DE60207295T2 - Verfahren zur wiedergewinnung eines polymeren aus einer lösung - Google Patents

Verfahren zur wiedergewinnung eines polymeren aus einer lösung Download PDF

Info

Publication number
DE60207295T2
DE60207295T2 DE2002607295 DE60207295T DE60207295T2 DE 60207295 T2 DE60207295 T2 DE 60207295T2 DE 2002607295 DE2002607295 DE 2002607295 DE 60207295 T DE60207295 T DE 60207295T DE 60207295 T2 DE60207295 T2 DE 60207295T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solvent
polymer
medium
solution
heterogeneous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE2002607295
Other languages
English (en)
Other versions
DE60207295D1 (de
Inventor
Bernard Vandenhende
François VAN LOOCK
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Solvay SA
Original Assignee
Solvay SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Solvay SA filed Critical Solvay SA
Application granted granted Critical
Publication of DE60207295D1 publication Critical patent/DE60207295D1/de
Publication of DE60207295T2 publication Critical patent/DE60207295T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J11/00Recovery or working-up of waste materials
    • C08J11/04Recovery or working-up of waste materials of polymers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J11/00Recovery or working-up of waste materials
    • C08J11/04Recovery or working-up of waste materials of polymers
    • C08J11/06Recovery or working-up of waste materials of polymers without chemical reactions
    • C08J11/08Recovery or working-up of waste materials of polymers without chemical reactions using selective solvents for polymer components
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/12Powdering or granulating
    • C08J3/122Pulverisation by spraying
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/12Powdering or granulating
    • C08J3/14Powdering or granulating by precipitation from solutions
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/62Plastics recycling; Rubber recycling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Separation, Recovery Or Treatment Of Waste Materials Containing Plastics (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wiedergewinnen eines in Lösung vorliegenden Polymers.
  • Polymere werden in großem Umfang in verschiedenen Formen verwendet, hauptsächlich in fester Form. Häufig tritt jedoch der Fall auf, dass zu einem gegebenen Zeitpunkt ihrer Existenz die Polymere in Lösung in einem Lösungsmittel vorliegen, aus dem sie extrahiert werden müssen. So tritt die Hürde von Polymerlösungen am Ende von bestimmten ("Lösungs")Polymerisationsverfahren, während bestimmter Recyclierungsverfahren, während der Reinigung von bestimmten Anlagen zur Herstellung von Gegenständen auf Polymerbasis oder von Farben usw. auf. Die Wiedergewinnung des Polymers in fester Form aus einer Lösung umfasst im Allgemeinen wenigstens einen Verdampfungsschritt des Lösungsmittels. Dieser Vorgang ist jedoch häufig wegen seines Energieverbrauchs kostspielig, und er führt nicht zwingend zu Polymerteilchen mit passender Teilchengröße. Zusätzlich haben diese Polymerteilchen häufig einen deutlichen Gehalt an restlichem Lösungsmittel.
  • Die Patentanmeldung WO 01/070865 des Erfinders beschreibt ein Verfahren zum Recyclieren eines Kunststoffmaterials, wie PVC oder PVDC, unter Einsatz eines Lösungsmittels und eines Nicht-Lösungsmittels. Dieses Verfahren wendet eine azeotope Destillation zum Wiedergewinnen des Polymers in fester Form an, und nicht einen Zerstäubungsschritt oder ein Gas, das das Lösungsmittel verdampft.
  • Die Patentanmeldung JP 11/012390 beschreibt ein Verfahren zum Wiedergewinnen eines Polymers in Lösung, nach dem diese Lösung versprüht und mit Wasserdampf in Kontakt gebracht wird, um die Lösungsmittelrückstände zu verdampfen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass dieses Verfahren nur auf verdünnte Polymerlösungen anwendbar ist, da zu konzentrierte Lösungen zu viskos sind, um Tröpfchen durch ein Versprühen auszubilden. Dieses Verfahren ermöglicht auch nicht die Erzielung gleichmäßiger Teilchen, wenn die Polymerlösung mit schweren Produkten wie bestimmten Flüssigkeiten verunreinigt ist, die während der Reinigung von bestimmten Anlagen zur Herstellung von Gegenständen auf Polymerbasis oder von Farben verwendet werden.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung eines Verfahrens zum Wiedergewinnen eines in Lösung vorliegenden Polymers, das eine Verarbeitung von konzentrierten Polymerlösungen und/oder von Polymerlösungen ermöglicht, die mit schweren Flüssigkeiten verunreinigt sind, die ein homogenes Medium mit der Polymerlösung ausbilden, und das die Gewinnung eines resultierenden Produktes mit vorteilhafter Teilchengröße und mit einem niedrigen Gehalt an restlichem Lösungsmittel ermöglicht.
  • Dementsprechend bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum Wiedergewinnen eines in einem Lösungsmittel in Lösung vorliegenden Polymers, gegebenenfalls in Gegenwart wenigstens einer schweren Flüssigkeit, wobei das Ganze ein homogenes Medium ausbildet, wonach:
