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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft allgemein elektromagnetische Relais und Kontaktsysteme
dafür und
insbesondere elektromagnetische Relais zum Schalten mehrerer Kontakte.
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2. BESCHREIBUNG DES STANDES
DER TECHNIK
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Bisher
sind verschiedene Techniken entwickelt worden für elektromagnetische Relais,
die allgemein geeignet sind, einen oder mehrere Stromkreise mit
Hilfe von elektrischen Steuerspannungen zu schließen oder
zu öffnen,
und die in den folgenden Anwendungsgebieten verwendet werden:
- – Schalten
einer hohen Leistung, die durch eine kleine Leistung gesteuert wird,
- – Trennen
verschiedener Spannungsebenen, zum Beispiel Niedrigspannung an der
Eingangsseite und Netzspannung an der Ausgangsseite,
- – Trennen
von Gleich- und Wechselstromkreisen,
- – gleichzeitiges
Schalten mehrerer Kreise mittels eines einzigen Steuersignals,
- – Verknüpfen von
Information und dadurch Aufbauen von Steuerungsabläufen.
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Insbesondere
werden auf dem Gebiet der Kraftfahrzeugelektronik Relais für verschiedene Schaltaufgaben
verwendet. Die Bemühungen
der Kraftfahrzeugindustrie, herkömmliche
Systeme, wie beispielsweise die hydraulische Lenkunterstützung, durch
elektrische Systeme zu ersetzen, erfordern Schalter, die die verwendeten
Dreiphasenmotoren bei einer Störung
sicher ausschalten können.
Ein derartiger Schalter zum Trennen und Verbinden eines Sternpunkts
eines Dreiphasenmotors (zum Beispiel für auf der Leiterplatte integrierte
Versorgungssysteme von 12 V und 42 V in einem Strombereich von mehr
als 40 A bzw. 15 A) kann herkömmlich
mittels herkömmlicher
Relais realisiert werden, wie schematisch in 8 bis 10 dargestellt,
indem ein Form-U-Relais (9) oder zwei Form-A-Relais (8)
oder Form-X-Kontaktpaare (10) miteinander
verbunden werden. Diese Bezeichnungen entsprechen den Symbolen des
Amerikanischen Instituts für
Normung ANSI. Bekannte elektromagnetische Relais, die Kontaktbrücken mit
jeweils zwei beweglichen Kontakten haben, sind beispielsweise in den
US-Patenten 5151675 (Biehl et al.) und 4540963 (Esterl et al.) offenbart.
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Das
Dokument "US-A-1085810" offenbart ein elektromagnetisches
Relais gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 und ein Kontaktsystem für ein elektromagnetisches Relais
gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 18.
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Da
sich jedoch die Verlustleistung bei solchen herkömmlichen Realisierungen mit
dem Quadrat des Stroms erhöht,
wobei normalerweise offene Kontakte mit einem Mittelabgriff oder
verschiedene normalerweise offene Relais miteinander verbunden sind,
treten übermäßig hohe
Verlustleistungswerte auf. Eine Verwendung von herkömmlichen
Hochstromrelais hat jedoch den Nachteil, daß Kosten, Größe und Gewicht
deutlich höher
liegen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
verbessertes elektromagnetisches Relais und ein Kontaktsystem werden
bereitgestellt, wobei mehrere elektrische Kontakte gleichzeitig
getrennt oder verbunden werden können
mit reduzierten Verlusten und erhöhter Sicherheit.
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Gemäß einer
Ausführungsform
wird ein elektromagnetisches Relais bereitgestellt, das eine elektromagnetische
Spule zum Erregen eines Magnetfeldes, einen ferromagnetischen Kreis
zum Leiten des Magnetfeldes, wobei die Magnetspule mindestens einen
Teil des ferromagnetischen Kreises umfaßt und wobei der ferromagnetische
Kreis einen Kern, einen beweglichen Anker und ein Joch umfaßt. Außerdem umfaßt das elektromagnetische
Relais ein Kontaktsystem mit einer beweglichen Kontaktbrücke, die
in Abhängigkeit
vom Magnetfeld betätigt
werden kann, wobei mindestens drei elektrische Kontakte auf der Kontaktbrücke angeordnet
sind.
