DE60207675T2 - Gleitringdichtung - Google Patents

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DE60207675T2
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    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00—Sealings
    • F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/3436—Pressing means
    • F16J15/3448—Pressing means the pressing force resulting from fluid pressure
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/3464—Mounting of the seal
    • F16J15/348—Pre-assembled seals, e.g. cartridge seals
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine mechanische Dichtungseinrichtung mit einer verbesserten Dichtfähigkeit und einer einfachen Montage auf einer Achsenbuchse. Insbesondere betrifft die Erfindung eine mechanische Dichtungseinrichtung, die für einen Fluiddruck einer abgedichteten Fluidkammer, einer zwischengeordneten Kammer und einer Dämpfungsfluidkammer eine relative Druckdifferenz aufrecht erhält, um ihre Dichtungseigenschaften zu verbessern.
  • Als Stand der Technik für die vorliegende Erfindung ist eine mechanische Dichtungseinrichtung da gewesen, wie in der 3 gezeigt. Die 3 zeigt einen Halbschnitt der Achsen-Dichtungseinrichtung.
  • In der 3 ist eine Achsen-Dichtungseinrichtung 100 zwischen der Innenumfangsfläche eines Gehäuses 160 und der Außenumfangsfläche einer drehbeweglichen Achse 150 vorgesehen. Die Achsen-Dichtungseinrichtung ist eine zweigehäusig ausgelegte mechanische Dichtungseinrichtung. Diese zweigehäusige mechanische Dichtungseinrichtung umfasst eine berührende mechanische Dichtungseinrichtung 101 in dem Bereich eines eingeschlossenen Prozessfluids und eine berührungsfreie mechanische Dichtungseinrichtung, die in dem umgebenden Bereich vorgesehen ist.
  • Bei der berührenden mechanischen stirnseitigen Dichtung 101 sind ein drehbeweglicher Dichtring 102 und ortsfester Dichtring 103 aneinander angrenzend und einander gegenüber liegend angeordnet. Der drehbewegliche Dichtring 102 und der ortsfeste Dichtring 103 bilden an einer jeweiligen Dichtfläche 104 und 105 einen dichtenden Kontakt aus, wobei der drehbewegliche Dichtring 102 fest mit einem von geteilten Teilen verbunden ist, die eine zweite Achsenbuchse 141 umfassen, und wobei der passende ortsfeste Dichtring 103 fest mit einer zweiten Dichtungsabdeckung 131 verbunden ist. Die Dichtflächen 104, 105 werden mittels Federn 107, die auf der Rückseite 106 des ortsfesten Dichtrings 103 vorgesehen sind, elastisch gegeneinander gedrückt. Außerdem drückt der von dem eingeschlossenen Prozessfluid auf die Rückseite 106 ausgeübte Druck die Dichtfläche 104 gegen die Dichtfläche 105. Ein O-Ring 108 ist auf der Innenumfangsfläche des ortsfesten Dichtrings 103 vorgesehen, welcher die mit Druck beaufschlagte Fläche der Rückseite 106 festlegt.
  • Bei der berührungsfreien mechanischen Dichtungseinrichtung 110 bilden ein zweiter drehbeweglicher Dichtring 111 und ein zweiter ortsfester Dichtring 115 auf einer zweiten Dichtfläche jeweils einen dichtenden Kontakt mit Spiralnuten 113 und einer zweiten Dichtfläche 112 aus. Ein Kontakt zwischen der zweiten Dichtfläche mit Spiralnuten 113 und der zweiten Dichtfläche 112 wird weiter durch eine Feder 116 und dem Druck eines Spülungsgases verstärkt, der auf eine Rückseite 117 des ortsfesten Dichtrings 115 ausgeübt wird. Die mit Druck beaufschlagte Fläche der Rückseite 117 wird durch einen O-Ring 119 festgelegt, der in der inneren ringförmigen Nut der Rückseite 117 vorgesehen ist. Der zweite ortsfeste Dichtring 115 ist relativ zu einer ersten Dichtungsabdeckung 132 axial beweglich, so dass die zweite Dichtfläche 112 durch die Feder 116 in ausreichendem Maße gegen die zweite Dichtfläche mit den Spiralnuten 113 vorgespannt ist.
  • Der drehbewegliche Dichtring 111 passt über eine erste Achsenbuchse 140 und wird zwischen einer dritten Achsenbuchse 142 und dem darauf abgestimmten Teil der geteilten Teile der zweiten Achsenbuchse 141 zurück gehalten.
