DE60208151T2 - Klappabdeckungssensor für Tastatur - Google Patents

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist gerichtet auf eine Tastatureinrichtung, die mit einem Tastaturgehäuse und einer Klappabdeckung versehen ist. Die Erfindung befasst sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, mit der Implementation einer Klappabdeckung auf einem Mobiltelefon oder einem PDA Handapparat.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Während es ein allgemeines Begehren gibt, die Größe von Mobiltelefon-Handapparaten zu minimieren, gibt es eine physikalische Begrenzung bei der Reduzierung der Größe insofern, als ein Bedürfnis besteht, das Hörerteil benachbart zum Ohr des Benutzers zu positionieren und gleichzeitig das Sprechteil benachbart zu dem Mund des Benutzers zu positionieren. Dies gibt theorethisch vor, dass die Länge des Telefons eine bestimmte minimale Größe einnehmen muss.
  • Es wurde festgestellt, dass diese Größe des Telefons nur entscheidend ist, wenn das Telefon in Benutzung ist. Darauf basierend wurde in Bezug auf Handapparate vorgeschlagen, dass diese mit einer "Klappabdeckung", einem sogenannten "flip-cover", versehen werden. Wenn das Telefon nicht in Benutzung ist, klappen diese Klappabdeckungen ein oder gleiten auf dem Telefonhandapparat zurück, und erhöhen folglich nicht die Gesamtabmaße des Telefons. Wenn ein Gespräch geführt werden soll oder entgegengenommen werden soll, wird die Abdeckung geöffnet, so dass die Länge des Telefons größer wird und das Sprechteil für den Benutzer praktischer positioniert ist.
  • Es ist bei Ausgestaltungen von mobilen Handapparaten des Typs mit einer "Klapp"-Abdeckung bekannt, dass ein Mittel bereitgestellt werden kann, so dass der Status der Abdeckung, entweder offen oder geschlossen, detektiert wird. Ein Beispiel einer solchen Anordnung kann aus dem US Patent Nr. 5 615 259 entnommen werden. Diese Detektion des Zustands der Abdeckung kann be nutzt werden, einen Anruf zu beantworten (auf das Öffnen der Abdeckung) und einen Anruf zu beenden (auf das Schließen der Abdeckung).
  • In dem Stand der Technik ist es bekannt, das Tastaturgehäuse mit einem Sensorschalter zu versehen, welcher typischerweise ein Mikroschalter ist, der in der Oberfläche des Tastaturgehäuses vertieft ist, welcher mit einem Schalter-Aktivierungsmittel auf der Abdeckung eingreift. Das Schalter-Aktivierungsmittel ist für gewöhnlich ein kleiner Vorsprung, der sich in die Vertiefung auf der Handapparatoberfläche erstreckt, wenn die Abdeckung geschlossen wird, wobei es dabei in den Schalter eingreift oder den Schalter aktiviert. In dem Stand der Technik liefert dieser Schalter ein Eingangssignal an einen Mehrzweck-Eingabe-/Ausgabe-Pin (general-purpose input/output, GPIO Pin) eines Mikrokontrollers in dem mobilen Handapparat. Dadurch erhält der Mikrokontroller in dem mobilen Handapparat ein dediziertes Signal, das anzeigt, ob die Abdeckung offen oder geschlossen ist.
  • Ein Nachteil, der mit dieser Methode nach dem Stand der Technik einhergeht, ist, dass das Vorsehen von zusätzlichen Pins auf der Mikrokontroller-IC-Baugruppe die Kosten des IC erhöht. Daher erhöht das Vorsehen eines dedizierten GPIO Eingangs an den Mikrokontroller für den Zweck, den Status der Klappabdeckung zu detektieren, die Kosten des Mikrokontroller-IC. Anderenfalls verhindert die Benutzung eines überschüssigen GPIO Pins für diesen Zweck, dass er für einen anderen Zweck benutzt wird.