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In
einer weiteren Ausführungsform
kann ein Kontaktsystem für
ein elektromagnetisches Relais mit einer beweglichen Kontaktbrücke, die
in Abhängigkeit
von einem Magnetsystem betätigt
werden kann, bereitgestellt werden, wobei mindestens drei elektrische
Kontakte auf der Kontaktbrücke
angeordnet sind.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
beigefügten
Zeichnungen sind zum Zweck der Erläuterung der Prinzipien der
Erfindung in die Beschreibung einbegriffen und sind Teil derselben.
Die Zeichnungen sind nicht so zu verstehen, daß sie die Erfindung nur auf
die dargestellten und beschriebenen Beispiele, wie die Erfindung
ausgeführt
und verwendet werden kann, einschränkt ist. Weitere Merkmale und
Vorteile gehen aus der nachstehenden und ausführlicheren Beschreibung der
Erfindung hervor, wie in den beigefügten Zeichnungen gezeigt, wobei
diese folgendes zeigen:
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Magnetsystems eines elektromagnetischen
Relais und bewegliche Kontakte gemäß einer ersten vorteilhaften
Ausführungsform;
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2 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer dazugehörigen Basisplatte mit jeweiligen
festen Kontakten;
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3 ist
eine perspektivische Ansicht der Kontaktfeder und der Kontaktbrücke von 1;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht einer Anordnung, die aus einer Kontaktbrücke, einer Flachfeder
und einer Kontaktfeder gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausführungsform
besteht;
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5 ist
eine Ansicht der Anordnung von 4, um 180° gedreht;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht einer Anordnung, die aus einer Kontaktbrücke, einer Flachfeder
und einer Kontaktfeder gemäß einer
dritten vorteilhaften Ausführungsform
besteht;
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7 ist
eine perspektivische Ansicht der Anordnung von 6,
um 180° gedreht;
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8 ist
ein Schaltbild einer Relaiskontaktkombination A gemäß dem Amerikanischen
Instituts für
Normung (ANSI);
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9 ist
ein Schaltbild einer Relaiskontaktkombination U gemäß ANSI;
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10 ist
ein Schaltbild einer Relaiskontaktkombination X gemäß ANSI.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
dargestellten Ausführungsformen
der Erfindung werden nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben,
wobei gleiche Elemente und Strukturen mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet sind.
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Wenn
wir nunmehr die Zeichnungen und insbesondere 1 betrachten,
so ist eine Teilkomponente des Relais gemäß einer Ausführungsform
in einer perspektivischen Ansicht dargestellt, die das Magnetsystem
umfaßt,
das aus einer Magnetspule und dem Eisenkreis sowie aus den beweglichen Kontakten
besteht. Gemäß dieser
Ausführungsform
hat die bewegliche Kontaktbrücke 104 drei
elektrische Kontakte 106. Diese trennen oder verbinden
mittels einer einzigen Bewegung die Verbindung zu entsprechenden
festen Kontakten 108, die in 2 dargestellt sind.
Jeder der festen Kontakte 108 entspricht einer Phase eines
Dreiphasenmotors. Die Kontaktbrücke 104 bildet
also den Sternpunkt der drei Phasen. Der Längsschenkel eines T-förmigen Kerns
erstreckt sich axial durch die Magnetspule 102. Die beiden
Querschenkel bilden eine Polfläche 112.
Gemäß dieser Ausführungsform
sind der Anker und das Joch zu einem U-förmigen beweglichen Anker 114 mit
einer Grundebene 116 integriert. Wenn die Magnetspule mit
einem elektrischen Strom versorgt wird, wird ein Magnetfeld aufgebaut,
das einen Anziehungsvorgang des beweglichen Ankers 114 hin
zur Polfläche 112 des
Kerns 110 bewirkt. An den Seitenschenkeln des U-förmigen Ankers 114 ist
die Kontaktbrücke 104 befestigt
und wird durch diese Bewegung des Ankers 114 in der Richtung 118 der
festen Kontakte 108 bewegt. Eine Rückholfeder 120, die
am Träger
des Ankers 114 vorgesehen ist, bewirkt, daß der Anker 114 sich
in einer Richtung entgegen der Richtung 118 zurückbewegt,
sobald die Magnetspule 102 nicht mehr mit dem Strom versorgt
wird.
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Durch
die Verbindungen 124, die an der Unterseite des Bodenteils 126 nach
außen
führen,
können
die jeweiligen Phasen mit den festen Kontakten 108 verbunden
werden. Die Anordnung der Komponenten, die in 1 und 2 gezeigt
ist, wird durch Bereitstellung von Positionierungsstiften 128 ermöglicht,
die mit entsprechenden Öffnungen 130 zusammenwirken,
die am Bodenteil 126 angeordnet sind. Die Kontaktstifte 132 zur
Kontaktherstellung mit der Magnetspule 102 reichen nach
der Montage durch den Bodenteil 126 und sind von der Bodenseite
für eine
elektrische Verbindung der Magnetspule 102 zugänglich.