  • Der Flansch der ersten Buchse 140 greift in eine Stufe einer drehbeweglichen Achse 150 ein. Die erste Buchse 140 fixiert die zweite Buchse 141 und den zweiten drehbeweglichen Dichtring mittels der dritten Buchse 142. Außerdem greift eine Feststellmutter 143 in ein Schraubengewinde 144 ein, das auf der drehbeweglichen Achse 150 vorbereitet ist, um so eine Bewegung der ersten Buchse 140 und der dritten Buchse 142 in einer axialen Richtung zu verhindern. Diese drei Buchsen 140, 141, 142 stellen getrennte Teile dar und fünf O-Ringe 146 sind zur Abdichtung vorgesehen.
  • Eine Dichtungsabdeckung, die fest mit dem Gehäuse 160 verbunden ist, umfasst eine erste Dichtungsabdeckung 131 und eine zweite Dichtungsabdeckung 132. Die Dichtungsabdeckungen 131 und 132 werden mittels einer Stufe des Gehäuses 160 und einer einen Druck ausübenden Abdeckung 133 fest gehalten. Die Dichtungsabdeckungen 131 und 132 weisen einen Durchlass 121 auf, um ein Spülgas in eine zwischengeordneten Kammer C einzuspeisen. Der Druck des Spülgases wird niedriger eingestellt als der Druck des eingeschlossenen Prozessfluids.
  • Die so aufgebaute Achsendichtungseinrichtung 100 muss in der Lage sein, den Haupt-Dichtring 102 und den Neben-Dichtring 111 zurückzuhalten, so dass diese frei drehbeweglich sind. Deshalb werden nicht nur die erste, die zweite und die dritte Buchse 140, 141, 142 groß, sondern diese können auch nicht mehr voneinander getrennt werden. Weil diese voneinander trennbare Teile darstellen, erfordert dies vergleichsweise viele, nämlich fünf O-Ringe 146. Dies führt seinerseits zu einer größeren Masse der ersten, der zweiten und der dritten Buchse, was einen größeren Durchmesser der drehbeweglichen Achse 150 erfordert, um eine hohe Drehgeschwindigkeit der Bewegung sicher zu stellen. Außerdem führt der zweigehäusige Aufbau der mechanischen Dichtungseinrichtung zu einer großen axialen Länge.
  • Weil der Druck der zwischengeordneten Kammer C niedriger ist als der Druck des eingeschlossenen Prozessfluids, kann eine Leckage des eingeschlossenen Prozessfluids in die zwischengeordneten Kammer auftreten. Auch die mechanische Dichtungseinrichtung 110, die in dem umgebenden Bereich vorgesehen ist, ist berührungsfrei, deshalb kann das Spülgas in den umgebenden Bereich lecken. Folglich verbleiben Probleme bei den Dichtungseigenschaften der Achsendichtungseinrichtung 100.
  • US-A-5 421 593 sollte ebenfalls erwähnt werden. US-A-5 421 593 offenbart eine Achsendichtungseinrichtung, die zwei mechanische Dichtungen umfasst, um einen eingeschlossenen Fluidbereich von der Atmosphäre zu trennen. Eine drehbewegliche Achse erstreckt sich ausgehend von dem eingeschlossenen Fluidbereich durch ein Gehäuse zu der Atmosphäre bzw. Umgebung und mechanische Dichtungen trennen den eingeschlossenen Fluidbereich und die Atmosphäre von einem Spülbereich bzw. Reinigungsbereich, der zwischen den Dichtungen ausgebildet ist. Die Dichtung, die den eingeschlossenen Fluidbereich von dem gespülten bzw. gereinigten Bereich trennt, ist eine berührende Dichtung, so dass der Fluiddruck des abgedichteten Fluidbereichs als Gegendruck auf den zweiten Dichtring wirkt. Die Dichtung, welche die Atmosphäre von dem Spülbereich trennt, ist eine berührende Dichtung, so dass der Fluiddruck des abgedichteten Fluidbereichs als Gegendruck auf den zweiten Dichtring wirkt. Die Dichtung, welche die Atmosphäre von dem Spülbereich trennt, ist eine berührungsfreie Dichtung, so dass der Fluiddruck des Spülbereichs als Gegendruck auf den zweiten Dichtring wirkt. Der Spül-Fluidbereich wird mit einem Gas bei einem Druck, der niedriger ist als der Druck in dem abgedichteten Fluidbereich, gespeist. Ähnliche Merkmale sind in der 3 dieser Patentanmeldung gezeigt.
  • Eine technische Hauptaufgabe dieser Erfindung besteht darin, das eingeschlossene Prozessfluid ohne Leckage in den Atmosphärenbereich dadurch einzusammeln, dass die Dichtungseigenschaften der Dichtungsteile gegen den atmosphärischen Bereich verbessert werden.