    • (a) ein Nicht-Lösungsmittel zu dem homogenen Medium zugesetzt wird, um es heterogen zu machen,
    • (b) das heterogene Medium durch Zerstäubung in Tröpfchen umgewandelt wird,
    • (c) die Tröpfchen mit einem Gas in Kontakt gebracht werden, das das Lösungsmittel verdampft und die schwere Flüssigkeit mit sich fortführt,
    • d) das Polymer in Form von Teilchen wiedergewonnen wird.
  • Das Polymer, dessen Wiedergewinnung durch das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung angestrebt wird, kann von beliebiger Natur sein. Es kann ein thermoplastisches Harz oder ein Elastomer sein, ist aber jedenfalls ein Harz, das in einem Lösungsmittel aufgelöst werden kann und das daher wenig oder überhaupt nicht vernetzt ist. Es kann sich um ein ungebrauchtes (oder jungfräuliches) Harz handeln, das keinerlei Schmelzverformung unterzogen worden ist, mit Ausnahme einer möglichen Granulierung, oder um ein gebrauchtes Harz handeln (Produktionsabfall oder recycliertes Harz). Es kann ein apolares Polymer sein, wie ein Ethylenpolymer (PE) oder Propylenpolymer (PP). Es kann auch ein polares Polymer sein, wie ein Vinylchloridpolymer (PVC), ein Vinylidenchloridpolymer (PVDC), ein Vinylidenfluoridpolymer (PVDF); ein EVOH-Polymer (Copolymer aus Ethylen und Vinylalkohol) usw. Es kann auch ein Gemisch von wenigstens zwei derartigen Polymeren von gleicher oder verschiedener Art sein. Gute Ergebnisse wurden mit PVC (Homopolymer oder wenigstens 50 Gew.-% Vinylchlorid enthaltendes Copolymer), PVDF (entweder Vinylidenfluoridhomopolymere oder Copolymere von Vinylidenfluorid mit einem Gehalt an weniger als 50 Gew.-% Monomereinheiten wie Vinylfluorid, Trifluorethylen, Chlortrifluorethylen, Tetrafluorethylen, Hexafluorpropylen, Ehtylen usw.) und PVDC.
  • Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung findet Anwendung auf Polymere, die in einem Lösungsmittel in Lösung vorliegen. Wenn daher das Verfahren auf die Wiedergewinnung von festen Gegenständen oder von Polymersuspensionen (beispielsweise in schweren Flüssigkeiten) angewendet werden soll, sollten diese Gegenstände oder Teilchen in Suspension zuerst unter Anwendung eines Lösungsmittels aufgelöst werden, dessen Natur derjenigen des aufzulösenden Polymers angepasst ist und das mit den möglichen schweren Flüssigkeiten ein homogenes Medium ausbildet.
  • Das Lösungsmittel, in dem das Polymer aufgelöst wird, ist im Allgemeinen eine Flüssigkeit mit einem Löslichkeitsparameter (eine Definition dafür und experimentelle Werte dafür finden sich in "Properties of Polymers", D. W. Van Krevelen, Auflage 1990, S. 200–202, auch in "Polymer Handbook.", J. Brandrup und E. H. Immergut, Herausgeber, 2. Auflage, Seiten IV-337 bis IV-359) in der Nähe des Löslichkeitsparameters des Polymers. Es versteht sich, dass der Ausdruck "Lösungsmittel" entweder eine Reinsubstanz oder ein Gemisch von Substanzen bedeutet. Wenn das Polymer PVC ist, ist ein geeignetes Lösungsmittel MEK (Methylethylketon) und insbesondere ein MEK-Hexan-Gemisch, das gegebenenfalls Wasser enthält. Wenn das Polymer EVOH ist, ist ein Gemisch aus Wasser und Alkohol (Ethanol, Methanol, Propanol, usw.) besser geeignet und im Falle von LDPE werden Hexan oder Cyclohexan bevorzugt. Wenn das Polymer PVDF oder PVDC ist, ist Cyclohexanon zur Anwendung geeignet.
  • Die Lösungen, die nach dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verarbeitet werden können, weisen eine solche Konzentration (an Polymer und an schweren Flüssigkeiten) auf, dass ihre Viskosität den korrekten Ablauf des Verfahrens nicht unterbricht.
  • In einer ersten bevorzugten Variante wird das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung auf eine Polymerlösung angewendet, die frei von schweren Flüssigkeiten ist. In diesem Falle bringt das Zusetzen des Nicht-Lösungsmittels zu dem Medium im Allgemeinen das Ausfällen des Polymers mit sich, und das zu versprühende heterogene Medium besteht im Wesentlichen aus einer Suspension von Polymer in einer Flüssigkeit, die aus dem Lösungsmittel und dem Nicht-Lösungsmittel und aus möglichen Additiven besteht, die im Polymer vor dessen Auflösung zugegen sind. Ein Arbeiten in dieser Weise ermöglicht ein Erhöhen der Polymerkonzentration der zu verarbeitenden Lösungen, während es wenig oder keinen Einfluß auf die Viskosität des zu versprühenden heterogenen Mediums ausübt. Gute Ergebnisse wurden somit bei einem PVC-Gehalt von mehr als 150 g pro Liter Lösungsmittel und sogar mehr als 200 g/l im Falle eines starren PVC, oder sogar 300 g/l im Falle eines weichgemachten PVC erhalten. Solche Lösungen weisen im Allgemeinen eine Viskosität von etwa 50 bis 1000 mPa·s oder sogar noch mehr bei Temperaturen im Bereich von 50°C auf, und sie sollten daher auf eine höhere Temperatur (100 oder sogar 200°C) gebracht werden, um sie versprühen zu können, was wirtschaftlich schädlich ist und die Qualität des Polymers beeinträchtigen kann. Das Zusetzen eines Nicht-Lösungsmittels ermöglicht ein Erniedrigen dieser Viskosität auf einen Wert von kleiner als oder gleich 20 mPa·s, vorzugsweise auf 10 mPa·s oder sogar auf 2 mPa·s, und somit ein Zerstäuben der Lösung bei einer niedrigeren Temperatur.