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Die
Kontaktbrücke 104 ist
mit dem beweglichen Anker 114 über eine Kontaktfeder 105 zwecks Betätigung verbunden.
Nach dem Prinzip eines an zwei Seiten befestigten freitragenden
Arms ist diese Kontaktfeder 105 an beiden Seitenenden jeweils
mit einem Schenkel des U-förmigen
Ankers 114 verbunden. Im allgemeinen ist es ausreichend,
nur zwei Seiten der in dieser Figur gezeigten, dreiseitigen Rahmenstruktur
bereitzustellen. In der Mitte der Feder ist ein Befestigungspunkt 134 für die Kontaktbrücke 104 vorgesehen.
Die Kontaktbrücke 104 ist
an der Kontaktfeder 105 so befestigt, daß die letztere
zwischen der Kontaktbrücke 104 und
den festen Kontakten 108 angeordnet ist. Wenn die elektrische
Verbindung zwischen den elektrischen Kontakten 106 und
den festen Kontakten 108 geöffnet wird, wird die Kontaktbrücke 104 an
drei Punkten durch die Kontaktfeder 105 gestützt und
wird somit mit der notwendigen Rückstellsteifigkeit
ausgestattet. Wenn der elektrische Kontakt geschlossen wird, reichen
die Kontakte 106 durch die Kontaktfeder 105 hindurch.
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Die
Kontaktbrücke 104 und
die Kontaktfeder 105 sind in der perspektivischen Ansicht
in 3 ausführlich
dargestellt. Die Kontaktbrücke 104 gemäß dieser
Ausführungsform
hat eine im wesentlichen dreieckige Form. Die elektrischen Kontakte 106 sind
in den jeweiligen Eckpunkten angeordnet, und die Kontaktfeder 105 hat
eine im wesentlichen rechteckige Form und kann beispielsweise durch
Stanzen aus Federstahl hergestellt werden. Die Kontaktfeder 105 hat
einen Rahmen 136, der diese an drei Seiten umschließt und der
mit dem Anker an den beiden kürzeren
Seiten verbunden sein kann. Die elastische Aufhängung der Kontaktbrücke 104 wird
durch zwei orthogonale Torsionsstege 138 und 140 bewirkt,
die sich in einer Ebene erstrecken. In der Mitte des Torsionsstegs 140 befindet
sich der Befestigungspunkt 134, mit dem die Kontaktbrücke 104 beispielsweise verschweißt sein
kann. Dieser zweite Torsionssteg 140 wird durch Öffnungen 142 gebildet,
die an einer Verbreiterung in der Mitte des Torsionsstegs 138 vorgesehen
sind.
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Eine
solche Kontaktfeder ist gekennzeichnet durch eine vergleichsweise
hohe Federsteifigkeit in einer Richtung der Bewegung zum Übertragen
der Kontaktkräfte.
Außerdem
stellen die Torsionsstege, die in einer Ebene liegen, Drehgelenke
mit einem geringen mechanischen Widerstand dar. Durch diese Einrichtungen
können
annähernd
identische Kontaktkräfte
unabhängig
von den Herstellungstoleranzen oder dem Kontaktabbrand während des
Betriebs erreicht werden. Durch Änderung
der geometrischen Abmessungen der Torsionsstege 138 und 140 kann die
Steifigkeit dieser Drehgelenke verändert werden. Die Kontaktbrücke 104 ist
in ihrem Befestigungspunkt 134 am Schnittpunkt der beiden
Torsionsachsen befestigt. Die Kontakte 106 sind so angeordnet, daß ein Kontakt
auf der Achse des zweiten Torsionsstegs 140 liegt und einen
Abstand 144 zum ersten Torsionssteg 138 hat. Die
beiden anderen Kontakte sind in bezug auf den Torsionssteg 140 symmetrisch und
haben einen Abstand 145 zum Torsionssteg 138, der
annähernd
die Hälfte
des Abstands 144 sein kann.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist der Rahmen 136 nur an drei Seiten geschlossen, um das Durchreichen
der Kontakte 106 zu ermöglichen.