  • Eine weitere Aufgabe besteht darin, sämtliches ausleckende Fluid in die zwischengeordnete Kammer ohne weitere Leckage zu dem atmosphärischen Bereich dadurch einzusammeln, dass nicht nur der Druck der zwischengeordneten Kammer niedriger eingestellt wird, als der Druck des eingeschlossenen Fluids, sondern auch niedriger eingestellt wird als der Druck der Dämpfungs-Fluidkammer.
  • Noch eine weitere Aufgabe besteht in der Fixierung von Buchsen ohne die Verwendung von Anschlusseinrichtungen, um das Gewicht der Buchsen und deren Anschlusseinrichtungen zu verringern, um eine hochschnelle Drehbewegung der drehbeweglichen Achse zu erzielen, sowie darin, die Herstellungskosten durch Verringerung der Anzahl von Teilen als Ergebnis einer Gewichtsreduzierung der Buchsen zu reduzieren.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine mechanische Dichtungseinrichtung zum Abdichten zwischen einem Gehäuse, das ein Prozessfluid unter einem Druck enthält, und einer drehbeweglichen Achse in dem Gehäuse bereit gestellt, mit einer mechanischen Achsendichtung, die umfasst:
    einen ortsfesten Dichtungsring und einen drehbeweglichen Dichtungsring,
    wobei der ortsfeste Dichtungsring in abdichtender Weise an dem Gehäuse angebracht ist, der ortsfeste Dichtungsring in einer Achsenrichtung der drehbeweglichen Achse elastisch vorgespannt ist, der ortsfeste Dichtungsring eine Dichtungsfläche an einem Ende und eine von dem Prozessfluid beaufschlagte Druckfläche auf einer Rückseite aufweist, wobei die Rückseite auf der entgegengesetzten Seite der Dichtungsfläche vorgesehen ist,
    wobei der drehbewegliche Dichtungsring an einer Achsenbuchse befestigt ist, der drehbewegliche Dichtungsring in Bezug zu dem ortsfesten Dichtungsring auf der Prozessbereichsseite vorgesehen ist, der drehbewegliche Dichtungsring in Bezug zu der Dichtungsfläche eine gegenüberliegend vorgesehene passende Dichtungsfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
    eine Stirnseite der Achsenbuchse in eine Schulter der drehbeweglichen Achse eingreift, wobei die Schulter in Bezug zu dem ortsfesten Dichtungsring auf der Seite des Prozessfluidbereichs vorgesehen ist, wobei ein Innendurchmesser der Stirnseite größer ist als ein Innendurchmesser der Druckfläche der Rückseite, und dass ein Durchlass um den ortsfesten Dichtungsring herum ausgebildet ist, damit ein von dem eingeschlossenen Prozessfluid ausgeübter Druck nicht nur auf die Stirnseite der Achsenbuchse einwirkt sondern auch auf die Druckfläche der Rückseite des ortsfesten Dichtungsrings.
  • Bei der erfindungsgemäßen Achsendichtungseinrichtung übt das eingeschlossene Prozessfluid eine größere Kraft auf die Rückseite des ortsfesten Dichtungsrings aus als auf die Stirnseite der Buchse, weshalb die Buchse in die Schulter der drehbeweglichen Achse eingreifen kann. Folglich ist für eine Fixierung der Buchse keine Anschluss- bzw. Montageeinrichtung erforderlich und resultiert eine Verringerung der Wandstärke der Buchse in einer Verringerung des Gewichts. Als Folge führt das Weglassen von Anschlusseinrichtungen und die Verdünnung der Buchse zu einer Reduzierung der Gesamtgröße der mechanischen Dichtungseinrichtung. Die Reduzierung des Gewichts bewirkt, dass die mechanische Dichtungseinrichtung ohne Weiteres einer hochschnellen Drehbewegung ausgesetzt werden kann.
  • Die Dichtungseinrichtung kann eine Dämpfungs-Fluidkammer, Dichtungsteile und eine zwischengeordneten Kammer umfassen, wobei die mechanischen Achsendichtung zwischen dem Gehäuse und einer über die drehbewegliche Achse aufgepassten Achsenbuchse vorgesehen ist, um so das eingeschlossene Prozessfluid abzudichten, die Dämpfungs-Fluidkammer zwischen dem Gehäuse und der Achsenbuchse in Bezug zu der mechanischen Achsendichtung auf der gegenüberliegenden Seite des eingeschlossenen Fluidbereichs vorgesehen ist und mit einem Dämpfungs-Fluiddurchlass verbunden ist, wobei die Dichtungsteile einen Spalt zwischen der Achsenbuchse und dem Gehäuse innerhalb der Dämpfungs-Fluidkammer abdichten, wobei die zwischengeordneten Kammer zwischen der mechanischen Achsendichtung und den Dichtungsteilen vorgesehen ist und mit einem Abflussdurchlass verbunden ist, wobei der Druck des Dämpfungsfluids innerhalb der Dämpfungs-Fluidkammer so eingestellt ist, dass dieser höher ist als der Fluiddruck innerhalb der zwischengeordneten Kammer.