  • In dem Stand der Technik wurde ebenso vorgeschlagen, die Schaltermatrix, die der Tastatur des Handapparats zugehörig ist, zu benutzen, um den Status der Abdeckung zu detektieren. Es wurde vorgeschlagen, dass ein Schalter der Matrix das Signal erhalten könnte, welches in dem alternativen Stand der Technik an den GPIO Eingang des Mikrokontrollers zur Verfügung gestellt werden würde. In einem solchen Vorschlag wird, wenn der besondere Schalter der Schaltermatrix nicht gedrückt ist, ein Signal an den Tastaturkontroller gesendet, um anzuzeigen, dass die Klappabdeckung offen ist. Der Nachteil, der mit diesem Vorschlag einhergeht, ist, dass eine ganze Reihe der Tastatur-Schaltermatrix außer Funktion ist, während die Klappabdeckung offen ist, da einer der Schalter in dieser Reihe der Matrix in konstanter Weise aktiviert ist. Daher ist diese Reihe nicht benutzbar. Der Vorschlag als solches ist in der Praxis nicht brauchbar, da es in einem praktischen Szenario unwahrscheinlich ist, dass es für eine ganze Reihe der Tastaturmatrix möglich sein würde, nicht benutzt zu werden, da dies nicht genügend Tasten für einen normalen Betrieb des Telefons übrig lassen würde.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Anordnung für das Detektieren des Status der Klappabdeckung bereitzustellen, und die obengenannten Probleme, die mit dem Stand der Technik verbunden sind, zu überwinden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Tastatureinrichtung bereitgestellt, umfassend eine Tastatur mit einer Mehrzahl von Tasten und mit einer Abdeckung, die zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position bewegbar ist, wobei die bewegbare Abdeckung Einschaltmittel beinhaltet zum Zusammenwirken mit einem Schalter einer Tastaturmatrix, die der Tastatur zugehörig ist, wobei der Status des Schalters die Position der Abdeckung anzeigt, wobei einher mit der Abdeckung in der geschlossenen Position der Status des Schalters einem Tasten-Niederdrücken der Tastatur entspricht.
  • Es wird einher mit der Abdeckung in der geschlossenen Position wenigstens eine der Mehrzahl von Tasten vorzugsweise abgedeckt. Einher mit der Abdeckung in der offenen Position ist die wenigstens eine der Mehrzahl von Tasten vorzugsweise unbedeckt. Einher mit der Abdeckung in der offenen Position entspricht der Status des Schalters vorzugsweise einer Tastaturtaste, die nicht gedrückt ist.
  • Die Einschaltmittel können ein Schalter-Aktivierungsmittel aufweisen. Die Schalter-Aktivierungsmittel können ein Vorsprung auf der Oberfläche der Abdeckung sein, welcher den Schalter schaltet, wenn die Abdeckung in der ge schlossenen Position ist. Der Schalter kann in einem Gehäuse der Tastatur vertieft sein.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ebenso ein Verfahren zur Bestimmung des Status einer Tastatureinrichtung bereitgestellt, die eine Tastatur und eine Abdeckung umfasst, die zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position bewegbar ist, wobei die bewegbare Abdeckung Einschaltmittel für das Zusammenwirken mit einem Schalter einer Tastaturmatrix beinhaltet, die der Tastatur zugehörig ist, wobei das Verfahren die Bestimmung der Position der Abdeckung in Abhängigkeit von dem Status des Schalters umfasst, wobei einher mit der Abdeckung in der geschlossenen Position der Status des Schalters einem Tasten-Niederdrücken der Tastatur entspricht.
  • Das Verfahren umfasst bevorzugt das Bedecken von wenigstens einer der Mehrzahl von Tasten einher mit der Abdeckung in der geschlossenen Position. Das Verfahren umfasst bevorzugt das Nichtbedecken der wenigstens einen der Mehrzahl von Tasten einher mit der Abdeckung in der offenen Position. Mit der Abdeckung in der offenen Position entspricht der Status des Schalters bevorzugt einer Tastaturtaste, die nicht gedrückt ist.
