DE60206367T2 - Abnehmbarer Griff für Töpfe - Google Patents

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J45/00Devices for fastening or gripping kitchen utensils or crockery
    • A47J45/10Devices for gripping or lifting hot cooking utensils, e.g. pincers, separate pot handles, fabric or like pads
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    • A47J45/071Saucepan, frying-pan handles

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  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung hat als Gegenstand einen abnehmbaren Griff für Töpfe.
  • Bekannt sind die Töpfe, die im wesentlichen durch eine Basis und aus einer Seitenwand gebildet sind, die zusammen mit der Basis selbst ein Aufnahmevolumen für die zu kochenden Speisen begrenzt. Es sind Töpfe aus Stahl, Aluminium, Gusseisen bekannt, die mehr oder weniger innen mit einem Film eines Antihaftmaterials verkleidet sind.
  • Ein Topf weist üblicherweise einen oder zwei Griffe oder Handhaben auf, die zweckmäßiger Weise geformt sind, um leicht ergriffen zu werden.
  • Es sind am Topf selbst angeschweißte oder angenietete Metallgriffe bekannt, die einstückig mit dem Topf ausgeführt sind. Die genannten Griffe sind oftmals mit einem Überzug aus isolierendem Kunststoff versehen, um zu vermeiden, dass die Hitze des Topfes sie übermäßig erhitzen.
  • Der Hauptnachteil solcher Topfarten ist durch die Lagerschwierigkeiten derselben bei Nichtverwendung gegeben. Der Platzbedarf der Griffe verhindert nämlich einen Topf eines gegebenen Durchmessers innerhalb eines Topfes größeren Durchmessers vollständig einzufügen, sowie mehrere Töpfe nebeneinander auf einem Regalbrett oder in einer Schublade, beispielsweise eines Küchenmöbels abzustellen.
  • Um teilweise diesen Problemen entgegenzutreten, wurden Töpfe mit abnehmbaren Griffen geschaffen, die einen am Topf selbst festliegenden Eingriffsabschnitt aufweisen, der außerhalb der Seitenwand gesetzt ist, an dem der eigentliche Griff zum Einhaken gebracht wird.
  • Auch diese Art von Töpfen ist nicht frei von den oben beschriebenen Nachteilen, da der Eingriffabschnitt jedenfalls einen derartigen Platzbedarf bedeutet, der nicht das Einfügen eines Topfes in den anderen erlaubt, wenn der Durchmesser nur wenig verschieden ist.
  • Außerdem hat jeder Hersteller die eigenen Anschlüsse und die eigenen Griffe, wodurch die Griffe von verschiedenen Herstellern nicht untereinander austauschbar sind.
  • Zur Herstellung von derartigen Töpfen ist noch immer notwendig, während des Herstellungsablaufes die Eingriffsabschnitte am Topfkörper anzufügen.
  • Aus dem Dokument US-3 232 567 ist auch eine Greifvorrichtung zur Handhabung von warmen Behältern bekannt. Die Greifvorrichtung umfasst einen an seinem vorderen Ende mit einer unteren Backe endenden Griff und einen Hebel, der eine obere Backe aufweist, die am Griff über eine Niete angelenkt ist. Das hintere Ende des Hebels besitzt eine Einhakfläche, die mit einem Anschlag zusammenwirkt, der am Griff angebracht ist und am Hebel angreift.
  • Das Dokument US 3 272 547 , das als den nächstliegenden Stand der Technik gemäß dem Stand der Technik darstellend angesehen wird, beschreibt einen abtrennbaren Griff, der derart an einer Bratpfanne, Schmorpfanne oder ähnlichen Kochgefäßen entfernbar angebracht werden kann. Der Griff umfasst einen Griffabschnitt, eine am Griffabschnitt festliegende, feste Greifbacke, eine bewegliche Backe, eine Stufennocke, die von der festen Backe absteigt, und Hebemittel mit einem Nockeneingriffsorgan das auf der Stufennocke zum Draufliegen kommt.
  • In dieser Situation liegt die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende technische Aufgabe darin, einen abnehmbaren Griff für Töpfe zu schaffen, der imstande ist im wesentlichen die genannten Mängel zu beseitigen.