  • Diese Ausbildung der Dichtungseinrichtung kann verhindern, dass ein eingeschlossenes Prozessfluid innerhalb der zwischengeordneten Kammer wegen des Drucks innerhalb der Dämpfungs-Fluidkammer, der höher eingestellt ist als der Druck der zwischengeordneten Kammer, zu einem atmosphärischen Bereich bzw. umgebenen Bereich leckt.
  • Die Dichtungseinrichtung kann in einer solchen Weise aufgebaut sein, dass der Druck eines eingeschlossenen Prozessfluids niedriger ist als der Fluiddruck in einer zwischengeordneten Kammer, während gleichzeitig der Druck in der zwischengeordneten Kammer höher ist als der Fluiddruck in der Dämpfungs-Fluidkammer.
  • Selbst wenn die Dichtung der mechanischen Achsendichtung aufgebrochen wird, wird somit wirkungsvoll verhindert, dass ein schädliches eingeschlossenes Prozessfluid dadurch zu einem umgebenden Bereich ausleckt, dass dieses aus der zwischengeordneten Kammer über einen Abflussdurchlass deshalb zu einer Sammeleinrichtung ausgestoßen wird, weil der Druck innerhalb der zwischengeordneten Kammer so eingestellt ist, dass dieser niedriger ist als der Druck der abgedichteten Fluidkammer.
  • Die Dichtungseinrichtung kann einen trennbaren Schnappring aufweisen, der in der Nähe der Stirnseite einer Achsenbuchse vorgesehen ist, um in eine geteilte Dichtungsabdeckung zum Zurückhalten von Dichtungsteilen einzugreifen, und der Schnappring wird entfernt, nachdem die mechanische Dichtungseinrichtung an der Achsenbuchse montiert ist.
  • In dieser Ausbildung erfordert die Achsenbuchse keine Anschluss- bzw. Montageeinrichtungen, um jeweilige Dichtungsteile zurück zu halten, weshalb die Buchse leicht und schlank ausgeführt sein kann. Außerdem brauchen eine drehbewegliche Achse und die Buchse nicht in einem umgebenden Bereich übereinander gepasst zu werden, weshalb die drehbewegliche Achse im Durchmesser klein gemacht werden kann. Folglich ermöglicht die Reduzierung des Gewichts, dass sich die drehbewegliche Achse schnell drehen kann. Auch der Energieverbrauch zum Antreiben der drehbeweglichen Achse kann verringert werden.
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung und zur Darlegung, wie diese realisiert werden kann, wird nun in beispielhafter Weise auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen werden, worin:
  • 1 eine Teilschnittansicht ist, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer mechanischen Dichtungseinrichtung zeigt,
  • 2 eine vergrößerte Schnittansicht eines Abschnittes der in der 1 gezeigten mechanischen Dichtungseinrichtung ist, und
  • 3 eine Teilschnittansicht einer mechanischen Dichtungseinrichtung ist.
  • In der 1 und der 2 ist eine mechanische Dichtungseinrichtung 1 zwischen der Innenoberfläche eines Gehäuses 60 und einer drehbeweglichen Achse 50 vorgesehen. Die mechanische Dichtungseinrichtung 1 umfasst im Wesentlichen einen ortsfesten Dichtungsring 3 und einen drehbeweglichen Dichtungsring 10.
  • Der ortsfeste Dichtungsring 3 ist in einer ringförmigen Nut einer Dichtungsabdeckung 30 zurück gehalten, so dass dieser in einer axialen Richtung frei beweglich ist. Auf der Rückseite 5 des ortsfesten Dichtungsrings 3 sind mehrere Rückstellfedern konzentrisch und unter gleichen Abständen zueinander vorgesehen. Ein primärer O-Ring 19, der aus Gummi besteht, ist zwischen einer Umfangsfläche der ringförmigen Nut und einer Innenumfangsfläche des ortsfesten Dichtungsrings 3 vorgesehen. Durch Verwendung des primären O-Rings 19 übt das eingeschlossene Prozessfluid auf eine Fläche, die sich von dem Innendurchmesser des primären O-Rings 19 radial zu der Außenumfangsfläche des ortsfesten Dichtungsrings 3 hin erstreckt, einen Druck aus. Die mit Druck beaufschlagte Fläche der Oberfläche wird gleich der Fläche einer Rückseite, auf die das eingeschlossene Prozessfluid und die Rückstellfeder 4 einen Druck ausüben, um den ortsfesten Dichtungsring 3 vorwärts zu treiben.