  • Die Einschaltmittel können ein Vorsprung auf der Oberfläche der Abdeckung sein, wobei das Verfahren den Schritt umfasst, dass der Vorsprung den Schalter einschaltet, wenn die Abdeckung in der geschlossenen Position ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 veranschaulicht eine Tastatureinrichtung, in welcher die vorliegende Erfindung vorteilhafterweise benutzt werden kann;
  • 2 veranschaulicht eine Ansicht durch den Querschnitt A-A der 1;
  • 3 veranschaulicht eine beispielhafte Implementation eines Matrixfeldes (matrix arrays) für die Tastatureinrichtung der 1; und
  • 4 veranschaulicht das Mapping (Zuordnen) von externen Eingaben der Tastatureinrichtung zu der Tastaturmatrix der 3 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
  • Die vorliegende Erfindung wird hierin mit Bezug auf ein bestimmtes, nicht beschränkendes Beispiel beschrieben. Der Fachmann wird wahrnehmen, dass die Erfindung allgemeiner anwendbar ist. Insbesondere wird die Erfindung in Bezug auf ein Mobiltelefon-Handgerät beschrieben. Jedoch kann die Erfindung breiter auf jede Tastatureinrichtung angewendet werden, und insbesondere auf ein Gehäuse, in welchem eine Tastatur sich befindet.
  • Mit Bezug auf 1 ist ein Mobiltelefonhandapparat veranschaulicht, in welchem die Erfindung vorteilhafterweise benutzt werden kann. Der Mobiltelefonhandapparat beinhaltet ein Hauptgehäuse 14 und eine Abdeckung 12. Das Hauptgehäuse beinhaltet einen Bildschirm 20 und einen Bereich 30, innerhalb dessen eine Mehrzahl von Tasten 26 vorgesehen ist, die zusammen eine Tastatur bilden. Die Abdeckung 12 ist an dem Gehäuse 14 mittels eines Gelenks 24 an der Verbindungsstelle einer oberen Oberfläche des Gehäuses 30 und einer seitlichen Oberfläche des Gehäuses 28 angebracht. Die Abdeckung ist bezüglich des Gehäuses mittels des Gelenks 24 bewegbar, so dass die Abdeckung in einer geschlossenen Position auf einem Teil des Gehäuses aufliegt. In einer offenen Position erstreckt sich die Abdeckung über das Gehäuse hinaus, so dass in der veranschaulichten Ausführungsform die Oberfläche des Handapparats, auf welcher die Tastatur vorgesehen ist, 30, unbedeckt ist. Bei der Bewegung von der geschlossenen zu der offenen Position bewegt sich die Abdeckung über ungefähr 180 Grad hinweg. Ein solcher Aufbau ist in dem Stand der Technik wohlbekannt.
  • Wie es aus 1 erkennbar ist, kann die Tastaturoberfläche 30 weiterhin mit einer Öffnung 16 versehen werden. Mit Bezug auf 2, welche einen Querschnitt durch A-A der 1 zeigt, kann ersehen werden, dass die Öffnung 16 sich in das Gehäuse 14 erstreckt. Aus 2 kann ebenso ersehen werden, dass die Abdeckung mit einem Vorsprung 18 versehen ist, welcher sich von deren Oberfläche erstreckt. Der Vorsprung ist derart geformt, dass er in die Öffnung 16 eingreift. Deshalb erstreckt sich der Vorsprung 18 einher mit der geschlossenen Abdeckung 12 in die Öffnung 16.
  • Wie es in 2 gezeigt ist, ist in dem Gehäuse 14 ein Schalter 17 vorgesehen. Der Vorsprung 18 ist derart angepasst, dass einher mit der geschlossenen Abdeckung der Vorsprung den Schalter schaltet, um seinen Status umzuschalten. Deshalb schließt, falls der Schalter normalerweise offen ist, der Vorsprung 18 den Schalter mit dem Schließen der Abdeckung. Falls der Schalter normalerweise geschlossen ist, öffnet der Vorsprung 18 den Schalter auf das Schließen der Abdeckung hin.
  • Folglich ist das Gehäuse 14 mit Einschaltmitteln versehen für zusammenwirkendes Schalten von Mitteln auf der Abdeckung 12, um dabei den Status der Abdeckung anzuzeigen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst der Schalter 17 einen Schalter des Tastatur-Matrixfeldes, und stellt ein Eingangssignal an den Handapparat-Mikrokontroller des Handapparats in einer gleichen Weise wie die Tasten 26 der Tastatur, die in 1 gezeigt ist, bereit. Dies wird hierin weiter erläutert mit Bezug auf 1.