  • In der Hauptsache liegt ein Ziel der vorliegenden Erfindung darin, einen abnehmbaren Griff für Töpfe zu schaffen, der vollständig vom Topf abgenommen werden kann, um einen Topf vollständig in einen anderen auch eines ähnlichen Durchmessers einfügen zu können.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist außerdem die Schaffung eines abnehmbaren Griffes für Töpfe, der an einer beliebigen Topfart angebracht werden kann.
  • Im Bereich dieser technischen Aufgabe ist dann ein wichtiges Ziel der Erfindung die Schaffung eines abnehmbaren Griffes, der die Herstellungskosten der Töpfe herabzusetzen erlaubt.
  • Es ist schließlich ein Ziel der vorliegenden Erfindung die Schaffung eines abnehmbaren Griffes, der leicht und rasch an den/von den Töpfen eingebaut/ausgebaut werden kann.
  • Die angegebene technische Aufgabe und die gestellten Ziele werden im wesentlichen von einem abnehmbaren Griff für Töpfe mit den in einen oder mehreren der beigefügten Ansprüchen wiedergegebenen Merkmalen gelöst.
  • Es wird beispielsweise und nicht begrenzend die Beschreibung einer bevorzugten, jedoch nicht ausschließlichen Ausführungsform eines abnehmbaren Griffes für Töpfe gemäß der vorliegenden Erfindung wiedergegeben, die in den beigefügten Zeichnungen erläutert ist. Es zeigen
  • 1 schaubildlich einen Topf, versehen mit einem erfindungsgemäßen Griff;
  • 2 schaubildlich vergrößert den Griff aus 1;
  • 2a schaubildlich vergrößert eine Ausführungsvariante des Griffes aus 1;
  • 3 eine vergrößerte Seitenansicht und im Querschnitt des den Topf aus 1 zugeordneten Griffes, in einer ersten Arbeitsstellung;
  • 4 den Griff aus 3 in einer zweiten Arbeitsstellung;
  • 5 den Griff aus 4 in einer dritten Arbeitsstellung; und
  • 6 eine Draufsicht des Griffes aus 2 und 2a.
  • Unter Bezugnahme auf die genannten Figuren ist mit 1 insgesamt ein Topf angegeben, der mit einer Basis 2 und mindestens einer Seitenwand 3 versehen ist, die sich quer zur Basis 2 erstreckt um zusammen mit der Basis 2 ein Aufnahmevolumen 4 für zu kochenden Speisen zu begrenzen. Im dargestellten Beispiel ist die Basis 2 des Topfes 1 kreisförmig und die Seitenwand 3 nimmt die Form eines Zylinders an.
  • Die Seitenwand 3 endet oben mit einem Rand 5, der sich radial von der Seitenwand 3 weg vor springt, jedoch gemäß nicht erläuterten Ausführungsformen kann sie als vertikale Verlängerung der Seitenwand 3 selbst abschließen. Bevorzugter Weise ist dem Rand 5 des Topfes 1 ein Griff 6 abnehmbar befestigt.
  • Der Griff 6 umfasst (2 und 2a) ein Hakenglied 7, das am Rand 5 des Topfes 1 befestigbar ist, und ein Griffglied 8, das mit dem Hakenglied 7 verbunden ist. Gemäß dem was in 6 dargestellt ist, weist der Griff 6 in Draufsicht bevorzugter Weise eine Form auf, die sich vom Griffglied 8 in Richtung des Hakengliedes 7 verjüngt.
  • Das Griffglied 8 muss nämlich zweckmäßiger Weise derart geformt sein, dass ein Benutzer es mit Sicherheit ergreifen kann.
  • Näher gesehen umfasst das Hakenglied 7 eine erste Backe 9 mit einer ersten Eingriffsfläche 10 und eine zweite Backe 11 mit einer zweiten der ersten Eingriffsfläche 10 gegenüberliegenden Eingriffsfläche 12.
  • Die erste und die zweite Backe 9, 11 sind miteinander um eine erste Anlenkachse X drehbar angesetzt, um zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung verschwenkt zu werden.
  • Insbesondere sind die erste Eingriffsfläche 10 und die zweite Eingriffsfläche 12 zwischen der Offenstellung (3), in der die Eingriffs fläche 10 von der zweiten Eingriffsfläche (12) beabstandet ist, und der Schließstellung (5) beweglich, in der die erste Eingriffsfläche 10 in Annäherung an die zweite Eingriffsfläche 12 positioniert ist, um zwischen der ersten und der zweiten Eingriffsfläche 10, 12 den Rand 5 des Topfes 1 zu spannen.