  • Dieser ortsfeste Dichtungsring 3 ist so zurück gehalten, dass ein Hohlraum 7 und ein primärer Sperrzapfen 15, der in den Hohlraum 7 eingeführt ist, verhindern, dass sich der Ring 3 dreht, und dass eine Dichtungsfläche 6 auf einer vorderen Stirnseite des ortsfesten Dichtungsrings 3 gegenüberliegend der Rückseite 5 ruht.
  • Bei dem drehbeweglichen Dichtungsring 10, der gegen den ortsfesten Dichtungsring 3 vorgesehen ist, ist eine Dichtungsfläche 16 in solcher Weise vorgesehen, dass die Fläche 16 für einen dichtenden Kontakt zu der Dichtungsfläche 6 sorgt. Der drehbewegliche Dichtungsring 10, der über die drehbewegliche Achse 50 gepasst ist, ist so ausgelegt, dass dieser sich aufgrund eines Drehverhinderungsmechanismus gemeinsam mit der Achse 50 dreht, worin ein vorstehender Antriebszapfen 44 in eine Verriegelungsbohrung 12 eingeführt ist. Ein sekundärer O-Ring 47 ist zwischen den beiden Passflächen des drehbeweglichen Dichtungsrings 10 und der Achsenbuchse 40 vorgesehen, um so einen abdichtenden Kontakt zwischen dem drehbeweglichen Dichtungsring 10 und der Achsenbuchse 40 zu erzielen.
  • Die drehbewegliche Achse 50 weist eine Schulter 52 in dem abgedichteten Fluidbereich HP auf. Ein sekundärer Sperrzapfen 53 ist in der Nähe der Schulter 52 fest mit der drehbeweglichen Achse 50 verbunden. Eine Umfangsfläche, wo der sekundäre Sperrzapfen 53 befestigt ist, bildet eine Passfläche 51 aus. Die drehbewegliche Achse 50 ist im Durchmesser in einem umgebenden Bereich LP kleiner ausgeführt.
  • Die Achsenbuchse 40, die über die drehbewegliche Achse 50 gepasst ist, ist in ihrer Wandstärke in dem abgedichteten Fluidbereich HP größer ausgeführt und eine Stirnseite 42 der Buchse 40 ist an der Grenzfläche ausgebildet, wo die Buchse in die Schulter 52 der drehbeweglichen Achse 50 eingreift.
  • Innerhalb der Umgebung der Stirnseite 42 der Achsenbuchse 40 ist eine primäre Innenumfangsfläche 41 ausgebildet, die über die Passfläche 51 gepasst ist. Ein dritter O-Ring 56 ist zwischen der Passfläche 51 und der primären Innenumfangsfläche 41 vorgesehen. Der dritte O-Ring 56 sorgt für eine Dichtung zwischen der Passfläche 51 und der primären Innenumfangsfläche 41. Außerdem ist eine kegelstumpfförmige Schulter innerhalb der Achse 40 zwischen der primären Innenumfangsfläche 41 und einer sekundären Innenumfangsfläche 41A vorgesehen und ist ein Hilfsdurchlass 45 in der kegelstumpfartigen Schulter ausgebildet. Ein vierter O-Ring 57 ist auf der atmosphärischen Seite LP der kegelstumpfartigen Schulter zwischen der Achsenbuchse 40 und der drehbeweglichen Achse 50 vorgesehen. Für den Fall einer Leckage des eingeschlossenen Prozessfluids von dem dritten O-Ring 56 behindert der vierte O-Ring 57 eine weitere Leckage, so dass das ausgetretene Fluid geführt wird, um über einen Hilfsdurchlass 45 in eine zwischengeordnete Kammer B zu strömen.
  • Ein symmetrisches gegenüber liegendes Paar aus einem ersten Dichtungsteil 20A und einem zweiten Dichtungsteil 20B ist auf der Innenseite einer Dämpfungs-Fluidkammer C vorgesehen, die innerhalb der Dichtungsabdeckung 30, die an dem Gehäuse 60 befestigt ist, und auch gegen die atmosphärische Seite der Abdeckung 30 abgestützt ist. Der erste Dichtungsteil 20A und der zweite Dichtungsteil 20B sind Segmentdichtungen. Außerdem sind mehrere Rückstellfedern konzentrisch und unter gleichen Abständen zueinander zwischen dem ersten Dichtungsteil 20A und dem zweiten Dichtungsteil 20B vorgesehen. Die Federn 24 wirken auf den ersten Dichtungsteil 20A und den zweiten Dichtungsteil 20B in axial entgegen gesetzte Richtungen ein, so dass eine erste Dichtungsfläche 21A des ersten Dichtungsteils 20A für einen dichtenden Kontakt mit der Passfläche der Dichtungsabdeckung 30 sorgt, während eine zweite Dichtungsfläche 21B des zweiten Dichtungsteils 20B einen dichtenden Kontakt zu der passenden Stirnseite einer Dichtungsabdeckung einer segmentierten Dichtungsabdeckung 39 ausbildet.