  • Mit Bezug auf 3 ist eine Matrix-Anordnung zur Verarbeitung von Eingaben veranschaulicht, die auf den Tasten 26 der 1 erstellt werden. Solch eine Matrix-Anordnung wird dem Fachmann bekannt sein, wobei nur die notwendigen Details für das Verständnis der vorliegenden Erfindung hierin erläutert werden.
  • 3 zeigt eine 5 × 5 Matrix, welche es erlaubt, dass 25 Tasten mit dieser verbunden werden. Die Matrix umfasst einen Satz von 25 Schaltern 34a bis 42e. Jeder Schalter ist einer Taste zugeordnet. Das Drücken einer Taste aktiviert den zugehörigen Schalter. Die Schalter sind in 5 Reihen 34, 36, 38, 40 und 42 angeordnet. Jede Reihe hat 5 Spalten a, b, c, d und e. Jeder der Schalter stellt eine Eingabe an eine Spaltenleitung an einen Matrix-Steuerblock 32 bereit, welcher in der Praxis der Handapparat-Mikrokontroller ist. Die Schalter 34a bis 34e stellen eine Eingabe an den Matrixkontroller auf Leitung 44 bereit, die Schalter 36a bis 36e stellen eine Eingabe an den Matrixkontroller auf Leitung 46 bereit, die Schalter 38a bis 38e stellen eine Eingabe an den Matrixkontroller auf Leitung 48 bereit, die Schalter 40a bis 40e stellen eine Eingabe an den Matrixkontroller auf Leitung 50 bereit, und die Schalter 42a bis 42e stellen eine Eingabe an den Matrixkontroller auf Leitung 52 bereit. Der Matrixkontroller 32 erzeugt eine Ausgabe an die Schalter in Reihe a auf Leitung 54, an die Schalter in Reihe b auf Leitung 56, an die Schalter in Reihe c auf Leitung 58, an die Schalter in Reihe d auf Leitung 60, und an die Schalter in Reihe e auf Leitung 62.
  • Wie es im Stand der Technik bekannt ist, wird in Reaktion auf ein Niederdrücken einer bestimmten Taste der Tastatur der Schalter in der Matrix von 3, welcher dieser zugeordnet ist, geschlossen. Für die Zwecke eines veranschaulichenden Beispiels sei angenommen, dass der Schalter 38c geschlossen ist. In Reaktion darauf wird ein Signal auf Leitung 48 an den Matrix-Steuerblock 32 generiert. Um zu bestimmen, welcher der Schalter in der Reihe 38 solch ein Signal generiert hat, legt die Matrixsteuerung sequentiell ein Signal auf Spaltenleitungen 54, 56, 58, 60 und 62 an und fährt gleichzeitig fort, Reihenleitung 48 zu überwachen. So wie der Schalter 38c geschlossen ist, erkennt die Matrixsteuerung einen Wechsel in dem Signal auf Leitung 48, wenn ein Signal an Leitung 58 angelegt wird, und der Matrixkontroller identifiziert dabei, welcher Schalter geschlossen wurde.
  • Der Betrieb der Matrix von 3 in dieser Art und Weise ist dem Fachmann wohlbekannt.
  • In einer typischen Anwendung hat die Matrix redundante Schalter. Das heißt, die Matrix hat mehr Schalter als zur Bereitstellung für die Anzahl von Tasten auf der Tastatur des Handapparats gebraucht werden. Also sind überschüssige Matrixschalter verfügbar. In einem typischen Beispiel können 22 Tasten auf der Tastatur des Handapparats von 1 vorgesehen werden. Also werden in der Matrix-Anordnung der 3 drei redundante oder überschüssige Schalter in dem Matrix-Array von 3 bereitgestellt. Es sollte angemerkt werden, dass angesichts der Matrixstruktur von 3 diese Schalter bereitgestellt werden, obgleich sie redundant sind.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird einer der nicht benutzten Schalter der Matrix von 3 als der Schalter 17 von 2 für das Bestimmen des Status der Abdeckung 14 benutzt. Zum Beispiel wird, falls angenommen wird, dass die Schalter 42c, 42d und 42e unbenutzt sind, der Schalter 42e für die Benutzung als Schalter 17 der 2 zugewiesen. Wenn solch ein Schalter geschlossen wird (oder geöffnet wird in Abhängigkeit von der Konfiguration der Schalter), wird das Schließen der Abdeckung 12 direkt durch den Matrix-Steuerblock 32 unter Benutzung der herkömmlichen Eingaben und Ausgaben des Matrix-Steuerblocks, wie in 3 gezeigt, detektiert. In gleicher Weise kann das Öffnen der Abdeckung 12 von einer geschlossenen Position detektiert werden. Daher ist es für den Mikrokontroller nicht notwendig, dass dieser mit irgendwelchen zusätzlichen Eingabe/Ausgabe-Pins versehen wird, um diesen Status der Abdeckung 12 zu detektieren.