  • Bevorzugter Weise, wie gut aus 2, 2a und 3 ersichtlich, sind die Eingriffsflächen 10, 12 im Rand 5 des Topfes 1 gegenprofiliert, den sie spannen müssen. Insbesondere weisen die erste und die zweite Eingriffsfläche 10, 12 jeweils einen Vorsprung 13a auf, der eine entsprechende Ausnehmung 13b festlegt, um eine Welligkeit des Randes 5 genau wiederzugeben.
  • Noch bevorzugter Weise erstrecken sich die Vorsprünge und Ausnehmungen 13a, 13b auf den Eingriffsflächen 10, 12 gemäß einem Kreisbogen eines Radius, der im wesentlichen gleich dem Radius des Topfes 1 ist.
  • Ein erster Abschnitt 14 des Griffgliedes 8 ist an der ersten Backe 9 festliegend und erstreckt sich auf der der ersten Eingriffsfläche 10 abgewandten Seite gegenüber der ersten Anlenkachse X. In den in den beigefügten Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen bilden der erste Abschnitt 14 des Griffgliedes 8 und die zweite Backe 9 einen ersten, abgeflachten Körper 15.
  • Auf ähnliche Weise ist ein zweiter Griffabschnitt 16 an der zweiten Backe 11 festliegend und erstreckt sich an der zur zweiten Angriffsfläche 12 gegenüber der Anlenkachse X abgewandten Seite.
  • Auch der zweite Abschnitt 16 des Griffgliedes 8 und die zweite Backe 11 bilden einen zweiten abgeflachten Körper 17, der am ersten abgeflachten Körper 15 um die erste Anlenkachse X gegenüberliegt und angelenkt ist.
  • In einer nicht dargestellten, alternativen Ausführungsform weisen der erste Abschnitt 14 und der zweite 16 des Griffelementes 8 eine schlanke Form auf, um einen länglichen Griff festzulegen, der beispielsweise niedrigen Töpfen oder Pfannen zuzuordnen ist.
  • Der Griff 6 umfasst außerdem Klemmmittel 18 des Griffgliedes 7 in der Schließstellung.
  • Die Klemmmittel 18 umfassen ein Hebelsystem 19, das zwischen dem ersten und zweiten Griffabschnitt 14, 16 wirkt. Insbesondere ist das Hebelsystem 19 am ersten Griffabschnitt 14 angehoben eine zweite Anlenkachse Y angelenkt und ist in einer durchgehenden Öffnung 15a angeordnet, die im ersten, abgeflachten Körper 15 ausgearbeitet ist.
  • Das Hebelsystem 19 weist einen ersten Hebel 19a, der sich im wesentlichen oberhalb des er sten Griffabschnittes 14 erstreckt und einen zweiten Hebel 19b auf, der festliegend und quer zum ersten 19a im Bereich der zweiten Anlenkachse Y verbunden ist, die zur ersten Anlenkachse X parallel ist und von dieser zweckmäßigerweise beabstandet ist.
  • Der zweite Hebel 19b des Hebelwerks 19 entwikkelt sich in Richtung des zweiten Griffabschnittes 7 und weist ein aktives Ende 20 auf, das in Berührung mit dem zweiten Griffabschnitt 16 selbst zuordenbar ist.
  • Der Höchstabstand zwischen der zweiten Anlenkachse Y und dem aktiven Ende 20 des zweiten Hebels 19b ist vorteilhafter Weise leicht größer als der Höchstabstand zwischen der zweiten Anlenkachse Y selbst und den zweiten Griffabschnitt 16, gemessen wenn die erste Eingriffsfläche 10 und die zweite 12 sich in der Schließ- und Spannstellung befinden, näher gesehen, sobald der Rand 5 des Topfes 1 zwischen der ersten Eingriffsfläche 10 und der zweiten 12 geschlossen ist. Der zweite Eingriffsabschnitt 16 weist außerdem eine Nut 21 auf, in der das aktive Ende 20 des zweiten Hebels 19b eingreift, sobald der erste Hebel 19a gegen den ersten abgeflachten Abschnitt 15 anschlägt.
