnitt 121 geschraubt,
nachdem die Patrone in den Medizinbehälterhalter 12 eingesetzt
ist. Folglich drückt
das Nadelbefestigungsteil 11 die Patrone mit einer oberen Platte
desselben in den Medizinbehälterhalter 12. Dies
bedeutet, daß das
Nadelbefestigungsteil 11 eine Funktion zur Anordnung der
Patrone bereitstellt, da die Patrone durch eine obere Platte des
Nadelbefestigungsteils gedrückt
wird. Das Durchgangsloch 111 kann jede gewünschte Größe annehmen,
vorausgesetzt, es ist kleiner als der Durchmesser der Patrone, aber
ausreichend größer als
ein Außendurchmesser
einer Kanüle
der Nadel.
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Um
die Tragbarkeit zu verbessern, kann das Gehäuse 3 mit einem Batteriehalter 14 versehen sein,
wie in den 3 und 4 dargestellt,
um eine Batterie als eine Stromquelle für den Injektor zu verwenden.
Jedoch kann das Gehäuse 1 mit
einer (nicht gezeigten) äußeren Stromsteckdose
versehen sein, um die äußere Stromquelle
als die Stromquelle zu verwenden. Ferner kann das Gehäuse 1 sowohl
mit dem Batteriehalter 14 als auch der äußeren Stromsteckdose versehen
sein, um sie selektiv zu verwenden. Wenn der Injektor so gestaltet
ist, irgendeine Batterie zu verwenden, wird es bevorzugt, einen Stromschalter 15 am
proximalen Ende des Gehäuses 1 vorzusehen,
um die Stromaufnahme zu senken.
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Der
Kolben 2 ist ein Hohlzylinderelement mit einem Innengewinde 23 und
einem Flanschabschnitt 22, der an dessen proximalen Ende
vorgesehen ist. Am proximalen Ende des Flanschabschnitts 22 ist
ein Vorsprung 221 vorgesehen, der radial vom Flanschabschnitt 22 vorsteht,
so daß er
mit dem Startpunktsensor 5 und dem Begrenzungsschalter 4 in Kontakt
kommt. Der Kolben 2 ist an einer Kugelumlaufspindel 8 schraubbefestigt
und angepaßt,
durch den Motor 3 angetrieben zu werden. Durch Aktivierung
des Motors 8 wird dessen Drehbewegung in die Drehbewegung
der Kugelumlaufspindel 8 umgewandelt, die dann in eine
longitudinale lineare Bewegung des Kolbens 2 umgewandelt
wird, der an seinem Innengewinde 23 mit der Kugelumlaufspindel 8 in
Eingriff steht. Folglich wird der Kolben 2 längs der
Längsachse
der Kugelumlaufspindel 8 vorwärts oder rückwärts bewegt. Das proximale Ende 22 des
Kolbens 2 kann mit einer manuellen Skalenscheibe 21 versehen
sein, um im Falle unerwarteter Situationen, wie einer Batterieabschaltung,
Ausfall des elektrischen Stroms oder einer Störung in der Schaltung den Benutzer
den Kolben 2 manuell antreiben zu lassen.
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Der
Kolben 2 wird durch den Motor 3 vom Startpunkt,
wo der Vorsprung 221 in Kontakt mit dem Startpunktsensor 5 kommt,
zum vorderen Begrenzungspunkt, wo der Vorsprung 221 mit
dem Begrenzungsschalter 4 in Kontakt kommt, oder umgekehrt angetrieben.
Wenn der Begrenzungsschalter 4 eingeschaltet wird, treibt
der Motor 3 die Kugelumlaufspindel 8 in die umgekehrte
Richtung an, bis der Kolben 2 zum Startpunkt zurückgebracht
wird. Der Begrenzungsschalter 4 ist am vorderen Begrenzungspunkt
für den Kolben 2 angeordnet
und wird eingeschaltet, wenn der Vorsprung 221 damit in
Kontakt kommt oder wenn eine gewünschte
Dosierung größer als
der restliche Inhalt der flüssigen
Medizin in der Patrone ist und die Betriebsart auf eine Nicht-Zusatzdosierungsbetriebsart
eingestellt ist.
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Der
Startpunktsensor 5 ist am Startpunkt angeordnet und wird
eingeschaltet, um die Rückwärtsbewegung
des Kolbens 2 zu stoppen, wenn der Kolben 2 zum
Startpunkt zurückgebracht
wird und mit dem Startpunktsensor 5 an dessen Vorsprung 221 in Kontakt
kommt. Im allgemeinen bilden ein Mikroschalter oder ein Softwareschalter
den Begrenzungsschalter 4. Es wird bevorzugt, einen Mikroschalter und
einen Softwareschalter zusammen zu verwenden. Im allgemeinen bildet
ein Mikroschalter den Startpunktsensor 5.