  • In sich geschlossene ringförmige Schraubenfedern 24 und 25 greifen in Außenumfangsflächen des ersten Dichtungsteils 20A bzw. des zweiten Dichtungsteils 20B ein und der erste Dichtungsteil 20A und der zweite Dichtungsteil 20B, die aus konzentrischen und unter gleichen Abständen zueinander angeordneten Segmenten bestehen, sind radial einwärts gerichtet gegen die drehbewegliche Achse 50 befestigt. Der erste Dichtungsteil 20A und der zweite Dichtungsteil 20B bilden mit der drehbeweglichen Achse 50 eine gute Dichtung aus, und zwar über eine abdichtende Innenumfangsfläche 22A des ersten Dichtungsteils 20A und eine abdichtende Innenumfangsfläche 22B des zweiten Dichtungsteils 20B. Die erste Dichtung 20A und die zweite Dichtung 20B werden mittels jeweiliger Sperrzapfen 26 zurück gehalten, die fest mit der Dichtungsabdeckung 30 verbunden sind. Die Dämpfungs-Fluidkammer C wird folglich von dem ersten Dichtungsteil 20A und dem zweiten Dichtungsteil 20B eingeschlossen.
  • Eine segmentierte Dichtungsabdeckung 39, die in dem umgebenden Bereich LP über die Dichtungsabdeckung 30 gepasst ist, wird mittels eines Schnapprings 27 innerhalb der Dichtungsabdeckung 30 zurück gehalten. Der Schnappring 27 greift in eine ringförmige Nut ein, die in der Dichtungsabdeckung 30 vorgesehen ist. Ein Positionierungs-Schnappring 49, der auf der Umgebungsseite LP der Achsenbuchse 40 vorgesehen ist, greift in eine ringförmige Nut 48 der Achsenbuchse 40 in trennbarer Weise ein. Der Schnappring 49 ist in einer solcher Weise vorgesehen, dass nicht nur die mechanische Achsendichtung 2 sondern auch das erste Dichtungsteil 20A und das zweite Dichtungsteil 20B gemeinsam zwischen der Dichtungsabdeckung 30 und der Achsenbuchse 40 zurückgehalten werden. Deshalb kann der Schnappring 49 nach vollständiger Montage von der Buchse 40 entfernt werden.
  • Wenn die mechanische Dichtungseinrichtung 1 in eine hydraulische Maschine eingebaut ist, treibt der Druck des eingeschlossenen Prozessfluids die Buchse 40 fest gegen die Schulter 52 der drehbeweglichen Achse 50, selbst nachdem der Schnappring 49 von der Achsenbuchse 40 entfernt wurde, weil die mit Druck beaufschlagte Fläche der Rückseite 5 des ortsfesten Dichtungsrings 3 größer ist als die mit Druck beaufschlagte Fläche der Stirnseite 42 der Achsenbuchse 40. Der Druckkontaktzustand erklärt sich durch die Tatsache, dass ein Innendurchmesser D der primären Innenumfangsfläche 41 der Achsenbuchse 40 größer eingestellt ist als ein Innendurchmesser d der Rückseite 5 des ortsfesten Dichtungsrings 3 und dass ein auf den Abschnitt der Rückseite 5 in Entsprechung zu der Durchmesserdifferenz D-d ausgeübter Druck dazu führt, dass die Achsenbuchse 40 gegen die Schulter 52 der drehbeweglichen Achse 50 gedrückt wird.
  • Die Dichtungsabdeckung 30 greift in das Gehäuse 60 ein und wird dadurch innerhalb des Gehäuses 60 zurückgehalten, dass ein Flansch 70A eines Rückhalterings 70 mittels Schraubbolzen 71 fest mit dem Gehäuse 60 verbunden ist. Die Anordnung der Dichtungsabdeckung 30 kann durch Halten der rechten Stirnseite der Abdeckung 30 mittels des Rückhalterings 70 erzielt werden, wie man in der Figur erkennen kann, und erfordert nicht, dass die linke Stirnseite der Abdeckung 30 in eine Stufe einer Schulter eingreifen muss. Diese Beziehung gilt für die vorgenannte Abhängigkeit der Gegendrücke, von denen der eine der auf die Rückseite 5 des ortsfesten Dichtungsrings 3 ausgeübte Druck ist und von denen der andere der auf die Stirnseite 42 ausgeübte Druck ist.