  • Von den 1 und 2 kann ersehen werden, dass die Klappabdeckung 12 die ganze Tastatur bedeckt, in der Praxis mag dies nicht der Fall sein. Die Klappabdeckung mag nur eine ausgewählte Anzahl von Tasten bedecken, beispielsweise können die Lautstärketasten unbedeckt sein. Die Klappabdeckung mag in der Tat keine der Tasten bedecken, da, wie oben mit Bezug auf den Hintergrund der Erfindung erörtert wurde, der Zweck der Klappabdeckung ist, die Gesamtgröße des Telefons zu reduzieren, wenn es nicht für einen Anruf benutzt wird. In der Tat kann es eine Anwendung geben, wo es erwünscht ist, dass die Klappabdeckung keine der Tasten bedeckt, z.B. wenn es erwünscht ist, dass ein Benutzer Zahlen in einen Speicher oder dergleichen eingibt, welches nicht erfordert, einen aktuellen Anruf aufzubauen. Die Lage der Öffnung 16 wird in geeigneter Weise positioniert, um ein geeignetes Eingreifen bzw. Belegen mit der Klappabdeckung beim Schließen sicherzustellen.
  • Das Prinzip der vorliegenden Erfindung ist weiterhin durch 4 veranschaulicht, wo es gezeigt ist, dass verschiedene der Tasten 26 an verschiedene der Matrixschalter 34 abgebildet bzw. zugeordnet werden. Zusätzlich zeigt 4 "den Vorsprung oder die Einschaltmittel 18 zugeordnet zu dem Schalter 42e der Matrix".
  • Wenn die Klappabdeckung 12 offen ist, wird der Schalter 42e nicht durch den Vorsprung 18 eingeschaltet, und als solches ist der Schalter 42e eine "nichtgedrückte Taste" aus der Perspektive des Mikrokontrollers 32.
  • Wenn die Klappabdeckung 12 geschlossen ist, wird der Schalter 42e durch den Vorsprung 18 eingeschaltet, und als solches ist der Schalter 42e eine "gedrückte Taste" aus der Perspektive des Mikrokontrollers 32.
  • Als solches ist der Klappschalter (flip-switch), welcher den Status der Klappabdeckung anzeigt, als Teil der Tastaturmatrix enthalten. Der "offene" Status der Klappabdeckung wird durch einen "Taste ungedrückt"-Status bestimmt. Der "geschlossene" Status der Klappabdeckung wird durch einen "Taste gedrückt"-Status bestimmt. Der "Taste gedrückt"-Status bedeutet, dass die Reihe der Schaltermatrix nicht benutzbar ist. Jedoch macht dies nichts, falls alle der Tasten dieser Reihe durch die geschlossene Klappabdeckung bedeckt sind, oder falls irgendeine der anderen Schalter der Matrix, die dieser Reihe zugeordnet sind, unbenutzt sind.
  • Die Anzahl und Identifikationen der Tasten, die auf die Detektion des Schließens der Klappabdeckung hin bedeckt sind, können durch den Mikrokontroller der Vorrichtung in Abhängigkeit von dem physikalischen Design der Vorrichtung bestimmt werden.
  • Obgleich die Erfindung hierin mit Bezug auf ein mobiles Handgerät mit einer "Klapp"-Abdeckung beschrieben wurde, ist sie in ihrer Anwendbarkeit nicht darauf limitiert. Die Erfindung kann vorteilhafterweise und in gleicher Weise angewendet werden z.B. in einem Handapparat, bei dem die Tastatur mit einer Gleitabdeckung versehen ist. Das Öffnen und Schließen der Gleitabdeckung kann in der gleichen Weise detektiert werden. Die Erfindung ist allgemein auf jede Vorrichtung anwendbar, die eine Tastatur mit einer bewegbaren Abdeckung aufweist.