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Vorzugsweise
ist der Injektor mit einer Einrichtung zur Detektion jeder Verstopfung
der Nadel versehen, die am Nadelbefestigungsteil 11 angebracht
ist, um jede Störung
des Motors 3 zu vermeiden, die aus der Verstopfung der
Nadel resultiert. Die Einrichtung zur Detektion jeder Verstopfung
der Nadel weist ein Dehnungsmeßgerät 7 auf,
das zwischen dem Motor 3 und dem Gehäuse 1 angeordnet ist,
um eine kleine Dehnung zu detektieren, die im Motor 3 auftritt.
Eine andere Einrichtung zur Detektion jeder Verstopfung der Nadel
weist eine Einrichtung zur Detektion der Drehzahl des Motors oder
einer Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens 2 auf. In diesem Fall
wird die Verstopfung der Nadel detektiert, indem der normale Wert
der Drehzahl des Motors oder einer Bewegungsgeschwindigkeit des
Kolbens 2 mit einer tatsächlichen Drehzahl oder Bewegungsgeschwindigkeit
verglichen wird, die während
des Betriebs des Injektors gemessen wird. Wenn der tatsächliche
Wert niedriger ist als der Normalwert, wird festgestellt, daß die Nadel
verstopft ist. Eine andere Einrichtung zur Detektion jeder Verstopfung
der Nadel weist eine Kraftmeß dose
auf, die am Kolben 2 angebracht ist, um eine Belastung
vom Kolben 2 zu detektieren. In diesem Fall wird festgestellt,
daß die
Nadel verstopft ist, wenn die Belastung einen bestimmten eingestellten
Wert überschreitet.
Der hierin verwendete Ausdruck „Nadel" schließt Nadeln mit einer Röhre, wie Flügelkatheter
(winged catheter) ein.
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Wenn
der Kolben 2 am Startpunkt angeordnet ist, aktiviert das
Einschalten des Stromschalters 15 den Motor 3 selbst
dann, wenn keine Patrone im Medizinbehälterhalter 12 gehalten
wird. Um ein solches fehlerhaftes Verhalten zu vermeiden, wird es bevorzugt,
eine Einrichtung zur Detektion des Vorhandenseins des Medizinbehälters im
Medizinbehälterhalter 12 vorzusehen.
Zu diesem Zweck ist der Medizinbehälterhalter 12 mit
einem Behälterdetektionsschalter 16 versehen,
der durch Einsetzen des Medizinbehälters in den Medizinbehälterhalter 12 eingeschaltet
wird, um es nur dann zuzulassen, daß der Motor 3 aktiviert
wird, wenn die Patrone korrekt in den Medizinbehälterhalter 12 eingesetzt
ist.
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Das
Substrat 6 weist eine Anzeige 61, einen Betriebsartenwahlschalter 62 und
eine (nicht gezeigte) Steuereinheit auf, die daran angebracht ist.
Die Betriebsartenwahlschalter 62 ist angepaßt, dem
Benutzer eine gewünschte
Dosierung, Arzneimittelverabreichungsaufzeichnungen, die Art des
Alarms (Töne,
blinkendes Warnsignal usw.), den Lautstärkepegel oder die Länge des
Tons (wenn der Alarm auf Ton eingestellt ist), den Bedarf nach einer
zusätzlichen Dosierung
und dergleichen einstellen zu lassen. Die Anzeige 61 ist
angepaßt,
die Zeit für
die nächste
Verabreichung, ein restliches Volumen flüssiger Medizin, eine zusätzliche
Dosierung und eine andere notwendige Information zusätzlich zur
Betriebsart anzuzeigen, die durch den Betriebsartenwahlschalter 62 eingestellt
ist. Die Information oder die Daten mit der Ausnahme derjenigen,
die durch den Betriebsarten wahlschalter 62 eingestellt
werden, werden durch einen Personalcomputer eingegeben, der durch
den Verbindungsanschluß 13 elektrisch
mit dem Injektor verbunden ist. Es wird bevorzugt, für die Anzeige 61 eine
Flüssigkristallanzeige
zu verwenden. Das Substrat 6 kann mit einem Bestätigungsschalter 63 versehen
sein, der dem Betriebsartenwahlschalter 62 benachbart ist,
um den Einzustand des Startpunktsensors, die eingestellte Betriebsart
des Injektors, eine Verabreichungsnachricht und dergleichen zu bestätigen. Dies
ermöglicht
es, eine irrtümliche
Verwendung des Injektors zu verhindern. Das Gehäuse 1 kann mit einem
(nicht gezeigten) Alarm versehen sein, der zur Zeit der Detektion
der Verstopfung der Nadel, oder zur Zeit der Rückkehr zum Startpunkt des Kolbens 2 aktiviert
wird, und durch Drücken
des Bestätigungsschalters 63 deaktiviert
wird. Der Alarm kann durch ein Element gebildet werden, das aus
der Gruppe ausgewählt
wird, die aus lichtemittierenden Dioden für ein blinkendes Warnsignal,
Summern und Geläuten
besteht. Der Injektor kann mit allen diesen Alarmen versehen sein,
um den Benutzer optional eines oder mehrere dieser Elemente auswählen zu
lassen.