  • Die Menge an gemäß dieser Variante der Erfindung zuzusetzendem Nicht- Lösungsmittel muß ausreichen, um die Ausfällung des Polymers herbeizuführen. Sie hängt somit von der Art des Polymers, vom Lösungsmittel und vom Nicht-Lösungsmittel und auch von den Temperatur- und Druckbedingungen ab. Wenn das Polymer PVC und das Lösungsmittel MEK sind, wurden gute Ergebnisse bei einer Temperatur von 60 bis 100°C und bei einem Druck von Atmosphärendruck bis 2,2 bar erhalten, und zwar mit Lösungen, die 300 g PVC pro Liter MEK enthalten, zu denen 120 g Wasser pro Liter Lösung zugesetzt worden waren.
  • In dem Verfahren gemäß dieser Variante der vorliegenden Erfindung kann die Ausfällung der Lösung durch Vermindern des Drucks gegenüber dem während des Auflösungsvorganges angewandten Druck erleichtert werden, was im Allgemeinen zu einer Temperaturerniedrigung führt. Temperaturempfindliche Polymere (wie z.B. EVOH oder PVB) werden bevorzugt unter vermindertem Druck und erniedrigter Temperatur ausgefällt. In vorteilhafter Weise wird das Ausfällen jedenfalls durch Zusetzen des Nicht-Lösungsmittels in einer Menge vorgenommen, die gerade ausreicht, um das vollständige Ausfällen des aufgelösten Polymers bei dem gegebenen Druck herbeizuführen. In einer speziell bevorzugten Weise wird das Ausfällen durch Injizieren von Nicht-Lösungsmittel in flüssiger Form und in Gasform vorgenommen, was das Ausfällen des Polymers beschleunigt. Es kann sich als vorteilhaft erweisen, dass das injizierte Nicht-Lösungsmittel gegebenenfalls eine kleine Konzentration an Lösungsmittel enthält; dies ist von Vorteil, weil, wie nachstehend erläutert, ein möglicher nachfolgender Schritt des Verfahrens speziell zu einer derartigen Quelle eines Nicht-Lösungsmittels führen kann, das somit ohne irgendeine spezielle Reinigung wiederverwendet werden kann. Ein zur Verwendung geeignetes Nicht-Lösungsmittel ist Wasser. Wasser führt insbesondere dann zu guten Ergebnissen, wenn das wiederzugewinnende Polymer PVC ist. Wenn das wiederzugewinnende Polymer PVDF oder PVDC ist, stellt Methanol ein zur Verwendung geeignetes Nicht-Lösungsmittel dar.
  • Das Verfahren gemäß dieser Variante der Erfindung ist erfolgreich auf die Wiedergewinnung von PVC in Lösung in MEK oder in einem MEK/Hexan-Gemisch unter Anwendung von Wasser als Nicht-Lösungsmittel angewendet worden.
  • Ein Mittel zur Verringerung der Teilchengröße des Polymers besteht darin, das Nicht-Lösungsmittel stufenweise zu dem das gelöste Polymer enthaltenden Lösungsmittel zuzusetzen und an das Gemisch ein hohes Schergefälle anzulegen.
  • In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung auf eine Polymerlösung angewendet, die auch wenigstens eine schwere Flüssigkeit umfaßt, die ein Nicht-Lösungsmittel für das Polymer darstellt, die aber mit dem Lösungsmittel verträglich ist, um ein homogenes Medium auszubilden. Gemäß dieser Variante der Erfindung soll der Ausdruck "schwere Flüssigkeit" eine Flüssigkeit mit einem höheren Siedepunkt als demjenigen des Lösungsmittels und des Nicht-Lösungsmittels bezeichnen. Ein Beispiel für eine schwere Flüssigkeit ist Testbenzin, ein auf vielen Gebieten verwendetes Reinigungsmittel, insbesondere auf dem Gebiet von Farben und Überzügen auf Polymerbasis.
  • In dieser Variante ermöglicht das Zusetzen eines Nicht-Lösungsmittels zu dem homogenen Ausgangsmedium die Erzielung eines heterogenen Mediums, das im Wesentlichen aus einer Emulsion des Nicht-Lösungsmittels in einem homogenen flüssigen Medium besteht, das aus dem Lösungsmittel, der schweren Flüssigkeit und dem aufgelösten Polymer gebildet ist. Diese Emulsion wird dann durch Zerstäuben leicht zu sphärischen Teilchen umgewandelt, wogegen ein direktes Versprühen des homogenen Ausgangsmediums zur Ausbildung von ungleichförmigen Filamenten geführt hätte.
  • Die Menge an gemäß dieser Variante der Erfindung zuzusetzendem Nicht-Lösungsmittel muß ausreichen, um die Ausbildung einer Emulsion herbeizuführen, und in vorteilhafter Weise werden passende Rührmittel vorgesehen, um die Stabilität dieser Emulsion sicherzustellen. Das Vorliegen dieser Emulsion ermöglicht das Zerstäuben von viskosen Lösungen, deren Viskosität auch von den Druck- und Temperaturbedingungen und auch von der Art der Bestandteile des Mediums abhängt, nämlich dem Polymer, der schweren Flüssigkeit, dem Lösungsmittel und dem Nicht-Lösungsmittel. Wenn somit das Polymer PVC ist (und vorzugsweise weichgemachtes PVC), die schwere Flüssigkeit Testbenzin ist, das Lösungsmittel MEK ist und das Nicht-Lösungsmittel Wasser ist, wurden gute Ergebnisse mit Lösungen erhalten, die 100 g/l einer "Aufschlämmung" mit einem Gehalt an ungefähr 50 Gew.-% mit DOP (Dioctylphthalat) weichgemachtem PVC und 50 Gew.-% Testbenzin umfassten, denen 100 g/l Wasser zugesetzt worden waren.
  • Gemäß dieser Variante der Erfindung kann das Nicht-Lösungsmittel auch kleine Mengen einer weiteren Verbindung enthalten, wie beispielsweise als Lösungsmittel.