Es würde
auch ausreichen, nur zwei Stege an gegenüberliegenden Seiten des rechteckigen
Rahmens 136 bereitzustellen.
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Alternative
Ausführungsformen
sind in 4 bis 7 dargestellt.
Diese Ausführungsformen
haben gemeinsam, daß die
Kontaktbrücke 104 nicht zwischen
dem Kern 110 und der Kontaktfeder 105, sondern
zwischen der Kontaktfeder 105 und den festen Kontakten 108 angeordnet
ist. Diese Ausführungsformen
haben den Vorteil, daß eine
hohe Flexibilität
in bezug auf die Konstruktion der Kontaktfeder 105 möglich ist,
da kein freier Raum für
das Durchreichen der elektrischen Kontakte 106 vorgesehen
sein muß.
Die Kontaktfeder 105 kann eine im wesentlichen rechteckige
Form mit Torsionsstegen (gemäß 4 und 5),
die sich zwischen den Seiten des Rahmens erstrecken, oder eine kreisförmige Form mit
radial angeordneten Torsionsstegen (6 und 7)
haben.
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In
den Ausführungsformen
in 4 bis 7 ermöglicht eine Flachfeder 146,
die zwischen der Kontaktbrücke 104 und
der Kontaktfeder 105 vorgesehen ist, eine Biegung der Kontaktfeder 105 nur in
einer Richtung, wobei die notwendige Steifigkeit der Kontaktfeder 105 im
Falle eines Verschweißens der
Kontakte gegeben ist, wenn der bewegliche Anker 114 geöffnet wird.
Im allgemeinen kann der gleiche Effekt erreicht werden, wenn die
Flachfeder 146 nicht zwischen der Kontaktbrücke 104 und
der Kontaktfeder 105, sondern an der Kontaktfeder 105 auf der
Seite, die dem Kern 110 gegenüber liegt, befestigt ist.
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Verschiedene
Ausführungsformen,
wie oben beschrieben, können
vorteilhaft mittels einer einzigen Dreifachkontaktbrücke alle
drei Wege verbinden, die zu einem Sternpunkt führen. Zu diesem Zweck sind an
der Kontaktbrücke,
die in Abhängigkeit
von dem von einer Magnetspule induzierten Magnetfeld betätigt werden
kann, drei elektrische Kontakte vorgesehen. Mittels eines einzelnen
Steuersignals kann also der Kontakt zu allen drei Phasen hergestellt
oder unterbrochen werden. Vorteilsweise kann dieses Konzept eine
symmetrische Behandlung der Stromwege sicherstellen. Im Gegensatz
dazu kann dies nicht durch herkömmliche
Lösungen
erreicht werden, bei denen ein Draht verwendet wird, der zu einer
Doppelbrücke
(Form U, 9) führt, oder bei denen zwei normalerweise
offene Relais der Form A (8) oder X
(10) miteinander verbunden werden.
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Außerdem kann
das elektrische Relais gemäß der vorliegenden
Erfindung zu sehr kurzen Stromwegen führen. Angesichts der Wärme, die
bei hohen Strömen
abgeleitet werden muß,
stellt dies einen entscheidenden Vorteil gegenüber den herkömmlichen
Konzepten dar. Nur wenn zwei herkömmliche normalerweise offene
Brückenrelais
der Form X (10) verwendet werden, kann ein ähnlicher
Effekt erreicht werden. Hier würden
jedoch in einer der drei Verbindungen vier Kontaktverbindungen auftreten
und die Verlustleistung verdoppeln, wodurch die zulässigen Werte überschritten
werden.
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Ferner
kann das Brückenkonzept
gemäß der vorliegenden
Erfindung einen verdoppelten effektiven Kontaktabstand bewirken,
und dadurch für
Anwendungen, die mit 12 V, 24 V, und auch 42 V arbeiten, verwendet
werden.
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Schließlich kann
das elektromagnetische Relais gemäß den oben dargestellten Ausführungsformen
eine deutlich kompaktere Anordnung im Vergleich zu herkömmlichen
Relais einer ähnlichen
Leistungsklasse ermöglichen,
wobei dieses direkt an dem zu schaltenden Motor angeordnet werden
kann.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform hat
die Kontaktbrücke
eine im wesentlichen flache Form, wodurch die elektrischen Kontakte
in einer Ebene angeordnet sind. Dadurch kann eine symmetrische Behandlung
aller Stromwege in einer besonders einfachen Weise realisiert werden.