  • Es wird wahrgenommen werden, dass die Eingabe an das Matrix-Array der Schalter, um den Status der Abdeckung zu bestimmen, durch alternative Mittel implementiert werden kann. In einer alternativen Implementation der vorliegenden Erfindung kann der Vorsprung 18 auf der Klappabdeckung mit einer eigentlichen dedizierten Taste 26 in Eingriff stehen, statt mit der Öffnung 16. In solch einer alternativen Implementation würde es nötig sein, dass eine überschüssige Taste auf der Tastatur für einen solchen Gebrauch verfügbar ist.
  • Die Erfindung wurde hierin mit Bezug auf besondere bevorzugte Ausführungsformen beschrieben. Der Fachmann wird die allgemeinere Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung würdigen, wobei deren Schutzbereich nur durch die anliegenden Ansprüche limitiert ist.

Claims (13)

  1. Tastatureinrichtung umfassend eine Tastatur aufweisend eine Mehrzahl von Tasten (26) und eine Abdeckung (12), die zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Abdeckung Einschaltmittel (18) beinhaltet zum Zusammenwirken mit einem Schalter (17) einer Tastaturmatrix, die der Tastatur zugehörig ist, wobei der Status des Schalters die Position der Abdeckung anzeigt, wobei einher mit der Abdeckung in der geschlossenen Position der Status des Schalters einem Tasten-Niederdrücken der Tastatur entspricht.
  2. Tastatureinrichtung nach Anspruch 1, wobei einher mit der Abdeckung (12) in der geschlossenen Position wenigstens eine der Mehrzahl von Tasten (26) bedeckt ist.
  3. Tastatureinrichtung nach Anspruch 2, wobei einher mit der Abdeckung in der offenen Position die wenigstens eine der Mehrzahl von Tasten unbedeckt ist.
  4. Tastatureinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei einher mit der Abdeckung (12) in der offenen Position der Status des Schalters (17) einer Taste der Tastatur entspricht, die nicht gedrückt ist.
  5. Tastatureinrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei die Einschaltmittel (18) einen Schalter-Aktuator aufweisen.
  6. Tastatureinrichtung nach Anspruch 5, wobei der Schalter-Aktuator ein Vorsprung auf der Oberfläche der Abdeckung (12) ist, welcher den Schalter schaltet, wenn die Abdeckung in der geschlossenen Position ist.
  7. Tastatureinrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei der Schalter (17) in einem Gehäuse der Tastatur vertieft ist.
  8. Verfahren zur Bestimmung des Status einer Tastatureinrichtung umfassend eine Tastatur und eine Abdeckung (12), die zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Abdeckung (12) Einschaltmittel (18) beinhaltet zum Zusammenwirken mit einem Schalter (17) einer Tastaturmatrix, die der Tastatur zugehörig ist, wobei das Verfahren die Bestimmung der Position der Abdeckung (12) in Abhängigkeit von dem Status des Schalters (17) umfasst, wobei einher mit der Abdeckung in der geschlossenen Position der Status des Schalters einem Tasten-Niederdrücken der Tastatur entspricht.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, weiterhin umfassend das Bedecken wenigstens einer der Mehrzahl von Tasten mit der Abdeckung (12) in der geschlossenen Position.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, weiterhin umfassend das Nichtbedecken der wenigstens einen der Mehrzahl von Tasten mit der Abdeckung (12) in der offenen Position.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei einher mit der Abdeckung (12) in der offenen Position der Status des Schalters (17) einer Taste der Tastatur entspricht, die nicht gedrückt ist.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei das Einschaltmittel (18) ein Vorsprung auf der Oberfläche der Abdeckung ist, das Verfahren umfassend den Schritt, dass der Vorsprung den Schalter schaltet, wenn die Abdeckung in der geschlossenen Position ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Schalter (17) in einem Gehäuse der Tastatur vertieft ist.
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