  • In bestimmten Fällen kann das flüssige Medium in homogener oder heterogener Form von einem oder mehrerer ihrer Bestandteile vor dem Heterogenisieren und/oder Zerstäuben befreit werden, und dies kann nach allen geeigneten Methoden vorgenommen werden. Beispielsweise können Komponenten mit einem niedrigen Siedepunkt durch einfaches Verdampfen abgetrennt werden.
  • Wie zuvor kurz erwähnt, sollte berücksichtigt werden, dass das heterogene Medium Additive enthalten kann, die ursprünglich in der Polymerlösung vorlagen (beispielsweise Pigmente, Weichmacher, Stabilisatoren, Füllstoffe usw., die in dem Polymer vor dessen Auflösung zugegen waren).
  • Das im Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung eingeschlossene Zerstäuben wird unter Anwendung jeder bekannten Vorrichtung ausgeführt, wie einer Hochdruckdüse (die Druck in kinetische Energie umwandelt, wobei das zu versprühende Produkt in einen instabilen Film umgewandelt wird, der zu feinen Tröpfchen explodiert), ein Rotationszerstäuber (die Zentrifugalkraft einer angetriebenen Platte bildet einen instabilen Film aus, der zu feinen Tröpfchen explodiert), ein Zwillingsstromzerstäuber, eine Beschallungsvorrichtung usw. Während des Versprühens ist es wichtig, die Viskosität des heterogenen Ausgangsmediums zu regeln, um Teilchen von im Wesentlichen kugeliger Form zu erhalten, da eine zu hohe Viskosität zur Ausbildung von Filamenten führt.
  • Im Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird das das Lösungsmittel verdampfende Gas vorteilhaft unter Luft, neutralen Gasen und Wasserdampf ausgewählt. Aus Sicherheitsgründen und zur Begrenzung der Oxidation des flüssigen Mediums und des Polymers wird vorteilhaft ein Gas ausgewählt werden, das wenig oder keine Oxidation hervorruft, wie Wasserdampf oder ein neutrales Gas wie Stickstoff. Wasserdampf ist zur Anwendung speziell geeignet, weil neben seinem direkten Wärmeeintrag seine Kondensationswärme zu einer sehr raschen und besonders wirksamen Verdampfung des in den Tröpfchen vorliegenden flüssigen Mediums beiträgt. Bemerkt sein, dass dieses Gas durch Strippen andere mögliche Flüssigkeitsbestandteile des heterogenen Mediums mitführen kann (beispielsweise die schwere Flüssigkeit, im Falle der zweiten bevorzugten Variante der vorliegenden Erfindung).
  • Bevor das zerstäubte heterogene Medium mit dem Verdampfungsgas in Kontakt gebracht wird, sollte sichergestellt sein, dass die Tröpfchenbildung tatsächlich vollständig ist. Dieses Problem ist besonders kritisch, wenn das heterogene Medium und das Gas im Gleichstrom wandern, und ist im Falle eines Gegenstromverfahrens weniger ausgeprägt. Gewünschtenfalls wird darauf geachtet, die in Ausbildung befindlichen Tröpfchen gegen den Gasstrom zu schützen, unter Anwendung einer geeigneten Vorrichtung.
  • Die am Zerstäuberauslaß gewonnenen Polymerteilchen (nach jeder bekannten Methode, im Allgemeinen aber durch einfaches Sammeln in einem entsprechenden Kollektor) können einer Desorption und/oder einem Trocknen unterworfen werden, und dies kann insbesondere dann erfolgen, wenn das Verdampfungsgas Wasserdampf ist. Wenn die zerstäubten Tröpfchen und das Gas im Gleichstrom wandern, ist es besonders vorteilhaft, die Polymerteilchen mit einem Gas in Kontakt zu bringen, vorzugsweise in einer Gegenstromvorrichtung oder durch Transport auf einem perforierten Band, durch das das Gas hindurchtritt.
  • Ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass es in einem geschlossenen Kreislauf funktionieren kann, ohne Emissionen zu bilden. Die nach dem Verdampfen und/oder dem Mitführen mittels des Gases aufgefangenen Dämpfe können kondensiert und gewünschtenfalls nach entsprechenden Verfahren gereinigt werden (Dekantieren, gewünschtenfalls in Gegenwart eines Phasentrennmittels; Destillation usw.).
  • Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung kann in ein beliebiges Verfahren eingebaut werden, das die Wiedergewinnung eines Polymers aus einer Lösung vorsieht. Im Speziellen kann es Teil eines Polymerrecycling-Verfahrens bilden.
  • Gemäß eine bevorzugten Variante wird somit das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung auf eine Polymerlösung angewendet, die durch Schreddern von Gegenständen auf Polymerbasis zu Fragmenten mit einer Durchschnittsgröße von 1 cm bis 50 cm, falls sie diese Abmessungen überschreiten, und durch Inkontaktbringen der Gegenstandsfragmente mit einem zum Auflösen des Polymers befähigten Lösungsmittel erhalten worden ist. Vorzugsweise ist in diesem Verfahren das Polymer PVC, das Lösungsmittel ist ein MEK-Hexan-Gemisch, das gewünschtenfalls Wasser enthält, und das zum Ausfällen des Polymers verwendete Nicht-Lösungsmittel ist Wasser, wie in der Patentanmeldung EP 945 481 im Namen von Solvay beschrieben wird.
  • Gemäß einer weiteren Variante, die ebenfalls in der zuvor angeführten Patentanmeldung erwähnt wird, wird das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung auf eine Polymerlösung angewendet, die durch Inkontaktbringen einer Plastisol-Aufschlämmung (Suspension von PVC-Teilchen in einem Weichmacher, verdünnt mit einer Reinigungsflüssigkeit wie Testbenzin) mit MEK in einer zum Auflösen des PVC und zum Sicherstellen der Ausbildung eines homogenen flüssigen Mediums ausreichenden Menge erhalten worden ist.