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Das
Steuersystem für
den Injektor der vorliegenden Erfindung wird im folgenden unter
Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen erläutert.
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Wie
in 5 dargestellt wird, enthält das Steuersystem einen Mikroprozessor
(MPU), der angepaßt
ist, den Alarm (ALM), durch eine Anzeigesteuerschaltung 611 die
Anzeige 61 und durch eine Motorsteuerschaltung 31 den
Motor 3 zu steuern. Der Mikroprozessor MPU ist angepaßt, eine
Information, die vom Stromschalter 15 gesendet wird, eine
Bestätigungsinformation,
die vom Bestätigungsschalter 63 gesendet
wird, eine Betriebsartenwahlinformation, die vom Betriebsartenwahlschalter 62 gesendet
wird, eine Information, die vom Begrenzungsschalter 4 und
vom Startpunktsensor 5 gesendet wird, eine Information,
die von der Verstopfungsdetektionseinrichtung 7 gesendet
wird, und eine Steuerinformation, die von der Motorsteuerschaltung
gesendet wird, zu empfangen und zu verarbeiten. Die zusätzliche Menge
der Medizin wird durch den MPU berechnet, bestimmt und als Differenz
zwischen einer gewünschten
Dosierung und einer tatsächlichen
Dosierung der Medizin angezeigt.
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Wenn
der Stromschalter 15 eingeschaltet wird, wird ein Steuersystem
aktiviert und ist bereit, eine Information anzunehmen, wie in 6 dargestellt.
Wenn die gegenwärtige
Zeit die Einstellzeit der Verabreichung erreicht (Schritt 1),
benachrichtigt der Mikroprozessor MPU den Benutzer durch einen Alarm
und zeigt falls notwendig eine Meldung auf dem Bildschirm der Anzeige 61 an
(Schritt 2). Die Verabreichungsnachricht wird für eine bestimmte Zeitspanne
aufrechterhalten, zum Beispiel für
5 bis 10 Sekunden. Indem der Bestätigungsschalter 63 gedrückt wird
(Schritt 3), zeigt der MPU die Beziehung zwischen einer
gewünschten
Dosierung und einem Inhalt restlicher flüssiger Medizin der Patrone
an. Wenn die gewünschte
Dosierung gleich oder kleiner als der restliche Inhalt ist (Schritt 4),
wird der Motor 4 aktiviert, um eine Injektion der Medizin
durchzuführen
(Schritt 6). Nachdem die Injektion der gewünschten
Dosierung der Medizin vollendet ist (Schritt 8), variiert
die Operation des MPU mit den Bedingungen des Injektors. Wenn bei
Schritt 4 entschieden wird, daß die gewünschten Dosierung kleiner als
der restliche Inhalt ist, aktiviert der MPU den Alarm (Schritt 13),
wie in 7 dargestellt. Indem der Bestätigungsschalter 63 gedrückt wird,
stoppt die MPU den Alarm (Schritt 17) und beendet die Operation
zur Verabreichung der flüssigen
Medizin.
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Wenn
andererseits bei Schritt 4 entschieden wird, daß die gewünschte Dosierung
gleich dem restlichen Inhalt ist, erreicht der Kolben 2 den
vorderen Begrenzungspunkt und schaltet den Be grenzungsschalter 4 ein
(Schritt 9), wodurch die Verabreichung der gewünschten
Dosierung der flüssigen
Medizin vollendet wird. Gleichzeitig damit zeigt die MPU auf dem
Bildschirm der Anzeige 63 an, daß eine zusätzliche Dosierung null ist
(Schritt 10) und aktiviert den Motor 4 im Rückwärtsgang
(Schritt 11). Folglich wird der Kolben 2 rückwärts bewegt
und zum Startpunkt zurückgebracht.