  • Bevorzugter Weise steht die Nut 21, wie in 3, 4 und 5 dargestellt, in eine ebene Fläche 16a des zweiten Eingriffsabschnittes 16 über und die Form der Nut 21 selbst, typischer Weise als Kreisbogen ausgebildet, legt die Verteilung der auf den ersten Hebel 19a anzuwendenden Kraft in Abhängigkeit der Stellung desselben fest.
  • Auf diese Art und Weise ist das Hebelsystem 19 zwischen einer ersten Stellung, in der die erste Backe 9 und die zweite Backe 11 gegenüber der ersten Anlenkachse X zueinander frei drehbar sind, und einer zweiten Stellung beweglich, die der Klemmung des Griffgliedes 7 in der Schließstellung entspricht, in der der aktive Abschnitt 20 in der Nut 21 aufgenommen ist.
  • Beim Übergang zwischen den beiden Stellungen verläuft das Hebelsystem 19 eine instabile, in 4 dargestellte Gleichgewichtsstellung.
  • Will man den Griff 6 nämlich am Topf 1 anbringen, ist es erforderlich, den Rand 5 des Topfes 1 selbst zwischen den Eingriffsflächen 10, 12 des Hakengliedes 7 einzuführen, sobald die erste und die zweite Backe 9, 11 offen und frei sind zueinander um die erste Anlenkachse X (3) verschwenkt zu werden. Das Hebelsystem 19 befindet sich folglich in der ersten Stellung mit dem ersten Hebel 19a des Hebelsystems 19 selbst, das sich quer zum ersten, abgeflachten Körper 15 befindet. In dieser Konfiguration ist auch das Hebelsystem 19 frei um die entsprechende zweite Anlenkachse Y verschwenkt zu werden.
  • Nachdem einmal der Rand 5 zwischen den Backen 9, 11 positioniert wurde, wird dafür vorgesehen, das Hebelsystem 19 in Richtung des ersten abgeflachten Körpers 15 zu verschwenken, indem auf den ersten Hebel 19a eingewirkt wird.
  • Die Verschwenkung des ersten Hebels 19a des Hebelsystems 19 beträgt die simultane Verschwenkung des zweiten Hebels 19b, der auf dem zweiten abgeflachten Körper 17 in Berührung kommt und gleitet. Die Wirkung des zweiten Hebels 19b auf dem zweiten abgeflachten Körper 17 beträgt die Öffnung des ersten Abschnittes 14 und des zweiten 16 des Griffgliedes 8 und die Spannung der Backen 9, 11 am Rand 5.
  • Die höchste, vom zweiten Hebel 19b des Hebelsystems 19 ausgeübte Kraft wird erhalten, sobald der erste Hebel 19a des Hebelsystems 19 sich in der Nähe des ersten, abgeflachten Körpers 15 befindet, jedoch nicht noch gegen denselben anschlägt, und gleichzeitig befindet sich der zweite Hebel 19b des Hebelsystems 19 in der Nähe der Nut 21 (4). In dieser Lage befindet sich das Hebelsystem 19 in der instabilen Gleichgewichtslage. Wenn nämlich der Benutzer den Druck auf den ersten Hebel 19a des Hebelsystems 19 beendet, neigt dasselbe dazu zurückzukehren, wobei die Wiederöffnung der Backen 9, 11 betragen wird; fährt hingegen der Benutzer mit dem Druck fort, schlägt der erste Hebel 19a des Hebelsystems 19 gegen den ersten verflachten Körper 15 und der aktive Abschnitt 20 des zweiten Hebels 19b des Hebelsystems 19 schnappt in die Nut 21 ein, wobei die geschlossene Gleichgewichtsstellung erreicht wird (5).
  • Will man den Griff 6 abnehmen, ist es ausreichend, das Ende des ersten Hebels 19a des Hebelsystems 19 anzuheben, um den zweiten Hebel 19b von der entsprechenden Nut 21 austreten zu lassen.
  • Um das Anheben des ersten Hebels 19a des Hebelsystems 19 zu erleichtern, weist der erste verflachte Körper 15 eine Lücke 22 auf, die bei Anschlagen des Hebelsystems 19 gegen den ersten abgeflachten Körper 15, unterhalb des Endes des ersten Hebels 19a liegt, und dem Benutzer erlaubt, die Finger einzubringen, um das Hebelsystem 19 selbst nach oben zu ziehen.