  • Das Verfahren gemäß diesen beiden Varianten der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Gewinnung eines sehr porösen Pulvers, das aus im Wesentlichen kugeligen recyclierten Polymerteilchen gebildet ist. Diese Teilchen weisen im Allgemeinen einen mittleren Durchmesser von kleiner als 100 μm und vorzugsweise kleiner als oder gleich 50 μm auf. Selten wird jedoch der mittlere Durchmesser dieser Teilchen kleiner als 1 μm oder sogar 5 μm sein.
  • Derartige Teilchen können in unmodifizierter Form in bestimmten Anwendungen wie Rotationsformpressen oder Schlammformgebung verwendet werden, oder können in unmodifizierter Form in ein Plastisol eingebracht werden, das zum Überdecken und Gelieren vorgesehen ist. In alternativer Weise können diese Teilchen in einem Extruder granuliert oder vorteilhafter gesintert werden, um ein thermisches Altern des Polymers zu vermeiden.
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele in einer nichtbeschränkenden Weise erläutert.
  • Beispiel 1
  • Eine Lösung, die 18 Gew.-% starres PVC, erhalten aus Industrieabfällen von Fensterflügelrahmen, in Lösung (bei 100°C) in einem Gemisch aus 82% MEK/13% Hexan/5% Wasser (Massenverhältnisse) enthielt, wurde zuerst von dem Hexan befreit. Dann wurde Wasser stufenweise (0 bis 12 Gew.-%, bezogen auf die Masse des Lösungsmittels) bei 55°C und unter Rühren (mit einer zur Erzielung einer homogenen Suspension angepassten Intensität) in die Lösung injiziert. Das erhaltene heterogene Medium wurde dann einem Zerstäuben unterworfen und das Lösungsmittel, das das Medium enthält, wurde verdampft, indem es in eine Hohlkegeldüse eingespeist wurde, die unter 50 bis 70 bar mit Wasserdampf (bei 100°C und Atmosphärendruck) gespeist wurde, wobei im Gleichstrom gearbeitet wurde. Es wurde ein Pulver mit einem mittleren Durchmesser von 31 μm (mit 10% der Teilchen kleiner als 9 μm Durchmesser und 90% der Teilchen kleiner als 60 μm Durchmesser) erhalten.
  • Beispiel 2
  • Eine Lösung, die 28 Gew.-% weichgemachtes PVC (umfassend etwa 45% PVC, 30% Füllstoffe und 25% Weichmacher) in Lösung in einem Gemisch aus 82% MEK/13% Hexan/5% Wasser (Massenverhältnisse) enthielt, wurde zunächst von dem Hexan befreit. Dann wurde stufenweise Wasser injiziert (10 bis 12 Gew.-%, bezogen auf die Masse des Lösungsmittels) bei 55°C und unter Rühren (mit einer zur Erzielung einer homogenen Suspension angepassten Intensität). Das erhaltene heterogene Medium wurde dann einem Zerstäuben unterworfen und das enthaltene Lösungsmittel wurde durch Einspeisen in eine Hohlkegeldüse, die unter 50 bis 100 bar Wasserdampf (bei 100°C und Atmosphärendruck) gespeist wurde, verdampft, wobei im Gleichstrom gearbeitet wurde. Es wurde ein Pulver mit einer Teilchengröße von 1 bis 100 μm und einer sehr hohen Porosität erhalten.
  • Beispiel 3
  • Eine Lösung, die 10% Aufschlämmung (abgeleitet von einer Beschichtungslinie und bestehend aus 50% Plastisol und 50% Testbenzin) und 90% MEK (Massenverhältnisse) enthielt, wurde hergestellt und filtriert. Der Lösung wurden 10% Wasser bei 50°C zugesetzt, um eine stabile Emulsion auszubilden. Diese Vorgänge wurden alle bei 50°C und unter Rühren vorgenommen (mit einer zur Erzielung einer homogenen Emulsion angepassten Intensität). Die erhaltene Emulsion wurde dann bei Atmosphärendruck in einer Hohlkegeldüse zerstäubt, in die Wasserdampf im Gleichstrom injiziert wurde. Am Boden der Vorrichtung wurde ein Pulver mit im Wesentlichen kugelförmigen Körnern mit einer Teilchengröße von 1 bis 100 μm gesammelt, während das Lösungsmittel abgedampft wurde, und das von dem Wasserdampf mitgeführte Reinigungsmittel wurde im Kopf der Vorrichtung gesammelt. Der gleiche Versuch wurde wiederholt, ohne Zugabe der 10% Wasser zur Ermöglichung der Ausbildung einer stabilen Emulsion; es war nicht möglich, ein Pulver aus im Wesentlichen kugelförmigen Körnern zu erhalten, sondern nur ungleichförmige Filamente.
  • Beispiel 4
  • 100 g PVDC wurden bei 120°C in 1 l Cyclohexanon von 100°C aufgelöst. 3000 g Methanol wurden bei 50°C und unter Rühren zugesetzt (mit einer zur Erzielung einer homogenen Suspension angepassten Intensität). Die erhaltene Suspension wurde in einer Hohlkegeldüse zerstäubt, wobei bei einem Druck von etwa 80 bar gearbeitet und Wasserdampf im Gegenstrom zugeführt wurde. Das erhaltene PVDC-Pulver hat einen mittleren Teilchendurchmesser von etwa 100 μm.
  • Beispiel 5
  • 50 g PVDF wurden bei 120°C in 1 l Cyclohexanon von 100°C aufgelöst. 2000 g Methanol wurden bei 50°C und unter Rühren (mit einer zur Erzielung einer homogenen Suspension angepassten Intensität) zugesetzt. Die erhaltene Suspension wurde in einer Hohlkegeldüse zerstäubt, unter Arbeiten bei einem Druck von etwa 80 bar und Einspeisung von Wasserdampf im Gegenstrom. Das erhaltene PVDF-Pulver hat einen mittleren Teilchendurchmesser von kleiner als 100 μm.