Wenn der Kolben 2 den Startpunkt erreicht hat, wird der
Startpunktsensor 5 durch den Kolben 2 eingeschaltet
(Schritt 12), und der Alarm wird durch die MPU aktiviert
(Schritt 13). Indem die verbrauchte Patrone durch eine
neue ausgetauscht wird (Schritt 14) oder indem der Bestätigungsschalter 63 gedrückt wird
(Schritt 16), wird der Alarm gestoppt (Schritt 15 oder
Schritt 17), wodurch der Vorgang der Verabreichung vollendet
wird.
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Wenn
entschieden wird, daß die
gewünschte Dosierung
größer als
der restliche Inhalt ist (Schritt 4), wird der Benutzer
aufgefordert, einen Betriebsartschalter (M) des Betriebsartenwahlschalters 62 zu drücken, um
eine Zusatzdosierungsbetriebsart auf dem Bildschirm der Anzeige 61 anzuzeigen.
An diesem Punkt ist es für
den Benutzer ausreichend, entweder einen mit plus bezeichneten Schalter
(+) zu drücken,
falls die zusätzliche
Dosierung benötigt wird,
oder einen mit minus bezeichneten Schalter (–), falls keine zusätzliche
Dosierung benötigt
wird (Schritt 5). Indem der mit plus bezeichnete Schalter gedrückt wird,
wird der Motor 3 aktiviert, um die Verabreichung der flüssigen Medizin
zu starten. Während
der Verabreichung der flüssigen
Medizin erreicht der Kolben 2 den vorderen Begrenzungspunkt und
schaltet den Begrenzungsschalter 4 ein (Schritt 7).
Gleichzeitig damit zeigt der MPU die zusätzliche Dosierung auf dem Bildschirm
der Anzeige 63 an, wie in 7 dargestellt,
und aktiviert den Motor 4 im Rückwärtsgang (Schritt 11).
Folglich wird der Kolben 2 rückwärts bewegt und zum Start punkt
zurückgebracht.
Wenn der Kolben 2 den Startpunkt erreicht, wird der Startpunktsensor 5 eingeschaltet
(Schritt 12), und der Alarm wird durch den MPU aktiviert (Schritt 13).
Indem die verbrauchte Patrone durch eine neue ersetzt wird (Schritt 14),
wird der Alarm gestoppt (Schritt 15). Indem der Bestätigungsschalter 63 gedrückt wird
(Schritt 3), wird die Verabreichung einer zusätzlichen
Dosierung in derselben Weise gestartet, wie oben für den Fall
erwähnt,
wo entschieden wird, daß die
gewünschte
Dosierung kleiner als der restliche Inhalt ist.
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Wenn
der mit minus bezeichnete Schalter gedrückt wird (Schritt 5),
wird der Begrenzungsschalter 4 eingeschaltet (Schritt 9)
und der Motor 4 rückwärts betrieben
(Schritt 11), wie in 7 dargestellt. Folglich
wird der Kolben 2 rückwärts bewegt
und zum Startpunkt zurückgebracht.
An diesem Punkt wird der Startpunktsensor 5 eingeschaltet
(Schritt 12) und der Alarm wird durch den MPU aktiviert
(Schritt 13). Indem die verbrauchte Patrone durch eine
neue ausgetauscht wird (Schritt 14), wird der Alarm gestoppt (Schritt 15).
Durch Drücken
des Bestätigungsschalters 63 (Schritt 3)
wird die Verabreichung der gewünschten
Dosierung in derselben Weise gestartet, wie oben für den Fall
erwähnt,
wo entschieden wird, daß die
gewünschte
Dosierung kleiner als der restliche Inhalt ist.
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Wie
aus dem obigen zu entnehmen sein wird, macht es der persönliche Injektor
der vorliegenden Erfindung möglich,
automatisch und einfach eine Injektion und Arzneimittelverabreichungskontrolle durchzuführen. Ferner
macht es der persönliche
Injektor der vorliegenden Erfindung möglich, mühelos eine Dosis flüssiger Medizin
durch Vorsehen einer Verstopfungsdetektionseinrichtung und der manuellen
Betätigungsskalenscheibe
sicher zu verabreichen.
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Bei
der so beschriebenen Erfindung wird es offensichtlich sein, daß sie auf
viele Arten variiert werden kann. Solche Va riationen sollen nicht
als Verlassen des Rahmens der Erfindung betrachtet werden, und es
ist beabsichtigt, daß alle
solchen Modifikationen, die einem Fachmann offensichtlich wären, im
Rahmen der folgenden Ansprüche
enthalten sind.