  • Bevorzugter Weise umfasst der Griff 6, wie in 1, 2, 3, 4 und 5 dargestellt, überdies einen Fortsatz 23, der sich von der zweiten Backe 11 auf der zur zweiten Eingriffsfläche 12 abgewandten Seiten erstreckt. Insbesondere besteht der Fortsatz 23 aus einem Hauptglied 23a, das sich längs eines Vorderrandes 11a der zweiten Gannasche 11 abwickelt und sich von derselben senkrecht zur zweiten Eingriffsfläche 12 erstreckt. Das Hauptglied 23a des Fortsatzes 23, das im dargestellten Ausführungsbeispiel wie eine gekrümmte Wand ausgebildet ist, legt eine Auflagefläche 24 fest, die im wesentlichen zur zweiten Eingriffsfläche 12 senkrecht ist und sich ununterbrochen vom Vorderrand 11a der zweiten Backe 11 erstreckt.
  • Die Auflagefläche 24 liegt bei der Anbringung des Griffes 6 am Topf 1 gegen die Seitenfläche 3 des Topfes 1 selbst an, um der Verbindung Rand-Backen 5, 9, 11 einen größeren Biegewiderstand sicherzustellen, insbesondere wenn der Topf 1 mit einem einzigen Griff 6 versehen ist.
  • Vorteilhafter Weise umfasst der Fortsatz 23 außerdem ein Verstärkungsglied 23b, das quer zum Hauptglied 23 und zur zweiten Backe 11 angefügt ist. In dem in den beigefügten Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel nimmt das Verstärkungsglied 23 die Form einer dreieckigen Lasche an, deren beiden kleineren Seiten jeweils mit dem Hauptglied 23a des Fortsatzes 23 und mit dem zweiten abgeflachten Körper 17 verbunden sind, der die zweite Backe 11 trägt.
  • Die Erfindung erzielt wichtige Vorteile.
  • Vor allem ist nämlich zu bemerken, dass der abnehmbare Griff für Töpfe gemäß der vorliegenden Erfindung erlaubt, die Platzansprüche der Töpfe innerhalb von Schränken oder Schubladen herabzusetzen, wenn sie nicht verwendet werden.
  • Der erfindungsgemäße Griff kann nämlich vollständig vom Topf entfernt werden und erlaubt einen Topf in den anderen einzufügen, auch wenn dieselben einen ähnlichen Durchmesser aufweisen.
  • Der Griff gemäß der vorliegenden Erfindung kann überdies an einem beliebigen Topf angebracht werden, der auf dem Markt erhältlich ist. Es ist folglich möglich, die Anzahl der Griffe aufgrund der Anzahl der Töpfe zu begrenzen, die gewöhnlich gleichzeitig verwendet werden.
  • Der Griff gemäß der vorliegenden Erfindung gewährleistet auch eine Verminderung der Herstellungskosten der Töpfe, an denen es nicht mehr erforderlich ist, durch Schweißen oder über andere Fügeelemente die zusätzlichen Teile anzubringen, an denen die abnehmbaren Griffe des bekannten Standes der Technik in Eingriff kommen.
  • Es ist überdies zu bemerken, dass der etwaige Bruch eines beliebigen Teils eines gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Griffes jedenfalls die Unversehrtheit des Topfes gewährleistet, an dem er angebracht wird, gegeben durch die Abwesenheit von Griffteilen, die am Topf selbst festliegen; es ist ausreichend, den gebrochenen Griff auszutauschen, um ein einwandfreies unversehrtes Produkt zu haben.
  • Der abnehmbare Griff gemäß der vorliegenden Erfindung ist schließlich leicht und rasch von den Töpfen ein-/ausbaubar, an denen er angebracht wird.