Claims (9)

  1. Verfahren zum Wiedergewinnen eines in einem Lösungsmittel in Lösung vorliegenden Polymers, wobei das Ganze ein homogenes Medium ausbildet, wonach: (a) ein Nicht-Lösungsmittel zu dem homogenen Medium zugesetzt wird, um es heterogen zu machen, (b) das heterogene Medium durch Zerstäubung in Tröpfchen umgewandelt wird, (c) die Tröpfchen mit einem Gas in Kontakt gebracht werden, das das Lösungsmittel verdampft, (d) das Polymer in Form von Teilchen wiedergewonnen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, worin das heterogene Medium im wesentlichen aus einer Suspension von Polymer in einer Flüssigkeit besteht, die aus dem Lösungsmittel, dem Nicht-Lösungsmittel und den in dem Polymer vor dessen Auflösung gegebenenfalls vorliegenden Additiven besteht.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, worin das heterogene Medium im wesentlichen aus einer Emulsion des Nicht-Lösungsmittels in einem homogenen flüssigen Medium besteht, das aus dem Lösungsmittel, dem aufgelösten Polymer, den in dem Polymer vor dessen Auflösung gegebenenfalls vorliegenden Additiven und aus einer schweren Flüssigkeit besteht.
  4. Verfahren nach dem vorstehenden Anspruch, worin die schwere Flüssigkeit White Spirit ist.
  5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das Polymer PVC ist.
  6. Verfahren nach dem vorstehenden Anspruch, worin das Lösungsmittel MEK oder ein gegebenenfalls Wasser enthaltendes MEK/Hexangemisch ist.
  7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das das Lösungsmittel verdampfende Gas von der gleichen Natur wie das Nicht-Lösungsmittel ist.
  8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das das Lösungsmittel verdampfende Gas Wasserdampf ist.
  9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die wiedergewonnenen Polymerteilchen einer Desorption und/oder einem Trocknen unterzogen werden.
DE2002607295 2001-12-11 2002-12-05 Verfahren zur wiedergewinnung eines polymeren aus einer lösung Expired - Fee Related DE60207295T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0116070 2001-12-11
FR0116070A FR2833267A1 (fr) 2001-12-11 2001-12-11 Procede de recuperation d'un polymere en solution
PCT/EP2002/013875 WO2003054064A1 (en) 2001-12-11 2002-12-05 Process for recovering a polymer a solution