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Die
vorteilhaften Eigenschaften des elektromagnetischen Relais gemäß der vorliegenden
Erfindung können
sehr effektiv genutzt werden, wenn das Kontaktsystem drei feste
Kontakte umfaßt,
von denen jeder einer der drei Phasen entspricht und wobei die Kontaktbrücke einen
Sternpunkt der drei Phasen bildet.
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Wenn
das Joch in den Anker integriert wird, der in Abhängigkeit
vom Magnetfeld beweglich ist, wird ein vereinfachter zweiteiliger
magnetischer Kreis bereitgestellt, der eine besonders wirtschaftliche
Herstellbarkeit sicherstellen kann, da einerseits kein Eisenteil
mehr erforderlich ist und andererseits die Anordnung vereinfacht
wird.
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Ein
solcher Anker kann auf besonders effiziente Weise betätigt werden,
wenn der Kern eine im wesentlichen T-förmige Form mit einem Längsschenkel
und zwei Querschenkeln hat, die eine Polfläche bilden, wobei der Längsschenkel
sich axial durch die Magnetspule erstreckt, und wenn der Anker die
Polfläche
im wesentlichen U-förmig
umfaßt,
wobei eine Grundebene des Ankers parallel zur Polfläche ausgerichtet
ist.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform ist
die Kontaktbrücke
an den Schenkeln des U-förmigen Ankers
so angeordnet, daß sie
im wesentlichen parallel zur Polfläche ist. Es kann also sichergestellt werden,
daß die
Kräfte,
die auf die drei elektrischen Kontakte wirken, symmetrisch verteilt
werden und daß außerdem die
Kraftübertragung
vom magnetischen System auf das Kontaktsystem mit geringem Verlust
erfolgt.
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Durch
Bereitstellung einer Kontaktfeder, die sich im wesentlichen parallel
zu einer Ebene erstreckt, die durch die elektrischen Kontakte begrenzt wird,
ist eine einfache Herstellung möglich,
da das Biegen von Stahlfedern zu einer deutlichen Streuung bei der
Herstellung führen
kann. Außerdem
kann eine Entspannung der Biegebereiche, die bei den während des
Betriebs zu erwartenden hohen Temperaturen auftritt vermieden werden,
was anderenfalls zu Änderungen
der Charakteristik während
der Lebensdauer des elektromagnetischen Relais führen würde.
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Eine
besonders wirtschaftliche und einfache Herstellbarkeit bei guter
Funktionalität
kann durch Herstellung der Kontaktfeder aus Metall, insbesondere
aus Stahl erreicht werden. Die Kontaktfeder kann beispielsweise
durch Stanzen eines Bleches hergestellt werden.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform ist
die Kontaktfeder direkt mit dem Anker verbunden, und die Kontaktbrücke ist
an der Kontaktfeder so befestigt, daß die elektrischen Kontakte
durch die Kontaktfeder reichen, wenn ein elektrischer Kontakt mit den
festen Kontakten hergestellt wird. Die Rückstellsteifigkeit, die zur Öffnung der
Kontakte notwendig ist, kann so auf besonders einfache Weise erreicht werden,
da die Kontaktbrücke
gemäß dieser
Ausführungsform
durch die Feder an verschiedenen Punkten unterstützt wird und da die Feder zwischen
der Kontaktbrücke
und den festen Kontakten angeordnet ist.
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Gemäß einer
alternativen Ausführungsform ist
die Kontaktbrücke
zwischen der Kontaktfeder und den festen Kontakten angeordnet. Diese
Ausführungsform
hat den Vorteil einer größeren Flexibilität der Konstruktion
der Kontaktfeder, da kein Bereich zum Durchführen der elektrischen Kontakte
freigelassen werden muß.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist eine zusätzliche
Flachfeder zwischen der Kontaktbrücke und der Kontaktfeder vorteilhaft
angeordnet, um sicherzustellen, daß die Kontaktfeder die notwendige
Steifigkeit hat, wenn die Kontakte während eines Öffnens des Ankers
verschweißen.
Die Flachfeder kann auch zwischen der Kontaktbrücke und der Kontaktfeder mit
einer mittleren Öffnung
an den äußeren Enden
der Kontaktfeder so befestigt sein, daß die Biegung der Kontaktfeder
nur in einer Richtung möglich
ist. Als Alternative kann eine Flachfeder ohne Öffnung mittig an der Kontaktfeder
befestigt sein.