Claims (9)

  1. Abnehmbarer Griff für Töpfe, umfassend: – ein Hakenglied (7), das eine erste Eingriffsfläche (10) und eine zweite Eingriffsfläche (12) aufweist, die zwischen einer Offenstellung, in der die erste Eingriffsfläche (10) von der zweiten Eingriffsfläche (12) beabstandet ist, und einer Schließ- und Spannstellung beweglich sind, in der die erste Eingriffsfläche (10) in der Nähe der zweiten Eingriffsfläche (12) positioniert ist; – ein Griffglied (8), das mit dem Hakenglied (7) verbunden ist und von einer Hand ergriffen werden kann; wobei das Griffglied (8) einen ersten Griffabschnitt (14) aufweist, der an der ersten Eingriffsfläche (10) festliegt, um einen ersten Körper (15) zu bilden; – Klemmmittel (18), die ein Hebelsystem (19) umfassen, das von einer ersten Stellung in Richtung einer zweiten Stellung beweglich ist, um die erste Eingriffsfläche (10) und die zweite Eingriffsfläche (12) in Richtung der Schließ- und Spannstellung zu schließen; dadurch gekennzeichnet, dass das Griffglied (8) einen zweiten Griffabschnitt (16) aufweist, der an der zweiten Eingriffsfläche (12) festliegt, um einen zweiten Körper (17) zu bilden, wobei der erste Körper (15) den zweiten Körper (17) überlappt; und dadurch, dass das Hebelsystem (19) zwischen dem ersten und dem zweiten Griffabschnitt (14, 16) wirkt, um den ersten Griffabschnitt (14) vom zweiten Griffabschnitt (16) zu beabstanden, sobald die erste Eingriffsfläche (10) und die zweite Eingriffsfläche (12) in Richtung der Schließ- und Spannstellung geschlossen sind.
  2. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenglied (7) eine erste, die erste Eingriffsfläche (10) tragende Backe (9) und eine zweite, die zweite Eingriffsfläche (12) tragende Backe (11) umfasst; wobei die erste und die zweite Backe (9, 11) miteinander um eine erste Anlenkachse (X) herum schwenkbar verbunden sind, um zwischen der Schließstellung und der Offenstellung geschwenkt zu werden.
  3. Griff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er überdies einen Ansatz (23) umfasst, der sich von der zweiten Backe (11) von der gegenüber der zweiten Eingriffsfläche (12) abgewandten Seite weg erstreckt; wobei der Ansatz (23) eine Auflagefläche (24) aufweist, die im wesentlichen zur zweiten Eingriffsfläche (12) senkrecht steht und sich vom Vorderrand (11a) der zweiten Backe (11) abwickelt.
  4. Griff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Griffabschnitt (14) an der ersten Backe (9) festliegt und sich von der ersten Eingriffsfläche (10) gegenüber der ersten Anlenkachse (X) abgewandt erstreckt; und dadurch, dass der zweite Griffabschnitt (16) an der zweiten Backe (11) festliegt und sich zur zweiten Eingriffsfläche (12) gegenüber der ersten Anlenkachse (X) abgewandt erstreckt.
  5. Griff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Hebelsystem (19) am ersten Griffabschnitt (14) um eine zweite Anlenkachse (Y) angelenkt ist.
  6. Griff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anlenkachse (Y) zur ersten Anlenkachse (X) parallel ist.
  7. Griff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem (19) aufweist: – einen ersten Hebel (19a), der sich im wesentlichen oberhalb des ersten Griffabschnittes (14) abwickelt; – einen zweiten Hebel (19b), der fest und quer vom ersten Hebel (19a) im Bereich der ersten Anlenkachse (Y) verbunden ist, sich in Richtung des zweiten Griffabschnittes (16) erstreckt und ein wirksames Ende (20) aufweist, das unter Berührung mit dem zweiten Griffabschnitt (16) zuordenbar ist; wobei der erste Hebel (19a) zum ersten Körper (15) querliegt, sobald das Hebelsystem (19) sich in der ersten Stellung befindet; wobei der erste Hebel (19a) gegen den ersten Körper (15) anschlägt, sobald das Hebelsystem (19) sich in der zweiten Stellung befindet.
  8. Griff nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Griffabschnitt (16) eine Eingriffsnut (21) zum Einbringen des aktiven Endes (20) des zweiten Hebels (19b) des Hebelsystems (19) umfasst.
  9. Topf, umfassend: – eine Basis (2); – eine Seitenwand (3), die sich quer zur Basis (2) erstreckt und einen Rand (5) aufweist, der dazu bestimmt ist, mit der Basis (2) ein Aufnahmevolumen (4) festzulegen; dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einen Griff (6) gemäß einem beliebigen der Ansprüche von 1 bis 8 eingehakt am Rand (5) des Topfes umfasst.
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