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60207295D1 DE60207295D1 (de) 2005-12-15
DE60207295T2 true DE60207295T2 (de) 2006-07-20

Family

ID=8870398

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2002607295 Expired - Fee Related DE60207295T2 (de) 2001-12-11 2002-12-05 Verfahren zur wiedergewinnung eines polymeren aus einer lösung

Country Status (16)

Country Link
US (1) US20050010027A1 (de)
EP (1) EP1456281B1 (de)
JP (1) JP2005513223A (de)
KR (1) KR20040073468A (de)
CN (1) CN1276007C (de)
AR (1) AR037607A1 (de)
AT (1) ATE309289T1 (de)
AU (1) AU2002358103A1 (de)
BR (1) BR0214851A (de)
CA (1) CA2469643A1 (de)
DE (1) DE60207295T2 (de)
DK (1) DK1456281T3 (de)
ES (1) ES2252530T3 (de)
FR (1) FR2833267A1 (de)
TW (1) TW200408663A (de)
WO (1) WO2003054064A1 (de)

Families Citing this family (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2857669B1 (fr) * 2003-07-15 2005-09-09 Solvay Procede de recuperation d'un polymere en solution
FR2857670B1 (fr) * 2003-07-15 2006-02-03 Solvay Procede de recuperation d'un polymere en solution
FR2868782B1 (fr) * 2004-04-13 2006-06-16 Solvay Sa Sa Belge Procede de recuperation d'un polymere en solution
ES2297698T3 (es) 2004-04-15 2008-05-01 Solvay Sa Procedimiento para el tratamiento con disolvente de un plastico.
FR2875504B1 (fr) * 2004-09-17 2007-01-12 Solvay Procede pour le traitement d'un melange d abs et de ps
FR2877949B1 (fr) * 2004-11-15 2007-11-23 Solvay Sa Sa Belge Procede d'epuration d'une solution de matiere plastique
FR2878250B1 (fr) 2004-11-22 2007-01-12 Solvay Sa Sa Belge Procede pour l'epuration en metaux lourds de polymeres du chlorure de vinyle (pvc)
FR2878249B1 (fr) 2004-11-22 2007-01-12 Solvay Procede pour l'epuration en metaux lourds de polymeres du chlorure de vinyle (pvc)
FR2889849B1 (fr) * 2005-08-19 2007-10-05 Solvay Procede de recuperation d'un polymere a partir d'un milieu liquide
KR100837426B1 (ko) * 2006-01-20 2008-06-12 주식회사 엘지화학 중합체 정제 방법 및 정제된 중합체
US8017712B2 (en) 2006-06-09 2011-09-13 Dow Corning Corporation Process for the preparation of solid solventless MQ resins
JP5339673B2 (ja) * 2006-08-31 2013-11-13 キヤノン株式会社 微粒子の製造方法
FR2906809A1 (fr) * 2006-10-04 2008-04-11 Solvay Procede d'epuration d'un polymere.
GB0619869D0 (en) * 2006-10-07 2006-11-15 Regentec Ltd Porous particles
FR2921372B1 (fr) * 2007-09-21 2009-11-13 Solvay Procede de recuperation d'un polymere a partir d'une solution
EP2119741A1 (de) * 2008-05-09 2009-11-18 SOLVAY (Société Anonyme) Verfahren zum Recyceln von Artikeln mit einem faserverstärkten Polymer
CN101367957B (zh) * 2008-09-28 2011-09-21 浙江大学 回收聚氯乙烯或偏聚氯乙烯塑料的方法
CN102329429A (zh) * 2010-07-13 2012-01-25 江苏华奥高科技发展有限公司 一种喷盘
KR20150051940A (ko) * 2012-08-30 2015-05-13 도레이 카부시키가이샤 플루오르화 비닐리덴 수지 미립자의 제조 방법, 및 플루오르화 비닐리덴 수지 미립자
CN105683260B (zh) * 2013-12-03 2018-05-01 东丽株式会社 聚1,1-二氟乙烯树脂粒子及其制造方法
JP6442925B2 (ja) * 2014-08-26 2018-12-26 日本ゼオン株式会社 水素化nbrの重合体溶液の濃縮方法
EP3546501A1 (de) * 2018-03-27 2019-10-02 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Verfahren zur herstellung einer population von partikeln aus polyvinylidendifluorid oder von partikeln eines copolymers mit polyvinylidendifluorid
WO2023117971A1 (en) * 2021-12-23 2023-06-29 Solvay Specialty Polymers Italy S.P.A. Method for the purification of vinylidene fluoride polymers