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Durch
Bereitstellung einer Kontaktfeder mit einer im wesentlichen dreieckigen
Form, bei der sich die elektrischen Kontakte an den Eckpunkten dieses Dreiecks
befinden, ist eine einfache und wirtschaftliche Herstellbarkeit
mit gleichzeitiger symmetrischer Behandlung aller Kontakte.
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Eine
verbesserte mechanische Stabilität kann
durch Bereitstellung einer Kontaktbrücke mit einer im wesentlichen
kreisförmigen
Form und durch gleichmäßig verteilte
Anordnung der elektrischen Kontakte entlang des Umfangs dieses Kreises
erreicht werden.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform hat
die Kontaktfeder eine im wesentlichen rechteckige flache Form, wobei
Seitenstege, die an mindestens zwei Seiten des Rechtecks vorgesehen
sind, einen Rahmen bilden, der mit dem Anker verbunden sein kann,
und wobei mindestens ein Torsionssteg, der sich von zwei gegenüberliegenden
Seitenstegen erstreckt, einen Befestigungspunkt für die Kontaktbrücke hat.
Diese Ausführungsform
der Kontaktfeder ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder eine hohe
Federsteifigkeit zum Übertragen
der Kontaktkräfte
in der Richtung der Bewegung hat (Prinzip des an zwei Seiten befestigten
freitragenden Arms) und daß gleichzeitig
mittels des Torsionsstegs ein Drehgelenk mit geringem Widerstand
realisiert wird, damit nahezu gleiche Kontaktkräfte zu ermöglichen, die unabhängig von
den Toleranzen und dem Kontaktabbrand sind. Der Torsionssteg kann
entsprechend seiner Länge
und Breite verschiedene Steifigkeit haben.
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Durch
Bereitstellung eines verbreiterten Bereichs des Torsionsstegs in
dem Bereich des Befestigungspunkts für die Kontaktbrücke kann
eine verbesserte Kraftübertragung
auf die Kontaktbrücke
realisiert werden.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform hat
dieser verbreiterte Bereich Ausschnitte, so daß die Befestigung durch einen
weiteren Torsionssteg, der senkrecht zum ersten Torsionssteg ist,
unterstützt
wird. Durch zwei Torsionsstege, die in einer Ebene liegen, werden
also vier Drehgelenke realisiert, die eine Symmetrie der Kontaktkräfte in beiden räumlichen
Richtungen dieser Ebene sicherstellen. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform
ist die Kontaktbrücke
am Schnittpunkt der beiden Torsionsachsen befestigt, und die elektrischen
Kontakte sind so angeordnet, daß ein
Kontakt innerhalb der Achse eines Torsionsstegs liegt, der einen
bestimmten Abstand zum zweiten Torsionssteg hat, und daß zwei weitere
Kontakte so angeordnet sind, daß sie
symmetrisch mit dem ersten Torsionssteg sind, aber die Hälfte des
Abstands vom zweiten Torsionssteg haben.
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Die
Kontaktfeder kann verschiedene Formen haben, zum Beispiel eine Rechteckform,
wobei die Torsionsstege sich parallel zu den Seiten des Rechtecks
erstrecken, oder eine Kreisform, wobei die Torsionsstege radial
angeordnet sind.
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Obwohl
in dem bisherigen Text die bewegliche U-förmige Struktur 114 immer
als Anker mit einer Grundebene 116 bezeichnet wurde, kann
als Alternative die herkömmliche
Entsprechung auch als bewegliches Joch 114 mit einem integrierten
Anker 116 bezeichnet werden.
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Die
Erfindung ist zwar mit Bezug auf die dementsprechend aufgebauten
physischen Ausführungsformen
beschrieben worden, dem Fachmann wird aber deutlich, daß verschiedene
Modifikationen, Variationen und Verbesserungen der vorliegenden Erfindung
im Lichte der vorstehend beschriebenen Lehren und innerhalb des
Geltungsbereichs der beigefügten
Ansprüche
möglich
sind, ohne vom Erfindungsgedanken und vom erstrebten Schutzbereich der
Erfindung abzuweichen.
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Außerdem sind
solche Gebiete, mit denen der normale Fachmann nach allgemeinem
Dafürhalten
vertraut ist, hier nicht beschrieben worden, um die hier beschriebene
Erfindung nicht unnötig
unübersichtlich
zu machen. Demzufolge versteht es sich, daß die Erfindung nicht durch
die spezifischen dargestellten Ausführungsformen, sondern nur durch
den Schutzbereich der beigefügten
Ansprüche
eingeschränkt
wird.