  • Die zwischengeordnete Kammer B ist zwischen einem aus dem Dichtungsteil 20A und dem Dichtungsteil 20B ausgebildeten Paar und der mechanischen Achsendichtung 2 für die Innenumfangsfläche der Dichtungsabdeckung 30 vorgesehen, die über das Gehäuse gepasst ist. Ein Abflussdurchlass 38, der in der Dichtungsabdeckung 30 vorgesehen ist, stellt eine Durchgangsbohrung dar, die mit der zwischengeordneten Kammer B verbunden ist. Der Abflussdurchlass 38 ist über einen ringförmigen Hohlraum 34 unmittelbar mit einem hohlen Abfluss 62 verbunden. Eine Einrichtung, um gefährliche Gase, wie beispielsweise Ethylen-Gas oder Propylen-Gas zu verarbeiten, ist an dem Auslass des hohlen Abflusses 62 vorgesehen. Der Druck der zwischengeordneten Kammer B ist niedriger eingestellt als derjenige einer abgedichteten Fluidkammer A.
  • Außerdem ist ein Zirkulationsdurchlass 32 in der Dichtungsabdeckung 30 vorgesehen, um die mechanische Achsendichtung 2 dadurch abzukühlen, dass das Fluid zirkuliert, beispielsweise ein Öl von der abgedichteten Fluidkammer A. Der Zirkulationsdurchlass 32 ist über einen ringförmigen Hohlraum 33 unmittelbar mit einem hohlen Durchlass 61 verbunden. Eine Sperre 58 ist auf dem Außenumfangsbereich der mechanischen Achsendichtung 2 vorgesehen, um eine Zirkulation entlang der Dichtungsfläche 6 der mechanischen Achsendichtung 2 und der passenden Dichtungsfläche 16 zu ermöglichen. Die Dichtungsabdeckung 30 und der Rückhaltering 70 sind über Schraubbolzen 72 miteinander verbunden.
  • Ein Dämpfungsfluid-Durchlass 37, der in der Dichtungsabdeckung 30 vorgesehen ist, verbindet die Dämpfungsfluid-Kammer C über einen ringförmigen Hohlraum unmittelbar mit einem hohlen Durchlass 63 für das Dämpfungsfluid. Der Druck der Dämpfungsfluid-Kammer C ist höher eingestellt als derjenige der zwischengeordneten Kammer B.
  • Als Folge wird eine Beziehung zwischen den Innendrücken der abgedichteten Fluidkammer A, der zwischengeordneten Kammer B und der Dämpfungsfluid-Kammer C dargestellt durch A > B und C > B. Deshalb wird das eingeschlossene Prozessfluid aus dem Abflussdurchlass 38 ausgestoßen, ohne durch das erste Dichtungsteil 20A und das zweite Dichtungsteil 20B, die in der Dämpfungsfluid-Kammer C vorgesehen sind, zu lecken. Fluid, das aus der abgedichteten Fluidkammer A ausleckt, wird ebenfalls aus dem Abflussdurchlass 38 ausgestoßen.
  • Es wird erwartet, dass mechanische Dichtungseinrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung in den nachfolgenden Weisen wirkungsvoll sein können.
  • Bei einer mechanischen Dichtungseinrichtung 1 übt ein eingeschlossenes Prozessfluid einen größeren Druck auf die Rückseite eines ortsfesten Dichtungsrings 3 aus als auf die Stirnseite 42 einer Achsenbuchse 40, weshalb die Buchse 40 in eine Schulter 52 einer drehbeweglichen Achse 50 eingreifen kann. Folglich ist keine Befestigungseinrichtung zum Befestigen der Buchse 40 erforderlich und führt eine Verringerung der Wandstärke der Buchse zu einer Gewichtsreduzierung. Als Folge führt das Weglassen von Anpassungseinrichtungen und die Verdünnung der Buchse 40 zu einer Reduzierung der Gesamtgröße der mechanischen Dichtungseinrichtung. Die Reduzierung des Gewichts ermöglicht dann ohne Weiteres, dass die mechanische Dichtungseinrichtung 1 einer hochschnellen Drehbewegung ausgesetzt werden kann.
  • Außerdem kann aufgrund der Tatsache, dass der Druck innerhalb der Dämpfungsfluid-Kammer C höher eingestellt wird, als der Druck der zwischengeordneten Kammer B, eine Leckage des eingeschlossenen Prozessfluids aus der zwischengeordneten Kammer B in den umgebenenden Bereich verhindert werden.
  • Selbst für den Fall eines Versagens der Dichtung der mechanischen Dichtungseinrichtung 2 wird das ausgetretene schädliche Fluid wirkungsvoll aufgefangen und über den Abflussdurchlass 38 ohne Leckage zu dem umgebenden Bereich HP zu einer Sammeleinrichtung ausgestoßen, weil der Druck der zwischengeordneten Kammer B niedriger ist als der Druck der abgedichteten Fluidkammer A.

Claims (5)

  1. Mechanische Dichtungseinrichtung (1) zum Abdichten zwischen einem Gehäuse (60), das ein Prozessfluid unter einem Druck enthält, und einer drehbeweglichen Achse (50) in dem Gehäuse, mit einer mechanischen Achsendichtung (2), die umfasst: einen ortsfesten Dichtungsring (3) und einen drehbeweglichen Dichtungsring (10), wobei der ortsfeste Dichtungsring (3) in abdichtender Weise an dem Gehäuse angebracht ist, der ortsfeste Dichtungsring (3) in einer Achsenrichtung der drehbeweglichen Achse (50) elastisch vorgespannt ist, der ortsfeste Dichtungsring (3) eine Dichtungsfläche (6) an einem Ende und eine von dem Prozessfluid beaufschlagte Druckfläche auf einer Rückseite (5) aufweist, wobei die Rückseite auf der entgegen gesetzten Seite der Dichtungsfläche (6) vorgesehen ist, wobei der drehbewegliche Dichtungsring (10) an einer Achsenbuchse (40) befestigt ist, der drehbewegliche Dichtungsring (10) in Bezug zum ortsfesten Dichtungsring (3) auf der Prozessbereichseite vorgesehen ist, der drehbewegliche Dichtungsring (10) in Bezug zu der Dichtungsfläche (6) eine gegenüber liegend vorgesehene passende Dichtungsfläche (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass: eine Stirnseite (42) der Achsenbuchse in eine Schulter (52) der drehbeweglichen Achse (50) eingreift, wobei die Schulter (52) in Bezug zu dem ortsfesten Dichtungsring (3) auf der Seite des Prozessfluidbereichs vorgesehen ist, wobei ein Innendurchmesser der Stirnseite (42) größer ist als ein Innendurchmesser der Druckfläche der Rückseite (5), und dass ein Durchlass um den ortsfesten Dichtungsring (3) herum ausgebildet ist, damit ein von dem eingeschlossenen Prozessfluid ausgeübter Druck nicht nur auf die Stirnseite (42) der Achsenbuchse (4) einwirkt sondern auch auf die Druckfläche der Rückseite (5) des ortsfesten Dichtungsrings (3).
  2. Mechanische Dichtungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Achsendichtungseinrichtung einen trennbaren Schnappring in Bezug zu der Richtung des Einführens nahe der entgegen gesetzten Stirnseite der Achsenbuchse aufweist, wobei der Schnappring entfernt wird, nachdem die mechanische Dichtungseinrichtung über die Achsenbuchse vollständig montiert ist.
  3. Mechanische Dichtungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Fläche der Stirnseite (42) der Achsenbuchse (40), auf die ein Druck des eingeschlossenen Prozessfluids einwirkt, kleiner ist als eine Fläche der Druckfläche der Rückseite (5) des ortsfesten Dichtungsrings (3), auf die der Druck des eingeschlossenen Prozessfluids einwirkt.
  4. Mechanische Dichtungseinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die mechanische Achsendichtung (2) zwischen dem Gehäuse (60) und einer Achsenbuchse (40) vorgesehen ist, die über die drehbewegliche Achse aufgesetzt ist und das eingeschlossene Prozessfluid dazwischen einschließt; eine Dämpfungs-Fluidkammer (C) zwischen der Achsenbuchse (40) und dem Gehäuse (60) in Bezug zu der mechanischen Achsendichtung (2) auf der entgegen gesetzten Seite des eingeschlossenen Fluidbereichs vorgesehen ist, wobei die Dämpfungs-Fluidkammer unmittelbar mit einem Dämpfungs-Fluiddurchlass (37) verbunden ist, ein Dichtungsabschnitt (20A, 20B) einen Spalt zwischen der Achsenbuchse (40) und dem Gehäuse (60) innerhalb der Dämpfungs-Fluidkammer (C) abdichtet, eine zwischengeordnete Kammer (B) zwischen der mechanischen Achsendichtung (2) und dem Dichtungsabschnitt (20A, 20B) vorgesehen ist, wobei die zwischengeordnete Kammer (B) unmittelbar mit einem Abflussdurchlass (38) verbunden ist; und der Druck des Dämpfungsfluids innerhalb der Dämpfungskammer (C) größer ist als der Fluiddruck innerhalb der zwischengeordneten Kammer (B).
  5. Mechanische Dichtungseinrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei der Fluiddruck der zwischengeordneten Kammer kleiner ist als der Fluiddruck innerhalb der abgedichteten Prozessfluidkammer.
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