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA980949A (en) * 1971-01-13 1975-12-30 Edwin A. Hafner Vinyl chloride polymer recovery process
US4012461A (en) * 1975-08-06 1977-03-15 Exxon Research And Engineering Company Process for preparing polymer powders
GB1525864A (en) * 1975-09-16 1978-09-20 Stauffer Chemical Co Thermally agglomerated vinyl chloride resin
US4254240A (en) * 1979-09-10 1981-03-03 Exxon Research & Engineering Co. Continuous process for the preparation of bromochlorinated butyl rubber
DE3642106A1 (de) * 1986-12-10 1988-06-16 Bayer Ag Verfahren zur herstellung von polymerisatpulvern durch zerstaeubungstrocknung
US5147895A (en) * 1991-12-19 1992-09-15 Hoechst Celanese Corp. Highly porous compressible polymeric powders
US5618902A (en) * 1995-11-03 1997-04-08 General Electric Company Vapor precipitation of polymers from solvent polymer blends by azeotropic spray drying
NO310365B1 (no) * 1997-07-18 2001-06-25 Norsk Hydro As PVC-blanding, anvendelse av denne og metode for dens fremstilling
FR2776664B1 (fr) * 1998-03-26 2000-09-15 Ferrari S Tissage & Enduct Sa Procede de recyclage d'articles a base de polymeres du chlorure de vinyle
FR2806731B1 (fr) * 2000-03-23 2002-06-14 Solvay Procede de recyclage d'une matiere plastique

Also Published As

Publication number Publication date
TW200408663A (en) 2004-06-01
CA2469643A1 (en) 2003-07-03
WO2003054064A1 (en) 2003-07-03
EP1456281A1 (de) 2004-09-15
FR2833267A1 (fr) 2003-06-13
CN1276007C (zh) 2006-09-20
ATE309289T1 (de) 2005-11-15
AU2002358103A1 (en) 2003-07-09
JP2005513223A (ja) 2005-05-12
ES2252530T3 (es) 2006-05-16
US20050010027A1 (en) 2005-01-13
AR037607A1 (es) 2004-11-17
DE60207295D1 (de) 2005-12-15
CN1602329A (zh) 2005-03-30
EP1456281B1 (de) 2005-11-09
BR0214851A (pt) 2004-12-14
DK1456281T3 (da) 2006-03-27
KR20040073468A (ko) 2004-08-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60207295T2 (de) Verfahren zur wiedergewinnung eines polymeren aus einer lösung
DE2742829C3 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von gefälltem Calciumcarbonat
DE60012778T2 (de) Verfahren zur wiederverwendung von gegenständen aus vinylpolymeren
JP2005513223A6 (ja) 溶液からのポリマーの回収方法
EP0894818B1 (de) Verfahren zur Wiedergewinnung von löslichen Polymeren oder Polymerengemischen aus kunststoffhaltigen Materialien
DE602005005852T2 (de) Verfahren zur reinigung von vinylchloridpolymeren (pvc) von schwermetallen
DE69601739T2 (de) Entfernung von flüchtigen Substanzen aus thermoplastischen Harzen
EP1189979A1 (de) Verfahren zur trennung von polyolefinischen kunststoffgemischen
DE602005003814T2 (de) Verfahren zur lösungsmittelbehandlung eines kunststoffs
DE2414625A1 (de) Verfahren zur entfernung fluechtigen materials aus polymerdispersionen und vorrichtung zu seiner durchfuehrung
EP1524277B1 (de) Verfahren zur Herstellung von gereinigten Elastomeren aus Lösung
DE602005005721T2 (de) Verfahren zur entfernung von schwermetallen aus vinylchloridpolymeren (pvc)
DE69106162T2 (de) Verfahren zur Herstellung von nichthaftenden Gummipartikeln.
WO2014161735A1 (de) Verfahren zur abtrennung eines polymers aus einer polymerlösung oder -dispersion
DE2419330B2 (de) Verfahren zur Herstellung von sprühbaren Uberzugspulvern feiner Teilchengröße
DE1113569B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Rueckgewinnung der bei der Herstellung von Polyamiden aus Aminocarbonsaeuren oder anderen polyamidbildenden Monomeren beim Abtreiben des Wassers durch die entweichenden Daempfe mitgerissenen Aminocarbonsaeure- oder anderen Monomeranteile
DE1595415A1 (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zusammensetzungen aus Russ und Polyacrylnitril
DE2449303A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen abtrennung und gewinnung von halogen-substituiertem isolationsmaterial aus abfaellen von isoliertem drahtmaterial
DE3789220T2 (de) Verfahren zur Gewinnung von Polymeragglomeraten als trockene Pulver oder Granulate.
DE68921579T2 (de) Verfahren zur Extrahierung von Verunreinigungen aus einem Polymer.
DE102014114831B4 (de) Verfahren zur Herstellung von körnigen oder pulverförmigen Zielpolymerprodukten aus kunststoffhaltigen Materialien
DE3883833T2 (de) Verfahren zur Entfernung von Lösungsmittel aus chlorierten Harzen.
DE3031088C2 (de)
DE1620918B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausscheiden von hochmolekular verbindungen aus ihren lösungen
DE2611548A1 (de) Verfahren zur herstellung von pulverfoermigen, verseiften aethylen/vinylacetat-copolymerisaten

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee